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Dieses Thema hat 974 Antworten
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Athon Offline




Beiträge: 3.247

23.11.2015 13:37
#301 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #299
Unbeantwortete Fragen bieten die Grundlage für wissenschaftliche Forschung, die das Verständnis erweitert. Hinderlich wird es doch erst dann, wenn man sich dem erkenntnisgemäßen Fortschritt verweigert.


Korrekt, Snooker. Wissenschaftliche Forschung baut auf bisherigen Ergebnissen auf, verwirft nicht Haltbares, nutzt technischen und geistigen Fortschritt zu weitergehenden Erkenntnissen und hinterfragt sich ständig neu, sofern keine unverrückbaren Naturgesetze betroffen sind. Aus den bisherigen Forumsbeiträgen habe ich allerdings den Eindruck gewonnen, dass auf Seiten der Gläubigen, insbesondere der ZJ, die Bibeltexte ebenfalls als unverrückbar angesehen werden. Insofern kann es sich bei unbeantworten Fragen in dieser Hinsicht allenfalls um Nuancierungen und Auslegungen handeln, die somit den den grundsätzlichen Wahrheitsanspruch der Bibel in keinster Weise berühren. Interessanter würde die Angelegenheit doch erst, wenn sich aus derartigen Fragestellungen Unlogisches und Widersprüche ergäben. Ich wage zu bezweifeln, dass dies zugelassen werden könnte. Notfalls wird halt die Neue-Welt-Übersetzung wieder einmal überarbeitet...

Zitat
Sollte es mich wundern, dass du in 2.Mose, Kap. 21:12-26 einen Widerspruch vermutest? Nein. Du hast ein anderes Verständnis der Texte.


Ich vermute nicht in 2.Mose, Kap. 21:12-26 einen Widerspruch, sondern bei Anwendung mit Richter Kap. 20. Wie ich schon erwähnte: Vergewaltigung mit Todesfolge ist in 2. Mose nicht erwähnt, wird aber in Richter Kap. 20 offenbar "geahndet".

Zitat
Darüber müsstest du schon mit einem Gläubigen sprechen der ein solches "Gottesbild" vertritt, dass also "Gott" das Schicksal unbeteiligter Menschen offensichtlich völlig sch...egal zu sein scheint


Wie sollte ich mit jemandem, der meiner Meinung ist, einen konstruktiven Dialog führen (wollen)...?

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

23.11.2015 17:53
#302 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #298

Zitat von Perquestavolta
Man muss da aber "Theisten" strikt von "Gläubigen" unterscheiden SnookerRI.
So? Muss "man" das? Ich muss das nicht. Warum nicht? Weil ich nicht deine Meinung über Theisten teile. Ich muss mich nicht in dein Verständnis von Theisten zwängen. Niemand muss das. Es reicht doch schon, wenn man mit menschen konfrontiert wird, die meinen man müsse das tun. Und was kommt jetzt wieder: "Ach SonnokerRI, du redest doch nur blanken Unsinn und labberst dir was vor.



Du hast hier schon mehrmals damit "gekehrt", dass für Atheisten nicht sein darf was nicht seine kann. Seither bin ich mir da ganz sicher, dass du rund um die Diskussion, um die es hier in diesem Thema geht, nichts weiter vor hast, als die selber was vor zu labbern. Leute die sich für Napoleon halten, halten auch immer die anderen für "bekloppt".
Und wenn man jetzt mal eine Liste aufstellt, was bei den Zeugen Jehovas alles nicht sein kann, was nicht sein darf, dann wirds hier drinnen ziemlich eng.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #298

[quote="Perquestavolta"]Die Ansicht, dass die Evolutionstheorie ein obskurer Irrglaube ist und dass Hunderte Millonen Biologen, Zoologen, Chemiker und Fachwissenschaftler von Satan geleitet sind, wenn sie das Gegenteil behaupten, hat nichts mit einer Erweiterung der menschlichen "Möglichkeiten" im allgemeinen zu tun.
Auch was das Bestreiten der Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Methodik zur Altersdatierungen organischer und geologischer Relikte aus der Erdgeschichte angeht, wenn die Messungen im Widerspruch zu den biblischen Berichten stehen, zeugt eindeutig, dass es theistischen Absichten hinter all dem, nur um eine Erweiterung der jeweiligen oder eigenen Egozentrik geht..


Zitat von SnookerRI im Beitrag #298

Das heißt also: Widerspruch verboten?
Natürlich nicht. Nur solltest du dann auch damit zufrieden sein, dass man die Absichten hinter diesem Widerspruch nicht ernst nehmen kann. Und es wird dann um so "ärgerlicher" als dass die Zeugen Jehovas bei all dem, was entgegen ihren Vorstellungen darüber, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf und aber trotzdem ist - jedem und allen den Teufel (Satan) anheften der das anders sieht. Die gleiche und selbe Psychostrategie praktizieren nämlich auch Psychopathen und andere Religioten, die alle jene für bekloppt halten, welche sich nicht auch für Auserwählte Gottes wähnen.

Von daher @SnookerRI, kannst und darfst du dir deine "andere" Meinung auch weiterhin gerne behalten! Nur... du unterstellst hier dauernd anderen Leuten "Widersprüchlichkeit" als Chrakterschwäche und Persönlichkeitsmanko. Wenn du jetzt für dich als "Theisten" das Recht auf "Widerspruch" forderst, und dafür auch noch respektiert werden willst.. dann gehörst du entweder zu den "Leuten" die gerne mit zweierlei Maß messen, oder zu denen, die sich für "Napoleon" halten und meinen, dass alle anderen die Bekloppten sind.

Immerhin behaupten ja auch die Aussteiger und ausgeschiedenen der Zeugen Jehovas nichts anderes, als dass in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas viel Mitglieder leben, die auch schon zu Zeiten als sie noch (minderwertige) Weltmenschen waren, schon immer gerne eine Karriere als Napoleon angestrebt hätten...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

23.11.2015 21:36
#303 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Seither bin ich mir da ganz sicher, dass du rund um die Diskussion, um die es hier in diesem Thema geht, nichts weiter vor hast, als die selber was vor zu labbern. Leute die sich für Napoleon halten, halten auch immer die anderen für "bekloppt".

Dann hälst du dich also für Napoleon? Na das würde zumindest einiges erklären. Wenn du dir mit deiner Meinung über mich so sicher bist, warum ignorierst du mich dann nicht einfach?

Zitat von Perquestavolta
Und wenn man jetzt mal eine Liste aufstellt, was bei den Zeugen Jehovas alles nicht sein kann, was nicht sein darf, dann wirds hier drinnen ziemlich eng.

Klar,.. vor allem wenn man die ZJ für "bekloppt" oder für gefährliche Psycho-Killer und ähnlich Abscheuliches hält! Menschen, die solche Listen aufstellen wollen, schreiben sich auch immer selbst eine Liste....

Zitat von Perquestavolta
Natürlich nicht. Nur solltest du dann auch damit zufrieden sein, dass man die Absichten hinter diesem Widerspruch nicht ernst nehmen kann. Und es wird dann um so "ärgerlicher" als dass die Zeugen Jehovas bei all dem, was entgegen ihren Vorstellungen darüber, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf und aber trotzdem ist - jedem und allen den Teufel (Satan) anheften der das anders sieht. Die gleiche und selbe Psychostrategie praktizieren nämlich auch Psychopathen und andere Religioten, die alle jene für bekloppt halten, welche sich nicht auch für Auserwählte Gottes wähnen.

Dass du mich nicht verstehen kannst, ist mir schon klar und damit kann ich sehr gut leben. Du selbst siehst hinter allem, was ZJ ausmacht den Satan und willst mir das anheften. Nach deinen eigenen Worten müsstest du also selbst zu den Psychopathen und Religioten gehören. Immerhin verwendest du die gleiche Psychostrategie, wobei du noch nichtmal einen Schrift-Gott benötigst. Deine eigenen narzisstischen Befindlichkeiten reichen da völlig aus..

Zitat von Perquestavolta
Von daher @SnookerRI, kannst und darfst du dir deine "andere" Meinung auch weiterhin gerne behalten! Nur... du unterstellst hier dauernd anderen Leuten "Widersprüchlichkeit" als Chrakterschwäche und Persönlichkeitsmanko. Wenn du jetzt für dich als "Theisten" das Recht auf "Widerspruch" forderst, und dafür auch noch respektiert werden willst.. dann gehörst du entweder zu den "Leuten" die gerne mit zweierlei Maß messen, oder zu denen, die sich für "Napoleon" halten und meinen, dass alle anderen die Bekloppten sind.

Nirgendwo habe ich anderen Leuten "Widersprüchlichkeit" als Chrakterschwäche und Persönlichkeitsmanko unterstellt. Einen Beweis für diese Behauptung deinerseits kannst du nicht liefern; ebensowenig wie du deine Behauptung, ich würde nur nach den Schwächen in der Argumentation von Atheisten suchen, um diese dann im Predigtdienst ausnutzen zu können, belegen konntest. Aber ein "Napoleon" muss das wahrscheinlich auch nicht beweisen.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

23.11.2015 22:05
#304 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #303

Zitat von Perquestavolta
Seither bin ich mir da ganz sicher, dass du rund um die Diskussion, um die es hier in diesem Thema geht, nichts weiter vor hast, als die selber was vor zu labbern. Leute die sich für Napoleon halten, halten auch immer die anderen für "bekloppt".
Na das würde zumindest einiges erklären. Wenn du dir mit deiner Meinung über mich so sicher bist, warum ignorierst du mich dann nicht einfach?

Warum sollte ich dich ignorieren, SnookerRI. Und deine "windigen" Ausweichstrategien, sind doch mehr als nur den Spaaß wert..
Zitat von SnookerRI im Beitrag #303

[quote="Perquestavolta"]Und wenn man jetzt mal eine Liste aufstellt, was bei den Zeugen Jehovas alles nicht sein kann, was nicht sein darf, dann wirds hier drinnen ziemlich eng.
Klar,.. vor allem wenn man die ZJ für "bekloppt" oder für gefährliche Psycho-Killer und ähnlich Abscheuliches hält!


Sind sie das etwa nicht?.. Täglich wird in allen Notaufnahmen der Welt Tausenden Menschen durch Blutinfussionen das Leben gerettet und durch minimalinvasiven Eingriff kann man auch keine Notoperationen ersetzen...

Zitat von SnookerRI im Beitrag #303

Zitat von Perquestavolta
Natürlich nicht. Nur solltest du dann auch damit zufrieden sein, dass man die Absichten hinter diesem Widerspruch nicht ernst nehmen kann. Und es wird dann um so "ärgerlicher" als dass die Zeugen Jehovas bei all dem, was entgegen ihren Vorstellungen darüber, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf und aber trotzdem ist - jedem und allen den Teufel (Satan) anheften der das anders sieht. Die gleiche und selbe Psychostrategie praktizieren nämlich auch Psychopathen und andere Religioten, die alle jene für bekloppt halten, welche sich nicht auch für Auserwählte Gottes wähnen.
Dass du mich nicht verstehen kannst, ist mir schon klar und damit kann ich sehr gut leben...

Da machst du dir falsche Hoffnungen.. Und ob es besonders klug von dir ist, mir vorschreiben zu wollen, was ich kann und was nicht, solltest du dir nochmal gut überlegen.




Zitat von SnookerRI im Beitrag #303

Zitat von Perquestavolta
Von daher @SnookerRI, kannst und darfst du dir deine "andere" Meinung auch weiterhin gerne behalten! Nur... du unterstellst hier dauernd anderen Leuten "Widersprüchlichkeit" als Chrakterschwäche und Persönlichkeitsmanko. Wenn du jetzt für dich als "Theisten" das Recht auf "Widerspruch" forderst, und dafür auch noch respektiert werden willst.. dann gehörst du entweder zu den "Leuten" die gerne mit zweierlei Maß messen, oder zu denen, die sich für "Napoleon" halten und meinen, dass alle anderen die Bekloppten sind.

Nirgendwo habe ich anderen Leuten "Widersprüchlichkeit" als Chrakterschwäche und Persönlichkeitsmanko unterstellt. Einen Beweis für diese Behauptung deinerseits kannst du nicht liefern.

Wie du weist, gibt es tausende Zeugenberichte ehemaliger Mitglieder deines "Vereines" die du als widersprüchlich und von Satan geleitet bezichtigst.. Obwohl du die Beweise dafür noch immer schuldig bist..

Die Bibel ist dafür kein Beweis, Snooker.. Christen hielten sich schon zu allen Zeiten für Auserwählte von übergeordneter Previligiertheit, die keinen Widerspruch zur Wahrheit im Glauben duldeten.. Von daher ist die Bibel voll mit Prophezeiungen, die Heiden und andere Ungläubige vom Unrecht ihrer eigenen Wahrheit überzeugen sollten..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

23.11.2015 22:49
#305 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Warum sollte ich dich ignorieren, SnookerRI. Und deine "windigen" Ausweichstrategien, sind doch mehr als nur den Spaaß wert..

Ja, Napoleon, um mehr scheint es dir hier tatsächlich nicht zu gehen.. Du willst hier deinen Spaß haben... aber was sonst noch? Bestätigung für dein Ego? Für deine narzisstischen Befindlichkeiten? Weichst du der Kritik deshalb so beharrlich aus, indem du sie als "windige" Ausweichstrategien bezeichnest?

Zitat von Perquestavolta

Sind sie das etwa nicht?.. Täglich wird in allen Notaufnahmen der Welt Tausenden Menschen durch Blutinfussionen das Leben gerettet und durch minimalinvasiven Eingriff kann man auch keine Notoperationen ersetzen...

Bei hohem Blutverlust geht es in den Notaufnahmen darum, den Schockzustand zu verhindern bzw zu therapieren. Informiere dich bitte mal wodurch das schnell, sicher und effektiv erreicht wird... Ich gebe dir einen Tipp: Bluttransfusion ist nicht die korrekte Antwort Da muss man noch nicht mal über die Nebenwirkungen und Risiken von Transfusionen sprechen. http://www.spektrum.de/news/leukozyten-a...oedlich/1018070 ...
Das wäre nur ein Beispiel von vielen... Das wirst du aber alles wie gewohnt ignorieren, denn für dich müssen ZJ einfach "bekloppt sein"


Zitat von Perquestavolta
Da machst du dir falsche Hoffnungen.. Und ob es besonders klug von dir ist, mir vorschreiben zu wollen, was ich kann und was nicht, solltest du dir nochmal gut überlegen.

Meine Hoffnungen kannst du getrost mir selbst überlassen. Das ist nicht von deiner Ansicht abhängig. Du schreibst dir darüber hinaus selbst vor, dass du mich nicht verstehen kannst und willst. Ich mache dir da gar keine Vorschriften...

Zitat von Perquestavolta
Wie du weist, gibt es tausende Zeugenberichte ehemaliger Mitglieder deines "Vereines" die du als widersprüchlich und von Satan geleitet bezichtigst.. Obwohl du die Beweise dafür noch immer schuldig bist..

Als ob es dir um die Beweise ginge Um Wahrheit geht es dir doch gar nicht. Dir geht es nur darum, ZJ in ein schlechtes öffentliches Licht zu stellen. Außerdem weichst du hier wieder aus: Wo sind die schriftlichen Belege für deine Behauptungen mir gegenüber?


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

24.11.2015 07:22
#306 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Korrekt, Snooker. Wissenschaftliche Forschung baut auf bisherigen Ergebnissen auf, verwirft nicht Haltbares, nutzt technischen und geistigen Fortschritt zu weitergehenden Erkenntnissen und hinterfragt sich ständig neu, sofern keine unverrückbaren Naturgesetze betroffen sind. Aus den bisherigen Forumsbeiträgen habe ich allerdings den Eindruck gewonnen, dass auf Seiten der Gläubigen, insbesondere der ZJ, die Bibeltexte ebenfalls als unverrückbar angesehen werden. Insofern kann es sich bei unbeantworten Fragen in dieser Hinsicht allenfalls um Nuancierungen und Auslegungen handeln, die somit den den grundsätzlichen Wahrheitsanspruch der Bibel in keinster Weise berühren.

In beiden Fällen geht es also um die Erweiterung des Verständnisses. Naturwissenschaften stellen ebenfalls weder das wissenschaftliche Forschen ansich noch die Natur in ihrer Aussagekraft selbst infrage, was ja ein Widerspruch in sich wäre. Hinterfragt wird stest das eigene Verständnis dessen, was man wahrnimmt.

Zitat von Athon
Interessanter würde die Angelegenheit doch erst, wenn sich aus derartigen Fragestellungen Unlogisches und Widersprüche ergäben. Ich wage zu bezweifeln, dass dies zugelassen werden könnte.

Das müsstest du mal genauer erklären: Was ist der Vorteil, wenn man bewusst auf Unlogisches und Widersprüche hinarbeitet? Im Allgemeinen verstehe ich den Sinn von Forschung genau umgekehrt, dass man durch Forschung versucht, Lücken und Fehlschlüsse im Verständnis auszuräumen.

Zitat von Athon
Notfalls wird halt die Neue-Welt-Übersetzung wieder einmal überarbeitet...

Wenn man technischen und geistigen Fortschritt nutzen möchte, sollte das nichts Abwegiges sein. Du meinst natürlich, dass die Bibel inhaltlich dann so geändert wird, bis es zu den Lehren passt. Das gelingt allerdings ebensowenig, wie eine Änderung der unverrückbaren Naturgesetze.

Zitat von Athon
Ich vermute nicht in 2.Mose, Kap. 21:12-26 einen Widerspruch, sondern bei Anwendung mit Richter Kap. 20. Wie ich schon erwähnte: Vergewaltigung mit Todesfolge ist in 2. Mose nicht erwähnt, wird aber in Richter Kap. 20 offenbar "geahndet".

Wenn du bei deiner Anwendung von 2.Mose, Kap. 21:12-26 auf Richter 20. einen Widerspruch erkennst: Wo könnte denn dann die Ursache für den Widerspruch liegen?

Zitat von Athon
Wie sollte ich mit jemandem, der meiner Meinung ist, einen konstruktiven Dialog führen (wollen)...?

Es geht nicht um Gleichheit oder Ungleichheit in der Meinung sondern darum, dass du dir für deinen Diskussionsbedarf in Bezug auf Gott, diejenigen als Diskussionspartner suchen musst, die deine Vorgaben in Bezug auf "Gott" teilen (z.B. Dem "Gott" ist das Leid von unbeteiligten Menschen scheinbar sch...egal.) Ich bin da anderer Meinung, weswegen ich dir da nicht weiterhelfen kann. Darüber müsstest du mit einem Deisten sprechen. Ich bin ja Theist (oder nach Perquestavoltas Ansicht: ein Religiot )


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Athon Offline




Beiträge: 3.247

24.11.2015 08:57
#307 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #306
Hinterfragt wird stest das eigene Verständnis dessen, was man wahrnimmt.


In der (Natur)Wissenschaft allerdings auch das, was andere wahrnehmen.

Zitat
Das müsstest du mal genauer erklären: Was ist der Vorteil, wenn man bewusst auf Unlogisches und Widersprüche hinarbeitet? Im Allgemeinen verstehe ich den Sinn von Forschung genau umgekehrt, dass man durch Forschung versucht, Lücken und Fehlschlüsse im Verständnis auszuräumen.


Ich habe weder geschrieben, dass das Feststellen von Unlogischem und Widersprüchen von Vorteil wäre, noch habe ich erwähnt, darauf bewusst hinzuarbeiten. Ich habe lediglich darlegen wollen, dass bis dato ungelöste Fragen durchaus geeignet sein können, Widersprüchliches und Unlogisches an den Tag zu bringen. Es geht aber auch umgekehrt: Widersprüchliches und Unlogisches wirft Fragen auf. Womit hast Du also bei Richter Kap. 20 zu "kämpfen"?

Zitat
Wenn du bei deiner Anwendung von 2.Mose, Kap. 21:12-26 auf Richter 20. einen Widerspruch erkennst: Wo könnte denn dann die Ursache für den Widerspruch liegen?


"Jemand" könnte beim Verfassen der Texte nicht aufgepasst haben...

Zitat
Wenn man technischen und geistigen Fortschritt nutzen möchte, sollte das nichts Abwegiges sein. Du meinst natürlich, dass die Bibel inhaltlich dann so geändert wird, bis es zu den Lehren passt. Das gelingt allerdings ebensowenig, wie eine Änderung der unverrückbaren Naturgesetze.


Zu dieser Thematik werde ich in dieser Rubrik einen neuen Thread eröffnen.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

24.11.2015 18:14
#308 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
In der (Natur)Wissenschaft allerdings auch das, was andere wahrnehmen.

Inwiefern wird das was andere wahrnehmen, denn nicht im eigenen Verständnis reflektiert?

Zitat von Athon
Ich habe lediglich darlegen wollen, dass bis dato ungelöste Fragen durchaus geeignet sein können, Widersprüchliches und Unlogisches an den Tag zu bringen. Es geht aber auch umgekehrt: Widersprüchliches und Unlogisches wirft Fragen auf. Womit hast Du also bei Richter Kap. 20 zu "kämpfen"?

Kurz gesagt geht es um die Frage, warum Gott den treuen Söhnen Israels erst im dritten Aufeinandertreffen gegen die Söhne Benjamins zum Sieg verhalf, während die ersten beiden Schlachten in ziemlich desaströsen Niederlagen endeten, obwohl die Söhne Israels nach dem Rat Gottes vorgingen.

Zitat von Athon
"Jemand" könnte beim Verfassen der Texte nicht aufgepasst haben...

Möglich... Oder aber aus der Anwendung ergibt sich der Widerspruch oder ist das nicht möglich?


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

24.11.2015 19:09
#309 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #305

Zitat von Perquestavolta
Warum sollte ich dich ignorieren, SnookerRI. Und deine "windigen" Ausweichstrategien, sind doch mehr als nur den Spaaß wert..
Ja, Napoleon, um mehr scheint es dir hier tatsächlich nicht zu gehen.. Du willst hier deinen Spaß haben... aber was sonst noch? Bestätigung für dein Ego? Für deine narzisstischen Befindlichkeiten? Weichst du der Kritik deshalb so beharrlich aus, indem du sie als "windige" Ausweichstrategien bezeichnest?

Zitat von Perquestavolta

Sind sie das etwa nicht?.. Täglich wird in allen Notaufnahmen der Welt Tausenden Menschen durch Blutinfussionen das Leben gerettet und durch minimalinvasiven Eingriff kann man auch keine Notoperationen ersetzen...

Bei hohem Blutverlust geht es in den Notaufnahmen darum, den Schockzustand zu verhindern bzw zu therapieren. Informiere dich bitte mal wodurch das schnell, sicher und effektiv erreicht wird... Ich gebe dir einen Tipp: Bluttransfusion ist nicht die korrekte Antwort Da muss man noch nicht mal über die Nebenwirkungen und Risiken von Transfusionen sprechen. http://www.spektrum.de/news/leukozyten-a...oedlich/1018070 ...
Das wäre nur ein Beispiel von vielen... Das wirst du aber alles wie gewohnt ignorieren, denn für dich müssen ZJ einfach "bekloppt sein"




Wenn du den Artikel richtig verstanden hättest, dann wäre dir jetzt klar, dass du dich wieder mal selber so richtig "gepoppt" hast. (Der "Ignorant" bin nicht ich)
Da steht ausdrücklich, dass die relativ seltenen Komplikationen bei Bluttransfusionen, mit einem Antigen zu tun haben, das bei einigen Menschen vorkommt. Und dieses Antigen wurde jetzt gefunden, so dass etwaige Blutspender welche dieses Antigen in sich tragen, zukünftig und REchtzeitig aus dem Plutspendeprogramm genommen werden können.

Ausßerdem....
Meine Mutter hatte eine besondere Form von Blutkrebs und musste über 20 Jahre hinweg mindestens 1 mal pro Jahr, 80% ihres Eigenblutes durch Fremdblut ersetzen lassen.
Sie ist damit 89 Jahre alt geworden.
Dass bei Bluttransfusionen auch immer wieder mal zu Komplikationen kommen kann, liegt in der Natur der Sache.. Aber deswegen kann man nicht tausend Menschen "krepieren" lassen wollen, nur, weil es bei Zweien davon auch mal Probleme gibt. Und von daher halte ich die Zeugen Jehovas nicht nur für bekloppt, sondern für "gemeingefährlich"!

Vielleicht würde ich das alles noch gar nicht nicht so eng sehen, wenn sich die Zeugen Jehovas mit ihrer eigenen hinterfozzigen Arro-Ignoranz nicht an meine Freunde, Verwandten, Angehörigen.. und überhaupt die Eltern anderer Kinder heranschleichen würden, um ihnen einzureden, wie gefährliche Bluttransfusionen und wie ignorant Leute sind, die heute noch an den Sinn und Nutzen solcher Transfusionen glauben.



Zitat von SnookerRI im Beitrag #305

Zitat von Perquestavolta
Da machst du dir falsche Hoffnungen.. Und ob es besonders klug von dir ist, mir vorschreiben zu wollen, was ich kann und was nicht, solltest du dir nochmal gut überlegen.

Meine Hoffnungen kannst du getrost mir selbst überlassen. Du schreibst dir darüber hinaus selbst vor, dass du mich nicht verstehen kannst und willst. Ich mache dir da gar keine Vorschriften...

Und das sagt jetzt einer, der mindestens dreimal die Woche bei anderen Leuten die Klingel putzen geht, um sie davon zu überzeugen, dass sie von Satan geleitet sind und schon bald von Gott vernichtet werden, wenn sie nicht schnell noch einen Mitgliedsvertrag bei der Wachturmgesellschaft unterschreiben.. ... SnookerRI, du weist doch, warum ich von "Theisten" nichts halte.. Leuten, deren absolute Wahrheit ihr Glaube ist und die zu dieser Wahrheit durch drehen und wenden von Buchstaben gelangt sind, für die sind immer die anderen die Ignoranten.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #305

Zitat von Perquestavolta
Wie du weist, gibt es tausende Zeugenberichte ehemaliger Mitglieder deines "Vereines" die du als widersprüchlich und von Satan geleitet bezichtigst.. Obwohl du die Beweise dafür noch immer schuldig bist..


Als ob es dir um die Beweise ginge. Um Wahrheit geht es dir doch gar nicht.

Ach? Und du meinst besser zu wissen als ich selber, worum es mir ginge..?
Überhaupt meinst du ständig mich besser zu kennen als ich mich selber..

Die Aussagen der Aussteiger und Ausgeschiedenen bezüglich der Zeugen Jehovas, decken sich gegenseitig besser, als die Berichte der Evangelisten in der Bibel und sie stimmen auch genau mit den Erfahrungen überein, die ich selber mit den Zeugen Jehovas gemacht habe.. aber sie widersprechen fast in allem dem Bild, dass du hier von den Zeugen Jehovas zu vermitteln versuchst. Da kann doch was nicht stimmen.
Natürlich könnte es immer noch daran liegen, dass ich dich genauso falsch verstehe, wie die Aussagen der Aussteiger und Ausgeschiedenen bei den ZJ. Aber dann müsste ich auch meine eigenen (schlechten) Erfahrungen mit den ZJ in Frage stellen.. und natürlich auch die Erfahrungen, die ich hier im Laufe des Dialogs mit dir gemacht habe. Nur aber sprechen da auch deine unablässigen Bemühungen, mich in der Diskussion aufs Abstellgleis zu fahren, ehre dagegen. Auch wären dir diese Anstrengungen ganz bestimmt nicht so wichtig, wenn du nicht selber derjenige wärst, der von Beweisen und Wahrheiten nichts lesen oder hören will, welche dem Glanz der ZJ die Leuchtkraft nehmen.................

Und überhaupt SnookerRI!! Warum sollte ich einen Menschen verstehen wollen, der mir dauernd Shuldgefühle einreden will und dann auch noch dauernd mit Smiles darauf hinweisen muss, dass nur seine Position und Wahrheit die unumstößlich richtige ist.


Zitat
="SnookerRI"|p3197239
Dir geht es nur darum, ZJ in ein schlechtes öffentliches Licht zu stellen. Außerdem weichst du hier wieder aus: Wo sind die schriftlichen Belege für deine Behauptungen mir gegenüber?



Dir gegenüber SnookerRI, stecken die Beweise in den unablässigen Bemühungen, alle und jeden "aufs Abstellgleis" fahren zu wollen, der dem Glanz und dem Lichte in dem sich die Zeugen Jehovas selbst beweihräuchern und bejubeln, nicht den erhofften Respekt erweisen will..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

24.11.2015 23:32
#310 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Wenn du den Artikel richtig verstanden hättest, dann wäre dir jetzt klar, dass du dich wieder mal selber so richtig "gepoppt" hast. (Der "Ignorant" bin nicht ich)
Da steht ausdrücklich, dass die relativ seltenen Komplikationen bei Bluttransfusionen, mit einem Antigen zu tun haben, das bei einigen Menschen vorkommt. Und dieses Antigen wurde jetzt gefunden, so dass etwaige Blutspender welche dieses Antigen in sich tragen, zukünftig und REchtzeitig aus dem Plutspendeprogramm genommen werden können.

Deine Reaktion habe ich so in etwa erwartet. Ist ja nicht das erste Mal, dass dieses Thema diskutiert wird. Warum setzt du vorraus, dass ich den Artikel nicht richtig verstanden habe? Weil ich es wage nicht zu deinen Schlussfolgerungen zu kommen? Es scheint als könntest du nur dein Verständnis und das derjenigen, die dir zustimmen, als korrekt anerkennen. Alle anderen müssen sich irren! Damit bestätigst du meinen Eindruck, was ich mit diesem kleinen Experiment untersuchen wollte. Vielen Dank, Napoleon!

Zitat von Perquestavolta
Ausßerdem....
Meine Mutter hatte eine besondere Form von Blutkrebs und musste über 20 Jahre hinweg mindestens 1 mal pro Jahr, 80% ihres Eigenblutes durch Fremdblut ersetzen lassen.
Sie ist damit 89 Jahre alt geworden.

Da hat sich der Körper deiner Mutter erfreulicherweise ja recht erfolgreich gegen diese Therapie zur Wehr setzen können, natürlich nicht ohne entsprechende medikamentöse Zusatzbehandlung, die ebenfalls nicht ohne Nebenwirkungen für den Körper sind, aber hey: Wenn man damit 89 Jahre wird

Zitat von Perquestavolta
Dass bei Bluttransfusionen auch immer wieder mal zu Komplikationen kommen kann, liegt in der Natur der Sache.. Aber deswegen kann man nicht tausend Menschen "krepieren" lassen wollen, nur, weil es bei Zweien davon auch mal Probleme gibt.

Lebenslange Spätfolgen oder gar der Tod nennst du "auch mal Probleme"? Gut. Jetzt kenne ich deine Meinung dazu. Sagst du das den Anghörigen der Opfer: So Sorry, aber es hat halt eben auch mal Probleme gegeben? Oder kannst du das ganz locker ignorieren?

Zitat von Perquestavolta
Vielleicht würde ich das alles noch gar nicht nicht so eng sehen, wenn sich die Zeugen Jehovas mit ihrer eigenen hinterfozzigen Arro-Ignoranz nicht an meine Freunde, Verwandten, Angehörigen.. und überhaupt die Eltern anderer Kinder heranschleichen würden, um ihnen einzureden, wie gefährliche Bluttransfusionen und wie ignorant Leute sind, die heute noch an den Sinn und Nutzen solcher Transfusionen glauben.

Du willst den Kritikern von BT einreden, dass alles halb so wild ist und BTs einen veritablen Nutzen aufweisen. Was macht dich da besser als die Menschen, die du kritisieren willst?

Zitat von Perquestavolta
Und das sagt jetzt einer, der mindestens dreimal die Woche bei anderen Leuten die Klingel putzen geht, um sie davon zu überzeugen, dass sie von Satan geleitet sind und schon bald von Gott vernichtet werden, wenn sie nicht schnell noch einen Mitgliedsvertrag bei der Wachturmgesellschaft unterschreiben.. ...

Du kannst deiner Fantasie hierzu völlig freien Lauf lassen. Immer hin ist es deine persönliche Interpretation der Wirklichkeit, die du zur Bewältigung deiner narzisstischen Befindlichkeiten zu brauchen scheinst. Ich nehm´s mit Humor

Zitat von Perquestavolta
SnookerRI, du weist doch, warum ich von "Theisten" nichts halte.. Leuten, deren absolute Wahrheit ihr Glaube ist und die zu dieser Wahrheit durch drehen und wenden von Buchstaben gelangt sind, für die sind immer die anderen die Ignoranten.

Der Ignorant bin doch ich? Also zumindest deiner Meinung nach! Nach deinen eigenen Worten müsstest du dich selbst als Theisten bezeichnen und nichts von dir halten - denn du argumentierst ja genau so, wie Theisten deiner Meinung nach argumentieren...

Zitat von Perquestavolta
Ach? Und du meinst besser zu wissen als ich selber, worum es mir ginge..?
Überhaupt meinst du ständig mich besser zu kennen als ich mich selber..

Tu ich das? Ich habe nur das, was du in deinen Beiträgen so von dir gibst. Viel erstaunlicher finde ich, was du über mich zu wissen glaubst. Für deine Behauptungen mir gegenüber konntest du dem Forum bisher nicht einen einzigen Beleg liefern - geschweige denn einen Beweis. Das spricht alles für sich, mein lieber Napoleon! Worum es dir geht hast du mehrfach selbst zum Ausdruck gebracht.

Zitat von Perquestavolta
Die Aussagen der Aussteiger und Ausgeschiedenen bezüglich der Zeugen Jehovas, decken sich gegenseitig besser, als die Berichte der Evangelisten in der Bibel und sie stimmen auch genau mit den Erfahrungen überein, die ich selber mit den Zeugen Jehovas gemacht habe.. aber sie widersprechen fast in allem dem Bild, dass du hier von den Zeugen Jehovas zu vermitteln versuchst. Da kann doch was nicht stimmen.

Für dich ist die Sache doch klar: Ich bin in deinen Augen der Ignorant, das Arschloch, der Lügner und Anhänger der gemeingefährlichen Psychokiller-Armee der WTG. Alles deine Worte, mit denen du mich wahlweise in jedem deiner Beiträge beglückst. Du spielst ein Spiel und hälst dich für den Sieger. Ich gönne dir dieses Gefühl, weil du es für deine Konfliktbewältigung brauchst, ebenso wie du diesen karssen Gegensatz zwischen deiner Interpretation der Wirklichkeit und der Wirklichkeit selbst brauchst.

Zitat von Perquestavolta
Natürlich könnte es immer noch daran liegen, dass ich dich genauso falsch verstehe, wie die Aussagen der Aussteiger und Ausgeschiedenen bei den ZJ. Aber dann müsste ich auch meine eigenen (schlechten) Erfahrungen mit den ZJ in Frage stellen.. und natürlich auch die Erfahrungen, die ich hier im Laufe des Dialogs mit dir gemacht habe. Nur aber sprechen da auch deine unablässigen Bemühungen, mich in der Diskussion aufs Abstellgleis zu fahren, ehre dagegen.

Deine eigenen Beiträge reichen völlig aus, um dich selbst aufs "Abstellgleis" zu fahren. Womöglich möchtest du mir dafür die Schuld geben und mich dadurch aufs Abstellgleis stellen.

Zitat von Perquestavolta
Auch wären dir diese Anstrengungen ganz bestimmt nicht so wichtig, wenn du nicht selber derjenige wärst, der von Beweisen und Wahrheiten nichts lesen oder hören will, welche dem Glanz der ZJ die Leuchtkraft nehmen.................



Dabei gibt es meinerseits ja gar keine Anstrengungen, wie du sie vermutest, denn deine Beweise und Wahrheiten spielen sich nach deinen eigenen Worten im Rahmen deiner persönlichen Interpretation der Wirklichkeit ab oder kurz gesagt: Es ist das, was du hören willst! In deiner Vorstellung wird es dann real. Und mit diesem Verständnis von Realität willst du dich mit anderen messen ... Ich nehms mit Humor!

Zitat von Perquestavolta
Und überhaupt SnookerRI!! Warum sollte ich einen Menschen verstehen wollen, der mir dauernd Shuldgefühle einreden will und dann auch noch dauernd mit Smiles darauf hinweisen muss, dass nur seine Position und Wahrheit die unumstößlich richtige ist.

Du projezierst deine eigene Interpretation der Wirklichkeit, in der ich als dein Feind auftrete, auf die Realität. Ich bezweifle, dass das funktionieren kann. Nicht ich rede dir Schuldgefühle ein. Dazu habe ich weder Grund noch Motiv. Deine Interpretation der Wirklichkeit ist anders. Es sind deine eigenen Beiträge, die die entsprechenden Reaktionen auslösen, was belegt, dass du nur deine eigene Meinung als korrekt und unumstößlich richtig anerkennen kannst. QED und ich kann damit ganz gut leben.

Zitat von Perquestavolta
Dir gegenüber SnookerRI, stecken die Beweise in den unablässigen Bemühungen, alle und jeden "aufs Abstellgleis" fahren zu wollen, der dem Glanz und dem Lichte in dem sich die Zeugen Jehovas selbst beweihräuchern und bejubeln, nicht den erhofften Respekt erweisen will..

Du wiederholst dich ... Auch im Ausweichen...:

Wo sind die schriftlichen Belege für deine Behauptungen mir gegenüber?


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Reklov Offline




Beiträge: 5.578

25.11.2015 14:21
#311 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat
Das Blöde an der ganzen Sache ist nur, dass alles was uns einmal ins Hirn gewachsen ist, von dort nicht mehr heraus will und ähnlich wie bei einer einmal belichteten holografischen Photoplatte, selbst dann die ganze ursprüngliche Information erhalten bleibt, auch wenn man die Photoplatte zerbricht. Von daher sind Sektenaussteiger mit ihrer von der Sektengemeinde ins Unterbewusstsein eingebrannten Gottesvorstellung fürs Leben gezeichnet. Auch wenn sie dann nicht mehr bewusst daran glauben wollen.
Von daher enden weit mehr als 80% der Aussteiger fatal..

Perquestavolta,

... unser Gehirn ist durchaus in der Lage, neue An- und Einsichten aufzunehmen und dabei die alten ins historische "Archiv" zu stellen. - Jeder kann dies ja an seiner eigenen Lebenslinie verfolgen und genau feststellen, wie und ob er sich und seine "Weltbilder" verändert hat.
Dazu braucht es allerdings nicht nur einen festen Willen, sondern auch weitertragende Infos (=Bildung!). Beispiele von Leuten, welche sich aus Sekten oder ähnlichen Gruppenzwängen befreien konnten, wurden durch TV oder Presse genügend vorgestellt.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.247

26.11.2015 10:37
#312 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #308
Inwiefern wird das was andere wahrnehmen, denn nicht im eigenen Verständnis reflektiert?


Jetzt habe ich mich offenbar etwas missverständlich ausgedrückt. Es geht mir darum, dass ein Gläubiger aufgrund seines Glaubensverständnisse die Wahrnehmung anderer, in diesem Falle der (Natur)Wissenschaftler, in den meisten Fällen abweichend beurteilt. Innerhalb einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten dürfte dies, wenn überhaupt vorkommend, eher die Ausnahme sein. Du würdest doch wohl beispielsweise meine Wahrnehmung nicht als Grund für das Hinterfragen Deines Glaubens heranziehen. Hast Du ja auch noch nie gemacht...

Zitat
Kurz gesagt geht es um die Frage, warum Gott den treuen Söhnen Israels erst im dritten Aufeinandertreffen gegen die Söhne Benjamins zum Sieg verhalf, während die ersten beiden Schlachten in ziemlich desaströsen Niederlagen endeten, obwohl die Söhne Israels nach dem Rat Gottes vorgingen.


Das ist eine durchaus interessante Frage. Aus Deiner Sicht muss "Gott" dafür einen Grund haben, der sich Dir (und offenbar auch allen Deiner Gemeinschaft) aus den Bibeltexten nicht erschließt. Für einen Atheisten wie mich wäre dies ein Indiz dafür, dass "Gottes" Inspiration beim Verfassen der Bibel, aus welchen Gründen auch immer, nicht "ordnungsgemäß" umgesetzt wurde. Was aber nicht sein kann, da die Bibel "Gottes" Wort ist. Daraus müsste ich somit zwangsläufig schließen, dass die Bibel nur ausschließlich Menschenwerk sein kann.

Zitat
Möglich... Oder aber aus der Anwendung ergibt sich der Widerspruch oder ist das nicht möglich?


Ich beziehe mich ausschließlich auf die Wiedergabe der Texte. Demnach wäre es allenfalls möglich, dass die Aufzählung der Todesgründe in 2.Mose, Kap. 21:12-26 nicht vollständig ist. Das könnte ich aber nicht voraussetzen, da ja -wie oben erwähnt- die Bibel "Gottes" Wort ist. Aber, wie ich vermute, wirst Du mir wie so oft verdeutlichen, dass 2. Mose nichts mit Römer 20 zu tun hat und insofern auch nicht anzuwenden sei...

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Perquestavolta ( gelöscht )
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26.11.2015 20:00
#313 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #311

Zitat
Das Blöde an der ganzen Sache ist nur, dass alles was uns einmal ins Hirn gewachsen ist, von dort nicht mehr heraus will und ähnlich wie bei einer einmal belichteten holografischen Photoplatte, selbst dann die ganze ursprüngliche Information erhalten bleibt, auch wenn man die Photoplatte zerbricht. Von daher sind Sektenaussteiger mit ihrer von der Sektengemeinde ins Unterbewusstsein eingebrannten Gottesvorstellung fürs Leben gezeichnet. Auch wenn sie dann nicht mehr bewusst daran glauben wollen.
Von daher enden weit mehr als 80% der Aussteiger fatal..
Perquestavolta,

... unser Gehirn ist durchaus in der Lage, neue An- und Einsichten aufzunehmen und dabei die alten ins historische "Archiv" zu stellen. - Jeder kann dies ja an seiner eigenen Lebenslinie verfolgen und genau feststellen, wie und ob er sich und seine "Weltbilder" verändert hat.


Ich versteh nicht was du damit sagen willst, Reklov. Ich kenne dich als festgefahrenen Missionaren des sogenannten Intelligentdesigns, der Schein und Sein nicht zu unterscheiden weis. Der sich mit der naivsten Antwort (= Gott) alle Fragen des Seins zu beantworten können meint.. und seinen davon nicht zu überzeugenden Artgenossen nicht zutrauen will, dass sie da schon wesentlich komplexere und vielschichtigere Antworten auf die Frage des Seins gefunden haben..
Von daher halte ich dich "als Schulmeister" für Weltbilder eher für einen von den ganz "konservativen", die hoffentlich bald "aussterben". Pardon.. archiviert werden.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

28.11.2015 13:55
#314 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Es geht mir darum, dass ein Gläubiger aufgrund seines Glaubensverständnisse die Wahrnehmung anderer, in diesem Falle der (Natur)Wissenschaftler, in den meisten Fällen abweichend beurteilt. Innerhalb einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten dürfte dies, wenn überhaupt vorkommend, eher die Ausnahme sein.

Ist das so? Steht das Glaubensverständnis eines Gläubigen denn mit den Verständnissen der Naturwissenschaftler im Widerspruch? Wer sind denn die Naturwissenschaftler? Sind das alles Atheisten?

Wenn man darüber hinaus schon in der abweichenden Beurteilung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ein Problem sehen möchte, so wäre dies sicherlich nicht allein auf die Kontroverse zwischen Gläubigen und Atheisten anwendbar, sondern auch auf Atheisten untereinander. Für mich ist eine abweichende Beurteilung derweil kein Problem, sondern vielmehr eine Chance für den Fortschritt.

Zitat von Athon
Du würdest doch wohl beispielsweise meine Wahrnehmung nicht als Grund für das Hinterfragen Deines Glaubens heranziehen. Hast Du ja auch noch nie gemacht...

Bist du dir da sicher? Was muss denn das Ergebnis einer erfolgreichen hinterfragung meines Glaubens bezüglich deiner Wahrnehumne sein? Muss ich danach Atheist sein, oder ist es mir gestattet, Theist zu bleiben - mich durch deine Wahrnehmung sogar in meiner Auffassung bestätigt zu sehen?

Zitat von Athon
Das ist eine durchaus interessante Frage. Aus Deiner Sicht muss "Gott" dafür einen Grund haben, der sich Dir (und offenbar auch allen Deiner Gemeinschaft) aus den Bibeltexten nicht erschließt. Für einen Atheisten wie mich wäre dies ein Indiz dafür, dass "Gottes" Inspiration beim Verfassen der Bibel, aus welchen Gründen auch immer, nicht "ordnungsgemäß" umgesetzt wurde. Was aber nicht sein kann, da die Bibel "Gottes" Wort ist. Daraus müsste ich somit zwangsläufig schließen, dass die Bibel nur ausschließlich Menschenwerk sein kann.

Puh, gerade noch mal Glück gehabt, nicht wahr? Aber du bringst es schon genau auf den Punkt, warum Atheisten die Bibel nicht als Gottes Wort anerkennen können. Es besteht ein unüberbrückbarer Widerspruch zwischen dem Anspruch des Wortes Gottes und dem Anspruch seitens der Atheisten. Sobald den Atheisten an der Umsetzung irgendetwa nicht "ordnungsgemäß" erscheint( nach ihrer Definition von Ordnung) ist damit der unwiderlegbare Beweis erbracht, dass es sich bei der Bibel um reines Menschenwerk handeln muss.

Zitat von Athon
Ich beziehe mich ausschließlich auf die Wiedergabe der Texte. Demnach wäre es allenfalls möglich, dass die Aufzählung der Todesgründe in 2.Mose, Kap. 21:12-26 nicht vollständig ist. Das könnte ich aber nicht voraussetzen, da ja -wie oben erwähnt- die Bibel "Gottes" Wort ist. Aber, wie ich vermute, wirst Du mir wie so oft verdeutlichen, dass 2. Mose nichts mit Römer 20 zu tun hat und insofern auch nicht anzuwenden sei...

Wahrscheinlich würde ich 5. Mo. 22:25-27 ins Gespräch bringen, um darzulegen, dass allein schon Vergewaltigung ein Verbrechen war, was den Tod verdiente. Möglicherweise wirst du mir aber erklären, dass das aus dem Text doch nicht hervorgeht. Oder irgendetwas anderes.


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Perquestavolta ( gelöscht )
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28.11.2015 21:49
#315 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #314

Wenn man darüber hinaus schon in der abweichenden Beurteilung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ein Problem sehen möchte, so wäre dies sicherlich nicht allein auf die Kontroverse zwischen Gläubigen und Atheisten anwendbar, sondern auch auf Atheisten untereinander.
Es wäre interessant zu erfahren wie das im Sinne von "Genau" gemeint ist? Naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind ja in der Regel formeller Natur und Atheisten begreifen das in der Regel.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #314

Für mich ist eine abweichende Beurteilung derweil kein Problem, sondern vielmehr eine Chance für den Fortschritt.
"Fortschritte" gibt es viele und nicht Alle wollen in die gleiche Richtung fortschreiten. "Gläubige" die das baldige Ende der gegenwärtigen Menschheit erwarten, haben eine ganz andere Vorstellung von Fortschritt als gewöhnliche Weltmenschen, welche eher danach streben, dass wir die "Problem" vor allem durch wissenschaftliche Erkenntnisse und den daraus ableitbaren Strategien in den Griff kriegen. 8-9 Milliarden Menschen, die, wenn sie auch nur einen Kilo Seife pro Kopf und Jahr verbrauchen, belasten die lebenswichtigen Ökosysteme des Planeten schon über jedes vertretbare Maß. In der Realität belastet aber jeder Weltbürger diese empfindlichen Ökosysteme, mit mindesten 100 Kilogramm Seife pro Kopf und Jahr. Dazu kommen noch alle anderen Chemikalien, Medikamente, Ausscheidungen... und das ist jetzt nur ein Bruchteil dessen, was die "Masse" an Menschen ihrer eigenen Lebensgrundlage an Schäden zufügt.. Die Bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt haben jetzt schon Probleme, mit einer für alle ausreichenden Wasserversorgung und entgegen der Meinung einiger Verschwörungstheoretiker und "weltfremder" Theisten, ist der Klimawandel ein messbarer wie unbestreitbare Fakt. Gletscher sind die wichtigsten Trinkwasserspeicher des Planeten. Auch die Zunahme von Wetter-bedingten Naturkatastrophen...


Zitat von SnookerRI im Beitrag #314

Was muss denn das Ergebnis einer erfolgreichen hinterfragung meines Glaubens bezüglich deiner Wahrnehumne sein? Muss ich danach Atheist sein, oder ist es mir gestattet, Theist zu bleiben - mich durch deine Wahrnehmung sogar in meiner Auffassung bestätigt zu sehen?
Wahrnehmung ist immer selektiv und fokussiert.
Wenn man wie du als Zeuge Jehovas glauben will, dass es erst seit 6000 (sechtausend) Jahren Menschen auf dem Planeten Erde gibt und es einem selbst als Nichtatheist auffallen müsste, dass das auf Grund der vielen Unterschiede zwischen den einzelnen Menschenrassen und den Ausprägungen ihrer kulturellen und technologischen Entwicklung gar nicht möglich ist, dass sich das alles innerhalb eines so kurzen Zeitfenster heraus kristalisiert haben kann, dann wäre es schon angebracht, mal darüber nachzudenken, wie es um die eigene Wahrnehmung steht. Zumal, wenn man dann ja auch noch die Evolution als obstrusen Glauben abtun möchte.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #314

Es besteht ein unüberbrückbarer Widerspruch zwischen dem Anspruch des Wortes Gottes und dem Anspruch seitens der Atheisten.

Wenn es diesen Anspruch der Atheisten überhaupt gibt, steht ihm trotzdem immer noch der Anspruch der "Theisten" gegenüber. Der Anspruch der Theisten steht im Widerspruch zum Nichtanspruch der Atheisten..

Es sollte doch zuerstaml davon ausgegangen werden, dass der Atheist nicht an die Existenz Gottes glaubt und von daher auf das, was die Theisten für das Wort Gottes halten, keinen Anspruch stellt. Es geht ja nur darum, das Theisten ihren einen darauf geltend machen wollen, dass das was sie für das Wort Gottes halten, auch für Atheisten zu gelten hätte. Womit sie dann ja sie selber in der Pflicht stehen, die Widersprüche zwischen ihrem Anspruch und der harten Realität zu überbrücken...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

29.11.2015 09:27
#316 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Es wäre interessant zu erfahren wie das im Sinne von "Genau" gemeint ist? Naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind ja in der Regel formeller Natur und Atheisten begreifen das in der Regel.

Wenn du an den Herausforderungen dieser Kontroverse Interesse hättest, würdest du dich eigenständig mit Wissenschaftskritik beschäftigen. Die formelle Natur von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu begreifen ist dabei weder für Atheisten noch für Theisten ein Problem.

Zitat von Perquestavolta
"Fortschritte" gibt es viele und nicht Alle wollen in die gleiche Richtung fortschreiten. "Gläubige" die das baldige Ende der gegenwärtigen Menschheit erwarten, haben eine ganz andere Vorstellung von Fortschritt als gewöhnliche Weltmenschen, welche eher danach streben, dass wir die "Problem" vor allem durch wissenschaftliche Erkenntnisse und den daraus ableitbaren Strategien in den Griff kriegen. 8-9 Milliarden Menschen, die, wenn sie auch nur einen Kilo Seife pro Kopf und Jahr verbrauchen, belasten die lebenswichtigen Ökosysteme des Planeten schon über jedes vertretbare Maß. In der Realität belastet aber jeder Weltbürger diese empfindlichen Ökosysteme, mit mindesten 100 Kilogramm Seife pro Kopf und Jahr. Dazu kommen noch alle anderen Chemikalien, Medikamente, Ausscheidungen... und das ist jetzt nur ein Bruchteil dessen, was die "Masse" an Menschen ihrer eigenen Lebensgrundlage an Schäden zufügt.. Die Bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt haben jetzt schon Probleme, mit einer für alle ausreichenden Wasserversorgung und entgegen der Meinung einiger Verschwörungstheoretiker und "weltfremder" Theisten, ist der Klimawandel ein messbarer wie unbestreitbare Fakt. Gletscher sind die wichtigsten Trinkwasserspeicher des Planeten. Auch die Zunahme von Wetter-bedingten Naturkatastrophen...

Der Mensch verhält sich also genauso, wie du es von ihm erwartest, nämlich wie ein Raubtier, das an sich und den Ressourcen Raubbau betreibt, mit dem Unterschied, dass es jedes Maß für Nachhaltigkeit verloren hat. Wie sehen denn dagegen die "Fortschritte" "gewöhnlicher Weltmenschen" aus? Wir schaffen das schon. Wir brauchen keine Anleitung von Gott. Noch mehr Öl! Noch mehr Waffen! Noch mehr Umweltverschmutzung! Noch mehr Seife! Du kritisierst das, was "gewöhnliche Weltmenschen" zustandebringen, und willst den Gläubigen dafür die Schuld geben. Das ist der berühmte Schuss in den Ofen.

Zitat von Perquestavolta
Wenn man wie du als Zeuge Jehovas glauben will, dass es erst seit 6000 (sechtausend) Jahren Menschen auf dem Planeten Erde gibt und es einem selbst als Nichtatheist auffallen müsste, dass das auf Grund der vielen Unterschiede zwischen den einzelnen Menschenrassen und den Ausprägungen ihrer kulturellen und technologischen Entwicklung gar nicht möglich ist, dass sich das alles innerhalb eines so kurzen Zeitfenster heraus kristalisiert haben kann, dann wäre es schon angebracht, mal darüber nachzudenken, wie es um die eigene Wahrnehmung steht. Zumal, wenn man dann ja auch noch die Evolution als obstrusen Glauben abtun möchte.



Wie du schon sagst:

Zitat von Perquestavolta
Wahrnehmung ist immer selektiv und fokussiert.

Wenn du das schon so ausdrückst, dann musst du das auch auf deine Wahrnehmung anwenden. Auch für dich lohnt es sich dann mal darüber nachzudenken, wie es um die eigene Wahrnehmung steht. Da es deiner meinung nach keinen Gott gibt, wie ihn die Theisten annehmen, und sich alles durch Evolution entwickelt hat, müsstest du den Theismus ebenfalls als ein Ergebnis der Evolution betrachten. Wann immer du also Kritik an Theisten übst, kritisierst du auch immer deine ach so hochgeachtete Evolution.

Zitat von Perquestavolta
Wenn es diesen Anspruch der Atheisten überhaupt gibt, steht ihm trotzdem immer noch der Anspruch der "Theisten" gegenüber. Der Anspruch der Theisten steht im Widerspruch zum Nichtanspruch der Atheisten..

Es sollte doch zuerstaml davon ausgegangen werden, dass der Atheist nicht an die Existenz Gottes glaubt und von daher auf das, was die Theisten für das Wort Gottes halten, keinen Anspruch stellt. Es geht ja nur darum, das Theisten ihren einen darauf geltend machen wollen, dass das was sie für das Wort Gottes halten, auch für Atheisten zu gelten hätte. Womit sie dann ja sie selber in der Pflicht stehen, die Widersprüche zwischen ihrem Anspruch und der harten Realität zu überbrücken...

Du bestätigst hiermit das, was ich über den Konflikt zwischen dem Anspruch von Atheisten im Gegensatz zum Anspruch von Theisten ausgesagt habe. Die Widersprüche, die du erkennst ergeben sich aus den Punkten, von denen du ausgehst; zum Beispiel, dass Theisten Atheisten zur theistischen Ansicht "drängen könnten". Dass dem gerade nicht so ist, und auch gar nicht das Ziel von Theisten sein darf, geht nicht nur aus Schriften wie der Bibel hervor, sondern wird auch durch die "harte Realität", die wir alle jeden Tag erleben bestätigt.

Im Übrigen warte ich noch auf die schriftlichen Belege für deine Behauptungen mir gegenüber. Bitte mit Quellenangabe, damit das für jeden hier nachvollziehbar ist.


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Athon Offline




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29.11.2015 15:55
#317 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #316
Da es deiner meinung nach keinen Gott gibt, wie ihn die Theisten annehmen, und sich alles durch Evolution entwickelt hat, müsstest du den Theismus ebenfalls als ein Ergebnis der Evolution betrachten. Wann immer du also Kritik an Theisten übst, kritisierst du auch immer deine ach so hochgeachtete Evolution.


Mit dieser Ansicht würde Perquestavolta sicherlich nicht allein dastehen. Alles in unserer Welt beruht auf Entwicklung, somit auch der Theismus. Der Ursprung des Gottesglaubens liegt meiner Meinung nach in der seinerzeit naturgemäßen Unfähigkeit des Menschen, sich seine Welt erklären zu können (was sich dem Grunde nach übrigens bis heute erhalten hat). Also, musste es zwangsläufig etwas/jemanden geben, das/der für die Erschaffung der Welt gesorgt hatte. Auch diese Ansicht hat sich bis heute erhalten und ist sogar zur unwiderlegbaren Überzeugung geworden. Und dies soll keine Folge von Entwicklung/Evolution sein...?

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Perquestavolta ( gelöscht )
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29.11.2015 19:20
#318 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316

Zitat von Perquestavolta
Es wäre interessant zu erfahren wie das im Sinne von "Genau" gemeint ist? Naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind ja in der Regel formeller Natur und Atheisten begreifen das in der Regel.
Wenn du an den Herausforderungen dieser Kontroverse Interesse hättest, würdest du dich eigenständig mit Wissenschaftskritik beschäftigen. Die formelle Natur von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu begreifen ist dabei weder für Atheisten noch für Theisten ein Problem.

Das mag dir als Theisten so scheinen.
Die Wahr-Nehmung von Atheisten ist eine völlig andere, als die von "Gläubigen", bzw. Theisten.
Auch zwischen Atheisten und Atheisten gibt es oftmals sehr große Unterschiede in der Wahr-Nehmung. Das liegt nicht nur alleine an den Absichten dahinter die damit auch immer zusammenhängen. Das merkt man schon in der "Schule", in der Ausbildung und auch noch auf der "Uni". Und vor allem merkt man das im "täglichen Leben".

Begreifen bedeutet noch lange nicht das selbe, wie "verstehen". Die Funktionsweise eines Radios begreifen, können so mehr oder weniger alle lebenden Menschen.
Die vielen formellen naturwissenschaftlichen Grundlagen dahinter zu verstehen, ist aber etwas ganz anderes. Wenn wir nun davon abgeleitet, auf die noch viel komplizierteren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Biologie "hinüber schwenken", die ja auch sehr formell sind und ihre "populärwissenschaftlichen "Interpretationen" oftmals schon Jahre unterwegs sind, bevor sie auch bei jedem Schuster, Klempner, Schaffner... zum Wortschatz gehören, dann heißt das auch noch lange nicht, dass die jemals genau verstehen werden, was das ganze überhaupt "auf" und "in" sich hat", wie das funktioniert, in welchen Beziehungen zu anderen Zusammenhänge es steht.. Zusammenhängen es steht...
Und NUN kommen hier die Theisten ins Spiel, die ja viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse grundlegend ablehnen, wenn sie mit ihrer Glaubenslehre nicht übereinstimmen..
Atheisten haben da gegenüber Theisten einen bedeutenden Vorteil.. Zumal Atheisten schon "grundlegend" davon ausgehen, dass die natürlichen Mechanismen der "Natur" völlig ausreichen und es keiner übernatürlichen "Planung" bedarf, damit die Natur auch aus sich selbst heraus immer wieder neue Strukturen hervorbringt..

Abgesehen davon, hat z. B. auch die sehr theistische Welt des Islam nicht nur sehr lange schon keinen Nobelpreisträger in irgend einem naturwissenschaftlichen Forschungsbereich hervorgebracht, sondern hinkt auch in der Umsetzung der freien naturwissenschaftlichen "Erkenntisse" jenen Ländern bis zu mehreren Jahrzehnten hinterher, in denen die Grundrechte der Meinungsfreiheit, die Idee der Demokratie, sowie die Rechte des Menschen im allgemeinen, über den "Gottesrechten" stehen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316

[quote="Perquestavolta"]"Fortschritte" gibt es viele und nicht Alle wollen in die gleiche Richtung fortschreiten. "Gläubige" die das baldige Ende der gegenwärtigen Menschheit erwarten, haben eine ganz andere Vorstellung von Fortschritt als gewöhnliche Weltmenschen, welche eher danach streben, dass wir die "Problem" vor allem durch wissenschaftliche Erkenntnisse und den daraus ableitbaren Strategien in den Griff kriegen. 8-9 Milliarden Menschen, die, wenn sie auch nur einen Kilo Seife pro Kopf und Jahr verbrauchen, belasten die lebenswichtigen Ökosysteme des Planeten schon über jedes vertretbare Maß. In der Realität belastet aber jeder Weltbürger diese empfindlichen Ökosysteme, mit mindesten 100 Kilogramm Seife pro Kopf und Jahr. Dazu kommen noch alle anderen Chemikalien, Medikamente, Ausscheidungen... und das ist jetzt nur ein Bruchteil dessen, was die "Masse" an Menschen ihrer eigenen Lebensgrundlage an Schäden zufügt.. Die Bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt haben jetzt schon Probleme, mit einer für alle ausreichenden Wasserversorgung und entgegen der Meinung einiger Verschwörungstheoretiker und "weltfremder" Theisten, ist der Klimawandel ein messbarer wie unbestreitbare Fakt. Gletscher sind die wichtigsten Trinkwasserspeicher des Planeten. Auch die Zunahme von Wetter-bedingten Naturkatastrophen...


Der Mensch verhält sich also genauso, wie du es von ihm erwartest..[/uote] Zum einen ist das nicht meine Aussage, zum anderen haben meine persönlichen "Erwartungen" keinen Einfluss darauf und drittens, ist der Mensch von Natur aus ein Raubtier, welches aber durchaus "zähmbar" ist.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316
nämlich wie ein Raubtier, das an sich und den Ressourcen Raubbau betreibt, mit dem Unterschied, dass es jedes Maß für Nachhaltigkeit verloren hat.
Wenn man "einen" einzigen Menschen, alleine und nur sich selbst überlassen der Natur aussetzt, dann wird dieser Mensch sehr wahrscheinlich keine 30 Tage überleben. Auch Hundert Millionen Menschen über den ganze Planeten verteilt, können der Natur und ihren sich über Jahrmillionen eingependelten komplizierten Ökosystemen keinen Schaden zufügen, den die rigiden Selbstheilungsmechanismen der Natur in wenigen Jahren wieder reparieren.

Damit will ich sagen, dass wir Menschen "heute" um tausend Prozent ziviler und bedachter mit der Natur umgehen, als die Menschen noch vor 150, oder gar 1000 Jahren. Aber das Nützt uns nichts. Wir sind längst zu viele... Und wir müssen uns schleunigst was einfallen lassen, wie wir den Irrglauben, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei und die Welt nur für ihn gemacht wurde, aus den Köpfen herauskriegen.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316

Wie sehen denn dagegen die "Fortschritte" "gewöhnlicher Weltmenschen" aus?.. Wir leben heute in einer Welt, in der es für den einzelnen Menschen noch nie so sicher war wie heute.. Wir müssen uns nicht ständig darüber Sorgen machen, dass der "nächste Husten" schon der letzte sein könnte. Wir leben in den meisten Länder der Welt in Rechtsstaaten, in der der einfache Mensch sein "Recht" auch gegenüber dem Herrn einfordern kann. Wir haben in den letzten 300 Jahren mehr über die Natur und über uns selbst gelernt, als in den letzten 6000 Jahren, als die Theisten uns das Unrecht des "Herrn" als große Gnade für seine Untertanen "glaubhaft" und schmackhaft machten.

Der Fortschritt den ich als Atheist vor Augen haben, ist eine Menschheit die keine Gesetze und Regeln mit Strafandrohung braucht.. dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn wir sündigen, Fehler machen, auch mal ganz falsche Entscheidungen treffen... und dann den Irrtum einsehen. Wenn wir Scham und verletzte "Gefühle" bewältigen lernen, wenn wir aufhören, uns selber als die Guten Profilieren zu wollen und dann natürlich immer und überall Ausschau nach denen halten müssen, an denen wir "meinen" das messen zu können..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316

Wir schaffen das schon. Wir brauchen keine Anleitung von Gott. Noch mehr Öl! Noch mehr Waffen! Noch mehr Umweltverschmutzung! Noch mehr Seife! Du kritisierst das, was "gewöhnliche Weltmenschen" zustandebringen, und willst den Gläubigen dafür die Schuld geben. Das ist der berühmte Schuss in den Ofen.


Menschen leben nicht nur vom Brot allein.. 8-9 Milliarden Menschen brauchen auch Energie und vor allem Werkzeuge. Ohne Feuer ist da nichts zu machen...
Wir könnten natürlich auf ÖL und Kohle verzichten. Wie lang dann bei 8-9 Milliarden Menschen, von denen ja die Hälfte in bewaldeten und im Winier sehr kühlen Gegenden lebt, das Holz noch für alle reicht.. ließe sich dank (wissenschaftlichen Erkenntnissen) bestimmt ausrechnen.. Das wären dann sicher nur wenige Jahre.. Kolpapier braucht der Mensch ja auch.. Und man stelle sich vor, wir alle würden dann unsere Wäsche "am Fluß" waschen...

Ja Snooker... wir brauchen noch mehr Öl, noch mehr Steinkohle, noch mehr "seltene Erden" und andere begrenzte Ressourcen. Das Feuer ist die Energie zu Menschen macht und ohne diese Energie werden wir bald wieder Bestien sein, die sich Sklaven halten müssen, um es im Leben ein kleines bisschen bequemer zu haben.
Und wir brachen vor allem junge und besonders intelligente Menschen, die nach neuen Technologien suchen, mit denen wir alte Technologien noch sparsamer und mit viel besserem Wirkungsgrad umsetzen..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #316

[quote="Perquestavolta"] Wenn man wie du als Zeuge Jehovas glauben will, dass es erst seit 6000 (sechtausend) Jahren Menschen auf dem Planeten Erde gibt und es einem selbst als Nichtatheist auffallen müsste, dass das auf Grund der vielen Unterschiede zwischen den einzelnen Menschenrassen und den Ausprägungen ihrer kulturellen und technologischen Entwicklung gar nicht möglich ist, dass sich das alles innerhalb eines so kurzen Zeitfenster heraus kristalisiert haben kann, dann wäre es schon angebracht, mal darüber nachzudenken, wie es um die eigene Wahrnehmung steht. Zumal, wenn man dann ja auch noch die Evolution als obstrusen Glauben abtun möchte.


Wie du schon sagst:

[quote="Perquestavolta"]Wahrnehmung ist immer selektiv und fokussiert.
Wenn du das schon so ausdrückst, dann musst du das auch auf deine Wahrnehmung anwenden

Warum denn SnookerRI? Damit du dir selber einen schönen und sorglosen Tag machen kannst.?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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29.11.2015 23:29
#319 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Mit dieser Ansicht würde Perquestavolta sicherlich nicht allein dastehen. Alles in unserer Welt beruht auf Entwicklung, somit auch der Theismus. Der Ursprung des Gottesglaubens liegt meiner Meinung nach in der seinerzeit naturgemäßen Unfähigkeit des Menschen, sich seine Welt erklären zu können (was sich dem Grunde nach übrigens bis heute erhalten hat). Also, musste es zwangsläufig etwas/jemanden geben, das/der für die Erschaffung der Welt gesorgt hatte. Auch diese Ansicht hat sich bis heute erhalten und ist sogar zur unwiderlegbaren Überzeugung geworden. Und dies soll keine Folge von Entwicklung/Evolution sein...?

Möglicherweise ist es sogar eine Notwendigkeit. Wer kann schon wissen, welchen Sinn die Evolution verfolgt. Wodurch steht denn der Atheismus über dem Theismus, wenn die naturgemäße Unfähigkeit des Menschen, sich seine Welt erklären zu können, bis in unsere Zeit aktuell ist?


In Memory of Soul-Society

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SnookerRI Offline

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30.11.2015 00:29
#320 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das mag dir als Theisten so scheinen.
Die Wahr-Nehmung von Atheisten ist eine völlig andere, als die von "Gläubigen", bzw. Theisten.
Auch zwischen Atheisten und Atheisten gibt es oftmals sehr große Unterschiede in der Wahr-Nehmung. Das liegt nicht nur alleine an den Absichten dahinter die damit auch immer zusammenhängen. Das merkt man schon in der "Schule", in der Ausbildung und auch noch auf der "Uni". Und vor allem merkt man das im "täglichen Leben".

Na und? Ist das jetzt ein Problem für dich? Das wird erst dann zu einem Problem, wenn man seine eigene Wahrnehmung auf andere Personen übertragen will. Deswegen werde ich aus deiner Sicht immer dein feind bleiben, weil ich mich nicht durch die Art deine Wahrnehmung zu kommunizieren, von meiner meinung abbringen lasse.

Zitat von Perquestavolta
Begreifen bedeutet noch lange nicht das selbe, wie "verstehen". Die Funktionsweise eines Radios begreifen, können so mehr oder weniger alle lebenden Menschen.
Die vielen formellen naturwissenschaftlichen Grundlagen dahinter zu verstehen, ist aber etwas ganz anderes. Wenn wir nun davon abgeleitet, auf die noch viel komplizierteren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Biologie "hinüber schwenken", die ja auch sehr formell sind und ihre "populärwissenschaftlichen "Interpretationen" oftmals schon Jahre unterwegs sind, bevor sie auch bei jedem Schuster, Klempner, Schaffner... zum Wortschatz gehören, dann heißt das auch noch lange nicht, dass die jemals genau verstehen werden, was das ganze überhaupt "auf" und "in" sich hat", wie das funktioniert, in welchen Beziehungen zu anderen Zusammenhänge es steht.. Zusammenhängen es steht...
Und NUN kommen hier die Theisten ins Spiel, die ja viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse grundlegend ablehnen, wenn sie mit ihrer Glaubenslehre nicht übereinstimmen..
Atheisten haben da gegenüber Theisten einen bedeutenden Vorteil.. Zumal Atheisten schon "grundlegend" davon ausgehen, dass die natürlichen Mechanismen der "Natur" völlig ausreichen und es keiner übernatürlichen "Planung" bedarf, damit die Natur auch aus sich selbst heraus immer wieder neue Strukturen hervorbringt..

Betrachten sich Atheisten deswegen als den Theisten "überlegen" und "auserwählt"? Das würde so einiges erklären.-

Zitat von Perquestavolta
Zum einen ist das nicht meine Aussage, zum anderen haben meine persönlichen "Erwartungen" keinen Einfluss darauf und drittens, ist der Mensch von Natur aus ein Raubtier, welches aber durchaus "zähmbar" ist.

Hmmh ja .. wie zähmbar das Raubtier Mensch ist , zeigst du ja in jedem deiner Beiträge Wenn es nicht deine Aussage ist, warum hast du sie dann geäußert, als wenn es "von Natur aus" so wäre?

Zitat von Perquestavolta
Wenn man "einen" einzigen Menschen, alleine und nur sich selbst überlassen der Natur aussetzt, dann wird dieser Mensch sehr wahrscheinlich keine 30 Tage überleben. Auch Hundert Millionen Menschen über den ganze Planeten verteilt, können der Natur und ihren sich über Jahrmillionen eingependelten komplizierten Ökosystemen keinen Schaden zufügen, den die rigiden Selbstheilungsmechanismen der Natur in wenigen Jahren wieder reparieren.

Damit will ich sagen, dass wir Menschen "heute" um tausend Prozent ziviler und bedachter mit der Natur umgehen, als die Menschen noch vor 150, oder gar 1000 Jahren. Aber das Nützt uns nichts. Wir sind längst zu viele... Und wir müssen uns schleunigst was einfallen lassen, wie wir den Irrglauben, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei und die Welt nur für ihn gemacht wurde, aus den Köpfen herauskriegen.

Und wie sieht deine Lösung aus? Wir sind zu viele? Was ist dein Plan? Geburtenkontrolle? Euthanasie für alle Theisten, die ja ohnehin nur Religioten sind? Was lässt du dir einfallen?

Zitat von Perquestavolta
Menschen leben nicht nur vom Brot allein.. 8-9 Milliarden Menschen brauchen auch Energie und vor allem Werkzeuge. Ohne Feuer ist da nichts zu machen...
Wir könnten natürlich auf ÖL und Kohle verzichten. Wie lang dann bei 8-9 Milliarden Menschen, von denen ja die Hälfte in bewaldeten und im Winier sehr kühlen Gegenden lebt, das Holz noch für alle reicht.. ließe sich dank (wissenschaftlichen Erkenntnissen) bestimmt ausrechnen.. Das wären dann sicher nur wenige Jahre.. Kolpapier braucht der Mensch ja auch.. Und man stelle sich vor, wir alle würden dann unsere Wäsche "am Fluß" waschen...

Ja Snooker... wir brauchen noch mehr Öl, noch mehr Steinkohle, noch mehr "seltene Erden" und andere begrenzte Ressourcen. Das Feuer ist die Energie zu Menschen macht und ohne diese Energie werden wir bald wieder Bestien sein, die sich Sklaven halten müssen, um es im Leben ein kleines bisschen bequemer zu haben.
Und wir brachen vor allem junge und besonders intelligente Menschen, die nach neuen Technologien suchen, mit denen wir alte Technologien noch sparsamer und mit viel besserem Wirkungsgrad umsetzen..

Nach deinen eigenen Worten sind wir längst schon zu viele Menschen. Du widersprichst dir also selbst. Andererseits hast du auch Recht: Noch mehr Öl, noch mehr Steinkohle, noch mehr seltene Erden und den Kampf um diese Ressourcen; das alles wird ein Feuer des Krieges auslösen, welches deinem: "Wir sind längst zu viele Menschen" ein jähes Ende bereiten wird. Und dann geht es wieder von vorne los. Es lebe das Raubtier Mensch, welches ja von Natur aus ein Raubtier ist.

Zitat von Perquestavolta
Warum denn SnookerRI? Damit du dir selber einen schönen und sorglosen Tag machen kannst.?

Nee, damit du die Selbstkritik nicht aus den Augen verlierst....es sei denn natürlich, dass du dich und deine Meinung für unhinterfragbar und unzweifelhaft allen anderen Ansichten überlegen betrachtest. Dann brauchst du natürlich keine Selbstkritik, und kannst mir weiterhin vorwerfen mir nur einen schönen und sorglosen Tag machen zu wollen


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Athon Offline




Beiträge: 3.247

30.11.2015 10:02
#321 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #319
Wer kann schon wissen, welchen Sinn die Evolution verfolgt. Wodurch steht denn der Atheismus über dem Theismus, wenn die naturgemäße Unfähigkeit des Menschen, sich seine Welt erklären zu können, bis in unsere Zeit aktuell ist?


Aus meiner Sicht verfolgt die Evolution überhaupt keinen Zweck im Sinne von "Ziel". Das Maß aller Dinge ist die Arterhaltung, gleichgültig, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Insofern sehe ich auch in dieser Hinsicht zwischen Atheisten und Gläubigen keinerlei Unterschied: Auch Du würdest Dich wehren, wenn Dir einer an die Wäsche wollte. Auch, wenn Du Deinen Feind eigentlich "lieben" sollst...
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum Du offensichtlich der Ansicht bist, ich würde den Atheismus gegenüber dem Theismus als "überlegen" ansehen. Weil ich Indizien für oder gegen eine Existenz "Gottes" anders bewerte als Du? Ist für mich ja auch viel schwieriger, weil ich im Gegensatz zu Dir nicht auf schriftliche Aufzeichnungen zurückgreifen kann...

----------------------------------------------------
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.607

30.11.2015 12:17
#322 Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Snooker
Wer kann schon wissen, welchen Sinn die Evolution verfolgt. Wodurch steht denn der Atheismus über dem Theismus, wenn die naturgemäße Unfähigkeit des Menschen, sich seine Welt erklären zu können, bis in unsere Zeit aktuell ist?

1. Die Evolutionstheorie ist kein Kind des Atheismus sondern der Wissenschaft.

2. Zur Welterklärung hat die Menschheit in den letzten Jahrzehnten aber eine Menge hinzugewonnen.

Werte die Menschen doch nicht so ab, Snooker. Sind sie nicht die Schöpfung Gottes? Dann müssen die doch auch was auf der Pfanne haben, oder? Haben sie auch.

Und werte die Wissenschaft nicht so ab. Sie hat einen Erkenntnispfad, der dem der Religionen überlegen ist.

_____________________________________________
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2015 14:52
#323 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

Zitat von Perquestavolta
Das mag dir als Theisten so scheinen.
Die Wahr-Nehmung von Atheisten ist eine völlig andere, als die von "Gläubigen", bzw. Theisten.
Auch zwischen Atheisten und Atheisten gibt es oftmals sehr große Unterschiede in der Wahr-Nehmung. Das liegt nicht nur alleine an den Absichten dahinter die damit auch immer zusammenhängen. Das merkt man schon in der "Schule", in der Ausbildung und auch noch auf der "Uni". Und vor allem merkt man das im "täglichen Leben".
Na und?





Ist das jetzt ein Problem für dich? [/quote] Wenn du andere Personen die deine Wahrnehmung als die einzig richtige überstellen willst, sogar ein sehr schwerwiegendes.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

Das wird erst dann zu einem Problem, wenn man seine eigene Wahrnehmung auf andere Personen übertragen will.
Eben...
Du tust das sogar selber ohne Unterlass und ohne es zu merken.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

Deswegen werde ich aus deiner Sicht immer dein feind bleiben...
Wie kannst du deine "Sicht" (Wahr-Nehmung) als die meine Ausgeben? Du wirst immer mein Feind bleiben, weil das aus deiner eigenen "Sicht" so sein soll.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

weil ich mich nicht durch die Art deine Wahrnehmung zu kommunizieren, von meiner meinung abbringen lasse.
Ich bin sehr froh, dass du bezügliche der "wissenschaftlichen" Geheimnisse über die "Wahr-Nehmung" so gut wie überhaupt nicht Bescheid weist. Andererseits wäre es sehr bedauerlich, wenn dir das irgendwann mal zum Verhängnis wird.

Zitat von SnookerRI"|

Zitat von Perquestavolta
Begreifen bedeutet noch lange nicht das selbe, wie "verstehen". Die Funktionsweise eines Radios begreifen, können so mehr oder weniger alle lebenden Menschen.
Die vielen formellen naturwissenschaftlichen Grundlagen dahinter zu verstehen, ist aber etwas ganz anderes. Wenn wir nun davon abgeleitet, auf die noch viel komplizierteren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Biologie "hinüber schwenken", die ja auch sehr formell sind und ihre "populärwissenschaftlichen "Interpretationen" oftmals schon Jahre unterwegs sind, bevor sie auch bei jedem Schuster, Klempner, Schaffner... zum Wortschatz gehören, dann heißt das auch noch lange nicht, dass die jemals genau verstehen werden, was das ganze überhaupt "auf" und "in" sich hat", wie das funktioniert, in welchen Beziehungen zu anderen Zusammenhänge es steht.. Zusammenhängen es steht...
Und NUN kommen hier die Theisten ins Spiel, die ja viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse grundlegend ablehnen, wenn sie mit ihrer Glaubenslehre nicht übereinstimmen..
Atheisten haben da gegenüber Theisten einen bedeutenden Vorteil.. Zumal Atheisten schon "grundlegend" davon ausgehen, dass die natürlichen Mechanismen der "Natur" völlig ausreichen und es keiner übernatürlichen "Planung" bedarf, damit die Natur auch aus sich selbst heraus immer wieder neue Strukturen hervorbringt..



Betrachten sich Atheisten deswegen als den Theisten "überlegen" und "auserwählt"? Das würde so einiges erklären. [/quote] Hinsichtlich gemeinschaftlicher Verantwortung gegenüber allen Menschen, fühlen sich Atheisten berechtigterweise überlegen. Zumal Theisten unter dem Begriff "Auserwählt" nur sich selbst bejubeln möchten, bzw. wollen, sowie ein großes Problem darin sehen, wenn Atheisten andere Menschen von der Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Wahrnehmung überzeugen wollen. Zumal Theisten auch
noch davon überzeugt sind, dass nur sie und sonst niemand, die Kontrolle über die Wahrnehmung anderer Leute übernehmen darf

Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

Zitat von Perquestavolta
Wenn man "einen" einzigen Menschen, alleine und nur sich selbst überlassen der Natur aussetzt, dann wird dieser Mensch sehr wahrscheinlich keine 30 Tage überleben. Auch Hundert Millionen Menschen über den ganze Planeten verteilt, können der Natur und ihren sich über Jahrmillionen eingependelten komplizierten Ökosystemen keinen Schaden zufügen, den die rigiden Selbstheilungsmechanismen der Natur in wenigen Jahren wieder reparieren.

Damit will ich sagen, dass wir Menschen "heute" um tausend Prozent ziviler und bedachter mit der Natur umgehen, als die Menschen noch vor 150, oder gar 1000 Jahren. Aber das Nützt uns nichts. Wir sind längst zu viele... Und wir müssen uns schleunigst was einfallen lassen, wie wir den Irrglauben, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei und die Welt nur für ihn gemacht wurde, aus den Köpfen herauskriegen.



Und wie sieht deine Lösung aus? Wir sind zu viele? Was ist dein Plan? Geburtenkontrolle? Euthanasie für alle Theisten, die ja ohnehin nur Religioten sind? Was lässt du dir einfallen?

Wenn du mich schon "so direkt fragst", dann wäre ich dafür, den Theisten das gleiche "Ende" zukommen zu lassen, wie sie sich das für die Atheisten wünschen....



Zitat von SnookerRI im Beitrag #320

Zitat von Perquestavolta
Menschen leben nicht nur vom Brot allein.. 8-9 Milliarden Menschen brauchen auch Energie und vor allem Werkzeuge. Ohne Feuer ist da nichts zu machen...
Wir könnten natürlich auf ÖL und Kohle verzichten. Wie lang dann bei 8-9 Milliarden Menschen, von denen ja die Hälfte in bewaldeten und im Winier sehr kühlen Gegenden lebt, das Holz noch für alle reicht.. ließe sich dank (wissenschaftlichen Erkenntnissen) bestimmt ausrechnen.. Das wären dann sicher nur wenige Jahre.. Kolpapier braucht der Mensch ja auch.. Und man stelle sich vor, wir alle würden dann unsere Wäsche "am Fluß" waschen...

Ja Snooker... wir brauchen noch mehr Öl, noch mehr Steinkohle, noch mehr "seltene Erden" und andere begrenzte Ressourcen. Das Feuer ist die Energie zu Menschen macht und ohne diese Energie werden wir bald wieder Bestien sein, die sich Sklaven halten müssen, um es im Leben ein kleines bisschen bequemer zu haben.
Und wir brachen vor allem junge und besonders intelligente Menschen, die nach neuen Technologien suchen, mit denen wir alte Technologien noch sparsamer und mit viel besserem Wirkungsgrad umsetzen..



Nach deinen eigenen Worten sind wir längst schon zu viele Menschen. Du widersprichst dir also selbst. Andererseits hast du auch Recht: Noch mehr Öl, noch mehr Steinkohle, noch mehr seltene Erden und den Kampf um diese Ressourcen; das alles wird ein Feuer des Krieges auslösen, welches deinem: "Wir sind längst zu viele Menschen" ein jähes Ende bereiten wird. Und dann geht es wieder von vorne los. Es lebe das Raubtier Mensch, welches ja von Natur aus ein Raubtier ist.



Ich hoffe dass es nicht so "ausgeht". Und sehr wahrscheinlich wird dieses "Schicksal" auch nur die ereilen, welche da keine andere "Perspektive" in ihrer Wahrnehmung kennen..


Zitat von Perquestavolta
Warum denn SnookerRI? Damit du dir selber einen schönen und sorglosen Tag machen kannst.?



Nee, damit du die Selbstkritik nicht aus den Augen verlierst....es sei denn natürlich, dass du dich und deine Meinung für unhinterfragbar und unzweifelhaft allen anderen Ansichten überlegen betrachtest.


Naja. eigentlich gilt das nur in Bezug und gegenüber der Meinung derer, die ihre eigene Meinung auch unhinterfragt und unzweifelhaft allen anderen Asichten als überlegen betrachten. Das gilt dann vor allem auch gegenüber den "Bibelforschern"..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

30.11.2015 17:13
#324 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Wenn du andere Personen die deine Wahrnehmung als die einzig richtige überstellen willst, sogar ein sehr schwerwiegendes.

Das behauptest du schon die ganze Zeit. Bisher konntest du für keine deiner Behauptungen mir gegenüber einen stichhaltigen nachvollziehbaren Beleg liefern, obwohl du mehrfach behauptet hast dass es dafür viele Belege gäbe.


Zitat von Perquestavolta
Eben...
Du tust das sogar selber ohne Unterlass und ohne es zu merken.

In deiner Vorstellung mag das so sein. Und ich lasse dir deine Meinung, weil du sie brauchst um dich mir gegenüber überlegen zu fühlen.

Zitat von Perquestavolta
Wie kannst du deine "Sicht" (Wahr-Nehmung) als die meine Ausgeben? Du wirst immer mein Feind bleiben, weil das aus deiner eigenen "Sicht" so sein soll.

Jemand der mich nachweislich als Arschloch, Lügner Ignorant, Mitglied einer Sau- und Räuberbande, ja einer Psycho-Killer-Sekte bezeichnet positioniert sich selbst ganz klar als Feind. Nach meiner eigenen Sicht soll das sicherlich nicht so sein. Es ist aber deine Sichtweise, die du hier in deinen Beiträgen kommunizierst, welche den Ausschlag für diese Wahrnehmung liefert.

Zitat von Perquestavolta
Ich bin sehr froh, dass du bezügliche der "wissenschaftlichen" Geheimnisse über die "Wahr-Nehmung" so gut wie überhaupt nicht Bescheid weist. Andererseits wäre es sehr bedauerlich, wenn dir das irgendwann mal zum Verhängnis wird.

Genau. Nur Napoleon Perquestavolta weiß bezüglich der "wissenschaftlichen" Geheimnisse über die "Wahr-Nehmung" Bescheid. Und natürlich diejenigen, die ihm zustimmen. Alle anderen und vor allem der dumme, elendige Snooker sind sau dämlich und wissen gar nichts.

Zitat von Perquestavolta
Hinsichtlich gemeinschaftlicher Verantwortung gegenüber allen Menschen, fühlen sich Atheisten berechtigterweise überlegen.

Ahhh! Das ist mal eine ehrliche Ansage. Was verstehst du denn unter gemeinschaftlicher Verantwortung gegenüber allen Menschen? Welche Rolle spielt dabei die Vernichtung des "theistischen" Gedankenguts innerhalb einer Gesellschaft?




Zitat von Perquestavolta
Zumal Theisten unter dem Begriff "Auserwählt" nur sich selbst bejubeln möchten, bzw. wollen, sowie ein großes Problem darin sehen, wenn Atheisten andere Menschen von der Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Wahrnehmung überzeugen wollen. Zumal Theisten auch
noch davon überzeugt sind, dass nur sie und sonst niemand, die Kontrolle über die Wahrnehmung anderer Leute übernehmen darf

Wovon Menschen, wie du ganz besonders fest überzeugt sind. Was wäre deine Kritik ohne deine Vorraussetzungen?

Zitat von Perquestavolta
Wenn du mich schon "so direkt fragst", dann wäre ich dafür, den Theisten das gleiche "Ende" zukommen zu lassen, wie sie sich das für die Atheisten wünschen....

Erkenntnis der Wahrheit und daraus resultierenden ewiges Leben? Kann mir nicht vorstellen, dass du dir das wünschen kannst.


Zitat von Perquestavolta
Ich hoffe dass es nicht so "ausgeht". Und sehr wahrscheinlich wird dieses "Schicksal" auch nur die ereilen, welche da keine andere "Perspektive" in ihrer Wahrnehmung kennen..

Hast du denn eine andere Perspektive? Immerhin meinst du ja auch, dass das "Böse" stets etwas "Gutes" hervorbringt.

Zitat von Perquestavolta
Naja. eigentlich gilt das nur in Bezug und gegenüber der Meinung derer, die ihre eigene Meinung auch unhinterfragt und unzweifelhaft allen anderen Asichten als überlegen betrachten. Das gilt dann vor allem auch gegenüber den "Bibelforschern"..


Naja, da sich deine Meinung dazu wohl kaum ändern wird, werde ich dieses Statement, wie so viele weitere von dir, für sich sprechen lassen.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.960

30.11.2015 17:40
#325 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Gysi
1. Die Evolutionstheorie ist kein Kind des Atheismus sondern der Wissenschaft.

Und Wissenschaft wäre nicht wissenschaftlich, wenn sie die Schöpfung bestätigen würde. Atheismus und Evolutionstheorie gehören so zueinander wie Theismus und Schöpfung. Der Wissenschaft bedient man sich auf beiden Seiten.

Zitat von Gysi
2. Zur Welterklärung hat die Menschheit in den letzten Jahrzehnten aber eine Menge hinzugewonnen.


Na klar. Und ich hoffe, dass dieser Fortschritt auch in Zukunft erkennbar bleibt.

Zitat von Gysi
Werte die Menschen doch nicht so ab, Snooker. Sind sie nicht die Schöpfung Gottes? Dann müssen die doch auch was auf der Pfanne haben, oder? Haben sie auch.

Wie kommst du darauf, dass ich die Menschen abwerte? Kommt denn eine theistische Meinung automatisch einer Abwertung des Menschen gleich? Für einen Atheisten sind die Menschen das Ergebnis einer unbedingt ziel-und planlosen Evolution. Welchen Sinn sollte da eine Wertigkeit haben?

Zitat von Gysi
Und werte die Wissenschaft nicht so ab. Sie hat einen Erkenntnispfad, der dem der Religionen überlegen ist.

Warum sollte ich die Wissenschaft überhaupt abwerten wollen? Woher kommt eigentlich die Ansicht bei vielen Atheisten, dass Wissenschaft und Religion einander ausschließen, und sich sogar feindseelig gegenüber stehen müssen? oder dass der Erkenntnispfad der Wissenschaft dem der Religionen "überlegen" sei? Muss denn Wissenschaft auf atheistische Welterklärungen begrenzt sein?


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