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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 390 mal aufgerufen
 Weltliche Ideologien + Politik
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

05.08.2016 11:04
Depression als bequeme Ausrede für Terror Antworten

"Die Taten politischer Extremisten und religiöser Fanatiker sind nicht Folge einer Depression oder einer anderen psychischen Krankheit, sondern von höchster krimineller Energie." Das sagt der renommierte Wiener Psychiater und Chefarzt Dr. Georg Psota. Er widerspricht damit scharf den Erklärungsversuchen vieler Medien zu den jüngsten Bluttaten in Europa:
http://www.epochtimes.de/politik/europa/...e-a1918639.html
Zu häufig und zu schnell würden bei den zuletzt gehäuft verübten Attentaten in Europa die Gräueltaten mit psychischen Erkrankungen vermengt, findet der Chefarzt des Wiener Psychologischen Dienstes (PSD), Dr. Georg Psota, der jährlich 11.000 Patienten betreut.
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Für Psota sind die letzten Anschläge in Europa jedoch keine Amokläufe von Wahnsinnigen: „Anschläge von Terroristen haben das Ziel, Angst und Schrecken in Europa zu verbreiten. Sie geschehen primär aus fanatisch-krimineller Energie und terroristischer Strategie. Dies gilt es strikt von einer möglichen psychischen Erkrankung der Täter zu trennen“, so der Chefarzt.
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„Eine Depression kennzeichnen massiver Interessensverlust, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit und niedergedrückte Stimmung. Manche Menschen können nicht einmal mehr aufstehen und sich anziehen. Eine echte Depression zu haben, schließt derartige Taten de facto aus“, zitierte die „Krone“ den Spezialisten.
Psota, der auch Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie ist warnte davor, die vielen Tausend psychisch erkrankten Menschen mit Verbrechern in einen Topf zu werfen.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

05.08.2016 21:04
#2 RE: Depression als bequeme Ausrede für Terror Antworten

Die Medien haben einen neuen Trend gefunden, um uns die tagtäglichen Ungeheuerlichkeiten dieser Welt begreif- und verdaubar zu machen. Hieß es früher zumeist, dieses oder jenes Blutbad sei das Werk von Extremisten und hätte keinesfalls etwas mit dem doch so friedlichen Islam zu tun, so hört man heute sehr schnell die These, es handele sich bei dem Täter um einen psychisch Kranken:
http://www.achgut.com/artikel/grober_unf...ich_ueber_nacht
Der zuerst nur als „junger Mann“ bezeichnete Täter, der am Mittwochabend in London eine Frau erstach und weitere 5 Personen verletzte, ist ein solcher Fall. Kurz nach dem Angriff stand fest, dass es sich eben nicht um Terror, sondern um einfachen Mord handelte. Eine im Vergleich zum Terror also eher belanglose Tat, wie sie jeden Tag im Fernsehkrimi stattfindet. Bis Donnerstag hielt man die Nationalität bzw. die ethnische Herkunft des Täters verborgen. Dann wurde bekannt, dass es sich um einen Norweger somalischer Herkunft handelt, der seine Sinne, aufgrund uns unbekannter Umstände, offenbar nicht mehr ganz im Griff hat.
Nun stellt sich allerdings die Frage danach, wie ein psychisch Kranker die beschwerliche Reise von Somalia nach Norwegen und danach nach London körperlich überstehen als auch logistisch bewerkstelligen konnte, ohne jemandem aufzufallen. Wie gelang es ihm, norwegischer Staatsbürger zu werden und wer oder was trieb ihn von dort nach Großbritannien? War es das schlechte Wetter in Norwegen oder hatte er sich mit den kriegerischen Lappen angelegt? Man weiß es nicht, und wir werden es vermutlich auch nie erfahren.

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Während wir bei der Bekämpfung von Straftaten aus dem linken bzw. rechten Spektrum zumindest schon den Gegner erkannt haben und vermuten, dass dahinter eine Ideologie als Ursache steckt, haben wir, was den Islam anbelangt, nur vage Vorstellungen vom Gegner, rätseln darüber, ob es ihn überhaupt gibt und schließen eine übergreifende Ideologie gutmeinend aus. Diese Einstellung hindert uns daran, uns wirksam und nachhaltig gegen den Islamismus aufzustellen. So werden wir uns weiterhin verhalten wie das Kaninchen gegenüber der Schlange, die Statistiken beobachten, ausbauen, positiv interpretieren und darauf hoffen, dass morgen nichts passiert.

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