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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 232 Antworten
und wurde 7.937 mal aufgerufen
 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

30.05.2016 13:59
#51 Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Reklov
Antworten, welche Du dann hierzu formulierst, verraten Wissenslücken und weisen sich oft als Splitterwissen aus.

Aber ja, du nicht? Um Lücken zu füllen, dafür haben wir doch uns! Wie lernen voneinander nach dem Dialogkonzept! Das sollte uns dahinbringen, uns nicht als "Unqualifizierte" voneinander aus der Runde auszustoßen! Geschieht das zu schnell, sitzt jeder mit seinem Qualitätswissen eben auch zu schnell ganz alleine da... in seiner Gottesnähe, Göttlichkeitsnähe (ich meine nicht nur dich!) - aber auch verdammt allein... Der Gottglauben scheitert am Dialog (sofern man ihn ernst nimmt) und der Dialog scheitert oft am Gottglauben. Sollte man sich mal überlegen, woran das liegen mag...

Wenn's nach dir ginge - wo dürfte ich überhaupt "mitreden"? Oder eigentlich überall - redete ich dir nach dem Mund...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

30.05.2016 22:42
#52 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #48
Ich würde es schon mal wissen wollen! Dass Bösewichter keine Atomwaffen herstellen können dürfen, ist auch klar.

Wenn du alles Wissen aufzeigst, denkst du dann nicht, das aus diesem Wissen "Bösewichter" erst entstehen? Eben durch die egozentrische und antropozentrische Art des Menschen?

Zitat von Gysi im Beitrag #48
Würdest du Gott erkennen wollen, obwohl du doch gar nicht weißt, was er mit dir vorhat? Nein?

Was soll "er" mit mir vorhaben? Vor ein paar Milliarden Jahren entstand das Leben - und irgend wann ich - durch diese Entstehung des Lebens.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #47
Wissen gehört in Hände, die verstehen damit umzugehen.
Zitat von Gysi im Beitrag #48
Habe ich je was anderes gesagt? Das ist aber kein Argument gegen das Wissen, sondern gegen die herrschende MACHT! Die MachtSTRUKTUREN müssen immer wieder verbessert werden!

Beachte hierbei meine erste Antwort.
Verbesserung erhälst du nicht allein durch Wissen, sondern durch den Umgang mit diesem.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #47
Denkst du das du alles weißt?
Zitat von Gysi im Beitrag #48
Nee! Aber du! Du hast den nötigen Weitblick, und wir Stumpfen mit unseren "toten Steinen" und der toten Wissenschaft und den toten Argumenten nicht... Aber du bist das gleißende Licht, die Lebendigkeit! Kein Wunder, du bist ja auch der Demiurg des Sol... Aber was willst du mit deiner Größe ohne die "toten Steine" anfangen? Du könntest schon mal nicht im Netz mit uns Stumpfen kommunizieren, um uns von deinem LICHT zu erzählen...

Hier sind wir dann wieder beim Thema, das wir in der Streitarena durchführen. Und hier solltest du auch darauf achten, das wir "Worte" im selben Sinn meinen, aber "die Bilder" die uns dabei vor Augen schwirren sind andere. Du beziehst zum Beispiel meinen Avatar-Namen immer wieder mit ein und deutest diesen als "Schöpfer der Sonne" - was sich aber hinter dieser "Entscheidung" verbirgt, kannst du nur erahnen oder durch "Vorwissen um die Worte" verhöhnen.
Auch, wie oft noch, kämpfe ich nicht gegen die Wissenschaft an, ich nutze sie ebenso wie du - nur eben mit anderen Mitteln, mit anderen "Zusammenhängen".

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #47
Beruht deine Selbstüberschätzung nicht auf "grundlegende" (Fehl)Annahmen?

Zitat von Gysi im Beitrag #48
Wo überschätze ich mich? In welchen "grundlegenden Annahmen" gehe ich fehl?


Zum Beispiel im "deuten" meines Satzes.
Du stützt deine Meinung auf Annahmen, durch einen "belegbaren Grund". Diese Annahmen aber, müssen nach eurer Definition noch nicht mal ansatzweise richtig sein, da Realität(Wahrheit und Ansicht) ein Konstrukt unseres Gehirnes ist. Fakten (grundlegende Annahmen) schließt ihr aber aus, obwohl diese durch das Konstrukt unseres Gehirnes laufen.
Ist es dann nicht eine Fehlannahme zu sagen, das Wissen immer gut sei?

Zitat von Gysi im Beitrag #51
Um Lücken zu füllen, dafür haben wir doch uns! Wir lernen voneinander nach dem Dialogkonzept! Das sollte uns dahinbringen, uns nicht als "Unqualifizierte" voneinander aus der Runde auszustoßen! Geschieht das zu schnell, sitzt jeder mit seinem Qualitätswissen eben auch zu schnell ganz alleine da... in seiner Gottesnähe, Göttlichkeitsnähe (ich meine nicht nur dich!) - aber auch verdammt allein... Der Gottglauben scheitert am Dialog (sofern man ihn ernst nimmt) und der Dialog scheitert oft am Gottglauben. Sollte man sich mal überlegen, woran das liegen mag...


Zum ersten fetten: Ist es nicht eher so, das die Wissensvermehrung "viel zu schnell vorangetrieben" wurde?

Zum zweiten fetten: Man geht diesen Weg ALLEIN MIT ALLEN

Zum dritten fetten: Verbindungen und Zusammehänge der unterschiedlichsten Themen unterstehen einer Bildersprache, bei dem zwar "das Wort" gelesen und gedeutet werden kann, aber nicht dessen bildlicher Inhalt, der ja in fast unbegrenzter "Symbiose" vorhanden ist (Dichtung, Prosa, Reime usw.). Hinzu kommen unzählige Zeichen(Anführung, Ausrufezei. usw.) die die bildliche Deutung erschweren und dann nicht zu vergessen, die unterschiedlichen Sprachen ansich, die bei ca. 7000 weltweit liegen und dessen "Übersetzungen" in andere Sprachen.

Euer "substanzieller Dialog" verliert dabei sehr schnell an "Substanz"!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

30.05.2016 22:57
#53 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Stellt jede Forschung ein und betreibt bloß keine Wissenschaften.
Werdet glücklich mit Bibel und Koran.
Glauben heißt noch immer: Nicht wissen wollen!
Man will seine heile und verlogene Glaubenswelt unbedingt erhalten.

Also mein Ding ist das jedenfalls nicht...

Zitat
Wissen gehört in Hände, die verstehen damit umzugehen.


Undemokratisch und totalitär!
Das ist die Überheblichkeit der Eliten.
Und daran krankt ja gerade unser System : An der Überheblichkeit seiner politischen Eliten und ihrem Glauben alles besser zu wissen und es vor allem besser zu wissen als der gemeine Pöbel...

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

30.05.2016 23:29
#54 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #53
Stellt jede Forschung ein und betreibt bloß keine Wissenschaften.
Werdet glücklich mit Bibel und Koran.
Glauben heißt noch immer: Nicht wissen wollen!


Wer erzählt denn hier so ein Blödsinn?
Leute, euer Bild vom "Glauben" oder von Gläubigen ist ganz schön geprägt vom "Pöbel"!!


Zitat von Lukrez im Beitrag #53
Undemokratisch und totalitär!
Das ist die Überheblichkeit der Eliten.
Und daran krankt ja gerade unser System : An der Überheblichkeit seiner politischen Eliten und ihrem Glauben alles besser zu wissen und es vor allem besser zu wissen als der gemeine Pöbel...


"Unser System" erkrankt nicht daran das es totalitär oder elitär ist, sondern weil diejenigen, die als politiche Elite zählen, vom Pöbel gewählt und vorher durch diese "verzettelt" wurden (verzettelt im Sinne von: das Volk mit vielen Dingen beschäftigen lassen).

Es ist der Umgang mit Wissen oder Glauben und dessen Freigabe in zeitlich angepasster Form. Heutzutage kann jeder "Depp" Politiker werden, der aber vorher "verzettelt" wurde, durch das "Wissens-System".
Die Freiheit, die sich jeder Mensch herausnimmt alles tun und lassen zu können was "ihm beliebt", basiert auf der Grundlage vom Herausgeben von "Wissen" ohne vorheriger Reflektion des Abwegens von Nutzen und Schaden.

Reklov Offline




Beiträge: 4.833

31.05.2016 10:40
#55 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat
Stellt jede Forschung ein und betreibt bloß keine Wissenschaften.
Werdet glücklich mit Bibel und Koran.
Glauben heißt noch immer: Nicht wissen wollen!

Lukrez,

... dann würde ja der Vatikan nicht regelmäßige Symposien in seinen Gärten abhalten, bei denen die wissenschaftlichen Eliten in Vorträgen über die neuesten Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fachgebieten sprechen.

Inwieweit dies auch die Führer anderer Religionsgruppen machen, ist mir jedoch nicht bekannt.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.163

31.05.2016 10:55
#56 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #55
Was mir immer wieder auffällt, dass z.B. hier im Forum diejenigen, welche keine persönlichen spirituellen Erfahrungen gemacht haben, in ihrer Engstirnigkeit die Betroffenen schnell verhöhnen, als eingebildete Narzissten bezeichnen, bei denen sich die Schrauben etwas gelockert haben - nur weil sie von solchen Erlebnissen ausgeschlossen oder noch nicht berührt wurden. -


Nun, Reklov, auch ich "Engstirniger" bin von spiritistischen Erlebnissen bisher nicht betroffen gewesen. Im Gegensatz zu mir -weil Du nach eigener Aussage solche Erfahrungen bereits gemacht zu haben glaubst- setzt Du aber genau deshalb voraus, dass eine spiritistische "Welt" real existieren muss. Sollte ich jemals Erfahrungen auf dieser Ebene machen, kannst Du sicher sein, dass ich nach wissenschaftlich erklärbaren Gründen suchen würde. Nur dies kann mich im Wissen weiterbringen.

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.224

31.05.2016 14:51
#57 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #56
[

... dann würde ja der Vatikan nicht regelmäßige Symposien in seinen Gärten abhalten, bei denen die wissenschaftlichen Eliten in Vorträgen über die neuesten Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fachgebieten sprechen.




Warum er das wohl tut? Vielleicht nur deswegen, weil Gott niemanden daran hindert, Gutmütige und Leichtgläubige über den Tisch zu ziehen? Der Vatikan muss sich selbstverständlich ganz besonderes dafür interessieren, was der wissenschaftliche Grund dafür ist, dass ihm immer mehr die leichtgläubigen und gutmütigen Schäfchen davon rennen.

Wie wohl sonst, lässt sich der finanzielle enorme Reichtum des Vatikans erklären, wenn Jesus doch gesagt haben soll, dass ein Kamel leichter durch ein Nadelöhr ginge, als ein Reicher durch die Himmelspforte?

Und war es nicht immer schon so, dass der Vatikan den Naturwissenschaften sehr skeptisch gegenüber stand und genauestens über alles informiert werden wollte, was dem katholischen Glauben gefährlich werden könnte.

Vergiss es, volkeR! Religion und Gottesgedanken waren immer schon das beliebteste Werkzeug derer, die gerne besonderes WICHTig sind, um nebenbei Gutmütige und Leichtgläubige dumm zu halten. Dumme Leichtgläubige und Gutmütige kann viel leichter "über den Tisch" ziehen... Deswegen ist es ein gefährliche Lüge/Täuschung, dass Wissenschaft und Religion miteinander vereinbar wären/seien.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

31.05.2016 15:08
#58 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #58
Zitat von Reklov im Beitrag #56
[

... dann würde ja der Vatikan nicht regelmäßige Symposien in seinen Gärten abhalten, bei denen die wissenschaftlichen Eliten in Vorträgen über die neuesten Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fachgebieten sprechen.




Warum er das wohl tut? Vielleicht nur deswegen, weil Gott niemanden daran hindert, Gutmütige und Leichtgläubige über den Tisch zu ziehen? Der Vatikan muss sich selbstverständlich ganz besonderes dafür interessieren, was der wissenschaftliche Grund dafür ist, dass ihm immer mehr die leichtgläubigen und gutmütigen Schäfchen davon rennen.

Wie wohl sonst, lässt sich der finanzielle enorme Reichtum des Vatikans erklären, wenn Jesus doch gesagt haben soll, dass ein Kamel leichter durch ein Nadelöhr ginge, als ein Reicher durch die Himmelspforte?

Und war es nicht immer schon so, dass der Vatikan den Naturwissenschaften sehr skeptisch gegenüber stand und genauestens über alles informiert werden wollte, was dem katholischen Glauben gefährlich werden könnte.

Vergiss es, volkeR! Religion und Gottesgedanken waren immer schon das beliebteste Werkzeug derer, die gerne besonderes WICHTig sind, um nebenbei Gutmütige und Leichtgläubige dumm zu halten. Dumme Leichtgläubige und Gutmütige kann viel leichter "über den Tisch" ziehen... Deswegen ist es ein gefährliche Lüge/Täuschung, dass Wissenschaft und Religion miteinander vereinbar wären/seien.




Das sah der Vater der modernen Physik, Max Planck aber ganz anders.
Wir werden wohl die Max Planck Institute in Deutschland umbenennen müssen, in Perguswollka oder so ähnlich.

Reklov Offline




Beiträge: 4.833

31.05.2016 18:16
#59 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat
Der Vatikan muss sich selbstverständlich ganz besonderes dafür interessieren, was der wissenschaftliche Grund dafür ist, dass ihm immer mehr die leichtgläubigen und gutmütigen Schäfchen davon rennen.

Reisender,

... nicht übersehen sollte man, dass es ja auch unter den Theologen naturwissenschaftlich Interessierte und Kundige gibt.

Zitat
Wie wohl sonst, lässt sich der finanzielle enorme Reichtum des Vatikans erklären, wenn Jesus doch gesagt haben soll, dass ein Kamel leichter durch ein Nadelöhr ginge, als ein Reicher durch die Himmelspforte?

Die Kirche ist auch gezeichnet von der Blutspur ihrer kriminellen Geschichte, während der sie sich in den letzten Jahrhunderten schamlos bereicherte. Allein, dass z.B. das Gesamtvermögen (Bargeld und Grundbesitz!) eines von der Inquisition Verurteilten an die Kirche fiel, ist mehr als ein juristischer Skandal. Jesus hätte sich vor jeden dieser unglücklichen Angeklagten gestellt und die Häscher entsprechend in ihre Schranken gewiesen. Das hätte ihn aber wiederum selbst das Leben gekostet.

Zitat
Und war es nicht immer schon so, dass der Vatikan den Naturwissenschaften sehr skeptisch gegenüber stand und genauestens über alles informiert werden wollte, was dem katholischen Glauben gefährlich werden könnte.

Richtig - nur - heute gibt es keine Bücherverbrennungen mehr und bis nicht die sog. "Weltformel" gefunden wird, kann keine Erkenntnis über materielle Wechselwirkungen den Einfluss der Kirche schmälern. Wie immer, wird der stärkste "Angriff" auf die Kirche aber von innen, aus den eigenen Reihen kommen und nicht von naturwissenschaflticher Seite.

Zitat
Dumme Leichtgläubige und Gutmütige kann viel leichter "über den Tisch" ziehen... Deswegen ist es ein gefährliche Lüge/Täuschung, dass Wissenschaft und Religion miteinander vereinbar wären/seien.

Mag so sein - doch alles unterliegt dem Gesetz des Wandels und dem wird sich auch jede Religionsgemeinschaft beugen müssen - früher oder später!

Davon bleibt der Gedanke an einen Ur-Grund aber völlig unberührt.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

31.05.2016 21:33
#60 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #56
Wir haben nicht zu viel Wissen. Wir haben auch nicht zu wenig Gottglauben. In den Gottglauben flüchten die Menschen aus Unwissenheit und Ohnmacht.

Dein(euer) Bild von der Welt und dessen "Inhalt", ist sehr zerstört, aufgesplittet und durcheinandern.
Du meckerst immer darüber, das hier kein "Dialog" zustande kommt, was den Grund hat, den Reklov schon mehrfach andeutete und ich mit der "Gewichtung" und unserer "bildlichen Sprachbarriere" meinte.

Allein durch diese "Hinweise" sollte man doch davon ausgehen, das irgendwann einmal der "Gegenredner" darauf eingeht oder dieses zumindest in seinen Dialogen "einfängt".

Die Gewichtung ist, als Grundkonzept gesehen, die "Wichtigkeit" des Wissens und des Glaubens und das daraus entstehende und entstandene Weltbild.
"Wissen", welches über die Jahrtausende dem "normalen Volk" zur Verfügung gestellt wurde, aber dessen Auswirkungen nicht bedacht, durch den Freiheitsdrang des Einzelnen, artete soweit aus, das die unterschiedlichen Weltansichten sich zu schnell "ausdehnten".
Das "wissen wollen", um Wahrheit des Glaubens, wurde, da dieser Weg über die Erkenntnis des Lebens(inhaltes) führt, "unter die Lupe genommen" und "entblösst" den Glauben als Schimäre. Dieses "Hirngespinst", was man darin nun (glaubt zu erkennen) erkennt, ist aber ein Trug(bild)! Beide "Deutungen" sind hier zu beachten.

Diese Häresie, die man hier erkennen sollte, zeigt auf, das die Kirchenlehre, die auf "Un-Wissen" aufgebaut ist, das "Futter" für den Atheismus ist. Dieses Futter nun, was ihr als Unwissen bezeichnet, fußt auf mythische Unkenntniss. Dazu sollte man einmal zurückspulen.

Alles was "wir" über die Denkweise der Religionen kennen, basiert auf mythische Erzählungen. Diese Erzählungen, in Form von Bibel, Koran und Mund zu Mund Weitergabe usw., sollte man zurückverfolgen. Das Ende dieser "Fahnenstange" liegt im alten Ägypten.
Dort war eine Denkweise über Gott geprägt, die besagte das dieser "niemals eingreift". Dieses Nichteingreifen bedeutete für den Menschen eine "Freiheit" die er "Nutzen" aber nicht "Ausnutzen" solle.
Die ägyptische "Götter-Welt" entsprang aber "einem Gott". Der Ägypter sah das Leben als eine Art Zwischenstufe an, die besagte, das das ihm "geschenkte Leben" zu nutzen sei im Sinne der Harmonie, dort benannt als Maát.
Diese Harmonie spiegelte sich im "Gesellschaftsleben" wieder, wodurch der Sinn des Lebens auf "das Leben" gerichtet wurde, aber mit dem "Wissen" um den Tod.

Dieser Tod, der in unserer heutigen Gesellschaft als "endlich" betrachtet wird, auch im Sinne von "endlich losgelöst von den Qualen" (die der Mensch sich selbst auferlegte) wurde in der ägyptischen Gesellschaft als "Stufe" betrachtet (Stufenpyramide des Djoser). Er versuchte die Maát aufrechtzuerhalten um das Leben sowie das "Leben danach" mitzugestalten! Leben danach bedeutete (unter anderem) für den Ägypter die Zukunft der Gesellschaft!

Die Freiheit die Gott dem Ägypter "gab", nutze dieser auch im Sinne des Lebens. Deswegen war es dem ägyptischen Volk möglich "Weltwunder" zu vollbringen. Diese Gesellschaft wurde von "Priestern" geführt, dessen Stellenwert in der Gesellschaft sehr hoch angesehen war, denn diese waren die Mittler zwischen dem Diesseits und Jenseits.
Der Eine und die Vielen, heißt es bei Erik Hornung, und diese Sichtweise spricht gegen die "heutigen Religionen". Der Allherr, Atum benannt, schaut auf Millionen heißt es, und so sah der Ägypter auch das Leben...durch die Augen des EINEN.
Diese "Sicht" beeinflusste das Leben in die Richtung des Nutzens der "Denkfreiheit" des Ägypters und zwar meist auf "das Wahre", was er mit dem Allherrn in Verbindung brachte. Dieses Wahre war das ihm umgebende Leben - ALLES.

Man sollte bei solch einer Betrachtung beachten, in welcher zeitlichen Epoche dieses Denken sich aufbaute, etablierte, hielt und dann zerbrach oder zerbrochen wurde.

Die abrahamitischen Religionen, die ab einer bestimmten Zeit Einzug hielten, bevor sie "auszogen" (Mose), verblendeten diese Sichtweise durch die Fehlannahme, das "der Eine" nur in der Sicht als "Einer" betrachtet werden müsse. Sie erfassten zwar noch das alles aus dem Einen entstand, deuteten die durch ihm gegebene "Freiheit" aber als "Gottes Sohn".
Eine grobe Fehlinterpretation, denn diese "kann" besagen, bei falscher "Deutung", das "der Mensch" durch sein schöpferisches Denken die Freiheit besitzt, über oder ohne Gott sein zu können.

Gott greift niemals ein - ist ein Gedanke - der das Weltbild "erschüttern" kann. Nicht nur in Bezug auf den Menschen allein, sondern hier tatsächlich auf das Leben und den Planeten bezogen. Denn die Freiheit zu "meinen" - das wenn Gott nicht eingreift die "Strafe" ausbleibt (Jenseitsgedanken - Zukunft der Gesellschaft) ist ein "Trugschluss"!
Der Mensch bezieht hier eine Stellung, die ihm die Freiheit gibt ALLES TUN ZU KÖNNEN und sich über alles zu erheben - selbst über sein Selbst (Selbstüberschätzung und -überhebung).

Das JENSEITS wurde nicht allein auf ein Leben nach dem Tode für den Einzelnen ausgelegt, sonder auf die ganze ägyptische Gesellschaft bezogen und dessen zukünftiges "Dasein" im (geschenkten) Leben!

Wer also über Dinge spricht, die auf eine mythologische Fehlinterpretation aufbaut, sollte sich "bewusst" machen, das er selbst durch diese Fehlinterpretatioenen fehlinterpretiert!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

01.06.2016 08:37
#61  Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von SOL demiurg
Gott greift niemals ein - ist ein Gedanke - der das Weltbild "erschüttern" kann. Nicht nur in Bezug auf den Menschen allein, sondern hier tatsächlich auf das Leben und den Planeten bezogen. Denn die Freiheit zu "meinen" - das wenn Gott nicht eingreift die "Strafe" ausbleibt (Jenseitsgedanken - Zukunft der Gesellschaft) ist ein "Trugschluss"!

Aha. Du sagtest mir vor Kurzem, du seist gar nicht gläubig, hätte ich falsch verstanden. Aber eben auch kein Atheist. Und der Satz da oben ist das Ergebnis eines kritischen Geistes? Mit Belegen und logischen Ableitungen? Ach nee, da biste ja gegen. Dein Argumentations- und Erkenntnispfad ist ein anderer, der kommt von was Höherem, von den "morphogenetischen Feldern" (Rupert Sheldrake) oder so. Du stiftest Verwirrung, verehrter Herr SOL demiurg! Machst du das strategisch? Oder bist du wirklich wirr?

PS.: Dass du durchaus was auf der Pfanne hast, zeigt dein religiöser Geschichts-Background! Aber die Schlussfolgerungen... aaah!...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

01.06.2016 20:28
#62 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat
der Gesellschaft) ist ein "Trugschluss"!
Aha. Du sagtest mir vor Kurzem, du seist gar nicht gläubig, hätte ich falsch verstanden.


Ich lese aus Sols Beiträgen eine weitaus radikalere Gläubigkeit als der Reklovs heraus.
Sol will sich auch unangreifbar machen, da er sich nicht offen zu dieser Gläubigkeit bekennt.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

03.06.2016 21:18
#63 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #61
Aha. Du sagtest mir vor Kurzem, du seist gar nicht gläubig, hätte ich falsch verstanden. Aber eben auch kein Atheist. Und der Satz da oben ist das Ergebnis eines kritischen Geistes? Mit Belegen und logischen Ableitungen? Machst du das strategisch? Oder bist du wirklich wirr?

Gysi, ich bin auch nicht "gläubig", du solltest auch endlich verstehen, jene die du als gläubig empfindest, deiner Deutung nach gläubig sind, du nicht mit mir vergleichen kannst. Auch bin ich kein Atheist, denn das Wissen um "Gott" liegt mir am und im Herzen.
Doch bedenke, dass das was du als Gott bezeichnest, so von mir nicht gedeutet wird.
Den kritischen Geist den du in meinen Aussagen anzweifelst, solltest du "nachgehen". Versuche dich mit dem vertraut zu machen, welches obigen Thread über "Ägypten" dir nahebringen kann. Erst dann urteile oder werte diese Aussagen, du wirst bemerken, das Belege, welche solch ein Bild ermöglichen, sehr schwer zu finden sind, da sie über die Zeit(ab ca. der 6. Dynastie) langsam verschwanden und nicht mehr "im Original" vorhanden sind.

Das was du als Religionen kennst, als Glauben und daraus die Gläubigen und deren fanatisches Handeln ableitest, deren "Bibeln", hymnischen und himmlischen Texten, Weltverständnis und -anschauungen, selbst Bauten und Architektur, entstammen aus dem alten Ägypten.
Durch diese "Fehlinterpretationen" entstand das dir heutige bekannte Weltbild, dessen "Beweise für Gott" nicht in den heutigen Religionen und Glaubensein- und -ausrichtungen zu finden sind, jedenfalls nicht für "Laien".

Der z.B. Atheismus, der erst durch diese Fehlinterpretationen an Macht gewann, da, wie du richtig erkennst, Beweise nicht lieferbar sind, kann nur annehmen das "Glaube" falsch ist, denn der Glaube der Religionen ist "im Grunde" falsch.
Aber anzunehmen, das Glaube ein falscher Weg sei, entstand ja erst durch die Fehlinterpretation der "ersten Gläubigen"(hier dann wirklich in deinem Sinne). Aber die Realität, die ihr als "wertlos und zufällig" betrachtet, ist ebenfalls eine Fehlinterpretation, da sich diese nur darauf berufen und somit die "Abfrage nach Gegenthese" sich nur auf diese Fehlinterpretationen "stützen" kann.

Die "Strategie hinter solchen Aussagen", welche auf eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema aufbaut, ist, das man die "technologische Denkfaulheit" ablegt und mit einem Muster "(unter)suchen muss, welche völlig konträr zur bisherigen Theorie des "Auseinanderstzen" in sein Verständnis bringen muss.
Überheblich und elitär? Ja klar. Wisse, statt nur zu glauben - aber dazu sollte man erstmal "glauben"(im Sinn von :Kann das wahr sein?) um wissen zu können!

Zitat von Lukrez im Beitrag #62
Ich lese aus Sols Beiträgen eine weitaus radikalere Gläubigkeit als der Reklovs heraus.
Sol will sich auch unangreifbar machen, da er sich nicht offen zu dieser Gläubigkeit bekennt.

Lukrez, wenn man sich mit Themen auseinadersetzt, die ein anderes Verständnis der Zusammenhänge beinhaltet, sollte man zumindest erstmal herausfinden, ob das Thema über das man reden will, auch ein Thema ist über das man reden kann!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

04.06.2016 10:42
#64 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat
Lukrez, wenn man sich mit Themen auseinadersetzt, die ein anderes Verständnis der Zusammenhänge beinhaltet, sollte man zumindest erstmal herausfinden, ob das Thema über das man reden will, auch ein Thema ist über das man reden kann!


Du berufst dich stets auf eine höhere Einsicht über welche man nicht reden kann.
Worüber sollen wir also diskutueren.
Andererseits stellst du die Methoden der Wissenschaft komplett infrage und ungeeignet irgendeine Realität zu erkennen.
Das ist Gläubigkeitsfundamentalismus in reinster Form.
Nur dein Weltbild ist angeblich in sich geschlossen und richtig.
Nach meiner Meinung sind dagegen die Weltbilder aller anderen Foristen (die der anderen Gläubigen im Forum übrigens eingeschlossen) hier weitaus geschlossener, in sich logischer und ehrlicher.
"Kritischer" Geist, der in ein nebulöses nichts oder alles führt, bringt uns hier nicht weiter.
Hier wird nichts geklärt, sondern hier wird alles vernebelt und der angeblich kritische Geist wird zur leeren Pose.

Ananderer Stelle:

Zitat

Gysi, durch die uns heute bekannten "Informationen" (sämtlicher Art) bin auch ich erst auf die "Spur" gekommen, die das momentane Weltverständnis auf den Kopf stellt.


Der geniale Sol demiurg hat also als Erster die Welt durchschaut.
Das ist zumindest Nobelpreisverdächtig!

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(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 11:03
#65 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #64

Du berufst dich stets auf eine höhere Einsicht über welche man nicht reden kann.
Worüber sollen wir also diskutueren.

Zu Anfang genau über das.
Wenn du keine Leiter hast um an die Äpfel vom Baum zu kommen, hast du die Möglichkeit am Baum zu rütteln um an die Äpfel zu kommen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die in den heutigen menschlichen Weltansichten häufig vertreten ist, sich vom Baum abzuwenden, sei es aus Faulheit, aus Angst vor Schmerzen oder weil man sich vielleicht nicht dreckig machen will. Dieses Abwenden aber beinhaltet "Neid", denn es gibt immer welche die am Baum rütteln und den Apfel essen können. Was aus Neid entsteht brauch ich ja nicht erklären.

Eine dritte Möglichkeit ist, denjenigen der am Baum rüttelt zu fragen, ob man einen Apfel abhaben könne - hier kommt es dann darauf an, wie man sich dem Rüttler nähert!

Zitat von Lukrez im Beitrag #64
Andererseits stellst du die Methoden der Wissenschaft komplett infrage und ungeeignet irgendeine Realität zu erkennen.
Das ist Gläubigkeitsfundamentalismus in reinster Form.

Ich stelle nicht die Methoden infrage, sondern deren Nutzen, welcher meist auf ein Ausnutzen ausgerichtet ist. Dieses Ausnutzen was ich meine, ist die egozentrische Art des Menschen mit dem Umgang von Wissen was man daraus erhalten kann.

Zitat von Lukrez im Beitrag #64
Nur dein Weltbild ist angeblich in sich geschlossen und richtig.
Nach meiner Meinung sind dagegen die Weltbilder aller anderen Foristen (die der Gläubigen im Forum übrigens eingeschlossen) hier weitaus geschlossener, in sich logischer und ehrlicher.
"Kritischer" Geist, der in ein nebulöses nichts oder alles führt, bringt uns hier nicht weiter.
Hier wird nichts geklärt, sondern hier wird alles vernebelt und der angeblich kritische Geist wird zur leeren Pose.

Du schaust hier auf den gelben Punkt!
Geschlossener weil du(ihr) sie widerlegen könnt?

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

04.06.2016 11:06
#66 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat
Du schaust hier auf den gelben Punkt!
Geschlossener weil du(ihr) sie widerlegen könnt?


Wo nichts ist, da gibt es auch nichts zu widerlegen.
Wabernde Wolken eines waschechten Esoterikers!

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 11:17
#67 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #66

Wo nichts ist, da gibt es auch nichts zu widerlegen.
Wabernde Wolken eines waschechten Esoterikers!


Tja...Meinungen sind "Geschmackssache"!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

04.06.2016 14:11
#68 Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von SOL demiurg
Auch bin ich kein Atheist, denn das Wissen um "Gott" liegt mir am und im Herzen.

Wenn du davon ausgehst, dass es Gott gibt, bist du eben doch gläubig!

Zitat
Doch bedenke, dass das was du als Gott bezeichnest, so von mir nicht gedeutet wird.

Du vermutest Gott in Regionen, die ich anders bezeichne, als ausgerechnet als Gottes Wohnstatt, Räumlichkeit, Wirkungsfeld oder was auch immer. Du suchst hinter dem Universum oder in den Tiefen des Unbewussten. Du adaptierst den Gottesbegriff exakt von denen, denen du die Interpretationsreife absprichst! Das ist widersinnig.

Zitat
Aber anzunehmen, das Glaube ein falscher Weg sei, entstand ja erst durch die Fehlinterpretation der "ersten Gläubigen"

Und du bist der richtige Interpret? Mit welchen Gründen? Lies mal meine Begründung über die Entstehung der Religionen und des Götter- und Gottglaubens, DAS sind annehmbare Argumente, über die man vernünftig diskutieren kann! => http://der-selbstbestimmte-mensch.xobor....Religionen.html

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 14:30
#69 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #68
Wenn du davon ausgehst, dass es Gott gibt, bist du eben doch gläubig!

Hhmmm..dann mal nen kleinen "Aufreger" - Gläubig zu sein bedeutet, an etwas zu "glauben" und nicht darum zu wissen!

Zitat von Gysi im Beitrag #68
Du vermutest Gott in Regionen, die ich anders bezeichne, als ausgerechnet als Gottes Wohnstatt, Räumlichkeit, Wirkungsfeld oder was auch immer. Du suchst hinter dem Universum oder in den Tiefen des Unbewussten. Du adaptierst den Gottesbegriff exakt von denen, denen du die Interpretationsreife absprichst! Das ist widersinnig.

Vermutungen, Gysi, sind ebenfalls nur Glauben!
Der Unterschied zwischen deiner Auffassung und meiner ist, das ich das Leben, welches du unter dem Mikroskop betrachtest(in Bezug auf die "Blickwinkel") mit ganzen Sinnen wahrnehme.

Zitat von Gysi im Beitrag #68
Und du bist der richtige Interpret? Mit welchen Gründen?

Ob ich der Richtige bin habe ich nie behauptet, aber da ihr ja gern mit Worten, Begriffen, Theorien und Modellen spielt, werfe ich eben eines hier ein, was "weltfremd" scheint und dazu noch für Aufreger sorgt, welche man danach analysieren kann.
Deine Definition von "Gott" ist menschlich(christlich) geprägt und daher für Diskussionen nicht in dem Sinne geeignet um mit Vernunft zu argumentieren.
Aber vielleicht werde ich mir mal deine "Begründung" der Religionen durchlesen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

04.06.2016 14:43
#70  Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von SOL demiurg
Gläubig zu sein bedeutet, an etwas zu "glauben" und nicht darum zu wissen!

Sehe ich auch so. Und wenn du sagst: "Ich will von Gott wissen!", und nicht weißt, dann glaubst du doch zwangsläufig, oder nicht?

Zitat
Der Unterschied zwischen deiner Auffassung und meiner ist, das ich das Leben, welches du unter dem Mikroskop betrachtest(in Bezug auf die "Blickwinkel") mit ganzen Sinnen wahrnehme.

Welchen? Ist meiner falsch und deiner - von dem du nur schwammig und sehr nebulös redest, der richtige? Wenn ja, warum?

Zitat
Deine Definition von "Gott" ist menschlich(christlich) geprägt

Er ist gläubigen-geprägt. Warum?
1. sind es die herrschenden Defininionen, die wir alle als Konsens annehmen. Alle, außer den Deisten. Wie Reklov und du.
2. kann ich als Atheist keinen neuen Begriff definieren, dann nach uns Atheisten gibt es diesen Gott wahrscheinlich nicht.
3. können Deisten diesen Begriff nicht logisch adaptieren, weil wir Begriffe nicht mit Inhalten füllen können, wenn wir von diesen Inhalten nichts wissen!

Zitat
Aber vielleicht werde ich mir mal deine "Begründung" der Religionen durchlesen.

Würde ich dir empfehlen. Ist nicht viel.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 14:57
#71 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #70
Sehe ich auch so. Und wenn du sagst: "Ich will von Gott wissen!", und nicht weißt, dann glaubst du doch zwangsläufig, oder nicht?

Ja, und das habe ich ja auch schon mehrfach geschrieben. Aber - und das ist ja dann immer der Aufreger der zum Unverstand führt - irgendwann wird eine Theorie "widerlegt"!

Ich werde mal deine "selbstbestimmte" Ausführung analysieren und als Thread eröffnen. Dann haben wir eine Grundlage zur Diskussion. Und wenn du ein aufmerksamer Leser deines Forums bist, habe ich dahingehend schon Äußerungen getätigt, die Widersprüche in deinen Texten aufzeigen.
Auch könnte ich dir diese belegen, bin mir nur noch nicht sicher ob ich dies jezt schon tun sollte.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

04.06.2016 15:07
#72 Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von SOL demiurg
Und wenn du ein aufmerksamer Leser deines Forums bist, habe ich dahingehend schon Äußerungen getätigt, die Widersprüche in deinen Texten aufzeigen.

Widersprüche zu Texten, die du noch gar nicht gelesen hast. Na, das sind ja Analysemethoden....

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 15:22
#73 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Wer sagt denn das ich deine Texte noch nicht gelesen habe?? Nur weil ich darauf noch nicht "direkt" eingegangen bin?
Tststs...immer diese "Vorurteile"!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

04.06.2016 16:14
#74 Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Zitat von SOL demiurg
Wer sagt denn das ich deine Texte noch nicht gelesen habe?? Nur weil ich darauf noch nicht "direkt" eingegangen bin? Tststs...immer diese "Vorurteile"!

Lässt dieser Satz =>

Zitat
Aber vielleicht werde ich mir mal deine "Begründung" der Religionen durchlesen.

einen anderen Rückschluss zu?

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

04.06.2016 16:24
#75 RE: Wer und wo ist der "wahre Gott" antworten

Ersteinmal nicht, aber durch die "Erklärung" wirst du Rückschlüsse ziehen können.

Nenne es Manipulation. Man lässt sich ja nicht gern in die Karten gucken!

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