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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 236 Antworten
und wurde 7.328 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 5.031

10.08.2016 00:36
#201 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Und aber die Materie selbst, auch ganz gut ohne das Geistige existiert. Aber für mich heißt das jetzt, dass deine ganze transzendentale Logik nichts anderes ist, als das Spiegelbild deiner eigenen Widersprüchlichkeit aus endlos vielen dümmlichen Zirkelschlüssen mit denen du dich selbst gefesselt und eingestrickt hast.

Perquestavolta,

... nicht so voreilig mit Deinem schnellen Urteil! -
Wenn Materie, wie Du behauptest, auch ganz gut ohne das Geistige existieren kann, so kann das Geistige noch leichter ohne Materie bestehen. Den Gegenbeweis müsstest Du also erst mal erbringen können, bevor Du hier Deine wackeligen Ansichten ablieferst. Viele behaupten übrigens, dass Materie nichts weiter sei, als grobstofflich schwingender Geist, welcher diese Form gewählt hat, um überhaupt etwas "bilden" zu können.

Zitat
der wiederum aus einer Wechselwirkung der Materie mit sich selbst hervorgeht und aus vielen kleinen Potentialverschiebungen gegenüber einem Gleichgewicht zwischen Atomkernen und der unscharfen Schwingungsenergie der Elektronen auf ihren Bahnen um den Atomkern ist und überhaupt nichts Geistiges in sich birgt, sondern uns auch noch deutlich zeigt, dass die Materie selbst der Informant ist, aus dem alles Geistige hervorgeht.

Du magst ja meinetwegen rein materialistisch denken. Ich sehe die Sache genau anders herum. Der Geist schuf sich eine atomar schwingende Materie.

Zitat
Außerdem ist alles Geistige nur Informationsfluss, was du gerade an diesem deinen Radiobeispiel erkennen müsstest, wenn dein ontologischer Geist richtig funktionieren würde.

Vollkommen richtig, nur - keine Information ohne einen Informanten!!!

Zitat
Nur aber solltest du jetzt wissen, dass auch Musik keine reine Schöpfung des Geistes ist, sondern nur eine "mühsam erlernte Methode zur Beeinflussung der Materie", Schallwellen zu erzeugen, die im Wechselspiel von Frequenz und Amplitude, Intervallen und Regelmäßigkeiten ein Muster erzeugen, welches auf unsere Sinneswahrnehmung besonders angenehm und hypnotisch wirk, oder aber auch gar nicht so selten auch einfach nur störend und ablenkend. Je nach dem und subjektiver Beliebigkeit!

So würde aber nur ein Physiker Musik beschreiben. Die Schönheit des Geistes in der Musik zeigt sich jedoch an Kompositionen großer Meister! - Diese haben weniger an das Erzeugen von Schallwellen gedacht, sondern die Schallwellen ihrer Instrumente dazu genutzt, um unnachahmliche Werke zu schaffen. Mühsam erlernen mussten sie dies nicht so, wie ein Normalo und dadurch unterscheiden sie sich von einem einfachen Tastenquetscher (so nanntest Du Dich ja mal selber!) aus Bozen. Gute Musik ist eben weit mehr, als nur ein zufällige oder gar störende Geräusch-Collage. Es ist das Ergebnis menschlichen Geistes, der die Tonabstände (Intervalle) bewusst, nach seinem Gehör und Empfinden, zunächst harmonisch "geordnet" hat. Der Gegensatz, die Disharmonie, wird von jedem, auch dem ungeschulten Ohr sofort erkannt. -
Ordnung ist aber stets auch ein Zeichen von bewusstem Geist!

Zitat
Die großen Fragen bezüglich Gott, Religion und Glaube, mit denen auch wir Atheisten uns zwangsläufig beschäftigen müssen, hängen mit den endlos vielen und oftmals kaum noch erträglichen Nebenwirkungen dieser Placeboideologien zusammen!!

Nein, jetzt übetreibst Du mal wieder, denn jedem Atheisten traue ich zu, sich auch ohne die kaum noch erträglichen "Nebenwirkungen" der relig. Dogmen mit den existenziellen Fragen zu beschäftigen. Wenn er dabei nicht (so wie Du) im rein materiellen Denken stecken bleiben will, muss er auch spekulative Gedankengänge in seinem Kopf zulassen. Das sog. "Göttliche" kommt ihm dabei automatisch stets in die Quere, egal welche sprachliche Gangart auch immer er sich dazu aussuchen mag! Mit der Anschauung der elektromagnetischen Wechselwirkung allein ist das "große Thema" eben auch nicht zufriedenstellend zu bewältigen. Für so hell halte ich Dich aber schon, dass Du dies auch erkennst, abseits von all Deinem physikalischen Wissen.

Zitat
Intelligenz kann man wissenschaftlich messen, aber Dummheit nicht, Reklov. Emotionen, Gefühle, subjektive Empfindungen.. alles das und was noch damit zusammenhängt, haben nichts mit objektiver Sachlichkeit zu tun. Wie und wo sollten die Naturwissenschaften "Dummheit, Naivität, Störungen der Selbstwahrnehmung und in der Realitätsverarbeitung einzelner Individuen.. mit naturwissenschaftlicher Methodik zu Leibe rücken.
Auch wenn die Psychologie eine empirische Wissenschaft ist, kann sie immer nur winzig kleine Ausschnitte der ganzen Persönlichkeit eines Menschen erfassen, welche aus vielen Einflüssen und Wechselwirkungen von Veranlagungen mit dem Lebensumfeld und jenem Ausschnitt der Welt entstanden ist innerhalb dessen das jeweilige Individuum auch wieder nur nach subjektiven Kriterien und strategischen Notwendigkeiten seine Wahrnehmung auf das fokussiert hat, was ihm gerade gut oder und nützlich schien..

Richtig! - Deswegen ist ja der Mensch sich selbst bis heute ein großes Rätsel! - Die üblichen Intelligenztests fragen deswegen ja auch nicht erlernbares Wissen ab, sondern richten sich nach den speziellen Grundfähigkeiten im Menschen aus. Der eine ist mehr in Zahlengebäuden, der andere in grafischen Formen zu Hause, andere sind wiederum sprachlogisch gut drauf; etc.
Es ist aber eine Tatsache, dass in unserer Welt auch Gefühle und Emotionen das Menschsein beherrschen und dies oft mehr, als die sog. objektive Sachlichkeit. Diese passt besser zu Robotern, nicht aber zu dem rätselhaften "Seelenwesen", wie es der Mensch verkörpert!
Wer die emotionalen Seiten in sich ausklammert, steht mit all seinem angehäuftem Wissen zwar nicht nutzlos, aber noch nicht als vollständiger Mensch da; eher als seelisch verarmt und gefühllos verkrustet.

Zitat
Das ist ein blödsinniger und überaus dümmlicher Vergleich, Reklov. Genauso dümmlich und blödsinnig, wie wenn dir jemand unterstellen würde, dass es dir selber gar nichts nützt, wenn du Kleidungsstücke die du am Körper trägst, in ihrem Aufbau und in ihre Funktionsweise alle verstehst..

Die meisten Leute wählen ihre Kleider zunächst emotional, nach dem Aussehen, dem Design, aus. An dem techn. Aufbau eines Gore-Tex-Stoffes sind sie weniger interessiert. Hauptsache, die Kleidung funktioniert bei Wind und Regen. Ebenso läuft es bei der Wahl des Autos, schließlich sind die wenigsten Käufer kundige Ingenieure, also spricht den Käufer zunächst die Form und die Farbe des Wagens an. Danach folgen die anderen, nüchternen Punkte der praktischen Seite.

Zitat
Du bist ein Voll-Trottel Reklov, der sich mächtig schlau vorkommt, wenn er die naive Bilderwelt in der er denkt und in der er sich meist selbst nicht ganz versteht, auf seine Mitmenschen projiziert und sich dann auch noch empört, wenn mal jemand darüber wütend wird!

Dass Du z.B. darüber wütend wirst, zeigt deutlich, dass Du mit Deiner eingeschränkten materiellen Sichtweise auf die Erscheinungen in unserer Welt auch einen ganz speziellen Volltrottel darstellst!

Zitat
Kann ich aber, Reklov. Mit Logik, mit Interesse und Verständnis für die Erkenntnisse der Naturwissenschaften, mit einem geschulten kritischen Realitätssinn, der entschlossenen und unbeirrbaren Einsicht, dass Glaube und glauben gar nichts miteinander zu tun haben können, da der Glaube für sich beansprucht über etwas Bescheid zu wissen, worüber noch nicht mal Anhaltspunkte vorliegen aus denen man irgendwelche Schlüsse ziehen könnte, und hingegen glauben nur gleichviel bedeutet, wie eine vorläufige Entscheidung zu treffen, die man aber sofort wieder revidiert, sobald neue und genauere Informationen vorliegen, da man sich ansonsten nur selbst in einem Gefängnis von Bilderwelten einsperrt, die aber nur Konstrukte unseres Wunschdenkens sind.

Mal ganz abgesehn davon, dass Du nicht mal die Spuren Deiner eigenen Ahnenreihe allzu lange rückwärts verfolgen könntest, ist doch allgemein bekannt, dass Glaube natürlich von Glaubensbildern lebt. Was faselst Du hier also für unnützes Zeug daher?

Am Ende Deines Lebens wirst Du erkennen, dass Dich Dein Anhaften an Wissensbilder, wie sie uns ja allen über die Logik und die messbaren Realitäten der Naturwissenschaften zugänglich sind, auch nicht viel weiter bringen konnte, als die Glaubensbilder eines Mystikers wie er uns z.B. in den Zeilen eines >Meister Eckhart< begegnet. Ich betone, dass hier der Schwerpunkt auf dem Wort "weiter bringen" liegt, denn Wissen ohne das Berücksichtigen des alles "Umgreifenden" ist an sich "totes" Wissen.

Zitat
Und außerdem Reklov, warum hat Leonardo da Vinci damals wohl den menschlichen Körper seziert? Warum ist es zum Erhalt auch unserer Gesundheit und die unserer Kinder enorm wichtig, dass wir den Aufbau unseres Körpers und der Funktionsweise seiner Organe richtig verstehen? Warum ist es überhaupt wichtig, dass wir über ein gutes und möglichst genaues wissenschaftliches Allgemeinwissen über die Welt, über die Details und die Funktionsweise unserer Natur in all ihren Zusammenhängen.. verfügen..

Leonardo da Vinci war ein seltenes und großes Universalgenie, aber kein Mediziner. Wie mir mein ausführliches Sachbuch verrät, war er u.a. am Verlauf der Muskeln und Sehnen im menschlichen Körper interessiert, denn nur wer anatomisches Wissen besitzt, kann einen menschlichen Körper auch überzeugend malen! Ansonsten geraten die Darstellungen oft hölzern - wie z.B. bei manchen Kunststudenten, welche nur die Oberfläche der Haut sehen.
(Ich selbst habe mich auch sehr intensiv mit der Anatomie des Menschen beschäftigt und zwar so, wie sie ein Maler/Zeichner braucht - nicht wie ein Mediziner.)

Vom franz. Maler Eugene Delacroix ist z.B. bekannt, dass er in seinem Atelier Pferde sezierte, den Muskelverlauf der Tiere dabei genau studierte und deren Skelett an der Decke aufhängte. Nicht ohne Grund gilt dieser Künstler als einer der besten Pferde-Maler, abgesehen davon, dass er schon als junger Reiter im Dienst der Armee, viel Zeit und Beobachtung auf die Bewegungen seiner geliebten Pferde verwenden konnte.

Zitat
Dafür braucht es in unserer Zeit noch Gott, Religion und Glaube.. um mehr und bedeutsamer zu sein als man wirklich ist.

Dass Du in Dir und in Deinem Dasein nichts Bedeutsames erkennen kannst, ist in einigen Deiner Zeilen bestens zu erkennen. Das Gibt Dir aber noch lange nicht das Recht, Andersdenkende zu beschimpfen.

Zitat
... weil wir einen festen Boden unter den Füßen brauchen, weil wir Bezugs- und Orientierungspunkte brauchen, weil die scheinbare Ordnung in unserer Welt in Wirklichkeit nur ein labiles und flatterndes Chaos aus Scheinbarem ist, in dem wir erst Pfade, Wege und Straßen errichten mussten, nach Ordnungsmustern, die für unsere Überlebens- und Befindlichkeitsansprüche am besten passen.. Aber das alles registrierst du gar nicht, das alles bemerkst du gar nicht und alle deine "Logik des Denkens" ist nicht weiter, als die Geistlosigkeit von Parasiten,

Behalte Deine Bezugs- und Orientierungspunkte und lebe mit ihnen, lass aber den anderen ihre Ordnungsmuster, nach denen sie ihr Leben ausrichten. Dann brauchst Du hier auch nicht Deine armseligen Beschimpfungen vom Stapel zu lassen, welche Dich als einen belesenen aber dennoch unkultivierten Menschen ausweisen. - (Capito?)

Zitat
Nein, dass muss es sich überhaupt nicht, weil es Allwissenheit gar nicht geben kann. Allwissenheit würde bedeuten, über die ganzen Atome des Universums Bescheid zu wissen. Zu wissen wo sich jedes Einzelne von ihnen genau aufhält, wo gerade in irgend einem Stern von abermilliarden vielen, durch Fusion gerade 2 oder mehrere zu einem anderen neuen verschmolzen werden, welches möglicherweise schon nach einer millionstel Sekunde in subatomare Teilchen zerstrahlt, die dann auch wieder von der absoluten Allwissenheit umfasst werden müssten..

Ein weiser Mensch würde in erster Linie nach dem Daseinsgrund der Atome fragen, aber nicht danach, wo sich jedes einzelne von ihnen gerade aufhält. Daran erkennt man die einseitige und verkümmerte Ausrichtung Deiner persönlichen Denkwege. -

(Um in Deinem Jargon zu reden: Teile Deines Gehirns scheinen bereits schon in subatomare Teilchen zerstrahlt worden zu sein.)

Zitat
Nur ist eben Glauben etwas völlig anders als glauben und Wissen etwas ganz anderes als Verstehen. Es gibt Unmengen von autistischen Idioten, die fast jeden Spruch auswendig wissen, den irgendwann mal ein großer Philosoph auf einen Zettel geschrieben hat.. nur verstehen tun sie ihn deswegen noch lange nicht (immer). Was eben daran liegt, dass man die "Sprüche" der großen Philosophen nur im Kontext des Zeitgeistes verstehen kann, in dem sie selbst gelebt haben.

Abgesehen davon, dass man weder Autisten noch Normalos verlachen sollte - so doof, wie Du meinst, sind die anderen nun auch nicht. Außerdem lebst auch Du nur vom Wissen, das andere schon aufgedeckt und notiert haben.

Zitat
Außerdem "verstehen" Idioten auch nicht, dass alles fundierte und gesicherte Wissen über die (unsere) Welt schon lange einen solchen Umfang angenommen hat, der nie mehr nur in einem einzigen menschlichen Gehirn platz finden würde und was auch der Grund dafür ist, warum Geist ganz sicher Informationsfluss ist..

Richtig - aber - keine Information ohne einen Informanten! - Darauf basiert ja auch der von Dir so belächelte Glaube, den die Dogmenhüter nun mal als ihre Sichtweise verteidigen.

Zitat
Du lebst in deiner eigenen irrationalen Bilderwelt, die kaum oder gar keinen Bezug zur realen Welt der Wahrscheinlichkeiten hat. Du hältst "Schön, Gut, Böse, für objektive Sachverhalte und hingegen "schief, gerade, lang, kurz"... für interpretierbare Beliebigkeiten.

Das BÖSE kann von niemandem weggeredet werden! Es zeigte seine "objektiven" Fratzen z.B. in den Folterkellern der Inquisition genauso ungeschminkt, wie in den Gaskammern der KZ`s des Dritten Reiches!

Das SCHÖNE unterliegt zwar ab und zu dem gerade vorherrschenden Zeitgeschmack, hat aber dennoch einen ästhetischen Grundton. So kann z.B. niemand behaupten, egal welche Zeitepoche er künstlerisch bevorzugt, dass die Bronze-Plastik DISKOBOLOS, wie sie der griech. Bildhauer MYRON bereits etwa 450 Jahre v. Chr. geschaffen hat, von irgendeinem als hässlich eingestuft werden könnte.

Das GUTE hat seinen festen Sitz im Denken der Menschen, auch wenn es manche, auf ihren Irrwegen im Laufe der Epochen, zugunsten ihrer Vorstellungen oder Absichten verzerrten und verfälschten. - In der Moderne steht das GUTE für alles, was dem Menschen geistig und körperlich förderlich ist.

Zitat
Versuch es mal andersherum und begreif endlich, dass es für einen klugen Menschen ein leichtes ist, sich dumm zu stellen aber nur peinlich, wenn ein Trottel den Weisen mimt.. Und peinlich (schmerzhaft) deswegen, weil unser Bewusstsein auch etwas mit sogenannten Spiegelneuronen zu tun hat, die auch fürs Fremdschämen verantwortlich sind.

Bei Dir habe ich allerdings das Gefühl, dass Du Dich wegen Deinem angelesenen, auch Deinem praktischen Wissen für "weise" hältst und dabei den Unterschied zwischen weise und (aus)gebildet aus dem Sinn verloren hast.-

Ein sog. "dummer" Mensch oder ein Narr kann "weiser" auf die Welt blicken und auch entsprechend handeln, als mancher studierte, kluge Fachmann!

Dieser Unterschied müsste Dir ja hoffentlich bewusst sein.

Die BEATLES verarbeiteten dieses Thema auf ihre Weise in dem Song > THE FOOL ON THE HILL <
(Ich nehme an, Du kennst den Text?)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.031

10.08.2016 10:03
#202 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Natürlich ist das, was wir Menschen als Information betrachten, verschwunden. Wir werden also im "Jenseits", der Rückführung der "bestehenden" Energie in den Körper, keine Erinnerung haben.

SOL demiurg,

... klingt recht "praktisch", denn für einen Massenmörder, der schon vor seinem Tod aufrichtig bereute, wäre z.B. das Mitschleppen seiner Erinnerung eine echte Qual.

Zitat
Die Spezies Menschaffe, ist eine zufällige Mutation, deren einziger Zweck es ist, diese Energie ab- und umzuleiten. Mehr nicht.

Eine solche Behauptung verlangt natürlich eine tiefer greifende sprachliche Ausführung, denn die Richtigkeit einer solchen Annahme kann sich (wenn überhaupt) nur in einer logisch abgehandelten Begründung dem Leser als Denkaufgabe vorstellen.

Wäre es so, dass alles ohne Energieverlust zur "Ur-Quelle" zurück geht, so gäbe es an sich nur diese "Ur-Quelle", welche sich (um etwas in bestimmten Energieformen zu "erleben") diese physikalischen Wege ausgedacht und so eingerichtet hat.
Dies müsste aber, wie so viele andere Vorstellungen auch, erst mal bewiesen werden können.

Zitat
Die Spezies Menschaffe, ist eine zufällige Mutation, deren einziger Zweck es ist, diese Energie ab- und umzuleiten. Mehr nicht. Kein Messiahs, kein Abraham, kein Himmel und keine Hölle - jedenfalls nicht in der Auslegung wie sie uns vorgelehrt wird.

So etwas ist leicht gesagt. Dagegen stehen aber Ansichten, welche eben keinen Zufall annehmen. Solche Meinungen sprachlich überzeugend zu kontern, stellt schon eine größere Schwierigkeit dar. -

Was aber der sog. Messias, wie ihn uns die Prophezeiungen des AT vorstellen, auf Deine Sätzen antworten würde, wäre bestimmt auch hörenswert.

Gruß von Reklov

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.08.2016 11:22
#203 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #202

Zitat
Natürlich ist das, was wir Menschen als Information betrachten, verschwunden. Wir werden also im "Jenseits", der Rückführung der "bestehenden" Energie in den Körper, keine Erinnerung haben.
SOL demiurg,

... klingt recht "praktisch", denn für einen Massenmörder, der schon vor seinem Tod aufrichtig bereute, wäre z.B. das Mitschleppen seiner Erinnerung eine echte Qual.


Bereuen kann er soviel er will, es wird nichts nützen.
Betrachtet man den Gedankengang rein aus der Sicht des Energieflusses, wird einem bewusst, das alle Taten des Menschen nur für diesen der jeweiligen Lebenszeit eine Auswirkung haben; die sich natürlich von Generation zu Generation "weitervererbt", z.B. durch Geschichtsunterricht.
Ob man die Taten eines Mörders, so wie in der heutigen Zeit, auch noch in Büchern "propagieren", die psychischen Auswirkungen offenlegen sollte, sollte Bedenken auslösen.

Zitat von Reklov im Beitrag #202

Zitat
Die Spezies Menschaffe, ist eine zufällige Mutation, deren einziger Zweck es ist, diese Energie ab- und umzuleiten. Mehr nicht.

Eine solche Behauptung verlangt natürlich eine tiefer greifende sprachliche Ausführung, denn die Richtigkeit einer solchen Annahme kann sich (wenn überhaupt) nur in einer logisch abgehandelten Begründung dem Leser als Denkaufgabe vorstellen.

Wäre es so, dass alles ohne Energieverlust zur "Ur-Quelle" zurück geht, so gäbe es an sich nur diese "Ur-Quelle", welche sich (um etwas in bestimmten Energieformen zu "erleben") diese physikalischen Wege ausgedacht und so eingerichtet hat.
Dies müsste aber, wie so viele andere Vorstellungen auch, erst mal bewiesen werden können.


Es ist schwierig hier eine Ausführung zu liefern, die in wenigen Sätzen, selbst in Abhandlungen, eine "vernünftige", anders ausgedrückt, eine nachvollziehbare Erklärung liefert.
Man könnte sich hier mit dem Schlaf oder einer Ohnmacht auseinandersetzen, denn in dieser Zeit sind wir Ohn(e)-Macht über unseren Körper.

Du hast es aber schön ausgedrückt mit dem Satz: "...,so gäbe es an sich nur diese "Ur-Quelle"..."
Vielleicht sollte man nicht ausdenken sagen, denn wenn diese Urquelle "denken" würde, würde es sich selbst in Frage stellen (müssen) ob das was sie tut auch richtig ist. Hinzu kommt der Gedankengang, da es ein abgeschlossenes System ist, das Anfang und Ende schon "programmiert" hat. Für die (angenommene) Ur-Quelle, existiert somit fortschreitende Zeit nicht, sondern Zyklen. So wie ein Lebewesen (ab)stirbt, so sterben auch Planeten, Galaxien und selbst das Universum. Sterben in Sinne von aufzehren.
Natürlich birgt sich hier die Gefahr der "Nutzlosigkeit" eines z.B. Menschen - was ja die Religionen, ja selbst der Mensch, nicht wahrhaben wollen. Alles was der Mensch untereinander seiner Art und anderen Arten und Spezien antut, hat keine Auswirkung auf oder von dieser Ur-Quelle. Der Mensch zerstört nur seinen eigenen Lebensraum und somit die Erhaltung seiner Art.


Zitat von Reklov im Beitrag #202

Zitat
Die Spezies Menschaffe, ist eine zufällige Mutation, deren einziger Zweck es ist, diese Energie ab- und umzuleiten. Mehr nicht. Kein Messiahs, kein Abraham, kein Himmel und keine Hölle - jedenfalls nicht in der Auslegung wie sie uns vorgelehrt wird.

So etwas ist leicht gesagt. Dagegen stehen aber Ansichten, welche eben keinen Zufall annehmen. Solche Meinungen sprachlich überzeugend zu kontern, stellt schon eine größere Schwierigkeit dar. -

Was aber der sog. Messias, wie ihn uns die Prophezeiungen des AT vorstellen, auf Deine Sätzen antworten würde, wäre bestimmt auch hörenswert.

Gruß von Reklov


Das war ja meine Andeutung zum "Problem" dieses Gedankenganges.
Der Zufall, der auch zum entstehen des Universums angenommen wird, ist kein zufälliger Zufall. Deswegen sollte man nicht annehmen das diese Ur-Quelle "leblos" ist.
Ein Vater will für seinen Nachwuchs nur das Beste!

Vielleicht habe ich mich ein wenig zu "grob" ausgedrückt, als ich schrieb das es nur ein ab- und umleiten ist.
Die Definition von Himmel oder Hölle unterlag so mancher gedanklichen Auslegung und die Annahme das "Gott" ein alter Mann im Himmel sei, ebenso. Alt ja, aber menschlich, nein.

Erlebnisse, ähnlich deinen, wird auch ein Messias gemacht haben. Yeshua ben Yosef (Jesus) erhielt Einblicke in die ägyptische Priesterlehre, nutze diese aber für (seine) politischen Zwecke, was eine Abkehr von Maát bedeutete und somit weiteres "Wissen" versperrt war.
Maát, die Ordnung und Aufrechterhaltung der Harmonie im Gesamten (Maát lässt sich schwer definieren) könnte man für den Menschen als "Verhaltenskodex" deuten, welcher auf vernünftiges Miteinander ausgelegt ist, um die Ordnung innerhalb des Systems zu halten.
Mit System ist hierbei nicht nur das Ökologische System gemeint, sondern auch die soziale Gesellschaftsstruktur eines Volkes, einer Spezies, einer Art...welche aber nur untereinder diese Ordnung aufrechterhalten kann.
Da die Ur-Quelle(Energie) nicht als leblos zu betrachten ist, welche die Maát als Ordnung setze, sollte man nicht davon ausgehen das diese Energie eine "Fehlproduktion" nicht zurücknehmen kann.
So wie bei einem Virenbefall im Körper, wo weiße Blutkörperchen den Virus eindämmen und auslöschen, da er ein Schädling für das Gesamtsystem bedeutet, so ist es auch mit unserem Lebenssystem zu verstehen.

Das dies natürlich nicht innerhalb kürzester Zeit geschieht sollte klar sein. Im kosmischen braucht es eine längere Zeit zur Reaktion auf eine Aktion, da Zeit anders zu betrachten ist. Wer ein wenig, nein, wer sich intensiv mit der Geschichte des Planeten auseinandersetzt, wird bemerken, das schon früher die Spezies Menschenaffe kurz vor ihrer Ausrottung stand.

Das Problem bei solchen Denkaufgaben ist, das wir beim Thema "Gott" zu menschlich denken und darüber hinaus zu materiell. Es ist die Kombination aus Beidem.

Reklov Offline




Beiträge: 5.031

10.08.2016 15:43
#204 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Yeshua ben Yosef (Jesus) erhielt Einblicke in die ägyptische Priesterlehre, nutze diese aber für (seine) politischen Zwecke, was eine Abkehr von Maát bedeutete und somit weiteres "Wissen" versperrt war.

SOL demiurg,

... hmmm - gibt es hierzu verlässliche Schriftstücke? - Wenn nicht, hat eine solche Angabe wenig Gewicht, denn auf wen sollte man sich hierbei berufen/stützen können?

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

10.08.2016 16:37
#205 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #200
Zitat von Athon im Beitrag #197
@Reklov

Zitat von Reklov #196
... klar braucht der "Geist" einen materiellen "Statthalter", der auch ständig versorgt werden muss

Deine Statements sind für mich teilweise recht verwirrend, ich bin vielleicht aber auch kein Maßstab. Ich verstehe Deine Stellungnahme derart, dass der den Geist beherbergende "Statthalter" versorgt werden muss, damit beide ordnungsgemäß funktionieren. Nun habe ich aber den Eindruck gewonnen, dass Du die grundsätzliche Ansicht vertrittst, "Geist" existiere auch ohne "Statthalter", also das Gehirn. Dann frage ich Dich, womit und wie sich der Geist ohne seinen "Statthalter" versorgt? Und warum der im Gehirn eines neugeborenen Menschleins "wohnende" Geist im Laufe des materiellen Lebens erst lernen muss, was zum Überleben notwendig ist...?

Informiere dich über den Energieerhaltungssatz!
Der Energieerhaltungssatz definiert die Konstanz der Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System.

Die Energie kann sich zwar in ihren einzelnen Formen (potentiell, kinetisch, thermodynamisch, chemisch ...) umwandeln, jedoch kommt niemals ein Energieverlust oder -zuwachs zu Stande. Wechselwirkungen mit der Umgebung, wie zum Beispiel Reibungseffekte, sind ausgeschlossen, da es sich gedanklich um ein abgeschlossenes System handelt.

Es gibt keine "abgeschlossenen Systeme". [/quote] Oh Mann.. SOL demiurg, du bist ein Reklov hoch 5 und der ist schon ein naturwissenschaftlicher Voll-Trottel. Es gibt kein reales abgeschlossenes System. Das Energieerhaltungsgesetz ist ein rein theoretisches Modell das nur innerhalb seiner mathematischen Formel als komplett abgeschlossenes System behandelt werden muss. https://www.youtube.com/watch?v=f1fUKXC-1NM Energieerahlungsgesetzt für esoterische Schafsköpfe und Volltrottel.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #200

Ich versuche das mal vereinfacht und irgendwie nachvollziehbar zu erläutern (das wird natürlich wieder ein kleiner Aufreger):
Der Körper ist ein ELEKTRObiochemischer Aktionsprozess und ist nur überlebensfähig - wenn er in einem "abgeschlossenen System" fungiert.

Da frag dich mal, warum "dem Körper" ständig Energie zugeführt werden muss, damit er am Leben bleibt. Wenn der Körper ein "abgeschlossenes" System ist, dessen einZellnen Bestandteile eine ziemlich konstante Temperatur haben müssen, damit sie nicht geschädigt werden.. wohin wird dann die ganze überschüssige Wärme abgeleitet, die beim Bewegen des Körpers durch Reibung entsteht? Warum erleiden wir einen Hitzeschlag, wenn wir uns längere Zeit einer Umgebunstemperatur aussetzen, die nur um wenige Prozent über der unseres Körpers liegt..
Zitat von SOL demiurg im Beitrag #200

Der uns innewohnende "Geist" ist reine Energie, Energie aus der Gesamtenergie des uns umgebenden abgeschlossenen Systems.
"Reine Energie" gibt es nicht, was soll das sein? Energie ist eine Verschiebung von Potentialen gegenüber einem ausgeglichenen Ruhezustand.

Ihr Esoteriker seid alle VOLL-Trottel. Das ist eure einzige reine Energie!

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

10.08.2016 16:46
#206 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #201

Zitat
Und aber die Materie selbst, auch ganz gut ohne das Geistige existiert. Aber für mich heißt das jetzt, dass deine ganze transzendentale Logik nichts anderes ist, als das Spiegelbild deiner eigenen Widersprüchlichkeit aus endlos vielen dümmlichen Zirkelschlüssen mit denen du dich selbst gefesselt und eingestrickt hast.
Perquestavolta,

... nicht so voreilig mit Deinem schnellen Urteil! -
Wenn Materie, wie Du behauptest, auch ganz gut ohne das Geistige existieren kann, so kann das Geistige noch leichter ohne Materie bestehen.



Und warum sollte ich DIR das glauben? Deine Verständnis von und über die Naturwissenschaften ist auf dem Niveau, das Grundschüler vor 60 Jahren mal hatten..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

10.08.2016 17:19
#207 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #201

Zitat
Nur aber solltest du jetzt wissen, dass auch Musik keine reine Schöpfung des Geistes ist, sondern nur eine "mühsam erlernte Methode zur Beeinflussung der Materie", Schallwellen zu erzeugen, die im Wechselspiel von Frequenz und Amplitude, Intervallen und Regelmäßigkeiten ein Muster erzeugen, welches auf unsere Sinneswahrnehmung besonders angenehm und hypnotisch wirk, oder aber auch gar nicht so selten auch einfach nur störend und ablenkend. Je nach dem und subjektiver Beliebigkeit!
So würde aber nur ein Physiker Musik beschreiben. Die Schönheit des Geistes in der Musik zeigt sich jedoch an Kompositionen großer Meister! -


Auch große Meister bringen keinen einzigen Ton zustande, wenn nicht auf den Grundlagen der physikalischen Eigenschaften der Materie, Reklov.

Und abgesehen davon, kommst du schon wieder mit dem Unsinn, dass "Schön" ein objektiver Sachverhalt wäre.

Was wir als schön, noch schöner, weniger schön, oder überhaupt nicht schön empfinden, hängt alleine mit der emotionalen Verfassung des Individuums zusammen. Mit den erlernten, im Konsens gesellschaftlicher Normen aufgestellter Regeln an die wir uns gewöhnt haben. Die Musik mit der großen Meister vernöstlicher Gesellschaftsstrukturen, kann einem Europäer ganz schön auf den Geist gehen... Wie sehr wahrscheinlich auch umgekehrt, die Kompositionen von großen Komponisten aus unserem Kulturkreis, dem einen und anderen Asiaten möglicherweise überhaupt nicht gefallen und einfach nur als lärmend und aufdringlich-lästig empfunden werden.

Wir waren aber gerade noch beim Radio und dem Informationsfluss.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

10.08.2016 18:01
#208 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #201

Zitat
Die großen Fragen bezüglich Gott, Religion und Glaube, mit denen auch wir Atheisten uns zwangsläufig beschäftigen müssen, hängen mit den endlos vielen und oftmals kaum noch erträglichen Nebenwirkungen dieser Placeboideologien zusammen!!
Nein, jetzt übetreibst Du mal wieder, denn jedem Atheisten traue ich zu, sich auch ohne die kaum noch erträglichen "Nebenwirkungen" der relig. Dogmen mit den existenziellen Fragen zu beschäftigen. Wenn er dabei nicht (so wie Du) im rein materiellen Denken stecken bleiben will, muss er auch spekulative Gedankengänge in seinem Kopf zulassen.



Was für ein vertrottelter Vergleich. Reklov. Würdest du spekulative Gedanken zu lassen, dass vielleicht doch alles nur mit natürlichen Zusammenhängen zu tun hat und das "Göttliche" nur ein archaisches psychologisches Bedürfnis unsere Ahnen war, deren schicksalhafte Existenz in einer allseits bedrohlichen mit Parasiten, Krankheiten, Fressfeinden... überfüllten Welt.... meist ziemlich unbequem und meist sehr kurz war.. ???

Nein, solche Spekulationen kannst du gar nicht zulassen.. Weswegen es sich dir auch nicht erschließt, dass ein Atheist kein Atheist wäre, würde er in der Unendlichkeit des Irrationalen herum spekulieren.

Wir Atheisten "glauben" an den festen Boden unter unseren Füßen. Wir Atheisten sind Menschen mit Gefühlen, Emotionen und sensorischen Empfindungen. Wir haben Geschmack, Vorlieben, Abneigungen.. und... wir haben moralische Grundsätze, ein gesundes und natürliches Bedürfnis nach ethischen Werten und Regeln. Viele von UNS sind großartige Künstler, Musiker, aufmerksamkeits-begabte Naturwissenschaftler... Wir interessieren uns für die Ästhetik philosophischer Weltanschauung
und bleiben bei all dem aber immer noch kritisch und rational offen. Du Reklov, bist ein narzisstischer Hochstapler, der viel redet und immer nur das gleiche sagt..nämlich nichts.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

10.08.2016 20:38
#209 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #204

Zitat
Yeshua ben Yosef (Jesus) erhielt Einblicke in die ägyptische Priesterlehre, nutze diese aber für (seine) politischen Zwecke, was eine Abkehr von Maát bedeutete und somit weiteres "Wissen" versperrt war.
SOL demiurg,

... hmmm - gibt es hierzu verlässliche Schriftstücke? - Wenn nicht, hat eine solche Angabe wenig Gewicht, denn auf wen sollte man sich hierbei berufen/stützen können?

Gruß von Reklov


Gern können wir über das Thema reden, sollten aber diesen Thread hierfür nicht nutzen. Kurz angedeutet - Jesus war Jude, also dunkelhäutig und die Juden waren in dieser Zeit in Ägypten angesiedelt. Hinweise findet man z.B. in der Bibel, bei Übersetzungen sollte man aber auch andere Sprachen zu Rate ziehen und den ein oder anderen "Ansprechpartner" kennen, der hier Licht ins Dunkel bringen kann.

Perquestavolte...

du liest, typisch menschlich, öberflächlich, so auch dein Denken.
Das ich mit Energie keine Stromschläge meine oder physikalisch berechenbare Begebenheiten, sollte bei einem Thema wie dem Jenseits klar sein. Hier muss man seine Denke schon ein wenig anstrengen und zwischen den Zeilen lesen können!
Zum Beispiel dein Satz: "Energie ist eine Verschiebung von Potentialen gegenüber einem ausgeglichenen Ruhezustand."

Wenn du nicht immer gleich ins Gericht gehen würdest, könntest du eventuell - so du willst - dem Thema näher treten als du denken magst. Deine Abwertungen sind, wie du Reklov vorwirfst, nichts weiter wie deine eigene Ausführung: "Was wir als schön, noch schöner, weniger schön, oder überhaupt nicht schön empfinden, hängt alleine mit der emotionalen Verfassung des Individuums zusammen."

Aber versteck dich ruhig weiterhin hinter deiner "Gruppe" - denn in dieser ist man ja stark!
Auch habe ich von dir nichts gelesen, was dem Thema zuträglich sein könnte, außer deiner vulgären Aussprache.

Perquestavolta Offline



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10.08.2016 21:02
#210 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #201
[quote]Mal ganz abgesehn davon, dass Du nicht mal die Spuren Deiner eigenen Ahnenreihe allzu lange rückwärts verfolgen könntest, ist doch allgemein bekannt, dass Glaube natürlich von Glaubensbildern lebt. Was faselst Du hier also für unnützes Zeug daher?


Das darfst du zuerst mal gerne dich selber fragen, Reklov! du bist der Obermneister im unnützem und unsinnigen Zeugs daher faseln.

Dein Gefasle: "Gott wäre alles das, worüber wir nichts wissen", ist so nützlich, wie ein Vakuum in der Geldtasche.

Zitat von Reklov im Beitrag #201

Am Ende Deines Lebens wirst Du erkennen, dass Dich Dein Anhaften an Wissensbilder, wie sie uns ja allen über die Logik und die messbaren Realitäten der Naturwissenschaften zugänglich sind, auch nicht viel weiter bringen konnte, als die Glaubensbilder eines Mystikers wie er uns z.B. in den Zeilen eines >Meister Eckhart< begegnet.
Zitat von Reklov im Beitrag #201


Und du hältst dieses dein Gefasle hier für irgendwie nützlich, Reklov?

Über Das Ende deines Lebens Reklov, mach ich mir gar keine Sorgen und was dir deine Glaubensbilder dabei nützen werden, interessiert mich gleichviel, wie die ganzen Namen der Bakterien hinter deinem Darmausgang! Im Gegenteil, mir nützt es viel mehr, für alles das gar nicht zu interessieren...

[quote="Reklov"|p3202322]
Ich betone, dass hier der Schwerpunkt auf dem Wort "weiter bringen" liegt, denn Wissen ohne das Berücksichtigen des alles "Umgreifenden" ist an sich "totes" Wissen.
Das kann ich Dir bei der Qualität deines Real- und Allegemein-Wissens, gut nachfühlen.


[quote]Und außerdem Reklov, warum hat Leonardo da Vinci damals wohl den menschlichen Körper seziert? Warum ist es zum Erhalt auch unserer Gesundheit und die unserer Kinder enorm wichtig, dass wir den Aufbau unseres Körpers und der Funktionsweise seiner Organe richtig verstehen? Warum ist es überhaupt wichtig, dass wir über ein gutes und möglichst genaues wissenschaftliches Allgemeinwissen über die Welt, über die Details und die Funktionsweise unserer Natur in all ihren Zusammenhängen.. verfügen..
Leonardo da Vinci war ein seltenes und großes Universalgenie, aber kein Mediziner.[/quote) Und wieder qualifizierst du dich mit solchen Aussagen wider nur als Voll-Trottel!

1. Ein Universalgenie ist ein Universalgenie, Reklov und das beinhaltet Genialität im Bereich Medizin. Im Falle von Leonardo da Vinci, der in einer Zeit lebte, in der sich die Mediziner noch kaum von schamanischen Heilern unterschieden, die oftmals mehr über die Wirkung von Heilkräutern wussten, als so mancher mittelalterliche "Aderlasser", war seine Neugier ganz sicher nicht nur auf die anatomischen Aspekte des Körpers begrenzt!! Die anatomischen Grundlagen, welche für Künstler von Interesse sind, waren schon in der Antike gut bekannt. Also mindesten 1000 Jahre vor Leonardo da Vinci.


Zitat von Reklov im Beitrag #201

Wie mir mein ausführliches Sachbuch verrät, war er u.a. am Verlauf der Muskeln und Sehnen im menschlichen Körper interessiert, denn nur wer anatomisches Wissen besitzt.. Du bist ein krankhaft narzisstischer Voll-Trottel Reklov! " DEIN ausführliches SACHbuch.. DU alleine bist der Maßstab für die richtige Interpretation von allen ausführlichen Sachbüchern.. und du erwartest dir auch noch, dass man dich uneingeschränkt ernst nehmen sollte ??? ..

Leonardos Zeichenblätter vom und über den Körper enthalten auch Unmengen von Abbildungen, die nichts mit der äußeren Anatomie des Körpers zu tun haben!!! Da sind offene Organe mit all ihren Gefäßen, Gewebestrukturen.. Da gibt es Abbildungen der Gedärme, ihrer Lage gegenüber anderen "Innereien.. Zeichnungen mit "Schnitten" vom Gehirn..

[quote="Reklov"|p3202322][quote="Reklov"|p3202322]
kann einen menschlichen Körper auch überzeugend malen! Ansonsten geraten die Darstellungen oft hölzern - wie z.B. bei manchen Kunststudenten, welche nur die Oberfläche der Haut sehen.
Du bist und bleibst ein narzisstischer Voll-Trottel.. Und ich wette, du kannst in Wirklichkeit noch nicht mal selber einen Pinsel richtig halten! Deine Definition von Kunst ist Perfektionismus.. Aber Kunst lieber Reklov, ist leider etwas ganz anderes!! Das war schon zu Leonardo da Vincis Zeiten nicht anders.



Zitat von Reklov im Beitrag #201

(Ich selbst habe mich auch sehr intensiv mit der Anatomie des Menschen beschäftigt und zwar so, wie sie ein Maler/Zeichner braucht - nicht wie ein Mediziner.)

Das haben wir alle, die mal auf einer Kunstakademie gewesen sind, Reklov. Nur haben die begabteren von uns schon auf Anhieb verstanden, dass es darauf gar nicht wirklich ankommt.


Zitat von Reklov im Beitrag #201

Vom franz. Maler Eugene Delacroix ist z.B. bekannt, dass er in seinem Atelier Pferde sezierte, den Muskelverlauf der Tiere dabei genau studierte und deren Skelett an der Decke aufhängte. Nicht ohne Grund gilt dieser Künstler als einer der besten Pferde-Maler, abgesehen davon, dass er schon als junger Reiter im Dienst der Armee, viel Zeit und Beobachtung auf die Bewegungen seiner geliebten Pferde verwenden konnte.... Du verwechselst Handwerk mit Kunst, Reklov. Viele Maler waren einstmals das, was später die Arbeiten von Fotografen ersetzte... Damit will ich nicht die Leistungen und das handwerklich Können, dieser Maler herabwürdigen, auch weil die Kunst immer vom Auge des Betrachters und dessen Empfinden abhängt.

[quote="Reklov"|p3202322][quote="Reklov"|p3202322]
Behalte Deine Bezugs- und Orientierungspunkte und lebe mit ihnen, lass aber den anderen ihre Ordnungsmuster, nach denen sie ihr Leben ausrichten

Dass sollte doch dann für dich selbst genau gleich gelten, wie für jeden anderen auch, Reklov! Warum nimmst du dich selbst davon aus, verzapfst ständig irgendwelchen Blödsinn, den du aus einem "umfangreichen" Sachbuch heraus gelesen haben willst.. und was sich dann aber stets als unwahr herausstellt, oder zumindest nur als eigenwillige Interpretation und Auslegung Deinerseits, die aber mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat?

Zitat von Reklov im Beitrag #201

Dann brauchst Du hier auch nicht Deine armseligen Beschimpfungen vom Stapel zu lassen, welche Dich als einen belesenen aber dennoch unkultivierten Menschen ausweisen.
Reklov.. Du selber bist der große VOLL-Trottel der sich ständig mit anderen Leuten anlegt, um sich ihnen als hochkultivierten Menschen von übergeordneter geistiger Autorität auszuweisen, dem sie sich gefälligst in Rang und Stand unter zu ordnen hätten. Und wenn man dir mit Geduld und sachlichen Argumenten erklärt, dass Deine Argumente dafür einfach nicht ausreichen, dann schweifst du entweder in aller Richtungen aus, oder kommst mit der alten herablassenden Materialismusmasche, die sich alle Esoterik-Trottel verinnerlicht haben, für den Fall, dass sie sich sonst nicht mehr aus der Verstrickung heraus winden können, in die sie sich selbst eingesponnen haben..


Zitat von Reklov im Beitrag #201

- (Capito?)
OH JAHH, Reklov.. Ich versteh meist viel schneller und genauer, als du überhaupt lesen kannst..

Zitat von Reklov im Beitrag #201
[quote="Reklov"|p3202322]
[quote]Nein, dass muss es sich überhaupt nicht, weil es Allwissenheit gar nicht geben kann. Allwissenheit würde bedeuten, über die ganzen Atome des Universums Bescheid zu wissen. Zu wissen wo sich jedes Einzelne von ihnen genau aufhält, wo gerade in irgend einem Stern von abermilliarden vielen, durch Fusion gerade 2 oder mehrere zu einem anderen neuen verschmolzen werden, welches möglicherweise schon nach einer millionstel Sekunde in subatomare Teilchen zerstrahlt, die dann auch wieder von der absoluten Allwissenheit umfasst werden müssten..


Zitat von Reklov im Beitrag #201

Ein weiser Mensch würde in erster Linie nach dem Daseinsgrund der Atome fragen...
Ach? Und ein VOLL-Trottel? Immerhin fragst du ja gar nicht danach, sondern kennst schon die einzige richtiga Antwort im Voraus, Reklov.

Wir Atheisten und im besonderen auch ich, haben uns seit jeher sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Wir wissen heute, dass die Atome aus Teilchen bestehen, die es vor dem Urknall schon gegeben haben kann und wohl auch in unerfassbarer Vielzahl, verdichtet und zusammengepresst auf einen einzigen Punkt.
Ich weis aber zusätzlich auch noch, dass dieses Wissen gar nicht das richtig sein muss.. es könnte auch genau andersherum abgelaufen sein. Nämlich, dass Zeit und Raum eine endlose Ausdehnung haben und unser Universum nur eine vorübergehende Anomalie dieser Ausdehnung ist. Sozusagen eine Stauchung oder Delle in dieser Ausdehnung, und der Urknall hat von außen nach innen stattgefunden. Im dem Falle, wäre die gesamte Energie unseres Universums nur eine Welle, die sich zum Rand hin immer schneller abflacht.. Aber das ist alles nur eine von vielen möglichen Wahrscheinlichkeiten.

Und jetzt kommen wir nochmal zum Volltrottel zurück, der unsere eigenen Fragen um den Daseinsgrund der Atome, mit Argumenten wie: wir dürfen nicht, wir wissen nicht, wir können nicht" der Einseitigkeit seiner eigenen geistigen Daseinsblähungene unterwefen möchte, wofür die primitiven narzisstischen Hintergründe viel leichter zu durchschauen sind, als er vielleicht meint und denkt.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Reklov Offline




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11.08.2016 14:53
#211 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Du bist und bleibst ein narzisstischer Voll-Trottel.. Und ich wette, du kannst in Wirklichkeit noch nicht mal selber einen Pinsel richtig halten! Deine Definition von Kunst ist Perfektionismus.. Aber Kunst lieber Reklov, ist leider etwas ganz anderes!! Das war schon zu Leonardo da Vincis Zeiten nicht anders.

Perquestavolta,

... Du solltest besser nicht einfach so ins Blaue hinein vermuten:

Ich begann meine 3-jähr. Ausbildung in einem Studio für Illustratoren. Von diesen damaligen Angestellten (6 Top-Leute!) konnte ich sehr viel lernen, bevor ich später auf der Staatl. Akademie das Studium der Gebrauchsgrafik begann. Auf dem Gymnasium hatte ich in allen 9 Klassenjahren im Kunstunterricht stets die Note 1 im Zeugnis. Dafür kann ich nichts - es war eben in mir angelegt. Allerdings zeichnete und malte ich schon seit dem 12 Lebensjahr regelmäßig und freiwillig anhand eines damals begonnen 3-jähr. Fernkurses. Heute bin ich in einer örtlichen Künstlergruppe und kann sogar viele meiner Bilder verkaufen, obwohl ich mich nur schwer von jedem meiner "Kinder" trennen mag. - Pefektionismus ist ledigklich eine handwerkliche Zugabe, mit der jeder Künstler seine persönliche "Visitenkarte" abgibt. Entscheidend aber bleibt, was er mit seinen handwerklichen Fähigkeiten ausdrückt oder wie er damit Menschen zu bewegen vermag.
Sieh Dir nochmal Leonardos Gemälde und Zeichnungen an. Sie waren und sind absolut "perfekt".

Auch in der Musik ist Perfektion ein handwerkliches Grundrüstzeug, oder glaubst Du, Menschen gehen in ein Konzert, um z.B. einen Pianisten Kinderlieder spielen zu hören? - Was faselst Du also hier laienhaft über Kunst und Perfektion daher?!? Meine künstlerischen Fähigkeiten konnten mich, das ganze Berufsleben über, mehr als reichlich ernähren. Gegenfrage an Dich: Was hast Du auf diesem Gebiet vorzuweisen?

Zitat
Das haben wir alle, die mal auf einer Kunstakademie gewesen sind, Reklov. Nur haben die begabteren von uns schon auf Anhieb verstanden, dass es darauf gar nicht wirklich ankommt.

Ach die schöne Studenten-Zeit Ich habe bei meiner damaligen Aufnahmeprüfung zur Akademie von einem Professor gehört, dass ihm meine Arbeiten gefallen, weil sie nicht nur handwerklich, sondern auch von der Bild-Idee her aus dem Rahmen fallen. Seine wichtige Stimme hat dann dafür gesorgt, dass ich unter der begrenzten Zahl der Aufzunehmenden sein konnte. Für diese wichtige Weichenstellung bin ich dem Mann noch heute dankbar!

Auf der Akademie traf ich viele Mitstudenten, die mehr rauchten als malten, als es jedoch galt, z.B. einen Entwurf für eine Musik-LP zu machen, regelrecht versagten.
Für den späteren Beruf eines Gebrauchsgrafikers, der in einer bestimmten Zeit eine verkaufbare Leistung auf den Tisch bringen muss, waren sie jedenfalls nicht geeignet, auch wenn sie selbst von ihren künstlerischen Anlagen sehr überzeugt waren und im "freien Malen", wo es weniger auf Perfektion ankommt, auch recht spannende und originelle Kompositionen zustande brachten. Viele von ihnen wechselten dann auch von der Gebrauchsgrafiker-Ausbildung zur "freien" Malerei über.
Einen von ihnen habe ich Jahre später in Konstanz am Bodensee wiedergetroffen. Er saß auf einem Straßenkunstmarkt und porträtierte Touristen. Er klagte damals über sehr bescheidene Lebensverhältnisse und unregelmäßige Einkünfte, während ich schon im eigenen Haus lebte und arbeitete. - Picasso sagte einst, dass es die größte Kunst sei, Kunst zu verkaufen. Was er damit ausdrücken wollte, ist ja jedem bewusst.

Zitat
Wir Atheisten und im besonderen auch ich, haben uns seit jeher sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Wir wissen heute, dass die Atome aus Teilchen bestehen, die es vor dem Urknall schon gegeben haben kann und wohl auch in unerfassbarer Vielzahl, verdichtet und zusammengepresst auf einen einzigen Punkt.
Ich weis aber zusätzlich auch noch, dass dieses Wissen gar nicht das richtig sein muss.. es könnte auch genau andersherum abgelaufen sein. Nämlich, dass Zeit und Raum eine endlose Ausdehnung haben und unser Universum nur eine vorübergehende Anomalie dieser Ausdehnung ist. Sozusagen eine Stauchung oder Delle in dieser Ausdehnung, und der Urknall hat von außen nach innen stattgefunden. Im dem Falle, wäre die gesamte Energie unseres Universums nur eine Welle, die sich zum Rand hin immer schneller abflacht.. Aber das ist alles nur eine von vielen möglichen Wahrscheinlichkeiten.

Das ist jedem, der sich für Kosmologie interessiert auch bekannt - also nicht nur den Atheisten! Meine Frage dazu: Was hat der "schlaue" Bozener Bauernjunge mit all seinen Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten erreicht? - NICHTS - außer Stauchungen und Dellen und zwar innerhalb seines Denkbereiches, den er auch noch stolz als atheistisch anpreist. - Wenn Du aber immerhin einräumst, dass "dieses Wissen gar nich richtig sein muss", dann stehst Du mit den Dogmenhütern dieser Erde im Grunde auf einer Stufe, denn diese bekennen sich ja in ihrer Weltdeutung auch nur zu einem Glaubensinhalt. Der Unterschied ist also nicht groß! Dazu meine Frage: Gibt es in Eurer Gegend noch mehr von Deiner Sorte, deren Denkvermögen verdichtet und auf einen einzigen Punkt zusammengepresst ist?

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

11.08.2016 19:08
#212 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Zitat
Du bist und bleibst ein narzisstischer Voll-Trottel.. Und ich wette, du kannst in Wirklichkeit noch nicht mal selber einen Pinsel richtig halten! Deine Definition von Kunst ist Perfektionismus.. Aber Kunst lieber Reklov, ist leider etwas ganz anderes!! Das war schon zu Leonardo da Vincis Zeiten nicht anders.
Perquestavolta,

... Du solltest besser nicht einfach so ins Blaue hinein vermuten:

Warum sollte ich das nicht Reklov? Deine Definition von Kunst hat nichts mit Kunst zu tun.. sondern mit Handwerk.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Ich begann meine 3-jähr. Ausbildung in einem Studio für Illustratoren. Von diesen damaligen Angestellten (6 Top-Leute!) konnte ich sehr viel lernen, bevor ich später auf der Staatl. Akademie das Studium der Gebrauchsgrafik begann.
Bla bla bla, Reklov! Gebrauchsgrafik ist Kunst für`n Papierkorb. Damals wie heute. Zigtausende besuchen jährlich eine Akademie für Gebrauchsgrafik. Aber begabte Künstler studieren was anderes.. nämlich ihren eigenen unverkennbaren Stil zu (er)finden.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Auf dem Gymnasium hatte ich in allen 9 Klassenjahren im Kunstunterricht stets die Note 1 im Zeugnis.
Das ist keine besondere Leistung, Reklov. Kunstlehrer am Gymnasium sind nicht selten verkrachte und gescheiterte Existenzen, deren eigene künstlerische Begabung gerade mal gereicht hat, das Studium mit einer 3 oder 4 zu beenden.


Zitat von Reklov im Beitrag #211

Dafür kann ich nichts - es war eben in mir angelegt.
Jeder kann mit ein kleinwenig Ehrgeiz halbwegs gut zeichnen lernen.. Absolut untalentierte sind die Ausnahme..

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Allerdings zeichnete und malte ich schon seit dem 12 Lebensjahr regelmäßig und freiwillig anhand eines damals begonnen 3-jähr. Fernkurses.

Abgesehen vom einem "Fernkurs" der nicht mehr bietet als mittelmäßige und wesentlich günstiger Fachliteratur, hat fast jeder der sich später mal für eine berufliche Laufbahn im Kunstgewerbe entschieden hat schon im Kindesalter gerne mit Zeichenstiften und Malfarben beschäftigt.. Ich war schon im Vorschulalter überaus davon fasziniert.. was aber gar nichts heißen muss.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Heute bin ich in einer örtlichen Künstlergruppe und kann sogar viele meiner Bilder verkaufen, obwohl ich mich nur schwer von jedem meiner "Kinder" trennen mag.

Was dieses "Obwohl" in diesem Zusammenhang jetzt wieder bedeuten soll, kann sich jeder selber ausrechnen.


Zitat von Reklov im Beitrag #211

Pefektionismus ist ledigklich eine handwerkliche Zugabe, mit der jeder Künstler seine persönliche "Visitenkarte" abgibt.
Nein, Perfektionismus ist ein Krankheit die aus gesundem Ehrgeiz einen Wahn macht.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Entscheidend aber bleibt, was er mit seinen handwerklichen Fähigkeiten ausdrückt oder wie er damit Menschen zu bewegen vermag.
Überhaupt nicht..
Großartige Maler malen um zu malen und nicht um zu imponieren. Sie suchen nach nach der richtigen Farbe und nach dem Strich, der ihren eigene Empfindungen und Emotionen Ausdruck verleiht...

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Sieh Dir nochmal Leonardos Gemälde und Zeichnungen an. Sie waren und sind absolut "perfekt".
Wenn man sie im Zeitgeist betrachtet in der Leonardo da Vinci gelebt hat und dem er in seinen wenigen Gemälden und vielen Entwürfen/Zeichnungen gerecht zu werden versuchte, ganz bestimmt. Aber Kunst war damals auch immer das, was heute die Fotografie ist. Leonardo verdiente seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Porträtist und musste also auch den Erwartungen seiner Kunden gerecht werden. Leonardo da Vinci war zudem einer der faulsten Maler die je gelebt haben. Seine ganzen Gemälde die bis in unsere Zeit überlebt haben, kann man an zwei Händen abzählen und davon sind sogar manche äußerst umstritten oder gar halbfertig. Er interessierte sich viel lieber für die Naturwissenschaften (und Männer- er war stockschwul) und überließ das aus- und fertig malen der Kompositionen meist seinen Schülern und Gesellen.... Solltest du eigentlich alles wissen, wenn du mal eine Kunstakademie von innen gesehen hast. Sein Zeitgenosse, Michelangelo Buonarototti, hat übrigens keine Leichen seziert und war trotzdem ein Genie der Anatomie. Obwohl er eigentlich nur Bildhauer war, hat er das gewaltigste Gemälde geschaffen, das jemals in solcher Perfektion in Stück gemalt wurde.. Leonardo da Vinci war erstaunlicherweise technisch unfähig "al fresco" zu malen.. Sein berühmtestes Wandgemälde rutschte ihm im wahrsten Sinne des Wortes fast von der Wand und nur ein äußerst riskante Maßnahmen - wie ein großes Feuer im Innern des Gebäudes konnten das gerade noch verhindern..

Und damit kommen wir zum Punkt.. Leonardo da Vinci war viel mehr an der Wissenschaft interessiert, als an der Kunst! Vor allem auch an der Wissenschaft der Technik, die hinter der Kunst nun einmal existiert, Reklov. Nur in der Wissenschaft ist die Perfektion gefragt.




Zitat von Reklov im Beitrag #211
Auch in der Musik ist Perfektion ein handwerkliches Grundrüstzeug,
Genau das meinte ich ja.. Perfektion ist nur Handwerk, aber keine Kunst!

Zitat von Reklov im Beitrag #211

oder glaubst Du, Menschen gehen in ein Konzert, um z.B. einen Pianisten Kinderlieder spielen zu hören?
Warum nicht? Ich bind diesbezüglich schon öfter mal in einem Konzert gewesen, als mein Junior, der auch recht gut Piano spielt, in der Schule aufgetreten ist.

Zitat von Reklov im Beitrag #211
Was faselst Du also hier laienhaft über Kunst und Perfektion daher?!?
Ach Reklov.. Du selbst bist weniger ein Künstler als mancher Stümper von Laie.. die einzige Kunst in der du ein Meister bist, ist dich selber zu loben und zu bejublen...

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Meine künstlerischen Fähigkeiten konnten mich, das ganze Berufsleben über, mehr als reichlich ernähren.
Wenn du ein wirklicher Künstler wärst Reklov, könntest du diese Behauptung gar aufstellen.. Du warst immer nur ein wahnhaft ehrgeiziger Handwerker, der sein ganze Leben immer nur von anderen abgeschaut hat. Da bin ich mir ganz sicher.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Gegenfrage an Dich: Was hast Du auf diesem Gebiet vorzuweisen?
Es gibt da nichts, womit ich jetzt besonders angeben müsste, Reklov. Ich habe mich neben meinem Interesse für das Künstlerische noch für vieles andere interessiert. Vor allem für das Naturwissenschaftliche.

Zitat von Reklov im Beitrag #211

Auf der Akademie traf ich viele Mitstudenten, die mehr rauchten als malten, als es jedoch galt, z.B. einen Entwurf für eine Musik-LP zu machen, regelrecht versagten.
Für den späteren Beruf eines Gebrauchsgrafikers, der in einer bestimmten Zeit eine verkaufbare Leistung auf den Tisch bringen muss, waren sie jedenfalls nicht geeignet, auch wenn sie selbst von ihren künstlerischen Anlagen sehr überzeugt waren und im "freien Malen", wo es weniger auf Perfektion ankommt, auch recht spannende und originelle Kompositionen zustande brachten. Viele von ihnen wechselten dann auch von der Gebrauchsgrafiker-Ausbildung zur "freien" Malerei über.

Nicht jeder hat das Zeugs zum perfektionistischen kleinen Handwerker, der eigentlich nur gut abschauen und nachmachen kann.


Für das Thema ist alles so wurscht wie nutzlos, Reklov!!
Es ging darum, dass der Geist nichts ist, was jenseits unserer materiellen Welt existiert, bzw, existieren kann. Selbst die größten Meisterwerke der Musik bedürfen so etwas banales wie Luft, um überhaupt ans menschliche Ohr zu gelangen. Dabei ist es wohl andersherum durchaus gegeben, dass der Geist eines Musikers, in seinen Werken weiterlebt.. wie auch der Geist des Wissenschaftlers in den Erkenntnissen, die er seiner Nachwelt hinterlässt. Geist ist also Information und nichts anders.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



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11.08.2016 19:44
#213 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Geist ist Information und deren Wechselwirkung mit der Materie in all ihren Erscheinungen.
Kein noch so großartiges Meisterwerk der Malerei kann ohne Licht zum Auge des Betrachters gelangen. Und Licht hat nun mal seinen Ursprung in der Materie..
Kein noch so großes Meisterwerk der Musik kann ohne die Luft zum Ohr des Hörers gelangen. Und Luft ist auch nichts anderes, als eine Verteilung von gasförmiger Materie..

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Reklov Offline




Beiträge: 5.031

12.08.2016 13:54
#214 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Bla bla bla, Reklov! Gebrauchsgrafik ist Kunst für`n Papierkorb. Damals wie heute. Zigtausende besuchen jährlich eine Akademie für Gebrauchsgrafik. Aber begabte Künstler studieren was anderes.. nämlich ihren eigenen unverkennbaren Stil zu (er)finden.

Perquestavolta,

... Gebrauchsgrafik habe ich, auf Anraten meines damaligen Ausbilders studiert, um regelmäßige und sichere Einkünfte zu haben. Die Malerei pflegte ich nebenher und meinen Stil habe ich auch (er)funden. Meine damalige "Vernunftentscheidung" war richtig, denn heute kassiere ich jeden Monat eine hohe Staatsrente, die mir ein sorgloses Leben ermöglicht.

Zitat
Deine Definition von Kunst hat nichts mit Kunst zu tun.. sondern mit Handwerk.

Den Unterschied kenne ich genauso gut, wie Du! Dennoch kommt künstlerischer Ausdruck ohne das hierzu nötige Handwerk stets "amteurhaft" daher.

Zitat
Das ist keine besondere Leistung, Reklov. Kunstlehrer am Gymnasium sind nicht selten verkrachte und gescheiterte Existenzen, deren eigene künstlerische Begabung gerade mal gereicht hat, das Studium mit einer 3 oder 4 zu beenden.

Ich sprach ja nicht von den Noten der Kunstleherer, sondern von meinen Noten im Kunstunterricht! Aber wer gibt dir überhaupt das Recht, Dich über andere zu erheben und sie als gescheiterte Existenzen zu bezeichnen. Was für eine Existenz bist denn Du und welche künstlerischen Leistungen kannst Du vorweisen? Kirchenchöre auf den Tasten begleitet zu haben, ist ja nun auch nicht gerade der große Knaller. Knnst Du z.B. malen und wenn ja, welche Technik setzt Du beim Verwirklichen Deiner Ideen ein - oder wie sehen Deine Motive aus?

Zitat
Jeder kann mit ein kleinwenig Ehrgeiz halbwegs gut zeichnen lernen.. Absolut untalentierte sind die Ausnahme..

Halbwegs gut schon, aber nicht "professionell", wie es z.B. Illustratoren können müssen, wollen sie einen Auftrag an Land ziehen und von ihrem Handwerk leben. Hier werden (genau wie im Profi-Sport!) noch mal ganz andere Maßstäbe angesetzt und die anforderungen sind hoch. Viele Illustratoren haben Malerei studiert und die Einzelnen unter ihnen bieten vor allem ihren persönlichen Stil an, welcher auch meistens mit einer bestimmten grafischen Technik verbunden ist (Spritzpistole, Schabetechnik, Computergrafik, Feder/Bleistiftzeichnung, Aquarell- Acryl- oder Öl-Technik, Collage etc.) Kein Illustrator beherrscht alle Techniken oder Handschriften gleich gut. Manche haben sich auf techn. Illustrationen spezialisiert, andere glänzen mit historischen, andere wiederum mit unnachahmlichen Kartoon-Stilistiken. Als früherer AD habe ich öfter solche Spezialisten gebucht, um sie meine farbigen Ideen-Skizzen mit ihrer speziellen Technik ausführen zu lassen. Darunter waren neben Deutschen, auch Österreicher, Franzosen, Schweizer und Engländer.
Meine berufliche Stärke entwickelte sich später im Entwurfs- und Konzeptbereich und ich wäre ein Narr gewesen, hätte ich mich mit einem Spezialisten messen wollen, der sich jahrelang nur mit seiner bestimmten Illustrationstechnik beschäftigt hat.
In der Musikbranche ist es ähnlich. Für klassische Produktionen werden Gitarristen mit Klassik-Ausbildung engagiert, welche allerdings bei einer Rock-Produktion am falschen Platz wären. Hier werden eben spezielle Rock-Gitarristen gebucht.

Zitat
Abgesehen vom einem "Fernkurs" der nicht mehr bietet als mittelmäßige und wesentlich günstiger Fachliteratur, hat fast jeder der sich später mal für eine berufliche Laufbahn im Kunstgewerbe entschieden hat schon im Kindesalter gerne mit Zeichenstiften und Malfarben beschäftigt.. Ich war schon im Vorschulalter überaus davon fasziniert.. was aber gar nichts heißen muss.

Das frühe Interesse am Zeichnen oder eine folgende erste Berufsausbildung sind stets nur der Startschuss in einen künstlerischen Beruf. Sich aber später im Profi-Lager ein Leben lang mit entsprechender Qualität in Führungspositionen durchzusetzen, erfordert noch mal eine ganz andere und ständige Anstrengung, denn man wird eben ständig und hauptsächlich an seiner Leistung gemessen - an sonst gar nichts!
Auf diesem steilen Weg habe ich viele Kollegen früh einbrechen sehen. Ich konnte mich in der Agentur-Szene bis zum Renteneintritt erfolgreich bewähren, habe dabei auch 4 Lehrlinge als graf. Zeichner ausgebildet, in einer Zeit, als der Computer noch nicht auf den Tischen stand.

Zitat
Was dieses "Obwohl" in diesem Zusammenhang jetzt wieder bedeuten soll, kann sich jeder selber ausrechnen.

Du kannst es wahrscheinlich nicht, denn - wann hast Du das letzte Mal etwa 4 Wochen an einem Bild gearbeitet und all Deine künstlerische Energie dort hinein gelegt? Von solchen "Kindern" trennt man sich ungern, auch wenn man als Gegenleistung ordentliches Geld in seinen Händen hält.

Zitat
Nein, Perfektionismus ist ein Krankheit die aus gesundem Ehrgeiz einen Wahn macht.

Diese Meinung teile ich nicht, denn Perfektionismus gibt es auch in der Technik oder im Sport. Stell Dir vor, unsere techn. Geräte wären nicht perfekt. Ich bin mir sicher, wir würden den ganzen Tag nur fluchen.

Zitat
Großartige Maler malen um zu malen und nicht um zu imponieren. Sie suchen nach nach der richtigen Farbe und nach dem Strich, der ihren eigene Empfindungen und Emotionen Ausdruck verleiht...

Alles richtig, aber "beachtet" werden sie nur, wenn das Publikum dies auch so empfindet. Ansonsten malen sie tatsächlich nur für sich. Wenn man finanziell unabhängig ist, geht dies natürlich auch - ist sogar die ideale Voraussetzung. Einge Maler hatten ja das seltene Glück, dass sie in eine Industrie- oder Bankdirektorenfamilie hinein geboren wurden - wie z.B. der deutsche Maler Max Liebermann, Sohn des wohlhabenden Industriellen Louis Lebermann.
Ich selber komme aus einer bürgerlichen Familie. Meine musikalischen und zeichnerischen Ambitionen wurden zwar in der Jugend alle uneingeschränkt finanziert. Meinen Wohlstand musste ich mir aber dann später im Berufsleben selber erarbeiten.

Zitat
Warum nicht? Ich bind diesbezüglich schon öfter mal in einem Konzert gewesen, als mein Junior, der auch recht gut Piano spielt, in der Schule aufgetreten ist.

Solche Abende kenne ich zur Genüge, als mein Sohn (heute Berufspianist und Tonstudiobesitzer) Ähnliches in seiner Kindheit durchlebte. Ich sprach aber von einem Konzertabend, den Du bezahlst, um einem Konzertpianisten beim Spielen von Kinderliedern zuzuhören!

Zitat
Wenn du ein wirklicher Künstler wärst Reklov, könntest du diese Behauptung gar aufstellen.. Du warst immer nur ein wahnhaft ehrgeiziger Handwerker, der sein ganze Leben immer nur von anderen abgeschaut hat. Da bin ich mir ganz sicher.

Das Handwerk ist eine Grundvoraussetzung. Will man aber als AD lebenslangen Erfolg haben, muss man in der Tat innovativ und kreativ sein und nicht bei anderen abschauen, denn die Agentur-Bosse kennen alle Ideen und Werbekampagnen der letzten 30 Jahre!
In meiner privaten Malerei konnte ich jedoch vom Kunden unabhängige Wege verfolgen. Deswegen blieb ich auch bis heute dabei.

Zitat
Es gibt da nichts, womit ich jetzt besonders angeben müsste, Reklov. Ich habe mich neben meinem Interesse für das Künstlerische noch für vieles andere interessiert. Vor allem für das Naturwissenschaftliche.

Sag es doch, wie es ist: Du hast auf diesem Gebiet nichts vorzuweisen. Bleibe also besser bei Deiner Naturwissenschaft. Das liegt Dir sicher mehr.

Zitat
Es ging darum, dass der Geist nichts ist, was jenseits unserer materiellen Welt existiert, bzw, existieren kann. Selbst die größten Meisterwerke der Musik bedürfen so etwas banales wie Luft, um überhaupt ans menschliche Ohr zu gelangen. Dabei ist es wohl andersherum durchaus gegeben, dass der Geist eines Musikers, in seinen Werken weiterlebt.. wie auch der Geist des Wissenschaftlers in den Erkenntnissen, die er seiner Nachwelt hinterlässt. Geist ist also Information und nichts anders.

Das sehe/denke (nicht nur) ich völlig anders: Der "Geist" schuf die materiellen Welten und ist demzufolge auch außerhalb dieser "Schwingungen". Abgesehen davon bezeichnen ja manche Leute die Materie als grobstofflich schwingenden Geist. Die Informationen, welche die Wissenschaftler aus der Materie ziehen können, erfordern aber, nach menschlicher Sicht, auch einen "Informanten"!

Das aber ist vorläufig nicht zufriedenstellend zu klären. Weder von Dir, noch von mir.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



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12.08.2016 18:26
#215 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #214

Zitat
Bla bla bla, Reklov! Gebrauchsgrafik ist Kunst für`n Papierkorb. Damals wie heute. Zigtausende besuchen jährlich eine Akademie für Gebrauchsgrafik. Aber begabte Künstler studieren was anderes.. nämlich ihren eigenen unverkennbaren Stil zu (er)finden.

Perquestavolta,

... Gebrauchsgrafik habe ich, auf Anraten meines damaligen Ausbilders studiert, um regelmäßige und sichere Einkün
fte zu haben.





Das ist mir doch alles völlig egal, Reklov. Wenn du Kanalrohr-Verleger geworden wärst, oder ein Putzfirma gegründet hättest, um ein regelmäßiges Einkommen zu haben würde ich dich in deiner Würde als Mensch zuerst mal genauso respektieren, wie ich jeden andern AUCH. Was mir bei dir aber mächtig auf dem Sack geht, ist deine dümmliche Arroganz und Großspurigkeit mit der du andern Leuten faseln, Halbwissen, Inkompetenz und falsches Wissen, oder überhaupt kein Wissen unter zu jubeln versuchst, während du selbst in allem dem der wahre Großmeister bist.
Du legst ständig große Worte auf, behauptest unwahre Sachverhalte und stellst wahre Sachverhalte in unwahre oder nicht selten auch in absurde Zusammenhänge.. und schweifst dann, wenn man deine meist lächerlichen und inkompetenten Argumentationen, die oft vor naiver Dümmlichkeit und Abwesenheit jeder Logik nur so "glänzen", mit allem guten Willen und auf Grundlage vorliegender Fakten augenscheinlich widerlegt hat, in aller Richtungen ab, um dabei aber immer nur auf dich selbst und deine alles überragende Großartigkeit zu kommen, an der du scheinbar dein ganzes Leben nie gezweifelt und auch bei anderen nie einen Widerspruch geduldet hast.

Das ist der Grund, warum ich dich für einen krankhaft "selbstverliebten" und auch nicht besonders ehrlichen Volltrottel halte, der wohl nur das Glück hatte in einem Umfeld heran zu wachsen, in dem die wichtigen Entscheidungen immer andere für ihn getroffen haben... Du bist selbst nie erwachsen geworden Reklov..!!

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.






Perquestavolta Offline



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12.08.2016 19:16
#216 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #214
Der "Geist" schuf die materiellen Welten und ist demzufolge auch außerhalb dieser "Schwingungen". Abgesehen davon bezeichnen ja manche Leute die Materie als grobstofflich schwingenden Geist. Die Informationen, welche die Wissenschaftler aus der Materie ziehen können, erfordern aber, nach menschlicher Sicht, auch einen "Informanten"!


Wenn das dein Wunschdenken ist, ist es dein Wunschdenken.

Die Wissenschaftler ziehen kein Informationen aus der Materie, sondern ziehen Schlussfolgerungen aus ihren Beobachtungen bezüglich der Materie. Diese Schlussfolgerung basieren auf logischen Vergleichen mit absolut wertungsfreien Wahrscheinlichkeitsmodellen, aus denen Vorhersagen über die Eigenschaft und dem Verhalten der Materie abgeleitet werden und im Wahrheitsgehalt mit Experimenten entweder bestätigt oder widerlegt werden. Die Materie liegt in vielen Erscheinungsformen und Mustern vor die untereinander oder miteinander in enger oder relativer Beziehung stehen. Die Materie selbst enthält also gar keine Informationen, sondern erst die Beobachtung in Wechselwirkung mit der Materie erzeugt Informationen. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass die Beobachtung der Materie gar nicht direkt erfolgt und gar nicht möglich ist, sondern nur über Teilchen und Wellen, die von einer anderen Materie abgestrahlt wird und selbst durch Wechselwirkung mit der Materie Überlagerungen und Interferenzen erzeugen.



Zitat von Reklov im Beitrag #214

Das aber ist vorläufig nicht zufriedenstellend zu klären. Weder von Dir, noch von mir.
Da gibt es wohl doch große Unterschiede zwischen uns beiden..
Den Problem in Bezug Naturwissenschaften und ihren scheinbar unzufriedenstellenden Erklärungen ist deine eigene angewöhnte Unfähigkeit mal zwischendurch auch in wertungsfreien Zsammenhängen zu denken. Ich habe dieses Problem nicht! Weswegen ich mir von DIR auch nicht vorschreiben lasse, was ich mir zufriedenstellend erklären darf, kann oder umgekehrt auch nicht!

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

13.08.2016 00:15
#217 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #201
. keine Information ohne einen Informanten!!!


Dieser eine Satz von Dir zeigt, dass Du von Logik und Naturwissenschaften keinen blassen Schimmer hast.

Woher kommt die Information, aus die der Informant besteht?

Du wirst Deinen Satz bei der nächsten Gelegenheit erneut unbeirrt anbringen, weil Du lernresistent bist und ausschließlich Dein dogmatisches Weltbild zulässt.

Reklov Offline




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13.08.2016 12:16
#218 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Woher kommt die Information, aus die der Informant besteht?

Du wirst Deinen Satz bei der nächsten Gelegenheit erneut unbeirrt anbringen, weil Du lernresistent bist und ausschließlich Dein dogmatisches Weltbild zulässt.

Blackysmart,

... dieser Satz stammt aus den bisherigen Erkenntnissen der Wissenschaft - und nicht von mir! - Deine Frage, woher denn die Information kommt, aus die der Informant besteht, wird durch z.B. seitens der Theologie damit beantwortet, dass das "Göttliche" >un-bedingt< gedacht wird, also die eigentliche Quelle aller Informationen ist, selbst jedoch Niemanden über sich hat, deswegen auch von keinem informiert werden kann.
Vergleichbar wäre dies auf menschlicher Ebene z.B. mit einem Künstler, der, ohne Vorbilder, etwas kreiert, was es so bisher noch nicht gab.

Wenn Du aber glaubst, "die Information, aus die der Informant besteht" enträtseln zu können, dann höre (nicht nur) ich Dir gerne zu, denn lernresistent bin ich keinesfalls und das dogmatische Weltbild der Religionen habe ich schon lange zur Seite gelegt. -
Bin also gespannt, was Du hierzu beitragen kannst!?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.031

13.08.2016 12:30
#219 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
der wohl nur das Glück hatte in einem Umfeld heran zu wachsen, in dem die wichtigen Entscheidungen immer andere für ihn getroffen haben...

Perquestavolta,

... die wichtigsten Entscheidungen habe ich stets alleine getroffen - und das schon in jungen Jahren; sowohl bei der Wahl meines Berufes, meines Intrumentes meiner Finanzen und in all meinen privaten Angelegnheiten. - Ich hatte lediglich das Glück, in den entscheidenden Momenten angenehmen und förderlichen Mitstreitern zu begegnen, welche meine Leistungen anerkannten. Die damit verbundene Arbeit konnten sie mir natürlich nicht abnehmen. Diese lag allein auf meinen Schultern.
Deine Zeilen sind also, wie immer, barer Unsinn - eben das Produkt eines geistig verengten Neidhammels.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.277

13.08.2016 14:25
#220 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #198
Ob und wie sich der "Geist" außerhalb seines Statthalters, dem Gehirn, versorgt, kann ich nicht in Worte kleiden


Bedauerlich, Reklov. Wo Du doch felsenfest davon überzeugt bist, dass "Geist" keines materiellen Trägers bedarf. Eine Position zu vertreten, ohne sie sprachlich begründen zu können, führt diese ad absurdum. Selbst ein Zeuge Jehovas wie unser @Snooker irrt sich aus meiner Sicht gewaltig, kann aber seine Ansicht zumindest begründen.

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

13.08.2016 15:03
#221 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #218

Zitat
Woher kommt die Information, aus die der Informant besteht?

Du wirst Deinen Satz bei der nächsten Gelegenheit erneut unbeirrt anbringen, weil Du lernresistent bist und ausschließlich Dein dogmatisches Weltbild zulässt.
Blackysmart,

... dieser Satz stammt aus den bisherigen Erkenntnissen der Wissenschaft - und nicht von mir! - Deine Frage, woher denn die Information kommt, aus die der Informant besteht, wird durch z.B. seitens der Theologie damit beantwortet,



Das Problem dabei ist aber, dass den Religioten noch nie aufgefallen ist, dass der Mond nur dann sichtbar ist, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

Woher kommt also die Information über den Mond, wenn nicht von der Sonne/vom Licht?

Nehmen wir dich als Informanten: Du behauptest, Leonardo da Vinvi hätte nur deswegen Menschenleichen seziert, um damit seine anatomischen Kenntnisse für die Malerei zu vertiefen.......... Du hast geschrieben, dass dies aus deinem umfangreichen Sachbuch genau so und nicht anders hervor ginge, Reklov. ????

Daraus gewinne ich die Information, dass du entweder ein ignoranter autistischer Schwachkopf und so was von "blond" bist, dass man mit dem Stroh dass aus deiner hohlen Birne wächst, die Dächer eines ganzen Dorfes decken könnte, oder aber, du hast unglaubliche Bildungslücken, die ein Mensch niemals haben könnte, der 9 Jahre auf einem Gymnasium gewesen ist. Deine ständigen Wiederholungen, dass WIR nicht wissen, sind also nichts anderes als peinliche Ausreden eines realitätsfremden Versagers, der das Scheinbare für das Wahre und das Wahre für das nur bedeutungslos Scheinbare hält.

Deine tragische Inkompetenz Informationsinhalte nach logischen Kritikpunkten zu analysieren und richtig zuzuordnen geht auch aus dem Beispiel mit Hitlers Syphilis hervor, die er sich bei einer jüdischen Prostituierten eingehandelt haben soll. Dass es sich bei solchen Meldungen immer auch um "Sensations-Fälschungen" handeln könnte, kommt dir gar nicht erst in den Sinn. Schon alleine die jüdische Prostituierte passt überhaupt nicht ins Schema, da Hitler als pathologischer Narzisst, ganz sicher niemand verraten hätte, bei wem er sich seine Syphilis geholt hat. Und dass nach fast 70 Jahren plötzlich ein persönliches Tagebuch seines Leibarztes auftaucht, in dem die intimsten Geheimnisse seiner Person aufgezeichnet wurden, über die eh schon alle nur erdenklichen Spekulationen und Persönlichkeitsanalysen erstellt wurden, sollte einem Menschen mit gesundem und funktionierenden Hausverstand zumindest ein bisschen misstrauisch werden lassen...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.031

14.08.2016 12:05
#222 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Das Problem dabei ist aber, dass den Religioten noch nie aufgefallen ist, dass der Mond nur dann sichtbar ist, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

Perquestavolta,

... seit Kopernikus und Kepler ist das heliozentrische Weltbild auch den "Religioten" bekannt. Um jedoch bei Deinem obigen Satz zu bleiben, könnte man z.B. leicht sagen, dass der menschliche Geist vom göttlichen Geist "angestrahlt" wird.

Ohne einen "ersten Beweger" keine Bewegung!
Dies mag einer, wenn er will und kann, an einem Text von Aristoteles ablesen:

>> Seine zweite Prämisse lautet, dass alles, was in Bewegung ist, durch etwas anderes bewegt wird, und dass außerdem ein regressus infinitum nicht möglich ist. Außerdem gibt es eine ewige, nie endende und nie begonnene Kreisbewegung, nämlich die des Himmels und der Planeten. Es muß also ein erstes Prinzip geben, einen Impulsgeber, von welchem die Bewegung ausgeht und der zeitlos ist, wie die Bewegung selbst. Dieser Impulsgeber muß reine Aktualität sein und keine Materialität innehaben und raumlos sein.
Würde er nicht in reiner Aktualität bestehen, so gäbe es die Möglichkeit, dass es nicht zur Bewegung und damit auch nicht zum zum Sein käme. Zudem muß er unbewegt sein, da er ansonsten die Möglichkeit der Veränderung in sich hätte und eben nicht der erste Beweger wäre, sondern der regressus infinitum weitergehen würde, was ja ausgeschlossen wurde. Der erste unbewegte Beweger ist demnach oberstes und absolutes Prinzip. Es gibt eine Bewegung, welche ewig fortdauert, nämlich die Kreisbewegung. Diese ist nach Aristoteles sichtbar am Fixsternhimmel. Der Beweger, von dem diese und alle Bewegung ausgeht ist selbst unbewegt, Ewig, reines Sein und reine Wirksamkeit.

Das Wesen des Ersten unbewegten Bewegers – Die Art und Weise des Bewegens:
Dem ersten unbewegten Beweger kommen folgende Attribute zu:
1. Er ist ewig, da er die ewige Kreisbewegung des Universums verursacht.
2. Er ist reine Wirklichkeit (siehe oben).
3. Er ist frei von Materialität und Veränderung.
4. Er ist nicht aus Form und Stoff.
5. Er ist beseelt und als oberstes Prinzip reine Seele.<<

Nun mag sich jeder, auch der unbedeutende Medizintechniker aus Bozen, zwar über Aristoteles erheben und eigene Weltbilder in Worte kleiden, damit aber Wesentlicheres anzumelden, außer dem bekannten Wissen über Physik und Chemie, ist ihm noch nicht geglückt! Jedes praktische Wissen aber bleibt irgendwie "tot", wenn es nicht in einen größeren Zusammenhang gestellt wird. - Dass hierbei nicht die kursierenden Weltbilder der relig. Dogmen in den Vordergrund zu schieben sind, versteht sich von selbst.

Zitat
Woher kommt also die Information über den Mond, wenn nicht von der Sonne/vom Licht?

Dein begrenzter Bozener Verstand springt mal wieder zu kurz, sonst würdest Du nicht so unqualifziert fragen, sondern Dir vielmehr weitergehende Gedanken über das warum und woher der unzähligen Sonnen (Sterne) machen. Die weit verbreitete Ansicht über den >Big Bang< kannst Du Dir aber gleich schenken, denn sie führt schließlich zu der gleichen Frage! - (Capito?)

Zitat
Und dass nach fast 70 Jahren plötzlich ein persönliches Tagebuch seines Leibarztes auftaucht, in dem die intimsten Geheimnisse seiner Person aufgezeichnet wurden, über die eh schon alle nur erdenklichen Spekulationen und Persönlichkeitsanalysen erstellt wurden, sollte einem Menschen mit gesundem und funktionierenden Hausverstand zumindest ein bisschen misstrauisch werden lassen...

Von einer jüd. Prostituierten war keine Rede, sondern lediglich von einem Artikel des STERN, der die Frontbordelle des ersten Weltkrieges für diese Krankheit verantwortlich machte. Unter den schweren Medikamenten, wekche Hitlers Leibarzt dem "Führer" stets verabreichte, sollen (laut STERN) auch Wirkstoffe gegen Syphillis dabei gewesen sein. Dass solche Presseberichte mit Bedacht gelesen werden müssen, ist mir auch klar, ebenso, wie mir bewusst ist, dass der Auslöser des deutschen Russlandfeldzuges während des 2. Weltkrieges von den Russen historisch ganz anders eingestuft wird, als von der deutschen Seite. Es gibt z.B. Stimmen von deutschen Generälen, die behaupten, dass Stalin seinerzeit massive Truppenzusammenziehungen an der deutschen Ostgrenze befohlen habe und die seien militärisch nur zum Zweck eines Angriffes auf Deutschland zu verstehen gewesen - Hitler sei also der geplanten russischen Offensive mit einem Überraschungsangriff zuvorgekommen. (Wer von uns beiden aber wollte und könnte sich nun hierzu, nach so vielen Jahren, maßgeblich äußern?)

Zitat
Deine ständigen Wiederholungen, dass WIR nicht wissen, sind also nichts anderes als peinliche Ausreden eines realitätsfremden Versagers, der das Scheinbare für das Wahre und das Wahre für das nur bedeutungslos Scheinbare hält.

Jemand, der eine so erfolgreiche Lebensbahn beschreiten konnte (deren Verlauf sich sowohl als greifbarer Grundbesitz, wie auch in der noch wertvolleren menschlichen Liebe und Gegenliebe ausweist) und dass auch noch ohne gesundheitlichen Schaden, mag vielleicht als Glückspilz bezeichnet werden, aber keinesfalls als "Versager"!? - Schaue also besser einfach auf Deine Lebensstrecke und Deine "Erfolge" - denn dabei hast Du ja sicher genügend zu betrachten. Andere, zudem noch unbekannte Personen und deren Lebensstrecke zu beurteilen, steht Dir nicht zu! Schließlich bist Du ja kein Reporter eines Sensationsblattes.

Das, welches Du als das "Wahre" zu erkennen meinst, ist im Grunde nichts weiter, als eine temporäre Erscheinung der Materie. Die Hintergründe dieser Aktionen sind uns verschlossen und Dein partikulares Splitter-Wissen, dass Du Dir angeeignet hast und welches Dir ja auch von anderen Lehrmeistern (Quellen) vermittelt worden war, reicht bei weitem noch nicht aus, um sich an die umgreifenderen Fragen des Seins heran zu wagen.
Ich behaupte auch nicht, dass Religionen oder Philosophien hierzu die richtigen Antworten bereit halten, zumindest aber (laut dem Quantenphysiker Michael König) befassen sich immer mehr Physiker mit Fragestellungen, die den Geist und das Bewusstsein zum Gegenstand physikalischer Grundlagenforschung machen. Hier kommt neben der Biophysik auch der Quantenphysik und insbesonere der Physik der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen eine besondere Bedeutung zu.
Hierzu tauchen noch mal ganz andere Fragen vor uns auf:

Ist Bewusstsein auf der Ebene von Elementarteilchen verankert?
Gibt es stabile Teilchen mit einer quasi unbegrnzten Lebensdauer und einem Gedächtnis?
Überdauert menschliches Bewusstsein, da es an materielle Strukturen wie Elektronen gebunden ist, auch den physischen Tod?

Ob nun diese Fragen durch die Physik, welche sich ja hauptsächlich der mathematischen Sprache bedient, widerspruchsfrei beantwortet werden können, steht wiederum auf einem anderen Blatt!?!? Denn - eine Theorie im Sinne der Physik beinhaltet ein mathematisches Modell, mit dem bestimmte beobachtbare Prozesse beschrieben werden können. Du bewegst Dich also mit Deinem "Schulwissen" innerhalb eines engen Rahmens, der nicht dazu taugt, die Glaubensbilder der "Religioten" zu diffamieren, obwohl es Dir persönlich überlassen bleibt, diese abzulehnen oder zu belächeln.
Wenn Du Deine Grenzbereiche erst einmal erkannt und abgelaufen hast, kommtst Du eventuell auch von Deinem pöbelnden Schreibstil ab!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.031

14.08.2016 12:37
#223 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat
Selbst ein Zeuge Jehovas wie unser @Snooker irrt sich aus meiner Sicht gewaltig, kann aber seine Ansicht zumindest begründen.

Athon,

... da ich früher schon öfters längere Gespräche mit den ZJ in meinem Haus hatte, weiß ich zwar, dass sie ihre Ansichten nur anhand von Bibeltexten begründen können; über die Sprache der Bibel und ihre Zuverlässigkeit müssten wir allerdings einen neuen thread eröffnen. Da ich aber die Bibeltexte auch recht gut kenne, konnte ich auch manchen ZJ mit den möglichen Deutungen, wie sie die so vielschichtige Sprache des Althebräischen in sich birgt, zum Nachdenken und auch zum Abbruch seiner Argumentationskette bringen. Während solcher Gespräche war aber ein stets zu spürender Respekt im Zimmer und keiner versuchte dem anderen sein unbedingtes Rechthabenwollen aufzudrängen. Daran erinnere ich mich noch sehr gut und positiv!

Von mir eine widerspruchsfreie Erklärung vom Geheimnis des uns alle "Umgreifenden" zu verlangen (zu erwarten), kann aber nur ein Jux von Dir sein. Könnte ich dieses leisten, wäre ich "the most wanted man" auf Erden und die Nobelpreise, welche mir dann um den Hals gehängt würden, ermöglichten mir kein aufrechtes Gehen mehr.
Die Bereiche der Glaubens- und der damit zusammenhängenden Gedankenbilder umspannen ganz andere (psychologische) Bereiche, als sie z.B. auf den nachweisbaren und berechenbaren Ebenen der Physik oder der Chemie möglich sind. - Auch ist die Sprache dieser beiden Ebenen total verschieden, was sich ja daran zeigt, dass die Glaubenswelten ohne die mathematische Zahlensprache auskommen, während die Naturwissenschaften vornehmlich damit arbeiten.

In diesem Forum treffen nun diese beiden Ebenen aufeinander und keinen verwundert es, dass dabei große Reibungen entstehen. Solange dabei der höfliche Umgangston nicht missachtet wird, ist aber alles im grünen Bereich!

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.277

14.08.2016 15:46
#224 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

@Reklov

Zitat
Von mir eine widerspruchsfreie Erklärung vom Geheimnis des uns alle "Umgreifenden" zu verlangen (zu erwarten), kann aber nur ein Jux von Dir sein.


Nun, Reklov, verlangt oder erwartet habe ich überhaupt nichts. Ich habe nur versucht, Dich darauf hinzuweisen, dass eine Überzeugung, wenn sie denn mit (Deinen) Worten nicht erklärbar ist, mit dem Anspruch auf Realität nicht ein Einklang zu bringen ist. Wenn Du Aristoteles zur Untermauerung Deines Standpunktes anführst, musst Du aber auch berücksichtigen, dass dieser schon seit fast 2000 Jahren tot ist und zu Lebzeiten nicht mit dem heutigen Wissen ausgestattet sein konnte. Dass weder Aristoteles, noch Du und ich oder sonst jemand verlässliche Aussagen über den Beginn der Welt machen können, muss keinesfalls bedeuten, dass diesem "Vorgang" ausschließlich geistige Ursachen zugrunde liegen müssen.

Alles "geistige" existiert nur in unseren Köpfen, Reklov. Hätten wir diese nicht, würde die Welt trotzdem existieren. Und keiner müsste nach dem "warum" fragen...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.315

14.08.2016 18:44
#225 RE: Diesseits vs. Jenseits Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #222

Zitat
Das Problem dabei ist aber, dass den Religioten noch nie aufgefallen ist, dass der Mond nur dann sichtbar ist, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.
Perquestavolta,

... seit Kopernikus und Kepler ist das heliozentrische Weltbild auch den "Religioten" bekannt.

Darum geht es in meiner Aussage doch gar nicht, Reklov!!!
Sie war auf deine Behauptung bezogen, dass Informationen immer einen (intelligenten) Informanten brauchen, was aber mit dem Beispiel als objektiv widerlegt gilt.

Die Informationen über den Mond stammen alle von unserem sehr materiellen Himmelskörper der Sonne und deren Licht welches sie abstrahlt.


Zitat von Reklov im Beitrag #222
[quote]
Um jedoch bei Deinem obigen Satz zu bleiben, könnte man z.B. leicht sagen, dass der menschliche Geist vom göttlichen Geist "angestrahlt" wird.

Du hältst dich selbst für den göttlichen Geist? Wundern täte es mich nicht...


Du behauptest selbst, dass wir nichts über den göttlichen Geist wissen und behauptest aber auch gleichzeitig, zu wissen, dass der menschliche Geist vom göttlichen Geist
angestrahlt wird und hältst diesen dümmlichen Widerspruch, der sich jeder Logik entzieht, als eine vom göttlichen Geist angestrahlte Erkenntnis.

Säufst du.. bist du Alkoholiker, Reklov? Oder funktioniert dein Geist aus anderen Gründen nicht (mehr) ganz richtig?

Überhaupt, Reklov, wie lässt es sich für dich erklären, dass schon 100 Gramm reinem Wein-Geist ausreichen, den menschlichen Geist völlig lahm zu legen?
Warum gehst du nie darauf ein, wenn man dir erklärt, dass ausreichend wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber vorliegen, wie unser Geist funktioniert und von welchen Faktoren unsere innere "geistige" Wahrnehmung abhängt und gesteuert wird.
Hast du schon mal was darüber gelesen, dass unsere Schilddrüsenhormone im besonderen auch unsere geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen? Hast du schon mal was darüber gelesen, dass unser innere Geistlichkeit und deren Befindlichkeit von sehr materiellen "Substanzen" gesteuert wird, die man als Hormone, Botenstoffe kennt und von denen einige die selben oder ähnlichen chemischen Eigenschaften haben, wie Morphium, Kokain, Heroin, LSD & CO ....und die unteranderem auch für "transzendente" Erfahrungen zuständig sind..

Wenn dir all diese Erkenntnisse bekannt sind, warum stellst du dann solche blödsinnigen Behauptungen auf, dass der menschliche Geist von (einem) göttlichen Geist beleuchtet wird und im selben Zusammenhang auch immer wieder behauptest, dass wir darüber.. über diesen göttlichen Geist nichts wissen, da er sich aller menschlichen Wissenschaften (rationalen Logik) entzieht.. und aber DEIN persönliches Wissen darüber, welches über alles bekannte Schulwissen hinaus geht davon ausgenommen wäre, obgleich es mit deinem eigenen Schulwissen nicht gerade gut ausschaut und du offensichtlich überhaupt keine Ahnung hast, wie viel bekanntes Schulwissen es neben deinem eigenen lückenhaften es inzwischen sonst noch gibt, von welchem du nie etwas gehört oder gelesen hast.

Da kann man sich wirklich nur mehr darüber aufregen, was du für eine egozentrischer, narzistischer, selbstbeweihräucherischer Hochstapler bist, der nach 70 Lebensjahren überhaupt nichts vom Zeitgeist seiner Gegenwart verstanden hat, in dem er gelebt IST.

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