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Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 186 Antworten
und wurde 2.922 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
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Reklov Offline




Beiträge: 2.642

18.05.2016 17:22
#126 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Genau deswegen ist Gott ein dummer narzisstischer Narziss, Reklov!!! Weil er offensichtlich nur die Projektion des ÜberICH`s eines kleinen pathologischen Narzissten ist......der natürlich genau weis, dass die Möglichkeit über eine Schöpfung oder Nichtschöpfung nachzudenken, einzig und alleine von der Projektion seines eigenen ÜberICH`s zur Verfügung gestellt wird..

Wie man mit einem dermaßen daneben geratenen Verstand Art-Dirketor werden kann, ist mir immer noch ein Rätsel, Reklov.^^

Perquestavolta,

... Art-Direktor wird man nicht wegen philosophischer, religiöser oder anderen Ausstattungen, sondern hauptsächlich wegen der künstlerischen Qualitäten, welche man in einer bestimmten Zeit und zu entsprechenden Kosten im Dienst der Agentur und des Kundenproduktes zu verwirklichen hat.
Diesen Job kann man allerdings nur beschränkt "erlernen" - denn das Hauptkapital ist das hierzu nötige Talent. Hättest Du also die erforderliche künstlerische/praktische Begabung, wäre auch Dir ein solcher Berufsweg möglich.

Deine anmaßende, aggressive Sprache signalisiert mir aber, dass Du, schon allein gesellschaftlich, die Rolle eines Art-Direktors schlecht ausfüllen könntest, weil Du wahrscheinlich jeden, dem Deine erarbeiteten Entwürfe bei der entscheidenden Präsentation nicht gefallen, sofort als Idioten abstempeln würdest.

Schon allein Deine Zeilen über das unbekannte, von uns so benannte "Göttliche" verraten Deine kurzsichtige Beschränkung und Deine wenigen Einblicke in die menschliche Psychologie sind Dir dabei auch keine große Hilfe, sondern eher ein Hindernis! (Schade!)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

18.05.2016 17:36
#127 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Ich definiere Gott wennschon, als das Leben. Als Spinozas "Substanz"...

Perquestavolta,

... nicht schlecht, - aber dann solltest Du auch wissen, was Spinoza mit "Substanz" eigentlich gemeint hat. Ich vermute aber, dass Du (genau wie Gysi) sein Hauptwerk DIE ETHIK nicht vollständig gelesen hast, sonst würdest Du "Substanz" nicht mit dem "Leben" vergleichen wollen, denn dieses ist nun mal von vielen empfindlichen Bedingungen und Faktoren abhängig, um zur Erscheinung zu kommen! - Die sog. "Substanz", wie sie Spinoza ja ausführlich definiert, hat aber keine Bedingungen hinter sich und ist gegen jede Zerstörung gefeit.
Ich sage es also höflich: Halbwissen reicht beim Herausgreifen philosophischer Bruchstücke nun mal nicht aus, genauso wenig, wie eine mäßige Spieltechnik ausreicht, um z.B. die Werke anspruchsvoller Klavier-Komponisten überzeugend nachzuspielen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.241

18.05.2016 18:58
#128 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #127

Zitat
Ich definiere Gott wennschon, als das Leben. Als Spinozas "Substanz"...
Perquestavolta,

... nicht schlecht, - aber dann solltest Du auch wissen, was Spinoza mit "Substanz" eigentlich gemeint hat.


Soso..??! Aber du weist aber hoffentlich auch selbst, dass alle gegenwärtigen Spinoza-Interpretationen etwas ganz anderes sagen, als du ständig behauptest.

Zitat von Reklov im Beitrag #127

Ich vermute aber, dass Du (genau wie Gysi) sein Hauptwerk DIE ETHIK nicht vollständig gelesen hast....
Vermuten kannst du was du willst Reklov.
http://www.philolex.de/spinoza.htm

Spinozas Hauptwerk Ethik, in geometrischer Methode dargestellt ist nach Art eines mathematischen Werkes abgefasst. Axiome, Behauptungen, Lehrsätze, Beweise, Folgerungen usw. Es ist von daher nicht einfach zu lesen. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem, was heute unter Ethik verstanden wird.

Diese Darstellungsweise ist dadurch bedingt, dass Spinoza der Überzeugung war, wie in der Mathematik könne man auch in der Philosophie aus obersten Grundsätzen alle übrigen Aussagen deduzieren.

S[b]ubstanz: Der zentrale Begriff in der spinozistischen Philosophie ist die »Substanz«. Dieses Wort bedeutet bei Spinoza etwas anderes, als es heute in der Umgangssprache bedeutet. Es ist vom Wortursprung abgeleitet: Das Darunterstehende. Das Eine und Unendliche, das unter und hinter allen Dingen steht, das alles Sein in sich vereint. Die Substanz sei ewig, unendlich, aus sich selbst existierend. [Brahman]


Zitat von Reklov im Beitrag #127

sonst würdest Du "Substanz" nicht mit dem "Leben" vergleichen wollen, denn dieses ist nun mal von vielen empfindlichen Bedingungen und Faktoren abhängig, um zur Erscheinung zu kommen!


Pantheismus: Am Anfang der Philosophie Spinozas steht die Gleichung:

Substanz = Gott = Natur = Leben

Gott und Natur = ohne Leben (Nichtsein) von keiner Relevanz, hat keine Bedeutung und keinen Sinn..

Wenn Gott ewig = ohne Natur und ohne Leben, dann ist die ewige Existenz oder Nichtexistenz dieses/eines Gott ohne Sinn und ohne Relevanz für irgendjemand..

Leben ist das, was allem einen Sinn, eine Relvanz, eine Bedeutung gibt... Es ist die Substanz!

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"Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an der selben Wahnvorstellung, dann nennt man das Religionsgemeinschaft."

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.241

18.05.2016 21:33
#129 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

https://www.google.de/#q=Spinozas+Substanz

Ist es nicht erstaunlich, dass kein einziger Mensch der Gegenwart Spinoza so interpretiert wie du Reklov?

Liegt das daran, dass Spinoza in einer Zeit lebte (17. Jh.) in der die Maxime aller menschlichen Ekenntnis noch weit von derjeniger unserer Zeit entfernt ist?

Spinozas "Erkennen und Verstehen" mag in vielem seiner Zeit weit voraus gewesen sein, aber er in seiner Philosophie war noch weit von dem entfernt was heutiger Erkenntnisstandard ist. Das Liegt einfach daran, dass alle Sein-kritischen Philosophen der Welt immer auch dem jeweils naturwissenschaftlichen Zeitgeist verstanden werden müssen in dem sie gelebt haben.. und der war z. Z. Spinozas noch ein ein ganz anderer als der unserer Gegenwart. So dass es einfach nur idiotischer Schwachsinn ist, Spinozas Gedanken mit unserem Zeitgeist zu lesen, oder noch schlimmer, unseren Zeitgeist mit der Philosophie Spinozas zu beschreiben...

Spinozas Gott war der des späteren weit radikaleren Pantheismus und dieser wiederum der Wegbereiter der heutigen methaphysischen Definition des Atheismus.. in dem "das Göttliche" nur mehr die höchste menschliche WERTungsstufe und somit eine Maxime der Bewertung unseres Empfindens/Geschmackes ist...


Dem Leben als die eigentliche Substanz allen Seins sollte diese Maxime durchaus zustehen.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

19.05.2016 08:52
#130 Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov
Ich vermute aber, dass Du (genau wie Gysi) sein Hauptwerk DIE ETHIK nicht vollständig gelesen hast,

Aber ich habe soviel gelesen, dass ich die logische Brüchigkeit seiner Gottesdefinition erkennen konnte. Und du hältst an einer Definition fest, die ebenso unsinnig ist, nur um dich nicht von diesem Zauberwort "Gott" verabschieden zu müssen. Das ist typisch für die Gläubigen: Die Logik ist ihr Feind! Daran scheitert doch unsere ganze Diskussion!

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Reklov Offline




Beiträge: 2.642

19.05.2016 11:24
#131 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Aber ich habe soviel gelesen, dass ich die logische Brüchigkeit seiner Gottesdefinition erkennen konnte. Und du hältst an einer Definition fest, die ebenso unsinnig ist, nur um dich nicht von diesem Zauberwort "Gott" verabschieden zu müssen. Das ist typisch für die Gläubigen: Die Logik ist ihr Feind! Daran scheitert doch unsere ganze Diskussion!

Gysi,

... man sollte schon das komplette Werk Spinozas, DIE ETHIK, gelesen haben, vor allem die Beweise unter seinen Lehrsätzen, denn sonst gleicht man einem, der nur den halben Kinofilm kennt, aber über dessen Ausgang sprechen möchte. Die "Beweise" sind nämlich das eigentliche Salz in der ETHIK!
Klar - Spinoza ist als Denker (als Mensch) immer angreifbar, denn Philosophie ist, laut Wittgenstein, in erster Linie >Sprachkritik<. Diese Kritik müsstest du aber in Sprache kleiden können und nicht nur behaupten, soviel gelesen zu haben, dass man logische Brüchigkeit erkannt zu haben glaubt.
Mit solchen Aussagen bist Du genauso oberflächlich, wie die Gläubigen, welche ohne Argumente auf ihren Glauben verweisen.
Um aber Spinoza entgegentreten zu können, müsstest Du Dich allerdings aufraffen, etwas mehr als Deinen üblichen Telegramm-Stil abzuliefern und einen seiner Lehrsätze als logisch falsch entlarven. Bist Du denn dazu in der Lage oder gewillt, hierzu mehr als 7 Zeilen abzuliefern?

Logik ist keinesfalls der Feind aller Gläubigen! Dies zeigt sich schon daran, dass die Scholastiker (z.B. Thomas v. Aquin!) sich gerade dieser Denktechnik bedienten, um sich dem "Unbekannten" mit der unzureichenden Ausstattung eines menschlichen Gehirns über logisch abgesicherte Schritte zu nähern.

Bin nun gespannt, ob Du zu Spinoza mehr aussagen kannst, als Dein Übliches "Ach Gottchen, Ich glaube das aber nicht".

"Gott" ist übrigens kein Zauberwort, sondern lediglich eine Wortchiffre! Typisch für Dich bleibt, dass Du diese Wortchiffre scheust, wie der Teufel das Weihwasser. Entweder hast Du irgendwann äußerst schlechte Erfahrungen mit oder über diese Wortchiffre gemacht, oder aber, Du bist lediglich auf die materiellen Erscheinungen und deren Messbarkeit durch Menschen fixiert - also eigeschränkt!?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

19.05.2016 11:37
#132 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Spinozas Hauptwerk Ethik, in geometrischer Methode dargestellt ist nach Art eines mathematischen Werkes abgefasst. Axiome, Behauptungen, Lehrsätze, Beweise, Folgerungen usw. Es ist von daher nicht einfach zu lesen. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem, was heute unter Ethik verstanden wird.

Diese Darstellungsweise ist dadurch bedingt, dass Spinoza der Überzeugung war, wie in der Mathematik könne man auch in der Philosophie aus obersten Grundsätzen alle übrigen Aussagen deduzieren.

S[b]ubstanz: Der zentrale Begriff in der spinozistischen Philosophie ist die »Substanz«. Dieses Wort bedeutet bei Spinoza etwas anderes, als es heute in der Umgangssprache bedeutet. Es ist vom Wortursprung abgeleitet: Das Darunterstehende. Das Eine und Unendliche, das unter und hinter allen Dingen steht, das alles Sein in sich vereint. Die Substanz sei ewig, unendlich, aus sich selbst existierend. [Brahman]


Perquestavolta,

... das klingt schon recht gut, aber wenn Du es nur vom Internet abkopiert hast, ohne DIE ETHIK selbst durchdacht, also auch alle "Beweise" gelesen und analysiert zu haben, wirst Du Spinoza nicht tief genug verstehen, denn es genügt leider nicht, z.B. lediglich die Musik von F. Chopin zu hören, - man sollte auch in der Lage sein, die Noten zu lesen und - im Idealfall - einige Stücke von ihm selbst in die Tasten zu drücken, um ihn so wirklich erfühlen zu können! Ich weiß, dass Du (als Keyboarder) diesen Vergleich verstehen wirst.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

19.05.2016 14:46
#133 Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov
.. man sollte schon das komplette Werk Spinozas, DIE ETHIK, gelesen haben,

Nein,muss man nicht! Man muss nicht seine Lebenszeit so bestücken, wie ausgerechnet du das tust! Man sollte sie so bestücken, wie man selber das für richtig hält! Jeder Moslem, der von den Ergebnissen meines Koran-Studiums enttäuscht ist, sagt mir auch, dass ich den Koran eben nicht verstanden habe und tiefer und langfristiger zu studieren hätte. Jeder Koan-Fanatiker sagt, ich verstünde die ZEN-Meister erst nach einem lebenslangen Studium! Die Antwort der Antwortlosen ist immer die Gefangennahme in die Ausschließlichkeit der eigenen Irrlehre, der Zeitraub, der Manipulationsversuch - für eine Lüge! Sage ich dir, dass du mehr Michael-Schmidt-Salomon, Richard David Precht, Friedrich Nietzsche, Bertrand Russell und Karl Marx lesen solltest, weil nur so du den rechten Durchblick bekommen kannst? Ich könnte es tun, aber ich löge dich damit an! Denn deinen Weg, auch deinen Lese-Weg - bestimmst DU aufgrund deiner Lebensumstände und deines -aufbaus allein! Außerdem führen viele Wege nach Rom. Deiner führt aber nicht nach Rom. Der führt nach Kathargo... Denn wenn du dich MIT diesem Definitionsirrtum immer weiter in die Schriften irgendwelcher großer Philosophen aus dem 17., 18. Jahrhundert vergräbst, statt dich mal um die aktellen zu kümmern, gehst du einen falschen Weg, definitiv!

Ich habe auch nicht eine intensivere Realitätsreflektion, wenn ich die Akkordgriffe auf einer Gitarre sauber und flüssig spielen kann. Du bist deinen Mitmenschen, nicht unbedingt überlegen in Sachen Erlebnisfähigkeit, weil du das kannst! Diese Fähigkeit deutet nicht darauf hin, dass du sensibel und offen für das "Göttliche" bist! Das ist eine Selbsteinschätzung in Richtung Größenwahn... Und du bist auch nicht erkenntnisfähiger, weil du von Spinoza ein paar Seiten mehr gelesen hast, als vielleicht andere! Dafür verrennst du dich mehr, je tiefer du in den Glauben in irgendwelche Schriften einsteigst, sie könnten dir Gotteserkenntnis bringen! Du glaubst nicht mehr der Logik! Du glaubst, dein Holzweg sei der rechte Weg. Weil es nicht anders sein DARF!

Ich empfehle dir, all dein Angepauktes mit kreativer Gedankenverarbeitung an die REALITÄT anzupassen: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (IK) Und breitgefächertere Informationsquellen...

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Reden ist Silber, Schweigen ist Blech! (gz)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.241

19.05.2016 16:02
#134 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #132

Zitat
Spinozas Hauptwerk Ethik, in geometrischer Methode dargestellt ist nach Art eines mathematischen Werkes abgefasst. Axiome, Behauptungen, Lehrsätze, Beweise, Folgerungen usw. Es ist von daher nicht einfach zu lesen. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem, was heute unter Ethik verstanden wird.

Diese Darstellungsweise ist dadurch bedingt, dass Spinoza der Überzeugung war, wie in der Mathematik könne man auch in der Philosophie aus obersten Grundsätzen alle übrigen Aussagen deduzieren.

S[b]ubstanz: Der zentrale Begriff in der spinozistischen Philosophie ist die »Substanz«. Dieses Wort bedeutet bei Spinoza etwas anderes, als es heute in der Umgangssprache bedeutet. Es ist vom Wortursprung abgeleitet: Das Darunterstehende. Das Eine und Unendliche, das unter und hinter allen Dingen steht, das alles Sein in sich vereint. Die Substanz sei ewig, unendlich, aus sich selbst existierend. [Brahman]


Perquestavolta,

... das klingt schon recht gut..

Ob das gut oder schlecht klingt ist völlig wurscht, Reklov. Für deine eigene Unfähigkeit, das Realtitäsverständnis Spinozas
im Zeitgeist des 17.Jh zu verstehen, kann niemand anderes dafür.

Zitat von Reklov im Beitrag #132

aber wenn Du es nur vom Internet abkopiert hast, ohne DIE ETHIK selbst durchdacht, also auch alle "Beweise" gelesen und analysiert zu haben, wirst Du Spinoza nicht tief genug verstehen...
Du Reklov, bist hier und auch sonst immer noch der einzige, der Spinoza nicht versteht und nicht verstanden hat.

Ich hab dir die Seite von "Philotex" verlinkt, die genau das wiedergibt was heute an Hochschulen und Universitäten über die Philosophie Spinozas gelehrt und vermittelt wird.
Alles andere.... ob überhaupt und auf welche Art und Weise ich mich persönlich mit Spinoza befasst habe, geht dich auch sonst nichts an. Und davon ableiten zu wollen,
dass wenn man Spinoza nicht so gelesen habe, wie du, dann können man ihn gar nicht richtig verstehen, beweist zudem nichts anderes, als dass du ein selbstverliebter autistischer Hochstapler bist. Nicht mehr und nicht nicht weniger, Reklov.


Zitat von Reklov im Beitrag #132

denn es genügt leider nicht, z.B. lediglich die Musik von F. Chopin zu hören, - man sollte auch in der Lage sein, die Noten zu lesen und - im Idealfall - einige Stücke von ihm selbst in die Tasten zu drücken, um ihn so wirklich erfühlen zu können! Ich weiß, dass Du (als Keyboarder) diesen Vergleich verstehen wirst.


die Antwort auf diesen Schwachfug schaust du hier

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"Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an der selben Wahnvorstellung, dann nennt man das Religionsgemeinschaft."

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

20.05.2016 10:21
#135 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Ich hab dir die Seite von "Philotex" verlinkt, die genau das wiedergibt was heute an Hochschulen und Universitäten über die Philosophie Spinozas gelehrt und vermittelt wird.
Alles andere.... ob überhaupt und auf welche Art und Weise ich mich persönlich mit Spinoza befasst habe, geht dich auch sonst nichts an. Und davon ableiten zu wollen,
dass wenn man Spinoza nicht so gelesen habe, wie du, dann können man ihn gar nicht richtig verstehen, beweist zudem nichts anderes, als dass du ein selbstverliebter autistischer Hochstapler bist. Nicht mehr und nicht nicht weniger, Reklov.

Perquestavolta,

... was würdest Du sagen, wenn ich Dir z.B. einen "Sinntex" schickte, der heute den Theologiestudenten über "Religion und Gott" eingetrichtert wird? Dein "Philotex" interpretiert Spinoza auf seine Weise, Du darfst dies auf Deine und ich auf meine Weise tun! (Alles klar?)
Außerdem habe ich lediglich vermutet, dass du DIE ETHIK nicht vollständig gelesen hast und das heißt, dass Du diese nicht wie ich auffassen sollst, denn dann wäre der Sinn solcher Texte ja verfehlt! Das müsste an sich auch einem Nichtautisten aus Bozen einleuchten können!?!?

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 809

20.05.2016 11:17
#136 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Spinoza gibt weit mehr her, als bisher hier diskutiert wurde.
Das Dilemma besteht nun in der Vielfalt, die unterschiedlich ausgelegt werden kann.

Bedingt durch die zeitgenössischen Schwierigkeiten vor dem gesellschaftlichen Hintergrund zu Lebzeiten eines Spinoza lassen außerdem noch vorsichtige "Verschlüsselungen" (Definition von z. B. Gott?) im Lebenswerk dieses Philosophen entsprechend interpretierbar erscheinen.

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

20.05.2016 12:23
#137 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Spinoza gibt weit mehr her, als bisher hier diskutiert wurde.
Das Dilemma besteht nun in der Vielfalt, die unterschiedlich ausgelegt werden kann.

Direktkontakt,

... das nenne ich eine "weise" Antwort.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

20.05.2016 12:41
#138 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Alles andere.... ob überhaupt und auf welche Art und Weise ich mich persönlich mit Spinoza befasst habe, geht dich auch sonst nichts an. Und davon ableiten zu wollen,
dass wenn man Spinoza nicht so gelesen habe, wie du, dann können man ihn gar nicht richtig verstehen,

Perquestavolta,

... es ist aus der Philosophiegeschichte bekannt (auch schriftlich belegt!), dass sich z.B. die Denker der "Aufklärung" mit den nettesten Schimpfwörtern über Briefe und Presse gegenseitig den Sachverstand abgesprochen haben! - Das Wort "Dilettant" war dabei noch eines der harmloseren Bezeichnungen!
Karl Jaspers (Professor für Philosophie in Heidelberg und Basel) meinte z.B., dass man Philosophie zwar im Hörsaal aufnehmen könne, aber eigentlich dieses Fach nicht "lehren" sollte.
Das heißt, Dein Verständnis von Spinoza (auch wenn Du seine ETHIK vollständig durchdacht hättest?) würde sich nicht nur von meiner, sondern auch von allen anderen Meinungen unterscheiden. Mit unbelehrbarem Autismus hat dies wenig zu tun.

Dein "lustiges Männchen" auf Deinem link, als Antwort auf meinen Hinweis zu F. Chopin, zeigt, dass Du auch dieses Gebiet wenig bereist hast. Mit Jux allein, oder mit unangebrachten Kraftausdrücken, sind solche Themen schon mal gar nicht zu bearbeiten.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.241

20.05.2016 15:58
#139 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #138

Zitat
Alles andere.... ob überhaupt und auf welche Art und Weise ich mich persönlich mit Spinoza befasst habe, geht dich auch sonst nichts an. Und davon ableiten zu wollen,
dass wenn man Spinoza nicht so gelesen habe, wie du, dann können man ihn gar nicht richtig verstehen,
Perquestavolta,

... es ist aus der Philosophiegeschichte bekannt (auch schriftlich belegt!), dass sich z.B. die Denker der "Aufklärung" mit den nettesten Schimpfwörtern über Briefe und Presse gegenseitig den Sachverstand abgesprochen haben!




Die Denker der Aufklärung, Reklov, waren von einem ganz anderen Zeitgeist geprägt, als wir es heute sind.
Spinoza ist in einem tiefreligiösen frömmeligen Umfeld aufgewachsen in dem "Gott" noch Arzt, Geburtshelfer, Nachtwächter, Beschützer der Armen, Beisteher aller Kriegsparteien, Oberrichter über alle irdische Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit... > und alles in einem gewesen ist. Auch wenn er tatsächlich nur ganz selten wirklich geholfen hat.... und in den meisten Fällen leider nicht!
Wenn man als Soldat eine Schlacht überlebte, dann war es Gott und die vielen Gebete die einen gerettet haben... Wenn man älter als 35 - 40 Jahre wurde, dann war dies alleine Gottes Segen zu verdanken... Wenn man im Herbst ein gute Ernte einfahren konnte, dann weil Gott die vielen frommen Gebete erhörte und ausnahmsweise mal keine Unwetter und keine Dürre geschickt hat.

Wenn bei der Geburt alles "paletti" verlief und es keine Komplikationen gab, dann war es Gottes Wille und wenn in einer Familie von 13 geborenen Kinder nur 4 die ersten 2-3 Jahre überlebten, dann war es auch Gottes Wille...

Das 17 Jahrhunder war ein Jahrhundert, in dem in den Straßen der Städte die Abwasser-Kanalisationen offen durch die Gassen zwischen den Häusern verliefen und direkt in die umliegenden Bäche oder Flüsse geleitet wurden.. Mit katastrophalen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung.. Deswegen war es im 17 Jh. bald schon Sitte, dass sich die Menschen über Jahre hinweg nicht mehr wuschen, oder gar badeten. Die sichtbaren Auswirkungen dieser Sitte übertünchte man mit Puder und weisen Pigmenten. Diese Pigmente waren meistens "Bleiweis" ... Typhus, Cholera, Infektionen waren an der Tagesordnung.. und am schlimmsten war die neue Geschlechtskrankheit Syphilis..

Weil die im 17 Jh. die auf dem Land lebenden Menschen mit all diesen neuen und allgegenwärtigen Zivilisationsproblemen wesentlich weniger konfrontiert waren und daher auch um einiges gesünder, führte man das auf nichts anderes zurück, als auf die besondere Frömmigkeit und Enthaltsamkeit.. da man die anderen Gründe noch nicht kannte..
Andererseits, war man halt nicht fromm genug gewesen, wenn es einen trotzdem erwischte.. Oder, es waren finstere und böse Mächte daran Schuld. Zu all dem war das 17 Jh. auch noch ein ziemlich kaltes Jahrhundert (kleine Eiszeit) und die Erträge der Landwirtschaft entsprechend mager... Was die Menschen nur noch frömmer und betsamer werden lies..

In dieser Zeit lebte Spinoza.. dem es sehr wahrscheinlich aufgefallen ist, dass "Gott" die Gebete der Menschen nur äußerst selten erhörte, so dass man es auch im Falle auch einfach nur einem besonders glücklichen Zufall zuschreiben konnte, wenn jemand trotz aller Widrigkeiten der Zeit, vom Schicksal etwas weniger hart getroffen wurde..


Um zu verstehen, was Spinozas Philosophie inspirierte, muss man sich in sein Zeit versetzen und darf dabei auch nicht übersehen, dass für Spinoza eine atheistische Sichtweise, die jegliche Existenz eines realen Gottes, wie sie heute (unter Atheisten) üblich ist, in Zweifel stellt, noch nicht mal vorstellbar gewesen ist. Die atheistische Sichtweise unserer Gegenwart, stützt sich hauptsächlich auf naturwissenschaftliche Theorien und Fakten, die zu Spinozas Zeiten nicht existierten!
Von daher hat Spinoza (s)eine "pantheistische" Gottesvorstellung entworfen, die in Teilen schon überaus atheistisch gewesen ist.

Dass er dafür von seinen Zeitgenossen nicht besonderes geehrt wurde und einfach nur großes Glück, wie sehr wahrscheinlich auch viel einflussreiche Freunde, die ihn vor dem Scheiterhaufen gerettet haben, liegt wohl auf der Hand.

Jetzt, Reklov, kannst du dich weiterhin an deiner eigenwilligen, deinem persönlichen Wohlfühlglauben angepasste Spinozasubstanz festlutschen, aber ich scheide diesebezüglich als Diskussionspartner für dich aus.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 640

20.05.2016 16:45
#140 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

In all dieser Zeit, die du hier aufschreibst, und auch schon viel früher, ist der Gedanke an "Gott" schon längst verfälscht wurden.
Aber man erkennt hier, das was man sich ins Gehirn brennen sollte: Gott greift nicht ein!

Ich finde deinen Text ansprechend, aus folgendem Grund.
Warum sollte ein unbekanntes Wesen, was der Mensch Gott nennt, in die Belange der Menschen eingreifen, wenn doch die Welt aus Evolution entstand. Wie du anführst, hat sich der Mensch durch anthropozentrisches Verhalten aus dem natürlichen Kreislauf entfernt. Er "übertünschte" sein eigenes Fehlverhalten.
Nichteinmal erkennen tut er es, bis in die Jetztzeit, das eine Verunreinigung der Umwelt zu Schäden führt. Die übertünscht der Mensch immer noch, in dem er in ewiglangen Studien versucht herauszufinden, wie man ein verschmutztes Problem bereinigen kann ohne dabei zu erkennen, das es bei der Verschmutzung beginnt. Aber er läßt ja von seinem angeblichen Fortschritt nicht ab, lieber werden Medikamente entwickelt die das Leben des Menschen verlängern oder erträglicher machen, anstatt die krankheitsauslösenden Handlungen abzuschaffen.

Diese Verschmutzung bezieht sich aber auch auf den Glauben an ein übernatürliches Wesen. Der natürliche Kreislauf wurde unterbrochen oder aufgebrochen weil man erkannte, das Beten und Betteln zum Herrn im Himmel nichts hilft. Also versuchte man sich selbst "irgendwie" zu behelfen. Diese Selbsthilfe artete aus. Heute nennt man das Freiheit oder freier Wille.
Das was der natürliche Kreislauf ist, also in anderen Worten Gottes Werk, ist alles was alles am Leben erhält. Es kann ja mal jeder versuchen seinen eigenen Körper am Leben zu halten und jede Zellarbeit bewusst übernehmen.

Auch hier ist die krankheitsauslösende Handlung der Glaube, den Atheisten entgegenwirken. Diese aber stellen ihre Errungenschaften und Studien über den natürlichen Lauf, weil sie erkennen wollen, dass das Erkannte und Erforschte das Problem des Glaubens lösen kann (könnte). Aber auch sie glauben nur...und zwar ihrem angelernten Verständnis für das Reale, das Fassbare. Das Unfassbare aber bleibt auch diesen weiterhin verschlossen.

"Gott" wird auch hier nicht eingreifen und Aufklärung schicken, denn es entwickelt sich alles, bis es abgewickelt ist!

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

20.05.2016 17:45
#141 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Nein,muss man nicht! Man muss nicht seine Lebenszeit so bestücken, wie ausgerechnet du das tust! Man sollte sie so bestücken, wie man selber das für richtig hält! Jeder Moslem, der von den Ergebnissen meines Koran-Studiums enttäuscht ist, sagt mir auch, dass ich den Koran eben nicht verstanden habe und tiefer und langfristiger zu studieren hätte. Jeder Koan-Fanatiker sagt, ich verstünde die ZEN-Meister erst nach einem lebenslangen Studium!

Gysi,

... dass Du Deine Sätze gerne mit Verneinungen beginnst, sagt viel über Dich aus! -
Der große Klaviervirtuose Friedrich Gulda, der sich zeitlebens mit seinem Instrument beschäftigt hatte, erwähnte im reiferen Alter der Presse gegenüber, dass es eine lange Zeit brauchte, bis er den "schwarz/weißen Elefanten" zähmen konnte. - Hätte er seine Lebenszeit nur mit 50% des Klavierspielens ausgefüllt, wäre er nicht dieser Gigant auf den Tasten geworden. "Große Leistung" verlangt stets die vollkommene Hingabe, was immer man sich auch vornimmt! Dies ist aber leider nicht automatisch auch mit Glück und Zufriedenheit gekoppelt, was man ja an den Lebensläufen mancher "Genies" unschwer ablesen kann!

Der Koran stellt uns (wie auch die Bibel, oder Buddhas Schriften) Inhalte vor, welche man historisch, philosophisch und psychologisch entsprechend einordnen muss. Das AT ist z.B. im Althebräischen verfasst worden und die Experten belehren einen, dass die altjüd. Sprache in ihren Worten oft bis zu 7 Unterbedeutungen in sich trägt! Der Sinn muss also zunächst individuell "entschält" werden. Damit wurde/ist eine vertiefte Beschäftigung mit den Texten nötig.

Zitat
Außerdem führen viele Wege nach Rom. Deiner führt aber nicht nach Rom. Der führt nach Kathargo...

In der Philosophie (auch in den religiösen Denkmustern!) wird auf die eine oder andere Art nach "Wahrheit" gesucht. Wie viele der Wege aber zur Wahrheit führen, oder unterwegs in Sackgassen enden, stellt sich früher oder später heraus. -
Da ich mich zwar u.a. auch mit Philosophie beschäftige, mich aber keinem der vielen Denker verschrieb, wird mein Weg keineswegs nach Karthago führen! (Mach Dir da mal keine unnötigen Gedanken!)

Zitat
Ich habe auch nicht eine intensivere Realitätsreflektion, wenn ich die Akkordgriffe auf einer Gitarre sauber und flüssig spielen kann. Du bist deinen Mitmenschen, nicht unbedingt überlegen in Sachen Erlebnisfähigkeit, weil du das kannst! Diese Fähigkeit deutet nicht darauf hin, dass du sensibel und offen für das "Göttliche" bist! Das ist eine Selbsteinschätzung in Richtung Größenwahn...

Abgesehen davon, dass ein "kompletter Gitarrist" nicht nur Akkorde (es sind übrigens über 1000), sondern auch technisch und tonlich anspruchsvolle Solo-Linien erst mal mit seinen Fingern bewältigen muss, will er nicht nur auf "Lagerfeuer-Niveau" ein wenig klimpern, ist ein solcher Weg in keine Beziehung zu seinem "privaten" Glaubensweg zu setzen, denn auch unter Musikern findet man Gläubige und Atheisten, in welchem Verhältnis auch immer (?)
Meistens führt der Weg eines professionellen Instrumentalisten über die Ausbildung an einer Musik-Hochschule, oder einen teuren langjähriger Unterricht bei versch. guten Lehrern. Bereits die Entscheidung, ob man z.B. ein klassisch "zupfender" Gitarrist oder aber ein mit dem Plektrum flitzender E-Gitarrist werden möchte, muss gleich zu Beginn (am besten in der Jugend!) getroffen werden, denn die beiden Spieltechniken zeichnen sich auch durch eine unterschiedliche Spielweise aus.
So hätte das Gitarrengenie J. Hendrix z.B. niemals eine der vielen Partituren spielen können, wie sie für eine "klassische" Gitarre (mit 3 Nylon und 3 Stahlsaiten!) geschrieben wurden. Vor längerer Zeit habe ich mir das Abschlusskonzert der "klassischen Gitarristen" in der Stuttgarter Hochschule angehört und war von dem hohen Spielniveau tief beeindruckt. Aber - keiner von denen wäre wiederum in der Lage, eine E-Gitarre mit dem Plektrum über einen ordentlichen Verstärker zu jagen, so dass man es als "stilistisch gekonnten Rock" bezeichnen würde.
Selbst innerhalb der Pop-Musik können nur ganz wenige Gitarristen alle Stilarten (z.B. Country-Music, Jazz, Pop und Rock) gleich gut anbieten und die Produzenten buchen deswegen für bestimmte Aufnahmen auch die dafür bewährten Gitarren-Spezis, die für ihre spezielle Produktion in Frage kommen.
Hier ist es also ähnlich, wie z.B. in medizinischen oder juristischen Bereichen: Spezialisierung ist oft gefordert und auch nötig.

Deine "Erlebnisfähigkeit" in Sachen MUSIK wurde von mir nie angezweifelt! Wann und wo habe ich das je behauptet?
Der tiefer gehende Sachverstand verlangt aber schon eine gründlichere Herangehensweise, als das freudige Mitsingen in der Badewanne.
Würde ein Sachverstand einem im Vorbeigehen, oder allein durch vieles Hören geschenkt, bräuchte man auch keine musikal. Ausbildung! Das wird Dir jeder bestätigen, der über Jahre hinweg eine aufsteigende musikalische Entwicklung durchlaufen hat. Unter "aufsteigend" verstehe ich, wenn einer nicht nur das spielt, was er schon kann, sondern sich ständig neuen musikal. Herausforderungen stellt. - Hier aber trennt sich das große Heer der Hobbymusiker von den Profis! Diese sind z.B. in vielen Stilistiken zu Hause, meistens recht routinierte Notenleser und mit einem professionellem Timing ausgestattet - d.h., sie spielen 100%ig auf den Punkt und "wackeln" nicht im Tempo, wie es manchmal die Band vom örtlichen Musikverein oder eine Feuerwehrkapelle vorführt.

Mit kann also nur mit entsprechend Ausgebildeten z.B. über eine bestimmtes, raffiniert gespieltes Solo sprechen, das sich gekonnt über die notierten Akkordfolgen aufbaut, obwohl noch 100 andere Varianten möglich gewesen wären. Im Tonstudio spielt ein Profi auch stets mehrere Varianten als Angebot seines Könnens ein und der Produzent, der ihn ja bezahlt, wählt dann seine "Lieblingsvariante" aus.
Die unendlichen rhythmischen Möglichkeiten will ich dabei noch gar nicht ansprechen, obwohl sie das solide, aber auch erst mal vom Spieler zu erlernende Gerüst bilden, welche die Tonleitern und Modis der europ. Musik (Volksmusik, Klassik, Jazz, Pop, Rock etc.) mit einrahmen.

Wie gesagt - echte Freude und sogar Extase sind beim Hören von Musik jedem möglich - aber nicht das tiefere Verständnis für die Theorie dieser Kunstform. (Hoffe, das ist nun auch geklärt!?)

Zitat
Und du bist auch nicht erkenntnisfähiger, weil du von Spinoza ein paar Seiten mehr gelesen hast, als vielleicht andere! Dafür verrennst du dich mehr, je tiefer du in den Glauben in irgendwelche Schriften einsteigst, sie könnten dir Gotteserkenntnis bringen!

Niemand wird durch Philosophie "erkenntnisfähiger", aber seine Sprachkritik (basierend auf mehr oder weniger großem Wissen!) wird herausgefordert und führt zu mehr, als lediglich zu Unterteilungen von "richtig oder falsch". Brauchbare Erkenntnisse über "Gott" sind in der Philosophie nicht zu finden, allenfalls sprachlich gute Ansätze in Form persönlicher Meinungen! - (Was soll also Deine diesbezügliche Kritik an mir?)
SPINOZA bildet da keine Ausnahme. Er gehört nun mal zu den "Klassikern", mit denen sich auch der von Dir geschätzte D. Precht während seines Philosophie-Studiums vermutlich tiefer auseinandersetzen musste. Eine Uni-Arbeit, z.B. über SPINOZA, so abzuliefern, dass man den Prof. damit überzeugen kann, ist sicher noch mal etwas ganz anderes, als was ich hier mit meinen kurzen Anregungen anzuschieben versuchte.

"Gotteserkenntnis" kann man über die Philosophie allein nicht erreichen, denn diese ist ja in erster Linie die "Liebe zur Weisheit"! Auch das Anbeten eines Dogmas vermittelt den "Gottesgedanken" nur schemenhaft und kann, besonders die am Wort Klebenden, auf Irrwege führen! -

Glaubenswege, wenn sie denn überhaupt beschritten werden, sind immer rein persönliche Wege, die sich im Laufe eines Lebens entweder verstärken, abschwächen oder oftmals ganz verlieren, - je nachdem, welche Prüfungen und Erlebnisse den eigenen Lebensweg kreuzen, einen also entweder "ansprechen" oder vollkommen kalt lassen.

Zitat
Du glaubst nicht mehr der Logik! Du glaubst, dein Holzweg sei der rechte Weg. Weil es nicht anders sein DARF!

An Logik "glaubt" man nicht, sondern man wendet sie entsprechend der Aufgabe an! Ein Kripobeamter zieht hier ganz andere Register, als z.B. ein Theologe oder ein Philosoph!
Ich hatte Dich ja schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass es auch hier Unterteilungen gibt: FORMALE LOGIK: Logistik und Methodologie, sowie die anderen Bereiche: Psychologie des Denkens, Transzedentale Logik, Ontologie (Gegenstandtheorie), Metaphysik (Logosmetaphysik, Logosmystik). - Darauf hattest Du keine Antwort gegeben! -
Bevor Du also meinst, andere wären auf dem "Holzweg", empfehle ich, sich zunächst mal wertfrei in die einzelnen Abteilungen der Logik einzulesen.
Mein "Holzweg" ist ein möglicher von vielen, und ich sehe mich dabei keineswegs im Besitz der "Wahrheit" oder bin gar so vermessen, zu meinen, es DARF nicht anders sein!
Nur - die Argumente aus rein naturwissenschaftlicher Sicht sind keinesfalls tauglich, das Mysterium des Seins zufriedenstellend erklären zu können, auch wenn die dort angewendeten Methoden (try and error) die elektromagnetischen Wechselwirkungen in der materiellen Welt richtig erkannt, zuverlässig gemessen und ordentlich katalogisiert haben. -
Das reicht aber noch nicht aus, um das Welträtsel vollständig zu lösen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

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20.05.2016 20:36
#142  Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov
.. dass Du Deine Sätze gerne mit Verneinungen beginnst, sagt viel über Dich aus! -

Ach Göttchen. Von Psychoanalyse hat du also auch die dicke Ahnung.

Ich habe dir schon lange alles gesagt. Das musst du erst mal verstehen. Aber du verstehst es nicht! Stattdessen glaubst du, dass du ein ganz Toller bist! Und je umfangreicher deine Antworten sind, desto in die Irreale verstiegener oder vom Thema abweichender sind sie, jedesmal! Du bist auch so ein Zeiträuber, genau wie die Moslems und die Hardcore-ZEN-Jünger, die ich da oben als Beispiel angeführt hatte, und die du bezeichnenderweise verteidigst.

Zitat
Der Koran stellt uns (wie auch die Bibel, oder Buddhas Schriften) Inhalte vor, welche man historisch, philosophisch und psychologisch entsprechend einordnen muss.

Gerade das sage ich auch! Aber der Koran wird als ein heiliges Buch gesehen, vom siebten Himmel abgesandt, wo er im Original liegt. Er ist zeitlos allgemeingültig! So sehen das die wirklich Gläubigen. Dem Moslem, dem das zu unangenehm ist, wird die Geschichtlichkeit bemühen und muss die Bedeutung des Korans für das Heute neu bestimmen! Dann ist aber nix mit koranischer Heiligkeit... Denn der Koran original ist dann historisch gebunden, in die Vergangenheit geschickt!

Wie der gläubige Moslem verweigerst du die KERNaussagen und redest und redest und redest um sie herum!

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SOL demiurg Offline




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20.05.2016 21:00
#143 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #142
[quote="Reklov"]Und je umfangreicher deine Antworten sind, desto in die Irreale verstiegener sind sie, jedesmal!

Du verstehst sie nur nicht. Das hat nichts mit deinem Verstand zu tun, sondern eher mit deiner "Auffassungsgabe".
Das NEIN am Beginn deutet darauf, dass das was du als dein Wissen ansiehst, über den der Anderen stellst, nur weil du keine Logik dahinter erkennst. Deine Logik aber, ist angelernt und auswendig gelernt. Natürlich ist es gut sich mit, in eurem Sinne, Realen auszukennen, aber dieses Reale hat seine Grenzen - was du auch mit deinem ersten Satz "besiegelst". Für dich scheint es nichts anders denkendes zu geben, was nicht in deinem Sinne der Logik entspricht.
Auch siehst du dich ja selbst als etwas Tolles, was du ja mit deinen Aussagen und immer wiederholenden Gegenreden aufzeigst.

Warum sollte etwas, was nicht der oder deiner Logik entspricht, nicht ebenso logisch sein können? Es kommt ja aus dem übernatürlichen Raum, der ebenso "in" dieser Logik ist.
Das schwierige dabei ist aber, herausfiltern zu können, wer solch eine übernatürliche Logik vermitteln kann und wie diese aufgefasst werden muss.

Gysi Offline

Atheist


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21.05.2016 08:17
#144  Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von SOL demiurg
Deine Logik aber, ist angelernt und auswendig gelernt.

1 und 1 sind zwei! Hätte man mir was anderes beizubringen versucht, hätte ich diese Gleichung nicht als wahr angenommen! Das Ergebnis aus der Rechnung 501.005 plus 389.377 brauche ich nicht "auswendig zu lernen", ich errechne es - DAS ist Logik!

Zitat
Für dich scheint es nichts anders denkendes zu geben, was nicht in deinem Sinne der Logik entspricht.

Eine "andere Logik" als die für uns Menschen Bindende musst du schon empirisch beweisen. So gehen ja die Wunderdeuter in der Beobachtung der Phänomene der Quantenmechanik vor. Und die Gott-Gläubigen, die ihrem Gott damit noch eine Existenzberechtigung einräumen. Aber deine "andere Logik" müssest du mir schon beweisen, wenigstens mit logischer Ableitung, bevor du mit ihr als "göttliche Logik" hausieren gehst.

Natürlich gibt es wohl andere Dinge und Wesensheiten als die, die wir in den Zusammenhängen unseres Universums entdecken können. Aber ich nenne sie nicht "Gott" oder "Wunder". Ich nenne sie "einen dimensionslosen Zustand". Begrifflich auch aus unserem Zeit- und Raumzustand abgeleitet, also mit menschlich-logischen Augen gesehen, was wir gar nicht sehen können. Diese Blickweise ist aber bestimmt nicht so falsch, wie die deine! Denn du leitest das über unser Universum hinaus Seiende mit dem Begriff der "göttlichen Logik" von etwas ab, was wir nun auch hier in unserem Univerum nie erfassten - von einem Gott!

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 640

21.05.2016 09:13
#145 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Hallo Gysi

jetzt nähern wir uns schon ein wenig der Richtung in der auch ich denke. Aber lass das göttliche oder das Wort Gott mal außen vor, ich mag dies ebenso wenig. Es ist zu verwirrend, da es zu viele Deutungen innehält. Habe ich ja auch schon des Öfteren geschrieben.

Zitat: Natürlich gibt es wohl andere Dinge und Wesensheiten als die, die wir in den Zusammenhängen unseres Universums entdecken können. Aber ich nenne sie nicht "Gott" oder "Wunder". Ich nenne sie "einen dimensionslosen Zustand".
Dimensionslos würde ich dies nicht nennen, denn diese "Dinge", deren Beweise du verlangst, sind innerhalb unserer Dimension, ansonsten würde man sie nicht wahrnehmen können.

Zitat: Begrifflich auch aus unserem Zeit- und Raumzustand abgeleitet, also mit menschlich-logischen Augen gesehen, was wir gar nicht sehen können.
Man versucht ja Beweise immer irgendwie "sichtbar" zu machen, um sie mit einer vorhandenen Logik ableiten zu können. Die menschliche Logik hierbei wird bei solchen Dingen meist auf Granit beißen, denn sie sucht immer den Abgleich mit etwas schon erlebten, erlernten oder erfassten.

Zitat: Diese Blickweise ist aber bestimmt nicht so falsch, wie der deine! Denn du leitest das über unser Universum hinaus Seiende mit dem Begriff der "göttlichen Logik" von etwas ab, was wir nun auch hier in unserem Univerum nie erfassten - von einem Gott!
Wenn du versuchen würdest, nicht immer gleich alles als "falsch" zu betrachten, also von vornherein das NEIN in die Runde wirfst, würdest du dein "Augenmerk" auf Dinge richten können, die du in den dimensionslosen Raum interpretierst. Die Beweise die du suchst, und viele andere auch, liegen "vor Augen und in Ohren". Die jahrelange Indoktrination der Menschen(Gläubige wie Nicht-Gläubige) lässt sich nicht mit einer Aussage wiederlegen oder gar niederlegen. Gerade du solltest wissen, das man etwas "wunderliches" sehr schnell mit etwas wissenschaftliches widerlegen kann.
Dieses Widerlegen lässt unser Gehirn, unsere Auffassung, in die reale Welt der Logik gleiten und hält sie dort fest. Aber "LEBEN" ist in vielen Dingen, selbst wenn sie nicht "lebhaft" erscheinen. Als Beispiel: Ich persönlich nenne "den Gedanken" auch lebhaft!!

Einen Beweis wirst du also nicht aus menschlicher Logik heraus erhalten können, sondern eben nur durch die Erfahrung, welche du nur erhalten kannst, wenn du die Logik der Mathematik, bezugnehmend deines ersten Satzes, auf das 1x1 in der Weise beschränkst und diese nur als Rechnung betrachtest. Beherrsche das 1x1 als "Wortspiel"!
Erik Hornung schrieb dazu: "Dem Ägypter, der in Anspielungen lebte, sind solche Beziehungen ohne Zweifel sehr gegenwärtig gewesen; für uns aber sind sie einstweilen zu vage und hypothetisch, um uns in dieser Richtung über das Aufzeigen von Möglichkeiten hinauszuwagen."

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

21.05.2016 10:12
#146  Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von SOLdemiurg
Die Beweise die du suchst, und viele andere auch, liegen "vor Augen und in Ohren".

Welche Beweise suche ich? ICH suche keine! Ich erwarte sie lediglich von den Gottgläubigen und Logikverneinern! Wenn diese Beweise uns vor den "Augen und Ohren" liegen, dann verrate sie uns doch bitte! Aber du wirst wieder ausweichen...

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 640

21.05.2016 12:42
#147 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Das ist die einzige Frage die du stellst? Das ist deine "substanzielle Dialogform"?
Wenn du keine Beweise suchst, warum sollte ich dir welche nennen, der doch in deinen Augen nicht das Geringste von Logik versteht?

Wenn du dies Forum nur dafür nutzt deine Meinung kundzutun oder anderen ihre Meinung absprechen möchtest, nur weil sie nicht deiner oder der menschlichen Logik entspricht, dann verstehe ich deine Form des Forums hier nicht.

Wieso suchst du immer wieder Streit? Hast du nicht den Mut dazu, das Geschriebene auch nur mal ansatzweise zu deuten oder zu hinterfragen, zu reflektieren?
Die Logik, die dir in dein Gehirn gebrannt wurde, greift bei Fragen zum, in deinem Sinne, dimensionslosen Raum nicht. Das was du den dimensionslosen Raum nennst, nennen andere unter anderem Gott.
Das zu verstehen, bedarf es aber einer Auffassung, die nicht darauf aus ist Meinungen anzugreifen oder auch nur den kleinsten Anhalt dafür zu finden andersdenkende Meinungen niederzureden.

Leute Leute Leute, das ist ein Kindergarten hier!

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

21.05.2016 13:29
#148 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
1 und 1 sind zwei! Hätte man mir was anderes beizubringen versucht, hätte ich diese Gleichung nicht als wahr angenommen! Das Ergebnis aus der Rechnung 501.005 plus 389.377 brauche ich nicht "auswendig zu lernen", ich errechne es - DAS ist Logik!

Gysi,

... Du sprichst hier lediglich die "formale Logik" der Mathematik an, zu der auch die Methodologie und die Logistik gezählt werden. Zu dieser Gruppe gesellen sich aber noch andere Logik-Bezeichnungen/Formen, deren Namen ich Dir ja erst neulich wiederholt zugeschickt hatte! -

Kein Geringerer, als der Mathematiker W. Leibniz (als Philosoph, Historiker und Diplomat auch einer der letzten Universalgelehrten) bemerkte einst, dass sich Zahlen lediglich dafür eignen, um Mengen gegenüber zu stellen. Wie also willst Du die hier im Forum angesprochenen Themen (vor allem die Transzendenz!) denn mit Zahlenkolonnen er- oder berechnen? So naiv kannst Du nun aber auch nicht sein?
Mit Deinem 1x1 kommst Du nicht weit und schon beim Versuch, z.B. ein Gedicht nur mit Zahlen zu verfassen, würdest Du (und jeder andere) auf dem Bauch landen.
Darf ich in dem Zusammenhang fragen, was für eine Ausbildung Du in Schule und Beruf durchlaufen hast? (Damit ich weiß, mit wem ich hier rede.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 2.642

21.05.2016 13:41
#149 RE: Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat
Wenn diese Beweise uns vor den "Augen und Ohren" liegen, dann verrate sie uns doch bitte! Aber du wirst wieder ausweichen...

Gysi,

... wenn ich dazu etwas einstreuen darf. - Schau auf Dich, auch auf den Dich umgebenden Mikro- und Makrokosmos.
Hier findest Du genügend Spuren, welche nicht von uns Menschen hinterlassen wurden. Sie sind für uns u.a. auch Aufgabe und Herausforderung, sich all den mannigfaltigen Fragen zu stellen, welche mit den "Spuren" vor uns auftauchen. Dies kann Natur- oder auch geisteswissenschaftlich geschehen. - Mehr ist uns vorläufig nicht möglich.
Dabei sollte aber keiner aus den "beiden großen Lagern" versuchen, seine Einsicht als die einzig richtige Weltsicht zu verkaufen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

21.05.2016 15:40
#150 Gott und Glaube an das Übersinnliche als beliebtes Mittel der Gedankenkontrolle antworten

Zitat von Reklov
Hier findest Du genügend Spuren, welche nicht von uns Menschen hinterlassen wurden. Sie sind für uns u.a. auch Aufgabe und Herausforderung, sich all den mannigfaltigen Fragen zu stellen, welche mit den "Spuren" vor uns auftauchen.

Du redest wie Mohammed in seinen Suren! Klar hat der Mensch seine Ursachen vor seiner Existenz. Aber diese Ursache heißt Biologie, Evolution, Kosmos - der raum- und zeitlose Zustand (Erste Ursache!) - und nicht Gott! Das kannst du diesem Satz hunderttausendmal entgegenbeten - die Weisheit Mohammeds war nicht das Ende der Fahnenstange, und sie ist für einen wissenschaftlich Denkenden einfach nicht korrekt formuliert!!

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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