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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 75 Antworten
und wurde 6.451 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.030

21.05.2006 14:05
#51 Platon und die Demokratie antworten
In Antwort auf:
Niemand hat das Recht zu bestimmen, was ich tun und lassen soll.
Eben doch. Jeder hat das Recht auf persönlich Unversehrtheit und Eingentumsschutz. Du darfst niemanden Abmurksen oder beklauen. Dazu hast du nicht das Recht! Und ebenso darf DICH niemand abmurksen und beklauen. Da steht DEIN Recht vor!
In Antwort auf:
Ich bin gegen die Werte der heutigen Gesellschaft. (...) Denkst du, dass sich jemand meine Kritik ohne Vorurteile anhört. Ja ein paar. (...) Gerechtigkeit? Nein, es gibt nur das System.
Und wofür bist du? Kann es sein, dass du nur herummaulen kannst, ohne deiner Kritik ein konkretes Bild und einen konkreten Adressaten zu geben und ohne eine Alternative zu haben? Dann wundere dich nicht, dass dir niemand zuhören mag.
In Antwort auf:
Ich bin nicht undankbar. Nur für was sollte ich dankbar sein?

Das weiß ich nicht. Wenn du das Gefühl der Dankbarkeit nicht in dir hast, dann wirst du das Gefühl der Enttäuschung in dir haben. Was hat dich enttäuscht? Neinnein, sollste mir nicht sagen. Sage es dem richtigen Adressaten. Und finde die richtige Adresse erst mal heraus. Aber dazu musst du wohl erst mal Helligkeit in die Dunkelheit bringen, die du so liebst... Nicht immer sind nur "die Anderen" doof und müssten sich verändern. Machmal entdeckt man die anstehenden Notwendigkeiten zur Änderung und ihre Potenziale in sich selbst... ;-)

Gysi
__________________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

freily ( Gast )
Beiträge:

21.05.2006 19:27
#52 RE: Platon und die Demokratie antworten
In Antwort auf:
@Freily: Denkst du etwa, dass ich so geworden bin, wie meine Eltern es wollten? Auch gegen ihren Willen bin ich bereit meinen Weg zu gehen. Es gibt jedoch einen Unterschied zu deinem Gott. Meine Eltern können mir ihre Liebe zeigen und sie sind da! Dein Gott scheint jedoch irgendwie nicht so da zu sein. Ich brauche keinen Vater, den ich weder kenne noch über dessen Existenz bescheid weiß. Ich gehe meine Weg, welcher nicht der Weg Gottes ist. Wenn es ihn geben sollte und er seine Allmacht gegen mich dafür anwendet, nur weil ich eigenständig leben will, dann hat er seinen Barmherzigkeitsfaktor durch den Dreck gezogen. Doch da ich deine Vorstellungen eh nicht teile wird kein Blitz vom Himmel fallen und mich vernichten. Ich werde leben und selbst ein Gott werden, denn ich brauch mich niemanden zu unterwerfen.
Also ich glaube, dass selten einer so wurde, wie es die Eltern erwartet haben, sonst wäre ich kath. Priester geworden.
Nein im Ernst, Du haderst mit deinem Schicksal und gibst dafür jemandem die Schuld und da passt Dir eben der G*TT in dein Bild. Aber auf dieses Floß habe ich mich von keinem Geist hieven lassen, denn da ist man wirklich schon am geistigen Abgrund und man findet trotz allem nicht den Frieden in sich, weil man geneigt ist, den Schöpfer überall zu suchen, nur in sich selber schaut man am wenigsten.
Warum?
Weil man sonst vor sich selber erschreckt und evtl. erkennen muß, man ist ja eigentlich selber Schuld?
Ich kann Dir nur antworten, was ich selber auch schon durchdachte, nur war ich bereit auch manches auf mich selbst zu reflektieren und nicht ständig einen Schuldigen zu suchen.
Das Du mit deiner Existenz nicht zu frieden bist, ist schon klar, aber ist das nicht so, dass dies auch bei den meisten zutrifft? Also warum fühlst dich dabei nicht wohl? Doch wohl nur, weil Dir der Sinn des Lebens nicht begreiflich wird.!
Arbeite daran und du wirst eine Welt erleben, die Dir bis dahin verborgen blieb.
Du must es Dir selber wert sein, denn nur Du selbst kannst Dir helfen den richtigen Weg zufinden und bekenne Dich zu deinem jetzigen Zustand selber für schuldig und Dir wird Hilfe zuteil an die Du nie gedacht hättest.
Und ehrlich, selber Gott zu sein ist das Schwerste aller Lose.!!!
Also geh in Dich und suche wie ein Kriminalbeamter nach deinem inneren "Schweinehund" der Dich ungerechterweise so quält. In dem Moment wo Du ihn stellst, hast Du schon gewonnen, nur Angst darfst Du vor Dir selber am wenigsten haben.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2006 19:48
#53 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Gerechtigkeit? Nein, es gibt nur das System.

Recht und Gerechtigkeit ist nun mal nicht das Gleiche. Es kann immer nur eine Annäherung geben. Ist nicht ideal, ähnlich wie bei der Demokratie, aber was besseres dürfte schwer zu finden sein.

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...im Übrigen bin ich der Meinung, dass Religion verdummt

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

22.05.2006 11:36
#54 RE: Platon und die Demokratie antworten

@freily

In Antwort auf:
Auch empfinde ich die Art deiner Fragestellungen es so, dass Du vorweg nimmst, das keine Intelligenzform egal welcher Majestätsart, das Recht hätte zu herrschen

Das ist ein Irrtum respektive falsche Interpretation meiner Aussagen. Wenn ich die Taten dieser "Majestät" hinterfrage, hat das nichts mit dem Absprechen seiner Rechte zu tun. Zudem wer schränkt mein Recht zu dieser Fragestellung ein oder warum soll dieses Recht überhaupt eingeschränkt sein?

Es ist ein Unterschied etwas in Frage zu stellen, was Du mir unterstellst, oder etwas zu hinterfragen was ich auch mit der Suche nach dem Sinn umschreiben könnte. Was hat das mit anzweifeln seines Rechtsystems zu tun, wenn ich sage, dass ich z.B. die Sintflut als Kollektivstrafe sehe und nicht nachvollziehen kann, warum der Mensch überhaupt verdorben gewesen sein konnte, obwohl die Regeln der "Majestät" noch gar nicht bekannt waren? Auf der einen Seite wird versucht, mittels vielen akribischen Details, dem "Schöpfer" ein sinnvolles durchdachtes Handeln zu attestieren, dort wo das aber nicht so sinnvoll erscheint, wird sofort versucht dies unter den Teppich seiner unergründlichen sprich nicht nachvollziehbaren Wege zu kehren.

Sein Recht auf Herrschaft ist auch ein Begriff, den wir Menschen einem Gott nachsagen, obwohl ich seine Herrschaft in keiner Art und Weise erfahre. Wie soll dieses Herrschen überhaupt interpretiert werden? Jemand der nicht präsent ist, der angeblich allen den freien Willen zugesteht, sich also aus Allem raushält und trotzdem zugleich Alles angeblich beeinflusst hat meiner Ansicht nach nicht viel von einem Herrscher. Als Vorbild auf der anderen Seite dient dieses Verhalten ebenso wenig.

Die Fragen also, was sind oder waren die Motive einer möglichen „höheren Intelligenz“, so zu handeln wie sie angeblich gehandelt hat, hat nichts damit zu tun ob sie das nun durfte oder nicht sondern dient lediglich dem Zweck den Sinn und Hintergrund dieser Handlungen verstehen zu wollen.

In Antwort auf:
"Wir haben absolut kein Recht, das Rechtssystem des haSchems anzuzweifeln, weil ER G*TT ist und nur ER Leben geben kann, deshalb darf ER es ja auch nehmen".

Das man kritische Fragen mit solchen Antworten abblockt, würde ich bei einer Vater Kind Diskussion als Hilflosigkeit eventuell gepaart mit „etwas genervt sein“ interpretieren, von einer Kapazität in Religionswissenschaften (z.b. einem Rabbi) darf oder sollte man aber etwas anderes erwarten dürfen.


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Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

22.05.2006 12:17
#55 RE: Platon und die Demokratie antworten
Zitat von Fenris
@freily, Das ist ein Irrtum respektive falsche Interpretation meiner Aussagen. Wenn ich die Taten dieser "Majestät" hinterfrage, hat das nichts mit dem Absprechen seiner Rechte zu tun. Zudem wer schränkt mein Recht zu dieser Fragestellung ein oder warum soll dieses Recht überhaupt eingeschränkt sein?
Es ist ein Unterschied etwas in Frage zu stellen, was Du mir unterstellst, oder etwas zu hinterfragen was ich auch mit der Suche nach dem Sinn umschreiben könnte. Was hat das mit anzweifeln seines Rechtsystems zu tun, wenn ich sage, dass ich z.B. die Sintflut als Kollektivstrafe sehe und nicht nachvollziehen kann, warum der Mensch überhaupt verdorben gewesen sein konnte, obwohl die Regeln der "Majestät" noch gar nicht bekannt waren? [Was eine falsche Annahme der Vorraussetzungen ist, denn der Adam & die Eva waren sehr wohl unterrichtet, aber die Weitergabe der Gebote wurde versiebt. Zudem haben die Nachkömmlinge der Engel das übrige getan um die Gesetze G*TTes zu beugen. Noah kannt diese Gebote ja auch und hielt sich daran.] Auf der einen Seite wird versucht, mittels vielen akribischen Details, dem "Schöpfer" ein sinnvolles durchdachtes Handeln zu attestieren, dort wo das aber nicht so sinnvoll erscheint, wird sofort versucht dies unter den Teppich seiner unergründlichen sprich nicht nachvollziehbaren Wege zu kehren. [Mußt halt die richtigen befragen]
Sein Recht auf Herrschaft ist auch ein Begriff, den wir Menschen einem Gott nachsagen, obwohl ich seine Herrschaft in keiner Art und Weise erfahre. Wie soll dieses Herrschen überhaupt interpretiert werden? [Falsche Fragestellung: Seine Willenstellung ist Dir heute bekannt, dein Ablehnen eine Verantwortlichkeit anzunehmen ist der Grund der Frage.]Jemand der nicht präsent ist, der angeblich allen den freien Willen zugesteht, sich also aus Allem raushält und trotzdem zugleich Alles angeblich beeinflusst hat meiner Ansicht nach nicht viel von einem Herrscher. [Ähja, das Problem war nie G*TT, denn ER hatte sich ja auch nur ein VOLK erkoren, nachdem die ersten Völker vor der Sintflut den Gehorsam verweigerten. Insofern bläst Du in das selbe HOrn, wie die damals. Dein Ton?: Wie ein trotziges Kind forderst Du von "deinem" Vater, dass ER dir nachgeben soll. Das wird ER aber genau so wenig machen, wie ein menschlicher Vater, wenn das Kind Unrecht hat. Es ist nicht so, dass der EWIGE totalitär handelt, bei Noah haben wir das Beispiel, dass ER durchaus mit sich reden läßt, aber auch da machte der Ton die Musik dazu, verstehst?]Als Vorbild auf der anderen Seite dient dieses Verhalten ebenso wenig. Ist deine subjektive Meinung, meine ist da anders.
Die Fragen also, was sind oder waren die Motive einer möglichen „höheren Intelligenz“, so zu handeln wie sie angeblich gehandelt hat, hat nichts damit zu tun ob sie das nun durfte oder nicht sondern dient lediglich dem Zweck den Sinn und Hintergrund dieser Handlungen verstehen zu wollen. Tja, genau auf diese Meinung sagte der EWIGE zum Hiob,(meine freie Wiedergabe) lerne Du erst einmal wie das Universum funktioniert, dann können wir uns wieder treffen um die Rechte zu klären.!
In Antwort auf:
"Wir haben absolut kein Recht, das Rechtssystem des haSchems anzuzweifeln, weil ER G*TT ist und nur ER Leben geben kann, deshalb darf ER es ja auch nehmen". Hätte ich besser formulieren müssen, sorry.!

Das man kritische Fragen mit solchen Antworten abblockt, würde ich bei einer Vater Kind Diskussion als Hilflosigkeit eventuell gepaart mit „etwas genervt sein“ interpretieren, von einer Kapazität in Religionswissenschaften (z.b. einem Rabbi) darf oder sollte man aber etwas anderes erwarten dürfen.Da stimme ich Dir zu, aber verzeihe, dass ich immer noch ein ungeduldiger Mensch bin. Zudem ein Rabbi würde Dir aus einigen anderen Gründen garnicht zuhören, denn für ihn wären schon allein die Fragen ein Sakraleg, ich jedoch bin von der christlichen Erziehung her etwas gedulduger, auch wenns schwer fällt. In Ordnung einstweilen?
Die Grundaussage kann trotzdem stimmen, auch wenn ein "Kind" den Eindruck eines "genervt seins" hat. Falsch oder Richtig entscheiden sich nicht nach subjektiver Auffassung. Jedoch hat die Subjektivität die Eigenschaft, Objektives sinnvoll in unsere Gefühlswelt zu transferieren, wenn wir bereit sind, es mit Verstand zuzulassen.
Gefühle sind zwar Objektiv vorhanden, unterliegen aber in der Pluralität dem Subjektiven, so dass wir es als "Bauchgefühl" interpretieren.

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

22.05.2006 12:19
#56 RE: Platon und die Demokratie antworten

<Jedoch hat die Subjektivität die Eigenschaft, Objektives sinnvoll in unsere Gefühlswelt zu transferieren, wenn wir bereit sind, es mit Verstand zuzulassen.<

Zu deutsch: Man hört was man hören Will *G*

freily ( Gast )
Beiträge:

22.05.2006 12:36
#57 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Vanion
<Jedoch hat die Subjektivität die Eigenschaft, Objektives sinnvoll in unsere Gefühlswelt zu transferieren, wenn wir bereit sind, es mit Verstand zuzulassen.<
Zu deutsch: Man hört was man hören Will *G*
Oder man legt sich die Aussagen der anderen so zurecht, dass sie einen nicht berühren, denn deine Assoziation der Dinge meinte ich mit meiner Aussage ganz gewiß nicht, lieber Vanion, denn ich bin nicht der Robin oder Joshua.

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

22.05.2006 12:53
#58 RE: Platon und die Demokratie antworten

äah wer noch durchsieht soll mal die Hand heben ?

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

22.05.2006 14:19
#59 RE: Platon und die Demokratie antworten

@freily

In Antwort auf:
Insofern bläst Du in das selbe HOrn, wie die damals. Dein Ton?: Wie ein trotziges Kind forderst Du von "deinem" Vater, dass ER dir nachgeben soll. Das wird ER aber genau so wenig machen, wie ein menschlicher Vater, wenn das Kind Unrecht hat.

Ist das jetzt ein bewusstes nicht verstehen wollen oder woran liegt das? Erstens führe ich keinen Dialog mit irgendwelchen Vätern, weder mit meinem, Deinem oder dem "Vater aller Väter" (was ja sowieso ein Uebersetzungsfehler ist und Gott weder das eine noch das andere ist, wie mir mitgeteilt wurde), sondern bediente mich dieses Vergleiches lediglich um zu zeigen wie eine solche Situation von aussen beurteilt werden könnte.
Die einzigen Personen die ich mit solchen Fragen herausfordere sind Leute wie Du, die bei gewissen Fragen einfache mit allen rhetorischen Manövern versuchen das Ganze umzukehren.

In Antwort auf:
Was eine falsche Annahme der Vorraussetzungen ist, denn der Adam & die Eva waren sehr wohl unterrichtet, aber die Weitergabe der Gebote wurde versiebt

Aha, wenn die Weitergabe versiebt wurde, heisst das nichts anderes, als dass diejenigen die vernichtet wurden die Gebote eben nicht kannten! Ob das nicht kennen jetzt auf das Versieben zurückzuführen ist, ist doch absolut irrelevant.

In Antwort auf:
Es ist nicht so, dass der EWIGE totalitär handelt, bei Noah haben wir das Beispiel, dass ER durchaus mit sich reden läßt,

Ich dachte, Noah sei, da er ja die Gesetze, deren Weitergabe versiebt wurde, kannte verschont worden weil er ein braver Mann war. Anscheinend nicht, wenn er durch geschicktes Verhandeln seinen Hals retten musste und konnte, was er ja tat wenn Du sagstER durchaus mit sich reden läßt, war er also nicht zweifelsfrei nur ein guter Mann. Das Tierschicksal
hast Du, wie nicht anders zu erwarten, ebenfals ausgelassen obwohl man jedem Kind mit Versen wie "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz" versucht beizubringen das Tiere ebenfalls Kreaturen mit Gefühlen sind.


In Antwort auf:
Zudem ein Rabbi würde Dir aus einigen anderen Gründen garnicht zuhören

Da bin ich aber gespannt, was das für Gründe wären?

Ansonsten ich mich im Moment des Gefühls nicht erwehren kann, das Du jegliche kritische Fragen zum Glauben immer als direkte Herausforderung Gottes siehst und anstatt Dich dem Dialog zu stellen, was nicht bekehren heisst, Dich zum Anwalt Gottes machst und ihn, selbstverständlich" bedingungslos verteidigst. Das das Dein legitimes Recht ist spricht Dir auch niemand ab, aber dass Du durch diesen Auftrage so geblendet bist, dass Du nicht mehr merkst, dass wir hier unter Sterblichen diskutieren und kein Streitgespräch via Konfernezschaltung mit Gott als einem der Teinehmer führen, gibt mir wirklich zu denken.


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Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

22.05.2006 15:24
#60 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
aber dass Du durch diesen Auftrage so geblendet bist, dass Du nicht mehr merkst, dass wir hier unter Sterblichen diskutieren und kein Streitgespräch via Konfernezschaltung mit Gott als einem der Teinehmer führen, gibt mir wirklich zu denken.

@ Fenris
in deiner Annahme vergißt du meines Erachtens Wesentliches....
ER führt diese Unterhaltung mit seinem Gott....und anderen halt....er HAT die Konferenzschaltung.........Standleitung....(aber nich erwischen lassen gelle ?).....
Wir können an seinen Beratungen mit Merkwürden selbstverständlich nicht teilhaben, aber er holt sich sein Feedback sicher mehrmals täglich.....
Seine uns gegenüber unerweichliche Treue zu seinem totalitären Schöpfer gipfelt auf der anderen Seite der gespaltenen Persönlichkeit in eine devote, schmerzgeile Speicheleckerei.
Wenn er morgen aufwacht und es tut ihm nix weh, dann glaubt er Gott hat ihn verlassen.

Aber......mich hat er erleuchtet......

Ich habe keine Angst mehr...vor nichts.....und niemandem....denn ich habe verstanden.....hallojulia.....

Egal was kommt nach dem Leben.......sei es Folter sei es Schmerz sei es ewige Verdammnis....wenn sie ewig dauert wird auch die feinste Verdammnis irgendwann Alltag....

Egal was kommt nach dem Leben.......Er....(freily) hat mir die Augen geöffnet, denn ich weiß jetzt.....

Man gewöhnt sich an alles !!!!

atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Sethos Offline




Beiträge: 51

22.05.2006 15:26
#61 RE: Platon und die Demokratie antworten

@Gysi:

In Antwort auf:
In Antwort auf:
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Niemand hat das Recht zu bestimmen, was ich tun und lassen soll.
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Eben doch. Jeder hat das Recht auf persönlich Unversehrtheit und Eingentumsschutz. Du darfst niemanden Abmurksen oder beklauen. Dazu hast du nicht das Recht! Und ebenso darf DICH niemand abmurksen und beklauen. Da steht DEIN Recht vor!


Dieses sogenannte Recht schützt mich jedoch nicht, wenn mir irgendjemand in irgendeiner Gasse ein Messer in den Hals rammt. Dieses "Recht" verhindert nur das Chaos, was eine neue Gesellschaftsform auslösen würde. Stell dir vor, dass die Menschen sich anfangen gegenseitig umzubringen. Weißt du wie schnell unser System zerstört wäre. Ich habe nie abgestritten, dass Menschen diese Systeme (Recht, Unrecht, Gesetze)brauchen, jedoch gibt es kein Recht, als Merkmal oder Eigenschaft und erst Recht nicht als was individuelles.

In Antwort auf:
Und wofür bist du? Kann es sein, dass du nur herummaulen kannst, ohne deiner Kritik ein konkretes Bild und einen konkreten Adressaten zu geben und ohne eine Alternative zu haben? Dann wundere dich nicht, dass dir niemand zuhören mag.

Ich bin dafür, dass der Mensch endlich die Werte des Lebens erkennt, nicht mehr irgendwelchen wertlosen Materien hinterher rennt, Dogmen brauch und Kapitalismus mit Liberalismus ausgetauscht wird. Mein Adressat ist also das jetztig herrschende westlich geprägte, christlich entstandene, närrische System. Ich habe in meinem bis jetztigem Weg öfters versucht solche Probleme anzusprechen. Von den Ergebnissen brauch ich wohl nicht zu reden. Ich mache mir jedoch sonst nicht die Mühe gegen das System zu kämpfen. Dies wäre idiotisch. Meine Beispiele von wegen rebellisches Verhalten und so, war auf das thema bezogen und nicht auf meine Aktivitäten. Ich renne auch nicht durch die Welt und schimpfe auf das System oder so. Ich bin hier und lebe für mich, gehe meinen Weg. Da ich das System nicht zerstören kann und will, werde ich mich von ihm einfach abspalten. Unabhängigkeit und Individualismus hab ich als Weg zum Erfog erkannt.

In Antwort auf:
Das weiß ich nicht. Wenn du das Gefühl der Dankbarkeit nicht in dir hast, dann wirst du das Gefühl der Enttäuschung in dir haben. Was hat dich enttäuscht? Neinnein, sollste mir nicht sagen. Sage es dem richtigen Adressaten. Und finde die richtige Adresse erst mal heraus. Aber dazu musst du wohl erst mal Helligkeit in die Dunkelheit bringen, die du so liebst... Nicht immer sind nur "die Anderen" doof und müssten sich verändern. Machmal entdeckt man die anstehenden Notwendigkeiten zur Änderung und ihre Potenziale in sich selbst... ;-)

Du weichst vom Thema ab. Ich habe nie von persönlichem Handeln gesprochen. Ich will mich nicht verändern. Ich bin mit mir zufrieden. Auf diese so genannten "Anderen" hab ich längst geschissen. Sie sind mir so egal geworden, wie ein Stein im Gebüsch. Wer mich nicht verstehen will, den zwing ich auch nicht dazu. Wenn wir jedoch von "Recht" und "Unrecht" sprechen, spielen die Menschen, die dieses System geformt hat eine Rolle. Was mich angeht, erhalten sie totale Gleichgültigkeit. Von Enttäuschung kann man schon sprechen, jedoch wird doch jeder irgendwann enttäuscht oder Gysi?

@Freily: Was soll denn der Mist? Ich brauche doch keine psychologischen Ratschläge von dir. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dir die Argumente augegangen sind. Wieso sollte ich deinem Gott irgendeine Schuld geben, wenn ich an ihn nicht glaube? Was ich auch schon zu Gysi sagte: Danke für die Nachfrage, ich fühle mich jedoch sehr wohl in meiner Haut. Ich bin das geworden was ich angestrebt habe: Individualist und auf dem besten Wege den Gott in mir zu finden (damit meine ich nicht deine Gottesvorstellung). Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es verdammt schwer ist mit einigen hier zu diskutieren, da sie eher auf Nebensächliches eingehen oder unfähig sind angebrachte Argumente zu nennen.
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Man brauchte tausend Jahre um die Botschaft des Gekreuzigten zu verbreiten. Die nächsten tausend Jahre werden unser sein.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

22.05.2006 16:37
#62 RE: Platon und die Demokratie antworten
@DeGaertner

Nun wie heisst es so schön, Brillanz braucht wenig Worte. Deine messerscharfen Analysen sowie Deine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte mit unvergleichlicher Prägnanz auf den Punkt zu bringen, lässt Deine Gegener erschaudern und fluchtartig, den Griffel ins Korn werfend, das Weite suchen. Als personifizierter Sensemann des Dialogs, führst Du das Leben eines Forums-Eremiten, gekleidet in das Gewand des rabenschwarzen Humors, dessen Tiefe auch für diejenigen, die ihre vermeintliche Erleuchtung erfahren haben, unerreichbar bleibt. Ein Art Dart Vader mit Sarkasmus-Schwert, der auch dort noch über Leichen geht wo gar keine mehr sind.

Diskurse mit DEGaertner.

Das wären keine Diskussionen sondern rhetorische Weltkriege, wo man in jeder Schlacht mehr Blut verliert, als die Blutbank zu liefern vermag, eine Welt, in der der Schrumpfkopf als Währung und die Eingeweide als Musikinstrumente ihr Revival erleben würden. Eine Schlacht ohne Ziel, nur um des Schlachtes willen, ein literarisches Kolosseum...

Ein Jammer, dass wir auf der gleichen Seite stehen


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Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

22.05.2006 16:40
#63 RE: Platon und die Demokratie antworten

"Da ich das System nicht zerstören kann und will, werde ich mich von ihm einfach abspalten. Unabhängigkeit und Individualismus hab ich als Weg zum Erfog erkannt".

sethos

genau so sehe ich das in etwa auch, das Recht der Masse geht mir auch am Arsch vorbei.

Entweder es findet sich jemand in etwa auf meiner Ebene und dann kann man teilen, oder auch nicht. Aber ich gestehe niemandem das Recht zu.
schluß mit lustig .....
welchen Philosophenkönig die Masse anbetet iss mir wurscht.


Das ist aber Freiheit in der Fähig seinen Träumen freien Lauf zu lassen.
Träume zuzulassen Ihnen Werte zu unterlegen, als auch sein persönliches Ziel zu definieren.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

22.05.2006 17:02
#64 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Dieses sogenannte Recht schützt mich jedoch nicht, wenn mir irgendjemand in irgendeiner Gasse ein Messer in den Hals rammt.

Es mindert erheblich die Wahrscheinlichkeit dass das passiert und mehr kann man nicht verlangen oder?
So wie du teilweise argumentierst profitierst du bei jedem Schritt vom System weil Leute, die dir etwas antun damit rechnen müssen, dass das System sie bestraft.

In Antwort auf:
Dogmen brauch und Kapitalismus mit Liberalismus ausgetauscht wird.

Du willst Kapitalismus gegen Liberalismus austauschen?
Der Raubtierkapitalismus BASIERT auf Liberalismus.... jeder kann tun was er will.... das führt IMMER dazu, dass die einen die anderen unterdrücken.
Die Globalisierung ist von Grund auf liberal.....aber keineswegs gerecht.....oder ist sie deine Idealvorstellung von Zusammenleben?
Das kann man mit Gesetzen regeln......was aber nicht einfach ist.
Und wenn du in einer Gesellschaft leben willst, dann hat diese Gesellschaft sehr wohl das Recht dir zu sagen was du darfst und was nicht sofern sie sich selbst legitimiert....d.h. durch gewählte Vertreter.
Und sie kann dir notfalls mit Gewalt klarmachen dass verschiedene Dinge einfach verboten sind. und das ist gut so.
Du magst das als gerecht oder ungerecht empfinden... es steht dir frei zu gehen.
Jemand, der aus Prinzip gegen jede Bevormundung ist, so nach dem Motto......"Ich will niemanden umbringen, aber wenn ich es wollte, dann bitteschön sei mir freigestellt es zu tun"......der kennt entweder die Menschen nicht, oder er ist noch nicht lange genug auf der Welt,um es zu verstehen.... das ist infantil und trotzig.!
Du gehst einfach zu sehr von dir aus.....davon wie DU diese Freiheit nutzen würdest....und womöglich bist du auch ein lieber Kerl.....aber es gibt Leute, die diese Freiheit zu nichts anderem nutzen würden, als sich einen Vorteil zu verschaffen und dabei anderen zu schaden.

In Antwort auf:
Du weichst vom Thema ab. Ich habe nie von persönlichem Handeln gesprochen. Ich will mich nicht verändern. Ich bin mit mir zufrieden. Auf diese so genannten "Anderen" hab ich längst geschissen. Sie sind mir so egal geworden, wie ein Stein im Gebüsch. Wer mich nicht verstehen will, den zwing ich auch nicht dazu. Wenn wir jedoch von "Recht" und "Unrecht" sprechen, spielen die Menschen, die dieses System geformt hat eine Rolle. Was mich angeht, erhalten sie totale Gleichgültigkeit. Von Enttäuschung kann man schon sprechen, jedoch wird doch jeder irgendwann enttäuscht oder Gysi?

Sei mir nicht böse.....aber das ist jetz irgendwie sehr pubertär
Deine Vorstellung Recht und unrecht mit Gleich und Ungleich gleichzusetzen ist schon abenteuerlich.
Gerechtigkeit hat wenig mit Gleichheit zu tun....im Gegenteil....eine Gleichheit kann NUR erzwungen werden......Gleichheit tötet jede Motivation sich selbst zu fordern..... die Menschen sind nicht von Natur aus gleich......
Wenn du die Gleichheit vor dem Gesetz gemeint hast......das ist etwas anderes....und auch etwas erreichbares.......
Du spaltest dich ab vom System?
Wie willst du das machen ? Auswandern?
Die Menschen die dieses System geformt hat mein lieber......auch du bist einer von ihnen.....denn das System lässt dir die Freiheit dich selbst zu formen.....woanders auf der Welt würden deine individuellen Eskapaden Leute auf den Plan rufen, von denen du bei uns hier nicht mal schlecht träumen mußt.
Ja ich weiß...du kannst es nicht mehr hören.....aber egal......du hast verschiedene Dinge einfach nicht gesehen......Deine Wahrnehmung ist bestimmt von deiner Vorstellung.....es wird aber nur umgekehrt ein Schuh draus....
Du gehst hart mit Dingen ins Gericht, die du offensichtlich nicht verstanden hast.

Ein trotziges und pubertäres Weltbild


atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

22.05.2006 17:17
#65 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
@DeGaertner

Nun wie heisst es so schön, Brillanz braucht wenig Worte. Deine messerscharfen Analysen sowie Deine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte mit unvergleichlicher Prägnanz auf den Punkt zu bringen, lässt Deine Gegener erschaudern und fluchtartig, den Griffel ins Korn werfend, das Weite suchen. Als personifizierter Sensemann des Dialogs, führst Du das Leben eines Forums-Eremiten, gekleidet in das Gewand des rabenschwarzen Humors, dessen Tiefe auch für diejenigen, die ihre vermeintliche Erleuchtung erfahren haben, unerreichbar bleibt. Ein Art Dart Vader mit Sarkasmus-Schwert, der auch dort noch über Leichen geht wo gar keine mehr sind.

Diskurse mit DEGaertner.

Das wären keine Diskussionen sondern rhetorische Weltkriege, wo man in jeder Schlacht mehr Blut verliert, als die Blutbank zu liefern vermag, eine Welt, in der der Schrumpfkopf als Währung und die Eingeweide als Musikinstrumente ihr Revival erleben würden. Eine Schlacht ohne Ziel, nur um des Schlachtes willen, ein literarisches Kolosseum...



Hey Admin.... ich brauch nen Smily für " Stolz guck " und "Diener mach" ........

In Antwort auf:
Ein Jammer, dass wir auf der gleichen Seite stehen

Seh ich nicht so.........
Denn was will einer von uns auf einer Seite, auf der alle Schrift seit Jahrtausenden schon geschrieben ist ??

... und Leute wie dich hat man gern an seiner Seite, wenn es drumm geht Dinge etwas diplomatischer in Worte zu fassen als ich es tue............dafür Respekt....

Ich gaube wir werden noch viel zu lachen haben.....


atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.030

22.05.2006 17:39
#66 Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Hey Admin.... ich brauch nen Smily für " Stolz guck " und "Diener mach" ........
Hier gibt es einige rhetorische Granaten: DeGaertner, Vanini, Fenris, etwas sachlicher Prometheus - und ich habe gewiss ein paar vergessen. Sorry. Vielleicht ist es jetzt mal an der Zeit, von meiner Seite aus zu sagen: Ich freue mich, euch mit eurer treffenden Gedankenschärfe, eurer Bissigkeit und der Nachvollziehbarkeit euer Argumente hier zu haben. Leute wie ihr bestellen einen Platz, auf dem alle leben könnten.

Gysi
____________________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

22.05.2006 18:17
#67 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
sachlicher Prometheus - und ich habe gewiss ein paar vergessen. Sorry.

Snooker les ich gerne


atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

freily ( Gast )
Beiträge:

23.05.2006 11:46
#68 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Gysi
In Antwort auf:
Hey Admin.... ich brauch nen Smily für " Stolz guck " und "Diener mach" ........
Hier gibt es einige rhetorische Granaten: DeGaertner, Vanini, Fenris, etwas sachlicher Prometheus - und ich habe gewiss ein paar vergessen. Sorry. Vielleicht ist es jetzt mal an der Zeit, von meiner Seite aus zu sagen: Ich freue mich, euch mit eurer treffenden Gedankenschärfe, eurer Bissigkeit und der Nachvollziehbarkeit euer Argumente hier zu haben. Leute wie ihr bestellen einen Platz, auf dem alle leben könnten.
Gysi
Sie Schleimer Sie.!

freily ( Gast )
Beiträge:

23.05.2006 11:54
#69 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Sethos
@Freily: Was soll denn der Mist? Ich brauche doch keine psychologischen Ratschläge von dir. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dir die Argumente augegangen sind. Wieso sollte ich deinem Gott irgendeine Schuld geben, wenn ich an ihn nicht glaube? Was ich auch schon zu Gysi sagte: Danke für die Nachfrage, ich fühle mich jedoch sehr wohl in meiner Haut. Ich bin das geworden was ich angestrebt habe: Individualist und auf dem besten Wege den Gott in mir zu finden (damit meine ich nicht deine Gottesvorstellung). Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es verdammt schwer ist mit einigen hier zu diskutieren, da sie eher auf Nebensächliches eingehen oder unfähig sind angebrachte Argumente zu nennen.
Gut, dann habe ich Dich mißverstanden.! Will auch kein Psychiater sein.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.030

23.05.2006 13:45
#70  Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Sie Schleimer Sie.!
Sollte ich jemanden - außer Bruder Spaghettus (sorry!) - vergessen haben?

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

freily ( Gast )
Beiträge:

25.05.2006 13:39
#71 RE: Platon und die Demokratie antworten

Zitat von Gysi
Sollte ich jemanden - außer Bruder Spaghettus (sorry!) - vergessen haben? Gysi

emanuel ( Gast )
Beiträge:

25.05.2006 14:24
#72 RE: Platon und die Demokratie antworten

jaja, ein schlechtes gewissen, ist kein gutes ruhekissen.

also, er hat da nach mir gerufen - kann es wahrheit sein, oder ist es wahn?

ich bin emanuel, ich sage,

die da oben genannten persönchen haben mit der rettung gar nichts am hut!

und ein

beautyxxl Offline



Beiträge: 202

16.06.2006 11:02
#73 RE: Platon und die Demokratie antworten

Bezüglich des Anfangs: Platon – Philosophenkönig - Demokratie

Schaut man sich in der Geschichte um stellt man schnell fest dass in vielen Demokratischen Zeitabschnitten, diese sehr gute Ausgangspunkte für Diktaturen waren – und noch schlimmer oft wurden diese Diktatoren (sogar meist frei und Bereitwillig aus demokratischen Parlamenten ähnlich gewählt)

z.B: bei den Griechen, Alexander bis Cleopatra
bei den Römern, Cäsar bis Zar Nicolei im Anschluss daran gleich Stalin
Napoleon bis Hitler

Mohamed selbst bestimmte die Wahl als einziges Recht auf seine Nachfolge
die bis zum 1. Kalifat funktionierte der Rest ging in Erblinie bis die Türken dann den Rest der Muselmanen aufkauften.

Schaut man sich Platos Theorie genauer an, dann funktioniert sie in Großbritannien Niederlande Schweden als Konstitutionelle Monarchie seit in etwa 300 Jahren
In den USA seit 200 Jahren unter der Macht großer Konzerne und im Vatikan seit 2000 Jahren.
Die Schweiz betrachte ich mal als einen Sonderstatus den sie sich teuer erkauft hat.
Wie die kleinen Fürstentümer auch.

Also ohne Vorturner mit ausreichend Machtbefugnis funktioniert Demokratie doch gar nicht! Oder? Vergleicht man die lebende Natur der Geschöpfe, so ist eigentlich bewiesen das es ein Paar Alphatiere gibt denen die Masse als Herde bedingungslos hinterherläuft oder durch Macht im Zaum gehalten wird. Wie China es seit 4 Tausend Jahren tut. Oder Togo als ältestes Königreich der Welt.
Demokratie ist also allein die schlechteste Alternative und lediglich eine Brutstätte für Korruption Dilettantismus und Oligarchie.
Wenn der Humanismus eine Weltumspannende Einheit bilden wollte, kann er nur unter denselben Bedingungen Regieren wie eine Religionsgemeinschaft. Quasi muss er Alles menschliche Sein als Grundgesetz Fundamentalisieren, durch Teilung der Macht in den Gewalten, zeitlich begrenzt mit der Macht der Erneuerung durch Wahl und der automatischen Negierung aller Vergangenheit.
Das einzige System das bisher halbwegs funktioniert hat, ist Gott als Alphaleithammel.
Alles andere ist so Korrupt wie der Mensch selbst.
Also besteht nicht die Aufgabe darin einen Kampf zwischen Atheisten und Theismen zu führen sondern die Theismen anzuerkennen und human zusammenzuführen durch die Teilung in ein kleinstes gemeinsames Vielfaches. Wie Regentropfen einen Sinn als Ganzes ergeben.
Also nicht anders als die dümmste Ameise auch einen durch aus intelligenten Inhalt der Gemeinschaft einnimmt. Nämlich nicht das Recht auf Arbeit sondern die Pflicht etwas Schaffen zu müssen. Wenn es ein Naturgesetz gibt das nur zwischen Nutzen und Nutzlos entscheidet bedeutet dieses für die Wahl politischer Systeme ebenfalls nicht das Recht zur Wahl zu gehen, sondern zu wählen zwischen Nutzen und Nicht`snutzen politischer Volksvertreter.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

16.06.2006 11:11
#74 RE: Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:

Hier gibt es einige rhetorische Granaten: DeGaertner, Vanini, Fenris, etwas sachlicher Prometheus - und ich habe gewiss ein paar vergessen. Sorry. Vielleicht ist es jetzt mal an der Zeit, von meiner Seite aus zu sagen: Ich freue mich, euch mit eurer treffenden Gedankenschärfe, eurer Bissigkeit und der Nachvollziehbarkeit euer Argumente hier zu haben. Leute wie ihr bestellen einen Platz, auf dem alle leben könnten.

Kurz gesagt, alle nichtatheisten sind für dich nichtrhethorisch?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.030

16.06.2006 11:18
#75 Platon und die Demokratie antworten

In Antwort auf:
Kurz gesagt, alle nichtatheisten sind für dich nichtrhethorisch?
Sie haben sich hier im Forum noch nicht gemeldet, oder die anwesenden gläubigen User (bis auf Snooker vielleicht) haben sich noch nicht als die großen Rhetoriker geoutet. Ja, das sehe ich so.

Gysi
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