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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 Philosophie und Wissenschaft
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

07.01.2016 08:45
Wissenschaftler unter Druck Antworten

Folgener Artikel beschreibt in Kürze, welchem (wirtschaftlichen) Druck Wissenschaftler aus der Medizin bei ihren Grundlagenstudien ausgesetzt sind.

http://www.derwesten.de/nrz/gesundheit/v...id11437293.html

Jeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Daher mag es nicht unerheblich sein, sich darüber klar zu werden, um welchen Preis diese Erkenntnisse zuweilen erkauft werden.

Ob es dieser Artikel längerfristig ins Archiv schafft, kann ich nicht sagen; Ich schätze eher, dass er nur eine kurze Zeit abrufbar sein wird.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

07.01.2016 10:02
#2 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #1
Folgener Artikel beschreibt in Kürze, welchem (wirtschaftlichen) Druck Wissenschaftler aus der Medizin bei ihren Grundlagenstudien ausgesetzt sind.

http://www.derwesten.de/nrz/gesundheit/v...id11437293.html

Jeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Daher mag es nicht unerheblich sein, sich darüber klar zu werden, um welchen Preis diese Erkenntnisse zuweilen erkauft werden.

Ob es dieser Artikel längerfristig ins Archiv schafft, kann ich nicht sagen; Ich schätze eher, dass er nur eine kurze Zeit abrufbar sein wird.





Alles gehört auf den permanenten Prüfstand!
Es wäre zu einseitig und parteilich, wenn wir uns diesbezüglich auf Heilige Schriften beschränken würden.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

07.01.2016 10:54
#3 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Direktkontakt
Alles gehört auf den permanenten Prüfstand!

So ist es .. Sieht aber nicht jeder so, der sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse bezieht.

Zitat von Direktkontakt
Es wäre zu einseitig und parteilich, wenn wir uns diesbezüglich auf Heilige Schriften beschränken würden.

Daher schrieb ich ja bereits:

Zitat von SnookerRI
Jeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

08.01.2016 11:44
#4 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #3

Zitat von Direktkontakt
Alles gehört auf den permanenten Prüfstand!
So ist es .. Sieht aber nicht jeder so, der sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse bezieht.

Zitat von Direktkontakt
Es wäre zu einseitig und parteilich, wenn wir uns diesbezüglich auf Heilige Schriften beschränken würden.

Daher schrieb ich ja bereits:

Zitat von SnookerRI
Jeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse.






Prüfungen sollten selbstverständliches Element aller Betrachtungen und Beurteilungen sein. Davon sind Heilige Schriften nicht ausgenommen.

"Auf den ersten Blick" krude Behauptungen sollte man nicht sakrosankt als Tabuthema in einem geschützten Biotop abstellen oder jeden Zweifler, der solche Textpassagen infrage stellt, dem Scheiterhaufen überantworten.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

22.02.2016 19:33
#5 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #3
]So ist es .. Sieht aber nicht jeder so, der sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse bezieht.


Deine Intention dürfte wohl klar sein. Du kritisierst immer und überall die "böse Wissenschaft". Gibt es in der lukrativen Medizin Mängel bei Studien der Grundlagenforschung, weitest Du diese Ergebnisse gleich auf alle wissenschaftlichen Forschungsgebiete aus.

http://www.derwesten.de/nrz/gesundheit/v...id11437293.html
"Immerhin, seit wenigen Jahren beobachtet Susann Fiedler eine Veränderung in der Wissenschaftswelt: „Es gibt eine starke Verschiebung der Normen. Die Forschung über die Forschung wird zum natürlichen Teil des Prozesses.“ Noch vor drei Jahren hätte sie daran nicht geglaubt. „Man sprach von Hexenjagd“, so Fiedler. Doch mittlerweile falle die Idee auf fruchtbaren Boden, dass die Reproduzierbarkeit einer Studie eine tolle Bestätigung der eigenen Arbeit sei."

Wenn in der Wissenschaft etwas schiefläuft, wird dies über kurz oder lang korrigiert, falsche Forschungsergebnisse aufgedeckt. Das ist nur möglich, weil es KEIN vorgegebenes Denkschema gibt und Wissenschaftler einander überprüfen können

Bei den Religionen können natürlich keine Fehler gemacht werden, weil es keine überprüfbaren Forschungsergebnisse gibt. Hier werden antike Legenden als dogmatische Wahrheit propagiert, deren Relevanz man nicht ohne göttliche Strafe hinterfragen darf.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

22.02.2016 21:14
#6 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Blackysmart
Deine Intention dürfte wohl klar sein. Du kritisierst immer und überall die "böse Wissenschaft". Gibt es in der lukrativen Medizin Mängel bei Studien der Grundlagenforschung, weitest Du diese Ergebnisse gleich auf alle wissenschaftlichen Forschungsgebiete aus.

Mache ich das? Ich habe doch nur einen allgemein zugänglichen Artikel über wissenschaftliche Forschung als Grundlage für eine Diskussion verwendet. War das vielleicht zu "böse"? Das scheint für dich ja klar zu sein. Deswegen braucht es dazu ja auch keine Diskussion mehr, zumal ich als Gläubiger ja eh keine Argumente habe, und eh nur in meinem Gedankenkäfig hocke.

Zitat von Blackysmart
Wenn in der Wissenschaft etwas schiefläuft, wird dies über kurz oder lang korrigiert, falsche Forschungsergebnisse aufgedeckt. Das ist nur möglich, weil es KEIN vorgegebenes Denkschema gibt und Wissenschaftler einander überprüfen können

Bei den Religionen können natürlich keine Fehler gemacht werden, weil es keine überprüfbaren Forschungsergebnisse gibt. Hier werden antike Legenden als dogmatische Wahrheit propagiert, deren Relevanz man nicht ohne göttliche Strafe hinterfragen darf.

Deine Religionskritik passt perfekt auf das Bild, was du von Religionen hast.

Auf weitere Kommentare verzichte ich, denn ich möchte dich und deine atheistischen Gefühle nicht weiter provozieren....

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

22.02.2016 21:34
#7 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #6

Zitat von Blackysmart
Deine Intention dürfte wohl klar sein. Du kritisierst immer und überall die "böse Wissenschaft". Gibt es in der lukrativen Medizin Mängel bei Studien der Grundlagenforschung, weitest Du diese Ergebnisse gleich auf alle wissenschaftlichen Forschungsgebiete aus.
Mache ich das? Ich habe doch nur einen allgemein zugänglichen Artikel über wissenschaftliche Forschung als Grundlage für eine Diskussion verwendet. War das vielleicht zu "böse"? Das scheint für dich ja klar zu sein.

Dass du hiermit:

Zitat
Zitat SnookerJeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Daher mag es nicht unerheblich sein, sich darüber klar zu werden, um welchen Preis diese Erkenntnisse zuweilen erkauft werden.



undifferenziert darauf anspielst, dass wir wissenschaftlichen Forschungsergebenissen viel zu wenig Misstrauen und deine tendenziöse Absicht dahinter, offen durchscheint, ist wohl schwer ab zu streiten. Dass Die Pharmaindustrie ein großes und lukratives Geschäft ist erkennt man auch unschwer daran, dass es für die gleichen und selben Krankheiten mindestens 50 verschiedene "Pillen" gibt.

Nur mit den Wissenschaften hat das nichts zu tun.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

22.02.2016 23:10
#8 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Perquestavolta
undifferenziert darauf anspielst, dass wir wissenschaftlichen Forschungsergebenissen viel zu wenig Misstrauen und deine tendenziöse Absicht dahinter, offen durchscheint, ist wohl schwer ab zu streiten.

Klar, Kritik von Theisten aus ihrem Gedankenkäfig heraus ist doch immer undifferenziert

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

23.02.2016 08:18
#9 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #6
. Mache ich das? Ich habe doch nur einen allgemein zugänglichen Artikel über wissenschaftliche Forschung als Grundlage für eine Diskussion verwendet.



Wir können gerne über wissenschaftliche Arbeit und deren Einfluß auf unser Leben diskutieren.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #1
. Jeder von uns stützt seine Argumentation gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Daher mag es nicht unerheblich sein, sich darüber klar zu werden, um welchen Preis diese Erkenntnisse zuweilen erkauft werden.


Welche Konsequenzen sollten wir Deiner Meinung nach aus den Mängeln der medizinischen Grundlagenfoschung ziehen? Sollen wir nun allen medizinischen Fortschritten der letzten hundert Jahre grundlegend mißtrauen? Sollen wir z. B. auf die Gegner der Impfprävention hören die sagen, dass Impfen gegen Masern nichts hilft, die Masern eigentlich vollkommen harmlos sind und es überhaupt kein Masernvirus gibt? Wie die Kankheit entsteht, darüber schweigen sich die Impfkritiker allerdings aus.

In wie weit hat die Kritik An der Medizin Auswirkungen auf andere wissenschaftliche Gebiete und wie sollten wir uns dabei konkret verhalten? In freudiger Erwartung eines substanziellen Dialogs, Blacky

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

23.02.2016 10:23
#10 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Blackysmart
Wir können gerne über wissenschaftliche Arbeit und deren Einfluß auf unser Leben diskutieren.

Das würde ich gerne machen. Allerdings wird meine Argumentation - nicht zuletzt von dir - als genereller "Angriff" auf wissenschaftliche Forschungsarbeit missverstanden. Unter solchen Vorraussetzungen "Feindbilder" ("Glaube vs Wissenschaft" a la Dawkins) zu pflegen macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn - so sorry.

Zitat von Blackysmart
Welche Konsequenzen sollten wir Deiner Meinung nach aus den Mängeln der medizinischen Grundlagenfoschung ziehen? Sollen wir nun allen medizinischen Fortschritten der letzten hundert Jahre grundlegend mißtrauen? Sollen wir z. B. auf die Gegner der Impfprävention hören die sagen, dass Impfen gegen Masern nichts hilft, die Masern eigentlich vollkommen harmlos sind und es überhaupt kein Masernvirus gibt? Wie die Kankheit entsteht, darüber schweigen sich die Impfkritiker allerdings aus.

Hieran wird deutlich, dass noch keine gemeinsame Grundlage für eine Diskussion besteht. Habe ich in irgendeiner Weise davon gesprochen, dass man sämtlichen medizinischen Fortschritt der letzten hundert Jahre grundlegend misstrauen sollte? Wohl kaum! Nichts desto trotz ist das mit eine der ersten Assoziationen, die dir in den Sinn kommen... Warum? Weil Glaube und Wissenschaft nun mal nicht koagieren können, wie Dawkins es verkündigt?

Dass Wissenschaftler unter einem enormen wirtschaftlichen Druck stehen, ist doch kein Geheimnis. Die wenigsten Wissenschaftler können ihre Forschung aus eigener Tasche finanzieren. Sie sind auf die Bereitstellung von finanziellen Mitteln angewiesen, um langfristig forschen zu können. Meine Kritik richtet sich also zum einen gegen die (profitorientierte) Einflussnahme auf wissenschaftliche Forschung seitens der "Geldgeber" aus der Wirtschaft.
Zum anderen sehe ich die Verwendung solcher wissenschaftlichen Erkenntnisse als "absolute" Erkenntnis aus den genannten Gründen kritisch. Dabei ist mir bewusst, dass das derzeitige Wirtschaftssystem nicht ohne Lobbyarbeit auskommt. Diese Problematik wird die Wissenschaft noch eine ganze Weile mit sich herumtragen. "Crowdfunding" ist ja durchaus ein interessanter Ansatz für ein alternatives Fördergelder-System, wobei es auch dabei Gründe für Kritik und Unzulänglichkeiten gibt.

Davon sind wir als Nutznießer wissenschaftlicher Erkenntnisse alle gleichermaßen betroffen. Es geht also gar nicht darum, Medizin als solches zu kritisieren oder irgendwelche Impfungen abzulehnen, wobei man in einigen Fällen (siehe "Schweinegrippe") um "kritische Fragen" nicht herumkommt.

Wie ich eingangs erwähnte, halte ich es für vernünftig darüber nachzudenken, wie im Einzelnen wissenschaftliche Erkenntnisse zustande kommen und diese Gedanken in Diskussionen zu berücksichtigen.


Zitat von Blackysmart
In freudiger Erwartung eines substanziellen Dialogs, Blacky

Tja, da musst du dich vorerst an Perquestavolta und andere halten. Mit mir ist ein substanzieller Dialog ja nicht möglich. Solange ich nicht aus meinem "Gedankenkäfig" rauskomme, habe ich noch nicht mal Argumente für meine eigene Ansicht. Vielleicht meldet sich hier ja irgendwann mal ein Gläubiger, den du trotz seines Glaubens, als gleichberechtigten Diskussionspartner ernst nehmen kannst. Dieser kann dann ja hier weitermachen.

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Athon Offline




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23.02.2016 11:26
#11 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

@SnookerRI

Zitat
Tja, da musst du dich vorerst an Perquestavolta und andere halten. Mit mir ist ein substanzieller Dialog ja nicht möglich. Solange ich nicht aus meinem "Gedankenkäfig" rauskomme, habe ich noch nicht mal Argumente für meine eigene Ansicht. Vielleicht meldet sich hier ja irgendwann mal ein Gläubiger, den du trotz seines Glaubens, als gleichberechtigten Diskussionspartner ernst nehmen kannst. Dieser kann dann ja hier weitermachen.


Diese Argumentation kommt mir verdammt bekannt vor...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

23.02.2016 12:33
#12 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Athon
Diese Argumentation kommt mir verdammt bekannt vor...

Das wundert mich nicht. Blackysmarts Äußerungen waren diesbezüglich ja auch sehr eindeutig.

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Athon Offline




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23.02.2016 13:30
#13 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

@Blackysmart

Seit Snooker den Dialog mit mir weitestgehend eingestellt hat und auch Dir gegenüber ähnliches in die Wege zu leiten scheint, gelange ich zu der Mutmaßung, dass er als ein Zeuge Jehovas sich eher persönlich angreifen und beleidigen lässt, als sich konstruktiv mit sachlich fundierten Argumenten auseinanderzusetzen...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

23.02.2016 14:32
#14 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Mein Entschluss, aus Rücksicht auf die atheistischen Gefühle der hier schreibenden Atheisten "eher mal die Klappe zu halten", als mit meiner "unsachlichen", "polemischen Dialogführung" zu "provozieren" ist das Resultat einer höchst konstruktiven Auseinandersetzung mit Blackysmarts "sachlich fundierten" Argumenten über den Sinn des Dialogs zwischen Atheisten und Theisten:



Zitat von Blackysmart #72 Aussteigerthread
Deshalb sprach ich bei Gläubigen auch von einem Gedankenkäfig. Argumente erreichen sie nicht und Argumente für die eigene Weltanschauung haben sie schlicht und einfach nicht. Nur Mutmaßungen, die sie fälschlicherweise für Argumente halten und nicht verstehen, warum diese für Andersgläubige keine Argumente sind. Dass Gläubige überhaupt keine Hinweise, Informationen oder Beweise für ihren Glauben haben, wollen sie nicht wahr haben.

Atheisten kannst Du durch stichhaltige Argumente überzeugen. Gläubige kann man durch nichts überzeugen. Sie müssen aus eigenem Antrieb aus dem Gedankenkäfig ausbrechen wollen.



Ich persönlich bin immer noch vom Dialog zwischen Atheisten und Theisten überzeugt. Und ich respektiere die Entscheidung jedes Einzelnen, der diese Überzeugung nicht teilt.

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Athon Offline




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23.02.2016 15:06
#15 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

@SnookerRI

Der von Dir zitierte Beitrag Blackysmarts ist aus meiner Sicht kein Argument, sondern eine Meinungsäußerung (die ich weitestgehend teile). Offenbar hast Du Schwierigkeiten hinsichtlich der Unterscheidung...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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23.02.2016 15:28
#16 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Athon
Der von Dir zitierte Beitrag Blackysmarts ist aus meiner Sicht kein Argument, sondern eine Meinungsäußerung (die ich weitestgehend teile). Offenbar hast Du Schwierigkeiten hinsichtlich der Unterscheidung...

Der Inhalt seiner Meinungsäußerung ist das Argument gegen den Dialog mit Gläubigen.

Wie soll denn der Dialog zwischen Theisten und Atheisten aussehen, wenn man Blackysmarts "Meinungsäußerung" zugrundelegt, (die du ja weitestgehend teilst)?

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Athon Offline




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23.02.2016 15:41
#17 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

@SnookerRI

Zitat
Wie soll denn der Dialog zwischen Theisten und Atheisten aussehen, wenn man Blackysmarts "Meinungsäußerung" zugrundelegt, (die du ja weitestgehend teilst)?


Wie soll denn ein Dialog aussehen, der auf beiden Seiten die gleichen Grundlagen hat? Etwa so: Ich weiß, dass Du der gleichen Ansicht bist, und ich sehe das genauso? Da täten sich ja wahrlich welterschütternde Erkenntnisse auf. Nur nicht argumentativ an Grundmauern rütteln, nicht wahr...?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

23.02.2016 16:03
#18 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Athon
Wie soll denn ein Dialog aussehen, der auf beiden Seiten die gleichen Grundlagen hat? Etwa so: Ich weiß, dass Du der gleichen Ansicht bist, und ich sehe das genauso? Da täten sich ja wahrlich welterschütternde Erkenntnisse auf. Nur nicht argumentativ an Grundmauern rütteln, nicht wahr...?

Genau das ist der Punkt: Wenn Gläubige laut Blackysmarts Argumentation (ok: "Meinungsäußerung") keine Argumente haben, kann an den Grundmauern des Atheismus auch nicht gerüttelt werden. Ist doch ganz praktisch, wenn man den Dialog als "Meinungskrieg" auffasst. Da steht der "Sieger" ja schon von vornherein fest! In diesem Fall spricht man wohl besser von "Mission", in der es darum geht, an den Grundmauern des Theismus rütteln zu wollen.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

23.02.2016 16:12
#19 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #18

Zitat von Athon
Wie soll denn ein Dialog aussehen, der auf beiden Seiten die gleichen Grundlagen hat? Etwa so: Ich weiß, dass Du der gleichen Ansicht bist, und ich sehe das genauso? Da täten sich ja wahrlich welterschütternde Erkenntnisse auf. Nur nicht argumentativ an Grundmauern rütteln, nicht wahr...?
Genau das ist der Punkt: Wenn Gläubige laut Blackysmarts Argumentation (ok: "Meinungsäußerung") keine Argumente haben, kann an den Grundmauern des Atheismus auch nicht gerüttelt werden. Ist doch ganz praktisch, wenn man den Dialog als "Meinungskrieg" auffasst. Da steht der "Sieger" ja schon von vornherein fest! In diesem Fall spricht man wohl besser von "Mission", in der es darum geht, an den Grundmauern des Theismus rütteln zu wollen.



Dem kann man nur zustimmen.
Und deshalb geht es beim Dialog Theismus-Atheismus auch nicht um Argumente, sondern um Meinungen, und Hintergründig auch um den
Sieg der eigenen Meinung.

Athon Offline




Beiträge: 3.577

23.02.2016 16:29
#20 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

@SnookerRI

Die "Grundmauer" des Atheismus ist die Überzeugung, dass es keinen "Gott" gibt. Indizien für diese Überzeugung liefern Wissenschaftler in nahezu unüberschaubarer Zahl, ohne dass bis jetzt auch nur ein einziger Gegenbeweis erbracht werden konnte. Aus diesem Grund wüsste ich auch nicht, warum ich meine Überzeugung aufgeben sollte, dies tust Du aus Deiner Überzeugung heraus schließlich auch nicht. Das ist auch Dein gutes Recht, Snooker. Ebenso, wie es Dein Recht ist, wissenschaftliche Erkenntnisse kritischen Fragen zu unterwerfen. Du darfst es mir aber nicht vorhalten, wenn ich das gleiche Recht für mich in Anspruch nehme und manche Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung für nicht mit der Bibel vereinbar halte. Das muss auch zumindest hier in diesem Forum nicht in einen "Krieg" münden.

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

23.02.2016 17:34
#21 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Athon im Beitrag #13
@Blackysmart Seit Snooker den Dialog mit mir weitestgehend eingestellt hat und auch Dir gegenüber ähnliches in die Wege zu leiten scheint, gelange ich zu der Mutmaßung, dass er als ein Zeuge Jehovas sich eher persönlich angreifen und beleidigen lässt, als sich konstruktiv mit sachlich fundierten Argumenten auseinanderzusetzen...


Sobald ein kritisches Wort kommt, schaltet Snooker auf stur und blockt ab. Bei meiner Frage, ob wir nun alle medizinischen Fortschritte des letzten Jahrhunderts ablehnen sollen, habe ich Religion mit keinem Wort erwähnt und wollte nur Snookers Meinung dazu wissen. Er scheint sich aber in der Rolle der beleidigten Leberwurst zu gefallen. Eine Streitkultur habe ich noch nie bei einem (fundamentalistisch) Gläubigen erlebt. Woran das liegt, erschließt sich mir nicht wirklich. Eventuell scheuen sie die Auseinandersetzung mit den Gegenargumenten. Das heißt dann entweder beleidigter Rückzug oder persönlicher Angriff.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2016 20:28
#22 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #8

Zitat von Perquestavolta
undifferenziert darauf anspielst, dass wir wissenschaftlichen Forschungsergebenissen viel zu wenig Misstrauen und deine tendenziöse Absicht dahinter, offen durchscheint, ist wohl schwer ab zu streiten.
Klar, Kritik von Theisten aus ihrem Gedankenkäfig heraus ist doch immer undifferenziert


Das ist überhaupt keine Kritik was du da betreibst, sondern ein gezielter Manipulationsversuch, der die gesamten etablierten "Wissenschaften" in ein zweifelhaftes Licht stellen soll, um den Zuhörern des theistischen Predigtdienstes, die einzig richtige und wahre Alternative zu "verkaufen.

Es geht in deinem Link aber auch nicht um die Wissenschaft, sondern ausschließlich um die Pharmazie. Das wäre nämlich von dir auch ohne weitere Probleme so zu differenzieren gewesen. Aber du hast es gezielt auf die allgemeinen "Wissenschaftlichen Erkenntnisse" induziert.
Dass die Pharmazie nicht immer nur nach ethischen Grundsätzen handelt, sondern nach Entwicklungskosten und Umsatzzahlen, ist schon deswegen kein Geheimnis, weil auch die Homöopathie als Teil- bzw. Randgebiet der Pharmazie, schon seit längerem "straffrei" destilliertes Wasser und Zuckerpillen ("Glaubuli") mit hohen Gewinnen als medizinische Wirkstoffe vertreibt, ohne dass Theisten bis heute daran Kritik geübt hätten.

Pharmazeuten sind in der Regel selbst gar keine forschenden Wissenschaftler, sondern arbeiten mit Chemikern, Biologen und Medizinern zusammen, die gemeinsam nach medizinischen Wirkstoffen mit möglichst ungefährlichen Nebenwirkungen suchen. Dabei geht es um viel Geld, da das Finden der Wirkstoffe nur die eine Seit der wissenschaftlichen Arbeit ist und dann die eigentliche Arbeit erst anfängt. Bis ein neues Medikament für den "Handel" zugelassen werden kann, vergehen in Normalfall 10 - 15 Jahre. Wenn es dabei trotzdem noch zu Unfällen kommt, dann hat hier nicht die ganze "wissenschaftliche Erkenntnis" versagt, sondern meist waren es einzelne Verantwortliche, die im "Gottvertrauen" geschlampt haben, oder sich korrumpieren haben lassen, stichhaltige Forschungsergebnisse, die viele Investitionsgelder zunichte machen könnten, einfach zu relativieren.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

23.02.2016 20:50
#23 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2016 21:07
#24 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #21


Sobald ein kritisches Wort kommt, schaltet Snooker auf stur und blockt ab. Bei meiner Frage, ob wir nun alle medizinischen Fortschritte des letzten Jahrhunderts ablehnen sollen, habe ich Religion mit keinem Wort erwähnt und wollte nur Snookers Meinung dazu wissen. Er scheint sich aber in der Rolle der beleidigten Leberwurst zu gefallen.
Tatsächlich schaltet Snooker dann vom Menschen auf Zeuge Jehova um. Befasse dich doch mal eingehend mit dem "Bild", welches Zeugen Jehovas von uns "untergeordneten" atheistischen Weltmenschen innerhalb ihrer Gemeinschaft b.z.w. "untereinander" "pflegen".

Wenn jemand absolut davon überzeugt ist, dass es eine einzige allumfassende wie für alle und jeden gleich gültige Wahrheit gibt, die nur er und seine Gemeinschaft vertreten, besitzen, dann hat Snookers Reaktion des Rückzugs ganz sicher nichts mit "beleidigt-sein" im herkömmlichen Sinne zu tun. Snooker gehört immerhin zum neuen auserwählten Volk Gottes. < Pardon, Jehovas >

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

23.02.2016 21:11
#25 RE: Wissenschaftler unter Druck Antworten

Zitat von Blackysmart
Sobald ein kritisches Wort kommt, schaltet Snooker auf stur und blockt ab.

Nenn´ es wie du willst: Sturheit, Abblocken, Provokation... Solange du die Gläubigen in einem "Gedankenkäfig" gefangen siehst, welche keine Argumente haben und auch nicht durch Argumente erreicht werden können, wirst du keine andere Meinung vertreten können.

Zitat von Blackysmart
Er scheint sich aber in der Rolle der beleidigten Leberwurst zu gefallen.

Ich akzeptiere die Rolle, die man mir zuteilt. Da die Rolle des aufgeklärten, kritisch denkenden, wissenschaftlich orientierten, ergebnisoffenen, mit einer Fülle stichhaltiger Argumente diskutierenden, realitätsnahen Menschen schon an einige der Atheisten hier vergeben ist, muss ich mich mal mit der Rolle des "Opfers" begnügen, des dogmatisch verbrämten, unsachlichen, polemischen, provozierenden, in einem Gedankenkäfig sitzenden, wissenschaftsfeindlichen, fundamentalistischen Gläubigen, dem die Argumente fehlen, der die Auseinandersetzung mit den Gegenargumenten scheut, und sich beleidigt zurückzieht.

Villeicht gibt es ja tatsächlich irgendwo da draußen den Gläubigen, den Blackysmart trotz seines Glaubens als gleichberechtigten Diskussionspartner ernst nehmen kann.

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