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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 429 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

29.01.2017 20:58
#101 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Rübennase im Beitrag #99

Zitat
Zum anderen ist mir letzthin häufig aufgefallen, dass (christliche) Psychosekten des Weltunterganges und der Vernichtung aller Gottlosen wie falschen Religionsanhänger dem Islam ganz besonders freundlich gesinnt sind.. Wohl in der Hoffnung, dass der Islam und sein problematisches Verständnis von "Frieden" und Weltfrieden, etwas mit Gottes nahen Endzeitplänen zu tun haben könnte..


Diese Tendenz ist komischerweise auch in der Politik feststellbar.


Vor allem in der amerikanischen, die ja auch von rechten Evangelikalen, schießwütigen Paptisten und Kinderreichen Mormonen vollkommen versueucht ist. Außerdem habe ich es von den Flöhen husten gehört, dass auch die schwulenfeindlich-russisch-Orthodoxe Kirche wieder ganz im Dienste des "Zaren Putin" stehen soll, um das Volk bei rechten politischen Glauben zu halten...

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Religion vergiftet die Welt

Rübennase Offline




Beiträge: 185

29.01.2017 21:00
#102 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Vielleicht schaust du mal in der Schweiz oder in den eigenen Reihen, dann dämmerts dir vielleicht

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

29.01.2017 21:08
#103 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Rübennase im Beitrag #102
Vielleicht schaust du mal in der Schweiz oder in den eigenen Reihen, dann dämmerts dir vielleicht


Wir Italiener sind hauptsächlich katholisch und da wir schon im Mittlelalter drauf gekommen sind, dass man unsere Päpste, Kardinäle und Bischöfe nicht immer ganz ernst nehmen kann, bin ich mit der derzeitigen atheistischen Reformation des Katholizismus überaus zufrieden.. Kaum Nachwuchs bei den Pfaffen, leere gähnende Kirchenbänke - außer Ostern und Weihnachten, so dass man auch dann nicht in die Kirche gehen kann, weil auch alle Stehplätze schon besetzt sind...

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Religion vergiftet die Welt

Rübennase Offline




Beiträge: 185

29.01.2017 21:20
#104 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Das war eher eine Anspielung auf ca. 1 Million muslimische Flüchtlinge und über 3 Millionen Türken in Deutschland. Die ohne entsprechende Politik kaum hier wären.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

29.01.2017 21:27
#105 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so.

Man fühlt sich leicht veralbert, wenn auf relativ einfache Fragen immer wieder stereotype "Antworten" gegeben werden, die einer mehr als 2000 Jahre alten "Blindfluganleitung" entstammen. Dies ist offensichtlich als ewiges Bollwerk gegen die Wahrnehmung von unbequemen Realitäten mit potentieller Herrschaftsbedrohung konzipiert.
Wenn dann noch Vokabeln wie Allmacht, König aller Königreiche und ewige Verdammnis inflationär als "Überzeugungsargumente" eingesetzt werden, dann müsste die manipulative Absicht, die hinter dieser ganzen "Methodik" stecken, eigentlich jedem kritischen Beobachter auffallen.

Wahnsinn hat bekanntlich Methode und manche Indianerstämme begegnen Geisteskranken mit Erfurcht. Die Schamanen und Häuptlinge wissen Bescheid, warum dies zweckdienlich für ihr System mit nachgeordneten "Untertanen" ist.

Wenn ein Mensch seinen Mund aufmacht, dann steckt auch immer das individuelle Interesse dahinter. Oft ist dies schwer erkennbar und wird raffiniert getarnt (Z. B. auch vordergründig als uneigennützige "Nächstenliebe"). Die Multiplikatoren sind bei heiligen Sachverhalten mitunter von Angst getrieben und hoffen, dass ihr Wohlverhalten und Nachplappern irgendwann einmal in einem ominösen Jenseits belohnt wird.

Leider fehlt der Beweis für den Erlösungsplan der Menschheit, einfach leugnen kann man ihn andererseits mangels Zugriff auf "seriöse" Informationen (versteckt/vorenthalten?) auch nicht.
Aber dies einfach so für bare Münze nehmen und sich blind vertrauend mit ungewissem Ausgang für den "Glauben" aufopfern (welche Version?) ist ein Unding und pure Unvernunft.

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

30.01.2017 12:00
#106 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Aber dies einfach so für bare Münze nehmen und sich blind vertrauend mit ungewissem Ausgang für den "Glauben" aufopfern (welche Version?) ist ein Unding und pure Unvernunft.

Direktkontakt,

... sicher ist jeder religiöse Fanatismus zu verurteilen! -
Hoffnung, Vertrauen oder ein gesundes Engagemant sind aber grundsätzlich kein "Unding".
Vieles wird ja zudem von der Liebe gesteuert, wie z.B. das selbstlose Handeln vieler Eltern, die für ihre, manchmal hoffnungslosen Kinder eintreten, obwohl Außenstehende dies kopfschüttelnd als "unvernünftig" betrachten.

Zitat
Leider fehlt der Beweis für den Erlösungsplan der Menschheit, einfach leugnen kann man ihn andererseits mangels Zugriff auf "seriöse" Informationen (versteckt/vorenthalten?) auch nicht.

Nun, der Gläubige findet in den Zeilen seines Religionsbuches eine für ihn "seriöse" Information. Die ist zugegeben allerdings von ganz anderer Art, als z.B. die wissenschaftlichen Daten, welche lediglich physikalische und chemische Detail-Infos zu den elektromagnetischen Wechselwirkungen innerhalb materieller Welten anbieten.

Du vergisst bei Deiner Kritik: DER MENSCH LEBT NICHT VOM BROT ALLEIN.

Hineingeworfen in ein gigantisches kosmisches Geschehen, dass wir nicht überblicken können, versucht sich das Seelische im Menschen einen Weg zu bahnen und richtet seine Antennen auf noch andere Ziele aus, als nur auf erforschbare Wissensgebiete. -
Wie lange dieser suchende Prozess des Menschen (vor allem durch die Tatsache des Todes angetrieben!) noch andauern wird, kann niemand voraussagen. Und selbst, wenn die etablierten Religionen verschwänden, würden andere Geistesinhalte auf deren Grundpfeiler aufbauen. Es sei denn, der Mensch wäre eines Tages in der Lage die "ganze kosmische Wahrhreit" nicht nur zu erblicken, sondern auch zu begreifen.

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

30.01.2017 13:43
#107 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Blackysmart
Von Dir sind wir es ja gewohnt, dass Du alles zerredest, verdrehst und Argumente überliest. Daher hatte ich auch keine Antwort auf meine Fragen erwartet. Außer Wischiwaschi kommt von Dir nie etwas konkretes.

Ich habe ebenfalls nicht erwartet, dass du meine Antworten anders bewerten könntest als "Wischiwaschi. Der Gläubige hat deiner Meinung nach - wie wir hier alle wissen - ja einfach keine Argumente für seine Überzeugung und lässt sich auch nicht durch Argumente - die ja nur die Atheisten haben - überzeugen. Das ist dein Dogma, Blackysmart; das ist dein persönlicher Gedankenkäfig, in dem du dich wohlfühlst. Daran erinnere ich mich immer wieder und habe mich sozusagen daran gewöhnt. Wie gesagt, ich bin der Letze, der deine atheistischen Befindlichkeiten stören will.

Zitat von Blackysmart
Glaube weiter daran, dass Dein Gott in Millarden Jahren Erdgeschichte zig Millionen Tierarten erschaffen hat, diese nach einer kurzen Zeit der Microevolution wieder ausgerottet hat, um kurz darauf Nachfolgetierarten mit leicht abgewandelten Merkmalen zu erschaffen.

Danke für den Vorschlag; allerdings würde ich dann ja tatsächlich dem Bild entsprechen, was du von Gläubigen - und möglicherweise insbesondere von mir - hast. Ich verzichte dankend, - aber ich verzichte! Aber: Glaub du ruhig weiter daran, dass es sich so verhält, wie du meinst. Zum einen kannst du damit dein Schema eines einfältigen, wissenschaftsverneinenden, tumben, logikentfernten Gläubigen, der darüberhinaus noch nicht mal über Argumente für seine Sichtweise verfügt, beibehalten und weiter damit rangeln, und ich kann das Entertainment genießen.

Zitat von Blackysmart
Wahrscheinlich sind die ZJ auch die einzigen Menschen ohne Vorfahren wie homo erectus, homo floresis, desinova hominis und Neandertaler. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Die ZJ haben ausschließlich Matschklumpen als Vorfahren, da Gott Adam aus demselben modelliert hat.

Evolutionisten haben dabei lediglich einen Umweg über den gemeinsamen Vorfahren mit den Affen genommen. Die berühmte "Abkürzung" Möglicherweise variieren die Zahlen je nach Untersuchung, aber letztlich besteht der menschliche Körper - wie im übrigen alle irdischen Lebewesen - aus Elementen, die im ganz normalen Erdboden zu finden sind; das ist sogar wissenschaftlich erwiesen: https://www.chemie.fu-berlin.de/medi/suppl/mensch.html


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

30.01.2017 13:51
#108 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Perquestavolta
Irgend wie ist mir das "Lemige" in Snookers Argumetationsrechnungen und das feucht Schmierige in seiner Vernebelungs-Rhetorik auch schon "öfters" [ironie] aufgefallen. Von sterblichen Homo sapiens sapiens, ist man das ansonsten gar nicht so gewohnt. Snooker kann natürlich nichts dafür, auch wenn man sich oft schwer tut, das irgendwie nachvollziehen zu können. Es ist dieses psychopathische und paranoide Wachturm-Virus, dass sein Gehirn zerfressen hat und ich wünsche ihm rein als Mensch, dass es da vielleicht noch Hoffnung für ihn gibt.

Aber aber, dann würde dir doch wieder einer fehlen, über den du dich erheben kannst, nachdem du dich mit deinen Wertungen um deinen eigenen Mehrwert gekümmert hast. Wenn es ums "feucht Schmierige" geht, hast du es ja auch eher mit Fäkalien und Blutorangen. Das wäre doch mal was für deine Beiträge, oder nicht?


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

30.01.2017 13:56
#109 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Perquestavolta
Warum denn Snooker? Weil du es besser weist? Weil du ein verbohrter und arroganter Wachturmzombi bist, der nach seiner auschließlich eigenen Wertung in der einzig möglichen wie absoluten Wahrheit lebt, nach der es keine Evolution der Arten geben darf?

Na na, ich weiß, was du so alles über Wertungen und Idealisierungen gesagt hast. Damit fällst du immer wieder auf die Nase, und schimpfst dann wieder auf die pöhsen, pöhsen "verbohrten und arroganten Wachturmzombis"

Zitat von Perquestavolta
Die Evolutionstheorie ist die von allem erkenntnistheoretischen Modellbeschreibungen durch die Naturwissenschaften, die am besten belegte und widerspruchfreieste überhaupt, Snooker.
Das behaupte nicht nur ich, Snooker. Und von daher sehe ich keinen auch nur ansatzweise gültigen Grund die "Dinge" anders zu werten..

Wundert mich nicht, dass du das nicht siehst. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn du dich nicht mehr über andersdenkende Menschen erheben könntest.. Ne ne .. lass mal du brauchst das!

Zitat von Perquestavolta
Ganz unabhängig davon, ob ich mir damit auch noch selbst "eine Freude" mache.. um dir damit stellvertretend meine SympathieWERTUNG für die Wachturm und Traktatgesellschft mit ihrem psychopathischen und paranoiden Anhang kund zu tun...

Na siehst du. So tust du dabei auch noch was Gutes und sorgst für bestes Entertainment


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

30.01.2017 15:34
#110 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Rübennase im Beitrag #104
Das war eher eine Anspielung auf ca. 1 Million muslimische Flüchtlinge und über 3 Millionen Türken in Deutschland. Die ohne entsprechende Politik kaum hier wären.


Ach so...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

30.01.2017 15:35
#111 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #109

Zitat von Perquestavolta
Warum denn Snooker? Weil du es besser weist? Weil du ein verbohrter und arroganter Wachturmzombi bist, der nach seiner auschließlich eigenen Wertung in der einzig möglichen wie absoluten Wahrheit lebt, nach der es keine Evolution der Arten geben darf?
Na na, ich weiß, was du so alles über Wertungen und Idealisierungen gesagt hast. Damit fällst du immer wieder auf die Nase, und schimpfst dann wieder auf die pöhsen, pöhsen "verbohrten und arroganten Wachturmzombis"

Zitat von Perquestavolta
Die Evolutionstheorie ist die von allem erkenntnistheoretischen Modellbeschreibungen durch die Naturwissenschaften, die am besten belegte und widerspruchfreieste überhaupt, Snooker.
Das behaupte nicht nur ich, Snooker. Und von daher sehe ich keinen auch nur ansatzweise gültigen Grund die "Dinge" anders zu werten..

Wundert mich nicht, dass du das nicht siehst. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn du dich nicht mehr über andersdenkende Menschen erheben könntest.. Ne ne .. lass mal du brauchst das!

Zitat von Perquestavolta
Ganz unabhängig davon, ob ich mir damit auch noch selbst "eine Freude" mache.. um dir damit stellvertretend meine SympathieWERTUNG für die Wachturm und Traktatgesellschft mit ihrem psychopathischen und paranoiden Anhang kund zu tun...

Na siehst du. So tust du dabei auch noch was Gutes und sorgst für bestes Entertainment




Wenn es dir nichts ausmacht, um so besser, Snooker.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

30.01.2017 15:51
#112 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Direktkontakt im Beitrag #105
Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so.

Man fühlt sich leicht veralbert, wenn auf relativ einfache Fragen immer wieder stereotype "Antworten" gegeben werden, die einer mehr als 2000 Jahre alten "Blindfluganleitung" entstammen. Dies ist offensichtlich als ewiges Bollwerk gegen die Wahrnehmung von unbequemen Realitäten mit potentieller Herrschaftsbedrohung konzipiert...



Es ist das Auserwähltensyndrom http://www.sgipt.org/medppp/auserw/ASUF/ASuF.htm um das es heutzutage da immer geht... und natürlich um narzisstische Kränkungen. Dass die Menschen vor tausenden Jahren in all ihren Existensängsten überall und in allem einen Gott sahen und in jedem Epileptiker einen Propheten zu erkennen meinten, liegt daran, dass es auch damals schon Bazillen.. Viren und schmerzhafte Schmarozzer gab.. kann man ihnen nachsehen. Und dass die existenziellen Ängste einfacher und leichtgläubiger Artgenossen immer schon eines der beliebtesten Spielfelder für Psychopathen und wichtigen WICHTEN gewesen sind, sieht man ja heute noch bei den Zeugen Jehovas, von denen sich die meisten allein im Dunkeln, auch kaum zu atmen trauen..

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Religion vergiftet die Welt

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

31.01.2017 12:43
#113 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Ich habe ebenfalls nicht erwartet, dass du meine Antworten anders bewerten könntest als "Wischiwaschi.


Wie würdest Du es sonst bezeichnen, wenn jemand in seinen Antworten nie konkret auf Fakten eingeht, keine nachvollziehbaren Argumente bringt und sich um eindeutige Antworten drückt?
Wenn Du Argumente und Antworten hättest, wärst Du sicherlich auf die Frage mit den Tierarten eingegangen.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Der Gläubige hat deiner Meinung nach ja einfach keine Argumente für seine Überzeugung


Was hast Du denn für Argumente? Weil du glaubst, dass jemand alles geschaffen haben muss, hältst Du Deinen Gott für Realität. Das ist aber kein nachprüfbares oder bestechendes Argument, das ist pure Spekulation. Etwas, was Du in Deinem normalen Alltag nie als Begründung für Dinge akzeptieren würdest.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
und lässt sich auch nicht durch Argumente - die ja nur die Atheisten haben - überzeugen.


Du akzeptierst pauschal keine Argumente, die Deinen Glaubensdogmen widersprechen. Egal ob sie nachprüfbar oder messbar sind, Du bezeichnest sie alle ungeprüft als falsch.

Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Das ist dein Dogma, Blackysmart; das ist dein persönlicher Gedankenkäfig, in dem du dich wohlfühlst.


Das ist kein Dogma, das ist langjährige Erfahrung. Habe ich dir übrigens schon einmal geschrieben.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Evolutionisten haben dabei lediglich einen Umweg über den gemeinsamen Vorfahren mit den Affen genommen. Die berühmte "Abkürzung"


Bist Du sicher, dass Du die Theorie der Evolution auch wirklich verstanden hast? Nach Deinem Satz bin ich mir nicht mehr so sicher.


Zitat von SnookerRI im Beitrag #107
Möglicherweise variieren die Zahlen je nach Untersuchung, aber letztlich besteht der menschliche Körper - wie im übrigen alle irdischen Lebewesen - aus Elementen, die im ganz normalen Erdboden zu finden sind; das ist sogar wissenschaftlich erwiesen: https://www.chemie.fu-berlin.de/medi/suppl/mensch.html


Auch hier wieder keinerlei Hinweise auf eine außergewöhnliche Schöpfungstat. Der abrahamistische Gott hat sich erhebliche Mühe gegeben, dass alles widerspruchsfrei mit der Evolutionstheorie erklärbar wird. Seit er Adam und Eva aus dem Paradies geworfen hat, hat er sich zudem sehr rar gemacht. Jahrtausende lang war er total vergessen und alle Menschen verehrten Tiere und Göttersippen. Nur durch Zufall und Krieg setzte sich der Eingötterglaube langsam durch und die Schriften, in denen die früheren Menschen ihre Göttervorstellung schilderten, werden heute von Fanatikern als die absolute Wahrheit angesehen.

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

31.01.2017 14:59
#114 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Auch hier wieder keinerlei Hinweise auf eine außergewöhnliche Schöpfungstat. Der abrahamistische Gott hat sich erhebliche Mühe gegeben, dass alles widerspruchsfrei mit der Evolutionstheorie erklärbar wird. Seit er Adam und Eva aus dem Paradies geworfen hat, hat er sich zudem sehr rar gemacht. Jahrtausende lang war er total vergessen und alle Menschen verehrten Tiere und Göttersippen. Nur durch Zufall und Krieg setzte sich der Eingötterglaube langsam durch und die Schriften, in denen die früheren Menschen ihre Göttervorstellung schilderten, werden heute von Fanatikern als die absolute Wahrheit angesehen.

Blackysmart,

... Hinweise auf eine Schöpfung gibt es genug! - Es mag sich nun einer unschuldig einen "Schöpfer" vorstellen, der nach antiker Denkweise seine "Modelle" knetet und sie auf die Wiese stellt, ins Meer taucht oder sie in der Luft fliegen lässt. - Es kann sich einer aber auch vorstellen, er sei lediglich ein "Produkt" der Atome. Nur - auch diese unterliegen ja bestimmten physikal. und chem. Gesetzen, nach denen sie sich innerhalb der "Schöpfung" ausrichten müssen. Ob sie sich aber diese Gesetze selber verordnet haben - ist schon mal eine der ungelösten Fragen!

Der "Sinn" des Allesumgreifenden der Welt ist nicht Gegenstand der Erkenntnis! Was Gegenstand der Erkenntnis wird, das sind Erscheinungen, die von dem Weltsein umgriffen werden, aus dem sie hervorgehen.
Durch das Erkennen fällt die Welt gleichsam zusammen zu bestimmten Weltbildern. Zumal die modernen Weltbilder der exakten Naturwissenschaften brachten jedesmal die Suggestion, in dem so Erkannten die Welt im Ganzen und in ihrer eigentlichen Wirklichkeit zu sehen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

31.01.2017 17:19
#115 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #114

Zitat
Auch hier wieder keinerlei Hinweise auf eine außergewöhnliche Schöpfungstat. Der abrahamistische Gott hat sich erhebliche Mühe gegeben, dass alles widerspruchsfrei mit der Evolutionstheorie erklärbar wird. Seit er Adam und Eva aus dem Paradies geworfen hat, hat er sich zudem sehr rar gemacht. Jahrtausende lang war er total vergessen und alle Menschen verehrten Tiere und Göttersippen. Nur durch Zufall und Krieg setzte sich der Eingötterglaube langsam durch und die Schriften, in denen die früheren Menschen ihre Göttervorstellung schilderten, werden heute von Fanatikern als die absolute Wahrheit angesehen.
Blackysmart,

... Hinweise auf eine Schöpfung gibt es genug!

Die Evolution ist ja auch ein Schöpfer, oder etwa nicht? Was liegt der Evolution anderes zugrunde als ein biochmischer Prozess, den wir Leben nennen und dem ständig Energie zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt?

Zitat von Reklov im Beitrag #114

Es mag sich nun einer unschuldig einen "Schöpfer" vorstellen, der nach antiker Denkweise seine "Modelle" knetet und sie auf die Wiese stellt, ins Meer taucht oder sie in der Luft fliegen lässt.
Wenn einer sich in seinen eigenen intellektuellen Voraussetzungen keinen anderen Vorstellungen im Stande sieht.. soll er sich doch vorstellen was er kann. Kleine Kinder stellen sich ja auch Kleine Männchen im Radio vor..


Zitat von Reklov im Beitrag #114

Es kann sich einer aber auch vorstellen, er sei lediglich ein "Produkt" der Atome.
Wie du dir das mit den Atomen aus Mangel an intellektueller Reife auch nur "schwarz oder weiß" und immer möglichst auf das dümmlichst einfachsten Modellkonzepten vorstellen kannst.

Wir sind das Produkt eines bioenergetischen Prozesse, dem ständig direkt oder indirekt Energie/Nahrung (von der Sonne) zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt. Der ständig feucht gehalten werden muss (Wasser), damit er nicht vertrocknet..


Zitat von Reklov im Beitrag #114

Nur - auch diese unterliegen ja bestimmten physikal. und chem. Gesetzen, nach denen sie sich innerhalb der "Schöpfung" ausrichten müssen.
An Hand von Reizen und Reaktionen. "Einbrennung" werden selbstorganisierend repariert. Die dabei entstehende narbige Gewebestruktur aus Bausteinen des Lebens und welche ja nicht nur aus Atomen bestehen, sondern aus Molekülen und organischen Verbindungen speichern sich auch als vom Reiz codierte Erinnerung..


Zitat von Reklov im Beitrag #114

Der "Sinn" des Allesumgreifenden der Welt ist nicht Gegenstand der Erkenntnis! Was Gegenstand der Erkenntnis wird, das sind Erscheinungen, die von dem Weltsein umgriffen werden, aus dem sie hervorgehen.
Welche Informationen gibt es denn über etwas Alumgreifendes, welches sich bei näherem Hinsehen immer nur als naives Erklärungngmodell dessen entpuppt, was man sich über die eigene Sinneswahrnehmung nicht erklären kann? Wenn du einen schlimmen Unfall überlebt hast, welcher auch ganz anderes ausgehen hätte können, dann das war das nichts anderes als ein glücklicher Zufall und kein Wunder. Weil täglich auch tausende schlimme Unfälle geschehen, bei denen die Beteiligten viel öfter nicht so viel Glück hatten wie du. Allumfassenderes als die menschliche Dummheit, die für alles eine möglichst einfache naive Antwort braucht und die möglichst so schön sein muss, dass sie einem auch (auserwähltenhaft) schmeichelt, gibt es nicht Reklov.


Zitat von Reklov im Beitrag #114

Durch das Erkennen fällt die Welt gleichsam zusammen zu bestimmten Weltbildern.
Welch "einfäl(t)ige Vorstellung von der Welt dabei auch immer herauskommen. Unsere Sinne sind nicht dafür ausgelegt zu erkennen, was sich auf Atom- und Molekularebene sowie in größerer Entfernung von uns alles in komplizierten Zusammenhängen sonst noch so abspielt. Auch die Philosophie oder irgendwelche transzendenten Rauschzustände, könnten darüber irgend etwas genaueres herausfinden.. Nur über die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch mit anderen Artgenossen, gemeinsamen Strategien und koopertativer Bündelung der menschlichen Intelligenz Vieler, können wir Methoden und Technologien entwickeln, um auf immer kleineren Ebenen und in größeren Entfernungen die Zusammenhänge richtig einzuschätzen und auch richtig zu verstehen..

Zitat von Reklov im Beitrag #114

Zumal die modernen Weltbilder der exakten Naturwissenschaften brachten jedesmal die Suggestion, in dem so Erkannten die Welt im Ganzen und in ihrer eigentlichen Wirklichkeit zu sehen.

Dies falsche Vorstellung hatten schon unser Vorfahren in der Steinzeit und sie wurden über nichts mehr wütender, als über all diejenigen, die ihnen diesbezüglich widersprachen.

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Religion vergiftet die Welt

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

31.01.2017 20:14
#116 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Wir sind das Produkt eines bioenergetischen Prozesse, dem ständig direkt oder indirekt Energie/Nahrung (von der Sonne) zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt. Der ständig feucht gehalten werden muss (Wasser), damit er nicht vertrocknet..

Perquestavolta,

... also das, was Du uns hier mal wieder als zur Genüge bekannte Tatsache sprachlich neu auftischst, will ich zwar nicht als "unreif" oder "dümmlich" bezeichnen, aber dennoch als vollkommen überflüssig!

Die beherrschenden Fragen, um die es in einem Religionsforum doch wirklich geht und welche alle Suchenden weit mehr interessieren, sind doch z.B.: Warum gibt es überhaupt eine Sonne? Warum gibt es Wasser?
Auch die chem. Beschaffenheit des Wassers regt zu Deutungen oder Fragen an: Warum sind im Wasser 2 Teile Wasserstoff und 1 Teil Sauerstoff enthalten?
Sind diese Ordnungen "programmiert" oder unterliegen sie einem von Dir vermuteten Zufall!?

Hier bist (nicht nur!) Du mit dem "Schulwissen" schnell am Ende, denn die Naturwissenschaften geben je eine methodisch bestimmte Perspektive, geben nicht das Sein der Welt! - Die Welt, die Viele naturwissenschaftlich als ein bewusstloses und geistesfremdes Geschehen nach Gesetzen zu begreifen suchen und - und innerhalb der Grenzen ihres Sinnes - zwingend und folgenreich begreifen, birgt darüber hinaus UNABSEHBARES, UNAUSDENKBARES in sich!
Verschone uns also mit Deinen allseits bekannten Buchstaben- und Zahlen-Wahrheiten, denn die kann sich (nicht nur in Italien!) ja jeder selber zusammenlesen.

Für Dich wäre wichtiger, einzusehen: Das UMGREIFENDE DER WELT ist nicht im WISSEN zu fassen!!! -

Es ist daher unmöglich, die positiven Gedanken vom Umgreifenden der Welt (welche Gleichnisse und Erhellungswege sein können) zu verwandeln in Objekte zur Hypothesenbildung für Welterkenntnis. Die kosmische Anschauung der Allbeseelung der Welt in Symphatien der Dinge, in unendlichen Bezügen durch Analogien, Beeinflussungen, Führungen, kann nicht fixiertes Wissen und nicht Forschungsinhalt werden!

Angelerntes Fachwissen mag ja einen wie Dich (der stets dort putzen will, wo es besonders "dreckig" ist ) zufriedenstellen, Dir möglicherweise sogar das Gefühl von "intellektueller Reife" vermitteln!? -
Im Grunde bist Du aber, wenn es zu den Fragen kommt, die kein Buch beantworten kann, recht lahm und hilflos. - Deswegen bist Du auch ständig darauf angewiesen, anderen usern mangelndes oder nur grobes Fachwissen zu bestätigen.
Was für ein lächerliches Armutszeugnis Du Dir dabei ausstelltst, merkst Du nicht einmal!

Zitat
Wenn einer sich in seinen eigenen intellektuellen Voraussetzungen keinen anderen Vorstellungen im Stande sieht.. soll er sich doch vorstellen was er kann. Kleine Kinder stellen sich ja auch Kleine Männchen im Radio vor.

Abgesehen davon, dass Dein Satz einige user als Kinder hinzustellen versucht, ist Dein Problem, dass Deine persönlichen Vorstellungen über die Welt nicht über Dein angelesenes Buchwissen hinaus gehen können! - oder wollen?

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

31.01.2017 21:27
#117 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #116

Zitat
Wir sind das Produkt eines bioenergetischen Prozesse, dem ständig direkt oder indirekt Energie/Nahrung (von der Sonne) zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt. Der ständig feucht gehalten werden muss (Wasser), damit er nicht vertrocknet..
Perquestavolta,

... also das, was Du uns hier mal wieder als zur Genüge bekannte Tatsache sprachlich neu auftischst, will ich zwar nicht als "unreif" oder "dümmlich" bezeichnen, aber dennoch als vollkommen überflüssig!




Könnte das nicht einfach nur an der narzisstischen Kränkung ...https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Kr%C3%A4nkung .... und am Desinteresse oder gar am unterentwickelten Intellekt der Suchenden liegen, naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle nicht an zu erkennen und sehr wahrscheinlich auch gar nicht zu verstehen?

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Religion vergiftet die Welt

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

31.01.2017 21:37
#118 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Die Narzisstische Kränkung ist der Hauptgrund für Wissenschaftsfeindlichkeit: http://klartext.weebly.com/die-narzissti...raumlnkung.html

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

31.01.2017 21:48
#119 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Auch diesen Artikel solltest du dir mal zu Herzen nehmen @Reklov

http://klartext.weebly.com/evolutionsthe...ahrhundert.html

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Religion vergiftet die Welt

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

01.02.2017 11:50
#120 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Könnte das nicht einfach nur an der narzisstischen Kränkung ...https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Kr%C3%A4nkung .... und am Desinteresse oder gar am unterentwickelten Intellekt der Suchenden liegen, naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle nicht an zu erkennen und sehr wahrscheinlich auch gar nicht zu verstehen?

Perquestavolta,

... der Begriff "narszisstische Kränkung" (S. Freud) überall anwenden zu wollen, erweist sich als untauglich! -

Denn - selbst, wenn sich einer z.B. für den Aufbau eines Atoms interessiert, bringt ihn dies keinesfalls zu einem Beweis für oder gegen den Gedanken einer schaffenden Allmacht. Er kann sich hinsichtlich des Atoms zwar gut informieren und die Infos auch so verarbeiten, dass er nicht vollkommen unbedarft dasteht.
Der Interessierte kann sich also vom KUGELMODELL (Dalton 1700) bis hin zum Bohrschen Atommodell (SCHALENMODELL) genügend informieren - und auch verstehen.
Er begreift auch, dass wenn man elektrische Leitungsvorgänge erklären will, dieses einfache Kugelmodell nicht mehr ausreicht. Es fehlt die elektrische Ladung. Dazu musste die Daltonsche Kugelvorstellung verfeinert werden.

Dieses Atom-Modell wurde deswegen von Thomson modifiziert (1900):
Die Atome sind kleine Kugeln aus positiv geladenem Stoff, in den so viel negativ geladene Elektronen eingebettet sind, dass die positive Ladung gerade neutralisiert wird. Die Atome können zusätzlich Elektronen aufnehmen oder Elektronen abgeben. Es entstehen negative und positive Ionen. In Metallen sind nach dieser Auffassung nicht alle Elektronen an die Atome gebunden, sondern zum Teil beweglich.

Versuch von Rutherford:

Ernest Rutherford wollte das Thomsonsche Atommodell überprüfen (1911). Er beschoss dazu eine sehr dünne Goldfolie mit einem Strahl positiver Teilchen. Er untersuchte, unter welchem Winkel diese Teilchen gegen die Einfallsrichtung gestreut werden. Hierzu tastete er den Raum um die Goldfolie mit einem Leuchtschirm ab und zählte die Lichtblitze, die durch den Einschlag der gestreuten Teilchen entstanden.
Er erwartete, dass die Teilchen durch die Atome hindurchfliegen und kaum aus ihrer Richtung abgelenkt würden (wie durch einen Pudding). Die gleichmäßig über die Kugel verteilte positive Ladung würde die positiven Geschosse nur geringfügig ablenken. Doch das Resultat war gänzlich anders. Viele Teilchen gingen geradlinig hindurch, doch wurden bei allen Winkeln auch gestreute Teilchen beobachtet.

Der Interessierte kann sich auch über das Kern-Hülle-Modell "ein Bild machen", obwohl der nie "praktisch" mit dem Thema konfrontiert war!

Jedes Atom besteht aus dem Atomkern und der Atomhülle. Der Atomkern ist positiv geladen und enthält fast die gesamte Masse des Atoms. In der Atomhülle bewegen sich die negativ geladenen Elektronen. Ihre Masse ist etwa 2000 mal so klein wie die eines Wasserstoffatoms. Der Atomkern hat einen Durchmesser von weniger als 3 mal 10-14 m, das ganze Atom aber etwa 10-9 m. Das bedeutet dass das Innere eines Atoms praktisch leer ist.
Größenverhältnis: Erbse als Kern in 400 m Abstand (4 Fußballfelder) die Hülle.
Größenvorstellung:
Atomkern hat die Größe einer Erbse, das ganze Atom die Größe eines Supertankers.

Der Atomkern hat die Größe einer Kugel von 1 m Durchmesser. Das ganze Atom hätte einen Durchmesser von 100 km.

Könnte man die Materie eines Supertankers (400.000 t) so zusammenpressen, dass kein Zwischenraum mehr vorhanden ist, so hätte der Tanker die Größe einer Streichholzschachtel.

Niels Bohr ergänzte das Rutherfordsche Atommodell, indem er genaue Aussagen über die Atomhülle machte:

Die maximale Anzahl der Elektronen einer Schale beträgt z = 2 mal n2 (n = 1,2,.. 7) (maximale Besetzung erfolgt nur bis Schale 4 ( N-Schale).

Mit dem Schalenmodell lässt sich auch die Lichtstrahlung erklären.

Thermische Anregung:
Durch Erwärmen wird die Molekularbewegung vergrößert. Stöße zwischen den Atomen heben die Elektronen auf höhere Bahnen.

Fotoanregung:
Die Energie auffallender Photonen hebt die Elektronen auf das höhere Niveau (Fluoreszenz, Phosphoreszenz).

Elektrische Anregung:
In Gasentladungslampen treffen Ionen und Elektronen mit hoher Geschwindigkeit auf die Atome und werden dadurch angeregt. An der Erzeugung sichtbaren Lichtes sind nur die äußeren Elektronen thermisch optisch oder elektrisch angeregter Atome beteiligt.

1. Ein Elektron kann den Kern nur auf bestimmten Bahnen strahlungslos umlaufen. Dabei besitzt es eine bestimmte Energie Wn.

2. Der Übergang von einer kernferneren stationären Bahn zu einer kernnäheren erfolgt sprunghaft und unter Abgabe eines Energiequants.

Solchen erklärenden Texten über die versch. Atom-Modelle sind auch in der Regel anschauliche Grafiken beigefügt, so dass wohl kaum einer mit dem Thema vor nicht zu bewältigenden Schwierigkeiten steht.

Das Aufnehmen und Durchdenken solcher Fach-Infos geschieht jedoch auf einer sprachlichen Ebene, die sich auf das menschliche Erkennungsvermögen beschränkt. Das Erkennen unseres Verstandes ist stets ein Bestimmen des Gegebenen, ein Berechnen und ein mechanisches Machen. Der Verstand ist Techniker, im größten Stil ein Demiurg!
Ein Erkennen, wie man es dagegen einem GOTT zugestehen könnte, ist intuitives Denken: Im Erkennen schafft ER sich seinen Gegenstand selbst.

Das Erkennen des Menschen ist aber mehr als nur Verstand. Es ist ein Teilhaben am Sein, ist Ähnlichwerden am Seienden, ist auch ein Wiederholen dessen, was schon ewig ist.
Die philosophischen Denker haben sich selber übermütig den intuitiven Verstand vindiziert (als Eigentümer einer Sache ihre Herausgabe vom Besitzer verlangt), welchen E. Kant mit Recht dem Menschen radikal abgesprochen hat. Im Rausch des Idealismus wollte die Schnelligkeit im spekulativen Denken das göttliche Denken nachvollziehen.

Die Mystiker in aller Welt haben die wunderliche Verkehrung vollzogen, vermöge ihres zum Letzten getriebenen intuitiven Erkennens gar Herr der äußeren Dinge zu werden, vermeintlich den Kosmos zu lenken, Wetter und Naturerscheinungen in der Hand zu haben, auf Wolkern zu reiten, im Sturm zu fahren (Taoisten).

Plotin meint, der Mensch "ist heute, indem er Mensch wurde, herausgetreten aus dem Gesamtsein; hört er aber auf Mensch zu sein, dann wandelt er in der Höhe, wie es heißt, und durchwaltet den ganzen Kosmos; denn wenn er dem Ganzen zugehörig ist, so schafft er das Ganze." - Den Startschuss zur Raumfahrt, welchen wir ja als Zeugen erleben dürfen, könnte die Annahme Plotins unterstreichen!?

(Das Thema ist zwar noch lange nicht ausgeschöpft, muss aber aus Zeitgründen hier unterbrochen werden.)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.459

01.02.2017 12:02
#121 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Was liegt der Evolution anderes zugrunde als ein biochmischer Prozess, den wir Leben nennen und dem ständig Energie zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt?

Perquestavolta,

... klar, man könnte auch z.B. auch die Liebe als einen rein biochemischen Prozess betrachten/erklären wollen.

>> Der wissenschaftliche Blick auf die romantische Liebe ist ein nüchterner und nicht selten auch ernüchternd: Das Gefühl, das bei frisch Verliebten Schmetterlinge im Bauch flattern lässt, ist in seinen Augen lediglich das Ergebnis eines geschickt gemixten Hormoncocktails. Die intime Liebe zwischen zwei Menschen – bloß eine evolutionär nützliche Illusion, um die Fortpflanzung zu sichern. Doch wie viel weiß die Wissenschaft tatsächlich von der mächtigsten Kraft in unserem Leben?

Glaubt man der evolutionären Psychologie, hat die Natur mit der Erfindung der romantischen Liebe tief in die Trickkiste gegriffen, um das Überleben der Spezies Mensch zu sichern. Als deren Gehirn im Laufe der Entwicklungsgeschichte immer größer wurde, war der Nachwuchs immer länger auf die Pflege seiner Eltern angewiesen. Daher seien Liebe und die Paarbeziehung praktische Einrichtungen der Evolution, damit beide Eltern die Sprösslinge für eine lange Zeit unter ihre Fittiche nehmen. So argumentieren etwa die Psychologen Lorne Campbell von der University of Western Ontario und Bruce Ellis von der University of Canterbury im „Handbook of Evolutionary Psychology“.
Allerdings finden solche Erklärungsmuster immer wieder Kritiker. „Ich bin ein wenig skeptisch gegenüber evolutionspsychologischen Ansätzen“, sagt etwa die Biopsychologin Beate Ditzen von der Universität Zürich. Denn man könne nur die biologische und psychologische Situation untersuchen, wie sie heute ist. „Wir sehen also nur das Endprodukt. Dann aber herzuleiten, wie es zu diesen biologischen und psychologischen Mechanismen gekommen ist, halte ich für wissenschaftstheoretisch heikel, weil wir keine Alternativhypothese prüfen können.“

Das wissenschaftliche Sezieren der Liebe steht in vielem noch am Anfang. Doch eine Sichtweise hat sich schon jetzt radikal geändert: Liebe ist nur noch in der Kunst und in unserem subjektivem Erleben eine Angelegenheit des Herzens. Denn mittlerweile haben Forscher das Gehirn als eigentlichen Ort des romantischen Geschehens ausgemacht.
Pionierarbeit auf diesem Gebiet leisteten 2000 die Neurowissenschaftler Semir Zeki vom University College London und Andreas Bartels, heute am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen. Sie nahmen per funktioneller Magnetresonanztomografie das Gehirn von 17 Probanden unter die Lupe. Einmal zeigten sie den schwer Verliebten Bilder ihrer Partner und ein andermal Fotos von Freunden. Wie sich zeigte, sprang beim Anblick des innig geliebten Menschen vor allem das limbische Belohnungssystem an. (Triebfedern des Tuns)
Gleichzeitig fuhren aber auch manche Areale ihre Tätigkeit nach unten, etwa der präfrontale Cortex. Er ist für rationale Entscheidungen wichtig. Außerdem drosselte ein Netzwerk um die temporo-parietale Kreuzung seine Aktivität. Es ist normalerweise dafür zuständig, andere Menschen sozial einzuschätzen. Einige Hirnforscher sehen darin eine Bestätigung für die alltägliche Erfahrung, dass Liebende oft kopflos handeln. Und auch Bartels und Zeki vermuteten in ihren Ergebnissen eine mögliche neurobiologische Erklärung, warum Liebe blind macht.
Das klingt zunächst einmal einleuchtend. Das Problem dabei ist nur: Von den Aktivierungsmustern im Gehirn darauf zu schließen, was psychologisch im Kopf eines Menschen abläuft, ist wissenschaftlich heikel. Das betonte 2003 ein Team um den Psychologen John Cacioppo von der University of Chicago in einer Übersichtsarbeit zum Vorgehen in den sozialen Neurowissenschaften. Trotz solcher Bedenken geht die Deutung von Hirnaktivitäten bis heute munter weiter. <<
(Quelle: Internet)

Gruß von Reklov

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

01.02.2017 14:52
#122 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #114
... Hinweise auf eine Schöpfung gibt es genug! -


Du formulierst es so, dass natürlich zwangsläufig eine Schöpfer vorhanden sein muss. Das ist jedoch keine redliche Argumentation.

Fakten:
- das Universum existiert
- wir wissen absolut nichts über den Grund der Existenz des Universums

Das Du als Grund für die Existenz unbedingt einen willentlichen, intelligenten Schöpfer annehmen willst, ist Deine Sache. Auch die Schlüssigkeit Deiner Argumente für eine "Schöpfung" bleibt uns Nichtgläubigen ein Geheimnis, denn es ist und bleibt pure Spekulation. Die Hinweise, die Du zu erkennen glaubst, sind die niedergeschriebenen Fantasien früherer Generationen.

Zitat von Reklov im Beitrag #114
Der "Sinn" des Allesumgreifenden der Welt ist nicht Gegenstand der Erkenntnis! Was Gegenstand der Erkenntnis wird, das sind Erscheinungen, die von dem Weltsein umgriffen werden, aus dem sie hervorgehen.


Das Weltsein macht Deiner Meinung nach nur mit etwas Allumgreifenden Sinn. Der Sinn des Allesumgreifenden ist aber nicht zu erkennen.

Damit versuchst Du, dem Universum mit etwas Sinnlosem einen Sinn zu geben. Das willst Du aber hartnäckig nicht verstehen.


Zitat von Reklov im Beitrag #114
Durch das Erkennen fällt die Welt gleichsam zusammen zu bestimmten Weltbildern. Zumal die modernen Weltbilder der exakten Naturwissenschaften brachten jedesmal die Suggestion, in dem so Erkannten die Welt im Ganzen und in ihrer eigentlichen Wirklichkeit zu sehen.


Das werfen Theisten den Wissenschaftlern regelmäßig vor. Kein Wissenschaftler hat aber jemals behauptet, seine Erkenntnis könne die Welt im Ganzen erklären. Hier wird also mit einer Lüge versucht, von der Schwachsinnigkeit der eigenen Weltanschauung abzulenken.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Die beherrschenden Fragen, um die es in einem Religionsforum doch wirklich geht und welche alle Suchenden weit mehr interessieren, sind doch z.B.: Warum gibt es überhaupt eine Sonne? Warum gibt es Wasser?


Die Ehrlichen erwidern dann, dass wir darüber noch nichts wissen. Die Theisten erwidern dann, dass sie ganz genau wüssten, dass ein intelligenter Schöpfer die Ursache sei.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Auch die chem. Beschaffenheit des Wassers regt zu Deutungen oder Fragen an: Warum sind im Wasser 2 Teile Wasserstoff und 1 Teil Sauerstoff enthalten?
Sind diese Ordnungen "programmiert" oder unterliegen sie einem von Dir vermuteten Zufall!?


Wir vermuten, dass die Gesetze des Universums mit seiner Entstehung entstanden sind. Aber selbst das wissen wir nicht mit Sicherheit. Die Gesetze könnten sich jederzeit ändern und alle uns bekannte Materie würde aufhören, zu existieren.

Deine Einschränkung "Schöpfung" oder "Zufall" ist übrigens wieder unredlich. Kannst Du ausschließen, dass die Voraussetzungen und Gesetze für unser heutiges Universum nicht schon immer existiert haben? Vielleicht sind ja gerade diese schon ewig bestehenden Gesetzmäßigkeiten der Gott, nach dem Du suchst. Eine Schöpfungsabsicht wirst Du bei reinen Gesetzmäßigkeiten aber nicht finden.

Ein Weltbild ohne intelligenten Schöpfer passt aber nicht in Deine Vorstellung und wird kategorisch abgelehnt. So wirst Du auch hier wieder Deine Frage stellen, "wer hat diese Gesetze gemacht?". Wenn man Dich dagegen fragt, wer denn Deinen Schöpfer gemacht hat, ist diese Frage nicht zulässig.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Hier bist (nicht nur!) Du mit dem "Schulwissen" schnell am Ende, denn die Naturwissenschaften geben je eine methodisch bestimmte Perspektive, geben nicht das Sein der Welt! - Die Welt, die Viele naturwissenschaftlich als ein bewusstloses und geistesfremdes Geschehen nach Gesetzen zu begreifen suchen und - und innerhalb der Grenzen ihres Sinnes - zwingend und folgenreich begreifen, birgt darüber hinaus UNABSEHBARES, UNAUSDENKBARES in sich!


Kannst Du uns näher beschreiben, was genau das Unausdenkbare sein soll? Du musst ja schon eine Vorstellung des Unausdenkbaren haben, wenn Du weißt, dass diese Welt Unausdenkbares in sich birgt.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Für Dich wäre wichtiger, einzusehen: Das UMGREIFENDE DER WELT ist nicht im WISSEN zu fassen!!! -


Jaja, Reklov. Du hast uns schon öfter weismachen wollen, dass Du exakt über das Weltumgreifende zu wissen glaubst, dass niemand irgendetwas über das Weltumgreifende wissen kann. Diese Logik erschließt sich nur Deinem theistischen Geist.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Es ist daher unmöglich, die positiven Gedanken vom Umgreifenden der Welt (welche Gleichnisse und Erhellungswege sein können) zu verwandeln in Objekte zur Hypothesenbildung für Welterkenntnis. Die kosmische Anschauung der Allbeseelung der Welt in Symphatien der Dinge, in unendlichen Bezügen durch Analogien, Beeinflussungen, Führungen, kann nicht fixiertes Wissen und nicht Forschungsinhalt werden!


Das ist wieder größtmöglicher Unfug. Teologisches Geschwafel ohne Sinn und Verstand.


Zitat von Reklov im Beitrag #116
Abgesehen davon, dass Dein Satz einige user als Kinder hinzustellen versucht, ist Dein Problem, dass Deine persönlichen Vorstellungen über die Welt nicht über Dein angelesenes Buchwissen hinaus gehen können! - oder wollen?


Das sagt einer, dessen Geist nicht über die dogmatische Vorstellung eines intelligenten Schöpfergottes hinweg kommt. Und der daran noch eine intellektuelle Überlegenheit knüpft.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.820

01.02.2017 16:51
#123 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #121

Zitat
Was liegt der Evolution anderes zugrunde als ein biochemischer Prozess, den wir Leben nennen und dem ständig Energie zugeführt werden muss, damit er nicht erlischt?
Perquestavolta,

... klar, man könnte auch z.B. auch die Liebe als einen rein biochemischen Prozess betrachten/erklären wollen.

Und trotzdem verleiben sich naturwissenschaftler genau gleich, wie jeder andere Mensch auch... [/quote]

Die Liebe ist ein biochemischer Prozess, aber auch ein psychologischer, ein soziologischer, ein evolutionärer, ein nützlicher, ein zweckmäßiger.
Nur deine subjektivistische Idealisierung, die dann immer alles in schwarzweiß polarisieren muss, mit dem einzigen Bestreben, dich in dieser Polarisierung als von "heherer" Bedeutsamkeit zu beweiräuchern.


Zitat von Reklov im Beitrag #121

>> Der wissenschaftliche Blick auf die romantische Liebe ist ein nüchterner und nicht selten auch ernüchternd: Das Gefühl, das bei frisch Verliebten Schmetterlinge im Bauch flattern lässt, ist in seinen Augen lediglich das Ergebnis eines geschickt gemixten Hormoncocktails. Die intime Liebe zwischen zwei Menschen – bloß eine evolutionär nützliche Illusion, um die Fortpflanzung zu sichern. Doch wie viel weiß die Wissenschaft tatsächlich von der mächtigsten Kraft in unserem Leben?


Wenn man der Sache auf den Grund geht, dann ist es tatsächlich nicht anders, Reklov. Aber das heist nicht, dass die Liebe dann gar keinen Sinn mehr machen würde und es völlig egal ist, ob hinter allen dem eine mehrere Milliarden Jahren andauernde biochemische Evolution steckt, oder der Plan eines - (ohnehin und somit irrelevanten) - nicht erfassbaren Schöpfergeistes, der es offensichtlich nur dem Zufall überlässt, wer sich in wen verliebt oder nicht verliebt.

Nur.......... jetzt sind wir wider mal komplett und ohne dass es notwendig wär, ganz vom Thema abgewichen, welches darüber handelt, warum und wann Gott Viren und Bakterien schuf, von denen letztere zwei drittel der Biomasse unseres Planeten ausmacht. Außerdem, ist noch zu beachten, dass wir uns hier in einem Forum befinden, in dem es um Streitfragen zwischen Atheisten und Anhänger des Wunder-Gott-Glaubens geht. Und nicht wie manche vom Gotteswurm zerfressen Gehirne scheinbar meinen, um eine gegenseitige Missionierung.

Ich hab von der Evolution geredet und du kommst mit der Liebe. Die Liebe und ihre chemischen oder geistigen Hintergründe sollten wir doch in einem eigenen Forumsthread behandeln..

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Religion vergiftet die Welt

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

02.02.2017 08:35
#124 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Perquestavolta
Wenn es dir nichts ausmacht, um so besser, Snooker.

Alles gut, Perquestavolta. Ich weiß ja jetzt, dass du dich dafür als "auserwählt" betrachtest:

http://www.sgipt.org/medppp/auserw/ASUF/ASuF.htm


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

02.02.2017 09:11
#125 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Blackysmart
Wie würdest Du es sonst bezeichnen, wenn jemand in seinen Antworten nie konkret auf Fakten eingeht, keine nachvollziehbaren Argumente bringt und sich um eindeutige Antworten drückt?

Ja, so WERTEST du Antworten und Argumente, die deiner Meinung widersprechen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass Fakten und Forschungsergebnisse unterschiedlich interpretiert werden, was sowaohl auf unterschiedlichen WERTUNGEN gründet als auch infolgedessen weiterführende unterschiedliche WERTUNGEN begründet. Trotzdem müsste man das nicht als "Wischiwaschi" bezeichnen, nur um sich selbst über eine andere Wertung zu erheben.

Zitat von Blackysmart
Wenn Du Argumente und Antworten hättest, wärst Du sicherlich auf die Frage mit den Tierarten eingegangen.

Wie du hier erneut selbst bewiesen hast, würde das deine atheistischen Befindlichkeiten zu sehr verletzen.

Zitat von Blackysmart
Was hast Du denn für Argumente? Weil du glaubst, dass jemand alles geschaffen haben muss, hältst Du Deinen Gott für Realität. Das ist aber kein nachprüfbares oder bestechendes Argument, das ist pure Spekulation. Etwas, was Du in Deinem normalen Alltag nie als Begründung für Dinge akzeptieren würdest.

Siehst du? Du WERTEST meine Überzeugung als pure Spekulation. Daraufhin meinst du aussagen zu können, dass meine Überzeugung pure Spekulation IST. Das wiederum ist pure Spekulation, weil du deine WERTUNG für REAl hälst. Für DICH und diejenigen, die ebenso deiner Meinung sind IST sie auch REAL. Mehr ab er auch nicht. Dennoch führen dich deine Spekulationen dazu, anzunehmen, dass Gläubige keine nachprüfbaren und bestechenden Argumente haben können. Solange das so ist, ist es müßig, mit Argumenten aufzuwarten. Ich sehe ja, wie du auf Reklovs Erklärungen reagierst.

Deine Spekulationen führen auch zu deiner nachfolgenden Äußerung:

Zitat von Blackysmart
Du akzeptierst pauschal keine Argumente, die Deinen Glaubensdogmen widersprechen. Egal ob sie nachprüfbar oder messbar sind, Du bezeichnest sie alle ungeprüft als falsch.

Ein weiteres Glaubensdogma, dessen du dich bedienst, welches rückwirkend wiederum deine Spekulationen befeuert, welche dich dazu bringt, pauschal zu behaupten, dass Gläubige keine stichhaltigen Argumente besitzen oder solche aus atheistischer Sicht pauschal und ungeprüft ablehnen.

Zitat von Blackysmart
Das ist kein Dogma, das ist langjährige Erfahrung. Habe ich dir übrigens schon einmal geschrieben.

Du kannst es nennen, wie du willst. Die Art und Weise, wie du die "langjährige Erfahrung" gebrauchst, macht ihren dogmatischen Charakter deutlich.

Zitat von Blackysmart
Bist Du sicher, dass Du die Theorie der Evolution auch wirklich verstanden hast? Nach Deinem Satz bin ich mir nicht mehr so sicher.

Auch das ist wieder eine Schutzbehauptung von Evolutionsbefürwortern gegenüber ihren Kritikern. Wenn man die Evolution ablehnt, hat man die Theorie nicht verstanden, denn hätte man sie verstanden könnte man sie ja nicht mehr ablehnen. Es grüßt das Schema des Zirkelschlusses. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf! Zusätzlich soll der Kritiker damit als willentlich "unwissend" stigmatisiert werden, wodurch seiner Kritik die Gültigkeit aberkannt werden soll, noch bevor sie überhaupt angehört wurde.

Zitat von Blackysmart
Auch hier wieder keinerlei Hinweise auf eine außergewöhnliche Schöpfungstat. Der abrahamistische Gott hat sich erhebliche Mühe gegeben, dass alles widerspruchsfrei mit der Evolutionstheorie erklärbar wird. Seit er Adam und Eva aus dem Paradies geworfen hat, hat er sich zudem sehr rar gemacht. Jahrtausende lang war er total vergessen und alle Menschen verehrten Tiere und Göttersippen. Nur durch Zufall und Krieg setzte sich der Eingötterglaube langsam durch und die Schriften, in denen die früheren Menschen ihre Göttervorstellung schilderten, werden heute von Fanatikern als die absolute Wahrheit angesehen.

Ach es gibt auch in unserer Zeit Schriften in denen menschliche Göttervorstellungen als absolute Wahrheit angesehen werden. Als Beispiel sei nur mal Hawking (Gott ist ein Lückenbüßer für "Unwissen") oder Dawkins (Gott ist ein Feind der Wissenschaft) erwähnt. Das führt unter anderem zu den WERTUNGEN, die du hier schilderst Sowas kommt halt von sowas!


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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