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Dieses Thema hat 354 Antworten
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

17.08.2015 07:12
#101 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
"Müssen" sehe ich als zwingende Konsequenz eines auf Tatsachen beruhenden Sachverhalts und nicht als individuelle Entscheidung. Du kannst an Gott glauben und die Bibel dafür als Grundlage nehmen, weil dies Deinem freien Willen entspringt. Dadurch werden die biblischen Texte aber nicht zwangsläufig zum Tatsachenbericht. Dies sage ich nicht als Atheist, sondern als (möglichst) rational und objektiv denkender Mensch. Also glauben die ZJ lediglich, nicht an die Wahlurne treten zu dürfen, weil sie sich entschieden haben, ihre Glaubensgrundlage dahingehend anwenden zu müssen.

Ich versuche das mal auf ein alltägliches Beispiel anzuwenden: Im Straßenverkehr müssen sich alle Verkehrsteilnehmer an eine Geschwindigkeitsbegrenzung von bspw. 70 oder 50 km/h halten. Das ist ein durch die StVO. definierter tatsächlicher Sachverhalt. Trotzdem obliegt es jedem Verkehrteilnehmer selbst, ob er sich persönlich in der Pflicht sieht sich daran zu halten oder nicht.

Selbst wenn die Frage um die Existenz Gottes für jeden Menschen geklärt ist, wird es Menschen geben, die nicht an Gott glauben - das heißt ihr Leben nicht nach seinen Grundsätzen ausrichten - wollen. Und dazu wird auch niemand gezwungen. Niemand muss an Gott glauben, auch wenn die Tatsachen deutlich darauf hinweisen, dass es vernünftig wäre.

Wie schon öfter erwähnt: "Glauben" im biblischen Sinn ist etwas anderes als "Nicht-Wissen". Aber diese Diskussion hatten wir ja auch schon mal

Zitat von Athon
Dann müsste doch aber auch unser Parlament (zumindest indirekt) von "Gott" als staatliche Gewalt eingesetzt sein. Wäre dann Jesus' Aufruf an seine Jünger (sich -sinngemäß- neutral zu verhalten) als "Lex specialis" zu verstehen oder einfach nur widersprüchlich?

Widersprüchlich offensichtlich nicht. Da die Menschen die Gottesherrschaft abgelehnt haben, mussten sie sich eigene Herrschftsformen entwickeln. Mit den bekannten, negativen Konsequenzen. Dennoch ist es vorteilhafter eine weniger leistungsstarke politische Ordnung zu haben als Chaos in Form von Anarchie und Gewalt. In diesem Sinne stehen die "bestehenden Regierungen" in ihrer relativen Stellung als von Gott angeordnet.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

17.08.2015 08:30
#102 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Frage zum Beitrag #101 (SnookerRI):

Welche "Tatsachen" genau weisen deutlich darauf hin, dass es vernünftig wäre, an Gott zu glauben?

Athon Offline




Beiträge: 3.583

17.08.2015 09:35
#103 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #101
Im Straßenverkehr müssen sich alle Verkehrsteilnehmer an eine Geschwindigkeitsbegrenzung von bspw. 70 oder 50 km/h halten


Ein Unterschied ist das schon, Snooker: Wenn Du Dich freiwillig entschieden hast, ein ZJ zu sein, musst Du konsequenterweise aus Deiner Sicht der Wahlurne fernbleiben. Widrigenfalls könntest Du kein ZJ mehr sein, wenn ich nicht irre.
Wenn Du aber ebenso freiwillig 5 km/h schneller fährst als erlaubt, musst Du nicht zwangsläufig auf das Autofahren verzichten. Es sei denn, Du bist uneinsichtig und tust das 10mal täglich. Möge Dein Verstand Dich daran hindern.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2015 11:40
#104 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

Zitat von Athon
"Müssen" sehe ich als zwingende Konsequenz eines auf Tatsachen beruhenden Sachverhalts und nicht als individuelle Entscheidung. Du kannst an Gott glauben und die Bibel dafür als Grundlage nehmen, weil dies Deinem freien Willen entspringt. Dadurch werden die biblischen Texte aber nicht zwangsläufig zum Tatsachenbericht. Dies sage ich nicht als Atheist, sondern als (möglichst) rational und objektiv denkender Mensch. Also glauben die ZJ lediglich, nicht an die Wahlurne treten zu dürfen, weil sie sich entschieden haben, ihre Glaubensgrundlage dahingehend anwenden zu müssen.
Ich versuche das mal auf ein alltägliches Beispiel anzuwenden: Im Straßenverkehr müssen sich alle Verkehrsteilnehmer an eine Geschwindigkeitsbegrenzung von bspw. 70 oder 50 km/h halten. Das ist ein durch die StVO. definierter tatsächlicher Sachverhalt. Trotzdem obliegt es jedem Verkehrteilnehmer selbst, ob er sich persönlich in der Pflicht sieht sich daran zu halten oder nicht.

Das ist sophistische Nonsenslogik, Snooker. https://de.wikipedia.org/wiki/Sophismus_%28Rhetorik%29

Ganz einfach, weil es durch die Vorgabe der Geschwinfigkeits-einhaltungs-Pflicht niemandem selbst obliegt sich daran zu halten sondern der eigenwillige Verkehrsteilnehmer dauerhaft von der Verkehrsteilnahme ausgesperrt wird, falls er dauerhaft meint, es ob-l-ü-ge nur ihm selbst, sich daran halten zu "müssen". (((*Arschloch*)))


Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

Selbst wenn die Frage um die Existenz Gottes für jeden Menschen geklärt ist, wird es Menschen geben, die nicht an Gott glauben - das heißt ihr Leben nicht nach seinen Grundsätzen ausrichten - wollen.

Das ist eine Behauptung, die du nicht beweisen oder belegen kannst, Snooker. Wieso sollte es so sein? Warum bist du dir da so sicher?


Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

Und dazu wird auch niemand gezwungen. Niemand muss an Gott glauben, auch wenn die Tatsachen deutlich darauf hinweisen, dass es vernünftig wäre.
Die gegenwärtigen Tatsachen weisen sogar genau auf das genaue Gegenteil davon hin.
Niemand ist selbstgerechter und Wirklichkeits-ignoranter, als jemand, der sich auf eine von ihm selbst als Wahrheit bezeugte Sammlung von Mythen, Legenden und Sagen aus der Bronzezeit bis zur Antike beruft, um über Richtig und Falsch zu werten!!

Mag lange genug eine eine nützlich Strategie gewesen sein, sich die Welt mit Gött der eigenen Befindlichkeit gefügig zu machen. Aber nur so lange. als man ohnehin kaum älter als 40 Jahre wurde.
Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

Wie schon öfter erwähnt: "Glauben" im biblischen Sinn ist etwas anderes als "Nicht-Wissen". Aber diese Diskussion hatten wir ja auch schon mal
Ja stimmt. Kann man auch als Blödsinn oder primitiven Schwachsinn bezeichnen. Immerhin geht es dabei ja darum, den eigenen Glauben zu vergöttern und sich selbst als Hauptgott-gleich zu platzieren. Was bei genauerem Hinsehen nur eine primitive strategische Taktik des Dominanz-Wertkampfes ist, welcher sich überhaupt nicht von der der Hammel auf dem Felde und der Hirsche im Walde unterscheidet.

Zitat von Athon
Dann müsste doch aber auch unser Parlament (zumindest indirekt) von "Gott" als staatliche Gewalt eingesetzt sein. Wäre dann Jesus' Aufruf an seine Jünger (sich -sinngemäß- neutral zu verhalten) als "Lex specialis" zu verstehen oder einfach nur widersprüchlich?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #101
Widersprüchlich offensichtlich nicht. Da die Menschen die Gottesherrschaft abgelehnt haben, mussten sie sich eigene Herrschftsformen entwickeln.
Von denen Gott eben immer eine sehr bequeme war, da sie sich der gruppendynamischen Schwarmdummheit bedient.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

Mit den bekannten, negativen Konsequenzen

Richtig! Für die Dummen und Armen im Geiste, die sich mit Gott sogar zum ehelichen Geschlechtsverkehr nötigen ließen und sich auch sonst freiwillig in der zweiten und dritten Reihe am Futtertrog anstellen sollen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #101

ist es vorteilhafter eine weniger leistungsstarke politische Ordnung zu haben als Chaos in Form von Anarchie und Gewalt. In diesem Sinne stehen die "bestehenden Regierungen" in ihrer relativen Stellung als von Gott angeordnet.
Seit wir den Gott-gleichen in den Arsch treten, wenn sie zu forsch werden, geht es uns allen schon viel besser.
Das sollte auch einem ZJ schon längst aufgefallen sein, wenn er sich mal die Religionsgeschichte der Menschheit genauer anschaut. Anarchie ist also durchaus eine legitimes Mittel Demokratie und Ordnung zu schaffen.

Außerdem wurden auch in der Schöpfungsgeschichte die beiden ersten Menschen aus dem Paradies gekickt, weil sie sich Gott gleich-glaubten. Nach dem sie von der Frucht des Glaubens genascht hatten. Oder hatte da nicht etwa die "Schlange" damit Erfolg, dass man ihr glauben sollte?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

17.08.2015 21:53
#105 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das ist sophistische Nonsenslogik, Snooker.

Klar! Alles, was du nicht begreifst, oder was deiner Meinung widerspricht ist für dich erst mal Nonsens. Hast du ja schon häufiger gesagt. Ist halt deine Meinung. Kann ich auch nicht ändern.


Zitat von Perquestavolta
Ganz einfach, weil es durch die Vorgabe der Geschwinfigkeits-einhaltungs-Pflicht niemandem selbst obliegt sich daran zu halten sondern der eigenwillige Verkehrsteilnehmer dauerhaft von der Verkehrsteilnahme ausgesperrt wird, falls er dauerhaft meint, es ob-l-ü-ge nur ihm selbst, sich daran halten zu "müssen". (((*Arschloch*)))


Du hast den Sinn des Beispiels nicht begriffen und doch die Konsequenz erkannt. Es bleibt die Willensentscheidung eines jeden Einzelen, ob er sich an die Verordnungen hält oder nicht. Dass er für seine Entscheidung die Konsequenzen jeweils zu tragen hat, mindert nicht den Wert seiner Entscheidung. Aber das ist für dich ja alles Nonsens. Nur wie du es siehst, ist es richtig - schon klar!

Zitat von Perquestavolta
Das ist eine Behauptung, die du nicht beweisen oder belegen kannst, Snooker. Wieso sollte es so sein? Warum bist du dir da so sicher?

Ich beobachte das, was uns Menschen umgibt. Die unterschiedlichen Meinungen der Menschen und die Ursachen dazu. Du bist das beste Beispiel dafür, dass meine Behauptung zutreffen wird.

Zitat von Perquestavolta
Die gegenwärtigen Tatsachen weisen sogar genau auf das genaue Gegenteil davon hin.

Gegenwärtige Tatsachen lassen sich unterschiedlich deuten. Deiner Deutung nach weisen sie auf das Gegenteil hin. Wenn du nicht nur dich selbst im Fokus deiner Überlegungen sehen würdest, wärst du auch viel freier, was die Akzeptanz anderer Deutungen angeht.

Zitat von Perquestavolta
Niemand ist selbstgerechter und Wirklichkeits-ignoranter, als jemand, der sich auf eine von ihm selbst als Wahrheit bezeugte Sammlung von Mythen, Legenden und Sagen aus der Bronzezeit bis zur Antike beruft, um über Richtig und Falsch zu werten!!

Du machst genau das mit umgekehrten Vorzeichen. In deinen Augen bist du gerecht. Du siehst die Sachlage richtig. Und jeder, der es ebenfalls richtig sehen will, muss so denken und argumentieren, wie du. Daraus folgt, dass so dumme ZJ-Schweine wie ich gar nicht richtig liegen können, und von dir als "Psychokiller" oder Ähnliches verurteilt werden können. Das ist eben dein Feindbild.

Zitat von Perquestavolta
Ja stimmt. Kann man auch als Blödsinn oder primitiven Schwachsinn bezeichnen. Immerhin geht es dabei ja darum, den eigenen Glauben zu vergöttern und sich selbst als Hauptgott-gleich zu platzieren. Was bei genauerem Hinsehen nur eine primitive strategische Taktik des Dominanz-Wertkampfes ist, welcher sich überhaupt nicht von der der Hammel auf dem Felde und der Hirsche im Walde unterscheidet.

Trifft genau so auf dich und deine Überzeugung zu. Du verwendest vielleicht andere Begriffe. Das ist der einzige Unterschied. Du siehst deine Überzeugung auch als überlegen an. In deinen persönlichen Dominanz-Machtkampf lässt sich nur nicht jeder hineinziehen.

Zitat von Perquestavolta
Von denen Gott eben immer eine sehr bequeme war, da sie sich der gruppendynamischen Schwarmdummheit bedient.

Sie haben für ihre Versuche oft ähnliche Begriffe wie "Gott" etc. verwendet. Schwarmdummheit funktioniert aber viel besser, wenn hinter der Bezeichnung "Gott" eine menschliche Ideologie steckt.

Zitat von Perquestavolta
Seit wir den Gott-gleichen in den Arsch treten, wenn sie zu forsch werden, geht es uns allen schon viel besser.

Ja das ist das was du willst. Menschen so verklären, wie du es brauchst, um ihnen in den Arsch treten zu können. Darauf scheinst du dich in deinem Leben zu konzentrieren.

Zitat von Perquestavolta

Außerdem wurden auch in der Schöpfungsgeschichte die beiden ersten Menschen aus dem Paradies gekickt, weil sie sich Gott gleich-glaubten. Nach dem sie von der Frucht des Glaubens genascht hatten. Oder hatte da nicht etwa die "Schlange" damit Erfolg, dass man ihr glauben sollte?

Hätte die "Schlange" Recht behalten, wären sie ja gottgleich gewesen; unsterblich und hätten überdies auch nicht gekickt werden können. Tja, wohl aufs falsche Pferd gesetzt. Die "Schlange" hatte erst mal das bekommen was sie wollte: Anbetung von vernunftbegabten Geschöpfen. Waren ja nicht nur Menschen. Auch einige Engel folgten der "Schlange".

Zitat von Perquestavolta
Anarchie ist also durchaus eine legitimes Mittel Demokratie und Ordnung zu schaffen.

Ja, jetzt weiß ich auch, wie du zu deiner Überzeugung kommst.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2015 23:17
#106 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #105

Zitat von Perquestavolta


[quote="Perquestavolta"]Ganz einfach, weil es durch die Vorgabe der Geschwinfigkeits-einhaltungs-Pflicht niemandem selbst obliegt sich daran zu halten sondern der eigenwillige Verkehrsteilnehmer dauerhaft von der Verkehrsteilnahme ausgesperrt wird, falls er dauerhaft meint, es ob-l-ü-ge nur ihm selbst, sich daran halten zu "müssen". (((*Arschloch*)))


Du hast den Sinn des Beispiels nicht begriffen und doch die Konsequenz erkannt. Es bleibt die Willensentscheidung eines jeden Einzelen, ob er sich an die Verordnungen hält oder nicht. Dass er für seine Entscheidung die Konsequenzen jeweils zu tragen hat, mindert nicht den Wert seiner Entscheidung. Aber das ist für dich ja alles Nonsens. Nur wie du es siehst, ist es richtig - schon klar!






Seltsam, User @Athon hat das genau gleich verstanden wie ich. Auch in weitreichenderem Zusammenhang - was du damit beweisen möchtest und er ist damit auch nicht einverstanden, Der Dumme kannst also nur du selber sein, wenn man es demokratisch bewertet. ;-)
Auch bezüglich deines letzten Satzes darfst du dich selber mal an die Nase fassen?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

18.08.2015 09:49
#107 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Seltsam, User @Athon hat das genau gleich verstanden wie ich.

Nö hat er nicht. Er hat es noch einmal anders verstanden.

Zitat von Perquestavolta
Der Dumme kannst also nur du selber sein, wenn man es demokratisch bewertet. ;-)

Ja, für dich bin ich ohnehin immer der Dumme, das ändert sich erst, wenn ich deine Meinung kritiklos übernehme.

Zitat von Perquestavolta
Auch bezüglich deines letzten Satzes darfst du dich selber mal an die Nase fassen?

Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich alles richtig sehe. Ich sehe es anders als du. Dieses anders willst du aber nicht anerkennen, weil es für dich nur richtig und falsch gibt. Deine Meinung ist richtig, während es auf der anderen Seite - abgesehen von kleineren Schnittmengen - nur noch falsche Meinungen gibt. Noch schlimmer ist dann nur noch die Meinung von dummen ZJ-Schweine-Ärschen wie mir

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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18.08.2015 09:57
#108 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Ein Unterschied ist das schon, Snooker: Wenn Du Dich freiwillig entschieden hast, ein ZJ zu sein, musst Du konsequenterweise aus Deiner Sicht der Wahlurne fernbleiben. Widrigenfalls könntest Du kein ZJ mehr sein, wenn ich nicht irre.

Ich weise nochmal darauf hin, dass ich der Wahlurne nicht fernbleiben muss. Ich muss mich lediglich politisch neutral verhalten - Das kann ich zur Zeit durch die Stimmenthaltung, welche im Wahlrecht fest verankert ist - das könnte ich aber ebensogut im Falle einer Wahlpflicht umsetzen.


Zitat von Athon
Wenn Du aber ebenso freiwillig 5 km/h schneller fährst als erlaubt, musst Du nicht zwangsläufig auf das Autofahren verzichten. Es sei denn, Du bist uneinsichtig und tust das 10mal täglich. Möge Dein Verstand Dich daran hindern.

Nein.. mit dem Autofahren nicht - Aber darum ging es ja auch nicht. Ich müsste mich vielmehr davon verabschieden, die Verordnungen der StVO. einzuhalten. Denn beides geht nicht: Man kann nicht von sich behaupten, die Verkehrregelen einzuhalten - wenn man es nicht tut. Und darum ging es. Ob man jetzt erwischt wird, und ein Verwarn-, oder Bußgeld zahlen muss, oder die Fahrerlaubnis aberkannt bekommt, ist doch für dieses Beispiel zunächst mal völlin irrelevant.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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18.08.2015 11:00
#109 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt
Frage zum Beitrag #101 (SnookerRI):

Welche "Tatsachen" genau weisen deutlich darauf hin, dass es vernünftig wäre, an Gott zu glauben?

Es sind die gleichen Tatsachen, die für dich deutlich darauf hinweisen, dass es keinen Gott gibt.

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Athon Offline




Beiträge: 3.583

18.08.2015 13:26
#110 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI (Du wirst doch hoffentlich nicht krank sein, weil Du mitten am Tage online bist...?)

Zitat von Snooker #108
Ich weise nochmal darauf hin, dass ich der Wahlurne nicht fernbleiben muss. Ich muss mich lediglich politisch neutral verhalten - Das kann ich zur Zeit durch die Stimmenthaltung, welche im Wahlrecht fest verankert ist - das könnte ich aber ebensogut im Falle einer Wahlpflicht umsetzen.


Wie zu erwarten, wir drehen uns im Kreise. Wenn Du andererseits in politischen Fragen keine Partei ergreifen darfst (so wie die biblischen Texte es Dir vorgeben), andererseits aber angibst, der Wahlurne nicht fernbleiben zu müssen, dann könntest Du auch, ohne Dich selbst mit Deiner Überzeugung "anlegen" zu brauchen, einen ungültigen Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Zumindest würdest Du damit den Widrigkeiten rund um die Sperrklausel entgehen. Eine hinreichende Motivation, finde ich. Letzteres gilt natürlich auch für alle anderen Nicht-an-die-Urnen-Gänger.
Du musst Dich auch keinesfalls ständig damit rechtfertigen, dass Deine sog. Stimmenthaltung mit dem Wahlrecht vereinbar ist. Das ist einem entsprechend interessierten Staatsbürger hinlänglich bekannt und selbstverständlich. Aus meiner Sicht könnte eine allgemeingültige Bewertung der Stimmabgabe dadurch herbeigeführt werden, indem der Stimmzettel um die Wahlmöglichkeit "Enthaltung" ergänzt wird. Könnten die ZJ sich damit arrangieren?
Das wäre dann auch im Falle einer Wahlpflicht eine gute Lösung, meine ich. Andernfalls sehe ich momentan nicht, wie Du Deine sog. Stimmenthaltung (bei Wahlpflicht) anders umsetzen könntest, ohne gegen geltendes (weltliches) Recht zu verstoßen.

Zitat
Nein.. mit dem Autofahren nicht - Aber darum ging es ja auch nicht. Ich müsste mich vielmehr davon verabschieden, die Verordnungen der StVO. einzuhalten. Denn beides geht nicht: Man kann nicht von sich behaupten, die Verkehrregelen einzuhalten - wenn man es nicht tut. Und darum ging es. Ob man jetzt erwischt wird, und ein Verwarn-, oder Bußgeld zahlen muss, oder die Fahrerlaubnis aberkannt bekommt, ist doch für dieses Beispiel zunächst mal völlin irrelevant.


Hab' ich mich so missverständlich ausgedrückt? Wenn ich einmalig 5 km/h zu schnell fahre, darf ich auch weiterhin Auto fahren. Wenn ich als ZJ einmalig am Wahlsonntag an die Wahlurne trete und dort meinen (ungültigen) Stimmzettel hineinwerfe und mich somit dadurch trotz neutraler Stimme politisch betätige, darf ich mich dann noch als Zugehöriger zur Gemeinschaft der ZJ zählen, oder muss ich mit Konsequenzen rechnen? Werden solche "Fälle" überhaupt innerhalb der ZJ diskutiert?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

18.08.2015 15:47
#111 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Hab' ich mich so missverständlich ausgedrückt? Wenn ich einmalig 5 km/h zu schnell fahre, darf ich auch weiterhin Auto fahren. Wenn ich als ZJ einmalig am Wahlsonntag an die Wahlurne trete und dort meinen (ungültigen) Stimmzettel hineinwerfe und mich somit dadurch trotz neutraler Stimme politisch betätige, darf ich mich dann noch als Zugehöriger zur Gemeinschaft der ZJ zählen, oder muss ich mit Konsequenzen rechnen? Werden solche "Fälle" überhaupt innerhalb der ZJ diskutiert?

politisch neutral zu wählen ist doch ganz klar definiert - Entweder durch Stimmenthaltung oder durch Abgabe einer - wie auch immer - ungültigen Stimme. Das kann man dann auch bei jeder politischen Wahl machen, ohne mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen zu müssen. Insofern verstehe ich deine Anwendung meines Vergleiches mit der StVO nicht.

Zitat von Athon
Aus meiner Sicht könnte eine allgemeingültige Bewertung der Stimmabgabe dadurch herbeigeführt werden, indem der Stimmzettel um die Wahlmöglichkeit "Enthaltung" ergänzt wird. Könnten die ZJ sich damit arrangieren?

Meiner Meinung nach Ja! Wie gesagt: ich kann genausogut auch nen leeren Stimmzettel abgeben, oder nen netten Kommentar draufschreiben.


So wie ich dich bisher verstehe, scheint es dir um die Wahlbeteiligung als solche zu gehen - also, dass man zur Urne geht und dort seine Stimme abgibt. Ich werde bei den nächsten Wahlen an dich denken! Wenn ich mir mal die Zahlen der Bundestagswahl von 2013 anschaue und dort von 17.614.251 Mio. Nichtwählern lese, dann hättest du ja nach Abzug von ZJ, wenn sie alle zur Wahl gingen nur noch knapp 17,5 Mio. Nichtwähler, um die du dich kümmern müsstest. In Prozenten hieße das: (bezogen auf die Zahlen von 2013) 0,9% weniger Nichtwähler.

Bei den anderen Gruppierungen innerhalb der Nichtwähler dürftest du vor weitaus größeren Herausforderungen stehen.

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Athon Offline




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18.08.2015 16:50
#112 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat
politisch neutral zu wählen ist doch ganz klar definiert - Entweder durch Stimmenthaltung oder durch Abgabe einer - wie auch immer - ungültigen Stimme. Das kann man dann auch bei jeder politischen Wahl machen, ohne mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen zu müssen. Insofern verstehe ich deine Anwendung meines Vergleiches mit der StVO nicht.


Natürlich hat es keine Konsequenzen, wenn "man" sich der Stimme, auf welchem Wege auch immer, enthält. Hier geht es aber nicht um "man", sondern um die Zeugen Jehovas. Ich gehe -im übrigen bisher unwidersprochen- davon aus, dass Angehörige der ZJ aus Glaubensgründen keine Wahllokale betreten, um ihre Stimme abzugeben. Daraus schließe ich -bisher ebenfalls unwidersprochen-, dass widrigenfalls Konsequenzen seitens der Gemeinschaft gezogen werden könnten, vielleicht auch durch einen Ausschluss aus selbiger. Das kann ich nur vermuten, widerlegen oder bestätigen kannst nur Du das.
Und deswegen sehe ich Deinen Vergleich mit der StVO als hinkend an, weil der bereits geschilderte Regelverstoß mit Sicherheit nicht zum "Ausschluss" von weiteren Fahrtätigkeiten führen wird.
Sollte ich mich hinsichtlich der möglichen Reaktionen der ZJ geirrt haben, ziehe ich meinen Einwand selbstverständlich zurück.

Zitat
Meiner Meinung nach Ja! Wie gesagt: ich kann genausogut auch nen leeren Stimmzettel abgeben, oder nen netten Kommentar draufschreiben.


Aus Deinen bisherigen Beiträgen in diesem Thread ging bis dato nicht hervor, dass es ZJ nun offenbar doch möglich ist, einen Stimmzettel zweckentsprechend in die Hand zu nehmen und zu kennzeichnen. Dann war doch die bisherige Diskussion über deren Wahlverhalten völlig überflüssig.

Zitat
Wenn ich mir mal die Zahlen der Bundestagswahl von 2013 anschaue und dort von 17.614.251 Mio. Nichtwählern lese, dann hättest du ja nach Abzug von ZJ, wenn sie alle zur Wahl gingen nur noch knapp 17,5 Mio. Nichtwähler, um die du dich kümmern müsstest. In Prozenten hieße das: (bezogen auf die Zahlen von 2013) 0,9% weniger Nichtwähler.


Das mag so stimmen, Snooker. Aber, kannst Du begründet vorhersagen, dass es nicht genau diese rd. 160.000 Wahlberechtigten sind, die u. U. den Unterschied zwischen 4,9 und 5,0 Prozent ausmachen könnten?

Zitat
Bei den anderen Gruppierungen innerhalb der Nichtwähler dürftest du vor weitaus größeren Herausforderungen stehen.


Wenn Du mitmachst, hätte ich nur halbe Arbeit...

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2015 16:54
#113 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Ja, für dich bin ich ohnehin immer der Dumme, das ändert sich erst, wenn ich deine Meinung kritiklos übernehme.


Merkst du eigentlich noch was du für einen Stuss zusammen jammerst
Zitat von SnookerRI im Beitrag #107

Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich alles richtig sehe. Ich sehe es anders als du. Dieses anders willst du aber nicht anerkennen, weil es für dich nur richtig und falsch gibt.
Führst du öfters Selbstgespräche?


Zitat von SnookerRI im Beitrag #107

Deine Meinung ist richtig, während es auf der anderen Seite - abgesehen von kleineren Schnittmengen - nur noch falsche Meinungen gibt. Noch schlimmer ist dann nur noch die Meinung von dummen ZJ-Schweine-Ärschen wie mir
Bei den selbstredenden Widersprüchen. ;-)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

18.08.2015 18:13
#114 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Merkst du eigentlich noch was du für einen Stuss zusammen jammerst

Meine Beurteilung resultiert aus deinen Beiträgen. Wenn du das für Stuss hälst solltest du mal deine Beiträge auf Stuss hin untersuchen

Zitat von Perquestavolta
Führst du öfters Selbstgespräche?

Was hat diese Frage damit zu tun, dass du offensichtlich ein Problem damit hast, andere Meinungen als anders anzuerkennen?

Zitat von Perquestavolta
Bei den selbstredenden Widersprüchen. ;-)

Für dich muss das natürlich zwingend widersprüchlich sein. Stell dir mal vor, du würdest über andere Meinungen nachdenken. Dann würdest du ja Gefahr laufen, dich selbst zu hinterfragen. Das brauchst du aber gar nicht mehr, denn du siehst ja deiner Meinung nach schon jetzt die Sachlage im richtigen Licht.

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18.08.2015 18:42
#115 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Ich gehe -im übrigen bisher unwidersprochen- davon aus, dass Angehörige der ZJ aus Glaubensgründen keine Wahllokale betreten, um ihre Stimme abzugeben. Daraus schließe ich -bisher ebenfalls unwidersprochen-, dass widrigenfalls Konsequenzen seitens der Gemeinschaft gezogen werden könnten, vielleicht auch durch einen Ausschluss aus selbiger. Das kann ich nur vermuten, widerlegen oder bestätigen kannst nur Du das.

Tja und ich hatte gehofft, das wäre schon geschehen - und zwar nicht erst durch meine jüngesten beiträge -. Nun so kann es gehen.

Zitat von Athon
Aus Deinen bisherigen Beiträgen in diesem Thread ging bis dato nicht hervor, dass es ZJ nun offenbar doch möglich ist, einen Stimmzettel zweckentsprechend in die Hand zu nehmen und zu kennzeichnen. Dann war doch die bisherige Diskussion über deren Wahlverhalten völlig überflüssig.

Ich hatte allerdings schon recht früh darauf hingewiesen, dass es ZJ in Ländern mit Wahlpflicht genauso handhaben - Und möglicherweise nehmen auch hierzulande einige ZJ ihr Wahlrecht auf diese Weise wahr. Als überflüssig würde ich die bisherige Diskussion trotzdem auf keinen Fall bezeichnen.

Zitat von Athon
Das mag so stimmen, Snooker. Aber, kannst Du begründet vorhersagen, dass es nicht genau diese rd. 160.000 Wahlberechtigten sind, die u. U. den Unterschied zwischen 4,9 und 5,0 Prozent ausmachen könnten?

Die Schwierigkeiten rund um die Sperrklausel lassen sich nicht mit den Stimmen der ZJ lösen. Die 0,9 % beziehen sich auf den Anteil von ZJ innerhalb der Nichtwähler insgesammt. Wobei ich ja gar nicht ausschließen kann, dass schon jetzt ZJ in die Wahllokale gehen. Zwischen den 4,9% und 5% der Sperrklausel zählen wiederum andere Parameter.

Zitat von Athon
Wenn Du mitmachst, hätte ich nur halbe Arbeit...

Ich mache doch mit. Vielleicht nicht so, wie du es dir wünschst. Aber hinsichtlich des Ziels, extremen Gruppierungen keinen Raum zu bieten, besteht Einigkeit.

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta ( gelöscht )
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18.08.2015 23:32
#116 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #109

Zitat von Direktkontakt
Frage zum Beitrag #101 (SnookerRI):

Welche "Tatsachen" genau weisen deutlich darauf hin, dass es vernünftig wäre, an Gott zu glauben?
Es sind die gleichen Tatsachen, die für dich deutlich darauf hinweisen, dass es keinen Gott gibt.



Kannst bitte mal genauer erklären, um welche Tatsachen es sich dabei handelt?

Wenn man die Natur genau beobachtet, dann stellt man fest, dass sich alle Lebensformen (Geschöpfe) gegeneinander durchsetzen müssen, um ausreichend Futter, Territorium und Sicherheit für die Aufzucht der eigenen Nachkommen zu ergattern. Die meisten Geschöpfe müssen sich sogar gegenseitig jagen und töten, um daraus die Energie für ihr eigenes Überleben zu gewinnen. Am Hunger kann man ja verhungern, wenn man nichts dagegen tut. Das kann doch nicht der Grund sein, warum du es vernünftig findest an Gott zu glauben.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

19.08.2015 09:35
#117 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Mit manchen "Antworten" kann ich beim besten Willen nichts anfangen.

Beim Verhör bekommt der Kriminalkommissar folgende "Antwort" zu hören:

"Warum fragen Sie mich? Sie kennen doch sowieso schon alles...?"

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2015 12:56
#118 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #117
Mit manchen "Antworten" kann ich beim besten Willen nichts anfangen.

Beim Verhör bekommt der Kriminalkommissar folgende "Antwort" zu hören:

"Warum fragen Sie mich? Sie kennen doch sowieso schon alles...?"

Stimmt. Wer ständig seine Zweifel (seinen Glauben) hinterfragt und und nicht sich selbst, weil er ja immer Gottes Wille befolgt, der kann sich niemals irren.

Deswegen sind es immer nur die anderen die verstehen müssen. Auch weil man als ZJ sich auf "Weltmenschen" und Abtrünnige erst gar nicht einlassen darf.

Wir sind es, die immer nachgeben und bereuen sollen/müssen, da sie, egal von welchem eigenen Gesichtspunkt aus, es immer besser als wir selber wissen, was wir meinen und denken.

Deswegen kann man mit solchen "Antworten" sehr viel anfangen. Auch wenn ich dann oft nur damit zufrieden bin. ;-) Schließlich müssen wir ja auch froh sein, das Leute die glauben, nur im Gott-Glauben gute, ehrlich und anständige Menschen zu sein, diesen Gottglauben überhaupt haben. .^^.

Athon Offline




Beiträge: 3.583

19.08.2015 15:03
#119 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #109
Es sind die gleichen Tatsachen, die für dich deutlich darauf hinweisen, dass es keinen Gott gibt.


Jetzt verstehe ich! Es gibt Tatsachen, die darauf hinweisen, dass etwas gleichzeitig sowohl schwarz als auch weiß sein kann. Aha!

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Athon Offline




Beiträge: 3.583

19.08.2015 15:25
#120 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #115
Ich hatte allerdings schon recht früh darauf hingewiesen, dass es ZJ in Ländern mit Wahlpflicht genauso handhaben - Und möglicherweise nehmen auch hierzulande einige ZJ ihr Wahlrecht auf diese Weise wahr. Als überflüssig würde ich die bisherige Diskussion trotzdem auf keinen Fall bezeichnen.


Gut. Dann hast Du mir also jetzt bestätigt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass ZJ-Angehörige auch hierzulande an die Wahlurne gehen und dies innerhalb der Gemeinschaft auch kein Problem darstellt. Das wäre dann aber natürlich nicht unbedingt den biblischen Aussagen entsprechend gehandelt. Und das gibt wirklich keinen "Zoff"...?

Zitat
Zwischen den 4,9% und 5% der Sperrklausel zählen wiederum andere Parameter.


Welche würdest Du dazu rechnen?

Zitat
Aber hinsichtlich des Ziels, extremen Gruppierungen keinen Raum zu bieten, besteht Einigkeit.


Na, das ist doch schon mal was! Wenn Du dann noch das letzte Quäntchen an Möglichkeiten durch Abgabe eines Stimmzettels ausschließen könntest, wäre ein weiterer Schritt getan.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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19.08.2015 19:28
#121 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Athon
Gut. Dann hast Du mir also jetzt bestätigt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass ZJ-Angehörige auch hierzulande an die Wahlurne gehen und dies innerhalb der Gemeinschaft auch kein Problem darstellt. Das wäre dann aber natürlich nicht unbedingt den biblischen Aussagen entsprechend gehandelt. Und das gibt wirklich keinen "Zoff"...?

Wo siehst du denn da jetzt den Konflikt zur Bibel? Dachte, das wäre geklärt?

Zitat von Athon
Welche würdest Du dazu rechnen?

Ich würde mich da an das halten, was bei wahlrecht.de dazugezählt wird.

Da scheint es übrigens Unterschiede zu geben bei der Berechnung. 5% der Abgegebenen Stimmen oder 5% der gültigen Stimmen usw.... In den eizelnen Bundesländern ist das ziemlich unterschiedlich.

Zitat von Athon
Na, das ist doch schon mal was! Wenn Du dann noch das letzte Quäntchen an Möglichkeiten durch Abgabe eines Stimmzettels ausschließen könntest, wäre ein weiterer Schritt getan.

Und was machst du jetzt mit den anderen 17,5 Mio Nichtwählern?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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19.08.2015 19:40
#122 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

@Perquestavolta, @Athon, @Direktkontakt

Zitat von Perquestavolta
Kannst bitte mal genauer erklären, um welche Tatsachen es sich dabei handelt?

Wenn man die Natur genau beobachtet, dann stellt man fest, dass sich alle Lebensformen (Geschöpfe) gegeneinander durchsetzen müssen, um ausreichend Futter, Territorium und Sicherheit für die Aufzucht der eigenen Nachkommen zu ergattern. Die meisten Geschöpfe müssen sich sogar gegenseitig jagen und töten, um daraus die Energie für ihr eigenes Überleben zu gewinnen. Am Hunger kann man ja verhungern, wenn man nichts dagegen tut. Das kann doch nicht der Grund sein, warum du es vernünftig findest an Gott zu glauben.

Was soll ich dir denn da groß erklären? Du kommst ja noch nicht mal auf die jetztige Diskussion zum Wahlrecht klar. Du stellst die Frage, welche Tatsachen ich denn meinen könnte, als ob es formal theistische und atheistische Tatsachen gäbe. Es gibt nur Tatsachen. Punkt, Ende! Diese Tatsachen führen bei Theisten und Atheisten zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Das ist etwas ganz Normales, wovor niemand Angst haben muss - Auch ihr nicht! Dem Atheisten sind die Ansichten des Theisten schwarz und umgekehrt. Wo ist denn da das Problem? Das kann man doch auch einfach mal akzeptieren. Das tut niemanden Weh!

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2015 19:42
#123 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #121

Zitat von Athon
Gut. Dann hast Du mir also jetzt bestätigt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass ZJ-Angehörige auch hierzulande an die Wahlurne gehen und dies innerhalb der Gemeinschaft auch kein Problem darstellt. Das wäre dann aber natürlich nicht unbedingt den biblischen Aussagen entsprechend gehandelt. Und das gibt wirklich keinen "Zoff"...?
Wo siehst du denn da jetzt den Konflikt zur Bibel? Dachte, das wäre geklärt?

Zitat von Athon
Welche würdest Du dazu rechnen?

Ich würde mich da an das halten, was bei wahlrecht.de dazugezählt wird.

Da scheint es übrigens Unterschiede zu geben bei der Berechnung. 5% der Abgegebenen Stimmen oder 5% der gültigen Stimmen usw.... In den eizelnen Bundesländern ist das ziemlich unterschiedlich.

Zitat von Athon
Na, das ist doch schon mal was! Wenn Du dann noch das letzte Quäntchen an Möglichkeiten durch Abgabe eines Stimmzettels ausschließen könntest, wäre ein weiterer Schritt getan.

Und was machst du jetzt mit den anderen 17,5 Mio Nichtwählern?




Funktioniert aber alles ein bisschen anderes, als du dir das einfach wischst!!

Guckst du hier. http://www.bpb.de/apuz/172972/wahlbeteil...htwaehler?p=all

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

19.08.2015 20:06
#124 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von Perquestavolta
Funktioniert aber alles ein bisschen anderes, als du dir das einfach wischst!!

Guckst du hier.

Ja und jetzt? Den Artikel kannte ich schon vorher. Was willst du damit sagen? Was läuft deiner Meinung nach anders?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2015 20:11
#125 RE: Die Zeugen Jehovas und das Wahlrecht Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #122
@Perquestavolta, @Athon, @Direktkontakt

Zitat von Perquestavolta
Kannst bitte mal genauer erklären, um welche Tatsachen es sich dabei handelt?

Wenn man die Natur genau beobachtet, dann stellt man fest, dass sich alle Lebensformen (Geschöpfe) gegeneinander durchsetzen müssen, um ausreichend Futter, Territorium und Sicherheit für die Aufzucht der eigenen Nachkommen zu ergattern. Die meisten Geschöpfe müssen sich sogar gegenseitig jagen und töten, um daraus die Energie für ihr eigenes Überleben zu gewinnen. Am Hunger kann man ja verhungern, wenn man nichts dagegen tut. Das kann doch nicht der Grund sein, warum du es vernünftig findest an Gott zu glauben.


Was soll ich dir denn da groß erklären? Du kommst ja noch nicht mal auf die jetztige Diskussion zum Wahlrecht klar. Du stellst die Frage, welche Tatsachen ich denn meinen könnte, als ob es formal theistische und atheistische Tatsachen gäbe. Es gibt nur Tatsachen. Punkt, Ende! Diese Tatsachen führen bei Theisten und Atheisten zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Das ist etwas ganz Normales, wovor niemand Angst haben muss - Auch ihr nicht! Dem Atheisten sind die Ansichten des Theisten schwarz und umgekehrt. Wo ist denn da das Problem? Das kann man doch auch einfach mal akzeptieren. Das tut niemanden Weh!



Jetzt mal ganz im ernst Snooker.. du tust immer so, als wenn das mit den Atheisten alles genauso ist, wie du dir das vorstellst.
Umgekehrt duldest du das aber nicht von den Atheisten, bezüglich deiner eigenen Sektengemeinschaft.

Was die Tatsachen anbelangt gibt es diese nicht einfach nur, sondern Tatsachen interagieren untereinander und stehen in sehr komplexen und vielschichtigen Wechselbeziehungen zueinander. Daraus gehen immer neue Tatsachen hervor, alte lösen sich auf und haben keine Gültigkeit mehr..

Wenn du meinst ich hasse ZJ dann irrst du dich. Ich sehe Menschen immer als Menschen, nicht als Moslem, Nicht als Russen, und nicht ZJ. Aber umgekehrt sehen diese Menschen sich nur als Menschen, weil sie Moslem, weil sie Russen und weil sie ZJ sind...
Und weil sie sich nur deshalb selbst als Menschen sehen, sehen sie andere Menschen nicht als Menschen

womit diese immer falsch liegen müssen, wenn sie den Islam, wenn sie die Russen und die Zeugen kritisieren..

Wenn hier also einer nicht versteht dann bist das nur du selber Snooker!

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