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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 132 Antworten
und wurde 3.851 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

28.04.2016 09:31
#76 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Jürgen im Beitrag #75
Um auf das Thema zurückzukommen: Thematisiert werden muss viel deutlicher, dass eigentlich ALLE Moslems, welche den Koran und ihre Religion ernst nehmen, auf die Kuffar, die Ungläubigen losgehen müssten, denn so steht es in der vermeintlich von Allah diktierten Schrift. Die Terroristen, die Extremisten, die krassen Islamisten, sind die wahren Vertreter des Islams, denn sie tun uneingeschränkt und vollumfänglich das, was Mohammed festgelegt hat. Alle anderen Moslems, die sog. Gemässigten, Vernünftigen, Normalen, sind genau genommen keine echten Moslems, denn sie missachten die zwingenden Gebote des Korans. Die heuchlerischen Distanzierungen, die nach jedem Terroranschlag von gemässigten Islam-Kreisen erfolgen, sind alles andere als glaubwürdig. Damit der Islam eines nicht allzu fernen Tages untergeht, muss konsequent und hartnäckig darauf hingewiesen werden, das Eroberungen, Mord und Terror integrale Bestandteile dieses Kultes sind, und keineswegs Verirrungen einer verblendeten Minderheit darstellen.


Die Analyse von Jürgen gilt m. E. nicht nur für Islamisten. Auch Bibeltreue Christen u. a. Fundamentalisten könnten sich ebenfalls auf "radikale" Sprüche berufen.

Blickwechsel zum "Randgeschehen":

Heute lese ich in der Tageszeitung einen Bericht über ein Interview mit einem Exorzismus-Experten Marcus Wegner. Demnach sollen heute noch fünf bis sechs Teufelsaustreibungen pro Tag praktiziert werden. Die nächste Schlagzeile auf der gleichen Seite lautet so: "Katholische Kirche erlaubt Exorzismus".
Sekten sollen ebenfalls hinsichtlich dieses Phänomens noch sehr aktiv sein.
Bekanntlich starb im Dezember 2015 eine Koreanerin bei uns in einem Frankfurter Hotel, weil die besorgten Verwandten mit aller Radikalität und Brutalität etwas übereifrig ihre "Seele" retten wollten.

Fazit: Es sind nicht nur die Jünger des Propheten Mohammed, die mit ängstlichen oder hilflos ausgelieferten Menschen ihr "amüsantes" Spiel treiben!

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

28.04.2016 09:46
#77 Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Jürgen
Die Terroristen, die Extremisten, die krassen Islamisten, sind die wahren Vertreter des Islams, denn sie tun uneingeschränkt und vollumfänglich das, was Mohammed festgelegt hat. Alle anderen Moslems, die sog. Gemässigten, Vernünftigen, Normalen, sind genau genommen keine echten Moslems, denn sie missachten die zwingenden Gebote des Korans.

So ist es!!! Und mich betrübt es sehr, dass ich aus unserem meinungsfreiheitlichen Medienkosmos diese wahre Position noch nie! zu hören oder zu lesen bekommen habe!

Zitat von Direktkontakt
Die Analyse von Jürgen gilt m. E. nicht nur für Islamisten.

Richtig! Deshalb gibt es ja auch so viele Sektenabspaltungen, die sich ab dem 18. Jahrhundert enttäuscht von ihren Mutterkirchen abwandten, die mit den sich demokratisierenden Mächtigen zwecks Machterhalt kollaborierten. Die christlichen Religionen haben sich von ihrem Original abgewandt. Aber der Jesus-Spruch: "Gebt dem König, was des König ist und dem Herrn, was ihm ist!" hilft schon sehr, sich mit allem Weltlichen abzufinden. So einen schönen Spruch haben die Moslems nicht...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Wu Offline




Beiträge: 416

28.04.2016 19:42
#78 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #77

Zitat von Jürgen
Die Terroristen, die Extremisten, die krassen Islamisten, sind die wahren Vertreter des Islams, denn sie tun uneingeschränkt und vollumfänglich das, was Mohammed festgelegt hat. Alle anderen Moslems, die sog. Gemässigten, Vernünftigen, Normalen, sind genau genommen keine echten Moslems, denn sie missachten die zwingenden Gebote des Korans.
So ist es!!! Und mich betrübt es sehr, dass ich aus unserem meinungsfreiheitlichen Medienkosmos diese wahre Position noch nie! zu hören oder zu lesen bekommen habe!



Schön, daß sie sich wenigstens diesen rechtsradikalen Bullshits enthalten. Aber es dauert ja nicht mehr lange, dann ist die Religionsfreiheit und damit auch alle anderen Freiheiten abgeschafft.
Und dann werden auch alle linken Religionshasser merken, daß es vielleicht doch keine so gute Idee war.

Ansonsten ist wie immer gut zu sehn, daß antiislamische Ideologie und radikalislamistische Ideologie eigentlich im Prinzip deckungsgleich sind. Sie wollen beide keinen gemäßigten Islam.
Ich sag ja immer: Spiel Sufimusik - damit verärgerst du sowohl radikale Islamisten, als auch Pegida- und AFD-Honks.

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"I think human consciousness is a tragic misstep in evolution. We became too self-aware. Nature created an aspect of nature separate from itself, we are creatures that should not exist by natural law."

True Detective

Jürgen Offline




Beiträge: 114

28.04.2016 19:45
#79 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Dass christliche Fundamentalisten sich im Denken von solchem im Islam nicht grundlegend unterscheiden, steht ausser Frage. Entscheidend ist jedoch: Von seltenen Einzelfällen abgesehen, gibt es heute keinen christlichen Terrorismus, keinen christlichen Massenmord, keine christlichen Massaker mehr. Im Namen Allahs wird hingegen weltweit gemordet und gebrandschatzt. Die Christen versammeln sich in ihren Kirchen, leben ihren Wahn und gehen dann wieder nach Hause. Radikale Moslems lassen sich in der Moschee von verrückten Predigern aufheizen und greifen dann zu Bombengürteln. Das ist ein sehr realer und grosser Unterschied. Zudem ist es absurd, die Schandtaten, welche im Namen des Korans begangen werden zu relativieren, indem man auf schlimmer Taten hinweist, welche vor langer Zeit im Namen des christlichen Gottes begangen worden waren. Das Christentum ist heute mehrheitlich weichgespült und kommt in der Variante »light« daher, der Islam wirkt sich in seiner ganzen im Koran begründeten Mordlust höchst real aus - im Hier und Jetzt.

Wu Offline




Beiträge: 416

28.04.2016 19:52
#80 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #77

Zitat von Jürgen
Die Terroristen, die Extremisten, die krassen Islamisten, sind die wahren Vertreter des Islams, denn sie tun uneingeschränkt und vollumfänglich das, was Mohammed festgelegt hat. Alle anderen Moslems, die sog. Gemässigten, Vernünftigen, Normalen, sind genau genommen keine echten Moslems, denn sie missachten die zwingenden Gebote des Korans.
So ist es!!! Und mich betrübt es sehr, dass ich aus unserem meinungsfreiheitlichen Medienkosmos diese wahre Position noch nie! zu hören oder zu lesen bekommen habe!

Zitat von Direktkontakt
Die Analyse von Jürgen gilt m. E. nicht nur für Islamisten.

Richtig! Deshalb gibt es ja auch so viele Sektenabspaltungen, die sich ab dem 18. Jahrhundert enttäuscht von ihren Mutterkirchen abwandten, die mit den sich demokratisierenden Mächtigen zwecks Machterhalt kollaborierten. Die christlichen Religionen haben sich von ihrem Original abgewandt. Aber der Jesus-Spruch: "Gebt dem König, was des König ist und dem Herrn, was ihm ist!" hilft schon sehr, sich mit allem Weltlichen abzufinden. So einen schönen Spruch haben die Moslems nicht...




Ach, bis vor kurzem gab es z.B. in Irland auch christliche Terroristen. Und auch der Kampf gegen den Islam wird ja als christlicher vorgeführt. (Obwohl ich das nicht glaube. Gerade die Kirchen sind da wohl eher ein Sprachrohr der Vernunft - welche Ironie des Schicksals).

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True Detective

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

28.04.2016 20:20
#81 Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Wu
Aber es dauert ja nicht mehr lange, dann ist die Religionsfreiheit und damit auch alle anderen Freiheiten abgeschafft.

"Religionsfreiheit" ist doch ein populistisches Freiheitsangebot der Demokraten an die Religionsgemeinschaften, das im Grunde kein Richtiges - im Sinne der Gläubigen - ist! Denn das Angebot sagt: Du bist frei in deiner Religionspraxis, solange du die demokratischen Gesetze einhältst! Oder anders: Das MENSCHENwort ist mehr wert als das GOTTESwort! Die Gefahr besteht immer, dass der ernsthaft Gläubige diesen für ihn unsinnigen Grundsatz nicht einhalten will! Gerade bei den Moslems ist diese Gefahr gegeben, die nach einer Umfrage zu über 60 % das Wort Allahs für bindender halten als unser Grundgesetz!

Und den Koran als näher an die Dschihadisten zu erkennen, ist leider für etliche unangenehm, aber leider unumgänglich, wenn man die Wahrheit will! Du kannst die Mehrheit in moderate Interpretationen biegen. Ich habe den Koran gelesen, und erkenne ihn nicht als ein Friedensbuch. Die Gefahr einer Rückbesinnung irgendwann mal von unserer Gesellschaft frustrierte Moslems auf die klar terroristischen Wurzeln des Koran ist immer als eine potenzielle Gefahr vorhanden. Das heißt nicht "Huschhusch, ihr bösen Moslems, verlasst unser Land!", das heißt, Moslems, wir wollen mit euch über eure Religion kritisch reden, sollen wir? Immerhin sind wir die Ungläubigen, die im Koran keinen guten Stand vor Allah haben. Wie denken die wirklich gläubigen Muslime über uns? Dass wir toll sind, weil wir die so lieb aufgenommen haben? Die Dankbarkeit verfliegt schnell, wenn die ersten Probleme kommen.

Wir sollten Kontakt zu dem Zentralrat der Ex-Moslems suchen. Wir - Medien und Politik - sollten die ex-muslimischen Freiheitskämpfer Sabatina James, Hamed Abdel Samad, Ayaan Hirsi Ali - alle mit der Todesfatwa bedroht - öffentlich unterstützen, um uns mit ihrer Absicht zu solidarisieren, die Moslems auf die längere Strecke vom Joch des Islam zu befreien! Und ihrer Freiheit, ihre Meinung sagen zu dürfen, sollte eigntlich auch der Zentralrat der Moslems unterstützen, das wäre doch mal ein Zeichen in die richtige Richtung!

Wir brauchen Islamkritik, eine AUFKLÄRUNG reloaded, um den Islam so weichzuspülen, wie die erste Aufklärung das Christentum weichgespült hatte. Ich glaube nicht, dass es dir heute möglich wäre, so frei in den ZEN und den Buddhismus einzugehen, wenn es diese Aufklärung nicht gegeben hätte...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.654

28.04.2016 21:20
#82 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat
Wir brauchen Islamkritik, eine AUFKLÄRUNG reloaded, um den Islam so weichzuspülen, wie die erste Aufklärung das Christentum weichgespült hatte. Ich glaube nicht, dass es dir heute möglich wäre, so frei in den ZEN und den Buddhismus einzugehen, wenn es diese Aufklärung nicht gegeben hätte...

Gysi,

... was (nicht nur) unsere Gesellschaft auch bräuchte, ist soziale Gerechtigkeit!!! - Diese ist, trotz Grundgesetz, noch lange nicht unter uns angekommen, denn das Verheimlichen, die vertuschte Lobby-Arbeit, das trickreiche Ausnützen von Gesetzeslücken (etc.), mit dem sich die heutigen Eliten, im Verbund mit willfährigen Politikern, stets vom Normalo abzugrenzen verstehen, ihn dabei auch oft bewusst schädigen, ist das eigentliche schändliche Problem! Solch altbekanntes Verhalten brachte auch stets die daraus resultierenden Volksaufstände und Kriege hervor:
Von Spartacus über die Bauernkriege, bis hin zum Wirtschaftskrieg gegen den sog. Klassenfeind.

Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

29.04.2016 08:52
#83 Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Reklov
.. was (nicht nur) unsere Gesellschaft auch bräuchte, ist soziale Gerechtigkeit!!

Und was wir auch brauchen, ist ein Frühling, der das Wort Frühling verdient!!! Was soll diese Antwort zum Thema aussagen? Ablenkung? Themendisziplin ist deine Stärke nicht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

29.04.2016 09:31
#84 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Ob es sich um Brauchtum oder Religion handelt, ist manchmal nicht zu unterscheiden.

Untergegangen ist dieser spezielle Brauch im deutschen Mittelgebirge Harz jedenfalls nicht:

Wie ist so etwas unter Vernünftigen möglich?

Wer kann sich dieses Treiben am Fuße des Ararat unter gläubigen Muslimen in Ostanatolien statt auf dem Blocksberg bei uns vorstellen?

Der "heidnische Brauch" hat im Zentrum des Okzidents wohl christliche Wurzeln. Es handelt sich eineutig nicht um komplette Verdrängung oder "Untergang", sondern um Umwidmung und Assimilation vorheriger Bräuche. Die Hagia Sophia war ursprünglich eine christlich-orthodoxe Kirche.
Die Mullahs haben gut aufgepasst, wie Christen sich scheinbar anpassen und dann sehr schnell von ihnen gelernt.

Menschen bevorzugen den magischen Schauer.

Die Maikundgebungen des DGB am nächsten Morgen scheinen ihnen im Gegensatz dazu nicht so wichtig zu sein.
Hier sehe ich einen Zusammenhang mit Reklov's Beitrag bezüglich der sozialen Gerechtigkeit auf der Grundlage unseres Grundgesetzes, das nicht immer oberste weltanschauliche Priorität genießt oder als oberste administrative Richtschnur dient, wenn eine konkurrierende "Rechtsordnung" wie z. B. die Scharia sich in Clans (No-go-Areas in Deutschland!) breit macht.

Wu Offline




Beiträge: 416

29.04.2016 11:10
#85 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #81

Zitat von Wu
Aber es dauert ja nicht mehr lange, dann ist die Religionsfreiheit und damit auch alle anderen Freiheiten abgeschafft.
"Religionsfreiheit" ist doch ein populistisches Freiheitsangebot der Demokraten an die Religionsgemeinschaften, das im Grunde kein Richtiges - im Sinne der Gläubigen - ist! Denn das Angebot sagt: Du bist frei in deiner Religionspraxis, solange du die demokratischen Gesetze einhältst! Oder anders: Das MENSCHENwort ist mehr wert als das GOTTESwort! Die Gefahr besteht immer, dass der ernsthaft Gläubige diesen für ihn unsinnigen Grundsatz nicht einhalten will! Gerade bei den Moslems ist diese Gefahr gegeben, die nach einer Umfrage zu über 60 % das Wort Allahs für bindender halten als unser Grundgesetz!




Naja, ich kenn auch etliche Pegidisten die ihre Ideologie mehr wert ist als das Grundgesetz. Und da halte ich die Quote für höher. Für mich ist nicht der Islam in Deutschland das Problem, das mein Leben bedroht.
Andererseits steht auf einer der wesentlichen Seiten des Islam in Deutschland im Netz eine kommentierte Ausgabe des Grundgesetzes. Ob es auf der AFD-Seite das auch gibt, weiß ich nicht.
Und die islamische Anfragen ans Grundgesetz sind ja fast nachzuvollziehen: Wird bei der Religionsfreiheit mit verschiedenen Maß gemessen?

Wir werden auf lange Zeit mit den Muslimen und Christen zusammenleben müssen (so die Menschheit noch so lange durchhält). Da ist ein Miteinander sinnvoller als ein gegeneinander.
Weil genau die Hetze gegen den Islam bringt uns der Houellebecqschen Vision näher, das es irgendwann ne moderate islamische Partei geben wird und wir uns irgendwann dann zwischen einer islamistischen und einer rechten Politik wählen müssen. Eine grausige Vorstellung. Obwohl ich Houellebecq recht gebe, daß die islamische Variante dann das geringere Übel wäre. Hoffen wir, daß es nie soweit kommt.

Ansonsten muss der Staat sicher gegen alle No go-Areas vorgehen. Aber die meisten, die ich kenne, sind eher rechts als islamisch. Selbst die Dresdner Innenstadt ist zum Montag in bestimmten Teilen für mich so eine.

Aber zum Thema: Eine Religion geht unter, wenn niemand sie mehr praktiziert. Und wenn sie wieder praktiziert wird, entsteht sie weider neu (das kann man ja z.B. an Wicca und Asatru (dem Glauben an Odin und Thor und Freya) gut sehn.)

Ansonsten tut ihr manchmal so0, als sei der Islam ein einheitlicher Block. Gerade ein europäischer Sufismus hat ja gar keine Motivation, ihn irgendwem aufzudrängen oder den Staat zu verändern. Es geht da um die Einheit mit Gott im Ritual zu erlangen. Das kann ja für mich unsinnig erscheinen, aber ist eben ihr Lebensstil. Und der sollte (ebenso wie der Kleidungsstil) frei sein.Und gerade das kann er in einem Verfassungsliberalismus besser, als unter einer Sharia.

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True Detective

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

29.04.2016 11:12
#86 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat
Und was wir auch brauchen, ist ein Frühling, der das Wort Frühling verdient!!! Was soll diese Antwort zum Thema aussagen? Ablenkung? Themendisziplin ist deine Stärke nicht.

Gysi,

...soziale Gerechtigkeit, gute Bildungs- und faire Arbeitsplatzangebote für die jungen Generationen sind weitaus wichtiger, als Dein vermeintlich nötiges "Weichspülen" einer Religion. - Hat der Mensch erst ein erfülltes Berufsleben, lenkt er den Hauptteil seiner Energien auch dahin und rennt nicht unentwegt in eine Kirche seiner Religion. Dies sollte meine Aussage andeuten und sie gehört somit auch zum Thema!

Die Dinge des Lebens sind stets vielschichtig miteindander verwoben und ziehen ihre Kreise weiter, als es das hier gestellte Thema vorgeben kann.
Hinter die Kulissen der sozialen Ungerechtigkeit und betrügerischer Finanz- und Wirtschaftskreise zu sehen, ist deswegen meiner Meinung nach wichtiger, als vom Weichspülen einer Religion zu reden, denn jede Glaubensrichtung wird nach und nach sowieso aufgeweicht, wenn sie sozial untauglich ist.
Dem Christentum wurde auch seine soziale Verachtung der Massen zum Verhängniss und endete in Bilderstürmen und Religionskriegen, weil Adel und Kirche glaubten, ihre Untertanen schamlos ausbeuten zu können.

Die Konflikte in der islamischen Welt entzünden sich auch an den schlechteren Lebensbedingungen, welche u.a. auch von der Natur vorgezeichnet sind. - Wären die Länder des Nahen Ostens mit unserer grünen Natur beschenkt, hätte sich dort auch eine völlig andere Kultur entwickeln können und die Bürger wären mit mehr Möglichkeiten ausgestattet, Handwerk und Handel zur Blüte zu bringen. - Wer jedoch in sonnenverbrannten Landschaften leben muss, die hauptsächlich aus Sand und Steinen bestehen, kann nicht das entwickeln, was in einem von der Natur so reich gesegneten Europa möglich wurde. - Für Viele ist der Islam auch der einzige Trost für die an sich wüstenartige Lebenssituation in den zum großen Teil verödeten Landstrichen ihrer Umwelt, in der man über Jahrhunderte mit ein paar Ziegen und Schafen die Familien durchbringen musste.

Der Islam - das wird nicht ausbleiben - erfährt allein schon durch die Globalisierung ein "Weichspülen"! In Teheran laufen z.B. die jungen Mädchen (oft Studentinnen) in Jeans und mit offenen langen Haaren "smartphonierend", auch händchenhaltend durch die Straßen. - In Europa werden Einwanderer, welche hier Fuß fassen können, vom Konsumverhalten beeinflusst und die Strebsamen werden ihre Ziele sowieso völlig neu abstecken. - Es braucht eben alles seine Zeit!

Gruß von Reklov

Wu Offline




Beiträge: 416

29.04.2016 11:34
#87 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #81


Wir brauchen Islamkritik,


Ja, brauchen wir. Aber diese muss fundiert sein und differenzieren können. Und ich glaube, daß genau diese durch eine antiislamischen Bewegungen unmöglich gemacht wird. Und sie muss auch anerkennen, daß auch der Koran nicht wörtlich gelesen werden kann, daß viele Stellen zeitbedingt und ortsbedingt waren. Da sind manche Moslems schon weiter als ihre Kritiker. Sie muss also auch verschiedene Deutungshorizonte im Blick haben, und nicht sich einige Stellen raussuchen, die ihnen gerade in den Kram passen. (Das wäre sonst so, als würde man den Marxismus auf die judenfeindlichen Ansätze von Marx reduzieren).
Einer Islamkritik sollte es um Hinterfragung, nicht um Herabsetzung gehen. Und sie sollte religionswissenschaftlich fundiert sein. Sie sollte intelligent sein, nicht polemisch. Und positive wie negative Seiten im Blick haben.

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True Detective

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

29.04.2016 11:44
#88 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat
Sobald man sagt: "Vernunft .. wir glauben an die Vernunft", dann hat man sein Territorium abgesteckt. Alles was außerhalb dieses Territoriums liegt, wird nicht akzeptiert - aber die Existenz akzeptiert es. Ob du es akzeptierst oder nicht, spielt keine Rolle.
Osho

Wu,

... na hoffentlich fällt dieser Satz auf fruchtbaren Boden, besonders dort, wo manche Gehirne meinen, sie könnten mit ihrer Vernunft auch die entferntesten Räume mal einfach locker "durchleuchten"!

Gruß von Reklov

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.062

29.04.2016 13:05
#89 Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Wu
Ja, brauchen wir. Aber diese muss fundiert sein und differenzieren können.

Und wer bestimmt, was "fundiert und differenziert" ist? Der Zentralrat der Muslime?

1. Das ENTSCHEIDENDE ist die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit, die auch unqualifizierte Kritik einräumen können muss! Sonst ist es nämlich keine Meinungsfreiheit! Und mit selbstamputierter Meinungsfreiheit gibt es keine wirkliche Demokratie.

2. Wo bin ich "unqualifiziert, unfundiert und undifferenziert"?

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

29.04.2016 14:37
#90 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Wu im Beitrag #87
Zitat von Gysi im Beitrag #81


Wir brauchen Islamkritik,


Ja, brauchen wir. Aber diese muss fundiert sein und differenzieren können. Und ich glaube, daß genau diese durch eine antiislamischen Bewegungen unmöglich gemacht wird. Und sie muss auch anerkennen, daß auch der Koran nicht wörtlich gelesen werden kann, daß viele Stellen zeitbedingt und ortsbedingt waren. Da sind manche Moslems schon weiter als ihre Kritiker. Sie muss also auch verschiedene Deutungshorizonte im Blick haben, und nicht sich einige Stellen raussuchen, die ihnen gerade in den Kram passen. (Das wäre sonst so, als würde man den Marxismus auf die judenfeindlichen Ansätze von Marx reduzieren).
Einer Islamkritik sollte es um Hinterfragung, nicht um Herabsetzung gehen. Und sie sollte religionswissenschaftlich fundiert sein. Sie sollte intelligent sein, nicht polemisch. Und positive wie negative Seiten im Blick haben.


Mein lieber Wu, Du hältst den Islam für eine Religion, aber das ist er nicht.
Er ist eine politische Ideologie mit absoluten Machtanspruch, religiös ist nur der Bart,
und es gibt nur einen Koran, der bei allen Fatwas die je erstellt wurden, das zeitlose Buch
Gottes ist.
Und ja, die Sufis, die islamische Mystik, das ist etwas völlig anderes als der Orthodoxe Islam,
aber das ist eine kleine Minderheit ohne Einfluss auf die Volksmassen, und seine Anhänger wurden
genau wie christliche Mystiker erbarmungslos verfolgt und viele wurden ermordet,
so auch der Lehrer Rumis Schams-I Täbriz, der in einem Brunnen versenkt wurde.
Rumi selbst hat sich in die Poesie geflüchtet.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

29.04.2016 14:51
#91 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Der Islam fordert vor allem eines:
Die Übernahme der politischen Macht im Staat!
Genau das ist das Ziel und der Sinn dieser "Religion".
Dazu ist jeder Muslim verpflichtet und ohne diese Verpflichtung gibt es keinen Islam.
Ausnahmen gibt es nur dann, wenn die Machtbasis noch nicht zur Übernahme der Macht ausreicht.
Was der Westen verkennt ist, dass die sogenannten Islamisten ganz getreu den Forderungen ihrer Religion folgen.
Der Muslim unterwirft sich Allah und alle Nichtmuslime haben sich den Muslimen zu unterwerfen oder sie müssen eben zum Islam konvertieren.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

29.04.2016 15:49
#92 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #91
Der Islam fordert vor allem eines:
Die Übernahme der politischen Macht im Staat!
Genau das ist das Ziel und der Sinn dieser "Religion".
Dazu ist jeder Muslim verpflichtet und ohne diese Verpflichtung gibt es keinen Islam.
Ausnahmen gibt es nur dann, wenn die Machtbasis noch nicht zur Übernahme der Macht ausreicht.
Was der Westen verkennt ist, dass die sogenannten Islamisten ganz getreu den Forderungen ihrer Religion folgen.
Der Muslim unterwirft sich Allah und alle Nichtmuslime haben sich den Muslimen zu unterwerfen oder sie müssen eben zum Islam konvertieren.




Du hast "Religion" in Anführungsstriche gesetzt, das ist lt Tagesschau (auch Tagesgrauen genannt), nicht statthaft,
es sei denn es handelt sich um etwas Rechtes.

Ist Political Correctness eine Krankheit? Wenn man sich die Auswüchse dieses Gesellschaftsknebels ansieht, dann muss man unweigerlich zu diesem Schluss kommen. Dass man in Deutschland vieles nicht mehr sagen darf, soll oder kann ohne an den Rassistenpranger gestellt zu werden, damit leben wir schon seit Jahren. Die Zigeunersoße, der Mohr im Hemd, Negerküsse usw. sind ebenso schrecklich wie Asylant oder Behinderter, alles muss in Sprachwatte gepackt werden. Die Tagesschau treibt den Irrsinn nun auf die Spitze, dort hat ein GEZ-finanzierter Sprachpolizist Anführungsstriche auf den Index gesetzt, entsprechende Kommentare werden gelöscht. Der verwunderte Leser erfährt auf Nachfragen z.B.: „Sie hatten Flüchtlinge in Anführungszeichen gesetzt, das kommt einem „sogenannten“ gleich. Deswegen wurde Ihr Kommentar gelöscht.“ Wir schlagen vor, die Tageschau auf den Index untragbarer Formate zu setzen.
(PI)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.134

29.04.2016 17:19
#93 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Das Ziel der politischen Machtübernahme, hat der Islam indirekt bereits erreicht. Ganz legal nach demokratischen Maßstäben...
Erkennbar daran, dass die Politik genau das redet, was "der Islam" erlaubt. Keine völkische "Islamkritik" und kein empörtes "Mob-Gezetere", können daran noch was ändern. Islamkritik nach politischer Korrektnes bringt nichts und hat zudem auch noch wesentlich dazu beigetragen, dass die Situation nun ist wie sie ist. Liegt daran, dass stammtischlerische Islamkritik viel mehr jene Muslime auf die sogenannte Palme bringt, welche sich durchaus gerne einem Kompromiss-Islam aus westlich-kapitalistischen Vorteilen und archaischem Traditionsbewusstsein angepasst hätten, bzw, anpassen würden..und aber jene fanatischen Vollpfosten überhaupt nicht erreicht, die den Koran wörtlich nehmen.

Das wiederum liegt daran, dass Religion und der Glaube an Übersinnliches jene Seite der menschlichen "Spiegelästhetik" bedient, den man auch als pathologischen Narzissmus bezeichnet. Die Infizierten wähnen sich einer Elite anzugehören, deren geistiges Bewusstsein über ein höheres Wissen genährt wird, das sich aller minderwertigen rationalen Vernunft entzieht, bzw, über diese Vernunft ohne jeglichen Zweifel erhaben ist. Diese Krankheit ist zudem auch noch überaus ansteckend und wird von Therapeuten als Auserwähltensydrom bezeichnet.

Gott hat im 21. Jh nichts mehr in der Öffentlichkeit zu suchen und hat diesbezüglich auch die ganzen Jahrtausende zurück immer nur versagt.

Es gibt deswegen nur zwei Möglichkeiten den Islam dorthin zurückzuschicken wo er herkommt. Entweder mittels einer rücksichtslosen "Religionskritik" welche auch der Papst und alle evangelischen Bischöfe zu tolerieren haben und die auch der Esoterik den kürzesten Weg ins Irrenhaus weist, oder, man regt den Wettbewerb der Muslime untereinander an und stellt ihnen "alles" zur Verfügung, was sie "dafür" brauchen.....

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Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

29.04.2016 17:31
#94 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat
Gott hat im 21. Jh nichts mehr in der Öffentlichkeit zu suchen und hat diesbezüglich auch die ganzen Jahrtausende zurück immer nur versagt.

Perquestavolta,

... nicht "Gott", sondern der Mensch hat in den vergangenen Jahrtausenden - blind irrend - versagt! Dass Du, als ehemaliger Ministrant, der sich ja später sogar tiefer mit Psychologie beschäftigt hat, diese stets so bequeme menschliche "Schuldverschiebung" auch noch nachplapperst, wundert mich schon sehr!?!?
In der lauten Öffentlichkeit und in Dogmen wirst Du "Gott" sowieso nicht finden - eher schon in einer abgeschiedenen Stille.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.134

29.04.2016 18:06
#95 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #94

Zitat
Gott hat im 21. Jh nichts mehr in der Öffentlichkeit zu suchen und hat diesbezüglich auch die ganzen Jahrtausende zurück immer nur versagt.
Perquestavolta,

... nicht "Gott", sondern der Mensch hat in den vergangenen Jahrtausenden - blind irrend - versagt!



Klar ist es immer nur der Mensch, der sich auf die Existenz eines Gottes beruft, um dessen Willen als seinen eigenen zu tun.
Von daher ist es ja dann völlig egal.... ob der Mensch, oder Gott versagt.

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Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Wu Offline




Beiträge: 416

30.04.2016 09:09
#96 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #89

Zitat von Wu
Ja, brauchen wir. Aber diese muss fundiert sein und differenzieren können.
Und wer bestimmt, was "fundiert und differenziert" ist? Der Zentralrat der Muslime?

1. Das ENTSCHEIDENDE ist die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit, die auch unqualifizierte Kritik einräumen können muss! Sonst ist es nämlich keine Meinungsfreiheit! Und mit selbstamputierter Meinungsfreiheit gibt es keine wirkliche Demokratie.

2. Wo bin ich "unqualifiziert, unfundiert und undifferenziert"?



Nein. Der Zentralrat der Muslime ist sicher kein Maßstab, in keine Richtung. Er repräsentiert ja nur einen ziemlich reaktionären Zweig des Islam. Fundiert und differenziert heißt für mich daß er den gesamten Islam in Blick hat, das er hermeneutisch an den Koran heran geht, im Idealfall sollte Religionskritik den religionswissenschaftlichen Standards entsprechen. Also alle Seiten beleuchten.
Die Meinungsfreiheit wurde doch gar nicht abgeschafft. Es wird doch öffentlich gegen den Islam gesprochen, meist undifferenziert. Wo siehst du da ein Verbot der Meinungsfreiheit?
Aber sicher unterscheide ich zwischen Hetze, Polemik und Kritik.

Von dir war ja gar keine Rede.
Aber für mich ist schon den Islam auf Islamismus zu reduzieren undiffernziert. Aber die Diskussion hatten wir ja schon häufiger. Das ist für mich billige Polemik.
Ich nehme eine pathologische Entartung einer Religion oder einer Ideologie, vergleiche sie mit den Idealformen meiner Ideologie. Letztlich reicht das sicher, um sich einen runterzuholen, aber für Dialog ist es nicht geeignet.
Das andere Forum, das entstand, als du das hier einschmelzen wolltest, war da eigentlich auf nen guten Weg zum Dialog.

Sicher muss ich alles aushalten können. Aber aus meiner Sicht halten doch die Moslems zur Zeit viel Unsinn aus. Toleranz heisst ja erdulden.

Ansonsten ist für mich die Ähnlichkeit des Kampfes gegen den Islam und des Kampfes gegen das Judentum im letzten Jahrhundert unübersehbar. Man benutzt wieder eine kleine Gruppe, um von den eigentlichen abzulenken.
Die Probleme ist ja nicht der Islam, sondern ist islamistischer Terrorismus (obwohl der viel mehr ein Problem für die Moslems ist, der islamische Staat tötet ja viel mehr Moslems als alles andere), ist TTIP (das ist das größere Problem, weil es die Herrschaft der Wirtschaft über die Menschen zementiert), ist die Frage, wie wir unsere Gesellschaft gerechter machen können und den Wechsel auf eine Nachwachstumsgesellschaft gemeinsam erträglich gestalten können.

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"I think human consciousness is a tragic misstep in evolution. We became too self-aware. Nature created an aspect of nature separate from itself, we are creatures that should not exist by natural law."

True Detective

Gysi Online

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Beiträge: 17.062

30.04.2016 09:54
#97 Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Wu
Ich nehme eine pathologische Entartung einer Religion oder einer Ideologie,

Der KORAN ist der Maßstab des Islam. Und der Ungläubigenhass, den er predigt, ist in meinen Augen und Ohren pathologisch! Da missbraucht der Dschihadismus keine friedliche, heilige, unschuldige Religion, sondern übersetzt sie 1:1! Gilt für dich die Formel "Religion = gut"? Die Formel als Axiom zu setzen ist falsch! Der Koran vertritt einen unfassbar scharfen Ungläubigenhass und eine scharfe Frauendiskriminierung. Ich finde es nicht in Ordnung, das sowas für unser heutiges Leben noch eine Bedeutung hat und so ein Buch als Erziehungsfibel gefördert wird!

Wir haben keine Meinungsfreiheit, wenn es um das Thema Religion geht - und erst recht nicht, geht es um den Islam! Die substanzielle Kritik findet in den Medien de facto nicht statt. Dann darf man sich auch nicht wundern, dass die überschwappende, weil unterdrückte, Volksmeinung frustriert und unqualifiziert rüberkommt! Die Verbindung Koran/Islam - Islamismus wird in den herrschenden Medien nicht gezogen (Ausnahme Focus). Die Medien sind von Islamfreundlichkeit beherrscht. Sie lächeln dem Religionsfaschismus zu, und das wird und teuer zu stehen kommen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Jürgen Offline




Beiträge: 114

30.04.2016 10:02
#98 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

1. Allah ist ein Produkt der menschlichen Fantasie. 2. Da Allah nicht existiert, beanspruchen die islamischen Kleriker die Macht (s. Iran und Saudi-Arabien) 3. Der islamische Klerus stützt sich auf ein zusammenfantasiertes Buch. 4. Dieses Buch gibt dem Klerus die Möglichkeit, völlig willkürlich zu urteilen und zu verfügen. 5. Das Buch droht allen, die ihm widersprechen, mit Verfolgung und Ermordung . 6. Der Islam ist eine Lehre, welche die globale Herrschaft anstrebt. 7. Der Islam muss von allen freiheitsliebenden, klarsichtigen Kräften konsequent bekämpft werden, das Ziel lautet: Untergang des Islams.

Reklov Offline




Beiträge: 4.654

30.04.2016 10:58
#99 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat
Der Islam muss von allen freiheitsliebenden, klarsichtigen Kräften konsequent bekämpft werden, das Ziel lautet: Untergang des Islams.

Jürgen,

... Deinen "Kampfaufruf" zum Untergang des Islam würde ich abmildern wollen und sagen, dass ein Zurückdrängen aus unserem Kulturbereich genügen würde. Dies darf aber nicht verschlampt werden, denn sonst sieht Europa in 150 Jahren bevölkerungsmäßig noch mal ganz anders aus! Die wahlberechtigten Muslime der Zukunft könnten sonst die demokratische Waagschale über Stimmzettel leicht auf ihre Seite "kippen" lassen! Dies wäre dann nicht zu verhindern und - nicht mal undemokratisch.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.134

30.04.2016 16:58
#100 RE: Wann geht eine Religion unter? antworten

Zitat von Wu im Beitrag #96

Aber sicher unterscheide ich zwischen Hetze, Polemik und Kritik.

Von dir war ja gar keine Rede.
Aber für mich ist schon den Islam auf Islamismus zu reduzieren undiffernziert. Aber die Diskussion hatten wir ja schon häufiger. Das ist für mich billige Polemik.




Gegenfrage:

Was Unterscheidet den Islam vom Islamismus und wer erstellt hierfür die Maßstäbe?

Der Islam ist von allen Anfängen an eine strategische, taktische und und schon alleine deswegen, eine äußerst aggressive Scheißreligion. Das ist keine Hetze, sondern eine Tatsache. Die logische Begründung für diese Tatsache ist der Umstand, dass vor Allah/Gott und also vor dem Glauben des Muslimen selbst, nicht alle Menschen gleich viel WERT sind. Eine solche Gleichwertigkeit wäre nur dann (halbwegs) gegeben, wenn alle Menschen Muslime wären...

Dass dem so ist, bestätigt wiederum die Tatsache, dass die Muslime für sich selbst kein Problem damit haben, sich die "Weiber" anderer Konfessionen/Weltanschauungen als
eheliche Untertaninnen und Sklavinen gefügig zu machen, wenn ihnen danach ist, aber umgekehrt, allen andern "Ungläubigen das Recht auf eine eheliche oder anderweitige Partnerschaft, mit einer Muslimin strikt verweigern. Genau hier sind wir dann schon in jener Einbahnstraße, die vom Islam geradewegs in den Islamismus führt.

Das Problem dabei liegt wiederum dem Umstand zugrunde, dass wir Menschen unterschiedlich intelligent und unterschiedlich begabt sind und auch unterschiedliche Wesensnaturen haben, die in ihrer Gradation von sehr emotional und gefühlsbetont, bis ausgesprochen kühl und gefühlsneutral in Erscheinung treten.

Was dann aus all diesen unterschiedlichen Menschen wird und wie sie mit der Wirklichkeit des Lebens fertig werden, ist auch eine Frage der Einflüsse und Informationsinhalte, denen sie im Familiären/Innergesellschaftlichen Umfeld ausgesetzt sind.

Das will heißen, dass wenn wir heute noch vor dem Islam und seinen minderwertigen WERTurteilen gegenüber "Ungläubigen" sicher sind, uns vielleicht morgen schon ein ganz anderes Wetter erwartet..

Wo will man dann noch differenzieren? Der Islam braucht heute die klare Ansage, dass Europa nicht zum Islam gehört und niemals gehören wird! Und die Gründe hierfür finden sich in Saudiarabien, in Pakistan und überall sonst auf der Welt, wo die Islamseuche schon seit 1400 Jahren wütet!

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