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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 51 Antworten
und wurde 1.894 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

11.06.2016 23:58
#26 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24

Wenn du jemandem bezüglich "übernatürlich" Unwissenheit vorwirfst, musst du selber in Sachen "Übernatürlich" wissend sein. Und das ist ganz sicher nicht der Fall. Glaube hat nichts mit Wissen zu tun!

Und du denkst das dein Glaube Wissen bedeutet, nur weil er "logisch" abzuleiten ist?
Du scheinst dir also ganz sicher zu sein, das du mich einordnen und so "mein Wissen" als Glaube entarnen kannst?
Dein Wissen über das Übernatürliche, das ich als Natürlich bezeichne, kannst du doch gar nicht einordnen, da du es von vornherein ausschließt. Du kannst es ja noch nichteinmal benennen, sondern wirfst es gleich in die Schublade der Hirngespinste und Glaubensgestalten - versuch doch hierbei mal logisch abzuleiten!!

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Es gibt keine selbstbestimmte Genesis.

Natürlich, und zwar die, welche sich der Mensch selbst-bestimmt - egal mit welcher Weltanschuung oder welchem Weltbild

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Jetzt mach mal langsam, SOL demiurg. Es gibt keinen "Urpunkt" der Zivilisation. Die Erde ist eine Kugel und das was wir über die Geschichte der Menschheit wissen, bevor die ersten Schriften entstanden sind, ist alles noch eine ziemlich spekulative und wage Rekonstruktion anhand von Steinen und Lehmkeramik.

Urpunkt ist vielleicht ein wenig zu genau geschrieben und hier würde eine Erklärung dahingend den Rahmen sprengen.
Kurz gesagt meinte ich den geschichtlichen Punkt, oder die Zeitspanne, in der eine Kultur entstand, die die oben angesprochene Symbolik erkannte.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Ich bin mir sicher, dass mein körperliches ich in den Genen meiner Nachkommen weiter leben wird, dass mein geistiges ICH - ebenso durch meine Nachkommen - in den kollektiven Informationsfluss der an die kommenden Generationen weitergereicht wird, auf die eine oder andere Art noch eine Weile überleben wird.

Was will ich mehr.. Der Gott der anderen kann mich mal..

Interessant. Du sagst das du ein "geistiges Ich" hast.
Solch ein Gedankengang setzt etwas "Übernatürliches" voraus.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

12.06.2016 08:59
#27  Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg
Gisbert, der Mensch "erschuf" die Religion. Die Vorgeschichte des Menschen ist ein Teil der Geschichte des Menschen. Die Religion ist ein Teil des Menschen.

Du bist verwirrt! Ich rede von der Genesis der Religionen und nicht von der Genesis der Menschheit im allgemeinen! Darum adaptiere ich auch nichts aus der biblischen Schöpfungsgeschichte! Spielst du mit mir das Verwirrspiel? So wie du mit mir redest, reden Fünfjährige, um die Großen zu ärgern!

Zitat
Lies Texte richtig!
Ich sagte, das dein Aufsatz übersät ist mit "der abrahamitischen Glaubensstruktur", nicht das deine Glaubensstruktur abrahamitisch ist. Wenn das deine logischen Ableitungen sind, würde ich dir raten deine Ableitungen zu überdenken.

Nee, sind sie nicht. DU liest falsch und interpretierst wirr.

Zitat
Die Geschichte aber, durch Aufzeichnungen z.B. durch die Bibel, setzt du als Interpretationsgrund voraus.

Nein. Ich setze denn logischen Memschenverstand unserer Altvorderen aus der tiefsten Urgeschichte (Vorgeschichte) voraus! Nichts anderes! Und nichts anderes brauchte ich, um auf die Religionsgenese zu kommen! Natürlich ohne empirischen Geschichtsbeleg. Aber die Ableitung ist doch betörend stichhaltig, oder nicht? Nein, für dich nicht...

Zitat
Dann die Frage, woher diese Symbolik kam. Hier setzt du mit der Frage des : "Woher kommen wir? Wer produziert uns?" an. Wie du bemerken kannst, ist diese Frage "zu spät" und "falsch" gesetzt.

Nee, bemerke ich nicht. Welche "Symbolik" meinst du, wenn sie nicht der Mensch selber setzt und interpretiert? Was kann denn früher gewsesen sein als die Frage: "Und woher kommen - wir?" Früher war die eigene Produktionserfahrung. Und welche "Symbolik" war früher? Und wichtiger als die Erfahung?

Ich freue mich auf den Tag, an dem du so schreiben wirst, dass man dich versteht... Rede Klartext. Sonst muss der Leser (ich) davon ausgehen, dass du gar keine klaren Gedanken in dir hast... Oder liegt's an deiner schlechten Rhetorik? Nein. Oder an meiner Begriffsstutzigkeit? Aaaah, das ist der Grund, nicht?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.06.2016 14:45
#28 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #27
Du bist verwirrt! Ich rede von der Genesis der Religionen und nicht von der Genesis der Menschheit im allgemeinen! Darum adaptiere ich auch nichts aus der biblischen Schöpfungsgeschichte! Spielst du mit mir das Verwirrspiel? So wie du mit mir redest, reden Fünfjährige, um die Großen zu ärgern!

Du bist doch gebildet, oder nicht?
Du solltest doch erkennen können, das Religion(en) von Menschen gemachtes Gedankengut sind. Der Mensch schuf durch sein "hineindenken" das menschliche Weltbild und richtete es nach seinen Ansichten aus, die einer ständigen Veränderung unterliegen.
Der Mensch "schrieb auf" was er meinte in den Zusammenhängen der Natur und den Sinnerfahrungen zu finden.

ZUSAMMENHÄNGE sind der Schlüssel und nicht Teilabschnitte in der Geschichte des Menschen oder deren Glaubensgedanken(Religionen)

Dein ganzer Text unter dem oben aufgeführten Link zu deinem Aufsatz, ist durchzogen mit abrahamitischen, monotheistischen und die daraus entstandenen Glaubenstrukturen der heutigen Zeit. Selbst weitere Abschnitte zu deinen Ausführungen.
Der Nagel, an dem du dein (Welt)Bild aufhängst, wurde vor langer Zeit in die Geschichte des Menschen hineingeschlagen. Du adaptierst nicht, habe ich auch nicht geschrieben, du arbeitest diese Texte ja nicht um, aber du arbeitest sie in dein Gedankengut ein, womit du aber nur ein Teil daraus erklären kannst.
Wenn du willst, verlinke ich sämtliche Textinhalte hier ins Forum, die aufzeigen können, das du durch den zumindest christlichen Glaubensgedanken geprägt bist. Aber das sollte jedem Interessierten selbst möglich sein, wenn er deine Texte liest.

Zitat von Gysi im Beitrag #27
Nein. Ich setze denn logischen Memschenverstand unserer Altvorderen aus der tiefsten Urgeschichte (Vorgeschichte) voraus! Nichts anderes! Und nichts anderes brauchte ich, um auf die Religionsgenese zu kommen! Natürlich ohne empirischen Geschichtsbeleg. Aber die Ableitung ist doch betörend stichhaltig, oder nicht? Nein, für dich nicht...

Was für eine egoistische und verzerrende Aussage, die selbst Widersprüche beinhaltet.
Ich zitiere dich kurz:
Zitat von Gysi im Beitrag #21

Zitat von SOL demiurg
Was heißt denn hier "kann ich nicht"?
Natürlich kannst du das und solltest dies auch tun wenn du "den Ursprung" erklären willst.
Was in der VORgeschichte ist, kann ich nicht zu einer für uns erkennbaren GESCHICHTE machen!


Wie kannst du behaupten, das du den logischen Menschenverstand aus der tiefsten Urgeschichte voraussetzt und gleichzeitig schreiben, das du nicht in der Lage bist diese Urgeschichte einer Ableitung zu unterziehen, die in unsere heitige Geschichte reicht?
Du bist ein Schmock Gisbert, ein Mensch der zu seinen Gunsten redet.

Zitat von Gysi im Beitrag #27
Nee, bemerke ich nicht. Welche "Symbolik" meinst du, wenn sie nicht der Mensch selber setzt und interpretiert? Was kann denn früher gewsesen sein als die Frage: "Und woher kommen - wir?" Früher war die eigene Produktionserfahrung. Und welche "Symbolik" war früher? Und wichtiger als die Erfahung?

Früher war die Produktionserfahrung...bla bla bla...das ist ein Modelldenken, welches nicht in der Lage ist die Gedankenwelt der Menschen zu erklären, aus denen dann die Religionen entstanden sind.

Lies meinen Text nochmal, in diesem sind deine Fragen erläutert. Ich helfe ein wenig:
Frage Gysi: Welche "Symbolik" meinst du, wenn sie nicht der Mensch selber setzt und interpretiert?
Antwort: Als Anreiz - Naturphänomene

Frage Gysi: Was kann denn früher gewsesen sein als die Frage: "Und woher kommen - wir?"
Antwort: Auch hier - Naturphänomene, mit dessen Umgang der "Vorzeitmensch" konfrontiert wurde, sich aber Fragen nach einem Gott nicht stellte. Für ihn war es ein natürliches Phänomen. Er fand sich Zugehörig in seiner Umwelt und zu ihr.

Deine Sinnfrage nach dem WOHER, wurde erst später gestellt

Frage Gysi: Und welche "Symbolik" war früher? Und wichtiger als die Erfahung?
Antwort: Es sind Sinnfragen, die den Verstand auf höhere Stufen katapultieren lässt und die gedanklichen Ideen anregt - sowie die Suche nach dem Grunde - und gleichzeitig die Symbolik einfängt und sie "umdeutet" aber in ihrer Struktur erhält (Kern)


Hier aber, bei deiner Frage, kippt selbst die (Be)Deutung der Symbolik. Denn ab einem bestimmten Zeitraum wurde diese nicht mehr nur zum Verarbeiten der Gedanken(Träume) verwendet, sondern der Umgang mit dieser.
Anscheinend erkannte man, das ein "MALER" (Schreiber), der Symbole aufzeichnen, also "einfangen" und sie sichtbar darbringen kann, eine besondere Begabung zu haben scheint.
Und es wurde erkannt, das die aufgezeichnete "Symbolik" eine besondere Aufmerksamkeit erregte.
Naturbewanderte Völker gehen mit Schrift oder Symbolik völlig anders um als wir heutigen Menschen.

Es versteckt sich eine Psychologie dahinter, die durch jahrtausendelanger Erfahrung ausgefeilt wurde um (über) ein Volk zu "(be)herrschen".
Um ein Volk zu führen, bedarf es einer Macht, die nicht zu eigenen Zwecken der Bereicherung dient, sondern zum Wohle Aller und Allem.

Unter deinem Gesichtspunkt, der ohne einen Gott betrachtet wird, möchte ich folgendes aufführen. Es ist ein klitzekleiner Teilauschnitt einer gedanklichen Überlegung, die sogar heute Bestätigung findet.

Aus der altägyptischen Kultur ist uns ein Symbol bekannt, welches ein Auge zeigt. Das sogenannte Auge des Horus oder Udjat-Auge. Dieses Auge, wie so üblich bei den Alt-Ägyptern, hatte mehrere Sinnbedeutungen.
Eine davon geht in die Psychologie.
Dieses Auge war überall zu finden, auf Stelen, auf Wänden, auf Vasen, sogar auf und als Amulett, sodass der "Schutzgeist des Auges" um einen war.

Aus der heutigen Psychologie geht hervor, das wenn man ein Bild eines Auges um sich hat, die Handlung eines Menschen "gewissenhafter" ist, da er sich "beobachtet" fühlt. Ohne Auge fühlt man sich nicht beobachtet und handelt auch dementsprechend anders.
Diesen "Trick" nutzen die alten Priester und Herrscher, um das eigene Volk einer "Selbstbeobachtung" zu unterziehen um sich somit besser ins Alltagleben einzubinden. Jeder war zu dieser Zeit angehalten, sich nach "Maát" zu verhalten, also der gerechten Harmonie in der der Ägypter zu leben "pflegte".

Durch solch eine gedankliche Überlegung, führt sich das Volk selbst und bringt sich gleichzeitig ein. Aus unserer heutigen Sichtweise wird zwar "die Freiheit" unterdrückt, aber der Ägypter lebte eine andere Freiheit. Nicht umsonst konnte er "wundersame" Dinge erschaffen, die dem heutigen Verständnis "verborgen" bleiben.

Deine Abhandlung und Ansichten der "Religion" ist ein Abklatsch einer Unverstandenheit, welche Einwanderer in Ägypten beim auswandern mitnahmen und sie "um-interpretierten" und dann "ausnutzen".

Begriffstutzigkeit kann ich dir nicht vorwerfen - aber den Willen "nicht-wissen-zu-wollen" schon. Du bist ge- und befangen vom europäisch-christlichen Glaubensbild und dem heutigen Wissenschaftsdrang, Wohlstands- wie Freiheitsgedanken und entfremdeten Humanismus, welch aller Grund von der ägyptischen Kultur ausging.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

12.06.2016 15:37
#29 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Gysi....

Nein. Ich setze denn logischen Memschenverstand unserer Altvorderen aus der tiefsten Urgeschichte (Vorgeschichte) voraus! Nichts anderes! Und nichts anderes brauchte ich, um auf die Religionsgenese zu kommen! Natürlich ohne empirischen Geschichtsbeleg. Aber die Ableitung ist doch betörend stichhaltig, oder nicht? Nein, für dich nicht...

Du kannst den logischen Menschenverstand der Altvorderen nicht an Deinem Weltbild fest machen.
Die Welt der Altvorderen war eine zutiefst magische Welt die Du bestenfalls als simplen Aberglauben sehen kannst,
die aber in jenen Zeiten gelebte Wirklichkeit war. Keine Jagd ohne Jagdzauber, die die Geister der Tiere versöhnen sollte,
alle Bäume hatten eine Deva, den lebendigen Baumgeist, die gesamte Natur war geistbeseelt und dazwischen werkelten auch noch
die Geister der Ahnen, und das alles wurde nicht als Glaube gesehen sondern war vollkommen wirklich.

Es ist für uns überhaupt nicht möglich in die Welt jener Zeit einzusteigen und sie zu begreifen.
Ich las mal ein interessantes Buch in dem ein russischer Forscher einem sibirischen Schamanen die moderne Welt
erklären wollte und von diesem nur ausgelacht und als armer Dummkopf bezeichnet wurde.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

12.06.2016 16:33
#30  Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Reisender
Du kannst den logischen Menschenverstand der Altvorderen nicht an Deinem Weltbild fest machen.

Ich mache mein Weltbild an einem logischen Menschenverstand auch unserer Altvorderen fest. Also umgekehrt.

Zitat
Die Welt der Altvorderen war eine zutiefst magische Welt die Du bestenfalls als simplen Aberglauben sehen kannst,

Das eine schließt das andere eben nicht aus: Der unwissende, aber um Wissen begehrende Mensch MUSSTE so denken, wie er dann ja auch seine Weltbilder, Aberglauben, Götter, Märchen und Mythen entwarf.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

12.06.2016 16:41
#31 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #30

Zitat von Reisender
Du kannst den logischen Menschenverstand der Altvorderen nicht an Deinem Weltbild fest machen.
Ich mache mein Weltbild an einem logischen Menschenverstand auch unserer Altvorderen fest. Also umgekehrt.

Zitat
Die Welt der Altvorderen war eine zutiefst magische Welt die Du bestenfalls als simplen Aberglauben sehen kannst,

Das eine schließt das andere eben nicht aus: Der unwissende, aber um Wissen begehrende Mensch MUSSTE so denken, wie er dann ja auch seine Weltbilder, Aberglauben, Götter, Märchen und Mythen entwarf.


Reisender Offline



Beiträge: 4.058

12.06.2016 16:45
#32 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Reisender im Beitrag #31
Zitat von Gysi im Beitrag #30

Zitat von Reisender
Du kannst den logischen Menschenverstand der Altvorderen nicht an Deinem Weltbild fest machen.
Ich mache mein Weltbild an einem logischen Menschenverstand auch unserer Altvorderen fest. Also umgekehrt.

Zitat
Die Welt der Altvorderen war eine zutiefst magische Welt die Du bestenfalls als simplen Aberglauben sehen kannst,
Das eine schließt das andere eben nicht aus: Der unwissende, aber um Wissen begehrende Mensch MUSSTE so denken, wie er dann ja auch seine Weltbilder, Aberglauben, Götter, Märchen und Mythen entwarf.




Aber Du kannst Dich nicht mal auf das Weltbild von SOL einlassen, obwohl er Dein Zeitgenosse ist, Du verstehst ihn überhaupt nicht,
wie Du mehrfach gesagt hast. Du wirst immer nur das verstehen, was zu Deinem Weltbild passt.
Dein Weltbild ist atheistisch-materialistisch und das von SOL mystisch-religiös, da gibt es keinen Konsens.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.174

12.06.2016 16:53
#33 Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg
Dein ganzer Text unter dem oben aufgeführten Link zu deinem Aufsatz, ist durchzogen mit abrahamitischen, monotheistischen und die daraus entstandenen Glaubenstrukturen der heutigen Zeit. Selbst weitere Abschnitte zu deinen Ausführungen.

Die "abrahimitischen Ausführungen" sind Teil des herrschenden Glaubens, dem ich meine Thesen ENTGEGENSETZE! Ich hänge sie nicht an den Religionen auf!

Zitat
Wie kannst du behaupten, das du den logischen Menschenverstand aus der tiefsten Urgeschichte voraussetzt und gleichzeitig schreiben, das du nicht in der Lage bist diese Urgeschichte einer Ableitung zu unterziehen, die in unsere heitige Geschichte reicht?

Du schmeißt mal wieder alles durcheinander, mir reicht es so langsam! "... die Urgeschichte einer Ableitung zu unterziehen, die bis in die heutige Geschichte reicht?" Was ist das für ein verknoteter Quatsch? Was soll ich damit anfangen? Ich setze die Fähigkeit zu logischem Denken bei den ersten Menschen wie bei den heutigen voraus.

Zitat
Früher war die Produktionserfahrung...bla bla bla...

Ja, nix "blabla"! Deine "Symboliken" - die sind "blabla!"

Zitat
Antwort: Als Anreiz - Naturphänomene

Ja. Und? Dazu steht bei mir was unter dem Kapitel "Naturgötter", die polytheistischen Religionen. Das alles zerstört aber meinen Kernsatz nicht, den die ersten Meenschen gestellt haben mussten: "Und wer erschuf uns?" Diesen Satz haben alle Urmenschen gestellt, egal, wo sie leben. Und das erklärt auch, warum sich überall und unabhängig voneinander Religionen bildeten!

Wenn du lauter mit mit diskutieren willst, müsstest du wenigstens einräumen, dass meine Theorie möglich ist. Wenigstens! Aber du bist kein "Redner", Schöpfer der Sonne, du bist ein ZER-Redner! Und ich werde dir ab jetzt auf Beiträgen mit dem Niveau, mit dem Durcheinander und den Geistesverknotungen, Zerfransungen, willkürlichen Verdrehungen nicht mehr antworten! Das ist doch kein "Dialog", das ist nicht mal ein Verbalkrieg! Wer mit Platzpatronen schießt, spielt Krieg - und sonst nichts.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.06.2016 18:35
#34 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Hallo Reisender
warum entschuldigst du dich? Das was du eingeworfen hast ist verständlicher und nachvollziehbarer als Gysi sein "festgefahrener" (freier) Wille, sich über alles zu heben was andersdenkend ist.

Zitat von Gysi im Beitrag #33

Zitat von SOL demiurg
Dein ganzer Text unter dem oben aufgeführten Link zu deinem Aufsatz, ist durchzogen mit abrahamitischen, monotheistischen und die daraus entstandenen Glaubenstrukturen der heutigen Zeit. Selbst weitere Abschnitte zu deinen Ausführungen.
Die "abrahimitischen Ausführungen" sind Teil des herrschenden Glaubens, dem ich meine Thesen ENTGEGENSETZE! Ich hänge sie nicht an den Religionen auf!


Du setzt hier nichts entgegen!
Du nimmst an, das der heutige Religionsglaube dem eines Vorzeitmenschen gleichen "musste", was zumindest die Sinnfragen betrifft.
Du stocherst und meckerst auf dieses System herum und bist "nicht gewillt" auch nur einen Hauch der Geschichte zurück zu verfolgen, um deine "Annahmen" einer Bestätigung zu unterziehen.
Du gehst davon aus - das es so sein musste, so sein muss - und lässt nicht einmal den Gedanken zu das es anders gewesen sein kann und war.

Zitat von Gysi im Beitrag #33
Du schmeißt mal wieder alles durcheinander, mir reicht es so langsam! "... die Urgeschichte einer Ableitung zu unterziehen, die bis in die heutige Geschichte reicht?" Was ist das für ein verknoteter Quatsch? Was soll ich damit anfangen? Ich setze die Fähigkeit zu logischem Denken bei den ersten Menschen wie bei den heutigen voraus.[quote]
Lächerlich!!
Zitat Gysi:Ich setze den logischen Memschenverstand unserer Altvorderen aus der tiefsten Urgeschichte (Vorgeschichte) voraus!
Zitat Gysi: Was in der VORgeschichte ist, kann ich nicht zu einer für uns erkennbaren GESCHICHTE machen!
Merkst du nicht das du dich verrennst?
Du versuchst eine logische Ableitung - die logisches Denken voraussetzt - in die Vorgeschichte zu katapultieren, bei der du sagst, das diese Vorzeitmenschen das logische Denken aber noch nicht kannten(bezugnehmend auf deinen Ausführungen) und du selbst keine "erkennbare" Geschichte daraus ziehen kannst.

[quote="Gysi"|p3201633]Ja, nix "blabla"! Deine "Symboliken" - die sind "blabla!" Dazu steht bei mir was unter dem Kapitel "Naturgötter", die polytheistischen Religionen. Das alles zerstört aber meinen Kernsatz nicht, den die ersten Menschen gestellt haben mussten: "Und wer erschuf uns?" Diesen Satz haben alle Urmenschen gestellt, egal, wo sie leben. Und das erklärt auch, warum sich überall und unabhängig voneinander Religionen bildeten!

Denkst du nicht, das diese Aussagen(fett) ein "wenig" - hier finde ich noch nicht mal Worte für - auf jeden Fall sollen deine Annahmen "DIE" Erklärung zur Aufklärung der Religionsgeschichte sein. Naja.
Wenn du verstehen wollen würdest, was ich mit Symbolik meine, würdest du ein anderes Feld der Unterhaltung betreten können
Zitat von Gysi im Beitrag #33
Wenn du lauter mit mir diskutieren willst, müsstest du wenigstens einräumen, dass meine Theorie möglich ist. Wenigstens!

Viele Theorien sind möglich, aber es gibt nur eine Wahrheit. Und deine ist es nicht!
Ein paar deiner Ansätze sind gut, aber nicht hinreichend genug ausgearbeitet. Dir fehlt einfach der historische Rückblick - eine logische Ableitung aus eigenen Gedanken reicht hier nicht aus.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.224

12.06.2016 21:20
#35 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #26
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24

Wenn du jemandem bezüglich "übernatürlich" Unwissenheit vorwirfst, musst du selber in Sachen "Übernatürlich" wissend sein. Und das ist ganz sicher nicht der Fall. Glaube hat nichts mit Wissen zu tun!

Und du denkst das dein Glaube Wissen bedeutet, nur weil er "logisch" abzuleiten ist?
Ich habe keinen Glauben! Du verwechselst da was.
Glauben heißt heißt jemandem oder einer Sache Vertrauen zu schenken. Glaube hingegen, ist ein Wahn. Und kein Wahn hat etwas mit Logik zu tun.



Zitat von SOL demiurg im Beitrag RE: Warum Raumfahrt ?

Du scheinst dir also ganz sicher zu sein, das du mich einordnen und so "mein Wissen" als Glaube entarnen kannst?
Eher als einen ziemlich abgedrehten Wahn. Und so wie ich es bis jetzt hoffentlich logisch richtig nachvollziehen kann, sind da auch noch @Gysi, @Blackysmart, @Athon, @Lukrez... die das genauso sehen..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag RE: Warum Raumfahrt ?

Dein Wissen über das Übernatürliche, das ich als Natürlich bezeichne, kannst du doch gar nicht einordnen, da du es von vornherein ausschließt. [/qute] Oh doch, so einfach ist das mit mir nicht!! Ich kann das sogar ziemlich klar und scharf abgegrenzt einordden.. Mein Wissen über alles Übernatürliche, welches du als das Natürliche bezeichnest, ist ziemlich fundiert und sogar mit ein paar Semestern Psychologie als Studien-Nebenfach - gut unterlegt. Kurz um, ist (alles) Übernatürliche die seelische Spiegelprojektion einer besonderen Art menschlicher Kompensations-Egozentrik, welche (heutzutage) fast immer solchen Leuten zu eigen ist, die psychisch besonders labil sind. (Wofür die Gründe und Ursachen natürlich verschieden und unterschiedlich sein mögen)
Das Gehirn dieser Menschen setzt durch übernatürliche Wahnvorstellungen übermäßig viel Glückshormone (Endorphine) frei, wodurch ihr eigentliches Problem nicht
wirklich gelöst wird, sondern nur überspielt und zeitweilig betäubt. Deswegen ist Gott auch immer ein besonders hilfsames "Placebo" (Globulum) für Menschen, die an besonders schicksalhaften Erkrankungen leiden..


Zitat von SOL demiurg im Beitrag RE: Warum Raumfahrt ?

Du kannst es ja noch nichteinmal benennen, sondern wirfst es gleich in die Schublade der Hirngespinste und Glaubensgestalten - versuch doch hierbei mal logisch abzuleiten!!
Wie du siehst, bin ich gar nicht ganz so dumm, wie du GLAUBST!


Zitat von SOL demiurg im Beitrag RE: Warum Raumfahrt ?

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Es gibt keine selbstbestimmte Genesis.

Natürlich, und zwar die, welche sich der Mensch selbst-bestimmt - egal mit welcher Weltanschuung oder welchem Weltbild.
Selbstverständlich kann der Mensch über sich selbst bestimmen. Muss er sogar. Aber mit einer Genesis hat das nichts zu tun. Wir sind zwangsläufige Opportunisten (Wölfe/Hunde)). Geht gar nicht anderes.
Deswegen müssen wir immer auch ständig um unsere Freiheit kämpfen, mit der wir über unser eigens Leben bestimmen. Alle wollen immer nur unser Bestes.. aber so einfach kriegen sie das nicht! Und wenn, dann wenigstens zu einem annehmbaren Preis.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag RE: Warum Raumfahrt ?

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Jetzt mach mal langsam, SOL demiurg. Es gibt keinen "Urpunkt" der Zivilisation. Die Erde ist eine Kugel und das was wir über die Geschichte der Menschheit wissen, bevor die ersten Schriften entstanden sind, ist alles noch eine ziemlich spekulative und wage Rekonstruktion anhand von Steinen und Lehmkeramik.

Urpunkt ist vielleicht ein wenig zu genau geschrieben und hier würde eine Erklärung dahingend den Rahmen sprengen.
Kurz gesagt meinte ich den geschichtlichen Punkt, oder die Zeitspanne, in der eine Kultur entstand, die die oben angesprochene Symbolik erkannte.

Wenn schon dennschon! Gott ist ein Placebo (Endorphinausschüttung durch Selbsttäuschung) und in der Urzeit war das Leben der Menschen ziemlich kurz, gefährlich und das Sterben meist sehr schmerzhaft.. In der heutigen Zeit ist Gott und der Glaube eine alternative Suchtdroge (Endorphinausschüttung durch Selbsttäuschung) http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Drogen.shtml
Weswegen zu viel Meditation und Transzendenz das Gehirn schädigt. (Religiöser Dachschaden)

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Drogen.shtml
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #24
Ich bin mir sicher, dass mein körperliches ich in den Genen meiner Nachkommen weiter leben wird, dass mein geistiges ICH - ebenso durch meine Nachkommen - in den kollektiven Informationsfluss der an die kommenden Generationen weitergereicht wird, auf die eine oder andere Art noch eine Weile überleben wird.

Was will ich mehr.. Der Gott der anderen kann mich mal..

Interessant. Du sagst das du ein "geistiges Ich" hast.
Solch ein Gedankengang setzt etwas "Übernatürliches" voraus.
Dafür würde ich dich jetzt gerne als begriffsstutzigen Voll******* klassifizieren, aber die Forumsleitung würde mir das sehr übel nehmen.

Geist ist Informationsfluss.. Der Geist als Inhalt eines Gespräches, z.B. - Geist findet nicht direkt im Menschen selbst statt, sondern nur als kognitiver Verarbeitungsprozess den wir Bewusstsein nennen.. Übernatürlich ist daran gar nichts.

Ein Kochbuch/Rezept ist übrigens auch Geist...

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

12.06.2016 23:32
#36 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Ich möchte das vorhergehende Gespräch mal außen vor lassen. Wir finden dahingehend keine Einigung, sondern würden uns immer mehr in Vorwürfen hineinverstricken.

Reisender hat es schon gut erfasst mit seiner Aussage: Aber Du kannst Dich nicht mal auf das Weltbild von SOL einlassen, obwohl er Dein Zeitgenosse ist, Du verstehst ihn überhaupt nicht,
Du wirst immer nur das verstehen, was zu Deinem Weltbild passt.
Dein Weltbild ist atheistisch-materialistisch und das von SOL mystisch-religiös, da gibt es keinen Konsens.


Diese fehlende Auffassung, wo ich schon mehrmals darauf hinwies, wird in diesen Rahmen nicht stattfinden können.

Das Problem, wenn man dies als Problem betrachtet, bei gebildeten Menschen ist, das sie sich gebildet fühlen. Sie sind "überzeugt" wurden, so wie du sagst das du ein "überzeugter" Atheist bist.
Dieses "FACH-WISSEN" kann man in der heutigen Zeit nicht widerlegen und jeder Versuch dahingehend endet in Willkür oder in harschen Auseinandersetzungen.

Die "Überzeugungskraft" wissenschaftlicher Ausarbeitungen ist sehr stark und ein "schwacher Geist" unterliegt dieser ab einem bestimmten Zeitpunkt.
Wenn ich nicht "bestimmte Dinge wüßte", die mir erlauben (m)einen festen Standpunkt zu vertreten und beizubehalten, so hätte diese Überzeugungskraft auch mich überzeugen können.

Ein Zitat von Sokrates:
Ich glaube allerdings, dass Menschen besser und wertvoller werden können, als sie es von Natur aus sind, wenn sie im Reden Ehrgeiz entwickeln und danach streben würden, Überzeugungskraft bei ihren Zuhörern zu erreichen und außerdem ihren Vorteil wollten, und zwar nicht den, der von Unverständigen dafür gehalten wird, sondern den, der wirklich diese Bedeutung hat.

Ein Zitat von Immanuel Kant:
Wenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelangt sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst: Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.

Ein Zitat von Albert Einstein:
Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.224

13.06.2016 20:53
#37 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Du wirst immer nur das verstehen, was zu Deinem Weltbild passt.
Dein Weltbild ist atheistisch-materialistisch und das von SOL mystisch-religiös, da gibt es keinen Konsens.[/i][quote]

Das ist absoluter Blödsinn! Atheisten sind genauso Menschen mit Gefühlen und Empfindungen wie alle anderen auch. Ein Weltbild, das rein materialistisch-atheistisch ist, gibt es nur im Hirn von Idioten, die meinen und glauben, dass das ihrige etwas Einzigartiges und übernatürlich besonderes, aber vor allem etwas Besseres ist.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Diese fehlende Auffassung, wo ich schon mehrmals darauf hinwies, wird in diesen Rahmen nicht stattfinden können.
Auch das liegt nicht an mir oder am Atheismus, sondern an Deinem fehlenden Realitätssinn und vor allem an deiner Unfähigkeit, DICH klar und unzweideutig auszudrücken.
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Das Problem, wenn man dies als Problem betrachtet, bei gebildeten Menschen ist, das sie sich gebildet fühlen. Sie sind "überzeugt" wurden, so wie du sagst das du ein "überzeugter" Atheist bist.
Schon in diesem Satz steckt mehr Unsinn und Dummheit, als man als normal denkender Mensch gerade noch ertragen kann.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Dieses "FACH-WISSEN" kann man in der heutigen Zeit nicht widerlegen und jeder Versuch dahingehend endet in Willkür oder in harschen Auseinandersetzungen.


Welches Fachwissen? Wenn du nicht mal im Stande bist dich so auszudrücken, dass Deine Gegenüber nicht ständig damit überfordert werden, was du "jetzt" wieder in welchem Zusammenhang meinst oder vielleicht gerade meinen könntest" und DICH dann auch noch als Lehrmeister einer höheren Benehmenskultur aufspielen willst, dann hast du ein paar grundlegende Regeln der Kommunikation noch nicht verstanden.

"Foren", egal in jedweder Form, sind Kampfarenen der Konversation. Konversation im Sinne gegensätzlicher Meinungen, gegensätzlicher Überzeugungen und.. auch gegensätzlicher Weltanschauungen.

Wer in einem solchen Forum eine solche Überzeugungen vertritt, wie: Atheisten würden eine nur minderwertig-materialistische Weltanschauung vertreten, weil Gottlosigkeit keine Gefühle, kein Empfinden und kein immaterelles Werteverständnis zulasse, der darf sich dann nicht wundern, wenn Atheisten auf den Glauben an das Übernatürliche nicht gut zu sprechen sind. Da ja dieser Glaube an das Übernatürliche der Grund für all diese schwachsinnigen Vorurteile ist, mit Atheisten seit Jahrtausende, als unwissende minderwertige "Un-Menschen" gehandelt werden.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Die "Überzeugungskraft" wissenschaftlicher Ausarbeitungen ist sehr stark und ein "schwacher Geist" unterliegt dieser ab einem bestimmten Zeitpunkt.

Ja, du selbst bist der unterlegene Verlierer!


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Wenn ich nicht "bestimmte Dinge wüßte", die mir erlauben (m)einen festen Standpunkt zu vertreten und beizubehalten, so hätte diese Überzeugungskraft auch mich überzeugen können.
Du weist gar nichts und du lebst nur in deiner eigenen Wirklichkeit.

Ein Zitat von Sokrates:
Ich glaube allerdings, dass Menschen besser und wertvoller werden können, als sie es von Natur aus sind, wenn sie im Reden Ehrgeiz entwickeln und danach streben würden, Überzeugungskraft bei ihren Zuhörern zu erreichen und außerdem ihren Vorteil wollten, und zwar nicht den, der von Unverständigen dafür gehalten wird, sondern den, der wirklich diese Bedeutung hat.


Du selbst aber redest ständig in mehrdeutigen und vieldeutigen Sinnzusammenhängen die von den Zuhörern erst so gedeutet werden müssen, wie sie für dich selbst eine Sinn ergeben. Damit wirst du deine Zuhörer nie erreichen.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Ein Zitat von Immanuel Kant:
Wenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelangt sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst: Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.
Kant war selbst kein Wissenschaftler. Seit Kant hat sich der wissenchaftliche Horizont um viele Milliarden Lichtjahre erweitert. Also kann das, was Kant damals über die Wissenschaft dachte, nur über den wissenschaftlichen Horizont seiner Zeit von relativer Bedeutung gewesen sein...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #36

Ein Zitat von Albert Einstein:
Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.


Hast du dich nicht auch schon mal gefragt, ob vielleicht eine dieser vielen einsteinschen Kühe nicht du selber bist?
Was ich bis jetzt so aus deinen Beträgen heraus-gelesen habe, würde sich jeder schwer tun der mich vom Gegenteil überzeugen wollte!!

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

14.06.2016 23:46
#38 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Per Per Per...du scheinst nicht zu bemerken, das mein Schreiben wie mein Denken, so eine Art modalisierende Funktion beinhaltet.

Auch scheinst du den Aphorismus hinter den Zitaten nicht zu verstehen. Es sind Sentenzen, Sinnsprüche mit besonderer "Einsicht".
Gut, als Philologie betrachtet, ist diese Schreibweise von mir "verwirrend" und müsste von mir kursiv geschrieben werden, was aber bei der hier im Forum verwendeten Schriftart nicht deutlich genug herauszulesen ist.

Damit du es besser ertragen kannst, um es dir zu vereinfachen, beziehe ich das kursiv geschriebene "ertragen", wobei ich mich jetzt mit den in Anführungszeichen gefassten Wortes ertragen auf die Linguistik beziehe, damit ein Wahrnehmen, Erlernen und Artikulieren möglicherweise ohne Störungen von statten gehen kann, auf deine Antwort, auf den von mir geschriebenen Text eines gebildeten Menschen.

Aristoteles schrieb einen sehr interessanten Satz, der in der Semantik, also die Theorie der Bedeutung der Zeichen, wobei ich hier die Zeichen auch gleichzeitig auf die Symbole beziehe, einen hohen Stellenwert einnimmt:

„Nun sind die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme Symbole für das, was (beim Sprechen) unserer Seele widerfährt, und unsere schriftlichen Äußerungen sind wiederum Symbole für die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme. Und wie nicht alle Menschen mit denselben Buchstaben schreiben, so sprechen sie auch nicht dieselbe Sprache. Die seelischen Widerfahrnisse aber, für welche dieses (Gesprochene und Geschriebene) an erster Stelle ein Zeichen ist, sind bei allen Menschen dieselben; und überdies sind auch schon die Dinge, von denen diese (seelischen Widerfahrnisse) Abbildungen sind, für alle dieselben.“

Francis Bacon´s Höhlen Trugbild meint Täuschungen, die sich unbewusst im Individuum ergeben. Was er damit anspricht ist die unbewusste Weise des Handelns und Denkens des Menschen, bei der Ähnlichkeiten aufgezeigt werden aber immer mit Differenzen belegt sind. Diese unbewusste Verwirrung erklärt er in den "Trugbildern der Gattung". Für ihn sind es Fehler des Verstandes, die schwer zu erkennen und zu vermeiden sind. Einfach gesagt ist es die Beurteilung aus menschlicher Sicht auf die Dinge, die dadurch ihre natürlichen Eigentümlichkeiten verlieren, durch die Denkweise und Gemütserregung des Menschen.

Der "große Bruder" des Aphorismus ist eine experimentelle Art sich Überlegungen aus verschiedenen Richtungen zu nähern und zu betrachten. Oft unscheinbarer Form und unbefangen in der Deutung.

Semantisch gesehen, fehlt dir der Bedeutungsgehalt eines sprachlichen Ausdrucks. Diesen benötigst du aber, um den "Nutzen der Wahrnehmung" filtern und schlussfolgern zu können, wobei du wieder die Lingustik mit einbeziehen musst.

Die Überzeugung, mit derer man den Glaubenssatz selbst bezeichnet, ist immer eine Aussage von deren Richtigkeit man überzeugt ist. Die Überzeugung selbst ist ein Prozess der Übertragung einer Idee auf andere Personen. Werden diese Überzeugungen dann nicht mehr "hinterfragt", besteht die Gefahr eines falschen Bewusstseins.
Durch Überzeugung erhält man Vorurteile, Sympathie und Antipathie oder den Selbstwert, wo wir bei "wertenden" Reaktionen angelangt sind, welche kognitiv, affektiv oder behaviorale Bereiche beinhalten.

Hier wird dann wieder unterschieden zwischen bewussten und unbewussten Bewertungen - wodurch der Nutzen der Wahrnehmung scheitert.

Abschließendes Zitat:
Du wirst immer nur das verstehen, was zu Deinem Weltbild passt.

Deine Antwort:
Das ist absoluter Blödsinn! Atheisten sind genauso Menschen mit Gefühlen und Empfindungen wie alle anderen auch.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

15.06.2016 12:35
#39 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Semantisch gesehen, fehlt dir der Bedeutungsgehalt eines sprachlichen Ausdrucks. Diesen benötigst du aber, um den "Nutzen der Wahrnehmung" filtern und schlussfolgern zu können, wobei du wieder die Lingustik mit einbeziehen musst.


Du bist wohl der Zwillingsbruder von Reklov. Euch selbst erhöhen und andere niedermachen, das könnt ihr Beide ganz hervorragend.

Ich frage mich, warum ihr euch herablasst und an uns ungebildete Proleten rethorische Perlen verschwendet.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

16.06.2016 00:11
#40 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Hallo Blackysmart

du springst auf genau den Satzteil an, auf den mein gesamter Textsinn hindeutet.
Gerade der darauffolgende Absatz sollte zum nachdenken anregen, was man selbst über sich bei "wertenden" Aussagen lernen kann. Das ist dieses Spiegelbildgleichnis, worauf schon öfter hingedeutet wurde.

Auch solltest du deine Aussage überlegen, wer von uns Forenusern den anderen niedermacht und wer sich hier wirklich (unbewusst)selbst erhöht. Schon allein in diesem Thread werden Vorurteile und Abwertungen am laufenden Band hineingeworfen, ohne auch nur ein klein wenig auf den dahinter liegenden Sinn der verwendeten Sprachführung zu achten die zu "Einsichten" führt oder führen kann.

Diese Gemütserregungen sollte man erörtern, bei sich selbst, und deren "wahre Natur" hinterfragen, denn meist geschehen diese "aus Überzeugung" von der man selbst überzeugt wurde und bei dem man nichts eigenes erlangte, außer der Überzeugung der (anderen)Person.

Ein Zitat Friedrich Nietzsches: "Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus."

Was man hier ableiten kann, ist das Vor-Augen-führen.
Die Evidenz der Rethorik, die dazu aufruft eine systematische Gliederung zu gestalten und den Hauptgedanken in Teilgedanken aufzuzählen und im Detail auszuarbeiten. Dies aus unbefangener Natur heraus.
Erst dann ist es möglich eine Einsicht zu erlangen, die ein darauf-einlassen hervorruft.

Die Fehler die wir in unseren Denkapparat haben, sind die, die wir erst selbst dort hineinprojezieren oder projezieren lassen(Überzeugung).

Zu deiner Frage, warum ich mich herablasse ist, weil ich zu eben dieser Einsicht gelangt bin. Das hat nichts mit niedermachen oder erhöhen zu tun. Diese Affekte entstammen ja der Projektion, also des unbewussten Vorwurfes, welchen ich schon des Öfteren hier als "Abwehrhaltung" beschrieb.
Es ist ein einfaches Aufzeigen von (Denk)Wegen, die man auch, wenn man gewillt, nachvollziehen kann. Schwer, aber dennoch möglich.
Man kann es auch als Erkenntnisweg betrachten, bei dem das innere ICH eine Haltung einnimmt, die die Sicht auf Dinge verfolgen lässt.

Epikur (griechischer Philosoph) meint, das jede Erkenntnis auf Wahrnehmungen beruht, welche aus Emanation aus den Gegenständen entstehen. Wenn man gegenständliches betrachtet und nicht nur nutzt, entseht ein Nutzen aus dem Betrachten, denn die Konzentration liegt dann allein auf die Erfahrung aus den Dingen selbst.

Deswegen ist es wichtig nicht nur einen Reflex erklären zu wollen, sondern den ganzen Mechanismus, der diesen Reflex auslöste.

Allem heutigen Verstand vorausgehend ist es, ein Urteilsvermögen aufzubauen, dessen Grundlage auf Schopenhauers Aussage zu Verstand gebildet wurde, denn dieser sagte, das sich Verstand auf das Erkennen von Ursache und Wirkung beschränken solle:
Zitat Schopenhauer(Die Welt als Wille und Vorstellung): „Das subjektive Korrelat der Materie oder der Kausalität, denn beide sind eines, ist der Verstand, und er ist nichts außerdem. Kausalität erkennen ist seine einzige Funktion, seine alleinige Kraft.“

Jürgen Offline




Beiträge: 114

18.06.2016 08:14
#41 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Die hohe Kunst der Kommunikation besteht darin, eine Aussage auf den Punkt zu bringen, eine Fülle von elaborierten Worten sind dazu nicht hilfreich. Ein Gedanke sollte in wenigen Sätzen und in klaren Formulierungen transportiert werden können. Die Philosophie krankt an viel zu vielen, dunklen, kaum nachvollziehbaren Aussagen, Heidegger ist ein gutes Beispiel dafür. Zudem ist es schwer, auf gefühlte hundert Sätze einzugehen, da verliert sich der Forumsteilnehmer in einem Gewirr von möglichen Repliken. Weniger ist mehr.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

18.06.2016 09:29
#42 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #40
Auch solltest du deine Aussage überlegen, wer von uns Forenusern den anderen niedermacht und wer sich hier wirklich (unbewusst)selbst erhöht.


Das würde ich tun, wenn ich mit meiner Meinung alleine da stünde.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #40
Die Fehler die wir in unseren Denkapparat haben, sind die, die wir erst selbst dort hineinprojezieren oder projezieren lassen(Überzeugung).


Alles was unseren Intellekt ausmacht, gewinnen wir durch Lernen oder durch Erfahrung. Auch Du bist nicht durch Kraft eines überlegenen Geistes zu Deiner Weltsicht gelangt, sondern hast dein Leben lang Informationen erlangt, diese bewertet und dann daraus Deine eigene Meinung entwickelt.

Irgendwann hast Du davon gehört, dass das Universum von irgendetwas geschaffen worden sein muss. Diese Meinnung hast Du ungeprüft übernommen, denn nachprüfen lässt sich diese Aussage nicht. Das unterscheidet Dich von Atheisten, die sich keine andere Meinung ungeprüft aufschwatzen lassen wollen.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #40
Es ist ein einfaches Aufzeigen von (Denk)Wegen, die man auch, wenn man gewillt, nachvollziehen kann. Schwer, aber dennoch möglich.
Man kann es auch als Erkenntnisweg betrachten, bei dem das innere ICH eine Haltung einnimmt, die die Sicht auf Dinge verfolgen lässt.


Du sprichst von "Erfahrungen" oder "Denkwegen" die man machen oder nachvollziehen könnte, wenn man nur wollte. Werde doch einmal konkret und erkläre uns im Detail, was wir genau darunter zu verstehen haben. Du kommst mir vor wie mancher Theologe, der scheinbar erkenntnisschwere, wortgewaltige Reden schwingt, die, wenn man sie genauer analysiert, sich als aus Worthülsen gebaute Luftschlösser erweisen.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

18.06.2016 15:33
#43 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Jürgen im Beitrag #41
Die hohe Kunst der Kommunikation besteht darin, eine Aussage auf den Punkt zu bringen, eine Fülle von elaborierten Worten sind dazu nicht hilfreich. Ein Gedanke sollte in wenigen Sätzen und in klaren Formulierungen transportiert werden können. Die Philosophie krankt an viel zu vielen, dunklen, kaum nachvollziehbaren Aussagen, Heidegger ist ein gutes Beispiel dafür. Zudem ist es schwer, auf gefühlte hundert Sätze einzugehen, da verliert sich der Forumsteilnehmer in einem Gewirr von möglichen Repliken. Weniger ist mehr.

Hallo Jürgen

lies über das Forum, was meine Unterhaltungen betrifft, und lass deine Gedanken dann auf dich wirken. Ich muss mich sehr vielen Vorwürfen stellen, die man nicht mit wenigen Worten erklären kann.
Hierzu ist es notwendig "themenübergreifend" zu agieren. Die Vorwürfe die mir erst gestellt wurden, waren Anschuldigungen das ich mich nicht gebildet genug ausdrücke, drückt man sich dann aber in diese Richtung aus, steht man vor dem Dilemma das man Überheblichkeit zeigt und wie du lesen konntest herablassend wirkt.

Weniger ist nicht immer mehr. Meine Ausführungen der letzten drei Artikel sind sehr stark komprimiert und reißen das Thema nur in Kernaussagen an. Die eigentliche Andeutung von meiner Seite ist, das man nicht aus Überzeugung heraus agiert, sondern das man sich selbst überzeugen sollte.

Zitat von Blackysmart im Beitrag #42

Alles was unseren Intellekt ausmacht, gewinnen wir durch Lernen oder durch Erfahrung. Auch Du bist nicht durch Kraft eines überlegenen Geistes zu Deiner Weltsicht gelangt, sondern hast dein Leben lang Informationen erlangt, diese bewertet und dann daraus Deine eigene Meinung entwickelt.

Nichts anderes habe ich behauptet.
Zitat von Blackysmart im Beitrag #42
Irgendwann hast Du davon gehört, dass das Universum von irgendetwas geschaffen worden sein muss. Diese Meinnung hast Du ungeprüft übernommen, denn nachprüfen lässt sich diese Aussage nicht. Das unterscheidet Dich von Atheisten, die sich keine andere Meinung ungeprüft aufschwatzen lassen wollen.

Warum nimmst du an, das Dinge, die nicht sein können, auch wirklich nicht sind? Kennst du meine Überprüfungsmehoden oder -methodik? Hast du alle Wege zur Erkenntnis selbst überprüft?
Zitat von Blackysmart im Beitrag #42
Du sprichst von "Erfahrungen" oder "Denkwegen" die man machen oder nachvollziehen könnte, wenn man nur wollte. Werde doch einmal konkret und erkläre uns im Detail, was wir genau darunter zu verstehen haben. Du kommst mir vor wie mancher Theologe, der scheinbar erkenntnisschwere, wortgewaltige Reden schwingt, die, wenn man sie genauer analysiert, sich als aus Worthülsen gebaute Luftschlösser erweisen.

Der erste Weg, zu einer Detailerklärung, ist es, sich darauf hinzubewegen. Ein "darauf-einlassen" - egal was einen erwartet, vorwurfslos entgenetreten, unbefangen denken, wissen wollen was wahr ist.
Bedeutungen und deren Hintergründe aufdecken - hinterfragen - auch wenn es noch so abstrus klingt.
Wichtiger aber noch, zu klären, wer dir wirklich solche Fragen beantworten kann, die sich aus dem hinterfragen stellen werden.

Nicht sich hinter einem großen Weltbild verkriechen und aus überzeugter Haltung heraus agieren, nur weil ein Wissenschaftler einst meinte, das alles aus toten Atomen bestehe.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.224

18.06.2016 16:50
#44 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Per Per Per...du scheinst nicht zu bemerken, das mein Schreiben wie mein Denken, so eine Art modalisierende Funktion beinhaltet.

Warum sollt ich? Diese "modalisierenden Funktionen" in deinen Gedanken, stehen im krassen diametralen Gegensatz zu dem wie ich die Dinge sehe.
Ganz abgesehen davon ist deine Erwartungshaltung gegenüber anderen Leuten, deine Gedanken übernehmen zu sollen/zu müssen, als soziale Inkompetenz zu bewerten..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Auch scheinst du den Aphorismus hinter den Zitaten nicht zu verstehen. Es sind Sentenzen, Sinnsprüche mit besonderer "Einsicht".

Wenn ich mit meinem "nicht verstehen" jetzt alleine dastehen würde, müsste ich mir wohl Sorgen um mich machen. Aber ich verstehe leider viel zu gut, was das Tatmotiv hinter deinen Bemühungen ist, dich selber viel zu ernst zu nehmen.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Gut, als Philologie betrachtet, ist diese Schreibweise von mir "verwirrend"..


Trotzdem erwartest du von deinem Gegenüber zu erkennen. dass deine Denken "modalisierende Funktionen" beinhaltet. Außerdem belastet es dich ziemlich, wenn andere Diskussionsteilnehmer deine Qualitäten und Kompetenzen nicht in dem Maße würdigen, wie du dich selbst bejubelst und beweihräucherst.

tja... SOL demiurg.. ich bin kein Deutscher und lebe hier in Italien.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
was aber bei der hier im Forum verwendeten Schriftart nicht deutlich genug herauszulesen ist.

Die in jedweden Forum verwendete Schriftart, findet immer nur auf dem (deinem eigenen) PC statt. So, wie auch dein Denken und all deine Gedanken nur in deinem eigenen Gehirn statt finden. Die Natur besteht nur aus Strukturen und Struktuster, die man als Mensch in seinem Leben erst "kennen und verstehen lernen" muss.
Auch das Internet verwendet keine Schriften oder Schriftarten, sondern nur dein eigener Browser!!!

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Damit du es besser ertragen kannst, um es dir zu vereinfachen, beziehe ich das kursiv geschriebene "ertragen"..
Da mach ich mir keine Sorgen..
Ich versteh dich sowieso nur so, wie mein eigenes Gehirn dazu in der Lage ist. Das liegt nicht am wollen oder nicht anders können, sondern daran, dass das Leben welches meine eigene bisherige "Wirklichkeit" ausmacht, meinen "Browser zwischen den Ohren" genau so und nicht anders programmiert hat..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

wobei ich mich jetzt mit den in Anführungszeichen gefassten Wortes ertragen auf die Linguistik beziehe, damit ein Wahrnehmen, Erlernen und Artikulieren möglicherweise ohne Störungen von statten gehen kann...™/quote] Kannst du dir sparen.. Ich spreche schon mehrere Sprachen.

[quote="SOL demiurg"|p3201648]
auf deine Antwort, auf den von mir geschriebenen Text eines gebildeten Menschen.
Wie du das Gelesenen interpretierst und wie du es bewertest, hängt von "Browser" zwischen deinen eigenen Ohren ab.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Aristoteles schrieb einen sehr interessanten Satz, der in der Semantik, also die Theorie der Bedeutung der Zeichen, wobei ich hier die Zeichen auch gleichzeitig auf die Symbole beziehe, einen hohen Stellenwert einnimmt.
tja.. ich spreche mehrere Sprachen, von daher hätte wohl nichts anderes mehr zu tun, als mich mit der Semantik jeder dieser Sprachen zu befassen. Semantik hat mit der Realität genauso wenig zu tun, wie man die Theorien eines Aristoteles mit der Denkweise des 21. Jh. interpretieren kann..


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

„Nun sind die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme Symbole für das, was (beim Sprechen) unserer Seele widerfährt, und unsere schriftlichen Äußerungen sind wiederum Symbole für die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme.
Nicht unsere! Der Browser (bzw dein PC) (und auch das Programm) den du benutzt, um im Internet zu "surfen", liefert die Schriftzeichen, mit denen du die Textinhalte des Internets liest. Dein Gehirn (der Browser zwischen Deinen Ohren) bewertet je nach Programmierung
Wörter, Zusammenhänge und Sinnbedeutungen...

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Und wie nicht alle Menschen mit denselben Buchstaben schreiben, so sprechen sie auch nicht dieselbe Sprache.

Wenn der Arzt vom "Stuhl" redet, meint er fast immer menschliche Fäkalien...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Die seelischen Widerfahrnisse aber, für welche dieses (Gesprochene und Geschriebene) an erster Stelle ein Zeichen ist, sind bei allen Menschen dieselben; und überdies sind auch schon die Dinge, von denen diese (seelischen Widerfahrnisse) Abbildungen sind, für alle dieselben.“
Ach SOL demiurg.. du hast keine Ahnung von der realen Welt, und meinst (bildest dir ein), sie mit deiner eigenen Nasenlänge ermessen zu können.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Francis Bacon´s Höhlen Trugbild meint Täuschungen, die sich unbewusst im Individuum ergeben.
Das menschlich Gehirn ergänzt fehlende Informationen durch eingelernte Ersatzdetails. Das führt dazu, dass man beim Pilzesuchen manchmal welche erwischt, von denen man nie gedacht hätte dass sie tödlich giftig sind...

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Was er damit anspricht ist die unbewusste Weise des Handelns und Denkens des Menschen, bei der Ähnlichkeiten aufgezeigt werden aber immer mit Differenzen belegt sind.

diesen Satz verstehst sicher wieder mal nur du selber. Ich weis, und das absolut sicher, dass man Pilze nicht essen sollte, bei denen man nicht sicher ist, dass es die selben sind, die im Pilzbuch als genießbar angeführt werden. Zwischen "das Selbe" und "das Gleiche" ist ein riesengroßer Unterschied!!!
DU gehörst zu diesen merkwürdigen Artgenossen, die den Unterschied (die Differenzierung) gar nicht mal merken...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Diese unbewusste Verwirrung erklärt er in den "Trugbildern der Gattung". Für ihn sind es Fehler des Verstandes, die schwer zu erkennen und zu vermeiden sind.

Man muss zwischen wertender und wertungsfreier Wahrnehmung unterscheiden lernen. Der Mensch als naturbegabter Opportunist tut sich da ganz sicher immer elend schwer.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Einfach gesagt ist es die Beurteilung aus menschlicher Sicht auf die Dinge, die dadurch ihre natürlichen Eigentümlichkeiten verlieren, durch die Denkweise und Gemütserregung des Menschen.
Ist natürlich von Mensch zu Mensch ganz verschieden... Für Leute wie DICH, die zwischen wertenden und einer wertungsfreien Wahrnehmung nicht unterscheiden können, mag es so scheinen. Selbst wenn sie wissen, wie leicht unsere Sinne durch die Eigenwilligkeit des Gehirns (Unterbewusstsein) zu täuschen sind...


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Der "große Bruder" des Aphorismus ist eine experimentelle Art sich Überlegungen aus verschiedenen Richtungen zu nähern und zu betrachten.

Wenn man zwischen einer wertender und einer wertungsfreien Wahrnehmung nicht unterscheiden kann (du kannst das ganz sicher nicht), dann dreht man sich letztendlich immer nur um die eigene Achse. Alle pathologischen Egozentriker glauben an Gott und bilden sich ein, ihre eigene Nase wäre die Norm-Messlatte für die absolute Wirklichkeit.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Oft unscheinbarer Form und unbefangen in der Deutung.
Ja.. solche (leehren) Sprüche, deren Sinn nur der Autor kennt, beweisen, was ich meine..


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Semantisch gesehen...
sind alle Laute der "Sprache" frequenz- und amplitudenmodulierte Geräusche unseres Kehlkopfes/Sprechaparates. Deren linguistische
Bedeutung zunächst-mal nur durch eine Konformität innerhalb von Gruppen/Gruppierungen verstanden werden.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

fehlt dir der Bedeutungsgehalt eines sprachlichen Ausdrucks. Diesen benötigst du aber, um den "Nutzen der Wahrnehmung" filtern und schlussfolgern zu können...
DU SOL demiurg, kannst selbst nicht zwischen einer wertenden und wertungsfreien Wahrnehmung unterscheiden. Das ist ein schwerwiegender Intelligenzdefizit.

[quote="SOL demiurg"|p3201648]
wobei du wieder die Lingustik mit einbeziehen musst.
Ich spreche mehrere Sprachen fließend. Deswegen sage ich, die "Theorie der Semantik ist ein B L Ö D S I N N

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Die Überzeugung, mit derer man den Glaubenssatz selbst bezeichnet, ist immer eine Aussage von deren Richtigkeit man überzeugt ist. Die Überzeugung selbst ist ein Prozess der Übertragung einer Idee auf andere Personen.
Nicht wirklich! Tatsächlich aber sind blödsinnige Ideen, wie z. B. auch die "Semantik" eine ist, in gewisser Weise auch recht nützlich. Weil man anhand von Fehlern und Falschbehauptungen, die andere begehen für sich selbst ableiten kann, sie nicht nachzumachen.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Werden diese Überzeugungen dann nicht mehr "hinterfragt", besteht die Gefahr eines falschen Bewusstseins.
Auch das ist falsch!
Überzeugungen sind keine freie Wahlentscheidungen, sondern Realitätsmodelle, die aus sehr vielen eigenen Erfahrungen, Informationen und kritisch bewertenden Beobachtungen zusammengesetz sind. Ich für mich selbst, weis aus Überzeugung, dass das menschliche Gehirn kein Organ des Körpers, sondern der Körper in all seinen Teilen ein Organ des Gehirns ist. Das führt bei mir zu einer völlig anderen Sicht der Dinge. Vor allem, weil ich schon oft erlebt habe, dass mein Gehirn dazu neigt, fehlende Informationen durch mir bekannte zu ergänzen. Auch bezüglich Erinnerungen! Ungute Erinnerung an eigene Misserfolge usw. usf. gehen viel leichter verloren, als gute. Das führt zu einer asymmetrischen und unechten Lebensgeschichte. Obwohl, ich aus meinen vielen Misserfolgen viel mehr gelernt habe, als auf jeder Schule die ich mal besucht habe..

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Durch Überzeugung erhält man Vorurteile, Sympathie und Antipathie oder den Selbstwert, wo wir bei "wertenden" Reaktionen angelangt sind, welche kognitiv, affektiv oder behaviorale Bereiche beinhalten.
Du verwechselst Überzeugungen mit Glaube.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Hier wird dann wieder unterschieden zwischen bewussten und unbewussten Bewertungen - wodurch der Nutzen der Wahrnehmung scheitert

Wenn man lernt zwischen wertender und wertungsfreier Wahrnehmung zu unterscheiden, dann ist diese Problem wesentlich kleiner.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Du wirst immer nur das verstehen, was zu Deinem Weltbild passt.
Genau das ist bei mir nicht der Fall!! Mein Weltbild ist sehr vielschichtig und komplex,
Da passt sehr vieles hinein. Weswegen ich auch ohne einen Glauben an Wunder, Götter, übernatürliche Phänomenie etc. auskomme

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38

Deine Antwort:
Das ist absoluter Blödsinn! Atheisten sind genauso Menschen mit Gefühlen und Empfindungen wie alle anderen auch.

Aber Atheisten können auch zwischen wertender und wertungsfreier Wahrnehmung unterscheiden..

Menschwn wie du können das nicht!

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

18.06.2016 21:59
#45 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Deine Vorwürfe, das ich wertend bin und nicht nichtwertend sein kann, ziehst du mit deinen wertenden Aussagen gegenüber mich ins Lächerliche und damit ins Unglaubwürdige gegenüber deinen Aussagen.

Dieses, also dein Bewerten, hat ja den Grund, den ich in meinen letzten Artikeln versucht habe aufzugreifen. Aber deine Überzeugung, das du mehr verstehst als ich, macht dich blind, gerade auf das Thema Religion und Gott, wo ich hier anmerken möchte das ich explizit in den letzten Artikeln meinerseits das Thema Gott nicht aufgegriffen habe.

Wörter, Sprache und Schrift die wir "nutzen", sind Ausdruck unserer inneren Befindlichkeiten. Dieses innere Empfinden, brachten die Menschen mit "Symbole" zum Ausdruck. Diese Symbole wurden zu einer "Bilderschrift" und daraus entstand die "Schreibschrift". Der eigentliche Kern der Sprache, der Schrift, des Wortes, also der Ausdruck unserer Seele, unserer Empfindung, entsteht durch Wahrnehmung unseres Gegenübers. Deswegen sagt man auch, das der erste Eindruck zählt.

Diesen ersten Eindruck, den du von mir hast, sagt aber nichts darüber aus, was ich wirklich bin, wozu ich fähig bin oder wer ich bin. Gerade hier im Forum, oder in sozialen Netzwerken, ist es schwer den Gegenüber "einzuordnen", da man meist nur ein Avatarbild und einen Benutzernamen zur "Anschauung" hat. Man leitet also zuviel von diesen ersten "Bildern" ab und dichtet zu viel hinzu oder hinein, ohne den wahren Hintergrund zu kennen. Vor diesen Problemen stehen Archälogen, die die ägyptischen Hieroglyphen zu übersetzen versuchen. Das kann nur misslingen.
Der vollständige und somit wahre Hintergrund dieser Bilderschrift wird verschlossen bleiben. Aber aus all dieser Bilderschrift entstand erst die heutige Schrift und Sprache und dessen Form.

Da du "Gott" wieder mit ins Boot holen möchtest, möchte ich auf folgendes hinweisen. In der Bibel steht geschrieben (Johannes Kapitel 1:1)
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.
In der Neue-Welt Übersetzung heißt es:
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war ein Gott.

Diese Entlehnungen aus dem ägyptischen Schöpfungsmythos des Mittleren Reiches, wo der Wortlaut folgendermaßen lautet:
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Ptah. sollte man nicht missverstehen.

Man erkennt hieran, das der Grund des heutigen Glaubens, milde ausgedrückt, entlehnt wurde. Das Mittlere Reich, welches eine politische wie religiöse Umstruckturierung unterlag, war also nicht wirklich geeignet eine Glaubensstruktur zu übernehmen. Zwar lebten die Ägypter noch nach "alten Traditionen", welche aber schon selbst einer Interpretation unterlagen.

Worauf ich hindeuten will ist, das die heutigen Religionen oder anders ausgedrückt, der heutige Gottesgedanke schon in dieser Zeit fehlinterpretiert wurde und über die Jahrtausende einer "menschlichen Auslegung" unterlag.
Der wahre Grund ist kaum noch zu erfassen, da die Bilderschrift dieser (Neu)interpretation selbst unterlag und schriftliche Unterlagen kaum noch vorhanden sind.
Welche Frage sich aber aufdrängt ist, was ist der wahre Grund und gibt es überhaupt einen wahren (Hinter)Grund zum Gottesgedanken.
Wenn man mal die Behauptung aufstellt, das Wissen erst über mehrere Jahrtausende mündlich überliefert wurde, ist es nicht schwer zu erkennen, das diese mündlichen Überlieferungen in den jahrtausenden der Weitergabe nicht mehr das wiedergeben können, was "der Erste" als Wissen vermittelt hat.

Was sollte man aber ableiten?
Die heutigen Religionen die sich auf die Thora, die Bibel usw. stützen, sind "Worte" - Thora in den Grundzügen bedeutet übersetzt "Weisungen".

Leitet man hier ein wenig ab, erkennt man das diese Bücher eine An-Weisung sind, welche im eigentlichen Grunde dem Menschen den Umgang "mit seinen Gedanken" behilflich sein sollte.
Ich gebe euch ja Recht, wenn ihr sagt das die heutige Ausübung der Religion in einem völlig falschen Konsens betrachet wird und dadurch viel Unrecht auf Erden herrscht. Das bedeutet aber nicht, das man religiösen Glauben abschaffen oder als Nonsens betrachten sollte.

Die Menschheit scheint sich auf ein dystopisches Weltbild hin zu orientieren, in der Moral, Ethik usw. Sinn- und Seinsfragen keine Zukunft haben.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

18.06.2016 23:40
#46 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #44
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Aristoteles schrieb einen sehr interessanten Satz, der in der Semantik, also die Theorie der Bedeutung der Zeichen, wobei ich hier die Zeichen auch gleichzeitig auf die Symbole beziehe, einen hohen Stellenwert einnimmt.
tja.. ich spreche mehrere Sprachen, von daher hätte wohl nichts anderes mehr zu tun, als mich mit der Semantik jeder dieser Sprachen zu befassen. Semantik hat mit der Realität genauso wenig zu tun, wie man die Theorien eines Aristoteles mit der Denkweise des 21. Jh. interpretieren kann..
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
„Nun sind die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme Symbole für das, was (beim Sprechen) unserer Seele widerfährt, und unsere schriftlichen Äußerungen sind wiederum Symbole für die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme.
Nicht unsere! Der Browser (bzw dein PC) (und auch das Programm) den du benutzt, um im Internet zu "surfen", liefert die Schriftzeichen, mit denen du die Textinhalte des Internets liest. Dein Gehirn (der Browser zwischen Deinen Ohren) bewertet je nach Programmierung
Wörter, Zusammenhänge und Sinnbedeutungen...
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Und wie nicht alle Menschen mit denselben Buchstaben schreiben, so sprechen sie auch nicht dieselbe Sprache.

Wenn der Arzt vom "Stuhl" redet, meint er fast immer menschliche Fäkalien...
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #38
Die seelischen Widerfahrnisse aber, für welche dieses (Gesprochene und Geschriebene) an erster Stelle ein Zeichen ist, sind bei allen Menschen dieselben; und überdies sind auch schon die Dinge, von denen diese (seelischen Widerfahrnisse) Abbildungen sind, für alle dieselben.“
Ach SOL demiurg.. du hast keine Ahnung von der realen Welt, und meinst (bildest dir ein), sie mit deiner eigenen Nasenlänge ermessen zu können.

Hätte ich ja fast vergessen.
Deine Äußerungen hier, die du in ab"wertender" Haltung, wie ein Affe der Kot wirft, in überheblicher Art darniederschreibst, ohne auch nur ein Fünkchen deiner Intelligenz zu nutzen, solltest du überdenken.

Denn nicht ich schrieb diesen Absatz, sondern es ist ein Zitat Aristoteles, einen der einflussreichsten Philosophen der menschlichen Geschichte.
Genau diese übereilte Lese- und Denküberzeugung in nicht reflektierter Art ist es, die zu Unverstand unter den Menschen beiträgt.

Hier möchte ich jetzt auf das "WIR" zu sprechen kommen...du weißt das ich es "erst später" aufführen wollte.

Walentin Nikolajewitsch Woloschinow (russischer Literaturwissenschaftler) tätigte folgende Aussagen:

Die Bedeutung der Orientierung des Wortes auf einen Gesprächspartner ist ungeheuer groß. Eigentlich "ist das Wort ein zweiseitiger Akt". Es wird in gleicher Weise dadurch bestimmt, "von wem" es ist, als auch, "für wen" es ist. Es ist, als Wort, genau "das Produkt der Interaktion von Sprechendem und Zuhörendem". Jedes Wort drückt "den einen" in Beziehung zum "anderen" aus.

Der Sprachraum zwischen Sprechenden und Gesprächspartner ist ein "gemeinsames Territorium" in dem die Sprachverwender konstruieren, aufrechterhalten und verändern und kein "leerer"(toter) Raum des Transportes von einer Kognition zur anderen. Das Bewusstsein braucht die innere Rede(Sinnfragen) die an "Repliken eines Dialoges" erinnern, denn sie sind miteinander verbunden.

Hiermit meint er "das Nachdenken", das sinnen mit sich selbst (innere Rede). Das "Bild" was du von mir hast, mit diesem Gedankenbild setzt du dich auseinander, an dieser Ausrichtung der(deiner) Realität auch wenn es typisiert ist, ist dir "vorstellig".
Hierzu schreibt er:

Einen abstrakten Gesprächspartner, sozusagen den Menschen an sich, kann es nicht geben; wir könnten mit ihm keine gemeinsame Sprache finden. Die innere Welt und das Denken eines jeden Menschen haben ihr eigenes stabilisiertes "soziales Auditorium", in dessen Atmosphäre sich seine Beweise, innere Motive, Bewertungen usw. formen.

Die Zuhörerschaft, die zu der Stabilisation des Einzelnen wirkt, hier die Gruppe der Atheisten, dem Thema folgend die Gruppe der Religionsangehörigen, gibt erst die Sicherheit für das Bewusstsein und damit für das Selbstverstehen. Das Selbstverstehen ruht auf physiologischer und bewusst sozialer Ausformung, bei welcher der Mensch hin und her gerissen wird.

weiter schreibt er:
Das "Ich-Erlebnis" strebt eigentlich der Vernichtung zu; je mehr es sich der Grenze nähert, umso mehr verliert es seine ideologische Gestaltung und damit auch die Bewusstheit, es nähert sich der physiologischen Reaktion des Tieres. Indem es diesen Pol anstrebt, verliert das Erlebnis alle Potenzen, alle Keime der sozialen Orientierung, es verliert seine sprachliche Gestalt. Das "Wir-Erlebnis" ist keinesfalls ein dumpfes Herdenerlebnis, es ist differenziert.

Alterität(Andersheit) formt die gleichartigen und einander zugeordneten Wesenheiten. Es ermöglicht erst dem Individuum eine soziale Struktur. Und das Mittel zu sprachlichen Interaktion ist das ideologische Zeichen - das Wort.

abschlißendes Zitat Volosinovs:
Denn nicht ein taubes, wortloses Wesen nimmt die fremde Äußerung wahr, sondern ein Mensch, der voll von inneren Worten ist. All seine Erlebnisse - der sogenannten apperzeptive Hintergrund - existieren in der Sprache seiner inneren Rede, und nur so berühren sie sich mit der wahrzunehmenden äußeren Rede. Das Wort kommt mit dem Wort in Berührung. Im Kontext dieser inneren Rede vollzieht sich auch die Wahrnehmung der fremden Äußerung, ihr Verstehen und Bewerten, d.h. die aktive Orientierung des Sprechenden.

Wenn du unbefangen und wertfrei in unsere Unterhaltung einsteigen würdest, nicht aus überzeugten Weltbildern sprechend, könntest du den angesprochenen Nutzen der Wahrnehmung besser einordnen - und nicht mich als Person.
Dasselbe gilt für Gysi mit seiner Äußerung das ich "den Geist verknote", wörtlich hieß es: mit dem Durcheinander und den Geistesverknotungen.

Hierzu folgendes:
Bei einer Unterhaltung trifft das objektive Wort auf das subjektive Wort, durch das subjektiv gedachte auf das objektiv gesprochene, geschriebene Wort und zwar an dem Ort, den wir Sprachraum nennen. Hier trifft dann das Wort auf den Anderen. Es entsteht also ein Gegenstand und eine fremde Rede.

Zitat Michail Michailowitsch Bachtin:
Das dargestellte und das darstellende Wort treffen sich auf der gleichen Ebene, sind mit gleichen Rechten ausgestattet. Sie durchdringen einander, überlagern sich unter verschiedenen dialogischen Winkeln.

Dadurch wird das dargestellte Wort nicht auf seinen Inhalt reduziert, sondern bleibt bestehen als "Wort des Anderen" und dieses ist gefüllt mit Wertakzenten, der Bedeutung und Ausfomung des Anderen.
Dadurch entsteht ein Sprachphänomen. Denn erst durch die künstleriche Gestaltung des denkenden menschlichen Bewusstseins und die dialogische Seinsphäre kann ein Zugänglichkeit hergestellt werden, wodurch die Wiedergabe der fremden Rede sich als in höchstem Maße produktives Knotenphänomen herausstellt. (Bachtin, Volosinov)

Entledigt man sich also von "andersdenkenden", nicht ins Weltbild passenden Aussageformen, ohne vorher den Grund des Andersdenkenden zu (er)kennen, entledigt man sich einem Wissen, welches man nicht einsehen "wollte".

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

19.06.2016 07:58
#47 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #43
Warum nimmst du an, das Dinge, die nicht sein können, auch wirklich nicht sind? Kennst du meine Überprüfungsmehoden oder -methodik? Hast du alle Wege zur Erkenntnis selbst überprüft?


Ich bestreite, dass Menschen wissen können, ob es irgendetwas gibt, dass das Universum bewusst geschaffen hat. Daher bin ich Atheist, weil wenn es so etwas gäbe, es überhaupt nichts mit der menschlichen Vorstellung von Göttern zu tun hat. Nichtsdestotrotz gibt es keinerlei Hinweise oder Beweise für ein übernatürliches Etwas. Daher behaupte ich, Du hast Deine Meinung ebenfalls von Menschen übernommen, die Dir von ihren Spekulationen erzählt haben. Da Du diese Meinung nicht prüfen kannst, hast Du sie ungeprüft übernommen.

Wenn Du aber eine Prüfungsmethode gefunden hast, mit der Du Übernatürliches beweisen kannst, bin ich sehr gespannt darauf.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #43
Der erste Weg, zu einer Detailerklärung, ist es, sich darauf hinzubewegen. Ein "darauf-einlassen" - egal was einen erwartet, vorwurfslos entgenetreten, unbefangen denken, wissen wollen was wahr ist.


Und Du meinst, Atheisten hätten diesen Weg nicht beschritten?

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #43
Wichtiger aber noch, zu klären, wer dir wirklich solche Fragen beantworten kann, die sich aus dem hinterfragen stellen werden.


Ich habe Dich nach den Erfahrungen und Denkwegen gefragt, die Du so großspurig angepriesen hast. Es scheint aber so zu sein, dass Du selbst keine Ahnung von dem hast, was Du propagierst. Also trifft mein Vergleich mit dem wortgewaltigen, luftschlösserbauenden Theologen wohl ins Schwarze.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

19.06.2016 08:46
#48 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #45
. Der wahre Grund ist kaum noch zu erfassen, da die Bilderschrift dieser (Neu)interpretation selbst unterlag und schriftliche Unterlagen kaum noch vorhanden sind.


Hier zeigt sich deutlich, was Perquestavolta mit Bewertung meint. Du behauptest hier, dass damals der "wahre Grund" bekannt gewesen sei.

Deshalb fragte ich Dich auch nach den Erfahrungen und Erkenntniswegen, die einem zu dieser Erkenntnis führen können. Denn Du glaubst Dich ja im Besitz dieser Erkenntnis zu sein, denn sonst würdest Du nicht ständig über diese Dinge sprechen und Atheisten Verblendung bzw. Verblindung vorwerfen.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Weißt Du mehr über Übernatürliches als wir oder nicht? Wenn ja, erwarte ich jetzt mal Fakten anstatt Spekulation oder Wischiwaschi.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

19.06.2016 09:44
#49 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von Blackysmart im Beitrag #48
Hier zeigt sich deutlich, was Perquestavolta mit Bewertung meint. Du behauptest hier, dass damals der "wahre Grund" bekannt gewesen sei.
Deshalb fragte ich Dich auch nach den Erfahrungen und Erkenntniswegen, die einem zu dieser Erkenntnis führen können. Denn Du glaubst Dich ja im Besitz dieser Erkenntnis zu sein, denn sonst würdest Du nicht ständig über diese Dinge sprechen und Atheisten Verblendung bzw. Verblindung vorwerfen.
Jetzt mal Butter bei die Fische: Weißt Du mehr über Übernatürliches als wir oder nicht? Wenn ja, erwarte ich jetzt mal Fakten anstatt Spekulation oder Wischiwaschi.

Erwarten kannst du viel, ob du es bekommst hängt davon ab wie deine innere Einstellung dazu ist.
Was denkst du hätte es für Auswirkungen wenn ich hier mit Ja oder mit Nein antworte?
Voraussetzung wäre ja das ich es könnte.
Wenn du meine Texte verinnerlichen, reflektieren würdest, würdest du erkennen, das du nicht "meine" Überzeugung annehmen sollst, sondern das du "dich selbst überzeugen musst". Deswegen meinte ich, das man sich "darauf-einlassen" sollte um wissen zu wollen.

Eure Annahmen, das ich angeblich mehr über das Übernatürliche weiß, sind einzig und allein aus der Überzeugung heraus gedachte Vorurteile gegenüber des Glaubensbildes, was über die Jahrzentausende gebildet wurde.

Aller Ursprung der heutigen Religionen und Denkweisen und deren Auswirkungen von und auf Menschen liegt in der Alt-Ägyptischen Kultur begraben. Wer also wirklich "(W)wissen will" sollte sich damit auseinandersetzen und bis ins kleinste Detail die Denk- und Handelsweise der Ägypter auseinandernehmen.
Als Anreiz - als die erste Pyramide gebaut wurde, wussten die Ägypter schon, das sie den Kontakt, das Wissen um "Gott" schon verloren hatten und versuchten mit Monumentalbauten zu beeindrucken um eine eventuelle Rückgesinnung zu erhalten.
Aufzeichnungen aber vor diesen Dynastien sind kaum noch vorhanden und können nur durch Eigeninitiative herausgearbeitet werden. Die Gefahr dabei ist, was man an den abrahamitischen Religionen erkennt, das Fehlinterpretationen sehr schnell das Weltbild ändern können und somit die eigenen Gedanken auf die Probe stellt.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.224

20.06.2016 22:02
#50 RE: Die selbstbestimmte Genesis antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Deine Äußerungen hier, die du in ab"wertender" Haltung, wie ein Affe der Kot wirft, in überheblicher Art darniederschreibst, ohne auch nur ein Fünkchen deiner Intelligenz zu nutzen, solltest du überdenken.

Das überlesen wir einfach.. bringt eh nichts.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Denn nicht ich schrieb diesen Absatz, sondern es ist ein Zitat Aristoteles, einen der einflussreichsten Philosophen der menschlichen Geschichte.

Philosophen, SOL demiurg, reden immer im Geiste ihrer Zeit. Dumme Menschen machen gerne den Fehler, die Philosophen der Vergangenheit mit unserem Zeitgeist zu verstehen!!


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Genau diese übereilte Lese- und Denküberzeugung in nicht reflektierter Art ist es, die zu Unverstand unter den Menschen beiträgt.
Dein eigener Unverstand?


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Hier möchte ich jetzt auf das "WIR" zu sprechen kommen...du weißt das ich es "erst später" aufführen wollte..

Egozentriker?


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Walentin Nikolajewitsch Woloschinow (russischer Literaturwissenschaftler) tätigte folgende Aussagen:


[quote="SOL demiurg"|p3201666][
Die Bedeutung der Orientierung des Wortes auf einen Gesprächspartner ist ungeheuer groß. Eigentlich "ist das Wort ein zweiseitiger Akt".

Was für wen von Bedeutung ist, findet nur in seinem eigenen Gehirn statt..
In meinem Fall bin ich ziemlich immun gegenüber den Worten manipulativer Egozentriker.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Der Sprachraum zwischen Sprechenden und Gesprächspartner ist ein "gemeinsames Territorium" in dem die Sprachverwender konstruieren.


Du bist ein manipulativer Egozentriker.!!!!


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Hiermit meint er "das Nachdenken", das sinnen mit sich selbst (innere Rede).
Dann sinniere mal schön!

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

Das "Bild" was du von mir hast, mit diesem Gedankenbild setzt du dich auseinander, an dieser Ausrichtung der(deiner) Realität auch wenn es typisiert ist, ist dir "vorstellig".
Selber schuld!

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46
Hierzu schreibt er:

Einen abstrakten Gesprächspartner, sozusagen den Menschen an sich, kann es nicht geben; wir könnten mit ihm keine gemeinsame Sprache finden.

Beziehe dich damit einfach mal auf dich selbst.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #46

weiter schreibt er:
[i]Das "Ich-Erlebnis" strebt eigentlich der Vernichtung zu..

Wende das mal auf dich selbst an! Vielleicht wirst du dann schlauer!

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

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