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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 535 mal aufgerufen
 Weltliche Ideologien + Politik
Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

24.09.2015 22:21
Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Der Folgende Artikel ist geistiges Eigentum, dass der Eigentümer und Verfasser durch seine Zustimmung der AGB auf der betreffenden Seite freigegeben hat.
Es entspricht in allen Punkten meiner persönlichen Überzeugung.

Der Mechanismus des Humanismus
Von Konrad Kustos - Am 24. Mrz. 2015 -



Wir aufgeklärten Menschen der Neuzeit sind selbstverständlich dem Humanismus verpflichtet. Unser Handeln richtet sich nach den Geboten der Menschlichkeit. Wir halten den Frieden für das höchste Gut und weitgehende Toleranz für seine Vorstufe. Also verteidigen wir uns nicht, wenn wir angegriffen werden, und tolerieren jene, die sich auf Kosten der Allgemeinheit Vorteile verschaffen. Wir folgen den Geboten der Menschlichkeit und wissen dabei überhaupt nicht, ob und, wenn ja, wie diese definiert werden können. Vor allem aber bekämpfen wir jeden auf das Unmenschlichste, der sich nicht unserem Humanismus unterwirft. Diesem uneingestandenen Credo folgten die folgenreichen moralischen Debatten und Vorgänge der letzten Monate, was beweist, dass wesentliche Grundpfeiler des Abendlandes keineswegs durch den Islam ins Wanken geraten, sondern selbst auf tönernen Füßen stehen.



Von Anfang an haben weder die alten Griechen noch die Neubegründer des Humanismus zu Anfang des 19. Jahrhunderts ihre wohlklingenden Ideen zu Ende gedacht. In der gegenwärtigen historischen Phase des Niedergangs unserer Zivilisation werden die Begriffe dieser Philosophie nun aber mehr und mehr zu Phrasen im Interesse destruktiver Mechanismen. Die Pegida-Hetze hat gezeigt, dass Menschen die Gedanken des Humanismus zu ihrer eigenen Überhöhung verfremden und dann aus dieser omnipotenten moralischen Position heraus glauben, Anstand, Fairness und Wahrhaftigkeit nicht mehr nötig zu haben. Und sie hat leider gezeigt, dass solche Methoden bei vielen naiven, wohlwollenden Menschen auf fruchtbaren Boden fallen.

Dabei schien der vor 200 Jahren neugeborene Humanismus doch eine Ideenlehre zu sein, die gar nichts falsch machen konnte. Es ging den damaligen Moralisten um Taten der Güte, der Menschenliebe, der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Erstmals war auch von „unveräußerlichen Menschenrechten“ die Rede. Schon damals aber war die Lehre nicht so unbefleckt, wie sie daherkam. So war es auch eine Herrschaftsphilosophie, die die Ungebildeten einzuschüchtern und von Entscheidungsprozessen fernzuhalten hatte. Der Philosoph Helmuth Plessner kritisierte in der Rückschau, dass der Humanismus die „überhebliche Auffassung“ impliziere, andere Kulturen zu missionieren und „Menschlichkeit erst beibringen“ zu wollen. Anscheinend eine Erbsünde des Humanismus, denn das gilt auch noch heute.

Während man damals durchaus zurecht über hehre Ziele sann, regierten Kolonialismus, Ausbeutung und Sklaverei. Das allerdings kann man dieser Philosophie noch nicht vorwerfen, denn sie hat tatsächlich mehr Menschlichkeit und anfangs auch Effektivität in die Welt gebracht. Sie setzte eine wichtige Gegenposition zu den Grausamkeiten des Überlebenskampfes. Tatsächlich müssen Humanität und Effektivität auch nicht in einem Gegensatz stehen, wie es heute gerne praktiziert oder vermutet wird. Schließlich haben die Nordstaaten der USA die Sklaverei hauptsächlich deshalb abgeschafft, weil sie nicht so produktiv war wie die Ausbeutung von Lohnabhängigen.

Friedrich Nietzsche kritisierte schon grundsätzlicher, dass das Gegensatzpaar „gut/böse“ Ausdruck einer „Sklavenmoral“ sei. Er schlug in seiner bekannten – und hier sicher auch problematischen – Radikalität vor, gut/böse durch gut/schlecht zu ersetzen. Immerhin hatte er erkannt, dass bloße Emotionalität und die Unterstellung, der Mensch sei von Natur aus gut, verhindere, dass besser funktionierende Gesellschaftsstrukturen entwickelt werden. Wer gut und schlecht zu unterscheiden versucht, verharrt nicht in moralischen Kriterien, sondern betrachtet die Welt als Ganzes.

Humanität ist dennoch ein wichtiges Instrument der Ordnung. Auch Konrad Kustos ist eine friedlichere und fürsorglichere Welt lieber als eine, in der sich alle gegenseitig auf der Suche nach Vorteilen oder dem korrekten Weg zum Glück auf die Köpfe schlagen. Ach, wenn die modernen Humanisten sich doch nur solche Gedanken machten, statt ihre Interpretation der Gerechtigkeit mit Ideologie und Einschränkungen der Freiheit durchsetzen zu wollen. Ohne Humanität jedenfalls wäre die Welt für viele ein schlechterer Platz, würden die Mechanismen des Zusammenlebens stocken, würde der selbstsüchtige Einfluss des Individualismus zunehmen.

Doch ebenso hat die Menschenfreundlichkeit in einer evolutionären Gesellschaft zu enden, wenn Ungerechtigkeiten begangen oder sogar kultiviert werden. Ebenso, wenn sie per Dekret entgegen den vorhandenen Möglichkeiten verordnet wird. Oder wenn aufgrund verdrehter Heilslehren von der Inquisition über den Sozialismus bis zur Political Correctness von grundguten Menschen bei negativen Entwicklungen im besten Fall geschwiegen und im schlechtesten gegen die eigene Absicht gehandelt wird. In all diesen Fällen wird Widerstand zur Pflicht des Demokraten und der Bürger. Oder wie es der olle Plato gesagt hat: „Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.“

Der ‚aufgeklärte’ Mensch bildet sich heute ein, über die Möglichkeit zu verfügen, komplexeste Strukturen nach seinem Willen zu formen. Dabei geht ihm spätestens beim dritten zu berücksichtigenden Parameter intellektuell und praktisch die Luft aus. Ideologie füllt dann die Lücken im System. Dazu ein Beispiel: Für das Überleben der Welt und der Menschheit in Würde ist das Problem der Überbevölkerung schlimmer als (und Voraussetzung für) jede mögliche Klimakrise. Aber die Wahrnehmung dieses Problems wird nicht nur mit allen Mitteln verhindert, sondern mit humanitären Zwangsverordnungen ideologisch unterdrückt.

Durchaus human gedacht werden Nahrungsmittel dorthin geschickt, wo immer mehr Menschen geboren werden, doch damit wird die Gebärfreudigkeit befördert und immer größere Not erzeugt. Es entsteht ein durch Humanität befeuerter Teufelskreis. Die UNO lässt immer tiefere Brunnen bohren, um Menschen in Gebieten mit Wasser zu versorgen, die niemals die dadurch wachsenden Populationen ernähren können. So schafft falsch verstandene Humanität direkt menschliches Elend. Dabei darf außerdem nicht vergessen werden, dass solche ‚Hilfsaktionen’ für diverse Institutionen und Unternehmen erhebliche persönliche Vorteile bringen, aber das ist ein anderes Thema.

Und wie haben die humanistischen Kreise in den USA kürzlich gejubelt, als Präsident Obama aus ausdrücklich und angeblich humanitären Gründen an jedem existierenden Gesetz und jeder Vernunft vorbei fünf Millionen illegale Einwanderer nachträglich legalisierte. Die Auswirkungen werden in diesem Land mit ohnehin schon zusammenbrechenden Sozial- und Infrastrukturen für alle Beteiligten, die nicht direkt davon profitieren, katastrophal sein.

Und wie glaubwürdig ist ein Weltfußballverband, der vor jedem Spiel von seinen Spielern monotone Appelle gegen einen diffusen „Rassismus“ vorlesen lässt, der aber seine Weltmeisterschaft für viel Geld an ein Land wie Katar vergibt, in dem Menschenrechte nur deshalb nicht permanent und in unglaublicher Art und Weise verletzt werden, weil es dort eben einfach keine gibt? Wie human, humanitär oder humanistisch ist ein Verband, der absurd hohe Strafen für Vereine ausspricht, bei denen sich ein paar von Zehntausenden Zuschauern rassistisch danebenbenehmen, der aber natürlich nicht auf die Idee kommt, in Katar Aktionen zu planen gegen Gräueltaten des Islam wie Auspeitschungen, Hinrichtungen und Terror gegen Frauen?

Ähnliche Szenarien könnte man heute für jedwede moralisch-politische Fragestellung beschreiben. Das Verhältnis von Funktionalität und Humanität wird nicht mehr gesucht, sondern entweder gnadenlose, menschenfeindliche Macht- und Wirtschaftspolitik oder eben vernunftentfremdeter Humanismus betrieben – wobei dies immer häufiger in Tateinheit geschieht (dazu ein anderes Mal Ausführliches). Als Fazit bleibt nur: Eine solche Variante von Menschenfreundlichkeit kann höchstens noch als ‚virtueller Humanismus’ beschrieben werden.

Er wird über die reine Menschenfreundlichkeit hinaus einer bestimmten Moral unterworfen, der ein utopisches, sozialoptimistisches Menschenbild zugrunde liegt. ‚Gutheit‘, am besten noch in Tateinheit mit ‚Gleichheit‘ wird nicht als naiver Menschheitstraum und diffuses Ziel verstanden, sondern als Naturgesetz mit klaren Definitionsmöglichkeiten. Mit diesem Kunstgriff muss der Zwang zum Gutsein nicht mehr mit so profanen Dingen wie Notwendigkeit, Nützlichkeit oder Sozialverträglichkeit legitimiert werden. Und es steht der perfekte Knebelmechanismus zur Verfügung für alle, die anderer Meinung sind.

Für diesen Kunstgriff muss natürlich die Komplexität der Wirklichkeit und damit die Wirklichkeit selber ignoriert werden. Der Wunsch überformt die Wirklichkeit, ersetzt sie durch Virtualität. Eine solche virtuelle Moral schert sich nicht um Fragen wie: ‚Für wen wird gut gehandelt?‘, ‚Welche Legitimation steht dafür zur Verfügung?‘, ‚Hat es der Behandelte überhaupt verdient?‘, ‚Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem angeblich guten Handeln für ihn selbst oder für Dritte?‘

So aber wird nicht nur sozialer Fortschritt, sondern selbst die Aufrechterhaltung des bisher Erreichten verhindert. Eine soziale Evolution, solange sie nicht wie bei uns schon geschehen dem Niedergang zum Opfer gefallen ist, funktioniert wie die biologische: Verhaltensweisen, die der Gruppe weniger nützen, werden abgelegt und durch bessere ersetzt. Dies geschieht in einem offenen Wettstreit der Interessen und mit diversen Härten und Rückschritten, aber es geschieht. Eine soziale und/oder eine arbeitsteilige Gesellschaft entwickelt beispielsweise größere Produktivkräfte als der Feudalismus oder der Frühkapitalismus (oder eben der regierende Postkapitalismus) und macht zudem mehr Spaß.

Die Gesetze der Evolution haben aber die Humanisten noch nie groß interessiert. Tatsächlich treffen diese sich hier mit den Kreationisten, die für den Menschen und seine Natur ganz eigene Regeln erfunden haben. Mit willkürlichen Setzungen von höheren Mächten oder einer ‚Seele‘ behelfen sie sich, wo Argumente oder das Verständnis für die Abläufe der Welt fehlen. Die entsprechende Setzung der Humanisten ist die Aushebelung der bisweilen schmerzhaften Evolution durch das ‚Gutsein’. Der Humanismus ist ein verkopfter, missglückter Klon der Evolution. Doch ohne Evolution, so einfach ist das, geht unabhängig von der Motivation der Akteure alles mit erschreckender Konsequenz den Bach runter.

Letztlich ist die menschliche Natur ein Fressen und Gefressenwerden, bei dem es der Evolution als einziger vorstellbaren Kraft möglich ist, die Abhängigkeit von Einzelinteressen durch die von Gruppeninteressen zu ersetzen. Die Gruppe kümmert sich um die Alten und Schwachen und sorgt für sozialen Ausgleich – nicht, weil es von humanistischen Predigern gefordert wird, sondern weil es gesellschaftlich nützlich ist. Das Kollektiv ist jedem Individuum, besonders in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, immens überlegen. Wenn es der Gruppe gut geht, kann sie sich Menschenfreundlichkeit leisten und wird davon profitieren. Eine Win-win-Situation. Wenn die Gemeinschaft aber im Interesse und zum Vorteil Einzelner oder Weniger oder von Außenstehenden unter dem Deckmantel der Humanität geschädigt wird, ist die Menschlichkeit das erste, das verloren geht.

Unsere gesamte Gesellschaft gleicht dem Leben eines archaischen Stammes an einem Wasserloch. Es können nur die leben, die vom Wasserloch und der von ihm ermöglichten Ökologie ernährt werden. Wenn das Wasser nicht reicht, weil man über seine Verhältnisse lebt, beispielsweise unbeschränktes Wachstum zulässt oder zu viele Fremde integriert, welche der Gruppe nicht weiterhelfen, werden Menschen verhungern und verdursten – mit oder ohne Humanismus.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

24.09.2015 22:49
#2 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Ich halte nicht viel vom Etikett "Humanismus".
Politische Gruppierungen von stramm links bis rechts bedienen sich dessen um sich auf ein unangreifbar moralisierendes Podest stellen zu können.
Der Zweck ist derselbe wie auch bei den Religionen.
Man will eben sein überlegenes und überhebliches Süppchen kochen.
Klar brauchen wir Humanität - aber was soll dieser ideologisch missbrauchte Begriff Humanismus überhaupt sein?

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.036

25.09.2015 09:51
#3  Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Alles muss der Kritik unterworfen sein, auch der "Humanismus". Er fußt auf dem "klassischen Humanismus" der griechischen und römischen Philosophen vor zweieinhalbtausend bis zweitausend Jahren. "Alles fließt" aber, gewinnt neue Erkenntnisse und kann sich verbessern. Darum gibt es den "evolutionären Humanismus", mit Julian Huxley durch die Niederschrift der Menschenrechte begründet! Der evolutionäre Humanismus ist kein Fixum, sondern soll immer diskutiert und ggf. verbessert werden!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.09.2015 11:18
#4 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #3
Alles muss der Kritik unterworfen sein, auch der "Humanismus". Er fußt auf dem "klassischen Humanismus" der griechischen und römischen Philosophen vor zweieinhalbtausend bis zweitausend Jahren. "Alles fließt" aber, gewinnt neue Erkenntnisse und kann sich verbessern. Darum gibt es den "evolutionären Humanismus", mit Julian Huxley durch die Niederschrift der Menschenrechte begründet! Der evolutionäre Humanismus ist kein Fixum, sondern soll immer diskutiert und ggf. verbessert werden!


Das mag alles gut und soweit recht sein. Nur leben wir heute in einer anderen Wirklichkeit, als vor 2000 Jahren, in welcher die Idee des Humanismus eine Revolution gegenüber dem Faustrecht dominierender Gesellschaftssrukturen gewesen sein mag. Nach nach den heutigen Erkenntnissen über die Wirklichkeit jenseits der eigenen (subjektiven) Wirklichkeitsinterpretation, ist die Idee des edlen Humanismus wohl auch nur eine widersprüchliche Selbsttäuschungsideologie, die sich nur dann
gesamt-gesellschaftlich durchsetzen ließe, wenn inhumane Gesetzesverordnungen anwendet. Auch beweisen die sogenannten humanistische Hilfsleistungen an die Drittweltlände, dass sie das eigentliche Ziel, den Menschen dort zu helfen ins genau Gegenteil verkehren. Auch sonst scheinen die großartigsten technischen und Wissenschaftlichsten Leistungen der Menschheit nicht auf humanistischen Grundlagen zurück zu führen zu sein, sondern auf die viel weniger humanistischen Strategien der Konfliktbewältigung und des Imponiergehabes.
Die Idee des evolutionären Humanismus ist dann wohl auch nur eine Träumerei, das sich das menschliche Ego immer dann besonders gut entwickelt, je mehr man es zu unterdrücken versucht. Die derzeitige Wirklichkeit in der wir gerade leben ist ein besonders deutlicher Beleg dafür.
Vor allem auch, weil Ideologien welche das Ego übernatürlich rechtfertigen, derzeit gerade besonders auf dem Vormarsch sind und daher die Evolution des evolutionären Humanismus wohl weit in die Zukunft verschiebt, in der nach dem großen narzisstischen Knall (Weltkrieg) dann vielleicht noch ein paar "Hansel" von uns übrig sind.

Es mag zwar paradox klingen, aber das menschliche Ego entwickelt sich immer dort am besten, wo es systematisch unterdrückt wird. Religionsgemeinschaften, die das Ego des einzelnen unterdrücken, sind daher immer Anlaufstellen für Menschen mit einem schwachen Eigen-Ego. In dem dieses schwache Ego sich dann der Belastung der Unterdrückung aussetzt, bläht es sich mit der Zeit auf, wie schwache Muskeln in einem Fitnessstudio, die dann mit Gottes Rechtfertigung jeden würgen dürfen, der sich an den göttlichen Blähungen stört.

Und ich denke, dass wir das alles längst wissen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.036

25.09.2015 12:03
#5  Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Perquestavolta
Auch beweisen die sogenannten humanistische Hilfsleistungen an die Drittweltlände, dass sie das eigentliche Ziel, den Menschen dort zu helfen ins genau Gegenteil verkehren.

Bauen wir Brunnen und Schulen. Fragen wir doch mal die afrikanischen Lehrer und Soziologen, bevor wir so großherzig loslegen. Die Abfütterungsmanie des 20. Jahrhunderts war zu kurzfristig gedacht. Und was machen wir jetzt? Am besten: besser.

Zitat
Auch sonst scheinen die großartigsten technischen und Wissenschaftlichsten Leistungen der Menschheit nicht auf humanistischen Grundlagen zurück zu führen zu sein, sondern auf die viel weniger humanistischen Strategien der Konfliktbewältigung und des Imponiergehabes.

Abfallprodukte der militärtechnologischen Innovationen. Kriege sind scheiße, aber leider ist es immer noch notwendig, damit drohen zu können. Aber der Innovationsdruck ist auch in der zivilen Produktion da.

Zitat
Die Idee des evolutionären Humanismus ist dann wohl auch nur eine Träumerei, das sich das menschliche Ego immer dann besonders gut entwickelt, je mehr man es zu unterdrücken versucht. Die derzeitige Wirklichkeit in der wir gerade leben ist ein besonders deutlicher Beleg dafür.

Ich glaube, dass dein Fixum eines "menschlichen Ego" (als Egoismus) "eine Träumerei" ist...

Kennst du ein besseres Ethikpaket als den Evolutionären Humanismus? Dann lass mich davon wissen.

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

25.09.2015 12:55
#6 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #5

Zitat von Perquestavolta
Auch beweisen die sogenannten humanistische Hilfsleistungen an die Drittweltlände, dass sie das eigentliche Ziel, den Menschen dort zu helfen ins genau Gegenteil verkehren.
Bauen wir Brunnen und Schulen. Fragen wir doch mal die afrikanischen Lehrer und Soziologen, bevor wir so großherzig loslegen. Die Abfütterungsmanie des 20. Jahrhunderts war zu kurzfristig gedacht. Und was machen wir jetzt? Am besten: besser.

Zitat
Auch sonst scheinen die großartigsten technischen und Wissenschaftlichsten Leistungen der Menschheit nicht auf humanistischen Grundlagen zurück zu führen zu sein, sondern auf die viel weniger humanistischen Strategien der Konfliktbewältigung und des Imponiergehabes.

Abfallprodukte der militärtechnologischen Innovationen. Kriege sind scheiße, aber leider ist es immer noch notwendig, damit drohen zu können. Aber der Innovationsdruck ist auch in der zivilen Produktion da.

Zitat
Die Idee des evolutionären Humanismus ist dann wohl auch nur eine Träumerei, das sich das menschliche Ego immer dann besonders gut entwickelt, je mehr man es zu unterdrücken versucht. Die derzeitige Wirklichkeit in der wir gerade leben ist ein besonders deutlicher Beleg dafür.

Ich glaube, dass dein Fixum eines "menschlichen Ego" (als Egoismus) "eine Träumerei" ist...


Das Ego ist nach meinen Verständnis eine nützliche und zweckdienliche Illusion.
Und die Brunnen, die "Wir" Ihnen bauen scheinen nutzlos zu sein, wenn wir nicht aufhören, die Länder der Dritten Welt mit billigen Resten unserer humanen Industriegesellschaft zu überfluten, weil sie bei uns keine Abnehmer haben.


Zitat von Gysi im Beitrag #5

Kennst du ein besseres Ethikpaket als den Evolutionären Humanismus? Dann lass mich davon wissen.
Ja, vielleicht, aber da der ideologische Humanismus mit sich selbst in seiner eigenen elitären Erkentnis-Konservenbüchse für immer und ewig zufrieden ist und sich allen anderen Erkenntnissen verweigert, muss man sich keine großen Hoffnungen machen, damit die Welt verändern zu können, falls man auch sonst keine Lust hat eine neue Religion zu gründen.

Und wenn man sich die Wirklichkeit (Welt) mal anschaut, dann sieht man ja selber, das die Maxime der Moral - welche wir Ethik nennen, nur ein theoretisches Ideal ist, das jeder für sich gepachtet zu haben meint, der nicht einfach nur zu den Guten zu gehört, sondern sogar noch zu den noch Besseren gegenüber der einfachen primitiven Guten.

Nach meinen eigenen Beobachtungen stecken hinter den großen Rednern des Ethikpostulats, dann meist auch nur "kleine Wichser", die es mit der eigenen Moral bei weitem nicht so ernst nehmen, wie mit der Moral anderer Leute. Und es kommt auch gar nicht selten vor, dass die Apostel der Ethik oftmals auch noch andere ethische Probleme haben, als mit der eigenen sexuellen Orientierung.

Engels war ausbeuterischer Kapitalist, ohne dessen Geld, Marx sein humansoziologisches Lebenswerk wohl erst nach seinem eigenen Tod fertig gekriegt hätte.. Aber vielleicht hatte Engels ja einfach nur ein schlechtes Gewissen und war eigentlich ein guter Mensch.. wer kann das heute noch feststellen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.036

25.09.2015 15:27
#7  Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Perquestavolta
aber da der ideologische Humanismus mit sich selbst in seiner eigenen elitären Erkentnis-Konservenbüchse für immer und ewig zufrieden ist und sich allen anderen Erkenntnissen verweigert,

Dafür haben wir doch den Evolutionären Humanismus.

Zitat
das die Maxime der Moral - welche wir Ethik nennen,

Oh, nono. Moral sind die Ge- und Verbotspakete, nach denen man zu leben hat, und die Ethik ist das Ergebnis kritisch durchprüfter Moral. Der Ethiker hat ein kritisches Verhältnis zu seiner eigenen per Erziehung internalisierten Moral.

Zitat
Nach meinen eigenen Beobachtungen stecken hinter den großen Rednern des Ethikpostulats, dann meist auch nur "kleine Wichser", die es mit der eigenen Moral bei weitem nicht so ernst nehmen, wie mit der Moral anderer Leute. Und es kommt auch gar nicht selten vor, dass die Apostel der Ethik oftmals auch noch andere ethische Probleme haben, als mit der eigenen sexuellen Orientierung.

Hast du jemand Bestimmtem in Verdacht? Wenn nicht: Fühlst du dich durch die Ethiker bedrängt, unterdrückt? Auf jeden Fall bereiten sie dir ungute Gefühle. Warum?

Zitat
Engels war ausbeuterischer Kapitalist, ohne dessen Geld, Marx sein humansoziologisches Lebenswerk wohl erst nach seinem eigenen Tod fertig gekriegt hätte..

1. Man ist nicht als Kapitalist per se "böse". Sondern auch nur ein relativ ohnmächtiges Teil in dem ganzen Getriebe namens "Kapitalismus". Ein Kapitalist alleine kann nicht das ganze System überwinden.
2. Marx HAT sein Werk nicht zuende gebracht, bei weitem nicht! Er ist mit 64 gestorben.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

12.10.2015 16:27
#8 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2004 könnte angesichts der wachsenden Zuwanderung aus islamischen Ländern wieder vermehrt in den Fokus rücken und für entsprechende Mehrausgaben sorgen. Demnach darf bei einem anerkannten Asylbewerber auch »eine staatlich anerkannte Zweitfrau« eine Aufenthaltserlaubnis beanspruchen und dann Sozialhilfe beziehen.

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz erklärte damals, daß bei einem ein irakischer Flüchtling mit zwei Ehefrauen beide die gleichen Ansprüche auch in Deutschland genießen. Dabei wurde bei der Bewertung der Eheverhältnisse juristisch das Recht des Heimatlandes als dann auch hier weiter gültig herangezogen, obwohl das deutsche Recht nur eine Ehe zuläßt.

Das Urteil lautet: »Ist ein politischer Flüchtling nach dem Recht seines Heimatlandes gültig mit zwei Ehefrauen verheiratet, von denen die erste bereits über eine Aufenthaltsbefugnis verfügt und die zweite aufgrund von Duldungen seit mehreren Jahren an der Lebensgemeinschaft teilhat, so kann die Ausländerbehörde gehalten sein, auch der Zweitfrau (trotz Sozialhilfebezugs) eine Aufenthaltsbefugnis zu erteilen.«

Geklagt hatte damals die Zweitfrau. Das Verfahren ging durch zwei Instanzen. Am Ende hatte der Staat als Beklagte die Kosten der Verfahrens zu tragen und mußte entsprechend handeln. Bei dem Fall bezogen bereits der Mann und die eine Ehefrau Sozialhilfe. Streitpunkt war, daß das örtliche Sozialamt einer zweiten Frau keine Gelder gewähren wollte und auch einer Drittfrau und einer Viertfrau nicht.

Fragen läßt sich, ob aufgrund dieses Urteils bald weitere Zeitgenossen hinsichtlich einer Diskriminierung klagen. Zum einen darf der deutsche Staatsbürger schließlich traditionell nur einen Ehepartner haben, während Migranten aber im Rahmen der Sozialsstaatlichkeit zwei haben dürfen oder mehr. Zum anderen läßt der Islam bis zu vier Ehefrauen zu.

Dabei können sich Muslime auf Sure 4,3 des Koran stützen, wo es heißt: »...nehmt euch als Frauen, was euch gut erscheint, zwei oder drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, ihnen nicht gerecht werden zu können, heiratet nur eine…«

Einschränkung ist also, daß man als Mann mehr als eine Frau versorgen können muß. Eine Frage, welche anders als in islamischen Gesellschaften ohne entsprechende Regelungen der deutsche Sozialstaat abnimmt... er breitet seine Arme über alle aus, ob sie ohne eigene Schuld oder auch bewußt nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten.

Lukrez Offline




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13.10.2015 21:30
#9 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Ich sehe die hinter dem Humanismus verborgene Ideologie zunehmend kritisch und betrachte sie inzwischen gar als eine Art von Religion.
Ich teile hier viele Kritikpunkte mit dem britischen Philosoph John Gray:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69277681.html
Gray: Mir geht es darum, die menschliche Beschränkung aufzuzeigen und anzuerkennen. Der Mensch hat keinen Anspruch auf eine gottähnliche Sonderstellung in der Natur. Deshalb plädiere ich für eine Abkehr von unserer Selbstüberhöhung, vom Anthropozentrismus, als könnten wir immer und überall die Herren unseres Schicksals sein. Wir Menschen können die Welt nicht retten, doch das ist kein Grund zu verzweifeln. Wenn Sie so wollen, drehe ich die berühmte elfte These von Marx zu Feuerbach um: Es geht nicht darum, die Welt zu verändern, sondern darum, sie richtig zu sehen.
-
Gray: Es gibt keine Kohärenz, keinen Fortschritt in der Geschichte der Menschheit in der Art, wie Hegel und später Marx dies annahmen. Die Geschichte ist nicht die stetige Entfaltung der Vernunft.
-
Gray: Das westliche Denken hat so etwas wie einen säkularen Monotheismus entwickelt. Die Idee des Fortschritts in der Geschichte ist der ins Säkulare gewendete Glaube an die Vorsehung.


Heutzutage führt man Kriege für die Humanität. Man glaubt, Demokratie herbeibomben zu können. (die Spezialität der USA und Europas!) - das Ergebnis gleicht dann aber genau den Religionskriegen!
Syrien, Libyen, Irak und Afghanistan sind ein gutes Beispiel...
Auch Frau Merkel beruft sich ja immer auf ihr humanistisch-religiöses Weltbild und führt Deutschland und Europa in die Katastrophe...

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(Lukrez)

Gysi Offline

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13.10.2015 21:52
#10 Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Lukrez
Gray: Es gibt keine Kohärenz, keinen Fortschritt in der Geschichte der Menschheit in der Art, wie Hegel und später Marx dies annahmen. Die Geschichte ist nicht die stetige Entfaltung der Vernunft.

Und von was soll Politik geleitet sein? Von der Unvernunft? Oder überhaupt nicht geleitet? Oder nur noch von ökonomischen Interessen der Mächtigen? Weil das nun mal so ist?

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

13.10.2015 22:02
#11 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Wenn Humanismus übertrieben wird, erreichen wir mit dieser Übertreibung das Gegenteil!
Wir sollten auch unsere Interessen als "Zahlmeister" vernünftig anmelden, zumal wir der großzügige Gastgeber für die Zuwanderer sind.
Unsere Identität (!) sollte wirksam geschützt werden, indem wir die für uns bisher bewährten Regeln auf unserem Territorium nicht nur lau bekanntgeben, sondern auch konsequent verteidigen und durchsetzen.

Zitat: In großen Dingen allen gefallen, ist schwer.
Solon
(um 640 - 560 v. Chr.), altgriechischer Gesetzgeber, Gesetzeslehrer, größter der Sieben Weisen und Dichter


Ich füge hinzu: Jedermanns Freund ist niemandes Freund!
Man kann sich nicht drücken, es ist mit Entscheidungen - zugegeben - ziemlich unbequem.

Wer es noch nicht gemerkt hat:
Egal, was man in schwierigen Situationen tut, es gibt Kopfschütteln und Schulterklopfen gleichzeitig. Lob und Tadel sind unentschieden.

Da müssen Entscheidungsträger in exponierter Stellung durch!

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

27.10.2015 15:53
#12 RE: Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Die Entfernung zu Hitler bestimmt aus Sicht eines internationalen Linken den Grad des eigenen Humanismus. Doch dieser sich so definierende Humanismus, der letztlich eher als politischer Anstand im Sinne eines „Linken“ begriffen werden muss, stellt eine Falle dar. Eine Falle, weil der internationale Linke die erste falsche Weggabelung schon gegangen ist: Er denkt in Klassen und damit ebenfalls im Kollektiv.

Den Hitler im Kopf


Hitlers Überhöhung des deutschen Volkes, oder vielmehr der „arischen Rasse“ hat bei Linken zur Folge, dass diese aus dem Willen heraus, sich möglichst weit von Hitler zu entfernen, die „arische Rasse“, als das Übel schlechthin anschauen müssen (!), um die notwendige Distanz zu Hitlers Gedankenwelt einzuhalten. Je weiter man sich von Hitler entfernt desto besser. Doch bleibt für diesen Abstand dem Linken nur der Käfig des kollektivistischen Denkens. Hitler, der nationale Sozialist, ist für die Überzeugungen eines „Linken“ derart zentral, dass der Antifaschismus als Antrieb linker Politik verstanden werden muss.

In diesem Gedankenstrang gefangen, ist der wahre „Antifaschist“ der, der gegen das Hitlerkollektiv, das „arische Volk“ Position bezieht. Aus diesem Grund kann aus linker Sicht Rassismus nur von Weißen und damit von „Ariern“ ausgehen. Rassismus wie er etwa von der New Black Panther Party ausgeht, ist in der linken Gedankenwelt nicht existent. Stattdessen betreiben Linke solche Kampagnen wie „Kritisches Weißsein“ (metropolico berichtete). Dabei geht es darum darzustellen, welches Unglück die „Weiße Rasse“ über die Menschheit gebracht hat.

Hitlers Wahn, nur mit umgekehrten Vorzeichen

Wenn Gysi also begrüßt, dass die Deutschen aussterben, weil damit auch die Nazis aussterben, zeigt er, dass er die gleiche Denkrichtung wie Hitler einschlägt. Nur will er nicht das Kollektiv Volk, sondern das in linker Sicht bestehende Konkurrenzkollektiv „Klasse“ zum „revolutionären Sieg“ verhelfen. Wenn Gregor Gysi sich feindselig gegenüber dem Volk im Sinne Hitlers zeigt, geht er gefühlt in Opposition zu jedem Nazi.

Gysi betreibt damit Hitlers Politik; nur mit umgekehrten Vorzeichen. Er ist sozusagen der Negativ-Hitler. Aber der Hitler bleibt ihm. Kein Wunder, denkt er doch wie dieser.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.036

27.10.2015 17:07
#13 Humanismus und seine ideologischen Schwächen. Antworten

Zitat von Reisender
Aus diesem Grund kann aus linker Sicht Rassismus nur von Weißen und damit von „Ariern“ ausgehen.

Das ist die klägliche Denkart etlicher Linker, da gebe ich dir Recht!

Zitat
Wenn Gysi also begrüßt, dass die Deutschen aussterben, weil damit auch die Nazis aussterben,

Das sagt Gregor Gysi? Glaube ich nicht!

Mir persönlich ist es wurscht, ob "die Deutschen" überleben. Ich will, dass die Menschen überleben und sich weiterentwickeln. Ich will, dass die Demokratie überlebt und sich weiterentwickelt! Als Antirassist bin ich zudem der Auffassung, dass die Deutschen nicht das Hitler-Gen in sich haben und daher ein Lebensrecht haben wie alle anderen Völker auch.

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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