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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 48 Antworten
und wurde 1.020 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2
Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

20.03.2016 18:25
Was ist Glaube? antworten

Volker Gerhardt schreibt zum "Akt" des Glaubens folgenden Satz: „Der Glauben kann als ein das Leben tragendes Gefühl tiefer Überzeugung erlebt werden und mit dem Bestreben verbunden sein, dem Geglaubten nahe zu sein“ (Volker Gerhardt „Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche“ ; München, Beck Verlag, 357 S., hier S.178)

Was aber ist Glaube im philosophischen und psychologischen "Format"?

"Nur" eine Transformation eines Konjunktivs in einen Imperativ, ein mentale Konstruktion mittels affektiver, konativer und kognitiv-probalistischer (weniger aber heuristischer) Verfahren, eine simulierte "Gewißheit" von etwas und über etwas, eine wie immer auch geartete Identitäts-, Vertrauens- und Partizipationsgröße, ein Bewältigungsschema zur "Kontingenzbewältigung"?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

20.03.2016 19:31
#2  Was ist Glaube? antworten

Hi Wolfmann, herzlich Willkommen erst mal im RF!

So wie du das schilderst, ist der Glaube eine Hilfsidee, um ein Schockerleben das Ausgeliefertseins an die böse Welt mit einem gedachten großen Bruder zu kompensieren. Also die Folge einer traumatischen Erfahrung.

Glaube ist erst mal eine Erziehungssache. Religionserziehung prägt. Und einen Gott, der so viel verspricht - und so viel entziehen kann! - möchte man sich nicht zum Feind machen... Dass er seine Versprechen hält, ist zwar nicht bewiesen, aber das Gegenteil auch nicht. Also glaubt man lieber. Damit man die Hoffnung auf ein ewiges Leben noch haben kann.

Aber was ist Glaube an sich? Glauben, nicht Wissen. So wie dieser Volker Gerhardt das schreibt. Man glaubt. Aber warum? Eine Prägung in Hoffnung und Angst.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

20.03.2016 20:18
#3 RE: Was ist Glaube? antworten

Lieber "Gysi", i.S. einer traumatischen oder posttraumatischen Bewältigungsstrategie wollte ich meine "Vorschläge" für eine Beschreibung nicht verstanden wissen. Aber in der Tat sehe ich Glaube (neben Hoffnung oder Religiosität) als ein evolutionsbiologisches Spandrel (oder auch Resilienzstrategie) das sich im Kontext zur Bewusstseinsentwicklung herausgebildet haben könnte. Ein Bewusstsein vom Leben, vom Tod, von einer ungeheuren "Finsternis" die "ersten " Menschen "getroffen" haben muss.
Im christlich-religiösen Verständnis wird Glaube als "Glauben heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst." Hier ist der Glaube nach meinen Dafürhalten auf die Eschatologie ausgerichtet.
Glaube sehe ich aber nie nur auf Religion bezogen, sondern manifestiert eine vielschichtige Konnation auf viele Bereiche unseres gewöhnlichen und noch mehr außergewöhnlichen Dasein. Glaube ist dabei allerdings auch und gerade epistemologisch nicht frei, sondern bezieht seine Formierung ebenso aus Wissensinhalten, die aber einer heuristischen Kognition entzogen werden - vielleicht um diesen psychischen "Vollzug" nicht zu gefährden und an die die Stelle vertiefender kognitiver Verfahren eben bloßes Vertrauen zu setzen. Vielleicht auch etwas im Sinne was Wolfram Hogrebe schrieb:
Wir leben in der Welt und zwar vor Ort in Geflechten von Ähnlichkeiten und Erwartungen und das wissen wir so sicher wie wir wissen, daß das beste Wissen, das wir in dieser Welt erwerben und produzieren, eben Wissen von der Welt mit ihren Ähnlichkeitsbezügen ist.“(Wolfram Hogrebe „Der implizite Mensch“, Berlin, Akademie-Verlag, 2013, 183 S., hier S.59)

Einen schönen Sonntagabend!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 09:13
#4 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann
Aber in der Tat sehe ich Glaube (neben Hoffnung oder Religiosität) als ein evolutionsbiologisches Spandrel (oder auch Resilienzstrategie) das sich im Kontext zur Bewusstseinsentwicklung herausgebildet haben könnte.

Religiösität ist ein Teil der Bewusstseinsbildung, ja. Dazu habe ich was nidergeschrieben, wenn du Interesse und Lust dazu hast - bitte sehr (nur ein paar Seiten) => http://der-selbstbestimmte-mensch.xobor....Religionen.html

PS.: Geht's vielleicht mit weniger Fremdworten? Die Begriffe einiger habe ich nicht mal in meinen Lexika gefunden...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 09:48
#5 RE: Was ist Glaube? antworten

Lieber Gisbert Zalich,

das Buch von Dir kannte ich schon - Religion ist ein weiter Zirkelkreis und ich stimme Dir zu, das Religiosität (zu differenzieren von seiner Institutionalisierung der Religion) mit der Bewussteinsbildung im Laufe der menschlichen Phylogenese einhergeht. Was Deine Kritik an den Fremdwörtern betrifft, so werde ich versuchen dort wo es eine andere Möglichkeit gibt mit verständlichen Begriffen zu "ersetzen" - sieh mir an Stelle meine berufliche Herkunft nach.
Auf das "Du" musste ich mich erst umstellen.

Übrigens auch wenn der Buddhismus keinen Gott im herkömmlichen Sinn kennt ist er ein religiöses Konstrukt für eine Selbsterlösung (anders als die Abrahamitischen Religionen die eine "Fremderlösung") aufzeigen.
Religionen bauen auf drei grundlegenden "Säulen" auf: dem Glauben, dem Ritual und der Gemeinschaft (Vergl.: Christoph Deutschmann „Soziologie kapitalistischer Dynamik”; In: MPIfG Working Paper 09/5, Max- Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, 2009, 69 S. - zum Buddhismus siehe z.B. Heinz Bechert "er indische Buddhismus und seine Verzweigungen"
Stuttgart usw.; Kohlhammer Verlag, 2000, 512 S. im Rahmen der Gesamtreihe: Christel Matthias Schröder (Hrsg.) "Die Religionen der Menschheit Bd. 24,1)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 10:15
#6  Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann
das Buch von Dir kannte ich schon - (...) Was Deine Kritik an den Fremdwörtern betrifft, so werde ich versuchen dort wo es eine andere Möglichkeit gibt mit verständlichen Begriffen zu "ersetzen" - sieh mir an Stelle meine berufliche Herkunft nach.

Ich kenne deine berufliche Herkunft nicht. Aber man ist doch geübt, außerhalb seines Berufes normal zu reden, oder? Aber auch aus meiner Uni-Zeit kenne ich niemanden, der so verdichtet Fremdwörter gebrauchte wie du. Warum sollte man?
Woher kennst du mein Buch? Sollte ich sogar dich kennen? Dann gebe dich zu erkennen.

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Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 10:36
#7 RE: Was ist Glaube? antworten

Da ich momentan im Beruf stehe - kann mir als Freiberufler die Zeit einteilen - benutze ich auch meinen Instrumentenkasten, da sei mir in gewissen Grenzen vorbehalten. Zum Buchtitel und damit dem Forum hier hat mir ein Mitstudent meines Enkels einen Hinweis gegeben in das ich schon eine gewisse Zeit hineingeschaut habe.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 13:54
#8 Was ist Glaube? antworten

Ah. Na, jetzt weiß ich immer noch nicht, was für ein Beruf dich an deine Rhetorik so fesselt. Diese Rhetorik ist unkommunikativ. Merkst du, WIE WENIG du mit deiner geschillerten Gelehrsamkeit uns vermittelst?

Jetzt mal die Frage an dich: WAS IST GLAUBE?

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Reklov Offline




Beiträge: 3.041

21.03.2016 14:20
#9 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat
Ah. Na, jetzt weiß ich immer noch nicht, was für ein Beruf dich an deine Rhetorik so fesselt. Diese Rhetorik ist unkommunikativ. Merkst du, WIE WENIG du mit deiner geschillerten Gelehrsamkeit uns vermittelst? Jetzt mal die Frage an dich: WAS IST GLAUBE?

Gysi,

wenn ich etwas dazu ungefragt einstreuen darf: "Glaube" deckt das unendliche Feld unserer Unwissenheit ab. Dies kann sich über positive, wie auch negative Handlungen materialisieren!-
Wenn man Dir aber schon mal mit Gelehrsamkeit über ein Fachgebiet kommt, von dem Du wenig verstehst, so bist Du lernunwillig und wedelst lediglich verstört mit Deinem Dagobert-Stöckchen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.041

21.03.2016 14:26
#10 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat
Religiösität ist ein Teil der Bewusstseinsbildung, ja. Dazu habe ich was nidergeschrieben,

Gysi,

... "Religiosität" hat nun wirklich wenig mit dem eigentlichen Wesen des Ur-Grundes zu tun, der als Quelle des Seins gedacht werden darf. Die anderen, falschen "Ideen" über das sog. "Göttliche" verpuffen leider früher oder später im Nichts. So auch Deine Niederschriften zu dem großen Thema, weil Du hierbei mehr auf den "Aberglauben" der Menschen zielst.

Gruß von Rekov

Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 14:36
#11 RE: Was ist Glaube? antworten

Gisbert,
Du schreibst

Zitat
Diese Rhetorik ist unkommunikativ.



Foren (ob FB oder anders geartete Foren - v.a. Fotoforen) sind aus der jeweiligen Sicht immer "unkommunikativ" und eher ostentativ, also selbstdarstellend (das ist bei Dir nicht anders wenn ich Deine Kommentare lese - jeder versucht seine Sicht der Dinge klarzumachen oder was meinst Du wie solch ein Schreibstil auf andere wirkt wenn Du folgend artikulierst:

Zitat
Richtig: unsere Freunde von der Antifa... Antifaschistisch etikettierte Hohlbirnen, die dem Religionsfaschismus den Roten Teppich ausrollen. Null Ahnung und große Fresse, so ein trauriger, degenerierter Zustand der Linken! Ist aber kein Grund, die ehernen, linken Ziele zu verlieren.



Als Moderator einer solchen Seite ist dies, mit Verlaub (und ich will hier nicht das Wort von Antifa - Gruppen reden), unsachlich und ungebührlich. Als Betreiber solch einer Seite solltest Du, ja musst Du eine neutrale Position einnehmen und nicht im Stile eines sehr jungen, unerfahrenen Menschen schreiben oder hier eine spezifische Denkrichtung preisgeben oder Dich über Schreibstile anderer echauffieren. Es ist und bleibt immer noch meiner eigenen Autoritätsanmaßung überlassen ob und wie ich schreibe, sollte dies Dir nicht gefallen, so steht es Dir frei mich auszusperren oder mich zu tolerieren.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 14:42
#12 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Reklov
So auch Deine Niederschriften zu dem großen Thema, weil Du hierbei mehr auf den "Aberglauben" der Menschen zielst.

WAS IST ABER-GLAUBE?

Zitat
Wenn man Dir aber schon mal mit Gelehrsamkeit über ein Fachgebiet kommt, von dem Du wenig verstehst, so bist Du lernunwillig und wedelst lediglich verstört mit Deinem Dagobert-Stöckchen.

Ist das ein Argument? Nee, es ist eine Abwertung, und zu Abwertungen deiner Mituser kommst du bekanntermaßen sehr schnell, wenn dir die Gegenposition nicht passt! Du kannst Gegenpositionen nicht ertragen, weil du ahnst, auf welchem unsicheren Boden dein Glaube gebaut ist. Ich habe eine Bitte an dich: Klotz nicht so hochmütig und beleidigend gegen deine Mituser, auch nicht gegen mich! Du kannst dir den Hochmut nicht leisten, wir haben deine Entwertungen nicht verdient - und die Diskussion braucht den gegenseitigen Respekt der Beteiligten! Aber vielleicht pfeifst du ja auf die Qualität der Diskussion, weil sie dich zu Einsichten zwingt, die dir nicht genehm sind. Die Wahrheit sollte dir mehr wert als dein momentanes Weltbild sein. Friede?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 14:56
#13 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann
Es ist und bleibt immer noch meiner eigenen Autoritätsanmaßung überlassen ob und wie ich schreibe, sollte dies Dir nicht gefallen, so steht es Dir frei mich auszusperren oder mich zu tolerieren.

Na, mit dir werden wir ja noch unseren Spaß haben... Aber du musst mir nun mal auch gestatten, so zu schreiben, wie das meinem Informationsstand und meiner momentanen Gefühlslage entspricht! Wenn du manche Wutworte nicht allegorisch verstehst, ist das DEIN Problem, manche Sachen offenbar nicht richtig lesen zu können! Und nicht mein Problem eines "sehr jungen, unerfahrenen Schreibstils". Jedenfalls ist mir dein Kommentar reichlich daneben gerutscht.

Lieber Wolfmann, wer immer du auch bist, du bist gerade einen Tag hier und hackst dich schon ganz schön gegen mich ein. Du forderst "Sachlichkeit". Dann reduziere deine Kommentare doch mal aufs Thema. Und dass ICH der Administrator bin, musst du leider akzeptieren. Dass du gleich zu Beginn die große Keule geben den Admin. schwingst, halte ich, ehrlich gesagt, für reichlich respektlos und unverschämt! Wenn du, wie auch Reklov, meine Administration falsch findest, dann beschwere dich da unten in der Streitarena darüber, aber lass das Thema von deinen persönlichen Querschüssen frei! Das ist doch ein Angebot, oder?

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Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 15:50
#14 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat
Das ist doch ein Angebot, oder?



Das Angebot nehme ich gern an und nachdem wir unsere Kanonenkugeln verschossen haben, wieder zum Thema: Was ist Glaube? Auf jeden Fall der erste Zugang, der eigentliche "Schlüssel" um überhaupt zu solchen Inhalten wie Religion, Überzeugungen oder Weltanschauungen einen Eingang zu finden. Für mich eine Form des, wie soll ich dieses Gefühl jetzt formulieren, sagen wir mal "Weltvertrauens", das muss ja nicht immer religiös verankert oder beschreibbar sein - wie bei Dir Gisbert, vermutlich atheistisch, bei mir konstruktivistisch (komme aus der Systemtheorie). Im Glauben werden augenscheinlich eine Vielzahl von psychischen Inhaltsgrößen zusammengefasst - kognitive wie Wissen und wie genannt Überzeugungen; affektive wie ein Vetrauensgefühl oder ein Gefühl von Hoffnung, ebenso konative wie Ziele, Motive, Prospektionen (Fremdwort, ich weiß, aber soll ich jetzt die Definition von Prospektion, also "in die Ferne schauen" schreiben?), Glaube kann auch commissiv, also eine Reaktion auf pathogene Stellfaktoren sein und als zwanghafter Ausdruck einer z.B. Persönlichkeitsstörung dienen - Glaube ist, genauso wie z.B. Identität, ein Prozess der in seinen Inhalten (z.B. eben eine Weltanschauung) einen momentanen Zustand als zwischenfinales Entwicklungsergebnis freigibt.
An was glaubt ein Atheist - eine Sinnstifung/Sinninventarium, einen Wertbestand, eine (positive) Bedeutungszuweisung braucht es doch immer oder?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

21.03.2016 16:06
#15  Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann
wie bei Dir Gisbert, vermutlich atheistisch,

Wieso "vermutlich", verstehe ich nicht. Steht doch unterm Avatar, und du kennst doch mein Buch. Da steht auch drin, dass ich mal ein Christ war.

Zitat
bei mir konstruktivistisch (komme aus der Systemtheorie).

Ja, das hätte ich gerne erklärt bekommen, was ist das?

Ich bemühe mich wirklich, dir zu folgen. Ich kann dein Festhalten an deine Gelehrtensprache, von der du weißt, dass kaum jemand sie versteht, nicht nachvollziehen. Oder es soll auch hinter dem Glitzerschein der rhetorischen Gelehrsamkeit verborgen bleiben? Na, wie auch immer. Aber ich hoffe, dass die Diskussion mit meinen Fragen und deinen Antworten mir etwas Klarheit bringt. We can work it out!

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Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 16:21
#16 RE: Was ist Glaube? antworten

Streichen wir das vermutlich, sollte nicht ignorant wirken!

Zum Konstruktivismus bitte hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus (gibt aber nur einen groben Einblick)

Zitat
Ich kann dein Festhalten an deine Gelehrtensprache, von der du weißt, dass kaum jemand sie versteht, nicht nachvollziehen. Oder es soll auch hinter dem Glitzerschein der rhetorischen Gelehrsamkeit verborgen bleiben?



Hier möchte ich nicht tiefenpsychologisch werden um eventuelle biografische Hinterlassenschaften aus Deiner Kindheit ergründen zu müssen, aber ohne Verbalpolemik geht es bei Dir scheinbar nicht oder?

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.532

21.03.2016 16:41
#17 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann im Beitrag #3

Lieber "Gysi", i.S. einer traumatischen oder posttraumatischen Bewältigungsstrategie wollte ich meine "Vorschläge" für eine Beschreibung nicht verstanden wissen. Aber in der Tat sehe ich Glaube (neben Hoffnung oder Religiosität) als ein evolutionsbiologisches Spandrel (oder auch Resilienzstrategie) das sich im Kontext zur Bewusstseinsentwicklung herausgebildet haben könnte. Ein Bewusstsein vom Leben, vom Tod, von einer ungeheuren "Finsternis" die "ersten " Menschen "getroffen" haben muss.
Im christlich-religiösen Verständnis wird Glaube als "Glauben heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst." Hier ist der Glaube nach meinen Dafürhalten auf die Eschatologie ausgerichtet.
Glaube sehe ich aber nie nur auf Religion bezogen, sondern manifestiert eine vielschichtige Konnation auf viele Bereiche unseres gewöhnlichen und noch mehr außergewöhnlichen Dasein. Glaube ist dabei allerdings auch und gerade epistemologisch nicht frei, sondern bezieht seine Formierung ebenso aus Wissensinhalten, die aber einer heuristischen Kognition entzogen werden - vielleicht um diesen psychischen "Vollzug" nicht zu gefährden und an die die Stelle vertiefender kognitiver Verfahren eben bloßes Vertrauen zu setzen. Vielleicht auch etwas im Sinne was Wolfram Hogrebe schrieb:
Wir leben in der Welt und zwar vor Ort in Geflechten von Ähnlichkeiten und Erwartungen und das wissen wir so sicher wie wir wissen, daß das beste Wissen, das wir in dieser Welt erwerben und produzieren, eben Wissen von der Welt mit ihren Ähnlichkeitsbezügen ist.“(Wolfram Hogrebe „Der implizite Mensch“, Berlin, Akademie-Verlag, 2013, 183 S., hier S.59)






Wenn man das so liest, ist ja zuerst mal nichts dagegen einzuwenden, da jeder sich sein eigenes Bewusstsein damit bildet, wofür er sich am meisten interessiert.
Aber hinter dem ganzen Text lese ich auch, dass hier wiedermal katholisch verkündigt werden soll, a-religiöse Menschen hätten kein Bewusstsein.

Dabei ist eigentlich zu bedenken, dass alle Ursprünge der Religionen sich weniger mit der Geburt und dem Tod auseinandersetzten, sondern mit dem Gelingen des Seins, dazwischen, welches für die Menschen seit grauen Vorzeiten bis weit in die Neuzeit hinein, mit endlos vielen Widrigkeiten und Unbekannten einher ging.
Dass dem so gewesen ist, kann man auf alten Friedhöfen nachlesen. Die Kindersterblichkeit lag nicht selten bei 60-70 Prozent. Erwachsene starben in der Regel zwischen dem 30. und 45. Geburtstag.

Frauen überlebten ihre "fruchtbaren" Jahre fast überhaupt nie. Auf alten Friedhöfen kann man nachlesen, dass der Großbauer in seinem Leben oft bis zu 3 Frauen hatte. Mit nur jeweils gerade einem Trauer-Jahr dazwischen. So war es vor 100-200 Jahren.
Davor waren die hygienischen Verhältnisse in denen die meisten Menschen zusammen mit dem Vieh im selben Raum lebten derart katastrophal, dass glauben, hoffen und beten noch das einzige war, was einem das im wahrsten Sinne des Wortes beschissene kurze Leben noch halbwegs erträglich scheinen ließ..

Der Glaube kommt nicht vom Himmel, sonder aus der Kacke.

-----
Nur der eitle Narzisst ist sich sicher, dass wenn er mal etwas nicht versteht, könne nur ein Gott es geschaffen haben.

Wolfmann ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2016 17:02
#18 RE: Was ist Glaube? antworten

Besser kann man es wohl nicht beschreiben!

Reklov Offline




Beiträge: 3.041

21.03.2016 17:52
#19 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat
Ist das ein Argument? Nee, es ist eine Abwertung, und zu Abwertungen deiner Mituser kommst du bekanntermaßen sehr schnell, wenn dir die Gegenposition nicht passt! Du kannst Gegenpositionen nicht ertragen, weil du ahnst, auf welchem unsicheren Boden dein Glaube gebaut ist. Ich habe eine Bitte an dich: Klotz nicht so hochmütig und beleidigend gegen deine Mituser, auch nicht gegen mich! Du kannst dir den Hochmut nicht leisten, wir haben deine Entwertungen nicht verdient - und die Diskussion braucht den gegenseitigen Respekt der Beteiligten! Aber vielleicht pfeifst du ja auf die Qualität der Diskussion, weil sie dich zu Einsichten zwingt, die dir nicht genehm sind. Die Wahrheit sollte dir mehr wert als dein momentanes Weltbild sein. Friede?

Gysi,

...niemals ist eine Meinung, die sich aus anderen Quellen speist, eine ABWERTUNG !??
Auf diesen Gedanken würde ich z.B. nie kommen und es zeigt mir, dass Du unter irgendwelchen Komplexen leiden musst!? (Auch dies ist keine Abwertung!)
Ich mag Gegenpositionen und kann diese auch locker ertragen, sofern sie nicht total "unsinnig" sind.
Deine Ansichten hinsichtlich transzendenter Überlegungen konnten bei mir jedenfalls keine neuen Einsichten hervorzaubern, denn alles, was Du bisher darüber geäußert hast, ist nicht nur "ausgedünnt", sondern hat auch einen starken parteilichen Charakter!

Wenn Du aber schon das strapazierte Wort WAHRHEIT ins Feld führen möchtest, so solltest Du zumindest erkennen, dass Du sie mit Deinen links (Beiträge außerhalb des Forums), die ich gelesen habe, in keiner Weise berühren konntest. Wie sollte Dir dies mit "Deinem momentanen Weltbild" auch möglich sein??
Dein Friedensangebot befremdet mich besonders, denn wir hatten ja keinen "Krieg". - Auf dem hier gezogenen Feld der Argumente und Meinungen habe ich mich niemals beleidigend gegen andere user des Forums verhalten - auch niemals Kraftausdrücke verteilt, sondern lediglich gedankliche Gegenargumente aufgeführt oder Wissenslücken mit anderen Infos aufgefüllt. - So viel muss aber schon erlaubt sein.

Zu Deiner Frage, was denn ABERGLAUBE sei, kannst Du selber viele passende Antworten anführen, denn die Historie des Menschen hat ja genügend Varianten hervorgebracht.
Viel interessanter aber ist die Frage, warum denn überhaupt die "Idee" des Göttlichen in vielen Menschen wohnt:

Da kein Bezug zur Transzendenz wie eine Sache in der Welt zu beobachten und zu erforschen ist, so sind alle am Maßstab von endlichen Weltwirklichkeiten dem Zweifel ausgesetzt. Was im Transzendieren erfahren wird (manche machen gar keine Erfahrung!), ist nicht als ein "Ergebnis" zu beweisen! Daher ist es vergeblich, den Zweifelnden durch Argumente zum Anerkennen zu zwingen. Aber es ist möglich, gegen den Zweifel zunächst auf die Grenzen des Erforschbaren hinzuweisen.
So ist z.B. die Unzugänglichkeit des Gegenstandes selbst, die Unvergleichbarkeit des Bezugs des Denkenden auf den gedachten Gegenstand mit irgend etwas anderem ein Hinweis auf das unbegreifliche Urrätsel, das uns allen ständig gegenwärtig ist.

Auch bei zunehmender Erforschung des Weltseins wird der Abgrund dieses Seins in unzugänglicher Tiefe nur noch offenbarer. Wie das Erscheinen vor sich geht, entzieht sich aller Ergründung. Auch da, wo wir selbst uns erscheinen, ist der Prozeß nur durch sein Ergebnis im Objektsein da, nicht in seinem Geschehen zu beobachten. Denn er ist kein Geschehen in der Welt, sondern ein Grundgeschehen, vor allem in der Erscheinung sichtbares Geschehen.
Weiter kann man gegen den Zweifel hinweisen auf Erfahrbarkeiten in der Welt:
In aller Gegenwärtigkeit sind die Seelen der Dinge, der Naturerscheinungen, der Landschaft, der Ereignisse, das unmittelbar Wirkliche, grenzenlos vieldeutig, in ständiger Verwandlung und doch von kräftigster Sprache.

Sie werden nur weggeleugnet, wenn sie als Einfühlungsprozesse und auf andere psychologische Weise zu Nichtseiendem, zu bewussten Selbsttäuschungen, zu ästhetisch auffassbaren Verhältnissen von Farben und Formen gemacht werden.
Schließlich kann man auch hinweisen auf die vom Zweifel in seinem eigenen Leben gemachten Voraussetzungen:
In uns selbst bleibt durch das Faktum unseres Verhaltens, Beurteilens, Wählens die Freiheit fühlbar. - Durch alle Hinweise kann man erinnern, wenn auch nicht beweisen. Gegen alle Zweifel kommt es darauf an, im Transzendieren den eigenen Grund für die Gründe des Seins empfindlich zu halten. Wenn auch kein Wissen von den Grundbezügen möglich ist, so doch das entschiedene Innesein im Wissen um sie.
Da jeder der Grundbezüge von uns nur im Gleichnis auszusprechen ist, ist das Gleichnis in seiner Wirklichkeit zugleich ein Anlass, die Grundbezüge aufzuheben zu den bekannten Einzelbezügen in der Welt und damit zugleich zu banalisieren.

Das Rätsel, um das es ja hier geht, wird zur Beziehung zweier Dinge - nämlich des Ichs und des Objekts - aufeinander, die sich stoßen (wenn etwa Lichtstrahlen das Auge treffen) oder sich abbilden, wenn der Gegenstand erkannt wird. - Dieses Ineinandersein wird zu einer Vermischung von Dingen in der Welt. Das Zur-Erscheinung-kommen wird zu der Art, wie objektive Vorgänge einen täuschenden Schein geben, (etwa wie in der Perspektive).
Das Sich-zur-Erscheinung-bringen wird zu einem technischen Bewirken in einem Stoff zu zweckhaftem Verwirklichen.
Die Sprache der Transzendenz, die hier nicht von allen gesprochen oder verstanden wird, wird zum Sprechen einer Person oder zu einer Zeichenschrift, die allgemein deutbar und deren Sinn direkt auch ohne Zeichen ergriffen werden könnte.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

22.03.2016 08:21
#20 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Wolfmann
Zum Konstruktivismus bitte hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus (gibt aber nur einen groben Einblick)

Na, große Lust scheinst du ja nicht zu haben, dich um mein Verständnis für deine Sprache zu bemühen, die offenbar deine UNBESTIMMTHEIT nur kaschieren soll... Meine Position ist leicht zu sagen: Atheismus! Ein Wort! Man versteht es! Und deine Position ist um soviel schwerer zu erklären? Erst mal als grobe Orientierung meine ich... "Konstruktivismus"? Das ist keine Abgrenzung zum Atheismus! Oder zu mir! "Konstruktivist" bin ich auch! Das ist Wischiwaschi in unserem Kontext!

Zitat
Hier möchte ich nicht tiefenpsychologisch werden um eventuelle biografische Hinterlassenschaften aus Deiner Kindheit ergründen zu müssen, aber ohne Verbalpolemik geht es bei Dir scheinbar nicht oder?

Ach, mit Polemik hat das nix zu tun, ich bin lediglich mit deinem TON und deinem Gelehrsamkeitsgebaren nicht einverstanden.
MEINE Biografie kann schlecht deine Art von Rhetorik hinterlassen! Ich habe keine Lust, in einen Dialog einzusteigen, in dem der Partner sich gegen mein Verständnis seiner Position sperrt! Sachlich und persönlich. Was WILLST du eigentlich hier?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

22.03.2016 08:37
#21 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Reklov
Zu Deiner Frage, was denn ABERGLAUBE sei, kannst Du selber viele passende Antworten anführen, denn die Historie des Menschen hat ja genügend Varianten hervorgebracht.

Richtig: Es gibt keinen Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben!

Gläubige sehen das natürlich anders. Gläubige bestimmter Glaubensrichtungen grenzen einen anderen Glauben als "Irrglauben", "falschen Glauben" oder "Aberglauben" von ihrem richtigen Zugang zu Gott (oder den Göttern) aus.
Oder so:

1. Kirche = wir,
2. falsche Kirche = andere Glaubensgemeinschaften mit ähnlicher Macht und Größe;
3. Sekten = noch mehr falsch und geringer;
4. Kulte = das wirlich allerletzte! So wie der Aber-Glaube!

Zitat
Viel interessanter aber ist die Frage, warum denn überhaupt die "Idee" des Göttlichen in vielen Menschen wohnt:

Wie ich dazu stehe, weißt du ja.

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Direktkontakt Offline



Beiträge: 810

22.03.2016 08:54
#22 RE: Was ist Glaube? antworten

Mit der Erkenntnis oder Wahrnehmung der "Realität" hat es seine besondere Bewandtnis.

Nehmen wir einmal an, zwei Intelligenzen im Weltall sind 10 Millionen Lichtjahre voneinander entfernt, sind jedoch technisch in der Lage, sich gegenseitig zu beobachten.

Wenn es nun zutrifft, dass die Lichtgeschwindigkeit die höchstmögliche Geschwindigkeit für Signalübertragungen aller Art ist, dann meinen beide, dass der andere "da draußen" 10 Millionen Jahre älter ist. Das beruht dann auf Gegenseitigkeit und ist scheinbar paradox. Keiner weiß, ob der andere in Echtzeit überhaupt noch existiert.

Das Urteil bezieht sich lediglich auf eine verzögerte Wahrnehmung.

Beide können den vermeintlich zutreffenden Sachverhalt dokumentieren und die Behauptung zu ihrer "Beobachtung" auf diese Weise "untermauern".

Könnte es nun sein, dass sich unter anderen Wahrnehmungstechniken in "Wahrheit" Ähnliches abspielt?

Wissen wir, ob unser Gegenüber das Farbenspektrum mit seinen Augen völlig anders wahrnimmt als wir?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

22.03.2016 09:11
#23 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Direktkontakt
Wissen wir, ob unser Gegenüber das Farbenspektrum mit seinen Augen völlig anders wahrnimmt als wir?

Oh, das ist sehr wahrscheinlich! Weil eine Kommunikation über die Farben und ihre Wahrnehmung ohne Widerspruch funktioniert.

Und die Fernbeobachter wissen doch, dass sie Vergangenes sehen.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.021

22.03.2016 09:20
#24 Was ist Glaube? antworten

Zitat von Perquestavolta
Der Glaube kommt nicht vom Himmel, sondern aus der Kacke.

Du meinst: die Not. Glaube kommt erst mal aus der Unwissenheit. Also müssen wir spekulieren, um ein Bild von dem zu bekommen, was wir wissen wollen. Spekulieren tun wir mit dem Instrument unserer Erfahrung: Wir produzieren und schaffen (den Faustkeil, den Computer) - aber wer produziert UNS? So sind wir zu Gott gekommen. So mussten wir zu einem Schöpfer-Gott kommen! Das erklärt natürlich noch nicht den Polytheismus, aber ein Erklärungsstrang ist es.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.002

22.03.2016 09:48
#25 RE: Was ist Glaube? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #24

Zitat von Perquestavolta
Der Glaube kommt nicht vom Himmel, sondern aus der Kacke.
Du meinst: die Not. Glaube kommt erst mal aus der Unwissenheit. Also müssen wir spekulieren, um ein Bild von dem zu bekommen, was wir wissen wollen. Spekulieren tun wir mit dem Instrument unserer Erfahrung: Wir produzieren und schaffen (den Faustkeil, den Computer) - aber wer produziert UNS? So sind wir zu Gott gekommen. So mussten wir zu einem Schöpfer-Gott kommen! Das erklärt natürlich noch nicht den Polytheismus, aber ein Erklärungsstrang ist es.



Der Glaube, dass der Glaube aus Unwissenheit kommt, kommt dann aber ebenfalls aus Unwissenheit, oder?

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Der selbstbestimmte Mensch"

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