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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 360 Antworten
und wurde 11.498 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

26.03.2016 11:52
#351 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Reklov
Rauchen ist nichts "Böses" und wenn einem dies auffällt, so ist das ein Zeichen von Aufmerksamkeit und nicht von Verbissenheit.
Gruß von Reklov


Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.

Zitat von Direkt
Mit noch nicht rauchgeschädigtem und gesund-intaktem Riechorgang muss man nicht besonders "verbissen" auf Raucher achten. Man wird förmlich mit der Nase darauf gestoßen, wenn sie die Atemluft in der Fußgängerzone verpesten.


Das ist schlicht und einfach gelogen - das bißchen Tabakrauch auf tausende Kubikmeter Luft. Es zeigt deine charakterliche Einstellung. Das ist die gleiche wie bei jenen Leuten, die überall und an allen Ecken nach sündigem Sex schnüffeln und schon bei einem nabelfreien T-Shirt entsetzt erschauern.
Du nimmst gern, und zwar Anstoß. Du willst dich belästigt fühlen, es baut dich auf, du freust dich, was für ein vorbildlicher Mensch du bist. Du riechst es nicht, du brauchst es nur zu sehen.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

26.03.2016 12:08
#352 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat
Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.

Ahriman,

... keine Ausrede, sondern Aufmerksamkeit! Diese wurde bei mir aber erst wach, als ich nach vielen Besuchen auf der Intensivstation meinen Schwager (Kettenraucher!) qualvoll enden sah.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

26.03.2016 14:32
#353 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #352

Zitat
Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.
Ahriman,

... keine Ausrede, sondern Aufmerksamkeit! Diese wurde bei mir aber erst wach, als ich nach vielen Besuchen auf der Intensivstation meinen Schwager (Kettenraucher!) qualvoll enden sah.

Gruß von Reklov



Einen nahen Menschen sterben zu sehen ist immer deprimierend.
Mein alter Freund Gerhart hat meiner Frau und mir an manchen Abenden von Lappland vorgeschwärmt,
während er sein Mineralwasser trank. Ich trank lieber ein Bier und rauchte eine dazu, und ich höre heute noch seine
freundliche Stimme, dass ich das Rauchen lieber lassen sollte wegen der Gesundheit.
Nun ist Gerhart schon seit 13 Jahren tot. Er starb mit 60 Jahren an Knochenkrebs.
Als ich ihn das letzte Mal sah, lag er im Gipsbett, weil sonst sein Skelett auseinander gefallen wäre.
Wie erbten seine umfangreiche Literatur über Lappland und haben mehrfach die herbe Schönheit und unerhörte Freiheit
des hohen Nordens erfahren.
Die länge eines Lebens hängt von vielen Faktoren ab die wir gar nicht alle kennen.
Ein exzessiver Lebenswandel freilich dürfte generell verkürzent wirken, und das betrifft nicht nur das Rauchen.
Hätte Gerhart geraucht und ich nicht, dann wäre mein Urteil bei der verkürzten Art unseres Denkens wohl ziemlich klar gewesen.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

26.03.2016 15:06
#354 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Ahriman im Beitrag #351

Zitat von Reklov
Rauchen ist nichts "Böses" und wenn einem dies auffällt, so ist das ein Zeichen von Aufmerksamkeit und nicht von Verbissenheit.
Gruß von Reklov

Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.

Zitat von Direkt
Mit noch nicht rauchgeschädigtem und gesund-intaktem Riechorgang muss man nicht besonders "verbissen" auf Raucher achten. Man wird förmlich mit der Nase darauf gestoßen, wenn sie die Atemluft in der Fußgängerzone verpesten.


Das ist schlicht und einfach gelogen - das bißchen Tabakrauch auf tausende Kubikmeter Luft. Es zeigt deine charakterliche Einstellung. Das ist die gleiche wie bei jenen Leuten, die überall und an allen Ecken nach sündigem Sex schnüffeln und schon bei einem nabelfreien T-Shirt entsetzt erschauern.
Du nimmst gern, und zwar Anstoß. Du willst dich belästigt fühlen, es baut dich auf, du freust dich, was für ein vorbildlicher Mensch du bist. Du riechst es nicht, du brauchst es nur zu sehen.




Ich frage mich, wann Ahriman zumm letztem Mal durch eine Fußgängerzone gewandert ist, in der die Raucher vor der Eiscafes sitzen und der ganze Straßenzug schlicht und einfach sehr deutlich stinkt.
Es gibt nachweislich und beobachtbar sogar "Mütter", die an den Tischen rauchen und den Qualm unters Verdeck ihres Kinderwagens in unmittelbarer Nähe wabern lassen.
So wird das eigene Fleisch und Blut mit unabsehbaren Folgeschäden in der Zukunft zünftig eingequalmt.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

26.03.2016 15:23
#355 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #353
Zitat von Reklov im Beitrag #352

Zitat
Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.
Ahriman,

... keine Ausrede, sondern Aufmerksamkeit! Diese wurde bei mir aber erst wach, als ich nach vielen Besuchen auf der Intensivstation meinen Schwager (Kettenraucher!) qualvoll enden sah.

Gruß von Reklov


Einen nahen Menschen sterben zu sehen ist immer deprimierend.
Mein alter Freund Gerhart hat meiner Frau und mir an manchen Abenden von Lappland vorgeschwärmt,
während er sein Mineralwasser trank. Ich trank lieber ein Bier und rauchte eine dazu, und ich höre heute noch seine
freundliche Stimme, dass ich das Rauchen lieber lassen sollte wegen der Gesundheit.
Nun ist Gerhart schon seit 13 Jahren tot. Er starb mit 60 Jahren an Knochenkrebs.
Als ich ihn das letzte Mal sah, lag er im Gipsbett, weil sonst sein Skelett auseinander gefallen wäre.
Wie erbten seine umfangreiche Literatur über Lappland und haben mehrfach die herbe Schönheit und unerhörte Freiheit
des hohen Nordens erfahren.
Die länge eines Lebens hängt von vielen Faktoren ab die wir gar nicht alle kennen.
Ein exzessiver Lebenswandel freilich dürfte generell verkürzent wirken, und das betrifft nicht nur das Rauchen.
Hätte Gerhart geraucht und ich nicht, dann wäre mein Urteil bei der verkürzten Art unseres Denkens wohl ziemlich klar gewesen.




Ob der "Freund Gerhart" nun tatsächlich existiert hat oder nicht, kann ich nicht überprüfen...
Ausschließen kann ich es nicht.
Ebenso wie es "statistische Ausreißer" unter den Rauchern gibt, die sehr alt werden, kann ich mir dies umgekehrt auch - etwas seltener - bei Nichtrauchern vorstellen, die sehr früh sterben.

Ein Bekannter fragte mich grinsend, ob ich schon vom "Club 58" gehört hätte. Ich erfuhr, dass sich ungefähr um das 58. Lebensjahr herum die Todesfälle unter den Rauchern häufen.
Das sollte nicht mit dem höheren Durchschnittsalter der Raucher verwechselt werden, das seinerseits wieder deutlich unter dem der Nichtraucher liegt.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass ein Säufer nur seine eigene Leber ruiniert, ein Raucher traktiert andererseits auch die Lungen der Menschen in seiner Umgebung, die dann wegen der wissenschaftlich anerkannten Passivrauchbelastung u. U. früher sterben und Lebensqualität einbüßen - fast so wie Raucher.

Die zahlenmäßige Größenordnung der Todesfälle unter den Passivrauchern möchte ich hier nicht schon wieder nennen. Das kann man reichlich der medizinischen Fachliteratur entnehmen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

26.03.2016 16:11
#356 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #355
Zitat von Reisender im Beitrag #353
Zitat von Reklov im Beitrag #352

Zitat
Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.
Ahriman,

... keine Ausrede, sondern Aufmerksamkeit! Diese wurde bei mir aber erst wach, als ich nach vielen Besuchen auf der Intensivstation meinen Schwager (Kettenraucher!) qualvoll enden sah.

Gruß von Reklov


Einen nahen Menschen sterben zu sehen ist immer deprimierend.
Mein alter Freund Gerhart hat meiner Frau und mir an manchen Abenden von Lappland vorgeschwärmt,
während er sein Mineralwasser trank. Ich trank lieber ein Bier und rauchte eine dazu, und ich höre heute noch seine
freundliche Stimme, dass ich das Rauchen lieber lassen sollte wegen der Gesundheit.
Nun ist Gerhart schon seit 13 Jahren tot. Er starb mit 60 Jahren an Knochenkrebs.
Als ich ihn das letzte Mal sah, lag er im Gipsbett, weil sonst sein Skelett auseinander gefallen wäre.
Wie erbten seine umfangreiche Literatur über Lappland und haben mehrfach die herbe Schönheit und unerhörte Freiheit
des hohen Nordens erfahren.
Die länge eines Lebens hängt von vielen Faktoren ab die wir gar nicht alle kennen.
Ein exzessiver Lebenswandel freilich dürfte generell verkürzent wirken, und das betrifft nicht nur das Rauchen.
Hätte Gerhart geraucht und ich nicht, dann wäre mein Urteil bei der verkürzten Art unseres Denkens wohl ziemlich klar gewesen.



Ob der "Freund Gerhart" nun tatsächlich existiert hat oder nicht, kann ich nicht überprüfen...
Ausschließen kann ich es nicht.
Ebenso wie es "statistische Ausreißer" unter den Rauchern gibt, die sehr alt werden, kann ich mir dies umgekehrt auch - etwas seltener - bei Nichtrauchern vorstellen, die sehr früh sterben.

Ein Bekannter fragte mich grinsend, ob ich schon vom "Club 58" gehört hätte. Ich erfuhr, dass sich ungefähr um das 58. Lebensjahr herum die Todesfälle unter den Rauchern häufen.
Das sollte nicht mit dem höheren Durchschnittsalter der Raucher verwechselt werden, das seinerseits wieder deutlich unter dem der Nichtraucher liegt.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass ein Säufer nur seine eigene Leber ruiniert, ein Raucher traktiert andererseits auch die Lungen der Menschen in seiner Umgebung, die dann wegen der wissenschaftlich anerkannten Passivrauchbelastung u. U. früher sterben und Lebensqualität einbüßen - fast so wie Raucher.

Die zahlenmäßige Größenordnung der Todesfälle unter den Passivrauchern möchte ich hier nicht schon wieder nennen. Das kann man reichlich der medizinischen Fachliteratur entnehmen.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #355
Zitat von Reisender im Beitrag #353
Zitat von Reklov im Beitrag #352

Zitat
Schlechte Ausrede. Bezeichnend ist doch, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet.
Ahriman,

... keine Ausrede, sondern Aufmerksamkeit! Diese wurde bei mir aber erst wach, als ich nach vielen Besuchen auf der Intensivstation meinen Schwager (Kettenraucher!) qualvoll enden sah.

Gruß von Reklov


Einen nahen Menschen sterben zu sehen ist immer deprimierend.
Mein alter Freund Gerhart hat meiner Frau und mir an manchen Abenden von Lappland vorgeschwärmt,
während er sein Mineralwasser trank. Ich trank lieber ein Bier und rauchte eine dazu, und ich höre heute noch seine
freundliche Stimme, dass ich das Rauchen lieber lassen sollte wegen der Gesundheit.
Nun ist Gerhart schon seit 13 Jahren tot. Er starb mit 60 Jahren an Knochenkrebs.
Als ich ihn das letzte Mal sah, lag er im Gipsbett, weil sonst sein Skelett auseinander gefallen wäre.
Wie erbten seine umfangreiche Literatur über Lappland und haben mehrfach die herbe Schönheit und unerhörte Freiheit
des hohen Nordens erfahren.
Die länge eines Lebens hängt von vielen Faktoren ab die wir gar nicht alle kennen.
Ein exzessiver Lebenswandel freilich dürfte generell verkürzent wirken, und das betrifft nicht nur das Rauchen.
Hätte Gerhart geraucht und ich nicht, dann wäre mein Urteil bei der verkürzten Art unseres Denkens wohl ziemlich klar gewesen.



Ob der "Freund Gerhart" nun tatsächlich existiert hat oder nicht, kann ich nicht überprüfen...
Ausschließen kann ich es nicht.
Ebenso wie es "statistische Ausreißer" unter den Rauchern gibt, die sehr alt werden, kann ich mir dies umgekehrt auch - etwas seltener - bei Nichtrauchern vorstellen, die sehr früh sterben.

Ein Bekannter fragte mich grinsend, ob ich schon vom "Club 58" gehört hätte. Ich erfuhr, dass sich ungefähr um das 58. Lebensjahr herum die Todesfälle unter den Rauchern häufen.
Das sollte nicht mit dem höheren Durchschnittsalter der Raucher verwechselt werden, das seinerseits wieder deutlich unter dem der Nichtraucher liegt.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass ein Säufer nur seine eigene Leber ruiniert, ein Raucher traktiert andererseits auch die Lungen der Menschen in seiner Umgebung, die dann wegen der wissenschaftlich anerkannten Passivrauchbelastung u. U. früher sterben und Lebensqualität einbüßen - fast so wie Raucher.

Die zahlenmäßige Größenordnung der Todesfälle unter den Passivrauchern möchte ich hier nicht schon wieder nennen. Das kann man reichlich der medizinischen Fachliteratur entnehmen.



Du hast doch völlig recht, deswegen habe ich ja vor ca 20 Jahren das Rauchen aufgegeben.
Auch Johannes Heesters hat noch vor seinem 107ten Geburtstag mit dem Rauchen aufgehört, anderfalls wäre er wohl
kaum 108 geworden.

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

26.03.2016 17:27
#357 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat
Du hast doch völlig recht, deswegen habe ich ja vor ca 20 Jahren das Rauchen aufgegeben.
Auch Johannes Heesters hat noch vor seinem 107ten Geburtstag mit dem Rauchen aufgehört, anderfalls wäre er wohl
kaum 108 geworden.

Reisender,

...unter manchen Ärzten kursiert auch die Meinung, dass Raucher, bei denen man Lungenkrebs festgestellt hat, nicht völlig mit dem Rauchen aufhören sollen, weil das Gift des Nikotins den Krebs in Schach halten kann. Hört der Kranke mit dem Rauchen abrupt auf, ist nichts mehr da, was dem Ausbreiten des Krebses Einhalt gebieten könnte! - (Kein Witz!)

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

26.03.2016 18:18
#358 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #357

Zitat
Du hast doch völlig recht, deswegen habe ich ja vor ca 20 Jahren das Rauchen aufgegeben.
Auch Johannes Heesters hat noch vor seinem 107ten Geburtstag mit dem Rauchen aufgehört, anderfalls wäre er wohl
kaum 108 geworden.
Reisender,

...unter manchen Ärzten kursiert auch die Meinung, dass Raucher, bei denen man Lungenkrebs festgestellt hat, nicht völlig mit dem Rauchen aufhören sollen, weil das Gift des Nikotins den Krebs in Schach halten kann. Hört der Kranke mit dem Rauchen abrupt auf, ist nichts mehr da, was dem Ausbreiten des Krebses Einhalt gebieten könnte! - (Kein Witz!)

Gruß von Reklov



Warum schädigt man den gesunden Körper zunächst jahrelang mit den karzinogenen Stoffen im Tabakrauch, um ihn dann später im Stadium des dadurch verursachten Lungenkrebses mit einer "Chemotherapie" auf Nikotinbasis zu behandeln?

Natürlich ist eine klassische Chemotherapie wesentlich teurer (und wirksamer!), aber Nikotin kommt vermutlich nur für hoffnungslose Fälle im Endstadium des Lungenkrebses in Frage, ist lediglich zur Linderung der Qualen und für die Hinauszögerung des unvermeidlichen Endes gedacht.
Für Patienten mit berechtigter Hoffnung auf Heilung wird der Arzt die zusätzliche Belastung durch Tabakgifte wohl nicht zulassen. Er wird Schaden und Nutzen abwägen.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das ehemalige hochgiftige Schädlingsbekämpfungsmittel Nikotin auch den Krebszellen therapieergänzend zusetzt und sie zerstört.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

26.03.2016 20:48
#359 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Zitat
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das ehemalige hochgiftige Schädlingsbekämpfungsmittel Nikotin auch den Krebszellen therapieergänzend zusetzt und sie zerstört.


Dieser Aspekt wurde hier noch nicht erwähnt.
Tatsächlich ist Nikotin so ziemlich das potenteste Schädlingsbekämpfungsmittel überhaupt.
(Aber keiner käme wohl auf die Idee mal E 605 zu rauchen.)
Reines Nikotin wurde früher im Pflanzenschutz als Pestizid gegen saugende oder beißende Insekten (unter anderem Blattläuse) eingesetzt. Für Pflanzen ist der Stoff gut verträglich und zudem biologisch gut abbaubar. Aufgrund der hohen Toxizität besteht für Nicotin jedoch seit den 1970er Jahren ein Anwendungsverbot.

Nikotin begünstigt übrigens den Krebs in JEDEM Fall:
In der US-Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigation wurde berichtet, dass Nicotin im Rahmen einer Chemotherapie die Fähigkeit des Körpers blockiert, Zellen mit beschädigtem Erbmaterial zu zerstören. Derartige Zellen müssen aber gerade bei einer solchen Therapie vom Körper möglichst schnell abgebaut werden, weil sich sonst die bereits im Körper befindlichen Krebsgeschwulste weniger gehindert weitervermehren. In gesunden Zellen aktiviert Nicotin die Proteinkinase B, die den Metabolismus, das Wachstum und das Absterben von Zellen kontrolliert. Dadurch wird die Überlebensfähigkeit der Zellen erhöht, was schädlich ist, falls diese später einmal zu Krebszellen mutieren. Darüber hinaus wurde berichtet, dass Nicotin die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) fördert und dadurch auch etwaige vorhandene Krebsgeschwulste besser mit Nährstoffen versorgt werden und schneller wachsen können.
(Wikipedia)

Der Hauptstromrauch bildet sich beim Zug an der Zigarette. Der Rauch, der zwischen den Zügen entsteht, wird Nebenstromrauch genannt. Beide Formen setzen sich aus den gleichen Inhaltsstoffen zusammen, allerdings in unterschiedlichen Konzentrationen. Viele Giftstoffe kommen im Nebenstromrauch in höherer Konzentration vor als im Hauptstromrauch. Beispielsweise ist der Anteil an Kohlenmonoxid doppelt so hoch. Auch andere Gifte, wie Benzol, Cadmium, Blei usw., sind im Nebenstromrauch höher konzentriert. Seine Partikel sind zudem kleiner und können somit leichter in die entferntesten Lungenbläschen (Lungenalveolen) eindringen und sich dort ablagern. In einem mit Tabakrauch gefüllten Raum bestehen fast 85 Prozent des Rauchs aus Nebenstromrauch. Daher sind Passivrauchende und vor allem Kinder und Säuglinge einer erheblichen gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt.
http://www.rauchfrei-info.de/informieren...-im-tabakrauch/

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

27.03.2016 10:36
#360 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Wir haben ein Anwendungsverbot seit ca. 1970 bezüglich des Schädlingsbekämpfungsmittels Nikotin.

Im Radio und Fernsehen sind seit 1975 Werbespots für Zigaretten und Tabakerzeugnisse verboten.

Gegenwärtiges Datum ist der 27. März 2016.

Es wird Zeit, dass das Deutsche Krebsforschungszentrum neue Zahlen veröffentlicht. Ich möchte gern wissen, ob die Zahl der getöteten Passivraucher in den Jahrzehnten seit den o. a. Verboten zu- oder abgenommen hat.

Wenn jetzt ab Mai 2016 tatsächlich Schockbilder Pflicht auf den Drogenpackungen werden, gehe ich davon aus, dass im Jahre 2050 trotzdem immer noch Tausende von Todesopfern in der EU zu beklagen sind.

Ein netter Versuch oder Kampf gegen Windmühlen?

Prophet bin ich zwar nicht, aber wenn man die Vergangenheit hochrechnet, dann...

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

27.03.2016 11:05
#361 RE: @Perquestavolta :-))) Antworten

Nikotin ist zweifelsohne schädlich.
Allerdings kann sich der Körper bis zu einem gewissen Grad an Nikotin gewöhnen.
Andere Stoffe im Zigarettenrauch sind weitaus schädlicher.
Dazu gehören vor allem Nitrosamine und Benzolverbindungen.
Nitrosamine ist ein Sammelbegriff verschiedener N-Nitrosoverbindungen von sekundären Aminen. Nitrosamine sind sehr stark krebserzeugend. Sie gehören zu den gefährlichsten Substanzen dieser Erde.
Auch das radioaktive Pollonium muss hier erwähnt werden.

Durch das Verbrennen von Tabak wird Nikotin freigesetzt, das sich auf Flächen wie Teppichen, Gardinen, Möbeln und Wänden festsetzt. Nikotin kann wochenlang auf diesen Materialien haften, auch nach dem Lüften. Dass von vergilbten Tapeten und muffigen Möbel sogar eine Gesundheitsgefahr ausgeht, hat ein US-amerikanisches Forschungsteam um Mohamad Sleiman vom Lawrence Berkeley National Laboratory in einer Studie zeigen können. Sie haben herausgefunden, dass sich krebserregende Nitrosamine in den Nikotinablagerungen bilden. Durch das Berühren kontaminierter Flächen oder das Einatmen von Staubpartikeln können somit giftige Nitrosamine vom Körper aufgenommen werden.
Wie das Forschungsteam im Labor nachweisen konnte, reagieren Nikotinablagerungen mit den in der Raumluft enthaltenen Stickoxiden. Dadurch bilden sich sogenannte tabakspezifische Nitrosamine (TSNAs). „TSNAs sind die am breitesten wirkenden und potentesten Karzinogene im unverbrannten Tabak und Tabakrauch“, sagt Hugo Destaillats, Mitautor der Studie. In den Nikotinablagerungen ließ sich mit dem Nitrosamin NNA sogar eine Substanz nachweisen, die im Tabakrauch gar nicht vorhanden ist.
Damit stellen Nikotinablagerungen insbesondere eine Gefahr für Kinder in Raucherhaushalten dar.

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drog...inablagerungen/

Also niemals in der Wohnung rauchen!

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De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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