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Dieses Thema hat 429 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.03.2017 13:01
#376 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #373

Zitat von Perquestavolta
So ist es, Snooker. Meine Schöpfer "Leben", meine Wirklichkeit und meine Interpretation der Fakten, gegen Deinen Schöpfer Jehova, deinen "theokratischen Dachschaden" und haltlosen Behauptungen.
Müh dich ruhig weiter ab in deinem Krampf gegen dich selbst und deine Wertungen Idealisierungen und Interpretationen deiner Wirklichkeit. Es sind ja deiner Meinung nach immer die anderen, die einen Dachschaden haben

Wie sagst du es selbst:

Zitat von Perquestavolta
Dei Bösen sie sowieso immer die andere Hälfte.



Andererseits brauchst du ja auch das Böse, damit du dich selbst als Antagonisten dazu hochstilisieren kannst:

Zitat von Perquestavolta
Nunja... Ich für mich persönlich vertrete die Ansicht, dass es ohne das Böse nichts Gutes in der Welt gäbe und ein zu viel des Guten das Böse immer anzieht, wie ein Kadaver die Fliegen.



Damit kannst du dich offenbar erfolgreich um deinen Mehrwert kümmern:

Zitat von Perquestavolta
Folglich muss ich mich natürlich selber um meinen Mehrwert kümmern



Na dann mach mal weiter so!






Tja Snooker.. Du scheinst nicht nur einen schweren Dachschaden zu haben, sondern hast wirklich einen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

07.03.2017 13:18
#377 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta
Tja Snooker.. Du scheinst nicht nur einen schweren Dachschaden zu haben, sondern hast wirklich einen.



Ich bin gerade echt froh, dass ausgerechnet du das sagst.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.03.2017 14:50
#378 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado im Beitrag #374
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #372
Hier liegst du, glaube ich, ziemlich falsch. Niemand kann sich dafür entscheiden seinem Empfinden Böses zuzumuten.

Es gibt Situationen, in denen alles im Menschen vom Gefühl bis zur Ratio die bewusst böse Tat rechtfertigt. Hat in der Regel mit Leidensdruck und erlittenem Unrecht zu tun. Die IS Terroristen fühlen sich im Recht, ja mehr noch, sie glauben wirklich, für eine gerechte Sache zu kämpfen. Selbstgerechtigkeit als Triebfeder absoluter Verblendung und Umnachtung, um es mit diesem aktuellen Beispiel zu verdeutlichen.
Zu viel emotionale Heldenmären in Kindertagen! Idiotischer Idealismus, in dem das Gute immer über das Böse siegen muss. Religioten predigen ihren Kindern, dass man nur ein guter und edler Mensch sein kann, wenn man Koran- und Bibelverse auswendig lernt und sich dem Willen des Glaubens derer unterordnet, die sich einen Gott einbilden, von dem sie sich als Auserwählte geleitet "wähnen" und somit eine höhere Rangordnung gegenüber "Ungläubigen" haben und die ja dann vor diesem Gott der letzte Dreck sein müssen. Die Folge: Schuldgefüle, Minderwertigkeitsgefühle, Kompensationsgelüste. In unserer fortschrittlichen Welt des 21. Jh. ist für einen jungen Muslimen der Spagat zwischen den archaischen Tugenden des Frühmittelalters und den coolen Verlockungen liberalen Weltanschauungen der Gegenwart gar nicht so leicht und für viele gar nicht machbar, da sie entweder zuviel Testosteron oder zu Intelligenz mitbringen. Also bleibt oft ihnen nur mehr eine Karriere beim IS, um ihre berühmten narzisstischen Kränkungen kompensieren zu können.



Zitat von Desperado im Beitrag #374

Ich glaube, dass Kinder im Laufe der Selbstbewusstwerdung zu einer kritischen Beurteilung ihrer Helden finden und diese ins Märchenland schicken, wo sie denn auch angesiedelt sind.
Allzuviel schaffen es leider nicht. "Versager laufen gerne amok", oder verbünden sich mit anderen Versager, die auch gerne Helden wären.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

07.03.2017 20:18
#379 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #377

Zitat von Perquestavolta
Tja Snooker.. Du scheinst nicht nur einen schweren Dachschaden zu haben, sondern hast wirklich einen.


Ich bin gerade echt froh, dass ausgerechnet du das sagst.



Und bei deiner letzten Umfrage diesbezüglich, war ich auch nicht der einzige...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

08.03.2017 09:19
#380 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta
Und bei deiner letzten Umfrage diesbezüglich, war ich auch nicht der einzige...

Das hat dich doch nicht etwa überrascht? Du hast hier deine Fans, die du brauchst!


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 11:49
#381 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Jeder hat hier sein Fans. Die, die nicht die Wahrheit sagen, so wie du und auch die, die nicht merken wie du vorsätzlich täuscht, Snooker.


Damit du besser verstehst was ich damit sagen will, habe hier mal ein interessantes Fallbeispiel für dich und alle interessierten Leser darüber, was Jehova als Schöpfer für einer ist. http://www.stern.de/panorama/wissen/natu...ck-7356734.html

Reklov Offline




Beiträge: 5.647

08.03.2017 11:58
#382 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat
Jeder hat hier sein Fans. Die, die nicht die Wahrheit sagen, so wie du und auch die, die nicht merken wie du vorsätzlich täuscht, Snooker.

Perquestavolta,

... man merkt, dass Du eine "Glaubenswahrheit" nicht von einer sog. "wissenschaftlichen" Wahrheit unterscheiden kannst - willst!
Beide Begriffe sind auf vollkommen anders gearteten Grundpfeilern aufgebaut, die nicht miteinander verglichen werden können/dürfen.
Wenn also einer seine persönliche "Glaubenswahrheit" ausspricht, so "täuscht" er damit auf keinen Fall, denn jeder Andersdenkende kann ja seine
berechtigten Argumente frei dagegen stellen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.647

08.03.2017 12:19
#383 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat
Damit du besser verstehst was ich damit sagen will, habe hier mal ein interessantes Fallbeispiel für dich und alle interessierten Leser darüber, was Jehova als Schöpfer für einer ist.

Perquestavolta,

... auch Parasiten haben ihre Aufgabe innerhalb der überflutenden Fruchtbarkeit, dem z.T. unermesslichen Vermehrungsprogramm in der Natur.
Hieraus aber bereits eine rein persönliche Gotteskritik formen zu wollen, gelingt nur einem, der selbst von einem ganz besonderem Parasiten befallen zu sein scheint! - Die Frage ist nun, ob es sich hierbei um einen stationären, temporären oder permanenten Parasiten handelt?
>> Damit Du besser verstehst, was ich damit sagen will. <<

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

08.03.2017 12:45
#384 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta
Damit du besser verstehst was ich damit sagen will, habe hier mal ein interessantes Fallbeispiel für dich und alle interessierten Leser darüber, was Jehova als Schöpfer für einer ist.

Darauf hat Reklov ja schon ganz passend reagiert. Nee, jetzt mal ernsthaft: Wenn das mit den Schnecken und den Parasiten ein Problem für dich ist, musst du dich schon an dein Schöpfer-Leben wenden. Du kannst dich ja bei der Evolution beschweren bei der bist du doch ganz dicke . Ansonsten gilt wieder einmal:

Zitat von Perquestavolta
Das ist deine ganz persönliche Interpretation und deren Idealisierung. Kein Grund also, anderen damit auf dem "Sack" herum zu steigen.



Machs gut, PQV. Bis zum nächsten Mal!


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Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 12:56
#385 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Jehova ist also ein Parasit. Man lernt nie aus.

Von der zusätzlichen Verschärfung infolge persönlicher Aversion und kontinuierlich wachsender Antipathie einmal abgesehen, erschließt sich mir die Absicht nicht so recht, ein Feld zu beackern, auf dem mit Sicherheit nichts keimen wird. Auch der Selbstzweck der Missionstätigkeit greift hier nicht, weil das Feed Back allenfalls die Rolle des ob seiner Wahrheitsliebe Verfolgten zulässt, die man sich ja nun nicht andauernd fortwährend bestätigen lassen müsste, einmal würde meines Erachtens völlig genügen. Klar sind die Wachtürmer Beschimpfung und Spott gewohnt, aber es direkt darauf anzulegen und wieder und wieder die Konfrontation zu suchen, den zu erwartenden Widerspruch regelrecht zu provozieren... diese Form aggressiver Rechthaberei ist eigentlich untypisch für ihr Selbstverständnis. Das sind so die Fragen, die mich als Beobachter beschäftigen, außerdem mag ich keine Pietätlosigkeit. Wenn die Gründe für eine massive Ablehnung auf derart existenziellen Erfahrungen wie Todesfällen im näheren Umkreis beruhen, verlangt es eigentlich der Anstand, zweite wenigstens zu akzeptieren, wenn man erste schon nicht berücksichtigen will und stattdessen lieber beleidigend wird.

Manches ist mir nicht so ganz verständlich. Das soll ein Zeuge Jehova sein? Also ich weiß nicht recht. Ich will hier niemandem zu nahe treten, ich wunder mich nur ein wenig.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

08.03.2017 13:35
#386 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado
Jehova ist also ein Parasit. Man lernt nie aus.

Wenn es nach PQV geht dann ja. Er hält übrigens alle Theisten für "sonderbar"; vielleicht auch von einem Parasiten befallen


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Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 14:35
#387 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #382
[quote]Jeder hat hier sein Fans. Die, die nicht die Wahrheit sagen, so wie du und auch die, die nicht merken wie du vorsätzlich täuscht, Snooker.
Perquestavolta,

... man merkt, dass Du eine "Glaubenswahrheit" nicht von einer sog. "wissenschaftlichen" Wahrheit unterscheiden kannst - willst! Soso.... merkt man das?
Oder könnte es vielleicht auch nur daran liegen, dass du dass du selber immer nur das merkst, was du zu merken Lust und Laune hast? Sowie du auch immer nur das verstehst, was du verstehen willst.

Zitat von Reklov im Beitrag #382
[quote]
Beide Begriffe sind auf vollkommen anders gearteten Grundpfeilern aufgebaut, die nicht miteinander verglichen werden können/dürfen.
Wer sagt das, Reklov?
Zwischen Können, Dürfen und Müssen gibt es bei den "Theisten" und anderen Religioten keinen all zu großen Unterschied. Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf, also muss alles was ihrem Glauben widerspricht - und da gibt es in den Erkenntnissen der Naturwissenschaften eine ganze Menge, einfach falsch sein.

Natürlich kannst du jetzt wieder anders herum behaupten, dass ja die Naturwissenschaften das Göttliche nicht ermessen können. In der Tat ist die menschliche Dummheit nicht messbar und auch sonst gibt es keinen einzigen Hinweis darauf, dass dieses Göttliche überhaupt existiert.

Ich weis, du bringst dafür gerne Philosophen und wissenschaftliche Autoritäten ins Spiel, die im 19. Jh und vorher gelebt haben und die noch alles besser verstanden... da ihnen noch keine Elektronenmikroskope, Hochfrequenzspektrometer, Gen-Sequenziatoren und hochauflösenden Weltraumteleskope zur Verfügung standen..
Die Vorhersage, dass Gott ganz unten im Reagenzglas zu finden sei hat sich leider nicht bewahrheitet..


Zitat von Reklov im Beitrag #382
[quote]
Wenn also einer seine persönliche "Glaubenswahrheit" ausspricht, so "täuscht" er damit auf keinen Fall, denn jeder Andersdenkende kann ja seine
berechtigten Argumente frei dagegen stellen.
Das mit der persönlichen Glaubenswahrheit ist aber inzw. ein Problem das uns alle angeht, Reklov. Leute die eine persönliche Glaubenswahrheit (alternative Fakten) vertreten, tun das ja nicht, um damit ihrer seelischen Befindlichkeit zu schaden, sondern genau anders herum. Und da sich diese persönliche Glaubenswahrheit immer mehr an den tatsächlichen Fakten stößt, müssen sie zum egoistischen Wohle ihrer eigenen göttlichen Zufriedenheit immer öfter in den heiligen Krieg gegen alles das und alle die ziehen, welche ihren Befindlichkeitsansprüchen im Glauben unbequeme Störungen verursachen. Was aber, auf Grund der immer enger werdenden Bevölkerungsdichte auf unserem Planeten und den damit immer weniger werdenden Möglichkeiten, diesen Glückseeligen einfach aus dem Weg zu gehen, oder ihnen irgendwo eine einsame Insel zur Verfügung zu stellen, auf der sie ungestört glauben können was sie wollen, zu immer mehr Spannungen und zur Radikalisierung von den ganz armen im Geiste ihrer Zunft führt.

Müssen wir uns dem hingeben, Reklov? Dürfen wir nichts dagegen unternehmen? Sollen wir dazu einfach schweigen?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 14:57
#388 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #386

Zitat von Desperado
Jehova ist also ein Parasit. Man lernt nie aus.
Wenn es nach PQV geht dann ja. Er hält übrigens alle Theisten für "sonderbar"; vielleicht auch von einem Parasiten befallen



Da hast du nicht ganz unrecht, Snooker. Viren sind, wie man ja weis, keine lebenden Wesen, sondern parasitäre Programme die meist nicht nur einzelne Zellen dazu bringen, das Virus en Massen zu replizieren, sondern auch das Verhalten des "ganzen Wirtes" so zu beeinflussen, dass er sich z.B. jenen Fressfeinden exponiert, in denen die jungen Viren sich besonders wohlfühlen. Da kann man leicht auf die Idee kommen, dass auch der Geist von Theisten von einem parasitären Schadprogramm befallen sein könnte.
Manche wollen als Märtyrer sterben.. Andere wieder tarnen sich als besonders harmlos und ergebene Idealisten, die nichts weiter wollen, als aus reiner Nächstenliebe ewiges Leben zu verschenken.. Natürlich nicht ohne die total aufopfernde Selbstaufgabe ihrer Opfer als Gegenleistung und komplette Abschottung gegen jede gefährliche Kritiker, die das Opfer vielleicht noch umstimmen könnten...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

08.03.2017 15:09
#389 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta
Da kann man leicht auf die Idee kommen dass auch der Geist von Theisten von einem parasitären Schadprogramm befallen sein könnte.

Vor allem dann, wenn man diese Idee braucht, um sich selbst um seinen eigenen Mehrwert zu kümmern, indem man den Geist von Andersdenkenden (in diesem Fall Theisten) als von einem parasitären Schadprogramm befallen vermutet.


In Memory of Soul-Society

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Desperado ( gelöscht )
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08.03.2017 16:21
#390 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #387
In der Tat ist die menschliche Dummheit nicht messbar

Das ist mal unumstößliche Wahrheit!

Und nein, den Fanatismus religiöser Mörder muss man weder erdulden noch darf man dazu schweigen, das hat aber auch nicht das Geringste mit Glaubenswahrheit zu tun, weil Mord im Namen irgend Glaubens nur Irrung und Lüge sein kann und deshalb der Glaubensinhalt in Frage gestellt werden darf, nein muss. Das gilt aber genau so für die Vertreter wissenschaftlicher Wahrheit, in deren Namen ja alle Ethik allzu oft über Bord geschmissen wird, grade in Zeiten stetig wachsender Erdbevölkerung ist es äußerst fragwürdig, in Bezug auf (andersdenkende) Menschen von einem Parasitenbefall zu sprechen, das hatten wir schon mal, da waren eben die Menschen selber die Parasiten. Mag sein, für die Erde sind wir schon lange nichts anderes mehr... Dennoch, die Wortwahl der hier vorherrschenden Polemik gefällt mir immer weniger. Ein Zeuge Jehova ist doch nicht mit islamistischen Terroristen zu vergleichen, ja nicht einmal mit fundamentalistischen Muslims, Weltherrschaft und Unterwerfung der Menschheit unter den einzig wahren Glauben stehen nicht im Programm seines religiösen Parteibuchs, der Koran aber steckt seinem Gläubigen genau dieses Ziel, das es mit allen Mitteln zu erreichen gilt. Da sollte man dann doch ein wenig "differenzieren".

Wenn ich schon die eine Partei hinterfrage, muss ich's auch mit der andern tun. Jeder Vermittlungsversuch wird ja hier schon zum Spießrutenlauf. Es reicht doch völlig, ein klares "Das glaube ich deshalb nicht, weil die Wissenschaft etwas Anderes bewiesen hat" dagegen zu halten. Gott schuf die Bakterien als Grundlage allen Lebens, manche sagen, sie seien durch Kometenbeschuss auf dieselbe hernieder gekommen, nun, ich war nicht dabei, kann mich jedenfalls nicht erinnern, das ist durchaus möglich, spielt aber letztendlich keine Rolle. Viele nennen die Entstehungsgeschichte des Lebens ein Wunder, ohne das Werk eines schöpferischen Gottes dahinter zu sehen.

Vielleicht ist Gott alias Jehova ja auch ein Partisan.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 17:34
#391 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado im Beitrag #390
[quote="Perquestavolta"|p3206502] In der Tat ist die menschliche Dummheit nicht messbar

Das ist mal unumstößliche Wahrheit!

Und nein, den Fanatismus religiöser Mörder muss man weder erdulden noch darf man dazu schweigen, das hat aber auch nicht das Geringste mit Glaubenswahrheit zu tun, weil Mord im Namen irgend Glaubens nur Irrung und Lüge sein kann und deshalb der Glaubensinhalt in Frage gestellt werden darf, nein muss.

Da wäre ich mir gar nicht so sicher.
Fragen wir uns mal, welche menschlichen Bedürfnisse der Glaube zu befriedigen vermag. Alternative Fakten haben ja mit dem was man damit gemeinhin als Wahrheit bezeichnet gar nichts zu tun. Und das mag für unsere Vorfahren, deren Lebensumstände in jenen Zeiten, als Witterungsanomalien noch verheerend Hungersnöte zur Folge hatten und es noch keine Versicherungen gab, die bei Ernteausfällen die Not lindern konnten, nie besonders sicher waren, das kurze, von Parasiten und Rheumatismen begleitete Leben durchaus viel erträglicher gemacht haben. Außerdem ist auch ganz sicher davon auszugehen, dass "die Weiber" unserer Vorfahren beim Kinderkriegen, viel öfter noch an Infektionen und Geburtskomplikationen starben, als einer anderen natürlichen Todesursache. Zudem weis man auch, dass das Immunsystem bei Menschenkinder sich erst nach der Geburt lernen muss, sich an die gegebenen Umwelteinflüsse anzupassen und weswegen die Kindersterblichkeit bei unseren Vorfahren bis Ende des 19. Jh. immer sehr hoch gewesen ist. Was also heißt, dass schon zu Vorbiblischen Zeiten immer "Begatter" bevorzugt wurden, die von den Mächten und guten Geistern des Schicksals bevorzugt schienen. Von diesem Standpunkt aus gesehen ist es nicht weit hergeholt, dass schon unsere vorbiblischen Vorfahren ihre "Prunft- und Imponierkämpfe" mit geistigen Geweihen austrugen.

Ich hab mich schon oft gefragt, warum bei Juden und Muslimen (und einst wohl auch bei den Urchristen) der "beschnittene Bimmel" als Zeichen eines besonderen Abkommens gilt und warum damit immer auch ein auffälliges Imponierverhalten einhergeht, so das zeitweilen die Unbeschnittenen, die auch noch unreines Schweinefleisch verzehren, als minderwertige Un-Menschen gelten.


Dass bei Juden und Muslimen Ehebruch, Diebstahl und falsches Zeugnis schon immer ein großes Problem gewesen sind, erkennt man daran, dass diese Sünden in der Bibel und im Koran besonders hervorgehoben werden, was ja gar nicht nötig wäre, wenn das Problem wesentlich kleiner gewesen wäre. Und damit kommen wir zum springende Punkt.

Alle Religioten sind überzeugt, dass sie selbst "ohne Glauben an übernatürliche Wunder" besonders schlechte Menschen wären. Sünder, die ohne Moral, ohne ethischen Grundsätze, ohne Plan und Ziel durch die Welt irren. Was sie natürlich nicht wirklich über sich selbst glauben..da sie ja vom Glauben sind und damit von der besseren Mannschaft.

Wenn du dir den Machtkrampf zwischen mir und Snooker anschaust und nach dem Sinn dahinter suchst,, dann verstehst du was damit ich meine..

Und natürlich ist das Glaubensziel der Zeugen Jehovas, dass Jehova nur ihnen die ganze Welt überlässt und alle minderwertigen Weltmenschen ausrottet.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 17:47
#392 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado im Beitrag #390
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #387
In der Tat ist die menschliche Dummheit nicht messbar

Das ist mal unumstößliche Wahrheit!

Das gilt aber genau so für die Vertreter wissenschaftlicher Wahrheit, in deren Namen ja alle Ethik allzu oft über Bord geschmissen wird, grade in Zeiten stetig wachsender Erdbevölkerung ist es äußerst fragwürdig, in Bezug auf (andersdenkende) Menschen von einem Parasitenbefall zu sprechen, das hatten wir schon mal, da waren eben die Menschen selber die Parasiten.
Ich halte solcherlei Anspielungen eher für leeres Geschwätz. Und bei den einzigen Ausnahmen die mir bekannt sind,
waren immer Leute dabei, die Religion, Esoterik, und sonst einen idealistischen oder ideologischen Scheißglauben naturwisschenschaftlich beweisen wollten.

Die Natur kennt weder Moral noch Ethik und auch du und ich stammen nicht von Vorfahren ab, die moralische und ethische Kriege überlebt haben! Überhaupt macht sich der Mensch lieber Sorgen über die Moral und Ethik seiner Mitmenschen, als über den eigenen Balken im Auge. Das hat evololutionsbedingt durchaus seinen Sinn, denn wir sind leider nicht besonders gut dafür ausgestattet, alleine und von allen verlassen länger Zeit in der Wildnis zu überleben. Und wenn wir als Menschheit noch ins nächste Jahrhundert kommen wollen, dann wird uns kein Glaube und kein Gott die Verantwortung dafür abnehmen, dass wir zukünftig Embrios aussuchen und auch die Entwicklung künstliche Intelligenz vorantreiben müssen, die wir nach getaner Arbeit einfach abschalten und ins Regal stellen können.

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 18:10
#393 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #391
Von diesem Standpunkt aus gesehen ist es nicht weit hergeholt, dass schon unsere vorbiblischen Vorfahren ihre "Prunft- und Imponierkämpfe" mit geistigen Geweihen austrugen.
Ich hab mich schon oft gefragt, warum bei Juden und Muslimen (und einst wohl auch bei den Urchristen) der "beschnittene Bimmel" als Zeichen eines besonderen Abkommens gilt...
Und natürlich ist das Glaubensziel der Zeugen Jehovas, dass Jehova nur ihnen die ganze Welt überlässt und alle minderwertigen Weltmenschen ausrottet.


Davon ist nicht nur auszugehen, das war mit Sicherheit so. Weshalb das generelle "Du sollst nicht töten" seinerzeit absolut revolutionär war. Wenn auch bald darauf revidiert oder relativiert bezüglich der "Feinde Gottes". Schon auch sehr wirr das Alles und abstrus mit dem Theismus, gar keine Frage.

Ich würde die Beschneidung bei uns als barbarischen Akt der Verstümmelung Unmündiger generell verbieten. In der Hitze der Wüste mag sie ihren prophylaktischen Sinn gegen Infektionen gehabt haben, aber das ist ja Gott sei Dank Vergangenheit. Als Zeichen des Bundes muss der Regenbogen genügen und basta.

Ich kenne Jehovas Pläne nicht, mit irdischen Paradiesvorstellungen hab ich mich nie beschäftigt. Aber selbst wenn, würde das meines Wissens Jehova selbst erledigen und nicht Allahs gehorsamer Getreuer in seinem Auftrag und Namen. Da sehe ich schon einen feinen Unterschied. Aber gut, ich kann dir und deiner Intention durchaus folgen, nur... führt sie zu irgendetwas Brauchbarem? Sollen sie doch glauben, was sie wollen und mich in Ruhe lassen damit, dafür lass ich sie in Ruhe. Goldene Regel. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Und wenn mich jemand in der Hölle sieht, dann darf er mich meinetwegen gerne dort ansiedeln. Damit kann ich gut leben, so lange er mich nicht unverzüglich auf direktem Wege in dieselbe befördert. Das verbitte ich mir dann doch energisch und entschieden. Egal von wem und welchen Glaubens. So nicht, meine Damen und Herren! Keine Einmischung bitteschön!

Aber es ist schwierig. Ich kann mich einfach nicht mehr aufregen drüber, eigentlich nur noch über religiös verbrämte Terroranschläge und sonstige Menschenrechtsverletzungen im Namen welcher Religion auch immer, da ist für mich eine Grenze überschritten, die definitiv nicht hinnehmbar ist. Der Rest... tja nun, Jedem das Seine und mir das Meine. Leben und leben lassen.

Das ist allemal schwer genug. Und zu deinem zweiten Eintrag: Ich muss es nimmer erleben.

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 20:31
#394 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado im Beitrag #393
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #391
Von diesem Standpunkt aus gesehen ist es nicht weit hergeholt, dass schon unsere vorbiblischen Vorfahren ihre "Prunft- und Imponierkämpfe" mit geistigen Geweihen austrugen.
Ich hab mich schon oft gefragt, warum bei Juden und Muslimen (und einst wohl auch bei den Urchristen) der "beschnittene Bimmel" als Zeichen eines besonderen Abkommens gilt...
Und natürlich ist das Glaubensziel der Zeugen Jehovas, dass Jehova nur ihnen die ganze Welt überlässt und alle minderwertigen Weltmenschen ausrottet.



Davon ist nicht nur auszugehen, das war mit Sicherheit so. Weshalb das generelle "Du sollst nicht töten" seinerzeit absolut revolutionär war.

Macht aber evolutionsbedingt keinen Sinn. "Du sollst nicht töten".. zumindest nicht deine eigen Rudelmitglieder

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 20:34
#395 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #389

Zitat von Perquestavolta
Da kann man leicht auf die Idee kommen dass auch der Geist von Theisten von einem parasitären Schadprogramm befallen sein könnte.
Vor allem dann, wenn man diese Idee braucht, um sich selbst um seinen eigenen Mehrwert zu kümmern, indem man den Geist von Andersdenkenden (in diesem Fall Theisten) als von einem parasitären Schadprogramm befallen vermutet.



jaaa.. Scheiße nur, dass dabei immer die Organisation Jehovas unter die Räder kommt. Aber dir macht das ja nichts aus.

Desperado ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2017 20:38
#396 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #392
Überhaupt macht sich der Mensch lieber Sorgen über die Moral und Ethik seiner Mitmenschen, als über den eigenen Balken im Auge.

Du berufst dich auf die Evangelien? Was siehst du den Balken im Auge deines Bruders, den Splitter im eigenen aber siehst du nicht? Ääh... egal. Moral und Ethik meiner Mitmenschen? Beschäftigen mich nur bei denen, die ich kenne, und auch da nur, wenn sie mir damit auf die Nerven gehen. In der Wildnis allein? Das wär schon was!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.043

08.03.2017 21:02
#397 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta
jaaa.. Scheiße nur, dass dabei immer die Organisation Jehovas unter die Räder kommt. Aber dir macht das ja nichts aus.

Genau. Schließlich geht es ja um deine Interpretation der Wirklichkeit!


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta ( gelöscht )
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08.03.2017 21:25
#398 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #383
[quote]Damit du besser verstehst was ich damit sagen will, habe hier mal ein interessantes Fallbeispiel für dich und alle interessierten Leser darüber, was Jehova als Schöpfer für einer ist.
Perquestavolta,

... auch Parasiten haben ihre Aufgabe innerhalb der überflutenden Fruchtbarkeit, dem z.T. unermesslichen Vermehrungsprogramm in der Natur.[/quoŧe] Ach ja?
Hätte da der Schöpfer die Dinge nicht auch ein bisschen anders planen können. Immerhin hindert ein Fuchsbandwurm niemanden bei der Fortpflanzung und mit Malaria kann man sogar alt werden. Du glaubst wohl, dass Tiere nur stumpfsinnige Instinktwesen sind, die sich nicht auch einfach nur über ein gutes Leben freuen? Hast du noch nie Schafe oder Gämsen an der Räude verrecken sehen? Wie die Tiere erbärmlich dabei erbärmlich leiden. Du glaubst dass wir Menschen reine Geistwesen sind, die nie einfach nur instinktiv genau das Richtig tun, Reklov?


Zitat von Reklov im Beitrag #383

Hieraus aber bereits eine rein persönliche Gotteskritik formen zu wollen, gelingt nur einem, der selbst von einem ganz besonderem Parasiten befallen zu sein scheint!
Zuerst müssen wir mal überhaupt einen Gott nachweisen um ihn kritisieren zu können. Und offensichtlich scheint auch dir ein Virus den Verstand aus dem Hirn gefressen zu haben, denn sonst hättest du wohl schon längst verstanden, dass diese Kritik keinen Gott kritisiert, sondern die Gottesvorstellung all jener Dummköpfe, die meinen von der Welt auf Gott schließen zu müssen, um von Gott auf die Welt schließen zu können.

Haben wir nicht immer davon geredet, dass man unseren Vorfahren ihren Gott verzeihen kann, dass sie ihn sogar brauchten, um ihr hartes und gerade dank Parasiten oft unerträgliches Dasein überhaupt ertragen zu können? Wie hätten sie den ohne Elektronenmikroskop herausfinden sollen, dass Krankheiten keine Dämonen und böse Geister sind und Epilepsie keine Heimsuchung oder Besessenheit? Aber jenen die das heute noch predigen und Kindern einreden, dass Jehova sie töten wird, wenn sie beim Bibelstudium nicht still sitzen, denen darf man wohl hoffentlich wenigsten verbal in den Arsch treten, dass sie in keine Hose mehr passen.

Desperado ( gelöscht )
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08.03.2017 21:54
#399 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #394
Macht aber evolutionsbedingt keinen Sinn. "Du sollst nicht töten"..

Das ist richtig.

Hängt mit der Bewusstwerdung des Menschen zusammen, der "zwischen gut und böse unterscheiden" kann und Schuldbewusstsein entwickeln, Gerechtigkeitssinn und Gewissen. Manche sagen, dieses Gebot sei einfach nur logisch, weil ja auch niemand getötet werden will. Ich bin mir da nicht so sicher. Getötet werden will keiner, auch nicht, dass jemand getötet wird, der ihm nahesteht, aber diese Umkehrung ist ja nicht zwingend der Fall, und allein deshalb die Tötung generell zu ächten, also den Tötungswillen als solchen böse zu nennen und zum verbotenen Übel zu erklären... das verlangt den Gleichheitsgedanken verbürgten Lebensrechts für alle. Im Grunde befinden wir uns immer noch auf der Stufe dieses Sprungs weg von der natürlichen(?) Veranlagung mit allen Mitteln zu erreichenden Vorteils, wenn nötig auch auf Kosten rivalisierender Mitmenschen. Und es ist in der Tat erstaunlich, wie alt dieses Gebot schon ist.

Darin das Walten einer höheren Weisheit erkennen zu wollen, ist meines Erachtens durchaus schlüssig. Die angebliche Aufhebung durch den selben Geist kann demzufolge nur dessen schlimmste Lästerung bedeuten, noch dazu wenn dieser die Tötung zur Durchsetzung seiner eigenen Interessen nicht nur erlauben, sondern sogar befehlen soll. Weshalb ich zum Beispiel den Koran nur kategorisch ablehnen kann und damit letztendlich den Islam. Mir bleibt gar keine andere Wahl. Watcha gonna do?

Perquestavolta ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2017 12:00
#400 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? Antworten

Zitat von Desperado im Beitrag #399
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #394
Macht aber evolutionsbedingt keinen Sinn. "Du sollst nicht töten"..

Das ist richtig.

Hängt mit der Bewusstwerdung des Menschen zusammen, der "zwischen gut und böse unterscheiden" kann und Schuldbewusstsein entwickeln, Gerechtigkeitssinn und Gewissen.

Gut und Böse sind aber nur Kategorien des Empfindens. Und Bewusstsein ist nicht des Menschen Eigentum, sondern ein Phänomen der Wechselwirkung von Informationen und Hierarchien. Demzufolge ist auch Schuldbewusstsein nichts, was der Mensch aus sich selbst heraus zu empfinden vermag.

Tiere kommunizieren miteinander über eine hochentwickelte Grammatik der Körpersprache und selbstverständlich haben auch sie ein Empfinden für Gut und Böse, bzw. andersherum gute und böse Gefühle. Wie bei uns Menschen gibt es auch bei ihnen untereinander ständig Hierarchiekämpfe und wer in Hierarchie und Rangordnung höher steht, zeigt dem anderen wie er sich "wann" ihm gegenüber zu verhalten hat. In Tierherden sozialisieren sich immer die Mitglieder gleicher Ranghöhe und bilden Freundschaftsbeziehungen die sich überhaupt nicht von den "Unseren" Unterscheiden. In Konfliktsituationen oder bei Gefahr stehen sie sich gegenseitig bei. Es gibt Beobachtungen (sogar Videoaufzeichnungen darüber), wie Büffel oder auch Gnus, in kleinen Gruppen Löwen angreifen, um einen Artgenossen aus einer Verzwickten Situation zu befreien. Bison-und Moschusochsen die taktisch kooperieren, um Wolfsrudel auf Abstand zu halten. Andersherum gibt es auch Beobachten, dass in Paniksituationen ranghohe Herdenmitglieder auf der Flucht einem rangniedrigeren selbst das Genick brechen, um so die Verfolger davon abzuhalten, den Kälbern der eigenen "Kaste" zu nahe zu kommen..

Dieser narzisstische Romantizissmus, dass wir Menschen von einer besonderen Menschwerdung befallen worden sind, ist ohnehin absurder wie eingbildeter Schwachsinn, wenn man sich mal auf der Welt genauer umschaut. Der Mensch ist nicht nur das gefährlichste und schlaueste Raubtier für alle anderen Lebensformen auf dem Planeten, sondern auch für sie eigene Art. Und solange wir ein narzisstisches Problem damit haben uns das auch mal mit allem Schuldbewusstsen selbst einzugestehen, sind wir von der eigentlichen Menschwerdung noch soweit entfernt, wie die Milchstraße vom Andromedanebel. Aber dank sei Gott und allen übernatürlichen Wahnvorstellungen, haben wir immer genügend unwiderlegbare Argumente, den anderen die Schuld zu geben. (eine Heuschrecke alleine macht noch keine Plage und selbst unter Milliarden anderen, würde sie niemals selbst ein schlechtes Gewissen haben) https://youtu.be/stsxyS36y4Y?t=54

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