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Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!




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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 1.177 mal aufgerufen
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Seiten 1 | 2
Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

12.02.2016 21:15
Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Hat diesmal nicht direkt etwas mit den Zeugen Jehovas zu tun und @Snooker ist eingeladen mit zu diskutieren.
http://www.destruktive-gruppen-erkennen....etzen_kann.html
Der Artikel, zu welchem der Link führt, ist Grundlage der Diskussion. "Deine Meinung" und "Meine ganz andere Meinung" zur allgemeinen Meinungsbildung der Hintergrundleser, ist dieses mal nicht das Thema des Dialoges.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

14.02.2016 10:45
#2 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Diskussion beim Frühschoppen.

A: "Ich möchte dir Gott anbieten, mein Freund!"

B (setzt sich die Brille auf): "Wo ist das Preisschild?"

A: "Gott ist keine Ware!"

B: "Wieso bietest du ihn mir dann an?"

A: "Es ist zu deinem Besten und für dein Seelenheil!"

B (bedächtig): "Hast du eine Probepackung von dieser Medizin?"

A: "Unsinn! Gott ist keine Medizin!"

B: "Wieviel laufende Meter oder Kilogramm möchtest du mir von diesem Dingsbums verkaufen?"

A: "Gott ist Geist! Die Transzendez kann man nicht anschauen oder beurteilen!"

B: "Ich danke dir für dein Angebot. Die Katze im Sack kann ich dir leider nicht abkaufen. Es tut mir leid, dass du keine Provision von deinem Chef bekommst."

A: "Für Gotteslohn tue ich alles! Die behauptete Provision ist eine Unterstellung!"

B: "Ach so - aber was ist dein Verkäufermotiv?"

A: "Verlorener Lästerer und Spötter!!! Bannfluch über dich!!!"

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

14.02.2016 15:13
#3 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat
Diskussion beim Frühschoppen.

Direktkontakt,

... beim vernebelten Frühschoppen wird und ist "Gott" wohl nur schlecht anzubieten, schon gar nicht anzutreffen! -
Der Einzelne, so er denn möchte, muss sich mit eigener Anstrengung selbst auf den langen Weg, mit den vielen Themen und
zu beachtenden Aspekten, machen.
Auf Frühschoppen-Niveau kommt man jedenfalls nicht sehr weit voran - ungeachtet, ob nun ein oder
mehrere Viertel getrunken werden. - So viel ist schon mal sicher.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.081

14.02.2016 15:21
#4 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #3

Zitat
Diskussion beim Frühschoppen.

Direktkontakt,

... beim vernebelten Frühschoppen wird und ist "Gott" wohl nur schlecht anzubieten, schon gar nicht anzutreffen! -
Der Einzelne, so er denn möchte, muss sich mit eigener Anstrengung selbst auf den langen Weg, mit den vielen Themen und
zu beachtenden Aspekten, machen.
Auf Frühschoppen-Niveau kommt man jedenfalls nicht sehr weit voran - ungeachtet, ob nun ein oder
mehrere Viertel getrunken werden.
- So viel ist schon mal sicher.

Gruß von Reklov



Mit Viertel kommt man nicht weiter, das mag sein, man muss gleich mit Halben anfangen,
dann stehen die Aussichten Gott zu treffen gar nicht so schlecht.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2016 16:52
#5 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #3
[quote]
Auf Frühschoppen-Niveau kommt man jedenfalls nicht sehr weit voran - ungeachtet, ob nun ein oder
mehrere Viertel getrunken werden. - So viel ist schon mal sicher.



Bei den Katholiken auf dem Lande ist es Sitte und Brauch, nach der Sonntagsmesse noch gemeinsam im Gasthaus oder Pfarrhaus ein Viertel zusammen zu zu trinken. Fördert die "Gemeinschaft", wenn man sich ansonsten die ganze Woche über nie sieht. Auch bei den "Evangelischen" trifft man sich nach der "Messe" oft noch im Dorfgasthaus, um Wichtigkeiten zu besprechen und nebenbei auch eine Frühschoppen mitzunehmen...Das Frühschoppen-Niveau ist also ganz sicher von Mensch zu Mensch verschieden .. bei manchen kommt man weiter und bei anderen nur besoffen nach Hause..

Athon Offline




Beiträge: 3.619

14.02.2016 19:09
#6 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

@Perquestavolta

Findest Du nicht, dass es gut wäre, den Autor des verlinkten Artikels zu kennen, wenn man darüber diskutieren soll?

----------------------------------------------------
NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

15.02.2016 09:45
#7 Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Die monotheistischen Religionen sind im Wesen totalitär! Der monotheistische Gott Jahwe ist "ein eifernder Gott" und duldet keine "anderen Götter neben sich". Woran man erkennt, dass es - nach Aussage dieses alleinigen Gottes - andere Götter gibt... Dieser Gott verlangt Gläubige und verstößt Ungläubige (also Andersdenkende) mal mehr, mal weniger - je nach Bekenntnisgruppe.

Die christlichen Großkirchen haben ihren Frieden mit der Demokratie gemacht, aber das ORIGINAL ist despotisch. Wirklich Gläubige sind dazu verleitet, sich dem Original zu nähern. Daher ist (monotheistische) Religion immer auch eine Verführung zu einer Erziehung zu autoritären Charakterstrukturen. Religion ist in ihrem Kern antidemokratisch und antiwissenschaftlich. Sie ist was Überlebtes, ein Atavismus in unserer Zeit.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

15.02.2016 10:07
#8 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #4
Zitat von Reklov im Beitrag #3

Zitat
Diskussion beim Frühschoppen.

Direktkontakt,

... beim vernebelten Frühschoppen wird und ist "Gott" wohl nur schlecht anzubieten, schon gar nicht anzutreffen! -
Der Einzelne, so er denn möchte, muss sich mit eigener Anstrengung selbst auf den langen Weg, mit den vielen Themen und
zu beachtenden Aspekten, machen.
Auf Frühschoppen-Niveau kommt man jedenfalls nicht sehr weit voran - ungeachtet, ob nun ein oder
mehrere Viertel getrunken werden.
- So viel ist schon mal sicher.

Gruß von Reklov


Mit Viertel kommt man nicht weiter, das mag sein, man muss gleich mit Halben anfangen,
dann stehen die Aussichten Gott zu treffen gar nicht so schlecht.



Ob es nun Gott ist, der nach reichlicher Zecherei getroffen wird, sei einmal dahingestellt. Ich kann dies mangels Beweisführung beim besten Willen nicht bestätigen.
Vielleicht handelt es sich ggf. um die Manifestation von Satan, wenn der Affe im Nacken sitzt und der Katzenjammer (nicht die Katze im Sack!) sich qualvoll bemerkbar macht.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.02.2016 19:39
#9 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #7
Die monotheistischen Religionen sind im Wesen totalitär! Der monotheistische Gott Jahwe ist "ein eifernder Gott" und duldet keine "anderen Götter neben sich". Woran man erkennt, dass es - nach Aussage dieses alleinigen Gottes - andere Götter gibt... Dieser Gott verlangt Gläubige und verstößt Ungläubige (also Andersdenkende) mal mehr, mal weniger - je nach Bekenntnisgruppe.

Die christlichen Großkirchen haben ihren Frieden mit der Demokratie gemacht, aber das ORIGINAL ist despotisch. Wirklich Gläubige sind dazu verleitet, sich dem Original zu nähern. Daher ist (monotheistische) Religion immer auch eine Verführung zu einer Erziehung zu autoritären Charakterstrukturen. Religion ist in ihrem Kern antidemokratisch und antiwissenschaftlich. Sie ist was Überlebtes, ein Atavismus in unserer Zeit.


Sehen wir es mal so, als wenn der Gott Jahwe seinen Ursprung im Untergang der Minoischen Kultur hatte. Als eine Art explodierende Vulkan-Gottheit, die um ca. 1400 vor Beginn unserer Zeitrechnung im ganzen Mittelmeerraum verheerend auf alle damaligen "Zivilisationen und Kulturen ausgewirkt hat und somit ein paar Stämmen von Wüsten-Nomaden und Halbnomaden die Gelegenheit bot, sich unbehelligt in einem Randgebiet des damaligen Ägyptens nieder zu lassen und einen eigenen Räuber- und Halsabschneider-Staat zu gründen. (jedenfalls gibt die Bibel darüber Auskunft, dass die "Beteiligten" bei ihren Halsabschneider-Raubzügen, nur junge Frauen und Katzen am Leben ließen.. aber nicht um ihnen die Freiheit zu schenken)

Nomaden, die damals noch keine eigene Schrift hatten, untereinander rivalisierten, verschieden Gottheiten verehrten und und und...
40 Jahre soll es gedauert haben, bis sie sich halbwegs einig wurden.. Tatsächlich war es eine viel länger dauernde Entwicklung mit endlos vielen Übergriffen und Angriffen benachbarter Volksstämme...
die den ursprünglichen Israeliten überhaupt erst eine Vorstellung vom zivilisierten Zusammenleben beibrachten und somit auch die Zehn Gebote. Sozusagen, Jahwe und seine vielen anderen Götter und Göttinnen neben ihm zähmten.

Ich will damit nur sagen, dass Problem ist nicht Jahwe, sondern die kranke Psychologe derer, die keine anderen Götter neben ihrem Gott Jahwe/Allah oder Jehova dulden. Es verletzt ihren alleinigen Besitzanspruch auf die allumfassende und ewig für alle gleich gültige Wahrheit. Nicht anders, als wie der Futterneid bei Schafen und Rindviecher..

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

15.02.2016 20:20
#10 Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ich will damit nur sagen, dass Problem ist nicht Jahwe, sondern die kranke Psychologe derer, die keine anderen Götter neben ihrem Gott Jahwe/Allah oder Jehova dulden.

Ach, weiß ich nicht. Wenn man "Gott Jahwe" mit dem "Gesetz" gleichsetzt, sieht das irgendwie vernünftig aus. Eine Staatsdomäne kann nur eine Gesetzgebung haben, die die Autorität hat. Für damals war der Monotheismus ein Fortschritt gewesen.

Aber heute in einer Demokratie macht das Volk die Gesetze, resp. die Volksvertreter. Da stört ein Gott als Gesetzgeber. Spätestens jetzt hat sich die monotheistische Religion überlebt. Mal abgesehen davon, dass die Gottesautorität über die Gesetze natürlich auch damals nicht der Wahrheit entsprach...

Was ich auch noch sagen wollte: Die Sektenabsplitterungen entstanden wegen der Anpassung der Mutterkirchen an die neuen weltlichen Bedingungen. Die Sekten wollen mehr Original. Und die Mutterkirchen wollen mehr Macht, darum die Anpassung an die Moderne. Daran sieht man die Demokratieinkompabilität der (monotheistischen) Religionen!

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

16.02.2016 20:03
#11 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #10

Zitat von Perquestavolta
Ich will damit nur sagen, dass Problem ist nicht Jahwe, sondern die kranke Psychologe derer, die keine anderen Götter neben ihrem Gott Jahwe/Allah oder Jehova dulden.
Ach, weiß ich nicht. Wenn man "Gott Jahwe" mit dem "Gesetz" gleichsetzt, sieht das irgendwie vernünftig aus. Eine Staatsdomäne kann nur eine Gesetzgebung haben, die die Autorität hat. Für damals war der Monotheismus ein Fortschritt gewesen.


Ob es denn wirklich so gewesen ist? Die Heiden opferten hi und da mal ein oder zwei andere Heiden, wenn der Wettergott nicht im Stimmung war, die Christen opferten dagegen Heerscharen von Heiden und Andersgläubige, wenn ihnen das Wetter nicht passte. Die Römer begnügten sich bis dahin, in der Arena den Tod von Kriminellen und politischen Gegnern "spektakulär" zur Schau zu stellen. Die Römer waren ansonsten sehr tolerant gegenüber Heiden und Andersgläubigen. Die Christen waren von allem Anfang an untereinander zerstritten und machten damit auch anderen eine Menge Ärger..... Abgesehen davon, hat der Mensch/die Menschheit auch schon vor Jahwe und Christus, Nächstenliebe, Mitgefühl und soziale Verantwortung gekannt. Die Natur, vor der wir heute relativ gesehen sicher sind, hat uns zu dem gemacht was wir als Menschen sind und nicht in dem sie uns "gehätschelt" hat. Wir mussten damals viel mehr zusammenhalten als heute, um überhaupt zu überleben.

Ich halte es von daher für viel "wahrscheinlicher", dass der damals aufkommende Monotheismus die Menschen viel brutaler gemacht hat, als wir einstmals waren, um in einer damals von allen Seiten gefährlichen und von daher noch äußerst überlebensfeindlichen Natur, nicht selber von Bären, Raubkatzen und Parasiten gefressen zu werden, oder ansonsten einfach zu verhungern. Einfach, weil sich mit "einem Gott" der keine Rivalen mehr hat, von seinem Mitmenschen alles erzwingen lässt..wie ebenso auch alles rechtfertigen.

Von daher glaube ich nicht, dass der Monotheismus einstmals eine Verbesserung gebracht hat. Auch weil die reale Menschheitsgeschichte dafür keinen einzigen Beleg hergibt.


Zitat von Gysi im Beitrag #10

Aber heute in einer Demokratie macht das Volk die Gesetze, resp. die Volksvertreter. Da stört ein Gott als Gesetzgeber.
Einen Gott der selbst Gesetze gemacht
gibt es nicht. Alle Gesetze werden und wurden immer von Menschen gemacht. "Gott" wurde hauptsächlich wie auch fast immer nur zur Rechtfertigung von "brutalen" Strafen verbürgt.

Zitat von Gysi im Beitrag #10

Spätestens jetzt hat sich die monotheistische Religion überlebt.
Ein monotheistischer Gott bedient nichts mehr, als die menschliche Egozentrik. Wir werden da noch einiges erleben.....

Zitat von Gysi im Beitrag #10

Mal abgesehen davon, dass die Gottesautorität über die Gesetze natürlich auch damals nicht der Wahrheit entsprach...
Sehe ich auch so.
Aber "Gott" > "der Glaube", war für die damaligen Menschen auch das einzige "Hausmittel" gegen alles "Übel" überhaupt. (Placebo) Sich selbst etwas vormachen, hilft im Falle auch gegen Angst. Was gegen die Angst hilft, beruhigt und wirkt sich in soweit auch ermutigend auf die menschliche Psyche aus. Nichts lähmt unser Kreativität und Eigeniniziative mehr, als Angst. Von daher sind dann solche Menschen auch nicht mehr von Glauben an Gott abzubringen, denen "Gott" in schweren und beängstigenden Momenten beigestanden zu sein scheint. Weswegen ich mir auch ziemlich sicher bin, dass "Jesus" und "Mohammed" Frauen waren und in Wirklichkeit Aisha und Maria Magdalena hießen ..............
Man/n bedenke, dass Frauen in einer nicht besonders überlebensfreundlichen Natur, wie sie es für uns Menschen mit unserem für viele Jahre unbeholfenen und "immun-schwachen" "Nachwuchs" über die endlosen Jahrtausende hinweg immer gewesen ist, auch ihre besonderen psychadelischen eigen "Überlebens-Strategien" entwickelt haben.

Zitat von Gysi im Beitrag #10
[quote="Perquestavolta"]
Was ich auch noch sagen wollte: Die Sektenabsplitterungen entstanden wegen der Anpassung der Mutterkirchen an die neuen weltlichen Bedingungen. Die Sekten wollen mehr Original. Und die Mutterkirchen wollen mehr Macht, darum die Anpassung an die Moderne. Daran sieht man die Demokratieinkompabilität der (monotheistischen) Religionen!


Mir ist dazu noch aufgefallen, dass die zunehmende Gottlosigkeit in der Welt, Parallelen mit der Emanzipation der Frau aufweist.. kann natürlich auch rein zufällig damit zusammenfallen.


Ansonsten vertrete ich eher der Meinung, dass die Demokratie immer dann am besten gedeiht, um so weniger man sich Sorgen über sie macht.. "Religioten" werden sowieso erst im nächsten Leben (nächste Generation) Demokraten...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

17.02.2016 09:26
#12 Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Perquestavolta
Von daher glaube ich nicht, dass der Monotheismus einstmals eine Verbesserung gebracht hat. Auch weil die reale Menschheitsgeschichte dafür keinen einzigen Beleg hergibt.

Im Verhältnis zu der Willkürherrschaft der sumerischen Könige wird die Schaffung einer einheitlichen Gesetzgebung (auch mit einem davorgeschobenen fiktiven Gott als Autoritätshammer) ein Fortschritt für die Zivilisation gewesen sein! Dass man mit dem Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit mehr zu Brutalitäten bereit war, ist allerdings auch wahr.

Zitat
Einen Gott der selbst Gesetze gemacht gibt es nicht. Alle Gesetze werden und wurden immer von Menschen gemacht.

Meinst du im Ernst, dass ich das anders gesehen habe?

Zitat
"Religioten"

Nein, nicht schon wieder!

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Reklov Offline




Beiträge: 5.975

17.02.2016 17:59
#13 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat
Zitat
Einen Gott der selbst Gesetze gemacht gibt es nicht. Alle Gesetze werden und wurden immer von Menschen gemacht.
Meinst du im Ernst, dass ich das anders gesehen habe?

@Gysi,

... wer dualistisch denkt, zieht natürlich immer eine rote Linie und denkt: Hier "Gott" und da seine "Schöpfung". Wer aber denkt: Alles ist EINS, der trennt nicht die menschliche Gesetzgebung nicht voreilig von der "göttlichen", denn alles Seiende stammt aus einer "Energiequelle". So wird z.B. das Gewissen als ein "schöpferisches Prinzip" der Religion betrachtet. Es hat einen legitimen Platz unter unseren geistigen Akten! Das Gefühl für Recht und Unrecht müsste an sich bei jedem geistig gesunden Menschen installiert sein und bedarf keiner Belehrung seitens irgendwelcher Priester.

In diesem besonderen Gefühl für Recht und Unrecht liegt eine reale Erfassung vom Gedanken eines göttlichen Herrn und Richters.
Man kann zwei Aspekte des Gewissens unterscheiden:
Einerseits den Sinn für das Sittliche, der uns mit den Elementen der Moral versieht, also mit Einzelurteilen über das, was wir tun und nicht tun sollen. Dies kann von unserem Intellekt in einem ethischen System entwickelt werden. Andererseits ist da auch ein Sinn für Pflicht, der diese Einzelurteile einschärft.
Geistig gesunde Menschen besitzen also stets ein Gewissen als Billigung rechten Verhaltens.
Diese Seite unseres Gewissens ruht aber (laut Newman!) nicht selbstgenügsam in sich selbst, sondern reicht in vager Weise vor zu etwas jenseits seiner selbst und erkennt undeutlich eine Billigung seiner Entscheidung, die höher ist als es selbst und bewiesen ist in jenem scharfen Sinn für Verpflichtung und Verantwortung, der sie trägt.
In dieser Hinsicht unterscheidet es sich z.B. völlig vom "Geschmack" - d.h. vom ästhetischen Vermögen, vom Sinn für das Schöne, denn dieser ist sich selbst Beweis und appelliert an nichts jenseits seines eigenen Sinnes für das Schöne oder Hässliche und erfreut sich an den Beispielen des Schönen nur um ihrer selbst willen.
Wer also sein eigenes Verhalten als "unmoralisch" anerkennt, der hat ein lebhaftes Gefühl der Verantwortlichkeit und Schuld, auch wenn seine Handlung kein Vergehen gegen die Gesellschaft zu sein braucht.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.02.2016 19:06
#14 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #12

Zitat von Perquestavolta
Von daher glaube ich nicht, dass der Monotheismus einstmals eine Verbesserung gebracht hat. Auch weil die reale Menschheitsgeschichte dafür keinen einzigen Beleg hergibt.
Im Verhältnis zu der Willkürherrschaft der sumerischen Könige wird die Schaffung einer einheitlichen Gesetzgebung (auch mit einem davogeschobenen fiktiven Gott als Autoritätshammer) ein Fortschritt in die Zivilisation gewesen sein!

Die Sumerer selbst kannten ja keinen Monotheismus. Der erste erwähnte "Eingott" war die Idee des Pharao Echnaton. Der soll spirituell ziemlich "gewütet" und sein Volk fast verhungern lassen haben.
Dieses musste jährlich hunderte Tonnen qualitativ hochwertigster Nahrungsmittel als Opfergaben in einem extra dafür erbauten Tempel mit unzähligen Brandopferaltären vergammeln lassen, anstatt die eigenen Kinder damit zu füttern. So jedenfalls erzählt es die Geschichte und die Archäologie hat inzw. auch den Tempel mit diesen Altären gefunden. Sehr glücklich waren die Ägypter damit aber wahrscheinlich nicht.

Der Monotheismus, welcher in seiner Kehrseite bis in unserer Zeit die Welt in Schrecken hält, nahm seinen Anfang sehr wahrscheinlich mit der Vertreibung der sogenannten "Hysksos" durch Pharao "Ahmose" um 1539–1514 v. Beginn unserer Zeitrechnung.
Das kann man daraus herausrechnen, dass die Vor-Geschichte der Israeliten/Juden ansonsten ziemlich im Dunkeln liegt und auch sonst bis heute keiner weis, wohin diese Hysksos genau verschwunden sind... ;-) Jedenfalls kannten sie den Gott Baal und der war auch den frühen Israeliten gut bekannt, so dass er sogar in der Bibel Erwähnung findet. Irgendwo zwischen dem 12. und 7. Jh wurden aus den Hysksos die Stämme Israel. Dass sie da vorher "nur" 40 Jahre lang durch die Wüste geirrt sind, ist zu bezweifeln. Und anderes herum, sind zwischen der Vertreibung der Hysksos und der ersten biblischen Schriftrolle der Israeliten mehr als 700 Jahre vergangen. Die einzige als relativ gesichert geltende außerbiblische Erwähnung eines Stammes "Israel" gibt es aus der Zeit um 1100 v. Bgn. u. Zeitrechnung. Wobei diese unsere Zeitrechnung auch erst ab dem Jahr 70 oder auch ein paar Jahre später (sehr wahrscheinlich zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert) auf Null zurückgerechnet wurde. Obgleich schon damals gar keiner genau wusste, wann Jesus wirklich geboren wurde.


Zitat von Gysi im Beitrag #12

Dass man mit dem Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit mehr zu Brutalitäten bereit war, ist auch wahr.

Zitat
Einen Gott der selbst Gesetze gemacht gibt es nicht. Alle Gesetze werden und wurden immer von Menschen gemacht.
Meinst du im Ernst, dass ich das anders gesehen habe?

Zitat
"Religioten"

Nein, nicht schon wieder!


Ist schon klar. Ich wollte es nur auch für all jene klarstellen die meinen, dass wenn wir Atheisten uns über ihren Gott unterhalten, wir uns diesen auch tatsächlich vorstellen. ;-) (Liebe Theisten, nur um ein sehr hartnäckiges und absichtliches Missverstehen eurerseits zu entkräften, erwähne ich es hier nochmal, dass wenn immer wir Atheisten uns über Gott unterhalten, reden wir nur von dem real existierenden Phänomen in euren Köpfen!)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

18.02.2016 09:28
#15 Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Perquestavolta
Die Sumerer selbst kannten ja keinen Monotheismus.

Ja, eben! Der Polytheismus ist Naturreligion, der Monotheismus GESETZESreligion! Gesetze zu haben, ist nicht verkehrt. Autoritätsgebundenheit ist gut für die Durchsetzung der Gesetze! Dass nur irgend so ein Despot im Namen Gottes die Durchsetzung dieser Gesetze beansprucht, ist natürlich nicht so gut! Aber durchsetzungsfähige Gesetze sind schon mal besser als die monarchistische Anarchie der sumerischen Königshäuser damals! Von daher war die Einführung des Monotheismus ein FORTSCHRITT! Die waren doch nicht alle doof damals, und nur wir sind dafür heute soooo schlau! Die haben sich bei den gesellschaftlichen Umgestaltungen doch was gedacht! Heute sind wir besser. Weil wir bessere BEDINGUNGEN haben.

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18.02.2016 09:44
#16 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Friedrich II. von Preußen ("Der alte Fritz") hatte sich zu de Catt am 29. September 1758 wie folgt geäußert:

"Alle Gesetzgeber haben Götter und Unterredungen mit Göttern erfunden, um das Volk im Zaum zu halten. Glauben Sie mir, wenn wir uns fürchten, ersinnen wir uns Teufel und zornige Mächte; wir glauben, dass der Himmel grollt. Furcht schafft die Götter, Macht die Könige."

Priester und Schamanen waren und sind hochintelligente und taktisch denkende Menschen, die auch nicht immer charakterlich integer sein müssen und dabei ihren eigenen Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit nicht vernachlässigen.

Perquestavolta ( gelöscht )
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18.02.2016 20:27
#17 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #15

Zitat von Perquestavolta
Die Sumerer selbst kannten ja keinen Monotheismus.
Ja, eben! Der Polytheismus ist Naturreligion, der Monotheismus GESETZESreligion!

Auch der Polytheismus hat oder kennt Gesetze, die dem Monotheismus in nichts nachstehen. Man nehme nur mal als Vergleich den viel älteren Hinduismus und all seine Variationen.

Zitat von Gysi im Beitrag #15

Gesetze zu haben, ist nicht verkehrt. Autoritätsgebundenheit ist gut für die Durchsetzung der Gesetze!
Man kann Gesetze auch als die Spielregeln des Zusammenlebens einer pluralistischen Gemeinschaft betrachten. Autoritäts-Hierarchien gibt es auch bei Schafen, Kühen, Pferden... wie auch sonst überall in der Natur, wo "Individuen" in Gruppen, Sippen, Stämmen und größeren Rudel zusammenleben. Mit sehr rigiden und bedingungslosen Regeln/Gesetzen. Schafe z.B. gehen Freundschaftsbeziehungen mit ganz bestimmten Gruppenmitgliedern ein, denen gegenüber sie ihren Futterneid etwas weniger aggressiv durchsetzen. Was ihnen in der Umkehrung dann hilft, am Futtertrog nicht ständig selbst aus der besten Reihe gedrängt zu werden. Gesetzt sind also nicht einfach nur gut, sondern immer nur für bestimmte Beziehungsstrukturen innerhalb einer größeren Gemeinschaft von strategischem Vorteil und somit für alle die die sich ohne hin schon schwerer tun, immer auch eine Benachteiligung. Wer meint, dass vor dem Gesetz "alle" gleich sind, der ist ein Träumer, oder kennt die "Menschen" in ihrem Futterneid noch Futterneid nicht...

Je größer die Gruppe/Gemeinschaft, um so mehr Spielregeln der Fairness braucht es.. Die Sumerer haben gewaltige geistige/kulturelle/kreative/technische Leistungen erbracht. Wenn es denen damals unter dem Polytheismus so schlecht ergangen wäre, wäre da wohl nicht viel herausgekommen.

Zitat von Gysi im Beitrag #15

Dass nur irgend so ein Despot im Namen Gottes die Durchsetzung dieser Gesetze beansprucht, ist natürlich nicht so gut! Götter entstehen immer ganz unten... bei den Ängsten und Sorgen der Menschen. Dass sie dann von "Wölfen" und Psychopathen aufgegriffen werden, um sich damit selbst den besten Platz am Futtertrog zu sichern, versteht sich von alleine..


[quote="Gysi"|p3198851]
Aber durchsetzungsfähige Gesetze sind schon mal besser als die monarchistische Anarchie der sumerischen Königshäuser damals! Von daher war die Einführung des Monotheismus ein FORTSCHRITT! [Quote] Schauen wir dazu die Realität an. Als die Europäer sich den Monotheismus holten, versank das ganze Abendland ins finster Mittelalter. Als der Islam die arabischen Halbinsel eroberte, stand die Gegend noch in "Blüte".. und lang hat es dann auch nicht gedauert, bis sie die letzten noch halbwegs intelligenten "Freigeister" alle ausgerottet hatten. Der Islam ist jetzt nur noch eine reine "Schwanz-Religion". Und reden wir lieber gar nicht vom orthodoxen Judentum. Die würden auch heute noch Ehebrecher und Ehebrecherinnen zu Tode steinigen.... Das Christentum hat sich selber den Hals gebrochen, als sich spaltete. Nur deswegen hatte die Aufklärung überhaupt eine Chance..


[quote="Gysi"|p3198851]
Die waren doch nicht alle doof damals..
Ganz sicher nicht.. Wer würde heute mit den selben einfachen Werkzeugen, das hinkriegen, was die Menschen damals alees im Stande waren.
Zitat von Gysi im Beitrag #15
und nur wir sind dafür heute soooo schlau!
Im Gegenteil, schon allein deswegen nicht, weil wir ständig unsere gegenwärtige Vorstellung vom Leben in die Vergangenheit zurück projizieren, in der die meisten von uns schon gleich nach der Geburt, oder noch vor dem 10 Lebensjahr "eingegangen wären.. Damals wurden nur die gesündesten, schlaueste und überhaupt nur die mit den besten Erbanlagen - vielleicht gerade noch ein bisschen älter als 40.
Zitat von Gysi im Beitrag #15

Die haben sich bei den gesellschaftlichen Umgestaltungen doch was gedacht! Heute sind wir besser.
Genau das meinte ich.. Für unsere heutige Zeit sind wir besser.. aber nicht für die damalige!

Zitat von Gysi im Beitrag #15

Weil wir bessere BEDINGUNGEN haben.
Sagen wir, die bequemeren. Was es uns ermöglicht, uns auch mit weniger guten Erbanlagen fortzupflanzen. Wie sich das auf unsere Zukunft auswirkt und und ob wir dann noch im Stande sind, härteste Schicksals- oder andere Einschläge zu überstehen. Weis man noch nicht. Die Genetiker sagen uns eine düstere Zukunft voraus...

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

19.02.2016 02:30
#18 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat
Ganz sicher nicht.. Wer würde heute mit den selben einfachen Werkzeugen, das hinkriegen, was die Menschen damals alees im Stande waren.

Perquestavolta,

... die damaligen Werkzeuge waren einfach, die Produkte aber ebenfalls! - Das sollte man nicht übersehen! Müsste der Mensch heute wieder z.B. auf eine antike Stufe zurücksinken, würde er die alten Künste eben neu erlernen müssen, aber irgendwann dann auch diese vergessenen Fertigungstechniken wieder beherrschen, denn auch die alten Produktionsstufen sind ja nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft worden, sondern durchliefen einen langen Lernprozess über unzählige Jahre, um sich schrittweise zu verbessern und dabei die vielen Produktionsfehler (oft mit tödlichen Unfällen verbunden !) nach und nach auszumerzen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

19.02.2016 02:36
#19 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat
Auch bei den "Evangelischen" trifft man sich nach der "Messe" oft noch im Dorfgasthaus, um Wichtigkeiten zu besprechen und nebenbei auch eine Frühschoppen mitzunehmen...

Perquestavolta,

... ich schlage vor, Du setzt Dich einfach mal in so ein Dorfgasthaus und hörst aufmerksam zu,
was für "Wichtigkeiten" dort nach der Messe besprochen werden. - Dann können wir weiter reden.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.02.2016 14:27
#20 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #19

Zitat
Auch bei den "Evangelischen" trifft man sich nach der "Messe" oft noch im Dorfgasthaus, um Wichtigkeiten zu besprechen und nebenbei auch eine Frühschoppen mitzunehmen...
Perquestavolta,

... ich schlage vor, Du setzt Dich einfach mal in so ein Dorfgasthaus und hörst aufmerksam zu,
was für "Wichtigkeiten" dort nach der Messe besprochen werden. - Dann können wir weiter reden.




Worüber möchtest du denn "weiter reden"?

Reklov Offline




Beiträge: 5.975

19.02.2016 16:34
#21 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat
Worüber möchtest du denn "weiter reden"?

Perquestavolta,

... über das, was Du dann an solch einem Stammtisch als "wichtig" herausziehen kannst.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

19.02.2016 16:56
#22  Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Perquestavolta
Genau das meinte ich..

Na, dann ist ja gut. Sag doch einmal "Ja, du hast recht - so meine ich das auch." Wenn und weil es dem Gesprächsfaden dient. Statt immer nur zu widersprechen. Oder macht dein Testosteron es dir unmöglich, sich mal mit einem anderen Mann zu einen?

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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.02.2016 18:53
#23 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #22

Zitat von Perquestavolta
Genau das meinte ich..
Na, dann ist ja gut. Sag doch einmal "Ja, du hast recht - so meine ich das auch.


Diesbezüglich sind da noch noch ein paar Meinungsverschiedenheiten offen. Natürlich sehe ich vieles so wie du, aber nicht alles. So ist z. B. Demokratie für mich keine heilige Ideologie, sondern eine vernünftige Kompromisslösung zwischen vielen verschiedenen Interessen. Der Humanismus ist für mich keine Pflichtphilosophie, sondern gelebte Menschlichkeit. Unter Berücksichtigung, dass Menschen sich in der Regel viel weniger von den "Viechern" unterscheiden, als "man" es gemeinhin immer zu verdrängen oder gar zu bestreiten müssen meint. Aus diesem Verdrängen und Bestreiten wachsen nämlich die ganzen Probleme und Konflikte die mit Reden (im Dialog), dann nicht mehr lösbar sind.

Zitat von Gysi im Beitrag #22

Wenn und weil es dem Gesprächsfaden dient. Statt immer nur zu widersprechen.
Gute Freunde haben fast immer gemeinsame Interessen, aber unterschiedliche Ansichten darüber.

Zitat von Gysi im Beitrag #22

Oder macht dein Testosteron es dir unmöglich, sich mal mit einem anderen Mann zu einen?
Ja vielleicht.. Wenn du eine hübsche nette Lady wärst, wär mir bedeuten lieber. Liegt sicher an meinem Testosteron.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.094

19.02.2016 18:58
#24 Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Perquestavolta
Ja vielleicht.. Wenn du eine hübsche nette Lady wärst, wär mir bedeuten lieber.

Um dann mit ihr über Gott und die Philosophie zu reden? Ach du Scheiße!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

19.02.2016 19:00
#25 RE: Totalitäre Ideologien im "Namen Gottes" Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #24

Zitat von Perquestavolta
Ja vielleicht.. Wenn du eine hübsche nette Lady wärst, wär mir bedeuten lieber.
Um dann mit ihr über Gott und die Philosophie zu reden? Ach du Scheiße!

Ich steh auf kluge und gebildete Mädchen.

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