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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 360 Antworten
und wurde 10.414 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

19.09.2015 22:32
#176 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #174

Zitat
Und was tun wir dann hier im Forum? Produzieren wir nicht ständig neuen Geist?


... dies trifft keinesfalls zu, denn im Forum werden lediglich Meinungen und Fakten ausgetauscht. Die meisten von uns sind eh auf die Infos der "Fachleute" angewiesen, argumentieren und arbeiten also mit Wissen aus zweiter Hand.



was ich dir nachsehen muss. Nur.. entsteht Neues immer aus Altem. Auch große Philosophen tun nichts anderes, als alte Anschauungen neu zu überdenken und das restrukturierte Ergebnis zu formulieren. Willst du das bestreiten?
Auch in den Wissenschaften werden alte Ansichten aufgegriffen, auseinander genommen und wieder neu zusammengesetzt. Dabei entstehen ständig neue und wirklichkeitsnähere Erkenntnisse.. Willst du das bestreiten?

Zitat von Reklov im Beitrag #174

Die Mathematik und ihre Zahlen sind nicht ohne Grund auch in die Mystik eingeflossen, denn die Verlässlichkeit der Zahlen hat die Denker stets fasziniert.
Nur ist dabei noch nie etwas Konkretes herausgekommen... Ist schon klar, dass die Wichtel der höheren geistigen Ordnung, ständig etwas neues aus den realwissenschaften aufgreifen, um ihre Wichtigkeit unter (unsichtbaren) Beweis zu stellen. Inzwischen haben die Ideologen der höheren Geistigkeit sogar die Quantentheorie für sich geltend gemacht. Obwohl.. sie die eigentlich gar nicht verstehen, weil sie meinen sie zu verstehen.


Zitat von Reklov im Beitrag #174

Von Plato gibt es z.B. eine wunderbare Abhandlung über die Zahl EINS.
(Das zu lesen, lohnt sich!)
Ja bestimmt! Für Leute, die nur bis 3 zählen können, muss sie ungeheuer wichtig sein.

Zitat von Reklov im Beitrag #174

Wie groß ist dieser Erkenntnishorizont im Verhältnis zum Unbekannten, welches wir nicht mal erahnen können?

Ich kann da leider nur schätzen. Aber der große Einstein hat mal gemeint, dass nichts größer sei, als das Universum und die menschliche Dummheit. Nur beim Universum wäre er sich noch nicht ganz sicher.

Zitat von Reklov im Beitrag #174

Etwas weniger Wissenschaft, dafür etwas mehr Metaphysik würde Dich bestimmt in ganz andere Dimensionen des Denkens führen.

Och, ich bin zufrieden mit meinem Glauben an die "göttliche Vielfalt des Lebens, als die eine, allem Sein zugrunde liegende Ursache.

Zitat von Reklov im Beitrag #174

(Schaden kann es auf keinen Fall.)
Wenn ich den Gedankengängen deiner Logik folge, komme ich zur gegenteiligen Überzeugung.
Zitat von Reklov im Beitrag #174


[quote] Zitat Perquestvolta "Töne" sind Schwingungsmuster der Materie, welche die etwas dünnere Materie der Luft zum Mitschwingen anregen und so auf unser Gehör gelangen. Und dann von unserem Gehirn als Ton erkannt werden. Schwingunsmuster der Materie gibt es aber endlos viele und wir können immer nur die davon direkt hören, die mit unserem Gehörsystem resonieren.
Aber wir können uns auch sogenannte Resonanz-Konverter basteln, mit denen wir Schwingungsmuster der Materie durch Überlagerung mit anderen Schwingungsmustern, welche um den Resonanzbereich unseres Gehörs gegeneinander in der Frequenz verschoben sind als Interferenzmuster für uns hörbar machen. Und somit Töne lauschen, die weit außerhalb unserer direkten Sinneswahrnehmung liegen.


Zitat von Reklov im Beitrag #174

Fachlich hast Du das korrekt ausgedrückt, nur wird Dir das beim Lauschen der Musik nicht viel helfen, denn hier nämlich kommt der menschl. Geist eines Komponisten ins Spiel welcher die Töne so zu setzen weiß
Gerade eben hast du noch das Gegenteil behautet, als es um das Schaffen neuer Informationen durch die Sprache in der Diskussion ging.

Sprache ist nämlich auch Ton und viele Töne und also durch den Geist zum Schwingen angeregte Materie, die wir beim "leselauschen" vder Schriftzeichen im eigen Kopfkino-Hörsal als Laute wahrnehmen..

Abgesehen davon spiel ich Orgel und Klavier.. und hab 18 Jahre Messen für junge Katholiken gestalte. Habe mit meiner Singgruppe sogar mehrere Tonträger aufgenommen. Also wiedermal "nichts neues im Westen"..


Zitat von Reklov im Beitrag #174

Bescheidenheit steht uns jedoch allen viel besser
Ich "hasse" Leute die mit ihrer Bescheidenheit angeben und sich für Auserwählte einer höheren geistigen Kaste halten, wofür sie keine andere Begründung haben, als den Glauben an eine nicht erfassbare Ursache, die allem Sein zu Grunde liegt. Und diese Ursach nichts anderes ist, als das die Bejubelung der eigenen geistigen Großmütigkeit. Wo da die eigen Bescheidenheit versteckt sein soll, vermag ich wirklich nicht nach zu vollziehen. (Dieser Hass ist nicht der Hass, der allem Hass zu Grunde liegt, sondern sollen einen Frust beschreiben der irgendwie mit Fremdschämen einhergeht.)

Zitat von Reklov im Beitrag #174

>> Weißt du des Himmels Ordnung, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
Wer gibt die Weisheit in das Verborgene?
Wer gibt verständige Gedanken?
Kannst Du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
Wir drehen uns wieder im Kreis deiner Selbstbeweihräucherung, Reklov.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Athon Offline




Beiträge: 2.175

19.09.2015 22:54
#177 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #159
Vllt. erwartest du dir ja auch (nur) ein gewisses Entertainment.


Wenn Du glaubst, dass ich damit zufrieden wäre, hast Du den falschen Glauben...

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

20.09.2015 09:49
#178 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat
Sprache ist nämlich auch Ton und viele Töne und also durch den Geist zum Schwingen angeregte Materie, die wir beim "leselauschen" vder Schriftzeichen im eigen Kopfkino-Hörsal als Laute wahrnehmen..
Abgesehen davon spiel ich Orgel und Klavier.. und hab 18 Jahre Messen für junge Katholiken gestalte. Habe mit meiner Singgruppe sogar mehrere Tonträger aufgenommen. Also wiedermal "nichts neues im Westen"..

@Perquestavolta,

... dann sollte Dir aber nach so vielen Jahren aktiven Musizierens auch klar geworden sein, dass Musik und Sprache zwar akkustische Wellen erzeugen, aber in ihrer kommunikativen Leistungsfähigkeit total verschieden sind! -
Wenn Du daran zweifelst, dann versuche doch mal auf dem Klavier nur das Wort "SUPERMARKT" zu sagen (Du wirst schon daran scheitern!)
Selbst wenn Komponisten, wie B. Smetana, ein Stück wie z.B. DIE MOLDAU komponieren, wäre keinem klar, dass es sich hier um die Vertonung dieses Flusses handelt, wäre das Stück nicht so benannt worden. Hört man nur die Musik allein, ohne den Titel zu kennen, würden jedem Hörer dazu ganz andere Titel und Bilder einfallen, nur eben nicht DIE MOLDAU. (Du kannst dies ja mal im Bekanntenkreis austesten.)
Musik und Sprache sind also grundsätzlich total verschieden, auch wenn Moll-Tonarten uns trauriger stimmen als Dur-Tonarten, ein leises, langsam gespieltes Tempo ganz andere Reaktionen in uns hervorruft, als forte gehämmerte 16tel-Noten.

Zitat
Inzwischen haben die Ideologen der höheren Geistigkeit sogar die Quantentheorie für sich geltend gemacht. Obwohl.. sie die eigentlich gar nicht verstehen, weil sie meinen sie zu verstehen.

Dann lass Dir doch von so einem "Wichtel" die Quantentheorie erläutern und auf diese Weise einen Dialog beginnen. Ich nehme an, du bist kein Physiker und kannst hier zumindest neue Denkwege kennen lernen. Sich nur über die "Wichtel" erhöhen zu wollen, bringt dir ja auch nicht viel!

Zitat
Ja bestimmt! Für Leute, die nur bis 3 zählen können, muss sie ungeheuer wichtig sein.

Zunächst solltest Du diese kleine Abhandlung von Plato gelesen haben, dann kannst Du lästern oder sachliche Kritik üben!

Zitat
Ich kann da leider nur schätzen. Aber der große Einstein hat mal gemeint, dass nichts größer sei, als das Universum und die menschliche Dummheit. Nur beim Universum wäre er sich noch nicht ganz sicher.

Den jüdischen Humor von Einstein, den er ja mit vielen Sprüchen würzte, muss man entsprechend aufnehmen.

Zitat
Och, ich bin zufrieden mit meinem Glauben an die "göttliche Vielfalt des Lebens, als die eine, allem Sein zugrunde liegende Ursache.

Das ist zwar schön für Dich, nur - Zufriedenheit kann auch einschläfernd wirken, weil man nicht mehr neue Denkwege gehen oder die Meinungen der Anderen nachvollziehen möchte.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

20.09.2015 09:55
#179 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat
Zitat von Reklov im Beitrag #174

>> Weißt du des Himmels Ordnung, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
Wer gibt die Weisheit in das Verborgene?
Wer gibt verständige Gedanken?
Kannst Du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
Wir drehen uns wieder im Kreis deiner Selbstbeweihräucherung, Reklov.

@Perquestavolta,

... dass Du auf solche Stellen aus dem Buch HIOB das Gefühl hast, Dich im Kreise zu drehen, ist mir schon klar, nur - was haben solche Zitate mit einer Selbstbeweihräucherung zu tun? - Das musst Du mir bitte schon näher erklären.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

20.09.2015 10:02
#180 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat
Zitat von Reklov im Beitrag #174

Bescheidenheit steht uns jedoch allen viel besser
Ich "hasse" Leute die mit ihrer Bescheidenheit angeben und sich für Auserwählte einer höheren geistigen Kaste halten, wofür sie keine andere Begründung haben, als den Glauben an eine nicht erfassbare Ursache, die allem Sein zu Grunde liegt. Und diese Ursach nichts anderes ist, als das die Bejubelung der eigenen geistigen Großmütigkeit. Wo da die eigen Bescheidenheit versteckt sein soll, vermag ich wirklich nicht nach zu vollziehen. (Dieser Hass ist nicht der Hass, der allem Hass zu Grunde liegt, sondern sollen einen Frust beschreiben der irgendwie mit Fremdschämen einhergeht.)

@Perquestavolta,

... Bescheidenheit hat nun wirklich gar nichts mit "Auserwählten einer höheren geistigen Klasse" zu tun, sondern ist einfach eine Tugend, die man hat oder auch nicht besitzt. Wieso fängst Du jetzt aus "Frust und Fremdschämen" an, Unsinn zu schreiben? Bisher hast Du ja interessante Beiträge geliefert!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

20.09.2015 12:39
#181 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #179

Zitat
Zitat von Reklov im Beitrag #174

>> Weißt du des Himmels Ordnung, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
Wer gibt die Weisheit in das Verborgene?
Wer gibt verständige Gedanken?
Kannst Du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
Wir drehen uns wieder im Kreis deiner Selbstbeweihräucherung, Reklov.
@Perquestavolta,

... dass Du auf solche Stellen aus dem Buch HIOB das Gefühl hast, Dich im Kreise zu drehen, ist mir schon klar, nur - was haben solche Zitate mit einer Selbstbeweihräucherung zu tun? - Das musst Du mir bitte schon näher erklären.

Gruß von Reklov



Der pathalogische Narzisst sieht sich als Gottes Siegelbild und er leugnet bescheiden, dass er in Wirklichkeit Gott als sein eigens Spiegelbild sieh.
Der pathologische Narzisst glaubt seine Wurzeln im Himmel, obwohl er genau weis, dass er seine eignen Wurzeln auch nur der Erde hat.
Der pathologische Narzisst sieht daher, die Wirklichkeit spiegelverkehrt, und weil Spiegelbild nicht fassbar ist, ist Gott für ihn nicht fassbar.
Der pathologische Narrzist ist ein Lügner, der nichts lieber tut, als sich selbst zu belügen und von daher gibt er jedem Recht, der sich von ihm belügen lässt.
Der pathologische Narzisst ist ein Lügner, der jeden verachtet, welcher nicht sein eigenes Spiegelbild (Gott) bewundert.
Der pathologische Narzisst glaubt sich seine eigenen Lügen, weil sie so schön sind.
Der pathologische Narziist hält alle Erkenntisse über die Wirklichkeit, die seiner eigenen Schönheit nicht gerecht werden, für unwürdig in Betracht gezogen zu werden.
Der pathologische Narzisst tut nichts lieber, als mit Wissen zu prahlen, worüber er nichts weis. (Gott ist ja nicht fassbar)
Der Pathologische Narzisst prahlt auch gerne mit der Philosophie anderer Leute, wenn er glaube sie würden seiner eigenen Schönheit mehr Ausdruck verleihen..

Das ist alles was ich zu deiner Frage über die göttliche Bescheidenheit zu sagen habe, mit der sich pathologische Narzissten nur all zu gerne zieren..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

20.09.2015 13:55
#182 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Aber du musst dich jetzt nicht grämen,@Reklov

Es gibt auch sehr viele narzisstischen Atheisten. Diese Art von Narzissmus nennt man "ideologischen Narzissmus" und er ist manchmal nicht weniger gefährlich, als der pathologische Narzissmus, wie z.B. der pathologische Narzissmus der Kreuzritter und der der Inquisitoren des Mittelalter, oder der des pathologischen Narzissmus, der muslimischen Welteroberer.

Ideologische Atheismus-Narzissten "glauben", dass Religion zu allen Zeiten immer diktiert wurde und also nur politische Hintergründe hat. Obwohl sie sehr wohl in der Lage wären selbst zu beobachten, dass gerade besonderes fanatische Gläubige, ganz sicher von niemandem gezwungen werden fanatisch zu sein.
Auch zweifelnde Gläubige (vor denen muss man großen Respekt haben) werden in der Regel nicht dazu gezwungen. Religionen wachsen hauptsächlich durch neie Familiengründung und also durch Kulturvererbung. Daher werden von den meisten zwangsmissionierten Gläubigen die meisten auch wieder rückfällig, oder aber, Religionen vermischen sich zu einer neuen Glaubensauslegung und spalten sich, als Sekte von der ursprünglichen Glaubenslehre ab.

Religion war einstmals sehr wichtig für Menschen der Erkenntishorizont über die Wirklichkeit, nicht weiter reichte als die Reichweite ihrer Sinne. Aber wie es nun mal immer und überall ist, wo sich Lebensstrukturen neu ausrichten und Gemeinschaften bilden, entsteht immer ein Machtvakuum und von daher sind Religionen gerade der idale Acker auf dem besonders pathologische Narzissten die Kartoffeln für ihre eigene geistige Schönheit anbauen können.

Das gilt auch für den Atheismus, auf dessen Acker sich narzisstische Pathologen wie Lenein, Stalin, Mao, Pol Pot und wie die sonst noch alle heißen, sich selbst als gottgleiche Herrscher über Leben und Tod austobten. Nur waren die Atheisten immer Klüger als die Gottgläubigen und haben die Machtsysteme ihrer selbsternannten Götter, bald schon wieder soweit untergraben, dass diese Götter nach kurzer Zeit zu Sterblichen wurden und kurz darauf taten, was alle Sterblichen einmal tun, nämlich sterben.

Also gräm dich nicht, die Evolution weis immer einen Ausweg.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Athon Offline




Beiträge: 2.175

20.09.2015 19:02
#183 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

@SnookerRI

Mir brennt da noch eine Frage auf der Seele hinsichtlich der Verwendung von Eigenblut (von Dir in konsequenter Anwendung der bibl. Vorgaben negiert):

Wie verhält sich ein ZJ, der als Dialysepatient auf die Entnahme von Blut und nach dessen Reinigung auf die Wiederzuführung angewiesen ist? Eine interessante Frage, wie ich finde.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

20.09.2015 19:46
#184 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat
... der Pathologische Narzisst prahlt auch gerne mit der Philosophie anderer Leute, wenn er glaube sie würden seiner eigenen Schönheit mehr Ausdruck verleihen..

Das ist alles was ich zu deiner Frage über die göttliche Bescheidenheit zu sagen habe, mit der sich pathologische Narzissten nur all zu gerne zieren..

@Perquestavolta,

... damit Du besser informiert bist: Ich bin bereits im Alter von 27 Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten, zähle also zu den Zweiflern, welche sich aber dennoch theosophisch mit dem großen Thema auseinandersetzen, nicht zuletzt auch deswegen, weil ich denke, dass der Mensch weit mehr ist, als er von sich wissen kann! Meine Worte bezogen sich übrigens nicht auf die "göttliche", sondern die menschliche Bescheidenheit und die ist, wie ich meine, eine Tugend, die jedem von uns gut steht! Genauso, wie die anderen Tugenden: Fleiß, Barmherzigkeit, Mäßigung, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft etc.
All diese den Charakter formenden "Tugenden" haben jedoch mit der Betrachtung der eigenen Schönheit wenig zu tun! Müsste an sich jedem einleuchten.
Ich denke, dass auch Du ein paar Tugenden vorweisen kannst?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

20.09.2015 20:00
#185 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat
Das gilt auch für den Atheismus, auf dessen Acker sich narzisstische Pathologen wie Lenein, Stalin, Mao, Pol Pot und wie die sonst noch alle heißen, sich selbst als gottgleiche Herrscher über Leben und Tod austobten. Nur waren die Atheisten immer Klüger als die Gottgläubigen und haben die Machtsysteme ihrer selbsternannten Götter, bald schon wieder soweit untergraben, dass diese Götter nach kurzer Zeit zu Sterblichen wurden und kurz darauf taten, was alle Sterblichen einmal tun, nämlich sterben.

Also gräm dich nicht, die Evolution weis immer einen Ausweg.

@Perquestavolta,

... (nicht nur) auf Dich trifft zu, was E. Kant sagte: >> Wenn Menschen reden, dann sprechen sie meistens in Urteilen oder Vergleichen. <<

Übrigens: Ich lerne hier im Forum lediglich die unterschiedlichsten Ansichten anderer Menschen zu den aufgeführten Themen kennen. Warum also sollte ich mich grämen?
Das sollstest Du mir nun wirklich näher erläutern können?

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

21.09.2015 06:41
#186 RE: @Perquestavolta :-))) antworten

Zitat von Athon
Wenn Du glaubst, dass ich damit zufrieden wäre, hast Du den falschen Glauben...

Den habe ich deiner Meinung nach doch sowieso.... da kommts auf einen Teilaspekt nun wirklich nicht mehr an...

Zitat von Athon
Mir brennt da noch eine Frage auf der Seele hinsichtlich der Verwendung von Eigenblut (von Dir in konsequenter Anwendung der bibl. Vorgaben negiert):

Wie verhält sich ein ZJ, der als Dialysepatient auf die Entnahme von Blut und nach dessen Reinigung auf die Wiederzuführung angewiesen ist? Eine interessante Frage, wie ich finde.

Kurz gesagt: Die Entscheidung für oder gegen die Dialyse trifft jeder Christ für sich nach seinem Gewissen. Nähere Infos unter: http://www.jw.org/de/publikationen/buech...ei-operationen/


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Athon Offline




Beiträge: 2.175

21.09.2015 12:39
#187 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

@SnookerRI

Zitat
Den (eingefügt: falschen Glauben) habe ich deiner Meinung nach doch sowieso.... da kommts auf einen Teilaspekt nun wirklich nicht mehr an...


Es ist bisher noch niemandem (!) gelungen, zu belegen, den "richtigen" Glauben zu haben. Auch Du glaubst es halt "nur"...

Zitat
Kurz gesagt: Die Entscheidung für oder gegen die Dialyse trifft jeder Christ für sich nach seinem Gewissen.


Dein Link hat mich zu folgender Stelle geführt:

Zitat
Ein Christ muss selbst entscheiden, wie sein Blut im Rahmen einer Operation verwendet werden darf. Das Gleiche gilt für medizinische Untersuchungen und übliche Therapien, bei denen eine kleine Menge Blut abgenommen, vielleicht irgendwie verändert und dann wieder injiziert wird.


Unabhängig davon, dass ich -bezogen auf diesen Teil des Gesamttextes- nichts von Gewissensentscheidung habe lesen können, bezieht sich dieser Testausschnitt auf eine kleine Menge Blut. Bei einer Dialyse wird aber das gesamte Blut sukzessive abgezogen, gereinigt und wieder zugeführt. Ich kann darüberhinaus auch nicht nachvollziehen, dass ein Christ die Entscheidung "Leben oder Tod" ernsthaft von seinem Gewissen abhängig machen würde. Auch Christen sind Menschen und als solche erst einmal dem Selbsterhaltungstrieb unterworfen.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

21.09.2015 13:56
#188 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Gelöscht

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

21.09.2015 14:36
#189 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #185

Zitat
Das gilt auch für den Atheismus, auf dessen Acker sich narzisstische Pathologen wie Lenein, Stalin, Mao, Pol Pot und wie die sonst noch alle heißen, sich selbst als gottgleiche Herrscher über Leben und Tod austobten. Nur waren die Atheisten immer Klüger als die Gottgläubigen und haben die Machtsysteme ihrer selbsternannten Götter, bald schon wieder soweit untergraben, dass diese Götter nach kurzer Zeit zu Sterblichen wurden und kurz darauf taten, was alle Sterblichen einmal tun, nämlich sterben.

Also gräm dich nicht, die Evolution weis immer einen Ausweg.
@Perquestavolta,

... (nicht nur) auf Dich trifft zu, was E. Kant sagte: >> Wenn Menschen reden, dann sprechen sie meistens in Urteilen oder Vergleichen. <<


Was sicher auf die selbst am meisten zutrifft, denn sonst würdest du mich nicht dem vergleichen was Kant meint und dazu selber nur reden.


Zitat von Reklov im Beitrag #185

Übrigens: Ich lerne hier im Forum lediglich die unterschiedlichsten Ansichten anderer Menschen zu den aufgeführten Themen kennen.


Was ganz sicher nicht zutrifft. Du versuchst ständig auf dich selbst als besonders großmütigen Helden zu verweisen, in dem du auch ständig eine auf die Wirklichkeit bezogen Weltanschauung als kleinmütig und minderwertig abtust. Du ignorierst, dass du es dabei mit Menschen zu tun hast, die genauso wie du Gefühlswesen sind, welche auch ein eigenes gutes Gespür für die Harmonie, Ästhetik und Gemeinschaftssinn haben und aber nur sehr genau zwischen einer subjektiven (gefühlsmäßigen) Interpretation und objektiven (verstandesmäßigen) Interpretation der Wirklichkeit unterscheiden. Das ist normaler Atheismus.

Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen die genau das tun und sich daran halten, in der Regel immer gut miteinander auskommen. Wogegen gerade Menschen, die ihre gefühlsmäßige Interpretation der Wirklichkeit mit der verstandesmäßigen wahlweise vermischen, wie es gerade am besten ihre eigene Befindlichkeit am zweckmäßigsten bedient, auch untereinander ständig in Konflikte verwickelt sind, die dann alle anderen, daran gar nicht mal beteiligten, immer auch mittragen müssen.

Was dann letztendlich nur dazu führt, dass alles was mit Religion, religiöser Glaube, Spiritualität und übernatürlichen Welterklärungen überhaupt zu tun hat, zur Zielscheibe aggressiver Selbstverteidigung wird und zwangsläufig auch werden muss. Damit wird dann aus dem feinen und eigentlich sehr weisen Atheismus, ein ideologischer, gegen den die Gläubigen letztendlich nur selber verlieren können..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

21.09.2015 16:36
#190 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Der weise Perquestavolta erteilt am liebsten Psychogramme an die Mituser auf Grund seiner eingebildeten Überlegenheit,
die aber nur grenzenlos albern ist und über keinerlei Substanz verfügt.
Kurzum, ein Schwätzer!

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

21.09.2015 18:03
#191 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #190
Der weise Perquestavolta erteilt am liebsten Psychogramme an die Mituser auf Grund seiner eingebildeten Überlegenheit,
die aber nur grenzenlos albern ist und über keinerlei Substanz verfügt
Kurzum, ein Schwätzer!


Für einen überlegen ZEN-Buddhisten eine erstaunliche und schmeichelhafte Erkenntnis.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

21.09.2015 20:52
#192 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat
Was sicher auf die selbst am meisten zutrifft, denn sonst würdest du mich nicht dem vergleichen was Kant meint und dazu selber nur reden.

@Perquestavolta,

... auch ich spreche in Urteilen und Vergleichen, bemühe mich aber stets, einen neutralen Ton anzuschlagen.

Zitat
Was ganz sicher nicht zutrifft. Du versuchst ständig auf dich selbst als besonders großmütigen Helden zu verweisen, in dem du auch ständig eine auf die Wirklichkeit bezogen Weltanschauung als kleinmütig und minderwertig abtust.

Ich bitte Dich, - wann habe ich mich hier als >großmütigen Helden< dargestellt?? Das solltest Du mir an einem meiner Beiträge aufzeigen.
Vielleicht gefällt Dir meine Schreibweise nicht, aber das kann ich nun auch nicht ändern.
Übrigens: Eine auf die Wirklichkeit bezogene Weltanschauung ist ja nichts Ungehöriges - nur - ich denke eben anders! Das solltest Du schon schlucken können!

Zitat
Was dann letztendlich nur dazu führt, dass alles was mit Religion, religiöser Glaube, Spiritualität und übernatürlichen Welterklärungen überhaupt zu tun hat, zur Zielscheibe aggressiver Selbstverteidigung wird und zwangsläufig auch werden muss. Damit wird dann aus dem feinen und eigentlich sehr weisen Atheismus, ein ideologischer, gegen den die Gläubigen letztendlich nur selber verlieren können..

Ich weiß zwar nicht, mit welchen Leuten Du verkehrst, aber in meinem Bekannten- und Freundeskreis sind die unterschiedlichsten Glaubens- und Denkrichtungen vertreten; vom Atheisten, bis hin zum Gottgläubigen. Wir kommen aber dennoch alle prima miteinander aus und reden auch offen über unsere ungleichen Weltanschauungen, haben damit also keinerlei Probleme.
Man tauscht sich aus (auch Bücher!), respektiert aber die Meinung des Anderen.

Zitat
Damit wird dann aus dem feinen und eigentlich sehr weisen Atheismus, ein ideologischer, gegen den die Gläubigen letztendlich nur selber verlieren können..

Löse Dich doch etwas aus Deiner Verkrampfung und schreibe nicht so viel von Aggressionen, Ideologien
und Verlierern.

Glaubenswege sind sehr persönliche Lebenswege! Man missioniert nicht, aber man lernt dabei natürlich alle suchenden Gedanken, den Zweifel und das Abwägen kennen. Im Grunde ist alles auf die eine große Hoffnung aufgebaut, keinesfalls auf eine beweisbare Gewissheit! - So etwas ist Sache der Wissenschaft!
Man kann auf einem Glaubensweg im Grunde auch nichts verlieren, denn sollte dieser Weg ein Irrtum sein, hat dies nicht die Folgen, wie wenn sich z.B. ein Ingenieur irrt, denn dessen Fehler kann viele Menschenleben kosten.

Dem Dogma meiner ev. Kirche konnte ich schon als junger Mann nicht mehr viel abgewinnen, trat deswegen auch aus. Meinem Gottvertrauen hat dies aber in keiner Weise schaden können.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

21.09.2015 22:38
#193 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #192

Zitat
Was sicher auf die selbst am meisten zutrifft, denn sonst würdest du mich nicht dem vergleichen was Kant meint und dazu selber nur reden.

@Perquestavolta,



... auch ich spreche in Urteilen und Vergleichen, bemühe mich aber stets, einen neutralen Ton anzuschlagen.

Und ich bin Italiener und benutze den Deutschen Wortschatz, der mir zur Verfügung steht, Reklov ..
Und bezüglich "Neutral" ist deine Auslegung davon, auch nur wieder zweckmäßig " dich als großmütigen Helden in richtige Licht zu stellen" Auslegung, sonst würdest du das gar nicht mal "vergleichen vergleichen müssen!

Zitat von Reklov im Beitrag #192

Ich weiß zwar nicht, mit welchen Leuten Du verkehrst, aber in meinem Bekannten- und Freundeskreis sind die unterschiedlichsten Glaubens- und Denkrichtungen vertreten; vom Atheisten, bis hin zum Gottgläubigen. Wir kommen aber dennoch alle prima miteinander aus und reden auch offen über unsere ungleichen Weltanschauungen, haben damit also keinerlei Probleme.
Ich rede weder über deinen noch meinen persönlichen Bekanntenkreis, sondern über die Konflikte zwischen Menschen, die in der Öffentlichkeit unterschiedliche Glaubensauffassungen, Ideologien und andere Weltanschauungen vertreten. Dass man in seinem persönlichen Umfeld zu strategischen Kompromissen bereit sein muss und Freundschaften in der Regel auch sich auf anderen Gemeinsamkeiten gründen, als auf weltanschauliche Unterschiede, versteht sich wohl hoffentlich von selbst. Und du wirst auch hoffentlich nicht bestreiten wollen, dass Diskussionen mit Freunden über Unterschiede in weltanschaulichen Grundsätzen immer wieder mal auch ganz schön heftig werden können. Ansonsten muss ich annehmen, dass deine Freundschaften dir wohl nicht besonders "nahe" stehen. Streitgespräche über unterschiedliche Ansichten sind nämlich ganz wichtige Elemente einer Freundschaft, die ansonsten wohl nur sehr flatterhaft sein kann.



Zitat von Reklov im Beitrag #192

Man tauscht sich aus (auch Bücher!), respektiert aber die Meinung des Anderen.
Das hat nichts mit Freundschaft an sich zu tun, weil man das auch mit netten Bekannten tut, die einem ansonsten eher gleichgültig sind. Freundschaft macht sich dadurch bemerkbar, dass eine Freundschaftsbeziehungen weit in die persönliche Privatsphäre hineinreicht, was Grundvoraussetzung dafür ist, dass man sich dann und wann auch gegenseitig beistehen kann und man von seinen Freunden ihre Stärken und Schwächen kennt. Nur gelegentlich Bücher auszutauschen und sich gegenseitig die Meinung zu respektieren, ist daher nicht etwas was mit Freundschaft zu tun hat sondern sich auch einfach nur auf der Ebene von guten Bekanntschaften abspielt, mit denen man bemüht ist, immer eine formelle Respektdistanz einzuhalten.

Zitat von Reklov im Beitrag #192

Glaubenswege sind sehr persönliche Lebenswege! Man missioniert nicht, aber man lernt dabei natürlich alle suchenden Gedanken, den Zweifel und das Abwägen kennen. Im Grunde ist alles auf die eine große Hoffnung aufgebaut, keinesfalls auf eine beweisbare Gewissheit!
Glaubenswege sind fast immer Gemeinschaftswege, sonst gäbe es ja keine großen Weltreligionen, keine Sekten, keine Kirchen...

Und bezüglich deiner Behauptung.. man missioniert nicht: tja.. gerade du versuchst ständig, deine Umgebung an deine eigene Gefühlswelt an zu passen und also dahin gehend zu manipulieren, sich von deiner Definition Gottes, als die eine einzige, allem Sein zugrunde liegende Ursache überzeugen zu lassen. Sozusagen, dich selbst als wissendsten aller Gurus der übernatürlichen Heilslehren zu verkaufen.

Diesen Eindruck habe ja hier in diesem Forum nicht nur ich..


Zitat von Reklov im Beitrag #192

- So etwas ist Sache der Wissenschaft!
"Die Wissenschaft" Die Wissenschaft" ist der kollektive Erkenntnishorizont der Gegenwart über die Wirklichkeit.

Die Redewendung "Die Wissenschaft" ist eine ideologische Interpretation des kollektiven Erkenntnishorizontes der Gegenwart über die Wirklichkeit und wird sehr häufig von Menschen verwendet , welche diesen kollektiven Erknntnishorizont, als eine rein materielle Weltanschauung kategorisieren, um eine andere, die ihre, als eine zumindest gleichwertige, aber in der Regel als eine höherwertige zu postulieren.

Die Wissenschaft ist daher immer von Gestern, Reklov. Wir reden heute von "den Wissenschaften", die von den geistigen Leistung sehr vieler bedachter und intelligenter Menschen ständig aktualisiert werden, um als als kollektiver Erkenntnishorizont der Menschheit Gültigkeit zu haben. Deswegen haben auch die großen Gedanken der Philosophen unserer Vergangenheit im Jetzt und Hier meist nur noch bescheidene Gültigkeit, oder sind längst von neuen Erkenntnissen überholt worden. Wenn wir das mal begriffen haben, dann sind wir alles Wissenschaftler. Ob unsere eigenen Erkenntnisse dann auch mit der Wirklichkeit übereinstimmen, das entscheidet dann "die Wissenschaft"..




Zitat von Reklov im Beitrag #192

Man kann auf einem Glaubensweg im Grunde auch nichts verlieren, denn sollte dieser Weg ein Irrtum sein, hat dies nicht die Folgen, wie wenn sich z.B. ein Ingenieur irrt, denn dessen Fehler kann viele Menschenleben kosten.
Und wenn Menschen aus religiöser Überzeugung, anderen den Kopf abschneiden, ist das natürlich kein allzu große Problem. Es ist für dich auch kein Problem, wenn fantische religiöse Vollpfosten auf ihrem Glaubensweg, sich soweit in die Lebensentscheidungen ihre Familienangehörigen einmischen, dass diese nur mehr den Suizid als einzigen Ausweg von der Terrorherrschaft Gottes sehen. Es ist für dich überhaupt kein Problem, dass überall auf der Welt Konflikte ausgetragen, bei denen es im Kern nur um verletzte religiöse Eitelkeiten geht und aber für Millionen Menschen nur unsagbares existenzielles Elend und Leid bedeutet..

Nein.. auf dem Glaubensweg kann man nichts verlieren. Man muss dafür nur ein besonders narzisstischer Ignorant sein, der es außer mit dem eigenen Glauben und seiner eigenen edelmütigen geistigen Schönheit, mit nichts besonders genau nimmt.


Zitat von Reklov im Beitrag #192

Dem Dogma meiner ev. Kirche konnte ich schon als junger Mann nicht mehr viel abgewinnen, trat deswegen auch aus. Meinem Gottvertrauen hat dies aber in keiner Weise schaden können.
Kann ich mir gut vorstellen..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

22.09.2015 17:06
#194 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat
Und wenn Menschen aus religiöser Überzeugung, anderen den Kopf abschneiden, ist das natürlich kein allzu große Problem. Es ist für dich auch kein Problem, wenn fantische religiöse Vollpfosten auf ihrem Glaubensweg, sich soweit in die Lebensentscheidungen ihre Familienangehörigen einmischen, dass diese nur mehr den Suizid als einzigen Ausweg von der Terrorherrschaft Gottes sehen.

@Perquestavolta,

... ich sprach von einem "persönlichen Glaubensweg" und nicht von Handlungen verblendeter Engherziger, auch nicht von Taten Krimineller, welche ihre perversen Anlagen hinter dem Deckmantel ihrer Religion austoben oder weil sie so naiv sind und das tatsächlich glauben, was ihnen ihre "Gurus" vorkauen! Dies aber ist schon ein großer Unterschied! - Gewaltlosigkeit ist das Merkmal des sanftmütig Frommen und nicht das Schwert!

Zitat
Und bezüglich deiner Behauptung.. man missioniert nicht: tja.. gerade du versuchst ständig, deine Umgebung an deine eigene Gefühlswelt an zu passen und also dahin gehend zu manipulieren, sich von deiner Definition Gottes, als die eine einzige, allem Sein zugrunde liegende Ursache überzeugen zu lassen. Sozusagen, dich selbst als wissendsten aller Gurus der übernatürlichen Heilslehren zu verkaufen.
Diesen Eindruck habe ja hier in diesem Forum nicht nur ich..

Wir sind hier in einem RELIGIONSFORUM und es versteht sich von selbst, dass sowohl Atheisten, wie auch Gläubige ihren Standpunkt erläutern und vertreten dürfen. Ich denke auch nicht, dass sich hier irgendjemand meiner Gefühlswelt anpasst, nur weil er meine Zeilen liest! Ich beschwere mich ja auch nicht über die Zeilen der Atheisten! Was soll also Dein unsinniger Vorwurf, ich würde mich hier als den wissendsten aller Gurus verkaufen!? Ich schlage vor, Du wirst in Deinem Ton wieder etwas sachlicher und beschränkst Dich auf höfliche Rede und Gegenrede, auch wenn die Italiener für ihr überschäumendes Temperament hinreichend bekannt sind.
Zu Deinem letzten Satz: Jeder sollte hier seine Meinung frei und äußern dürfen, ohne stirnrunzelnd überlegen zu müssen, was er denn nun damit für einen Eindruck bei den anderen usern hinterlassen könnte.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

22.09.2015 17:19
#195 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #194

Zitat
Und wenn Menschen aus religiöser Überzeugung, anderen den Kopf abschneiden, ist das natürlich kein allzu große Problem. Es ist für dich auch kein Problem, wenn fantische religiöse Vollpfosten auf ihrem Glaubensweg, sich soweit in die Lebensentscheidungen ihre Familienangehörigen einmischen, dass diese nur mehr den Suizid als einzigen Ausweg von der Terrorherrschaft Gottes sehen.
@Perquestavolta,

... ich sprach von einem "persönlichen Glaubensweg" und nicht von Handlungen verblendeter Engherziger.

ich sagte doch dass ich das verstehe und warum ich das verstehe.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

22.09.2015 17:42
#196 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat
Nein.. auf dem Glaubensweg kann man nichts verlieren. Man muss dafür nur ein besonders narzisstischer Ignorant sein, der es außer mit dem eigenen Glauben und seiner eigenen edelmütigen geistigen Schönheit, mit nichts besonders genau nimmt.

@Perquestavolta,

... man merkt, dass Du auf keinem Glaubensweg gehst, denn sonst wüsstest Du, dass dieser mit "edelmütiger geistiger Schönheit" herzlich wenig zu tun hat.
Dir müsste eigentlich auch bewusst sein, dass es narzisstische Ignoranten sowohl unter Atheisten, wie auch unter Gläubigen gibt! Dein seltsamer Einwurf hat jedoch mit dem eigentlichen, weiterführenden Sinn meiner Aussage (... auf dem Glaubensweg kann man nichts verlieren...) nichts zu tun!?

Wie wäre es also, wenn Du mal eine förderliche Frage zu einer Aussage stellst, anstatt nur zu motzen?

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

22.09.2015 18:04
#197 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #194

Dies aber ist schon ein großer Unterschied! - Gewaltlosigkeit ist das Merkmal des sanftmütig Frommen und nicht das Schwert!


Woher stammt das Wort "fromm":

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frömmigkeit
"Das seit dem 8. Jahrhundert bezeugte Wort ist von dem althochdeutschen Substantiv fruma, froma („Nutzen, Vorteil“; mittelhochdeutsch vrum, vrom) abgeleitet. Das Adjektiv hatte zunächst die Bedeutung „nützlich“, später auch „tüchtig“ und „rechtschaffen“.[3] Im 16. Jahrhundert wurde es noch auf Tiere und Sachen bezogen."

Im ursprünglichen Sinne bedeutet "fromm sein" etwas Nützliches, etwas für seinen Vorteil tun. Fromm zu sein ist demnach etwas sehr Egoistisches, was sich auch an den vielen "frommen" Taten der Gläubigen in der Menschheitsgeschichte zeigt. Den "frommen" Jesus lässt man in der Bibel sagen:(Mt 10,34-35): "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter."
Natürlich ist hier nicht das metallerne Schwert gemeint. Kann es aber etwas Egoistischeres und Menschenverachtenderes geben, als der Wille zum Zerstören von Familien mit Hilfe einer Ideologie?


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Christentum lehrt - seit Jesus -, alles zu hassen was nicht Gott dient.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, 1924-)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.231

22.09.2015 19:14
#198 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #196

Zitat
Nein.. auf dem Glaubensweg kann man nichts verlieren. Man muss dafür nur ein besonders narzisstischer Ignorant sein, der es außer mit dem eigenen Glauben und seiner eigenen edelmütigen geistigen Schönheit, mit nichts besonders genau nimmt.
@Perquestavolta,

... man merkt, dass Du auf keinem Glaubensweg gehst, denn sonst wüsstest Du, dass dieser mit "edelmütiger geistiger Schönheit" herzlich wenig zu tun hat.
Dir müsste eigentlich auch bewusst sein, dass es narzisstische Ignoranten sowohl unter Atheisten, wie auch unter Gläubigen gibt! Dein seltsamer Einwurf hat jedoch mit dem eigentlichen, weiterführenden Sinn meiner Aussage (... auf dem Glaubensweg kann man nichts verlieren...) nichts zu tun!? ™

Wie wäre es also, wenn Du mal eine förderliche Frage zu einer Aussage stellst, anstatt nur zu motzen?



Aber hallo Reklov, ich hab mich zu all deinen Fragen immer sehr ausführlich geäußert.

Glaubenswege sind Weltanschauungen, die mit der eigentlichen Wirklichkeit wenig zu tun haben und wenn ein Mensch es vorzieht, diesen Glaubensweg mit anderen in Gemeinschaft zu gehen, dann das wohl hoffentlich auch als ein persönlicher Glaubensweg gelten zu lassen?

Ansonsten kennst du meine Meinung über als das.


Religion ist in unserer heutigen Gegenwart Opium für die Doofen.
Sie verhalten sich gleich wie alle anderen Drogensüchtigen, wenn man ihnen ihre Droge ausreden will und sie werden dabei auch nicht selten aggressiv.
Liegt daran, dass unser Gehirn Glückshormone zur Belohnung ausschüttet, wenn man immer besonders brav ist oder meint besonders brav zu sein. (Narzissmus)
Von Narzissmus spricht man, wenn der menschliche Sinn für Ästhetik sich besonders auf das eigene ICH bezieht und eine unbewusste Kompensation für Minderwertigkeitskomplexe ist. (Das ICH kann sich nicht damit abfinden die Wirklichkeit zu verstehen und entschuldigt nun sein eigenes Unverständnis mit einer übernatürlichen Wirk-Macht die dahinter stecken muss.)


Diese Glückshormone (Endorphine) sind in ihrer chemischen Eigenschaft so ziemlich gleich aufgebaut, wie die Alkaloide des Schlafmohns und können genauso süchtig machen. Gott ist also nicht nur eine Narzisst, sonder auch noch ein Drogen-süchtiger dazu.

Du wirst jetzt natürlich alle möglichen Sprüche aus der Bibel, von den alten Griechen und anderen großen Weltphilosophen heraussuchen, die belegen sollen dass, dass das nicht wahr ist und nur meine persönliche minderwertige Integrität daran Schuld ist, dass sich das verletzt.. aber ich hab jetzt ohnehin genug von dem Spiel. Bei uns in Ialien sagt man dazu: "sono stufo" (Ich bin stuff)

schönen Abend noch. PQV

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

23.09.2015 11:07
#199 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat
Den "frommen" Jesus lässt man in der Bibel sagen:(Mt 10,34-35): "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter."
Natürlich ist hier nicht das metallerne Schwert gemeint. Kann es aber etwas Egoistischeres und Menschenverachtenderes geben, als der Wille zum Zerstören von Familien mit Hilfe einer Ideologie?

@Blackysmart,

... dazu hatte ich hier ja schon mal Stellung bezogen. - Jesus schlug ein neues Kapitel in der Menschheitsgeschichte auf und wer ihm damals folgen wollte, musste sich vom, in unzähligen Gesetzen erstarrten, Judentum lösen und seinen Kopf für das von Jesus neu vermittelte Gottesbild frei machen. (Es wurde nicht mehr der alttestamentarische Gott des Zornes und der Rache vermittelt, sondern Jesus predigte einen Gott der Liebe, der sich den Menschen zuwendet.)

Dem "neuen" Gottesbild zu folgen, ging natürlich nicht, ohne in der Familie Zank herauf zu beschwören, denn die Juden starrten schon damals eisern nur auf ihre Thora-Rollen und die vielen darin vermerkten religiösen Gesetze und Vorschriften.

Zitat
Im ursprünglichen Sinne bedeutet "fromm sein" etwas Nützliches, etwas für seinen Vorteil tun. Fromm zu sein ist demnach etwas sehr Egoistisches, was sich auch an den vielen "frommen" Taten der Gläubigen in der Menschheitsgeschichte zeigt.

Wenn z.B. ein Arzt seine Ferien dazu hergibt, um in Afrika die Mittellosen auf seine Kosten zu behandeln, so hat dies mit Egoismus wenig zu tun, denn er hat davon keine Vorteile!
Das sollte nur eines von vielen Beispielen sein. Denk mal gründlicher darüber nach, bevor Du solche Zeilen verfasst.
Solltest Du in einer intakten Familie aufgewachsen sein, so hast Du ja erlebt, wie uneigennützig Eltern ihre Kinder unterstützen. Das einzige Motiv dabei ist die Liebe. Wer sie erfahren hat, weiß wovon ich spreche und der ist auch in der Lage, diese an andere weiter zu geben, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten.
Wahre Liebe gibt und fordert nichts!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.851

23.09.2015 11:36
#200 RE: Das Auserwählten-Syndrom aus sex-o-logischer Sicht antworten

Zitat
Du wirst jetzt natürlich alle möglichen Sprüche aus der Bibel, von den alten Griechen und anderen großen Weltphilosophen heraussuchen, die belegen sollen dass, dass das nicht wahr ist und nur meine persönliche minderwertige Integrität daran Schuld ist, dass sich das verletzt.. aber ich hab jetzt ohnehin genug von dem Spiel. Bei uns in Ialien sagt man dazu: "sono stufo" (Ich bin stuff)

@Perquestavolta,

... dass Dir nun schon die Luft ausgeht, ist kein Problem, denn nicht jeder besitzt die Tugend der Geduld! - Wenn aber einer gar denkt, der andere glaube, er habe eine "minderwertige Integrität" dann hat er evtl. ein persönliches Problem oder er eignet sich nicht für einen längeren Dialog.
Ich denke, Du merkst, dass transzendente Themen nicht allein mit wissenschaftlichen "Fakten" bearbeitet werden können und vor allem Geduld erfordern. Wenn Du aber bereits schon "stufo" bist, so können wir diesen Dialog auch abbrechen und uns mal wieder bei einer anderen Gelegenheit austauschen.
Übrigens: Es ist ein Fehler zu glauben, dass Sprüche aus der Bibel oder philosophische Zitate eine "Gottesbeweis" liefern können. Man verwendet sie aber in einem Gespräch, weil sie Zeugnis abgeben, dass dieses Thema die Menschen schon seit Jahrhunderten bewegt. Und glaube mir, diese waren nicht alle so "doof", um sich mit Religion, wie ein Kiffer mit Kokain, lediglich voll zu dröhnen oder selige Glücksgefühle anderer Art zu erhalten.

Der religiöse Weg ist ein unbequemer und steiniger Pfad, weil ja auf ihm unzählige Fragen liegen - jedenfalls für den, der seinen Glauben ernst nimmt und ihn deswegen auch mutig hinterfrägt.
Wie empfiehlt doch die Bibel: >> Drum prüfet alles, das Gute aber behaltet. <<

Gruß von Reklov

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