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Atheismus vs. Religionen  


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

21.09.2017 21:18
#276 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Reklov.. du bist hier mit diesem Beitrag in der ganz falschen Abteilung.
Dein Beispiel kann man übrigens auch genau andersherum interpretieren. Nämlich "Rechtfertigung" brutalster und unmenschlichster Praktiken durch Glaube an übersinnliche Welterklärungen. Diese findest du auch in der Bibel und im Koran wieder. Wer vor dem Gottesbild und der Übersinnlichen Weltanaschauung der einen nicht besteht, hat keine Lebensberechtigung in dieser Welt.

Christliche Missionare haben übrigens Zigtausende Indianer bestialisch umgebracht.. Mit einer speziellen Vorrichtung langsam erwürgt, ersäuft, erhängt und bei lebendigem Leibe verbrannt. Alle die sich nicht zum Christentum missionieren ließen. Die Christen haben ihrem Gottesbild ebenso die gräulichsten Menschenopfer dargebracht, die man sich nur vorstellen kann. Dazu gibt es Aufzeichnungen und Berichte (von den Henkern selbst), die einem die Haare aufrichten.. Alles unter den Tisch gekehrt, verharmlost, durch skurile Vergleiche gerechtfertigt und von Dummschwätzern einfach ignoriert.

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

22.09.2017 05:33
#277 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Athon in #273
Eben nicht! Würde den LK-Mitgliedern der Wille Jehovas "diktiert", gäbe es keine möglicherweise anderen Ansichten bei der Auslegung biblischer Inhalte. Wenn innerhalb der LK eine Abstimmung über Interpretationen administrativ zugelassen wird, ist Deine Aussage zumindest fragwürdig:

Ich kann deine Interpretation ja insofern nachvollziehen, als das du ja davon überzeugt bist, dass es keinen Gott gibt. Demnach blieben ja nur noch menschliche Überlegungen als Grundlage für Entscheidungen übrig, nach welchen die göttlichen Grundsätze einmal so und einmal anders klar definiert wären.

Zitat von Athon in #273
Oberflächlich betrachtet ist dies richtig. Dass ich aber niemanden töten darf, weiß ich auch, ohne dass ich dies als "göttlichen" Grundsatz sehe. Selbst ich würde Dich zu retten versuchen, wenn Du drohst, vor einen einfahrenden Zug zu fallen...

Warum würdest du das tun? Woher weißt du, dass du niemanden töten darfst? Ich meine jetzt nicht die Gesetze in den StGB

Zitat von Athon in #273
Niemand will hier den "göttlichen" Grundsatzgeber belasten, Snooker. Das weißt Du doch ganz genau! Es geht hier nur darum, dass die damalige LK einschließlich der heutigen diese Übertretung "göttlicher" Grundsätze zwar durchaus als solche erkannt hat, bis dato aber immer noch davon überzeugt ist, die Bestrafung dieser Übertretungen (im Ergebnis zu Lasten der betroffenen Kinder!) "Jehova" zu überlassen zu können.


Und da es deiner Meinung nach Jehova nicht gibt, musst du das ja zwangsläufig so interpretieren, als wolle man die Bestrafung dieser Übertretungen verhindern.

Zitat von Athon in #273
Du kannst einfach nicht akzeptieren, dass es sich im Falle des sexuellen Missbrauchs um zwei verschiedene Sachverhalte handelt: Der eine ist die eigentliche Tat, also die Missachtung der "göttlichen Grundsätze", der andere ist die Beachtung eines solchen Grundsatzes, nämlich der der Zwei-Zeugen-Regel. Du willst doch wohl nicht behaupten wollen, dass die Beachtung dieses "göttlichen Grundsatzes" in den letzten 60 Jahren in Australien auch nur einen der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle verhindert hat?

Wie ich schon mehrfach angführte, kann die Zwei-Zeugen-Regel angewandt werden, um Menschen vor einer falschen Anklage besser zu schützen. Auch auf einen biblischen Bericht, in dem diese Regel aus eigensüchtigen Bestrebungen ausgehebelt wurde, bin ich eingegangen. Ich bin hinsichtlich des Verständnisses der Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel auf die vorliegenden Fälle anderer Meinung, als du. Ich hoffe, dass du das akzeptieren kannst.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

22.09.2017 05:43
#278 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Perquestavolta
Wozu braucht es dann noch eine Abstimmung mit einer Zwei-Drittelmehrheit? Es gilt hier also nur der dogmatische Grundsatz (nicht überprüfbare Behauptung), "alle Entscheidungsträger seien gleichermaßen vom heiligen Geist geleitet. Was in der Realität gar nicht so ist. Wenn dem tatsächlich so wäre und auch noch "gleichermaßen", dann bräuchte es weder eine Abstimmung noch irgend eine
Mehrheit.

Nur wenn man "gleichermaßen im Sinne von gleichgeschaltet interpretiert. Kann ja sein, dass das das Ergebnis deiner Interpretationen der Wirklichkeit ist, mit denen du dich selbst zum Maßstab machst, weil du dich um deinen eigenen Mehrwert kümmern musst.


Zitat von Perquestavolta
Wenn es eine Abstimmung mit einer Zweidrittel-Mehrheit durch ein LK braucht, welche von sich behauptet, dass alle Mitglieder "gleichermaßen" vom hl. Geist geleitet sind... wie dann Gottes Grundsätze ausgelegt und umgesetzt werden müssen, dann sind, oder zumindest wären, hierzu kritische wie moralische Bedenken angebracht. Auch in Anbetracht dessen, dass die Zeugen Jehovas vor 40 Jahren noch "Dinge" behauptet haben, von denen sie heute nichts mehr wissen wollen oder sogar das Gegenteil behaupten.. nur dummerweise steht alles in alten "Erwachet-Ausgaben" und in vielen anderen Schriften, deren Inhalte vom hl. Geist damals der LK mitgeteilt worden sein sollen.

Da stellt sich nun die Frage, ob der hl, Geist die LK von damals, welche ja auch von sich behauptete, "gleichermaßen" vom hl. Geist geleitet zu sein, einfach nur gleichermaßen kräftig "verarscht" hat, oder ob da bei den Abstimmungen mit Zweidrittelmehrheit überhaupt kein hl. Geist anwesend war.. Eine dritte Möglichkeit wäre dann noch, dass dieser Geist, von welchem die ganze LK gleichermaßen geleitet sein will, gar nicht so heilig ist, wie die ganzen Untertanen dieser LK glauben sollen.

Immerhin wissen wir ja auch, dass die ganzen Spenden für Jehova, von der LK in so manche dubiose Kapital-Geschäfte investiert werden, die mit Gottes Grundsätzen überhaupt nichts mehr zu tun haben.

Jetzt muss auch die Zweizeugenregel abgeschafft werden, weil ansonsten die mit dieser Zweizeugenregel zu erwartenden Straf- und Entschädigungszahlungen nicht mehr durch die Spendengelder an Jehova gedeckt werden können... Und Selbstverständlich wird der hl Geist auch diesmal ganz auf die Wünsche der LK eingehen.

Aber die Untertanen dieser LK werden sich auch weiterhin gegenseitig den gesunden kritischen Hausverstand amputieren und im Wind flattern, wie er gerade weht.



Dass du über deine Interpretation der Wirklichkeit zu deinen Fragen kommst, ist keine Überraschung. Diesbezüglich erinnere ich dich gerne nochmal an eine deiner Aussagen:

Zitat von Perquestavolta
Er versteht nicht, dass Wahrheit aus ganz anderen Gründen nicht messbar ist, weil nämlich Wahrheit immer bezugsabhängig ist und deswegen also immer nur eine "Modellbeschreibung" der Realität sein kann und im schlechtesten Fall auch gar nichts mit dieser zu tun haben muss.

Durch deine Idealisierungen und Interpretationen der Wirklichkeit kommst du natürlich zu deiner ganz eigenen Modellbeschreibung der Realität, wo alles ganz genau so passt, wie du es dir wünschst


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Athon Offline




Beiträge: 1.784

22.09.2017 12:08
#279 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #278
Durch deine Idealisierungen und Interpretationen der Wirklichkeit kommst du natürlich zu deiner ganz eigenen Modellbeschreibung der Realität, wo alles ganz genau so passt, wie du es dir wünschst


Und das ist bei den ZJ natürlich gaaaaaaanz anders...

Zitat von Snooker #277
Ich kann deine Interpretation ja insofern nachvollziehen, als das du ja davon überzeugt bist, dass es keinen Gott gibt. Demnach blieben ja nur noch menschliche Überlegungen als Grundlage für Entscheidungen übrig, nach welchen die göttlichen Grundsätze einmal so und einmal anders klar definiert wären


Würdest Du mir bitte folgende Frage beantworten: Worüber wird innerhalb der LK abgestimmt, wenn die "göttlichen Grundsätze" klar und deutlich formuliert sind?

Zitat
Warum würdest du das tun? Woher weißt du, dass du niemanden töten darfst?


Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Wenn ich die gesetzlichen Regelungen und auch "Gottes" eindeutiges Gebot außen vor ließe, kämen die elterlichen und schulischen Erziehungsprozesse ins Spiel, die dann möglicherweise aber auf anderen Grundlagen beruhen könnten. Vielleicht auch der eigene sog. "gesunde Menschenverstand" -über den wir bereits diskutiert haben- und ein notwendiges Maß an menschlichem Mitempfinden. Wie gesagt: Alles auch ohne "Gott" vorhanden...

Zitat
Und da es deiner Meinung nach Jehova nicht gibt, musst du das ja zwangsläufig so interpretieren, als wolle man die Bestrafung dieser Übertretungen verhindern.


Meine Aussage kommt Dir nur so vor, Snooker. Ich versuche "nur" zu ergründen, warum die Bestrafung dieser Verbrechen durch eine weltliche(!) Institution seitens der "Organisation" der ZJ mehr als 60 Jahre lang verhindert wurde. Für mich steht hierbei in erster Linie die Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel im Vordergrund, über deren Zweck wir unterschiedlicher Auffassung sind. Dass eine Bestrafung durch "Jehova" dereinst für den entsprechend Glaubenden selbstredend ist, steht außer Frage und hier nicht zur Debatte.

Zitat
Ich bin hinsichtlich des Verständnisses der Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel auf die vorliegenden Fälle anderer Meinung, als du. Ich hoffe, dass du das akzeptieren kannst.


Ich mache zwischen akzeptieren und respektieren einen Unterschied. Ich respektiere Deine anderslautende Ansicht, kann sie aber nicht akzeptieren, weil ich sie für inhaltlich unzutreffend ansehe.
Die zu erwartenden Ereignisse in Australien werden -wie ich schon erwähnt habe- einiges zur Klärung des Verständnisses beitragen.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

22.09.2017 15:35
#280 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #278

Zitat von Perquestavolta
Wozu braucht es dann noch eine Abstimmung mit einer Zwei-Drittelmehrheit? Es gilt hier also nur der dogmatische Grundsatz (nicht überprüfbare Behauptung), "alle Entscheidungsträger seien gleichermaßen vom heiligen Geist geleitet. Was in der Realität gar nicht so ist. Wenn dem tatsächlich so wäre und auch noch "gleichermaßen", dann bräuchte es weder eine Abstimmung noch irgend eine
Mehrheit.
Nur wenn man "gleichermaßen im Sinne von gleichgeschaltet interpretiert. Kann ja sein, dass das das Ergebnis deiner Interpretationen der Wirklichkeit ist, mit denen du dich selbst zum Maßstab machst, weil du dich um deinen eigenen Mehrwert kümmern musst. .. Hihi.. jetzt kommt wieder die Frabnebelsprühdose..
die ZJ keine Argumente mehr haben.


Zitat von Perquestavolta
Wenn es eine Abstimmung mit einer Zweidrittel-Mehrheit durch ein LK braucht, welche von sich behauptet, dass alle Mitglieder "gleichermaßen" vom hl. Geist geleitet sind... wie dann Gottes Grundsätze ausgelegt und umgesetzt werden müssen, dann sind, oder zumindest wären, hierzu kritische wie moralische Bedenken angebracht. Auch in Anbetracht dessen, dass die Zeugen Jehovas vor 40 Jahren noch "Dinge" behauptet haben, von denen sie heute nichts mehr wissen wollen oder sogar das Gegenteil behaupten.. nur dummerweise steht alles in alten "Erwachet-Ausgaben" und in vielen anderen Schriften, deren Inhalte vom hl. Geist damals der LK mitgeteilt worden sein sollen.

Da stellt sich nun die Frage, ob der hl, Geist die LK von damals, welche ja auch von sich behauptete, "gleichermaßen" vom hl. Geist geleitet zu sein, einfach nur gleichermaßen kräftig "verarscht" hat, oder ob da bei den Abstimmungen mit Zweidrittelmehrheit überhaupt kein hl. Geist anwesend war.. Eine dritte Möglichkeit wäre dann noch, dass dieser Geist, von welchem die ganze LK gleichermaßen geleitet sein will, gar nicht so heilig ist, wie die ganzen Untertanen dieser LK glauben sollen.

Immerhin wissen wir ja auch, dass die ganzen Spenden für Jehova, von der LK in so manche dubiose Kapital-Geschäfte investiert werden, die mit Gottes Grundsätzen überhaupt nichts mehr zu tun haben.

Jetzt muss auch die Zweizeugenregel abgeschafft werden, weil ansonsten die mit dieser Zweizeugenregel zu erwartenden Straf- und Entschädigungszahlungen nicht mehr durch die Spendengelder an Jehova gedeckt werden können... Und Selbstverständlich wird der hl Geist auch diesmal ganz auf die Wünsche der LK eingehen.

Aber die Untertanen dieser LK werden sich auch weiterhin gegenseitig den gesunden kritischen Hausverstand amputieren und im Wind flattern, wie er gerade weht.



Dass du über deine Interpretation der Wirklichkeit zu deinen Fragen kommst, ist keine Überraschung. Diesbezüglich erinnere ich dich gerne nochmal an eine deiner Aussagen:

Zitat von Perquestavolta
Er versteht nicht, dass Wahrheit aus ganz anderen Gründen nicht messbar ist, weil nämlich Wahrheit immer bezugsabhängig ist und deswegen also immer nur eine "Modellbeschreibung" der Realität sein kann und im schlechtesten Fall auch gar nichts mit dieser zu tun haben muss.

Durch deine Idealisierungen und Interpretationen der Wirklichkeit kommst du natürlich zu deiner ganz eigenen Modellbeschreibung der Realität, wo alles ganz genau so passt, wie du es dir wünschst


Du darfst mich gerne erinnern woran du möchtest. Nur ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Behauptung, die LK der Zeugen Jehovas wäre "gleichermaßen" vom hl.Geist geleitet, irgendwie nicht ganz stimmen kann. Und es ändert auch nichts an der unwiderlegbaren Tatsache, dass die LK der Zeugen Jehovas die Spenden an Jehova auch in Kapitalgeschäft investiert, welche nicht nur mit den Grundsätzen des biblischen Gottesbildes gar nichts mehr zu tun haben, sondern auch allen ethischen und moralischen Grundwerten des zivilisierten demokratischen Zusammenlebens.

Da sind Nachtlokale/Bordelle/Luxusimmobilien, Waffengeschäfte, Spekulationen mit Grundnahrungsmittel (Ausbeutung der sogenannten dritten Weltländer).. usw. usf. Alles vom hl. Geist mit Zweidrittelmehrheit abgesegnet.

Wobei da noch eine Frage offen bleibt.. welchen hl, Geist meinen eigentlich die Zeugen Jehovas? Um jenen der katholischen Trinitätslehre, kann es sich wohl nicht handeln...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

23.09.2017 06:53
#281 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Perquestavolta
.. Hihi.. jetzt kommt wieder die Frabnebelsprühdose..
die ZJ keine Argumente mehr haben.

Deine "Frabnebelsprühdose" beinhaltet immer das gleiche Argument: ZJ haben keine Argumente Das ist in deiner Modellbeschreibung der Realität eben so. Es geht immer um Wertungen und Idealisierungen, mit denen man sich im seinem eigenen Mehrwert wiederspiegeln will. Das ist deine Aussage... not my problem..

Zitat von Perquestavolta
Du darfst mich gerne erinnern woran du möchtest. Nur ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Behauptung, die LK der Zeugen Jehovas wäre "gleichermaßen" vom hl.Geist geleitet, irgendwie nicht ganz stimmen kann. Und es ändert auch nichts an der unwiderlegbaren Tatsache, dass die LK der Zeugen Jehovas die Spenden an Jehova auch in Kapitalgeschäft investiert, welche nicht nur mit den Grundsätzen des biblischen Gottesbildes gar nichts mehr zu tun haben, sondern auch allen ethischen und moralischen Grundwerten des zivilisierten demokratischen Zusammenlebens.

Da sind Nachtlokale/Bordelle/Luxusimmobilien, Waffengeschäfte, Spekulationen mit Grundnahrungsmittel (Ausbeutung der sogenannten dritten Weltländer).. usw. usf. Alles vom hl. Geist mit Zweidrittelmehrheit abgesegnet.

Wobei da noch eine Frage offen bleibt.. welchen hl, Geist meinen eigentlich die Zeugen Jehovas? Um jenen der katholischen Trinitätslehre, kann es sich wohl nicht handeln...

Das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei deinen Aussagen um deine Wertzungen und Interpretationen der Wirklichkeit handelt. Die kannst du gerne kundtun, solange du willst. Worum es dir eigentlich geht, wissen wir ja alle:

Zitat von Perquestavolta

Na Hauptsache ich habe Recht. Das reicht mir.

Das kommt eben davon, wenn man sich um seinen eigenen Mehrwert kümmern muss.

Bis zum nächsten Mal, Perquestavolta!


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

23.09.2017 13:15
#282 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #281

Zitat von Perquestavolta
.. Hihi.. jetzt kommt wieder die Frabnebelsprühdose..
die ZJ keine Argumente mehr haben.

Deine "Frabnebelsprühdose" beinhaltet immer das gleiche Argument: ZJ haben keine Argumente Hier siehst du, dass ich durchaus berechtigte Gründe habe, dich einen Lügner und eine Mogelpackung zu nennen. Ich habe nämlich nie behauptet, dass die Zeugen Jehovas "keine" Argumente haben. Auch wenn das sehr wahrscheinlich wohl utrifft, denn sonnt müssten sie bei all ihrem Einsatz im Predigtdienst ja scharenweise Zulauf neuer Mitglieder haben. Tatsächlich aber zerbröckelt letzthin die Organisation der Auserwählten Jehovas um einiges schneller, als "erwartet".. hihi.
Zitat von SnookerRI im Beitrag #281

[quote="Perquestavolta"]Du darfst mich gerne erinnern woran du möchtest. Nur ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Behauptung, die LK der Zeugen Jehovas wäre "gleichermaßen" vom hl.Geist geleitet, irgendwie nicht ganz stimmen kann. Und es ändert auch nichts an der unwiderlegbaren Tatsache, dass die LK der Zeugen Jehovas die Spenden an Jehova auch in Kapitalgeschäft investiert, welche nicht nur mit den Grundsätzen des biblischen Gottesbildes gar nichts mehr zu tun haben, sondern auch allen ethischen und moralischen Grundwerten des zivilisierten demokratischen Zusammenlebens.

Da sind Nachtlokale/Bordelle/Luxusimmobilien, Waffengeschäfte, Spekulationen mit Grundnahrungsmittel (Ausbeutung der sogenannten dritten Weltländer).. usw. usf. Alles vom hl. Geist mit Zweidrittelmehrheit abgesegnet.

Wobei da noch eine Frage offen bleibt.. welchen hl, Geist meinen eigentlich die Zeugen Jehovas? Um jenen der katholischen Trinitätslehre, kann es sich wohl nicht handeln...
Das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei deinen Aussagen um deine Wertzungen und Interpretationen der Wirklichkeit handelt. Die kannst du gerne kundtun, solange du willst. Worum es dir eigentlich geht, wissen wir ja alle:

Ja natürlich... wie wir inzw. auch alle wissen, dass du als Zeuge Jehovas, wie auch alle deine Brüder und Schwester vom selben Glauben, immer vom absoluten Grundsatz ausgehen, dass nur ihre eigene Meinung die Meinung Gottes widerspiegelt und "gleichermaßen" vom hl. Geist geleitet ist. Was ja dann anders herum bedeutet, dass außer den Zeugen Jehovas, kein anderer "Erdling" einen Anspruch darauf erheben darf, in seiner Meinung auch mal recht zu haben.

Das betonst doch auch immer wieder deutlich genug: "Das ist eben nur deine Meinung und deine Wertung". Dieses Werturteil über die Meinung des anderen kann nur jemand so aussprechen, der sich absolut sicher zu sein glaubt, dass die Meinung des anderen absolut wie ebenso grundsätzlich falsch ist/sein muss. Was aber im Umkehrschluss nichts anderes heißt, als dass du ja dich selbst im Besitz der einzig richtige Meinung "wähnst".


Snooker! Ich will nicht behaupten, dass du (wirklich) dumm bist, aber deine soziale Intelligenz weist gravierende Mängel auf, denn sonst müsstest wohl schon längst gemerkt haben, wie man dich hier an deiner eigenen "Schlau-Nase im Kreis" herum führt..

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Gerlinde24 Offline




Beiträge: 54

23.09.2017 15:15
#283 RE: Die Zeugen Jehovas - Kindesmissbrauch antworten

Einer der Dinge, die mich bei den ZJ stören, ist ihr Festhalten an der "zwei-Zeugen-Regel" in Fällen von Kindesmissbrauchs, auch, wenn andere ZJ längst als Opfer den Täter beschuldigen. Die Royal Komission in Australien hat das vor kurzem eindrucksvoll bewiesen. Und, wie ZJ reagieren, zeigt dieser Bericht von abc nightline:



Und hier die Aussage eines ZJ-Funktionärs:




Mich würde mal interessieren, wie ZJ im Forum diese Fakten sehen? Sind es nur "bedauerliche Einzelfälle"? War der Täter kein ZJ, denn ein ZJ "tut so etwas nicht"?
Wie sehen sie die Ältesten,die alles taten, um die Taten zu vertuschen? Sind das "Diener Jehovas", oder nicht eher DIENER SATANS?

Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, Harry, die zeigen, wer wir wirklich sind - J.K. Rowling (Albus Dumbledore, in "Harry Potter und die Kammer des Schreckens).

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

23.09.2017 17:56
#284 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Athon in #279
Und das ist bei den ZJ natürlich gaaaaaaanz anders...

Ist das deine Schlussfolgerung?

Zitat von Athon in #279
Würdest Du mir bitte folgende Frage beantworten: Worüber wird innerhalb der LK abgestimmt, wenn die "göttlichen Grundsätze" klar und deutlich formuliert sind?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da ja sowohl die konkrete Fragestellung, als auch die bis zur Entscheidung geführte Diskussion zu beachten sind.

Zitat von Athon in #279
Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Wenn ich die gesetzlichen Regelungen und auch "Gottes" eindeutiges Gebot außen vor ließe, kämen die elterlichen und schulischen Erziehungsprozesse ins Spiel, die dann möglicherweise aber auf anderen Grundlagen beruhen könnten. Vielleicht auch der eigene sog. "gesunde Menschenverstand" -über den wir bereits diskutiert haben- und ein notwendiges Maß an menschlichem Mitempfinden. Wie gesagt: Alles auch ohne "Gott" vorhanden...

Interessant, dass es aber auch deiner Meinung nach beim Menschen vorhanden ist. Tiere stellen sich nach bisherigem Wissen über ihren Instinkt hinaus keine derartigen Fragen. Natürlich hat man auch ohne den Glauben an Gott ein Gewissen oder - wie du es nennst - den gesunden Menschenverstand, der sich dann hoffentlich tatsächlich als "gesund" erweist. Und wenn es Gott nicht geben würde, würden wir uns auch nicht darüber austauschen...

Zitat von Athon in #279

Meine Aussage kommt Dir nur so vor, Snooker. Ich versuche "nur" zu ergründen, warum die Bestrafung dieser Verbrechen durch eine weltliche(!) Institution seitens der "Organisation" der ZJ mehr als 60 Jahre lang verhindert wurde. Für mich steht hierbei in erster Linie die Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel im Vordergrund, über deren Zweck wir unterschiedlicher Auffassung sind. Dass eine Bestrafung durch "Jehova" dereinst für den entsprechend Glaubenden selbstredend ist, steht außer Frage und hier nicht zur Debatte.

Bei allen Gedanken rund um diese Debatte komme ich allerdings immer wieder zur Verantwortung der Täter hinsichtlich ihrer Sünde/Straftat gegenüber den Opfern (dem Kind, seiner Familie, Jehova, die Versammlung, Staat, Gesellschaft). Wenn es tatsächlich um die Verhinderung solcher Fälle nach menschlichem Vermögen gehen soll, muss man meiner Meinung nach genau dort ansetzen.


Zitat von Athon in #279
Ich mache zwischen akzeptieren und respektieren einen Unterschied. Ich respektiere Deine anderslautende Ansicht, kann sie aber nicht akzeptieren, weil ich sie für inhaltlich unzutreffend ansehe.
Die zu erwartenden Ereignisse in Australien werden -wie ich schon erwähnt habe- einiges zur Klärung des Verständnisses beitragen.

Unterschiedlicher Auffassung zu sein, ist ja kein Problem. Wie gesagt, kann ich die Auffassung in Anbetracht deiner Sichtweise zum Glauben an Gott verstehen. Alles was zur Aufklärung und vor allem zur Vermeidung von Fällen des Kindesmissbrauchs beiträgt, ist willkommen.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

23.09.2017 18:20
#285 RE: Die Zeugen Jehovas - Kindesmissbrauch antworten

Zitat von Perquestavolta
Hier siehst du, dass ich durchaus berechtigte Gründe habe, dich einen Lügner und eine Mogelpackung zu nennen.

Natürlich, deine Interpretation der Wirklichkeit steht ja auch über allem...

Zitat von Perquestavolta
Das betonst doch auch immer wieder deutlich genug: "Das ist eben nur deine Meinung und deine Wertung"

Sehr gut, Perquestavolta

Zitat von Perquestavolta
Das ist deine ganz persönliche Interpretation und deren Idealisierung. Kein Grund also, anderen damit auf dem "Sack" herum zu steigen.

Macht nichts, Perquestavolta.

Demnach gilt das dann auch wieder für dich:

Zitat von Perquestavolta
Dieses Werturteil über die Meinung des anderen kann nur jemand so aussprechen, der sich absolut sicher zu sein glaubt, dass die Meinung des anderen absolut wie ebenso grundsätzlich falsch ist/sein muss. Was aber im Umkehrschluss nichts anderes heißt, als dass du ja dich selbst im Besitz der einzig richtige Meinung "wähnst".



Und ja, es ist tatsächlich so:

Zitat von Perquestavolta
Na Hauptsache ich habe Recht. Das reicht mir.

Also was willst du noch?

Zitat von Perquestavolta
Snooker! Ich will nicht behaupten, dass du (wirklich) dumm bist, aber deine soziale Intelligenz weist gravierende Mängel auf, denn sonst müsstest wohl schon längst gemerkt haben, wie man dich hier an deiner eigenen "Schlau-Nase im Kreis" herum führt..



Bin froh, dass du das so siehst, denn das garantiert mir immer erstklassiges Entertainment. Darüberhinaus bin ich heilfroh, dass du meine soziale Intelligenz als "gravierend mangelhaft" bezeichnest.

Im Übrigen sehe ich es so wie du:

Zitat von Perquestavolta
Der pathologische Narzisst glaubt sich seine eigenen Lügen, weil sie so schön sind.
Der pathologische Narziist hält alle Erkenntisse über die Wirklichkeit, die seiner eigenen Schönheit nicht gerecht werden, für unwürdig in Betracht gezogen zu werden.



Du machst das wirklich gut!


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Athon Offline




Beiträge: 1.784

23.09.2017 18:58
#286 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #284
Ist das deine Schlussfolgerung?


Ohne Ironie:
Meine Schlussfolgerung ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass die jew. eigene Meinung kompromisslos als die einzig richtige angesehen wird. Ich gestehe zu, dass sich Gläubige hinsichtlich ihrer Kompromissbereitschaft eher zurückhalten müssen. Das ist eben so, bietet aber der atheistischen Argumentation dann eher einen Anreiz...

Zitat
Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da ja sowohl die konkrete Fragestellung, als auch die bis zur Entscheidung geführte Diskussion zu beachten sind.


Deswegen habe ich die Klarheit und Deutlichkeit der "göttlichen Grundsätze" als Voraussetzung erwähnt. Danach muss es also, wenn Diskussionen bis zur Entscheidungsfindung notwendig sind, auch Grundsätze geben, die einer Auslegung bedürfen und eben nicht so klar und deutlich sind...

Zitat
Bei allen Gedanken rund um diese Debatte komme ich allerdings immer wieder zur Verantwortung der Täter hinsichtlich ihrer Sünde/Straftat gegenüber den Opfern (dem Kind, seiner Familie, Jehova, die Versammlung, Staat, Gesellschaft). Wenn es tatsächlich um die Verhinderung solcher Fälle nach menschlichem Vermögen gehen soll, muss man meiner Meinung nach genau dort ansetzen.


Du umschiffst immer wieder das hier diskutierte eigentliche Problem: Wie sind uns hinsichtlich der Verantwortung der Täter absolut einig. Dies ist auch auf weltlicher Ebene nicht anders. Was Du aber immer noch nicht anerkennen willst oder vielleicht auch nicht kannst, ist die hier bereits mehrfach vorgetragene Tatsache, dass die teilweise 60 Jahre zurückliegenden Missbrauchsfälle bis vor kurzem den weltlichen Strafverfolgungsbehörden nicht bekannt gemacht wurden. Über die möglichen Gründe dafür wird hier diskutiert, nicht über die Straftat als solche. Es ist auch völlig korrekt, zur künftigen Verhinderung solcher Straftaten genau dort anzusetzen, wo sie geschehen. Aber es macht diesbezüglich keinerlei Sinn, darüber nachzudenken, wenn die dafür zuständigen Gremien der ZJ glauben, die biblischen Vorgaben seien in dieser Hinsicht ausreichend interpretiert.

Zitat
Unterschiedlicher Auffassung zu sein, ist ja kein Problem. Wie gesagt, kann ich die Auffassung in Anbetracht deiner Sichtweise zum Glauben an Gott verstehen. Alles was zur Aufklärung und vor allem zur Vermeidung von Fällen des Kindesmissbrauchs beiträgt, ist willkommen.


Daraus resultiert eine aus meiner Sicht schon längst überfällige Frage: Hättest DU als Entscheidungsträger der ZJ Fälle von Kindesmissbrauch die "weltlichen" Behörden eingeschaltet und dies biblisch begründen können?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

23.09.2017 20:19
#287 RE: Die Zeugen Jehovas - Kindesmissbrauch antworten

Zitat von Gerlinde24 im Beitrag #283
Einer der Dinge, die mich bei den ZJ stören, ist ihr Festhalten an der "zwei-Zeugen-Regel" in Fällen von Kindesmissbrauchs, auch, wenn andere ZJ längst als Opfer den Täter beschuldigen. Die Royal Komission in Australien hat das vor kurzem eindrucksvoll bewiesen. Und, wie ZJ reagieren, zeigt dieser Bericht von abc nightline:



Und hier die Aussage eines ZJ-Funktionärs:




Mich würde mal interessieren, wie ZJ im Forum diese Fakten sehen? Sind es nur "bedauerliche Einzelfälle"? War der Täter kein ZJ, denn ein ZJ "tut so etwas nicht"?
Wie sehen sie die Ältesten,die alles taten, um die Taten zu vertuschen? Sind das "Diener Jehovas", oder nicht eher DIENER SATANS?


Tja - die Zeugen haben zwar bezüglich Vorhersagen von Weltuntergängen gelernt, aber gegenwärtig verheddern sie sich noch beim Kindesmissbrauch.

Wir mussten vorläufig noch bis Mitternacht zittern:

Vorläufige Berechnung,

Das war wohl nix, denn diese Apokalypse wird korrigierend auf den Wahlsonntag verschoben:

Das 5-%-Fallbeil wird zur Nebensache für die Parteien

Wenn ich das Wahllokal nach meinem Votum unversehrt verlassen kann, dann schleiche ich mich unauffällig nach Draußen (Hoffentlich bekommt der russische Geheimdienst nicht heraus, was ich gewählt habe!).
Eine kleine Frist bleibt mir dann noch, bis mich die Alliens mit ihrem Raumschiff am Nachmittag aus dem beginnenden Inferno retten.
Ich bete schon einmal inbrünstig, damit das Timing klappt.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

23.09.2017 21:55
#288 RE: Die Zeugen Jehovas - Kindesmissbrauch antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #285

Zitat von Perquestavolta
Hier siehst du, dass ich durchaus berechtigte Gründe habe, dich einen Lügner und eine Mogelpackung zu nennen.
Natürlich, deine Interpretation der Wirklichkeit steht ja auch über allem.....

Ja natürlich, Snooker. Die "Wirklichkeit" ist nicht die eigentliche Realität, sondern nur die jeweils eigene Interpretation derer. Du machst das mit deiner Wirklichkeit ja auch nicht anders. Nur gibt es da doch einen großen qualitativen Unterschied zwischen uns beiden. Ich glaube, das Wahrheit immer relativ ist und also immer nur in Bezug zu einer erwiesenen Tatsache und ihren unmittelbaren Zusammenhängen eine qualitativen Wert besitzt. Während du ja behauptest, dass es eine alles umfassende, absolute, allgültige Wahrheit gibt, die sich nur durch Induktion und Deduktion erfassen lässt und weswegen sich nur die Zeugen Jehovas sicher sein können, die einzig wahre Organisation Gottes zu sein.
Dann aber behauptest du wieder, die qualitative Wahrheit sei halt doch nur eine interpretative Wertung, wenn mal die tatsächliche Faktenlage den Anspruch der Zeugen Jehovas, gegenüber Gott und der Welt, die einzig wahre Organisation Gottes zu sein, auf ziemlich wackeligen Beine stellt. .. Hihi... Snooker.. Seit gefühlten 299 Beiträgen weichst du Athons Fragen bezüglich der Fragwürdigkeit der Zweizeugenregel im Zusammenhang mit dem Kindesmissbrauch bei den ZJ aus. Denn wenn die LK dem Watchtower sein eigenes "public Relationsbild" mit dem unsäglichen seelische Leid von über tausenden Missbrauchsopfern finanziert hat hat, dann führt kein Weg daran vorbei "deinem Verein" jegliche Vertrauensgrundlage zu entziehen. Zumal es da auch noch einige andere Punkte gibt, die bei den Zeugen Jehovas weder moralisch wie ethisch zu akzeptieren sind.

Und auf den Rest deiner flapsigen Kommentare brauch ich wohl nicht weiter eingehen, da es sich ja um nichts anderes, als um eine Endlosschleife von Wiederholungen eines schlechten Verlierers handelt und die damit beabsichtigte Wirkung selbst vom dümmsten anzunehmenden User schon mehrmals durchschaut wurde.

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SnookerRI Offline

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24.09.2017 08:58
#289 RE: Die Zeugen Jehovas - Kindesmissbrauch antworten

Zitat von Perquestavolta
Ja natürlich, Snooker. Die "Wirklichkeit" ist nicht die eigentliche Realität, sondern nur die jeweils eigene Interpretation derer. Du machst das mit deiner Wirklichkeit ja auch nicht anders. Nur gibt es da doch einen großen qualitativen Unterschied zwischen uns beiden. Ich glaube, das Wahrheit immer relativ ist und also immer nur in Bezug zu einer erwiesenen Tatsache und ihren unmittelbaren Zusammenhängen eine qualitativen Wert besitzt. Während du ja behauptest, dass es eine alles umfassende, absolute, allgültige Wahrheit gibt, die sich nur durch Induktion und Deduktion erfassen lässt und weswegen sich nur die Zeugen Jehovas sicher sein können, die einzig wahre Organisation Gottes zu sein.
Dann aber behauptest du wieder, die qualitative Wahrheit sei halt doch nur eine interpretative Wertung, wenn mal die tatsächliche Faktenlage den Anspruch der Zeugen Jehovas, gegenüber Gott und der Welt, die einzig wahre Organisation Gottes zu sein, auf ziemlich wackeligen Beine stellt. .. Hihi... Snooker.. Seit gefühlten 299 Beiträgen weichst du Athons Fragen bezüglich der Fragwürdigkeit der Zweizeugenregel im Zusammenhang mit dem Kindesmissbrauch bei den ZJ aus. Denn wenn die LK dem Watchtower sein eigenes "public Relationsbild" mit dem unsäglichen seelische Leid von über tausenden Missbrauchsopfern finanziert hat hat, dann führt kein Weg daran vorbei "deinem Verein" jegliche Vertrauensgrundlage zu entziehen. Zumal es da auch noch einige andere Punkte gibt, die bei den Zeugen Jehovas weder moralisch wie ethisch zu akzeptieren sind.

Ja natürlich Perquestavolta. Das ist gemäß deinen eigenen Aussagen deine Interpretion der eigentlichen Realität, die du für dich zu deiner relativen Wahrheit machst, die selbstverständlich ihren qualitativen Wert besitzt, wenn man deine Ansichten und deine Zielsetzung bedenkt. Im Übrigen verhält es sich ja auch so:

Zitat von Perquestavolta
Meine Überzeug ist die, dass der Mensch lieber die "Wahrheit" glaubt, in der er das Idealbild seiner Selbst Eitelkeit . Narzissmus) am schönsten wieder spiegeln kann.. selbst wenn es mit der Realität gar nichts, oder nur noch ganz am Rande zu tun hat.



Du wirst einfach weiter an deine "Wahrheiten" glauben. Den Grund dafür lieferst du ja selbst immer wieder.

Zitat von Perquestavolta
Und auf den Rest deiner flapsigen Kommentare brauch ich wohl nicht weiter eingehen, da es sich ja um nichts anderes, als um eine Endlosschleife von Wiederholungen eines schlechten Verlierers handelt und die damit beabsichtigte Wirkung selbst vom dümmsten anzunehmenden User schon mehrmals durchschaut wurde.

Es ist die Wiederholung deiner höchst eigenen "Argumentationskette", für die du nunmal selbst verantwortlich bist. Wie willst du auch weiter darauf eingehen können? Letztlich musst du das ja als Bestätigung für deine Indealisierungen und Wertungen betrachten, mit denen du dich in deinem eigenen Mehrwert wiederspiegeln möchtest.


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SnookerRI Offline

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24.09.2017 13:26
#290 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Athon in #286
Ohne Ironie:
Meine Schlussfolgerung ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass die jew. eigene Meinung kompromisslos als die einzig richtige angesehen wird. Ich gestehe zu, dass sich Gläubige hinsichtlich ihrer Kompromissbereitschaft eher zurückhalten müssen. Das ist eben so, bietet aber der atheistischen Argumentation dann eher einen Anreiz...

Auch ich gestehe es Atheisten, zu sich hinsichtlich einer Kompromissbereitschaft eher zurückzuhalten. Das ist eben so, bietet aber der theistischen Argumentation dann eher einen Anreiz... Ich sehe die Problematik weniger darin, die eigene Meinung zu vertreten und auch dabei zu bleiben (diese auch als kompromisslos als einzig richtige anzusehen), als darin, anderen subjektiven Meinungen nicht genau dieses Recht ebenfalls einzuräumen. Welches Ziel oder welche Grundlage kann denn ein Kompromiss hinsichtlich atheistischer und theistischer Sichtweisen haben?

Zitat von Athon in #286
Deswegen habe ich die Klarheit und Deutlichkeit der "göttlichen Grundsätze" als Voraussetzung erwähnt. Danach muss es also, wenn Diskussionen bis zur Entscheidungsfindung notwendig sind, auch Grundsätze geben, die einer Auslegung bedürfen und eben nicht so klar und deutlich sind...

Muss es an den Grundsätzen liegen? Kann es nicht auch die Anwendungsgebiete betreffen, auf welche die Grundsätze angewendet werden?

Zitat von Athon in #286
Du umschiffst immer wieder das hier diskutierte eigentliche Problem: Wie sind uns hinsichtlich der Verantwortung der Täter absolut einig. Dies ist auch auf weltlicher Ebene nicht anders. Was Du aber immer noch nicht anerkennen willst oder vielleicht auch nicht kannst, ist die hier bereits mehrfach vorgetragene Tatsache, dass die teilweise 60 Jahre zurückliegenden Missbrauchsfälle bis vor kurzem den weltlichen Strafverfolgungsbehörden nicht bekannt gemacht wurden. Über die möglichen Gründe dafür wird hier diskutiert, nicht über die Straftat als solche. Es ist auch völlig korrekt, zur künftigen Verhinderung solcher Straftaten genau dort anzusetzen, wo sie geschehen. Aber es macht diesbezüglich keinerlei Sinn, darüber nachzudenken, wenn die dafür zuständigen Gremien der ZJ glauben, die biblischen Vorgaben seien in dieser Hinsicht ausreichend interpretiert.

Das eigentliche Problem umschiffe ich keineswegs. Die Verantwortung sich seiner Taten wegen den Behörden zu stellen, liegt nunmal direkt beim Täter. Dass die meisten Täter dieser Verantwortung aus Furcht vor gerechter Strafe nicht nachkommen, und bei Anhörungen falsche Aussagen machen, ist eine Problematik, mit der alle Strafverfolgungsbehörden zu kämpfen haben. Wobei doch seitens der Behörden ein "umfassendes Geständnis" in aller Regel strafmildernd berücksichtigt wird. Trotzdem scheinen die meisten der Versuchung zu erliegen, ihr eigensüchtiges Verlangen auf Kosten anderer, ohne Schuldbekenntnis ausleben zu wollen.

Zitat von Athon in #286
Daraus resultiert eine aus meiner Sicht schon längst überfällige Frage: Hättest DU als Entscheidungsträger der ZJ Fälle von Kindesmissbrauch die "weltlichen" Behörden eingeschaltet und dies biblisch begründen können?

Römer 13:1-6 bringt meiner Meinung nach die Sache auf den Punkt. Dazu hatte ich mich allerdings auch schon geäußert. Im Zusammenhang mit dem verlinkten Video von Anthony Morris III, Mitglied der LK. Die Behörden haben die Befugnis und auch ermittlungstechnische Möglichkeiten um herauszufinden, wie begründet eine Anklage tatsächlich ist. Aufklärung ist dabei ohnehin notwendig, denn in beiden Fällen liegt ein massiver Rechtsbruch sowohl gegen göttliches als auch staatliches Recht vor: Entweder der Missbrauch oder eine falsche Anklage.


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Perquestavolta Offline



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24.09.2017 14:52
#291 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #290
Das eigentliche Problem umschiffe ich keineswegs. Die Verantwortung sich seiner Taten wegen den Behörden zu stellen, liegt nunmal direkt beim Täter. Dass die meisten Täter dieser Verantwortung aus Furcht vor gerechter Strafe nicht nachkommen, und bei Anhörungen falsche Aussagen machen, ist eine Problematik, mit der alle Strafverfolgungsbehörden zu kämpfen haben.
Nicht nur die Behörden, sondern vor allem auch die weiteren Opfer, welche dann zu vermeiden gewesen wären. Wenn die LK die ihr bekannt gewordenen Straftäter den Strafverfolgungsbehörden übergeben, bzw. gemeldet hätte und was sie 60 Jahre lang nicht getan hat, dann wäre all jenen Opfern, welche von den Straftätern weiterhin missbraucht wurden, wohl sehr geholfen worden. Oder etwa nicht? Statt dessen aber, wurde den Opfern mit Disziplinarmaßnahmen gedroht und einigen Fällen sogar angewendet, wenn diese sich an die weltlichen Strafverfolgungsbehörden wandten.



Zitat von SnookerRI im Beitrag #290

Wobei doch seitens der Behörden ein "umfassendes Geständnis" in aller Regel strafmildernd berücksichtigt wird. Trotzdem scheinen die meisten der Versuchung zu erliegen, ihr eigensüchtiges Verlangen auf Kosten anderer, ohne Schuldbekenntnis ausleben zu wollen.
Die Straftäter wurden von der LK 60 Jahre lang gedeckt und versteckt und dies einzig und alleine aus "eigensüchtigen" Motiven. Selbst jetzt noch weigert sich die LK den amerikanischen Strafverfolgungsbehörden jene Unterlagen auszuhändigen, die über zwanzigtausend Missbrauchsfälle in den USA betreffen.. Kinderficker unter den ZJ gibt es nicht nur in Australien...

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Athon Offline




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24.09.2017 16:36
#292 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #290
Welches Ziel oder welche Grundlage kann denn ein Kompromiss hinsichtlich atheistischer und theistischer Sichtweisen haben?


Das ist so eine Sache, weil es die theistische Sichtweise nicht einheitlich gibt. Allein schon die Auslegung biblischer Inhalte durch die ZJ offenbart doch bereits innerhalb der Glaubensgemeinschaften teilweise gravierende Unterschiede. Beispiele dafür sind hier schon diskutiert worden (z. B. der Umgang mit "Abtrünnigen"). Insofern sehe ich die Möglichkeit von Kompromissen allein auf der Auslegungsebene. Auf diesem Wege könnte man dann aus meiner Sicht auch den ZJ mit mehr "Gelassenheit" begegnen.

Zitat
Muss es an den Grundsätzen liegen? Kann es nicht auch die Anwendungsgebiete betreffen, auf welche die Grundsätze angewendet werden?


Käme das folgende Beispiel dem nahe? Grundsatz: Trinke keinen Kaffee, weil dieser Coffein enthält. Auslegung: Cola darf getrunken werden, denn das ist kein Kaffee.

Zitat
Das eigentliche Problem umschiffe ich keineswegs.


Ach, nein? Dann lies weiter:

Zitat
Die Verantwortung sich seiner Taten wegen den Behörden zu stellen, liegt nunmal direkt beim Täter. Dass die meisten Täter dieser Verantwortung aus Furcht vor gerechter Strafe nicht nachkommen, und bei Anhörungen falsche Aussagen machen, ist eine Problematik, mit der alle Strafverfolgungsbehörden zu kämpfen haben.


Klingt gut und richtig. Nur: Was haben die eigentliche Tat und die darauf folgenden persönlich verständlichen Verschleierungsversuche der Täter mit dem hier diskutierten Problem zu tun, der Verschleierung von Tat und Täter durch die Organisation der ZJ gegenüber den Strafverfolgungsbehörden? Die Entscheidungsgremien der ZJ und auch Du selbst haben eingestanden, dass es diesbezüglich Versäumnisse gab. Und diese Versäumnisse müssen rückhaltlos aufgedeckt werden, allein schon um Römer 13:1-6 gerecht zu werden...

Zitat
Die Behörden haben die Befugnis und auch ermittlungstechnische Möglichkeiten um herauszufinden, wie begründet eine Anklage tatsächlich ist. Aufklärung ist dabei ohnehin notwendig, denn in beiden Fällen liegt ein massiver Rechtsbruch sowohl gegen göttliches als auch staatliches Recht vor: Entweder der Missbrauch oder eine falsche Anklage.


Richtig. Dann muss den Behörden aber auch die Möglichkeit gegeben werden, ihre Befugnisse und ermittlungstechnischen Möglichkeiten einzusetzen. Und zwar bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist...

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Perquestavolta Offline



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24.09.2017 17:44
#293 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #289


Ja natürlich Perquestavolta. Das ist gemäß deinen eigenen Aussagen deine Interpretion der eigentlichen Realität, die du für dich zu deiner relativen Wahrheit machst, die selbstverständlich ihren qualitativen Wer
Zitat von SnookerRI im Beitrag #289
t besitzt, wenn man deine Ansichten und deine Zielsetzung bedenkt. Im Übrigen verhält es sich ja auch so:

Zitat von SnookerRI im Beitrag #289

Du wirst einfach weiter an deine "Wahrheiten" glauben. Den Grund dafür lieferst du ja selbst immer wieder.
Du etwa nicht auch, Snnoker? Meine Wahrheiten sind doch mindestens genauso viel Wert wie die Deinen.

Und in Anbetracht dessen, dass ich nichts behaupte, was ich nicht nachvollziehbar begründen kann oder was nicht auch jeder selbst nachprüfen könnte, während du statt dessen ständig um Auslegungsfehlerqoten verhandelst, unbequeme Fragen einfach ignorierst oder vernebelst, kann ich mit meinen Wahrheiten wohl durchaus sehr zufrieden sein. Immerhin steht es zwischen uns beiden im Argumentewettstreit immer noch 25:0 zu meinen Gunsten. Gut möglich, dass die Wissenschaften in 500 Jahren das vielleicht ganz anders werten, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt schaut es nicht danach aus.
Zitat von SnookerRI im Beitrag #289

[quote="Perquestavolta"]Und auf den Rest deiner flapsigen Kommentare brauch ich wohl nicht weiter eingehen, da es sich ja um nichts anderes, als um eine Endlosschleife von Wiederholungen eines schlechten Verlierers handelt und die damit beabsichtigte Wirkung selbst vom dümmsten anzunehmenden User schon mehrmals durchschaut wurde.
Es ist die Wiederholung deiner höchst eigenen "Argumentationskette", für die du nunmal selbst verantwortlich bist. ...
Hahhaha Snooker.. "Meine höchst eigene Argumetationskette" ist also das Problem. Das dachte ich mir schon. Ganz alleine dafür verantwortlich bin ich nicht. Immerhin beziehe ich mich in meiner Argumentationskette nicht nur auf meinen eigenen biografisch schlechten Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas. Obwohl diese durchaus schon ausreichen würden.

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Athon Offline




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24.09.2017 18:38
#294 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

@SnookerRI

Zitat
Römer 13:1-6 bringt meiner Meinung nach die Sache auf den Punkt.


Au, Mann, Snooker. War dieser Text der NWÜ zu Zeiten des Dritten Reichs auch schon so abgefasst...?

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Perquestavolta Offline



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24.09.2017 19:17
#295 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

NWÜ
Römer 13:1
13 Jede Seele* sei den obrigkeitlichen Gewalten+ untertan,+ denn es gibt keine Gewalt+ außer durch Gott;+ die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen+ Stellungen als von Gott angeordnet...


Ach so sehen das die Zeugen Jehovas.. Jetzt verstehe ich, warum die vom hl. Geist geleitete LK der Zeugen Jehovas einen großen Teil der Spendengelder an Jehova auch in Waffengeschäfte investiert hat.

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SnookerRI Offline

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25.09.2017 05:53
#296 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Athon in #292
Insofern sehe ich die Möglichkeit von Kompromissen allein auf der Auslegungsebene. Auf diesem Wege könnte man dann aus meiner Sicht auch den ZJ mit mehr "Gelassenheit" begegnen.

Tja wenn denn "Gelassenheit" gegenüber anderslautenden Meinungen tatsächlich das Ziel eines Kompromisses wäre. Bisher habe ich leider einen anderen Eindruck.

Zitat von Athon in #292
Käme das folgende Beispiel dem nahe? Grundsatz: Trinke keinen Kaffee, weil dieser Coffein enthält. Auslegung: Cola darf getrunken werden, denn das ist kein Kaffee.

Nein. Dein Grundsatz wäre in diesem Beispiel eher die Ableitung aus dem Grundsatz: Verwende kein Coffein. Dann beträfe die Auslegung allerdings alle coffeinhaltigen Waren.

Zitat von Athon in #292
Klingt gut und richtig. Nur: Was haben die eigentliche Tat und die darauf folgenden persönlich verständlichen Verschleierungsversuche der Täter mit dem hier diskutierten Problem zu tun, der Verschleierung von Tat und Täter durch die Organisation der ZJ gegenüber den Strafverfolgungsbehörden? Die Entscheidungsgremien der ZJ und auch Du selbst haben eingestanden, dass es diesbezüglich Versäumnisse gab. Und diese Versäumnisse müssen rückhaltlos aufgedeckt werden, allein schon um Römer 13:1-6 gerecht zu werden...

Gerade deswegen treffen die inhaltlichen Aussagen von Rö. 13:1-6 auf die jetzige Situation zu.

Zitat von Athon in #292
Richtig. Dann muss den Behörden aber auch die Möglichkeit gegeben werden, ihre Befugnisse und ermittlungstechnischen Möglichkeiten einzusetzen. Und zwar bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist...

Richtig. Vers 4 spricht ja nicht umsonst von einem "Schwert", welches zu Recht getragen wird. Wie gesagt: Aufklärung ist in jedem Fall notwendig.


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SnookerRI Offline

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25.09.2017 06:05
#297 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Perquestavolta
Du etwa nicht auch, Snnoker? Meine Wahrheiten sind doch mindestens genauso viel Wert wie die Deinen.

Tja, und da du meine Wahrheiten als wertlos wertest, kann ich ja davon ausgehen, dass du deine Wahrheiten ebenso als mindestens wertlos werten musst

Zitat von Perquestavolta
Und in Anbetracht dessen, dass ich nichts behaupte, was ich nicht nachvollziehbar begründen kann oder was nicht auch jeder selbst nachprüfen könnte, während du statt dessen ständig um Auslegungsfehlerqoten verhandelst, unbequeme Fragen einfach ignorierst oder vernebelst, kann ich mit meinen Wahrheiten wohl durchaus sehr zufrieden sein. Immerhin steht es zwischen uns beiden im Argumentewettstreit immer noch 25:0 zu meinen Gunsten. Gut möglich, dass die Wissenschaften in 500 Jahren das vielleicht ganz anders werten, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt schaut es nicht danach aus.

Ja natürlich, Perquestavolta. Entertainment bleibt es so oder so. Diese Wahrheit bleibt auf jeden Fall und damit bin auch ich sehr zufrieden.

Zitat von Perquestavolta
Hahhaha Snooker.. "Meine höchst eigene Argumetationskette" ist also das Problem. Das dachte ich mir schon. Ganz alleine dafür verantwortlich bin ich nicht. Immerhin beziehe ich mich in meiner Argumentationskette nicht nur auf meinen eigenen biografisch schlechten Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas. Obwohl diese durchaus schon ausreichen würden.

Von einem "Problem" habe ich aber gar nicht gesprochen. Im Gegenteil: Ich nutze lediglich die Synergien, die sich aus deiner Argumentationskette in Anbetracht deiner Interpretation der Wirklichkeit ergeben.


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SnookerRI Offline

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25.09.2017 06:09
#298 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat von Athon in #294
Au, Mann, Snooker. War dieser Text der NWÜ zu Zeiten des Dritten Reichs auch schon so abgefasst...?

Vielleicht gefällt es dir ja nach Luther 2017 besser?:

Zitat von Luther 2017
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.


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Reklov Offline




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25.09.2017 12:54
#299 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

Zitat
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.

SnookerRI,

... dass M.Luther der Obrigkeit nach dem Munde reden musste, war klar, denn er lebte mit seiner vielköpfgen Familie in einem Stadthaus, welches ihm sein Landesherr großzügig zur Verfügung gestellt hatte - und - er bezog auch seinen guten Theologen-Lohn aus dessen gefüllter Truhe.
Im Bauernkrieg stellte sich Luther aber zunächst auf die Seite der unterdrückten Landbevölkerung. Als er dann (ein)sah, dass die von den Bauern ausgelöste Gewalt (was sollten sie auch anderes tun?) zu eskalieren begann, rechnete er sich schnell 2 und 2 zusammen und verriet den Bauernstand. Der Adel aber finanzierte schnell ein gut ausgebildetes Heer und schickte es gegen die im Kampf untrainierten Bauern; so war der Ausgang nur noch eine Frage der Zeit. Liest man sich die damaligen Forderungen der Bauern durch, so findet man keinen unverschämten Antrag, sondern nur berechtigte Anliegen einer unterdrückten Klasse, die sich aus guten Gründen gegen ihr erbärmliches Los zu wehren versuchte, welches ihnen von Adel und Klerus aufgezwungen worden war.
Die Geschichte der Menschheit war und bleibt also auch eine Geschichte des Klassenkampfes. (Bis heute!)

Gruß von Reklov

Athon Offline




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25.09.2017 14:34
#300 RE: Die Zeugen Jehovas - Noch offene Fragen antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #296
Tja wenn denn "Gelassenheit" gegenüber anderslautenden Meinungen tatsächlich das Ziel eines Kompromisses wäre. Bisher habe ich leider einen anderen Eindruck.


Um es noch einmal klarzustellen: Ich respektiere jeglichen Glauben in vollem Umfang. Wer an einen "Gott" glauben möchte, soll dies tun. In dieser Hinsicht bin ich völlig "gelassen". Wenn es aber darum geht, aus meiner Sicht menschenverachtende "Auswüchse" eines Glaubens anzuprangern und zur Diskussion zu stellen, werde ich dies tun. Dazu gehören u. a. nicht nur die hinlänglich bekannten unsäglichen Formen des Islamismus, sondern eben auch die Ansichten und Handlungen gegen Andersdenkende, von denen die ZJ glauben, sie aus den biblischen Vorgaben ableiten zu müssen. Solange dies geschieht, wird es meinerseits keine "Gelassenheit" geben. Ist aber für Dich und die übrigen ZJ sicherlich unerheblich...

Zitat
Wie gesagt: Aufklärung ist in jedem Fall notwendig.


Natürlich. Aber, durch wen denn nun?

Zitat von Snooker #298
Vielleicht gefällt es dir ja nach Luther 2017 besser?:

Zitat von Luther 2017: Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.


Es geht nicht darum, ob mir etwas gefällt. Ich weiß nicht, was Du mir mit dieser Gegenüberstellung sagen willst.

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