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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 347 Antworten
und wurde 12.042 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.581

31.05.2016 20:26
#301 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Evolutionstheorie für volkeR`s und andere Dummis. http://www.cgg-online.de/wissenschaft/Ev...enEvolution.htm
In einer Welt, in der sich alle Lebensformen gegeneinander und untereinander um die eigene Überlebensnische und die ihres eigenen Gen-Poles gegenüberstehen und die meisten von ihnen sich nur durch "fressen" anderer davor bewahren können, selbst zu verhungern, bzw. dem Hungertod der eigenen genetischen Nachkommenschaft zuzuschauen, ist das "übergeordnete" Weltgesetz weder als eine Über, noch sonst als eine geordnete Ordnung existierend. Eine dahingehende WERTUNG mag man zwar unsern Vorfahren bis in die Mitte des 20. Jh noch gerne nachsehen, aber für unsere Gegenwart und in Bezug mit uns lebender Artgenossen, ist eine solche Nachsicht absolut überflüssig.
Gerade auch deswegen, weil diejenigen welche an ein solche "übergeordnetes Weltengesetz glauben", nicht die Bohne bessere Menschen sind, als jene die nicht daran glauben, sich aber dafür halten und somit immer den anderen die Schuld für alles das geben, was in dieser Welt durch uns Menschen nicht zum besten läuft.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.06.2016 13:59
#302 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

"Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem."

Prof. Dr. Manfred Eigen (* 9. Mai 1927 in Bochum, Bio- bzw. Physikochemiker, 1967 Nobelpreis für Chemie)

"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen."

Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)

"Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar."

Sir Dr. Arthur B. Keith (1866-1955, schottischer Anatom und Anthropologe)

"Wir schlagen uns auf die Seite der Wissenschaft, trotz der offenkundigen Absurdität mancher ihrer Konstrukte ... denn wir können einen göttlichen Fuß in der Tür nicht zulassen."

Prof. Dr. Richard C. Lewontin (09.01.1997, Evolutionsbiologe, The New York Review)

"Die Evolutionstheorie ist eine weltweit anerkannte Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen."

Prof. Dr. James Dewey Watson (* 6. April 1928 in Chicago, Biochemiker, 1962 Nobelpreis für Medizin)

Ich persönlich halte mich hier raus, im Gegensatz zu manchen Atheisten, die alles ganz genau wissen, gestehe ich
freimütig, keine Ahnung zu haben.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

01.06.2016 14:05
#303 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
Sir Dr. Arthur B. Keith (1866-1955, schottischer Anatom und Anthropologe)

"Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar."

Na, dann hat der Sir Keith (so wie die anderen Zitierten) in der Schule und in den Seminarräumen aber nicht aufgepasst... Zu seiner Zeit war die Evolutionstheorie doch schon en vogue, oder nicht?

Woher hast du eigentlich die Zitate dieser Leute, von denen ein Normalsterblicher wie ich noch nie was gehört und gelesen hat?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.06.2016 14:14
#304 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #303

Zitat von Reisender
Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)

"Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar."

Na, dann hat der Herr Kahane (so wie die anderen Zitierten) in der Schule und in den Seminarräumen aber nicht aufgepasst...

Woher hast du eigentlich die Zitate dieser Leute, von denen ein Normalsterblicher wie ich noch nie was gehört und gelesen hat?



Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich
behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung, die ist nach deiner Auffassung immer die einzig richtige, der Mainstream
eben.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

01.06.2016 14:28
#305 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung, die ist nach deiner Auffassung immer die einzig richtige, der Mainstream eben.

Ah, gut gekontert, rhetorisch. Jetzt würde ich gerne noch die Begründungen wissen. Pro-kreationistisch oder neutral.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.06.2016 14:40
#306 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #305

Zitat von Reisender
Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung, die ist nach deiner Auffassung immer die einzig richtige, der Mainstream eben.
Ah, gut gekontert, rhetorisch. Jetzt würde ich gerne noch die Begründungen wissen. Pro-kreationistisch oder neutral.



WAs denn für eine Begründung?
Ich habe doch bekannt, keine Ahnung zu haben.
Falsche Lehrmeinungen haben häufig ein zähes und langes Leben, bis ein par Querdenker kommen,
und die heißen eben zb Galilei oder die von mir genannten Wissenschaftler, zum Teil mit Nobelpreisen geehrt,
was aber nicht zwangsläufig heißt, dass diese Leute recht haben müssen.
In der Erforschung der Wahrheit darf aber keine Sichtweise ausgelassen oder gar unterdrückt werden.
Und wissenschaftliche Theorien sind immer so lange gültig, bis sie von anderen Theorien abgelöst werden,
das Beispiel klassische Physik-QM sollte dazu genügen.


Zur Evolution als Leitidee einer ateleologischen Ursprungsforschung gibt es innerhalb der naturalistisch-reduktionistischen Perspektive keine aktuell verfolgte wissenschaftliche Alternative. ID und Schöpfungsforschung können innerhalb dieser Perspektive eine wissenschaftliche Alternative nicht liefern, da bei ihnen prinzipiell infrage gestellt wird, dass natürliche Faktoren ausreichen, um das „Woher“ des Lebens zu erklären. Wissenschaftliche Evolutionskritik bedeutet nicht pauschal Kritik oder Ablehnung der Wissenschaften, sondern die kritische Wertung vorgelegter Argumente und Theorien auf der Basis naturwissenschaftlicher und wissenschaftstheoretischer Überlegungen, die das „Wie“ und das „Dass“ der Evolution scheinbar begründen (Junker & Scherer 2006; Ullrich & Junker 2008). An weiterer Evolutionsforschung sowie an einer naturwissenschaftlichen Evolutionskritik führt kein Weg vorbei. Verzicht oder Verbot weiterer Evolutionsforschung kennzeichnet ideologisch-fundamentalistische Varianten des Kreationismus; die Ignoranz einer kritischen Hinterfragung der Begründungen von Evolution und der methodischen Grenzen von Evolutionsforschung sind Kennzeichen eines fundamentalistischen Evolutionismus (Scherer 2007). Beides ist wissenschaftsfeindlich.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

01.06.2016 15:39
#307 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
WAs denn für eine Begründung?
Ich habe doch bekannt, keine Ahnung zu haben.

Aber du sehnst sie dir schon herbei, nicht?

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.06.2016 15:43
#308 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #307

Zitat von Reisender
WAs denn für eine Begründung?
Ich habe doch bekannt, keine Ahnung zu haben.
Aber du sehnst sie dir schon herbei, nicht?



Natürlich, Du nicht?
Verzeihung, ich vergas, Du weist ja schon was richtig ist und was falsch.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

01.06.2016 16:06
#309 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
Natürlich, Du nicht?
Verzeihung, ich vergas, Du weist ja schon was richtig ist und was falsch.

Wer weiß schon was? Ist so ein Problem, mit dem Wissen. Aber ich vertraue meiner Intuition. Die ET hat ja nun sehr viele Belege und nicht einen einzigen Widerspruch. Dann wäre die Theorie ja auch falsifiziert! Und der Kreationismus ergibt sich nur in blendenden Spekulationen, die auch widerlegt werden können! Aber weitersuchen ist schon in Ordnung. Ich meine schon, dass die Menschheit mit der Evolutionstheorie einen Knaller hingelegt hat, wie im 20. Jahrhundert mit der Relativitätstheorie. Sie ist - ebenso wie die ET - bewiesen! Es fehlen noch "missing links" - zwischen Affe und Mensch und für den Beginn: Wie ist der erste Einzeller entstanden?

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

01.06.2016 16:21
#310 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #309

Zitat von Reisender
Natürlich, Du nicht?
Verzeihung, ich vergas, Du weist ja schon was richtig ist und was falsch.
Wer weiß schon was? Ist so ein Problem, mit dem Wissen. Aber ich vertraue meiner Intuition. Die ET hat ja nun sehr viele Belege und nicht einen einzigen Widerspruch. Dann wäre die Theorie ja auch falsifiziert! Und der Kreationismus ergibt sich nur in blendenden Spekulationen, die auch widerlegt werden können! Aber weitersuchen ist schon in Ordnung. Ich meine schon, dass die Menschheit mit der Evolutionstheorie einen Knaller hingelegt hat, wie im 20. Jahrhundert mit der Relativitätstheorie. Sie ist - ebenso wie die ET - bewiesen! Es fehlen noch "missing links" - zwischen Affe und Mensch und für den Beginn: Wie ist der erste Einzeller entstanden?



Das Problem ist wohl nicht, dass es Lücken in der Beweiskette der ET gibt, darüber lässt sich reden,
sondern das die ET die einzige nicht-theistische Theorie ist die derzeit die Medien füllt und schon deshalb
aus weltanschaulichen Gründen unbedingt wahr sein muss.
Und das ist eben unwissenschaftlich.
Die vorgestellten Wissenschaftler haben doch Widersprüche aufgezeigt, doch sie widersprechen Deiner Weltsicht und werden
damit nicht zur Kenntnis genommen, die Leute haben eben in der Schule schlecht aufgepasst; tsssssssssssssssss!!!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

01.06.2016 16:33
#311 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
sondern das die ET die einzige nicht-theistische Theorie ist die derzeit die Medien füllt und schon deshalb aus weltanschaulichen Gründen unbedingt wahr sein muss.

Die Mainstream ist eher christlich dominiert und nicht a-theistisch! Die ET ist - genau betrachtet - auch keine atheistische Theorie. Sondern eine wissenschaftliche! Der Gottgläubige, der die Genesis allegorisch nimmt, hat auch keine Probleme mit ihr.

Zitat
Die vorgestellten Wissenschaftler haben doch Widersprüche aufgezeigt,

Welche? Ich sehe keine. Außer originellen Behauptungen, die ich aus wissenschaftlichen Mündern so noch nie gehört habe.

Zitat
Die vorgestellten Wissenschaftler haben doch Widersprüche aufgezeigt, doch sie widersprechen Deiner Weltsicht und werden damit nicht zur Kenntnis genommen, die Leute haben eben in der Schule schlecht aufgepasst;

Die wissenschaftsrevolutionäre Potenz dieser Leute muss aber noch bewiesen werden... Und einige sind ja schon lange tot.

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

01.06.2016 20:16
#312 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Glauben ist eben nicht wissen wollen und das vorhandene Wissen auch noch zu leugnen.
Aber mit solchen Menschen über dieses Thema zu diskutieren ist vollkommen sinnlos...

Zitat
sondern das die ET die einzige nicht-theistische Theorie ist die derzeit die Medien füllt


Es gibt keine theistische wissenschaftliche Evolutionstheorie und eine solche kann es auch überhaupt nicht geben!

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.581

02.06.2016 18:19
#313 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #310


Das Problem ist wohl nicht, dass es Lücken in der Beweiskette der ET gibt, darüber lässt sich reden,
sondern das die ET die einzige nicht-theistische Theorie ist die derzeit die Medien füllt und schon deshalb
aus weltanschaulichen Gründen unbedingt wahr sein muss.
Als Weltanschaulich, ist die Evolutionstheorie nur sehr wenig bis gar nicht tauglich. Das Anschauliche bezieht sich auf das Scheinbare und dessen Bewertung. Von daher ist die Evolutionstheorie auch nichts Anschauliches.

Die Evolutionstheorie beschreibt die Realität des Lebens ziemlich genau so, wie das Leben ist und welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass das Leben sich ständig neu an die Veränderungen in seiner jeweiligen Überlebensnische anpasst.



Zitat von Reisender im Beitrag #310

Und das ist eben unwissenschaftlich.
Nein! Genau so wenig, wie sich die Sonne um die Erde dreht, obwohl das "scheinbar" so ist.
Diese Deine Aussage/Behauptung ist auch schon deswegen falsch, weil du nur nach Deiner eigenen Vorstellung, WERTung und deinem Geschmack definierst, was als "Unwissenschaftlich" verstanden werden sollte. "Meditieren schadet dem Hirn".

Es hat nichts mit Wissenschaftlich(keit) zu tun, an einen Käse zu glauben, dessen Eigenschaften nur gedacht sind.


Zitat von Reisender im Beitrag #310

Die vorgestellten Wissenschaftler haben doch Widersprüche aufgezeigt, doch sie widersprechen Deiner Weltsicht und werden
damit nicht zur Kenntnis genommen, die Leute haben eben in der Schule schlecht aufgepasst; tsssssssssssssssss!!!
Wissenschaftler die an einen Käse glauben, dessen Eigenschaften nur gedacht sind, gibt es.. Nur...irgend ein Doktortitel macht noch keinen Wissenschaftler. Und so manchem Doktor sein Doktortitel, ist noch gar nicht mal besonders echt.. Von daher, scheißen wir auf die(se) Wissenschaftler, die an einen Käse glauben, dessen Eigenschaften nur gedacht sind. Sie werden überall und in allem Widersprüche finden, wo ihnen danach ist, wenn damit ihre eigenen Widersprüche aus der Welt sind.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 13:58
#314 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Fanatismus ist ein menschliches Grundübel.
So gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen fanatischen Katholiken
und fanatischen Evolutionisten, beide sielen sich mit Wollust in ihrem Dogma.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

03.06.2016 14:09
#315  Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
So gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen fanatischen Katholiken
und fanatischen Evolutionisten, beide sielen sich mit Wollust in ihrem Dogma.

Wissenschadtler und wissenschaftlich Vorgehende sind keine Dogmatiker, weil sie die Falsifizierbarkeit ijhrer Theorien einräumen. Doch solange keine Falsifikation vorliegt, ist eine Theorie gültig.

Aber Anti-Evolutionisten sind Dogmatiker, die sich nicht von den erdrückenden Belegen für die ET beeindrucken lassen, den Evolutionstheoriebefürworten aber Dogmatismus vorwerfen! Eine eklatante Projektion der eigenen Verkniffenheit!

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 14:17
#316 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #315

Zitat von Reisender
So gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen fanatischen Katholiken
und fanatischen Evolutionisten, beide sielen sich mit Wollust in ihrem Dogma.
Wissenschadtler und wissenschaftlich Vorgehende sind keine Dogmatiker, weil sie die Falsifizierbarkeit ijhrer Theorien einräumen. Doch solange keine Falsifikation vorliegt, ist eine Theorie gültig.

Aber Anti-Evolutionisten sind Dogmatiker, die sich nicht von den erdrückenden Belegen für die ET beeindrucken lassen, den Evolutionstheoriebefürworten aber Dogmatismus vorwerfen! Eine eklatante Projektion der eigenen Verkniffenheit!



Verzeihung alter Freund, ich wusste wirklich nicht, dass die Wissenschaft frei von Dogmen ist und nur
der lauteren Erkenntnis verpflichtet.
Vielen Dank für Deinen wertvollen Hinweis, ich nehme meinen Beitrag zurück und
behaupte das Gegenteil.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

03.06.2016 14:25
#317 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Es ist nicht nötig, alles bereits Gesagte oder Unwiderlegbare endlos aus dem Wiederkäuermagen hervorzuwürgen.

Auch wenn ein Diskussionsgegenstand nicht sofort als "wahr" erkannt wird, muss es keine Kontrahenten geben, die sich ewig mit Inbrunst widersprechen.
Ein vorübergehender Konsens ist andererseits immer unter dem Vorbehalt des Vergänglichen oder Veränderlichen zu sehen.

Mangelnde Information, eine "unverdauliche" Weltanschauung und auch eine schulmeisternde Erkenntnispräsentation sind noch lange kein Grund, sich wegen Meinungsverschiedenheiten an die Kehle zu gehen.

Hinweise für unsere fünf Sinne sollten nicht ignoriert werden.
Unterschiedliche Interpretation ist möglich - das ist "normal".

Zu beachten ist, dass Mehrheitsentscheidungen nicht immer die vernünftigsten Lösungen bringen. Das kann für Jahrhunderte eine finstere Nacht der Unwissenheit für betroffene Völker bedeuten.
Einsame Diktatoren können nicht besser oder schlechter regieren als Repräsentanten von Demokratien, Fehler machen Menschen immer!
Bei einsamen Entscheidungen ohne Kontrolle einer institutionellen Opposition ist das Risiko einer politischen oder menschlichen Katastrophe signifikant höher.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

03.06.2016 14:34
#318 Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Der Dogmatiker geht nicht wissenschaftlich vor! Solche Leute mag es geben. Wie es auch Gläubige gibt, die nicht der korrekten Glaubenslinie folgen.
Du glaubst auf jeden Fall an was, das noch nicht bewiesen ist. Oder besser: Du sehnst den Beweis des Kreationismus herbei! "Really want to see you, Lord (...)" (George Harrison, "My sweet Lord") 1970, das Nachglühen der Hippie-Epoche. Auf dem Stand bist du.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 14:45
#319 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #318
Der Dogmatiker geht nicht wissenschaftlich vor! Solche Leute mag es geben. Wie es auch Gläubige gibt, die nicht der korrekten Glaubenslinie folgen.
Du glaubst auf jeden Fall an was, das noch nicht bewiesen ist. Oder besser: Du sehnst den Beweis des Kreationismus herbei! "Really want to see you, Lord (...)" (George Harrison, "My sweet Lord") 1970, das Nachglühen der Hippie-Epoche. Auf dem Stand bist du.



Ich glaube überhaupt nichts Gysi, aber das wirst Du wohl nie begreifen.
Ich vertrete lediglich die Ansicht, dass alle wissenschaftlichen Sichtweisen nebeneinander bestehen müssen,
vor allem auch die von Querdenkern, und genau das habe ich hier vorgeführt.
Und Du hast nichts eifriger zu tun, als mich in Deinen Schubkasten mit den Kreationisten zu stecken.
Mir ist das völlig wurst, aber albern ist das schon tsssssssssssss

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.535

03.06.2016 14:48
#320  Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender
Ich glaube überhaupt nichts Gysi, aber das wirst Du wohl nie begreifen.

DAS nehme ich dir nicht ab!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 14:54
#321 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #320

Zitat von Reisender
Ich glaube überhaupt nichts Gysi, aber das wirst Du wohl nie begreifen.
DAS nehme ich dir nicht ab!



Ich sagte ja, dass Du das nie begreifen wirst, weil Glaubensysteme Teil Deines Weltbildes sind
und damit unverzichtbar. Also nenne mich einfach Kreationist, dann kannst Du Dich als Atheist überlegen fühlen.

Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem."

Prof. Dr. Manfred Eigen (* 9. Mai 1927 in Bochum, Bio- bzw. Physikochemiker, 1967 Nobelpreis für Chemie)



Ein Fachmann auf diesen Gebiet sieht unlösbare Probleme Du als Laie eben nicht.
Mehr habe ich nicht gesagt und mehr gibt es auch nicht zu sagen.
Ich bin kein Biologe und kann dazu keine Meinung haben, da ich kein Wissen in diesem Fachgebiet besitzt,
ich habe aber ein großes Herz für Querdenker, für die Galileis aller Zeiten.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.581

03.06.2016 15:17
#322 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #314
Fanatismus ist ein menschliches Grundübel.
Nein! Fanatismus ist die gesteigerte Form von Begeisterung. Solange diese Art der Begeisterung rational bleibt, ist sie ganz sicher kein Übel...sondern eine sehr sinnvolle Sache.



Zitat von Reisender im Beitrag #314

So gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen fanatischen Katholiken
und fanatischen Evolutionisten, beide sielen sich mit Wollust in ihrem Dogma.
Die Evolutionstheorie ist kein Dogma. Sie ist die bestens belegte Theorie (Modell)
überhaupt. Nur verlangt dieses Modell (Theorie) ein kleines bisschen "mehr eigenen Grips", um es zu verstehen.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 15:25
#323 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #322
Zitat von Reisender im Beitrag #314
Fanatismus ist ein menschliches Grundübel.
Nein! Fanatismus ist die gesteigerte Form von Begeisterung. Solange diese Art der Begeisterung rational bleibt, ist sie ganz sicher kein Übel...sondern eine sehr sinnvolle Sache.



Zitat von Reisender im Beitrag #314

So gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen fanatischen Katholiken
und fanatischen Evolutionisten, beide sielen sich mit Wollust in ihrem Dogma.
Die Evolutionstheorie ist kein Dogma. Sie ist die bestens belegte Theorie (Modell)
überhaupt. Nur verlangt dieses Modell (Theorie) ein kleines bisschen "mehr eigenen Grips", um es zu verstehen.





Und genau diesen Grips hast Du und der Biochemiker Eigen hat ihn eben nicht, dafür erhielt er den Nobelpreis.
Das liegt daran, dass er nicht weiss, wo die Informationen für eine Urzelle herkommen, Du aber sehr wohl.
Warum hast Du bei Deinen überlegenen Wissen noch keinen Nobelpreis, fürs recht-haben-wollen zum Beispiel.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.581

03.06.2016 15:50
#324 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #304

Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich
behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung....
Das war keine Lehrmeinung, sondern entsprach der natürlichen Beobachtung. Wenn man nicht weis, dass die Erde sich um die eigene Achse dreht und jeden Morgen (bei schönem Wetter) am einen Horizont aufgehen, sowie am Abend am gegenüberliegenden wieder untergehen sieht, dann ist die Annahme, die Sonne würde sich um die Erde drehen gar nicht so abwegig. Außerdem entsprach diese Himmelsmechanik auch den Schilderungen der Bibel. Galilei hat an der sich ständig ändernden Position der Sterne in Bezug zu den sogenannten Fixsternen erkannt, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und es von daher sehr unwahrscheinlich ist, dass die Sonne jeden Tag einmal um die Erde kreist.

Bringt man das jetzt in Beziehung zur Entdeckung Darwins, der auch gemerkt hat, dass sich ein und die selbe Art überall auf der Welt unterschiedlich anpassen kann und dabei immer ganz neue Merkmale in Erscheinung treten, die für die jeweils vorherrschenden Lebens-Bedingungen die am geeignetsten sind..


dann.. werter Reisender, gehörst du wohl selber zu dieser Art von Mainstream des galileischen Mittelalters, der noch immer nicht verstanden hat und nicht wahrhaben wollte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 15:56
#325 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #324
Zitat von Reisender im Beitrag #304

Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich
behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung....
Das war keine Lehrmeinung, sondern entsprach der natürlichen Beobachtung. Wenn man nicht weis, dass die Erde sich um die eigene Achse dreht und jeden Morgen (bei schönem Wetter) am einen Horizont aufgehen, sowie am Abend am gegenüberliegenden wieder untergehen sieht, dann ist die Annahme, die Sonne würde sich um die Erde drehen gar nicht so abwegig. Außerdem entsprach diese Himmelsmechanik auch den Schilderungen der Bibel. Galilei hat an der sich ständig ändernden Position der Sterne in Bezug zu den sogenannten Fixsternen erkannt, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und es von daher sehr unwahrscheinlich ist, dass die Sonne jeden Tag einmal um die Erde kreist.

Bringt man das jetzt in Beziehung zur Entdeckung Darwins, der auch gemerkt hat, dass sich ein und die selbe Art überall auf der Welt unterschiedlich anpassen kann und dabei immer ganz neue Merkmale in Erscheinung treten, die für die jeweils vorherrschenden Lebens-Bedingungen die am geeignetsten sind..


dann.. werter Reisender, gehörst du wohl selber zu dieser Art von Mainstream des galileischen Mittelalters, der noch immer nicht verstanden hat und nicht wahrhaben wollte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.






Thema verfehlt, sechs, setzen!

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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