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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 1.017 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2016 20:34
Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Wenn wir Menschen von Wirklichkeit reden, dann meinen wir damit immer unsere eigene subjektive Interpretation der nur unmittelbaren Realität, die uns in ihrer in einer nur "scheinbaren" Gesamtheit durch unsere leicht zu täuschenden, weil zweckmäßig nur fokussiven Sinneswahrnehung zugänglich ist. Unsere Wahrnehmung ist von daher stets wertend. Alles was außerhalb der wertenden Fokussierung unserer Sinne und deren Wahrnehmungsverarbeitung vor sich geht, dringt bisweilen kaum in unser Wachbewusstsein vor. Diese Brennweite unseres "Wahrnehmungswinkels" - ähnlich dem eines Kameraobjektives - hat zudem auch eine Tiefenschärfe-Begrenzung. Wir sehen und Verstehen aus der Distanz die Zusammenhänge besser, aber dafür ihre Details wesentlich schlechter und bisweilen auch überhaupt nicht. Andersherum sehen wir zwar die Bäume gut, aber den ganzen Wald nicht mehr. Quelle http://strukturwissen.de/

Es gibt keine allumfassende Wirklichkeit welche einem kausalen Ursache-Wirkungsprinzip zu Grunde liegt und für Jedermann die selbe ist.

SOL demiurg Offline




Beiträge: 734

02.11.2016 21:00
#2 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1

Es gibt keine allumfassende Wirklichkeit welche einem kausalen Ursache-Wirkungsprinzip zu Grunde liegt und für Jedermann die selbe ist.

Wenn das so IST, warum wird dann über solche Themen so dermaßen diskutiert, das man mit Mord und Totschlag, mit Missgunst und Hass, mit Abneigung und ABWERTUNG wertet und entgegentritt?

Die (Menschen)Welt, kann auch nur durch die eigene Art "gerettet" werden, was bedeutet, das man herausfiltern muss, welches VERHALTEN die menschliche Spezies zum FORTBESTAND erhalten kann, ohne dabei sein Umfeld so zu zerstören, das Grundlagen zum leben knapp oder ausgerottet werden.

Die Wirklichkeit ist "einzig"artig und so real, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, oder nicht mehr sehen kann!
Es ist zwar schön solch Wissen (obiger fett hinterlegter Text) zu erarbeiten, wenn man aber nicht bereit ist solches zu verstehen, was nützt es dann??
Das ist doch "die Krone" die sich "der Mensch" selbst aufsetzt.

Zu meiner obigen Frage:
Nach welchen "Grundlagen" sollte der Mensch leben?
Soll wirklich der Stärkere dem Schwächeren überlegen sein?

Welche - Wissenswirklichkeit - darf der Mensch sich auf sein Haupt legen und behaupten dies sei Wissen um die Wirklichkeit?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2016 21:19
#3 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Der Irrtum, es brächte immer einen UR-Informanten für Informationen.

Die abstrakte Welt der Randbedingungen

Betrachten wir dazu zunächst beispielhaft die Chaostheorie. Sie ist geradezu zum Aushängeschild für die (theoretisch sogar unendlich hohe) Empfindlichkeit von dynamischen Systemen von den Anfangsbedingungen geworden. In chaotischen Systemen können sich diese nämlich lawinenartig verstärken und der Systementwicklung einen einzigartigen Verlauf geben.

Weiterhin sind Anfangsbedingungen auch dort besonders zu beachten, wo die Dynamik des Systems auf die Anfangsbedingungen selbst innerhalb von Rückkopplungsschleifen zurückwirkt. In der Biologie nennt man diesen Vorgang "Autokatalyse", was soviel wie Selbstverstärkung bedeutet. In einem solchen Loop verlieren sich jedoch die "Anfangsbedingungen" als Ausgangszustand, und werden statt dessen von permanenten "Randbedingungen" abgelöst, welche die Entwicklung des Systems kanalisieren. Der Begriff der Randbedingungen wird in der Physik dazu verwendet, um die potentiell unbegrenzte Vielfalt naturgesetzlich möglicher Prozesse einzugrenzen, weswegen man auch von inneren und äußeren "Zwangsbedingungen" spricht.

In autokatalytischen Systemen können sich solche Zwangsbedingungen sogar selbstständig aufbauen, optimieren und auf ein höheres Organisationsniveau heben. Die Zwangsbedingungen bestimmen demnach ganz entscheidend die Entwicklung eines sich selbstorganisierenden Systems. Damit wird schließlich der Begriff der Zwangsbedingung "zu einem Zentralbegriff für das Verständnis komplexer Systeme und ihrer Entwicklung."1 Denn Randbedingungen sind immer Träger von Informationen über die materielle Organisation eines Systems. Und diese Organisation kann im Einzelfall über immer neue Rückkopplungsschleifen zu einer starken hierarchischen Ordnung unter Randbedingungen führen, die zudem stark kontextabhängig sind.

Michael Polanyi hatte als erster auf die grundlegende Bedeutung der Randbedingungen hingewiesen, die für ihn jedoch eine separate ontologische Existenz besaßen. Küppers konnte hingegen zeigen, dass Randbedingungen auf die Prozesse der Selbstorganisation zurückzuführen sind, und dabei von selbst schrittweise im Rahmen der Evolution aus vormals unspezifischen Anfangsbedingungen hervorgehen können.

Die Theorie der Selbstorganisation spielt in der strukturwissenschaftlichen Forschung derzeit eine überragende Rolle. In der Naturwissenschaft möchte man damit von der Entstehung von großräumigen Strukturen im Universum bis hin zur neuronalen Gehirnorganisation universelle strukturbildende Prozesse modellieren können. Auch auf soziale Systeme kann man das Konzept der Randbedingungen vielleicht ebenfalls ausbauen, da menschliches Handeln stets kontextabhängig, d. h. in eine komplexe Hierarchie von Randbedingungen (und inneren und äußeren Zwängen) eingebunden ist. Diese Randbedingungen kanalisieren dann das menschliche Handeln, etwa durch den kulturellen Horizont, der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur oder der biologischen Konstitution, und bestimmen damit maßgeblich das Sozialverhalten.

B. O. Küppers sieht in dieser universellen Anwendbarkeit dieses modellbildenden Verfahrens sogar die Chance für einen neuen strukturwissenschaftlichen Forschungszweig, der in Anlehnung an das griechische Wort "peras" (Grenze, Rand) "Peranetik" genannt werden könnte.

Quelle http://strukturwissen.de/constraints.html

Wie erklären sich nichtreduzierbare Systeme? Tatsächlich gibt es gar keine solchen. Randbedingungen werden von der Selbstorganisation selbst geschaffen und sind nicht von einem UR-Grund vorgegeben. Das deterministische Weltbild von Ursache und Wirkung ist also in Wahrheit (nur) ein Erklärungsmodell unserer eigenen zweckmäßig deterministischen Logik, nicht aber der eigentlichen sich ständig verändernden Realität. Die Realität ist ein nur statistisch erfassbares wie relativistisches Bezugssystem endlos vieler Koninzidenzen von zeitlich begrenzten Zufallsverteilungen und aus denen wir die für unser Orientierung zweckmäßigen Bezugslinienen als Naturgesetze festlegen. Kein Gott schuf die Naturgesetze, sondern wir selbst, in einem zweckmäßigen Konsens, welcher es uns ermöglicht das jeweils eigene ganz persönliche Wirklichkeitsuniversum zu synchronisieren. Die Ordnung die wir leben, ist die Ordnung die wir gemeinsam gestalten. Es ist die Ordnung des Geistes, den wir Kommunikation nennen und mit dem wir unser Selbst als eigenständiges Bewusstsein begreifen. Am Anfang war das Wort, aber es war nicht bei Gott. Wir selbst schufen das Wort, nach unseren Bildern.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2016 22:03
#4 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #2
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #1

Es gibt keine allumfassende Wirklichkeit welche einem kausalen Ursache-Wirkungsprinzip zu Grunde liegt und für Jedermann die selbe ist.

Wenn das so IST, warum wird dann über solche Themen so dermaßen diskutiert, das man mit Mord und Totschlag, mit Missgunst und Hass, mit Abneigung und ABWERTUNG wertet und entgegentritt?


Narzissmus, guter SOL demiurg. Dummer egozentrischer Narzissmus, welcher sich in großartigen Projektionen seines Selbst oder überICH idealisiert.
Wir Menschen sind Ästheten, die sich auch selbst all zu gerne als schöner, besser und wahrer bewundern, als man denn tatsächlich meistens ist. Das "Gottes-Geweih" mit dem sie sich dann selbst und anderen zu beweisen erhoffen.. ist aber leider heute nicht mehr besonders effizient genug.

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

03.11.2016 00:11
#5 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Es gibt keine allumfassende Wirklichkeit welche einem kausalen Ursache-Wirkungsprinzip zu Grunde liegt und für Jedermann die selbe ist.

Perquestavolta,

... eine vernünftige Einsicht, die ich in ähnlicher Form hier ja auch schon äußerte.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

03.11.2016 00:20
#6 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Es ist die Ordnung des Geistes, den wir Kommunikation nennen und mit dem wir unser Selbst als eigenständiges Bewusstsein begreifen. Am Anfang war das Wort, aber es war nicht bei Gott. Wir selbst schufen das Wort, nach unseren Bildern.

Perquestavolta,

... wenn es doch nur so einfach wäre! -

>> Der altgriechische Ausdruck logos (maskulin; griechisch λόγος lógos, lateinisch verbum, hebräisch דבר davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum. Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt („Sinn“) gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige Vermögen und was dieses hervorbringt (z. B. „Vernunft“) wie auch ferner ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit. Darüber hinaus existieren – je nach Kontext – noch spezifischere Verwendungen, beispielsweise als „Definition, Argument, Rechnung“ oder „Lehrsatz“. Auch philosophische und religiöse Prinzipien werden mit dem Ausdruck lógos bezeichnet, beispielsweise in den Fragmenten Heraklits und in Texten stoischer Philosophie sowie jüdisch-hellenistischer und christlicher Herkunft. << (Wikipedia)

Übrigens: Wie kommst Du darauf, dass unsere Sprache (unser Wort) mit dem des Göttlichen auch nur die geringste Ähnlichkeit haben könnte? Für mich ist z.B. diese uns überlegene Sprache in den Naturgesetzen, in den Bausteinen der lebenden, wie auch leblosen Materie oder in den unbekannten Chiffren des von uns noch unerforschten riesigen Weltraumes eingeflochten.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2016 15:38
#7 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #6

Zitat
Es ist die Ordnung des Geistes, den wir Kommunikation nennen und mit dem wir unser Selbst als eigenständiges Bewusstsein begreifen. Am Anfang war das Wort, aber es war nicht bei Gott. Wir selbst schufen das Wort, nach unseren Bildern.
Perquestavolta,

... wenn es doch nur so einfach wäre! -

>> Der altgriechische Ausdruck logos (maskulin; griechisch λόγος lógos, lateinisch verbum, hebräisch דבר davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum.



DAs ist völlig "wurscht", Reklov.. um den geht es hier in diesem Thread gar nicht!!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2016 15:46
#8 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #5

Zitat
Es gibt keine allumfassende Wirklichkeit welche einem kausalen Ursache-Wirkungsprinzip zu Grunde liegt und für Jedermann die selbe ist.
Perquestavolta,

... eine vernünftige Einsicht, die ich in ähnlicher Form hier ja auch schon äußerte.




wie ähnlich? Du faselst ständig von deinem nicht erfassbaren UR-Grund, der für Jedermann die einzig wahr Wirklichkeit ist...
Außerdem.. was ist schon vernünftig. Für einen Verbrecher ist das was er tut vernünftig. Für einen Deppen ist alleine das was er denkt und wie er etwas zu verstehen meint, die einzig wahre Vernunft. Für uns Atheisten ist Religionskritik vernünftig.. für Religioten ist Religionskritik ein Angriff auf ihre Menschenwürde.

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

03.11.2016 18:45
#9 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat

wie ähnlich? Du faselst ständig von deinem nicht erfassbaren UR-Grund, der für Jedermann die einzig wahr Wirklichkeit ist...

Perquestavolta,

... der von uns nicht erfassbare Ur-Grund endet bei den Astrophysikern mit der sog. "Stunde NULL". -

>> Die persönliche Wirklichkeit, welche jeder von uns für sich alleine erlebt, ist die Intrpretation, die Weise des Bewußtwerdens des Wirklichen. Schitert der Einzelne unbefiredigt mit seiner Interpretation, zeigt sich eine andere neue Wirklichkeit, vor der jene Interpretation als Schein gilt. Die Interpretationen heißen dann IDEOLOGIEN.

Was aber ist Wirklichkeit?
Wird es gesagt, so ist das Gesagte wieder eine Deutung; es handelt sich dann um eine neue Ideologie. Bald zeigt sich dann auch bald wieder die Grenze, wo auch diese Interpretation versagt. Der Mißerfolg in der Welt besteht oft daraus, dass die Menschen nicht einer Realität, sondern einer Ideologie folgen! Oft scheitert am Ende alles und man steht vor einem Mißerfolg. Alles wird anders, verwandelt sich, verschwindet.

Die messianische Hoffnung baut z.B. darauf, es werde irgendwann Gott kommen und alles in Ordnung bringen, alles Mißlingen sei vorläufig, sei Buße und Strafe - oder man nimmt an, es gebe eine richtige, seinsgemäße Ordnung, eine bestehende Wirklichkeit an sich, ein festes Maß des Seins selber, und dieses werde von den so Glaubenden schon gewußt, aber der Weg dahin gehe nur mit Rückschlägen. Das Scheitern komme den Ideologien zwar endgültig zu, diesem Glauben aber nur für jetzt und vorläufig; die große Befreiung und wahre seinsgemäße Welteinrichtung mit ihren Folgen unendlichen Glückes, der Gerechtigkeit, des Aufhörens der Spaltung von Realität und Ideologie werde am Ende die Wahrheit dieses Glaubens, der vielmehr ein Wissen sei, beweisen...<< (Textauszug von K. Jaspers)

Zitat
Für uns Atheisten ist Religionskritik vernünftig.. für Religioten ist Religionskritik ein Angriff auf ihre Menschenwürde.

Kritik wird immer von Vernunft geleitet - Gott sei Dank! - Religionskritik ist für mich beileibe kein Angriff auf die Menschenwürde, sondern setzt die giftigen aber nötigen Nadeln des Zweifels, welcher dann die entsprechenden Überprüfungen einleitet.

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2016 22:39
#10 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #9

Zitat

wie ähnlich? Du faselst ständig von deinem nicht erfassbaren UR-Grund, der für Jedermann die einzig wahr Wirklichkeit ist...
Perquestavolta,

... der von uns nicht erfassbare Ur-Grund endet bei den Astrophysikern mit der sog. "Stunde NULL".

Welche Astrophysik behauptet das?

Das UR-Knallmodell hat überhaupt nichts mit irgend einem Erfassen zu tun, Reklov. Es ist ein hypothetisches Modell und kein Astrophysiker hat oder wird je behaupten, dass man diesbezüglich irgend etwas sicher erfasst hätte. Es gibt zu diesem UR-Knallmodell auch gar so manche andere Idee. Aber erfassen lässt sich da gar nichts Reklov.

Es gibt Astrophysiker, die ein regenratives Endlosmodell des Universum erforschen.. Solche, die ein Multiversumsmodell errechnet haben.. aber ohne erfassbare Belege.

Was ist also der UR-Grund für was und wozu soll der gut sein? Idioten glauben, dass wenn sie an einen solchen absoluten Ur-Grund glauben damit einen überragenden Mehrwert zu haben. Das sind doch dumme, dämliche und selbstbetrügerische "Hohl-Nussen"! Dann stellt sich noch die Frage, wie es den einen UR-Grund geben kann, dem man einfach als immer und ewig existierend zertifiziert? Einfach so, weil sich halt alles mit einem UR-Grund am zweckmäßigsten und unkompliziertesten auflöst?

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

04.11.2016 12:50
#11 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Es gibt Astrophysiker, die ein regenratives Endlosmodell des Universum erforschen.. Solche, die ein Multiversumsmodell errechnet haben.. aber ohne erfassbare Belege.

Perquestavolta,

... ohne erfassbare Ergebnisse, ist jedes forschende Bemühen vorläufig auch nicht viel weiter gekommen, als die Spekulationen über ein "Höchstes Wesen", über das Höheres hinaus nichts gedacht werden kann!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

04.11.2016 12:55
#12 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Welche Astrophysik behauptet das?

Perquestavolta,

... z.B. Bücher, wie diese:

https://www.amazon.de/Reise-zur-Stunde-N...customerReviews

Vielleicht hast Du bessere Infos?

Gruß von Reklov


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2016 15:57
#13 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #11
[quote]Es gibt Astrophysiker, die ein regenratives Endlosmodell des Universum erforschen.. Solche, die ein Multiversumsmodell errechnet haben.. aber ohne erfassbare Belege.
Perquestavolta,

... ohne erfassbare Ergebnisse, ist jedes forschende Bemühen vorläufig auch nicht viel weiter gekommen, als die Spekulationen über ein "Höchstes Wesen", über das Höheres hinaus nichts gedacht werden kann!

[/quote

Gedacht werden kann alles, Reklov, deswegen muss es aber ein solche "Höchstes Wesen" noch lange nicht geben.

Zudem würde ich gerne mal den Grund erfahren, warum ein solch "Höchtes Wesen" überhaupt gedacht werden will? Nach meinen Überlegungen steckt dahinter nichts anderes, als die eitle Selbstidentikation (Narzissmus) des Denkers, der sich durch das gedachte "Höhere Wesen", selbst zu höherem Rang von autoritärer Bedeutsamkeit adelt.

Warum schlagen sich die narzistischen Religioten denn sonnst wohl schon seit tausenden Jahren, ständig und immer wieder von neuem gegenseitig die Schädel ein? Wenn nicht aus gekränkter Eitelkeit, welche vom Unglauben an dieses "Höhere Wesen" und seinen ganzen absurden Idealisierungen nichts halten, oder eine andere Fantasievorstellungen von sein Eigenschaften und seinem Rechtswillen haben.. ?? Was für selbstverliebte, egozentrische und blitzdumme Idioten!!

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2016 15:58
#14 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #12

Zitat
Welche Astrophysik behauptet das?
Perquestavolta,

... z.B. Bücher, wie diese:

https://www.amazon.de/Reise-zur-Stunde-N...customerReviews

Vielleicht hast Du bessere Infos?

Gruß von Reklov



Diesen pseudowissenschaftlichen Esoterikschrott kannst du Dir Weihnachten selber schenken, Reklov.

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.923

05.11.2016 08:26
#15 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #10
. Dann stellt sich noch die Frage, wie es den einen UR-Grund geben kann, dem man einfach als immer und ewig existierend zertifiziert? Einfach so, weil sich halt alles mit einem UR-Grund am zweckmäßigsten und unkompliziertesten auflöst?


Reklov hängt immer noch dem Glauben an einen Schöpfergott an, der alles willentlich und geplant erschaffen hat. Ein ewig existierender Energiezustand vor dem "Urknall" und dem Entstehen erster Materie ist für ihn nicht vorstellbar oder möglich. Bei seinem Schöpfer ist das alles kein Problem. Der kann einfach so und ewig existieren.

Als Grund kann ich mir nur denken, dass er mit der Vorstellung, ein Produkt des Zufalls zu sein, nicht zurecht kommt. Da er sich als etwas Außergewöhnliches sieht, darf er kein schnödes "Zufallprodukt" sein. Er muss geplant und aufwendig designed worden sein.

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

05.11.2016 12:27
#16 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Reklov hängt immer noch dem Glauben an einen Schöpfergott an, der alles willentlich und geplant erschaffen hat. Ein ewig existierender Energiezustand vor dem "Urknall" und dem Entstehen erster Materie ist für ihn nicht vorstellbar oder möglich. Bei seinem Schöpfer ist das alles kein Problem. Der kann einfach so und ewig existieren.

Blackysmart,

... vostellbar ist auch für mich ALLES, schließlich verdiente ich mein Gehalt mit kreativer Arbeit!

Dieser "ewig existierende Energiezustand" ist ja auch in religiöse Vorstellungen eingebunden und das Vaterunser endet nicht ohne Grund mit: "... von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen." Welche Wortbezeichnungen man nun aber dieser "ewigen Energie" geben mag, diese sogar personifiziert - bleibt im Bereich der Gedankenfreiheit! - Wenn Du schon vom Entstehen der Materie (atomare Schwingungen!) sprichst, so bleibt dennoch die Frage nach deren Ur-Sache berechtig bestehen? Da aber nun mal unser ganzes Denken auf Ur-Sachen und deren Wirkung aufgebaut ist (wir kennen nichts anderes!), bleibt eine Annahme von schon seit jeher bestehender Energie (geistige Energie müsste ja hier mit eingeflochten sein!) vorstellbar. Die Gläubigen haben eben hierfür die Wortformel "Gott" in ihre Denkwege eingebaut. Solange sie damit keinem schaden, ist das auch kein Problem!

Zitat
Als Grund kann ich mir nur denken, dass er mit der Vorstellung, ein Produkt des Zufalls zu sein, nicht zurecht kommt. Da er sich als etwas Außergewöhnliches sieht, darf er kein schnödes "Zufallprodukt" sein. Er muss geplant und aufwendig designed worden sein.

Jeder von uns ist etwas Außergewöhnliches!!! - Du hast das Außergewöhnliche an Dir nur noch nicht entdecken können, deswegen ist es noch in Deinem Inneren verschüttet. Was der Mensch denkt, das ist er eben auch! Geplant wurdest Du, zumindest unbewusst, von Deinen Eltern, bist also keine schnödes Zufallsprodukt, welches, wie ein kleiner Meteorit, zufällig an Deinem Geburtsort niederfiel! - Aufwendig "designed" bist Du auf jeden Fall, was Dir eine nähere (wissenschaftliche) Betrachtung auch schnell klar macht. Der "Plan" zu Deiner Erscheinung hier auf Erden bleibt Dir aber verhüllt - vor allem, wenn Du lediglich auf die elektromagnetischen Wechselwirkungen innerhalb der Materie und ihre sich verändernden Formen innerhalb der Evolution schaust.

Gruß von Reklov

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

05.11.2016 14:14
#17 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Natürlich gibt es den Urgrund, der aus unbekannten Gründen zum sattsam bekannten Urknall führte und des weiteren zum Universum und zur Menschheit,
die eindeutig auch einen Knall hat, sozusagen urknall-geschädigt ist. Der Urgrund wird durch diesen Knall aber nicht vermindert, genau so wenig wie das
unsichtbare Pilzmyzel vermindert wird, weil sich irgendwo ein kleiner Pilz durch den Waldboden schiebt.
Ob die ganze Geschichte planmäßig oder nach einer inhärenten Gesetzmäßigkeit verläuft müssen wir wohl offen lassen bis wir mehr darüber wissen.
Zwischen Pilzen und Menschen gibt es auch die Übereinstimmung, dass die weitaus meisten ungenießbar oder giftig sind.

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

06.11.2016 13:16
#18 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Ob die ganze Geschichte planmäßig oder nach einer inhärenten Gesetzmäßigkeit verläuft müssen wir wohl offen lassen bis wir mehr darüber wissen.

Reisender,

... ob z.B. Atome inhärenten Geist haben, oder nicht? Darüber streiten, wie ich einst lesen konnte, auch 2 große buddhistische Denkschulen. Du bist wenigstens so weitsichtig und lässt die "Gottesfrage" zunächst mal "offen" stehen, während andere "Wissensioten" voreilig behaupten, es gäbe keinen "Gott", obwohl sie dafür so wenig stichhaltige Gründe anbieten können, wie die von ihnen belächelten "Religioten". - Nun ja - jeder wie er eben möchte und kann!

Die Tradition, die von "Gott" nur als dem wegen seiner schlechthinnigen Überlegenheit eigentlich Unbegreifbaren zu reden wagte, stellt die Theologie vor das Problem der DENKBARKEIT Gottes. Denn das Zeichen "Gott" gehört ja als res zu den temporalia, während das durch dieses Zeichen signalisierte Sein Gottes der ganzen Welt des durch Raum und Zeit bestimmten Seienden schlechthin jenseitig ist, - aliud valde ab istis omnibus (das ganz Andere bei Augustin). - Wegen seiner Jenseitigkeit und Überlegenheit kann "Gott" weder von der Sprache ergriffen, noch vom Denken begriffen werden.
Der Versuch, der zur Resignation neigenden Geschichte des Gottesgedankens theologisch zu begegnen, um "Gott" neu denken zu lernen, wird auf jeden Fall noch einmal nach der sprachlichen Bedeutung und Funktion des Wortes "Gott" zurückzufragen haben. Lässt sich das Wort "Gott" wirklich nur wie ein Zeichen verstehen? Ist es richtig, dass das Wort überhaupt nur ein signum ist, durch das eine res significata in unser Bewusstsein gelangt? Ist es richtig, dass Wörter nur repräsentieren und dass Denken nur soviel wie Vorstellen und Begreifen heißt? Ist die durch das wort bedeutete Sache selber grundsätzlich sprachlos? - Signalisiert das Wort grundsätzlich Außersprachliches?

Es bleibt also sorgsam zu erwägen, ob Worte wirklich immer nur Reprsäsentanten eines anderen sind, dass selber wortlos ist.

Worte können unter bestimmten Bedingungen auch etwas in den Worten bzw. mit ihnen oder durch sie Anwesendes sich ereigenen lassen. Die Signalfunktion des Wortes wäre in einem solchen Fall nur eine, und womöglich nicht einmal die entscheidende Funktion der Sprache!

Wenn der Richter ein Urteil spricht, dann ereignet sich mit dem Wort das, was es zur Sprache bringt. Oder wenn ein Mensch zum anderen Menschen sagt "Ich glaube dir", "Ich liebe dich", Ich verachte Sie" - dann sind das nicht nur Mitteilungen, Signale, sondern sozusagen EINBEZIEHUNGEN. Der Angeredete wird in einem solchen Fall in das Wortgeschehen einbezogen. Das gilt auch z.B. auch für ein Gebet!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

06.11.2016 13:27
#19 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Diesen pseudowissenschaftlichen Esoterikschrott kannst du Dir Weihnachten selber schenken, Reklov.

Perquestavolta,

... der Inhalt des Buches kenne ich gar nicht, habe es nur mal wegen der "Stunde Null" in seiner Überschrift heraus gegriffen.

"Esoterikschrott" kann es aber wohl nicht sein, denn Esoterik bezeichnet eigentlich ein Wissen/eine Lehre, das/die nur einem begrenzten inneren Kreis von Eingeweihten zugängig ist.

Wieder mal sprachlich auf dem Bauch gelandet!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.366

06.11.2016 13:42
#20 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat
Nach meinen Überlegungen steckt dahinter nichts anderes, als die eitle Selbstidentikation (Narzissmus) des Denkers, der sich durch das gedachte "Höhere Wesen", selbst zu höherem Rang von autoritärer Bedeutsamkeit adelt.

Perquestavolta,

... die Frage ist hierbei nur: Wieviel sind Deine Überlegungen wert? Wieviel wiegen sie? Wieviel Förderliches verbirgt sich in Deiner Welterklärung?

Zitat
Warum schlagen sich die narzistischen Religioten denn sonnst wohl schon seit tausenden Jahren, ständig und immer wieder von neuem gegenseitig die Schädel ein? Wenn nicht aus gekränkter Eitelkeit, welche vom Unglauben an dieses "Höhere Wesen" und seinen ganzen absurden Idealisierungen nichts halten, oder eine andere Fantasievorstellungen von sein Eigenschaften und seinem Rechtswillen haben.. ?? Was für selbstverliebte, egozentrische und blitzdumme Idioten!!

Man sollte die von Dir zurecht angesprochenen Entgleisungen religiöser Fanatiker oder hinterlistiger Machthaber, welche dabei ihre Vorteile und ausschöpfen wollen, nicht mit dem vergleichen wollen, was z.B. die BERGPREDIGT von uns fordert.

Man beurteilt ja z.B. auch nicht die Regeln, die Taktik und die athletische Spielkunst im Fußball-Sport nach den Ausschreitungen angetrunkener Hooligans!

Gruß von Reklov

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2016 18:11
#21 RE: Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Zitat von Reklov im Beitrag #20

Zitat
Nach meinen Überlegungen steckt dahinter nichts anderes, als die eitle Selbstidentikation (Narzissmus) des Denkers, der sich durch das gedachte "Höhere Wesen", selbst zu höherem Rang von autoritärer Bedeutsamkeit adelt.

Perquestavolta,

... die Frage ist hierbei nur: Wieviel sind Deine Überlegungen wert?



Für dich als pathologischen Narzissten welcher es gewohnt ist, sich jede Ehrung selbst umzuhängen, sollte sich diese Frage eigentlich erübrigen. Und sonst interessiert es hier eh keinen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.159

06.11.2016 19:02
#22 Die Wirklichkeit als persönliches subjektives Uninversum Thread geschlossen

Thread geschlossen.

Das geschieht ab jetzt mit allen Reklov-Perquestavolta-dominierten Threads, die das Thema in andere Themen und/oder persönliche Abfälligkeiten verlassen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

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