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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 846 mal aufgerufen
 Jüdische Politik und Kultur
gapping Offline



Beiträge: 613

25.09.2015 13:11
Das Problem der jüdischen Religion antworten

und deren fundamentalistische Auslegung.
Wer nun im Einzelnen für die Erfindung Jahwes Beiträge leistete wird nicht zu ermitteln sein. Die zeit des Stammvaters der monotheistischen Religionen, des Ibrahim/Abraham liegt zu weit zurück. Die geschichte die sich um Jahwe rankt, ist geschmückt mit den Inhalten alter nicht-jüdischer Kulturen, wie etwa dem Gilgamesch-Epos, die aus Plausibilitätsgründen übernommen wurden. So musste ein erfundener Gott mit Geschichten behaftet sein und am besten, wie meist bei den abergläubischen Religiösen, wundertätig sein.
Wenn heute auf ein Wunder aufmerksam gemacht wird, finden sich in der Regel stets natürliche Gründe für Erscheinungsbilder, während dahin ausgerichtetes Gedankengut in der Regel als Phantasterei, Ausrede oder Lüge daher kommt.
Das weiß die rechtsnationale Regierung Netanyahus auch, die sogar die Schwierigkeiten mit den fundamentalistischen Religiösen beim Namen nennt. Solange aber eine fundamental-religiöse Partei an der israelischen Regierung sitzt wird es keine Entwarnung vor den Gefahren gegen den jüdischen Staat(mit über 1 Million Muslimen)geben. Es gilt bei den Religiösen das Prinzip des russisch Roulette, des Alles oder Nichts, denn was sie erwartet ist ja günstigenfalls das Paradies und weshalb sollten die vor dem Tod zurückschrecken. Hier sieht man sind alle gleich, die Muslime die nichts zu verlieren haben, die Evangelikalen die nichts zu verlieren haben und in allen derselbe Wutstau auf den jeweils anderen, der sich dann und wann entlädt, aber zwangsläufig ohne Befreiung, ohne Genugtuung und ohne Willen sein muss. Da es sich um willenlose Geschöpfe handelt, die nicht mehr sehen können, dass die Welt als Gesamtorganismus eigentlich alle Möglichkeiten birgt, ein erfülltes Leben zu führen, muss die Frage kommen: Wer verhindert das. Es sind die Religionen und die aus ihnen entstandenen Ordnungen und Lehren.
Das weiß man, seit Epikur mindestens, aber auch die ordnungssuchenden in Griechenland und Rom vor und nach Epikur haben an das Verelendungsprinzip durch Religionen gedacht, die sowohl die Verelendung im Geist und am Körper kannten. Sie haben nicht umsonst jene Modelle für Figuren und Büsten entworfen, die noch heute als edel und ideal gehandelt werden.

Gruß gapping

Reklov Offline




Beiträge: 2.982

24.08.2016 12:30
#2 RE: Das Problem der jüdischen Religion antworten

Zitat
Die geschichte die sich um Jahwe rankt, ist geschmückt mit den Inhalten alter nicht-jüdischer Kulturen, wie etwa dem Gilgamesch-Epos, die aus Plausibilitätsgründen übernommen wurden.

gapping,

... bis heute, so konnte ich lesen, streiten die Experten, ob die Genesis oder das Gilgamesch-Epos älteren Ursprungs ist.

Zitat
Da es sich um willenlose Geschöpfe handelt, die nicht mehr sehen können, dass die Welt als Gesamtorganismus eigentlich alle Möglichkeiten birgt, ein erfülltes Leben zu führen, muss die Frage kommen: Wer verhindert das. Es sind die Religionen und die aus ihnen entstandenen Ordnungen und Lehren.

Soweit ich weiß, stimmen sich die Lehren der meisten Religionen auf das Gute im Menschen ein.
Sie fordern u.a. zum Teilen und zur Nächstenliebe auf.
Wer heute das Elend unter die Massen bringt, ist der brutale Kapitalismus mit seinen menschenverachtenden Regeln, die besonders dort wüten, wo soziale Reformen nicht in Angriff genommen wurden.
In Deutschland wurde z.B. schon früh eine weitsichtige Sozialversicherung eingerichtet, deren Anfänge ins Deutsche Kaiserreich (1845) zurückgehen.
Das Wirtschaftssystem der Antike (auch unter den Juden!) funktionierte nur mit Hilfe der vielen rechtlosen Sklaven, welche etwa 2/3 der Bevölkerung ausmachten.-

(Übrigens: Ein bekannter Senior aus der Wall Street sagte einmal, dass alle Banken und Unternehmen von der KK nur lernen könnten, wie man mit Geld umgeht, denn diese habe ihr gewaltiges Vermögen durch alle Krisen und Kriege der letzten Jahrhunderte sicher hindurch manövriert.)

Gruß von Reklov

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