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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 974 Antworten
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Athon Offline




Beiträge: 3.628

11.12.2016 19:10
#951 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #940
Das mag dir so einleuchten ... Aber... erleuchtet es dich auch? Ist deine Wertung objektiv überprüfbar, oder ebenfalls eine Überzeugung, die ausschließlich auf Glauben beruht?


Das ist für mich plausibel, Snooker. Und Deiner Aussage zufolge

Zitat
Wenn Plausibilität eine Entscheidung des Individuums ist, je nach dem, was es dafür als Grundlage ansieht, bezieht sich das sowohl auf Einleuchtung als auch auf Erleuchtung.


erleuchtet es mich, weil es mir einleuchtet...

Zitat
Meine Erwartung ist diese, dass ich mich fortlaufend korrigieren muss, hinsichtlich meines Verständnisses und der Erkenntnis, auch was die Erkenntnis Gottes betrifft.


Deine Korrekturen hinsichtlich Deines Verständnisses und Deiner Erkenntnis bewegen sich aus meiner Sicht in einem begrenzten Rahmen. Dieser Rahmen wird gezogen durch die unanfechtbare Überzeugung der Existenz "Gottes/Jehovas". Du hast Dich hier häufig darauf berufen, selbst zu "forschen". Du siehst aber wohl nicht den Rahmen, der Dir in dieser Hinsicht die Grenzen aufzeigt. Unter diesen Voraussetzungen sind "Korrekturen Deines Verständnisses und der Erkenntnis" nichts weiter, als Selbsttäuschung.

Zitat
Ich meinte jetzt aber eher einen Beweis, den DU nach heutigem kenntnisstand anerkennen könntest.


Das kannst Du so nicht gemeint haben, weil Du in #936 von "WIR" gesprochen hast. Dies ist wieder einmal ein wunderbares Beispiel dafür, wie Du plötzlich aufgetauchte Klippen zu umschiffen versuchst.

Zitat
Und deswegen wollte ich nur zu gerne wissen, wie du dabei vorgehen würdest; wie du den Bereich zwischen Anfang und Ende ergründen könntest, wenn du noch nicht mal ergründen kannst, wo überhaupt der Anfang ist.


Ich hatte nie die Absicht, Zeiträume zwischen Anfang und Ende einer Deutung zu unterziehen. Ich habe lediglich festgestellt, dass die Formulierung "Anfang und Ende" rein grammatikalisch nur zwei Zustände umfasst. Nicht mehr und nicht weniger.

Zitat
Meine Frage bezieht sich ja gerade auf deine Deutung, die ja offensichtlich von deiner Deutung abweicht.


Diesen Satz verstehe ich nicht...

Zitat
Wie sollte man sonst überhaupt einen Beweis erbringen können, wenn gar keine Informationen verfügbar sind?


Gar nicht, Snooker! Davon rede ich doch die ganze Zeit...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

11.12.2016 21:54
#952 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon in #951
Das ist für mich plausibel, Snooker. Und Deiner Aussage zufolge [...] erleuchtet es mich, weil es mir einleuchtet...

Ich hatte aufgrund deiner Aussage in #936 die Vermutung, dass du diesen Zusammenhang zwischen "Einleuchtung" und "Erleuchtung" als nicht zwangsläufig gegeben ansiehst. Die Gründe dafür hätte ich schon gerne erfahren.

Ist deine Wertung denn jetzt objektiv überprüfbar? Was plausibel ist, ist deiner Auffassung nach eine Entscheidung des Individuums, je nachdem, was es dafür als Grundlage ansieht.

Zitat von Athon in #951
Deine Korrekturen hinsichtlich Deines Verständnisses und Deiner Erkenntnis bewegen sich aus meiner Sicht in einem begrenzten Rahmen. Dieser Rahmen wird gezogen durch die unanfechtbare Überzeugung der Existenz "Gottes/Jehovas". Du hast Dich hier häufig darauf berufen, selbst zu "forschen". Du siehst aber wohl nicht den Rahmen, der Dir in dieser Hinsicht die Grenzen aufzeigt. Unter diesen Voraussetzungen sind "Korrekturen Deines Verständnisses und der Erkenntnis" nichts weiter, als Selbsttäuschung.

Dass du das so wertest, ist doch verständlich. Du siehst den Glauben an Gott, von dessen (Gottes) Nichtexistenz du überzeugt bist, selbstverständlich als Täuschung an und infolgedessen auch das Verständnis der Gläubigen als Selbsttäuschung. Das sind die Grenzen, die dir dein Rahmen steckt. Du kannst den Schritt über diese Grenzen hinaus nicht wagen und das musst du auch nicht, denn hier geht es immerhin um deine Sichtweise, die sich von meiner in vielen Punkten unterscheidet. Gerade um dieser Unterschiede wegen, ist ein Dialog - wenn auch aktuell nur in der Theorie - überhaupt möglich.

Zitat von Athon in #951
Das kannst Du so nicht gemeint haben, weil Du in #936 von "WIR" gesprochen hast. Dies ist wieder einmal ein wunderbares Beispiel dafür, wie Du plötzlich aufgetauchte Klippen zu umschiffen versuchst.

Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sehr du dich an deine persönliche Deutung einzelner Formulierungen in (meinen) Aussagen klammerst, die zwar für sich genommen tatsächlich verschiedenartig gedeutet werden können, in ihrem Zusammenhang jedoch eindeutig sind. Ich habe manchmal den Eindruck, dass du den Zusammenhang der Aussagen bewusst ausblendest, um dich hinter Wortdeutungen verstecken zu können. Die plötzlich auftauchenden Klippen schaffst du dir damit wieder einmal selbst
(Darüberhinaus meinst du wahrscheinlich den Beitrag #927. #936 ist dein eigener Beitrag)


Zitat von Athon in #951
Ich hatte nie die Absicht, Zeiträume zwischen Anfang und Ende einer Deutung zu unterziehen. Ich habe lediglich festgestellt, dass die Formulierung "Anfang und Ende" rein grammatikalisch nur zwei Zustände umfasst. Nicht mehr und nicht weniger.

In Ordnung, das kam bei mir allerdings ganz anders an: In #914 stellte ich dir die Frage:

Zitat von Snooker in #914
Deutest du denn diese Formulierung im Umkehrschluss so, dass man, wenn man weder Anfang noch Ende einer Sache ergründen kann, in jedem Fall trotzdem den Zeitraum dazwischen ergründen kann?

worauf deine Antwort in #919 folgte:

Zitat von Athon in #919
Wenn der bloße Wortlaut zugrundegelegt wird, ja.


Nun gut, dann hat sich damit auch meine Frage erledigt, obwohl es wirklich interessant gewesen wäre zu erfahren, wie du diesbezüglich vorgehen würdest.

Zitat von Athon in #951
Diesen Satz verstehe ich nicht...

Sorry, mein Fehler! Sollte natürlich heißen: "Meine Frage bezieht sich ja gerade auf deine Deutung, die ja offensichtlich von meiner Deutung abweicht.
Hat sich aber wohl - wie oben erklärt - erledigt

Zitat von Athon in #951
Gar nicht, Snooker! Davon rede ich doch die ganze Zeit...

Wenn dem so wäre, wäre ja die Unterhaltung hier überflüssig.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

11.12.2016 22:44
#953 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #948

Zitat von Perquestavolta
Muss ich im "Predigtdienst" Leute von meiner eigenen Wahrheit überzeugen, Snooker?
Gehe ich mehrmals wöchentlich von Tür zu Tür, um alle Menschen von von meiner eigenen "Bibelauslegung" zu überzeugen, Snooker?
Hast du schon mal etwas vom "Glaubenskongress" der Evolutions-Zeugen gehört, oder dass Atheisten Abtrünnige aus ihren eigenen Reihen sozial total ausgrenzen?
Hast du schon mal was davon gehört, dass Atheisten Ärzte mit der Gewissensfrage bezüglich ihrer eigenen freien Glaubensauslegung belästigen? Was denkst du, was ein Arzt den das mit deiner Religion überhaupt nichts angeht so fühlen muss, wenn er gezwungen wird ein Frau und ihr ungeborenes Kind sterben zu lassen, obwohl die Gründe dafür genauso absurd wie unmenschlich sind?




Schon klar, Perquestavolta. Das sind eben deine WERTUNGEN, die du brauchst, um dich in deinem eigenen Mehrwert über Andersdenkende zu erhöhen.



Das ist dir unerträglich..?






Zitat von SnookerRI im Beitrag #948

In diesem Fall musst du aber die Lösung deines Problemes doch lieber bei dir selber suchen... Ansonsten vielleicht mal einen Psychiater fragen.
Du hast "hir" darüber gelacht, dass eine Frau und ihr ungeborenes Kind verblutet sind, Snooker.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #948

Du sagst ja selbst, dass die Evolution uns Menschen zu Opportunisten hat werden lassen. Und zusätzlich bist du ja der Meinung dass jeder Mensch von deinem Schöpfer-Leben eine eigene Wirklichkeit verpasst bekommen hat.
So hab ich das gesagt?


DU selbst bist doch auch ein Opportunist der ganz üblen Sorte, Snooker. Zeugen Jehovas nutzen alle Opportunitäten des demokratischen Rechtsstaates, ohne für diesen selbst Sorge und Verantwortung mit zu tragen. Siehe Wahlrecht der Zeugen Jehovas. Zeugen Jehovas nutzen als ignorante Schmarotzer des demokratischen Rechtstaates jedwede Gesetzeslücke für ihre eigene Interessen, aber leben sonst in ihrer eigenen abgeschotteten und gegen jede Kritik immunisierte Wirklichkeit. Wenn das kein Opportunismus ist, was denn dann, Snooker?


Zitat von Perquestavolta
Deswegen kannst du nachts schlecht schlafen, Snooker. Deswegen dein ständiger Machtkrampf um die eigene Meinungshoheit.
Krampfhaft ist hier nur dein Versuch, aus meinem Tagesverlauf auf einen ständigen Machtkrampf um die eigene Meinungshoheit zu schließen, was ja ebenso nur eine deiner absurden WERTUNGEN ist, mit der du dich in deinem eigenen Mehrwert über andere Menschen erheben willst.



Deine Unfähigkeit auf kritische und sehr wohl rechtmäßige Vorwürfe gegen die "Organisation" sachlich und offen einzugehen, lässt nun mal keine anderen Schlüsse zu, als dass du wohl ziemlich viel Angst davor hast, dass hier unangenehme "Angelegenheiten" über die ZJ dem öffentlichen Bild der Organisation schaden könnten. Ein Zeuge Jehovas, der schon vor dem Frühstück im Internet unterwegs ist, um kritische Stimmen mundtot zu machen, fällt schon irgendwie seltsam auf. Gut geschlafen kann er also wirklich nicht haben.

Zitat von Perquestavolta
Du hast in diesem Spiel von allem Anfang an nur darauf gesetzt, alles was den Zeugen Jehovas vorgeworfen wird, auf das Parket des Zweifelhaften und Unwahren zu ziehen.
Aber genau damit hast du mir den größten Gefallen getan.. Auch wenn du jetzt den Witz nicht verstanden hast und wieder mal eine ganze Nacht darüber brüten musst.

Ich verstehe deine Witze sehr gut. Zumindest kann ich mich über jeden deiner Beiträge amüsieren. Damit tust du mir schon einen großen Gefallen, andererseits lieferst du ein sehr gutes Beispiel, wie Atheisten Andersdenkende bewerten, um sich selbst in ihrem eigenen Mehrwert zu erhöhen. [/quote]

Warum redest du von dir selbst immer als Andersdenkender? So schlimm wie Zeugen Jehovas "Andersdenkende" und Weltmenschen bewerten, können Atheisten andersherum gar nicht mithalten..

Vielleicht werde ich dazu ein paar "Livemitschnitte" ins Forum stellen.. was Zeugen Jehovas untereinander im Wortlaut so über "Andersdenkende" für Scheiße abreden..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

11.12.2016 23:25
#954 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das ist dir unerträglich..?

Wie kommst du darauf? Was kann ich schon dafür, dass du mit deinen WERTUNGEN Probleme hast?

Zitat von Perquestavolta
Du hast "hir" darüber gelacht, dass eine Frau und ihr ungeborenes Kind verblutet sind, Snooker.

Das ist nur deine WERTUNG, die du für dein Feindbild brauchst.


Zitat von Perquestavolta
So hab ich das gesagt?

Ja... weißt du das schon nicht mehr?

Zitat von Perquestavolta
Und in der Realität ist nun mal das Leben der Schöpfer allen Seins. Das Leben ist sogar der Schöpfer unserer jeweiligen persönlichen Wirklichkeit.



Zitat von Perquestavolta
Die Welt ist kein glücklicher oder gerechter Ort und deswegen hat die Evolution den Menschen zum Opportunisten gemacht, der sich immer denen anschließt, die ihm ein mehr an Mehrwert versprechen.


Na, Klingelt´s?


Zitat von Perquestavolta
DU selbst bist doch auch ein Opportunist der ganz üblen Sorte, Snooker. Zeugen Jehovas nutzen alle Opportunitäten des demokratischen Rechtsstaates, ohne für diesen selbst Sorge und Verantwortung mit zu tragen. Siehe Wahlrecht der Zeugen Jehovas. Zeugen Jehovas nutzen als ignorante Schmarotzer des demokratischen Rechtstaates jedwede Gesetzeslücke für ihre eigene Interessen, aber leben sonst in ihrer eigenen abgeschotteten und gegen jede Kritik immunisierte Wirklichkeit. Wenn das kein Opportunismus ist, was denn dann, Snooker?

Das ist deine ganz persönliche Interpretation und deren Idealisierung. Kein Grund also, anderen damit auf dem "Sack" herum zu steigen. Gemäß deiner Anwendung von Logik verhalten ZJ sich damit genauso, wie es sich eben durch die Evolution entwickelt hat. Was willst du eigentlich noch? Beschwer´ dich doch bei deinem Schöpfer-Leben oder gleich bei der Evolution. In diesem Fall musst du aber die Lösung deines Problemes doch lieber bei dir selber suchen... Ansonsten vielleicht mal einen Psychiater fragen.

Zitat von Perquestavolta
Deine Unfähigkeit auf kritische und sehr wohl rechtmäßige Vorwürfe gegen die "Organisation" sachlich und offen einzugehen, lässt nun mal keine anderen Schlüsse zu, als dass du wohl ziemlich viel Angst davor hast, dass hier unangenehme "Angelegenheiten" über die ZJ dem öffentlichen Bild der Organisation schaden könnten.

Muhaha! Die einzige Antwort meinerseits die du als sachlich und offen anerkennen könntest, wäre: "O ja, Perquestavolta - du hast ja so Recht mit deinen WERTUNGEN". Soviel zum Thema Sachlichkeit und Offenheit; das lässt nunmal keine anderen Schlüsse zu

Zitat von Perquestavolta
Ein Zeuge Jehovas, der schon vor dem Frühstück im Internet unterwegs ist, um kritische Stimmen mundtot zu machen, fällt schon irgendwie seltsam auf. Gut geschlafen kann er also wirklich nicht haben.

Du selbst machst deine eigenen kritischen Stimme mundtot. Ich amüsiere mich darüber auch schon vor dem Frühstück; sowas Seltsames fällt ja schon irgendwie auf

Zitat von Perquestavolta
Warum redest du von dir selbst immer als Andersdenkender? So schlimm wie Zeugen Jehovas "Andersdenkende" und Weltmenschen bewerten, können Atheisten andersherum gar nicht mithalten..

Für einen Atheisten bin ich ein Andersdenkender - ist doch logisch. Klar die Bösen sind immer die andere Hälfte, das sagst du ja selbst...

Zitat von Perquestavolta
Vielleicht werde ich dazu ein paar "Livemitschnitte" ins Forum stellen.. was Zeugen Jehovas untereinander im Wortlaut so über "Andersdenkende" für Scheiße abreden..

Deine eigenen "Livemitschnitte", was du im Wortlaut so über Andersdenkende für Sch... abredest, sind zumindest sehr amüsant...

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2016 19:30
#955 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #954

Zitat von Perquestavolta
Das ist dir unerträglich..?
Wie kommst du darauf?



Ich halte mich da genau an das, was die Psychologie darüber sagt:

Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
IP-GIPT DAS=30.09.2001 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung: 25.08.16
Impressum: Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen


Meist kommt im religiösen Bereich noch eine besondere Anmaßung und Vermessenheit hinzu, wenn man sich Von Gott auserwählt wähnt: Welch eine Erhöhung, wenn das höchste und allmächtigst gedachte Wesen der Welt, ein Volk, eine Gruppe oder gar einen einzelnen ganz persönlich erwählt! Von Gott persönlich erwählt worden zu sein, bedeutet natürlich einen ganz besonderen, hervorragenden und herausragenden Rang und Status gegenüber allen anderen, was die eigene Stellung erhebt und alle anderen erniedrigt. Das kann nicht im Sinne der Menschenrechte sein.


Wie du siehst, nicht nur ganz alleine meine Wertung.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #954

Zitat von Perquestavolta
Du hast "hir" darüber gelacht, dass eine Frau und ihr ungeborenes Kind verblutet sind, Snooker.
Das ist nur deine WERTUNG, die du für dein Feindbild brauchst.



Nein, tut mir leid Snooker, es sind auch sehr viele andere Menschen, die das genauso werten. Und auf ein Feindbild wie dich und die Zeugen Jehovas könnte ich genau so gut verzichten, wie auf die Islamisten als mein Feindbild.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.12.2016 20:17
#956 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta nach: Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
Meist kommt im religiösen Bereich noch eine besondere Anmaßung und Vermessenheit hinzu, wenn man sich Von Gott auserwählt wähnt: Welch eine Erhöhung, wenn das höchste und allmächtigst gedachte Wesen der Welt, ein Volk, eine Gruppe oder gar einen einzelnen ganz persönlich erwählt! Von Gott persönlich erwählt worden zu sein, bedeutet natürlich einen ganz besonderen, hervorragenden und herausragenden Rang und Status gegenüber allen anderen, was die eigene Stellung erhebt und alle anderen erniedrigt. Das kann nicht im Sinne der Menschenrechte sein.

Du brauchst dafür keinen Gott im religiösen Sinn. Dir reichen da schon deine WERTUNGEN und Idealisierungen, um dich in deinem eigenen Mehrwert zu steigern, indem du versuchst, dich durch die Abwertung Andersdenkender aufzuwerten. Dein Gott - wenn du es so willst - ist dein Ego. Das lässt du immer wieder durchblicken:

Zitat von Perquestavolta
Na Hauptsache ich habe Recht. Das reicht mir.


Im Übrigen gilt hier auch dein Merksatz:

Zitat von Perquestavolta
Ich gehöre zu diesen Menschen, die im Dialog, welcher gegenüber verschlossenen Charakteren, zugegeben immer sehr provokativ und rein nach meiner Interpretation der Wirklichkeit ausfällt



Zitat von Perquestavolta
Wie du siehst, nicht nur ganz alleine meine Wertung.

Hier gilt:

Zitat von Perquestavolta
Nur aber sind WERTE immer Bewertungen von uns Menschen, die wir alle eine wenig narzisstisch sind.

Du kannst es auch noch deftiger ausdrücken:

Zitat von Perquestavolta
Wir leben in einer hochnarzisstischen Gesellschaft. Diese Selbstverliebtheit breitet sich via Internet epidemisch aus.


Zitat von Perquestavolta
Nein, tut mir leid Snooker, es sind auch sehr viele andere Menschen, die das genauso werten. Und auf ein Feindbild wie dich und die Zeugen Jehovas könnte ich genau so gut verzichten, wie auf die Islamisten als mein Feindbild.

Bezüglich der WERTUNGEN, s.o. Zwar könntest du möglicherweise tatsächlich auf ein Feindbild verzichten, aber mit einem Feindbild im Rücken, gehen dir die Abwertungen Andersdenkender sicherlich leichter von der Hand.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2016 21:46
#957 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #956
Du brauchst dafür keinen Gott im religiösen Sinn. Dir reichen da schon deine WERTUNGEN und Idealisierungen, um dich in deinem eigenen Mehrwert zu steigern, indem du versuchst, dich durch die Abwertung Andersdenkender aufzuwerten. Dein Gott - wenn du es so willst - ist dein Ego. Das lässt du immer wieder durchblicken:


Oh.. du weist ja besser als ich, was ich so brauche.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

13.12.2016 06:18
#958 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Oh.. du weist ja besser als ich, was ich so brauche.

Ich lese nur deine Beiträge

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Athon Offline




Beiträge: 3.628

13.12.2016 11:44
#959 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #952
Ich hatte aufgrund deiner Aussage in #936 die Vermutung, dass du diesen Zusammenhang zwischen "Einleuchtung" und "Erleuchtung" als nicht zwangsläufig gegeben ansiehst. Die Gründe dafür hätte ich schon gerne erfahren.


Du vermutest richtig. Allerdings muss ich zugeben, dass diesmal ich es war, der missverständlich formuliert hat. Ich wollte darauf hinaus, dass das, was einem selbst einleuchtet, auch selbst als erleuchtend wahrgenommen wird (dies liegt bereits im Wortstamm begründet), nicht jedoch vom jeweils Andersdenkenden. Ist ja auch logisch...

Zitat
Dass du das so wertest, ist doch verständlich. Du siehst den Glauben an Gott, von dessen (Gottes) Nichtexistenz du überzeugt bist, selbstverständlich als Täuschung an und infolgedessen auch das Verständnis der Gläubigen als Selbsttäuschung. Das sind die Grenzen, die dir dein Rahmen steckt. Du kannst den Schritt über diese Grenzen hinaus nicht wagen und das musst du auch nicht, denn hier geht es immerhin um deine Sichtweise, die sich von meiner in vielen Punkten unterscheidet. Gerade um dieser Unterschiede wegen, ist ein Dialog - wenn auch aktuell nur in der Theorie - überhaupt möglich.


Ich möchte meine Sichtweise hinsichtlich des einem ZJ gesetzten Rahmens verdeutlichen: Es ist einem ZJ aus meiner Sicht nicht möglich, die Grenzen dieses Rahmens zu überschreiten. Somit muss er zur Aufrechterhaltung seines Glaubensgefüges jegliches Argument, dass an diesem Rahmen "kratzen" könnte, beispielsweise als Versuch "Satans" werten, ihn von seinem Glauben abzubringen. Insoweit bleibe ich bei meiner Aussage, dass die von Dir angesprochenen "Korrekturen Deines Verständnisses und der Erkenntnis" reine Selbsttäuschung darstellen und somit nichts mit einer ergebnissoffenen diesbezüglichen Forschung gemein haben. Eine "Forschung", bei der das Ergebnis bereits feststeht (oder feststehen muss), kann wohl nicht als solche bezeichnet werden.

Du hälst dagegen, dass auch dem Atheismus ein solcher Rahmen gesteckt ist. Das kann man so sehen, bedeutet aber nicht, dass man als Atheist Erkenntnissen, die sich aufgrund von Forschung als außerhalb dieses Rahmens liegend herausstellen könnten, jeglichen Wahrheitsgehalt von vornherein absprechen muss, um bei seiner Überzeugung bleiben zu können. Dann wäre ich halt ein wenig klüger geworden. Zumindest für mich sehe ich das so.

Zitat
Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sehr du dich an deine persönliche Deutung einzelner Formulierungen in (meinen) Aussagen klammerst, die zwar für sich genommen tatsächlich verschiedenartig gedeutet werden können, in ihrem Zusammenhang jedoch eindeutig sind. Ich habe manchmal den Eindruck, dass du den Zusammenhang der Aussagen bewusst ausblendest, um dich hinter Wortdeutungen verstecken zu können. Die plötzlich auftauchenden Klippen schaffst du dir damit wieder einmal selbst
(Darüberhinaus meinst du wahrscheinlich den Beitrag #927. #936 ist dein eigener Beitrag)


Richtig, ich meinte #927, sorry. Ich habe Dir bereits geantwortet, dass ich als (persönlichen) Beweis für eine Existenz "Gottes" das Ergebnis aus der Anwendung dreier Sinne von fünf ansähe (sehen, hören, fühlen). Also aus meiner atheistischen Sicht eine ganz gewöhnliche Beweisführung... Gehe ich nach meiner Überzeugung, werde ich einen solchen Beweis niemals am eigenen Leibe erleben. Lege ich Deine Überzeugung zugrunde, ist es unmöglich, dass ein solcher Beweis ausbleiben könnte. Deswegen geht Dein gewähltes "WIR" von falschen Voraussetzungen aus. Wenn DU nicht weißt, ob ein Beweis für die Existenz Gottes jemals erlebbar wird, wer dann...

Zitat
Nun gut, dann hat sich damit auch meine Frage erledigt, obwohl es wirklich interessant gewesen wäre zu erfahren, wie du diesbezüglich vorgehen würdest.


Ich kann mir gut vorstellen, dass Du den Ausgang dieser Frage bedauerst. Habe ich es doch "versäumt", mich durch unstrukturierte Versuche einer Erklärung zumindest arg zu verzetteln... Es zeigt sich aber immer wieder, wie durch eine entsprechende Wortwahl Diskussionen entstehen können: "Anfang und Ende" (Luther), also das Weglassen eines Geschehens dazwischen, und die Formulierung "Anfang bis Ende" (NWÜ & Co), also der Hinweis auf ein bestehendes Geschehen dazwischen, sind für mich nun einmal unterschiedliche Formulierungen. Warum dies jeweils so gewählt wurde, vermag ich aber nicht zu sagen.

Mein "Ja" in #919 auf Deine Frage, ob die Ergründung eines Geschehens zwischen Anfang und Ende möglich ist, wenn weder Anfang noch Ende ergründbar seien, kann ich Dir anhand eines einfachen Beispiels verdeutlichen:
Wenn Du am Fuße eines Wasserfalls stehst, kannst Du diesen Wasserfall sehen, hören, fühlen und bestens beschreiben. Du kannst aber keine zutreffenden Aussagen darüber machen, woher das Wasser kommt, noch wo es verbleibt.

Zitat
Wenn dem so wäre, wäre ja die Unterhaltung hier überflüssig.


Eben nicht! Warst es nicht Du, der hier den Eindruck erweckt hat, dass ein Beweis der Nicht-Existenz von etwas Nicht-Existierendem je nach Heransgehensweise doch möglich sei?

Deine Worte in #924:

Zitat
Dass es kein naturwissenschaftlicher Beweis sein kann, steht ja hoffentlich außer Frage, oder?


Was gibt es denn sonst noch für allgemeingültige Beweise...?

Und Deine Worte in #940:

Zitat
Wie sollte man sonst überhaupt einen Beweis erbringen können, wenn gar keine Informationen verfügbar sind?


Tja, eben weil keine Informationen zur Verfügung stehen. Und über etwas Nicht-Existierendes sind nun einmal keine Informationen verfügbar, also kann es also auch keinen Beweis für dessen Nicht-Existenz geben. In Bezug auf "Gott" gehst Du davon aus, dass genügend Informationen zur Verfügung stehen. Und trotzdem ist noch niemandem ein Existenzbeweis gelungen. Vielleicht stimmt dann irgendetwas mit den Informationen nicht...

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Athon Offline




Beiträge: 3.628

13.12.2016 14:48
#960 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #950
Dieses Forum hat schon viele Atheisten erlebt, die sich Andersdenkenden gegenüber ähnlich verhalten haben, wie PQV.


Du hast Deinen Beitrag #941 eindeutig auf das "Verhalten" von PQV abgestellt, dann aber versäumt, Deine daraus resultierenden Schlussfolgerungen auf ebendiesen zu beschränken. Ich nehme Deine oben zitierte Aussage nunmehr als Richtigstellung zur Kenntnis.

Was aber nicht bedeutet, dass ich das Verhalten vieler Atheisten gegenüber Andersdenkenden anders bewerte, als das Verhalten der ZJ gegenüber andersdenkenden Aussteigern. Darauf bist Du leider nicht eingegangen.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

13.12.2016 17:32
#961 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #958

Zitat von Perquestavolta
Oh.. du weist ja besser als ich, was ich so brauche.
Ich lese nur deine Beiträge


Ich lese deine Beiträge und vergleiche sie mit dem was ich auf jw.org lese. Das alles vergleiche ich auch mit dem was "Abtrünnige" über ihrer Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas berichten und da kommt so einiges zusammen, das meinen Beiträge durchaus den Anspruch einer objektiven Beurteilung verleiht, Snooker. Zu all dem summieren sich auch noch meine ganz persönlichen "schlechten Erfahrungen" mit dem Wachturmgeist.

Du wertest meine Beiträge und ich werte die Tatsachen. Und wenn es um Tatsachen geht, dann stehst du auch ziemlich schlechteren Boden als ich. Auch wenn du das sicher nicht so werten willst wie ich.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

13.12.2016 18:00
#962 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ich lese deine Beiträge und vergleiche sie mit dem was ich auf jw.org lese. Das alles vergleiche ich auch mit dem was "Abtrünnige" über ihrer Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas berichten und da kommt so einiges zusammen, das meinen Beiträge durchaus den Anspruch einer objektiven Beurteilung verleiht, Snooker. Zu all dem summieren sich auch noch meine ganz persönlichen "schlechten Erfahrungen" mit dem Wachturmgeist.

Und anhand dieser Wertungen idealisierst du dir dein Feindbild. Ich verstehe das schon. So wie du es auch hier beschreibst:

Zitat von Perquestavolta
Die Idealisierung ist ein Überbewertung der eigenen Wahrnehmung und somit auch eine Einschränkung dieser. Die Idealisierung bracht immer einen Gegenpol als Projektionsfläche der Abwertung.

Der Idealist ist also nicht unbedingt ein objektiver Wahrheitssucher, sondern ein Unfriedenstifter.




Zitat von Perquestavolta
Du wertest meine Beiträge und ich werte die Tatsachen. Und wenn es um Tatsachen geht, dann stehst du auch ziemlich schlechteren Boden als ich. Auch wenn du das sicher nicht so werten willst wie ich.

Dann werte ich ja auch Tatsachen, es sei denn du behauptest jetzt selbst, dass deine Beiträge keine Tatsachen wären. Du wertest das entsprechend der Idealisierung deines Feindbildes, unter berücksichtigung deiner Interpretation der Wirklichkeit.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

13.12.2016 21:37
#963 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon in #959
Du vermutest richtig.

Gut. Was sind denn jetzt die Gründe, weswegen du diesen Zusammenhang zwischen "Einleuchtung" und "Erleuchtung" als nicht zwangsläufig gegeben ansiehst?

Zitat von Athon in #959
Ich möchte meine Sichtweise hinsichtlich des einem ZJ gesetzten Rahmens verdeutlichen: Es ist einem ZJ aus meiner Sicht nicht möglich, die Grenzen dieses Rahmens zu überschreiten. Somit muss er zur Aufrechterhaltung seines Glaubensgefüges jegliches Argument, dass an diesem Rahmen "kratzen" könnte, beispielsweise als Versuch "Satans" werten, ihn von seinem Glauben abzubringen. Insoweit bleibe ich bei meiner Aussage, dass die von Dir angesprochenen "Korrekturen Deines Verständnisses und der Erkenntnis" reine Selbsttäuschung darstellen und somit nichts mit einer ergebnissoffenen diesbezüglichen Forschung gemein haben. Eine "Forschung", bei der das Ergebnis bereits feststeht (oder feststehen muss), kann wohl nicht als solche bezeichnet werden.

Nicht? Dann ist also jedwede naturalistische Forschung nicht als solche zu bezeichnen, da im Naturalismus per Definition ein Ergebnis feststeht, was nicht über die Grenzen des Naturalismus hinausgeht? Das hieße in der Konsequenz, dass naturwissenschaftliche Forschung nicht verwendet werden kann, um eine Aussage über die Existenz Gottes zu tätigen. (Aber das nur nebenbei).

Deine Sichtweise - so ich sie denn richtig interpretiere - impliziert, dass ein ZJ demnach eher an der Aufrechterhaltung seines Glaubensgefüges interessiert ist, als an der Wahrheit (so sie denn von seinem Glaubensgefüge abweicht) Willst du das so verstanden haben?

Zitat von Athon in #959
Du hälst dagegen, dass auch dem Atheismus ein solcher Rahmen gesteckt ist. Das kann man so sehen, bedeutet aber nicht, dass man als Atheist Erkenntnissen, die sich aufgrund von Forschung als außerhalb dieses Rahmens liegend herausstellen könnten, jeglichen Wahrheitsgehalt von vornherein absprechen muss, um bei seiner Überzeugung bleiben zu können. Dann wäre ich halt ein wenig klüger geworden. Zumindest für mich sehe ich das so.

Genau das ist ein wichtiger Punkt. Die Entscheidung "bei seiner Überzeugung zu bleiben" ist unabhängig von der Deutung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Atheismus kann trotz der Existenz Gottes bestehen.
Dennoch erfahre ich in vielen Diskussionen (z.B. mit "gapping"), dass jedweder Deutung der naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse, welche sich nicht innerhalb der Grenzen einer naturalistischen Sichtweise aufhält, seitens atheistischer Denker jeglicher Warheitsgehalt von vornherein abgesprochen wird.

Zitat von Athon in #959
Ich habe Dir bereits geantwortet, dass ich als (persönlichen) Beweis für eine Existenz "Gottes" das Ergebnis aus der Anwendung dreier Sinne von fünf ansähe (sehen, hören, fühlen). Also aus meiner atheistischen Sicht eine ganz gewöhnliche Beweisführung... Gehe ich nach meiner Überzeugung, werde ich einen solchen Beweis niemals am eigenen Leibe erleben. Lege ich Deine Überzeugung zugrunde, ist es unmöglich, dass ein solcher Beweis ausbleiben könnte. Deswegen geht Dein gewähltes "WIR" von falschen Voraussetzungen aus. Wenn DU nicht weißt, ob ein Beweis für die Existenz Gottes jemals erlebbar wird, wer dann...

Jetzt ist mir klar, wie du meine Formulierung "wir" in #927 interpretiert hast. Ich meinte mit "wir" 1. die Allgemeinheit, nicht nur uns beide, und 2. einen Beweis nach dem heutigen Kenntnisstand und Einsatzmöglichkeiten der Naturwissenschaften, daher auch mein Nachtrag in #940, der allerdings wohl missverständlich formuliert war. Ich hätte die Bedeutung im Sinne der "Allgemeinheit" stärker hervorheben müssen.

Es scheint mir daher entscheidend zu sein, welche unserer (im Sinne von uns beiden) Überzeugungen sich letztlich als Wahrheit herausstellt.

Zitat von Athon in #959
Es zeigt sich aber immer wieder, wie durch eine entsprechende Wortwahl Diskussionen entstehen können: "Anfang und Ende" (Luther), also das Weglassen eines Geschehens dazwischen, und die Formulierung "Anfang bis Ende" (NWÜ & Co), also der Hinweis auf ein bestehendes Geschehen dazwischen, sind für mich nun einmal unterschiedliche Formulierungen.

Jetzt ließe sich doch die Frage stellen, ob aus dieser Wertung, dass es zwei unterschiedliche Formulierungen sind, auch auf zwei unterschiedliche Deutungen zu schließen ist.

Zitat von Athon in #959
Warum dies jeweils so gewählt wurde, vermag ich aber nicht zu sagen.

Der, der es uns sofort beantworten könnte, ist leider schon 470 Jahre tot.

Zitat von Athon in #959
Mein "Ja" in #919 auf Deine Frage, ob die Ergründung eines Geschehens zwischen Anfang und Ende möglich ist, wenn weder Anfang noch Ende ergründbar seien, kann ich Dir anhand eines einfachen Beispiels verdeutlichen:
Wenn Du am Fuße eines Wasserfalls stehst, kannst Du diesen Wasserfall sehen, hören, fühlen und bestens beschreiben. Du kannst aber keine zutreffenden Aussagen darüber machen, woher das Wasser kommt, noch wo es verbleibt.

Davor müsstest du aber wissen, was ein Wasserfall ist, was Wasser ist, usw. Es geht ja um das Werk an sich, nicht um Veränderungen oder Wahrnehmungen desselben.

Zitat von Athon in #959
Was gibt es denn sonst noch für allgemeingültige Beweise...?

Die Beweisverfahren der Logik... Es sei denn, du wertest sie nicht als allgemeingültig. Das kann natürlich sein.

Zitat von Athon in #959
Warst es nicht Du, der hier den Eindruck erweckt hat, dass ein Beweis der Nicht-Existenz von etwas Nicht-Existierendem je nach Heransgehensweise doch möglich sei?

Nein...?! Hast du da möglicherweise wieder etwas missverstanden? Siehe dazu nochmal #924


Zitat von Athon in #959
Tja, eben weil keine Informationen zur Verfügung stehen. Und über etwas Nicht-Existierendes sind nun einmal keine Informationen verfügbar, also kann es also auch keinen Beweis für dessen Nicht-Existenz geben. In Bezug auf "Gott" gehst Du davon aus, dass genügend Informationen zur Verfügung stehen.

Und du gehst vom Gegenteil aus.

Zitat von Athon in #959
Und trotzdem ist noch niemandem ein Existenzbeweis gelungen. Vielleicht stimmt dann irgendetwas mit den Informationen nicht...

Oder den Wertungen der Informationen. Zumindest kommt es zu unterschiedlichen Wertungen, sonst gäbe es hinsichtlich der Existenzfrage Gottes keine verschiedenartigen Ansichten.

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Perquestavolta ( gelöscht )
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13.12.2016 22:00
#964 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #962

Zitat von Perquestavolta
Ich lese deine Beiträge und vergleiche sie mit dem was ich auf jw.org lese. Das alles vergleiche ich auch mit dem was "Abtrünnige" über ihrer Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas berichten und da kommt so einiges zusammen, das meinen Beiträge durchaus den Anspruch einer objektiven Beurteilung verleiht, Snooker. Zu all dem summieren sich auch noch meine ganz persönlichen "schlechten Erfahrungen" mit dem Wachturmgeist.
Und anhand dieser Wertungen idealisierst du dir dein Feindbild. Ich verstehe das schon. So wie du es auch hier beschreibst:

Zitat von Perquestavolta
Die Idealisierung ist ein Überbewertung der eigenen Wahrnehmung und somit auch eine Einschränkung dieser. Die Idealisierung bracht immer einen Gegenpol als Projektionsfläche der Abwertung.



Weil das auf nur dich selbst zutrifft, wie auf sonst niemanden, Snooker?

Warum liest du nicht Bruderinfo? Warum verurteilst du alle kritischen Bücher über die Zeugen Jehovas als Inspiration Satans? Warum setzt du dich nicht selbstkritisch und offen mit den Argumenten der Atheisten auseinander, um statt dessen aber von uns eine undifferenzierte Akzeptanz theistischer Glaubensvorstellungen als gleichwertige Alternative zur Wahrheitsfindung einzufordern? Was aber andersherum für dich selbst undenkbar wäre.


Wer also von uns beiden, Snooker, ist der Lügner? Du schränkst deine ganze Wahrnehmung auf das Credo deiner eigenen Bibelauslegung ein und leugnest oder ignorierst alles, was mit diesem Credo nicht konform geht. Sobald deine eigenen Widersprüche offensichtlich werden, stellt du sie als Widersprüche deiner Kritiker hin.

Wie z.B. "man könnt doch trotzdem ein Atheist bleiben, wenn man Möglichkeit der Existenz eines Gottes voraussetzen würde und dann merkst du noch nicht mal, dass gerade diejenigen dich hier am meisten verarschen, die dich trotz solcher schwachsinnigen Erwartungen noch als ernst zu nehmenden Diskussionspartner behandeln.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #962
Der Idealist ist also nicht unbedingt ein objektiver Wahrheitssucher, sondern ein Unfriedenstifter.




Das bist ganz sicher keiner..

Zitat von Perquestavolta
Du wertest meine Beiträge und ich werte die Tatsachen. Und wenn es um Tatsachen geht, dann stehst du auch ziemlich schlechteren Boden als ich. Auch wenn du das sicher nicht so werten willst wie ich.

Dann werte ich ja auch Tatsachen, es sei denn du behauptest jetzt selbst, dass deine Beiträge keine Tatsachen wären. Du wertest das entsprechend der Idealisierung deines Feindbildes, unter berücksichtigung deiner Interpretation der Wirklichkeit.




Blablabla.. Snooker?

SnookerRI Offline

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14.12.2016 05:48
#965 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon in #960
Du hast Deinen Beitrag #941 eindeutig auf das "Verhalten" von PQV abgestellt, dann aber versäumt, Deine daraus resultierenden Schlussfolgerungen auf ebendiesen zu beschränken. Ich nehme Deine oben zitierte Aussage nunmehr als Richtigstellung zur Kenntnis.

Meine Aussage in #941 bedarf aber keiner "Richtigstellung"

Zitat von Snooker
So kann ich mir ein besseres Bild davon machen, wie Atheisten über Menschen mit anderer Auffassung denken und sich ihnen gegenüber verhalten.

PQV zählt sich nunmal zu den Atheisten bzw Antitheisten - wie ich in #950 weiter ausführte. Soll das Bild von Atheisten etwa nur durch das Verhalten der "moderaten" Atheisten bestimmt sein dürfen? Eine solche "Beschränkung" nehmen Atheisten meiner Erfahrung nach ebenfalls nicht vor, wenn es um ihr Bild von Theisten geht. Deine Wertung aus #949 und neuerlich auch #960 kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen.

Zitat von Athon in #960
Was aber nicht bedeutet, dass ich das Verhalten vieler Atheisten gegenüber Andersdenkenden anders bewerte, als das Verhalten der ZJ gegenüber andersdenkenden Aussteigern. Darauf bist Du leider nicht eingegangen.

Wie bewertest du denn das Verhalten vieler Atheisten gegenber Andersdenkenden?

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SnookerRI Offline

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14.12.2016 06:33
#966 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Weil das auf nur dich selbst zutrifft, wie auf sonst niemanden, Snooker?

Das wertest du so damit du dich in deinem eigenen Mehrwert über mich erheben kannst. Wer so wertet wie du muss sich wohl - wie du es ja selbst sagst - um seinen Mehrwert selbst kümmern...

Zitat von Perquestavolta
Folglich muss ich mich natürlich selber um meinen Mehrwert kümmern



Zitat von Perquestavolta
Warum liest du nicht Bruderinfo? Warum verurteilst du alle kritischen Bücher über die Zeugen Jehovas als Inspiration Satans? Warum setzt du dich nicht selbstkritisch und offen mit den Argumenten der Atheisten auseinander, um statt dessen aber von uns eine undifferenzierte Akzeptanz theistischer Glaubensvorstellungen als gleichwertige Alternative zur Wahrheitsfindung einzufordern? Was aber andersherum für dich selbst undenkbar wäre.

Dein Schöpfer-Leben hat mir eben eine andere Wirklichkeit verpasst. Alles Evolution! . Außerdem erheitert es mich, zu sehen, wie du aufgrund der Interpretation deiner Wirklichkeit andersdenkende Menschen bewertest, um für deine Projektionen und Idealisierungen selbst als Maßstab gelten zu können. Worauf dann wiederum die versuchte Abwertung andersdenkender Menschen beruht. Das nennst du die Wirklichkeit, die dir dein Schöpfer-Leben gegebn hat.

Zitat von Perquestavolta
Wer also von uns beiden, Snooker, ist der Lügner? Du schränkst deine ganze Wahrnehmung auf das Credo deiner eigenen Bibelauslegung ein und leugnest oder ignorierst alles, was mit diesem Credo nicht konform geht. Sobald deine eigenen Widersprüche offensichtlich werden, stellt du sie als Widersprüche deiner Kritiker hin.



Hier gilt:

Zitat von Perquestavolta
Soziopathen antworten nie auf Tatsachen, sondern attackieren stets den Überbringer der Nachricht

Einen weiteren wertvollen Hinweis auf einen Soziopathen erhalten Sie, wenn sie beobachten, wie er reagiert, wenn seine Rechtschaffenheit in Zweifel gezogen wird. Werden einem Soziopathen Tatsachen, Dokumente und Beweise präsentiert, die zeigen, dass er gelogen oder getäuscht hat, dann wird er nicht etwa auf die Tatsachen antworten, sondern vielmehr den Überbringer attackieren!



sowie natürlich auch:

Zitat von Perquestavolta
Das ist deine ganz persönliche Interpretation und deren Idealisierung. Kein Grund also, anderen damit auf dem "Sack" herum zu steigen.



Zitat von Perquestavolta
Wie z.B. "man könnt doch trotzdem ein Atheist bleiben, wenn man Möglichkeit der Existenz eines Gottes voraussetzen würde und dann merkst du noch nicht mal, dass gerade diejenigen dich hier am meisten verarschen, die dich trotz solcher schwachsinnigen Erwartungen noch als ernst zu nehmenden Diskussionspartner behandeln.

Wer hier andere verarschen will, verarscht sich nur selbst. Zählst du dich selbst auch zu denen, die Andersdenkende Menschen verarschen wollen? Das erheitert mich sehr.

Zitat von Perquestavolta
Das bist ganz sicher keiner..

Danke, ich nehm dann den objektiven Wahrheitssucher; du kannst deine Idealisierungen gerne für dich behalten.

Zitat von Perquestavolta
Blablabla.. Snooker?

Nee! Blablabla-Blubb..Perquestavolta!

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Perquestavolta ( gelöscht )
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14.12.2016 19:24
#967 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Hast du wieder mal die ganze Nacht keine Auge zu gekriegt, @SnookerRI?

Du hast die "Schlacht" längst schon verloren und daran werden auch deine spitzfindigsten Kommentare (die ich längst schon nicht mehr lese, da es eh immer nur die gleichen und selben Wiederholungen sind) nichts mehr ändern..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

14.12.2016 19:33
#968 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Hast du wieder mal die ganze Nacht keine Auge zu gekriegt, @SnookerRI?

Ich habe - wie immer - sehr gut geschlafen.

Zitat von Perquestavolta
Du hast die "Schlacht" längst schon verloren und daran werden auch deine spitzfindigsten Kommentare (die ich längst schon nicht mehr lese, da es eh immer nur die gleichen und selben Wiederholungen sind) nichts mehr ändern..

Jetzt fang du nicht auch noch an von einer "Schlacht" zu sprechen... Kannst dich ja mit "dieGeheimnisse" zusammentun. Der weiß auch nicht, von welcher Schlacht er spricht.

Wenn du meinst durch das "Gewinnen von Schlachten" deinen eigenen Mehrwert steigern zu können, um dich dann dank deiner Wertungen und Idealisierungen über Andersdenkende erheben zu können, dann sei es dir vergönnt!

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

14.12.2016 19:53
#969 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #968

Zitat von Perquestavolta
Hast du wieder mal die ganze Nacht keine Auge zu gekriegt, @SnookerRI?
Ich habe - wie immer - sehr gut geschlafen.

Das sagt aber nichts über die tatsächliche Qualität deines Schlafes. Wenn man als Zeuge Jehovas schon Morgens um halb Sieben ins Internet muss, um seine Meinungshoheit gegen gottlose Weltmenschen zu behaupten, dann hat man entweder mächtige einen "an der Waffel", oder man hat die ganze Nacht gegrübelt.

Leck dich selber am Arsch, Snooker!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

14.12.2016 20:09
#970 Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

So, jetzt haben wir genug gehört, gelesen. Thread geschlossen!

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.111

25.12.2016 19:13
#971 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Thread wieder geöffnet. Weil Weihnachten ist. "Why can't we have christmas a hole year around?" (Melanie Safka)

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Athon Offline




Beiträge: 3.628

25.12.2016 19:41
#972 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@Gysi

Sehr schön. Aber, eigentlich meinte ich den Thread "Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen". Doch gleichgültig wohin, hauptsache raus aus der Streitarena.

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Athon Offline




Beiträge: 3.628

27.12.2016 08:02
#973 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #19 Streitarena Athon vs. Gysi
Weil das u.A. eine Handlung gegen die Entscheidung der Person wäre, die sich von Jehova abgewandt hat. Was soll jemand, der sich von Jehova bewusst abwendet und dabei bleibt mit seiner Barmherzigkeit und Güte anfangen wollen? Wenn er sich abgewendet hat, will er sie doch gar nicht haben.


Wir sprechen hier aber nicht über die direkte ...Barmherzigkeit "Gottes" gegenüber dem sich von ihm Abgewandten, sondern über ...Barmherzigkeit der Menschen untereinander, also der ZJ gegenüber dem "Aussteiger". Wenn die ZJ (vertreten durch die WTG) die Bibel schon entsprechend restriktiv auslegen, gäbe es sicherlich in dieser Hinsicht auch andere Möglichkeiten, wie z. B. aus Eph 4-32 oder Matth 12-7 ersichtlich. Man sollte halt nur wollen können...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

27.12.2016 08:46
#974 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athoni #973
Wir sprechen hier aber nicht über die direkte ...Barmherzigkeit "Gottes" gegenüber dem sich von ihm Abgewandten, sondern über ...Barmherzigkeit der Menschen untereinander, also der ZJ gegenüber dem "Aussteiger". Wenn die ZJ (vertreten durch die WTG) die Bibel schon entsprechend restriktiv auslegen, gäbe es sicherlich in dieser Hinsicht auch andere Möglichkeiten, wie z. B. aus Eph 4-32 oder Matth 12-7 ersichtlich. Man sollte halt nur wollen können...

In welchem Sinn hälst du es denn für angebracht, die von dir angeführten Texte auf die Situation eines Aussteigers anzuwenden?

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Athon Offline




Beiträge: 3.628

28.12.2016 09:42
#975 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #974
In welchem Sinn hälst du es denn für angebracht, die von dir angeführten Texte auf die Situation eines Aussteigers anzuwenden?


Nun ja, Du wirst mir sicherlich entgegnen, dass die von mir aufgeführten Bibelstellen nicht auf die Situation von Aussteigern anwendbar seien, weil sie in einem anderen Kontext stehen. Das müsste ich ggf. so hinnehmen.
Hat aber nicht auch Jesus selbst gesagt: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. (Matth. 9-12/13)

In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Zusatzfrage: Ist es zutreffend, dass die WTG die Handhabung des Umgangs mit sog. Aussteigern, z. B. Kindern oder auch Eltern, die weiterhin im Haushalt verbleiben, anders "geregelt" hat, als den Umgang mit Aussteigern, die örtlich getrennt leben?

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