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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 666 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

03.06.2016 20:54
Der "Gottesgedanke" antworten

Gesellschaftlich ist "der Gottesgedanke" ohne jedweden Nutzen.
Privat mag er glücklicher und zufriedener machen..
Der Gottesgedanke macht aber keinen Menschen besser, als er es auch ohne Gottesgedanken sein kann, bzw. sein könnte.
Erst diese Vorstellung, dass nur der Gottesgedanke den Menschen zu einem Besseren macht, als er es ohne niemals sein könnte, macht Religion zum Problem

Über 130 Festnahmen im Iran wegen Alkohols und Feierns
Erneut sind im Iran einem Medienbericht zufolge dutzende feiernde Menschen wegen Verstößen gegen islamische Regeln festgenommen worden.
Symbolbild.



Wie die Nachrichtenagentur Mizanonline am Freitag meldete, wurden am Donnerstagabend 40 Männer und 30 Frauen in einem Restaurant in Farahzad nahe der Hauptstadt Teheran von der Polizei festgenommen. Von ihnen hätten 26 Männer und sechs Frauen Alkohol getrunken, außerdem seien „sechs Bisexuelle“ unter den Festgenommen.

Dem Bericht zufolge gab es außerdem bei einer anderen Party in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas 62 weitere Festnahmen. Dafür nannte Mizanonline aber kein genaues Datum. In der Islamischen Republik ist es Männern und Frauen verboten, gemeinsam zu tanzen. Alkohol ist für Muslime grundsätzlich tabu.

Mehrere Vorfälle in jüngster Zeit

In der jüngsten Vergangenheit war es im Iran mehrfach zu Festnahmen junger Menschen gekommen, die gegen das islamische Recht verstoßen hatten. So waren Ende Mai 30 Studenten, die gemeinsam ihren Hochschulabschluss gefeiert hatten, zu je 99 Peitschenhieben verurteilt worden. Die Strafe wurde umgehend vollstreckt. Ebenfalls Ende Mai kamen acht Menschen wegen der Verbreitung „obszöner Musik“ in Haft.

Der als gemäßigt geltende Präsident Hassan Rouhani setzt sich seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren für eine Öffnung der Gesellschaft ein und hat sich für die Lockerung der sozialen und kulturellen Kontrollen ausgesprochen. Allerdings hat der Präsident keine Kontrolle über die Justiz sowie Teile der Sicherheitsdienste.

7.000 Zivilpolizisten informieren über "moralische Vergehen"

Wie aus dem jüngsten Iran-Report der Heinrich-Böll-Stiftung hervorgeht, hatte Revolutionsführer Ali Khamenei bei einem Empfang der Polizeiführung am 8. Mai Medienberichten zufolge ein hartes Vorgehen der Ordnungskräfte gegen Missachtungen von moralischen Vorschriften gefordert.

Die Polizei wiederum gab bekannt, 7.000 Zivilpolizisten in der Hauptstadt Teheran unter die Bevölkerung geschickt zu haben, um besser über moralische Vergehen informiert zu werden. Über 130 Festnahmen im Iran wegen Alkohols und Feierns
Erneut sind im Iran einem Medienbericht zufolge dutzende feiernde Menschen wegen Verstößen gegen islamische Regeln festgenommen worden.
Symbolbild.





Quelle: Stol.it

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

06.06.2016 17:29
#2 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Religion und Datenschutz;

wieviel darf Gott über uns wissen, ohne dass das Datenschutzgesetz aus religiösen Gründen
unterlaufen wird.???

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

06.06.2016 20:12
#3 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #2
Religion und Datenschutz;

wieviel darf Gott über uns wissen, ohne dass das Datenschutzgesetz aus religiösen Gründen
unterlaufen wird.???


Welcher Gott?

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.06.2016 20:36
#4 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Mir haben einige Muslime gleichlautend erklärt, dass der Mensch unbedingt einen Gott brauche und an ihn glauben müsse, da die Furcht vor einem höheren Wesen für die Gesellschaft unabdingbar wäre.
Der Mensch müsse unbedingt die Strafe durch ein höheres Wesen fürchten, da ansonsten die menschliche Gesellschaft nicht funktionieren könne.

Die Mehrheit der Muslime denkt ganz offensichtlich so.
Ich halte diese Einstellung für extrem psychotisch und komplett verrückt.
Dass sie auch extrem schädlich ist beweisen uns Muslime ja tagtäglich!
Ein ungläubiger Mensch ist daher für einen Muslim wegen seiner fehlenden Gottesfurcht prinzipiell ein abgrundtief schlechter Mensch und ein Nichtsnutz.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

06.06.2016 20:54
#5 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #4
Mir haben einige Muslime gleichlautend erklärt, dass der Mensch unbedingt einen Gott brauche und an ihn glauben müsse, da die Furcht vor einem höheren Wesen für die Gesellschaft unabdingbar wäre.
Der Mensch müsse unbedingt die Strafe durch ein höheres Wesen fürchten, da ansonsten die menschliche Gesellschaft nicht funktionieren könne.

Die Mehrheit der Muslime denkt ganz offensichtlich so.
Ich halte diese Einstellung für extrem psychotisch und komplett verrückt.
Dass sie auch extrem schädlich ist beweisen uns Muslime ja tagtäglich!



Nicht nur die Muslime..
Eine Gesellschaft die nur funktioniert, weil sie sich vor einem Gott fürchtet der ständig mit Unheil droht, ist wohl ein ziemlicher Sauhaufen.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

07.06.2016 08:56
#6 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

In der DDR trug Gott Ledermantel und nannte sich STASI, ganz ohne geht wohl doch nicht.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

07.06.2016 14:11
#7 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #6
In der DDR trug Gott Ledermantel und nannte sich STASI, ganz ohne geht wohl doch nicht.


Und? Hat diese Stasigott-Gesellschaft besser funktioniert? Die Menschen wollen nicht im Paradies leben!

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Jürgen Offline




Beiträge: 114

09.06.2016 12:13
#8 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Dass die Menschen nicht im Paradies leben wollen, klingt ziemlich nach dem, was katholische und protestantische Theologen verkünden: »Die Erde ist ein Jammertal, das es auszuhalten gilt, erst im Paradies wird es schön.» Das ist, mit Verlaub, Mumpitz. Es ist sehr wohl möglich, auf der realen und heutigen Erde im Paradies zu leben, immer vorausgesetzt, man hat mit den allgemeinen Lebensumständen nicht gerade ausgesprochenes Pech gehabt. Vieles hängt von uns selber ab, wir dürfen die Schule nicht immer auf andere schieben.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

09.06.2016 21:18
#9 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat von Jürgen im Beitrag #8
Dass die Menschen nicht im Paradies leben wollen, klingt ziemlich nach dem, was katholische und protestantische Theologen verkünden.

Tatsächlich wird die Erde nie ein "rales Paradies sein. Geht gar nicht.

Zitat von Jürgen im Beitrag #8

Es ist sehr wohl möglich, auf der realen und heutigen Erde im Paradies zu leben, immer vorausgesetzt, man hat mit den allgemeinen Lebensumständen nicht gerade ausgesprochenes Pech gehabt.
Eben, das ist schon mal ein unsichere Voraussetzung! Gut und Böse müssen sich immer die Waage halten und böse sind immer die Anderen. Beziehungsweise, sind auch wir für die anderen immer die Bösen. Wenn es damit schon getan wäre, würde man vielleicht eine gute Kompromisslösung finden, die für alle gut geht. Leider sind aber unsere gefährlichsten Fressfeinde so klein, dass wir sie mit freiem Auge gar nicht sehen.. und das ist lange noch nicht alles. Mehr als max. 200-300 Millionen Menschen könnten niemals alleine von den nur natürlich nachwachsenden Ressourcen leben. Wir sind schon über 7 Milliarden! Deswegen müssen wir immer schneller neue Ressourcen (fossile Sonnenenergie) erschließen, was langfristig wiederum zu neuen Problemen führt, die alles andere als paradiesisch sind...


Zitat von Jürgen im Beitrag #8

Vieles hängt von uns selber ab, wir dürfen die Schule nicht immer auf andere schieben.
Tun wir aber und müssen wir auch. Ob wir das einsehen oder nicht, ändert nichts daran.

Unser eigener Genpol ist immer unser nähester Nächster..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

09.06.2016 21:30
#10 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Ich misstraue allen Heils - und Paradiesversprechungen.
Solange es irgendwie geht und wir noch auf der Sonnenseite stehen verdrängen wir die Erkenntnis, dass die Erde eben doch ein Jammertal ist.
Gerade heute wurde mir das wieder einmal nach einem Klinikbesuch bewusst.
Von was für abscheulichen Krankheiten die Menschen doch heimgesucht werden!
Und sind es nicht die Krankheiten, so plagen sich die Menschen eben mit gegenseitigen Schikanen und machen sich das Leben schwer.
Früher oder später trifft es fast Jeden.

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(Lukrez)

Jürgen Offline




Beiträge: 114

11.06.2016 07:36
#11 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Verglichen mit früheren Jahrhunderten, leben wir - zumindest in Europa - in paradiesischen Zuständen: Altersvorsorge, hoch entwickeltes Medizinalwesen, Sozialstaat, Technik, Konsum, usw. Die Lebensbedingungen waren früher um Längen belastender, mühsamer und ärmlicher. Diese Tatsache wird häufig ausgeblendet, was mich ziemlich ärgert. Auch jemand, der auf der sozialen Stufenleiter unten steht, hat immer noch das bessere Leben, als jemand in vergangenen Jahrhunderten. Ein Mensch in Mittelalter stellte sich das Paradies ziemlich genau so vor, wie wir heute leben: Eine menschenwürdige Wohnung, immer genug zu essen und vernünftige Arbeitsbedingungen. Mir erscheint es reichlich undankbar, wenn wir dies alles ausblenden und von einem Jammertal sprechen - es stimmt einfach nicht.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.06.2016 09:59
#12 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat von Jürgen im Beitrag #11
Verglichen mit früheren Jahrhunderten, leben wir - zumindest in Europa - in paradiesischen Zuständen: Altersvorsorge, hoch entwickeltes Medizinalwesen, Sozialstaat, Technik, Konsum, usw. Die Lebensbedingungen waren früher um Längen belastender, mühsamer und ärmlicher. Diese Tatsache wird häufig ausgeblendet, was mich ziemlich ärgert. Auch jemand, der auf der sozialen Stufenleiter unten steht, hat immer noch das bessere Leben, als jemand in vergangenen Jahrhunderten. Ein Mensch in Mittelalter stellte sich das Paradies ziemlich genau so vor, wie wir heute leben: Eine menschenwürdige Wohnung, immer genug zu essen und vernünftige Arbeitsbedingungen. Mir erscheint es reichlich undankbar, wenn wir dies alles ausblenden und von einem Jammertal sprechen - es stimmt einfach nicht.

Hallo Jürgen

Diese Aussage(fett) sollte man sich mal "durch den Kopf" gehen lassen. Gerade wenn das Thema "Gottesgedanke" ist.
Die Zeit - die wir nur als kurzen Augenblick warhnehmen - sollte man mit dem Fortbestand des Lebens betrachten.

Die meisten betrachten das Leben als "Jammertal" und erkennen nicht das sie selbst der "Auslöser" sind, durch das Streben nach "immer mehr Freiheit und Wohlstand".
Dieser Freiheitsgedanke, der "außer Kontrolle" geraten ist, wird und hat diesen Planeten mit der Flora und Fauna ausgenutzt.
Die Nutzung unserer Gedanken, welche ohne Reflektion auf Nützlichkeit beruht, sollte durch einen Gottgedanken und dem daraus entstehenden "Umgang mit dem Leben" dem Menschen aufzeigen, dass das Leben "wert-voll" ist.

Wir betrachten das Leben bis zum Tod und viele wollen in dieser Zeit "ausleben", selbst Gedanken. Dieser Schritt des Auslebens, also der Freiheitsgedanke, setzt sich über alles hinweg was uns die Natur nahe bringt.
Aber nicht jeder Gedanke sollte das Licht der Welt erblicken, denn einmal ausgesprochen ist er wie ein Lauffeuer.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.06.2016 21:15
#13 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Zitat
Die meisten betrachten das Leben als "Jammertal" und erkennen nicht das sie selbst der "Auslöser" sind, durch das Streben nach "immer mehr Freiheit und Wohlstand".


Aber genau dieses Streben hat uns doch erst die heutige relative Sicherheit und den Wohlstand gebracht!
Also ganz im Sinne Jürgens zu einer Welt mit größerem Spaßfaktor in der man das Jammertal eben gerne ausblendet und auch zumindest temporär ausblenden kann!
Wem es gut geht, der darf und soll das Jammertal auch gerne mal ausblenden.
Natürlich macht es keinen Sinn stets auf der Schlechtigkeit der Welt herumzureiten und man sollte auch gegebene Annehmlichkeiten des Lebens genießen.
Ein erfüllte Leben muss auch unbedingt Luxus erlauben!
Schon über Dinge nachzudenken, ein Buch lesen zu können und Hobbys abseits des Broterwerbs ausüben zu können, sind ja eigentlich purer Luxus und dieser macht das Leben erst angenehm.

Aber eines sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten:
Es ist keine Selbstverständlichkeit!
Das Gesetz von fressen und gefressen werden bleibt bestehen und für den Luxus des Einen zahlt ein Anderer.
Das Jammertal bleibt trotz allen Fortschritts weiter bestehen.

Zitat
Wir betrachten das Leben bis zum Tod und viele wollen in dieser Zeit "ausleben", selbst Gedanken. Dieser Schritt des Auslebens, also der Freiheitsgedanke, setzt sich über alles hinweg was uns die Natur nahe bringt.


Das Gegenteil ist richtig!
Wer sein wahres Leben im Jenseits erwartet braucht auf diese Erde ja keine Rücksicht mehr zu nehmen.
Gerade der Monotheismus hat doch die grenzenlose Ausbeutung der Natur erst befördert!
Macht Euch die Erde untertan ist DAS Schlagwort des Monotheismus.
In der Vielgötterei strebte der Mensch noch nach der Einheit mit der Natur und hat sich bei den Naturgöttern für jeden Segen bedankt.

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De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
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(Lukrez)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.06.2016 22:39
#14 RE: Der "Gottesgedanke" antworten

Hallo Lukrez

die "Art der Betrachtung" des Lebens ist uns abhanden gekommen.
Du kannst im höchsten Luxus schwelgen und wirst trotzdessen etwas zum jammern finden. Der Mensch wird sich nicht mit dem zufrieden geben, was er hat.

Aber ich sprach den "Auslöser" an und dieser Auslöser ist das Streben nach Wohlstand, der den Schwanz des Jammers hinterhzieht.
Auf welchem Rücken trägst du den Luxus in dein Leben? Man muss natürlich relativieren, was man als Luxus betrachtet und mit welchen man sich selber zufrieden gibt.

Zitat von Lukrez im Beitrag #13

Zitat
Wir betrachten das Leben bis zum Tod und viele wollen in dieser Zeit "ausleben", selbst Gedanken. Dieser Schritt des Auslebens, also der Freiheitsgedanke, setzt sich über alles hinweg was uns die Natur nahe bringt.

Das Gegenteil ist richtig!
Wer sein wahres Leben im Jenseits erwartet braucht auf diese Erde ja keine Rücksicht mehr zu nehmen.
Gerade der Monotheismus hat doch die grenzenlose Ausbeutung der Natur erst befördert!
Macht Euch die Erde untertan ist DAS Schlagwort des Monotheismus.
In der Vielgötterei strebte der Mensch noch nach der Einheit mit der Natur und hat sich bei den Naturgöttern für jeden Segen bedankt.


Du sagst, das das Gegenteil meiner Aussage richtig sei.
Mit meiner Aussage sage ich, das der Gedanke des Menschen, den er ausleben will, sich über die Gedanken anderer hinwegsetzt - selbst über die Natur.
Diese herausgenommene Freiheit bestätigt deine Annahme(fett oben).
Aber...wer sich von einem "GEDANKEN leiten lässt", dessen wahrer Natur nicht erahnt oder bewiesen werden kann, setzt sich über alles hinweg - selbst über die Natur.
In beiden Aussagen kannst du den Glauben, also die Religiosität, und den Nicht-Glauben, z.B. den Atheismus, definieren.

Die Natur nun aber - als Einheit betrachtet - lässt sich von keinem Gedanken "leiten", egal ob man sich bei dieser bedankt oder nicht. Der Mensch ändert nichts daran, wenn er sich für eine gute Ernte bedankt.
Hier zählt dann der Gedanke als Einheit "mit der Natur", nicht aber dessen Wirkung auf die Natur.

Solch eine Gedankenstruktur "kann" zu einem besseren Leben führen, als das es wir jetzt kennen. Natürlich unter der Voraussetzung, das die Führung, die Herrschaft über das Volk, von Menschen getan wird, die die Psychologie dahinter verstehen und nicht ausnutzen, sondern sie "gezielt" einsetzen.

Freiheit, so wie wir sie heute kennen, ist Dreck unter den Fingernägeln eines Bauern.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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