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Dieses Thema hat 75 Antworten
und wurde 6.503 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Sethos Offline




Beiträge: 51

16.05.2006 16:36
#26 RE: Platon und die Demokratie antworten

Da stimm ich dir zu.

Zur Definition: Deine sagt aus, dass Gerechtigkeit zum Wohle der Gesellschaft dient. Kann nicht jedoch nicht auch gerade die Gesellschaft ungerecht sein? Es war immerhin die Gesellschaft, die die Menschen unter Aufhetzung der Kirche im Mittelalter gemordet hat. Wie soll Gerechtigkeit existieren, wenn jeder eine andere Vorstellung von Gerechtigkeit hat? ISt Gerechtigkeit in der Natur zu finden? Nein. In der Natur existiert sowas nicht, da dort alles nach einem Prinzip des Stärkeren und der Lebensgemeinschaft funktioniert. Bei uns Menschen ist es ähnlich, also zeigt uns bereits die Natur, dass es Gerechtigkeit nicht als Sachverhalt, sondern nur als "Ansicht" gelten kann. Gerechtigkeit ist damit eine Erfindung der menschen um ein Bild des Einklangs zu liefern. Jedoch ist Gerechtigkeit eine Utopie, die nicht nur unerreichbar, sondern auch unvorstellbar ist. Denn allein unsere Gedanken könnte für eine andere Person schon ungerecht sein. Das einzige was es gibt ist die Moral. Diese ist entweder von jedem selbst aufbaubar (was ich anwende) oder ein auferlegtes bild der Mehrheit, an das man sich halten kann oder dagegen rebellieren kann. Dies ist jedem selbst überlassen.
Gruß
Sethos
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Man brauchte tausend Jahre um die Botschaft des Gekreuzigten zu verbreiten. Die nächsten tausend Jahre werden unser sein.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

17.05.2006 13:55
#27  Platon und die Demokratie antworten

Die Natur kennt kein Recht, richtig! Das Recht ist ja auch keine tierische, aber auch keine göttliche, sondern eine menschliche Katrgorie.
Als was bezeichnest du denn unser Rechtssystem, Sethos? Könnte man es nicht auch einfach abschaffen, ohne dass das jemand merkt? Oder könnte man es nicht mit einem besseren Rechtssystem ersetzen?

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

freily ( Gast )
Beiträge:

17.05.2006 14:35
#28 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Gysi
Die Natur kennt kein Recht, richtig! Das Recht ist ja auch keine tierische, aber auch keine göttliche, sondern eine menschliche Katrgorie.
Naja, dass G*TT SEIN RECHT in der Torah festlegte betone ich nicht extra, nur der Gehorsam und das Vertrauen (Glaube) fehlt den Menschen dazu.!
Die Naturgesetze sind fundamental das Recht der Natur, oder nicht

Sethos Offline




Beiträge: 51

17.05.2006 16:46
#29 RE: Platon und die Demokratie antworten

@Freily: Es gibt nur ein Gesetz. Das Gesetz des Lebens. Vor allem seins zu schützen und zu behalten. Das ist das Naturgesetz. An die Gesetze deines Gottes halte ich mich nicht, denn ich sehe sie als Unrecht. Allein schon, dass er mir in seinen Geboten den Kontakt zu anderen Göttern verbietet und nicht einmal seine Existenz belegt, halte ich für Manipulation. Siehst du wie verschieden die Ansichten von Recht und Unrecht sind?

@Gysi: Das Rechtssystem abzuschaffen hätte die Folge, dass eine Macht abdankt und eine neue entsteht. Somit würden sich die meisten Menschen dem nächsten System und den neuen Gesetzen unterwerfen müssen. Dadurch entsteht jedoch kein RECHT. Glaubst du wir werden geboren um irgendwelche Rechte zu haben? Wir haben nur den Kampf ums Überleben hinter uns gelassen. Wir können leben ohne Angst zu haben gefressen zu werden, da wir keine Fressfeinde mehr haben. Das Rechtssystem ist nichts weiter als die menschliche Rangordnung. Es ist jedoch heutzutage leider fast unmöglich die hohe Macht zu stürzen um selber mächtig zu werden. Das System ist zu verstrickt. Was ich jetzt sagen will, ist das es keinen RECHTSSTAAT, sondern nur ein SYSTEM gibt.
Nun wieder meine Frage:
Wenn nun ein "totalitäres" System existiert, wer tut dann Unrecht, der Staat oder Menschen die dagegen rebellieren.
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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

17.05.2006 17:52
#30 Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Nun wieder meine Frage:
Wenn nun ein "totalitäres" System existiert, wer tut dann Unrecht, der Staat oder Menschen die dagegen rebellieren.

Wenn alles nur nach den Naturgesetzen ginge, hätte sich die menschliche Gesellschaft nicht entfalten können, die vom Schutz der Kapitalanlagen und Humankapitalanlagen (Bildung, Arbeitskräfte, Know how) lebt. Unsere Produktionsweise lebt zwar von der Natur, sie unterscheidet sich aber von der biologischen Produktion, und zwar so sehr, dass sie mit dem Faustrecht als Naturrecht nicht hinkäme - sie braucht ein anderes Recht!

Wer hat unrecht, das totalitäre System oder die Freiheitskämpfer? Kommt drauf an, wo du stehst... Es kommt auf deinen Standpunkt an. Aber wenn man sich darum bemüht, allen zu dienen und allen Zugang zur Rechtsbildung zu öffnen - wie in der Demokratie - dann ist wohl die beste Lösung gefunden.

Gysi
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freily ( Gast )
Beiträge:

18.05.2006 10:32
#31 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Sethos
@Freily: Es gibt nur ein Gesetz. Das Gesetz des Lebens. Vor allem seins zu schützen und zu behalten. Das ist das Naturgesetz. An die Gesetze deines Gottes halte ich mich nicht, denn ich sehe sie als Unrecht. Allein schon, dass er mir in seinen Geboten den Kontakt zu anderen Göttern verbietet und nicht einmal seine Existenz belegt, halte ich für Manipulation. Siehst du wie verschieden die Ansichten von Recht und Unrecht sind?
Das Narrensmily gebe ich Dir zurück Sethos.
Denn das Du manche Dinge in einem anderen Blickpunkt betrachtest, heißt noch lange nicht, dass ich ein Narr bin, weil ich deinen Ansichten keine Folge leiste.
Deine Ansicht, dass der EWIGE G*TT Israels Dir den Kontakt zu anderen Göttern verwehrt ist schlicht ergreifend unrichtig, Du tust es ja und gibst selber zu, den Gehorsam zu verweigern.

Der EWIGE verbietet es nicht anders zu denken, ER verweist nur auf die Konsequenzen, weil ER weis, dass es keinen anderen G*TT gibt ausser IHM und die Engel sind mit Verlaub gesagt keine Götter sondern seine Geschöpfe und damit Gottessöhne.
Über was Du dich eu-chauffierst, ist lediglich der Umstand, dass ein überdimensionales Wesen Dir Verhaltensvorschläge für dein Leben unterbreitet die nicht in deine Vorstellungswelt passen, weil Du nicht die Liebe eines Vaters zu seinen Kindern darin erblicken magst, denn Können würdest Du es, aber das Wollen ist dein Problem.
Das ich viel Leid erfahren habe als Kind, lag in der Sache begründet, dass Menschen oft nur durch Leid erkennen können, dass das Glück ein wertvolles Gut ist und keineswegs selbstverständlich.

Zum anderen tituliert dieser G*TT so eine Einstellung nur deshalb als Böse, weil ER dem Menschen durchaus den Verstand gab, seinen Willen zu erkennen, die Dinge sozu betrachten wie sie objektiv wirklich sind, wir aber eher subjektiv entscheiden.

Das sehr vieles falsch verstanden wird aus der Schrift erlebe ich fast jeden Tag, weil keiner den Sinn erkennt, dass uns der EWIGE so hinstellt, wie ein Vater seinen Sohn hinstellt um ihm die ersten Schritte des Lebens zu vermitteln.
Manche Kinder bleiben stehen und manche laufen los, auch wenn sie instinktiv erkennen, dass sie auf die Nase fallen.
Aus diesen Gründen betrachtet überrascht mich deine Sicht der Dinge nicht, da ich sie auch in der Jugend durchdachte und mich innerlich schüttelte.

Seine Existenz belegte der EWIGE G*TT durch seine Gesetze der Natur, die mathematisch wie auch physikalisch nachvollziehbar sind. ER ließ sich sogar herab und übergab einem Menschen persönlich sein Gesetzeswerk, dass in seiner Brillanz mit nur 613 Artikeln auskommt, wo die Menschen über 85.000 Anordnungen benötigen hier in Deutschland.
ER belegt auch seine Existenz dadurch, dass ER den Menschen entscheiden ließ, ob er erkennend wird in GUT und BÖSE und stoppte den Satan nicht, sondern erlaubte, dass die GIER des Menschen nach Macht offenbar wird.

Also Du siehst, das Hauptargument der Menschen, ob Ungläubig oder Gläubig, - und das ist ein Faktum, - ist immer subjektiver Natur. - Warum? Weil wir den unsichtbaren Teil des Multiversums nur an den Auswirkungen erkennen können und nicht die Fähigkeit besitzen, alles mit den Augen betrachten zu können.

Nur sage ich dazu, dass es einen Punkt gibt, ab wo sich der Mensch entscheiden muß die Objektivität zu verlassen, um in den unsichtbaren Bereich der Mentalität eindringen zu können, die uns der EWIGE G*TT durch das Bewußtsein ermöglicht ohne uns selbst verleugnen zu müssen, dies ist der Punkt, wo unser Unterschied zum Tier eintritt.

Die Christenheit lehrt im Gegensatz dazu, dass man sich selbt verleugnen müsse um G*TT zu erkennen, sie protegiert also den blinden Glauben wegen der besseren Massenkontrolle.

Abschließend vertrete ich die Meinung, das der jüdische Gedankenweg ein Weg wäre, der die geistige Vervollkommnung bewirken könnte. Die Ansicht dazu stellt sich nicht, wenn man die Kriterien zur geistigen Vervollkommnung selber stellen will.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

18.05.2006 11:23
#32 RE: Platon und die Demokratie antworten

@freily

Na freily, Du scheinst bereits wieder zur alten Form aufzulaufen.

In Antwort auf:
Seine Existenz belegte der EWIGE G*TT durch seine Gesetze der Natur, die mathematisch wie auch physikalisch nachvollziehbar sind.

Ersten ist diese Aussage aus wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, da die Naturgesetze in ihrer Absolutheit weder ganz erforscht, bewiesen noch nachvollziehbar sind. Zudem ist diese Aussage so allgemein, dass ich auch sagen kann, dass Gott seine Existenz im Regen heute Morgen belegt hat.

In Antwort auf:
dass in seiner Brillanz mit nur 613 Artikeln auskommt,

Heisst aber auch, dass er bei der Endkontrolle 613 Mängel festgestellt hat, da von Brillanz zu reden scheint mir doch etwas blauäugig. Zudem man einfach mal die Frage stellen muss, warum hat er nicht einfach den perfekten Menschen geschaffen? Ist eine unperfekte Schöpfung überhaupt göttlich?


In Antwort auf:
Also Du siehst, das Hauptargument der Menschen, ob Ungläubig oder Gläubig, - und das ist ein Faktum, - ist immer subjektiver Natur.

Genau, daher müsste auch der Gläubige fähig sein sagen zu können, ich glaube das es so ist, weiss es aber nicht da es nur mein subjektives Empfinden ist. Es könnte durchaus auch ganz anders sein. Diese Einsicht haben aber nur die Wenigsten hier.


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Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

18.05.2006 14:45
#33 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Fenris
@freily
Na freily, Du scheinst bereits wieder zur alten Form aufzulaufen.[Nur scheinbar, alter "Freund", nur scheinbar. Mein Problem ist, dass ich die verschriebene Schlafmaske nur halb bekommen habe und der Luftbefeuchter fehlte, was den Gebrauch durch eine Allergie einschränkt.
In Antwort auf:
Seine Existenz belegte der EWIGE G*TT durch seine Gesetze der Natur, die mathematisch wie auch physikalisch nachvollziehbar sind.

Ersten ist diese Aussage aus wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, da die Naturgesetze in ihrer Absolutheit weder ganz erforscht, bewiesen noch nachvollziehbar sind. Zudem ist diese Aussage so allgemein, dass ich auch sagen kann, dass Gott seine Existenz im Regen heute Morgen belegt hat. [Nana Fenris, Polemik ist doch nicht dein Ding, oder? Bei den Naturgesetzen meine ich natürlich die mittlerweile unstrittigen.*lächel*]
In Antwort auf:
dass in seiner Brillanz mit nur 613 Artikeln auskommt,

Heisst aber auch, dass er bei der Endkontrolle 613 Mängel festgestellt hat, da von Brillanz zu reden scheint mir doch etwas blauäugig. Zudem man einfach mal die Frage stellen muss, warum hat er nicht einfach den perfekten Menschen geschaffen? Ist eine unperfekte Schöpfung überhaupt göttlich?[Was ist Perfektion? Das was ich subjektiv möchte, oder entsprechend dem, was der Natur für eine Kraft gegeben wurde, uns zu ernähren. Im übrigen kann ein Gesetz auch als Regelkreis fungieren, hat also mit absolut Kontrolle nichts zu tun.! Bei deinem Wunsch wäre die Alternative ein biologisch programmierbarer Mensch ohne freien Willen, aber das will der EWIGE G*TT garnicht, ER schreibt uns dafür in einem NEUEN BUND nur seine Gesetze in unser Herz und in den Sinn, damit wir sie nicht vergessen können, also räume ich ein, dass eine gewisse Revision stattfinden wird, aber das wußte Er schon vorher.
Meine Vermutung: ER testet uns aus, wie weit wir es mit unserem freien Willen treiben.!
]
In Antwort auf:
Also Du siehst, das Hauptargument der Menschen, ob Ungläubig oder Gläubig, - und das ist ein Faktum, - ist immer subjektiver Natur.

Genau, daher müsste auch der Gläubige fähig sein sagen zu können, ich glaube das es so ist, weiss es aber nicht da es nur mein subjektives Empfinden ist. Es könnte durchaus auch ganz anders sein. Diese Einsicht haben aber nur die Wenigsten hier.[Nun, ich gehe in meinem Fall etwas weiter, da ich meinen Glauben sehr wohl über den Wissensgrad meiner Denkfähigkeit überprüfe, deshalb bin ich auch fähig Fehler einzugestehen, und wer meint, er müße deswegen über mich lachen, disqualifiziert sich selbst, denn Glauben ist nun mal eine "innere" Angelegenheit. Nur Fanatiker schwingen sich zum Stellvertreter G*TTes auf und meinen Andersdenkende richten zu dürfen. Nur G*TT darf Gericht sprechen, da er ALLES zuvor bereitgestellt hat und wir nur Nutznießer sind.
Also Du siehst es selbst, das rotgeschriebene sind meine Antworten.

Sethos Offline




Beiträge: 51

18.05.2006 22:30
#34 RE: Platon und die Demokratie antworten
@Freily: Der sogenannte Narrensmylie, war keine Anspielung auf dich, sondern nur ein Ausdrucksverstärker des kleinen Anteils Ironie, der im Satz steckte.
Wenn ich einen Smoking Smiley setze heißt es ja auch nicht, dass ich dich als Raucher bezeichne.
Ich wollte blos Ausdrücken, dass eben diese Ansichtsverschiedenheiten beweisen, dass es keine allgemeine Form von Recht und Unrecht gibt. Dies hat auch Gisy bei seinem letzten Beitrag erwähnt. Es ging rein um die Frage, was Recht und was Unrecht ist.

Ein Beispiel:

In Antwort auf:
Nur G*TT darf Gericht sprechen, da er ALLES zuvor bereitgestellt hat und wir nur Nutznießer sind.

Du würdest es wahrscheinlich gerecht finden, wenn dein Gott urteilt. Ich finde es ungerecht. Ich bin der Meinung, dass nur ich über mich urteilen kann. Klar würde ein "System" unter solchen Bedingungen nicht funktionieren, individuell kann man jedoch hierbei von Richtigkeit sprechen. Du hast in deinem letzten Beitrag behauptet, du würdest tolerant zu anderen Ansichten sein.
Dann müsstest du ja wissen, was ich meine.
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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

19.05.2006 08:38
#35 Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Du würdest es wahrscheinlich gerecht finden, wenn dein Gott urteilt. Ich finde es ungerecht.Ich bin der Meinung, dass nur ich über mich urteilen kann.
Das Recht muss stimmen, nach dem geurteilt wird. Das Recht hat auch was mit Maß zu tun. Und dieses Maß, Sethos, findest du offenbar nicht. Du kennst nur zwei Extreme: Gott oder ich. Beide Extreme können nicht Recht sprechen. Gott gibt es nicht (oder er ist das Synonym für Totalitarismus, den sich irgend ein Despot zueigen macht) und du kannst höchstens dein Anwalt, aber nicht dein Richter sein. Du kannst nicht über dich urteilen. Das können nur andere tun. Und gerecht urteilen kann man nur, wenn man die Rechtsbasis kennt => die vereinbarten Gesetze - oder die ernsthaft angestrebten Gesetze zum Schutz und Nutzen aller; niemals aber der ausschließliche Impuls des Eigennutzes und sonst nichts! Recht und Gesetz sind gesellschaftliche, kollektive Kategorien und nicht individuelle, egoistische!

Gysi
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beautyxxl Offline



Beiträge: 202

19.05.2006 09:06
#36 RE: Platon und die Demokratie antworten

gysi
die vereinbarten Gesetze - oder die ernsthaft angestrebten Gesetze zum Schutz und Nutzen aller; niemals aber der ausschließliche Impuls des Eigennutzes und sonst nichts! Recht und Gesetz sind gesellschaftliche, kollektive Kategorien und nicht individuelle, egoistische

Recht ist die Erfindung des Menschen und recht abstrakt:

a wird diese durch die Masse kontrolliert und Geuteilt! Aber, auch eine Masse kann sich Irren wie im Fall des Holokaustes. Solange wir kein Global einheitliches Rechtsyshem haben wird es Anrecht auf Recht nicht geben. Sondern nur die MAcht der Durchsetzung des Stärkeren zum Nutzen einer bestimmten Masse.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

19.05.2006 13:32
#37  Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Recht ist die Erfindung des Menschen und recht abstrakt:
Recht ist keine Erfindung der Menschen, Recht ist entdeckt worden. Es stand schon immer als Mosaiksteine in den Menschen geschrieben, und dieses Bild musste nur noch zusammengefügt werden. Unrecht ist, ganze Bevölkerungsgruppen aus der Bildgestaltung auszuklammern. Nur die Demokratie ist ein Rechtsstaat! Es kann verschiedene Rechtsformen und -inhalte geben. Einigkeit und Recht und Freiheit für jeden sind die Grundpfeiler eines Rechtsstaates. Er hatte seine Geburtsstunde in der Französischen Revolution. Vorher war man der Auffassung, dass Gott die Gerechtigkeit sei. Dan kamen die Menschen und zeigten, dass sie sie schon selber herstellen müssen - und können!

Gysi
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beautyxxl Offline



Beiträge: 202

19.05.2006 14:09
#38 RE: Platon und die Demokratie antworten

es Heißt Einigkeit und Recht und Freiheit für das d. Vaterland.

in der Französischen Revolution Gleichheit Brüderlichkeit und Freiheit.
vom Recht spricht da keiner.....

freily ( Gast )
Beiträge:

19.05.2006 14:45
#39 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Sethos
@Freily: Der sogenannte Narrensmylie, war keine Anspielung auf dich, sondern nur ein Ausdrucksverstärker des kleinen Anteils Ironie, der im Satz steckte.
Ich war nicht böse und habe es vmtl. nur falsch auf den Text angewendet. Ich bin auch nicht beleidigt Sethos, also bin ich friedlich, denn ich verstehe durchwegs deine Einstellung zu den Dingen und toleriere sie insoweit, da sie für mich nicht relevant sein können, da ich offensichtlich ganz andere Erfahrungsgrundlagen habe.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

19.05.2006 15:14
#40 RE: Platon und die Demokratie antworten

@freily

In Antwort auf:
Bei deinem Wunsch wäre die Alternative ein biologisch programmierbarer Mensch ohne freien Willen, aber das will der EWIGE G*TT garnicht,

Wie kommst Du zu dieser Definition, dass ein perfekter Mensch, ein biologisch programmierbares Individuum ohne freien Willen wäre. Meine ist es jedenfalls nicht! Dein Fazit, dass Gott den perfekten Menschen gar nicht will, basiert doch eher auf dem Prinzip, da er es nicht ist, ist es nicht gewollt. Damit ist meine Frage (es war kein Wunsch) aber nicht mal ansatzweise beantwortet.

Der perfekte Mensch als solcher ist nicht absolut zu definieren, höchstens relativ, aber es geht mir nur um die theoretische Perfektheit aus Sicht eines Schöpfers. Die ganze Schöpfung ausser dem Menschen scheint ein "perfekt" funktionierendes System zu sein, dass nur den Naturgesetzen, die ja für uns auch gelten, unterworfen ist. Beim Menschen scheint dieser Schöpfungsakt danebengegangen zu sein und musste im Nachhinein, meiner Ansicht wurde das sehr spät bemerkt,
korrigiert werden, indem er 613 Regeln/Artikel aufstellen musste um das menschliche Verhalten seinen Vorstellungen anzupassen.

Daher erscheint mir die Frage, warum hat er den Menschen nicht gleich so erschaffen, dass diese Regeln überflüssig waren, als durchaus berechtigt, oder? Auch mit dem freien Willen lässt sich das keinesfalls beantworten, nur damit Du nicht in Versuchng kommst.

Er schuf also den Menschen, beobachtete sein Werk eine gewisse Zeit, sah das es schlecht war, vernichtete alle bis auf je ein Pärchen wieder(Sintflut, womit natürlich auch die Fehler an Bord kamen), gab seiner Schöpfung eine zweite Chance und musste wieder korrigierend eingreifen (Mose) etc. Inwiefern die armen Tiere da Schuld auf sich luden um elendiglich ersaufen zu müssen, spricht auch nicht unbedingt für seinen Gerechtigkeitssinn ausser das er ein Verfechter der Kollektivstrafe sein muss, was erneut ein wenig erfreuliches Lich auf jemanden wirft, der ständig mit so vielen positven Adjktiven umschrieben wird. Man könnte das auch als den ersten Genozid der Geschichte bezeichnen, dieser wäre dann aber auf die Sintflut bezogen fast perfekt gelungen.




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(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

19.05.2006 15:24
#41 RE: Platon und die Demokratie antworten

@ Fenris, ich seh schon, vorerst finde ich keinen gemeinsamen Nenner. Denn Du beharrst darauf, dass unser Schöpfer kein Recht hat, so zu handeln wie ER es für sinnvoll hält, und ich bin der gegenteiligen Ansicht, dass ER als Eigentümer des Multiversums, fast jedes Recht hat, auch Leben zu nehmen, wann es IHM gefällt, da ER es jederzeit wieder herstellen kann.
Ich warte also ab, bis ich wieder in der Lage bin, verschiedene Ebenen zu betrachten. Im Moment fühle ich mich überfordert, aber Hilfe ist in Sicht.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

19.05.2006 15:55
#42 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von freily
@ Fenris, ich seh schon, vorerst finde ich keinen gemeinsamen Nenner. Denn Du beharrst darauf, dass unser Schöpfer kein Recht hat, so zu handeln wie ER es für sinnvoll hält, und ich bin der gegenteiligen Ansicht, dass ER als Eigentümer des Multiversums, fast jedes Recht hat, auch Leben zu nehmen, wann es IHM gefällt, da ER es jederzeit wieder herstellen kann.
Ich warte also ab, bis ich wieder in der Lage bin, verschiedene Ebenen zu betrachten. Im Moment fühle ich mich überfordert, aber Hilfe ist in Sicht.

Nein freily, ich beharre nicht auf dem von Dir genannten Standpunkt, es geht nicht um die Frage, was er wann darf oder nicht, es geht darum warum er sich zu so einem Handeln veranlasst fühlte, speziell aus der Sicht von den Gläubigen muss man diese Taten doch interpretieren können. Es reicht doch nicht wenn man sagt, na gut er hat uns halt alle vernichtet weil er es für sinnvoll hielt. Diese bedeutenden Einschnitt in der Geschichte zwischen Mensch und Gott müssen doch auch bei euch Fragen aufwerfen respektive müsst ihr doch auch euren Schülern beantworten können, oder täusche ich mich da?


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freily ( Gast )
Beiträge:

19.05.2006 16:37
#43 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Fenris
Nein freily, ich beharre nicht auf dem von Dir genannten Standpunkt, es geht nicht um die Frage, was er wann darf oder nicht, es geht darum warum er sich zu so einem Handeln veranlasst fühlte, speziell aus der Sicht von den Gläubigen muss man diese Taten doch interpretieren können. Es reicht doch nicht wenn man sagt, na gut er hat uns halt alle vernichtet weil er es für sinnvoll hielt. Diese bedeutenden Einschnitt in der Geschichte zwischen Mensch und Gott müssen doch auch bei euch Fragen aufwerfen respektive müsst ihr doch auch euren Schülern beantworten können, oder täusche ich mich da?
Hmm, ich habe SEINE Begründungen gelesen, warum er die Sündflut auslöste und ich fand sie ausreichend für uns.
Die Menschheit war verderbt, zum Teil auch durch ungehorsame Engel und rettete die einzige Familie die es in seinen Augen wert war.
Inwieweit wir zu solchen Fragestellungen berechtigt sind, IHN als den Allerhöchsten zu kritisieren, wird selbst in jüdischen Kreisen abgetan mit der Begründung: "Wir haben absolut kein Recht, das Rechtssystem des haSchems anzuzweifeln, weil ER G*TT ist und nur ER Leben geben kann, deshalb darf ER es ja auch nehmen".

Also ein Causus rektus der Majestätik G*TTes, sozusagen.
Vielleicht kann ich es später besser erklären, was meine Beweggründe waren.
Auch empfinde ich die Art deiner Fragestellungen es so, dass Du vorweg nimmst, das keine Intelligenzform egal welcher Majestätsart, das Recht hätte zu herrschen.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

19.05.2006 16:41
#44 Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
es Heißt Einigkeit und Recht und Freiheit für das d. Vaterland.
in der Französischen Revolution Gleichheit Brüderlichkeit und Freiheit.
vom Recht spricht da keiner.....
Ist doch Jacke wie Hose, Beautyxxl. Die Eckfeiler haben wir uns von den Franzosen abgeguckt. Sie sind die Grundraster, nach denen Rechtssprechung formuliert wird.

Gysi
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beautyxxl Offline



Beiträge: 202

19.05.2006 18:01
#45 RE: Platon und die Demokratie antworten

Eckfeiler haben wir uns von den Franzosen abgeguckt.??

mee`ne nur haben die Franzosen nich`nurn König geköpft sondern das "Rechtssysthem"
komplett mit.

Und die Deutschen alles vom Kaiser Gottes verordnet übernommen. Und Wundern sich heute warum der MIST nicht funktioniert ...lol ...


Watt nu Hose oder Jacke??? gysi

So haben wir die Beamten aus Kaisers Zeiten und einen holprigen Demo(kratie) Versuch.

und mir schwant das geht solange bis es knallt ... oder wir Pleite sind.
weil wir uns alles verordnen haben lassen und die letzten 1000Jahre nichts selber in die Reihe bekommen. Ausser`Reich zu gründen.


Nagut iss so nicht gemeint aber igendwie doch wahr. Aber das wär ein anderes Thema.
Also vom Prinzip her hast du recht was für die Mehrheit der Goten gilt nur eben für die D nicht.



beautyxxl Offline



Beiträge: 202

20.05.2006 09:32
#46 RE: Platon und die Demokratie antworten

Also: Korrektur Revision !!!

es ist nicht Jacke wie Hose..Gysi ....

Brüderlichkeit oder Recht sind zwei entschieden verschiedene Dinge im Sozialgefüge der Gesellschaft.

Recht ist etwas Starres und wird durch den Staat Kaiser oder Gott belegt mittels Angst

Brüderlichkeit hingegen ist der soziale Kompromiss des notwendigen Ausgleichs der Teilung und des für ein ander Einstehen, mal schlapp gesagt zwischen mindestens zwei Menschen egal ob in Familie oder Gesellschaft.
für ersteres gibt es kein Gen für zweiters gibt es eine Geniale Belegung in der DNA.

Sethos Offline




Beiträge: 51

20.05.2006 11:07
#47 RE: Platon und die Demokratie antworten

@Gysi: Dir scheint man vieles eingeredet zu haben. Das Rechtssystem ist nur dafür da, damit das "System" nicht auseinander bricht. Du meinst, dass die Gesellschaft das Recht kennen w2ürde? ich habe am eigenen Leibe gespürt, dass es nicht so ist. Die Gesellschaft ist ein Haufen ist wie Ameisen oder Schafe. Man kann ihnen leicht ein Bild von dem was Gut oder Böse ist einprägen, vor allem, da der Mensch meistens mit Vorurtelien denkt. Massenmedien und der Staat mischen bei dieser manipulation mit. Das System funktioniert und die Kapitalisten verdienen, Industiren wachsen und Menschen, die gegen dieses System sind kommen nicht zu Wort, da sie sofort verspottet und verdrängt werden. Dies soll ein guter Rechtsstaat sein? Das bezweifle ich stark.Übrigens hält sich auch der Staat bei politischen Feinden nicht immer an seine Regeln. Meine Rechtsansichten haben nichts mit Gott zu tun. Das ist nir wegen der Diskussion mit Freily.

@Freily und Fenris: Aus diesem Anlass behaupte ich auch, dass Gott (wenn es ihn überhaupt geben sollte) nicht barmherzig und allmächtig zugleich sein kann. Das geht allein von der Geschichte her nicht.

@Freily: Kannst du die Regel: Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Sollte wirklich Gott mich erschaffen haben (ich habe ihn keineswegs darum gebeten), sollte er mich auch mein Leben leben lassen. Ich gehe meinen Weg, wie ich denke und wenn Gott mich dafür vernichtet ist er nicht besser, wie ein totalitärer Herrscher.
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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.160

20.05.2006 13:37
#48 Platon und die Demokratie antworten
In Antwort auf:
Dir scheint man vieles eingeredet zu haben.
Ja? Es gibst auch Dinge, die ich höchstpersönlich logisch ableite oder abstrahiere. Und das ist dann nicht nachgeplappert.
In Antwort auf:
Du meinst, dass die Gesellschaft das Recht kennen w2ürde?
Ich meine, dass eine lebendige Demokratie mit halbwegs politisch gebildeten Bürgern sein Recht formulieren kann. Es gibt wohl verschiedene Rechtsformen und -inhalte. Aber nur die Demokratie schöpft das Recht!
In Antwort auf:
Menschen, die gegen dieses System sind kommen nicht zu Wort, da sie sofort verspottet und verdrängt werden. Dies soll ein guter Rechtsstaat sein?
Das stimmt doch so gar nicht! Und in den Teilen, in denen es stimmt: Wir sind eben nicht perfekt. Die Menschen sind es nicht, ihre Bildung auch nicht und so auch nicht die Demokratie. Was schlussfolgerst du daraus? Abdriften in den Nihilismus? Der zeigt dir nur, dass du keine Lösung hast, aber die realisierten Lösungen und die reale Praxis ablehnst. Es ist bequem, die Produkte harter Arbeit in die Ecke zu feuern. Aber es ist nicht nett, den Kellner anzumaulen und empört nach dem Koch zu rufen, wenn du keinen Plan hast, wie man es besser machen kann. Unsere Gesellschaft ist nicht wie ein Gasthaus strukturiert. Der Kapitalismus hat uns zu passiven Konsumtionisten gemacht, die keinen Blick mehr dafür haben, dass die Kulturprodukte nicht an den Bäumen wachsen und wir alle unseren Beitrag zu leisten haben, die (Kultur)Sache gut zu machen.

Gysi
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freily ( Gast )
Beiträge:

21.05.2006 10:26
#49 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
@Freily: Kannst du die Regel: Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Sollte wirklich Gott mich erschaffen haben (ich habe ihn keineswegs darum gebeten), sollte er mich auch mein Leben leben lassen. Ich gehe meinen Weg, wie ich denke und wenn Gott mich dafür vernichtet ist er nicht besser, wie ein totalitärer Herrscher.
Sethos, ER ist totalitär und das mit Recht.
ER hat alles geschaffen und ER gab das Leben.
Für deine Existenz ist DEIN leiblicher Vater mit deiner Mutter zuständig, G*TT gab nur die Möglichkeit dazu. Also warum die Bitternis im Herzen ausbauen statt sie einzudämmen
Liebe kann man erlernen und wer sie nicht geben will, der wird auch nichts empfangen.!
Also beruhige Dich, noch hast Du Zeit dazu etwas zu deinen Gunsten zu bewirken, aber wer nicht will, der hat schon, oder

Sethos Offline




Beiträge: 51

21.05.2006 13:46
#50 RE: Platon und die Demokratie antworten

@Freily: Denkst du etwa, dass ich so geworden bin, wie meine Eltern es wollten? Auch gegen ihren Willen bin ich bereit meinen Weg zu gehen. Es gibt jedoch einen Unterschied zu deinem Gott. Meine Eltern können mir ihre Liebe zeigen und sie sind da! Dein Gott scheint jedoch irgendwie nicht so da zu sein. Ich brauche keinen Vater, den ich weder kenne noch über dessen Existenz bescheid weiß. Ich gehe meine Weg, welcher nicht der Weg Gottes ist. Wenn es ihn geben sollte und er seine Allmacht gegen mich dafür anwendet, nur weil ich eigenständig leben will, dann hat er seinen Barmherzigkeitsfaktor durch den Dreck gezogen. Doch da ich deine Vorstellungen eh nicht teile wird kein Blitz vom Himmel fallen und mich vernichten. Ich werde leben und selbst ein Gott werden, denn ich brauch mich niemanden zu unterwerfen.

@Gysi:

In Antwort auf:
Ich meine, dass eine lebendige Demokratie mit halbwegs politisch gebildeten Bürgern sein Recht formulieren kann. Es gibt wohl verschiedene Rechtsformen und -inhalte. Aber nur die Demokratie schöpft das Recht!

Niemand hat das Recht zu bestimmen, was ich tun und lassen soll. Die Demokratie kann mich zwar mit ihrer Macht zu etwas zwingen oder von etwas abhalten, dass ist jedoch weder Recht noch Unrecht.

In Antwort auf:
Das stimmt doch so gar nicht! Und in den Teilen, in denen es stimmt: Wir sind eben nicht perfekt. Die Menschen sind es nicht, ihre Bildung auch nicht und so auch nicht die Demokratie. Was schlussfolgerst du daraus? Abdriften in den Nihilismus? Der zeigt dir nur, dass du keine Lösung hast, aber die realisierten Lösungen und die reale Praxis ablehnst. Es ist bequem, die Produkte harter Arbeit in die Ecke zu feuern. Aber es ist nicht nett, den Kellner anzumaulen und empört nach dem Koch zu rufen, wenn du keinen Plan hast, wie man es besser machen kann. Unsere Gesellschaft ist nicht wie ein Gasthaus strukturiert. Der Kapitalismus hat uns zu passiven Konsumtionisten gemacht, die keinen Blick mehr dafür haben, dass die Kulturprodukte nicht an den Bäumen wachsen und wir alle unseren Beitrag zu leisten haben, die (Kultur)Sache gut zu machen.

Ich spreche vom System. Ich integriere damit die Geselleschaft. Ich bin gegen die Werte der heutigen Gesellschaft. Massenzugehörigkeit, ameisenhaftes Verhalten, Vorurteile und Bonzenherrschaft. Denkst du, dass sich jemand meine Kritik ohne Vorurteile anhört. Ja ein paar. Jedoch kann man in einer solchen Meute nur eine Bande Außenseiter bilden und keine gegensteuernde Macht. Gerechtigkeit? Nein, es gibt nur das System. Dieses wechselt je nach der führenden Kraft. Ich bin nicht undankbar. Nur für was sollte ich dankbar sein?
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Man brauchte tausend Jahre um die Botschaft des Gekreuzigten zu verbreiten. Die nächsten tausend Jahre werden unser sein.

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