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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 974 Antworten
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

18.11.2015 07:11
#276 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat
Du bist schon einen Schritt weiter gegangen als ich. Ich bezog mich mit meiner Frage erst einmal auf die Tatsache, dass zwei ZJ-Angehörige beschließen, sich scheiden zu lassen und habe dieses "Vorhaben" als von einer "normalen" Scheidung abweichend bezeichnet. Ich gehe davon aus, dass eine Scheidung innerhalb der ZJ-Gemeinschaft zu einem Ausschluss aus selbiger führt. Dies meinte ich mit der Anwendung von "Sichtweisen Außenstehender", die in diesem Falle offenbar den Grund für die Scheidung unberücksichtigt lassen. Eine Scheidung würde somit als Abkehr von Jehova gewertet. Korrekt?

Der Grundsatz aus der Bibel ist ja bekannt: (Math 19:3-9) Nähere Informationen zum Verständnis bietet folgender Link http://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fr...idung/#?insight[search_id]=697f8e46-01c0-4bfa-853e-7e249cfa380a&insight[search_result_index]=0


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

18.11.2015 07:23
#277 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das sehe ich auch so.... Für mich als einem der an das Leben glaubt, wäre es von daher akzeptabel, wenn die "Theisten" sich damit zufrieden gäben, ihr Glaubensverständnis auf sich selbst zu beziehen und nicht auch auf andere Menschen zu projizieren, weil diesbzüglich die negativen Werturteile gegenüber den "WELT"-Menschen die sehr viel wichtigeren sind.
Schließlich will man sich als "Theist" und Auserwählter ja auf der "richtigen" Seite stehen sehen und das ist nur dann möglich, wenn man einer "falschen" Seite gegenübersteht.

Atheisten wollen auch auf der richtigen Seite stehen, weswegen sie sich klar und deutlich gegegn Religionen positionieren. Man brauch nur die Vorzeichen zu ändern, schon hat man das gleiche in Grün. Auch Atheisten geben sich nicht damit zufrieden, ihre Ansichten auf sich zu beziehen. Sie treten ebenfalls in den Dialog mit den Theisten... Was ist denn daran verkehrt?

Zitat von Perquestavolta
Aussteiger und Ausgeschiedene der Zeugen Jehovas, berichten im ganz besonderen darüber, dass es im großen Zirkel der Zeugen Jehovas fast ausschließlich nur darum geht, diese negativen Werturteile gegenüber den "Welt"-Menschen auszuarbeiten.

Wenn das die Auffassung der Aussteiger und Ausgeschiedenen ist, können sich ZJ ja froh und glücklich schätzen, dass die Aussteiger jetzt nicht mehr dabei sind. Mit Menschen, die nur nach negativen Werturteilen arbeiten, so wie Aussteiger es in ihren Berichten ja ausdrücklich tun, kommt keiner gut zurecht. Das reicht dann eben nur dazu eine bestimmte Gruppierung in ein schlechtes, öffentliches Licht zu stellen, genau wie du es dir wünschst.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

18.11.2015 07:47
#278 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Natürlich kann ich das, Snooker. Es geht mir ja nicht darum, die Zeugen Jehovas zu bekehren. Und ich kenne sehr viele Athisten, die sich für Religion gleich viel interessieren, wie Kühe für Melkmaschien... Es gibt ja nur zwischen 6 und 8 Millionen Zeugen Jehovas. Das ist gerade mal 1% der gesamten Weltbevölkerung. Atheisten gibt es ein paar hundert Millionen..
Außerdem, woher willst du wissen, dass die einzig sicher Wahrheit die ist, von der man selbst überzeugt ist. Oder umgekehrt.. wenn Wahrheit eine Frage der Interpretation und Auslegung ist, dann kann sich dabei ganz sicher nicht um eine absolute halten und sie hat noch nicht mal den Anspruch darauf, als relativistisch in Betracht bezogen zu werden, besonders dann nicht, wenn sie von Religioten.. pardon.. von Theisten aufgestellt wird, die sich sich diese Wahrheit, ja dahin gehend zurechtbiegen, sich damit selbst als besondere Auserwählte zu "autorisieren".. Du "verarscht" dich also einfach nur selber..

Bist du dir da jetzt mit dieser Wahrheit ganz sicher? Woher kannst du das wissen? Was musstest du dir alles zurechtbiegen, bis es in deine Weltanschauung passte?

Zitat von Perquestavolta
Wie es @Athon schon vorweggenommen hat, kommt niemand als Theist auf die Welt. Also kann da mit deinem Vergleich etwas nicht stimmen. Atheismus ist ein natürliche Zustand. Warum sonst, gehst du als Zeuge Jehova predigen und missionieren und die Atheisten tun das nicht?

Sowohl Theisten als auch Atheisten beziehen öffentlich für ihre Überzeugung Stellung. Ich frage nochmal: Was ist daran verkehrt? Gefällt dir der Dialog nicht? Dabei geht es doch um die Entwicklung des Bewusstseins entweder für oder gegen den Glauben an Gott.

Zitat von Perquestavolta
Mir wäre das jetzt schon wichtig es jetzt mal richtig zu stellen, dass wohl zuerst der "Theismus" dem Atheismus aus Prinzip gegenübersteht. Außerdem wäre dann noch immer die Frage offen, welche Theisten die falschen Schotten und welche die richtigen sind? Meiner Überzeugung nach - die ja viel mit mir Teilen - sind die falschesten immer die, die sich für einzig richtigen ausgeben... Bezüglich der Merkmale, an denen man die "falschen Schotten" erkennen können soll, steht ja auch einiges in der Bibel. Da heißt es zum Beispiel: sie reden wie Schafe..., oder: viele werden kommen und sagen: "ich bin es"..
Also muss man "Gläubige" und Theisten auseinander halten.. aber das willst du ja nicht. Dabei steht aber in der Bibel klar und deutlich, dass die Theisten die falschen sind..

Du selbst trennst diese Begriffe ja nicht sauber. Erst sind alle Theisten für dich Religioten, Jetzt sagst du, dass manche Theisten falsche Schotten sind und manche nicht. Dann noch die "falschesten"... usw. - Ich hatte dich schon darauf hingewiesen, dass du dir erst mal Klarheit über dein verständnis von "Theisten" verschaffen musst. Bis jetzt wirkt das alles sehr chaotisch und wenig gesichert.


Zitat von Perquestavolta
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es denn bezüglich Bibel und der Gottesvorstellungen der Zeugen Jehovas?

Allein schon diese Frage bezeugt dein fehlendes Interesse in der Thematik. Außerdem haben wir schon einige Erkenntnisse angeführt. Das waren dann alles für dich "Unwichtigkeiten", "Fälschungen", usw. die du mit der großen allwissenden "Finkelstein-Keule" bearbeitet hast. Erinnerst du dich? Das bestätigt den eindruck, dass es für dich keine wissenschaftlichen Erkenntnisse geben darf, die den Bericht der Bibel bestätigen. Dabei bräuchtest du gar keine Angst davor zu haben. Du bist ja trotz dieser Erkenntnisse nicht dazu verpflichtet, den Wert der Bibel anzuerkennen.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.607

18.11.2015 09:02
#279 Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Snooker
Was ist denn "vernünftige Staatspolitik"?

Bestimmt nicht das, was herauskommt, wenn man sich selber als Gottes Vollstrecker und alle anderen als Ungläubige weiß! Religion erzieht zu diesem Selbstverständnis. Und je näher du dem bist, desto anfälliger bist du für den Terrorismus. Sofern Waffen vorhanden und das Geld für die Logistik.

"Was ist denn 'vernünftige Staatspolitik'?" Willst du damit sagen, dass jede - menschliche - Staatspolitik per se unvernünftig ist? Und dass es von daher wurscht ist, ob egomanische Religionsfanatiker (Bush, Khomeini, Ahmadinedschad usf.) die Politik leiten oder aufgeräumte Versöhner wie Mandela, Brandt, Mahatma Gandhi, Martin Luther King usf.?

Zitat
Diesen Terror kritisieren Gläubige wie Atheisten gleichermaßen. Es würde keinen Glauben an Gott benötigen um eigensüchtige Ziele und Visionen per Terror durchzusetzen.

Es kann nicht schaden, die Psychostruktur des religiös motivierten Terrors zu analysieren! Es kann auch den Gläubigen nicht schaden, den Teufel in ihrem eigenen Kreis zu erkennen, ihrem eigenen Glauben, ihrem Tun oder Nichttun, ihrer eigenen Philosophie! Du musst nicht auf die RAF ablenken und sagen: Die doch auch! Macht das die religiöse Motivation besser oder harmloser? Schau dir doch an, was geschieht, wenn man das reale Leben im Hier und Jetzt dermaßen abgewertet gelehrt bekommt, dass man es mit Freuden in die Luft sprengen mag! Man selber kommt ja ins Paradies zu den 72 Huris - und die dekadenten Ungläubigen in die Hölle zum ewigen Kochendes-Wasser-Trinken (Koran, auf jeder zweiten Seite)! Welche Freude.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2015 18:20
#280 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Zitat von Perquestavolta
Natürlich kann ich das, Snooker. Es geht mir ja nicht darum, die Zeugen Jehovas zu bekehren. Und ich kenne sehr viele Athisten, die sich für Religion gleich viel interessieren, wie Kühe für Melkmaschien... Es gibt ja nur zwischen 6 und 8 Millionen Zeugen Jehovas. Das ist gerade mal 1% der gesamten Weltbevölkerung. Atheisten gibt es ein paar hundert Millionen..
Außerdem, woher willst du wissen, dass die einzig sicher Wahrheit die ist, von der man selbst überzeugt ist. Oder umgekehrt.. wenn Wahrheit eine Frage der Interpretation und Auslegung ist, dann kann sich dabei ganz sicher nicht um eine absolute halten und sie hat noch nicht mal den Anspruch darauf, als relativistisch in Betracht bezogen zu werden, besonders dann nicht, wenn sie von Religioten.. pardon.. von Theisten aufgestellt wird, die sich sich diese Wahrheit, ja dahin gehend zurechtbiegen, sich damit selbst als besondere Auserwählte zu "autorisieren".. Du "verarscht" dich also einfach nur selber..

Bist du dir da jetzt mit dieser Wahrheit ganz sicher? Woher kannst du das wissen? Was musstest du dir alles zurechtbiegen, bis es in deine Weltanschauung passte?

Ich geb jetzt mal den Ball an dich zurück..
Es gibt Zig Religionsgemeinschaften wie die der Zeugen Jehovas - (Wir wollen auch die Zeugen Jehovas mal als solche anerkennen).

Alle diese Religionsgemeinschaften sind der Überzeugung, dass nur sie und ausschließlich sie, die Bibel richtig auslegen und interpretieren und es von daher auch beanspruchen dürfen sich als das auserwählte "Volk" Gottes zu betiteln.

Und jetzt kommen wir noch mal auf deine Frage zurück, woher ich weis, dass die WTG-"Genossenschaft" diesen Anspruch nur für sich geltend machen will.
Diese Anspruchsbehauptung stammt nämlich von dir selber!

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Zitat von Perquestavolta
Wie es @Athon schon vorweggenommen hat, kommt niemand als Theist auf die Welt. Also kann da mit deinem Vergleich etwas nicht stimmen. Atheismus ist ein natürliche Zustand. Warum sonst, gehst du als Zeuge Jehova predigen und missionieren und die Atheisten tun das nicht?
Sowohl Theisten als auch Atheisten beziehen öffentlich für ihre Überzeugung Stellung.

Was hat das damit zu tun!?? Du hast behauptet, dass der Atheismus nur eine Gegenposition zum "Theismus" sei.
Was aber bei genauerem Hinschauen einfach nicht stimmt.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Ich frage nochmal: Was ist daran verkehrt? Gefällt dir der Dialog nicht? Dabei geht es doch um die Entwicklung des Bewusstseins entweder für oder gegen den Glauben an Gott.


Diese Frage ist nur für dich selbst von Relevanz. Der Glaube an Gott wird von Menschen gepredigt, die sich selbst als dafür autorisiert halten. Atheisten halten diese sich selbsternannten Autoritäten für nicht glaubwürdig. Und wenn dem so ist, dann müssten auch sonst, diejenigen, die sich im Falle für den Glauben an Gott entscheiden, zuerst für den Glauben an diese sich selbsternannte Autoritäten entscheiden.. Aber auch sonst geht es hier in diesem Thema zuertmal um die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige. Diesbezüglich gefällt mir der Dialog sehr gut!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2015 21:15
#281 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278


Zitat von Perquestavolta
Mir wäre das jetzt schon wichtig es jetzt mal richtig zu stellen, dass wohl zuerst der "Theismus" dem Atheismus aus Prinzip gegenübersteht. Außerdem wäre dann noch immer die Frage offen, welche Theisten die falschen Schotten und welche die richtigen sind? Meiner Überzeugung nach - die ja viel mit mir Teilen - sind die falschesten immer die, die sich für einzig richtigen ausgeben... Bezüglich der Merkmale, an denen man die "falschen Schotten" erkennen können soll, steht ja auch einiges in der Bibel. Da heißt es zum Beispiel: sie reden wie Schafe..., oder: viele werden kommen und sagen: "ich bin es"..
Also muss man "Gläubige" und Theisten auseinander halten.. aber das willst du ja nicht. Dabei steht aber in der Bibel klar und deutlich, dass die Theisten die falschen sind..
Du selbst trennst diese Begriffe ja nicht sauber. Erst sind alle Theisten für dich Religioten.

Das ist jetzt wider eine unzulässige und unerhrliche Schuldzuschiebung.

Ich habe hier schon mehrmals klar und deutlich niedergeschrieben, dass ich den Begriff "Theisten" für moralisch unzulässig halte und dir auch ebenso klar und deutlich erläutert habe, warum ich das tue. Auch was du hierzu sonst noch zum Besten gibst, ist einfach nur blanker Unsinn.. Wie kann man Theisten und Theisten auseinander halten? Erklär das mal bitte?
Für dich sind ja nur die Zeugen Jehovas die einzig wahren Theisten! Was ist mit all den anderen Theisten, die ihre Zeugen Jehovas erst gar nicht als Theisten gelten lassen wollt? Und was ist mit den sogenannten Pantheisten, die im eigentlichen Sinne Atheisten sind?

Ich kann dir aber Trotzdem "gerne" recht geben. Für mich sind alle Theisten Religioten, die man darin von anderen Gläubigen unterscheidet, dass sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen für die einzig und alleinig wahren wie absolut richtigen halten. Dabei sagt eigentlich der Begriff "Glauben" schon, dass es beim Glauben nicht um Gewissheit, sondern um die Hoffnung geht, dass es so ist, wie man meint und es sich also beim Glauben nicht um Gewissheit handelt.

Was wünscht du dir denn, dass man von solchen Leuten halten soll, die den Glauben als Gewissheit anbeten? Was wollen diese Leute damit für sich selbst bewirken?
Und wenn wir das jetzt einfach mal so gelten lassen, dass es für sie selbst einen Nutzen hat, dann stellt sich immer noch die Frage, warum andere darauf Rücksicht nehmen sollten?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Jetzt sagst du, dass manche Theisten falsche Schotten sind und manche nicht. Dann noch die "falschesten"... usw. - Ich hatte dich schon darauf hingewiesen, dass du dir erst mal Klarheit über dein verständnis von "Theisten" verschaffen musst.
Muss ich das? Ich habe da schon meine ganz klares Verständnis darüber und davon.

Ich respektiere Menschen, die ihre religiösen, tranzendenten, übersinnlichen, übernatürlichen...... Welterklärungen und Glaubensüberzeugungen auf die eigene Selbstverwirklichung, auf die eigene Wirklichkeitsbewältigung, auf die eigene Lebenssituation beziehen. Diesen Respekt gewähre ich Theisten nicht. Und das liegt einfach in der Natur der Sache, dass "Theisten" die Welterklärungen und Wirklichkeitsinterpretationen anderer nicht respektieren, denn sonst würden sie ihnen ja nicht überall hin nachrennen, um sie von der eigenen "theistischen" Sicht der Dinge überzeugen zu wollen..

Alles klar Snooker..?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Bis jetzt wirkt das alles sehr chaotisch und wenig gesichert.
Wenn das auf und für sich selber so wirkt, oder wirken sollte, liegt das Problem ganz sicher zuerst nur bei dir selber. Und auch deine eingeübte WTG-Taktik, dem Gegenüber durch sophistische Rhetorik und biblische Beweise von seiner Unqualifiziertheit überzeugen zu wollen, lässt klar die Umrisse von einem "Theisten" erkennen, der keine anderen "Götter" neben sich duldet. (Bezogen auf die Aussage von Sigmund Freud, der mal meinte, dass es sich bei Gott/Allah/Jehova um die Projektion des eigenen "Überichs" handelt und die Ursache dafür in einer Entwicklungsstörung der emotionalen Intelligenz während der Pubertät zu finden ist.)

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Zitat von Perquestavolta
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es denn bezüglich Bibel und der Gottesvorstellungen der Zeugen Jehovas?
Allein schon diese Frage bezeugt dein fehlendes Interesse in der Thematik. Außerdem haben wir schon einige Erkenntnisse angeführt. Das waren dann alles für dich "Unwichtigkeiten", "Fälschungen", usw. die du mit der großen allwissenden "Finkelstein-Keule" bearbeitet hast. Erinnerst du dich? Das bestätigt den eindruck, dass es für dich keine wissenschaftlichen Erkenntnisse geben darf, die den Bericht der Bibel bestätigen.



Wenn man von Wissenschaft redet und übernatürliche oder übersinnliche Prämissen geltend macht, bzw. geltend machen will, um Behauptungen zu untermauern, dann sollte man wirklich mal zum Religoten-Test gehen. Ich hab dich damals gebeten ein paar archäologische Beispiele zu nennen, die belegen was die Bibel behautet. Deine arrogante Antwort darauf, war: " es gibt Massen von archäologischen Beweisen". Die Archäologen "Israel Finkelstein" und Neil A, Silbermann behaupten, dass es keinen einzigen überzeugenden Beweis dafür gibt und aber umgekehrt sehr viele Belege, dass die Bibel nichts von dem erzählt, wie es wirklich mal gewesen ist.

Aber nehmen wir jetzt z. B. die Sintflut, von die die Bibel erzählt. Welche wissenschaftlichen Beweise gibt es, dass wie in der Bibel geschildert, das Wasser die höchsten Berge der Erde bedeckt hat. Geologen behaupten, dass es eine Solche Flut nie gegeben hat. Klimaforscher behaupten, dass es immer wieder Kalt- und Warmzeiten auf der Erde gegeben hat und der Mythos der Sintflut etwas mit dem Dammbruch, bzw. dem Überlaufen des Mittelmeeres am Bosporus zu Beginn der Warmzeit zu tun hat, in der wir uns derzeit noch immer befinden.. Und das ganze also nur eine Naturkatastrophe auf relativ kleinem Raum gewesen ist,

Des weiteren wäre es logisch, dass wenn die Sintflut nach biblischen Ausmaßen stattgefunden hat, eine über den ganzen Erdball gleichmäßig zusammengesetzte (homogene) Sedimentschicht zu finden sein müsste. Auch die ungleichmäßig verteilten und teilweise sogar gänzliche fehlenden Fossilienschichten überall in den Hochgebirgsgegenden der Welt zeugen davon, dass es eine biblischen Sintflut nie gegeben hat. Des weiteren bezeugen auch Paläontologen, Biologen und Genetiker, dass das unterschiedliche
Aussehen der sogenannten Menschenrassen nicht auf einen einzigen Stammvater - in dem Fall Noha zurückgeht - der ja nach biblischen Zeiten, erst vor 4-5 Tausend Jahren höchstens, die Menschheit vor dem endgültigen Aus bewahrt haben soll. Es wäre dann auch sehr verwunderlich, wie sich dann die Nachkommen Nohas im Nachhinein über die ganze Welt verteilt haben sollen und alle Erinnerungen an die göttliche Errettung ihres Stammvaters vergessen haben.. Auch die technologische Rückwertsentwicklung der Überlebenstechniken sogenannter Naturvölker von der sogenannten Kupferzeit/Bronzezeit in der Noha gelebt haben soll, in die Steinzeit, lässt sich mit der Sintflut nicht vereinbaren.

[quote="SnookerRI"|p3197139]
Dabei bräuchtest du gar keine Angst davor zu haben. Du bist ja trotz dieser Erkenntnisse nicht dazu verpflichtet, den Wert der Bibel anzuerkennen. [/quote
Das ist ein sophistisches Käse-Argument, SnookerRI!!!!! Der Wert der Bibel ist ein mythologischer und ein literarischer.. dies anzuerkennen, schaffen sogar wir Atheisten. Der Wert der Bibel, den dieser sie für dich hat, ist dein persönlicher. Werte sind Projektionen die der eigenen Befindlichkeit nützlich und zweckdienlich sind. Von daher halte ich es nicht für sinnvoll, dir von deinen eigenen WERT-Projektionen Rückschlüsse auf meine Befindlichkeitsansprüche und irgendwelche damitverbundenen Ängste zusammenzufantasieren.. und dann zu behaupten, sie wären der Grund für mein Unwohlsein..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

19.11.2015 07:38
#282 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Gysi
Bestimmt nicht das, was herauskommt, wenn man sich selber als Gottes Vollstrecker und alle anderen als Ungläubige weiß!

Habe ich das etwa behauptet?

Zitat von Gysi
Religion erzieht zu diesem Selbstverständnis. Und je näher du dem bist, desto anfälliger bist du für den Terrorismus. Sofern Waffen vorhanden und das Geld für die Logistik.

Demnach müsste ich persönlich entweder von Religion ganz weit entfernt sein, oder einen Glauben gefunden haben, der zu einem ganz anderen Selbstverständnis erzieht, als das, worauf du dich beziehst.

Zitat von Gysi
"Was ist denn 'vernünftige Staatspolitik'?" Willst du damit sagen, dass jede - menschliche - Staatspolitik per se unvernünftig ist? Und dass es von daher wurscht ist, ob egomanische Religionsfanatiker (Bush, Khomeini, Ahmadinedschad usf.) die Politik leiten oder aufgeräumte Versöhner wie Mandela, Brandt, Mahatma Gandhi, Martin Luther King usf.?

Jede menschliche Staatspolitik hat ihre Schwächen. Das sehen wir jeden Tag! Selbst in den sog. Demokratien der westlichen Welt, gibt es ein hohes Maß an Unzufriedenheit der Wähler mit der Politik, für die sich die Mehrheit nun mal entschieden hat. Ob nun konservative, liberale, oder sozialistische Parteien an der Macht sind, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Dass ich zwischen extremistisch geführten Regimen "egomanischer Religionsfanatiker" und den Regierungsversuchen "aufgeräumter Versöhner" zu differenzieren weiß, wird dir sicherlich nicht entgangen sein, denn darüber haben wir auch schon des Öfteren diskutiert, sogar unter Berücksichtigung des biblischen Standpunktes.

Zitat von Gysi
Es kann nicht schaden, die Psychostruktur des religiös motivierten Terrors zu analysieren! Es kann auch den Gläubigen nicht schaden, den Teufel in ihrem eigenen Kreis zu erkennen, ihrem eigenen Glauben, ihrem Tun oder Nichttun, ihrer eigenen Philosophie!

Absolut. Ebenso kann es auch den Atheisten nicht schaden, ihr eigenes Verständnis von Religionen stetig zu hinterfragen, um herauszufinden, welche Denkstrukturen zu kritisieren sind, ohne dabei die Selbstkritik aus den Augen zu verlieren. Darf man denn als Gläubiger so vorgehen, wie du beschrieben hast, und dadurch seinen Glauben stärken oder muss das Ergebnis dieser Überprüfung der Atheismus sein? In Bezug auf den Islam scheint dir das ja auf jeden Fall wünschenswert.

Zitat von Gysi
Du musst nicht auf die RAF ablenken und sagen: Die doch auch! Macht das die religiöse Motivation besser oder harmloser? Schau dir doch an, was geschieht, wenn man das reale Leben im Hier und Jetzt dermaßen abgewertet gelehrt bekommt, dass man es mit Freuden in die Luft sprengen mag! Man selber kommt ja ins Paradies zu den 72 Huris - und die dekadenten Ungläubigen in die Hölle zum ewigen Kochendes-Wasser-Trinken (Koran, auf jeder zweiten Seite)! Welche Freude.

Nirgendwo habe ich behauptet dass "religiöser" Terror "besser" oder "harmloser" ist, als "weltlicher" Terror. Wie kommst du zu dieser Schlussfolgerung? Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, dass es keine Religionen braucht, um einem gierigen Verlangen nach Macht, Reichtum und Einfluss durch Terrorakte nachzugehen. Das Ziel muss also sein, dieses gierige Verlangen zu bekämpfen.


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Gysi Offline

Atheist


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19.11.2015 08:50
#283  Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Snooker
Demnach müsste ich persönlich entweder von Religion ganz weit entfernt sein, oder einen Glauben gefunden haben, der zu einem ganz anderen Selbstverständnis erzieht, als das, worauf du dich beziehst.

Du hast den Glauben gefunden, den die Zeugen Jehovas dir vorgegeben hatten. Und die sind ein Teil des Christentums, das durch die Aufklärung eine andere Geschichte hat als der Islam. Außerdem hat der Islam mit dem Koran das deutlich aggressivere Leitbuch gegen die Ungläubigen. Und auch nicht unwichtig: Die saudiarabischen Wahhabiten (eine aggressive Ausrichtung des Islam) haben das Öl und dadurch die Petrodollars. Durch die finanzieren sich Al Kaida und der IS. Ohne das Geld hätte sogar der Islam eine - naja... - freundlichere jüngere Geschichte gehabt.

Aber auch die ZJ sind durch Selbsterhöhung (WIR sind die wahren Gläubigen!) einer Schwächung im Sozialverhalten gegenüber den Ungläubigen erlegen, die einem Gemeinschaftsleben nicht guttut. Und auch nicht der Eigenwahrnehmung.

Zitat
Darf man denn als Gläubiger so vorgehen, wie du beschrieben hast, und dadurch seinen Glauben stärken oder muss das Ergebnis dieser Überprüfung der Atheismus sein? In Bezug auf den Islam scheint dir das ja auf jeden Fall wünschenswert.

Ich halte es für fahrlässig, vor der Kulisse der aktuellen Ereignisse immer noch auf eine strikte Trennung zwischen Islamismus und Islam zu beharren und undiskutierbar die Formel anzuwenden: Religion = gut!

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Athon Offline




Beiträge: 3.247

19.11.2015 09:03
#284 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #258
Zum Beispiel: Richter Kap 20.


Nun ja, Snooker, was soll ich sagen? Wenn Du schon zugestehst, bei einigen Textpassagen an Grenzen Deines Bibelverständnisses gestoßen zu sein, wie soll ich als Atheist denn damit klarkommen?
Sollte ich vielleicht darüber "stolpern", dass "Gottes" Maßnahmen in Richter 20 nicht durch das 2. Buch Mose Kap. 21, 12-26, (Vergehen gegen Leib und Leben) gedeckt sind? Vergewaltigung mit Todesfolge ist dort nicht verzeichnet...
Ich setze jetzt einmal voraus, dass Du Dein "Problem" innerhalb Deiner Gemeinschaft und auch bei der WTG bereits zur Diskussion gestellt hast und man Dir offenbar bisher keine hinreichende Hilfestellung leisten konnte.
Was also tun...?

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Beiträge: 842

19.11.2015 09:23
#285 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #284
@SnookerRI

Zitat von Snooker #258
Zum Beispiel: Richter Kap 20.

Nun ja, Snooker, was soll ich sagen? Wenn Du schon zugestehst, bei einigen Textpassagen an Grenzen Deines Bibelverständnisses gestoßen zu sein, wie soll ich als Atheist denn damit klarkommen?
Sollte ich vielleicht darüber "stolpern", dass "Gottes" Maßnahmen in Richter 20 nicht durch das 2. Buch Mose Kap. 21, 12-26, (Vergehen gegen Leib und Leben) gedeckt sind? Vergewaltigung mit Todesfolge ist dort nicht verzeichnet...
Ich setze jetzt einmal voraus, dass Du Dein "Problem" innerhalb Deiner Gemeinschaft und auch bei der WTG bereits zur Diskussion gestellt hast und man Dir offenbar bisher keine hinreichende Hilfestellung leisten konnte.
Was also tun...?



Die Antwort auf die Frage (letzter Satz im obigen Beitrag Athons) würde mich auch interessieren.

Athon Offline




Beiträge: 3.247

19.11.2015 12:39
#286 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #276
Zitat Athon: Du bist schon einen Schritt weiter gegangen als ich. Ich bezog mich mit meiner Frage erst einmal auf die Tatsache, dass zwei ZJ-Angehörige beschließen, sich scheiden zu lassen und habe dieses "Vorhaben" als von einer "normalen" Scheidung abweichend bezeichnet. Ich gehe davon aus, dass eine Scheidung innerhalb der ZJ-Gemeinschaft zu einem Ausschluss aus selbiger führt. Dies meinte ich mit der Anwendung von "Sichtweisen Außenstehender", die in diesem Falle offenbar den Grund für die Scheidung unberücksichtigt lassen. Eine Scheidung würde somit als Abkehr von Jehova gewertet. Korrekt?

Antwort Snooker: Der Grundsatz aus der Bibel ist ja bekannt: (Math 19:3-9) Nähere Informationen zum Verständnis bietet folgender Link http://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fr...idung/#?insight


Wenn ich Matth. 19:9 richtig verstehe, begeht ein Mann keinen Ehebruch, wenn er sich aufgrund von "Hurerei" seitens seiner Ehefrau von ihr scheiden ließe. Allerdings lese ich auch, dass Ehebruch nur dann vorliegt, wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt u n d eine andere heiratet. Wenn letztere Bedingung aber nun nicht eintritt...?

Da Matth. 19:9 darüber hinaus nur auf den Mann Bezug nimmt, wäre es von Interesse, zu erfahren, ob einer Frau die gleichen Rechte zugestanden werden. Maleachi 2 empfinde ich diesbezüglich nicht eindeutig.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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21.11.2015 16:43
#287 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das ist jetzt wider eine unzulässige und unerhrliche Schuldzuschiebung.

Du bist ja schon wieder ganz aus dem Häuschen, vor Wut. Beruhige dich doch erst mal.

Zitat von Perquestavolta
Ich habe hier schon mehrmals klar und deutlich niedergeschrieben, dass ich den Begriff "Theisten" für moralisch unzulässig halte und dir auch ebenso klar und deutlich erläutert habe, warum ich das tue. Auch was du hierzu sonst noch zum Besten gibst, ist einfach nur blanker Unsinn.. Wie kann man Theisten und Theisten auseinander halten? Erklär das mal bitte?

Wie sollte ich dir eine Erklärung für ein Verständnis liefern, dass nicht mal du selbst imstande bist, widerspruchslos darzulegen? Es geht um dein Verständnis von "Gläubigen" und "Theisten", welches du wahlweise und so wie es dir gerade passt, vermischst, umrührst, dann wieder ausschüttest und so weiter und so fort. Aber lass gut sein, Perquestavolta. Darüber nachzudenken macht dich nur wütend, und das will hier sicherlich niemand

Zitat von Perquestavolta

Für dich sind ja nur die Zeugen Jehovas die einzig wahren Theisten! Was ist mit all den anderen Theisten, die ihre Zeugen Jehovas erst gar nicht als Theisten gelten lassen wollt? Und was ist mit den sogenannten Pantheisten, die im eigentlichen Sinne Atheisten sind?

Was soll schon mit denen sein?! Es sind Menschen, die eine andere Meinung oder Auffassung haben! Findest du das schlimm?

Zitat von Perquestavolta
Für mich sind alle Theisten Religioten, die man darin von anderen Gläubigen unterscheidet, dass sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen für die einzig und alleinig wahren wie absolut richtigen halten. Dabei sagt eigentlich der Begriff "Glauben" schon, dass es beim Glauben nicht um Gewissheit, sondern um die Hoffnung geht, dass es so ist, wie man meint und es sich also beim Glauben nicht um Gewissheit handelt.

Der Begriff Theisten ist, wie du auch in diesem Beitrag wieder deutlich geschrieben hast, für dich moralisch unzulässig. Warum gebrauchst du ihn dann Gott-Gläubigen gegenüber im Sinne von "Religioten"? Du erklärst damit dein eigenes Verhalten für moralisch unzulässig. Dem ist dann auch nichts mehr hinzuzufügen.

Zitat von Perquestavolta
Was wünscht du dir denn, dass man von solchen Leuten halten soll, die den Glauben als Gewissheit anbeten? Was wollen diese Leute damit für sich selbst bewirken?
Und wenn wir das jetzt einfach mal so gelten lassen, dass es für sie selbst einen Nutzen hat, dann stellt sich immer noch die Frage, warum andere darauf Rücksicht nehmen sollten?

Was ist denn daran verwerflich, die Meinung eines anderen menschen zu respektieren. Darf man sich jetzt schon keinen Respekt mehr wünschen? Nebenbei: Du darfst mich gerne weiterhin als Religioten bezeichnen. Ich respektiere das vollumfänglich, zumal es aus deinem Mund zu hören wie ein wahres und ehrliches Lob klingt!

Zitat von Perquestavolta
Ich respektiere Menschen, die ihre religiösen, tranzendenten, übersinnlichen, übernatürlichen...... Welterklärungen und Glaubensüberzeugungen auf die eigene Selbstverwirklichung, auf die eigene Wirklichkeitsbewältigung, auf die eigene Lebenssituation beziehen. Diesen Respekt gewähre ich Theisten nicht. Und das liegt einfach in der Natur der Sache, dass "Theisten" die Welterklärungen und Wirklichkeitsinterpretationen anderer nicht respektieren, denn sonst würden sie ihnen ja nicht überall hin nachrennen, um sie von der eigenen "theistischen" Sicht der Dinge überzeugen zu wollen..

Alles klar Snooker..?

Alles klar! Demnach bist du also ein Theist, weil du mich unbedingt von deiner Sichtweise überzeugen willst und alles was ich dir dazu zu sagen habe, als "blanken Unsinn" bezeichnest. Ich hatte dir ja schon mal vorgeschlagen, mich und meine Beiträge einfach zu ignorieren. Aber das kannst du scheinbar nicht, weil du deine "heilige Mission" unbedingt fortführen musst. Du rennst mir also überall hinterher, und versuchst mich von deiner "perquestavoltischen" Sicht der Dinge zu überzeugen. Du bist selbst das, was du an mir kritisierst

Zitat von Perquestavolta
Wenn das auf und für sich selber so wirkt, oder wirken sollte, liegt das Problem ganz sicher zuerst nur bei dir selber.

Klar... schuld sind immer die anderen.

Zitat von Perquestavolta
Und auch deine eingeübte WTG-Taktik, dem Gegenüber durch sophistische Rhetorik und biblische Beweise von seiner Unqualifiziertheit überzeugen zu wollen, lässt klar die Umrisse von einem "Theisten" erkennen, der keine anderen "Götter" neben sich duldet. (Bezogen auf die Aussage von Sigmund Freud, der mal meinte, dass es sich bei Gott/Allah/Jehova um die Projektion des eigenen "Überichs" handelt und die Ursache dafür in einer Entwicklungsstörung der emotionalen Intelligenz während der Pubertät zu finden ist.)



Na dann zitiere ich dich doch gleich mal am besten selbst:

Zitat von Perquestavolta
Wenn das auf und für sich selber so wirkt, oder wirken sollte, liegt das Problem ganz sicher zuerst nur bei dir selber.



Zitat von Perquestavolta
Wenn man von Wissenschaft redet und übernatürliche oder übersinnliche Prämissen geltend macht, bzw. geltend machen will, um Behauptungen zu untermauern, dann sollte man wirklich mal zum Religoten-Test gehen.


Und wieder einmal so ein prägnanter Merksatz von dir, der deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck bringt, dass du deine theistischen Mitmenschen als Untermenschen betrachtest. Ist eine solche Denkweise eigentlich das Ergebnis eines evolutionären Prozesses? Wie dem auch sei. Ich danke dir in zweierlei Hinsicht:

1. für deine klaren Ansagen, die ja schon sich sprechen. Und da für dich eh alles, was ich dazu zu sagen habe von vornherein "blanker Unsinn" ist, kann ich mir ja jede weitere Bezugnahme sparen.
2. Für diesen sowie jeden weiteren Beitrag, den du doch noch schreiben willst, um mich irgendwie von deiner Meinung zu überzeugen. Du hast einen tollen Humor!


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SnookerRI Offline

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21.11.2015 16:50
#288 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Nun ja, Snooker, was soll ich sagen? Wenn Du schon zugestehst, bei einigen Textpassagen an Grenzen Deines Bibelverständnisses gestoßen zu sein, wie soll ich als Atheist denn damit klarkommen?

War das denn die Frage? Ich kann mich nicht erinnern, von dir eine Stellungnahem dazu erbeten geschweige denn gefordert zu haben. Dass du als Atheist damit nicht klar kommst ist doch klar, darauf hatte ich ja auch schon hingewiesen.

Zitat von Athon
Sollte ich vielleicht darüber "stolpern", dass "Gottes" Maßnahmen in Richter 20 nicht durch das 2. Buch Mose Kap. 21, 12-26, (Vergehen gegen Leib und Leben) gedeckt sind? Vergewaltigung mit Todesfolge ist dort nicht verzeichnet...
Ich setze jetzt einmal voraus, dass Du Dein "Problem" innerhalb Deiner Gemeinschaft und auch bei der WTG bereits zur Diskussion gestellt hast und man Dir offenbar bisher keine hinreichende Hilfestellung leisten konnte.
Was also tun...?

Ja was wohl? Mit Geduld weiterforschen, weiterstudieren, weiterlernen. So wie man das in jeder anderen Wissenschaft auch machen sollte, wo immer ungeklärte Fragestellungen verbleiben. Ist doch nichts Ungewöhnliches...


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Perquestavolta ( gelöscht )
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21.11.2015 17:21
#289 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #282
Nirgendwo habe ich behauptet dass "religiöser" Terror "besser" oder "harmloser" ist, als "weltlicher" Terror. Wie kommst du zu dieser Schlussfolgerung? Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, dass es keine Religionen braucht, um einem gierigen Verlangen nach Macht, Reichtum und Einfluss durch Terrorakte nachzugehen. Das Ziel muss also sein, dieses gierige Verlangen zu bekämpfen.


Wie soll das von statten gehen?

Zuerst muss man doch wohl mal darüber nachdenken, dass alle diese Missstände auch ganz natürlich Ursachen zugrunde liegen könnten, bevor man übernatürliche ins Feld führt. Die Bösartigkeit eines Menschen hat nachweislich biologische, genetische, soziologische Ursachen. Wie auch umgekehrt besonders gutmütige Menschen, die dann immer die "Rechnung" für alles bezahlen, nicht vom "Gott" dazu inspiriert wurden.

"Theisten" geht es darum, dass ihre "Schriften" wahr sind.

Wer predigt denn den Armen im Geiste, dass sie stillhalten sollen, wenn man ihnen eine "runterhaut" und dann auch noch die andere Wange hinhalten sollen?
Wenn schon die "echten" Bibelforscher allesamt davon überzeugt sind, dass sämtliche Messmethoden zur Altersdatierung organischer Substanzen und zur geologischen Altersbestimmung der Erdgeschichte falsch sein müssen, falls oder wenn sie den "Aussagen der Bibel" widersprechen und sich diese Bibelforscher auch sonst jeglicher natürlichen Erklärung verweigern, wofür es es nach der Bibel nur eine übersinnliche gibt... Welche Terror-Ängste mögen dafür wohl die Ursache sein.

Oder um es auf den Punkt zu bringen.. fürchten sie sich vor der Rache und dem Terror Gottes? Bei den Bibelforschern, den Zeugen Jehovas, steht nicht nur der Glaube an Gott hoch im Kurs, sondern auch der Glaube an Dämonen und an Satan..

Und wenn man mal genau darüber nachdenkt, wer denn am meisten davon profitiert, wenn die Armen im Geiste auch ihr andere Wange hinhalten, dann wohl die, die neben dem Glauben an Gott, auch den Glauben an Satan und Dämonen predigen..

Der Mensch ist ein Opportunist, SnookerRI und er sozialisiert sich immer mit denen, die ihm und seinen Interessen am nützlichsten scheinen. Von daher steht er auch immer auf der Seite der Guten, die sich keine Gelegenheit entgehen lassen, wenn sich ihnen eine bietet. Gott ist dabei immer schon ein nützliches Werkzeug gewesen, mögliche Rivalen zu verunsichern und ihnen damit zuvor zu kommen..

Will man also das Böse aus der Welt tilgen, dann muss man wohl zuerst mal mit "Gott" anfangen.. Ein wirklicher Gott hätte es auch sicher nicht notwendig, den Menschen zu "inspirieren", was ihnen auch das Leben selbst beibringen kann.
Aber dem Teufel könnte es möglicherweise gefallen, wenn sich die Menschen selbst belügen um ihn als Gott zu verehren, :-) Oder hast du schon mal darüber nachgedacht, dass es sich bei der Erbsünde gar um den GLauben selbst handeln könnte? Nach dem Mythos der Genesis, "glaubten" die ersten Menschen der Schlange. Hätten sie nicht "geglaubt", sie könnten wie Gott sein.. wer weis, wie gut es uns dann heute allen ginge. (Der Glaube die alte Schlange, sät Zwietracht und Misstrauen unter die Menschen und das gibt den "Schlauen und Rücksichtslosen" ihre "Macht")

Und abgesehen davon, gibt es keine Wissenschaft im Glauben. Wer im Glauben Wissenschaft sucht, der sucht nicht nach Wahrheit, sondern will sich nur selbst was vormachen.

Athon Offline




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21.11.2015 19:48
#290 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Will man also das Böse aus der Welt tilgen, dann muss man wohl zuerst mal mit "Gott" anfangen


Das bringt mich zu der Frage: Gott, wo warst Du am 13. November?

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Perquestavolta ( gelöscht )
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21.11.2015 20:55
#291 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

Zitat von Perquestavolta
Das ist jetzt wider eine unzulässige und unerhrliche Schuldzuschiebung.
Du bist ja schon wieder ganz aus dem Häuschen, vor Wut. Beruhige dich doch erst mal.

Ich denke du verstößt da mal wieder nur gegen deine eigenen Regeln, SonnokerRI. Alles nur scheinheilige Rhetorik.. Zumal du da weiter hinten und vor ein paar Tagen noch geheuchelt hast.. dass das "Persönliche" nicht das Thema sein darf, um das es im Dialog gehen sollte..
Aber da nun mal die aufgeblähte theistische Arroganz, Religionsfreiheit und Narrenfreiheit nicht zu unterscheiden weis, stell ich meine Erwartungen an den Theismus diesbezüglich ohnehin schon ziemlich zurück..



Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

Zitat von Perquestavolta
Ich habe hier schon mehrmals klar und deutlich niedergeschrieben, dass ich den Begriff "Theisten" für moralisch unzulässig halte und dir auch ebenso klar und deutlich erläutert habe, warum ich das tue. Auch was du hierzu sonst noch zum Besten gibst, ist einfach nur blanker Unsinn.. Wie kann man Theisten und Theisten auseinander halten? Erklär das mal bitte?
Wie sollte ich dir eine Erklärung für ein Verständnis liefern, dass nicht mal du selbst imstande bist, widerspruchslos darzulegen? Es geht um dein Verständnis von "Gläubigen" und "Theisten", welches du wahlweise und so wie es dir gerade passt, vermischst, umrührst, dann wieder ausschüttest und so weiter und so fort. Aber lass gut sein, Perquestavolta. Darüber nachzudenken macht dich nur wütend, und das will hier sicherlich niemand

Du labberst dir das nur selber was vor.. SnookerRI.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

Zitat von Perquestavolta

Für dich sind ja nur die Zeugen Jehovas die einzig wahren Theisten! Was ist mit all den anderen Theisten, die ihre Zeugen Jehovas erst gar nicht als Theisten gelten lassen wollt? Und was ist mit den sogenannten Pantheisten, die im eigentlichen Sinne Atheisten sind?
Was soll schon mit denen sein?! Es sind Menschen, die eine andere Meinung oder Auffassung haben! Findest du das schlimm? Da die Zeugen Jehovas nicht tatsächlich diese deine Aussage vertreten und z, B. die Gemeinschaft der Katholiken als von Satan regiert, finde ich es mehr als nur schlimm. Auch bezüglich deiner gefühlskalten Werturteile gegenüber Menschen, welche es nicht richtig geschafft haben, sich aus dem psychadelischen Narrenverein der Wachturmgesellschaft zu befreien und dabei sozial "vor die Hunde" gegangen sind, halte ich es sogar für untragbar. Weil wenn es nur darum ginge, dass die eine andere Meinung und Auffassung vertreten, dann wären solche rigiden Umgangsformen, wie die Zeugen jehovas sie gegen Leute pflegen, die eine andere Meinung und Auffassung vertreten, ja gar nicht nötig.
Mal ganz davon abgesehen, dass du mich hier in der Diskussion auch schon mit deinem Satansglauben "beschmiert hast". Zumal es in der Bibel keinen einzigen Hinweise darauf gibt, dass man sich selber (als Zeuge Jehova) über andere erhöhen darf. Und die Zeugen Jehovas erhöhen sich ja nicht nur über die Ungläubigen, sonder auch über alle anderen Gläubigen. Da verlasse ich mich dann schon lieber auf mein eigenes faires Urteislsvermögen, als auf das sophistische Rhetorikspiel eines "Auserwählten" der die Bibel als von besonderen WERT für unsere Zeit preist. Und ich würde mich dazu auch viel diplomatischer ausdrücken, wenn ich die "geistige Wahrheit" der ZJ-WTG-Psychoterroristen nicht von der sogenannten "Pike" auf, selbst kennen gelernt hätte.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #287
Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

[quote="Perquestavolta"]Für mich sind alle Theisten Religioten, die man darin von anderen Gläubigen unterscheidet, dass sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen für die einzig und alleinig wahren wie absolut richtigen halten. Dabei sagt eigentlich der Begriff "Glauben" schon, dass es beim Glauben nicht um Gewissheit, sondern um die Hoffnung geht, dass es so ist, wie man meint und es sich also beim Glauben nicht um Gewissheit handelt.

Der Begriff Theisten ist, wie du auch in diesem Beitrag wieder deutlich geschrieben hast, für dich moralisch unzulässig. Warum gebrauchst du ihn dann Gott-Gläubigen gegenüber im Sinne von "Religioten"?
Glauben bedeutet zu hoffen, dass die eigene "Annahme" die richtige ist. Glauben bedeutet von daher auch, Menschen zu vertrauen, bei denen man nicht weis, ob sie dieses Vertrauen WERT sind. Viele heutige Christen die sich gerade noch als Christen bezeichnen, tradieren die Mythen, Legenden und Geschichten, mit denen die Bibel ehemals zu einer menschlicheren Gesellschaftsform führen wollte, aus atheistischer Sicht auf eine kulturell gefärbte Variante des sogenannten Humanismus. In diesem Sinne könnte ich mich auch selbst noch als "Christen" bezeichnen. Immerhin lehrt auch das Leben selbst, dass die Regeln, welche die Bibel als Gebote Gottes bezeichnet für unser Zusammenleben einen Sinn machen. Immerhin leben die Menschen aller Kulturkreise dieser Welt schon seit tausenden Jahren so mehr oder weniger gut nach diesen Regeln in Gemeinschaften zusammen, ohne jemals auf die Idee gekommen zu sein, dass sie göttlichen Ursprungs sind..

Von daher sind für mich "Gläubige" das Gegenteil von "Theisten" denen es ja nur um die Wahrheit der Buchstaben geht.... welche man sich durch drehen und wenden zum Wort Gottes macht, wie man es am liebsten lesen und verstehen möchte. "Theisten" sind von daher Religioten.. wie sie in der Bibel als Schriftgelehrte und Pharisäer benannt werden.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

[quote="Perquestavolta"]Was wünscht du dir denn, dass man von solchen Leuten halten soll, die den Glauben als Gewissheit anbeten? Was wollen diese Leute damit für sich selbst bewirken?
Und wenn wir das jetzt einfach mal so gelten lassen, dass es für sie selbst einen Nutzen hat, dann stellt sich immer noch die Frage, warum andere darauf Rücksicht nehmen sollten?


Was ist denn daran verwerflich, die Meinung eines anderen menschen zu respektieren. Das tut ihr Zeugen Jehovas doch gar nicht! Warum sonst ist es für dich undenkbar mit Atheisten einen Dialog zu führen, ohne dabei auch mal den eigenen "theistischen" Standpunkt außer acht zu lassen und dies aber umgekehrt von den Atheisten unabdingbar zu verlangen?

Ich als Atheist kann gegenüber einfachen Gläubigen durchaus mal meinen atheistischen Standpunkt überdenken und zurück stellen. Das kostet nichts und hilft mir, den Menschen hinter dem Glauben des Gläubigen zu verstehen und wertzuschätzen.

Ich kann ohne Probleme mit Gläubigen Weihnachten feiern, oder Geburtstag.. Ich kann mit "Gläubigen" auch mal Einen trinken gehen und ihnen einfach nur zuhören, ohne sie von ihrer Überzeugung abringen zu wollen. Und wenn mich da einer mal anders herum "anmachen will" dann sage ich immer: "Jesus soll gesagt haben, ich bin das Leben" - von daher sehe ich das Leben als Jesus" oder, "ich versuche Gott zu verstehen, ohne an Wunder glauben zu müssen, sonst müsste ich dem Glauben den gleichen Rang beimessen, wie einem Gott und dabei würde ich mich nur selbst belügen, denn meine Definition von Glaube ist "Zweifel". Ich habe mich schon zu oft geirrt und getäuscht, als ich glaubte.."


Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

Darf man sich jetzt schon keinen Respekt mehr wünschen? Nebenbei: Du darfst mich gerne weiterhin als Religioten bezeichnen. Ich respektiere das vollumfänglich, zumal es aus deinem Mund zu hören wie ein wahres und ehrliches Lob klingt!
wenn dem tatsächlich so wäre, dann würdest du das nicht ständig zum Thema machen und mit Smilis mit denen man seiner Arroganz Nachdruck verleiht noch etwas nachschönen. Mal abgesehen davon, dass du als Christ der bessere Mensch sein müsstest, als ein von Satan besessener Atheist wie ich.

Bezüglich Respekt..den hab ich nur vor Menschen, die nicht ständig von meiner Meinung auf meinen Privatcharakter schließen, um damit fehlenden Sachargumente zu ersetzen..
Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

[quote="Perquestavolta"]Ich respektiere Menschen, die ihre religiösen, tranzendenten, übersinnlichen, übernatürlichen...... Welterklärungen und Glaubensüberzeugungen auf die eigene Selbstverwirklichung, auf die eigene Wirklichkeitsbewältigung, auf die eigene Lebenssituation beziehen. Diesen Respekt gewähre ich Theisten nicht. Und das liegt einfach in der Natur der Sache, dass "Theisten" die Welterklärungen und Wirklichkeitsinterpretationen anderer nicht respektieren, denn sonst würden sie ihnen ja nicht überall hin nachrennen, um sie von der eigenen "theistischen" Sicht der Dinge überzeugen zu wollen..

Alles klar Snooker..?
Alles klar! Demnach bist du also ein Theist, weil du mich unbedingt von deiner Sichtweise überzeugen willst..
Schwarzweiß ist keine Farbe, SnookerRI.. auch wenn du das noch so oft wiederholst. Wenn du unter Verfolgungswahn leidest - die Zeugen-Jehova-Paranoia ist eine anerkannte Berufskrankheit bei Predigern, die an Satan und Dämonen glauben, - zahlt die Krankenkasse dir die Behandlung..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

[quote="Perquestavolta"]Wenn das auf und für sich selber so wirkt, oder wirken sollte, liegt das Problem ganz sicher zuerst nur bei dir selber.
Klar... schuld sind immer die anderen. Genau.. Für die Zeugen Jehovas sind die anderen nicht einfach nur schuldig, sondern auch von Satan befallen und mit Dämonen im Bunde..
Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

[quote="Perquestavolta"]Und auch deine eingeübte WTG-Taktik, dem Gegenüber durch sophistische Rhetorik und biblische Beweise von seiner Unqualifiziertheit überzeugen zu wollen, lässt klar die Umrisse von einem "Theisten" erkennen, der keine anderen "Götter" neben sich duldet. (Bezogen auf die Aussage von Sigmund Freud, der mal meinte, dass es sich bei Gott/Allah/Jehova um die Projektion des eigenen "Überichs" handelt und die Ursache dafür in einer Entwicklungsstörung der emotionalen Intelligenz während der Pubertät zu finden ist.)


Na dann zitiere ich dich doch gleich mal am besten selbst:

[quote="Perquestavolta"]Wenn das auf und für sich selber so wirkt, oder wirken sollte, liegt das Problem ganz sicher zuerst nur bei dir selber.


Diese Zitat bezieht sich auf einen anderen Zusammenhang..SnookerRI und auf eines, in dem du aus der Meinung deines Gegenübers eine Strick gedreht hast, um in damit zu erhängen.. Da sollte dein eigener und persönlicher Arsch doch hoffentlich auch mal groß genug sein, um zwischendurch mit gleicher verbaler Schuhgröße zurückzugeben.

Immerhin bringst du nicht einen einzigen Beitrag auf die Reihe, ohne deinen Gegenüber nicht ständig persönlich bemaßregeln zu wollen oder zu müssen, wenn seine Meinung über und bezüglich der Bräuche und Sitten der Zeugen Jehovas nicht die gleiche ist, die die Zeugen Jehovas von sich pflegen.



Zitat von SnookerRI im Beitrag #287

Zitat von Perquestavolta
Wenn man von Wissenschaft redet und übernatürliche oder übersinnliche Prämissen geltend macht, bzw. geltend machen will, um Behauptungen zu untermauern, dann sollte man wirklich mal zum Religoten-Test gehen.

Und wieder einmal so ein prägnanter Merksatz von dir, der deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck bringt, dass du deine theistischen Mitmenschen als Untermenschen betrachtest..

Darauf hat dir auch Gysi schon ausführlich geantwortet..


[quote="SnookerRI"|p3197196]
Ist eine solche Denkweise eigentlich das Ergebnis eines evolutionären Prozesses? Da bin ich mir ganz sicher. Evolution basiert darauf, dass böse Umstände und schlechte Bedingungen/Erfahrungen als alles entscheidende Selektionsparameter die gleichen und selben Aufgabe übernehmen, wie die Züchter einer neuen Züchtung.

In der Bibel steht: "das Gott erntet wo er nicht gesät hat" . Die Evolution macht genau das gleiche.

Man könnte das auch so übersetzen, dass das Böse immer nur Gutes hervorbringt und das Gute die Gro0e Auswahl, damit das Böse immer zu fressen hat.

SnookerRI Offline

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21.11.2015 22:36
#292 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Gysi
Du hast den Glauben gefunden, den die Zeugen Jehovas dir vorgegeben hatten.

Bei dir scheint es ja nach deinen Aussagen ähnlich gewesen zu sein. Du beschreibst dein Elterhaus als nicht religiös. Das was du von Religion kennenlerntest, war das, was die Tradition und Kultur der damaligen Gesellschaft so hergab. Jedenfalls nichts tatsächlich Greifbares, was dich irgendwie überzeugt hätte. Vorgaben der Eltern und die eigene Kindheit innerhalb einer Gesellschaft beeinflussen also durchaus den Werdegang, ob man nun Theist oder Atheist wird. Und doch haben sowohl Theisten und Atheisten jederzeit die Möglichkeit ihre Ansicht zu erweitern und zu anderen Überzeugungen zu kommen.

Zitat von Gysi
Aber auch die ZJ sind durch Selbsterhöhung (WIR sind die wahren Gläubigen!) einer Schwächung im Sozialverhalten gegenüber den Ungläubigen erlegen, die einem Gemeinschaftsleben nicht guttut. Und auch nicht der Eigenwahrnehmung.

Tut es dem Gemeinschaftsleben denn gut, wie sich Atheisten gegenüber den Theisten verhalten? Dass der Glaube an Gott als "Geisteskrankheit" bezeichnet wird, von der die Theisten schnellstmöglich "geheilt" werden müssen? Dass der Erkenntnisweg nur durch den Atheismus zu beschreiten ist? Dass jeder Theist ein "Religiot" ist?

Zitat von Gysi
Ich halte es für fahrlässig, vor der Kulisse der aktuellen Ereignisse immer noch auf eine strikte Trennung zwischen Islamismus und Islam zu beharren und undiskutierbar die Formel anzuwenden: Religion = gut!

Welche Formel schlägst du vor? Atheismus = gut? Weil Atheismus die Wirklichkeit widerspiegelt während der Theismus ausschließlich Gewaltmärchen und dergleichen offenbart?

Die Vermischung von Islam und Islamismus hilft nur den islamistischen Terroristen. Die können sich prima hinter dem großen Feindbild Islam verstecken und ihren Terror weiter durchziehen, weil ihnen durch den Hass gegenüber dem Islam weitere Attentäter für ihre perfiden Pläne zugespielt werden. Was meinst du, warum die Terroristen mit der Angst durch Terroranschläge so gut arbeiten? Sie wissen, dass der Islam dafür verantwortlich gemacht wird. Das polarisiert. Und damit arbeiten die Terroristen. Die Anschläge werden weitergehen, solange nicht zwischen Islamismus und Islam unterschieden wird. Gerade jetzt wäre es fahrlässig, diese Trennung nicht vorzunehmen.

Ich bin zwar völlig anderer Meinung als du aber das heißt weder, dass ich undiskutierbar die Formel Religion = gut! anwende, noch dass ich deinen Standpunkt nicht respektieren könnte.


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SnookerRI Offline

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21.11.2015 22:45
#293 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Das bringt mich zu der Frage: Gott, wo warst Du am 13. November?

Ja, wenn es irgendetwas aufzuwischen oder irgendein Leid zu beklagen gibt, wird immer nach dem "Butler-Gott gerufen". "Wo warst du?" "Warum hast du das nicht verhindert? 9/11 und so ... und überhaupt Hitler und so..." Dafür wird die Schuld gerne Gott gegeben, denn einem muss man ja die Schuld geben... das macht man doch am Besten mit jemandem, von dem man meint, dass es ihn nicht gibt...


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SnookerRI Offline

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21.11.2015 23:34
#294 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ich geb jetzt mal den Ball an dich zurück..
Es gibt Zig Religionsgemeinschaften wie die der Zeugen Jehovas - (Wir wollen auch die Zeugen Jehovas mal als solche anerkennen).

Alle diese Religionsgemeinschaften sind der Überzeugung, dass nur sie und ausschließlich sie, die Bibel richtig auslegen und interpretieren und es von daher auch beanspruchen dürfen sich als das auserwählte "Volk" Gottes zu betiteln.

Und jetzt kommen wir noch mal auf deine Frage zurück, woher ich weis, dass die WTG-"Genossenschaft" diesen Anspruch nur für sich geltend machen will.
Diese Anspruchsbehauptung stammt nämlich von dir selber!

So what? Die Atheisten sind ebenfalls der festen Überzeugung, dass die Theisten allesamt im Irrtum sind und nur der Atheismus und die Evolution die einzig annehmbare Erklärung für alles ist.

Zitat von Perquestavolta
Was hat das damit zu tun!?? Du hast behauptet, dass der Atheismus nur eine Gegenposition zum "Theismus" sei.
Was aber bei genauerem Hinschauen einfach nicht stimmt.

Wenn ich mir deine Beiträge so durchlese, wird dadurch auf eine sehr persönliche Art und Weise bestätigt, dass der Atheismus sehr wohl als Gegenposition zum Theismus auftritt. Letztlich ist jeder deiner Beiträge ein Beweis dafür!

Zitat von Perquestavolta
Diese Frage ist nur für dich selbst von Relevanz.

Stimmt! Der Dialog scheint dich nicht sonderlich zu interessieren.

Zitat von Perquestavolta
Der Glaube an Gott wird von Menschen gepredigt, die sich selbst als dafür autorisiert halten. Atheisten halten diese sich selbsternannten Autoritäten für nicht glaubwürdig. Und wenn dem so ist, dann müssten auch sonst, diejenigen, die sich im Falle für den Glauben an Gott entscheiden, zuerst für den Glauben an diese sich selbsternannte Autoritäten entscheiden..

Und jetzt? Willst du die Evolution kritisieren? So oder so... Du wirst es akzeptieren müssen, dass es Menschen gibt, die anderer Ansicht sind als du. Ganz ohne Gott!

Zitat von Perquestavolta
Aber auch sonst geht es hier in diesem Thema zuertmal um die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige. Diesbezüglich gefällt mir der Dialog sehr gut!

Hey cool! Mir auch!


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Athon Offline




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22.11.2015 00:01
#295 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #288
Mit Geduld weiterforschen, weiterstudieren, weiterlernen. So wie man das in jeder anderen Wissenschaft auch machen sollte, wo immer ungeklärte Fragestellungen verbleiben. Ist doch nichts Ungewöhnliches...


Richtig, in der Wissenschaft nicht. Wenn man aber die Bibel als das Wort Gottes bezeichnet, darin keine Widersprüche entdecken kann und somit sein gesamtes Leben darauf aufbaut, könnten unbeantwortete Fragen dem Glaubensverständnis durchaus eher hinderlich sein. Kann denn das Wort "Gottes" Ungereimtheiten enthalten, die selbst die WTG nicht zu klären vermag...?

Auch wenn Du mich nicht um eine Stellungnahme zu Richter Kap. 20 gebeten hast (wenn ich böswillig wäre, könnte ich es interpretieren als: Halte Dich da raus), so habe ich Dir trotzdem einen vielleicht möglichen Widerspruch zum 2. Buch Mose, Kap. 21:12-26, dargelegt. Offenbar scheint dieser aber weit weg von der Wahrheit, also Deinem Problem, zu sein. Ein Widerspruch könnte aus meiner (unmaßgeblichen) Sicht ungeachtet dessen aber trotzdem bestehen.

Zitat von Snooker #293
Ja, wenn es irgendetwas aufzuwischen oder irgendein Leid zu beklagen gibt, wird immer nach dem "Butler-Gott gerufen". "Wo warst du?" "Warum hast du das nicht verhindert? 9/11 und so ... und überhaupt Hitler und so..." Dafür wird die Schuld gerne Gott gegeben, denn einem muss man ja die Schuld geben... das macht man doch am Besten mit jemandem, von dem man meint, dass es ihn nicht gibt...


Jemandem, den es nicht gibt, kann keine Schuld zugewiesen werden. Schuld an diesem Massaker haben natürlich unbestritten andere. Du musst aber zugestehen, dass es geistig simpel geprägten Atheisten durchaus verstörend anmutet, dass einem aus Sicht von Gläubigen existierender "Gott" das Schicksal unbeteiligter Menschen offensichtlich völlig sch...egal zu sein scheint. In jedem Fall ist ein solches "Verhalten" nicht geeignet, die atheistische Denkweise auch nur ansatzweise zu hinterfragen.

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Perquestavolta ( gelöscht )
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22.11.2015 20:33
#296 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #292

Zitat von Gysi
Du hast den Glauben gefunden, den die Zeugen Jehovas dir vorgegeben hatten.
Bei dir scheint es ja nach deinen Aussagen ähnlich gewesen zu sein. Du beschreibst dein Elterhaus als nicht religiös. Das was du von Religion kennenlerntest, war das, was die Tradition und Kultur der damaligen Gesellschaft so hergab. Jedenfalls nichts tatsächlich Greifbares, was dich irgendwie überzeugt hätte. Vorgaben der Eltern und die eigene Kindheit innerhalb einer Gesellschaft beeinflussen also durchaus den Werdegang, ob man nun Theist oder Atheist wird. Und doch haben sowohl Theisten und Atheisten jederzeit die Möglichkeit ihre Ansicht zu erweitern und zu anderen Überzeugungen zu kommen.



Man muss da aber "Theisten" strikt von "Gläubigen" unterscheiden SnookerRI. Die Ansicht, dass die Evolutionstheorie ein obskurer Irrglaube ist und dass Hunderte Millonen Biologen, Zoologen, Chemiker und Fachwissenschaftler von Satan geleitet sind, wenn sie das Gegenteil behaupten, hat nichts mit einer Erweiterung der menschlichen "Möglichkeiten" im allgemeinen zu tun.
Auch was das Bestreiten der Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Methodik zur Altersdatierungen organischer und geologischer Relikte aus der Erdgeschichte angeht, wenn die Messungen im Widerspruch zu den biblischen Berichten stehen, zeugt eindeutig, dass es theistischen Absichten hinter all dem, nur um eine Erweiterung der jeweiligen oder eigenen Egozentrik geht.. Theist wird man, wenn man schon einen ziemlich pathologischen Hang zur ICH-über-Be-Deutung aufweist.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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22.11.2015 22:16
#297 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ich denke du verstößt da mal wieder nur gegen deine eigenen Regeln, SonnokerRI. Alles nur scheinheilige Rhetorik.. Zumal du da weiter hinten und vor ein paar Tagen noch geheuchelt hast.. dass das "Persönliche" nicht das Thema sein darf, um das es im Dialog gehen sollte..
Aber da nun mal die aufgeblähte theistische Arroganz, Religionsfreiheit und Narrenfreiheit nicht zu unterscheiden weis, stell ich meine Erwartungen an den Theismus diesbezüglich ohnehin schon ziemlich zurück..

Womit du dich einmal mehr selbst einer scheinheiligen Rhetorik bedienst. Immerhin bist du es, der mir ständig vorwirft, ausschließlich "blanken Unsinn" zu schreiben sowie "unzulässig" und "unehrliche Schuldzuschiebungen" vorzunehmen.

Zitat von Perquestavolta
Du labberst dir das nur selber was vor.. SnookerRI.

Wenn dich meine Meinung so wütend macht, warum ignorierst du mich dann nicht einfach? Ich habe dir das schon mehrfach vorgeschlagen. Wäre das nicht besser für dich?

Zitat von Perquestavolta
Da die Zeugen Jehovas nicht tatsächlich diese deine Aussage vertreten und z, B. die Gemeinschaft der Katholiken als von Satan regiert, finde ich es mehr als nur schlimm. Auch bezüglich deiner gefühlskalten Werturteile gegenüber Menschen, welche es nicht richtig geschafft haben, sich aus dem psychadelischen Narrenverein der Wachturmgesellschaft zu befreien und dabei sozial "vor die Hunde" gegangen sind, halte ich es sogar für untragbar. Weil wenn es nur darum ginge, dass die eine andere Meinung und Auffassung vertreten, dann wären solche rigiden Umgangsformen, wie die Zeugen jehovas sie gegen Leute pflegen, die eine andere Meinung und Auffassung vertreten, ja gar nicht nötig.
Mal ganz davon abgesehen, dass du mich hier in der Diskussion auch schon mit deinem Satansglauben "beschmiert hast". Zumal es in der Bibel keinen einzigen Hinweise darauf gibt, dass man sich selber (als Zeuge Jehova) über andere erhöhen darf. Und die Zeugen Jehovas erhöhen sich ja nicht nur über die Ungläubigen, sonder auch über alle anderen Gläubigen. Da verlasse ich mich dann schon lieber auf mein eigenes faires Urteislsvermögen, als auf das sophistische Rhetorikspiel eines "Auserwählten" der die Bibel als von besonderen WERT für unsere Zeit preist. Und ich würde mich dazu auch viel diplomatischer ausdrücken, wenn ich die "geistige Wahrheit" der ZJ-WTG-Psychoterroristen nicht von der sogenannten "Pike" auf, selbst kennen gelernt hätte.

Ich bin froh, dass du dich so authentisch äußerst. Dadurch kann jeder erkennen, zu was es führt, wenn man Feindbilder so intensiv pflegt, wie du das tust. Einerseits wirfst du ZJ vor, die katholische Kirche als "satansgesteuert" zu bezeichnen, andererseits bezeichnest du meine Überzeugung als "Satansglauben". Das eine kritisierst du - das andere findest du völlig ok. Das muss dann wohl an deinem "eigenen, fairen Urteilsvermögen liegen", auf das du dich verlässt. Immerhin lebst du gemäß deinem Weltbild, dass der Mensch ein Raubtier ist, und sich gegenüber anderen Menschen als überlegen beweisen muss.

Es scheint tatsächlich das Beste für dich zu sein, mich und meine Beiträge zu ignorieren. Dann kannst du dich auch nicht mehr "beschmiert" fühlen. Und wenn alles nichts hilft und dich meine bloße Anwesenheit schon derart zur Weißglut treibt, dann solltest du dir vllt. ein anderes Forum suchen.

Zitat von Perquestavolta
Glauben bedeutet zu hoffen, dass die eigene "Annahme" die richtige ist. Glauben bedeutet von daher auch, Menschen zu vertrauen, bei denen man nicht weis, ob sie dieses Vertrauen WERT sind.

Das mag auf dein Verständnis von Glauben zutreffen. Du setzt Glauben mit "nicht wissen" gleich. Dann musst du dir für deine Kritik auch Menschen suchen, die ihren glauben so definieren, wie du.

Zitat von Perquestavolta
Viele heutige Christen die sich gerade noch als Christen bezeichnen, tradieren die Mythen, Legenden und Geschichten, mit denen die Bibel ehemals zu einer menschlicheren Gesellschaftsform führen wollte, aus atheistischer Sicht auf eine kulturell gefärbte Variante des sogenannten Humanismus. In diesem Sinne könnte ich mich auch selbst noch als "Christen" bezeichnen. Immerhin lehrt auch das Leben selbst, dass die Regeln, welche die Bibel als Gebote Gottes bezeichnet für unser Zusammenleben einen Sinn machen. Immerhin leben die Menschen aller Kulturkreise dieser Welt schon seit tausenden Jahren so mehr oder weniger gut nach diesen Regeln in Gemeinschaften zusammen, ohne jemals auf die Idee gekommen zu sein, dass sie göttlichen Ursprungs sind..

Jo, deswegen geht es in der Welt ja auch so "human" zu... Sieht man ja jeden Tag Ja es gibt viele Menschen, die behaupten Christen zu sein. Dazu hat Christus selbst ja eine sehr zutreffende Aussage gemacht. (Math. 7:21-23)

Zitat von Perquestavolta
Von daher sind für mich "Gläubige" das Gegenteil von "Theisten" denen es ja nur um die Wahrheit der Buchstaben geht.... welche man sich durch drehen und wenden zum Wort Gottes macht, wie man es am liebsten lesen und verstehen möchte. "Theisten" sind von daher Religioten.. wie sie in der Bibel als Schriftgelehrte und Pharisäer benannt werden.

Demnach kann ich also kein Theist sein. Trotzdem bezeichnest du mich als einen solchen. Erkennst du den Widerspruch in deiner Logik?

Zitat von Perquestavolta
Das tut ihr Zeugen Jehovas doch gar nicht! Warum sonst ist es für dich undenkbar mit Atheisten einen Dialog zu führen, ohne dabei auch mal den eigenen "theistischen" Standpunkt außer acht zu lassen und dies aber umgekehrt von den Atheisten unabdingbar zu verlangen?

Ich beziehe mich beim Dialog mit Atheisten stets auf den Inhalt ihrer beiträge. Das mache ich bei dir auch. Aber das gefällt dir nicht. Du brauchst diesen Konflikt zwischen Theisten und Atheisten, um dich in deinen Ansichten bestätigt zu fühlen. Wenn sich ein Theist und besonders ein ZJ anders verhält, als du es von ihm erwartest, wirst du wütend, und bemühst wieder deine persönlich, abwertende Art - nahe zu jeder deiner Beiträge liefert dazu eindrucksvolle Belege.

Zitat von Perquestavolta
Ich als Atheist kann gegenüber einfachen Gläubigen durchaus mal meinen atheistischen Standpunkt überdenken und zurück stellen. Das kostet nichts und hilft mir, den Menschen hinter dem Glauben des Gläubigen zu verstehen und wertzuschätzen.

Nur gut, dass ich in deinen Augen kein einfacher Gläubiger bin, sondern ein wertloses, erbärmliches Zeugen-Drecksschwein, ein Lügner und Arschloch, welches sich durch die WTG geistig vergewaltigen lässt. In einem solchen Fall brauchst du dich natürlich nicht um Verständnis zu bemühen Deine persönliche Abwertung gegenüber Theisten, die du als Religioten bezeichnest, erhöht dich natürlich über die Theisten. Du brauchst dieses Überlegenheitsgefühl, wie Menschen die Luft zum Atmen brauchen.

Zitat von Perquestavolta
Ich kann ohne Probleme mit Gläubigen Weihnachten feiern, oder Geburtstag.. Ich kann mit "Gläubigen" auch mal Einen trinken gehen und ihnen einfach nur zuhören, ohne sie von ihrer Überzeugung abringen zu wollen. Und wenn mich da einer mal anders herum "anmachen will" dann sage ich immer: "Jesus soll gesagt haben, ich bin das Leben" - von daher sehe ich das Leben als Jesus" oder, "ich versuche Gott zu verstehen, ohne an Wunder glauben zu müssen, sonst müsste ich dem Glauben den gleichen Rang beimessen, wie einem Gott und dabei würde ich mich nur selbst belügen, denn meine Definition von Glaube ist "Zweifel". Ich habe mich schon zu oft geirrt und getäuscht, als ich glaubte.."

Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass du Theisten nicht nur nicht verstehen kannst, sondern sie unbedingt als Feinde wahrnehmen musst.

Zitat von Perquestavolta
wenn dem tatsächlich so wäre, dann würdest du das nicht ständig zum Thema machen und mit Smilis mit denen man seiner Arroganz Nachdruck verleiht noch etwas nachschönen. Mal abgesehen davon, dass du als Christ der bessere Mensch sein müsstest, als ein von Satan besessener Atheist wie ich.

Ich beziehe mich auf den Inhalt deiner Beiträge und kommentiere diesen, so wie es dem Dialog dienlich ist. Du wirst mich ohnehin als arrogantes Arschloch betrachten, solange ich bei meiner Meinung bleibe. Smilies haben darauf keinen Einfluss. Ich bin für dich der Satan in Person. Das ultimative Feindbild, welches mit allen verfügbaren Mittel zu bekämpfen ist. Du brauchst diesen Krieg, um die besser zu fühlen Sonst würdest du mich ja schon längst ignorieren. Ich nehm das ganze mit Humor. Man muss auch mal lachen können - auch über sich selbst

Zitat von Perquestavolta
Bezüglich Respekt..den hab ich nur vor Menschen, die nicht ständig von meiner Meinung auf meinen Privatcharakter schließen, um damit fehlenden Sachargumente zu ersetzen..

Demnach hast du also noch nicht mal Respekt vor dir selbst? Würde mich nicht wundern

Zitat von Perquestavolta
Schwarzweiß ist keine Farbe, SnookerRI.. auch wenn du das noch so oft wiederholst. Wenn du unter Verfolgungswahn leidest - die Zeugen-Jehova-Paranoia ist eine anerkannte Berufskrankheit bei Predigern, die an Satan und Dämonen glauben, - zahlt die Krankenkasse dir die Behandlung..

Tja, Perquestavolta. Schwarzweiß ist keine Farbe. Du kannst noch so oft wiederholen, dass du mich für geistig krank hälst. Alle die deine Meinung nicht teilen sind letztlich geistig krank nicht wahr? Nur du bist gesund - tja, sowas kommt halt von sowas...

Zitat von Perquestavolta
Klar... schuld sind immer die anderen. Genau.. Für die Zeugen Jehovas sind die anderen nicht einfach nur schuldig, sondern auch von Satan befallen und mit Dämonen im Bunde..

Was dich dazu bringt in Bezug auf ZJ vom Satansglauben zu sprechen. Du machst genau das, was du bei anderen kritisierst...

Zitat von Perquestavolta
Diese Zitat bezieht sich auf einen anderen Zusammenhang..SnookerRI und auf eines, in dem du aus der Meinung deines Gegenübers eine Strick gedreht hast, um in damit zu erhängen.. Da sollte dein eigener und persönlicher Arsch doch hoffentlich auch mal groß genug sein, um zwischendurch mit gleicher verbaler Schuhgröße zurückzugeben.

Immerhin bringst du nicht einen einzigen Beitrag auf die Reihe, ohne deinen Gegenüber nicht ständig persönlich bemaßregeln zu wollen oder zu müssen, wenn seine Meinung über und bezüglich der Bräuche und Sitten der Zeugen Jehovas nicht die gleiche ist, die die Zeugen Jehovas von sich pflegen.

Du selbst bemaßregelst dich auf der persönlichen Ebene, durch die Art und Weise, wie du deine Beiträge verfasst. Es ist deine eigene Meinung, die dir in dieser Diskussion zum Strick wird, wenn du schon dieses Bild verwenden willst. Du willst mir dafür die Schuld unterschieben, aber auch das kommt letztlich wieder auf dich zurück.

Zitat von Perquestavolta
Ist eine solche Denkweise eigentlich das Ergebnis eines evolutionären Prozesses? Da bin ich mir ganz sicher. Evolution basiert darauf, dass böse Umstände und schlechte Bedingungen/Erfahrungen als alles entscheidende Selektionsparameter die gleichen und selben Aufgabe übernehmen, wie die Züchter einer neuen Züchtung.

In der Bibel steht: "das Gott erntet wo er nicht gesät hat" . Die Evolution macht genau das gleiche.

Man könnte das auch so übersetzen, dass das Böse immer nur Gutes hervorbringt und das Gute die Gro0e Auswahl, damit das Böse immer zu fressen hat.

Na dann wünsche ich dir mal einen Guten Appetit!


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SnookerRI Offline

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22.11.2015 22:28
#298 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Man muss da aber "Theisten" strikt von "Gläubigen" unterscheiden SnookerRI.

So? Muss "man" das? Ich muss das nicht. Warum nicht? Weil ich nicht deine Meinung über Theisten teile. Ich muss mich nicht in dein Verständnis von Theisten zwängen. Niemand muss das. Es reicht doch schon, wenn man mit menschen konfrontiert wird, die meinen man müsse das tun. Und was kommt jetzt wieder: "Ach SonnokerRI, du redest doch nur blanken Unsinn und labberst dir was vor!" --->

Zitat von Perquestavolta
Die Ansicht, dass die Evolutionstheorie ein obskurer Irrglaube ist und dass Hunderte Millonen Biologen, Zoologen, Chemiker und Fachwissenschaftler von Satan geleitet sind, wenn sie das Gegenteil behaupten, hat nichts mit einer Erweiterung der menschlichen "Möglichkeiten" im allgemeinen zu tun.
Auch was das Bestreiten der Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Methodik zur Altersdatierungen organischer und geologischer Relikte aus der Erdgeschichte angeht, wenn die Messungen im Widerspruch zu den biblischen Berichten stehen, zeugt eindeutig, dass es theistischen Absichten hinter all dem, nur um eine Erweiterung der jeweiligen oder eigenen Egozentrik geht..

Das heißt also: Widerspruch verboten? Widerspruch ist ein Zeichen für Egozentrik? Will da jemand seine Überzeugung aus egozentrischen Motiven vor Widerspruch schützen?

Zitat von Perquestavolta
Theist wird man, wenn man schon einen ziemlich pathologischen Hang zur ICH-über-Be-Deutung aufweist.

Wenn dem so wäre, wärst du der oberste Theist!


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SnookerRI Offline

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22.11.2015 23:18
#299 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Wenn man aber die Bibel als das Wort Gottes bezeichnet, darin keine Widersprüche entdecken kann und somit sein gesamtes Leben darauf aufbaut, könnten unbeantwortete Fragen dem Glaubensverständnis durchaus eher hinderlich sein.

Ja? Warum? Unbeantwortete Fragen bieten die Grundlage für wissenschaftliche Forschung, die das Verständnis erweitert. Hinderlich wird es doch erst dann, wenn man sich dem erkenntnisgemäßen Fortschritt verweigert.

Zitat von Athon
Kann denn das Wort "Gottes" Ungereimtheiten enthalten, die selbst die WTG nicht zu klären vermag...?

Kann das aus Sicht eines Atheisten jemals anders sein? Aber mal andersherum gefragt: Kann denn die Natur Ungereimtheiten enthalten? Oder bestehen diese Ungereimtheiten nicht vielmehr in einem Verständnis, welches je nach Intellekt, und technischen Möglichkeiten begrenzt ist?

Zitat von Athon
Auch wenn Du mich nicht um eine Stellungnahme zu Richter Kap. 20 gebeten hast (wenn ich böswillig wäre, könnte ich es interpretieren als: Halte Dich da raus),

Wie kommst du überhaupt auf diesen Gedanken? ich sagte doch bereits, dass mir die Meinung von Atheisten zur Biobel bekannt ist. Du machst da ja keine Ausnahme, wie deine Beiträge zeigen. Von Atheisten habe ich also schon jede Hilfe bekommen, die sie mir leisten können.

Zitat von Athon
so habe ich Dir trotzdem einen vielleicht möglichen Widerspruch zum 2. Buch Mose, Kap. 21:12-26, dargelegt. Offenbar scheint dieser aber weit weg von der Wahrheit, also Deinem Problem, zu sein. Ein Widerspruch könnte aus meiner (unmaßgeblichen) Sicht ungeachtet dessen aber trotzdem bestehen.

Sollte es mich wundern, dass du in 2.Mose, Kap. 21:12-26 einen Widerspruch vermutest? Nein. Du hast ein anderes Verständnis der Texte.

Zitat von Athon
Jemandem, den es nicht gibt, kann keine Schuld zugewiesen werden. Schuld an diesem Massaker haben natürlich unbestritten andere. Du musst aber zugestehen, dass es geistig simpel geprägten Atheisten durchaus verstörend anmutet, dass einem aus Sicht von Gläubigen existierender "Gott" das Schicksal unbeteiligter Menschen offensichtlich völlig sch...egal zu sein scheint. In jedem Fall ist ein solches "Verhalten" nicht geeignet, die atheistische Denkweise auch nur ansatzweise zu hinterfragen.

Darüber müsstest du schon mit einem Gläubigen sprechen der ein solches "Gottesbild" vertritt, dass also "Gott" das Schicksal unbeteiligter Menschen offensichtlich völlig sch...egal zu sein scheint. Meinem Gottesverständnis entspricht das nicht, wie ich es schon oft erklärt habe.


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SnookerRI Offline

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23.11.2015 07:02
#300 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Wenn ich Matth. 19:9 richtig verstehe, begeht ein Mann keinen Ehebruch, wenn er sich aufgrund von "Hurerei" seitens seiner Ehefrau von ihr scheiden ließe. Allerdings lese ich auch, dass Ehebruch nur dann vorliegt, wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt u n d eine andere heiratet. Wenn letztere Bedingung aber nun nicht eintritt...?

Dann stünde immer noch die Scheidung als solche im Raum, wenn sie nicht aufgrund von Hurerei vorgenommen wird. Die Ehe wäre in diesem Fall zwar vor Menschen geschieden, nicht aber schriftgemäß vor Gott. Darauf machte Jesus in Math. 19-6 aufmerksam. Ich hatte extra die Verse 3-9 angeführt um den Zusammenhang deutlich zu machen.

Zitat von Athon
Da Matth. 19:9 darüber hinaus nur auf den Mann Bezug nimmt, wäre es von Interesse, zu erfahren, ob einer Frau die gleichen Rechte zugestanden werden. Maleachi 2 empfinde ich diesbezüglich nicht eindeutig.

Markus 10: 11,12, 1.Kor. 7:10 stellen meinem Empfinden nach die Gleichheit von Mann und Frau, was diesen Rechtsgrundsatz betrifft, deutlich heraus. Die Ehepartner werden in der Bibel nicht unterschiedlich bewertet, als ob der Mann oder die Faru mehr oder weniger Rechte gegenüber dem Ehepartner hätte. Beide sind vor Gott EINS.


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