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Dieses Thema hat 66 Antworten
und wurde 4.938 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
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gapping Offline



Beiträge: 613

22.08.2015 11:55
Gamescom als Antikultur? antworten

Gewaltspielszene trifft auf permanente Verblödungsformen. Neuerungen in Auflagen alter Gewaltspielszenarien mit noch hässlicheren Monstern, noch mehr Blutdurst und Blutzoll. Wer gewinnt? Eine Industrie, die nicht in der Lage ist, sinnvolle Spiele zu entwickeln, die zur Abwechslung auch mal gewaltfrei sein dürften. So gehen die neuen Spiele, oder Neuerungen von bereits vorhandenen Spielen in ein völlig kulturloses Niveau, das keine Rücksicht auf Ethos und/oder Humanismus nimmt.
Beispiele:
1)Dark Souls 3, als härtestes Spiel aller Zeiten propagandistisch vorgestellt untermalt von Plant's Musik(2014)

2)Adel und Helden in Final Fantasy 15, das deutlich den Helden und den Adligen gleichstellt, in denen das Fußvolk zünftig diskreditiert ist.

3)Homeground, ein lächerliches Spiel in dem die USA von Nord-Korea besetzt werden, dunkel ausgemalt von Swans(2014)

4)Quantum Break, das Auftragskiller und Geheimagenten auf Zeitreise schickt in Szene gesetzt von The White Birch(2015)

5)Nicht fehlen durfte der Blödsinn um Mad Max mit der INhaltlosigkeit von 2:54(2012)

6) Die "Star Wars Battlefront" mit dem Untertitel Dogfighter(welche Einfalt)psychedelisch ausgestaltet von Pineapple Thief(2015)

7) "Scalebound", hier geht es um das Drachen zähmen, mit dem man sich hohe Verkaufszahlen verspricht; eingehämmert von Downfall of Gaia(2012)

8) "Mafia 3" Gangstertum verharmlosen und so auf die Zukunft vorbereiten beballert von Iron Maiden(2014)

9) "Just Cause 3" Expositions Wirr Warr vom Allerunmöglichsten mit bluesigem Rock'n Roll von Gov'T Mule präsentiert.

10)"Doom Monster"(nicht zu fassen) und doch untermalt mit dem Metall-Epos von Earth(Primitive and deadly...)in dem Mark Lanegan seine Stimme leiht die in endzeitähnlicher Attitüde präsentiert wird.

11)"Raise of the Tomb Rider" als billiger Lara Croft Blödsinn psychedelisch untermalt von Tame Impala(2015)

12)"Battlekorn" Buntes Wildes Geballere ohne Sinn und auch hier die widersprüchliche Untermalung Brace Choir(2014)

13)"The Phantom Plain" schnell charakterisiert: Waffen, Waffen, Waffen! Und natürlich Music, diesmal von Anathema (2014). Zusammenhanglos.

14)"Total Warhammer", erscheint erst 2016 in Szene gesetzt mit The Melvins(2015)

15)"World of Warcraft", darf unter Blöd nicht fehlen mit den billigen Klischees von Legionen und Schlachten. Bedonnert von Machine Head(2014)

16)"Unravel Fades" wo einem schlicht die Worte fehlen betont von Muse(2015)

17)"Blood Bowl 2" Orks und Elfen im Wechsel als nichtssagendes Szenario und gewürzt mit NIN(2014)

18)"Rainbow six/Siege" als Anti-Terror der selber Terror ist. Bespielt von Archive (2015)

Die einzelnen Musikeinträge liegen nicht den Spielen selbst zugrunde, sondern wurden beim Präsentieren der Spiele von den Shops abgespielt.

Primitiv langweilig bis empörend.

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

22.08.2015 14:59
#2 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von gapping
So gehen die neuen Spiele, oder Neuerungen von bereits vorhandenen Spielen in ein völlig kulturloses Niveau, das keine Rücksicht auf Ethos und/oder Humanismus nimmt.

Daran ist bestimmt wieder der Monotheismus schuld. Wenn es keinen Gottglauben mehr gibt, gibts auch keine Gewaltspiele mehr. Nur noch Tetris - aber ohne Explosionseffekte...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

22.08.2015 15:15
#3 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #2

Zitat von gapping
So gehen die neuen Spiele, oder Neuerungen von bereits vorhandenen Spielen in ein völlig kulturloses Niveau, das keine Rücksicht auf Ethos und/oder Humanismus nimmt.
Daran ist bestimmt wieder der Monotheismus schuld. Wenn es keinen Gottglauben mehr gibt, gibts auch keine Gewaltspiele mehr. Nur noch Tetris - aber ohne Explosionseffekte...



Der christliche Kulturkreis hat gerade die Musik zu einer Hochblüte gebracht die ihresgleichen sucht.
Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Messias fehlen bei uns zu keiner Adventszeit.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

22.08.2015 20:27
#4 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #3
Zitat von SnookerRI im Beitrag #2

Zitat von gapping
So gehen die neuen Spiele, oder Neuerungen von bereits vorhandenen Spielen in ein völlig kulturloses Niveau, das keine Rücksicht auf Ethos und/oder Humanismus nimmt.
Daran ist bestimmt wieder der Monotheismus schuld. Wenn es keinen Gottglauben mehr gibt, gibts auch keine Gewaltspiele mehr. Nur noch Tetris - aber ohne Explosionseffekte...


Der christliche Kulturkreis hat gerade die Musik zu einer Hochblüte gebracht die ihresgleichen sucht.
Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Messias fehlen bei uns zu keiner Adventszeit.



Kirchenmusik ist für die ZJ eine Komposition Satans. Solltest du wissen, Reisender. Überhaupt sind nach ihren Vorstellungen, alle anderen Religionen außer die des Wachturm-Wahns, Heilslehren des Teufels. Steht sogar auf ihrer offiziellen Internetseite.

Der kalte Krieg zwischen den Bekenntnisreligionen des Christentums ist auch ein Game. Sogar Gott und Teufel spielen sich gegenseitig die Beute ins Netz.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

22.08.2015 20:32
#5 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von Perquestavolta
Kirchenmusik ist für die ZJ eine Komposition Satans. Solltest du wissen, Reisender. Überhaupt sind nach ihren Vorstellungen, alle anderen Religionen außer die des Wachturm-Wahns, Heilslehren des Teufels. Steht sogar auf ihrer offiziellen Internetseite.

Musst du jetzt jeden Thread in deinen persönlichen: "Ich hasse die Scheiß-ZJ"-Thread umbiegen? Darum geht es hier doch gar nicht! Bleib doch mal bitte bei der Sache.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

23.08.2015 21:29
#6 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #5

Zitat von Perquestavolta
Kirchenmusik ist für die ZJ eine Komposition Satans. Solltest du wissen, Reisender. Überhaupt sind nach ihren Vorstellungen, alle anderen Religionen außer die des Wachturm-Wahns, Heilslehren des Teufels. Steht sogar auf ihrer offiziellen Internetseite.
Musst du jetzt jeden Thread in deinen persönlichen: "Ich hasse die Scheiß-ZJ"-Thread umbiegen? Darum geht es hier doch gar nicht! Bleib doch mal bitte bei der Sache.



Müssen tu ich nicht, aber ich finde an dem Game zunehmend Gefallen. Außerdem bin ich Überzeugt, dass der Mensch Fehler machen muss und soll. Und nur Glaube ihn daran hindert, etwas daraus zu lernen. Überhaupt ist das Leben immer ein Risiko und deswegen sind auch Spiele sehr wichtig, um spielend fürs Leben zu lernen.

Kultur ist hingegen immer Geschmackssache. Nicht wenige Leute verwechseln Kultur sogar mit "Selbstbeweihräucherungskult". Unter anderem auch die ZJ
Die digitale "World" ist die Welt der Zukunft. Und das ist gut so.
Menschen können die Intelligenz ihrer Artgenossen benutzen, ohne den Lösungsweg selber verstehen zu müssen. Das Internet, die virtuelle Gedankenwelt unserer Mitmenschen. ist die Vernetzung von Milliarden neuronaler Universen.

Warum also sollte Gamescom Antikultur sein??

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

23.08.2015 21:46
#7 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Diese Ballerspiele sind nur etwas für ewig pubertierende Jugendliche.
Allerdings gibt es diese inzwischen in fast allen Altersstufen.
Ich kann mir überhaupt nichts langweiligeres vorstellen!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

gapping Offline



Beiträge: 613

23.08.2015 21:57
#8 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Wenigstens Einer der die Dinge sieht wie sie sind, Lukrez; und in der Tat war es langweilig auf der Gamescom und doch ist langweilig ein verharmlosender Begriff für jenen Teil der Gamescom, die Gewaltspiele präsentierte. Viele werden ja durch Gewaltspielszenarien auf die schiefe Bahn erst gebracht.
Sobald etwas ohne Ethos dargebracht wird handelt es sich um Antikultur. Wie jemand den Bogen schlagen will von Gewaltspielen zu Kirchenmusik von Bach hat keinen Bezug zu meinem Beitrag!

Gruß gapping

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

24.08.2015 20:01
#9 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von Perquestavolta
Müssen tu ich nicht, aber ich finde an dem Game zunehmend Gefallen.

Nicht jeder findet an deinem "Game" Gefallen. Ich meine, ich finds witzig. Von mir aus kannst du so weiter machen - Bin aber doch gespannt, was die anderen dann dazu sagen werden...

Zitat von Perquestavolta
Kultur ist hingegen immer Geschmackssache. Nicht wenige Leute verwechseln Kultur sogar mit "Selbstbeweihräucherungskult". Unter anderem auch die ZJ

Und nicht zu vergessen: die Perquestavoltas

Zitat von Perquestavolta
Die digitale "World" ist die Welt der Zukunft. Und das ist gut so.

Tja, solange wir genug Strom haben, ist das wohl so. Bin gespannt, zukunftsreif die digitale Welt ist, wenn die Ressourcen- und Energie-Kriege intensiver geführt werden.

Zitat von Perquestavolta
Menschen können die Intelligenz ihrer Artgenossen benutzen, ohne den Lösungsweg selber verstehen zu müssen. Das Internet, die virtuelle Gedankenwelt unserer Mitmenschen. ist die Vernetzung von Milliarden neuronaler Universen.

Die Vernetzung alleine reicht nicht aus, um einen Lösungsweg verständlich zu machen. Und wenn es mehrere umkämpfte Lösungsvorschläge gibt, wird es immer Menschen geben, die unter diesen Konflikten zu leiden haben.


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Athon Offline




Beiträge: 2.180

25.08.2015 14:31
#10 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

@SnookerRI

Zitat
Zitat von Perquestavolta: Kultur ist hingegen immer Geschmackssache. Nicht wenige Leute verwechseln Kultur sogar mit "Selbstbeweihräucherungskult". Unter anderem auch die ZJ

Antwort Snooker: Und nicht zu vergessen: die Perquestavoltas


Und hinsichtlich eurer hiesigen Auseinandersetzung aber auch nicht die biblischen Worte vergessen: Auge um Auge, Zahn um Zahn... Aber, das praktiziert ihr ja schon hinreichend.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Athon Offline




Beiträge: 2.180

25.08.2015 14:56
#11 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

@gapping

Zitat von Gehirnforscher Manfred Spitzer, Ulm
Was wollen wir mit Menschen, die sich nur für Pornos, Geballere und Alkohol interessieren? Die Kultur ist die Software, die wir auf die Hardware Gehirn aufspielen. Wenn wir das dem Markt überlassen, kann es nicht gut gehen. Wenn erst die Gehirne einer ganzen Generation vermüllt sind, dann war es das! Wir haben in Deutschland als Rohstoff nur die Hirne der nächsten Generation.


Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

25.08.2015 15:41
#12 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #11
@gapping

Zitat von Gehirnforscher Manfred Spitzer, Ulm
Was wollen wir mit Menschen, die sich nur für Pornos, Geballere und Alkohol interessieren? Die Kultur ist die Software, die wir auf die Hardware Gehirn aufspielen. Wenn wir das dem Markt überlassen, kann es nicht gut gehen. Wenn erst die Gehirne einer ganzen Generation vermüllt sind, dann war es das! Wir haben in Deutschland als Rohstoff nur die Hirne der nächsten Generation.

Dem ist nichts hinzuzufügen.



Im ehemaligen Ostblock wurde das nicht dem Markt überlassen, sondern die Ideologen des Staates
haben das in die Hand genommen.
Und??? Ist es gut gegangen???

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

25.08.2015 17:34
#13 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #11
@gapping

Zitat von Gehirnforscher Manfred Spitzer, Ulm
Was wollen wir mit Menschen, die sich nur für Pornos, Geballere und Alkohol interessieren? Die Kultur ist die Software, die wir auf die Hardware Gehirn aufspielen. Wenn wir das dem Markt überlassen, kann es nicht gut gehen. Wenn erst die Gehirne einer ganzen Generation vermüllt sind, dann war es das! Wir haben in Deutschland als Rohstoff nur die Hirne der nächsten Generation.

Dem ist nichts hinzuzufügen.



Flatratesaufen gehört in den Ex-Ostblockstaaten zum gelebten Christentum. Die Wodka-Kultur ist dort auch Teil politischer Entscheidungen.
Aber bezüglich Computerspiele gibt es ganz andere Studienergebnisse. Guckst du hier: http://www.welt.de/wissenschaft/article1...r-Spielern.html

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Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

25.08.2015 17:59
#14 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Außerdem bin ich zu 100% überzeugt, dass spielen ein wichtiger natürlicher Trieb ist, den wir nicht zufällig von der Evolution geschenkt bekommen haben.
Ein Unfallrisiko gibt es immer und überall. Und veranlagte Suchtgefährdete gibt und gab es auch besonders unter den genialen Mitgründern unserer sogenannten europäischen WERTEkultur.
Viele große Künstler, Musiker, Schriftsteller und auch Wissenschaftler hatten stets ein sehr verzerrtes und oft auch abartiges Verhältnis zur Wirklichkeit des eigenen Lebens. Nur, das blenden wir immer aus wenn wir von Ihnen reden.

Auch wissenschaftliches Forschen ist letztendlich nichts anderes als Spielen, wenn man etwas genauer hinschaut und von der Idealisierung und selbstbeweihräucherischen Wertung des eigenen Weltbildes etwas Abstand nimmt.

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gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 20:54
#15 RE: Gamescom als Antikultur?@Athon antworten

Natürlich ist die Aussage von Spitzer richtig. Allerdings kann man das Gewabere in den Gewaltspielszenarien mit der Lust an Exzessen vergleichen, die sich per Religion in der Realität vor unseren Augen abspielt. Der virtuellen Zerstörungsszene folgt die Zerstörungsszene in der Realität. Die Studien des Kriminologen Pfeiffer haben sich als richtig heraus gestellt.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 20:59
#16 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Ob Marktkapitalismus im Westen oder Staatskapitalismus im ehemaligen Osten : Hier können sich nicht solche Unterschiede etablieren, weil sich beide Systeme als waffenstarrend geriert haben. Wer hat denn schon an die pseudokommunistische Phraseologie eines Lenin(Uljanow) geglaubt, der sich seine Propaganda von Kaiser Wilhelm II bezahlen ließ? Stalin schon mal nicht.

Und wer könnte einem Obama glauben wenn der zur Kanzlerin meint, sie wäre nicht unter den Belauschten und Abgehörten? Die Linie von Hoover zu Tennet lässt sich leicht(ideologisch) ziehen.

Ebenso diejenige von Andropow zu Gorbatschow. Dennoch wurde der Russe zum Mann des 20. Jahrhunderts und nicht Kennedy oder Reagan.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 21:03
#17 RE: Gamescom als Antikultur? antworten

Flateratesaufen, Perquestavolta, ist eine Erfindung des Westens(Bei Dir gerät da einiges Durcheinander)!

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 21:06
#18 <@Perquestavolta antworten

Natürlich ist der Spieltrieb den Menschen innewohnend, Perquestavolta.
Nirgendwo allerdings ist festgelegt, dass der Spieltrieb zwangsläufig ein destruktiver Trieb ist. Da sind Dir eine paar Grundsätze philosophischer Erkenntnisse verloren gegangen. Mit Naivität kann man die Gewaltspielszenarien schon lange nicht mehr betrachten.(Mit ein paar Mouseclicks kannst Du Dir die Studie des Kriminologen Pfeifer herunter laden).

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

25.08.2015 21:08
#19 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von gapping im Beitrag #15
Natürlich ist die Aussage von Spitzer richtig. Allerdings kann man das Gewabere in den Gewaltspielszenarien mit der Lust an Exzessen vergleichen, die sich per Religion in der Realität vor unseren Augen abspielt. Der virtuellen Zerstörungsszene folgt die Zerstörungsszene in der Realität. Die Studien des Kriminologen Pfeiffer haben sich als richtig heraus gestellt.

Gruß gapping


Krieg, Konflikte und Gewalt gibt auch ohne Computerspiele. Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Fremde, Gewalt in der Familie... Die Nationalsozialisten kannten noch kein Computerspeiele, aber waren reich-lich gewalttätig..

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gapping Offline



Beiträge: 613

25.08.2015 21:50
#20 RE: <@Perquestavolta antworten

Ja richtig Perquestavolta, Krieg gibt es auch genug. Gerade deshalb müsste man den Krieg, die Destruktivität aus dem Spielebereich bannen, oder fehlt Dir hier eine Einsichtsfähigkeit. Wenn es Krieg schon genug gibt, warum dann noch mehr und das auch noch auf Spielebasis? Dass Du dafür Verständnis erheischen willst, kann sich mir nicht erschließen.

Exakt das, was in Kriegsspielen abgebildet wird, ist doch mit postfaschistischen Merkmalen und Allmachtsgefühlen(religiös) versehen, dass es einem vernünftigen Menschen auch mal reichen sollte, das mit dem Kriegspielen oder meinst Du nicht? Oder spielst Du selber an Kriegsspielen herum? Da rate ich Dir als Ersatz zu vitalem Sex oder Interesse an Kultur.

Gruß gapping

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

26.08.2015 13:40
#21 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von gapping im Beitrag #20
Ja richtig Perquestavolta, Krieg gibt es auch genug. Gerade deshalb müsste man den Krieg, die Destruktivität aus dem Spielebereich bannen, oder fehlt Dir hier eine Einsichtsfähigkeit. Wenn es Krieg schon genug gibt, warum dann noch mehr und das auch noch auf Spielebasis? Dass Du dafür Verständnis erheischen willst, kann sich mir nicht erschließen.

Exakt das, was in Kriegsspielen abgebildet wird, ist doch mit postfaschistischen Merkmalen und Allmachtsgefühlen(religiös) versehen, dass es einem vernünftigen Menschen auch mal reichen sollte, das mit dem Kriegspielen oder meinst Du nicht? Oder spielst Du selber an Kriegsspielen herum? Da rate ich Dir als Ersatz zu vitalem Sex oder Interesse an Kultur.

Gruß gapping


tut mir leid gapping, aber du ruderst in der Badewanne gegen deine persönlichen Feindbilder. Und du hast dir aus dem Kontext geschnitten, was du gerade mal so dafür brauchst.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

26.08.2015 16:03
#22 RE: <@Perquestavolta antworten

Im alten Rom gab es noch keine Computer, deshalb wurde das Spielen in große Arenen verlegt.
Dort floss dann echtes Blut und kein virtuelles, und die Menschen hatten ihre satanische Freude daran.
Gewaltspiele sind also nichts Neues, wie es überhaupt nichts Neues unter dem Himmel gibt, nur die Masken
ändern sich von Zeit zu Zeit.
Im späten Rom fanden die Spiele dann fast täglich statt, die Kultur war dekadent und spielsüchtig geworden,
hatte ihre Wehrhaftigkeit verloren und germanische Horden hatten leichtes Spiel sie auszulöschen.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.247

26.08.2015 19:37
#23 RE: <@Perquestavolta antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #22
Im alten Rom gab es noch keine Computer, deshalb wurde das Spielen in große Arenen verlegt.
Dort floss dann echtes Blut und kein virtuelles, und die Menschen hatten ihre satanische Freude daran.
Gewaltspiele sind also nichts Neues, wie es überhaupt nichts Neues unter dem Himmel gibt, nur die Masken
ändern sich von Zeit zu Zeit.
Im späten Rom fanden die Spiele dann fast täglich statt, die Kultur war dekadent und spielsüchtig geworden,
hatte ihre Wehrhaftigkeit verloren und germanische Horden hatten leichtes Spiel sie auszulöschen.


Die haben dann die Gewaltspiele christianisiert.

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gapping Offline



Beiträge: 613

27.08.2015 20:27
#24 RE: <@Perquestavolta antworten

Bei Gewaltspielen gibt es nichts zu relativieren, Perquestavolta. Wenn jemand hier rudert, dann bist Du das, weil Du die Sachlage der Auswirkungen von Gewaltspielszenarien nicht kennst. Aber Unwissenheit schützt nicht, Perquestavolta, darum solltest Du das Argument, dass man zu den vorhandenen realen Kriegen nicht auch noch virtuelle Kriege und Gewaltszenarien hinzu zu fügen bräuchte. Darum kann ich Feine komnpetenzfreie Ansicht hinsichtlich der Gewaltspiele(r) nicht teilen. Jenes Boot das Du da ruderst ist längst, so die seriösen Studien leck gesachlagen.

Gruß gapping

gapping Offline



Beiträge: 613

27.08.2015 20:35
#25 RE: <@Perquestavolta antworten

Erst mit dem Konzil von Nicäa (326 u.Z.)das von dem Heiden Konstantin moderiert wurde, etablierte sich das Christentum. Da fanden kaum noch Gladiatorenspiele statt. Die meisten Gewaltspielplätze waren in Agora umfunktioniert. Christen kämpften dann Seite an Seite mit dem Heiden und Massenmörder Konstantin, den sie zum "Heiligen" machten. Eine Christianisierung fand erst ab 380 u.Z. statt. Die Daten sind allgemein bekannt.

Gruß gapping

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