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Dieses Thema hat 354 Antworten
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

06.09.2015 22:03
#251 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das können unzählige Betroffene persönlich bezeugen. Und es gibt im Netz auch Aufzeichnungen - von der ZJ-Gemeinschaft selbst, die diese Praktiken belegen. Wolle wir die Beweise-Sau rauslasse? Können wir gerne machen Snooker.

Lass die doch mal bei den Staatsanwälten raus. Verfassungswidrigkeit ist deren Angelegenheit. Wenn es doch soviele Beweise gibt. Aber nein. Die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Prozess ist ja gleich null... Warum wohl? Ich kenne deine Antwort darauf. Aber das spielt sich alles nur in deinem Kopf ab.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2015 07:44
#252 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

https://www.youtube.com/watch?v=8-O32M7ThCQ&spfreload=10
Tja.. Snoker, wenn wir wollen, dass die Rechtsanwälte sich mit den Zeugen Jehovas beschäftigen, dann müssen wir zuerst mal Beweise vorlegen.
Wir müssen dafür sorgen, dass sie von der Öffentlichkeit so geächtet werden, wie sie das selbst mit Ausgeschlossenen, Ausgestoßenen und Aussteigern tun.

Wie man im verlinkten Beweisviedeo gut hören kann, geht es beim diskriminierenden Verhalten der Zeugen Jehovas gegenüber Ausgeschlossenen nicht um Menschlichkeit, Liebe, Vergebung und sorgende Verantwortung gegenüber dem Nächsten, sondern um eigene egoistische Interessen und egozentrische Böswilligkeit, deren Berechtigung man sich von eigenwilligen wie ebenso fragwürdigen Interpretationen ausgesuchter Bibelstellen abgeleitet hat. Noch nicht mal auf die empfindlichen seelischen Bedürfnisse von Kindern wird dabei Rücksicht genommen, wenn diese durch die menschenverachtende Praxis der sozialen Diskriminirung mitbetroffen sind.

Der Staatsanwaltschaft und dem Verfassungsschutz sind die Hände gebunden, weil die Diktatoren dieser Unmenschlichkeit in einem Land ansässig sind, in dem selbst religiöse Rechtsradikale mit der Hitlerfahne Rassenhass predigen dürfen. Leute wie du Snooker, wissen das sehr genau. Aber es wissen auch immer mehr Nichtzeugen Jehovas und wir wollen dafür sorgen, dass es so viele wie nur irgendwie möglich erfahren..

Hier gehts zum Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=8-O32M7ThCQ&spfreload=10

Athon Offline




Beiträge: 3.467

07.09.2015 09:34
#253 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Am Anfang bringe ich mein Erstaunen darüber zum Ausdruck, dass wir uns nach so vielen Beiträgen immer noch im Thread-Thema befinden... Aber, jetzt ans Eingemachte:

Zitat von Snooker #249
Das genaue Gegenteil ist noch viel weniger glaubhaft. Warum sollte es einem ZJ wert sein, dem die Zugehörigkeit zum christlichen Glauben nichts mehr bedeutet, weiterhin als ZJ zu leben? Er wird den Ausschluss aus der Gemeinschaft doch eher noch als Bestätigung und als Befreiung auffassen...


Ein ZJ, dem sein Glaube nichts mehr bedeutet, wird sicherlich nicht wegen eines "Wahlvergehens" auf seine Entfernung aus der Gemeinschaft warten, sondern bereits bei ersten aufkommenden Zweifeln mit dem Gedanken des "Austritts" spielen. Das Ganze nennt man dann freiwillige Entscheidung. Könnte im Glaubensgefüge der ZJ vielleicht unbekannt sein...

Zitat
Unsinnig wäre sie in der Tat, wenn der FOCUS die Beobachtung am Wahltage gemeint hätte. Wie du schon richtig ausführst, und darin sind wir uns einig, kann eine Verltzung der politischen Neutralität durch keinerlei Beobachtung am Wahtag und Ort festgestellt werden. Ich bin ebenso der Auffassung, dass das sowohl dem FOCUS als auch Herrn Pohl bewusst war, und somit logischerweise mit Beobachtung etwas anderes gemeint sein muss, wie ich es auch schon in Beitrag #240 andeutete.


Es ist schon erstaunlich, zu welchen Konstruktionen der Mensch fähig sein kann. Aus der Tatsache, dass die Entscheidung in der Wahlkabine und damit eine eventuelle Verletzung des Neutralitätsgebotes vorliegen könnte, nicht beobachtet werden kann und darf, ziehst Du den Schluss, dass der, der den Begriff "Beobachtung" verwendet hat (also der FOCUS), somit nicht die Beobachtung am Wahltag gemeint haben kann. Ja, zum Kuckuck, wann und was denn dann?! Snooker, bei allem Respekt, aber das ist haarsträubend und erinnert mich an viele Meister des Wortverdrehens im politischen Leben. Und im übrigen weise ich nochmals darauf hin, dass Du in Deinem Beitrag #240 nicht "beobachtet" sondern "bekannt" verwendet hast. Letzteres könnte natürlich auch auf anderem Wege geschehen.

Ich habe mit das von @Perquestavolta verlinkte Video angesehen. Vorausgesetzt, es handelt sich dabei nicht um eine Fälschung, würde ich die darin getätigten Aussagen wohl als die abscheulichsten bezeichnen wollen, die mir seit langem zu Ohren gekommen sind. Ein "Gott", der verlangt, ihm zu Ehren auf die Liebe seiner Familie zu verzichten, kann nur als Paradebeispiel für Egoismus dienen. Nach der Maxime: Und willst Du nicht mein Bruder sein... Bei allem Respekt gegenüber der Religionsfreiheit, das geht einfach zu weit!

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2015 18:07
#254 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

https://www.youtube.com/watch?v=bE3FLIpfcug ....ganz sicher keine Fälschung

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

07.09.2015 21:42
#255 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von perquestavolta
Hier gehts zum Beweis:

Tja, und wenn das tatsächlich als Beweis gelten würde, würde es schon längst keine ZJ mehr geben. Über solche Videos lachen die Anwälte doch nur noch. Sie erfüllen ihren Propagandazweck - mehr aber auch nicht.

Zitat von perquestavolta
weil die Diktatoren dieser Unmenschlichkeit in einem Land ansässig sind, in dem selbst religiöse Rechtsradikale mit der Hitlerfahne Rassenhass predigen dürfen. Leute wie du Snooker, wissen das sehr genau.

Ich weiß in jedem Fall, dass da einen ganze Menge Hass in deinem Kopf sein Unwesen treibt.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

07.09.2015 22:12
#256 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Ein ZJ, dem sein Glaube nichts mehr bedeutet, wird sicherlich nicht wegen eines "Wahlvergehens" auf seine Entfernung aus der Gemeinschaft warten, sondern bereits bei ersten aufkommenden Zweifeln mit dem Gedanken des "Austritts" spielen. Das Ganze nennt man dann freiwillige Entscheidung. Könnte im Glaubensgefüge der ZJ vielleicht unbekannt sein...

Auch die Entscheidung für den Beitritt ist eine freiwillige Entscheidung. Wenn man dann später nicht mehr will, dann will man eben nicht mehr .. So what?

Zitat von Athon
Es ist schon erstaunlich, zu welchen Konstruktionen der Mensch fähig sein kann. Aus der Tatsache, dass die Entscheidung in der Wahlkabine und damit eine eventuelle Verletzung des Neutralitätsgebotes vorliegen könnte, nicht beobachtet werden kann und darf, ziehst Du den Schluss, dass der, der den Begriff "Beobachtung" verwendet hat (also der FOCUS), somit nicht die Beobachtung am Wahltag gemeint haben kann. Ja, zum Kuckuck, wann und was denn dann?! Snooker, bei allem Respekt, aber das ist haarsträubend und erinnert mich an viele Meister des Wortverdrehens im politischen Leben. Und im übrigen weise ich nochmals darauf hin, dass Du in Deinem Beitrag #240 nicht "beobachtet" sondern "bekannt" verwendet hast. Letzteres könnte natürlich auch auf anderem Wege geschehen.

Worauf willst du denn hinaus? Wir haben bezüglich dieses Interviews nun mal unterschiedliche Ansichten. Du findest meine haarsträubend, während ich deine meinung einfach als anders akzeptieren kann. Dass du meine Argumentation haarsträubend findest, ist doch völlig selbstverständlich. Es nützt also nichts, wenn man sich fortan vorwirft, die Wörter zu verdrehen. Das könnte ich dir ja ebenso vorwerfen, aber das wäre völlig sinnlos. So funktioniert Dialog auch nicht. Für den Dialog braucht es unterschiedliche Ansichten - wenn alle einer Meinung wären - wie sähe dann der Dialog aus?

Zitat von Athon
Ich habe mit das von @Perquestavolta verlinkte Video angesehen. Vorausgesetzt, es handelt sich dabei nicht um eine Fälschung, würde ich die darin getätigten Aussagen wohl als die abscheulichsten bezeichnen wollen, die mir seit langem zu Ohren gekommen sind. Ein "Gott", der verlangt, ihm zu Ehren auf die Liebe seiner Familie zu verzichten, kann nur als Paradebeispiel für Egoismus dienen. Nach der Maxime: Und willst Du nicht mein Bruder sein... Bei allem Respekt gegenüber der Religionsfreiheit, das geht einfach zu weit!

Dabei ist dieses Video noch eines der harmloseren. Da gibt es es noch wesentlich heftigere. Solche und schlimmere Videos gibt es im I-Net zuhauf. Früher wurden entsprechende Zeitungsartikel gedruckt, heute sind es Videos. Inhaltlich hat sich nichts geändert. Hauptsache reißerisch - Hauptsache großes Kino. Leid, Schmerz, Verzweiflung, Enttäuschung, Wut und Hass! Mit einer solchen Aufmachung lassen sich nicht nur die heutigen Kinokassen füllen. Das ist auch hilfreich, um Meinung zu machen. Bei dir scheint es ja schon mal funktioniert zu haben. Du hinterfragst den Inhalt solcher Videos nicht mehr. Weil dir der Eindruck vermittelt wird, dass das, was dir mitgeteilt wird, die absolute Wahrheit ist. So funktioniert die Werbung für eine Meinung! Perquestavolta weiß natürlich, dass solche Videos nicht die Wirklichkeit repräsentieren, da selbige ja ohnehin nur ein Konstrukt in unserem Kopf darstellt. Darin ist nichts determiniert - Das sagt er selbst aus: Und dennoch weist er auf solche Videos hin, die genau diese Determinationen vorsehen. Er verfolgt damit sein erklärtes Ziel, seine Meinung um jeden Preis durchzusetzen. Und er sucht Fans für seine Meinung.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2015 22:40
#257 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #255

Zitat von perquestavolta
Hier gehts zum Beweis:
Tja, und wenn das tatsächlich als Beweis gelten würde, würde es schon längst keine ZJ mehr geben. Über solche Videos lachen die Anwälte doch nur noch. Sie erfüllen ihren Propagandazweck - mehr aber auch nicht.



Das ist natürlich das allerwichtigste. Aber die Leute sind nicht so dumm wie du meinst....

Zitat von perquestavolta
weil die Diktatoren dieser Unmenschlichkeit in einem Land ansässig sind, in dem selbst religiöse Rechtsradikale mit der Hitlerfahne Rassenhass predigen dürfen. Leute wie du Snooker, wissen das sehr genau.



[quote="SnookerRI"|p3195425]

Ich weiß in jedem Fall, dass da einen ganze Menge Hass in deinem Kopf sein Unwesen treibt.
[/quote Aber ja sicher.. Liebe ohne Hass, was ist das? Glück ohne Leid, wen interessiert das? Gesundheit ohne die Gefahr krank zu werden, ist doch langweilig..

Löwen die als Raubtiere erschaffen wurden und mit den Schafen Salat fressen müssen, das ist doch Tierquälerei...



Zeugen Jehovas wird es immer geben. So wie es eben auch viele andere gehässige Egozentriker gibt, die einer Menschen- oder Realitäts-verachtenden Ideologie folgen, welche ihnen das Gefühl gibt, Auserwählte zu sein, deren Überzeugung über jeglicher weltlichen Kritik und Vernunft steht.

Mit knapp und gerade mal 8 Millionen Mitgliedern in 101 Jahren Welt-weit, von denen 40% noch Minderjährig und weitere 40% über 60 Jahre alt sind, wird die ZJ Gemeinschaft ohnehin bald von der Bildfläche abtreten, da ihnen jetzt schon mehr Mitglieder weglaufen, als neue hinzukommen. Letztendlich werden dann nur noch die grauen Eminenzen der Führungselite übrig sein, und die dann schon alleine wegen dem angehäuften und unterschlagenem Kapital ins Interesse der Anwälte geraten. Immerhin arbeiten im Verlagswesen der Wachturmgesellschaft die meisten Mitarbeiter für ein Taschengeld und ohne Sozialversicherung, um dann, wenn sie alt und müde sind, auch noch ohne ausreichender Rentenversicherung dem weltlichen Steuerzahler aufgelastet zu werden.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

07.09.2015 22:50
#258 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das ist natürlich das allerwichtigste. Aber die Leute sind nicht so dumm wie du meinst....

Dass die Leute eben nicht dumm sind, ist ja eher ein Problem für dich, sonst würde ja die Propaganda besser funktionieren.

Zitat von Perquestavolta
Zeugen Jehovas wird es immer geben. So wie es eben auch viele andere gehässige Egozentriker gibt, die einer Menschen- oder Realitäts-verachtenden Ideologie folgen, welche ihnen das Gefühl gibt, Auserwählte zu sein, deren Überzeugung über jeglicher weltlichen Kritik und Vernunft steht.

Mit knapp und gerade mal 8 Millionen Mitgliedern in 101 Jahren Welt-weit, von denen 40% noch Minderjährig und weitere 40% über 60 Jahre alt sind, wird die ZJ Gemeinschaft ohnehin bald von der Bildfläche abtreten, da ihnen jetzt schon mehr Mitglieder weglaufen, als neue hinzukommen. Letztendlich werden dann nur noch die grauen Eminenzen der Führungselite übrig sein, und die dann schon alleine wegen dem angehäuften und unterschlagenem Kapital in ins Interesse der Anwälte geraten. Immerhin arbeiten im Verlagswesen der Wachturmgesellschaft die meisten Mitarbeiter für ein Taschengeld und ohne Sozialversicherung, um dann, wenn sie alt und müde sind, auch noch ohne ausreichender Rentenversicherung dem weltlichen Steuerzahler aufgelastet zu werden.

Und wieder hast du es geschafft dir selbst zu widersprechen. Was auf jeden Fall für immer bleiben wird, ist dein grenzenloser Hass auf ZJ und überhaupt alle, die deiner Meinung widersprehen.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2015 23:06
#259 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #258
]Und wieder hast du es geschafft dir selbst zu widersprechen. Was auf jeden Fall für immer bleiben wird, ist dein grenzenloser Hass auf ZJ und überhaupt alle, die deiner Meinung widersprehen.


Ein allwissender Gott, der sich die Juden als sein Volk erwählt und sich dann eingestehen muss, dass er sich doch geirrt hat, ist entweder ein Idiot oder ein naives egozentrisches Konstrukt von Idioten. Daher kann ich gut mit der Tatsache Leben, dass es viele gibt, die meiner Meinung widersprechen. Es macht sogar Spaß..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

07.09.2015 23:27
#260 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ein allwissender Gott, der sich die Juden als sein Volk erwählt und sich dann eingestehen muss, dass er sich doch geirrt hat, ist entweder ein Idiot oder ein naives egozentrisches Konstrukt von Idioten. Daher kann ich gut mit der Tatsache Leben, dass es viele gibt, die meiner Meinung widersprechen. Es macht sogar Spaß..

Ja das kann ich bei deinem Gottesverständnis sogar nachvollziehen. Da muss man ja deiner Meinung schon widersprechen; und du tust es ja selbst .. Und Spass macht das auf alle Fälle!


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Athon Offline




Beiträge: 3.467

08.09.2015 10:17
#261 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #256
Worauf willst du denn hinaus? Wir haben bezüglich dieses Interviews nun mal unterschiedliche Ansichten. Du findest meine haarsträubend, während ich deine meinung einfach als anders akzeptieren kann. Dass du meine Argumentation haarsträubend findest, ist doch völlig selbstverständlich. Es nützt also nichts, wenn man sich fortan vorwirft, die Wörter zu verdrehen. Das könnte ich dir ja ebenso vorwerfen, aber das wäre völlig sinnlos. So funktioniert Dialog auch nicht. Für den Dialog braucht es unterschiedliche Ansichten - wenn alle einer Meinung wären - wie sähe dann der Dialog aus?


Du weisst nicht, worauf ich hinaus will? Sind die Argumente, die ich Dir genannt habe und die mich zu meiner Meinung über die Aussagen des fraglichen Interviews gebracht haben, so diffus, dass Du Sie nicht nachvollziehen kannst? Ergreife doch einfach die Chance und versuche wenigstens einmal, sie mit Gegenargumenten "auseinanderzupflücken". Wenn Dir das gelingt, wäre ich der Letzte, der nicht zugäbe, sich geirrt zu haben. Könnte ich Letzteres auch von Dir erwarten?
Deine Auffassung von einem Dialog, mit dem lediglich Argumente ausgetauscht werden, ähnelt mehr dem Wimpeltausch vor einem Fußballspiel. Die hängt man sich dann in die Vereinsvitrine und gut ist. Stinklangweilig, wäre da nicht noch das eigentliche Spiel (ähnlich den Missionierungsversuchen an der Haustür...). Und dieses macht einen Dialog erst wirklich interessant: Wenn versucht wird, gegen seinen "Gegner" zu bestehen. Im Falle dieses Forums eben mit Argumenten. Dazu müssen natürlich erst einmal welche geliefert werden...

Zitat
Mit einer solchen Aufmachung lassen sich nicht nur die heutigen Kinokassen füllen. Das ist auch hilfreich, um Meinung zu machen. Bei dir scheint es ja schon mal funktioniert zu haben. Du hinterfragst den Inhalt solcher Videos nicht mehr. Weil dir der Eindruck vermittelt wird, dass das, was dir mitgeteilt wird, die absolute Wahrheit ist. So funktioniert die Werbung für eine Meinung!


Habe ich nicht vor kurzem erst lesen können, dass nur die ZJ die absolute Wahrheit vertreten? Somit scheint auch bei Dir die Meinungsbildung einwandfrei funktioniert zu haben. Insofern solltest Du also mit dem Begriff "Meinungsmache" sorgsamer umgehen...

Somit hinterfrage ich den Inhalt dieses Videos eben bei Dir: Mir ist nicht bekannt, wer dieses Video zu welchem Zweck aufgenommen und wer es ins Netz gestellt hat. Es könnte sich durchaus um zwei Personen gegensätzlicher Motivation handeln. Wir wissen es beide nicht.
Ich also habe mir die Tonaufzeichnung angehört und bin zu meiner geschilderten Schlussfolgerung gekommen. Da diese mit Deiner Meinung offenbar nicht übereinstimmt, wäre es zur Klärung sehr hilfreich, wenn Du auch Deine Ansicht hier kundtun könntest. Behauptungen allein genügen dabei allerdings nicht, vergiss also bitte nicht die Begründungen.
Und wenn Du vielleicht richtigerweise glaubst, dass Perquestavolta "Fans" für seine Meinung sucht: Ich bilde sie mir immer noch selbst! Sollte dabei am Ende eine Übereinstimmung entstanden sein, so musst Du dies einfach mal akzeptieren. Du hast die Chance, dies zu umgehen, wobei ich aber glaube, dass dies eigentlich für Dich nicht so wichtig wäre.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.09.2015 13:14
#262 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #260

Zitat von Perquestavolta
Ein allwissender Gott, der sich die Juden als sein Volk erwählt und sich dann eingestehen muss, dass er sich doch geirrt hat, ist entweder ein Idiot oder ein naives egozentrisches Konstrukt von Idioten. Daher kann ich gut mit der Tatsache Leben, dass es viele gibt, die meiner Meinung widersprechen. Es macht sogar Spaß..
Ja das kann ich bei deinem Gottesverständnis sogar nachvollziehen. Da muss man ja deiner Meinung schon widersprechen; und du tust es ja selbst .. Und Spass macht das auf alle Fälle!



Was jetzt wieder grundlegend ausschließen soll, dass deine eigene Meinung sich nicht auch selbst widerspricht.
Ich beziehe meine Meinung nicht auf einen real existierenden Gott und somit auch nicht auf eine real existierende Wahrheit mit Absolutheitsanspruch, sondern auf eine relativistische Betrachtungsweise gegenüber dem Anspruch von Ideologien und ihren Ideologen, die eine solche real existierende absolute Wahrheit für sich gepachtet haben und jede davon abweichende Meinung im besten aller Fälle,,,,,,,

gerade noch als "das ist deine Meinung" gelten lassen wollen.

Denn das einzige, was sich davon logisch ableiten lässt... dass diese Ideologen entweder nichts dafür können, da ihnen der Glaube das Hirn verbrannt hat, oder, dass sie sehr wohl und genau wissen was sei tun und das würde kein gutes Licht auf die ZJ im allgemeinen werfen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

09.09.2015 07:18
#263 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Was jetzt wieder grundlegend ausschließen soll, dass deine eigene Meinung sich nicht auch selbst widerspricht.

Ich habe ein anderes Verständnis sowohl von Gott als auch von Wahrheit als du. Ich brauche für mich keine Widersprüche in meiner Meinung. Du hingegen brauchst sie sehr wohl.

Zitat von Perquestavolta
Ich beziehe meine Meinung nicht auf einen real existierenden Gott und somit auch nicht auf eine real existierende Wahrheit mit Absolutheitsanspruch, sondern auf eine relativistische Betrachtungsweise gegenüber dem Anspruch von Ideologien und ihren Ideologen, die eine solche real existierende absolute Wahrheit für sich gepachtet haben und jede davon abweichende Meinung im besten aller Fälle,,,,,,,

gerade noch als "das ist deine Meinung" gelten lassen wollen.

Tja und genau deswegen wird deine Meinung auch immer für sich selbst stehen - so wie auch meine Meinung und die eines jeden anderen.

Zitat von Perquestavolta
Denn das einzige, was sich davon logisch ableiten lässt... dass diese Ideologen entweder nichts dafür können, da ihnen der Glaube das Hirn verbrannt hat, oder, dass sie sehr wohl und genau wissen was sei tun und das würde kein gutes Licht auf die ZJ im allgemeinen werfen.

die dritte logische Ableitung wäre daraus, dass du auch mit deiner Meinung schlicht weg falsch liegen könntest. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du das für dich ausschließt. Und daraus folgt dann, dass du zwangsläufig im Recht sein musst, während alle, die dir widersprechen, im Unrecht sein müssen.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

09.09.2015 11:02
#264 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #263

Zitat von Perquestavolta
Was jetzt wieder grundlegend ausschließen soll, dass deine eigene Meinung sich nicht auch selbst widerspricht.
Ich habe ein anderes Verständnis sowohl von Gott als auch von Wahrheit als du. Ich brauche für mich keine Widersprüche in meiner Meinung.

Das hab ich doch gemeint, Snooker. Du brauchst nur die Widersprüche in der Meinung anderer Leute. Deine eigenen Widersprüche ignorierst du einfach.

Zitat von Perquestavolta
Ich beziehe meine Meinung nicht auf einen real existierenden Gott und somit auch nicht auf eine real existierende Wahrheit mit Absolutheitsanspruch, sondern auf eine relativistische Betrachtungsweise gegenüber dem Anspruch von Ideologien und ihren Ideologen, die eine solche real existierende absolute Wahrheit für sich gepachtet haben und jede davon abweichende Meinung im besten aller Fälle,,,,,,,
Zitat von SnookerRI im Beitrag #263

gerade noch als "das ist deine Meinung" gelten lassen wollen.
Tja und genau deswegen wird deine Meinung auch immer für sich selbst stehen - so wie auch meine Meinung und die eines jeden anderen.

Warum denn gerade deswegen Snooker?
Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Weil es nur eine einzige absolute Wahrheit gibt, die du gepachtet hast?

Warum gehst du dann als Zeuge Jehovas missionieren und machst damit deutlich, dass du jede Meinung, die von deiner abweicht nicht tolerieren willst. Außerdem lügst du schon wieder, weil du genau weist, dass die Meinung derr ZJ nicht ihre eigene ist, sondern die Meinung des Wachturmverlages und somit der Psychopathen-Elite der Zeugen Jehovas. Du lügst, weil du genau weist, dass Zeugen Jehovas gar keine eigene Meinung haben dürfen, weil sie an die einzig absolute Wahrheit glauben müssen. Die des Gruppenzwangs.

Zitat von Perquestavolta
Denn das einzige, was sich davon logisch ableiten lässt... dass diese Ideologen entweder nichts dafür können, da ihnen der Glaube das Hirn verbrannt hat, oder, dass sie sehr wohl und genau wissen was sei tun und das würde kein gutes Licht auf die ZJ im allgemeinen werfen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #263



[quote="SnookerRI"|p3195466]
die dritte logische Ableitung wäre daraus, dass du auch mit deiner Meinung schlicht weg falsch liegen könntest. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du das für dich ausschließt. Und daraus folgt dann, dass du zwangsläufig im Recht sein musst, während alle, die dir widersprechen, im Unrecht sein müssen.
Richtig Snooker.. nur steh ich mit meiner Meinung ja nicht alleine da. Sogar Aussteiger der Zeugen Jehovas, teilweise noch immer Gläubige Abtrünnig der Wachturmdiktatur und vor allem mit betroffenen Verwandte von Zeugen Jehovas, die selbst gar keine sind, bestätigen immer wieder, dass meine Meinung ziemlich objektiv die Realität beschreibt.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

09.09.2015 21:33
#265 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Du weisst nicht, worauf ich hinaus will? Sind die Argumente, die ich Dir genannt habe und die mich zu meiner Meinung über die Aussagen des fraglichen Interviews gebracht haben, so diffus, dass Du Sie nicht nachvollziehen kannst?

Ich kann deine Argumente nachvollziehen. Weil ich neben meiner Auffassung auch anderslautende Auffassungen gleichwertig zulassen kann.

Zitat von Athon
Ergreife doch einfach die Chance und versuche wenigstens einmal, sie mit Gegenargumenten "auseinanderzupflücken". Wenn Dir das gelingt, wäre ich der Letzte, der nicht zugäbe, sich geirrt zu haben. Könnte ich Letzteres auch von Dir erwarten?

Mit meinen bisherigen Beiträgen habe ich jedes Mal meine Argumente zur Sache angeführt und entsprechend des Fortschrittes der Diskussion auch ausgebaut. Mir geht es nicht darum, deine Meinung oder deine Argumente "auseinanderzupflücken". Die eigene Meinung zu hinterfragen ist immer Sache dessen, der die Meinung auch persönlich vertritt. Die eigene Meinung bleibt unantastbar. Es ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant wer sich inwieweit im absoluten Sinne womöglich irrt. Das zu beurteilen übersteigt unser aller Kompentenz.

Zitat von Athon
Deine Auffassung von einem Dialog, mit dem lediglich Argumente ausgetauscht werden, ähnelt mehr dem Wimpeltausch vor einem Fußballspiel. Die hängt man sich dann in die Vereinsvitrine und gut ist. Stinklangweilig, wäre da nicht noch das eigentliche Spiel (ähnlich den Missionierungsversuchen an der Haustür...). Und dieses macht einen Dialog erst wirklich interessant: Wenn versucht wird, gegen seinen "Gegner" zu bestehen. Im Falle dieses Forums eben mit Argumenten. Dazu müssen natürlich erst einmal welche geliefert werden...

Und so, wie ich es im Moment sehe, werde ich dir niemals Argumente liefern können. Denn das, was ich als Argumente bisher geliefert habe, willst du ja nicht als solche anerkennen. Mit welcher Art Argumenten könnte ich denn deiner Meinung nach meine Meinung untermauern, sodass du zumindest die Argumnete als solche anerkennen könntest?

Interessant ist allemal, wie du den Dialog siehst. Ich hatte dich bisher anders eingeschätzt. Da habe ich mich wohl geirrt. Wenn es erst dann richtig interessant für dich wird, wenn du versuchst dich gegen deine "Gegner" zu behaupten, dann bin ich - und das meine ich ganz ehrlich - definitiv nicht der richtige Diskussionspartner für dich. Zumindest will ich mich nicht gegen dich behaupten müssen, als ob nur eine Meinung logisch nachvollziehbar wäre. Für sooooo wichtig halte ich mich und meine Meinung nicht . Außerdem will ich dich nicht langweilen.

Du hast mir ja schon mal vor Kurzem vorgeworfen - "inhaltslos" zu argumentieren. Jetzt hälst du meine Art der Dialogführung gar für "Stinklangweilig". Nun gut: Dann kann ich dir nur raten, dir andere Diskussionspartner zu suchen. Perquestavolta z.B. Der argumentiert nun wirklich ganz anders, als ich. Da ist natürlich mehr Action & Tacheles drin... Oder "gapping" - Na die kennst du ja auch schon . Mit denen kannst du dich dann messen, so wie es dir gefällt und Spaß macht.

Also überlegs dir! Willst du noch Weiterdiskutieren oder hast du genug von meinem Wischi-Waschi-inhaltslos-Stinklangweiligen Dialogverständnis?

Zitat von Athon
Habe ich nicht vor kurzem erst lesen können, dass nur die ZJ die absolute Wahrheit vertreten? Somit scheint auch bei Dir die Meinungsbildung einwandfrei funktioniert zu haben. Insofern solltest Du also mit dem Begriff "Meinungsmache" sorgsamer umgehen...

Zunächst einmal bin ich als ZJ davon überzeugt, dass es eine absolute Wahrheit gibt. Zum Beispiel bei der Frage um die Existenz Gottes. Wenn wir die absolute Wahrheit schon kennen und vertreten würden - bräuchten wir uns ja nicht mehr zu hinterfragen, was unser Verständnis dieser Wahrheit betrifft. Gerade dafür sind wir aber bekannt. Der Begriff Meinungsmache schließt Selbstkritik ja nicht zwangsläufig aus.

Zitat von Athon
Somit hinterfrage ich den Inhalt dieses Videos eben bei Dir: Mir ist nicht bekannt, wer dieses Video zu welchem Zweck aufgenommen und wer es ins Netz gestellt hat. Es könnte sich durchaus um zwei Personen gegensätzlicher Motivation handeln. Wir wissen es beide nicht.

Perquestavolta weiß es! Der Zweck ist Propaganda gegen ZJ zu machen. Sie in der Gesellschaft zu ächten. Das ist sein erklärtes Ziel und auch das Ziel dieser Videos. Deswegen verlinkt er sie ja...

Zitat von Athon
Ich also habe mir die Tonaufzeichnung angehört und bin zu meiner geschilderten Schlussfolgerung gekommen. Da diese mit Deiner Meinung offenbar nicht übereinstimmt, wäre es zur Klärung sehr hilfreich, wenn Du auch Deine Ansicht hier kundtun könntest. Behauptungen allein genügen dabei allerdings nicht, vergiss also bitte nicht die Begründungen.

Ich habe meine Ansicht ja schon kundgetan. Du hast sie sogar teilweise zitiert. Mir fällt bei solchen Videos einfach auf, dass die Verantwortung für eine bestimmte Handlungsweise immer auf andere abgewälzt wird. Darüberhinaus erfährt man nur in den seltensten Fällen den wahren Grund für den Ausschluss bzw. das Verlassen der Gemeinschaft. Dafür aber eine ganze Menge Schuldzuweisungen. Dabei weiß jeder ZJ im Vorraus, was es bedeutet ein ZJ zu sein, und was es bedeutet kein ZJ mehr zu sein. Die eigene Verantwortung wird aber in solchen Videos in der Regel verdrängt, um die Schuld auf Älteste oder die WTG schieben zu können. Ich kenne solche Fälle auch persönlich. Deswegen kann ich Perquestavolta auch verstehen, warum er so darauf bedacht ist, diese Videos zu verwenden.

Zitat von Athon
Und wenn Du vielleicht richtigerweise glaubst, dass Perquestavolta "Fans" für seine Meinung sucht: Ich bilde sie mir immer noch selbst! Sollte dabei am Ende eine Übereinstimmung entstanden sein, so musst Du dies einfach mal akzeptieren. Du hast die Chance, dies zu umgehen, wobei ich aber glaube, dass dies eigentlich für Dich nicht so wichtig wäre.

Ich kann und werde es akzeptieren. So oder so erfüllt sich dadurch das, was in der Bibel für unsere heutige Zeit vorhergesagt wurde. Ich kann also nicht klagen... Es läuft alles nach Plan! Und solange Perquestavolta nicht zur Ermordung von ZJ aufruft, kann ich die Sache gelassen sehen. Aber die Zeiten werden sich ändern - da bin ich mir sicher!


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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

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09.09.2015 22:03
#266 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das hab ich doch gemeint, Snooker. Du brauchst nur die Widersprüche in der Meinung anderer Leute. Deine eigenen Widersprüche ignorierst du einfach.

Wie kommst du darauf, dass ich die Widersprüche in deiner Meinung brauche? Andere Leute kommen ganz gut ohne Widersprüche aus. Solche widerspruchsfreien Meinungen anderer Leute sind mir viel lieber. Denn davon kann ich noch lernen.

Zitat von Perquestavolta
Warum denn gerade deswegen Snooker?
Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Weil es nur eine einzige absolute Wahrheit gibt, die du gepachtet hast?

Zunächst einmal darf es für dich nach deinen eigene Worten keine Absolute Wahrheit geben. Also kann es sie auch nicht geben. Daraus folgt, dass es nur Meinungen gibt. Weder kann deine Meinung für dich absolut wahr sein, noch meine Meinung, noch die irgendeines anderen Menschen. Alles in Wechselwirkung. Deswegen bleibt deine Meinung deine Meinung. Nichts mehr und nicht weniger. Eine Meinung unter vielen ohne Anspruch auf absoluten Wahrheitsgehalt.

Zitat von Perquestavolta
Warum gehst du dann als Zeuge Jehovas missionieren und machst damit deutlich, dass du jede Meinung, die von deiner abweicht nicht tolerieren willst. Außerdem lügst du schon wieder, weil du genau weist, dass die Meinung derr ZJ nicht ihre eigene ist, sondern die Meinung des Wachturmverlages und somit der Psychopathen-Elite der Zeugen Jehovas. Du lügst, weil du genau weist, dass Zeugen Jehovas gar keine eigene Meinung haben dürfen, weil sie an die einzig absolute Wahrheit glauben müssen. Die des Gruppenzwangs.

Das entspricht deinem persönlichen Feindbild von ZJ. Da du ja selbst sagst, dass es keine absolute Wahrheit gibt, kannst du mir auch nicht vorwerfen ich würde lügen. Denn Lüge steht der Wahrheit diametral gegenüber. Da es für dich aber keine absolute Wahrheit gibt, kann es logischerweise auch keine Lüge geben. Außer auf der Ebene deiner persönlichen Meinung.

Zitat von Perquestavolta
Richtig Snooker.. nur steh ich mit meiner Meinung ja nicht alleine da. Sogar Aussteiger der Zeugen Jehovas, teilweise noch immer Gläubige Abtrünnig der Wachturmdiktatur und vor allem mit betroffenen Verwandte von Zeugen Jehovas, die selbst gar keine sind, bestätigen immer wieder, dass meine Meinung ziemlich objektiv die Realität beschreibt.

Ich stehe mit meiner Meinung ja auch nicht alleine da. Du wirst immer Fans für deine Meinung haben. Auf der einen Seite gibt es für dich keine absolute Wahrheit - auf der anderen Seite hälst du deine Meinung bezühglich Zj für absolut wahr und ziemlich objektiv real. Gerade immer so, wie du es brauchst, nicht wahr? Mach mal so weiter - das gefällt mir!


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Perquestavolta ( gelöscht )
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10.09.2015 09:16
#267 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

was du da redest @SnookerRI ist "Käse". Oder man könnte es auch "Winden und Verdrehen" nennen.. oder auch einfach nur lügen!!

"Absolut" bedeutet "abgeschlossen; nicht steigerbar; endgültig; immer und ewig gültig; nicht relativierbar.. Und nur du behauptest, dass es eine solche Wahrheit gibt und alles andere wären nur Meinungen..

Wahrheit ist aber relativistisch, abhängig von Standpunkt der Beobachtung, von objektiven Fakten, von objektiven Bezugsverhältnissen (Relationen und daher relativ-istisch) Daher ist Wahrheit immer Zeit- und System-bedingt, nie endgültig und nie abgeschlossen und ewig. "Wahrheit" kann vielen Ursachen zugrunde liegen und ist deswegen stets eine emergente Erscheinung, aus der immer wieder neue Wahrheiten hervorgehen, ohne dass davon eine die endgültige und absolute ist, bis das Universum sich so weit verdünnt hat, dass Wahrheit kein Relevanz mehr hat und sich jeder Beobachtbarkeit entzieht.

Eine Meinung ist hingegen ein Blindflug unseres Gehirns, das durch kognitive Prozesse aus nicht selbst beobachteten Informationen und subjektiver WERTUNG dieser, Pseudo-Wahrheiten konstruiert, die schon aus diesem Grund nur egozentrische Selbsttäuschungen sind, um unsere narzistische Befindlichkeit zu bedienen.

Eine solche Pseudowahrheit ist die "Absolute Wahrheit" die "endgültige und alles umfassende, für immer und ewig abgeschlossene Wahrheit" deren Vertreter aber nichts weiter sind, also egozentrische Ignoranten und also Idioten, welche sich von allem abschotten, was ihre absolute, end- und ewig gültige Wahrheit bedroht und in Frage stellt

Athon Offline




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10.09.2015 11:47
#268 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #265
Ich kann deine Argumente nachvollziehen. Weil ich neben meiner Auffassung auch anderslautende Auffassungen gleichwertig zulassen kann.


Das ist schön. Es mag sein, dass Du meine Argumente nachvollziehen kannst, aber Du folgst Ihnen nicht. Das kannst (oder sogar: darfst) Du natürlich auch nicht, weil die Konsequenz aus meiner Argumentation nicht den biblischen Vorgaben entspräche: "Wählen" im von mir dargelegten Sinn ist auch eine ungültige Stimme, sobald sie sich in der Wahlurne befindet! Das wiederum wäre aber eine politische Betätigung. Bleibt jetzt nur noch zu klären, warum die ZJ bei der Definition "politische Betätigung" offenbar einen qualitativen Unterschied zwischen einem abgegebenen Stimmzettel mit Kreuz oder einem abgegebenen ungültigen zu erkennen glauben.

Zitat
Die eigene Meinung zu hinterfragen ist immer Sache dessen, der die Meinung auch persönlich vertritt. Die eigene Meinung bleibt unantastbar. Es ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant wer sich inwieweit im absoluten Sinne womöglich irrt. Das zu beurteilen übersteigt unser aller Kompentenz.


Nein, Snooker, die eigene Meinung bleibt eben nicht unantastbar. Überzeugungsarbeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für das Vorankommen der Menschheit. Wenn man sich denn überzeugen lassen will oder darf. Oder, wenn einem der Fortschritt gleichgültig ist, weil ja "Gottes Königreich" unmittelbar bevorsteht...
Die eigene Meinung zu hinterfragen, ist nach meiner Ansicht nicht notwendig, solange es (als Motivation) keine anderslautenden Meinungen gibt. Hinterfragen heißt dann aber auch, in seiner eigenen Überzeugung nach Lücken oder Missverhältnissen zu forschen, indem man sich mit den Meinungen anderer objektiv auseinandersetzt. Diese Fähigkeit zur möglichen konstuktiven Selbstkritik vermag ich bei den ZJ nicht zu erkennen.

Zitat
Und so, wie ich es im Moment sehe, werde ich dir niemals Argumente liefern können. Denn das, was ich als Argumente bisher geliefert habe, willst du ja nicht als solche anerkennen. Mit welcher Art Argumenten könnte ich denn deiner Meinung nach meine Meinung untermauern, sodass du zumindest die Argumnete als solche anerkennen könntest?


Das ist ja das Problem. Deine Argumente sind natürlich solche im Sinne des Wortes. Ich kann ihnen aber inhaltlich deshalb nicht folgen, weil sie sich ausschließlich am Glauben orientieren und somit meine Gegenargumente, so logisch und rational ich diese auch ansehen mag, völlig außer Acht lassen und auch von Dir niemals anerkannt werden könnten, ohne Deinen Glauben in Frage zu stellen.

Zitat
Interessant ist allemal, wie du den Dialog siehst. Ich hatte dich bisher anders eingeschätzt. Da habe ich mich wohl geirrt. Wenn es erst dann richtig interessant für dich wird, wenn du versuchst dich gegen deine "Gegner" zu behaupten, dann bin ich - und das meine ich ganz ehrlich - definitiv nicht der richtige Diskussionspartner für dich. Zumindest will ich mich nicht gegen dich behaupten müssen, als ob nur eine Meinung logisch nachvollziehbar wäre. Für sooooo wichtig halte ich mich und meine Meinung nicht . Außerdem will ich dich nicht langweilen.


Du langweilst mich keineswegs! Ich verstehe nur nicht, warum ZJ in aller Welt von Haus zu Haus gehen, um den "Andersgläubigen" ihre Sicht der Dinge nahe zu bringen und ggf. auch Überzeugungsarbeit zu leisten, sich hier im Forum die Diskussion aber auf das bloße Schreiben und Lesen beschränken sollte. So einfach ist das. Ich meinte ja nicht, dass ich den Dialog mit Dir und allen anderen für langweilig halte. Aber, ein gewisses Maß an Überzeugungsversuchen sollte doch wohl erlaubt sein, wenn man sich sicher glaubt, die "richtigen" Argumente auf seiner Seite zu haben. Das würde ich Dir selbstverständlich ebenfalls zugestehen.
Du musst nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass ich Gläubige nicht respektieren kann. Ich habe nur etwas gegen aus meiner Sicht unredliche Auswüchse des Glaubens. Und dies erstreckt sich meiner Meinung nach in alle Glaubensrichtungen.

Zitat
Zunächst einmal bin ich als ZJ davon überzeugt, dass es eine absolute Wahrheit gibt. Zum Beispiel bei der Frage um die Existenz Gottes. Wenn wir die absolute Wahrheit schon kennen und vertreten würden - bräuchten wir uns ja nicht mehr zu hinterfragen, was unser Verständnis dieser Wahrheit betrifft. Gerade dafür sind wir aber bekannt. Der Begriff Meinungsmache schließt Selbstkritik ja nicht zwangsläufig aus.


Das ist es ja! Ihr hinterfragt aus Deiner Sicht das Verständnis dieser absoluten Wahrheit, nicht aber die Wahrheit selbst. In dieser Hinsicht weist ein ZJ jegliche Kritik von außen weit von sich, verhält sich aber innerhalb der Gemeinschaft trotzdem selbstkritisch? Welche Motivation sollte er denn dazu haben?

Zitat
Mir fällt bei solchen Videos einfach auf, dass die Verantwortung für eine bestimmte Handlungsweise immer auf andere abgewälzt wird. Darüberhinaus erfährt man nur in den seltensten Fällen den wahren Grund für den Ausschluss bzw. das Verlassen der Gemeinschaft. Dafür aber eine ganze Menge Schuldzuweisungen. Dabei weiß jeder ZJ im Vorraus, was es bedeutet ein ZJ zu sein, und was es bedeutet kein ZJ mehr zu sein.


Der Grund für einen Ausschluss ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Es geht ausschließlich darum, darzustellen, wie mit Ausgeschlossenen nach Meinung der ZJ zu verfahren ist und letztlich auch verfahren wird. Darzulegen, dass jeder ZJ schließlich wissen müsse, was im Falle einer ungebotenen Handlungsweise geschehen wird und damit anzudeuten: "selbst schuld", ist schon ziemlich zynisch, findest Du nicht? Denn wenn ich als ZJ Selbstkritik üben darf (s. o.), dann muss es mir auch gestattet sein, mein Glaubensverständnis zu hinterfragen und entsprechend zu handeln. Auch im Bewusstsein eventueller Folgen. Kann denn ein "gütiger Gott" wollen, dass ein Mensch auf Liebe zu anderen Menschen, insbesondere zu seiner Familie, verzichtet? Soll man nicht sogar seine Feinde lieben?! Welcher Geist herrscht in den Köpfen derer, die dies zu entscheiden haben? "Heilig" kann er wohl nicht sein...

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Athon Offline




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10.09.2015 14:10
#269 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Noch eine Zusatzfrage: Wie sollen wir beim Forschen nach "absoluter Wahrheit" vorankommen, wenn nicht zugelassen wird, auch gegenteilige aber nachvollziehbar begründete Argumente anderer in die eigene Entscheidung mit einfließen zu lassen? Du erwähnst selbst, dass Du Dein Glaubensverständnis ständig hinterfragst. Es würde mich interessieren, wie sich diese Fragen gestalten. Was also vor dem Fragezeichen steht.

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Direktkontakt Offline



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11.09.2015 09:43
#270 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Fragen werden von Gläubigen aller Art nicht gestellt.
Es gibt nur Gewissheiten, die einfach per Order di Mufti nicht angezweifelt werden dürfen. Begründete Zweifel und aufklärende Vernunft sind untersagt und ggf. sogar strafbar!
Eigentlich ist eine solche Schurigelei skurill, lachhaft und nicht mehr nachvollziehbar.

Lästige Fragestellungen werden groteskerweise durch Bibelstellen oder Koransuren etc. scheinbar "neutralisiert".

Fragen zu offensichtlichen Widersprüchlichkeiten oder Unstimmingkeiten gelten in diesen Kreisen mit schwachen Ausflüchten als "erledigt".

Man gebe sich keinen Illusionen hin, dass auch nur eine einzige Frage wie z. B. die nachstehende zufriedenstellend beantwortet wird:

Warum feiern Menschen ihr Idol als "Friedefürsten", obwohl dieser nach eigenen Worten angeblich das Schwert bringt und Unfrieden selbst unter Geschwistern bringen soll?

Hier der O-Ton aus der Heiligen Schrift (Matthäus 10, 34-39 – Der Friedefürst mit dem Schwert):

"Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert...".

Perquestavolta ( gelöscht )
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11.09.2015 23:15
#271 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #270
Fragen werden von Gläubigen aller Art nicht gestellt.


Ist doch logisch, oder? Fragen, welche den eigenen Ideologischen Narzissmus hinterfragen sind sehr verletzend..

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #270

Es gibt nur Gewissheiten, die einfach per Order di Mufti nicht angezweifelt werden dürfen. Begründete Zweifel und aufklärende Vernunft sind untersagt und ggf. sogar strafbar!
Nur aber sind all jene die sich darauf einlassen, durch ihre eigene ausgeprägte narzisstische Persönlichkeit auch dafür prädestiniert. Neue Religionen entstehen ja meist zuerst in der Gosse aus einer übernatürlichen Verschwörungstheorie.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #270

Eigentlich ist eine solche Schurigelei skurill, lachhaft und nicht mehr nachvollziehbar.
Religiöse Fanatiker sind meist auch veranlagte oder fatale Psychopathiker. Unter den erfolgreichen Aussteigern einer Sekte findet man daher meist nur Hineingeborene und Erziehungsgeschädigte Kinder von Eltern oder Elternteilen, die der Sekte beigetreten sind und ihre Kinder mit hineingezogen haben.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.09.2015 19:36
#272 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Das ist schön. Es mag sein, dass Du meine Argumente nachvollziehen kannst, aber Du folgst Ihnen nicht. Das kannst (oder sogar: darfst) Du natürlich auch nicht, weil die Konsequenz aus meiner Argumentation nicht den biblischen Vorgaben entspräche:

Bin ich denn gezwungen, deiner Argumentation zu folgen? Ist der Dialog für dich erst dann erfolgreich, wenn dein Gegenüber deiner Argumentation folgt? Dass ich deine Argumente aufgreife, damit konstruktiv arbeite, und abwäge, inwieweit sie in sich schlüssig sind, muss ja noch lange nicht dazu führen, dass ich deiner Argumentation folge.

Zitat von Athon
Das wiederum wäre aber eine politische Betätigung. Bleibt jetzt nur noch zu klären, warum die ZJ bei der Definition "politische Betätigung" offenbar einen qualitativen Unterschied zwischen einem abgegebenen Stimmzettel mit Kreuz oder einem abgegebenen ungültigen zu erkennen glauben.

Wie schon oft in dieser Diskussion erklärt, wird die politische Neutralität im ersten Fall verletzt, im zweiten Fall nicht. Das ist der qualitative Unterschied.

Zitat von Athon
Nein, Snooker, die eigene Meinung bleibt eben nicht unantastbar. Überzeugungsarbeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für das Vorankommen der Menschheit. Wenn man sich denn überzeugen lassen will oder darf. Oder, wenn einem der Fortschritt gleichgültig ist, weil ja "Gottes Königreich" unmittelbar bevorsteht...

Im vorangehenden Satz (der Satz vor deiner Markierung meiner Aussage) habe ich deutlich gemacht, dass jeder selbst für das ständige Hinterfragen seiner Meinung verantwortlich ist. Diese Denkarbeit kann niemand anders übernehmen. Überzeugen kann man sich nur selbst. Die Meinung von anderen einfach so zu übernehmen, weil es gerade Mode sein mag, halte ich nicht für den richtigen Weg um Fortschritt zu erwirken.

Was verstehst du denn unter "Fortschritt"? Kann ein Gläubiger auch am Fortschritt teilhaben, wenn er bei seinen Glauben kritisch bleibt oder muss er um des Fortschritts willen Atheist werden?

Zitat von Athon
Die eigene Meinung zu hinterfragen, ist nach meiner Ansicht nicht notwendig, solange es (als Motivation) keine anderslautenden Meinungen gibt. Hinterfragen heißt dann aber auch, in seiner eigenen Überzeugung nach Lücken oder Missverhältnissen zu forschen, indem man sich mit den Meinungen anderer objektiv auseinandersetzt. Diese Fähigkeit zur möglichen konstuktiven Selbstkritik vermag ich bei den ZJ nicht zu erkennen.

Dieses Forum ist voll von den unterschiedlichsten meinungen zu den unterschiedlichsten Theman. Der eigenen Meinung sind immer andere meinungen gegenübergestellt. Unsere Diskussion ist doch ein Parade-Beispiel dafür. Hinterfragen kann und sollte man also immer. Es kommt natürlich darauf an, ob man die anderslautenden meinung als Motivation wahrnimmt, oder ob sie einem nur ein störender Dorn in seinem persönlichen Weltbild gelten.

Zitat von Athon
Hinterfragen heißt dann aber auch, in seiner eigenen Überzeugung nach Lücken oder Missverhältnissen zu forschen, indem man sich mit den Meinungen anderer objektiv auseinandersetzt. Diese Fähigkeit zur möglichen konstuktiven Selbstkritik vermag ich bei den ZJ nicht zu erkennen.

Es ist nicht verwunderlich, dass du das nicht erkennen kannst. Um das beurteilen zu können müsste man sich ja intensiv in der Sache auskennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dafür keinen Anlass siehst.

Zitat von Athon
Das ist ja das Problem. Deine Argumente sind natürlich solche im Sinne des Wortes. Ich kann ihnen aber inhaltlich deshalb nicht folgen, weil sie sich ausschließlich am Glauben orientieren und somit meine Gegenargumente, so logisch und rational ich diese auch ansehen mag, völlig außer Acht lassen und auch von Dir niemals anerkannt werden könnten, ohne Deinen Glauben in Frage zu stellen.

Auf der gleichen Ebene dieser Begründung kann auch ich deinen Argumenten nicht folgen. Sie orientieren sich ausschließlich am Atheismus und müssen daher meine Argumente - so logisch und rational ich diese auch ansehen mag - völlig außer Acht lassen, sodass sie auch nimelas von dir anerkannt werden könnten, ohne deinen Atheismus in Frage zu stellen.
Und das ist auch wieder eine Gemeinsamkeit.

Zitat von Athon
Du langweilst mich keineswegs! Ich verstehe nur nicht, warum ZJ in aller Welt von Haus zu Haus gehen, um den "Andersgläubigen" ihre Sicht der Dinge nahe zu bringen und ggf. auch Überzeugungsarbeit zu leisten, sich hier im Forum die Diskussion aber auf das bloße Schreiben und Lesen beschränken sollte. So einfach ist das.

Hier im Forum betreibe ich meiner Meinung nach nicht nur bloßes Lesen und Schreiben. Mir geht es um das Verständnis unterschiedlicher Meinungen.
Beim Predigen von Haus zu Haus bemühen wir uns den Menschen den Wert der Bibel für die heutige Zeit vor Augen zu führen. Die meisten kennen die Bibel doch gar nicht mehr. Die steht im Regal und staubt voll, ehe sie vllt. noch zu Weihnachten mal von ihrer Staubschicht befreit wird um dann ganz schnell wieder in Vergessenheit zu geraten. Aber auch bei dieser Tätigkeit gilt: Jeder muss sich selbst eine eigene Meinung zur Bibel bilden. Wir können lediglich dazu ermuntern und freuen uns natürlich wenn ein Mensch den Rat der Bibel zu seinem persönlichen Nutzen im Leben anwendet.

Früher - sprich in den 50ger-80ger Jahren des 20 Jhd. - konnte man mit den Menschen ganz anders über die Bibel sprechen. Da waren die Inhalte noch bekannt und man konnte tatsächlich anhand der Bibel argumentieren und überzeugen. Das ist mittlerweile kaum noch möglich, weil das Interesse an der Bibel immer weiter nachlässt.

Zitat von Athon
Ich meinte ja nicht, dass ich den Dialog mit Dir und allen anderen für langweilig halte. Aber, ein gewisses Maß an Überzeugungsversuchen sollte doch wohl erlaubt sein, wenn man sich sicher glaubt, die "richtigen" Argumente auf seiner Seite zu haben. Das würde ich Dir selbstverständlich ebenfalls zugestehen.
Du musst nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass ich Gläubige nicht respektieren kann. Ich habe nur etwas gegen aus meiner Sicht unredliche Auswüchse des Glaubens. Und dies erstreckt sich meiner Meinung nach in alle Glaubensrichtungen.

Unredlichkeit ist nicht nur in Glaubensrichtungen ein Herausforderung. Auch in atheistischen Weltanschauungen kann es dazu kommen. Beziehst du das ebenfalls in deine Kritik mit ein?

Du kannst hier gerne auf deine Art versuchen, zu überzeugen. Ich denke hier hat jeder User so seine ganz persönliche Art sich zu präsentieren. Ich habe hier nie versucht allzu "überzeugend" zu wirken. Das wird mir viel zu schnell persönlich. Diese traurige Erfahrung habe ich in diversen Religionsforen machen müssen. Dagegen ist das, was sich Tutti, Glaubensqualle und Perquestavolta hier leisten und geleistet haben, ein echter Kindergarten. Ich lege meine Argumente dar, was mein Diskussionspartner daraus macht, ist und bleibt seine Sache. Da mische ich mich nicht ein.

Zitat von Athon
Das ist es ja! Ihr hinterfragt aus Deiner Sicht das Verständnis dieser absoluten Wahrheit, nicht aber die Wahrheit selbst. In dieser Hinsicht weist ein ZJ jegliche Kritik von außen weit von sich, verhält sich aber innerhalb der Gemeinschaft trotzdem selbstkritisch? Welche Motivation sollte er denn dazu haben?

Ein genaueres Verständnis zu erlangen. Ein Naturwissenschaftler hinterfragt ebenfalls sein Verständnis und forscht weiter um einen Sachverhalt genauer zu verstehen. Er stellt nicht die Wissenschaft als solche in Frage. Er kann sich sicher sein, dass die Wissenschaft - das ständige Forschen und Überprüfen - der Weg zur Erkenntnis ist.

Zitat von Athon
Der Grund für einen Ausschluss ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Es geht ausschließlich darum, darzustellen, wie mit Ausgeschlossenen nach Meinung der ZJ zu verfahren ist und letztlich auch verfahren wird. Darzulegen, dass jeder ZJ schließlich wissen müsse, was im Falle einer ungebotenen Handlungsweise geschehen wird und damit anzudeuten: "selbst schuld", ist schon ziemlich zynisch, findest Du nicht? Denn wenn ich als ZJ Selbstkritik üben darf (s. o.), dann muss es mir auch gestattet sein, mein Glaubensverständnis zu hinterfragen und entsprechend zu handeln. Auch im Bewusstsein eventueller Folgen.

Natürlich ist es das. Und gerade deswegen ist der Grund für einen Ausschluss auch so wichtig und so bedeutsam, um die Situation richtig einordnen zu können; gerade was das Verständnis von ZJ bezüglich des Umgangs mit Ausgeschlossenen betrifft. Dazu muss man nach den Hintergründen fragen dürfen. Genau das aber soll aus Sicht der Ausgeschlossenen in solchen Videos verhindert werden, damit die Schuld und die Verantwortung immer auf andere abgewälzt werden kann. Das ist ganz schön zynisch.

Zitat von Athon
Kann denn ein "gütiger Gott" wollen, dass ein Mensch auf Liebe zu anderen Menschen, insbesondere zu seiner Familie, verzichtet? Soll man nicht sogar seine Feinde lieben?! Welcher Geist herrscht in den Köpfen derer, die dies zu entscheiden haben? "Heilig" kann er wohl nicht sein...

Kann denn ein Mensch, der sich aufgrund seines Rechts auf Kritik am Glaubensverständnis dazu entscheidet seinem Glauben und seiner Familie den Rücken zu kehren, wollen, dass andere Menschen und insbesondere seine Familie auf Liebe von ihm verzichten müssen? Was soll Gott denn machen? Alle Gläubigen zu Marionetten degradieren, die nur noch nach seinem Willen tanzen? Das hätte er auch schon von Anfang an haben können. Hat er aber nicht gewollt. Er sucht nach wie vor nach Menschen, die ihm aus Liebe dienen. Aber nicht jeder möchte das. Das respektiert Gott natürlich.

Also? Was nun?
Nee, wahrscheinlich soll Gott sagen: Hey Leute, es gibt mich gar nicht - Macht doch was ihr wollt! Dann würden sogar Atheisten gläubig!


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.09.2015 20:07
#273 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt
Es gibt nur Gewissheiten, die einfach per Order di Mufti nicht angezweifelt werden dürfen. Begründete Zweifel und aufklärende Vernunft sind untersagt und ggf. sogar strafbar!
Eigentlich ist eine solche Schurigelei skurill, lachhaft und nicht mehr nachvollziehbar.

Für den Atheisten ist es Gewissheit, dass es "Gott" nicht gibt. Höchstens als Erfindung des Menschen. Als Großmufti dürfen die Namen Hawking, Dawkins und Gould genannt werden. Wer daran Zweifel hat, ist ein dummer, welt- und erkenntnisferner religiöser Opportunist - naja eigentlich - Terrorist. Berechtigte Zweifel daran werden als skurile Schurigelei, welche lachhaft und darüber hinaus nicht mehr nachvollziehbar ist, bezeichnet, untersagt, und ggf. in Zukunft sogar als Straftat verfolgt.

Zitat von Direktkontakt
Lästige Fragestellungen werden groteskerweise durch Bibelstellen oder Koransuren etc. scheinbar "neutralisiert".

Auch wenn es keine lästigen Fragestellungen gibt: So läuft nunmal der Dialog zwischen Atheisten und Theisten. Sollen wir Gläubigen jetzt anfangen eure Dawkins- Hawking- und was weiß ich noch wer - Zitate als groteske Form der Dialogführung zu bezeichnen? Nicht doch, Direktkontakt . Wenn dir der Dialog hier nicht zusagt, steht es dir frei, ein anderes Forum zu suchen, wo noch - oder besser gesagt schon wieder - mit "scharfer Munition" von "Stacheldraht-bewehrten Wachttürmen" aus auf Gläubige geschossen wird.

Zitat von Direktkontakt
Man gebe sich keinen Illusionen hin, dass auch nur eine einzige Frage wie z. B. die nachstehende zufriedenstellend beantwortet wird:

Warum feiern Menschen ihr Idol als "Friedefürsten", obwohl dieser nach eigenen Worten angeblich das Schwert bringt und Unfrieden selbst unter Geschwistern bringen soll?

Hier der O-Ton aus der Heiligen Schrift (Matthäus 10, 34-39 – Der Friedefürst mit dem Schwert):

"Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert...".

Ich gebe mich tatsächlich keiner Illusion hin, dass du bereit wärst, die Antwort eines Gläubigen - egal auf welche Frage - als "zufriedenstellend" zu bezeichnen, solange der Gläubige seinen Glauben nicht aufgibt. Warum ich so denke? Die Frage, die du stellst, ist schon oft hier gestellt worden; und ebenso oft wurde sie von verschiedenen Gläubigen beantwortet. Allerdings sicherlich nicht zufriedenstellend deiner Meinung nach, weil du nur eine Antwort zulassen kannst und die wäre in jedem Fall atheistisch geprägt. Wozu solltest du also den konstruktiven Dialog suchen?


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SnookerRI Offline

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Beiträge: 8.255

12.09.2015 20:12
#274 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ist doch logisch, oder? Fragen, welche den eigenen Ideologischen Narzissmus hinterfragen sind sehr verletzend..

Ganz genau, Perquestavolta... und so manch einer fühlt sich so sehr verletzt, dass er seine Diskussionspartner als dumm, Lügner, Arschlöcher, psychopathisch und "Käse"-Schwätzer bezeichnen muss.


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Perquestavolta ( gelöscht )
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12.09.2015 21:00
#275 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #274

Zitat von Perquestavolta
Ist doch logisch, oder? Fragen, welche den eigenen Ideologischen Narzissmus hinterfragen sind sehr verletzend..
Ganz genau, Perquestavolta... und so manch einer fühlt sich so sehr verletzt, dass er seine Diskussionspartner als dumm, Lügner, Arschlöcher, psychopathisch und "Käse"-Schwätzer bezeichnen muss.




Das ist die einzige Möglichkeit sich gegen Leute durchzusetzen, die behaupten das es Gott gibt. Die behaupten, dass ihre Sicht der Dinge die einzig allumfassend wahre ist und sich also gar nicht gezwungen sehen, die Meinung ihres Gegenüber nach zu vollziehen, und dies aber für ihre eigene Meinung uneingeschränkt einfordern, weil nur dann ein konstruktiver Dialog überhaupt möglich sei. Solche Spinner für abgedreht narzisstische Psychopathen zu halten ist durchaus zulässig.

Hier übrigens ein interessanter Aufsatz über die schizophrene Wirklichkeit der Zeugen Jehovas: http://www.manfred-gebhard.de/Daemonen.htm

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