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Dieses Thema hat 66 Antworten
und wurde 4.286 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

27.08.2015 21:39
#26 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von gapping
Eine Christianisierung fand erst ab 380 u.Z. statt. Die Daten sind allgemein bekannt.

Bekannt ist darüber hinaus aber auch, dass diese Form der Christianisierung nichts mehr mit dem Christentum des 1.Jhd. zu tun hatte. Allein schon wegen der von dir korrekterweise angeführten Einmischung der Christenheit in die Politik.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

28.08.2015 21:04
#27 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #26

Zitat von gapping
Eine Christianisierung fand erst ab 380 u.Z. statt. Die Daten sind allgemein bekannt.
Bekannt ist darüber hinaus aber auch, dass diese Form der Christianisierung nichts mehr mit dem Christentum des 1.Jhd. zu tun hatte. Allein schon wegen der von dir korrekterweise angeführten Einmischung der Christenheit in die Politik.



Nach historisch recht zuverlässigen Berichten, gab es schon im 1, Jahrhundert rivalisierende Meinungsverschiedenheiten unter den Urchristen. Diese sogenannten Urchristen des 1. Jahrhunderts waren in Gruppen gesplittert, welche im Vergleich zu den heutigen Splittergruppen des sogenannten Christentums so ziemlich die gleichen Probleme mit der Auslegung der Wahrheit hatte, die jede der Gruppen exklusiv für sich in Anspruch nehmen wollte.

Also schon immer das gleiche "GAME" darum, wer den "Größten" hat.

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Religion vergiftet die Welt

gapping Offline



Beiträge: 613

28.08.2015 23:47
#28 RE: <@Perquestavolta antworten

Dass in der nachkonstantinschen Ära das Christentum quasi zur römischen Staatsreligion wurde, folgte einer einfachen Logik: Christen kämpften einfach todesmutiger, weil sie zur damaligen Zeit das selbe glaubten wie die Anhänger des islamischen IS heute, nämlich dass ihnen das Paradies winke. Konstantin war ja kein Christ, sondern ein Mann dessen Kalkül nur dem Machterhalt galt und der ja auch nicht davor Halt machte, Mitglieder seiner eigenen Familie zu ermorden. Dass ihn die Christen zu einem "Ihrer Heiligen" machten, entlarvt die Christen als Wasserträger für Massenmörder bis zu jenem Zeitpunkt, als endlich einer der "Ihren" ein katholischer Theologe den Cäsaren-Thron erklomm, der zu einem noch größeren Massenmörder wurde, was der Geschichtsschreiber Prokopius der Nachwelt hinterließ. Kein Wunder , dass die christlichen Herrscher stets alle Zeugnisse des Prokopius vernichten wollten.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

28.08.2015 23:52
#29 RE: <@Perquestavolta antworten

Die phallische Komponente, Perquestavolta, war nachrangig, denn die Vertreter des Urchristentums waren bestrebt von ihren Überzeugungen leben zu können. Das, bei steigenden Ansprüchen dazu höhere Mitgliedszahlen erforderlich wurden kann sich jeder denken. Der Phallus kam erst ins Spiel als die Christen nicht mehr für die Heiden Roms kämpften, sondern selber an die Macht, den Cäsarenthron kamen, mit dem ja die Antike beendet wurde: Justinian, der Massenmörder und katholische Theologe auf dem Cäsarenthron.
Da allerdings war das Urchristentum längst vorbei. Du verwechselt da etwas an den realen historischen Prozessen, Perquestvolta.(Siehe Prokopius).

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 00:01
#30 Andererseits Snooker antworten

wurden die Christen von den Römern in die Politik hinein gezogen, weil die in ihnen, willige todesmutige Kämpfer sahen, die damals im Tod das kommende Paradies sahen, ganz ähnlich wie die Märtyrer-Muslime das heute vermuten, wenn sie für Allah sterben dürfen.

Immerhin waren viele Christen damals, in einer ähnlichen Lage wie viele Muslime heute, die im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und ihnen wenig verbleibt, weil ihre feudalen, theokratischen und diktatorischen Herrscher eben das meiste für sich beanspruchen. So ist der Soldat, der Söldner oder Kämpfer das geringere Übel , als für eine mehrköpfige Familie tagaus, tagein sorgen zu müssen.
Für Allah zu kämpfen ist ja das Motiv mit dem man eine Familie auf Knall und Fall verlassen kann, ohne sich weiter um sie kümmern zu müssen, was damals wie heute, für die jeweiligen Kombattanten keine leichte Aufgabe war.

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

29.08.2015 07:08
#31 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von Perquestavolta
Nach historisch recht zuverlässigen Berichten, gab es schon im 1, Jahrhundert rivalisierende Meinungsverschiedenheiten unter den Urchristen.

Klar, davon berichtet ja auch die Bibel, obwohl du sie ja nicht für historisch zuverlässig hälst. Beschrieben ist darin aber auch, wie die ersten Apostel dem Verfall der christlichen Werte noch entgegenwirkten. Nach dem Tod der Apostel brach dieser Gegendruck zusammen, und die Abtrünnigkeit nahm ihren Lauf.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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29.08.2015 07:16
#32 RE: Andererseits Snooker antworten

Zitat von gapping
wurden die Christen von den Römern in die Politik hinein gezogen, weil die in ihnen, willige todesmutige Kämpfer sahen, die damals im Tod das kommende Paradies sahen, ganz ähnlich wie die Märtyrer-Muslime das heute vermuten, wenn sie für Allah sterben dürfen.

Und diejenigen, die sich von den Römern in die Politik als todesmutige Kämpfer hineinziehen ließen wurden einer Grundlehre des Christentum - nämlich mit allen Menschen Frieden zu halten - abtrünnig.

Zitat von gapping
Immerhin waren viele Christen damals, in einer ähnlichen Lage wie viele Muslime heute, die im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und ihnen wenig verbleibt, weil ihre feudalen, theokratischen und diktatorischen Herrscher eben das meiste für sich beanspruchen.

Dieses Gefüge trifft man auch in gemäßigteren Regierungsformen, wie zum Beispiel Demokratien. Ob nun Christen, Atheisten, Muslime, Juden - sie alle arbeiten hart - im Schweiße ihres Angesichts um für die Familien zu sorgen, während die "herrschende Oberschicht" den "Löwenanteil" stets für sich selbst abgreift.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

29.08.2015 10:09
#33 RE: Andererseits Snooker antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #31

Zitat von Perquestavolta
Nach historisch recht zuverlässigen Berichten, gab es schon im 1, Jahrhundert rivalisierende Meinungsverschiedenheiten unter den Urchristen.
Klar, davon berichtet ja auch die Bibel, obwohl du sie ja nicht für historisch zuverlässig hälst. Beschrieben ist darin aber auch, wie die ersten Apostel dem Verfall der christlichen Werte noch entgegenwirkten. Nach dem Tod der Apostel brach dieser Gegendruck zusammen, und die Abtrünnigkeit nahm ihren Lauf.



Wenn die Bibel darüber berichtet, muss sie viel später geschrieben worden sein und ist also passend gefälscht worden.

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Religion vergiftet die Welt

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 11:00
#34 RE: <@Perquestavolta antworten

Neben dem jüdischen Krieg(66-70)als Kern der jüdischen Reaktion bis zu Gottes Endkrieg(Bar Kochba) gab es in Rom um die selbe Zeit bereits die klerikale Reaktion und beginnende Priesterschaft. Beide monotheistischen Strömungen hantierten mit dem Rachegedanken des "Heiligen Krieg" und der "Schrecken des Herrn". Aus ihm heraus eröffneten schon die Urchristen den dann fast 2000 Jahre andauernden Kampf gegen die Juden. Schon die frühen Religionslehrer des Christentums waren rasende Judenfeinde(Hieronymus und Hilarius von Poitiers.
Erst als die Mordbrennerei von Christen gegen Christen einsetzte, war das, was man Urchristentum nennt, beendet und die folgenden christlichen Vertreter( Bischof Ignatius)die urchristliche Thesen verfälschten brachten den Begriff "Katolhu"(überall) ein, was heute katholisch sein soll. Begriffe wie Häretiker und Ketzer wurden wild durcheinander von Christen gegen Christen benutzt.
Manche haben(Deschner) sogar den Streit von Paulus und Uraposteln als das Ende des Urchristentums gedeutet.
Im späten 2. Jahrhundert etablierte sich die katholische Kirche woraufhin sogleich Spaltungen und Sektiererei begannen. Um eine einige Kirche herzustellen wurde der Sündenbock, das Judentum noch stärker unter Beschuss genommen. So waren die Juden in der Spätantike(Bischöfe Hippolyt und Philaster) als Sündenböcke der einzige Zusammenhalt(wie heute bei den arabischen Muslimen) mit dem man sich einigen konnte.(Siehe Deschner Bd.I in "Die Kriminalgeschichte des Christentums".

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gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 11:10
#35 RE: Andererseits Snooker antworten

Im Grundes ist es das Snooker, dass das Christentum auf der Lüge beruht, weshalb es nur durch Zwang erhalten werden konnte. Sobald die Basis eine freiwillige ist, beginnen die Menschen sich von den christlichen Spuk abzuwenden.
Weil allerdings das Christentum bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts seinen zwang ausüben konnte, sind viele Menschen derart geprägt, dass eine Befreiung von Kirche und Religion nicht ohne weiteres möglich ist. Die Angst vor "Gott" lebt ist evident und zeigt den Irrsinn des Glaubens in seiner gesamten Tragweite.
Nur auf Lüge und Mord existieren zu können, ist allerdings schon ein dreistes Stück der Religionsgeschichte.

Die schlechte Beeinflussung des Religiösen betrifft in der Tat auch die Muslime und sogar Atheisten; die einen weil sie dem christlichen Vorbild nacheifern(Islam) und es noch mörderischer, noch verlogener mit ihrer Religion treiben(Islam) und die anderen, die Atheisten, weil sie am Bohren "dicker Bretter" schier verzweifeln, wie es der Philosoph und Atheist Michael Schmidt - Salomon trefflich in nahezu allen seinen Schriften, beschrieben hat.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 11:27
#36 RE: Andererseits Perquestavolta antworten

waren die Apostel mitverantwortlich für die Sektiererei im Urchristentum: Siehe "Die Kriminalgeschichte des Christentums" (Bd.I vom Theologen Karlheinz Deschner). AT und NT sind a)geprägt von Mord un Totschlag(AT) und b) vom Rachegedanken die bis in die Psalmen hineinwirken. Es gibt da haarsträubende Gedankenbilder , aber kaum ein gutes Haar. So läuft das letztlich Positive im Christentum und des Jesus von Bethlehem in der Bergpredigt zusammen, deren Inhalte allerdings nicht exklusiv von Jesus waren, sondern bereits in der vorsokratischen Zeit, also mindestens 700 Jahre vor Jesus, geäußert worden sind.
Beim Versuch Jesus und die Überlieferungen des AT und NT in eine Priesterlinie und eine Adelslinie zu teilen, um quasi eine Erbfolge instand zu halten wurden weder die kriminellen Passagen im AT, noch die Rachegedanken im NT korrigiert. Nur einige besonders harsche Kirchenlieder, die Christen über Jahrhunderte(seit der Gründung kirchlicher Schulen)auswendig lernen mussten wurden schamhaft entfernt, weil man ihre faschistischen Tendenzen dann doch nicht mehr aufrecht erhalten wollte.

Nun gibt es in diesem Zusammenhang die Meinung, weil der Faschismus erst im 20. Jahrhundert etabliert werden konnte, dass es darum nichts faschistisches vorher hätte geben können. Das folgt der fälschlichen Interpretation der Kirchen hinsichtlich Darwins, dem man die Etablierung des Sozialdarwinismus entgegen hielt, mit dem Impetus, das sei die darwinsche Sicht der Welt. Sozialdarwinismus meint grob das Recht des Stärkeren! Wer wollte widerlegen, dass genau das Recht des Stärkeren in den versammelten Jahrtausenden vor Darwin System der Herrschenden war. Ähnlich verhält es sich mit dem was wir heute unter Faschismus verstehen und woran die Kirchen und der Adel den größten Anteil und Nutzen haben und hatten.
Adel und Kirche haben das gemeinsame Interesse zu verhindern, dass die Bildung des Eigentum der Ursprung von Religion war und natürlich Kant Recht hatte, als eräußerte, dass, (Zitat) "aus Theologie keine Moral hervor gehen kann".

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

29.08.2015 11:58
#37 RE: <@Perquestavolta antworten

Mal ganz davon abgesehen, dass die Menschen damals im guten Durchschnitt höchstens 45 Jahre alt wurden und nur die wirtschaftlich gut-gestellten manchmal etwas älter wurden. Besonders die Armen, die meist nur zur C-Qualität der Nahrungsmittel Zugang hatten, erreichten fast nie das "Durchschnittsalter"

Die Urchristen waren eine jüdische Weltuntergangssekte, welche bis zur Vernichtung des Jüdischen Tempels durch die Römer nie besonders auffielen, weil überhaupt nicht ernst genommen. Das änderte sich um 70 nach Beginn unserer Zeitrechnung mit der totalen Niederlage der Juden gegen die Römer schlagartig. Doch um 70 nach Christus haben längst schon keine Original-Apostel mehr gelebt. Da diese bei Jesus Tod noch Kinder im Alter von höchsten und maximal 5-15 Jahren gewesen sein können.

Damit gründet sich das Christentum, wie wir es heute zu kennen meinen, ganz klar auf Legenden und Erzählungen. Weswegen es dann gleich vom Anfang weg zu Streitigkeiten bei der Glaubensauslegung unter den neuen Legenden-Christen kam.
Das ganze Christentum, wie wir es heute zu kennen meinen, (die Namensfindung "Christos" ist zweifelsfrei griechischen Ursprungs) nimmt seinen Anfang bei den Griechen, deren alter Pantheon durch den zunehmenden Einfluss der Juden, bzw. umgekehrt, durch die nachbarschaftliche Nähe der Griechen zu den Juden mit all ihren Beziehungen, schon länger nicht mehr sonderlich ernst genommen wurde und ernstgenommen werden konnte. Ein menschlicher Gott, wie es sich die Griechen nach Religion ohne Probleme vorstellen konnten, war also gerade herzlich willkommen und wenn der auch noch die griechische Kultur mit der Jüdischen vereinte, war das politische durchaus sehr nützlich.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

29.08.2015 17:21
#38 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von Perquestavolta
Die Urchristen waren eine jüdische Weltuntergangssekte, welche bis zur Vernichtung des Jüdischen Tempels durch die Römer nie besonders auffielen, weil überhaupt nicht ernst genommen. Das änderte sich um 70 nach Beginn unserer Zeitrechnung mit der totalen Niederlage der Juden gegen die Römer schlagartig. Doch um 70 nach Christus haben längst schon keine Original-Apostel mehr gelebt. Da diese bei Jesus Tod noch Kinder im Alter von höchsten und maximal 5-15 Jahren gewesen sein können.

Dazu gibt es natürlich auch Gegenpositionen welche sich zum Beispiel an Irenäus von Lyon orientieren, welcher Johannes bis zur Jahrhundertwende in Ephesus wähnt. Aber klar, das sind sicher wieder alles Fälschungen Immerhin muss die Theorie, das Christentum beruhe auf Lügen, ja irgendwie durchgesetzt werden.


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Perquestavolta Offline



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29.08.2015 18:29
#39 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #38

Zitat von Perquestavolta
Die Urchristen waren eine jüdische Weltuntergangssekte, welche bis zur Vernichtung des Jüdischen Tempels durch die Römer nie besonders auffielen, weil überhaupt nicht ernst genommen. Das änderte sich um 70 nach Beginn unserer Zeitrechnung mit der totalen Niederlage der Juden gegen die Römer schlagartig. Doch um 70 nach Christus haben längst schon keine Original-Apostel mehr gelebt. Da diese bei Jesus Tod noch Kinder im Alter von höchsten und maximal 5-15 Jahren gewesen sein können.
Dazu gibt es natürlich auch Gegenpositionen welche sich zum Beispiel an Irenäus von Lyon orientieren, welcher Johannes bis zur Jahrhundertwende in Ephesus wähnt. Aber klar, das sind sicher wieder alles Fälschungen Immerhin muss die Theorie, das Christentum beruhe auf Lügen, ja irgendwie durchgesetzt werden.



Dann überleg mal, was es für dich bedeuten würde, wenn das Christentum sich auf Einbildungen, Lügen und Fälschungen gründet.

Dieser Johannes müsste um die "Jahrhunderwende" gut 100 Jahre alt gewesen sein. Nur...es gab kein Antibiotika im ersten Jahrhundert, es gab keine Desinfektionsmittel, es gab überhaupt keine Kenntnisse über bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser
es gab keine Kenntnisse über gefährliche Viren, die von Nagetieren auf die Lebensmittel der Menschen übergehen können und oftmals direkt auf den Menschen selbst. Die Menschen des 1. Jahrhunderts konnten niemals älter werden als 50 - 60 Jahre. Und das war nur den Reichen vorbehalten, das diese meist unter 100% hygienischeren Lebensumständen 10 . 15 Jahre länger lebten.

Und reich durften die Urchristen ja nicht sein, da sie ja sonst nicht durch Nadelöhr gingen um ins Himmelreich zu gelangen.
Im ersten Jahrhundert lag das Durchschnittsalter im Römischen Weltreich sogar nur bei knapp 30 Jahren.

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gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 22:55
#40 RE: <@Perquestavolta antworten

Man tut den Juden unrecht:

1. Waren sie von den Griechen kolonisiert und suchten ihr Heil nach dem bekannten Muster, der ihnen vor ca. 4000 Jahren schon gegen Hethiter und Pharaonen half. Zwischen der Erfindung von Gott, des Monotheismus und er Erwartung des Messias ist ja eine Wegstrecke zurück gelegt wie
2. Die Kolonisierung durch die Römer. Ohne die es Jesus ja nicht gegeben hätte, denn dessen leiblicher Vater war römischer Offizier. Messias kam nicht und Jesus war nie eine Person den Juden für sich als Gallionsfigur hätten gebrauchen können.

Dass eine Erfindung, wie die von Gott Wellen schlägt und weitere Erfindungen nach sich zog, beispielsweise Glorifizierungen von Urchristen, wie die des Paulus, der ein dauerlügender Geschichtenerzähler war. Seine Lügereien waren noch am geringsten, als er seine Reise nach Rom begann. Aber auf dieser Reise, mit Aufenthalten in einigen Städten kommunizierte Paulus mit deren Einwohner und aus der Resonanz seines Publikums, schwangen sich die Geschichten von Paulus immer mehr zu Wunder-Erzählungen auf, die den Bethlehemer Jesus zum Gott stilisierten. Ein Verhalten das wir auch aus der Gegenwart sehr gut kennen, beispielsweise als die BILD den Karl Theodor zum künftigen Monarchen aufblasen wollte.

3. Die Kreuzzüge, die ja die Befreiung der Grabeskirche des Jesus als Motiv hatte(dort liegt kein Jesus beerdigt)waren eine weiter Vertreibung und Unterdrückung von Juden. Erst recht dann, als Muslime(Selayhattin) und Kreuzzügler sich zusammentaten, um den Juden ihre Heimat, ihr Vermögen zu rauben. Ein Schicksal, das sich von Pogrom zu Pogrom in Europa, mit Hilfe der Jesuiten(de Loyola)bis ins 20. Jahrhundert fortsetzte, weil die Bevölkerungen des sogenannten Abendlandes, auf die Lügen der Urchristen und Christen, dann des Katholizismus herein fielen,die Juden seien die Mörder von Gottes Sohn. Jesus war weder Gottes Sohn noch wurde er von Juden ermordet , sondern von den Römern. Das konnten die Christen in Rom natürlich nicht behaupten, weil die Cäsaren jener Zeit, das zu einer üblichen Mordorgie genutzt hätten. Es war der Anpassungsdruck der Christen, dass sie sich unterwarfen und aus diesen Umständen heraus, weitere Lügen erfinden mussten, um am Rad der Wundergläubigkeit zu drehen.

Dass die Lügen durch Zwang un d Willkür fast 2000 Jahren aufrecht erhalten werden konnten, lag sicherlich daran, dass die menschen Europas weit über die Neuzeit hinaus, andere Probleme hatten, als sich den Innereien der christlichen Lügengeflechte zu widmen.

Das Besondere an der Geschichte ist ja, dass auch die Daten nicht stimmen, wie z.B. der Todestag des Jesus, oder sein Geburtstag usw. Die katholische Kirche verfuhr immer danach, was nicht passt wird passend gemacht. Zwischen den 3 Weisen aus dem Morgenland und den "Heiligen Drei Königen", können phantasievolle Geistliche auch heute noch Geschichten entwickeln, bei denen sich viele Historiker und Altertums forscher an den Kopf fassen und meinen, wie man so frech , fromm und fröhlich dahin lügen kann. Nein, ich meine nicht die Jungfrauengeburt, ode die konstantinsche Schenkung, sondern den Zwang, alles was der christlichen Lehre widerspricht zu verdrängen, ja zu vernichten. Dafür hat der Katholizismus vor keiner im heutigen Strafegsetzbuch stehenden Untaten zurückgeschreckt und von der einfachen Urkundenfälschung über Raub und Mord bis hin zum Völkermord alles begangen, was notwendig war, um den Schein und den Heiligenschein zu wahren.Dass Du Perquestavolta auch ein Opfer dieser Lügereien bist, hatte ich nicht erwartet, aber deine Inhalte zeigen, dass Du den offiziellen berichten über Urchristen mehr glaubst als der realen Forschung. Ist aber Dein Problem.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

29.08.2015 23:12
#41 RE: <@Snooker antworten

Das Durchschnittsalter spielte hinsichtlich der Überlieferungsformen oder der Erstellung der Evangelien überhaupt keine Rolle. Ein Evangelium, wie das des Lukas, konnte man in der damaligen Zeit innerhalb weniger Monate beenden. Man musste sich nicht um Quellen bemühen. Die meisten Quellen wurde erst Jahrhunderte später benannt, weil die katholische Kirche glaubte, es wären Ereignisse, die sich vor 2000 Jahren abspielten, nicht mehr verifizierbar.
Anhand weniger Artefakte, Hinterlassenschaften menschlicher Zeugnisse Umstände die sich vor 50 000 Jahren abspielten deuten und sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit analysieren. Wer glaubt, dass man die Geschichte vor nur 2000 Jahren im Dunkeln lassen kann, der irrt.
Paulus hätte nie sagen können, dass Jesus auf Geheiß der Römer aus seiner Grabkammer entfernt wurde und in der Umgebung verscharrt wurde. Er wurde nicht allein verscharrt, sondern mit anderen, die zur Gleichen Zeit, Tage vor Jesus und Tage nach Jesus hingerichtet wurden und ebenfalls in sogenannten Felsengräbern eingelagert wurden. Nur der Leichengestank wurde den Römern zuwider, der sich durch die Straßen von Jerusalem zog und darum wurde der Jesus in der Erde verscharrt und zwar an einer Stelle, an der heute Wohnhäuser stehen.
Was sollte also das Alter für eine Rolle spielen, zumal die Altersbestimmungen recht dubios ausgelegt worden sind. Es ist überliefert, dass die Gesellschaften im damaligen Palästina nach Monden die Zeit zählten, was einen praktischen Charakter hatte, besonders was die Agrarwirtschaft betraf. So sind Überlieferungen vorhanden die von Menschen sprechen, die alt wie "Methusalem" geworden sein sollen, spricht von 600 bis 900 Jahren. Das lag aber an Übersetzungsfehlern, denn es waren statt Jahre immer Monde gemeint.
Die Königslinie wurde nicht alt. Meistens wurde der eine König ermordet und der Mörder besetzte dessen Thron. In der Priesterlinie verhielt sich das etwas anders. Da Priester nicht im "Schweiße ihres Angesichts" arbeiten mussten wurden sie meist älter als 50 Jahre und das auch völlig ohne Antibiotika, denn ihre körperlichen Belastungen waren gering.
Von David bis Jesus(1000 Jahre) nichts als Mord in der Königslinie, der Jesus nie zuzuordnen war und nur die christlichen Gerüchte ihn zum "König" der Juden erhöhen wollten. In jener Zeit waren Bedrohungen der Juden üblich, etwa durch Assyrer, Sanheribs Heere , die immer Jerusalem einnehmen wollten um Juda zu besetzen.(ca 700 v.u.Z)als in Griechenland die Vorsokratiker bereits einen Ethos erklärten der das Niveau der Bergpredigt locker erreichte.

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

30.08.2015 07:58
#42 RE: Andererseits Snooker antworten

Zitat von gapping
Im Grundes ist es das Snooker, dass das Christentum auf der Lüge beruht, weshalb es nur durch Zwang erhalten werden konnte. Sobald die Basis eine freiwillige ist, beginnen die Menschen sich von den christlichen Spuk abzuwenden.

Ich kenne natürlich die Theorien, dass das Christentum auf Lügen beruhen soll. Ich kenne allerdings auch die Kritiken dazu. Die Grundlehren des Christentums leben aus sich selbst heraus. Dazu bedarf es keines Zwanges. Der wurde nur benötigt, um die Grundlehren zu korrumpieren, und sie der Politik dienbar zu machen. In dieser Korruption liegt die Lüge. Von diesem Spuk werden sich immer mehr Menschen abwenden. Das ist wohl wahr!

Zitat von gapping
Weil allerdings das Christentum bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts seinen zwang ausüben konnte, sind viele Menschen derart geprägt, dass eine Befreiung von Kirche und Religion nicht ohne weiteres möglich ist. Die Angst vor "Gott" lebt ist evident und zeigt den Irrsinn des Glaubens in seiner gesamten Tragweite.
Nur auf Lüge und Mord existieren zu können, ist allerdings schon ein dreistes Stück der Religionsgeschichte.

Der Irrsinn im Glauben besteht ja gerade darin, "Angst" vor Gott zu haben. Ein solcher Glaube ist tatsächlich irrsinng und widerpsricht den Grundlehren des Christentums. Der Grund für die "Angst" vor Gott liegt in der Einmischung und dem Angriff der Politik auf die Grundlehren des Christentums begründet.

Zitat von gapping
Die schlechte Beeinflussung des Religiösen betrifft in der Tat auch die Muslime und sogar Atheisten; die einen weil sie dem christlichen Vorbild nacheifern(Islam) und es noch mörderischer, noch verlogener mit ihrer Religion treiben(Islam) und die anderen, die Atheisten, weil sie am Bohren "dicker Bretter" schier verzweifeln, wie es der Philosoph und Atheist Michael Schmidt - Salomon trefflich in nahezu allen seinen Schriften, beschrieben hat.

Und woran liegt das deiner Meinung nach? Wenn der Atheismus doch so klar und so befreiend wäre, müsste der Glaube nicht erst "aufgebohrt" werden, sondern mit der Sprengkraft mehrerer Nuklear-Waffen einfach weggesprengt werden können. Aber vielleicht bohrt der Atheismus ja auch an der falschen Ecke...


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SnookerRI Offline

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30.08.2015 08:03
#43 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von Perquestavolta
Dann überleg mal, was es für dich bedeuten würde, wenn das Christentum sich auf Einbildungen, Lügen und Fälschungen gründet.

Mach dir keine Hoffnungen, ich werde sicherlich kein Perquestavoltist. Das ist mir zu menschenverachtend. Ich wäre dann einfacher Atheist. Und du? Was würde es für dich bedeuten, wenn du dich irrst, und das Christentum die Wirklichkeit repräsentiert?

Zitat von Perquestavolta
Dieser Johannes müsste um die "Jahrhunderwende" gut 100 Jahre alt gewesen sein. Nur...es gab kein Antibiotika im ersten Jahrhundert, es gab keine Desinfektionsmittel, es gab überhaupt keine Kenntnisse über bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser
es gab keine Kenntnisse über gefährliche Viren, die von Nagetieren auf die Lebensmittel der Menschen übergehen können und oftmals direkt auf den Menschen selbst. Die Menschen des 1. Jahrhunderts konnten niemals älter werden als 50 - 60 Jahre. Und das war nur den Reichen vorbehalten, das diese meist unter 100% hygienischeren Lebensumständen 10 . 15 Jahre länger lebten.

Wenn du nicht alle Quellen, die dieser Aussage widersprechen, als Fälschungen betrachten würdest, könntest du dich im Netz ausreichend darüber informieren.


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Perquestavolta Offline



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30.08.2015 08:49
#44 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #43

Zitat von Perquestavolta
Dann überleg mal, was es für dich bedeuten würde, wenn das Christentum sich auf Einbildungen, Lügen und Fälschungen gründet.
Mach dir keine Hoffnungen, ich werde sicherlich kein Perquestavoltist. Das ist mir zu menschenverachtend. Ich wäre dann einfacher Atheist. Und du? Was würde es für dich bedeuten, wenn du dich irrst, und das Christentum die Wirklichkeit repräsentiert?

Ich würde dann aus Überzeugung Zeuge Jehovas
Aber du hättest im Falle, dass du dich irrst, ziemlich lange Eselsohren und es ist wohl kaum anzunehmen, dass du dann gleich mit dir als einfacher Atheist selbst zufrieden wärst. Immerhin weis die Psychoanalyse schon ziemlich lange, dass Gott das narzistische Arschloch des menschlichen Überichs ist, welches vor allem die gemütsmäßige Befindlichkeit der ICH-Egozentrik bedient.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #43
Zitat von SnookerRI im Beitrag #43

[Zitat Perquestavolta] Dieser Johannes müsste um die "Jahrhunderwende" gut 100 Jahre alt gewesen sein. Nur...es gab kein Antibiotika im ersten Jahrhundert, es gab keine Desinfektionsmittel, es gab überhaupt keine Kenntnisse über bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser
es gab keine Kenntnisse über gefährliche Viren, die von Nagetieren auf die Lebensmittel der Menschen übergehen können und oftmals direkt auf den Menschen selbst. Die Menschen des 1. Jahrhunderts konnten niemals älter werden als 50 - 60 Jahre. Und es war nur den Reichen vorbehalten, das diese meist unter 100% hygienischeren Lebensumständen 10 . 15 Jahre länger lebten als die Armen.
Wenn du nicht alle Quellen, die dieser Aussage widersprechen, als Fälschungen betrachten würdest, könntest du dich im Netz ausreichend darüber informieren.
Gehts auch noch bescheuerter? Du hältst doch doch die Daten welche meine Behauptung belegen für Fälschungen.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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30.08.2015 09:01
#45 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von Perquestavolta
Ich würde dann aus Überzeugung Zeuge Jehovas

Das glaubst du doch selbst nicht. Selten so gelacht... Stell das mal in den Witze-Thread... Da passt sowas hin...

Zitat von Perquestavolta
Aber du hättest im Falle, dass du dich irrst, ziemlich lange Eselsohren und es ist wohl kaum anzunehmen, dass du dann gleich mit dir als einfacher Atheist selbst zufrieden wärst. Immerhin weis die Psychoanalyse schon ziemlich lange, dass Gott das narzistische Arschloch des menschlichen Überichs ist, welches vor allem die gemütsmäßige Befindlichkeit der ICH-Egozentrik bedient.

Du gönnst mir aber auch gar nichts, oder?

Was du mit deinem Gottesverständnis eines narzistischen Arschlochs anfängst, bleibt ganz allein deine Sache. Damit habe ich nichts zu tun...

Zitat von Perquestavolta
Gehts auch noch bescheuerter? Du hältst doch doch die Daten welche meine Behauptung belegen, für Fälschungen.

Nö, ich bin ja nicht so, wie du... Ich kenne lediglich die Kritik zu ... erm... den Daten, welche deine Behauptung belegen.


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gapping Offline



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30.08.2015 13:31
#46 RE: Andererseits Snooker antworten

Das Christentum hat seine Vorgeschichte im Judentum, das seine Bedrohung durch Hethiter und Pharaonen mit der Erfindung Gottes abwendete. Die geniale Idee, um mit einem imaginären Bündnispartner das Überleben zu sichern zeigt phantastische Größe. Gott oder Jahwe, war nun in der Welt und Nachahmer wie die Christen erkannten welchen Profit man aus den Gläubigen schlagen kann und wie man die instrumentalisieren kann, ihnen Werte zu schaffen, die gewiss und von Anbeginn, immer weniger Beteiligten zukamen.

Das Schlimme an der Geschichte ist, dass die europäischen Menschen den Irrglauben übernommen haben und mit ihre Glaubenskopie ein jüdisch-christliches Abendland sehen, obwohl sich gleichzeitig ein unbändiger Hass der auf die Juden konzentriert(e). Dieses Paradoxon musste kaschiert werden durch eine Erweiterung des Gottesbildes die Dreieinigkeit bis heute, wo der Katholizismus schon ein Quartett mit der "Heiligen Mutter Gottes" präsentiert und die Kopie der Kopie, der Islam einen "Heiligen Propheten" präsentiert, fast schon entmenschlicht, der gegenüber Jesus den Fortschritt hat, dass er nicht alleine in den Himmel aufgefahren ist, sondern mit Pferd.

Ein heutiger Himmelsfahrer zu Gott würde einen Daimler oder Bentley benutzen, möglicherweise. Su Snooker bist schon eine Stufe weiter und möchtest neben dem Allmächtigen schon das Allumfassende in Gott sehen, der mit den Niedrigkeiten nur ein Gott eines kleines Volkes zu sein, nichts zu tun hat, sondern in eine unermessliche Größe erhöht wird, wobei man noch nicht weiß, was das Unermessliche überhaupt ist.

Einen Glauben Snooker kann man nicht vernichten, oder verbieten und das sollte man nicht und nie tun. Man kann nur über Glauben aufklären, dass er mit Wissen nichts zu tun hat. Das ist schwierig, weil die Infektion mit dem Glauben oft genug unüberwindlich scheint und Aufklärung meistens nichts nützt. Letztlich führt die Erfahrungs- und Empathie-Fähigkeit eines Menschen dazu, dass er sich vom Glauben emanzipiert und bei der Vereinigung mit der Natur offenbar wird, welcher Unsinn Religion und Monotheismus enthalten und wie das Beharren auf einen Gott die Einfalt fördert und die Vielfalt verloren geht.

Die Angst vor Gott ist ja systematisch geschürt. Daraufhin füllt sich ja so manche Kollekte und wird Unterwerfung gefordert. Mit dieser Methode hält man die Menschen vom eigenen Bewusstsein fern und lässt sie in dem Glauben, dass eine höhere Macht alles regelt, was ja dann auch tatsächlich der Fall ist, wenn man an die kirchlichen Strukturen denkt, oder die islamischen, die zionistischen die immer ausdrücken, dass nur einer bestimmen soll. Hierarchie und Patriarchat. Darum wird ja Gott auch als Vater genannt, weil er die stärkeren Muskeln hat. Nur der Geist fehlt Gott, sonst hätte man keinen "Heiligen Geist" dazu basteln müssen; und selbstverständlich die Erbfolge, der Sohn und nicht die Tochter, als Sklavin(Hagar) und Mutter(Sarah).

Der destruktive Sinn im Glauben, seine Intoleranz gegen Anders- und Nichtgläubige ist es der bekämpft werden muss. Keine Toleranz für Intoleranz!

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

30.08.2015 17:14
#47 RE: Andererseits Snooker antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #45

Zitat von Perquestavolta
Ich würde dann aus Überzeugung Zeuge Jehovas
Das glaubst du doch selbst nicht. Selten so gelacht... Stell das mal in den Witze-Thread... Da passt sowas hin...

Zitat von Perquestavolta
Aber du hättest im Falle, dass du dich irrst, ziemlich lange Eselsohren und es ist wohl kaum anzunehmen, dass du dann gleich mit dir als einfacher Atheist selbst zufrieden wärst. Immerhin weis die Psychoanalyse schon ziemlich lange, dass Gott das narzisstische Arschloch des menschlichen Überichs ist, welches vor allem die gemütsmäßige Befindlichkeit der ICH-Egozentrik bedient.

Du gönnst mir aber auch gar nichts, oder?




Natürlich gönne ich dir Gott. Jeder soll das kriegen was er sich verdient.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #45

Was du mit deinem Gottesverständnis eines narzisstischen Arschlochs anfängst, bleibt ganz allein deine Sache. Damit habe ich nichts zu tun...
Das will ich doch hoffen, Snooker. Religion setzt im Gehirn Glückshormone frei. Unter anderem solche die die man Endorphine nennt und die in ihrer chemischen Struktur die gleichen Eigenschaften haben wie die Alkaloide des Schlafmohns. welche neben ihrer sonst positiven schmerzlindernden Wirkung auch Euphorie auslösen und damit enormes Suchtpotential haben.
"Evolutär" betrachtet, war Religion daher auch immer sehr nützlich und hat aber auch sehr missbräuchliche und daher finsteren Schattenseiten, da die Süchtigen nie mehr von ihrer Drogensucht loskommen. Weil ihr Dealer fast mitten im eigenen Gehirn sitzt.
Da, wo auch Spielsüchtige ihren Dealer sitzen haben.
Vor allem für Menschen mit Veranlagung zu narzisstischen Persönlichkeitsstörungen, ist Gott "Jehova" ein ausgesprochen ideales (geistiges) Substrat für den "Hauseigenen" Endorphin-Anbau.
Deswegen kann man dem einzelnen ZJ auch gar keine "persönlichen Vorwürfe machen, wenn er anfängt sich genau gleich zu verhalten, wie ein gewöhnlicher Drogenabhängiger, dem der Entzug droht.

Deswegen ist Gott ein narzisstisches Arschloch, das sich in der Gruppendynamik (Schwarmdummheit) über die Gesamtstruktur seiner Abhängigen verteilt und daher mit dem Sinnbild einer sehr narzisstischen Medusa vergleichbar ist, welcher man einen Kopf (ein Arschloch) abhackt und der sogleich wieder 7 neue Köpfe nachwachsen.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #45

Zitat von Perquestavolta
Gehts auch noch bescheuerter? Du hältst doch doch die Daten welche meine Behauptung belegen, für Fälschungen.

Nö, ich bin ja nicht so, wie du... Ich kenne lediglich die Kritik zu ... erm... den Daten, welche deine Behauptung belegen.

Das ist logisch, oder besser, gar nicht anders zu erwarten.

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Religion vergiftet die Welt

gapping Offline



Beiträge: 613

30.08.2015 21:02
#48 Nebenbei Perquestavolta antworten

hättest Du Snooker auf die Publikation "Der blinde Uhrmacher" von Richard Dawkins hinweisen können, oder auf Susan Blackmores "Die Macht der Meme".

Und wer hätte gedacht, dass in diesem Forum Staaten, die zum Zeitpunkt der Entstehung des Islamismus noch gar nicht existierten eben für diesen heran gezogen werden.

Darüber könnte man ein Spiel, sogar ein Friedensspiel entwickeln. Bis zur nächsten Gamescom.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.738

30.08.2015 23:54
#49 RE: Nebenbei Perquestavolta antworten

Zitat von gapping im Beitrag #48
hättest Du Snooker auf die Publikation "Der blinde Uhrmacher" von Richard Dawkins hinweisen können, oder auf Susan Blackmores "Die Macht der Meme".

Und wer hätte gedacht, dass in diesem Forum Staaten, die zum Zeitpunkt der Entstehung des Islamismus noch gar nicht existierten eben für diesen heran gezogen werden.

Darüber könnte man ein Spiel, sogar ein Friedensspiel entwickeln. Bis zur nächsten Gamescom.

Gruß gapping


Snooker geht auf das alles gar nicht ein. Kann er auch gar nicht. In seiner Sicht der Dinge und im Verstehen ihrer Zusammenhänge, geht Snooker immer vom zweifelsfreien Glauben an das Absolute, allem Übergeordneten aus. Jedwede andere Position oder jeder anderer Standpunkt ist falsch und darf im Idealfall gerade noch als die eigene Meinung des Gegenüber toleriert werden.

Besonders süchtige "Gläubige" - fühlen sich ständig persönliche angegriffen und herabgesetzt, wenn sie ihre absoluten Wahrheitsanspruch "respektloser" Kritik ausgesetzt sehen und dies um so höher sie sich in der Hierarchie ihrer eigenen Wertungs-Ordnung über der Position der Kritiker stellen.

Das gilt im besonderen auch für Islamisten. Menschen, die sich einer religiösen Gruppierung zuwenden, welche sich selbst für das Auserwählte Volk Gottes hält, treffen diese Entscheidung meist aus einer Lebenskriese heraus, die auch genauso meist eine unzufriedene Selbst-Bewertungskriese ist. Die Gefühle und Emotionen, die sie dann anfänglich in dieser Gruppe erleben, sind die gleichen und selben, wie Verliebte sie haben.

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Religion vergiftet die Welt

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.048

31.08.2015 06:52
#50 RE: Andererseits Snooker antworten

Zitat von gapping
Das Christentum hat seine Vorgeschichte im Judentum, das seine Bedrohung durch Hethiter und Pharaonen mit der Erfindung Gottes abwendete. Die geniale Idee, um mit einem imaginären Bündnispartner das Überleben zu sichern zeigt phantastische Größe. Gott oder Jahwe, war nun in der Welt und Nachahmer wie die Christen erkannten welchen Profit man aus den Gläubigen schlagen kann und wie man die instrumentalisieren kann, ihnen Werte zu schaffen, die gewiss und von Anbeginn, immer weniger Beteiligten zukamen.

Die Hethiter und Pharaonen befehligten mächtigere Heere als das die Juden jemals vorweisen konnten. Militärisch waren die Israeliten den umliegenden Nachbarnationen immer unterlegen. Die bloße Erfindung eines Gottes, der ja auch nur einer unter vielen anderen Erfindungen gewesen wäre, hätte den Untergang dieser kleinen Volksgruppe nicht aufhalten können. Was soll denn an diesem Vulkangott so besonders gewesen sein?

Zitat von gapping
Das Schlimme an der Geschichte ist, dass die europäischen Menschen den Irrglauben übernommen haben und mit ihre Glaubenskopie ein jüdisch-christliches Abendland sehen, obwohl sich gleichzeitig ein unbändiger Hass der auf die Juden konzentriert(e). Dieses Paradoxon musste kaschiert werden durch eine Erweiterung des Gottesbildes die Dreieinigkeit bis heute, wo der Katholizismus schon ein Quartett mit der "Heiligen Mutter Gottes" präsentiert und die Kopie der Kopie, der Islam einen "Heiligen Propheten" präsentiert, fast schon entmenschlicht, der gegenüber Jesus den Fortschritt hat, dass er nicht alleine in den Himmel aufgefahren ist, sondern mit Pferd.

Die vielen Irrlehren, die sich durch menschliche Überlieferungen in die Glaubensbekenntnisse einschlichen, stellten immer schon ein großes Problem dar. Hass auf Juden? Dreieinigkeit? In der Bibel findet sich darauf kein Hinweis, aus dem man das ableiten könnte. Trotzdem ist es, wie du es ausführst, zum bestimmende Thema in der Christenheit geworden. Daran setzt dann ja auch die Kritik von Theisten und Atheisten an.

Zitat von gapping
Ein heutiger Himmelsfahrer zu Gott würde einen Daimler oder Bentley benutzen, möglicherweise. Su Snooker bist schon eine Stufe weiter und möchtest neben dem Allmächtigen schon das Allumfassende in Gott sehen, der mit den Niedrigkeiten nur ein Gott eines kleines Volkes zu sein, nichts zu tun hat, sondern in eine unermessliche Größe erhöht wird, wobei man noch nicht weiß, was das Unermessliche überhaupt ist.

Daimler oder Bentley? Ja der Showeffekt wäre groß. Darum geht es bei der Himmelfahrt allerdings nicht.
Bezüglich der Unermesslichkeit sagst du selbst ja immer: Wir können nicht alles wissen. Darum forschen wir auch weiter. Sowohl in Naturwissenschaften als auch in Geisteswissenschaften.

Zitat von gapping
Einen Glauben Snooker kann man nicht vernichten, oder verbieten und das sollte man nicht und nie tun. Man kann nur über Glauben aufklären, dass er mit Wissen nichts zu tun hat. Das ist schwierig, weil die Infektion mit dem Glauben oft genug unüberwindlich scheint und Aufklärung meistens nichts nützt. Letztlich führt die Erfahrungs- und Empathie-Fähigkeit eines Menschen dazu, dass er sich vom Glauben emanzipiert und bei der Vereinigung mit der Natur offenbar wird, welcher Unsinn Religion und Monotheismus enthalten und wie das Beharren auf einen Gott die Einfalt fördert und die Vielfalt verloren geht.

Da du schon den Bezug zu einer Krankheit herstellst: Ein Arzt will die Krankheit heilen. Sodass der Kranke nicht mehr darunter leidet. In diesem Sinne soll der Gläubige, der für "krank" erklärt wird, seinen Glauben und damit seine Krankheit durch die Therapien des Materialismus und des Atheismus verlieren. Der Sinn hinter der Aufklärung aus atheistischer Sicht bleibt also die Vernichtung der Krankheit "Glauben". Was ist denn mit denen, die sich durch ihre Erfahrungs- und Empathiefähigkeit dem Glauben zuwenden und sich darin gestärkt sehen? Der Glaube öffnet den Blick für die Vielfalt.

Zitat von gapping
Die Angst vor Gott ist ja systematisch geschürt. Daraufhin füllt sich ja so manche Kollekte und wird Unterwerfung gefordert. Mit dieser Methode hält man die Menschen vom eigenen Bewusstsein fern und lässt sie in dem Glauben, dass eine höhere Macht alles regelt, was ja dann auch tatsächlich der Fall ist, wenn man an die kirchlichen Strukturen denkt, oder die islamischen, die zionistischen die immer ausdrücken, dass nur einer bestimmen soll. Hierarchie und Patriarchat. Darum wird ja Gott auch als Vater genannt, weil er die stärkeren Muskeln hat. Nur der Geist fehlt Gott, sonst hätte man keinen "Heiligen Geist" dazu basteln müssen; und selbstverständlich die Erbfolge, der Sohn und nicht die Tochter, als Sklavin(Hagar) und Mutter(Sarah).

Angst vor Gott? Unterwerfung unter die Herrschaft menschlicher Führer, die sich von Gott beauftragt fühlen? Ja das hat es immer wieder gegeben und das wird auch stets kritisiert. Nicht nur von Atheisten.

Zitat von gapping
Der destruktive Sinn im Glauben, seine Intoleranz gegen Anders- und Nichtgläubige ist es der bekämpft werden muss. Keine Toleranz für Intoleranz!

Inwieweit toleriert denn der Atheimus den Theismus, wenn er diesen als "Infektion" und als "Krankheit" auffasst?


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