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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 974 Antworten
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2015 15:23
#176 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #174

Zitat von Perquestavolta
Diese Beweisverfahren beziehen immer nur auf hypothetische und von daher hoch-spekulative Modelle. Hypothetische Modelle sind im Gegensatz zu theoretischen Modellen "praktisch" nicht belegbar und von daher auch nicht widerlegbar.
Erfreulicherweise gibt es im Netz genügend Informationen zu den Beweisverfahren der Logik, was damit tatsächlich gemeint ist und wie man damit erkenntnistheoretisch arbeitet. Du kannst natürlich trotzdem bei deiner Meinung bleiben. Ich orientiere mich da doch lieber an den Experten.



Von welchen Experten redest du, Snooker? Die von dir genannten Methoden gelten nur für hypothetische Modelle und finden gelegentlich für Annäherungslösungen bei mathematischen Struktur- und Integralrechnungen Anwendung. Aber Birnen kann man nun mal nicht mit Äpfel beweisen. Also verbreite keinen Unsinn!!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2015 16:33
#177 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

Zitat von Perquestavolta
Beiden ZJ geht das anders. Wir "atheistischen Weltmenschen" stehen bei ihnen in der Hierarchieliste menschlicher und rechtlicher Kompetenzen ganz unten, vor dem "Tore" ihrer uneinnehmbaren Burg zur "heiligen Ignoranz" und von daher haben unsere "Beweiskräftigen Argumente" gegenüber den Zeugen Jehovas überhaupt keine "Autoritätsgültigkeit".
Sie halten sich auf Grund entsprechender Bibelauslegungen, für das (neue) "Auserwählte Volk Gottes". Von dieser "Warte" des "Wachturms" aus gesehen, sind wir (nur) "Feinde" Gottes.
Alle negativen Aussagen von Aussteigern und Ausgeschiedenen über und zu den Zeugen Jehovas, kommen nach ihrer Vorstellung direkt von Satan.

Von daher nochmal:

SnookerRI will gar keinen (wirklichen) Dialog mit uns Atheisten. ER sucht nach den Schwächen und Unsicherheiten unserer Argumente, die er für seinen missionarischen Predigerdienste nutzen will, welchen er mehrere Stunden wöchentlich als Zeuge Jehova nachgehen muss/will...


Vielen Dank für den erneuten Einblick in dein Feindbild gegenüber ZJ. Immer wieder interessant, wie wichtig
es dir ist,

Richtig SnookerRI... es ist mir sogar sehr wichtig!!

Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

deine Interpretation der Wirklichkeit zu predigen, auch gerade in Bezug auf meine Person.
Deine Person, SnookerRI, kenne ich nicht und von daher beziehe ich mich bei meinen Interpretationen nur auf deine ausweichenden und nichtssagenden Aussagen zum Thema ZJ hier in diesem Forum. Und wie du ja bereits festgestellt hast, bin ich nicht der einzige, der damit nicht "zufrieden" ist..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #173
Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

Immerhin ist das ja auch dein Ziel.
Nein! "Du als Person" bist mir fremd. Deine Art und dein Stiel, auf die Argumente deines Gegenübers einzugehen sind durchwachsen von dem, was du mir dauernd unterzuschieben versuchst.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

Wie sieht er denn aus - der wirkliche Dialog mit Atheisten?
Genau so, wie du ihn für dich selbst interpretierst.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

Muss man zum Atheismus "konvertieren"?
Schon aus in dieser rhetorischen Argumentation ist ersichtlich, dass du Atheismus als Religion interpretierst.
Alle Versuche dir zu erklären, dass Atheisten keine übereinstimmende Weltanschauung pflegen und ihre Gründe dafür, nicht an autoritäre "Gottes-Behauptungen" zu glauben, ebenso vielschichtig wie persönlich sind, übergehst du einfach. Also bist du "hier" derjenige, der sich erwartet, dass Atheisten zum Glauben konvertieren

Stellen wir dazu noch mal klar:

Gott ist eine Behauptung von Menschen. Gott wird von Menschen gepredigt, die sich erwarten, dass man IHNEN Glauben schenkt, weil sie selber glauben WOLLEN, dass die Bibel mehr beinhaltet, als nur eine von noch vielen anderen Religions-Mythologien.
Extremisten unter ihnen, WOLLEN sogar glauben, dass die Bibel von jenem Gott den sie beschreibt, selbst diktiert wurde. Dafür gibt es aber keine realen Anhaltspunkte. Genauso wenig gibt es irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass die biblischen Sozialregeln, genannt, "Die Gebote Gottes", einmalig biblisch sind.

In allen Kulturkreisen um den gesamten Erdball, leben die Menschen nach den fast genau gleichen Grundregeln des sozialen Miteinanders zusammen..... schon seit Jahrtausenden.
"Du sollt nicht töten"; "du sollst Vater und Mutter ehren"; "du sollst ehrlich bleiben"... und und und.. Danach leben sogar die Wölfe im Rudel zusammen!!!
Auch die Nächstenliebe ist keine Erfindung des Christentums, sondern seit eh und jeh, eine zweckmäßige Strategie, zur Bildung sozialer Strukturen, die es einem im Leben leichter machen...


Zitat von SnookerRI im Beitrag #173

Wird den Theisten widrigenfalls der Kopf abgeschlagen?
Du weist ganz genau, SnookerRI, dass Atheisten sich erst seit gerade mal kaum hundert Jahren, frei und unbekümmert zu ihrer eigenen innersten Überzeugung äußern dürfen, ohne dafür verfolgt, diskriminiert, gefoltert und sogar nicht mal selten, getötet zu werden.
Und auch heute noch gilt diese Freiheit nur in wenigen Ländern der Welt.

Red also bitte keinen "verdrehten Blödsinn" daher!!

Gut, dass Atheisten nicht erst nach Schwächen und Unsicherheiten in den Argumenten der Theisten suchen müssen, wenn sie voraussetzen, dass Theisten in einem "Gedankenkäfig" hocken und weder für den Theismus noch gegen den Atheismus Argumente liefern zu können.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.975

28.10.2015 19:24
#178 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Richtig SnookerRI... es ist mir sogar sehr wichtig!!

Gewiss. Ein narzisstischer Geist will auch gehegt und gepflegt werden. Du machst das schon ganz richtig!

Zitat von Perquestavolta
Deine Person, SnookerRI, kenne ich nicht und von daher beziehe ich mich bei meinen Interpretationen nur auf deine ausweichenden und nichtssagenden Aussagen zum Thema ZJ hier in diesem Forum. Und wie du ja bereits festgestellt hast, bin ich nicht der einzige, der damit nicht "zufrieden" ist..

Meine Antworten werden für dich immer "ausweichend" und "nichtssagend" sein, solange ich nicht deine Meinung übernehme oder zumindest Atheist geworden bin. Das dürfte mittlerweile allen klar geworden sein. Dass Atheisten und du niemals mit den Aussagen von Gläubigen "zufrieden" sein können, liegt in der Natur der Sache.

Zitat von Perquestavolta
Nein! "Du als Person" bist mir fremd. Deine Art und dein Stiel, auf die Argumente deines Gegenübers einzugehen sind durchwachsen von dem, was du mir dauernd unterzuschieben versuchst.

ich passe mich meinem Gegenüber an. Ich bin da sehr flexibel. Frei nach dm Motto: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Ändere dich, ändere mich!

Zitat von Perquestavolta
Genau so, wie du ihn für dich selbst interpretierst.

Ich habe nichts anderes als solch eine ausweichende Antwort erwartet. Aber dennoch: Warum hast du mir dann vorgeworfen, gar keinen wirklichen Dialog mit Atheisten suchen zu wollen? Das ist wirklich sehr amüsant, Perquestavolta!

Zitat von Perquestavolta
Schon aus in dieser rhetorischen Argumentation ist ersichtlich, dass du Atheismus als Religion interpretierst.
Alle Versuche dir zu erklären, dass Atheisten keine übereinstimmende Weltanschauung pflegen und ihre Gründe dafür, nicht an autoritäre "Gottes-Behauptungen" zu glauben, ebenso vielschichtig wie persönlich sind, übergehst du einfach. Also bist du "hier" derjenige, der sich erwartet, dass Atheisten zum Glauben konvertieren

Das ist natürliche hanebüchener Unsinn! Die Schlussfolgerungen, zu denne du kommst basieren auf deiner Wut und deinem Hass gegenüber ZJ und mir als Person. Atheismus ist für mich eine Weltanschauung, und damit orientiere ich mich an dem, was Atheisten mir dazu zu sagen haben.

Zitat von Perquestavolta
Stellen wir dazu noch mal klar:

Gott ist eine Behauptung von Menschen. Gott wird von Menschen gepredigt, die sich erwarten, dass man IHNEN Glauben schenkt, weil sie selber glauben WOLLEN, dass die Bibel mehr beinhaltet, als nur eine von noch vielen anderen Religions-Mythologien.
Extremisten unter ihnen, WOLLEN sogar glauben, dass die Bibel von jenem Gott den sie beschreibt, selbst diktiert wurde. Dafür gibt es aber keine realen Anhaltspunkte. Genauso wenig gibt es irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass die biblischen Sozialregeln, genannt, "Die Gebote Gottes", einmalig biblisch sind.

Wer ist "wir", Perquestavolta? Das ist, gemäß deinen eigenen Worten, nichts weiter als deine Interpretation der Wirklichkeit. Damit bedienst du deinen Narzissmus, der von dir fordert, Menschen die sich an den biblischen Grundsätzen orientieren, als "Untermenschen", "Extremisten", "Psycho-Killer" etc. etc. zu bezeichnen, damit du dir ein Gefühl der Überlegenheit ihnen gegenüber bewahren kannst.

Zitat von Perquestavolta
In allen Kulturkreisen um den gesamten Erdball, leben die Menschen nach den fast genau gleichen Grundregeln des sozialen Miteinanders zusammen..... schon seit Jahrtausenden.
"Du sollt nicht töten"; "du sollst Vater und Mutter ehren"; "du sollst ehrlich bleiben"... und und und.. Danach leben sogar die Wölfe im Rudel zusammen!!!
Auch die Nächstenliebe ist keine Erfindung des Christentums, sondern seit eh und jeh, eine zweckmäßige Strategie, zur Bildung sozialer Strukturen, die es einem im Leben leichter machen...

Genau,... deswegen gibt es auch keine Kriege, keine Korruption, keinen Hunger, keine Ungerechtigkeit ... und das schon seit Jahrtausenden. ... Klar, an Kriegen etc. sind deiner Meinung nach ja eh nur die religiösen Untermenschen schuld

Zitat von Perquestavolta
Du weist ganz genau, SnookerRI, dass Atheisten sich erst seit gerade mal kaum hundert Jahren, frei und unbekümmert zu ihrer eigenen innersten Überzeugung äußern dürfen, ohne dafür verfolgt, diskriminiert, gefoltert und sogar nicht mal selten, getötet zu werden.
Und auch heute noch gilt diese Freiheit nur in wenigen Ländern der Welt.

Red also bitte keinen "verdrehten Blödsinn" daher!!

Alles was ich zu sagen habe, ist für dich "verdrehter Blödsinn", weil ich ein ZJ bin, und für dich damit noch weit unter einem Haufen Hundekot rangiere. Soll ich lieber schweigen, damit du hier endlich freie Bahn für deinen Narzissmus hast?

Komm´ mal wieder unter, Kollege!


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.975

28.10.2015 19:40
#179 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Direktkontakt
Soweit es die Spekulationen zu Göttern, Geistern und Dämonen betrifft, kann man anhand der zahllosen und sich krass widersprechenden Versionen und "Glaubensbekenntnisse" davon ausgehen, dass wahrscheinlich keine einzige dieser "Theorien" zutreffend ist.

Hehe ... warum denn nur wahrscheinlich? Oder war das jetzt nur eine "politisch-korrekte" Aussage?


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.975

28.10.2015 19:44
#180 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Von welchen Experten redest du, Snooker? Die von dir genannten Methoden gelten nur für hypothetische Modelle und finden gelegentlich für Annäherungslösungen bei mathematischen Struktur- und Integralrechnungen Anwendung. Aber Birnen kann man nun mal nicht mit Äpfel beweisen. Also verbreite keinen Unsinn!!

Ich rede von den Experten, die täglich mit diesen Methoden arbeiten, und zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen, als du... aber klar. Jeder, der dir widerspricht, redet Unsinn... oder "verdrehten Blödsinn".

Naja jedenfalls wird es mir hier dank dir nicht langweilig!


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Athon Offline




Beiträge: 3.258

29.10.2015 14:39
#181 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #171
Du bist mit meinen Antworten doch eh nicht zufrieden... Da schweige ich lieber, zumal es sich ja um deine geschilderten Szenarien handelt - vor allem was die Zahlen betrifft. Was willst du? Sollen wir uns jetzt wilden Spekulationen hingeben?


Snooker, Du hast es leider immer noch nicht richtig erfasst: Ich messe Deine Antworten nicht an meiner atheistischen Überzeugung, sondern versuche, Deiner Meinung das Glaubensverständnis zugrunde zu legen, das Du nun einmal hast. Das muss zwangsläufig zur Folge haben, dass ich biblische Vorgaben, die nach meiner Auffassung mit diesem Glaubensverständnis nicht konform gehen, kritisch hinterfrage. Es bringt der Diskussion also überhaupt nichts, wenn Du ständig auf meiner atheistischen Weltanschauung "herumreitest".
"Zufrieden" mit Deinen Antworten bin ich, wenn Du mir verständlich und nachvollziehbar vermitteln kannst, dass diese mit allen biblischen Vorgaben im Einklang stehen. Ich setze voraus, dass sich dabei Deine eigenen Gedanken hier widerspiegeln und Du nicht einfach nur die Lehrmeinung der WTG "nachplapperst".

Deswegen habe ich angeführt, dass unsere Sonne (aus wissenschaftlicher Sicht) in rd. 5 Milliarden Jahren infolge Verbrauch ihres Brennstoffs "sterben" wird. Das ist kein von mir erdachtes Szenario. Spekulativ ist natürlich die Anzahl der dann lebenden Menschen, soll aber nur darauf hinweisen, was ohne den "sündenfallbedingten" notwendigen Tod allen Lebens bisher geschehen wäre: Unsere Erde wäre innerhalb weniger Generationen nach einem nicht stattgefundenen Sündenfall von nicht mehr absterbenden Pflanzen überwuchert worden, und die Menschheit würde sich mit den ebenfalls unsterblichen Tieren auf engstem Raum in diesem "Pflanzenreich" drängen.

Natürlich ist das Spekulation. Wenn Du aber den "Sündenfall" als tatsächlich stattgefundenes Ereignis ansiehst, musst Du Dich aber auch damit auseinandersetzen, was ohne Biss in die verbotenen Früchte und somit ohne den "Tod" die logische Folge hätte sein müssen. Bevor Du nun aber zu argumentieren gedenkst, "Gott" hätte dieses Szenario schon zu verhindern gewusst, musst Du Dir vor Augen halten, dass auch dies nur eine "wilde" Spekulation wäre.

Zitat
Sind das für dich relevante "Informationen"? Ich bringe es mal auf eine Formel: Der "Sündenfall" ist die Ursache, die in #133 erwähnten Neigungen beschreiben die Symptome.
Aber klar: Für dich als Atheist hat das alles keine Bedeutung!


Vorgezogene Antwort siehe oben.

Zitat
Als ob das wichtig für dich wäre. Und hey: Wenn die Islamisten recht haben, kommen wir doch eh alle in die Hölle. Also ich freu mich dann auf Iron Maiden,... die sind dann nämlich auch da!


Die Frage, ob ich im Feuer brate oder nicht, würde ich für mich gesehen nicht als ganz unwichtig abtun wollen. Da würde es dann auf Heavy Metal auch nicht mehr ankommen...

Zitat von Snooker #170
Deswegen kann ich auch nicht nachvollziehen, warum der Trugschluss bei mir liegen sollte


Dies ist Dein Trugschluss:

Zitat von Snooker #164
...zumal man als Atheist ja vorraussetzt, dass etwas nicht existent ist, solange es nicht durch die für gültig erklärten Beweisverfahren "nachgewiesen" ist.


Du setzt den von Dir verwendeten Begriff "etwas" mit "Gott" gleich. In diesem Fall mag Deine Schlussfolgerung richtig sein. "Etwas" ist allerdings prinzipiell allumfassend. Somit auch beispielsweise außerirdisches Leben. Und da auch ich (und vermutlich die übrige Menschheit ebenfalls) von dessen Existenz allein schon aus Gründen der Wahrscheinlichkeit überzeugt bin, wäre die Behauptung über die "atheistische" Sichtweise, "etwas" könne nicht existent sein, weil es nicht nachgewiesen sei, ein Trugschluss.

Zitat von Snooker #169
Ich halte Adam und Eva als real existente geschichtliche Personen, weil die Bibel darüber berichtet und ich mich jeden Tag vom Wahrheitsgehalt der Bibel überzeugen kann. Selbstverständlich klingt das für dich lächerlich und armseelig


Es ist immer wieder amüsant zu beobachten, wie Du meine Meinung zu Deinen Antworten und mein daraus resultierendes Empfinden schon im Voraus zu kennen glaubst und Dich deshalb bereits vor deren Kenntnis dagegen "wappnest". Ich bedaure, Dich enttäuschen zu müssen. Denn ich halte Deine Aussage weder für lächerlich noch armselig. Es ist halt Deine Dir vorgegebene Sicht der Dinge.
Allerdings geht aus der Bibel (Genesis 4,15: Der Herr aber sprach zu ihm: Darum soll jeder, der Kain erschlägt, siebenfacher Rache verfallen. Darauf machte der Herr dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde.) nicht hervor, wer eigentlich "jeder" und "keiner" zum damaligen Zeitpunkt gewesen sein sollen. Selbige sollten sich mindestens im gleichen Alter wie Kain und Abel befunden und selbst Eltern gehabt haben.

Nun schwebt in meinem Hinterkopf, dass Adam und Eva noch weibliche Nachkommen gezeugt haben sollen und diese dann evtl. für eine solche "Untat" in Frage gekommen wären. Kain begab sich aber ins Land "Nod" und zeugte mit seiner Frau den gemeinsamen Sohn Henoch. Da frag' ich mich doch, woher diese Frau eigentlich gekommen sein mag. Da muss doch der Schöpfer etwas für sich behalten haben...

Zitat
...das soll dir einfach nur sagen, dass hier zwei unterschiedliche Worte für "Gehilfin" und "Frau" verwendet wurden.


Versteh' ich nicht ganz. Auch "Gehilfin" und "Frau" sind zwei Worte... Konnte sich Luther somit aussuchen, welchen Begriff er wie übersetzte?

Zitat
Wenn ihnen die Gebote Gottes etwas bedeuten werden sich "die Liebenden" daran orientieren, falls ihnen die Gebote Gottes nichts bedeuten, werden sie es lassen.


Warum bist Du nicht willens oder gar in der Lage, einfache Fragen einfach zu beantworten? Sollen sich also diese beiden weiter ohne Sex lieben (müssen) oder heiraten Sie trotzdem? Wobei sie dann aber Vater und Mutter nicht ehren würden... Letztlich bliebe wohl nur noch die Trennung. Wäre das im Sinne eines liebenden Gottes?

Zitat
Einer der Grundsätze der Bibel auf die sich die ZJ berufen ist die Liebe. Wenn dieser Grundsatz beachtet wird, wird sich diese Situation - wie du sie beschreibst - nicht ergeben. Wenn die Liebe in der Ehe fehlen sollte, und beide mit Sex einverstanden sind - dann ist das wohl ihre persönliche Entscheidung! Sicherlich wirst du diese Antwort ebenso bewerten; wie meine übrigen Antworten als zu "schwammig" und "um den heißen Brei herumredend


Auch wenn ich der Ansicht bin, dass "Liebe" noch nicht einmal von der Bibel "verordnet" werden kann, so kann sie trotzdem ein Leben lang halten. Gut so! Ein "Grundsatz" regelt aber nun einmal keine Gefühle. Auch ZJ sollten davor nicht gefeit sein, zumal deren Liebe zu Jehova offenbar "höher" einzuordnen ist, als die Liebe untereinander. Schon allein daraus könnte sich die Möglichkeit des Scheiterns einer Ehe vorrangig ergeben.

Zitat
Ich erwarte schließlich auch nicht von dir, dass du meine Argumente toll und schlüssig findest. Kannst du auch gar nicht.


Doch, Snooker, kann ich. Dann müssen die Argumente aber auch schlüssig sein. Und nicht nur innerhalb Deines Glaubensgefüges...

Und zu meiner Aussage in #147:

Zitat von Athon
Du vermengst begriffliche Definitionen mit Deinem Glaubensverständnis. Die antike Verwendung des Begriffs Éros bezeichnet einfach ausgedrückt die sexuelle Liebe zwischen zwei Menschen. Wo ist in dieser Definition, die Du verwendet hast, davon die Rede, dass diese Menschen Mann und Frau und miteinander verheiratet sein müssen?


musst Du natürlich nicht Stellung nehmen. Aber, schön wäre es halt...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.975

30.10.2015 19:13
#182 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@Athon

Sorry Athon, aber vor Sonntag Abend werd ich es nicht mehr schaffen, zu antworten; das Wochenende hat es in sich. Der Wald ruft!


In Memory of Soul-Society

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Athon Offline




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30.10.2015 21:42
#183 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

No problem, Snooker. Bin vermutlich auch erst wieder am Montag fit für die nächste Runde.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

31.10.2015 12:36
#184 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Ein schönes Wochenende!

"Gott" ruhte sich der Überlieferung nach am siebten "Tage" aus und sehr lange schon scheint er nach meinem Empfinden montags für Jahrtausende dauerblau zu machen.
Weder Erzengel noch Petrus können ihm wegen Verletzung seiner arbeitsrechtlicher Pflichten die Kündigung zustellen.
Dann hätte dieser Typ mehr Zeit, für das bedingungslose Grundeinkommen zu demonstrieren
(Götz W. Werner ist nicht "allmächtig" genug, seine vernünftigen Ideen durchzusetzen).

Vielleicht ist "Gott" auch müde oder einfach nur faul und lässt derzeit das Weltgeschehen hier auf Erden chaotisch ablaufen.
Sein Kollege "Allah" wird oft angerufen und zitiert, aber direkt greift der auch nicht ein, um Ordnung zu schaffen.
"Jehova" wartet noch etwas (Das Ende ist nahe!).

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2015 18:48
#185 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #180

Zitat von Perquestavolta
Von welchen Experten redest du, Snooker? Die von dir genannten Methoden gelten nur für hypothetische Modelle und finden gelegentlich für Annäherungslösungen bei mathematischen Struktur- und Integralrechnungen Anwendung. Aber Birnen kann man nun mal nicht mit Äpfel beweisen. Also verbreite keinen Unsinn!!
Ich rede von den Experten, die täglich mit diesen Methoden arbeiten, und zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen, als du... aber klar. Jeder, der dir widerspricht, redet Unsinn... oder "verdrehten Blödsinn".



Blödsinn reden Leute die Behauptungen aufstellen, aber dann die Dinge nicht beim richtigen Namen nennen können und sich dann auch noch unverfrohren und frech über den Umgangston, den sie ständig selber pflegen, bei anderen Leuten brüskieren.

Du weist, dass ich von der ZJ-Gemeinschaft und Wachturmgesellschaft gleich viel halte, wie von diesem schwarzen Rand unter meinen Fingernägeln, den ich für gewöhnlich habe, wenn ich Garten Unkraut jäte. Das hat aber nichts mit den einzelnen Menschen selbst zu tun! Warum willst du darauf nicht eingehen?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 7.975

02.11.2015 21:30
#186 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Snooker, Du hast es leider immer noch nicht richtig erfasst: Ich messe Deine Antworten nicht an meiner atheistischen Überzeugung, sondern versuche, Deiner Meinung das Glaubensverständnis zugrunde zu legen, das Du nun einmal hast.

Ich lasse das erst mal so stehen, auch wenn ich beim Lesen deiner beiträge zu einem völlig anderen Schluss komme. Ich finde es sehr interessant aber auch ein wenig merkwürdig, dass du dir das zutraust. Aber nun gut...du differenzierst die Sache ja gleich im nächsten Satz:

Zitat von Athon
Das muss zwangsläufig zur Folge haben, dass ich biblische Vorgaben, die nach meiner Auffassung mit diesem Glaubensverständnis nicht konform gehen, kritisch hinterfrage. Es bringt der Diskussion also überhaupt nichts, wenn Du ständig auf meiner atheistischen Weltanschauung "herumreitest".

Ich "reite" nicht auf deiner atheistischen Auffassung "herum", sondern akzeptiere vielmehr, dass du als bekennender Atheist eine andere Auffassung haben musst, als ich. Und das betrifft alle Bereiche unserer Diskussion - sowohl was mein persönliches Glaubensverständnis betrifft als auch die Grundlage desselben. Die Diskussion läuft hier zwischen dir - einem felsenfest überzeugten Atheisten - und mir einem felsenfest überzeugten Christen. Atheismus vs. Religionen, passend zum Forumsthema.

Zitat von Athon
"Zufrieden" mit Deinen Antworten bin ich, wenn Du mir verständlich und nachvollziehbar vermitteln kannst, dass diese mit allen biblischen Vorgaben im Einklang stehen. Ich setze voraus, dass sich dabei Deine eigenen Gedanken hier widerspiegeln und Du nicht einfach nur die Lehrmeinung der WTG "nachplapperst".

Dann wirst du wohl nie zufrieden sein. Ich werde dir "wahrscheinlich" niemals (für dich) verständlich und nachvollziehbar vermitteln können, dass meine Antworten mit allen biblischen Vorgaben im Einklang stehen, weil du ein anderes Verständnis der biblischen Vorgaben hast, als ich. Die Beiträge diser Diskussion sind doch Beweis genug für diesen Umstand. Wenn du also tatsächlich mein Glaubensverständnis berücksichtigen könntest, würdest du zu den gleichen Schlüssen kommen können, wie ich. Meiner Meinung nach würde das aber kaum Sinn machen, da es doch gerade um die Unterschiede geht.

Was ich innerhalb einer Diskussion an "Meinung und Gedanken" in Worte fasse, entspricht immer dem, wovon ich persönlich überzeugt bin. Dass meine Meinung mit der Lehrmeinung der WTG übereinstimmt, sollte dich grundsätzlich nicht wundern. Gäbe es diese Übereinstimmung nicht, wäre ich logischerweise auch kein ZJ. Sollte das nunmehr ein Problem für dich sein, musst du das nur sagen.

Zitat von Athon
Deswegen habe ich angeführt, dass unsere Sonne (aus wissenschaftlicher Sicht) in rd. 5 Milliarden Jahren infolge Verbrauch ihres Brennstoffs "sterben" wird. Das ist kein von mir erdachtes Szenario. Spekulativ ist natürlich die Anzahl der dann lebenden Menschen, soll aber nur darauf hinweisen, was ohne den "sündenfallbedingten" notwendigen Tod allen Lebens bisher geschehen wäre: Unsere Erde wäre innerhalb weniger Generationen nach einem nicht stattgefundenen Sündenfall von nicht mehr absterbenden Pflanzen überwuchert worden, und die Menschheit würde sich mit den ebenfalls unsterblichen Tieren auf engstem Raum in diesem "Pflanzenreich" drängen.

Genau deswegen sagte ich ja, dass es sich hierbei um dein Szenario handelt. Von unsterblichen Pflanzen und Tieren ist nirgendwo die Rede. Ich weiß nicht wo du das her hast. Natürlich können wir darüber diskutieren. Wenn du das willst. Hier zeigst du übrigens, dass du - entgegen deiner Erklärung - nicht versuchst, mein Glaubensverständnis meiner Meinung zu Grnude zu legen, sondern dich auf dein Verständnis berufst, was ja auch nur logisch ist.

Die Menschen sollten Nachkommen zeugen und die Erde füllen. Mehr steht dazu in der Bibel nicht. Über die Menge Menschen, die die Erde ernähren kann, driften die wissenschaftlichen Meinungen weit auseinander.

Zitat von Athon
Natürlich ist das Spekulation. Wenn Du aber den "Sündenfall" als tatsächlich stattgefundenes Ereignis ansiehst, musst Du Dich aber auch damit auseinandersetzen, was ohne Biss in die verbotenen Früchte und somit ohne den "Tod" die logische Folge hätte sein müssen. Bevor Du nun aber zu argumentieren gedenkst, "Gott" hätte dieses Szenario schon zu verhindern gewusst, musst Du Dir vor Augen halten, dass auch dies nur eine "wilde" Spekulation wäre.

Aus der Sicht eines Atheisten ist das auf jeden Fall so. Siehe dazu meine obigen Erklärungen.

Zitat von Athon
Die Frage, ob ich im Feuer brate oder nicht, würde ich für mich gesehen nicht als ganz unwichtig abtun wollen. Da würde es dann auf Heavy Metal auch nicht mehr ankommen...


Ok, diesbezüglich sind wir da also einer Meinung: Es gibt keine Hölle, in der man irgendwie ewig geqält wird. Mit einem Islamisten kannst du das ja bei Gelegenheit noch mal aufgreifen.

Zitat von Athon
Du setzt den von Dir verwendeten Begriff "etwas" mit "Gott" gleich. In diesem Fall mag Deine Schlussfolgerung richtig sein. "Etwas" ist allerdings prinzipiell allumfassend. Somit auch beispielsweise außerirdisches Leben. Und da auch ich (und vermutlich die übrige Menschheit ebenfalls) von dessen Existenz allein schon aus Gründen der Wahrscheinlichkeit überzeugt bin, wäre die Behauptung über die "atheistische" Sichtweise, "etwas" könne nicht existent sein, weil es nicht nachgewiesen sei, ein Trugschluss.

Klar, von der Möglichkeit der Existenz ausserirdischen Lebens sind viele Menschen überzeugt. Seien es nun grüne Mars-Männchen, ET´s, Bakterien in Wasserlachen auf Planeten oder Monden, Atrexianer, Romulaner, Borg, Klingonen, oder Wookiee; das wird alles für möglich gehalten.. Dafür reicht dann sogar die bloße Wahrscheinlichkeit aus. Nur ein Gott, wie ihn die Bibel beschreibt muss natürlich eine Erfindung von Menschen sein. Du bestätigst damit das, was ich mit dem Absatz sagen wollte.

Zitat von Athon
Es ist immer wieder amüsant zu beobachten, wie Du meine Meinung zu Deinen Antworten und mein daraus resultierendes Empfinden schon im Voraus zu kennen glaubst und Dich deshalb bereits vor deren Kenntnis dagegen "wappnest". Ich bedaure, Dich enttäuschen zu müssen. Denn ich halte Deine Aussage weder für lächerlich noch armselig. Es ist halt Deine Dir vorgegebene Sicht der Dinge.

Das fordert sicherlich einiges an Antsrengung von dir. Ich bin mal gespannt, wie lange du das noch schaffst.

Zitat von Athon
Allerdings geht aus der Bibel (Genesis 4,15: Der Herr aber sprach zu ihm: Darum soll jeder, der Kain erschlägt, siebenfacher Rache verfallen. Darauf machte der Herr dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde.) nicht hervor, wer eigentlich "jeder" und "keiner" zum damaligen Zeitpunkt gewesen sein sollen. Selbige sollten sich mindestens im gleichen Alter wie Kain und Abel befunden und selbst Eltern gehabt haben.

Nun schwebt in meinem Hinterkopf, dass Adam und Eva noch weibliche Nachkommen gezeugt haben sollen und diese dann evtl. für eine solche "Untat" in Frage gekommen wären. Kain begab sich aber ins Land "Nod" und zeugte mit seiner Frau den gemeinsamen Sohn Henoch. Da frag' ich mich doch, woher diese Frau eigentlich gekommen sein mag. Da muss doch der Schöpfer etwas für sich behalten haben...

Die Frage hatte Gysi zuletzt schon gestellt (Beitrag #132) Meine Antwort ist in #134 nachzulesen. Über die Zeiträume zwischen dem Sündenfall, der Vertreibung aus dem Garten, dem "Brudermord" und der Flucht Kain ins "Land der Flüchtlingsschaft" macht die Bibel keine detaillierten Angaben, ebensowenig über die Anzahl an Menschen, die zu jener Zeit schon auf der Erde lebten. Es macht also wenig Sinn, große Spekulationen zu bemühen.

Zitat von Athon
Versteh' ich nicht ganz. Auch "Gehilfin" und "Frau" sind zwei Worte... Konnte sich Luther somit aussuchen, welchen Begriff er wie übersetzte?

Nein. Hat er doch auch nicht. Beide Begriffe wurden entsprechend ihrer jeweiligen Bedeutung verwendet und übersetzt.

Zitat von Athon
Warum bist Du nicht willens oder gar in der Lage, einfache Fragen einfach zu beantworten? Sollen sich also diese beiden weiter ohne Sex lieben (müssen) oder heiraten Sie trotzdem? Wobei sie dann aber Vater und Mutter nicht ehren würden... Letztlich bliebe wohl nur noch die Trennung. Wäre das im Sinne eines liebenden Gottes?

Ebenso könnte ich dir vorwerfen, einfache Antworten auf deine Fragen nicht als solche akzeptieren zu wollen oder gar nicht dazu fähig zu sein. Bringt das irgendwas? Wahrscheinlich nicht. Wenn dir meine bisherige Antworten nicht gefallen haben, wird es mit jeder weiteren wohl kaum besser. Inwiefern sollen die "sich (angeblich) Liebenden" trotzdem heiraten? Trotz der Liebe? oder Trotz des Sex? (Ich bleibe jetzt mal ganz stringent bei deinem Konstrukt...)

Zitat von Athon
Auch wenn ich der Ansicht bin, dass "Liebe" noch nicht einmal von der Bibel "verordnet" werden kann, so kann sie trotzdem ein Leben lang halten. Gut so! Ein "Grundsatz" regelt aber nun einmal keine Gefühle.

Du kannst gerne deiner Ansicht sein. Für mich steht ein Grundsatz ganz klar über den Gefühlen und muss sie sogar kontrollieren und regulieren. Man kann doch auch nicht einfach so jemandem verprügeln, nur weil man grade wütend ist. Allein schon unser GG ist voll von Richtlinien, die den Bürgern klar vor Augen führen, dass allgemeingültige Grundsätze und Verordnungen über den persönlichen Vorlieben Gefühlen stehen.

Zitat von Athon
Auch ZJ sollten davor nicht gefeit sein, zumal deren Liebe zu Jehova offenbar "höher" einzuordnen ist, als die Liebe untereinander. Schon allein daraus könnte sich die Möglichkeit des Scheiterns einer Ehe vorrangig ergeben.

Sicher? Wie kommst du zu diesem Schluss? Die Ehe scheitert genau dann, wenn die Liebe zu Jehova und seinen Grundsätzen vernachlässigt wird. Zu diesen Grundsätzen gehört eben auch alles einem Menschen Mögliche zu tun, um eine Ehe stabil zu erhalten.

Zitat von Athon
Doch, Snooker, kann ich. Dann müssen die Argumente aber auch schlüssig sein. Und nicht nur innerhalb Deines Glaubensgefüges...

Sie können für dich aber nicht schlüssig sein. Du behauptest zwar, dass du versuchst, "meiner Meinung das Glaubensverständnis zugrunde zu legen, das ich nun einmal habe"; forderst aber hier, dass es auch über dieses Gefüge hinaus für dich als Atheist schlüssig sein muss. Das - mein lieber Athon - ist aber die Quadratur des Kreises - , welche du nicht nur von mir forderst, sondern auch von dir selbst. Das wird nicht funktionieren.

Zitat von Athon
Und zu meiner Aussage in #147:

Zitat von AthonDu vermengst begriffliche Definitionen mit Deinem Glaubensverständnis. Die antike Verwendung des Begriffs Éros bezeichnet einfach ausgedrückt die sexuelle Liebe zwischen zwei Menschen. Wo ist in dieser Definition, die Du verwendet hast, davon die Rede, dass diese Menschen Mann und Frau und miteinander verheiratet sein müssen?


musst Du natürlich nicht Stellung nehmen. Aber, schön wäre es halt...

Wozu? Du bist doch mit deiner Frage schon über die inhaltliche Aussage meinerseits hinausgeschossen. Nirgendwo habe ich behauptet, dass ich aus meinem Verständnis von Liebe, welches sich an dem griechischen Begrifflichkeiten orientiert, in Bezug auf den Begriff Éros, schließe, dass Mann und Frau miteinander verheiratet sein müssen, um Sex miteinander haben zu können. Interessant ist doch in diesem Zusammenhang, dass die Schreiber der christl. - griechischen Schriften den Begriff eros gar nicht verwendeten, gerade weil darunter seinerzeit lediglich der pure Sex verstanden wurde. "Liebe" sollte aber viel mehr sein als das. Darauf lenkten die Schreiber sie Aufmerksamkeit.


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SnookerRI Offline

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02.11.2015 21:48
#187 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@Perquestavolta

Ich habe dir in der "Streitarena" geantwortet. Ich weiß ja mittlerweile sehr genau, wohin eine "Unterhaltung" mit dir führt...


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Perquestavolta ( gelöscht )
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03.11.2015 19:38
#188 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #187
@Perquestavolta

Ich habe dir in der "Streitarena" geantwortet. Ich weiß ja mittlerweile sehr genau, wohin eine "Unterhaltung" mit dir führt...

Aber hallo Snooker, du selber bist doch derjenige, der immer nur ad Hominem argumentiert.. anstatt mal konkret zu antworten.

Ich hab dich gefragt, wer den diese von dir genannten "Fachleute" sind..? Ist es zuviel verlangt, dass darauf mal eine klare Antwort gibst. Mich interessiert kein Streit.

Direktkontakt Offline



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04.11.2015 18:41
#189 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Argumentum ad hominem?

Mich interessiert ebenfalls kein Streit.
Statt dessen hätte ich lieber Belege und Beweise für Behauptungen.

Sind Fragen sehr konkret formuliert, dann ist ein Herumeiern und Ausweichen eigentlich ausgeschlossen oder normalerweise nicht möglich.
Ablenkungsmanöver und Nebelkerzen bringen nichts!

Bibelsprüche und Koransuren kann ich leider nicht als "Argumente" oder zweckdienlich anerkennen, das führt nachweislich mit Zirkelschlüssen immer auf einen Weg im Kreis, ohne dass die Beteiligten Klarheit in der Sache gewinnen.

SnookerRI Offline

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04.11.2015 20:39
#190 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Direktkontakt
Sind Fragen sehr konkret formuliert, dann ist ein Herumeiern und Ausweichen eigentlich ausgeschlossen oder normalerweise nicht möglich.
Ablenkungsmanöver und Nebelkerzen bringen nichts!

Da die Antworten ebenso konkret formuliert sind, ist ein Herumeiern und Ausweichen eigentlich ausgeschlossen oder normalerweise nicht möglich. Es sei denn, die Antworten gefallen einem nicht. Dann spricht man von "Ablenkungsmanöver" und "Nebelkerzen".

Zitat von Direktkontakt
Bibelsprüche und Koransuren kann ich leider nicht als "Argumente" oder zweckdienlich anerkennen, das führt nachweislich mit Zirkelschlüssen immer auf einen Weg im Kreis, ohne dass die Beteiligten Klarheit in der Sache gewinnen.

In Ordnung. Damit sprichst du dir selbst die Qualifikation zum substantiellen Dialog mit Gläubigen ab, die anhand der Bibel oder dem Koran argumentieren. Vielen Dank für deine Ehrlichkeit!


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Perquestavolta ( gelöscht )
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04.11.2015 22:05
#191 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #190
Dann spricht man von "Ablenkungsmanöver" und "Nebelkerzen".
Darin bist du ein wahrer Meister, SnookerRI. In einer Diskussion geht es um Argumente, die nachvollziehbar oder nicht nachvollziehbar sind und nicht um Hierarchie- und Machk(r)ämpfe, bei denen die Argumente des gegenüber durch persönliches Diskreditieren des Gegenüber übergangen werden.

Wir haben noch immer die Fragen offen, wie man ohne naturwissenschaftliche Grundlagen Gott beweisen kann? Welche Fachleute du diesbezüglich als Autorität gelten lässt und warum gerade diese Fachleute sich nicht auch irren können?

Zitat von Direktkontakt
Bibelsprüche und Koransuren kann ich leider nicht als "Argumente" oder zweckdienlich anerkennen, das führt nachweislich mit Zirkelschlüssen immer auf einen Weg im Kreis, ohne dass die Beteiligten Klarheit in der Sache gewinnen.
In Ordnung. Damit sprichst du dir selbst die Qualifikation zum substantiellen Dialog mit Gläubigen ab, die anhand der Bibel oder dem Koran argumentieren. Vielen Dank für deine Ehrlichkeit!



Im substanziellen Dialog mit Gläubigen geht es nicht um die Gläubigen, sondern um den Inhalt und also die Substanz, mit dem Gläubige begründen wollen, dass sie immer in allem Recht haben und sich nur die Ungläubigen und Atheisten in allem irren und täuschen!! Immerhin können Gläubige ihre Position ja nicht gerade naturwissenschaftlich begründen..

Athon Offline




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04.11.2015 23:57
#192 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #186
Wenn du also tatsächlich mein Glaubensverständnis berücksichtigen könntest, würdest du zu den gleichen Schlüssen kommen können, wie ich.


Natürlich kann ich das. Das Problem dabei ist aber, dass ich zwar Deine Schlussfolgerungen glaubensbezogendurchaus nachvollziehen kann, ich aber die Grundlage dieses Glaubens, die Bibel und ihre Vorgaben, nicht als das ansehen kann, wofür Du sie verwendest: Als unabdingbares "Gesetzbuch". Eine solche Schrift, deren "Autor" nur vermutet, aber nicht nachgewiesen ist, dürfte keine besonders verlässliche Quelle darstellen. Aber, als Atheist muss ich das wohl so beurteilen.

Zitat
Dass meine Meinung mit der Lehrmeinung der WTG übereinstimmt, sollte dich grundsätzlich nicht wundern. Gäbe es diese Übereinstimmung nicht, wäre ich logischerweise auch kein ZJ. Sollte das nunmehr ein Problem für dich sein, musst du das nur sagen.


Ein "Problem" ist dieser Opportunismus für mich nicht. Eher der Ausdruck nicht erkannter Hilflosigkeit... Hast Du einmal darüber nachgedacht, dass im Falle möglicher Nichtübereinstimmung mit der Lehrmeinung der WTG genauso gut DU ein wahrer ZJ sein könntest und die WTG-Angehörigen nicht...? Oder würdest Du die WTG als unfehlbar bezeichnen wollen?

Zitat
Genau deswegen sagte ich ja, dass es sich hierbei um dein Szenario handelt. Von unsterblichen Pflanzen und Tieren ist nirgendwo die Rede. Ich weiß nicht wo du das her hast


Du hast recht, Snooker, man kann es aber rückschließen. Nach Gen. 2,19 sind die Tiere (des Feldes) und alle Vögel (des Himmels) allesamt erst nach Adam, aber noch vor Eva geschaffen worden, also vor dem Sündenfall. Und da es vor dem Sündenfall keinen Tod gab, sind logischerweise auch die bis dahin geschaffenen Tiere nicht gestorben. Das bedeutet aber andererseits auch, dass die Dinosaurier dann konsequenterweise ebenfalls erst nach Adam geschaffen worden sein müssen. Du wirst nun aber nicht bestreiten wollen, dass die Dinos evolutionstechnisch weit vor dem Menschen gelebt haben. Und wenn Du argumentierst, dass von unsterblichen Pflanzen und Tieren "nirgendwo" die Rede sei, frage ich mich, wer eigentlich die Fische erschaffen hat. Diese sind auch nicht erwähnt, haben aber bereits vor den Dinos existiert und tun das noch heute.

Zitat
Klar, von der Möglichkeit der Existenz ausserirdischen Lebens sind viele Menschen überzeugt. Seien es nun grüne Mars-Männchen, ET´s, Bakterien in Wasserlachen auf Planeten oder Monden, Atrexianer, Romulaner, Borg, Klingonen, oder Wookiee; das wird alles für möglich gehalten.. Dafür reicht dann sogar die bloße Wahrscheinlichkeit aus. Nur ein Gott, wie ihn die Bibel beschreibt muss natürlich eine Erfindung von Menschen sein.


Du verwechselst "Wahrscheinlichkeit" mit "Möglichkeit". Was der Mensch für möglich hält (Gott, Klingonen oder ein grünes Spaghetti-Monster) unterliegt hinsichtlich einer tatsächlichen Existenz den Wahrscheinlichkeiten. Das außerirdisches Leben existiert, halten nicht nur wir beide für nahezu sicher, also höchstwahrscheinlich. Das es sich dabei aber um Klingonen handeln könnte, erscheint nahezu unmöglich. Diesen Begriff hat der Mensch schließlich selbst kreiert.

Zitat
Das fordert sicherlich einiges an Antsrengung von dir. Ich bin mal gespannt, wie lange du das noch schaffst.


Du kannst ja einmal einen Tipp abgeben...

Zitat
Über die Zeiträume zwischen dem Sündenfall, der Vertreibung aus dem Garten, dem "Brudermord" und der Flucht Kain ins "Land der Flüchtlingsschaft" macht die Bibel keine detaillierten Angaben, ebensowenig über die Anzahl an Menschen, die zu jener Zeit schon auf der Erde lebten. Es macht also wenig Sinn, große Spekulationen zu bemühen.


Das ist bedauerlich! Dann hat "Gott" die Bibelverfasser diesbezüglich wohl nicht "inspiriert"? Ein ziemliches Versäumnis, lässt es doch der Inzucht-Vermutung freien Lauf. Wenn Du vom Wahrheitsgehalt der biblischen Worte überzeugt bist, dann solltest Du aber auch in der Lage sein, Dir über das nicht Geschriebene Gedanken zu machen. Das muss auch nicht zwangsläufig in wilden Spekulationen enden.

Zu den übrigen Punkten Deiner Antwort nehme ich jetzt nicht mehr Stellung. Bin müde und muss pennen. Gute Nacht...

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SnookerRI Offline

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05.11.2015 06:56
#193 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Im substanziellen Dialog mit Gläubigen geht es nicht um die Gläubigen, sondern um den Inhalt und also die Substanz, mit dem Gläubige begründen wollen, dass sie immer in allem Recht haben und sich nur die Ungläubigen und Atheisten in allem irren und täuschen!! Immerhin können Gläubige ihre Position ja nicht gerade naturwissenschaftlich begründen..

Selbstverständlich können sie für ihre Ansichten - ebenso wie Atheisten - naturwissenschaftliche Ergebnisse entsprechend deuten. Auf beiden Seiten ist also Substanz und Inhalt vorhanden. Wenn man nun aber als Agnostiker oder Atheist den Gläubigen jedwede Möglichkeit zur Argumentation per se abspricht, indem man ihnen das Recht verweigert, naturwissenschaftliche Ergebnisse anders deuten zu dürfen, und man in ihnen "Feinde" sieht, die man besiegen muss, oder die man zumindest aus ihrem "Gedankenkäfig" befreien muss, darf man sich nicht wundern, wenn substanzieller Dialog nicht funktioniert. Dialog ist kein Krieg zwischen Theisten und Atheisten um die Frage, wer denn nun Recht hat oder wer im Irrtum ist. Dialog ist nicht Schwarz/Weiß - er ist bunt.

Leider gibt es auf beiden Seiten immer wieder Akteure, die ein sonderbares Verständnis von "Dialog" haben, indem sie es sich zum Ziel setzen, die gegensätzliche Meinung des Diskussionspartners zu vernichten, damit sie sich als überlegene Sieger fühlen können.


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Athon Offline




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05.11.2015 14:01
#194 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #193
Leider gibt es auf beiden Seiten immer wieder Akteure, die ein sonderbares Verständnis von "Dialog" haben, indem sie es sich zum Ziel setzen, die gegensätzliche Meinung des Diskussionspartners zu vernichten, damit sie sich als überlegene Sieger fühlen können.


Dieses "Gefühl" ist Dir natürlich in Aussicht auf das nahende Harmagedon, bei dem alle Ungläubigen vernichtet werden, völlig fremd...?

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SnookerRI Offline

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05.11.2015 16:41
#195 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Dieses "Gefühl" ist Dir natürlich in Aussicht auf das nahende Harmagedon, bei dem alle Ungläubigen vernichtet werden, völlig fremd...?

Ja... Warum sollte ich mich "überlegen" fühlen? Ich bin auch nur ein Mensch...


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SnookerRI Offline

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05.11.2015 18:00
#196 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Athon
Natürlich kann ich das. Das Problem dabei ist aber, dass ich zwar Deine Schlussfolgerungen glaubensbezogendurchaus nachvollziehen kann, ich aber die Grundlage dieses Glaubens, die Bibel und ihre Vorgaben, nicht als das ansehen kann, wofür Du sie verwendest: Als unabdingbares "Gesetzbuch". Eine solche Schrift, deren "Autor" nur vermutet, aber nicht nachgewiesen ist, dürfte keine besonders verlässliche Quelle darstellen. Aber, als Atheist muss ich das wohl so beurteilen.

Genau das ist der Punkt! Würdest du das anders beurteilen können, hättest du ja schon den Atheismus infrage gestellt.

Zitat von Athon
Ein "Problem" ist dieser Opportunismus für mich nicht. Eher der Ausdruck nicht erkannter Hilflosigkeit...

Ein Opportunist stellt seine eigene, differente Meinung zurück, um einer anderen Meinung, die höhere Aussichten auf allgemeine Zustimmung hat, Vorrang zu gewähren. Ich hingegen schrieb, dass meine Meinung mit der der WTG übereinstimmt. Wie kannst du darauß trotzdem auf Opportunismus schließen und was hat es mit "nicht erkannter Hilflosigkeit" zu tun, wenn man sein gut begründetes Vertrauen auf eine Organisation setzt, von deren Rechtmäßigkeit man sich jeden Tag überzeugen kann? Das tun wir alle in den verschiedensten Bereichen des Lebens jeden Tag. Zum Beispiel ganz konkret in der Wirtschaft oder in der Politik.


Zitat von Athon
Hast Du einmal darüber nachgedacht, dass im Falle möglicher Nichtübereinstimmung mit der Lehrmeinung der WTG genauso gut DU ein wahrer ZJ sein könntest und die WTG-Angehörigen nicht...?

Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, da es mir dazu am nötigen Egoismus und übertriebenen Geltungsbedürfnis mangelt. Aber ich bleibe mal bei deinem Konstrukt: Wie sähe deiner Meinung nach in einem solchen Fall die Kritik aus? Könnte man in so einer Situation Kritik überhaupt zulassen? Wäre ein solcher Gedankengang an sich erstrebenswert? Diese Fragen kamen mir in den Sinn, als ich über dein "Fallbeispiel" nachdachte...

Zitat von Athon
Du hast recht, Snooker, man kann es aber rückschließen. Nach Gen. 2,19 sind die Tiere (des Feldes) und alle Vögel (des Himmels) allesamt erst nach Adam, aber noch vor Eva geschaffen worden, also vor dem Sündenfall. Und da es vor dem Sündenfall keinen Tod gab, sind logischerweise auch die bis dahin geschaffenen Tiere nicht gestorben. Das bedeutet aber andererseits auch, dass die Dinosaurier dann konsequenterweise ebenfalls erst nach Adam geschaffen worden sein müssen. Du wirst nun aber nicht bestreiten wollen, dass die Dinos evolutionstechnisch weit vor dem Menschen gelebt haben. Und wenn Du argumentierst, dass von unsterblichen Pflanzen und Tieren "nirgendwo" die Rede sei, frage ich mich, wer eigentlich die Fische erschaffen hat. Diese sind auch nicht erwähnt, haben aber bereits vor den Dinos existiert und tun das noch heute.

Der chronologische Schöpfungsbericht wird in Gen. Kap. 1 geschildert, wonach der "Mensch" (männlich und weiblich) als Schlusspunkt der Schöpfung Gottes bis dato geschaffen wurde. Also: Später als die Pflanzen, und alle Tiere; auch die Fische.(Meerestiere wurden am 5. "Tag" geschaffen. Gen. 1: 20-23) Der zweite Schöpfungesbericht in Gen. Kap. 2 auf den du dich beziehst, schildert die Schöpfung aus dem Blickwinkel der Erschaffung des Menschen. In diesem Bericht wird keine chronologische, sondern eine thematische Anordnug der Schöpfung gewählt. Hauptthema des zweiten Berichts ist der Mensch selbst, weswegen er gleich nach einer kurzen Einleitung erwähnt wird. Bei Bedarf werden weitere Einzelheiten aus der Schöpfung erwähnt. Adam sollte in einem Garten wohnen, daher wird in Gen. 2:8, 9, 15 die Bepflanzung im Garten Eden erwähnt. Adam bekam dann den Auftrag allen Geschöpfen einen Namen zu geben. Daher wird noch einmal rückblendend die Erschaffung der Tiere erwähnt. (Gen. 2:19) Allerdings wird in keinem der beiden Berichte erwähnt, dass die Pflanzen und Tiere unsterblich gewesen wären. Wenn von ewigem Leben oder Unsterblickeit gesprochen wird, bezieht sich das in der Bibel immer auf vernunftbegabte Geschöpfe Gottes, also Menschen und Engel.
Ich kann daher deinem Rückschluss nicht folgen.

Zitat von Athon
Du verwechselst "Wahrscheinlichkeit" mit "Möglichkeit". Was der Mensch für möglich hält (Gott, Klingonen oder ein grünes Spaghetti-Monster) unterliegt hinsichtlich einer tatsächlichen Existenz den Wahrscheinlichkeiten. Das außerirdisches Leben existiert, halten nicht nur wir beide für nahezu sicher, also höchstwahrscheinlich. Das es sich dabei aber um Klingonen handeln könnte, erscheint nahezu unmöglich. Diesen Begriff hat der Mensch schließlich selbst kreiert.

Gut! Klingonen sind also eine Erfindung von Gene Roddenberry. Außerirdisches Leben wird als "höchstwahrscheinlich" angenommmen. Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Atheisten und Theisten bezüglich der Annahme von ausserirdischen Lebens, dass ja beide Seiten als "höchstwahrscheinlich" bzw. gesichert annehmen?

Zitat von Athon
Du kannst ja einmal einen Tipp abgeben...

Aaaahrg das ist schwer... Aber je nachdem wie es läuft noch 6-12 Monate! Alle Angaben ohne Gewähr! Nee mal Spaß beiseite. Vllt bist du ja wirklich ein sehr geduldiger Typ ...

Zitat von Athon
Das ist bedauerlich! Dann hat "Gott" die Bibelverfasser diesbezüglich wohl nicht "inspiriert"? Ein ziemliches Versäumnis, lässt es doch der Inzucht-Vermutung freien Lauf. Wenn Du vom Wahrheitsgehalt der biblischen Worte überzeugt bist, dann solltest Du aber auch in der Lage sein, Dir über das nicht Geschriebene Gedanken zu machen. Das muss auch nicht zwangsläufig in wilden Spekulationen enden.

Inzucht war es nach heutigem Sprachgebrauch ohnehin. Ob man die Entstehung des Lebens nun als Evolutionist oder als Theist betrachtet. Allerdings waren die Folgen in beiden Annahmen nicht annähernd so gravierend, wie heute.


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Perquestavolta ( gelöscht )
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05.11.2015 21:20
#197 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #193

Zitat von Perquestavolta
Im substanziellen Dialog mit Gläubigen geht es nicht um die Gläubigen, sondern um den Inhalt und also die Substanz, mit dem Gläubige begründen wollen, dass sie immer in allem Recht haben und sich nur die Ungläubigen und Atheisten in allem irren und täuschen!! Immerhin können Gläubige ihre Position ja nicht gerade naturwissenschaftlich begründen..
Selbstverständlich können sie für ihre Ansichten - ebenso wie Atheisten - naturwissenschaftliche Ergebnisse entsprechend deuten.

Das verstehe ich jetzt gerade nicht? Naturwissenschaftliche Ergebnisse kann man nach meinem Wissen nicht
"entsprechend" deuten. "Deuten" kann man diesbezüglich höchstens wissenschaftliche Hypothesen, wie z. B. die sogenannten Urknalltheorie, die Stringtheorie und andere Aussagen über die Beschaffenheit des Universums, jenseits der Reichweite von Teleskopen und Messgeräten. Aber wissenschaftliche Forschungs-Ergebnisse...? die kann man eigentlich nicht "deuten". Abgesehen davon, dass diese Forschungsergebenisse sich oft auf sehr komplizierte und vielschichtige Zusammenhänge beziehen und es von daher mit leienhaftem Deuten und Interpretieren nicht getan ist. Es sei denn, man will damit etwas anderes Beweisen. Nämlich Behauptungen, die sich auf Übernatürliches, bzw. Übersinnliches beziehen, wie das letzthin vor allem die Esoterik-Industrie und vor allem das damit einhergehende "Verlagswesen" der sogenannten Grenzwissenschafts-Literatur bezüglich "Quantentheorie" praktiziert.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #193

Auf beiden Seiten ist also Substanz und Inhalt vorhanden. Wenn man nun aber als Agnostiker oder Atheist den Gläubigen jedwede Möglichkeit zur Argumentation per se abspricht indem man ihnen das Recht verweigert, naturwissenschaftliche Ergebnisse anders deuten zu dürfen...


Kommt drauf an welche. Die Evolutionstheorie ist diesbezüglich unantastbar, da sie nicht so wie viele Theisten und Agnostiker meinen, auf Glaubensgrundsätzen basiert, sondern auf machbaren Beobachtungen, formalen und daher logischen Gesetzmäßigkeiten und vor allem, kann die Evolutionstheorie auf wissenschaftlichern Basis nicht widerlegt werden. Es ist verständlich, dass Menschen die einen Schöpfergott glauben "wollen", die Evolutionstheorie "so" nicht akzeptieren können. Das aber, ist nicht die Schuld der Evolutionstheorie und auch nicht der Atheisten. Das "glauben Wollen" der Theisten selbst, steht dem Verstehen der Evolutionstheorie entgegen. Was ja in der Natur der Sache liegt.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #193

und man in ihnen "Feinde" sieht, die man besiegen muss, oder die man zumindest aus ihrem "Gedankenkäfig" befreien muss... [/uote] Ich denke, dass das Problem diesbezüglich nun wirklich nicht bei den Atheisten liegt. Ich persönlich kenne keinen einzigen Atheisten, der seine Mitmenschen zum "Unglauben" überreden will, wie das umgekehrt bei den "Theisten" aber die Regel ist und die ja ziemlich viel Zeit und Aufwand investieren, möglichst jeden Menschen von "eigenen Glauben" überzeugen zu können.
Ich kann gut verstehen, dass du das ganz anders siehst. Aber ich kann nicht verstehen, warum du von Atheisten erwartest, dass sie die "besseren" Menschen sein sollten...?? Ich meine damit - um nicht missverstanden zu werden - warum du von den Atheisten erwartest, was du selber nicht kannst. Nämlich auch mal ein paar "Millimeter" nachzugeben und ihre Position "des nicht glauben Könnens" als neutral zu interpretieren?
Wenn du selber den Standpunkt vertrittst, dass dein Glaube und alle damit einhergehenden Zusammenhänge wie Hintergründe, unfehlbar, Irrtums-frei und ohne jeglichen Widerspruch sind, dann vertrittst du andersherum wie gleichzeitig auch die "zweifelsfreie" Überzeugung, dass jeder der nicht von deinem "Glauben" ist, sich entweder irrt, sich absichtlich verweigert, oder dass sein Weltverständnis voller zweifelhafter und obstruser Widersprüche ist..



[quote="SnookerRI"|p3196938]
darf man sich nicht wundern, wenn substanzieller Dialog nicht funktioniert.

Erstaunlicherweise bemühen sich Atheisten immer zuerst den eigenen Standpunkt mit Argumenten und anschaulichen Beispielen zu begründen.. Das war auch bei der ersten Begegnung zwischen dir und mir so. .^^. Deine substanzielle (argumentative Antwort) darauf, war nicht besonders überzeugend... aber umgekehrt hast du gleich damit angefangen, die Diskussion auf die Ebene der persönlichen Macht- und Hierarchiekrämpfe zu ziehen. Auslöser für unsere Zwistigkeiten, waren die Begriffe "Unsinn und Blödsinn.. Normalerweise bezieht man solche Redewendungen nicht auf sich selbst.. da es offensichtlich wäre, dass es dabei ausschließlich um die Meinung, bzw. um die Behauptung geht, die Blödsinn oder Unsinn ist....................
Nur gilt das nicht für Theisten und im besonderen für Zeugen Jehovas, in deren Glauben/Überzeugung sich der eigene (höhere) Selbstwert wiederspiegeln soll...

Von daher SnookerRI, sind deine "Schuldunterstellungen" gegenüber den Atheisten haltlos - um nicht wieder Blödsinn zu sagen!
Immerhin wollt ja ihr Theisten an eine "höhere", über Natur und Vernunft stehende "Macht" glauben, die mit naturwissenschaftlichen Methoden, weder messbar noch ergründbar ist.
Und ihr tut das ausschließlich zum reinen "Selbstzweck", ohne dass Außenstehenden davon einen Nutzen haben, falls ihr (im unwahrscheinlichsten aller Fälle) doch Recht haben solltet.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #193

Dialog ist kein Krieg zwischen Theisten und Atheisten um die Frage, wer denn nun Recht hat oder wer im Irrtum ist. Dialog ist nicht Schwarz/Weiß - er ist bunt.
Ich bin da eher anderer Ansicht. Von mir hätten alle Theisten, ihre Kinder, Ihre Familien, ihre Freunde.. Ruhe, wenn das die Theisten anders herum genauso gelten lassen..

Zitat von SnookerRI im Beitrag #193

Leider gibt es auf beiden Seiten immer wieder Akteure, die ein sonderbares Verständnis von "Dialog" haben, indem sie es sich zum Ziel setzen, die gegensätzliche Meinung des Diskussionspartners zu vernichten, damit sie sich als überlegene Sieger fühlen können.


Die Meinung über Gott und die Welt macht nicht den Wert eines Menschen aus, SnookerRI. Weil du das aber nicht auseinander hältst und von deinem Gegenüber vor deinem Glauben den gleichen Respekt beanspruchst, wie vor deiner "Würde als Mensch" , mag es dir so scheinen..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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06.11.2015 07:52
#198 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Zitat von Perquestavolta
Das verstehe ich jetzt gerade nicht? Naturwissenschaftliche Ergebnisse kann man nach meinem Wissen nicht
"entsprechend" deuten. "Deuten" kann man diesbezüglich höchstens wissenschaftliche Hypothesen, wie z. B. die sogenannten Urknalltheorie, die Stringtheorie und andere Aussagen über die Beschaffenheit des Universums, jenseits der Reichweite von Teleskopen und Messgeräten. Aber wissenschaftliche Forschungs-Ergebnisse...? die kann man eigentlich nicht "deuten". Abgesehen davon, dass diese Forschungsergebenisse sich oft auf sehr komplizierte und vielschichtige Zusammenhänge beziehen und es von daher mit leienhaftem Deuten und Interpretieren nicht getan ist. Es sei denn, man will damit etwas anderes Beweisen. Nämlich Behauptungen, die sich auf Übernatürliches, bzw. Übersinnliches beziehen, wie das letzthin vor allem die Esoterik-Industrie und vor allem das damit einhergehende "Verlagswesen" der sogenannten Grenzwissenschafts-Literatur bezüglich "Quantentheorie" praktiziert.

Es gibt im Internet mittlerweile zahlreiche Quellen, die diese Thematik aufgreifen und sich kritisch mit der Deutung von wissenschaftlichen Forschungs-Ergebnissen beschäftigen, wobei die Komplexizität der Forschungsmodelle berücksichtigt wird. Dabei geht es gar nicht um den Fragenkomplex "Übersinnliches" oder "Übernatürliches", sondern schlicht um die Methoden und Zielsetzungen der Deutung natur-wissenschaftlicher Ergebnisse. Ich überlasse es ganz dir, ob und auf welche Weise du dich mit der Wissenschaftskritik aus diesem Blickwinkel beschäftigen möchtest.

Zitat von Perquestavolta
Kommt drauf an welche. Die Evolutionstheorie ist diesbezüglich unantastbar, da sie nicht so wie viele Theisten und Agnostiker meinen, auf Glaubensgrundsätzen basiert, sondern auf machbaren Beobachtungen, formalen und daher logischen Gesetzmäßigkeiten und vor allem, kann die Evolutionstheorie auf wissenschaftlichern Basis nicht widerlegt werden. Es ist verständlich, dass Menschen die einen Schöpfergott glauben "wollen", die Evolutionstheorie "so" nicht akzeptieren können. Das aber, ist nicht die Schuld der Evolutionstheorie und auch nicht der Atheisten. Das "glauben Wollen" der Theisten selbst, steht dem Verstehen der Evolutionstheorie entgegen. Was ja in der Natur der Sache liegt.

Das lasse ich mal so stehen, denn es spricht schon für sich. Vielleicht solltest du dich dann doch nicht mit Wissenschaftskritik beschäftigen, denn auch dieses "Dogma" wird kritisch hinterfragt (der Meinungsfreiheit sei Dank)

Zitat von Perquestavolta
Erstaunlicherweise bemühen sich Atheisten immer zuerst den eigenen Standpunkt mit Argumenten und anschaulichen Beispielen zu begründen.. Das war auch bei der ersten Begegnung zwischen dir und mir so. .^^. Deine substanzielle (argumentative Antwort) darauf, war nicht besonders überzeugend...

Du hast doch nicht etwa erwartet, dass meine Antwort dich überzeugen könnte? Eine Antwort? Nee, Perquestavolta. Du scheinst mit einer sehr fragwürdigen Erwartungshaltung in die Diskussion zu gehen.

Zitat von Perquestavolta
aber umgekehrt hast du gleich damit angefangen, die Diskussion auf die Ebene der persönlichen Macht- und Hierarchiekrämpfe zu ziehen. Auslöser für unsere Zwistigkeiten, waren die Begriffe "Unsinn und Blödsinn.. Normalerweise bezieht man solche Redewendungen nicht auf sich selbst.. da es offensichtlich wäre, dass es dabei ausschließlich um die Meinung, bzw. um die Behauptung geht, die Blödsinn oder Unsinn ist....................

Du bist mit der Erwartungshaltung in die Diskussion gegangen, dass es einem Theisten, und insbesondere einem ZJ um Macht und Hierarchiekämpfe innerhalb von Diskussionen geht. Du bist zugleich auf Abwehr, wie auf Angriff gepolt. Das zeigt sich in vielen weiteren Formulierungen, die du in deinem Beiträgen mir gegenüber erwähnst.
Es ging dabei gar nicht um die Begriffe "Unsinn" oder "Blödsinn" in Bezug auf deine Beurteilung meiner Meinung, denn du musst meine Meinung als "Unsinn" und "Blödsinn" bezeichnen. Das folgt logisch aus deinem Verhältnis zu Theisten und insbesondere ZJ, welches du schon - gemäß deinen eigenen Worten - vor Beginn deienes Engagement hier hattest. Dafür suchtest du Bestätigung.

Als das nicht so recht funktionierte bist du auf folgende "Argumenation" umgestiegen:

Zitat von Perquestavolta in Beitrag #72 Wahlrechts-Thread
Du legst einem Aussagen in den Mund und beschimpfst einen dann für diese von Dir in den Mund gelegten Aussagen SnookerRI" So was tun nur Arschlöcher!

Das ist mal eine klare, unmissverständliche Aussage, die Zweifel an deiner geschilderten Version aufkommen lässt. Als ich dir daraufhin sachlich widersprach, hast du mich noch als "Lügner" bezeichnet. Seit diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich mit dir keinen Dialog führen kann, wie das etwa mit Gysi, Blackysmart oder Athon möglich ist. Auch wenn diese sie mir - ebenso wie du - heftig widersprechen, benötigen sie dazu keine Worte, die die Persönlichkeit des Diskussionspartners angreifen, was durch die Verwendung der Begriffe "Arschloch" und "Lügner" beabsichtigt wird.

Ich bin froh, dass nicht alle Kritiker des Theismus auf so eine Weise "argumentieren" müssen, wie du das machst.

Zitat von Perquestavolta
Von daher SnookerRI, sind deine "Schuldunterstellungen" gegenüber den Atheisten haltlos - um nicht wieder Blödsinn zu sagen!
Immerhin wollt ja ihr Theisten an eine "höhere", über Natur und Vernunft stehende "Macht" glauben, die mit naturwissenschaftlichen Methoden, weder messbar noch ergründbar ist.
Und ihr tut das ausschließlich zum reinen "Selbstzweck", ohne dass Außenstehenden davon einen Nutzen haben, falls ihr (im unwahrscheinlichsten aller Fälle) doch Recht haben solltet.

Die "Außenstehenden" lehnen doch bewusst und aus eigener Überzeugung den Nutzen des Glaubens ab. Sie vertrauen ganz auf sich selbst und dass ihre Bemühungen die Menschheit voranbringen werden. Im Übrigen steht nicht jede Gottesvorstelung außerhalb der Vernunft, es sei denn man verbietet der Vernunft, eine Gottesvorstellung überhaupt in Betracht ziehen zu dürfen. Ich kann demnach keiner deiner beiden Unterstellungen folgen.

Zitat von Perquestavolta
Ich bin da eher anderer Ansicht. Von mir hätten alle Theisten, ihre Kinder, Ihre Familien, ihre Freunde.. Ruhe, wenn das die Theisten anders herum genauso gelten lassen..

Solange du dich von ihnen also angegriffen fühlst, wirst du auf die dem Forum bekannte Weise zurückkeilen? Nunja Angriff scheint dir auch hier die beste Art der Verteidigung zu sein. Wobei es in Sachen Dialog wahrscheinlich beiden Seiten entgegenkäme, wenn sich weder Theisten noch Atheisten überhaupt durch die gegensätzliche Meinung angegriffen fühlten. Dafür scheint mir aber die Thematik leider zu emotionsgeladen zu sein.

Zitat von Perquestavolta
Die Meinung über Gott und die Welt macht nicht den Wert eines Menschen aus, SnookerRI. Weil du das aber nicht auseinander hältst und von deinem Gegenüber vor deinem Glauben den gleichen Respekt beanspruchst, wie vor deiner "Würde als Mensch" , mag es dir so scheinen..

Wäre dem so, wie du behauptest, würde ich nicht den Dialog mit Atheisten suchen. Ich erwarte von meinem Gegenüber keinen Respekt vor meinem Glauben. Hier im Forum schon mal gar nicht! Ich muss damit rechnen, dass ich durch mein Bekenntnis zum Glauben auch als Mensch abqualifiziert und als "Arschloch" und "Lügner" oder als Teil einer Organisation, die mit "Dreck unter den Fingernägeln" verglichen wird, bezeichnet werde. Erfreulicherweise kommt das nur sehr selten vor


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

06.11.2015 11:49
#199 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

Haben die großen Glaubensgemeinschaften recht?
Sind Schamanen und Medizinmänner im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit?
Wer hat den direkten Draht "nach oben"?

Laut SnookerRI werden uns nach dem Weltenende ultimativ die Augen geöffnet!

Mal sehen, wie dann Jehova mit Allah im Boxring steht und die Entscheidung um die Allmacht spektakulär herbeigeführt wird (Manitou ist Ringrichter und Buddha hält sich als Zuschauer den dicken Bauch vor Lachen).

Godzilla sitzt mit Satan auf den hinteren - etwas billigeren - Plätzen.

Athon Offline




Beiträge: 3.258

06.11.2015 20:08
#200 RE: Die Zeugen Jehovas, die Aussteiger und andere Ungläubige Antworten

@Direktkontakt

Zitat
Godzilla sitzt mit Satan auf den hinteren - etwas billigeren - Plätzen.


Dort dürfen sie dann allerdings auch rauchen...

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