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Dieses Thema hat 360 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

18.08.2015 10:30
#51 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Können da die Zeugen Jehovas überhaupt mitreden?

Natürlich können sie. Dass sie es tun, ist für dich natürlich ein Dorn im Auge, was dich sehr ärgert. Deshalb kannst du auch gar nicht anders als auf uns zu fluchen und zu schimpfen und deinem Hass in immer schlimmeren Worten Ausdruck zu verleihen. Ich kenne sowas schon von vielen anderen, die ebenso denken, wie du.

Zitat von Perquestavolta
Ihr lasst doch lieber eure Kinder verrecken, anstatt ihnen von einer Bluttransfusion das Leben zu retten.
Auch sonst betet ihr in euren Königreichsälen um die baldige Vernichtung aller Weltmenschen (Nicht-ZJ), damit ihr als die einzig Verschonten die Welt nur für euch in Besitz nehmen könnt.

Du musst dir dringend neue Argumente suchen, um deinen Hass in Worte zu fassen. Das, was du anführst, zieht selbst bei den härtesten Kritikern von ZJ schon lange nicht mehr. Dass die blutfreie Medizin die bessere Medizin ist, hat sich dank der Bemühungen von vielen Medizinern in den letzten Jahren immer mehr zum Standard entwickelt. Warum immer noch zu Blutspenden aufgerufen wird, ist auch hinlänglich bekannt. Jemandem wie dir wird das alles allerdings scheißegal sein. Du hättest dich ja entsprechend informieren können. Aber das willst du scheinbar nicht.

Uns geht es auch nicht um die Vernichtung aller Weltmenschen. Wir beten darum, dass die Erde und alle auf ihr lebenden Menschen von allen schlechten Einflüssen, welche man unter "das Böse" zusammenfassen kannn, befreit werden mögen. Das ist dir - wie wir ja gestern und heute erfahren haben - ein Unding, denn für dich bringt das Böse ja auch immer etwas Gutes hervor. Und du kämpfst gegen jeden, der das anders sieht, als du. Dabei heiligt der Zweck offenbar die Mittel, wie hier jeder anhand deiner Argumente erkennen kann.



Zitat von Perquestavolta
Und ich kenne mich da sehr gut aus.. besonders auch mit euren Denkansätzen bezüglich der strategischen Kriegsführung.
Außerdem habt ihr eine ungewöhnlich hohe Selbstmordrate in den eigenen Reihen und euer Aussteiger macht ihr fertig, dass sie höchstens noch fürs Sozialamt taugen, wenn sie nicht im Drogenmilieu halt finden oder sich gar das Leben nehmen..

Tja, Du hälst uns also für das "Böse"! Psychokiller, Selbstbeweihräucherer, Massenmörder, strategische Kriegsführung etc. Dann müsstest du dich ja richtig über uns freuen, denn deiner Meinung nach bringt das Böse immer auch Gutes hervor. Wenn es uns also nicht gäbe, gäbe es auch weniger Gutes auf der Welt. Du kennst dich ja angeblich so gut aus. Nur du siehst das richtig, gell?

Zitat von Perquestavolta
Ich verstehe deine leeren Anspielungen nicht.

Und anstatt dich ehrlich um Verständnis zu bemühen, wetterst du einfach mal drauf los. Hauptsache, du hast was gesagt, gell? Hat auch schon was Komisches.

Zitat von Perquestavolta
Ansonsten würde ich sagen, dass die der IS gute Arbeit leistet, Religion und Glaube als das zu entlarven was es tatsächlich ist. Könnte ja gut sein, dass "Gott" in Wahrheit ein gehässiger, böser und egomaner Lügner ist.

So wie du das Leben im Allgemeinen siehst, welches ja für dich nach eigenen Worten das einzig "wahrhaft Göttliche" ist, trifft das auf dein Verständnis alle mal zu. Gehässig, grausam, böse und egoman lügnerisch. Wundert es dich da, dass ich zu einem solchen Verständnis auf Distanz gehen muss? Bist du ernsthaft davon überzeugt, dass die Arbeit des IS und der USA "gut" ist? Gibt es für dich keine Alternative, um der Menschheit klarzumachen, dass Terror und Kriege um Macht und Ressourcen bescheuert sind?


Zitat von Perquestavolta
Wir werden es herausfinden. Immerhin sind auch die Amerikaner in allem immer sehr auf Gott bezogen. ;-)

Genau! Mal heißt Gott bei ihnen Bush sen., mal Bush jun., mal Clinton mal Obama, mal ist es das Militär, mal die NRA, oder einfach nur "Murrica"

Mach du mal so weiter. Das ist gerade bestes Entertainment.


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

18.08.2015 15:53
#52 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #51

Zitat von Perquestavolta
Können da die Zeugen Jehovas überhaupt mitreden?
Natürlich können sie. Dass sie es tun, ist für dich natürlich ein Dorn im Auge, was dich sehr ärgert. Deshalb kannst du auch gar nicht anders als auf uns zu fluchen und zu schimpfen und deinem Hass in immer schlimmeren Worten Ausdruck zu verleihen. Ich kenne sowas schon von vielen anderen, die ebenso denken, wie du.

Zitat von Perquestavolta
Ihr lasst doch lieber eure Kinder verrecken, anstatt ihnen von einer Bluttransfusion das Leben zu retten.
Auch sonst betet ihr in euren Königreichsälen um die baldige Vernichtung aller Weltmenschen (Nicht-ZJ), damit ihr als die einzig Verschonten die Welt nur für euch in Besitz nehmen könnt.

Du musst dir dringend neue Argumente suchen, um deinen Hass in Worte zu fassen. Das, was du anführst, zieht selbst bei den härtesten Kritikern von ZJ schon lange nicht mehr. Dass die blutfreie Medizin die bessere Medizin ist, hat sich dank der Bemühungen von vielen Medizinern in den letzten Jahren immer mehr zum Standard entwickelt. Warum immer noch zu Blutspenden aufgerufen wird, ist auch hinlänglich bekannt. Jemandem wie dir wird das alles allerdings scheißegal sein. Du hättest dich ja entsprechend informieren können. Aber das willst du scheinbar nicht.

Uns geht es auch nicht um die Vernichtung aller Weltmenschen. Wir beten darum, dass die Erde und alle auf ihr lebenden Menschen von allen schlechten Einflüssen, welche man unter "das Böse" zusammenfassen kannn, befreit werden mögen. Das ist dir - wie wir ja gestern und heute erfahren haben - ein Unding, denn für dich bringt das Böse ja auch immer etwas Gutes hervor. Und du kämpfst gegen jeden, der das anders sieht, als du. Dabei heiligt der Zweck offenbar die Mittel, wie hier jeder anhand deiner Argumente erkennen kann.



Zitat von Perquestavolta
Und ich kenne mich da sehr gut aus.. besonders auch mit euren Denkansätzen bezüglich der strategischen Kriegsführung.
Außerdem habt ihr eine ungewöhnlich hohe Selbstmordrate in den eigenen Reihen und euer Aussteiger macht ihr fertig, dass sie höchstens noch fürs Sozialamt taugen, wenn sie nicht im Drogenmilieu halt finden oder sich gar das Leben nehmen..

Tja, Du hälst uns also für das "Böse"! Psychokiller, Selbstbeweihräucherer, Massenmörder, strategische Kriegsführung etc. Dann müsstest du dich ja richtig über uns freuen, denn deiner Meinung nach bringt das Böse immer auch Gutes hervor. Wenn es uns also nicht gäbe, gäbe es auch weniger Gutes auf der Welt. Du kennst dich ja angeblich so gut aus. Nur du siehst das richtig, gell?

Zitat von Perquestavolta
Ich verstehe deine leeren Anspielungen nicht.

Und anstatt dich ehrlich um Verständnis zu bemühen, wetterst du einfach mal drauf los. Hauptsache, du hast was gesagt, gell? Hat auch schon was Komisches.

Zitat von Perquestavolta
Ansonsten würde ich sagen, dass die der IS gute Arbeit leistet, Religion und Glaube als das zu entlarven was es tatsächlich ist. Könnte ja gut sein, dass "Gott" in Wahrheit ein gehässiger, böser und egomaner Lügner ist.

So wie du das Leben im Allgemeinen siehst, welches ja für dich nach eigenen Worten das einzig "wahrhaft Göttliche" ist, trifft das auf dein Verständnis alle mal zu. Gehässig, grausam, böse und egoman lügnerisch. Wundert es dich da, dass ich zu einem solchen Verständnis auf Distanz gehen muss? Bist du ernsthaft davon überzeugt, dass die Arbeit des IS und der USA "gut" ist? Gibt es für dich keine Alternative, um der Menschheit klarzumachen, dass Terror und Kriege um Macht und Ressourcen bescheuert sind?


Zitat von Perquestavolta
Wir werden es herausfinden. Immerhin sind auch die Amerikaner in allem immer sehr auf Gott bezogen. ;-)

Genau! Mal heißt Gott bei ihnen Bush sen., mal Bush jun., mal Clinton mal Obama, mal ist es das Militär, mal die NRA, oder einfach nur "Murrica"

Mach du mal so weiter. Das ist gerade bestes Entertainment.





Warum werde ich bloß das Gefühl nicht los, dass du DICH immer selber auf deine Gegenüber projizierst?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

18.08.2015 18:19
#53 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Warum werde ich bloß das Gefühl nicht los, dass du DICH immer selber auf deine Gegenüber projizierst?

Dieses Gefühl schützt dich und deine Meinung gegen jede Form von Selbstkritik. Dein Gegenüber (welcher eine andere Meinung hat, als du selbst) - in diesem Fall ich - sieht es auf jeden Fall falsch. Deswegen brauchst du dich auch nicht weiter damit zu beschäftigen und kannst die üblichen Verleumdungen und Hasstiraden herniederprasseln lassen. Du brauchst diese Art von Schutz!


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Perquestavolta Offline



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18.08.2015 21:39
#54 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #53

Zitat von Perquestavolta
Warum werde ich bloß das Gefühl nicht los, dass du DICH immer selber auf deine Gegenüber projizierst?
Dieses Gefühl schützt dich und deine Meinung gegen jede Form von Selbstkritik. Dein Gegenüber (welcher eine andere Meinung hat, als du selbst) - in diesem Fall ich - sieht es auf jeden Fall falsch. Deswegen brauchst du dich auch nicht weiter damit zu beschäftigen und kannst die üblichen Verleumdungen und Hasstiraden herniederprasseln lassen. Du brauchst diese Art von Schutz!



DAS trifft doch auf niemanden mehr zu als auf dich selbst.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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18.08.2015 21:46
#55 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
DAS trifft doch auf niemanden mehr zu als auf dich selbst.

Ja klar! Du guckst ja auch nicht in den Spiegel. Du siehst die Fehler immer nur bei anderen. Aber das hatten wir ja schon des Öfteren.

Wie lange willst du dieses Ping-pong Spielchen eigentlich noch treiben?

Sachlich ist das Thema doch schon länger ausdiskutiert.


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Perquestavolta Offline



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19.08.2015 13:14
#56 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #55

Zitat von Perquestavolta
DAS trifft doch auf niemanden mehr zu als auf dich selbst.
Ja klar! Du guckst ja auch nicht in den Spiegel. Du siehst die Fehler immer nur bei anderen. Aber das hatten wir ja schon des Öfteren.

Wie lange willst du dieses Ping-pong Spielchen eigentlich noch treiben?

Sachlich ist das Thema doch schon länger ausdiskutiert.



Du bist mein Spiegel in dem ich mich gegen spiegle.
Deswegenstell ich dir jetzt mal die Frage, warum für dich jede Diskussion immer gleich zur persönlichen Machtgfrage wird?

Das Thema ist noch lange nicht ausdiskutiert! Und weil du das aber so siehst, heißt das nur, dass du das Thema überhaupt nicht verstehst.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

19.08.2015 19:55
#57 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Du bist mein Spiegel in dem ich mich gegen spiegle.

Worüber regst du dich dann immer auf? Über dich selbst?

Zitat von Perquestavolta
Deswegenstell ich dir jetzt mal die Frage, warum für dich jede Diskussion immer gleich zur persönlichen Machtgfrage wird?

Für mich wird keine Diskussion zur Machtfrage - Warum auch? Mein Gegenüber hat seine Meinung und ich habe meine Meinung, Im Idealfall kennen nachher beide Seiten die jeweils andere Meinung. Das ist Dialog! Das hat überhaupt nichts mit Machtgerangel zu tun. Es wundert mich allerdings schon, dass du immer wieder damit ankommst. Im Übrigen kannst du gar nicht über alle meine Diskussionen urteilen, da du längst nicht alle kennst.

Und da ich ja angeblich dein Spiegel bin: Wie beantwortest du dir diese Frage? Ist jede Diskussion für dich eine Machtfrage?

Zitat von Perquestavolta
Das Thema ist noch lange nicht ausdiskutiert! Und weil du das aber so siehst, heißt das nur, dass du das Thema überhaupt nicht verstehst.

Klar! Das ist es erst, wenn ich oder besser noch alle deine Meinung kritiklos übernommen habe... Ich sprach vom sachlichen Ende (Falls die Diskussion je eine sachliche Ausrichtung hatte ). Aber du kannst die Diskussion ja wieder auf die sachliche Ebene Hieven, wenn du willst.


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Blackysmart Offline




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19.08.2015 21:35
#58 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #51
Dass die blutfreie Medizin die bessere Medizin ist, hat sich dank der Bemühungen von vielen Medizinern in den letzten Jahren immer mehr zum Standard entwickelt. Warum immer noch zu Blutspenden aufgerufen wird, ist auch hinlänglich bekannt. Jemandem wie dir wird das alles allerdings scheißegal sein. Du hättest dich ja entsprechend informieren können. Aber das willst du scheinbar nicht.


Gut das die ZJ in der Medizin nichts zu melden haben. Es gibt zwar Fortschritte bei der Entwicklung von Blutersatzstoffen, aber Bluttransfusionen sind noch immer zwingend notwendig.

Ein großer Teil der Blutersatzstoffe (basierend auf Hämoglobin) wird aus menschlichem oder tierischem Blut gewonnen. Auch das werden die ZJ wohl ablehnen müssen. Aber wenn Jahwe sagt, Blut sei unrein, muss da ja was dran sein

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

19.08.2015 21:58
#59 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Blackysmart
Gut das die ZJ in der Medizin nichts zu melden haben. Es gibt zwar Fortschritte bei der Entwicklung von Blutersatzstoffen, aber Bluttransfusionen sind noch immer zwingend notwendig.

Ja das ist deine Meinung. Darüber werde ich mich nicht streiten. Ich hatte vor einiger Zeit mal eine längere Diskussion mit Gysi, in welcher ich den Standpunkt und die Fortschritte der Medizin auf diesem Gebiet anführte. Ist aber alles nichts Geheimes. Darüber kann sich jeder ganz unvoreingenommen informieren.

Zitat
Ein großer Teil der Blutersatzstoffe (basierend auf Hämoglobin) wird aus menschlichem oder tierischem Blut gewonnen. Auch das werden die ZJ wohl ablehnen müssen. Aber wenn Jahwe sagt, Blut sei unrein, muss da ja was dran sein



1. Blut ist nicht unrein, Blut ist heilig. Aber das nur nebenbei.

2. Abgelehnt werden Vollbluttransfusionen (welche eh kaum noch Anwendung finden) sowie Transfusionen der Hauptbestandteile des Blutes: Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten oder Plasma. Fraktionen aus diesen Bestandteilen können transfundiert werden. Das unterliegt der Entscheidung jedes Einzelnen. Das betrifft auch Behandlungstherapien, welche in diesem Zusammenhang angeboten werden.

Das Thema ist so komplex wie emotional. Meinen Standpunkt hierzu kann man in den entsprechenden Threads nachlesen. Die wenigsten sind über das Thema Bluttransfusion wirklich umfassend informiert. Wir als ZJ müssen uns da stets auf dem Laufenden halten, weil es unser Glaubensleben berührt.


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Perquestavolta Offline



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19.08.2015 22:32
#60 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #59


1. Blut ist nicht unrein, Blut ist heilig. Aber das nur nebenbei.

2. Abgelehnt werden Vollbluttransfusionen (welche eh kaum noch Anwendung finden) sowie Transfusionen der Hauptbestandteile des Blutes: Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten oder Plasma. Fraktionen aus diesen Bestandteilen können transfundiert werden. Das unterliegt der Entscheidung jedes Einzelnen. Das betrifft auch Behandlungstherapien, welche in diesem Zusammenhang angeboten werden.




Genau diese abgelehnten Bestandteile des Blutes sind bei Blutverlusten, die überlebensnotwendigsten.. auch bei schweren Operationen kommen die Ärzte meist nicht umhin, genau diese Bestandteile des Blutes einzusetzen..

Und was das andere an geht, von wegen Bluttransfusionen seien überflüssig, gibt es keine seriösen Quellen. Google verbindet da immer nur mit einschlägigen ZJ und Wachturmadressen. Wissenschaftliche Verschwörungstheorien sind da schon seit jeher hoch im Kurs und zur Not - im Sinne der "strategischen Kriegsführung" - darf bei den Zeugen auch gelogen werden was das Zeugs hält. IN der Gruppendynamik werden diese Lügen als wahr umgebaut und nicht weiter hinterfragt.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

19.08.2015 22:43
#61 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Genau diese abgelehnten Bestandteile des Blutes sind bei Blutverlusten, die überlebensnotwendigsten.. auch bei schweren Operationen kommen die Ärzte meist nicht umhin, genau diese Bestandteile des Blutes einzusetzen..

Du solltest dich noch intensiver informieren. Mit wievielen Ärzten hast du schon darüber gesprochen? Was weißt du über die Minimal-invasive Chirurgie? Natürlich gibt es Ärzte, die ohne Bluttransfusionen nicht auskommen. Aber das betrifft immer weniger.

Zitat von Perquestavolta
Und was das andere an geht, von wegen Bluttransfusionen seien überflüssig, gibt es keine seriösen Quellen. Google verbindet da immer nur mit einschlägigen ZJ und Wachturmadressen. Wissenschaftliche Verschwörungstheorien sind da schonm seit jeher hoch im Kurs und zur Not im Sinne der "strategischen Kriegsführung" darf bei den Zeugen auch gelogen werden was das Zeugs hält.

Wie lange hast du dafür jetzt gegooglet? 5 Minuten, 10 Minuten? Klar, alles was mit einer bestimmten vorherrschenden Meinung konkuriert ist "Verschwörungstheorie". Aber so geht Wissenschaft nunmal. Vorherrschende Meinungen werden auf den Prüfstand gestellt, überarbeitet, korrigiert, verbessert. Wenn dir das sauer aufstößt, ist das dein Problem. Wie so vieles in den Diskussionen mit dir.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

19.08.2015 23:11
#62 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #61

Zitat von Perquestavolta
Genau diese abgelehnten Bestandteile des Blutes sind bei Blutverlusten, die überlebensnotwendigsten.. auch bei schweren Operationen kommen die Ärzte meist nicht umhin, genau diese Bestandteile des Blutes einzusetzen..

Du solltest dich noch intensiver informieren. Mit wievielen Ärzten hast du schon darüber gesprochen? Was weißt du über die Minimal-invasive Chirurgie? Natürlich gibt es Ärzte, die ohne Bluttransfusionen nicht auskommen. Aber das betrifft immer weniger. Nützt auch sicher nichts, wenn ich dir verrate, dass ich über mehrere Jahre als Medizintechniker gearbeitet habe und sehr wohl weis, was eine Minimal-Invasive Chirurgie ist. Diese betrifft chirurgische Eingriffe die meist unter Lokalanästhesie durchgeführt werden und also keine Blutverluste für den Patienten mit sich ziehen. Das sie oft auch über Endoskope durchgeführt werden und daher eben als Minimalinvasiv bezeichnet werden. Und ich kenne sehr viele Ärtzte.

Zitat von Perquestavolta
Und was das andere an geht, von wegen Bluttransfusionen seien überflüssig, gibt es keine seriösen Quellen. Google verbindet da immer nur mit einschlägigen ZJ und Wachturmadressen. Wissenschaftliche Verschwörungstheorien sind da schonm seit jeher hoch im Kurs und zur Not im Sinne der "strategischen Kriegsführung" darf bei den Zeugen auch gelogen werden was das Zeugs hält.

Wie lange hast du dafür jetzt gegooglet? 5 Minuten, 10 Minuten? Klar, alles was mit einer bestimmten vorherrschenden Meinung konkuriert ist "Verschwörungstheorie". Aber so geht Wissenschaft nunmal. Vorherrschende Meinungen werden auf den Prüfstand gestellt, überarbeitet, korrigiert, verbessert. Wenn dir das sauer aufstößt, ist das dein Problem. Wie so vieles in den Diskussionen mit dir.





Also jetzt hör mal.. du behauptest, dass es da große Fortschritte auf dem Gebiet der Medizin gib. Die wären dann aber Thema von Fachpublikationen und großem Interesse für alle Ärzte, da Bluttransfusionen immer eine Risiko durch Verunreinigungen sind.
Also handelt es sich bei diesen Fortschritten um Fortschritte der Alternativ- und Placebo-Medizin und also Fortschritte auf dem Gebiet der Esoterik, die ja immer besonders gute Umsätze erziehlt.. Sicher auch mit den Zeugen Jehovas. ^^

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

20.08.2015 08:19
#63 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #61
Natürlich gibt es Ärzte, die ohne Bluttransfusionen nicht auskommen. Aber das betrifft immer weniger.


Ich schätze Deine offene und tolerante Art, SnookerRi. Aber hier liegst Du glaubensbedingt vollkommen daneben. Gerade bei Unfällen oder in der Notfallmedizin ist es absolut notwendig, dass bei großem Blutverlust Blutkonserven zur Verfügung stehen. Da hat man keine Wahl, Aterienverletzungen oder offene Wunden minimalinvasiv zu behandeln.

Würdest Du nach einem Unfall wirklich eine Bluttransfusion ablehnen, wenn Dein oder das Leben Deiner Frau oder Kinder davon abhängen? Was ist Deinem Gott wichtiger, 2 Liter heiliges Blut oder ein Menschenleben?

Athon Offline




Beiträge: 1.990

20.08.2015 13:42
#64 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

@SnookerRI

Moin, Snooker,
wenn schon alle auf Dich eindreschen, möchte ich mal versuchen, eine Frage sachlich zu klären:

Mit Ausnahme der Apostelgeschichte (15:28, 29) nimmt jede andere biblische Erwähnung (1. Mose 9:4; 3. Mose 17:10; 5. Mose 12:23; 3. Mose 17:14) Bezug auf das Essen von Blut. Warum deuten die ZJ die Bibel in dieser Hinsicht nicht wörtlich?
Wenn ich nun aber davon ausgehen müsste, Blut in medizinischer Verwendungsform abzulehnen, stelle ich mir die Frage, ob dies auch für Eigenblut zu gelten hat. Wenn Blut nach Euerem Glaubensverständnis heilig ist und das Leben enthält, sollte doch wohl nichts dagegen sprechen können, das eigene Blut ggf. zur Rettung des eigenen Lebens verwenden zu dürfen. Denn letzteres ist doch von "Gott" gegeben und erhaltenswert, oder?

Und noch eine kleine Zusatzfrage: Ich setze jetzt einmal voraus, dass Du auch Fleisch verzehrst. Lässt Du denn das gekaufte Stück Fleisch noch so lange ausbluten, bis auch die Fliegen begonnen haben, sich dafür zu interessieren...?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Athon Offline




Beiträge: 1.990

20.08.2015 14:15
#65 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

@SnookerRI

Noch eine Zusatzfrage: Wie ist denn das für das Wachstum eines Embryos erforderliche Blut der Mutter zu betrachten? Endet die "Legalität" dieser Blutübertragung mit der Geburt? Und wenn ja, warum?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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20.08.2015 15:45
#66 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Nützt auch sicher nichts, wenn ich dir verrate, dass ich über mehrere Jahre als Medizintechniker gearbeitet habe und sehr wohl weis, was eine Minimal-Invasive Chirurgie ist. Diese betrifft chirurgische Eingriffe die meist unter Lokalanästhesie durchgeführt werden und also keine Blutverluste für den Patienten mit sich ziehen. Das sie oft auch über Endoskope durchgeführt werden und daher eben als Minimalinvasiv bezeichnet werden. Und ich kenne sehr viele Ärtzte.

Klar, demnächst kommt noch, dass du selbst Chirurg bist. MIC wird längst nicht mehr nur unter Lokalanästhesie angewandt. Das müsstest du wissen, wenn deine Aussagen zutreffend wären. Das ist zumindest in Deutschland Stand der Technik, wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß.


Zitat von Perquestavolta
Also jetzt hör mal.. du behauptest, dass es da große Fortschritte auf dem Gebiet der Medizin gib. Die wären dann aber Thema von Fachpublikationen und großem Interesse für alle Ärzte, da Bluttransfusionen immer eine Risiko durch Verunreinigungen sind.
Also handelt es sich bei diesen Fortschritten um Fortschritte der Alternativ- und Placebo-Medizin und also Fortschritte auf dem Gebiet der Esoterik, die ja immer besonders gute Umsätze erziehlt.. Sicher auch mit den Zeugen Jehovas. ^^

Ja, dein Verhältnis zur Medizin bleibt deine Sache. Wenn du alles, was du nicht als klassische Medizin anerkennst in den Bereich von Esoterik schiebst, dann ist das eben so. Ich sehe es aufgrund meiner Informationen eben anders. Da kannst du noch so viel kotzen.


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SnookerRI Offline

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20.08.2015 16:28
#67 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Blackysmart
Aber hier liegst Du glaubensbedingt vollkommen daneben. Gerade bei Unfällen oder in der Notfallmedizin ist es absolut notwendig, dass bei großem Blutverlust Blutkonserven zur Verfügung stehen. Da hat man keine Wahl, Aterienverletzungen oder offene Wunden minimalinvasiv zu behandeln.

Mein Standpunkt dazu resultiert nicht aus der Bibel sondern aus den vielen Gesprächen, die ich schon mit Fachärzten führen durfte, gerade was die Unfallchirurgie betrifft. Dass ich da auf andere Informationen zurückgreifen kann als du, steht also erst mal für sich. Die Ärzte geben einvernehmlich an (und das ist für sich schon auffällig), dass das Wichtigste bei hohem Blutverlust durch gravierende Verletzungen die Blutungsstillung ist und die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes. Blut besteht ohnehin zum überwiegenden Teil aus nichts anderem als Wasser. Wird also der Druckverlust schnellstmöglich gestoppt, wird auch die Gefahr des berüchtigten anaphylaktischen Schocks gebannt. In der Folge wird so schnell wie möglich die Eigenblutproduktion des Körpers stimuliert, z.B. durch EPO. Die Verabreichung von Fremdblut ist immer eine sehr risiko-reiche Angelegenheit. Bei der Blutspende kann auch nur ein geringer Teil der Risikofaktoren ausgeschlossen werden. Würde man auf alles testen, (was man an Gefahren kennt), bliebe von der Spende nichts mehr übrig; es würde noch Blut fehlen.

Zitat von Blackysmart
Würdest Du nach einem Unfall wirklich eine Bluttransfusion ablehnen, wenn Dein oder das Leben Deiner Frau oder Kinder davon abhängen? Was ist Deinem Gott wichtiger, 2 Liter heiliges Blut oder ein Menschenleben?

Auch dieses Argument hört man jedes mal, wenn die Diskussion etwas Fahrt aufgenommen hat. Kein Arzt garantiert mit seinem Namen oder seinem Privatvermögen dafür, dass eine Bluttransfusion das Leben rettet. Das Leben meiner Familie hängt im Falle eines Unfalls nicht von einer Bluttransfusion ab, sondern von einer schnellstmöglichen Erstversorgung unter Berücksichtigung der oben angeführten Faktoren. Da vertraue ich den Unfallärzten voll und ganz. DAS sind wahre Profis! Bevor man weiß, welche Blutgruppe der Patient hat, werden schon Ringer-Lösung etc. infundiert. Lernt man auf einem Ersthelfer-Lehrgang als zusätzliche Info. Ich hatte die Frage dort mal gestellt.

Wie alt sind eigentlich Blutkonserven, wenn sie verabreicht werden in der Regel? Schon nach 2 Wochen Lagerung gemäß allen Vorschriften, zerfallen die Erythrozyten trotz der ganzen chemischen Zusätze, die die Konserve für die Zeit der Lagerung mitbekommt. Im Internet gibt es haufenweise Studien über die hohe Infektionsgefahr durch Bluttransfusionen. Im Fall eines Unfalls kannst du womöglich nicht mehr um eine frische Konserve bitten, da kriegst du dann einfach das infundiert, was in deiner BG grade verfügbar ist. Und wenn du dann nach ein paar Tagen merkst, dass dein Immunsystem mit den ganzen Zytokinen restlos überfordert wird und schlapp macht, kannst du dir auf deinen Grabstein schreiben lassen: "Aber ich habe eine Bluttransfusion bekommen!"

Was ist mit all denen, die trotz einer Bluttransfusion sterben? Was ist mit all denen, die wegen einer Bluttransfusion und ihren Folgen wie Urämie und andere Infektionen sterben? Unter den Teppich kehren ist - finde ich - nicht gerade die feine Art.

Das Thema ist - wie gesagt - sehr vielschichtig. Ärgerlich ist es, dass denjenigen, die BT begründet ablehnen nach wie vor vorgeworfen wird, ihr eigenes Leben und das ihrer Familie nicht retten zu wollen, obwohl nicht nur die Risiken der BT bekannt sind sondern auch alternative Behandlungen ohne solche Risiken auskommen. Warum darf ich mich nicht für die bessere Medizin entscheiden können, ohne gleich schief angeguckt zu werden?

Wer sich Blut verabreichen lassen will - der soll das bitteschön machen. Und wer es nicht will, der wählt eben eine Alternative.


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Athon Offline




Beiträge: 1.990

20.08.2015 16:47
#68 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

@SnookerRI

Zitat
Mein Standpunkt dazu resultiert nicht aus der Bibel sondern aus den vielen Gesprächen, die ich schon mit Fachärzten führen durfte, gerade was die Unfallchirurgie betrifft.


Deine Ansicht beruht auf Informationen, die zum Zeitpunkt der biblischen Niederschriften gänzlich unbekannt sein mussten. Hast Du Dich schon einmal gefragt, wieviele der damaligen Menschen gestorben sein könnten, weil sie keine BT erhalten konnten?
Ich erkenne Deine Argumentation hinsichtlich medizinischer Risiken durchaus an, kann sie aber mangels allgemeingültiger Untersuchungsergebnisse nicht eindeutig bewerten. Ich stelle aber anheim, Deine offenbar nicht auf biblischen Vorlagen resultierende Überzeugung bei der nächsten Versammlung zur Diskussion zu stellen. Ich kann mir vorstellen, dass Du damit nicht unbedingt nur Beifall erhalten wirst. Bei aller gegebenen Vernunft, die Deinen diesbezüglichen Ansichten als Grundlage dienen mag.

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SnookerRI Offline

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20.08.2015 16:57
#69 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Athon
Moin, Snooker,
wenn schon alle auf Dich eindreschen, möchte ich mal versuchen, eine Frage sachlich zu klären:

Danke, Athon . Und auch Blackysmart und Gysi bemühen sich redlich um Sachlichkeit. Ich schätze eure Bemühungen sehr. Die Blutfrage ist schon ein sehr umfangreiches, intensives Thema. Ich sprech´ das von mir auch auch gar nicht an, weil ich nicht unnötig hochkochende Emotionen provozieren will. Leider kommt es dann in den Diskussionen doch oft dazu. Aber damit muss ich dann halt leben. Bin ja nicht allein!

Zitat von Athon
Mit Ausnahme der Apostelgeschichte (15:28, 29) nimmt jede andere biblische Erwähnung (1. Mose 9:4; 3. Mose 17:10; 5. Mose 12:23; 3. Mose 17:14) Bezug auf das Essen von Blut. Warum deuten die ZJ die Bibel in dieser Hinsicht nicht wörtlich?
Wenn ich nun aber davon ausgehen müsste, Blut in medizinischer Verwendungsform abzulehnen, stelle ich mir die Frage, ob dies auch für Eigenblut zu gelten hat. Wenn Blut nach Euerem Glaubensverständnis heilig ist und das Leben enthält, sollte doch wohl nichts dagegen sprechen können, das eigene Blut ggf. zur Rettung des eigenen Lebens verwenden zu dürfen. Denn letzteres ist doch von "Gott" gegeben und erhaltenswert, oder?


Das Essen von Blut war zur Zeit des AT die gebräuchlichste Art Blut in sich aufzunehmen. Davon versprach man sich ja nicht selten Wunderheilungen, geheime Kräfte und Ähnliches. Die Ägypter haben Blut schon sehr früh für ihre Medizin verwendet - allerdings auch Fäkalien und Ähnliches. Dass die Verwendung von Blut als Speise in vielen frühen Kulten Anwendung fand, sei da noch nebenbei erwähnt.

Apog. 15: 28,29 liefert den Hinweis darauf, dass sich die Anweisung - sich des Blutes zu Enthalten nicht allein auf die Speise bezieht, welche ja extra erwähnt wird, sondern auf eine grundsätzliche Enthaltung von Blut. Daraus resultiert der Standpunkt von ZJ gegenüber Blut als Speise - bzw als Verwendung zu medizinischen Zwecken.

Zitat von Athon
Und noch eine kleine Zusatzfrage: Ich setze jetzt einmal voraus, dass Du auch Fleisch verzehrst. Lässt Du denn das gekaufte Stück Fleisch noch so lange ausbluten, bis auch die Fliegen begonnen haben, sich dafür zu interessieren...?

Was aus dem Fleisch tropft, das ich mir kaufe ist höchstens noch die leckere Marinade . Gibt ja auch welche die ihr Fleisch gerne "gut abgehangen" mögen - so mit komischer weißer oder grün-blauer Schicht darauf - aber zu diesen zähle ich nicht. Ausserdem gerinnt auch immer etwas Blut im feinen Muskelgewebe. . Das was man im Laden kaufen kann, ist ausreichend ausgeblutet. (Es geht ja nicht um die klinische Sauberkeit, als ob es auf das letzte Trombozytchen ankäme). Das war auch zur Zeit des Volkes Israel unmöglich.

Zitat von Athon
Noch eine Zusatzfrage: Wie ist denn das für das Wachstum eines Embryos erforderliche Blut der Mutter zu betrachten? Endet die "Legalität" dieser Blutübertragung mit der Geburt? Und wenn ja, warum?

Ich bleibe mal bei deiner Begriffswahl: Die "Legalität" endet mit der physikalischen Trennung des Neugeborenen von der Mutter durch die Abnabelung. Diese enge Verbundenheit zwischen Mutter und Fötus ist vielen Zj (auch mir ) ja unter anderem eine Entscheidungshilfe, wenn es darum geht, Fraktionen aus den Hauptbestandteilen des Blutes im Falle der medizinischen Verabeitung zu akzeptieren.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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20.08.2015 17:11
#70 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Athon
Deine Ansicht beruht auf Informationen, die zum Zeitpunkt der biblischen Niederschriften gänzlich unbekannt sein mussten. Hast Du Dich schon einmal gefragt, wieviele der damaligen Menschen gestorben sein könnten, weil sie keine BT erhalten konnten?

Und wieviele wären gestorben, wenn sie eine bekommen hätten? Immerhin kann man heute noch ein bisschen was versuchen, sollten Komplikationen nach einer BT auftreten, was ja nichts Ungewöhnliches ist. Man kann sich viele solcher Fragen stellen und individuell beantworten. Fakt bleibt aber wohl am Ende: Menschen sterben: ob ohne, trotz oder wegen einer BT.

[quote"=Athon"]Ich erkenne Deine Argumentation hinsichtlich medizinischer Risiken durchaus an, kann sie aber mangels allgemeingültiger Untersuchungsergebnisse nicht eindeutig bewerten.[/quote] Ich weiß nicht, ob du die Studien als allgemingültig anerkennen kannst - für mich waren sie zusätzliches Material, welches ich für meine Meinungsbildung verwendete. Kann sogar sein, dass du persönlich trotz der gleichen Studien zu einer anderen Meinung kommst.

Zitat von Athon
Ich stelle aber anheim, Deine offenbar nicht auf biblischen Vorlagen resultierende Überzeugung bei der nächsten Versammlung zur Diskussion zu stellen. Ich kann mir vorstellen, dass Du damit nicht unbedingt nur Beifall erhalten wirst. Bei aller gegebenen Vernunft, die Deinen diesbezüglichen Ansichten als Grundlage dienen mag.

Klar, es mag ZJ geben, die nach wie vor alles ablehnen - selbst Fraktionen. Das ist aber jedem Gewissen selbst überlassen. Darüber gibt es keinen Streit! Diskutiert wird dieses Thema bei unseren Zusammenkünften regelmäßig, allein schon weil es so wichtig ist und es jeden von jetzt auf gleich betreffen kann.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

20.08.2015 20:29
#71 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #66

Zitat von Perquestavolta
Nützt auch sicher nichts, wenn ich dir verrate, dass ich über mehrere Jahre als Medizintechniker gearbeitet habe und sehr wohl weis, was eine Minimal-Invasive Chirurgie ist. Diese betrifft chirurgische Eingriffe die meist unter Lokalanästhesie durchgeführt werden und also keine Blutverluste für den Patienten mit sich ziehen. Das sie oft auch über Endoskope durchgeführt werden und daher eben als Minimalinvasiv bezeichnet werden. Und ich kenne sehr viele Ärtzte.
Klar, demnächst kommt noch, dass du selbst Chirurg bist. MIC wird längst nicht mehr nur unter Lokalanästhesie angewandt. Das müsstest du wissen, wenn deine Aussagen zutreffend wären. Das ist zumindest in Deutschland Stand der Technik, wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß.



Dann guckst du mal hier du Lügner-
http://flexikon.doccheck.com/de/Minimal_...asive_Chirurgie

1 Definition

Die minimal invasive Chirurgie unterscheidet sich von der konventionellen Chirurgie durch die endoskopische minimal invasive Zugangsart und den Einsatz spezieller Instrumente und Techniken. Grundsätzliches Ziel der minimal invasiven Chirurgie ist die Reduktion des Traumas beim Zugang und bei der Operation. Im weitesten Sinne ist jedes Verfahren, welches minimale Traumen und Narben setzt als minimal invasive Chirurgie zu betrachten.
2 Vorgehen

Der chirurgische Eingriff wird nicht unter direkter Sicht und offen, sondern durch Anlage mehrerer Trokare und Einführung eines Endoskops mit speziellen Instrumenten unter Sicht auf den Monitor durchgeführt. Zusätzlich können Eingriffe unter Bildkontrolle durch intraoperative Durchführung von Computertomographien und anderer Verfahren aus der Radiologie durchgeführt werden.

Gängige Verfahren zur endoskopischen Darstellung von Körperhöhlen während eines operativen Eingriffes sind Laparoskopie und Thorakoskopie. Diese können zunächst auch zur Diagnostik genutzt und bei Bedarf durch Anbringen weiterter Trokare zur Einführung von Instrumenten zur laparoskopischen Operation erweitert werden. 1 Definition

Die minimal invasive Chirurgie unterscheidet sich von der konventionellen Chirurgie durch die endoskopische minimal invasive Zugangsart und den Einsatz spezieller Instrumente und Techniken. Grundsätzliches Ziel der minimal invasiven Chirurgie ist die Reduktion des Traumas beim Zugang und bei der Operation. Im weitesten Sinne ist jedes Verfahren, welches minimale Traumen und Narben setzt als minimal invasive Chirurgie zu betrachten.
2 Vorgehen

Der chirurgische Eingriff wird nicht unter direkter Sicht und offen, sondern durch Anlage mehrerer Trokare und Einführung eines Endoskops mit speziellen Instrumenten unter Sicht auf den Monitor durchgeführt. Zusätzlich können Eingriffe unter Bildkontrolle durch intraoperative Durchführung von Computertomographien und anderer Verfahren aus der Radiologie durchgeführt werden.

Gängige Verfahren zur endoskopischen Darstellung von Körperhöhlen während eines operativen Eingriffes sind Laparoskopie und Thorakoskopie. Diese können zunächst auch zur Diagnostik genutzt und bei Bedarf durch Anbringen weiterter Trokare zur Einführung von Instrumenten zur laparoskopischen Operation erweitert werden.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

20.08.2015 22:19
#72 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Perquestavolta
Dann guckst du mal hier du Lügner-

Ja und? Der Auszug enthält einige weitere Detaills zur MIC. Das ist doch alles bekannt... Inwieweit werde ich denn jetzt dadurch deiner Meinung nach zum Lügner? Den gleichen Absatz doppelt zu posten hilft eher weniger.


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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

21.08.2015 12:50
#73 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Wenn das DRK demnächst wieder zum Blutspenden aufruft, dann brandmarken einige religiöse Sonderlinge diese gemeinnützige Organisation möglicherweise noch als gemeingefährliche Jünger Satans.

Es ist Urlaubszeit.
Für Unfallopfer, die von der Autobahn mit dem Rettungshubschrauber zum Krankenhaus transportiert werden, könnte der lebensnotwendige "Saft" knapp werden.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

21.08.2015 15:08
#74 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #73
Wenn das DRK demnächst wieder zum Blutspenden aufruft, dann brandmarken einige religiöse Sonderlinge diese gemeinnützige Organisation möglicherweise noch als gemeingefährliche Jünger Satans.

Es ist Urlaubszeit.
Für Unfallopfer, die von der Autobahn mit dem Rettungshubschrauber zum Krankenhaus transportiert werden, könnte der lebensnotwendige "Saft" knapp werden.



Das ist doch Snooker egal. Die Nicht-Zeugen-Jehovas müssen ja doch bald alle sterben.

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Religion vergiftet die Welt

Athon Offline




Beiträge: 1.990

21.08.2015 15:35
#75 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht. antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #70
Apog. 15: 28,29 liefert den Hinweis darauf, dass sich die Anweisung - sich des Blutes zu Enthalten nicht allein auf die Speise bezieht, welche ja extra erwähnt wird, sondern auf eine grundsätzliche Enthaltung von Blut. Daraus resultiert der Standpunkt von ZJ gegenüber Blut als Speise - bzw als Verwendung zu medizinischen Zwecken.


Beantwortet dies auch meine Frage nach der Verwendung von Eigenblut? Darüberhinaus wäre es interessant, zu erfahren, ob ZJ Blut spenden (dürfen).

Zitat
Klar, es mag ZJ geben, die nach wie vor alles ablehnen - selbst Fraktionen. Das ist aber jedem Gewissen selbst überlassen. Darüber gibt es keinen Streit! Diskutiert wird dieses Thema bei unseren Zusammenkünften regelmäßig, allein schon weil es so wichtig ist und es jeden von jetzt auf gleich betreffen kann.


Ich nehme zur Kenntnis, dass es innerhalb der ZJ Diskussionen darüber gibt, ob biblische "Vorschriften" (noch) angewandt werden sollen/müssen/dürfen/können. Und die biblischen Vorgaben lassen das zu? Das ist soweit korrekt?

Zitat
Was aus dem Fleisch tropft, das ich mir kaufe ist höchstens noch die leckere Marinade


Eine Verwendungsmöglichkeit von Marinade ist das Verdecken und Verschönern zweitklassigen Fleisches...

Zitat
Apog. 15: 28,29 liefert den Hinweis darauf, dass sich die Anweisung - sich des Blutes zu Enthalten nicht allein auf die Speise bezieht, welche ja extra erwähnt wird, sondern auf eine grundsätzliche Enthaltung von Blut. Daraus resultiert der Standpunkt von ZJ gegenüber Blut als Speise - bzw als Verwendung zu medizinischen Zwecken.


Was glaubst Du, welche Gründe es damals gegeben haben mag, nicht in irgendeiner Form auf Blut (auch tierisches) zurückzugreifen. Von einer möglichen Gefahr für die eigene Gesundheit war sicherlich noch nichts bekannt. Ich gehe schon davon aus, dass mit der gebotenen Enthaltsamkeit ausschließlich der Verzehr (auch aus vielleicht medizinischen Gründen) gemeint war.

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