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 Christliche Kultur und Politik
gapping Offline



Beiträge: 613

28.08.2015 23:39
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit antworten

Sascha Lobo hat es kürzlich auf den Punkt gebracht, als er in Deutschland einen tief verwurzelten Rassismus konstatierte. Die Studie der UNI Bielefeld(Heitmeyer) macht die Tragweite des Rassismus in Deutschland noch deutlicher. Sie sieht 20 % der Bundesbürger als rassistisch und fremdenfeindlich.
Dass sich dies nicht in Wahlergebnissen, wie in Frankreich(Front Nacional), Britannien (UKIP) oder Ungarn(Joppik) noch nicht so auswirkte, dass diese Parteien in Regierungspositionen kommen könnten, ist für die nur eine Frage der Zeit. In England ist der Rassismus weit präsenter als in Deutschland, auch wenn man die jüngsten Ereignisse um die Flüchtlinge einbezieht, wie der McPherson-Bericht zeigt.
Dabei ist der englische Rassismus nicht einfach nur gegen "Coloured" sondern besonders auch gegen Polen und anderen slawischen Ländern besonders ausgeprägt.
In Frankreich steigt der Rassismus gegen Araber und Nordafrikaner proportional zu deren Ablehnung des französischen Staatsverständnisses an; und in Ungarn ist es eindeutig eine Renaissance des Faschismus gegenüber Minderheiten wie Sinti und Roma. Alles schon dagewesen und alle rassistischen Bewegungen sind instrumentalisiert von den herrschenden Kreisen, die daran interessiert sind, ihre Unfähigkeit Probleme zu lösen, statt sie zu machen, verbergen wollen.
Die Tatsache, dass Bildungsferne und Bildungsunwillige in eine Allianz mit Faschisten und Rassisten, die schon auch mal gebildet sind, hinein geraten hat erhebliche Brisanz.
Das ist daran zu erkennen, dass öffentliche Personen, wie der dumpfbackige Vorsitzende der SPD Gabriel sich sprachlich an den Jargon der Neo- und Altnazis anlehnen und leicht auch mal von "Pack" die Rede ist. Das jedenfalls ist nicht die Sprache, mit der man Rassisten und solche die es werden wollen, aus der Rassisten- Und Faschistenszene heraus löst, sondern höchstens die Allgemeinheit vor den Kopf stößt. So als hätten die Führer der Parteien, schon allein wegen ihrer teils bildungsbürgerlichen Herkunft, nicht bessere Möglichkeiten sich auszudrücken.
So bleibt es Sascha Lobo vorbehalten mit klarer Analyse zu erklären, was Sache ist, ohne die Contenance zu verlieren, wie das dem Populisten und Opportunisten Gabriel fataler Weise gelungen ist.
Rassismus zwingt immer Farbe zu bekennen. Die Rechtspopulisten aus der CDUCSU halten sich nicht zurück. Der Achteldoktor der CSU und sein Alter ego reden zwar um den heißen Brei herum. Aber ihre Anhänger wissen was gemeint ist.
Dabei ist völlig klar, dass aus den Flüchtlingsströmen schwer heraus zu filtern ist, wen Deutschland lieber nicht als Gast oder Einwohner bei sich aufnehmen sollte. Und es sollte "in der Tat" jedem Land vorbehalten bleiben, wen es aufnehmen will, wie es die polnische Regierung will, oder die Slowakei versucht hat.
Unsere Position war immer die, keine Aufnahme von Muslimen in Deutschland und Europa. Ihre Ideologie ist nicht mit der europäischen kompatibel. Dafür sollten aus den Kriegsländern alle Christen oder Yessiden aufgenommen werden, die es ideologisch leichter haben, sich in Europa zurecht zu finden, ohne neue Feindschaften zu begründen, die auf der Religion basieren.
Diese Einstellung ist keineswegs rassistisch oder hartherzig, weil es a) die Länder vor Ort mit ihren Flüchtlingsproblemen deutlich entlasten würde und Kapazitäten frei würden, die muslimischen Flüchtlinge besser zu versorgen; und b)die inneren Konflikte in den europäischen Ländern, wie sie zweifellos auch durch Muslime geschürt werden, besser kontrolliert werden können. Unwiderlegbar ist: Der Islam ist dem Faschismus ideologisch wesensverwandt und das ist eben das letzte was Europa gebrauchen kann. Muslime provozieren durch ihre Geisteshaltung durchaus faschistische und rassistische Gedankenbilder, weil sie selber, sofern es sich um gläubige Muslime handelt, die Demokratie ablehnen.
Das haben etliche, die sich öffentlich-rechtlich exponieren noch nicht hinreichend erkannt, was bedeutet, dass sie keineswegs dazu gekommen sind, den Qur'an, geschweige denn seine Hadithen zu lesen, sonst wären ihnen die rassistischen, religionsrassistischen Inhalte dieser islamischen Machwerke längst aufgefallen. Wie man mit Menschen umgeht, die tätige Versöhnung zwischen Arabern und Juden, zwischen Muslimen und Juden betreiben, wie etwa der Dirigent Daniel Barenboim, hat der Iran gerade jüngst wieder gezeigt, in dem er den Kosmopoliten als unerwünschte Person erklärt hat, nur weil er Jude ist.
Dass er es fertig brachte, Juden und Araber, Juden und Muslime im west-östlichen Divan-Sinfonie-Orchester zusammenzuführen und zusammen spielen zu lassen, hat für den Ayatollah-Staat(die zweitmeisten Hinrichtungen)keine Bedeutung. Selbst die Schirmherrschaft Steinmeiers war nicht in der Lage die Rassisten in der Ayatollah-Riege umzustimmen. Zivilisation sieht anders aus.
Und es ist wahr, Deutschland kann mehr Flüchtlinge aufnehmen und integrieren. Sollte das auch tun, um seiner selbst willen.

Gruß gapping

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