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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 236 Antworten
und wurde 6.715 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

20.07.2016 10:20
#76 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
"Weichere Fürsorge" für die Schäfchen drückt sich in süßen Worten sowie relativ harmlosen Riten wie Taufen aus.

Direktkontakt,

... das ist mir zu einseitig - denn - man sollte keinesfalls unterschlagen, dass es schon im Mittelalter zahlreiche christl. Einrichtungen (Stifte etc.) gab, in denen sich Nonnen um Kranke und Alte kümmerten, welche sonst auf der Straße hätten elend sterben müssen. Dieser Dienst war aber nun bestimmt alles andere als "harmlos"!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.149

20.07.2016 21:21
#77 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Jürgen im Beitrag #67
Ob wir diesseits- oder jenseitsorientiert sind, beeinflusst unser Dasein und die ganze Lebenshaltung wesentlich. Nach dem Tod kommt aller Voraussicht nach nichts..


Das ist nur dann der Fall, wenn man sich nicht fortgepflanzt hat. Das Leben geht nach dem eigenen Tod natürlich weiter. Auch das "ICH" bleibt im kollektiven Informationsfluss der Menschheit, auf die eine oder andere Weise erhalten. Selbst wenn man nur ein Kochrezept hinterlässt...

Außerdem kommen nach dem Tod die Zersetzung.. Der Körper jedes Verstorbenen geht über Miriraden von Mikrooganismen in Kompost über... Selbst wenn er verbrannt wird, werden die übrigbleibenden "Salze" irgendwann wieder Teil der lebenden Natur.

So gesehen ist das Ich-Bewusstsein schon vor dem Tod nicht viel mehr, als ein Spiegltrick.. eine nützliche und zweckdienliche Illusion.

-----
Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

20.07.2016 21:23
#78 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #74

War Johann Wolfgang von Goethe nicht intelligent genug, sich und anderen Menschen die "Realität" zu deuten?
Nach meiner Kenntnis hat er sich in Bezug auf die "Weltanschauung" Epikurs zustimmend zu dieser geäußert.
Warum unterscheiden wir immer zwischen intro- und extrovertierten Menschen?
Die Blickrichtung kann wohl derzeit noch nicht synchronisiert werden. Wenn zwei Menschen sich gegenüberstehen, ist "vorn" für den anderen "hinten".
Eigentlich sollte es genügen, einfach mal den Kopf zu drehen und sich anzuschauen, wie es für den anderen aussieht.

Den "Kopf drehen" ist das, was ich damals mit dem Thread der Einigung erzielen wollte.
Das "aufeinander zugehen oder aufeinander eingehen"!!
Nur gehen wir dabei immer nur vom Menschen aus. Im Diesseits ja auch möglich, aber für Menschen unmöglich - weil das Außen bestimmt und nicht das Innere!
Die Unterscheidung liegt klar und deutlich uns durch "Bildung" vor, die wir vorgelegt bekommen - von Schulzeiten an - von Kindertagen an, durch die Schul- und Lehrzeit der Eltern.
Diese ist aber keine Bildung im Sinne von Wirklichkeit, sondern Bildung im Sinne von Vergangenem - aus dem aber nicht gelernt wird. Lernen aber wieder im Sinne von (vorausdenkendes) Verstehen. Und das Verstehen wiederum im Sinne von Kopf drehen - der in Schulzeiten leider "verdreht" wird.

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #74

Trotzdem bleibt uns keine Wahl, uns nach "Außen" zu orientieren und das Paradoxon zu akzeptieren. Die Innenschau lässt uns nichts Neues erlernen und die notwendige (?) aktive oder passive Interaktion mit der Umgebung entscheidet so oder so über machtvolle Wechselwirkungen positiver und negativer Art und ist oft existenzfördernd oder -gefährdend für das Individuum.

Akzeptanz. Menschen nehmen an und hin und das auf freiwilliger Basis! Es ist also ein Entscheidungsprozess den wir durchlaufen.
Aber dieses - Durchlaufen - tun wir blind durch "Bildung" jedweder Art.
Was ist aber mit dem Hinterfragen solch Prozesses?

Warum nimmst du an, dass das "nach innen kehren" nichts Neues zu Tage bringt?
Wenn du schon annimmst, das durch unserer Wahrnehmung der Umgebung eine "Wechselwirkung" entsteht, kann man dann nicht erkennen, das dies nur dadurch geschieht, weil man sich "innerlich" mit dieser Umgebung auseinander setzt?
Natürlich kann es fördernd oder gefährdend sein - nicht nur für einen Selbst - aber hier beginnt die Stufe des "gewissenhaften Handelns". Glaube ich oder will ich wissen?

Diesseits versus Jenseits - eine Trennung die keine ist. Das Jenseits, unser Inneres, kämpft immer mit dem Diesseits, unser Äußeres!
Kein Paradies im christlichen Sinne, keine Jungfrauen im Garten Eden, kein Walhalla im Hause Odins - unsere gedankliche Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Umwelt in gewissenhafter Weise.

Wir haben immer eine Wahl, wir stehen ständig vor einer Entscheidung etwas zu tun oder es nicht zu tun - die Auswirkungen werden aber selten vorausschauend verstanden, weil das "Verdrehen" von predigenden "Menschen", seien es Priester oder Politiker, durch das Selbige entstanden ist.
Wer ist wohl bereit zu sagen, das er im Unrecht ist???

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

21.07.2016 13:29
#79 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
So gesehen ist das Ich-Bewusstsein schon vor dem Tod nicht viel mehr, als ein Spiegltrick.. eine nützliche und zweckdienliche Illusion.

Perquestavolta,

... wenn Du zu Dieser Aussage noch "das ist meine Meinung" hinzu gesetzt hättest, wäre sie auch als solche einzuordnen. So aber schreibst Du, als wüsstest Du genau, was mit den individuell gespeicherten Erfahrungsinhalten von jedem Einzelnen passiert. Du magst dir ja Deine Illusionen über die Zeit nach dem Tod machen, stelle sie uns aber bitte nicht als abgeschlossene Wahrheit vor, nur weil in Deinem Köpfchen nichts anderes vorhanden ist.

Zitat
Auch das "ICH" bleibt im kollektiven Informationsfluss der Menschheit, auf die eine oder andere Weise erhalten. Selbst wenn man nur ein Kochrezept hinterlässt...

Das Kochbuch, welches einer hinterlässt, ist lediglich ein über die Drucktechnik vervielfältigter geistiger Inhalt dieses Individuums. Was aber mit dem Geist dieses Individuums nach dem Tode passiert ist nicht zu erfahren. Wir dürfen lediglich den materiellen Zerfall des atomaren Körpers betrachtend verfolgen.
Bei Vorstellungen über das Jenseits trennen sich die versch. Ansichten und Glaubenswege! Das ist schon o.k., nur soll mir bitte keiner vortreten und seine persönliche Ansicht als "Wahrheit" verkaufen wollen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.149

21.07.2016 16:49
#80 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #79

Zitat
So gesehen ist das Ich-Bewusstsein schon vor dem Tod nicht viel mehr, als ein Spiegltrick.. eine nützliche und zweckdienliche Illusion.
Perquestavolta,

... wenn Du zu Dieser Aussage noch "das ist meine Meinung" hinzu gesetzt hättest, wäre sie auch als solche einzuordnen. So aber schreibst Du, als wüsstest Du genau, was mit den individuell gespeicherten Erfahrungsinhalten von jedem Einzelnen passiert.

Nein, Reklov! Das könnte ich noch nicht mal dann schreiben, wenn ich auch jeden einzelnen persönlich gut kennen täte. Und über den Verbleib von individuell gespeicherten Erfahrungsinhalten jedes Einzelnen habe ich bisher auch überhaupt nichts geschrieben, oder mich dazu geäußert.



Zitat von Reklov im Beitrag #79

Du magst dir ja Deine Illusionen über die Zeit nach dem Tod machen, stelle sie uns aber bitte nicht als abgeschlossene Wahrheit vor, nur weil in Deinem Köpfchen nichts anderes vorhanden ist.
Och.. Reklov! Abgeschlossenen Wahrheiten gibts ja gar nicht.

Zitat

Auch das "ICH" bleibt im kollektiven Informationsfluss der Menschheit, auf die eine oder andere Weise erhalten. Selbst wenn man nur ein Kochrezept hinterlässt...



Zitat von Reklov im Beitrag #79

Das Kochbuch, welches einer hinterlässt, ist lediglich ein über die Drucktechnik vervielfältigter geistiger Inhalt dieses Individuums. Was aber mit dem Geist dieses Individuums nach dem Tode passiert ist nicht zu erfahren.
Was mit dem Geist des Individuums nach dem Tod passiert, sieht man bei Leuten, deren Gehirn schon bei Lebzeiten nicht mehr richtig funktioniert. Menschen mit schwerer Altersdemenz oder mit "Alzheimer" haben in der Regel keine individuellen Erinnerungen an ein eigenes Erfahrungsleben mehr..
Menschen mit schwerwiegenden Beschädigungen des Gehirns, müssen fast immer alles neu lernen.. Darüber gibt es 100tausende Studien und Forschungen..

du bist mit deinem Schulwissen noch immer auf dem Niveau der 50iger Jahre...

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Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

21.07.2016 17:26
#81 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #80
Zitat von Reklov im Beitrag #79

Zitat
So gesehen ist das Ich-Bewusstsein schon vor dem Tod nicht viel mehr, als ein Spiegltrick.. eine nützliche und zweckdienliche Illusion.
Perquestavolta,

... wenn Du zu Dieser Aussage noch "das ist meine Meinung" hinzu gesetzt hättest, wäre sie auch als solche einzuordnen. So aber schreibst Du, als wüsstest Du genau, was mit den individuell gespeicherten Erfahrungsinhalten von jedem Einzelnen passiert.
Nein, Reklov! Das könnte ich noch nicht mal dann schreiben, wenn ich auch jeden einzelnen persönlich gut kennen täte. Und über den Verbleib von individuell gespeicherten Erfahrungsinhalten jedes Einzelnen habe ich bisher auch überhaupt nichts geschrieben, oder mich dazu geäußert.



Zitat von Reklov im Beitrag #79

Du magst dir ja Deine Illusionen über die Zeit nach dem Tod machen, stelle sie uns aber bitte nicht als abgeschlossene Wahrheit vor, nur weil in Deinem Köpfchen nichts anderes vorhanden ist.
Och.. Reklov! Abgeschlossenen Wahrheiten gibts ja gar nicht.

Zitat

Auch das "ICH" bleibt im kollektiven Informationsfluss der Menschheit, auf die eine oder andere Weise erhalten. Selbst wenn man nur ein Kochrezept hinterlässt...



Zitat von Reklov im Beitrag #79

Das Kochbuch, welches einer hinterlässt, ist lediglich ein über die Drucktechnik vervielfältigter geistiger Inhalt dieses Individuums. Was aber mit dem Geist dieses Individuums nach dem Tode passiert ist nicht zu erfahren.
Was mit dem Geist des Individuums nach dem Tod passiert, sieht man bei Leuten, deren Gehirn schon bei Lebzeiten nicht mehr richtig funktioniert. Menschen mit schwerer Altersdemenz oder mit "Alzheimer" haben in der Regel keine individuellen Erinnerungen an ein eigenes Erfahrungsleben mehr..
Menschen mit schwerwiegenden Beschädigungen des Gehirns, müssen fast immer alles neu lernen.. Darüber gibt es 100tausende Studien und Forschungen..

du bist mit deinem Schulwissen noch immer auf dem Niveau der 50iger Jahre...





Ach Gottchen, es gibt alle möglichen Forschungen.....

Viktor Farkas

„Wir brauchen unser Gehirn gar nicht!“

Während einer Konferenz von Kinderärzten im Jahr 1980 sorgte der britische Neurologe Dr. John Lorber mit einer spektakulären Hypothese für große Aufregung. Sie lautete: „Wir brauchen unser Gehirn gar nicht.“

Das war kein provokanter Gag. Dr. Lorber wollte weder um jeden Preis auffallen, noch war er von allen guten Geistern verlassen. Die Frage nach der Notwendigkeit unseres organischen Denkapparates, mit der er sein Referat begann, war wohlbegründet. Sie brachte lediglich eine Reihe von seltsamen Ereignissen auf den Punkt, auf die der Neurologe schon Mitte der 1960er-Jahre gestoßen war.

Damals behandelte er zwei Kleinkinder mit „Hydrozephalus“, eine Krankheit, die gemeinhin als „Wasserkopf“ bekannt ist. Aufgrund dieser Abnormität verfügte keines der beiden Kinder über eine Großhirnrinde. Trotz der ernormen Schädigung (schließlich ist, so meint die Schulmedizin, die Großhirnrinde der Sitz des Bewußtseins) schien die geistige Entwicklung der Kleinen nicht beeinträchtigt. Eines der Kinder starb im Alter von drei Monaten. Das andere war mit einem Jahr immer noch geistig gesund und völlig normal, obwohl ununterbrochene Untersuchungen die völlige Absenz von Gehirnsubstanz eindeutig bewiesen. Dr. Lorber veröffentlichte einen Bericht über diese rätselhafte Anomalie in der Zeitschrift „Developmental Medicine and Child Neurology“ (Entwicklungsmedizin und Kinderneurologie). Wie das beim Auftauchen unliebsamer Unerklärlichkeiten oft geschieht, war der Widerhall auf seinen Artikel so gut wie Null.

Superintelligent ohne Gehirn

Das Rätsel ließ den Briten jedoch nicht los. Er forschte in der Richtung weiter und hielt sein spezielles Interesse in keiner Weise geheim. So kam es, daß einer seiner Medizinerkollegen ihm einen jungen Mann schickte, der an der Universität Sheffield studierte. Der Kopf des Betreffenden war größer als normal, aber damit hatte es sich auch schon. Seine Abschlüsse in Mathematik waren die besten seit langem und sein mehrfach gemessener Intelligenzquotient (IQ) von einhundertsechsundzwanzig hätte ihn zur Aufnahme in die diversen Klubs und Vereinigungen von „Superintelligenten“ qualifiziert.

Das Seltsame war nur, daß der Student diese Leistungen ohne feststellbares Gehirn vollbrachte. Er besaß keines, wie Dr. Lorbers Untersuchungen unwiderlegbar erbrachten. Alles, was sich unter der Schädeldecke des jungen Mannes feststellen ließ, war eine knapp einen Millimeter dicke Schicht von Gehirnzellen. Der Rest war Flüssigkeit. Hätte jemand den Betreffenden kurz nach der Geburt in einen dunklen Raum gebracht und einen Lichtstrahl auf seinen Schädel gerichtet, wäre das Licht aufgrund der im Säuglingsalter zarten Knochenstruktur anstandslos durch den Kopf gegangen. Man denkt unwillkürlich an eine Klamaukfilmszene, in der jemand bei einem Ohr eines Darstellers hineinblickt und sieht, was hinter dem anderen Ohr vor sich geht. Die überraschende Tatsache, daß er gehirnlos durchs Leben geht, erschütterte den jungen Mann nicht sonderlich. Er lebte vor dieser Eröffnung völlig normal und nachher ebenso.

Im Zuge seiner systematischen Suche stieß Dr. Lorber auf zahlreiche Parallelfälle. Nach mehr als sechshundert Messungen an Hydrozephaliden im Kinderkrankenhaus von Sheffield ergab sich ein erstaunliches Bild: Bei etwa zehn Prozent der Untersuchten waren fünfundneunzig Prozent des Schädels mit Flüssigkeit gefüllt. Sie besaßen per Definition kein funktionstaugliches Gehirn. Dessen ungeachtet war die Hälfte dieser zehn Prozent geistig voll tüchtig und wies sogar einen überdurchschnittlichen IQ von mehr als hundert auf.

Die Penfield-Studie

Dr. Lorbers umfassende Studie ist nicht die erste ihrer Art. Dr. Wilder Penfield (1891-1976), Direktor des neurologischen Institutes der McGill Universität in Montral und einer der führenden Gehirnchirurgen der Welt, hat sich der Erforschung dieses irritierenden Rätsels jahrzehntelang verschrieben. Auslösendes Moment dafür war eine Arbeit von Dr. Walter Dandy aus dem Jahr 1922 über Menschen, die mit bescheidensten Überresten ihres Gehirns ein absolut normales Dasein führten.

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

21.07.2016 18:06
#82 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Was mit dem Geist des Individuums nach dem Tod passiert, sieht man bei Leuten, deren Gehirn schon bei Lebzeiten nicht mehr richtig funktioniert. Menschen mit schwerer Altersdemenz oder mit "Alzheimer" haben in der Regel keine individuellen Erinnerungen an ein eigenes Erfahrungsleben mehr..
Menschen mit schwerwiegenden Beschädigungen des Gehirns, müssen fast immer alles neu lernen.. Darüber gibt es 100tausende Studien und Forschungen..

du bist mit deinem Schulwissen noch immer auf dem Niveau der 50iger Jahre...

Perquestavolta,

... wer sagt Dir denn, dass unser, während des Erdenlebens gespeichertes bescheidenes Wissen, nach unserem Tod überhaupt "wertvoll" für uns sein könnte? Du denkst in irdischen Bahnen. Das ist kein Fehler und für Dich sicher auch so o.k.
Bleib dabei, wenn das Dein Ding ist, und wenn Du meinst, mit dem Wissen von 2016 ganz vorne zu stehen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.149

21.07.2016 20:21
#83 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #82

Zitat
Was mit dem Geist des Individuums nach dem Tod passiert, sieht man bei Leuten, deren Gehirn schon bei Lebzeiten nicht mehr richtig funktioniert. Menschen mit schwerer Altersdemenz oder mit "Alzheimer" haben in der Regel keine individuellen Erinnerungen an ein eigenes Erfahrungsleben mehr..
Menschen mit schwerwiegenden Beschädigungen des Gehirns, müssen fast immer alles neu lernen.. Darüber gibt es 100tausende Studien und Forschungen..

du bist mit deinem Schulwissen noch immer auf dem Niveau der 50iger Jahre...
Perquestavolta,

... wer sagt Dir denn, dass unser, während des Erdenlebens gespeichertes bescheidenes Wissen, nach unserem Tod überhaupt "wertvoll" für uns sein könnte? Du denkst in irdischen Bahnen.



Jetzt ist langsam gut, Reklov ....Nur eine Frage noch: in welchen Bahnen denkst du denn?

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Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

21.07.2016 21:21
#84 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
„Wir brauchen unser Gehirn gar nicht!“


Das ist in diesem Forum leider zunehmend zu bemerken!
Wir gleiten ab in den Austausch von belanglosem Schwachsinn...
Und der immer gleiche Schwachsinn wird andauernd neu aufgewärmt.

Bei allen ähnlich – mit kleinen Abweichungen:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20415-2016-07-21.html

Die Geschichte vom hirnlosen Genie stößt bis heute auf Sympathien bei medizinischen Laien, die meisten Wissenschaftler jedoch schenken ihr keinerlei Glauben. Die Hirnaufnahmen die Lorber vorlegte, sind schlicht nicht aussagekräftig genug. Der kanadische Wissenschaftsautor Jay Ingram fand später Aufnahmen, die den Schädel des jungen Mannes aus anderem Blickwinkeln zeigten - und plötzlich sah das Hirn größer aus: Ingram schätzte sein Volumen auf ungefähr 50 Prozent. Damit nähert sich der Fall der Grenze des Realistischen:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/frage-...mensch-1.577860

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

22.07.2016 10:33
#85 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #84

Zitat
„Wir brauchen unser Gehirn gar nicht!“

Das ist in diesem Forum leider zunehmend zu bemerken!
Wir gleiten ab in den Austausch von belanglosem Schwachsinn...
Und der immer gleiche Schwachsinn wird andauernd neu aufgewärmt.

Bei allen ähnlich – mit kleinen Abweichungen:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20415-2016-07-21.html

Die Geschichte vom hirnlosen Genie stößt bis heute auf Sympathien bei medizinischen Laien, die meisten Wissenschaftler jedoch schenken ihr keinerlei Glauben. Die Hirnaufnahmen die Lorber vorlegte, sind schlicht nicht aussagekräftig genug. Der kanadische Wissenschaftsautor Jay Ingram fand später Aufnahmen, die den Schädel des jungen Mannes aus anderem Blickwinkeln zeigten - und plötzlich sah das Hirn größer aus: Ingram schätzte sein Volumen auf ungefähr 50 Prozent. Damit nähert sich der Fall der Grenze des Realistischen:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/frage-...mensch-1.577860



Naja, wie auch immer, ich möchte dazu kein Urteil abgeben, aber bei weitem ist nicht alles falsch,
was gegen die wissenschaftliche Lehrmeinung steht.

http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0110S56-57.pdf

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

22.07.2016 11:00
#86 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Jetzt ist langsam gut, Reklov ....Nur eine Frage noch: in welchen Bahnen denkst du denn?

Perquestavolta,

... Tatsache ist doch, dass wir, laut Fachleuten, nur etwa 10% unserer möglichen Gehirnleistung nutzen! In welchen Bahnen ich denke, müsste ja nun langsam auch bei Dir angekommen sein. - Die Zahlen und Fakten, welche bei naturwissenschaftlichen Versuchen immer wieder zu denselben, verlässlichen Ergebnissen führen, sind mir, genau wie Dir, bestens vermittelt worden. Sie berühren aber nur einen kleinen Teil des noch unentdeckten Wahrheitswissens. Der übrige Teil gehört, nach wie vor, auch den philosophisch und religiös ausgerichteten Denkwegen. Das mag von vielen belächelt werden, behauptet sich aber nach wie vor innerhalb menschlicher Denkversuche!
Das alles "Umgreifende" und seine vielfältigen Weisen der Erscheinungen sind nach wie vor im Zentrum des Interesses und nicht die darin befindlichen Messdaten! Das Gegenständliche sollte von uns nicht verabsolutiert werden, denn die Wahrheit ist nur z.T. in den Erscheinungen (zu denen ja auch Du und ich gehören) enthalten.
Die empirisch erforschbaren "Gegenstände" sind stets nur "Ideen", die wir mit unserem Bewusstsein mehr oder weniger tief durchleuchten können. Auch sind sie, in ihrer Vielfalt und von ihrem Entwicklungsweg her, bodenlos!
So bleibt uns nur, einzusehen, dass wir den Ursprung der Existenz nicht ergründen können, sei es nun auf dem Weg der methodischen Erkenntnis oder auf dem Weg der Transzendenz. Prinzipien mögen wir erkennen, aber eine Deduktion in die "Ur-Gründe" ist uns nicht möglich.
Wissenschaftliche Wahrheiten, auch wenn sie korrekt sind, dürfen deswegen auch nicht mit religiösen Ideen auf eine Ebene gebracht werden.
Beide "Denkrichtungen" haben in der menschlichen Seele ihr entsprechendes "Zuhause" gefunden.

Entspannen wir uns also und sehen mal, was das menschlich denkende Tun in Zukunft noch so alles hervorbringen wird.

Dabei wird es aber vermutlich nie "langsam gut" sein, wie Du oben meinst.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

22.07.2016 11:14
#87 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Menschen mit schwerwiegenden Beschädigungen des Gehirns, müssen fast immer alles neu lernen.. Darüber gibt es 100tausende Studien und Forschungen..

du bist mit deinem Schulwissen noch immer auf dem Niveau der 50iger Jahre...

Perquestavolta,

... unser Gehirn ist ein "Statthalter" des Geistes, aber nicht der Geist selbst! - Das kannst Du leicht daran festmachen, dass alles, was Wissenschaftler bisher "entdeckten", oder auch in Zukunft lediglich "aufdecken", schon seit jeher da war! - (Capito?)
Dass aber ein organischer "Statthalter", wenn er beschädigt wird, alles neu lernen muss, ist doch einleuchtend. Auch eine beschädigte Festplatte braucht ja die entsprechenden Reparaturen und Neueinspeisungen! Wenn also Dein Wissen auf dem level von 2016 stehen sollte, leuchtet Dir so etwas ja auch mühelos ein.

Gruß von Reklov

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

22.07.2016 16:41
#88 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
... Tatsache ist doch, dass wir, laut Fachleuten, nur etwa 10% unserer möglichen Gehirnleistung nutzen! In welchen Bahnen ich denke, müsste ja nun langsam auch bei Dir angekommen sein. - Die Zahlen und Fakten, welche bei naturwissenschaftlichen Versuchen immer wieder zu denselben, verlässlichen Ergebnissen führen, sind mir, genau wie Dir, bestens vermittelt worden.


Um zu überleben reicht das wohl aus.
Ob die restliche Hirnleistung tatsächlich nutzlos ist möchte ich aber schwer bezweifeln.
Warum leistet sich sonst die Evolution (wenn es keine Vorteile brächte) ein solch großes Gehirn mit einem mächtigen Energiehunger?
Menschen mit kleinen Gehirnen müssten doch enorme Vorteile haben und sich unbedingt durchsetzen.
Während das Gehirn des modernen Menschen im Ruhezustand fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus benötigt, brauchen andere Primaten wie Schimpansen und Gorillas etwa nur acht bis zehn Prozent ihrer Energie für das Gehirn, andere Säugetiere sogar nur drei bis fünf Prozent.

Früher betrachtete man auch die Junk-DNA als vollkommen überflüssig und nutzlos.
Heute erkennt man darin wertvolle Bausteine zur Evolution welche wieder aktiviert werden können!

Nur ein Bruchteil des Erbguts erzeugt Proteine - fast 98 % bestehen aus nicht-codierender DNA. Wieviel davon als "DNA-Schrott" gelten muss, ist Gegenstand einer hitzigen Kontroverse:
http://www.wissensschau.de/genom/nicht_codierende_dna.php

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(Lukrez)

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

22.07.2016 17:05
#89 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #88

Zitat
... Tatsache ist doch, dass wir, laut Fachleuten, nur etwa 10% unserer möglichen Gehirnleistung nutzen! In welchen Bahnen ich denke, müsste ja nun langsam auch bei Dir angekommen sein. - Die Zahlen und Fakten, welche bei naturwissenschaftlichen Versuchen immer wieder zu denselben, verlässlichen Ergebnissen führen, sind mir, genau wie Dir, bestens vermittelt worden.

Um zu überleben reicht das wohl aus.
Ob die restliche Hirnleistung tatsächlich nutzlos ist möchte ich aber schwer bezweifeln.
Warum leistet sich sonst die Evolution (wenn es keine Vorteile brächte) ein solch großes Gehirn mit einem mächtigen Energiehunger?
Menschen mit kleinen Gehirnen müssten doch enorme Vorteile haben und sich unbedingt durchsetzen.
Während das Gehirn des modernen Menschen im Ruhezustand fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus benötigt, brauchen andere Primaten wie Schimpansen und Gorillas etwa nur acht bis zehn Prozent ihrer Energie für das Gehirn, andere Säugetiere sogar nur drei bis fünf Prozent.

Früher betrachtete man auch die Junk-DNA als vollkommen überflüssig und nutzlos.
Heute erkennt man darin wertvolle Bausteine zur Evolution welche wieder aktiviert werden können!

Nur ein Bruchteil des Erbguts erzeugt Proteine - fast 98 % bestehen aus nicht-codierender DNA. Wieviel davon als "DNA-Schrott" gelten muss, ist Gegenstand einer hitzigen Kontroverse:
http://www.wissensschau.de/genom/nicht_codierende_dna.php




Das menschliche Gehirn ist auf Reserven und Potenzial ausgerichtet. Die augenblicklich eingeschränkte Nutz-Kapazität ist ein temporärer Zustand der Evolution im Wartestand für weitere Entfaltungen.

Mit der Vokabel "DNA-Schrott" wäre ich etwas vorsichtiger. "Schrott" ist immer eine wertvolle Ressource. Wenn einst meine Leiche im Krematorium verbrannt wird oder ein Hai auf See sich meine Reste schmecken lässt, ist die weitere und restlose Verwertung garantiert. Mutter Natur verschwendet nichts.

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

22.07.2016 19:06
#90 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Warum leistet sich sonst die Evolution (wenn es keine Vorteile brächte) ein solch großes Gehirn mit einem mächtigen Energiehunger?
Menschen mit kleinen Gehirnen müssten doch enorme Vorteile haben und sich unbedingt durchsetzen.
Während das Gehirn des modernen Menschen im Ruhezustand fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus benötigt, brauchen andere Primaten wie Schimpansen und Gorillas etwa nur acht bis zehn Prozent ihrer Energie für das Gehirn, andere Säugetiere sogar nur drei bis fünf Prozent.

Lukrez,

... die Natur leistet sich, wie ich in einem Fachbericht lesen konnte, unser großes Gehirn nicht aus Jux und Tollerei, sondern hat bereits für kommende größere Anforderungen rechtzeitig in die Zukunft "investiert".
Wenn Schimpansen und Gorillas weniger Energie für ihr Gehirn brauchen, so kann das schon einleuchten, denn sie klettern zwar eifrig, essen dann ein paar Bananen oder Blätter und ruhen wieder aus. - Soweit mir bekannt ist, planen sie nicht, lesen nichts, forschen nicht und betreiben auch sonst keine Denksportaufgaben. Laut Darwin waren unsere Vorfahren ja alle mal auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe..
Der Mensch zeichnet sich aber gerade durch sein Denkvermögen von allen Säugetieren aus - und das kostet eben etwas mehr Energie.

Gruß von Reklov

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

22.07.2016 19:16
#91 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Also geht praktisch nichts ohne Hirn!
Genau das habe ich ja auch zum Ausdruck bringen wollen.
Alle höheren Funktionen setzen ein funktionsfähiges Gehirn zwingend voraus.

__________________________________________________
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(Lukrez)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.149

22.07.2016 19:32
#92 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #86

Zitat
Jetzt ist langsam gut, Reklov ....Nur eine Frage noch: in welchen Bahnen denkst du denn?
Perquestavolta,

... Tatsache ist doch, dass wir, laut Fachleuten, nur etwa 10% unserer möglichen Gehirnleistung nutzen!

Was für ein Blödsinn!



Zitat von Reklov im Beitrag #86

In welchen Bahnen ich denke, müsste ja nun langsam auch bei Dir angekommen sein. - Die Zahlen und Fakten, welche bei naturwissenschaftlichen Versuchen immer wieder zu denselben, verlässlichen Ergebnissen führen, sind mir, genau wie Dir
Du schreibst aber ständig nur Blödsinn, Reklov. Behauptest Stuss, den Fachleute niemals gesagt haben..

Zitat von Reklov im Beitrag #86

bestens vermittelt worden.
Die Bemühungen haben bei dir aber offensichtlich nicht gefruchtet..


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Sie berühren aber nur einen kleinen Teil des noch unentdeckten Wahrheitswissens. Der übrige Teil gehört, nach wie vor, auch den philosophisch und religiös ausgerichteten Denkwegen.
Geh lieber Gitarre spielen, Reklov!


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Das mag von vielen belächelt werden, behauptet sich aber nach wie vor innerhalb menschlicher Denkversuche!
Du hast doch immer nur die Ideen anderer geklaut.. und es nicht mal geschnallt, wenn sie falsch und unbrauchbar waren.. So einen narzisstischen Artdirektor wie dich hatten wir auch mal in der Firma! Das einzige was der wirklich konnte, war intrigieren und "hintenrum" die Leistungen seiner Mitarbeiter als die eigenen loben. Wir haben ihm dann ein Falle gestellt in die er reingeplunnst ist wie ein Elefant vom 10 Meterbrett..

Zitat von Reklov im Beitrag #86
Das alles "Umgreifende" und seine vielfältigen Weisen der Erscheinungen sind nach wie vor im Zentrum des Interesses und nicht die darin befindlichen Messdaten!
nur bei Versagern und Leuten mit einem kriminellen Intelligenzdefizit.


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Das Gegenständliche sollte von uns nicht verabsolutiert werden..
ganz sicher deswegen, weil Hochstapler wie du ansonsten wohl kaum noch irgendjemanden finden, der Mitleid mit ihnen hat..

Zitat von Reklov im Beitrag #86

denn die Wahrheit ist nur z.T. in den Erscheinungen (zu denen ja auch Du und ich gehören) enthalten.
Ich gehöre ganz bestimmt nicht zu diesen Erscheinung..

Zitat von Reklov im Beitrag #86

Die empirisch erforschbaren "Gegenstände" sind stets nur "Ideen", die wir mit unserem Bewusstsein mehr oder weniger tief durchleuchten können.

Wenn du von dir selber redest, solltest du lieber beim Ich bleiben..

Zitat von Reklov im Beitrag #86

So bleibt uns nur, einzusehen, dass wir den Ursprung der Existenz nicht ergründen können...
nach meinen bisherigen Erfahrungen in Foren, die sich mit Religion auseinander setzen, hatten alle User die solche und ähnliche Behauptungen aufstellten, immer einen ziemlich gewaltigen Dachschaden...

Aber du kannst ja gerne für dich einsehen was dir dünkt, Reklov. Zu mehr riecht es bei dir ja doch nicht.


Zitat von Reklov im Beitrag #86

sei es nun auf dem Weg der methodischen Erkenntnis oder auf dem Weg der Transzendenz.[/quote Die Transzendenz ist nichts anderes als das Drogensuchtzentrum im menschlichen Gehirn. Manche Glückshormone wie die Endorphiene, haben die selbe chemische Struktur wie die Alkaloide des Schlafmohns (Morphine), Reklov. Sie machen genauso "süchtig". Placebos wirken dadurch, dass sie Belohnungszentrum im Gehirn Informationen zukommen lassen, welche beruhigend wirken und wofür dieses die entsprechenden Drüsen anregt, Endorphine aus zu schütten, welche in ihrer chemischen Eigenschaft Schmerzen lindern oder gar unterdrücken.. Das gleiche Placebo-Phänomen wird auch bei Chirurgischen eingriffen ohne Anästhesie unter Hypnose wirksam. Ein durchaus sinnvoller Mechanismus.. der aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Nämlich "suchtkranke" und manchmal überaus bescheuerte Religioten.. Da das Phänomen der "Transzendenz" auf den selben Mechanismen beruht..

[quote="Reklov"|p3201992]
Prinzipien mögen wir erkennen, aber eine Deduktion in die "Ur-Gründe" ist uns nicht möglich.
Du erkennst noch nicht mal die Prinzipien., wie du siehst!

Auch würdest im Falle, dass du diese Prinzipien tatsächlich erekennen würdest so einen Blödsinn daher reden, Fachleute würden behaupten, der Mensch nutze nur 10% seines Gehirns.


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Wissenschaftliche Wahrheiten, auch wenn sie korrekt sind, dürfen deswegen auch nicht mit religiösen Ideen auf eine Ebene gebracht werden.


Kannst du dich noch an unserer Unterhaltung über die Erkennungsmerkmale eines krankhaften Egozentriker erinnern? Pathogene Egozentriker sind überzeugt, sie könnten ihren Mitmenschen diktieren und vorschreiben, was diese dürfen, sollen und müssen.. aber die genauen sachlichen Gründe dafür, können sie nicht nennen!


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Beide "Denkrichtungen" haben in der menschlichen Seele ihr entsprechendes "Zuhause" gefunden.
Es gibt darüber Milliarden und Abermilliarden Denkrichtungen, aber eine menschliche "Seele" von der die Religioten immer reden, wurde bisher noch nie nachgewiesen.


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Entspannen wir uns also und sehen mal, was das menschlich denkende Tun in Zukunft noch so alles hervorbringen wird.
Warum redest du immer von WIR, Reklov.. wenn du nur über dich selbst sinnierst? Bist du eine gespaltene Persönlichkeit? Leidest du auch an Schizophrenie?


Zitat von Reklov im Beitrag #86

Dabei wird es aber vermutlich nie "langsam gut" sein, wie Du oben meinst.
Da kann jeder für sich selber wie er will..

Ich mach deswegen jetzt mal für eine Weile Frumspause. Mit Beiträgen, wie die von SOl demiurg weis ich sowieso nichts anfangen und bei dir ist alles gesagt was mal gesagt werden musste.

Schönen Gruß aus Südtirol

-----
Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Athon Offline




Beiträge: 2.096

23.07.2016 07:58
#93 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #86
Tatsache ist doch, dass wir, laut Fachleuten, nur etwa 10% unserer möglichen Gehirnleistung nutzen!


Lieber Reklov, wenn Du diese Behauptung auch noch mit einem Ausrufezeichen versiehst, lässt dies für mich nur den Schluss zu, dass Du von einer 10%-igen Nutzung Deiner Gehirnleistung noch recht weit entfernt zu sein scheinst... Aber, wie ich bereits festgestellt habe, jagst Du ja gern irgendwelchen Mythen nach...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

23.07.2016 10:33
#94 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Lieber Reklov, wenn Du diese Behauptung auch noch mit einem Ausrufezeichen versiehst, lässt dies für mich nur den Schluss zu, dass Du von einer 10%-igen Nutzung Deiner Gehirnleistung noch recht weit entfernt zu sein scheinst... Aber, wie ich bereits festgestellt habe, jagst Du ja gern irgendwelchen Mythen nach...

Athon,

... das Ausrufezeichen steht für alle Gehirne auf der Erde! - Wieviel % Du oder ich davon nutzen, wäre erst mal zu untersuchen. Mythen jage ich keinesfalls nach, obwohl ich deren Texte (auch die der germanischen) früher mal interessiert gelesen habe. An dieser Stelle möchte ich aber auch nicht verschweigen, dass ich regelmäßig Wissenschaftsmagazine lese. Deren Zeilen vermögen aber über das Woher und Wohin des Universums auch keine so recht zufriedenstellenden Auskünfte zu geben.
Das bis heute als gesichert geltende Wissen ist den Interessierten ja sowieso bestens bekannt und kann auch überall nachgelesen werden.

Mythen (als schriftliches Kultur-Erbe) haben ihren speziellen historischen und psychologischen Charakter, welcher uns die Seelen- und Glaubenszustände versunkener Kulturen vor Augen führt. Daran ist nichts zu belächeln, denn die "alten Götter" sind nicht völlig gewichen. Manche leben in den Namen unserer Wochentage, viele in den Signets bekannter Firmenlogos, Comics oder Spielfilmen munter weiter.

Ich erinnere (auch Dich) nochmals daran, wie das weise Judentum in seinen Mythen des Alten Testaments den jüd. Gott zu Moses sagen lässt: >> Ich bin, als der ich da einst sein werde. <<

Dies lässt vielfältige Deutungen zu und wenn einer mag, so kann er sich sogar selbst als einen "Götterfunken" betrachten, welcher sich für eine begrenzte Zeit (freiwillig oder nicht?) in einen menschlichen Körper, der ja ein atomar schwingendes Feld darstellt, begeben hat.

Diese Idee wiegt nicht leichter als sich zu sagen, dass man ein Kettenglied der Evolution ist und die heutige Körperform hauptsächlich aus den Elementen Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff besteht! Damit ist aber auch lediglich der physische Körper skizziert. Der psychische Körper verlangt noch mal nach ganz anderen Wort-Begriffen und den damit verbundenen Denkmustern.

Über mich kannst Du recht wenig festgestellt haben, denn dazu müsstest Du mich schon persönlich kennen!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

23.07.2016 11:05
#95 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Du hast doch immer nur die Ideen anderer geklaut.. und es nicht mal geschnallt, wenn sie falsch und unbrauchbar waren.. So einen narzisstischen Artdirektor wie dich hatten wir auch mal in der Firma! Das einzige was der wirklich konnte, war intrigieren und "hintenrum" die Leistungen seiner Mitarbeiter als die eigenen loben. Wir haben ihm dann ein Falle gestellt in die er reingeplunnst ist wie ein Elefant vom 10 Meterbrett..

Perquestavolta,

... Du scheinst nicht nur von der KK seelisch verkorkst zus ein, sondern auch beruflich schlechte Erfahrung gemacht zu haben.
Meine AD-Karriere verlief erfolgreich und wir arbeiteten stets im Team. Dort flossen viele Ideen ein und stets wurde im Team eine Auswahl für den Kunden getroffen. Mit Intirgen hätte in den Agenturen, welche mir meine Karriere ermöglichten, keiner lange überlebt, denn meine Bosse achteten auch auf eine Unternehmenskultur. Ich schaue mir heute noch gerne alte Fotos der jeweiligen Teams an und habe nur positive Erinnerungen an meine schöne Berufsstrecke.
Mit manchen Kollegen von früher habe ich sogar noch ab und zu telef. Kontakt.
Deine Welt aber scheint nur von negativen Erlebnissen geprägt zu sein. Entsprechend sind auch Deine oft geistlosen und negativen Beiträge! (Armes Menschenkind!)

Zitat
Was für ein Blödsinn!

Dieser "Blödsinn" stammt von anerkannten Gehirnforschern und nicht von mir. In dem Fall bin ich also auf das Wissen aus zweiter Hand angewiesen.

Zitat
Geh lieber Gitarre spielen, Reklov!

Das Leben besteht nicht nur aus Musik. Meinem Instrument widme ich nicht meine ganze Zeit. Andere, auch wichtige Dinge kämen dann zu kurz. Ich hoffe aber, dass Du auch regelmäßig in die Tasten greifst?

Zitat
nur bei Versagern und Leuten mit einem kriminellen Intelligenzdefizit.

Sagt wer? (Etwa der negative Schreiber aus der ital. Provinz?)

Zitat
Auch würdest im Falle, dass du diese Prinzipien tatsächlich erekennen würdest so einen Blödsinn daher reden, Fachleute würden behaupten, der Mensch nutze nur 10% seines Gehirns.

Erkundige dich hierzu noch mal selber. Diese Aussage habe ich mir ja nicht aus dem Ärmel gezogen!

Zitat
Ich gehöre ganz bestimmt nicht zu diesen Erscheinung..

Wir beide gehören unumstritten zu den Erscheinungen der menschlichen Rasse. Ausnahmslos - auch die Leute aus der Bozener Gegend!

Zitat
nach meinen bisherigen Erfahrungen in Foren, die sich mit Religion auseinander setzen, hatten alle User die solche und ähnliche Behauptungen aufstellten, immer einen ziemlich gewaltigen Dachschaden...
Aber du kannst ja gerne für dich einsehen was dir dünkt, Reklov. Zu mehr riecht es bei dir ja doch nicht.

Mein Satz zog das wissenschaftliche Ergründen mit ein! Dass Du dies sprachlich nicht recht einordnen kannst, zeigt, wie weit es bei Dir reicht (nicht "riecht", wie Du schreibst!)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

23.07.2016 11:12
#96 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Ich mach deswegen jetzt mal für eine Weile Frumspause. Mit Beiträgen, wie die von SOl demiurg weis ich sowieso nichts anfangen und bei dir ist alles gesagt was mal gesagt werden musste.

Schönen Gruß aus Südtirol

Perquestavolta,

... das ist nun allein Dein Problem. Ich konnte mir Deinen Zeilen stets recht viel anfangen, verrieten sie mir doch mehr von Dir, als Du ahnen konntest. Alles klar. - Ebenfalls schöne Grüße aus dem Remstal bei Stuttgart.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.096

24.07.2016 08:11
#97 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #94
Über mich kannst Du recht wenig festgestellt haben, denn dazu müsstest Du mich schon persönlich kennen!


Um festzustellen, dass Deine Ansicht, der Mensch nutze nur 10% seiner Gehirnkapazität, zu den längst überholten Mythen gehört, ist dies nicht notwendig. Da genügt ein einfaches Googeln...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

24.07.2016 10:34
#98 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Zitat
Um festzustellen, dass Deine Ansicht, der Mensch nutze nur 10% seiner Gehirnkapazität, zu den längst überholten Mythen gehört, ist dies nicht notwendig. Da genügt ein einfaches Googeln.

Athon,

... unbestritten - googeln kann oft hilfreich sein! - Im net konnte ich dieses finden: >> Aber selbst wenn Einstein diesen Ausspruch getan hätte: Was könnte er gemeint haben? Sollte die Aussage: "Nur zehn Prozent des Gehirns werden genutzt" wirklich als quantitative Aussage gemeint sein, dann bieten sich mehrere Interpretationen an.

Erstens: Zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist nur jede zehnte Gehirnzelle aktiv. Da kann man nur sagen: Gut, daß es nicht alle sind, denn das wäre gleichbedeutend mit einem epileptischen Anfall.
Zweitens: Neunzig Prozent der Hirnzellen liegen nutzlos im Schädel herum und haben keine Funktion. Auch das ist Unsinn. Soweit die Wissenschaft es beurteilen kann, sind alle gesunden Zellen in irgendeiner Weise an den Prozessen im Gehirn beteiligt. Ein Indiz dafür ist, daß beim Ausfall einer Hirnfunktion, beim Verlust eines Auges zum Beispiel, die zuständigen Neuronen zugrunde gehen.

Eine dritte Interpretation: Wir nutzen nur einen Bruchteil unseres Erinnerungsvermögens, könnten uns also eigentlich viel mehr Dinge merken. Aber das Gehirn hat keine "Speicherzellen" wie ein Computer. Erinnerungen sind Muster, an denen viele Zellen beteiligt sind, und die Zahl dieser Muster ist unbegrenzt. Niemand weiß, wieviel Information man dem Gedächtnis maximal eintrichtern kann.

Überhaupt ist die Vorstellung irrig, mehr Hirnaktivität sei gleichbedeutend mit "besserem" Denken. Detlef Linke, Hirnforscher an der Universität Bonn, weist darauf hin, daß unsere intellektuelle Leistung oft darin besteht, viele Einzelerfahrungen in einem "Superzeichen" zusammenzufassen - Abstraktion macht das Denken ökonomischer. <<

Interessant in dem Zusammenhang ist auch die Aussage eines führenden US-Gehirnforschers, der während einer TV-Doku das Gehirn eines Verstorbenen vor sich liegen hatte und bemerkte, dass es ihm, nach all den vielen Jahren der Forschung, immer noch ein Rätsel sei, wie diese nun leblose weiße Masse in ihrer aktiven Zeit eine solch gewaltige Leistung vollbringen konnte.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

24.07.2016 11:08
#99 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

Eine sehr gute Antwort Reklov.

Die hier anwesenden "Zahlenreiter", die Formeln als Sattel benutzen, werden nie den Sinn hinter solchen Aussagen "empfinden" können.
Es gibt unmengen an Punkte die man mit einbeziehen müsste und würde dann immer noch nicht in der Lage sein eine klare Antwort zu liefern, geschweige denn eine Antwort finden, die man als allgemeingültige Formel benutzen kann.

Die 10 Prozent Diskussion ist als "Größenordnung" zu betrachten und nicht als mathematischer Rechnungsweg. Bei einem Menschen mit einem IQ von 90 sind 10% anders zu betrachten als bei einem Menschen, wie mir, mit einem IQ von 120. Der IQ selbst sagt nichts weiter aus, sondern ist nur eine Ermittlung zur Struktur (Sozialstruktur?)
Viel wichtiger ist das Erlebte, das in unserem Gehirn, oder einem sonstigen (Wissens)Speicher, eingebrannt wird und bei einem sogenannten Dejavú Moment zum wiederholten tragen(abrufen) kommt.

Wenn ich Fahrrad fahre, ruft der Speicher nicht die Daten des Autofahrens ab. Erst wenn ich im Auto sitze, wird die Erinnerungsfunktion des Autofahrens abgerufen und man fährt sozusagen "automatisch".

Extrapoliert man dies nun auf das Jenseits, aus dem wir entstanden sind(Leben) und wohin wir zurückgeführt werden(Tod), entsteht wieder dieses Dejavú Erlebnis, die "automatisierte Funktion des Daseins"

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

24.07.2016 12:33
#100 RE: Diesseits vs. Jenseits antworten

"Richtig erscheint mir, daß viele Menschen erkennen, daß die durch naturwissenschaftliches Denken erfaßbare, oder allgemeiner: die durch wissenschaftliche Methoden beschreibbare Wirklichkeit nicht die eigentliche, die ganze Wirklichkeit darstellt und darstellen kann, ja daß durch Wissenschaft nicht einmal der für uns Menschen 'wesentliche Teil' dieser eigentlichen Wirklichkeit beleuchtet wird, und daß es deshalb in unserem Zeitalter der Wissenschafts- und Technikeuphorie dringend nötig ist, wieder auf die prinzipiellen Grenzen der Naturwissenschaft und der aus ihren Erkenntnissen entwickelten Technik, hinzuweisen." (Das Netz des Physikers, München 2000, 26)

Die quantenphysikalischen Experimente zeigen:
Die gesamte Wirklichkeit ist dual, sie zerfällt in zwei grundsätzlich verschiedene Wirklichkeiten. Jedes Materieteilchen (=jedes Quant) kann in zwei grundverschiedenen Zuständen existieren und erzeugt damit zwei Welten, die i.a. Aktualität und Potentialität genannt werden:
- Teilchen können die Form von Kügelchen annehmen und dabei messbare physikalische Eigenschaften zeigen (z.B. Ladung oder Masse). Sie erzeugen dadurch die uns gewohnte Raum-Zeit-Welt, die Aktualität, und
- Teilchen können sich unserer Beobachtung entziehen in einen unmessbaren anderen Zustand, in dem ihre möglichen Eigenschaften als Wahrscheinlichkeitswellen im Raum verteilt sind, die Potentialität. Dabei sind sie ständig auf dem Sprung, sich bei Beobachtung sofort in die Aktualität zu begeben. Hierbei waltet als Gesetz die von Erwin Schrödinger formulierte PSI-Funktion. Sie lässt beim "Zusammenbruch der Potentialität" bestimmte wahrscheinliche Wahlfreiheiten bezüglich messbarer Werte zu, die das Quant dann in einem Atom- oder Molekülsystem annimmt.

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