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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 347 Antworten
und wurde 12.246 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

14.05.2016 11:23
#251 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #250
Zitat von Reisender im Beitrag #249
Sollten die Atheisten scheitern, werden entweder Gläubige die von ihnen hinterlassenen Trümmer forträumen oder niemand mehr.

(M.Klonovsky)


Die Atheisten werden nicht scheitern, die "Gläubigen" aller Art auch nicht. Das wird immer wieder in einem ewigen Patt enden, weil die Ungläubigen z. B. die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns für Blödsinn halten und die sich dazu Bekennenden genau dies als Realität verkünden.

Das Geschrei und Niederbrüllen des "Diskussionspartners" wird immer lauter, ohne dass eine bisher nicht identifizierte und qualifizierte Entscheidungsinstanz mit allseits anerkannter Autorität zur Frage, wer denn nun Recht hat, sich einschaltet.

Erfahrungsgemäß hilft noch nicht einmal ein ehrlich gemeintes Lachen weiter, wenn der Zweifel an einer grotesken Behauptung dies provoziert.
Es gilt der ewige Silvester-Sketch "Dinner for one" oder "The same procedure as every year, James".
Die Wette steht, dass dies auch am 31. Dezember 2016 noch der Fall sein wird, aber einen Schuh werde ich nicht verspeisen, wenn es anders kommen sollte.


Einhörner sind nicht rosafarben sondern weiß.
Also bleib bitte bei der Wirklichkeit.
Schuhe sind übrigens schwer verdaulich, vor allem die Absätze.

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

14.05.2016 12:11
#252 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Die Atheisten werden nicht scheitern, die "Gläubigen" aller Art auch nicht. Das wird immer wieder in einem ewigen Patt enden, weil die Ungläubigen z. B. die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns für Blödsinn halten und die sich dazu Bekennenden genau dies als Realität verkünden.

Direktkontakt,

... ginge es nur um die Existenz eines "unsichtbaren rosafarbenen Einhorns", wäre das Thema schnell abgehakt, sowohl von den Gläubigen, wie auch von den Atheisten.
Es geht aber um Sichtbares und Greifbares, also um die Deutung all der Phänomene, die uns gegenüber stehen und von denen wir selbst ja auch eines sind!

Hierbei kommen ontologische Argumente, ein immaterieller Realismus, kosmologische Argumente, moralische Argumente, Argumente aus dem Bewusstsein, das Problem des Bösen/des Übels, auch persönliche religiöse Erfahrungen, als ein Abwägen der Wahrscheinlichkeiten in die große Diskussionsrunde mit hinein.

Eine wissentliche Vertiefung der oben angeführten Bereiche kann das Gesprächsniveau auch entsprechend anheben und nicht etwa die Häme über ein "unsichtbares rosafarbenes Einhorn". Wenn wir das "große Thema" allerdings auf Kindergarten-Niveau (auch mit den dort so gerne verwendeten Verunglimpfungen!) abhandeln wollen, werden wir hier und auch anderswo nicht weit kommen!

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

14.05.2016 16:56
#253 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #252

Zitat
Die Atheisten werden nicht scheitern, die "Gläubigen" aller Art auch nicht. Das wird immer wieder in einem ewigen Patt enden, weil die Ungläubigen z. B. die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns für Blödsinn halten und die sich dazu Bekennenden genau dies als Realität verkünden.

Direktkontakt,

... ginge es nur um die Existenz eines "unsichtbaren rosafarbenen Einhorns", wäre das Thema schnell abgehakt, sowohl von den Gläubigen, wie auch von den Atheisten.
Es geht aber um Sichtbares und Greifbares, also um die Deutung all der Phänomene, die uns gegenüber stehen und von denen wir selbst ja auch eines sind!

Hierbei kommen ontologische Argumente, ein immaterieller Realismus, kosmologische Argumente, moralische Argumente, Argumente aus dem Bewusstsein, das Problem des Bösen/des Übels, auch persönliche religiöse Erfahrungen, als ein Abwägen der Wahrscheinlichkeiten in die große Diskussionsrunde mit hinein.

Eine wissentliche Vertiefung der oben angeführten Bereiche kann das Gesprächsniveau auch entsprechend anheben und nicht etwa die Häme über ein "unsichtbares rosafarbenes Einhorn".




Dann bist du aber im falschen Forum, Reklov. Einen immateriellen Realismus gibt es nicht. Kosmologische Argumente können sich, wenn überhaupt, nur auf materiellen intersubjektiven Realismus stützen.. Moral ist eine gesellschaftliche Konvention, nach der die Mitglieder der Gesellschaft es mit der Moral ihrer Mitmenschen immer etwas genauer nehmen, als mit der jeweils eigenen. Gut und Böse sind Kategorien des Empfindens. Persönliche (religiöse) Erfahrungen sind kein Thema für eine kontroverse Diskussion, da solche Erfahrungen immer der eigenen Subjektivität unterliegen und von anderen nicht nachvollzogen werden können...

Wer also solche "oben angeführten Bereiche" als Grundlage für ein höheres Gesprächsniveau voraussetzt, der muss sich nicht wundern, wenn genau das Gegenteil dabei herauskommt. Das liegt daran, dass diejenigen welche solche Vorstellungen/Erwartungen haben/pflegen, selbst nicht dazu in der Lage sind, eine Diskussion auf intersubjektiver Eben zu führen, weil entweder einfach zu dumm, zu arrogant, oder sonst wie zu (ein)gebildet... Und gerade du Reklov, der du noch immer nicht verstanden hast, dass das Bild des Kosmos welches wir wahrzunehmen meinen, kein Abbild der Realität ist, sondern eine Übereinanderschichtung von endlos vielen Zeitbildern zwischen Gegenwart und einer Vergangenheit von Millionen und Milliarden Jahren - zu einem Bild scheinbarer Gleichzeitigkeit und der Illusion einer großen kosmischen Ordnung, bist nicht selten derjenige, welcher das Gesprächsniveaue auf die Ebene jeglicher Sinnfreiheit zieht.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

15.05.2016 12:17
#254 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Du widersprichst dich in deinen eigenen Aussagen, durch Auffassung anderer Aussagen, die du durch deine eigenen Empfindungen als eigen annimmst!

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #253

Dann bist du aber im falschen Forum, Reklov. Einen immateriellen Realismus gibt es nicht. Kosmologische Argumente können sich, wenn überhaupt, nur auf materiellen intersubjektiven Realismus stützen.. Moral ist eine gesellschaftliche Konvention, nach der die Mitglieder der Gesellschaft es mit der Moral ihrer Mitmenschen immer etwas genauer nehmen, als mit der jeweils eigenen. Gut und Böse sind Kategorien des Empfindens. Persönliche (religiöse) Erfahrungen sind kein Thema für eine kontroverse Diskussion, da solche Erfahrungen immer der eigenen Subjektivität unterliegen und von anderen nicht nachvollzogen werden können...

Das liegt daran, dass diejenigen welche solche Vorstellungen/Erwartungen haben/pflegen, selbst nicht dazu in der Lage sind, eine Diskussion auf intersubjektiver Eben zu führen, weil entweder einfach zu dumm, zu arrogant, oder sonst wie zu (ein)gebildet...


Zitat von Perquestavolta im Beitrag RE: Religionen sind Ideologien
Aber das Gute ist nicht nach einer gerechten Ordnung gleichmäßig über die Welt verteilt... und wenn dem so wäre, dann hätten trotzdem alle noch zu wenig! Folglich sind jene die wahren Bösen die immer und überall nur nach dem Guten streben. In der Tat gibt es darüber eine Menge wissenschaftlich ernst zu nehmender Studien, welche belegen, dass religiöse Menschen um vieles mehr dazu neigen, auch kleinste moralische Abweichungen vom SOLL, besonders unverhältnismäßig zu bestrafen.. Um so "religiöser" um so unverhältnissmäßig bösartiger.
Was mögen dafür wohl die (psychologischen) Gründe sein?


So wie es scheint, sind viele Menschen nur darauf gesinnt, wie sie ihre eigenen Auffassungen des Lebens im Leben des Anderen rechtfertigen können. Aber allem Anschein nach kommt es nicht vielen in den Sinn, das dies auf gleicher Ebene zu verstehen ist und erfasst werden sollte. Nichts kann richtig sein, solange es in anderen Augen als falsch gesehen wird und umgekehrt.

Es gibt in vielen Dingen etwas Nützliches und Nutzbares. Diese Dinge können aber erst gefiltert werden, wenn man die eigene Ansicht nicht über den der Anderen stellt, sondern sie in Vergleichen und Auswertungen der eigenen Denkmuster auseinander nimmt und versucht einen harmonsichen Weg zu finden.

Für Kinder sind Einhörner so real wie der Weihnachtsmann. Diese Fantasie-Bildung obliegt den Erziehenden/Eltern. Es ist gleich dem (an)erziehen oder lehren von Religionsglaube oder wie hier dem Atheismus. Es ist und bleibt ein Gebilde, ein Konstrukt der menschlichen Auffassung des Lebens in den jeweiligen Lebensumfeldern. Kein Gut, kein Böse, kein Falsch und kein Richtig...nur anerzogene (Ein)Bildung!

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

15.05.2016 15:32
#255 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254
Du widersprichst dich in deinen eigenen Aussagen, durch Auffassung anderer Aussagen, die du durch deine eigenen Empfindungen als eigen annimmst!
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #253

Dann bist du aber im falschen Forum, Reklov. Einen immateriellen Realismus gibt es nicht. Kosmologische Argumente können sich, wenn überhaupt, nur auf materiellen intersubjektiven Realismus stützen.. Moral ist eine gesellschaftliche Konvention, nach der die Mitglieder der Gesellschaft es mit der Moral ihrer Mitmenschen immer etwas genauer nehmen, als mit der jeweils eigenen. Gut und Böse sind Kategorien des Empfindens. Persönliche (religiöse) Erfahrungen sind kein Thema für eine kontroverse Diskussion, da solche Erfahrungen immer der eigenen Subjektivität unterliegen und von anderen nicht nachvollzogen werden können...

Das liegt daran, dass diejenigen welche solche Vorstellungen/Erwartungen haben/pflegen, selbst nicht dazu in der Lage sind, eine Diskussion auf intersubjektiver Eben zu führen, weil entweder einfach zu dumm, zu arrogant, oder sonst wie zu (ein)gebildet...


Zitat von Perquestavolta im Beitrag RE: Religionen sind Ideologien
Aber das Gute ist nicht nach einer gerechten Ordnung gleichmäßig über die Welt verteilt... und wenn dem so wäre, dann hätten trotzdem alle noch zu wenig! Folglich sind jene die wahren Bösen die immer und überall nur nach dem Guten streben. In der Tat gibt es darüber eine Menge wissenschaftlich ernst zu nehmender Studien, welche belegen, dass religiöse Menschen um vieles mehr dazu neigen, auch kleinste moralische Abweichungen vom SOLL, besonders unverhältnismäßig zu bestrafen.. Um so "religiöser" um so unverhältnissmäßig bösartiger.
Was mögen dafür wohl die (psychologischen) Gründe sein?


So wie es scheint, sind viele Menschen nur darauf gesinnt, wie sie ihre eigenen Auffassungen des Lebens im Leben des Anderen rechtfertigen können. Aber allem Anschein nach kommt es nicht vielen in den Sinn, das dies auf gleicher Ebene zu verstehen ist und erfasst werden sollte. Nichts kann richtig sein, solange es in anderen Augen als falsch gesehen wird und umgekehrt.

Es gibt in vielen Dingen etwas Nützliches und Nutzbares. Diese Dinge können aber erst gefiltert werden, wenn man die eigene Ansicht nicht über den der Anderen stellt, sondern sie in Vergleichen und Auswertungen der eigenen Denkmuster auseinander nimmt und versucht einen harmonsichen Weg zu finden.

Für Kinder sind Einhörner so real wie der Weihnachtsmann. Diese Fantasie-Bildung obliegt den Erziehenden/Eltern. Es ist gleich dem (an)erziehen oder lehren von Religionsglaube oder wie hier dem Atheismus. Es ist und bleibt ein Gebilde, ein Konstrukt der menschlichen Auffassung des Lebens in den jeweiligen Lebensumfeldern. Kein Gut, kein Böse, kein Falsch und kein Richtig...nur anerzogene (Ein)Bildung!



Der harmonische Weg ist wohl eher Gesülze.
Was ist der harmonische Weg zwischen europäischem und muslimischen Recht?
Zwischen mittelalterlicher Scharia und bürgerlicher Verfassung?
Zwischen persönlicher Freiheit und religiöser Knechtschaft?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.05.2016 16:28
#256 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254


So wie es scheint, sind viele Menschen nur darauf gesinnt, wie sie ihre eigenen Auffassungen des Lebens im Leben des Anderen rechtfertigen können. Aber allem Anschein nach kommt es nicht vielen in den Sinn, das dies auf gleicher Ebene zu verstehen ist und erfasst werden sollte. Nichts kann richtig sein, solange es in anderen Augen als falsch gesehen wird und umgekehrt.


Was rauchst du eigentlich für Zeug, "SOL demiurg"?


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254

Es gibt in vielen Dingen etwas Nützliches und Nutzbares. Diese Dinge können aber erst gefiltert werden, wenn man die eigene Ansicht nicht über den der Anderen stellt,
Du tust das nicht nur ständig selbst, sondern stellst es auch noch unleserlich auf den Kopf, damit es nicht auffällt. Darauf wollte ich dich bezüglich deiner seltsamen Fragestellung gegenüber Gysi im Islamthread gestern schon ansprechen..
Du stellst merkwürdige Behauptungen auf, die wenn überhaupt nur von dir selbst vom Sinn her verstanden werden können und tust so, als wärst du der einzige der alles richtig sieht...dann behauptest du gleichzeitig:
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254


So wie es scheint, sind viele Menschen nur darauf gesinnt, wie sie ihre eigenen Auffassungen des Lebens im Leben des Anderen rechtfertigen können. Aber allem Anschein nach kommt es nicht vielen in den Sinn, das dies auf gleicher Ebene zu verstehen ist und erfasst werden sollte. Nichts kann richtig sein, solange es in anderen Augen als falsch gesehen wird und umgekehrt.
Da passt was nicht zusammen, Sol Demiurg! Genau genommen hat das alles was du da schreibst überhaupt nichts mit der Realität zu tun. Schon alleine deswegen, weil deine Behauptung, es gäbe (nur) in vielen Dingen etwas Nützliches, absolut falsch ist. Es gibt nämlich überhaupt nichts, was nicht nützlich ist, bzw. in dem nichts Nützliches ist. Es hängt nur damit zusammen, wofür, in welchem Zusammenhang und für wen.. Oder umgekehrt, immer zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254

sondern sie in Vergleichen und Auswertungen der eigenen Denkmuster auseinander nimmt und versucht einen harmonsichen Weg zu finden.
Auch das ist falsch..
Gut und Böse sind Kategorien des Empfindens und in der Natur gibt es kein Gut und Böse, sondern im Idealfall nur ein oszillierendes Gleichgewicht zwischen Fressfeinden und Beute; zwischen Rivalen um Überlebensnische und Fortpflanzungspartner. Die Bösen sind dabei immer die, die in diesem ewigen Wettbewerb auf der anderen Seite stehen.
Und dazwischen gibt es nur noch die endlos vielen Irrtümer der Evolution, die nicht in selbe Überlebensnische passen und von Gut und böse überwuchert werden...

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254

Für Kinder sind Einhörner so real wie der Weihnachtsmann.
Das liegt nicht an den Kindern... sondern an denen, die ihnen den Weihnachtsmann und die Einhörner "glaubhaft" machen.. was daran Gut oder Böse ist, liegt im

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #254

Diese Fantasie-Bildung obliegt den Erziehenden/Eltern. Es ist gleich dem (an)erziehen oder lehren von Religionsglaube oder wie hier dem Atheismus. Es ist und bleibt ein Gebilde, ein Konstrukt der menschlichen Auffassung des Lebens in den jeweiligen Lebensumfeldern. Kein Gut, kein Böse, kein Falsch und kein Richtig...nur anerzogene (Ein)Bildung!

Auch das ist mehr als nur unrichtig und somit falsch, SOL Demiurg! Nicht nur Menscheneltern lieben ihre eigen Kinder mehr als die Kinder anderer Eltern und wollen diesen ihren eigenen Kindern immer die bestmöglichen Überlebenschancen sichern. Das bedeutet, dass sie mit vielen anderen Eltern um die selbe Überlebensnische rivalisieren und dabei auch immer in Gruppen kooperieren müssen und dafür auch Kompromisse eingehen. Da Gut und Böse Kategorien des Empfindens sind, ist es überaus wichtig wie sinnvoll das eigene Empfinden für Gut und Böse mit denen in Übereinstimmung zu bringen, mit denen man in diesem Überlebens-Wettbewerb die besseren Chancen hat. Richtig und Falsch sind formelle logische Funktionen, die nicht nur für persönliche Entscheidungen wichtig sind, sondern vor allem für das Verstehen und Verarbeiten von Informationen. In einer Welt in der alle Lebewesen Glieder einer Kette sind, in der sich gegenseitig und untereinander auch alle als Nahrung nützlich sind, wäre ein rein anerzogenes Dafürhalten von richtig und falsch ziemlich "fatal",,,

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.05.2016 19:12
#257 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

.... vor allem. wenn man es dann mal wirklich mit den falschen zu tun hat und in der Unterzahl ist.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.05.2016 19:30
#258 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

.....Was bei den Anhängern des Propheten Mohammed sehr wahrscheinlich zutrifft. Obgleich es diesen Propheten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nie wirklich gegeben hat und dieser Prophet nur ein wichtiger "Strohmann" (gewesen) ist, den man aus vielen/mehreren halbzivilisierten Karawanenchefs und arabischen Wegelagerbossen zu einer "Strohmann-Legende" zusammengefügt hat... Im Islam sind die Heilslehren des Judentums, des Christentums und des heidnisch-arabischen Wander-Halsabschneidertums zu einer neuen Geschichte zusammengefügt.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

15.05.2016 21:27
#259 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat: Auch das ist mehr als nur unrichtig und somit falsch, SOL Demiurg! Nicht nur Menscheneltern lieben ihre eigen Kinder mehr als die Kinder anderer Eltern und wollen diesen ihren eigenen Kindern immer die bestmöglichen Überlebenschancen sichern. Das bedeutet, dass sie mit vielen anderen Eltern um die selbe Überlebensnische rivalisieren und dabei auch immer in Gruppen kooperieren müssen und dafür auch Kompromisse eingehen. Da Gut und Böse Kategorien des Empfindens sind, ist es überaus wichtig wie sinnvoll das eigene Empfinden für Gut und Böse mit denen in Übereinstimmung zu bringen, mit denen man in diesem Überlebens-Wettbewerb die besseren Chancen hat. Richtig und Falsch sind formelle logische Funktionen, die nicht nur für persönliche Entscheidungen wichtig sind, sondern vor allem für das Verstehen und Verarbeiten von Informationen. In einer Welt in der alle Lebewesen Glieder einer Kette sind, in der sich gegenseitig und untereinander auch alle als Nahrung nützlich sind, wäre ein rein anerzogenes Dafürhalten von richtig und falsch ziemlich "fatal"...
...vor allem. wenn man es dann mal wirklich mit den falschen zu tun hat und in der Unterzahl ist.

Was ist denn "wirklich" falsch?
Ich zum Beispiel finde deine Auffassung diesbezüglich als "einseitig"! In welcher logischen Kategorie würdest du dies einordnen?

Deine Antwort basiert auf ein entschlüsseltes psychologisches und in Kategorien unterteiltes Profil. Du siehst den Menschen als "Etwas", als ein Ding, ein Objekt gleich einer Pyramide, die man an seinen Seiten abmessen und berechnen kann. Aber wirkliches "Menschsein", was man damit abspricht, kann man auf diesem Weg nicht erreichen.
Das einzige was man damit erreicht ist Kategoriendenken.

Dadurch entsteht, weil man sich in irgendeiner Kategorie sieht (wie du als Atheist), eine Abspaltung des Erfassens der Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit beinhaltet aber alle Kategorien, sozusagen befinden sich alle Denkmuster -in- dieser Pyramide.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

15.05.2016 22:12
#260 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259
Zitat: Auch das ist mehr als nur unrichtig und somit falsch, SOL Demiurg! Nicht nur Menscheneltern lieben ihre eigen Kinder mehr als die Kinder anderer Eltern und wollen diesen ihren eigenen Kindern immer die bestmöglichen Überlebenschancen sichern. Das bedeutet, dass sie mit vielen anderen Eltern um die selbe Überlebensnische rivalisieren und dabei auch immer in Gruppen kooperieren müssen und dafür auch Kompromisse eingehen. Da Gut und Böse Kategorien des Empfindens sind, ist es überaus wichtig wie sinnvoll das eigene Empfinden für Gut und Böse mit denen in Übereinstimmung zu bringen, mit denen man in diesem Überlebens-Wettbewerb die besseren Chancen hat. Richtig und Falsch sind formelle logische Funktionen, die nicht nur für persönliche Entscheidungen wichtig sind, sondern vor allem für das Verstehen und Verarbeiten von Informationen. In einer Welt in der alle Lebewesen Glieder einer Kette sind, in der sich gegenseitig und untereinander auch alle als Nahrung nützlich sind, wäre ein rein anerzogenes Dafürhalten von richtig und falsch ziemlich "fatal"...
...vor allem. wenn man es dann mal wirklich mit den falschen zu tun hat und in der Unterzahl ist.

Was ist denn "wirklich" falsch?
Subjektive WERTung, mit objktiver/intersubjektiver Beurteilung zu verwechseln, oder noch schlimmer, zu einem Lieblingseintopf zusammenzu rühren.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Ich zum Beispiel finde deine Auffassung diesbezüglich als "einseitig"! In welcher logischen Kategorie würdest du dies einordnen
In gar keine. Ein "Ichzumbeispiel" ist eine rein persönliche und geschmackliche Wertungsinstanz..und kein logische Kategorie.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Deine Antwort basiert auf ein entschlüsseltes psychologisches und in Kategorien unterteiltes Profil.
Sowohl als auch. Aber auch je nach dem. Psychologie ist eine empirische Wissenschaft die dort Wissen schafft, wovon der Mensch am wenigsten weis, nämlich über sich selbst. Was vor allem auch damit zu tun hat, dass wir Menschen ein natürliches Bedürfnis nach einem möglichst optimalen Selbstwertbild haben, das dann aber leider nicht immer mit der wirklichen Realität etwas zu tun hat.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Du siehst den Menschen als "Etwas", als ein Ding, ein Objekt gleich einer Pyramide, die man an seinen Seiten abmessen und berechnen kann.
So?
Ich denke, du willst mir jetzt damit wohl deine eigenen menschlichen "Un-Tugenden" anmaßen. Wie sonnst kommst du überhaupt dazu, mit solch einer Suggestivrhetorik meine von dir vermessenen "Seiten/Sichtweisen" zu veröffentlichen..?? Danach siehst Du mich selbst als Ding, ein Objekt, gleich einer Pyramide, die man an den Seiten
abmessen zu können meint


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Aber wirkliches "Menschsein", was man damit abspricht, kann man auf diesem Weg nicht erreichen.
In der Tat. Jeder ist sein ganz eigener Idiot. Die intelligenteren unter uns Idioten merken es aber meistens selbst.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Das einzige was man damit erreicht ist Kategoriendenken.
Womit die größeren Idioten nichts anzufangen wissen. Aber Ordnung ist halt nun mal die halbe Miete.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Dadurch entsteht, weil man sich in irgendeiner Kategorie sieht (wie du als Atheist), eine Abspaltung des Erfassens der Wirklichkeit.
Abspaltung von wessen Wirklichkeit?
Kennst du den Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit? Die Wirklichkeit in der du lebst ist etwas anderes als die Realität in der wir beide leben. Ist dir das schon mal aufgefallen?

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #259

Diese Wirklichkeit beinhaltet aber alle Kategorien, sozusagen befinden sich alle Denkmuster -in- dieser Pyramide.
Der Sinn dieses Satzes ist deine Wirklichkeit. Geht aber weit an der Realität vorbei. Da du annimmst, dass nur alleine das zu begreifen im Stand wärst..

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

15.05.2016 23:50
#261 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Es ist schwierig sich mit Menschen zu unterhalten, die sich selbst als Idiot bezeichnen! Damit degradierst du dich selbst zu einem Ding, einem Objekt, was mit der Massenmeinung mitschwimmt und nicht in der Lage zu sein scheint -allein- ans Ufer(für Idioten: eine eigene Meinung bilden) zu schwimmen. Du brauchst immer eine logische Rettungsplanke(für Idioten: Statistik) an der du dich festhalten kannst.

Und, du beweist mit deiner Agression gegenüber mir und anderen hier im Forum, das die Statistik die du verlinkt hast, nichts aussagt.
(Du bezeichnest mich als Idiot, wirfst mir vor Drogen zu nehmen und behauptest ich habe eine Leseschwäche - und das alles als Vorurteil, da du mich nicht im geringsten kennst!)

Erkläre mir bitte, woran du es festmachen willst, das deine Meinungen und Aussagen meinen gegenüber richtig sind, da du ja des Öfteren anmerkst das meine Aussagen hier falsch seien.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

16.05.2016 11:34
#262 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Der Worte sind genug gewechselt - ich mach es kurz mit einer einfachen Frage:

"Glaubt hier in diesem Forum ernsthaft jemand an die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns?"

Es könnte eventuell auch etwas (?) völlig anderes "Übernatürliches" sein, dass anbetungswürdig erscheint.
Davon gibt es viele Varianten, deren Zahl "Legion" ist.
Jeder kann es sich aussuchen, ganz nach Gusto und Geschmack...

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

16.05.2016 12:08
#263 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #262
"Glaubt hier in diesem Forum ernsthaft jemand an die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns?"
Es könnte eventuell auch etwas (?) völlig anderes "Übernatürliches" sein, dass anbetungswürdig erscheint.
Jeder kann es sich aussuchen, ganz nach Gusto und Geschmack...


Selbst das Nicht-Übernatürliche wird angebetet und auf ähnlichem Wege verteidigt wie das Übernatürliche. Wenn es sich jeder nach seinem Geschmack aussuchen kann, warum dann die vielen Fragen, ob das Natürliche oder Übernatürliche existiert?
Dein letzter Satz wäre ja eine Aufforderung zum völligen Frieden zwischen z.B. Atheisten und Gläubige...somit würde jeder seinen Weg gehen und den anderen machen lassen!

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

16.05.2016 12:19
#264 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Dann bist du aber im falschen Forum, Reklov. Einen immateriellen Realismus gibt es nicht.

Perquestavolta,

... ich bin hier schon richtig, denn die subline dieses Forums lautet: Atheismus vs. Religionen. - Der "immaterielle Realismus" ist Bestandteil einer jeden Religion und zielt auf das immaterielle Geistige ab - also die unübersehbar große Welt der Ideen. Dir scheinen solche gänzlich zu fehlen, denn außer Lexikon-Wissen bringst Du nichts in die Gesprächsrunde ein.

Zitat
Moral ist eine gesellschaftliche Konvention, nach der die Mitglieder der Gesellschaft es mit der Moral ihrer Mitmenschen immer etwas genauer nehmen, als mit der jeweils eigenen. Gut und Böse sind Kategorien des Empfindens.

Bereits Kinder haben, wenn sie nicht vorher deformiert wurden, ein gesundes Empfinden für gut und böse. Z.B. wird Stehlen oder Lügen bei "gesunden Kinderseelen" stets ein Unbehagen auslösen, weil sie wissen, dass sie dabei Unrecht tun. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel!)

Zitat
Und gerade du Reklov, der du noch immer nicht verstanden hast, dass das Bild des Kosmos welches wir wahrzunehmen meinen, kein Abbild der Realität ist, sondern eine Übereinanderschichtung von endlos vielen Zeitbildern zwischen Gegenwart und einer Vergangenheit von Millionen und Milliarden Jahren - zu einem Bild scheinbarer Gleichzeitigkeit und der Illusion einer großen kosmischen Ordnung, bist nicht selten derjenige, welcher das Gesprächsniveaue auf die Ebene jeglicher Sinnfreiheit zieht.

Dass wir z.B. Sterne "real" sehen, deren Licht über lange Zeiträume hinweg zu uns unterwegs ist, obwohl die Sterne selbst (als Lichtspender) schon lange erloschen sind, ist hier in Deutschland bereits jedem Schüler geläufig. Verschone uns also bitte mit solchem Schulwissen. - Die von mir angesprochene "kosmische Ordnung", welche sich ja nicht allein auf die oben angesprochenen "Photonen-Pakete" der Sterne bezieht, bleibt davon unberührt!

Abgesehen davon: Hier geht es um weit mehr, als um "Naturwissenschaften", und wer glaubt, allein über sie das Geheimnis des Seins und Daseins enträtseln zu können, landet, wie Du, stets auf dem Bauch, auch wenn er korrekte und nachprüfbare Zahlen, sowie praktisch funktionierende Erkenntnisse in seinen Händen hält.
Es scheint also, dass wohl eher Du in einem "Religionsforum" fehl am Platz bist, denn wer die Transzendenz belächelt, kann auch nie ernsthaft darüber sprechen wollen, weil er seine psychologischen Weichen schon von vorne herein in die andere Richtung umgelegt hat - deswegen auch (wie z.B. ein Hardcore-Bibelfan) nicht mehr sachlich und neutral an das Thema heranzugehen vermag. - (Meine Meinung)

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

16.05.2016 12:26
#265 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #263
Zitat von Direktkontakt im Beitrag #262
"Glaubt hier in diesem Forum ernsthaft jemand an die Existenz eines unsichtbaren rosafarbenen Einhorns?"
Es könnte eventuell auch etwas (?) völlig anderes "Übernatürliches" sein, dass anbetungswürdig erscheint.
Jeder kann es sich aussuchen, ganz nach Gusto und Geschmack...


Selbst das Nicht-Übernatürliche wird angebetet und auf ähnlichem Wege verteidigt wie das Übernatürliche. Wenn es sich jeder nach seinem Geschmack aussuchen kann, warum dann die vielen Fragen, ob das Natürliche oder Übernatürliche existiert?
Dein letzter Satz wäre ja eine Aufforderung zum völligen Frieden zwischen z.B. Atheisten und Gläubige...somit würde jeder seinen Weg gehen und den anderen machen lassen!


Soweit es den letzten Satz (im zuletzt zitierten Beitrag) betrifft, sind Atheisten oder Agnostiker die falsche Adresse.
Ein Beispiel einer zutreffenden Adresse wären die Zeugen Jehovas. Die versuchen zu Pfingsten wieder, anderen Menschen klar zu machen, dass sie eben nicht mehr ihre Wege gehen sollen und auch nicht mehr so weiter machen sollen wie bisher.
Die Telefonnummer Jehovas habe ich von diesen skurrilen Gestalten bisher jedenfalls nicht bekommen (Ich gebe mich nicht mit dem Bodenpersonal ab...).

Warum überhaupt diese Bemerkung bezüglich der Afforderung zum völligen Frieden? Das sollte doch selbstverständlich sein.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

16.05.2016 12:40
#266 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Diese Selbstverständlichkeit, wirst du unter Menschen niemals erreichen, jedenfalls nicht für alle Menschen auf Erden.

Die Zeugen Jehovas sind auch nur verblendete Geistgestalten, die nach den Grundsätzen eines Bibelwissens leben und nichts anderes an sich heran lassen. Du wirst also von diesem "Bodenpersonal" immer nur Abneigung erfahren, sobald du mit Diesen versuchst ein "vernünftiges" Gespräch zu beginnen. Da spreche ich aus Erfahrung.
Leider verhält es sich auch so mit Andersgläubigen, wie hier den Atheisten. Jeder hat einen Weg eingeschlagen, den er für sich selbst aussuchte, und es ist immer schwer sich von einem eingeschlagenen "angenehmen" Weg zu lösen.

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

16.05.2016 12:43
#267 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Dein letzter Satz wäre ja eine Aufforderung zum völligen Frieden zwischen z.B. Atheisten und Gläubige...somit würde jeder seinen Weg gehen und den anderen machen lassen!

SOL demiurg,

... klar, "den anderen machen lassen", wäre auch ein Weg, nur erübrigten sich dann Foren dieser Art. Ein kontroverses Gespräch ist allemal förderlicher, weil so beide Parteien ihre Standpunkte nach vielen Richtungen hin überdenken können und dabei kommen ja auch z.T. unbekannte, neue Infos auf den Tisch, welche einen Dialog am Leben erhalten.

"Den anderen machen lassen", ist ein Weg, wie ihn die bekannten Religionskonzerne gehen. Jeder rennt in sein Gotteshaus und verbietet sich jegliche Kritik an seinem Dogma. Würden z.B. das Christentum und der Islam einen offenen Dialog über den "Messias" beginnen wollen, kämen sie genauso schlecht voran, wie dies die beiden großen Lager bei ihren Schriftwechseln in diesem Forum tun, denn das Thema ist sprachlich nur zu "umkreisen", nicht zu "greifen".
Goethe sagte deswegen nicht ohne Grund, er möchte die Geschichte vom "lieben Jesuskindlein" nun von niemand anderem mehr hören, als von Jesus selbst. Geht aber leider nicht. - Der Fromme würde sagen: Noch nicht!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

16.05.2016 12:54
#268 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Du wirst also von diesem "Bodenpersonal" immer nur Abneigung erfahren, sobald du mit Diesen versuchst ein "vernünftiges" Gespräch zu beginnen. Da spreche ich aus Erfahrung.

SOL demiurg,

... Abneigung habe ich bei früheren Gesprächen (in meinem Wohnzimmer) mit den ZJ nicht erfahren, obwohl ich ihnen die "Schwachpunkte" ihrer Denkwege vor Augen führte. Nun half ihnen auch kein eilig hervor geblättertes Bibelzitat, denn diese kannte ich ja selbst zur Genüge.
Das Ergebnis: Die Besuche der ZJ erlahmten nach 4 Wiederholungen ganz von alleine, obwohl ich ihnen auch noch weitere 4 Runden zugestanden hätte, denn die Gespräche verliefen stets in einer freundlichen Atmosphäre - auf Augenhöhe und ohne rechthaberische Auftritte. Das war jedenfalls meine Erfahrung.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

16.05.2016 12:55
#269 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #267

Zitat
Dein letzter Satz wäre ja eine Aufforderung zum völligen Frieden zwischen z.B. Atheisten und Gläubige...somit würde jeder seinen Weg gehen und den anderen machen lassen!
SOL demiurg,

... klar, "den anderen machen lassen", wäre auch ein Weg, nur erübrigten sich dann Foren dieser Art. Ein kontroverses Gespräch ist allemal förderlicher, weil so beide Parteien ihre Standpunkte nach vielen Richtungen hin überdenken können und dabei kommen ja auch z.T. unbekannte, neue Infos auf den Tisch, welche einen Dialog am Leben erhalten.
Gruß von Reklov



Richtig. Nur wer erkennt dies, ohne dabei ein Forum(oder eine komplette Religion) zu eröffnen um "nur" seine Standpunkte zu verteidigen oder verteidigen zu können?
Schwierig hierbei ist aber das "Überdenken" oder das "Darüber Nachdenken"...denn viele Aussagen hier verschwinden in der Masse der Artikel oder im Unverstand Einzelner.

Schwierig ist auch, wie du anmerkst, das Vieles was man schreiben könnte, nicht so aufgefasst werden kann, weil eine bestimmte Erfahrung und somit transzendales Grundwissen fehlt.
Aber das "Noch nicht" wird interessant!

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

16.05.2016 12:59
#270 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #268

Zitat
Du wirst also von diesem "Bodenpersonal" immer nur Abneigung erfahren, sobald du mit Diesen versuchst ein "vernünftiges" Gespräch zu beginnen. Da spreche ich aus Erfahrung.
SOL demiurg,

... Abneigung habe ich bei früheren Gesprächen (in meinem Wohnzimmer) mit den ZJ nicht erfahren, obwohl ich ihnen die "Schwachpunkte" ihrer Denkwege vor Augen führte. Nun half ihnen auch kein eilig hervor geblättertes Bibelzitat, denn diese kannte ich ja selbst zur Genüge.
Das Ergebnis: Die Besuche der ZJ erlahmten nach 4 Wiederholungen ganz von alleine, obwohl ich ihnen auch noch weitere 4 Runden zugestanden hätte, denn die Gespräche verliefen stets in einer freundlichen Atmosphäre - auf Augenhöhe und ohne rechthaberische Auftritte. Das war jedenfalls meine Erfahrung.

Gruß von Reklov



Würde ich alles aufschreiben, würde dies den Rahmen sprengen. Nur kurz: Ich unterhielt mich auch mehrere male mit ZJ und konnte zumindest eine davon "fast" überzeugen, das ihr Weg nicht so richtig ist wie sie dachte, nur war zu damaliger Zeit mein Wissen noch nicht ausgereift genug. Zum anderen traf ich eine völlig Zerstörte ZJ auf der Straße, die mich angiftete ich sei ein Mensch, der im Übertragenen Sinne dem Satan angehöre!

Ich mag die Missionierung dieser Menschen nicht, und eine Missionierung setzt voraus, das man den Menschen im ersten Kontakt gegenüber sehr "freundlich" erscheint. Ist aber alles nur Fassade!

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

17.05.2016 12:20
#271 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Zum anderen traf ich eine völlig Zerstörte ZJ auf der Straße, die mich angiftete ich sei ein Mensch, der im Übertragenen Sinne dem Satan angehöre!
Ich mag die Missionierung dieser Menschen nicht, und eine Missionierung setzt voraus, das man den Menschen im ersten Kontakt gegenüber sehr "freundlich" erscheint. Ist aber alles nur Fassade!

SOL demiurg,

... wer an den "biblischen Satan" glaubt, hat auf die zahlreichen, philosophischen Fragen, welche einem denkenden Menschen zu diesem speziellen Thema in den Sinn kommen, meistens keinerlei Antworten - weiß auch selten, dass die Figur des Satans schon in der Frühantike aus dem persischen Reich nach Westen "wanderte" und so auch einen Zugang ins alte Judentum fand.-

Ich kann mich noch gut an meine sonntäglichen Kirchenbesuche erinnern, welche für uns im Jahr vor der Konfirmation Pflicht gewesen waren. Als Knaben in der Pubertät kam uns sowieso alles albern vor und das nicht immer leise zu unterdrückende Prusten oder Kichern in den hinteren Kirchenbänken war mit bestem Willen nicht zu vermeiden. Eine der älteren Damen in den Kirchenbänken fühlten sich dadurch besonders gestört und eine dieser an die 80 J. alten Damen passte uns Bengels nach der Kirche ab, tadelte uns mit erhobenem Zeigefinger, trat vor jedes Gesicht hin und sagte: "In dir steckt auch der Teufel drin." - Als ich an die Reihe kam und den gleichen Satz über mich ergehen ließ, war ich leider noch zu unfertig, um sie zu fragen, wie sie denn zu dieser Ansicht komme. Ich drehte mich einfach um und ließ sie wortlos stehen.

Dass gläubige, von ihrer Lehre Überzeugte oft zwanghaft versuchen, ihren Glauben auch anderen Menschen überzustülpen, ist bekannt und sollte einen deswegen auch wenig irritieren. Entscheidend ist (nicht nur hier) immer die eigene, zwingend logische Argumentation, denn gerade das antike Weltbild der Bibel hat genügend Schwächen und Kritikpunkte aufzuweisen. Um diese aber aufzuspüren, ist es erforderlich, die Bibeltexte nicht nur hinsichtlich ihres "Buchstabengewandes" zu begreifen!
Wer "unschuldig" an diese Texte herangeht, landet auch schnell auf dem Bauch.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.164

17.05.2016 12:41
#272 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Richtig. Nur wer erkennt dies, ohne dabei ein Forum (oder eine komplette Religion) zu eröffnen um "nur" seine Standpunkte zu verteidigen oder verteidigen zu können?
Schwierig hierbei ist aber das "Überdenken" oder das "Darüber Nachdenken"...denn viele Aussagen hier verschwinden in der Masse der Artikel oder im Unverstand Einzelner.

SOL demiurg,

... wer ein eigenes Forum oder eine komplette Religion eröffnet, um lediglich seinen Standpunkt zu verteidigen, wird im Idealfall auch die geeigneten "Nussknacker-Fragen" gestellt bekommen - sei er nun Glaubender oder Atheist. - Wer sich den entsprechenden Fragen nicht stellt, verliert nach und nach immer mehr Anregungen und auch Anhänger.
Auch in diesem Forum finden sich (in der Masse der Artikel) Sachthemen, die mal diesen, mal jenen interessieren können. Der von Dir angesprochene "Unverstand" Einzelner kann meiner Meinung nach nicht so groß sein, dass er durch entsprechende Anregungen nicht zumindest ein "Aufwecken" erfährt, das evtl. den Wunsch nach weiterer Vertiefung zu erzeugen vermag. -
Entscheidend bleibt aber eine bereits vorhandene weit gefächerte Allgemeinbildung, denn sonst wird hier und da zu viel vorausgesetzt.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.05.2016 17:01
#273 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #261
Es ist schwierig sich mit Menschen zu unterhalten, die sich selbst als Idiot bezeichnen!

Tja SOÖ demiurg..Nur die Narren (Idioten und Doofe) halten "sich selbst" für die Weisen. Jeder Mensch hat seine starken und schwachen Seiten. Auch besonders intelligente/kluge Menschen haben "den Idioten" in sich. Dies selbst zu erkennen, ist ein Zeichen "geistiger Gesundheit".


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #261

Damit degradierst du dich selbst zu einem Ding, einem Objekt, was mit der Massenmeinung mitschwimmt und nicht in der Lage zu sein scheint -allein- ans Ufer(für Idioten: eine eigene Meinung bilden) zu schwimmen.
Soso... !!?

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #261

Du brauchst immer eine logische Rettungsplanke(für Idioten: Statistik) an der du dich festhalten kannst.
Ach.. weist du, ich bin da immer sehr wählerisch. Nach logischen Gesichtspunkten.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #261

Und, du beweist mit deiner Agression gegenüber mir und anderen hier im Forum, das die Statistik die du verlinkt hast, nichts aussagt.
(Du bezeichnest mich als Idiot, wirfst mir vor Drogen zu nehmen und behauptest ich habe eine Leseschwäche - und das alles als Vorurteil, da du mich nicht im geringsten kennst!)
Da hast du vollkommen Recht, Werde ich nie wieder tun. Versprochen.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #261

Erkläre mir bitte, woran du es festmachen willst, das deine Meinungen und Aussagen meinen gegenüber richtig sind, da du ja des Öfteren anmerkst das meine Aussagen hier falsch seien.



Das würde wohl nichts nützen...

Wenn ein Mensch oder Computer falsch tickt, ist er entweder fehlerhaft programmiert oder er hat schon von Natur aus einen deftigen Hardwarefehler...

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

17.05.2016 19:05
#274 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #263


Selbst das Nicht-Übernatürliche wird angebetet und auf ähnlichem Wege verteidigt wie das Übernatürliche. Wenn es sich jeder nach seinem Geschmack aussuchen kann, warum dann die vielen Fragen, ob das Natürliche oder Übernatürliche existiert?



Gibt es denn dazu Fragen, ob das Natürliche existiert? Wer zweifelt die Existenz des Natürlichen an? Welche Gründe oder welche Drogen sind dafür der Anlass?
Könnte hinter dem Zweifel an die Existenz des Natürlichen auch eine Geisteskrankeit stecken.. Medikamentenmissbrauch? Oder möglicherweise sogar angeborene Schwachsinnigkeit?

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

17.05.2016 20:36
#275 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #273
Wenn ein Mensch oder Computer falsch tickt, ist er entweder fehlerhaft programmiert oder er hat schon von Natur aus einen deftigen Hardwarefehler...

Kann das nicht auch auf dich zutreffen?
Wenn man sich diese Frage stellt, sollte man doch zu dem Schluss oder zumindest dem Anhaltspunkt kommen, das der Hardwarefehler schon bei der Aufnahme der Software kommen kann!
Wie willst du aber herausfiltern, welche Software diejenige ist, die keine Fehler beinhaltet?

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #274
Gibt es denn dazu Fragen, ob das Natürliche existiert? Wer zweifelt die Existenz des Natürlichen an?

Denk mal nach! Wer zweifelt etwas an, was man mit den "natürlichen Sinnen" seiner Umwelt entnehmen kann?
Man stellt keine "wirklichen Hinterfragungen" an, ob das was ist auch so ist wie es erscheint.
Man nimmt es einfach an!
Mit dem Übernatürlichen ist es ähnlich! Erst wenn du es mit deinen "natürlichen Sinnen" wahrnimmst, zweifelst du es nicht mehr an. Der Glaube aber, der den ihr den Gläubigen vorwerft, ist so eine Art Zwischenstufe, genau wie deine Einstellung eine Zwischenstufe darstellt.
Hierzu dein Zitat: Jeder Mensch hat seine starken und schwachen Seiten. Auch besonders intelligente/kluge Menschen haben "den Idioten" in sich. Dies selbst zu erkennen, ist ein Zeichen "geistiger Gesundheit".

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