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Dieses Thema hat 354 Antworten
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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

11.08.2015 14:14
#51 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Mit der Theorie vom "eigenen" Willen des Menschen kann ich mich derzeit nicht anfreunden. Nicht nur die biologisch-absolute, sondern auch die soziale Abhängigkeit ist Fakt.
Meiner Meinung nach gibt es für jedes Phänomen eine Ursache, die nicht immer für uns (sofort) erkennbar ist.

Es sieht so aus, als ob ein strenger Determinismus "alles" beherrscht. Angesichts der wahrscheinlichen Unendlichkeit des Seienden "verdünnen" sich die Einflüsse des regierenden Prinzips sehr stark, so dass durch die unermesslichen "Spielräume an der langen Leine" des alles durchdringenden Determinismus dieser als solcher nicht so "einengend" und "tyrannisch" von uns empfunden oder erkannt wird.

Freiheit und Abenteuer, scheinbare Zufälle oder auch Krankheiten sind Illusionen, tatsächlich sind wir gezwungen, Atemluft einzusaugen und wieder auszustoßen, Nahrung aufzunehmen und unsere Notdurft zu verrichten. Das ganze "Herumkrabbeln an der Planetenoberfläche" sollte sich möglichst störungsfrei und optimiert in der jeweiligen Funktion abspielen.
Mit großem Aufwand versuchen wir der Erdanziehungskraft zu entkommen und bilden uns mit stolzgeschwellter Brust viel darauf ein, wenn wir 500.000 km ins Weltall vorgestoßen sind. Wenn dann die Fähre einmal beim Start explodiert, werden wir wieder an unsere biologische Abhängigkeit einschließlich Tod erinnert.

Die Parameter und Grenzen können erweitert werden - und das ist gut so!

Versuch, Experiment, Chance, Risiko, Irrtum und Fehlschlag gehören zu unserer Existenz, sind aber dringend notwendig, unser Bewusstsein zu bereichern. Die Illusion von "Freiheit" und "Erfolg" macht das Leben erträglicher und bringt subjektiv Freude und Erfüllung.

Erkenntnis bedeutet Verantwortung und Herausforderung!

Blinder Glaube ohne Prüfung eines unklaren Sachverhaltes nach den Maßstäben der Vernunft ist gefährlich!
Geborgen sein in "Gott" verführt zum Kadavergehorsam und endet in der Illusion eines allmächtigen "Fürsorgers" bei Wohlverhalten und Lobhudelei, der andererseits bei der kleinsten Unbotmäßigkeit zornig wird und seine ungehorsamen Schäfchen grausam bestraft.
Monarchien (z. B. Königreiche) und Diktaturen sind die logisch-historische Folge einer dominierenden "Philosophie" oder missionierenden Gehirnwäsche.

Es macht keinen Unterschied, welche Weltanschauung die Menschen manipuliert - das Prinzip sowie die Methoden ähneln sich oder sind kongruent.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.08.2015 16:19
#52 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Ohne freien Willen sind Schuldverdächtigungen haltlos und alle Guten hätten das Problem, dass sie vor ihrem Gott nur bedeutungslose Versager wären, die nicht mal den Teufel für die eigene Dummheit haftbar machen könnten. Um im Leben zu bestehen, muss man jenen die einem die Beute ins Netz treiben auch immer etwas davon abgeben. Moral ist also nicht unbedingt an den Glauben gebunden, sondern eine Strategie. Und Strategien bedürfen keines freien Willens.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.078

12.08.2015 06:57
#53 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Klingt logisch, ist es aber nicht. Wenn ich mich als Staatsbürger entscheide, mein Wahlrecht wahrzunehmen oder auch nicht und mir die möglichen Auswirkungen meiner Entscheidung bekannt sind, ist es schon reichlich unverfroren, die Verantwortung dafür auf den Urheber abzuwälzen. Selbiger ist übrigens unser demokratisch gewähltes Parlament, mit dessen Zusammensetzung Du ja Deiner Auffassung nach nichts zu tun hast...

Mit der Zusammensetzung vielleicht nicht - dennoch halte ich mich an das, was dieses gewählte Parlament festlegt, um zumindest ein gewisses Maß an Ordnung zu gewährleisten. Du kannst das ruhig als unverfroren betrachten, wenn ich mein Wahlrecht auf eine Weise wahrnehme, die dir überhaupt nicht gefällt. So ist das nunmal mit unterschiedlichen Meinungen


Zitat von Athon
Es ist also rein rechnerisch völlig unerheblich, aus welchem Grunde Staatsbürger nicht zur Wahl gehen, sondern lieber zum Gottesdienst, zur Bibelstunde oder in die Kneipe. Wir dürften uns darüber einig sein, dass dies kein wünschenswerter Zustand ist und sollten daran gemeinsam arbeiten.


Rechnerisch mag das für dich unerheblich sein. Ideologisch ist es aber auf keinen Fall unerheblich. Da du diesen Zustand ändern willst, musst du dich schon daürber informieren, aus welchen Gründen die Wähler sich ihrer Stimme enthalten. Dann kannst du für jede Gruppe individuelle Lösungsvorschläge erarbeiten, die dann diskutiert werden können. Alles über einen Kamm zu scheren, dürfte wenig erfolgversprechend sein.

Zitat von Athon
Allerdings sehe ich auch, dass Du als ZJ diesbezüglich eigentlich keine andere Wahl hast, als die Menschheit vom Glauben Deiner Gemeinschaft zu überzeugen. Weil Du Dich ja von einer weltlichen Regierung nicht vertreten siehst und somit auch andere nicht entsprechend motivieren könntest.

Hättest du denn eine andere Wahl, als die Menschen von deiner Sichtweise zu überzeugen? Wir beide können nicht entegegen unserer Überzeugung handeln.

Zitat von Athon
Mit dem Glaubensverständnis der ZJ könnte ich mich auch nicht anfreunden, wenn ich überzeugter evangelischer Christ wäre. Somit wäre ich dann ggf. auch Bestandteil weltlicher Mächte, weil ich mich mit dem Gott der ZJ nicht identifizieren könnte. Du meintest doch wohl diesen Gott...?

Wahrscheinlich meinst du mit "Gott" hier "Gottesverständnis" Für einen evangelischen Christen gehöre ich ebenso zu denen, die vor Gott verurteilt dastehen. Das ist das Resultat der unterschiedlichen Gottesbilder.


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SnookerRI Online

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Beiträge: 8.078

12.08.2015 07:06
#54 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Klingt nicht nur sehr befremdlich, sondern auf gefährlich, weil es denen die im Namen Gottes Justiz üben, indirekt recht gibt.

Inwiefern? Zu behaupten, man würde als Mensch im Namen Gottes Justiz üben, geht serh schnell. Ob dieses "Mandat" tatsächlich auf einer soliden Grundlage gründet - steht auf einem ganz anderen Papier.

Zitat von Perquestavolta
Gute Menschen glauben nicht an Gott, sondern zweifeln an ihm. Das ist durchaus mehr als berechtigt, denn schließlich
verkündet sich Gott nicht selbst, sondern es sind immer nur Menschen, die Gott behaupten.

Dann zweifelt man doch nicht an Gott, sondern an den unterschiedlichen menschlichen Ansichten, die über Gott existieren. Kann man daraus also schließen, dass alle Menschen, die an Gott glauben, deiner Meinung nach schlecht sind? Erscheint es dir unmöglich, aus den verschiedenen Ansichten über Gott durch Hinterfragen diejenige herauszufinden, die der Realität entspricht?

Zitat von Perquestavolta
Mein persönlichen Erfahrungen mit den ZJ sind ziemlich "einschlägig". Eigentlich sollten wir sie vor die Wahl stellen. ;-)

Vor welche Wahl denn? "Fluche Gott oder stirb!"? Das hatten wir im NS-Regime schon mal.


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12.08.2015 07:13
#55 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Gysi
Das ist auch so was Merkwürdiges unter den Gläubigen (über die ZJs hinaus): Sind sie mit ihm nicht so dolle einverstanden, dann verschwindet auch der Glaube an ihn. Nicht nur der an sein Gutsein, sondern auch der an seine Existenz! Es gibt Juden, die durch den Holocaust den Glauben an ihre Religion verloren hatten. Und an Gott. Warum kann Gott nur "gut" sein? Also gut zu dem Gläubigen selbst. Hat Gott keinen Willen außerhalb des menschlichen Willens?



Die Bibel ist voll von Berichten über Personen, die mit Gott stritten, mit ihm und seinen Entscheidungen haderten, weil sie sie nicht verstanden; weil Gott einen anderen Willen hatte. Einige von ihnen verloren dadurch den Glauben an ihn - andere jedoch nicht. Der Unterschied mag in der Qualität des Glaubens bestehen. Wenn man den Glauben an Gott an bestimmten persönlichen Vorstellungen und Wünschen festmacht, kann man sehr schnell enttäuscht werden, wenn es nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Dann hat man allerdings weniger an Gott geglaubt, als vielmehr an seine persönliche Vorstellung, wie der Gott zu sein hat.


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SnookerRI Online

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12.08.2015 07:20
#56 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Also liebt "Gott" auch seine Feinde. Deswegen kann es auch nicht "böse" gemeint gewesen sein, die sündigen Einwohner von Sodom und Gomorrha mit Pech und Schwefel heimzusuchen...
Heißt es nicht im Vaterunser: Dein Wille geschehe...? Danach hätte der Mensch keinen eigenen Willen. Das kann ich aber so nicht bestätigen. Und Snooker sicherlich auch nicht...

Stimmt. Gott liebt sogar die Menschen, die ihn nicht lieben, er lässt die Sonne über gerechte und ungerechte Menschen scheinen. Aber er hasst das das Böse, er hasst die Ungerechtigkeit. Jeden, diese Dinge liebt, kann Gott nicht lieben. Die Bewohner von Sodom und Gomorrha hätten allesamt von ihrer Schlechtigkeit umkehren können. Aber sie wollten nicht. Sie liebten ihre Grausamkeiten mehr als ihr eigenes Leben. Sie wussten, was passiert, wenn sie ihren Weg weitergingen. Was wäre denn die Alternative gewesen? Hättest du die Vergewaltiger mal munter weitermachen lassen?


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.719

12.08.2015 09:34
#57  Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Snooker
Die Bibel ist voll von Berichten über Personen, die mit Gott stritten, mit ihm und seinen Entscheidungen haderten, weil sie sie nicht verstanden; weil Gott einen anderen Willen hatte. Einige von ihnen verloren dadurch den Glauben an ihn - andere jedoch nicht. Der Unterschied mag in der Qualität des Glaubens bestehen. Wenn man den Glauben an Gott an bestimmten persönlichen Vorstellungen und Wünschen festmacht, kann man sehr schnell enttäuscht werden, wenn es nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Dann hat man allerdings weniger an Gott geglaubt, als vielmehr an seine persönliche Vorstellung, wie der Gott zu sein hat.

Aber DU stellst dich nicht gegen Gott, du bist voll für ihn. Du verstehst seine Handlungen. Könntest du dir vorstellen, seine Handlungen nicht gutzuheißen, rein theoretisch? Mit fällt jetzt kein Beispiel ein, denn du bist ja eigentlich mit allem Schlimmsten aus der Chefetage einverstanden.

Mir fällt bei den Gläubigen (über die ZJs hinaus) auf, dass Enttäuschung in der Tat über den Glauben ent-täuschen kann. Dann stellt sich heraus, dass man seinen eigenen Wunschvorstellungen nur einen Sicherheits-Obmann vorgerstellt hat, einen Body-Guard. Gott, du hat für mich da zu sein, sonst BIST du NICHT, ätsch! Aber du bist dir sicher, dass das bei dir nicht so ist? Gott ist auch existent, wenn er NICHT für die Menschen spricht. Könnte ja seinen Sinn haben, die Menschen gänzlich wegzuradieren. Aber zu allen Ja und Amen zu sagen, hat was von Meinungslosigkeit, Kleindienerei, Angst, Bewusstsein seiner Ohnmacht und mangelndem Selbstbewusstsein, da hat Athon recht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

12.08.2015 10:06
#58 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #57

Zitat von Snooker
Die Bibel ist voll von Berichten über Personen, die mit Gott stritten, mit ihm und seinen Entscheidungen haderten, weil sie sie nicht verstanden; weil Gott einen anderen Willen hatte. Einige von ihnen verloren dadurch den Glauben an ihn - andere jedoch nicht. Der Unterschied mag in der Qualität des Glaubens bestehen. Wenn man den Glauben an Gott an bestimmten persönlichen Vorstellungen und Wünschen festmacht, kann man sehr schnell enttäuscht werden, wenn es nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Dann hat man allerdings weniger an Gott geglaubt, als vielmehr an seine persönliche Vorstellung, wie der Gott zu sein hat.
Aber DU stellst dich nicht gegen Gott, du bist voll für ihn. Du verstehst seine Handlungen. Könntest du dir vorstellen, seine Handlungen nicht gutzuheißen, rein theoretisch? Mit fällt jetzt kein Beispiel ein, denn du bist ja eigentlich mit allem Schlimmsten aus der Chefetage einverstanden.

Mir fällt bei den Gläubigen (über die ZJs hinaus) auf, dass Enttäuschung in der Tat über den Glauben ent-täuschen kann. Dann stellt sich heraus, dass man seinen eigenen Wunschvorstellungen nur einen Sicherheits-Obmann vorgerstellt hat, einen Body-Guard. Gott, du hat für mich da zu sein, sonst BIST du NICHT, ätsch! Aber du bist dir sicher, dass das bei dir nicht so ist? Gott ist auch existent, wenn er NICHT für die Menschen spricht. Könnte ja seinen Sinn haben, die Menschen gänzlich wegzuradieren. Aber zu allen Ja und Amen zu sagen, hat was von Meinungslosigkeit, Kleindienerei, Angst, Bewusstsein seiner Ohnmacht und mangelndem Selbstbewusstsein, da hat Athon recht.




Es spielt keine Rolle, ob ich nun Athon ebenfalls zustimme oder nicht.

Gott als antiker Dienstleister im Sinne des Neoliberalismus, wenn man sich IHM bedingungslos ausliefert und IHM grenzenlos vertraut?
Wer denkt sich so eine "Story" aus und wo sind Interessen, Gruppenzwang, Stalking und Manipulationsversuche erkennbar?

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

12.08.2015 10:13
#59 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #52
Ohne freien Willen sind Schuldverdächtigungen haltlos und alle Guten hätten das Problem, dass sie vor ihrem Gott nur bedeutungslose Versager wären, die nicht mal den Teufel für die eigene Dummheit haftbar machen könnten. Um im Leben zu bestehen, muss man jenen die einem die Beute ins Netz treiben auch immer etwas davon abgeben. Moral ist also nicht unbedingt an den Glauben gebunden, sondern eine Strategie. Und Strategien bedürfen keines freien Willens.



An anderer Stelle in diesem Forum hatte ich schon einmal den Uhrmacher erwähnt, der wutentbrannt den Wecker (SEIN eigenes "Geschöpf"!) an die Wand schmettert, weil er dieses Gerät für das falsche Ticken verantwortlich macht und ihm die "Schuld" fürs "Versagen" zuweist!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.08.2015 14:21
#60 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Ist im Grunde auch nur sehr menschlich, zuerst mal beim anderen die Schuld fürs eigene Versagen zu suchen. Entschuldigen kann man sich später immer noch.
Mein ehemaliger Arbeitskollege, ein ZJ, ist auch nie zu den Wahlen gegangen.

Athon Offline




Beiträge: 3.332

12.08.2015 16:44
#61 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #53
Du kannst das ruhig als unverfroren betrachten, wenn ich mein Wahlrecht auf eine Weise wahrnehme, die dir überhaupt nicht gefällt. So ist das nunmal mit unterschiedlichen Meinungen


Snooker, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Jetzt muss er es nur noch verstehen: Als unverfroren habe ich keineswegs Deine Entscheidung bezeichnet, Dein "Wahlrecht" in Form einer Nicht-Teilnahme wahrzunehmen, sondern vielmehr Deinen Versuch, die Verantwortung an den eventuell möglichen Folgen des Nichtwählens denjenigen anzulasten, die die Sperrklausel entwickelt haben. Du solltest wissen, dass die Sperrklausel durchaus einen Sinn macht. Sonst hätten wir nämlich genau die Verhältnisse, die auch wir beide nicht wollen!
Ich bin ein wenig ungehalten darüber, dass Du hier auf Biegen und Brechen versuchst, Deine glaubensbedingte Ansicht über das Nichtwählen durchzusetzen und dabei mögliche Konsequenzen ausschließlich in der Verantwortung anderer suchst.

Zitat
Rechnerisch mag das für dich unerheblich sein. Ideologisch ist es aber auf keinen Fall unerheblich. Da du diesen Zustand ändern willst, musst du dich schon daürber informieren, aus welchen Gründen die Wähler sich ihrer Stimme enthalten


Das ist nicht für mich rechnerisch unerheblich, sondern aus Gründen der Logik. Über die Zusammensetzung des Parlaments entscheiden nun einmal die Wähler mit Stimmzetteln, keineswegs diejenigen, die zu Hause bleiben. Und genau für diese Zusammensetzung wird einfach nur gerechnet, nichts anderes. Die Gründe für die Nicht-Teilnahme an Parlamentswahlen sind dabei nicht entscheidend und müssen anderweitig hinterfragt werden.

Zitat von Snooker #54
Erscheint es dir unmöglich, aus den verschiedenen Ansichten über Gott durch Hinterfragen diejenige herauszufinden, die der Realität entspricht?


Ich kann mich erinnern, dass ich Dich vor einiger Zeit einmal (sinngemäß) gefragt habe, ob Du Deinen Glauben hinterfragen würdest. Dies hast Du damit verneint, dass Du dann Atheist werden würdest. Wer also soll dann noch seinen Glauben hinterfragen? Nur noch die anderen Gläubigen mit ihrer eigenen Ansicht über "Gott"? Nur die ZJ nicht, weil sie einen so einmaligen Sinn für Realität haben...?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.08.2015 20:08
#62 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #54


Zitat von Perquestavolta
Gute Menschen glauben nicht an Gott, sondern zweifeln an ihm. Das ist durchaus mehr als berechtigt, denn schließlich
verkündet sich Gott nicht selbst, sondern es sind immer nur Menschen, die Gott behaupten.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #54
Dann zweifelt man doch nicht an Gott, sondern an den unterschiedlichen menschlichen Ansichten, die über Gott existieren. Kann man daraus also schließen, dass alle Menschen, die an Gott glauben, deiner Meinung nach schlecht sind? Erscheint es dir unmöglich, aus den verschiedenen Ansichten über Gott durch Hinterfragen diejenige herauszufinden, die der Realität entspricht?
Du willst mich in Verantwortung nehmen? OK!
Ich bin mir da ganz sicher, dass nicht die unterschiedlichen menschlichen Ansichten das Problem sind, sondern die Unterschiedlichkeit der Menschen, die all diese unterschiedlichen Ansichten für sich aufgreifen. Es gibt nämlich sehr dumme, nicht besonderes intelligente Menschen, wie auch andersherum. Und wenn solche sehr dumme und nicht besonders intelligenten oder auch psychisch gestörte Menschen, mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und anderen angeborenen oder anerzogenen soziopathologischen Verhaltensstörungen Deine Ansichten aufgreifen, dann wird das zum gefährlichen Problem für uns alle.
Was ich schon mal mit meinen erwähnten einschlägigen ZJ-Erfahrungen mitmachen durfte.

Zitat von Perquestavolta
Mein persönlichen Erfahrungen mit den ZJ sind ziemlich "einschlägig". Eigentlich sollten wir sie vor die Wahl stellen. ;-)

Vor welche Wahl denn? "Fluche Gott oder stirb!"? Das hatten wir im NS-Regime schon mal.




Ist wie mit den Impfgegnern!!
Wer nicht zum Impfen geht, muss sich dann nicht wundern, wenn er andere Menschen damit tötet, "die sich von Gott so verfügt", gar nicht impfen lassen können, auch wenn sie das liebend gerne möchten.

Wir leben in einem noch nie dagewesenen friedlichen Europa und das haben wir uns hart erarbeitet und nicht mit Afterdiensten dem Gott Abrahams, Isaaks und der Zeugen Jehowas aus dem Arsch geleckt. Deswegen ist auch den ZJ dringend angeraten zum Wählen zu gehen. damit Europa demokratisch bleibt und keine Nazis die ZJ bedrohen.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.078

12.08.2015 23:02
#63 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Gysi
Aber DU stellst dich nicht gegen Gott, du bist voll für ihn. Du verstehst seine Handlungen. Könntest du dir vorstellen, seine Handlungen nicht gutzuheißen, rein theoretisch? Mit fällt jetzt kein Beispiel ein, denn du bist ja eigentlich mit allem Schlimmsten aus der Chefetage einverstanden.

Mir fallen schon einige Beispiele ein, wo ich Gottes Handlungsweise nicht nachvollziehen kann. Ich maße mir aber nicht an, es besser zu wissen oder besser gehandelt zu haben, weil ich sicherlich nicht alle Einzelheiten kennen kann. Ich kann mir allerdings denken, aus welcher Richtung dein Einwand kommt. Da Gott für dich eine menschengemachte Fabuleske ist, muss er zwingend fehlerhaft sein - das heißt Fehlurteile und falsche Entscheidungen zum (Nachteil der Menschen) treffen. Du kommst aus dieser Zwickmühle nicht heraus. Daher wird es dir auch schwerfallen, meine Sichtweise nachzuvollziehen.


Zitat von Gysi
Mir fällt bei den Gläubigen (über die ZJs hinaus) auf, dass Enttäuschung in der Tat über den Glauben ent-täuschen kann. Dann stellt sich heraus, dass man seinen eigenen Wunschvorstellungen nur einen Sicherheits-Obmann vorgerstellt hat, einen Body-Guard. Gott, du hat für mich da zu sein, sonst BIST du NICHT, ätsch! Aber du bist dir sicher, dass das bei dir nicht so ist? Gott ist auch existent, wenn er NICHT für die Menschen spricht. Könnte ja seinen Sinn haben, die Menschen gänzlich wegzuradieren.

Das würde allerdings mit der Streitfrage um Gottes Souveränität und seinem Vorsatz für die Erde kollidieren. Aber das ist ein anderes Thema. Sollte man sich Gott als eine Reinigungskraft vorstellen, die hinter einem weg das Unheil wieder auswischt, einen Bodyguard oder Butler-Gott, der einem stets zu Diensten ist, ist es von Vorteil, von dieser Ansicht ent-täuscht zu werden. Mir persönlich ergibt sich ein solches Bild NICHT aus den Schriften.

Zitat von Gysi
Aber zu allen Ja und Amen zu sagen, hat was von Meinungslosigkeit, Kleindienerei, Angst, Bewusstsein seiner Ohnmacht und mangelndem Selbstbewusstsein, da hat Athon recht.

Das kann der Fall sein. Muss es aber nicht! Atheisten stellen sich den gemeinen Gläubigen gerne so vor: Keine eigene Meinung, ein ängstlicher Ja-Sager, eine Lusche, eine Null! Ein Gott, der solche Diener braucht, ist eine von Menschen gemachte Fabuleske


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12.08.2015 23:38
#64 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Als unverfroren habe ich keineswegs Deine Entscheidung bezeichnet, Dein "Wahlrecht" in Form einer Nicht-Teilnahme wahrzunehmen, sondern vielmehr Deinen Versuch, die Verantwortung an den eventuell möglichen Folgen des Nichtwählens denjenigen anzulasten, die die Sperrklausel entwickelt haben.

Das eine resultiert doch aus dem anderen. Wenn ich mich (nach gültigem demokratischen Verständnis) meiner Stimme enthalte, hat das eventuell mögliche geringfügige Folgen für die Berechnungen rund um die Sperrklausel. Hier müsste deine Kritik ansetzen. Die Stimmenthaltung dürfte keine Auswirkungen auf die Berechnungen rund um die Sperrklausel haben. Ist es verboten, in diesem Punkt nachzubessern?


Zitat von Athon
Du solltest wissen, dass die Sperrklausel durchaus einen Sinn macht. Sonst hätten wir nämlich genau die Verhältnisse, die auch wir beide nicht wollen!

Habe ich den Sinn der Sperrklausel innerhalb der parlamentarischen Demokratie jemals infrage gestellt? Du verstehst mich da offenbar nicht richtig.


Zitat von Athon
Ich bin ein wenig ungehalten darüber, dass Du hier auf Biegen und Brechen versuchst, Deine glaubensbedingte Ansicht über das Nichtwählen durchzusetzen und dabei mögliche Konsequenzen ausschließlich in der Verantwortung anderer suchst.

Ich entschuldige mich dafür, dass ich meine glaubensbedingte Ansicht über das Nichtwählen in die Diskussion eingebracht habe. Ich dachte, das wäre im Sinne des Dialogs. Wenn du möchtest, können wir ab jetzt nur noch über dich und deine von jedweden Glauben befreite Ansicht sprechen. Ich möchte doch nicht, dass du ungehalten bist - nicht mal ein wenig


Zitat von Athon
Das ist nicht für mich rechnerisch unerheblich, sondern aus Gründen der Logik. Über die Zusammensetzung des Parlaments entscheiden nun einmal die Wähler mit Stimmzetteln, keineswegs diejenigen, die zu Hause bleiben. Und genau für diese Zusammensetzung wird einfach nur gerechnet, nichts anderes. Die Gründe für die Nicht-Teilnahme an Parlamentswahlen sind dabei nicht entscheidend und müssen anderweitig hinterfragt werden.

Welche Lösung schlägst du denn vor? Wie willst du die vielen Nichtwähler motivieren? Immerhin geht es dir um eine hohe Wahlbeteiligung. Wie sieht deine Strategie aus?

Zitat von Athon
Ich kann mich erinnern, dass ich Dich vor einiger Zeit einmal (sinngemäß) gefragt habe, ob Du Deinen Glauben hinterfragen würdest. Dies hast Du damit verneint, dass Du dann Atheist werden würdest.

Bist du sicher, dass du das richtig in Erinnerung hast? Ich hinterfrage meinen Glauben jeden Tag mit den unterschiedlichsten Methoden. Wenn ich Religion aus eurem Blickwinkel betrachtete, dann würde ich allerdings Atheist werden.

Ich nehme mal an, dass du deine atheistische Überzeugung auch regelmäßig hinterfragst; trotzdem wirst du dadurch nicht gleich gläubig.


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13.08.2015 00:17
#65 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
sondern die Unterschiedlichkeit der Menschen, die all diese unterschiedlichen Ansichten für sich aufgreifen. Es gibt nämlich sehr dumme, nicht besonderes intelligente Menschen, wie auch andersherum. Und wenn solche sehr dumme und nicht besonders intelligenten oder auch psychisch gestörte Menschen, mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und anderen angeborenen oder anerzogenen soziopathologischen Verhaltensstörungen Deine Ansichten aufgreifen, dann wird das zum gefährlichen Problem für uns alle.

Damit sprichst du diejenigen, die du als sehr dumm, nicht besonders intelligent, psychisch gestört etc. bezeichnest, von ihrer Verantwortung frei. Du gibst dem Hersteller eines Brotmessers die Schuld, wenn ein dummer Narzist jemandem, der ihm dumm kommt, damit absticht. Du sprichst den Vergewaltiger frei, der aufgrund von schlechter Kindheit oder zu viel Alkohol eine Frau oder ein Kind schändet. Wie kommst du zu diesen Schlüssen?

Zitat von Perquestavolta
Ist wie mit den Impfgegnern!!
Wer nicht zum Impfen geht, muss sich dann nicht wundern, wenn er andere Menschen damit tötet, "die sich von Gott so verfügt", gar nicht impfen lassen können, auch wenn sie das liebend gerne möchten.




Man wird doch nicht zu einem Impfgegner, nur weil man ein anderes Impfpräparat wählt?
Wer eine anderes Impfpräparat wählt, als das, was du bevorzugst, ist also ein Impfgegner? Wie kommst du zu dieser Sichtweise?

Zitat von Perquestavolta
Wir leben in einem noch nie dagewesenen friedlichen Europa und das haben wir uns hart erarbeitet und nicht mit Afterdiensten dem Gott Abrahams, Isaaks und der Zeugen Jehowas aus dem Arsch geleckt.

Klar, du lebst ja auch nicht in Donezk oder Luhansk. Oder die Ukraine zählt für dich nicht zu Europa. Und in Griechenland, in Nordirland, Spanien und Italien ist auch immer alles ganz tutti. Habt ihr euch alle hart erarbeitet. Die Konflikte sind ja so weit weg von Deutschland. Hach was geht es uns doch gut, nicht wahr, Perquestavolta?

Zitat von Perquestavolta
Deswegen ist auch den ZJ dringend angeraten zum Wählen zu gehen. damit Europa demokratisch bleibt und keine Nazis die ZJ bedrohen.

Die Demokratie konnte Hitler nicht verhindern. Das lehrt uns die Geschichte. Nachdem der Staatsputsch scheiterte, wählte Hitler den Weg über das Volk. Er hielt die Reden, war beim Volk beliebt; die NSDAP wurde gewählt.


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Athon Offline




Beiträge: 3.332

13.08.2015 10:23
#66 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #64
Wenn ich mich (nach gültigem demokratischen Verständnis) meiner Stimme enthalte, hat das eventuell mögliche geringfügige Folgen für die Berechnungen rund um die Sperrklausel. Hier müsste deine Kritik ansetzen. Die Stimmenthaltung dürfte keine Auswirkungen auf die Berechnungen rund um die Sperrklausel haben. Ist es verboten, in diesem Punkt nachzubessern?


Nein, verboten ist es nicht, aber wohl kaum praktikabel, weil sich logisch-mathematische Zusammenhänge nun einmal nicht ändern lassen. Ich sehe als Staatsbürger auch keine Notwendigkeit dafür, über Konstruktionen nachzudenken, die im von uns diskutierten Fall eine Anpassung der rechtlichen Gegebenheiten an die Überzeugungen einzelner gesellschaftlicher Gruppen ermöglicht. Wenn ich mich dafür entscheide, nicht per Stimmzettel wählen zu gehen, muss ich somit auch mit den damit möglicherweise verbundenen Nachteilen zurechtkommen. Du musst schließlich auch mit kahlen Wänden leben, wenn sich niemand findet, der sie tapeziert...

Zitat
Habe ich den Sinn der Sperrklausel innerhalb der parlamentarischen Demokratie jemals infrage gestellt?


Nein, hast Du nicht. Wenn Du aber die Sperrklausel prinzipiell als richtig ansiehst, andererseits aber deren Vorhandensein als Grundlage nimmst, über andere Berechnungsmodalitäten anlässlich von Wahlen nachzudenken, bitte ich um Verständnis, wenn sich solche Gedanken in mein Hirn schleichen.

Zitat
Ich entschuldige mich dafür, dass ich meine glaubensbedingte Ansicht über das Nichtwählen in die Diskussion eingebracht habe. Ich dachte, das wäre im Sinne des Dialogs. Wenn du möchtest, können wir ab jetzt nur noch über dich und deine von jedweden Glauben befreite Ansicht sprechen. Ich möchte doch nicht, dass du ungehalten bist - nicht mal ein wenig


Ich respektiere Deinen Sinn für Ironie, er ist dem meinigen recht ähnlich. "Ein wenig ungehalten" bin ich lediglich darüber, dass Du mögliche Folgen des Nichtwählens zwar siehst, aber zu deren Beseitigung nicht das eigene Verhalten als Möglichkeit anzunehmen gewillt bist. Würde "Gott" nicht Nachsicht üben (können/wollen), wenn Du und die übrigen ZJ auch diesbezüglich staatsbürgerliche Verantwortung zeigten?

Zitat
Welche Lösung schlägst du denn vor? Wie willst du die vielen Nichtwähler motivieren? Immerhin geht es dir um eine hohe Wahlbeteiligung. Wie sieht deine Strategie aus?


Wenn Du mit mir über diese Frage diskutieren möchtest, musst Du die ZJ mit einschließen. Gegenfrage: Kannst Du das?

Zitat
Ich hinterfrage meinen Glauben jeden Tag mit den unterschiedlichsten Methoden


Gib' mal ein Beispiel, damit ich mir das als Atheist vorstellen kann.

Zitat
...Ich nehme mal an, dass du deine atheistische Überzeugung auch regelmäßig hinterfragst; trotzdem wirst du dadurch nicht gleich gläubig.


Ich gebe durchaus zu, dass mich gelegentlich agnostische Überlegungen heimsuchen. Wenn ich dann aber die Wahrscheinlichkeitsrechnung zu Hilfe nehme, geht's wieder...

Zitat
Bist du sicher, dass du das richtig in Erinnerung hast?


Meine Erinnerungen haben mich -offenbar altersbedingt- leider ein wenig im Stich gelassen. Der genaue Wortlaut ist unter "Gott ohne Universum" in #33 nachzulesen. Tschulligung...

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

13.08.2015 12:41
#67 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #65

Zitat von Perquestavolta
sondern die Unterschiedlichkeit der Menschen, die all diese unterschiedlichen Ansichten für sich aufgreifen. Es gibt nämlich sehr dumme, nicht besonderes intelligente Menschen, wie auch andersherum. Und wenn solche sehr dumme und nicht besonders intelligenten oder auch psychisch gestörte Menschen, mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und anderen angeborenen oder anerzogenen soziopathologischen Verhaltensstörungen Deine Ansichten aufgreifen, dann wird das zum gefährlichen Problem für uns alle.
Damit sprichst du diejenigen, die du als sehr dumm, nicht besonders intelligent, psychisch gestört etc. bezeichnest, von ihrer Verantwortung frei.

Richtig. Was aber nicht heißt, dass sie deswegen anderen gefährlich werden dürfen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #65

Du gibst dem Hersteller eines Brotmessers die Schuld, wenn ein dummer Narzist jemandem, der ihm dumm kommt, damit absticht. Du sprichst den Vergewaltiger frei, der aufgrund von schlechter Kindheit oder zu viel Alkohol eine Frau oder ein Kind schändet. Wie kommst du zu diesen Schlüssen?

Wie kommst du zu dieser Unterstellung?
Ich möchte gerade Leute wie Dich dafür unter Verantwortung stellen. Narzissmus hat nichts mit Dummheit oder mangelnder Intelligenz zu tun, sondern ist eine unbewusster psychologischer Kompensationsnechanismus von Unsicherheit und mangelndem Selbstbewusstsein. Vergewaltiger und Kinderschänder gibt es auch unter den ZJ. Dass die vorher noch saufen wusste ich gar nicht.


Zitat von Perquestavolta
Ist wie mit den Impfgegnern!!
Wer nicht zum Impfen geht, muss sich dann nicht wundern, wenn er andere Menschen damit tötet, "die sich von Gott so verfügt", gar nicht impfen lassen können, auch wenn sie das liebend gerne möchten.



Zitat von SnookerRI im Beitrag #65

Man wird doch nicht zu einem Impfgegner, nur weil man ein anderes Impfpräparat wählt?
Wer eine anderes Impfpräparat wählt, als das, was du bevorzugst, ist also ein Impfgegner? Wie kommst du zu dieser Sichtweise?
Du weichst aus SbokerRI
Beim Impfen gehts nicht ums Präparat, sondern um die Bekämpfung ansteckender Krankheiten.

Zitat von Perquestavolta
Wir leben in einem noch nie dagewesenen friedlichen Europa und das haben wir uns hart erarbeitet und nicht mit Afterdiensten dem Gott Abrahams, Isaaks und der Zeugen Jehowas aus dem Arsch geleckt.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #65

Klar, du lebst ja auch nicht in Donezk oder Luhansk. Oder die Ukraine zählt für dich nicht zu Europa. Und in Griechenland, in Nordirland, Spanien und Italien ist auch immer alles ganz tutti. Habt ihr euch alle hart erarbeitet. Die Konflikte sind ja so weit weg von Deutschland. Hach was geht es uns doch gut, nicht wahr, Perquestavolta?
Da kann ich leider nicht mitreden. Ich lebe in einem von dir erwähnten Länder und "per questa volta" heißt in meiner Muttersprache "für dieses mal"

Zitat von Perquestavolta
Deswegen ist auch den ZJ dringend angeraten zum Wählen zu gehen. damit Europa demokratisch bleibt und keine Nazis die ZJ bedrohen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #65
Die Demokratie konnte Hitler nicht verhindern. Das lehrt uns die Geschichte. Nachdem der Staatsputsch scheiterte, wählte Hitler den Weg über das Volk. Er hielt die Reden, war beim Volk beliebt; die NSDAP wurde gewählt.

[/quote]


Zwischen der Ideologie der Nazi und der Ideologie der ZJ sehe ich da bezügliche deines Vergleiches keine großen Unterschiede. Beide halten sich für Auserwählte. Beide möchten ein ewiges Reich Gottes auf Erden errichten in dem sie als die Guten die ganze Welt dominieren. Die einen wollen das Ausrotten und die Säuberung vom Bösen selbst übernehmen und die anderen erwarten sich das von ihrem Jehowa. ;-)

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13.08.2015 13:13
#68 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Richtig. Was aber nicht heißt, dass sie deswegen anderen gefährlich werden dürfen.

Interessante Rechtsauffassung.

Zitat von Perquestavolta
Wie kommst du zu dieser Unterstellung?

Ich lese deine Beiträge und ziehe daraus Rückschlüsse, die ich wiederum zur Diskussion stelle. Dass du meine Auffassung bestätigst, kann ich nicht ändern.

Zitat von Perquestavolta
Narzissmus hat nichts mit Dummheit oder mangelnder Intelligenz zu tun, sondern ist eine unbewusster psychologischer Kompensationsnechanismus von Unsicherheit und mangelndem Selbstbewusstsein. Vergewaltiger und Kinderschänder gibt es auch unter den ZJ. Dass die vorher noch saufen wusste ich gar nicht.

Offensichtlich muss das deiner Meinung so sein, denn du versuchst hier händeringend, deine Vorurteile zu pflegen. Und das von Anfang an sehr aggressiv - Ich frage mich, woher das kommt. Mein Einwand hatte überhaupt nichts mit ZJ zu tun, sondern war ganz allgemein gehalten. Trotzdem bist du dahin abgedriftet.

Zitat von Perquestavolta
Du weichst aus SbokerRI
Beim Impfen gehts nicht ums Präparat, sondern um die Bekämpfung ansteckender Krankheiten.

Inwiefern weiche ich denn aus? Ich nehme Bezug auf deinen Einwand und erkläre die Situation aus meiner Sicht. Dass dir das nicht gefällt; dass das nicht die Antwort ist, die du hören willst, ist dein persönliches Empfinden, mit dem du dich arrangieren musst.

Zitat von Perquestavolta
Da kann ich leider nicht mitreden. Ich lebe in einem von dir erwähnten Länder und "per questa volta" heißt in meiner Muttersprache "für dieses mal"

Gut, das erklärt dann schon mal dein Temperament. Gerade weil du aber in einem der von mir erwähnten europäischen Krisenländer (ich nehme mal an Italien) lebst, hätte ich von dir eine andere Einschätzung erwartet. Vielleicht liegt dem aber auch ein unterschiedliches Verständnis von "friedlich" zugrunde.

Zitat von Perquestavolta
Zwischen der Ideologie der Nazi und der Ideologie der ZJ sehe ich da bezügliche deines Vergleiches keine großen Unterschiede. Beide halten sich für Auserwählte. Beide möchten ein ewiges Reich Gottes auf Erden errichten in dem sie als die Guten die ganze Welt dominieren. Die einen wollen das Ausrotten und die Säuberung vom Bösen selbst übernehmen und die anderen erwarten sich das von ihrem Jehowa. ;-)

Wenn du das so siehst - ok! Es ist dein Verständnis, für das du allein die Verantwortung trägst. Ich schätze mal, dass es nichts bringt, darüber mit dir zu diskutieren, denn dein Verständnis scheint dir heilig zu sein. Du scheinst diese Zusammenhänge für deinen Hass zu brauchen. Ich nehme mal an, dass du Nazis hasst. Und wenn du zwischen Nazis und ZJ keine großen Unterschiede erkennen willst, dann wäre es nur logisch, wenn du auch ZJ hasst.

Ich bin darüber hinaus froh, dass nicht jeder diesbezüglich so denkt wie du.


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13.08.2015 13:40
#69 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Nein, verboten ist es nicht, aber wohl kaum praktikabel, weil sich logisch-mathematische Zusammenhänge nun einmal nicht ändern lassen.

Darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, die Grundlage für diese logisch-mathematischen Zusammenhänge zu verbessern, indem man sie den aktuellen Gegebenheiten anpasst. Andere Grundlage - andere Ergebnissse.

Zitat von Athon
Ich sehe als Staatsbürger auch keine Notwendigkeit dafür, über Konstruktionen nachzudenken, die im von uns diskutierten Fall eine Anpassung der rechtlichen Gegebenheiten an die Überzeugungen einzelner gesellschaftlicher Gruppen ermöglicht. Wenn ich mich dafür entscheide, nicht per Stimmzettel wählen zu gehen, muss ich somit auch mit den damit möglicherweise verbundenen Nachteilen zurechtkommen. Du musst schließlich auch mit kahlen Wänden leben, wenn sich niemand findet, der sie tapeziert...



Auch darum geht es nicht. Vielmehr darum, rechtliche Gegebenheiten an das Resultat, welches sich aus den Überzeugungen der Wähler und Nichtwähler ergibt, anzupassen. Die Überzeugungen selbst können doch völlig aussen vor bleiben.

Zitat von Athon
"Ein wenig ungehalten" bin ich lediglich darüber, dass Du mögliche Folgen des Nichtwählens zwar siehst, aber zu deren Beseitigung nicht das eigene Verhalten als Möglichkeit anzunehmen gewillt bist. Würde "Gott" nicht Nachsicht üben (können/wollen), wenn Du und die übrigen ZJ auch diesbezüglich staatsbürgerliche Verantwortung zeigten?

Wäre es denn logisch, gegen seine persönliche Überzeugung zu stimmen? Nichts anderes wäre es ja, wenn man wählen gehen würde, damit die Unzulänglichkeiten der Sperrklausel-Definition nicht ins Gewicht fallen. Viel einfacher wäre es doch, an diesem Zahnrad im System entsprechende Modifikationen vorzunehmen. Auch ZJ können ihre Stimme nur einmal abgeben. Und das tun sie.

Zitat von Athon
Wenn Du mit mir über diese Frage diskutieren möchtest, musst Du die ZJ mit einschließen. Gegenfrage: Kannst Du das?



Ich kanns ja mal versuchen!

Zitat von Athon
Gib' mal ein Beispiel, damit ich mir das als Atheist vorstellen kann.

Ich beschäftige mich jeden Tag intensiv mit meinem Glauben. Und zwar in beide Richtungen. Ich höre mir gerne und geduldig die Argumente der Atheisten (gerade auch Dawkins und Hawking) oder anderer Glaubensansichten an , ich lese die Bibel und denke über das gelesene nach, und erarbeite mir dadurch fortlaufend Grundsätze, die ich im Leben zum Wohle meiner Umwelt anwenden kann. Klar das erfordert viel Zeit, aber ich nehme mir sie gerne.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

13.08.2015 21:20
#70 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #68
[

Zitat von Perquestavolta
Zwischen der Ideologie der Nazi und der Ideologie der ZJ sehe ich da bezügliche deines Vergleiches keine großen Unterschiede. Beide halten sich für Auserwählte. Beide möchten ein ewiges Reich Gottes auf Erden errichten in dem sie als die Guten die ganze Welt dominieren. Die einen wollen das Ausrotten und die Säuberung vom Bösen selbst übernehmen und die anderen erwarten sich das von ihrem Jehowa. ;-)
Wenn du das so siehst - ok! Es ist dein Verständnis, für das du allein die Verantwortung trägst. Ich schätze mal, dass es nichts bringt, darüber mit dir zu diskutieren, denn dein Verständnis scheint dir heilig zu sein. Du scheinst diese Zusammenhänge für deinen Hass zu brauchen. Ich nehme mal an, dass du Nazis hasst. Und wenn du zwischen Nazis und ZJ keine großen Unterschiede erkennen willst, dann wäre es nur logisch, wenn du auch ZJ hasst.

Ich bin darüber hinaus froh, dass nicht jeder diesbezüglich so denkt wie du.


Warum unterstellst du mir Hass SnookerRI?

Du hast doch mit Nazivergleich angefangen!!

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13.08.2015 22:07
#71 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Warum unterstellst du mir Hass SnookerRI?

Das ergibt sich für mich aus deinen Beiträgen - und zwar nicht nur zwischen den Zeilen. Solltest du das anders auffassen, kannst du ja bestimmt sachlich darauf eingehen, und die Angelegenheit aus deiner Sicht erläutern.


Zitat von Perquestavolta
Du hast doch mit Nazivergleich angefangen!!

Habe ich das? In Beitrag #65 habe ich darauf hingewiesen, dass die Demokratie Hitler nicht verhindern konnte. Darauf hast du in Beitrag #67 mit einem Ideologievergleich zwischen Nazis und ZJ geantwortet, mit dem Hinweis, dass du keine großen Unterschiede erkennen könntest. Der Nazivergleich ist also nachweislich dein Werk. Aber vielleicht beziehst du dich ja auch auf etwas anderes.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

13.08.2015 22:33
#72 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #71

Zitat von Perquestavolta
Warum unterstellst du mir Hass SnookerRI?
Das ergibt sich für mich aus deinen Beiträgen - und zwar nicht nur zwischen den Zeilen. Solltest du das anders auffassen, kannst du ja bestimmt sachlich darauf eingehen, und die Angelegenheit aus deiner Sicht erläutern.[quote] Das bin ich .

Zitat von Perquestavolta
Du hast doch mit Nazivergleich angefangen!!

Habe ich das? In Beitrag #65 habe ich darauf hingewiesen, dass die Demokratie Hitler nicht verhindern konnte. Darauf hast du in Beitrag #67 mit einem Ideologievergleich zwischen Nazis und ZJ geantwortet, mit dem Hinweis, dass du keine großen Unterschiede erkennen könntest. Der Nazivergleich ist also nachweislich dein Werk. Aber vielleicht beziehst du dich ja auch auf etwas anderes.




Zitat von Perquestavolta: Mein persönlichen Erfahrungen mit den ZJ sind ziemlich "einschlägig". Eigentlich sollten wir sie vor die Wahl stellen.


Zitat von SnookerRI: Vor welche Wahl denn? "Fluche Gott oder stirb!"? Das hatten wir im NS-Regime schon mal.



Du legst einem Aussagen in den Mund und beschimpfst einen dann für diese von Dir in den Mund gelegten Aussagen SnookerRI" So was tun nur Arschlöcher!

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Beiträge: 8.078

13.08.2015 23:16
#73 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Du legst einem Aussagen in den Mund und beschimpfst einen dann für diese von Dir in den Mund gelegten Aussagen SnookerRI" So was tun nur Arschlöcher!

Du darfst mich gerne als "Arschloch" bezeichnen, Perquestavolta, denn es scheint dir gut zu tun, andere, die deine Meinung nicht teilen, auf diese Weise abzuwerten.

Ich habe dir jedenfalls keine Aussagen in den Mund gelegt und habe folglich auch keinen Anlass, dich in irgendeiner Weise zu beschimpfen. Das übernimmst du gerade, worüber sich niemand so richtig freut. Ich habe lediglich eine Frage gestellt, die darauf abzielte, deinen Standpunkt kennenzulernen. Nun ich kenne jetzt deinen Standpunkt. Und ich sage jetzt besser nichts mehr, sonst kommt von dir wahrscheinlich noch Schlimmeres, als nur Beschimpfungen. Das wollen wir sicherlich beide den anderen Foren-Usern ersparen.


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

14.08.2015 08:39
#74 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #73

Zitat von Perquestavolta
Du legst einem Aussagen in den Mund und beschimpfst einen dann für diese von Dir in den Mund gelegten Aussagen SnookerRI" So was tun nur Arschlöcher!
Du darfst mich gerne als "Arschloch" bezeichnen, Perquestavolta, denn es scheint dir gut zu tun, andere, die deine Meinung nicht teilen, auf diese Weise abzuwerten.

Ich habe dir jedenfalls keine Aussagen in den Mund gelegt und habe folglich auch keinen Anlass, dich in irgendeiner Weise zu beschimpfen. Das übernimmst du gerade, worüber sich niemand so richtig freut. Ich habe lediglich eine Frage gestellt, die darauf abzielte, deinen Standpunkt kennenzulernen. Nun ich kenne jetzt deinen Standpunkt. Und ich sage jetzt besser nichts mehr, sonst kommt von dir wahrscheinlich noch Schlimmeres, als nur Beschimpfungen. Das wollen wir sicherlich beide den anderen Foren-Usern ersparen.



Hab ich dich als Arschloch bezeichnet? Ich Denke nicht!! Es sei denn, du weist dich schuldig.

Du strategierst damit, Aussagen deiner Mituser immer dahingehend auszulegen oder umzudrehen, um sie ,die Mituser, darauf persönlich zu diskreditieren. Also böswillige, nazistische, sozial inkompetente und also im Klartext auf Grund ihrer Persönlichkeit eine minderwertige Meinung zu haben. Auch in diesem deinen "letzten Beitrag" geht es wieder nur darum. So ist z.B. dir schon meine ethnische Herkunft eine Angriffsfläche.

Möchtest du, dass ich dir auch die ganzen anderen Beispiele einzeln aufliste?

Es geht hier in diesem Thema darum, dass auch ZJ zu den Wahlen gehen sollten und dass man sie dann auch rechtens vor die Wahl stellen sollte . Immerhin leben sie mit uns Nicht-ZJ in einer für alle relativ vorteilhaft demokratischen Rechtsordnung zusammen und möchten aber anders herum, nur ihre Vorteile daraus nutzen. Worüber man sich dann schon mal ärgern darf.


Das Beispiel mit den Impfgegnern, war also als Beispiel ein guter Vergleich und hat nichts mit "meinem südländische Temperament" zu tun!!
Dein Einwand mit dem nur anderen Impfpräparat ist also ein abgedrehter Blödsinn. Weil du entweder nicht verstanden hast, oder nicht verstehen willst!

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Beiträge: 842

14.08.2015 09:53
#75 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Diskussionen werden immer dann hochinteressant, wenn man jemandem nachweist, dass dessen Argumentation offensichtlich widersprüchlich ist.
Sogar die eigenen Zitate (in kurzer Zeitfolge!) des "Gegners" sind in diesem Zusammenhang gelegentlich verwendbar.

Ich bin versucht, dafür meinen besonderen Dank auszusprechen...

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