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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 347 Antworten
und wurde 11.913 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

03.06.2016 15:59
#326 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #325
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #324
Zitat von Reisender im Beitrag #304

Galilei hat in der Klosterschule sicher auch schlecht aufgepasst, sonst hätte er gewusst, das die Erde und nicht die Sonne, wie er fälschlich
behauptet hat, im Zentrum unseres Systems steht, denn das war die Lehrmeinung....
Das war keine Lehrmeinung, sondern entsprach der natürlichen Beobachtung. Wenn man nicht weis, dass die Erde sich um die eigene Achse dreht und jeden Morgen (bei schönem Wetter) am einen Horizont aufgehen, sowie am Abend am gegenüberliegenden wieder untergehen sieht, dann ist die Annahme, die Sonne würde sich um die Erde drehen gar nicht so abwegig. Außerdem entsprach diese Himmelsmechanik auch den Schilderungen der Bibel. Galilei hat an der sich ständig ändernden Position der Sterne in Bezug zu den sogenannten Fixsternen erkannt, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und es von daher sehr unwahrscheinlich ist, dass die Sonne jeden Tag einmal um die Erde kreist.

Bringt man das jetzt in Beziehung zur Entdeckung Darwins, der auch gemerkt hat, dass sich ein und die selbe Art überall auf der Welt unterschiedlich anpassen kann und dabei immer ganz neue Merkmale in Erscheinung treten, die für die jeweils vorherrschenden Lebens-Bedingungen die am geeignetsten sind..


dann.. werter Reisender, gehörst du wohl selber zu dieser Art von Mainstream des galileischen Mittelalters, der noch immer nicht verstanden hat und nicht wahrhaben wollte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.






Thema verfehlt, sechs, setzen!


Wohl eher ziemlich zu genau getroffen.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

03.06.2016 17:29
#327 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem."


So unlösbar ist das Problem überhaupt nicht!
Anorganische Moleküle streben eine energetische Optimierung an oder besser gesagt sie haben durch energetische Optimierung Vorteile gegenüber Molekülen ohne diese Optimierung.
Da ist es natürlich noch immer ein langer Weg zum biologisch komplexen "Molekül".
Diese Moleküle hatten Milliarden von Jahren Zeit sich zu optimieren und durch Emergenz biologische Eigenschaften zu entwickeln.
Allerdings wird Dir diese Erklärung sicherlich nicht gefallen und du wirst weiterhin am großen Planer festhalten wollen.
Ein Missverständnis ist auch, dass die Evolutionstheorie eine Theorie zur Entstehung des Lebens sei (wie offensichtlich angenommen), sie erklärt nur die Entstehung der unterschiedlich angepassten Lebensformen.
Der emergente Sprung vom anorganischen zum biologisch komplexen "Molekül" ist nicht Gegenstand der Evolutionstheorie.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.06.2016 17:37
#328 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #327

Zitat
Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem."

So unlösbar ist das Problem überhaupt nicht!
Anorganische Moleküle streben eine energetische Optimierung an oder besser gesagt sie haben durch energetische Optimierung Vorteile gegenüber Molekülen ohne diese Optimierung.
Da ist es natürlich noch immer ein langer Weg zum biologisch komplexen "Molekül".
Diese Moleküle hatten Milliarden von Jahren Zeit sich zu optimieren und durch Emergenz biologische Eigenschaften zu entwickeln.
Allerdings wird Dir diese Erklärung sicherlich nicht gefallen und du wirst weiterhin am großen Planer festhalten wollen.
Ein Missverständnis ist auch, dass die Evolutionstheorie eine Theorie zur Entstehung des Lebens sei (wie offensichtlich angenommen), sie erklärt nur die Entstehung der unterschiedlich angepassten Lebensformen.
Der emergente Sprung vom anorganischen zum biologisch komplexen "Molekül" ist nicht Gegenstand der Evolutionstheorie.



Mir gefällt Deine Erklärung genau so gut wie die Erklärung der Quedenker, die ich hier vorgestellt habe, und ich bin
kein Fachmann in diesen Fragen, und wenn ein renomierter Bio-Chemiker die Frage der Information als unlösbar betrachtet, dann kann ich das nur
glauben oder nicht, aber ich muß es zwingend für möglich halten.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

03.06.2016 17:40
#329 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Was wissen wir heute über die Entstehung des Lebens:
http://www.bernd-leitenberger.de/leben1.shtml

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
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(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

03.06.2016 21:48
#330 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #328
Mir gefällt Deine Erklärung genau so gut wie die Erklärung der Quedenker, die ich hier vorgestellt habe, und ich bin
kein Fachmann in diesen Fragen, und wenn ein renomierter Bio-Chemiker die Frage der Information als unlösbar betrachtet, dann kann ich das nur
glauben oder nicht, aber ich muß es zwingend für möglich halten.


Zwingend möglich?
Betrachte es mal aus anderer Perspektive.
Wenn du dich "zwingen" musst etwas anzunehmen, dann "reagiert" dein "eigener körperlicher Haushalt" auf von außen eindringende Informationen. Diese Warnsignale des Körpers nehmen wir heutzutage nicht mehr (für) wahr.
Zum einen weil wir denken das wir denken, und zum anderen weil wir nicht mehr denken sondern denken lassen.

Wenn du es schaffst, auf deinen Körper und Denkapparat zu "hören", ihn wieder als diesen einsetzt, also zum Austausch mit deiner "Umwelt und dessen Einflüsse" "benutzt", dann wird es einfacher darauf zu "reagieren" - sozusagen reagiert dein Körper "zuerst" damit DU darauf regieren kannst und eine "Entscheidung" triffst. Studiere "deinen" Körper und nicht den Körper eines oder etwas anderem.

Die meisten der hier Schreibenden "reagieren" auf solche Aussagen "befremdlich bis abwertend" - nutze diese auf einer Art und Weise des "Annehmens" und nicht des "Abstoßens" - dein "Denkaparat" verrät dir mehr als du denken magst!!

Der Atheismus ist nur ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit, genauso die heutigen Religionen und sollte auch als solches "betrachtet" werden.

Und nur weil ein "renomierter Bio-Chemiker" eine (von vielen) Lösungen aufzeigt, heißt das nicht, nur weil diese in Therien und Modellen aufzeigbar ist, das dies auch der "wahren Natur" entspricht.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

04.06.2016 16:11
#331 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #330

ich bin kein Fachmann in diesen Fragen, und wenn ein renomierter Bio-Chemiker die Frage der Information als unlösbar betrachtet, dann kann ich das nur
glauben oder nicht, aber ich muß es zwingend für möglich halten.


Zwingend möglich?
Betrachte es mal aus anderer Perspektive.
Wenn du dich "zwingen" musst etwas anzunehmen, dann "reagiert" dein "eigener körperlicher Haushalt" auf von außen eindringende Informationen. Diese Warnsignale des Körpers nehmen wir heutzutage nicht mehr (für) wahr. [/quote] Das würde im Fall zutreffen, wenn man zwingend etwas annehmen soll, das schwer zu (er)tragen ist.

Aber der Vergleich ist ohnehin Blödsinn...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #330

Zum einen weil wir denken das wir denken, und zum anderen weil wir nicht mehr denken sondern denken lassen.
Wer ist WIR?
Lässt du andere für DICH denken? Wenn nicht, wie kommst du dann auf diesen freiwilligen Schwachsinn?

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #330

Wenn du es schaffst, auf deinen Körper und Denkapparat zu "hören", ihn wieder als diesen einsetzt, also zum Austausch mit deiner "Umwelt und dessen Einflüsse" "benutzt", dann wird es einfacher darauf zu "reagieren" - sozusagen reagiert dein Körper "zuerst" damit DU darauf regieren kannst und eine "Entscheidung" triffst. Studiere "deinen" Körper und nicht den Körper eines oder etwas anderem.
Hier geht es aber um die Evolutionstheorie und nicht ums "Kacken"...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #330

Der Atheismus ist nur ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit, genauso die heutigen Religionen und sollte auch als solches "betrachtet" werden.

Wenn man dich (hier) richtig versteht, dann ist dein (eigenes) Bild vom Atheismus und von den Religionen ziemlich verzerrt? Beziehungsweise, betrachtest DU den Atheismus und alle Religionen im Verzerrungsmodus?


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #330

Und nur weil ein "renomierter Bio-Chemiker" eine (von vielen) Lösungen aufzeigt, heißt das nicht, nur weil diese in Therien und Modellen aufzeigbar ist, das dies auch der "wahren Natur" entspricht.
Prinzipiell hast du diesbezüglich Recht. Aber ein "renommierter" Biochemiker hat bezüglich Evolutionstheorie nun mal mehr Sachkompetenz, als ein dahergelaufener halblustiger Esoteriker..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

04.06.2016 16:21
#332 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Perquestavolta...wenn man keine Ahnung hat von "Gesprächsaufbau", welchen man im Anfang noch nichteinmal "erahnen" kann, sollte man sich mit Äußerungen die das "Denken" betrifft, zurückhalten!!

Die homogene Art des Dialoges, der bei dir natürlich nicht herauszulesen ist, bleibt so manchen verschlossen, gerade wenn man, wie (blind)wissenschaftlich Denkende, sich nur auf einzelne Zellen konzentrieren kann.
Euer "Einordnungswahn" versperrt euch Erkenntnisse, das ihr auf das "WIR" nicht mehr beziehen könnt.

Aber keine Angst, auch du wirst eines Tages die "Zusammenhänge" verstehen.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

06.06.2016 09:50
#333 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Um welche zu gewinnenden "Erkenntnisse" handelt es sich konkret, wenn wir auf den "Einordnungswahn" verzichten würden?

Als Kleinkind wurde mir schon der Spruch "Lerne Ordnung, liebe sie, denn sie erspart dir Zeit und Müh'" beigebracht.

Ohne Determinismus ist die beobachtbare Welt nicht vorstellbar.
Ohne unseren Einfluss werden wir gezeugt und geboren, sind anschließend total abhängig von Atemluft und Nahrung sowie weiteren unzähligen Parametern in unserer Umwelt. Am Schluss können wir auch nicht ohne Suizid den Zeitpunkt unseres Sterbens bestimmen. Selbst der Suizid hat seine Ursache in der genetischen Veranlagung unter beteiligenden Einfluss der Umgebung. Insofern bezweifle ich auch hier den freien Willen samt Entscheidungsfreiheit.

Mit diesen Feststellungen ist natürlich noch lange nicht die Existenz eines wahrscheinlich universellen (und unendlichen!) Determinismus bewiesen. Das liegt außerhalb unserer Beobachtungsmöglichkeiten.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.386

06.06.2016 15:52
#334 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #332
Perquestavolta...wenn man keine Ahnung hat von "Gesprächsaufbau", welchen man im Anfang noch nichteinmal "erahnen" kann, sollte man sich mit Äußerungen die das "Denken" betrifft, zurückhalten!!
Dann halt doch einfach mal selber "die Tasten", oder versuch wenigstens dich selber dran zu halten.
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #332

Die homogene Art des Dialoges, der bei dir natürlich nicht herauszulesen ist, bleibt so manchen verschlossen, gerade wenn man, wie (blind)wissenschaftlich Denkende, sich nur auf einzelne Zellen konzentrieren kann.
Ja klar, SOL, demiurg. Ist halt mal so. Essen ist das einzige, in dem sich Kunst, Philosophie, Religion und Wissenschaft vereinigen lassen. Deswegen bleibt am Ende auch immer nur "Scheiße" übrig..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #332

Euer "Einordnungswahn" versperrt euch Erkenntnisse, das ihr auf das "WIR" nicht mehr beziehen könnt.
Wohl eher gar nicht wollen.. Die Erkenntnisse die DU meinst, haben haben wir schon gemacht, als wir noch am "Schnuller" gelutscht haben.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #332

Aber keine Angst, auch du wirst eines Tages die "Zusammenhänge" verstehen.
die hab ich schon längst verstanden..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

10.06.2016 15:06
#335 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reklov
Wer also die kosmische Ordnung von Mikro- und Makrokosmos lediglich als ein "Zufallsprodukt", als eine Folge von "Naturgesetzen" begreift, sollte zumindest in der Lage sein, zu hinterfragen, ob sich z.B. Atome diese "Gesetze" selber auferlegt haben könnten, ob es gar denkbar wäre, sie hätten "beschlossen" einen Kosmos mit Himmelskörpern zu "entwickeln", darin sogar denkende Wesen aufzubauen!?



Zufall ist ein Begriff, den Menschen für ihre Lebenswirklichkeit definiert haben. Der Zufallsbegriff besagt, dass wir das Eintreten eines Ereignisses innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht vorhersagen können.

Wie sieht es nun mit der Definition des Zufalls aus, wenn Zeit nicht existiert? Oder wenn die Zeit bis zum Eintreten eines Ereignisses nahezu gegen unendlich geht? Die Wahrscheinlichkeit, dass unser komplexes Universum unter diesen Voraussetzungen spontan aus dem Nichts entsteht, geht dann gegen eins. Die Entstehung unseres Universums ist somit nicht wahrscheinlich, sondern unausweichlich.

Deine Argumentation geht davon aus, dass die Gesetze des Universums jemand geschaffen haben muss und der Kosmos mit seinen Himmelskörpern entwickelt worden sein muss. Für jemanden, der das Universum als "Zufallsprodukt" sieht ist es keine Frage, wer die Gesetze des Universums erstellt hat. Es ist kein "Subjekt" notwendig.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

10.06.2016 15:34
#336 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #328
... und wenn ein renomierter Bio-Chemiker die Frage der Information als unlösbar betrachtet, dann kann ich das nur
glauben oder nicht, aber ich muß es zwingend für möglich halten.


Wenn jemand etwas für "unlösbar" oder für "unmöglich" erklärt, wähnt er sich im Besitz aller zur Beurteilung notwendigen Informationen. Das wiederum ist in höchstem Maße anzuzweifeln. Ein seriöser Wissenschaftler würde von "mit den mir vorliegenden Informationen unwahrscheinlich" sprechen, wenn ihm sein Ego nicht im Wege steht.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

10.06.2016 16:33
#337 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #336
Zitat von Reisender im Beitrag #328
... und wenn ein renomierter Bio-Chemiker die Frage der Information als unlösbar betrachtet, dann kann ich das nur
glauben oder nicht, aber ich muß es zwingend für möglich halten.


Wenn jemand etwas für "unlösbar" oder für "unmöglich" erklärt, wähnt er sich im Besitz aller zur Beurteilung notwendigen Informationen. Das wiederum ist in höchstem Maße anzuzweifeln. Ein seriöser Wissenschaftler würde von "mit den mir vorliegenden Informationen unwahrscheinlich" sprechen, wenn ihm sein Ego nicht im Wege steht.


Wenn ein Fachmann der Biologie diese Aussage trifft, gehe ich davon aus, dass er im Besitz der derzeitigen Informationen ist, über die ich nicht verfüge.
Ich kann aber sagen, dass nach derzeitigen Kenntnissen es nicht möglich ist, El. Energie im Grundlastbereich zu speichern, da dies fast 50 Jahre lang
mein Job war. Ideologisches Geschwurbel aller Art halte ich für Schwachsinn.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

11.06.2016 07:23
#338 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #337
Wenn ein Fachmann der Biologie diese Aussage trifft, gehe ich davon aus, dass er im Besitz der derzeitigen Informationen ist, über die ich nicht verfüge.
Ich kann aber sagen, dass nach derzeitigen Kenntnissen es nicht möglich ist, El. Energie im Grundlastbereich zu speichern, da dies fast 50 Jahre lang
mein Job war. Ideologisches Geschwurbel aller Art halte ich für Schwachsinn.


Vollkommen korrekt was Du sagst.

Mit der derzeitigen Technik haben wir keine Möglichkeit, Energie in ausreichender Menge zu speichern. Wenn aber jemand behauptete, das wäre unmöglich (auch in 1000 Jahren nicht), kann man ihn getrost als Schwätzer abtun.

Wenn nun ein renommierter Biologe das für seinen Fachbereich behauptet, wird das von Gegnern der Evolutionstheorie gerne aufgesogen. Dabei kann der Mann nur die derzeitigen Fakten bewerten und kennt zukünftige Forschungsergebnisse nicht. Es handelt sich bei der Aussage des Biologen ebenfalls um ideologisches Geschwurbel weil er eine endgültige Aussage trifft, für die ihm die Bewertungsgrundlagen fehlen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

11.06.2016 09:27
#339 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #338
Zitat von Reisender im Beitrag #337
Wenn ein Fachmann der Biologie diese Aussage trifft, gehe ich davon aus, dass er im Besitz der derzeitigen Informationen ist, über die ich nicht verfüge.
Ich kann aber sagen, dass nach derzeitigen Kenntnissen es nicht möglich ist, El. Energie im Grundlastbereich zu speichern, da dies fast 50 Jahre lang
mein Job war. Ideologisches Geschwurbel aller Art halte ich für Schwachsinn.


Vollkommen korrekt was Du sagst.

Mit der derzeitigen Technik haben wir keine Möglichkeit, Energie in ausreichender Menge zu speichern. Wenn aber jemand behauptete, das wäre unmöglich (auch in 1000 Jahren nicht), kann man ihn getrost als Schwätzer abtun.

Wenn nun ein renommierter Biologe das für seinen Fachbereich behauptet, wird das von Gegnern der Evolutionstheorie gerne aufgesogen. Dabei kann der Mann nur die derzeitigen Fakten bewerten und kennt zukünftige Forschungsergebnisse nicht. Es handelt sich bei der Aussage des Biologen ebenfalls um ideologisches Geschwurbel weil er eine endgültige Aussage trifft, für die ihm die Bewertungsgrundlagen fehlen.


Niemand weiss, wohin sich alles entwickelt.
Bei allen Aussagen kann man immer nur vom derzeitigen Erkenntnisstand ausgehen, das setze ich natürlich voraus, und das kommt nach meiner
Lesart auch eindeutig rüber.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

22.06.2016 09:20
#340 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #339
Zitat von Blackysmart im Beitrag #338
Zitat von Reisender im Beitrag #337
Wenn ein Fachmann der Biologie diese Aussage trifft, gehe ich davon aus, dass er im Besitz der derzeitigen Informationen ist, über die ich nicht verfüge.
Ich kann aber sagen, dass nach derzeitigen Kenntnissen es nicht möglich ist, El. Energie im Grundlastbereich zu speichern, da dies fast 50 Jahre lang
mein Job war. Ideologisches Geschwurbel aller Art halte ich für Schwachsinn.


Vollkommen korrekt was Du sagst.

Mit der derzeitigen Technik haben wir keine Möglichkeit, Energie in ausreichender Menge zu speichern. Wenn aber jemand behauptete, das wäre unmöglich (auch in 1000 Jahren nicht), kann man ihn getrost als Schwätzer abtun.

Wenn nun ein renommierter Biologe das für seinen Fachbereich behauptet, wird das von Gegnern der Evolutionstheorie gerne aufgesogen. Dabei kann der Mann nur die derzeitigen Fakten bewerten und kennt zukünftige Forschungsergebnisse nicht. Es handelt sich bei der Aussage des Biologen ebenfalls um ideologisches Geschwurbel weil er eine endgültige Aussage trifft, für die ihm die Bewertungsgrundlagen fehlen.


Niemand weiss, wohin sich alles entwickelt.
Bei allen Aussagen kann man immer nur vom derzeitigen Erkenntnisstand ausgehen, das setze ich natürlich voraus, und das kommt nach meiner
Lesart auch eindeutig rüber.


Dieser Beitrag hebt sich wohltuend von manchem wortreichen "Geholze" mit Verbalinjurien ab.
Beide Diskutanten pflegen einen Stil, der für das Forum hoffen lässt.

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

14.07.2016 13:39
#341 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Sobald man sagt: "Vernunft .. wir glauben an die Vernunft", dann hat man sein Territorium abgesteckt. Alles was außerhalb dieses Territoriums liegt, wird nicht akzeptiert - aber die Existenz akzeptiert es. Ob du es akzeptierst oder nicht, spielt keine Rolle.
Osho

Wu,

zunächst wäre mal zu klären, wie weit man der menschlichen Vernunft überhaupt trauen oder ihr folgen kann!? Erst darauf folgt eine Ablehnung oder Akzeptanz!

Gruß von Reklov

Chaddive Offline



Beiträge: 21

25.08.2018 09:20
#342 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Erstaunlich und interessant.. :)Wir hatten das gleiche Problem.

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

25.08.2018 09:36
#343 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Für jemanden, der das Universum als "Zufallsprodukt" sieht ist es keine Frage, wer die Gesetze des Universums erstellt hat. Es ist kein "Subjekt" notwendig.

Blackysmart,

... sicher nicht das, was wir Menschen unter "Subjekt" verstehen, aber bestimmt ETWAS, das seine Notwendigkeit nicht außerhalb seiner selbst hat.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.091

25.08.2018 09:39
#344 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat
Deswegen bleibt am Ende auch immer nur "Scheiße" übrig..

Perquestavolta,

... vor allem bei Dir!

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.465

25.08.2018 14:14
#345  Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von Chaddive
Erstaunlich und interessant.. :)Wir hatten das gleiche Problem.

Wer ist "wir"?

Das Misstrauen gegen die menschliche Vernunft ist übrigens auch ein Produkt dieser. Der Mechanismus des Misstrauens, des Zweifels gegen sich selbst ist eine entscheidende Triebfeder auf dem Erkenntnispfad!

Wenn ich diese Kritik (von Reklov) aber lese, frage ich: WAS bringt dir denn mehr (Erkenntnis) als die Vernunft? Klar doch: die "transzendente Logik", Gott... ICH sehe darin nur eine ziemlich unbegründete Hoffnung, und wenn man die - zu aller Unkenntnis von ihr - nicht mal mit begründeter Kritik (auf den richtigen Erkenntnispfad) einschleifen kann - frage ich mich, was das ganze Gerede eigentlich soll.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Exiorat Offline



Beiträge: 20

30.08.2018 09:57
#346 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Eine Existenz "Gottes" ist aus meiner Sicht daher nicht zwingend. Es ist auch nicht logisch erklärbar, warum ein aus sich selbst heraus existierender "Gott" wahrscheinlicher sein sollte, als die Quantenfluktuation. Bestimmte Theisten in unseren Reihen werden jetzt natürlich wieder fragen: "Und woher kommt die Quantenfluktuation?"...

muschinkafutlovska Offline




Beiträge: 18

29.07.2019 15:27
#347 RE: Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Wahrheit ist das, was die heftigsten Widerstände und Ablehnungen hervorruft in der Allgemeinheit, wenn man sie ausspricht oder schreibt.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.465

29.07.2019 16:25
#348  Ein Plädoyer für den Atheismus Antworten

Zitat von muschinkafutlovska
Wahrheit ist das, was die heftigsten Widerstände und Ablehnungen hervorruft in der Allgemeinheit, wenn man sie ausspricht oder schreibt.

Kommt drauf an. Wenn einer sagt, dass KZs gegen die Juden geil waren, würde das einigen Unmut herausfordern. Weil KZs gegen Juden "geil" waren? Wohl nicht.

Aber was meinst du mit deinem Satz? Die Islamkritik? Da würde ich dir zustimmen.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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