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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 354 Antworten
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Athon Offline




Beiträge: 3.445

02.10.2015 15:50
#326 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #306
Wir müssen uns nicht mehr mit Keulen die Köpfe einschlagen, wenn uns die Meinung eines anderen nicht passt. Es sei denn, man fühlt sich auserwählt, und muss seine Meinung unbedingt durchsetzen...


Wäre mir das doch beinahe durch die Lappen gegangen...
Wie soll ich denn Deinen Hinweis mit den 144.000 Auserwählten in Einklang bringen? Oder den Umstand, dass sich die ZJ für das "auserwählte Volk" halten?

Außerdem "brennt" mir seit geraumer Zeit noch eine Frage auf den Nägeln: Wenn der FOCUS Deiner Meinung nach nicht die Beobachtung (des Wählens) am Wahltag gemeint haben kann (siehe #304), welche denn dann und zu welchem Zeitpunkt??

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SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

03.10.2015 10:21
#327 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@Athon

Zitat von Athon
Wäre mir das doch beinahe durch die Lappen gegangen...
Wie soll ich denn Deinen Hinweis mit den 144.000 Auserwählten in Einklang bringen? Oder den Umstand, dass sich die ZJ für das "auserwählte Volk" halten?



Die Frage ist dabei: Wodurch wird man auserwählt oder lässt sich auserwählen? Ist es die eigene Meinung, die man unbedingt durchsetzen muss? Auch in diesem Sinne kann man sich auserwählt fühlen. Die 144.000 wurden von Jesus Christus durch ihren Glauben an ihn auserwählt (Math.17:15-19). Ebenso wie die Christen als Volk Gottes durch ihr Vertrauen in Gottes Königreich als reale Regierung auserwählt wurden. Dabei steht jedem diese Möglichkeit offen. Es ist eine ganz persönlöiche Entscheidung.

Zitat von Athon
Außerdem "brennt" mir seit geraumer Zeit noch eine Frage auf den Nägeln: Wenn der FOCUS Deiner Meinung nach nicht die Beobachtung (des Wählens) am Wahltag gemeint haben kann (siehe #304), welche denn dann und zu welchem Zeitpunkt??

Darüber haben wir doch Beiträge lang diskutiert. Ich habe keine Zeit dir die Beiträge jetzt wieder rauszusuchen. Dass eine Beobachtung am Wahltag nicht gemeint sein kann, darüber waren wir uns doch einig. Daraus folgte für mich dass mit "Beobachtung" der Umstand gemeint ist, dass ein ZJ selbst bekannt macht, dass er die politische Neutralität nicht mehr wahren möchte, wodurch er seinen Glauben aufgibt. Auf eine andere Weise kann das aufgrund des Wahlgeheimnisses nicht beobachtet werden. Das hatten wir aber alles schon besprochen...


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Athon Offline




Beiträge: 3.445

03.10.2015 20:21
#328 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat
Dass eine Beobachtung am Wahltag nicht gemeint sein kann, darüber waren wir uns doch einig.


Das wüsste ich aber, Snooker! Du hast bis dato stets argumentiert, dass der FOCUS nicht das Wählen am Wahltag gemeint haben kann, weil Du glaubst, dass der FOCUS mit Deiner Definition von "wählen" komform ging. Genau dies ist Dein Trugschluss! Du darfst dem informierten Interviewer durchaus zutrauen, dass er Herrn Pohl keine zj-glaubenskonformen Fragen zu stellen gedachte und somit als "wählen" nur die Abgabe eines Stimmzettels unbekannten Inhalts gemeint haben kann. Jede andere Schlussfolgerung basiert auf Glaubenszwängen, nicht auf Logik. Trotzdem: Hut ab vor Deiner Fähigkeit, passgenau zu schlussfolgern...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

04.10.2015 12:48
#329 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Dürfen Jehovas Zeugen denn nun so richtig demokratisch wählen oder nicht?
Was genau erlaubt die "Administration der Wachtturmgesellschaft" ihren Zeugensklaven denn nun konkret und was nicht?

Athon und ich sind schon auf die nächsten wortreichen Ausflüchte SnookerRI's gespannt!

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

07.10.2015 10:22
#330 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Endlich kommen wir mit dem Verschieben von Überflüssigem in die Lagerhalle wieder zum eigentlichen Thema.

Ich möchte das Fragen zu "Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht" nochmals vereinfachen und zur Versachlichung beitragen.
Das "Problem" wird sogar noch auf die erste Frage im "vorigen" Beitrag reduziert.

Bitte einfach zitieren und dann mit "Ja" oder "Nein" ankreuzen.
Ist damit von SnookerRI zuviel verlangt?

Dieses Ankreuzen hat nicht unmittelbar Bezug zum Wahlrecht, also bitte keine falschen Berührungsängste zeigen.
Wir wollen uns doch hier nicht der Paranoia verdächtig machen, oder?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.10.2015 12:59
#331 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #329
Dürfen Jehovas Zeugen denn nun so richtig demokratisch wählen oder nicht?
Was genau erlaubt die "Administration der Wachtturmgesellschaft" ihren Zeugensklaven denn nun konkret und was nicht?


Nein, das dürfen sie nicht, oder b.z.w. nur dann, wenn die Teilnahme an politischen Wahlen per Gesetzesdekret verpflichtend ist und sie also teilnehmen müssen, um keine persönlichen Nachteile durch die Nichtteilnahme zu erfahren.

Gib dem Kaisers was des Kaisers ist und gib Gott was Gottes ist.

Die Zeugen Jehovas geben dem Kaiser nichts, wenn dieser "ausdrücklich" nichts Ausdrückliches von ihnen fordert.. Daher geben sie eben nur ihrem "Glauben" (ist Gott) ihre "Wählerstimme". (lassen wir dabei mal den Papierberg ihrer Prospekte für die Mitgliederwerbung außer acht.)

Das Glaubensziel der Zeugen Jehovas ist die vollständige Zerstörung dieser Welt, welche sie dann als einzige Überlebende - wenn sie denn das Strafgericht Gottes bestehen - zusammen mit ihm wieder aufbauen.

Einzig wirkliches Problem dabei: die Zeugen Jehovas würden sich sehr daran stören, wenn sich die Dinge dahingehend entwickeln, dass die Menschheit sich plötzlich zusammen raufen täte, um gemeinsam die Welt dahingehend zu verändern, dass "Gott" es sich anders überlegt, als es die Propheten aus der Bibel und die obersten Profithaie der WTG es immer wieder (mal) angekündigt haben.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

07.10.2015 22:06
#332 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #330
Endlich kommen wir mit dem Verschieben von Überflüssigem in die Lagerhalle wieder zum eigentlichen Thema.

Ich möchte das Fragen zu "Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht" nochmals vereinfachen und zur Versachlichung beitragen.
Das "Problem" wird sogar noch auf die erste Frage im "vorigen" Beitrag reduziert.

Bitte einfach zitieren und dann mit "Ja" oder "Nein" ankreuzen.
Ist damit von SnookerRI zuviel verlangt?

Dieses Ankreuzen hat nicht unmittelbar Bezug zum Wahlrecht, also bitte keine falschen Berührungsängste zeigen.
Wir wollen uns doch hier nicht der Paranoia verdächtig machen, oder?

Direktkontakt hatte seine Chance bekommen sich mit den Antworten auf seine Fragen zu beschäftigen. Das wollte er nicht! Das muss akzeptiert werden. Offensichtlich wäre damit zu viel von ihm verlangt. Inzwischen hat ja auch Perquestavolta eine Antwort gegeben, die die narzisstischen Befindlichkeiten sowohl von Direktkontakt als auch von Perquestavolta hervorragend bedient, und dazu beiträgt, dass sich beide einander "aktuell befriedigen" können. Das als Paranoia zu definieren, überlasse ich den Fachärzten.


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Athon Offline




Beiträge: 3.445

08.10.2015 09:40
#333 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@Direktkontakt @Perquestavolta

Zitat
Dürfen Jehovas Zeugen denn nun so richtig demokratisch wählen oder nicht?



Die bisherige Diskussion mit @SnookerRI hat bewiesen, dass diese einfache Frage schwierig zu beantworten ist, weil sich bereits bei der Definition des Begriffs "wählen" je nach Weltanschauung Unterschiede herauskristallisierten. Für mich als weltlichen Staatsbürger ist "wählen" die Abgabe einer ggf. auch ungültigen Stimme mittels Aufsuchen der Wahlkabine und Einwurf in die Wahlurne. Ein ZJ -der ja eigentlich schon "Gottes Königreich" gewählt hat- wählt nach seiner Überzeugung auch dann, wenn er nicht an weltlichen Wahlen teilnimmt. Den biblischen Vorgaben entsprechend also "neutral". Was er natürlich durch die Abgabe eines ungültigen Stimmzettels ebenfalls tun könnte. Denn:

Einem ZJ ist es nach zwischenzeitlicher "Klarstellung" durch die WTG offenbar durchaus gestattet, eine Wahlkabine aufzusuchen, die dortige Stimmabgabe sei dann aber ausschließlich seinem Gewissen unterworfen. Wählte er dabei allerdings eine Partei und/oder einen Kandidaten, verhielte er sich nicht mehr den biblischen Vorgaben entsprechend "neutral" und würde sich dadurch als ZJ sozusagen selbst "disqualifizieren". Mit der Möglichkeit entsprechender Folgen. Ein ZJ muss sich somit seine Teilnahme an weltlichen Wahlen und eine gültige Stimmabgabe selbst verbieten, wenn er weiterhin ein glaubensgetreuer ZJ bleiben möchte. Eine geschickte Konstruktion, finde ich, die die Entscheidungsgremien der ZJ von jeglicher Verantwortung freistellt. Oder siehst Du das anders, Snooker...?

Noch viel interessanter wäre eine Beurteilung, wenn ein ZJ auf dem Stimmzettel zwei Parteien/Kandidaten ankreuzt und seine Stimme dadurch ungültig wird. Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.10.2015 15:09
#334 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #333
@Direktkontakt @Perquestavolta

Zitat
Dürfen Jehovas Zeugen denn nun so richtig demokratisch wählen oder nicht?


Die bisherige Diskussion mit @SnookerRI hat bewiesen, dass diese einfache Frage schwierig zu beantworten ist, weil sich bereits bei der Definition des Begriffs "wählen" je nach Weltanschauung Unterschiede herauskristallisierten.



Ich bezweifle nach wie vor, dass die Frage für @SnookerRI schwierig zu beantworten "wäre", b.z.w. ist.
So wie es für mich ausschaut, ist es (für Snooker) eher schwierig, die Frage so zu beantworten, wie die Zeugen Jehovas es für sich in Bezug Wahlrecht und auch sonst wünschen, von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Er weis sehr genau, dass die Wahrnehmung des politischen Wahlrechtes eine Notwendigkeit ist, um als Bürger eines demokratischen Staates seinen Anteil daran zu leisten, dass die demokratische Rechtsordung aufrecht erhalten werden kann. Dies ist aber nicht das Ziel der Zeugen Jehovas.
Zum einen, weil sich die Zeugen Jehovas sich auch gerne in der Märtyrerrolle gefallen, falls die demokratische Rechtsordnung durch eine andere ersetzt wird und zum anderen, - dem eigentlich viel wichtigeren Grund - erwarten die Zeugen Jehovas eine "Zeit der großen Bedrängnis", die eintreten "M U S S", bevor das Königreich Gottes auf Erden errichtet werden kann.

Aber die Zeugen Jehovas sind da nicht die einzigen, die den Lauf der Menschheitsgeschichte (nach dem Willen Gottes) dahingehend beeinflussen, dass diese "Zeit der großen Bedrängnis" möglichst bald eintreten möge, wie sie von den Propheten der Bibel vorhergesagt wurde....

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

08.10.2015 15:40
#335 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Athon ist Optimist und geht davon aus, dass SnookerRI die im Beitrag #333 gestellten (hochkomplexen) Fragen beantworten kann.
Voraussetzung für die qualifizierte Antwort ist jedoch ein entsprechender Intelligenz-Quotient!
Wenn eine einfache Antwort auf eine einfache Frage bisher nicht zustande kam, dann sehe ich schwarz.

Nun habe ich mir eine Theorie erarbeitet, die ich hier zur Diskussion stellen möchte:

Nehmen wir einmal an, jemand stützt seine ganze Argumentation auf die sogenannte Heilige Schrift. Die Wissenschaft geht von über 60 verschiedenen Autoren aus, die vermutlich alle nicht unfehlbare Menschen waren. Eine einheitliche Koordination durch eine übergeordnete "Redaktion" hat nicht stattgefunden, zumal der Zeitraum dieser Schreiberei die Lebensdauer eines Menschen übersteigt. Widersprüche wurden en masse nachgewiesen, Bibelsprüche "neutralisieren" sich gegenseitig in der Aussage je nach Blickwinkel und Epoche.
Preußische Konsistorialräte (Deutscher Evangelischer Kirchenausschuss) haben unter Kaiser Wilhelm II. einen Text der Lutherbibel genehmigt, der mindestens bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts noch verbindlich im Konfirmandenunterricht war.
Die Apokryphen haben sie nicht der Heiligen Schrift gleichgestellt, jedoch als nützlich und gut zu lesen erachtet.

Wie mögen die abweichenden Versionen der Bibeln wohl vor dem Jahr 1912 ausgesehen haben?
Wie sah vorher die offizielle Lehre aus?
Was haben auch Jehovas Zeugen und andere "Forscher" gestrichen oder hinzugefügt?

Wie soll nun ein strenggläubiger Sektenangehöriger bibeltreu klare Antworten geben können, der solch ein literarisches Ungetüm blauäugig für bare Münze nimmt?

So ein guterzogener "Papageien-Automat" kann (darf?) sich doch einfach nicht mit "Ja" oder "Nein" auf bestimmte Tabu-Fragen äußern, sondern plappert ablenkend im ekstatischen Eiertanz beliebige "Bibelsprüche" aus dem EffEff nach, die den Sachverhalt nur verdunkeln.

Soweit meine Theorie. Nun darf das Scherbengericht darüber urteilen...

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

08.10.2015 20:49
#336 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt
Voraussetzung für die qualifizierte Antwort ist jedoch ein entsprechender Intelligenz-Quotient!
Wenn eine einfache Antwort auf eine einfache Frage bisher nicht zustande kam, dann sehe ich schwarz.

Klar, von einer wertlosen, dreckigen Zeugenkakerlake kann man auch keine Intelligenz erwarten Da muss man dann einfach schwarz sehen.

Zitat von Direktkontakt
Nun habe ich mir eine Theorie erarbeitet, die ich hier zur Diskussion stellen möchte:

Erarbeite dir mal schön weiter deine Theorien. Es ist ja bekannt worauf sie aufbauen


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.10.2015 21:09
#337 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #336

Zitat von Direktkontakt
Voraussetzung für die qualifizierte Antwort ist jedoch ein entsprechender Intelligenz-Quotient!
Wenn eine einfache Antwort auf eine einfache Frage bisher nicht zustande kam, dann sehe ich schwarz.
Klar, von einer wertlosen, dreckigen Zeugenkakerlake kann man auch keine Intelligenz erwarten Da muss man dann einfach schwarz sehen.



Tatsächlich hat deine Strategie, die Zeugen Jehovas damit gegen Anschuldigungen zu verteidigen, die Anschuldiger selbst möglichst in Misskredit zu bringen, nicht viel mit Intelligenz zu tun. Immerhin weist du über die Menschen persönlich gar nichts, sondern unterstellst ihnen nur ständig das, was du dir selber über sie zusammenreimst.

Auch die Art und Weise, wie du das tust und rechtfertigst, ist eigentlich unterste Schublade.
Aber macht ja nichts. Es gehört zum Spiel auch diese Seite der Zeugen Jehovas etwas mehr ins richtige Licht zu stellen.

Immerhin können die Anschuldiger sich auf eine Flut von Zeugenaussagen, Berichte und Belege vorweisen, dass die Anschuldigungen gegen die Zeugen Jehovas nicht aus der Luft gegriffen sind, oder gar auf dem eigenen Mist zusammen gedichtet wurden.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

08.10.2015 21:10
#338 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Oder siehst Du das anders, Snooker...?

Noch viel interessanter wäre eine Beurteilung, wenn ein ZJ auf dem Stimmzettel zwei Parteien/Kandidaten ankreuzt und seine Stimme dadurch ungültig wird. Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??

Meinen Standpunkt dazu habe ich bereits in etlichen Beiträgen verdeutlicht. Das interessiert hier aber niemanden. Glücklicherweise erwarte ich das auch nicht.


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SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

08.10.2015 21:14
#339 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Tatsächlich hat deine Strategie, die Zeugen Jehovas damit gegen Anschuldigungen zu verteidigen, die Anschuldiger selbst möglichst in Misskredit zu bringen, nicht viel mit Intelligenz zu tun. Immerhin weist du über die Menschen persönlich gar nichts, sondern unterstellst ihnen nur ständig das, was du dir selber über sie zusammenreimst.

Du weißt persönlich auch nichts über mich. Trotzdem bin ich in deinen Augen ein dreckiger, wertloser Lügner, ein Zeugenschwein, Arschloch und ein ZJ Psycho-Killer, weil das nach deinem Feindbild über ZJ gar nicht anders sein kann. Nach deinen eigenen Worten hast du dir das also auch alles selbst über mich zusammengereimt. So wie es dir gerade passt.... Wirklich genial Perquestavolta. Du schaffst es immer wieder noch einen drauf zu legen.^^

Darüber hinaus habe ich mich direkt auf eine klar Aussage von Direktkontakt bezogen. Er sieht es selbst so... Wo ist also dein Problem? Nicht ich bringe euch in Misskredit. Das schafft ihr schon ganz alleine!


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.858

09.10.2015 09:38
#340 Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Snooker
Trotzdem bin ich in deinen Augen ein dreckiger, wertloser Lügner, ein Zeugenschwein, Arschloch und ein ZJ Psycho-Killer, weil das nach deinem Feindbild über ZJ gar nicht anders sein kann.

Wo hat Perquestavolta das gesagt? Und da er das nach deiner Interpretation vor ein paar Monaten mal geschrieben hatte: Wo hatte er das wiederholt? Benachrichtige mich über sowas, das ist keine Petze! Aber falls die Wiederholung nicht war, solltest du ihn nicht durch ständige Erinnerung provozieren! Beleidigende Vulgüärrhetorik will ich hier nicht, und ich will nicht, dass User, die dazu neigen, zu ihr provoziert werden!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

09.10.2015 13:04
#341 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #338

Zitat von Athon
Oder siehst Du das anders, Snooker...?

Noch viel interessanter wäre eine Beurteilung, wenn ein ZJ auf dem Stimmzettel zwei Parteien/Kandidaten ankreuzt und seine Stimme dadurch ungültig wird. Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??
Meinen Standpunkt dazu habe ich bereits in etlichen Beiträgen verdeutlicht. Das interessiert hier aber niemanden. Glücklicherweise erwarte ich das auch nicht.



Irrtum, SnookerRI!

Mindestens mich in diesem Forum hier interessieren korrekte Antworten auf die Fragen Athons.

Insofern erhebe ich Widerspruch gegen die zweifellos nichtzutreffende "Feststellung"!

Athon Offline




Beiträge: 3.445

09.10.2015 16:00
#342 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #338
Meinen Standpunkt dazu habe ich bereits in etlichen Beiträgen verdeutlicht. Das interessiert hier aber niemanden. Glücklicherweise erwarte ich das auch nicht.


Ich habe in #333 dargelegt, wie sich das Wahlverhalten der ZJ aus meiner Sicht darstellt und dafür auch Deine bisherigen Beiträge als Grundlage verwendet. Ich sollte also mit meiner Meinung nicht unbedingt falsch liegen, vermute ich. Allerdings habe ich meine Darstellung noch durch diese Schlussfolgerung

Zitat von Athon #333
Ein ZJ muss sich somit seine Teilnahme an weltlichen Wahlen und eine gültige Stimmabgabe selbst verbieten, wenn er weiterhin ein glaubensgetreuer ZJ bleiben möchte. Eine geschickte Konstruktion, finde ich, die die Entscheidungsgremien der ZJ von jeglicher Verantwortung freistellt. Oder siehst Du das anders, Snooker...?


ergänzt. Deine oben zitierte Antwort geht an dieser konkreten Fragestellung leider vorbei, da wir diese Thematik bisher noch nicht erörtert hatten.

Und meine Frage nach dem Ankreuzen zweier Parteien/Kandidaten durch einen ZJ: "Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??" ist dann im selben Atemzug ebenfalls auf der Strecke geblieben. Oder liegt ein solches Szenario außerhalb Deines Vorstellungsvermögens...?

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SnookerRI Online

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09.10.2015 23:48
#343 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #341
Zitat von SnookerRI im Beitrag #338

Zitat von Athon
Oder siehst Du das anders, Snooker...?

Noch viel interessanter wäre eine Beurteilung, wenn ein ZJ auf dem Stimmzettel zwei Parteien/Kandidaten ankreuzt und seine Stimme dadurch ungültig wird. Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??
Meinen Standpunkt dazu habe ich bereits in etlichen Beiträgen verdeutlicht. Das interessiert hier aber niemanden. Glücklicherweise erwarte ich das auch nicht.


Irrtum, SnookerRI!

Mindestens mich in diesem Forum hier interessieren korrekte Antworten auf die Fragen Athons.

Insofern erhebe ich Widerspruch gegen die zweifellos nichtzutreffende "Feststellung"!



Einspruch, Euer Ehren!

1) Die Antworten auf Athons Fragen wurden gegeben und sind jederzeit einzulesen. Das ist leider einigen Usern hier zu "langatmig", "ausweichend", "ablenkend" und "ausflüchtig". Dieser Umstand kann jedoch nicht zulasten von SnookerRI geltend gemacht werden.

2) Die gegebenen Antworten können mit Bezug auf die Ansichten von Direktkontakt gar nicht korrekt sein, weil sie niemals den Ansichten von Direktkontakt entsprechen werden. Insofern ist es dem User SnookerRI unmöglich, Antworten zu geben, die der User Direktkontakt als korrekt akzeptieren könnte, weil sich seine Ansicht immer von der Ansicht SnookerRI´s unterscheiden wird.

Plädoyer: Der User Direktkontkat heuchelt sein Interesse bloß vor. Sein Widerspruch ist haltlos und somit abzulehnen.


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SnookerRI Online

Soul-Societist


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10.10.2015 00:21
#344 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Deine oben zitierte Antwort geht an dieser konkreten Fragestellung leider vorbei, da wir diese Thematik bisher noch nicht erörtert hatten.

Und meine Frage nach dem Ankreuzen zweier Parteien/Kandidaten durch einen ZJ: "Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??" ist dann im selben Atemzug ebenfalls auf der Strecke geblieben. Oder liegt ein solches Szenario außerhalb Deines Vorstellungsvermögens...?



Doch Athon, das hatten wir alles schon. Nochmal in Kürze: Ein ZJ wird man immer aufgrund einer eigenständigen Entscheidung. Kein Gremium, kein Ältester, nichts und niemand anders als nur man selbst zeichnet dafür verantwortlich.

Wer seinen Wahlzettel ungültig macht, verhält sich politisch neutral. Hatten wir alles schon ausführlich besprochen


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Direktkontakt Offline



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10.10.2015 09:45
#345 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #344

Zitat von Athon
Deine oben zitierte Antwort geht an dieser konkreten Fragestellung leider vorbei, da wir diese Thematik bisher noch nicht erörtert hatten.

Und meine Frage nach dem Ankreuzen zweier Parteien/Kandidaten durch einen ZJ: "Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??" ist dann im selben Atemzug ebenfalls auf der Strecke geblieben. Oder liegt ein solches Szenario außerhalb Deines Vorstellungsvermögens...?


Doch Athon, das hatten wir alles schon. Nochmal in Kürze: Ein ZJ wird man immer aufgrund einer eigenständigen Entscheidung. Kein Gremium, kein Ältester, nichts und niemand anders als nur man selbst zeichnet dafür verantwortlich.

Wer seinen Wahlzettel ungültig macht, verhält sich politisch neutral. Hatten wir alles schon ausführlich besprochen



Jetzt stehe ich vor einem Rätsel und frage mich, was SnookerRI unter einer "korrekten" Antwort auf Fragen versteht.

Bedeutet die o. a. Antwort an Athon nun, dass die Zeugen Jehovas die Wahlkabine nur zur Ungültigkeitmachung von Wahlzetteln aufsuchen (dürfen), damit die Aktion "neutral" bleibt?

Was macht es überhaupt für einen Sinn, das Wahllokal aufzusuchen, sich dort registrieren zu lassen, unentschieden-enthaltsam zu wählen und sich erhaben stolzierend und selbstgerecht wieder zu verabschieden?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

10.10.2015 18:23
#346 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@Direktkontakt:

guckst du hier
Und hier

Das Glaubensziel aller religiösen Wahn-Sekten, ist die Gottesherrschaft auf Erden. (Selbst im Vater-Unser heißt es: "dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden...)
Die Gottesherrschaft auf Erden ist keine Demokratie. Andersherum, glauben alle religiösen Wahn-Sekten an das baldige Eintreffen der biblischen Prophezeiungen, bezüglich dem apokalyptischen Ende aller Zeiten. Die Zeugen Jehovas glauben im Besonderen an die endzeitliche Schlacht zwischen Gut und Böse, genannt: "Harmagedon" Link als die Zeit der großen Bedrängnis, welcher dann das sogenannte "letzte Gericht folgt, in welchem alle "Unwürdigen und Gottlosen" vernichtet werden und "Satan" in einer "finsteren Grube" angekettet wird, aus der er nach Ablauf von 1000 Jahren wieder für eine kurze Frist freigelassen wird um die Zeugen Jehovas, welche Harmagedon siegreich überlebt haben, nochmals zu testen....

Wer schon mal über der Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiungen nachgedacht hat, sollte sich spätestens hier schon langsam Sorgen machen...

Athon Offline




Beiträge: 3.445

10.10.2015 22:19
#347 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #344
Ein ZJ wird man immer aufgrund einer eigenständigen Entscheidung. Kein Gremium, kein Ältester, nichts und niemand anders als nur man selbst zeichnet dafür verantwortlich.


Wenn ich mich jetzt als Erwachsener in diesem Augenblick dazu entschlösse, ein ZJ zu werden, würde ich Dir vollkommen zustimmen. Wenn ich aber als Kind in einem glaubensgeprägten Elternhaus -gleichgültig, welcher religiösen Couleur- aufwachse und aufgrund elterlicher "Überzeugungsarbeit" in die "richtige" Richtung geleitet würde, dürfte sich diese Eigenständigkeit allerdings ziemlich relativieren. Niemand, auf den diese Umstände zutreffen, könnte (aus meiner Sicht) aus wahrhaft freien Stücken entscheiden. Dazu würde in jedem Falle auch das unvoreingenommene Befassen mit der jew. "Gegenseite" gehören müssen.

Zitat
Wer seinen Wahlzettel ungültig macht, verhält sich politisch neutral. Hatten wir alles schon ausführlich besprochen


Jawohl, Herr Lehrer, ist mir bekannt. Sooo senil bin ich ja nun auch wieder nicht...
Es ist also nicht entscheidend, auf welche Art und Weise der Stimmzettel ungültig gemacht wird? Selbst wenn ich mich als ZJ glaubenswidrig für eine Partei entschiede und den Stimmzettel zusätzlich noch anderweitig kennzeichnete? Entscheidend ist also "unterm Strich"? Ich glaube, Du hast einfach einmal den Hintergrund meiner Frage in #333 nicht verstanden...

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SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

11.10.2015 10:14
#348 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Wenn ich aber als Kind in einem glaubensgeprägten Elternhaus -gleichgültig, welcher religiösen Couleur- aufwachse und aufgrund elterlicher "Überzeugungsarbeit" in die "richtige" Richtung geleitet würde, dürfte sich diese Eigenständigkeit allerdings ziemlich relativieren. Niemand, auf den diese Umstände zutreffen, könnte (aus meiner Sicht) aus wahrhaft freien Stücken entscheiden. Dazu würde in jedem Falle auch das unvoreingenommene Befassen mit der jew. "Gegenseite" gehören müssen.

Elterliche "Überzeugungsarbeit" geht auch atheistisch. Kein überzeugter Atheist spricht mit seinen Kindern wertungsfrei über Religionen, sodass die Kinder selbst entscheiden könnten, ob sie sich nun dem Atheismus zuwenden oder irgendeinem religiösen Bekenntnis.

Fakt ist, dass gerade bei ZJ sehr viele junge Erwachsene, die als Kinder die biblischen Wahrheiten kennengelernt haben, sich davon wieder abwenden und gemäß ihrer eigenen Entscheidung, andere Wege gehen. Die Wirklichkeit widerspricht dem Vorwurf, Kinder von ZJ würden indoktriniert. Das kann auch gar nicht funktionieren. Das Vertrauen auf das christliche Bekenntnis ist kein Zwang, den man sich selbst auferlegt, oder der einem auferlegt werden kann. Es ist eine bewusste Willensentscheidung, die man letztendlich jeden Tag aufs Neue trifft. Daher gibt es bei uns auch keine Kindertaufe, da die Taufe gemäß dem biblischen Beispiel auf die Erkenntnis Gottes und die persönliche Hingabe Gottes folgt.

Zitat von Athon
Es ist also nicht entscheidend, auf welche Art und Weise der Stimmzettel ungültig gemacht wird?

ungültig ist ungültig. So weit ich weiß, gibt es dazu keine Steigerung.

Zitat von Athon
Selbst wenn ich mich als ZJ glaubenswidrig für eine Partei entschiede und den Stimmzettel zusätzlich noch anderweitig kennzeichnete? Entscheidend ist also "unterm Strich"? Ich glaube, Du hast einfach einmal den Hintergrund meiner Frage in #333 nicht verstanden...

Das kann schon sein. Sicherlich kannst du den Hintergrund durch ein Beispiel formulieren, welches anzeigt, worauf es dir bei deiner Frage in #333 ankommt...


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SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

11.10.2015 11:37
#349 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #345
Zitat von SnookerRI im Beitrag #344

Zitat von Athon
Deine oben zitierte Antwort geht an dieser konkreten Fragestellung leider vorbei, da wir diese Thematik bisher noch nicht erörtert hatten.

Und meine Frage nach dem Ankreuzen zweier Parteien/Kandidaten durch einen ZJ: "Hätte er damit weltlich gewählt oder sich neutral verhalten??" ist dann im selben Atemzug ebenfalls auf der Strecke geblieben. Oder liegt ein solches Szenario außerhalb Deines Vorstellungsvermögens...?


Doch Athon, das hatten wir alles schon. Nochmal in Kürze: Ein ZJ wird man immer aufgrund einer eigenständigen Entscheidung. Kein Gremium, kein Ältester, nichts und niemand anders als nur man selbst zeichnet dafür verantwortlich.

Wer seinen Wahlzettel ungültig macht, verhält sich politisch neutral. Hatten wir alles schon ausführlich besprochen



Jetzt stehe ich vor einem Rätsel und frage mich, was SnookerRI unter einer "korrekten" Antwort auf Fragen versteht.

Bedeutet die o. a. Antwort an Athon nun, dass die Zeugen Jehovas die Wahlkabine nur zur Ungültigkeitmachung von Wahlzetteln aufsuchen (dürfen), damit die Aktion "neutral" bleibt?

Was macht es überhaupt für einen Sinn, das Wahllokal aufzusuchen, sich dort registrieren zu lassen, unentschieden-enthaltsam zu wählen und sich erhaben stolzierend und selbstgerecht wieder zu verabschieden?



Ist für mich auch ein Rätsel, wie du zu deinen Schlussfolgerungen kommst.. Aber hey: Wir beide werden schon Antworten finden, die uns gefallen.


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Athon Offline




Beiträge: 3.445

12.10.2015 13:51
#350 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #348
Sicherlich kannst du den Hintergrund durch ein Beispiel formulieren, welches anzeigt, worauf es dir bei deiner Frage in #333 ankommt...


Ich versuche es:
Ich bin nach wie vor -im Gegensatz zu Herrn Pohl im diskutierten Interview- der Ansicht, dass ein Staatsbürger "wählt", also von seinem Wahlrecht Gebrauch macht, wenn er seinen Stimmzettel wie auch immer gekennzeichnet in die Wahlurne einwirft. Nun könnte ein politisch nicht allzu sehr vorgeprägter Wahlteilnehmer irrigerweise davon ausgehen, dass sich für eine Koalition auszusprechen, wenn er zwei Parteien seine Stimme gibt. Denn heißt es nicht immer: Sie haben zwei Stimmen...? (Nicht lachen, so etwas kommt tatsächlich vor! Ich war selbst schon in einem Wahllokal tätig). Der Umstand, dass er dadurch eine ungültige Stimme produziert hat, ist ihm nicht bewusst. Sollte es sich nun bei diesem Wahlteilnehmer um einen wahrhaftigen ZJ handeln, würde ihn sein Gewissen plagen, sich glaubenswidrig politisch betätigt zu haben und sich bei Bekanntwerden Konsequenzen stellen zu müssen. Bevor er dazu kommt, seine Entscheidung zu bereuen, erfährt er, dass seine Stimme als ungültig gewertet wird, er sich also -objektiv betrachtet- neutral verhalten hat. Also, kein Grund zur Sorge...?

Ich gestehe zu, dass dies ein hypothetisches Konstrukt ist. Wie ich aber schon erwähnt habe: Derartige Stimmzettel habe ich während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Wahlhelfer mehrfach entdeckt.

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