Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 429 Antworten
und wurde 16.987 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 18
Athon Offline




Beiträge: 2.168

15.01.2017 18:53
Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Wenn man als Bibeltreuer davon ausgeht, alles wurde von "Gott" geschaffen, müssen dazu logischerweise auch Viren und Bakterien gehören. Ohne Bakterien könnten Lebewesen, also auch der Mensch, nicht überleben. Das wäre schon einmal ein guter Grund für deren Erschaffung. Bei Viren sieht das schon etwas anders aus, sorgen diese doch z. B. unter uns Menschen fast ausnahmslos für allerlei Unbill.

Aus der Bibel kann über Viren und Bakterien nichts entnommen werden. Wie auch? Wussten doch die damaligen Bibelverfasser über diese "Wesen" naturgemäß absolut nichts. Nach Auffassung beispielsweise der Zeugen Jehovas sei die Bibel durch Inspiration "Gottes" entstanden, wobei ER dann aber sein entsprechendes Wissen für sich behalten haben muss... Ein wenig unverständlich, hätte ER uns doch zumindest nach dem Sündenfall neben der Vertreibung aus dem Paradies als zusätzliche Bestrafung noch einige wirksame Exemplare "mitgeben" können, ohne daraus ein Geheimnis machen zu müssen.

Ironie beiseite und Frage an Gläubige jeglicher Couleur: Seit wann existieren insbesondere Viren und vor allem, warum?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

16.01.2017 11:30
#2 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Ironie beiseite und Frage an Gläubige jeglicher Couleur: Seit wann existieren insbesondere Viren und vor allem, warum?

Athon,

... eine vermutete Möglichkeit könnte darin liegen, dass Viren natürliche Regulatoren gegen die mächtige Fruchtbarkeit unter Mensch und Tier darstellen. (?)
Wie man weiß, werden ja sogar Pflanzen von "Krankheiten" befallen.
Eine ähnliche Regulation könnte man den Waldbränden zuschreiben. Diese haben z.B. seit Ur-Zeiten ihre regulierende Rolle gegen die überaus mächtig wuchernde Kraft der Pflanzenwelt gespielt, wurden aber wiederum von Flüssen, Seen und Ozeanen daran gehindert, mit ihrem Feuer gleich alles abzufackeln.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.168

16.01.2017 16:47
#3 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

@Reklov

Zitat
... eine vermutete Möglichkeit könnte darin liegen, dass Viren natürliche Regulatoren gegen die mächtige Fruchtbarkeit unter Mensch und Tier darstellen. (?)


Klingt vernünftig, widerspricht aber in der Konsequenz der göttlichen Aufforderung in der Genesis 1 und 9: Seid fruchtbar und mehret Euch. Insofern würde ich der Schaffung von Viren und Bakterien aus regulatorischen Gründen bis zur Schaffung des Menschen widersprechen wollen. Aber auch nach der Schaffung von Adam und Eva erscheint das Erscheinen von Bakterien und Viren durch eine schöpferische Kraft "Gottes" aus meiner Sicht fragwürdig. Denn, so wissen wir aus der Bibel, "Gott" hat am siebten Tag, also nach vollendeter Schöpfung des Menschen, geruht. Bleibt dann nicht vernünftigerweise nur eine evolutionäre Entwicklung dieser Spezies übrig, meinetwegen auch als regulierende "Kraft"?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

16.01.2017 20:57
#4 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Vermutlich waren sie eins, wie die ehemaligen Engel und Menschen, Vitamine und Ballaststoffe doch mit der Zeit wurden sie zur etwas schädliches, dass sehr offensichtlich ist. Also sollte man nach ihrer Ursprung fragen, wann schuf Gott die Engel bzw. die Menschen oder eben die Vitamine bzw. die Ballaststoffe und weshalb wurden diese zur Teufeln bzw. zur Viren und Bakterien. Dann sollte Mann sich die Frage stellen, ob diese Viren bzw. Bakterien der Feuer gewachsen sind. Worauf ich hinaus will, ist also folgendes wenn Lebewesen aus Feuer ohne Qualm gegen Viren und Bakterien immun sind dann kann sowas schädliches allein ein Werk dieser Mistgeschöpfen sein. Denn unter der Schöpfung dessen der erschafft hat Himmel und Erde ist alles vollkommen, hilfreich und von Vorteil doch so manche benutzen all diese Sachen zur ihrem Vorteil, da sie etwas mit ihrem Mund versprachen dass sie aber mir ihrem Arsch nicht einhalten können.

Athon Offline




Beiträge: 2.168

17.01.2017 11:20
#5 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

@DieGeheimnisse

Zitat
...wenn Lebewesen aus Feuer ohne Qualm gegen Viren und Bakterien immun sind dann kann sowas schädliches allein ein Werk dieser Mistgeschöpfen sein


Es ist leider ein bisschen schwierig, Deinen Ausführungen inhaltlich zu folgen, ich bemühe mich aber. Verstehe ich Dich dann richtig, dass Viren und Bakterien "Gottes" Werk sind, dann aber durch Einwirken von "Mistgeschöpfen" ihre offenbar bis dahin guten Eigenschaften verloren haben? Welche guten Eigenschaften hatten bis dahin die Viren...?

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

17.01.2017 11:26
#6 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Dann sollte Mann sich die Frage stellen, ob diese Viren bzw. Bakterien der Feuer gewachsen sind. Worauf ich hinaus will, ist also folgendes wenn Lebewesen aus Feuer ohne Qualm gegen Viren und Bakterien immun sind dann kann sowas schädliches allein ein Werk dieser Mistgeschöpfen sein. Denn unter der Schöpfung dessen der erschafft hat Himmel und Erde ist alles vollkommen, hilfreich und von Vorteil doch so manche benutzen all diese Sachen zur ihrem Vorteil, da sie etwas mit ihrem Mund versprachen dass sie aber mir ihrem Arsch nicht einhalten können.

DieGeheimnisse,

... bevor Deine Fantasie Purzelbäume schlägt, kehre wieder zu einer nüchternen Betrachtung zurück. Diese müsste Dir sagen, dass alle sog. "Mistgeschöpfe" immerhin ein Werk des sog. "Schöpfers" sind!

Viren können auch als zweckgerichtete Objekte verstanden werden, die eine wichtige Aufgabe erfüllen, auch wenn sie für uns Menschen lebensbedrohlich sind!
Ebenso ist es mit dem unausweichlichen Tod, den nun mal jeder von uns erleiden muss. Diesen aber gar als Folge des biblischen Sündenfalls verstehen zu wollen, ist kurzsichtig. -
Denn - mann stelle sich vor: Alle Menschen, die bisher schon gelebt haben, wären noch auf dieser Erde unterwegs! Wer sich dieses Gedrängel nicht vorstellen kann, der nehme einen Taschenrechner und führe sich vor Augen, welche Einwohnerzahl z.B. allein Deutschland, mit seinen ca. 80 Millionen Menschen, in 20 Generationen hätte, wenn jedes Paar durchschnittlich 2 "unsterbliche Kinder" zeugte! (Dieses Rechenspiel kann man auch auf alle Bewohner der Erde ausdehnen, wobei man bei einigen Ländern ruhig von einer größeren Kinderzahl pro Familie ausgehen könnte!)

Es muss einer keine große Vorstellungskraft besitzen, um einzusehen, dass unser kleiner Planet ohne den Tod seiner Bewohner schon lange hoffnungslos "überladen/überfordert" wäre; mal abgesehen davon, dass bereits die heutige Bevölkerung über die erzielten Ernteerträge nur unzureichend oder nur mit den bekannten chem. Keulen ernährt werden kann.
Eine "Erde ohne Tod", bei gleichzeitiger, von der Bibel geforderter "Fruchtbarkeit", würde also eine Situation herbeiführen, in der wohl kaum einer von uns
gerne leben wollte!?

(Von der Unsterblichkeit bei Tieren und Pflanzen habe ich hierbei noch gar nicht gesprochen!)

Gruß von Reklov

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

17.01.2017 18:35
#7 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #6

Zitat
Dann sollte Mann sich die Frage stellen, ob diese Viren bzw. Bakterien der Feuer gewachsen sind. Worauf ich hinaus will, ist also folgendes wenn Lebewesen aus Feuer ohne Qualm gegen Viren und Bakterien immun sind dann kann sowas schädliches allein ein Werk dieser Mistgeschöpfen sein. Denn unter der Schöpfung dessen der erschafft hat Himmel und Erde ist alles vollkommen, hilfreich und von Vorteil doch so manche benutzen all diese Sachen zur ihrem Vorteil, da sie etwas mit ihrem Mund versprachen dass sie aber mir ihrem Arsch nicht einhalten können.
DieGeheimnisse,

... bevor Deine Fantasie Purzelbäume schlägt, kehre wieder zu einer nüchternen Betrachtung zurück. Diese müsste Dir sagen, dass alle sog. "Mistgeschöpfe" immerhin ein Werk des sog. "Schöpfers" sind!

Viren können auch als zweckgerichtete Objekte verstanden werden, die eine wichtige Aufgabe erfüllen, auch wenn sie für uns Menschen lebensbedrohlich sind!
Ebenso ist es mit dem unausweichlichen Tod, den nun mal jeder von uns erleiden muss. Diesen aber gar als Folge des biblischen Sündenfalls verstehen zu wollen, ist kurzsichtig. -
Denn - mann stelle sich vor: Alle Menschen, die bisher schon gelebt haben, wären noch auf dieser Erde unterwegs! Wer sich dieses Gedrängel nicht vorstellen kann, der nehme einen Taschenrechner und führe sich vor Augen, welche Einwohnerzahl z.B. allein Deutschland, mit seinen ca. 80 Millionen Menschen, in 20 Generationen hätte, wenn jedes Paar durchschnittlich 2 "unsterbliche Kinder" zeugte! (Dieses Rechenspiel kann man auch auf alle Bewohner der Erde ausdehnen, wobei man bei einigen Ländern ruhig von einer größeren Kinderzahl pro Familie ausgehen könnte!)

Es muss einer keine große Vorstellungskraft besitzen, um einzusehen, dass unser kleiner Planet ohne den Tod seiner Bewohner schon lange hoffnungslos "überladen/überfordert" wäre; mal abgesehen davon, dass bereits die heutige Bevölkerung über die erzielten Ernteerträge nur unzureichend oder nur mit den bekannten chem. Keulen ernährt werden kann.
Eine "Erde ohne Tod", bei gleichzeitiger, von der Bibel geforderter "Fruchtbarkeit", würde also eine Situation herbeiführen, in der wohl kaum einer von uns
gerne leben wollte!?

(Von der Unsterblichkeit bei Tieren und Pflanzen habe ich hierbei noch gar nicht gesprochen!)

Gruß von Reklov





Diese wurden aber nicht als Mistgeschöpfe erschafft, eins waren diese Engel oder halt Menschen doch mit der Zeit oder aber auf einem Schlag im Himmelreich und auf Erden, haben diese sich das Fluch Gottes bis in alle Ewigkeit auf sich gezogen, das ist doch nun wirklich offensichtlich. Mag sein, dass sie im Moment nicht die Courage haben, welches die Homosexuellen in Sodom und Gomorrha hatten in ihrer eigenen Stadt oder eben nicht so reagieren können wie die Pharaos im Alten Ägypten in ihrem Land doch Geistlich sind diese "Mistgeschöpfe" von allen anderen deutlich genug zu unterscheiden und an ihrer Lobby mit all ihren Hohen Tieren an bedeutenden Stellen mangelt es nun wirklich nicht. Ich frage mich wessen Stämme all diese Früchte hervorgebracht haben, wäre es denn ohne all die Viren und Bakterien nie zur einer Tod gekommen, hätten sich die ersten Menschen oder aber all die Lebewesen auf der Erde im Himmel und im Meer mit der Segen Gottes derart vermehren können wenn die Erde damals wie auch heute so verseucht und verdorben wäre ?

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

17.01.2017 19:24
#8 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Diese wurden aber nicht als Mistgeschöpfe erschafft, eins waren diese Engel oder halt Menschen die doch mit der Zeit oder aber auf einem Schlag im Himmelreich und auf Erden, haben diese sich das Fluch Gottes bis in alle Ewigkeit auf sich gezogen, das ist doch nun wirklich offensichtlich. Mag sein, dass sie im Moment nicht die Courage haben, welches die Homosexuellen in Sodom und Gomorrha hatten oder eben nicht so reagieren können wie die Pharaos im Alten Ägypten doch Geistlich sind diese "Mistgeschöpfen" von allen anderen deutlich genug zu unterscheiden und an ihrer Lobby mit all ihren Hohen Tieren mangelt es nun wirklich nicht. Ich frage mich wessen Stämme all diese Früchte hervorgebracht haben ?

DieGeheimnisse,

... ob man sich den Fluch "Gottes" auf ewig einhandeln kann, bleibt als Fragestellung zunächst offen, wird doch z.B. dem christlichen Gott auch die Gnade zugesprochen! Die christliche Lehre verstärkt sogar diesen Gnade-Gedanken, erklärt sie doch, dass der Messias die Sünden der Menschheit auf seine Schultern geladen habe. Der Islam oder das Judentum kennen z.B. keine derartige "Retter-Figur".
Den Gnade-Gedanken sollte man nicht einfach wegstreichen wollen, denn schließlich kann ja kein Mensch etwas für seine Veranlagungen und seine damit verbundenen Stärken oder Schwächen (oder Laster!) und Deine Frage nach den Stämmen, welche diese Früchte hervorgebracht haben, ist wohl nicht zu beantworten, da sich die Spuren im Sand der Geschichte verlieren. Es scheint aber, dass der Mensch noch viele tierische Eigenschaften in seinen Genen hat und dementsprechend auch schwer mit ihnen ringen muss.
Gefallene Menschen als "Mistgeschöpfe" zu bezeichnen, steht aber keinem von uns zu, sondern jeder sollten froh sein, wenn er nicht von schädlichen Leidenschaften oder rücksichtslos blindem Eifer getrieben wird.

Gruß von Reklov

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 435

17.01.2017 20:14
#9 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #8

Zitat
Diese wurden aber nicht als Mistgeschöpfe erschafft, eins waren diese Engel oder halt Menschen die doch mit der Zeit oder aber auf einem Schlag im Himmelreich und auf Erden, haben diese sich das Fluch Gottes bis in alle Ewigkeit auf sich gezogen, das ist doch nun wirklich offensichtlich. Mag sein, dass sie im Moment nicht die Courage haben, welches die Homosexuellen in Sodom und Gomorrha hatten oder eben nicht so reagieren können wie die Pharaos im Alten Ägypten doch Geistlich sind diese "Mistgeschöpfen" von allen anderen deutlich genug zu unterscheiden und an ihrer Lobby mit all ihren Hohen Tieren mangelt es nun wirklich nicht. Ich frage mich wessen Stämme all diese Früchte hervorgebracht haben ?
DieGeheimnisse,

... ob man sich den Fluch "Gottes" auf ewig einhandeln kann, bleibt als Fragestellung zunächst offen, wird doch z.B. dem christlichen Gott auch die Gnade zugesprochen! Die christliche Lehre verstärkt sogar diesen Gnade-Gedanken, erklärt sie doch, dass der Messias die Sünden der Menschheit auf seine Schultern geladen habe. Der Islam oder das Judentum kennen z.B. keine derartige "Retter-Figur".
Den Gnade-Gedanken sollte man nicht einfach wegstreichen wollen, denn schließlich kann ja kein Mensch etwas für seine Veranlagungen und seine damit verbundenen Stärken oder Schwächen (oder Laster!) und Deine Frage nach den Stämmen, welche diese Früchte hervorgebracht haben, ist wohl nicht zu beantworten, da sich die Spuren im Sand der Geschichte verlieren. Es scheint aber, dass der Mensch noch viele tierische Eigenschaften in seinen Genen hat und dementsprechend auch schwer mit ihnen ringen muss.
Gefallene Menschen als "Mistgeschöpfe" zu bezeichnen, steht aber keinem von uns zu, sondern jeder sollten froh sein, wenn er nicht von schädlichen Leidenschaften oder rücksichtslos blindem Eifer getrieben wird.

Gruß von Reklov




Die ehemaligen Engel können doch nicht wieder zur Engel werden, sie sind durch ihren Ungehorsam ob es nun an ihrer Hochmut oder an ihrer Arroganz lag zu dem geworden, was sie nun sind. Damit nicht genug haben sie sich auch vorgenommen all die anderen zu ihrer gleichen zu machen, die Undankbaren und Offensichtlichen Mistgeschöpfe. Sie können doch nicht von dem Herrn, unserem einen Einzigen Gott vorstellen dass er all jenen sowohl auf Erden als auch im Himmel vergeben wird, die seinen Heiligen Geist gelästert haben, wo es doch geschrieben steht dass dies niemals der Fall sein wird. Der Islam spricht sehr wohl davon dass der Vorfall mit Jesus vor einer Ewigkeit schon bestimmt gewesen sei, um der Barmherzigkeit Gottes Willen doch wird sie auch jedem zugesprochen und ohne der Judentum gäbe es weder eine Maria noch ihre Eltern und schon gar nicht die Gesetze Gottes demnach sich so manche ausgerichtet waren. Gläubige Menschen haben sich ihrem Gott ergeben erklärt und da sie dies in Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit meinten, warten Sie mit Geduld und Glaube auf jemanden, der in seinem Namen kommen wird. Also haben sie damit kein Problem diese beim Namen zu nennen. Die Gottverdammten bzw. Gottverfluchten Undankbaren Geschöpfe sind alle Mistgeschöpfe und stellen eine Gefahr für die Gesellschaft dar.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

20.01.2017 11:08
#10 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Athon in #1
Ironie beiseite und Frage an Gläubige jeglicher Couleur: Seit wann existieren insbesondere Viren und vor allem, warum?

An welchem Tag genau Lebensformen, die wir heute als Viren und Bakterien bezeichnen geschaffen wurden, geht aus dem Schöpfungsbericht nich ausdrücklich hervor; der Schöpfungsbericht in Bezug auf die Erde beschreibt lediglich die allegemeine Ausgestaltung des Planeten als Lebensgrundlage für den Menschen. Es wäre aber durchaus logisch anzunehmmen, dass dies in einer frühen Schöpfungsperiode begann. Spätestens ab der dritten Schöpfungsperiode wäre genug Biomasse vorhanden gewesen, um die Biomasse-Kreisläufe durch Mikroben aller Art zu vervollständigen. Wenn man bedenkt, dass die Energieversorgung mittels Chemosynthese auch ohne Licht funktionieren kann, wäre auch ein noch früherer Zeitpunkt der Schöpfung von Bakterien und Viren denkbar.

Die Frage nach dem Warum zu beantworten ist ja gerade Aufgabe des Menschen nämlich durch Forschung und Wissenschaft herauszufinden, was existiert, wodurch es existiert und zu welchem Zweck.


Zitat von Athon in #1
Bei Viren sieht das schon etwas anders aus, sorgen diese doch z. B. unter uns Menschen fast ausnahmslos für allerlei Unbill.

So kann man den Ist-Zustand des Menschen beschreiben. Jetzt stellt sich aber durchaus die Frage, ob und inwiefern man aus diesem Zustand ableiten kann, dass Gott das bei seiner Schöpfung genau so vorgesehen hat. Dabei wäre zu bedenken, dass Krankheit und Tod des Menschen (syn. "allerlei Unbill") sowohl aus der Sicht Gottes als auch aus der Sicht eines vollkommenen menschlichen Geschöpfes völlig unsinnig wären, vor allem hinsichtlich des Vorsatzes Gottes und der Aufgabe, mit der Gott die ersten Menschen betraute.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

20.01.2017 11:33
#11 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov
Es muss einer keine große Vorstellungskraft besitzen, um einzusehen, dass unser kleiner Planet ohne den Tod seiner Bewohner schon lange hoffnungslos "überladen/überfordert" wäre; mal abgesehen davon, dass bereits die heutige Bevölkerung über die erzielten Ernteerträge nur unzureichend oder nur mit den bekannten chem. Keulen ernährt werden kann.

Bei der Menge an Lebensmitteln die jeden Tag vernichtet werden, um z.B. die Preise stabil zu halten, ist das schon eine gewagte Aussage. Hinzu kommt die Belastung des Landes und seiner Bewohner durch z.B. Kriege, welche verhindern, dass Menschen in Ruhe ihre Felder bestellen können, weil sie damit rechnen müssen, auf Minen und dergleichen zu treten. Auch die Ausbeutung der Flächen durch Palmölplantagen und die Konsequenzen für die eigentlichen Eigentümer dieser Flächen sollte man zumindest nicht unerwähnt lassen.

Zitat von Reklov
Eine "Erde ohne Tod", bei gleichzeitiger, von der Bibel geforderter "Fruchtbarkeit", würde also eine Situation herbeiführen, in der wohl kaum einer von uns
gerne leben wollte!?

Keine Sorge: Solange der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden herrscht, wird der Tod ein ständiger Begleiter des menschlichen Lebens bleiben. Selbst wenn es dem Menschen technisch gelänge, "ewig" zu leben, gäbe es immer noch Menschen, die nur sich selbst am nächsten sind, was zu den bekannten Unruhen führen würde. Zahlreiche Zukunftsvisionen bekannter Autoren zeichnen genau dieses Bild.


Zitat von Reklov
(Von der Unsterblichkeit bei Tieren und Pflanzen habe ich hierbei noch gar nicht gesprochen!)


Aus der Genesis geht allenfalls hervor, dass dem Menschen unvergängliches individuelles Leben in Aussicht gestellt wurde bzw. wird. Über Tiere und Pflanzen findet sich eine solche Aussage nicht. Insofern wäre die Aussage eine "Erde ohne Tod" durchaus etwas zu weit gefasst.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

20.01.2017 13:41
#12 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Die ehemaligen Engel können doch nicht wieder zur Engel werden, sie sind durch ihren Ungehorsam ob es nun an ihrer Hochmut oder an ihrer Arroganz lag zu dem geworden, was sie nun sind. Damit nicht genug haben sie sich auch vorgenommen all die anderen zu ihrer gleichen zu machen, die Undankbaren und Offensichtlichen Mistgeschöpfe. Sie können doch nicht von dem Herrn, unserem einen Einzigen Gott vorstellen dass er all jenen sowohl auf Erden als auch im Himmel vergeben wird, die seinen Heiligen Geist gelästert haben, wo es doch geschrieben steht dass dies niemals der Fall sein wird. Gläubige Menschen haben sich ihrem Gott ergeben erklärt und da sie dies in Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit meinten, warten Sie mit Geduld und Glaube auf jemanden, der in seinem Namen kommen wird. Also haben sie damit kein Problem diese beim Namen zu nennen. Die Gottverdammten bzw. Gottverfluchten Undankbaren Geschöpfe sind alle Mistgeschöpfe und stellen eine Gefahr für die Gesellschaft dar.

DieGeheimnisse,

Fehler, große, wie auch kleine, werden stets aus Unwissenheit oder Verblendung gemacht! - Man müsste also den Wissensstand von Engeln zunächst überprüfen können und inwieweit sie zu Fehlleistungen fähig sind, denn sie sind ja zunächst mal auch als "Geschöpfe" zu sehen und unterliegen damit einem Makel, weil es Gott wohl nicht möglich war, sich nochmal selbst zu reprodzieren und alle Geschöpfe deswegen einen kleinen Makel aufweisen. (Der Gedanke stammt nicht von mir, hat aber etwas für sich, wenn es zum Nachdenken über das Böse kommt.
Engeln (wie auch Menschen!) sollte man auch eine vernünftige Einsicht und eine damit zusammenhängende ehrliche Reue über gemachte Fehler nicht von vornherein absprechen wollen, - es sei denn, diese litten unter einer Art Geisteskrankheit. - In diesem Fall müsste sich ein erbarmender "GOTT" aber sogar zu besonderen psychotherapeutischen Aufgaben herausgefordert fühlen und wenn ER "allmächtig" ist, schafft ER dies auch leicht! Ansonsten wäre ER ja nicht allmächtig!

Zitat
Sie können doch nicht von dem Herrn, unserem einen Einzigen Gott vorstellen dass er all jenen sowohl auf Erden als auch im Himmel vergeben wird, die seinen Heiligen Geist gelästert haben, wo es doch geschrieben steht dass dies niemals der Fall sein wird.

Was "geschrieben steht", muss noch lange nicht der "Wahrheit" gleichkommen, zumal es sich ja nun bis zu jedem herumgesprochen haben sollte, dass "Papier geduldig ist." Vorstellen kann man sich einen göttlichen Gnadenakt in jedem Fall, sollten doch hier noch ganz andere Möglichkeiten vorstellbar sein, als z.B. bei einer menschlichen Justiz!

Zitat
Der Islam spricht sehr wohl davon dass der Vorfall mit Jesus vor einer Ewigkeit schon bestimmt gewesen sei, um der Barmherzigkeit Gottes Willen doch wird sie auch jedem zugesprochen und ohne der Judentum gäbe es weder eine Maria noch ihre Eltern und schon gar nicht die Gesetze Gottes demnach sich so manche ausgerichtet waren.

Die 3 großen monotheistischen Gedankengebäude über die Wortformel "Gott" kommen alle aus dem Orient. Sie haben voneinander gelernt und auch abgeschrieben! - Ob sie mit ihren Schriften aber bereits die ganze "Wahrhreit" getroffen haben, muss und darf zunächst reine Glaubenssache bleiben.

Ich persönlich würde weder für die 4 Evangelisten, noch für Mohammed meine Hand ins Feuer legen. Auch die große biblische Leitfigur JESUS müsste man erst mal persönlich kennen oder befragen könne, bevor man sich ein Urteil darüber bilden könnte. - Übrigens würden die genannten Personen sicher das Gleiche für sich einfordern, würde man ihnen irgendein Dogma verkaufen wollen!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

20.01.2017 14:34
#13 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Bei der Menge an Lebensmitteln die jeden Tag vernichtet werden, um z.B. die Preise stabil zu halten, ist das schon eine gewagte Aussage. Hinzu kommt die Belastung des Landes und seiner Bewohner durch z.B. Kriege, welche verhindern, dass Menschen in Ruhe ihre Felder bestellen können, weil sie damit rechnen müssen, auf Minen und dergleichen zu treten. Auch die Ausbeutung der Flächen durch Palmölplantagen und die Konsequenzen für die eigentlichen Eigentümer dieser Flächen sollte man zumindest nicht unerwähnt lassen.

SnookerRI,

... Dein Einwand ist richtig und vollkommen berechtigt, doch Zahlen sprechen eine nüchterne emotionslose Sprache. Würden alle Menschen (ab der Form des modernen Homo sapiens!), die je gelebt haben, noch auf der Erde weilen, wäre das "Boot Erde" bereits ordentlich voll. Rechnet man aber erst ab dem heutigen Datum mit einer theoretischen Unsterblichkeit, so könnten die begrenzten Anbauflächen der Erde ihre Aufgabe nach mehreren Generationen immer schwerer erfüllen!

Die gewaltige Fruchtbarkeit des Lebens verlangt geradezu nach einem regulierenden Tod!

Gerne wiederhole ich hierzu 2 einleuchtende Beispiele des Biologen R. H. France:

1) >> Sogar die Bazillen, also die kleinsten aller Geschöpfe, wären durch die in sie gelegte Fortpflanzungskraft imstande, die Erde mit ihresgleichen zu erfüllen. Ein solches Spaltpilzchen (meist nur 1/500 mm lang und 1/1000 mm dick) hat eine Lebensdauer von etwa einer Stunde, innerhalb deren es sich durch Zweiteilung vermehrt. Dadurch entsteht in 24 Stunden eine Bazillenmasse von 1/44 Kubikzentimeter. Nach zwei Tagen ist etwa der Hohlraum eines Halbliterglases damit ausgefüllt. Nach fünf Tagen wäre das eine Menge, für die alle Ozeane der Welt keinen Platz mehr hätten. <<

2) >> Man kann sich ausrechnen: Wenn ein Störweibchen in einem Jahr mehrere Millionen Eier ins Wasser legt, dann muss die zweite Generation drei Millionen mal drei Millionen Exemplare betragen; nach vier Geschlechtern würden die Störe eine Kaviarmenge hervorbringen, welche die Erdkugel an Größe überträfe.
Dass es nie zur Verwirklichung solcher Fantasien kommt, dafür sorgt eben der Kampf, der Wettbewerb, der Hunger, der Tod. <<


Übrigens:
Ende Oktober 2011 wurde der 7-Milliardste Mensch geboren.
Ums Jahr 1804 lebten erstmals mehr als 1 Milliarde Menschen auf unserem Planeten.
Die 2. Milliarde wurde um 1928 erreicht. 1960 waren wir schon 3 Milliarden Menschen auf Mutter Erde.
Und so ging die Zunahme weiter: 1975: 4 Mia. / 1987: 5 Mia. / 1999: 6 Mia. / 2011: 7 Mia.
Das nennt sich exponentielles Wachstum.
Bleibt die Geburtenrate gleich hoch wie im Moment, werden im Jahr 2050 bereits 11 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Momentan wächst die Weltbevölkerung jedes Jahr um ca. 80 Millionen. Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Deutschland.

Würde also ab heute eine "Unsterblichkeit" auf Erden eintreten, könnte Dir Dein Taschenrechner leicht vor Augen führen, welche Menschenzahlen unser kleiner Planet z.B. in 300, in 600 oder in 1200 Jahren zu verkraften hätte, ginge man rechnerisch von einem jährlichen Wachstum von 80 Millionen Menschen aus.

Es wäre meiner Meinung nach also uneinsichtig und wenig weise, wollte man dem Tod seine regulierende Aufgabe absprechen, ihn sogar noch als biblische Strafe deuten!

Erst wenn es uns gelänge, andere unbewohnte Planeten unserer Art zu entdecken und diese auch erfolgreich zu besiedeln, würden unsterbliche Menschenmengen rechnerisch eine andere Sprache sprechen können!

Gruß von Reklov

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

20.01.2017 16:37
#14 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...?


Gläubige Menschen müssen sich halt mit Fake-Problemen beschäftigen.
Eigentlich ist das auch ihre Hauptbeschäftigung und hier im Forum sowieso.
Bloß nicht die reale Welt und die realen Probleme an sich herankommen lassen.

Glaube löst keine Probleme - er schafft aber unzählige neue und unnütze Probleme!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

20.01.2017 19:45
#15 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #13


Es wäre meiner Meinung nach also uneinsichtig und wenig weise, wollte man dem Tod seine regulierende Aufgabe absprechen, ihn sogar noch als biblische Strafe deuten!





Freut mich, dass du inzw. echt viel dazu gelernt hast.. Nur Snooker wirst du damit nicht viel beeindrucken. Zeugen Jehovas glauben nämlich, dass Jehova "persönlich" regulieren wird, was ansonsten die Natur (der Kreislauf von Leben und Tod) erledigt.

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

Athon Offline




Beiträge: 2.168

20.01.2017 22:13
#16 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #10
Jetzt stellt sich aber durchaus die Frage, ob und inwiefern man aus diesem Zustand ableiten kann, dass Gott das bei seiner Schöpfung genau so vorgesehen hat. Dabei wäre zu bedenken, dass Krankheit und Tod des Menschen (syn. "allerlei Unbill") sowohl aus der Sicht Gottes als auch aus der Sicht eines vollkommenen menschlichen Geschöpfes völlig unsinnig wären, vor allem hinsichtlich des Vorsatzes Gottes und der Aufgabe, mit der Gott die ersten Menschen betraute.


Wenn man nun aber die "Rolle" der Viren auf krankheits- und todbringende Aufgaben beschränken wollte, müsste man gleichzeitig feststellen, dass vor dem "Sündenfall" der Tod nicht existent war. Insofern wären Viren dahingehend überflüssig und somit möglicherweise erst nach dem Sündenfall geschaffen worden. Das aber, wie ich bereits feststellte, hätte dann an "Gottes" Ruhetag geschehen müssen.

----------------------------------------------------
Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

23.01.2017 08:18
#17 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Athon in #16
Wenn man nun aber die "Rolle" der Viren auf krankheits- und todbringende Aufgaben beschränken wollte, müsste man gleichzeitig feststellen, dass vor dem "Sündenfall" der Tod nicht existent war. Insofern wären Viren dahingehend überflüssig und somit möglicherweise erst nach dem Sündenfall geschaffen worden. Das aber, wie ich bereits feststellte, hätte dann an "Gottes" Ruhetag geschehen müssen.

Inwieweit macht es denn Sinn, die "Rolle" der Viren auf krankheits- und todbringende Aufgaben zu beschränken? Der Tod eines Wesens als Folge der Sünde kann darüberhinaus logischerweise nur Geschöpfe betreffen, die sündigen können. Von Pflanzen und Tieren und allerlei Mikroben wird das nicht angenommen; sie werden in der Bibel als "instinktiv weise" beschrieben, insofern war der "Tod" oder "Zerfall" als Verlauf in einem Kreislauf sehr wohl vor dem Sündenfall existent. Allerdings war der Mensch vom Tod ausgenommen, was auch zwingend notwendig war, wenn er sich in vollem Umfang (Gottes Anweisungen) um seine Aufgabe hier auf der Erde kümmern wollte.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

23.01.2017 09:33
#18 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov
... Dein Einwand ist richtig und vollkommen berechtigt, doch Zahlen sprechen eine nüchterne emotionslose Sprache. Würden alle Menschen (ab der Form des modernen Homo sapiens!), die je gelebt haben, noch auf der Erde weilen, wäre das "Boot Erde" bereits ordentlich voll. Rechnet man aber erst ab dem heutigen Datum mit einer theoretischen Unsterblichkeit, so könnten die begrenzten Anbauflächen der Erde ihre Aufgabe nach mehreren Generationen immer schwerer erfüllen!

Definiere "ordentlich voll": 20 Mrd. 50 Mrd. 100. Mrd.? Die Probleme im Zusammenhang mit der Ernährung sind hausgemacht und haben weniger etwas mit den begrenzten Anbauflächen der Erde zu tun. Wieviel mehr könnte aus dem, was auch heute noch(!) an Fläche ohnehin schon zur Verfügung steht an Erträgen rausgeholt werden, wenn einmal nach vernünftigen Maßstäben und nicht nach wirtschaftlichen Profitbestrebungen gearbeitet würde. Wenn das ganze Geld, was z.B. in die Rüstungsindustie geblasen wird, für die Agrarwissenschaften aufgewendet würde. Wenn die Distribution der vorhandenen produzierten Güter gleichmäßiger verteilt würde, usw. usw. Allerdings würden sich damit die Ansprüche der Geldbörsen der Plutokraten, die diese Welt regieren, nach mehreren Generationen immer schwerer erfüllen lassen. Daher wird es auch soweit nicht kommen, weshalb von dieser Position auch dafür gesorgt wird, dass deine Schlussfolgerung:

Zitat von Reklov
Die gewaltige Fruchtbarkeit des Lebens verlangt geradezu nach einem regulierenden Tod!

weiterhin bestehen bleibt, weil damit auch die Ansprüche der Plutokratie gedeckt werden können. Wozu produzieren die Waffenmächte denn sonst ihr "Spielzeug"? Allerdings ist das meiner Meinung nach eher das traurige Resultat einer von Gott entfremdeten Regierungsarbeit, als denn eine zwingende Notwendigkeit, welche aus der Fruchtbarkeit des Lebens resultiert.

Zitat von Reklov
Gerne wiederhole ich hierzu 2 einleuchtende Beispiele des Biologen R. H. France:

1) >> Sogar die Bazillen, also die kleinsten aller Geschöpfe, wären durch die in sie gelegte Fortpflanzungskraft imstande, die Erde mit ihresgleichen zu erfüllen. Ein solches Spaltpilzchen (meist nur 1/500 mm lang und 1/1000 mm dick) hat eine Lebensdauer von etwa einer Stunde, innerhalb deren es sich durch Zweiteilung vermehrt. Dadurch entsteht in 24 Stunden eine Bazillenmasse von 1/44 Kubikzentimeter. Nach zwei Tagen ist etwa der Hohlraum eines Halbliterglases damit ausgefüllt. Nach fünf Tagen wäre das eine Menge, für die alle Ozeane der Welt keinen Platz mehr hätten. <<

2) >> Man kann sich ausrechnen: Wenn ein Störweibchen in einem Jahr mehrere Millionen Eier ins Wasser legt, dann muss die zweite Generation drei Millionen mal drei Millionen Exemplare betragen; nach vier Geschlechtern würden die Störe eine Kaviarmenge hervorbringen, welche die Erdkugel an Größe überträfe.
Dass es nie zur Verwirklichung solcher Fantasien kommt, dafür sorgt eben der Kampf, der Wettbewerb, der Hunger, der Tod. <<

Richtig. Der von Gott getrennte Mensch bringt es tatsächlich nicht zu mehr als es Bazillen, oder Störweibchen zu tun vermögen: Kampf, Wettbewerb, Hunger und Tod. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen.

Zitat von Reklov
Würde also ab heute eine "Unsterblichkeit" auf Erden eintreten, könnte Dir Dein Taschenrechner leicht vor Augen führen, welche Menschenzahlen unser kleiner Planet z.B. in 300, in 600 oder in 1200 Jahren zu verkraften hätte, ginge man rechnerisch von einem jährlichen Wachstum von 80 Millionen Menschen aus.

Die Zahlen, die du anführtest, sind doch nichts Neues. Auch was sich daraus errechnen lässt überrascht wohl niemanden. Überraschend wäre eher die Vermutung, dass man bei der heutigen Misswirtschaft der Plutokratie auf globaler Ebene überhaupt noch von Zeiträumen bis 1200 Jahre sprechen kann, in denen unser kleiner Planet unter dieser Last zu leiden hat.

Zitat von Reklov
Es wäre meiner Meinung nach also uneinsichtig und wenig weise, wollte man dem Tod seine regulierende Aufgabe absprechen, ihn sogar noch als biblische Strafe deuten!

Das kommt ganz auf den Blickwinkel an. Du selbst sagst ja, dass man als Gläubiger letztlich auf seine eigene "innere Stimme" angewiesen ist.

Zitat von Reklov
Erst wenn es uns gelänge, andere unbewohnte Planeten unserer Art zu entdecken und diese auch erfolgreich zu besiedeln, würden unsterbliche Menschenmengen rechnerisch eine andere Sprache sprechen können!

Sollte sich der Mensch tatsächlich damit rühmen auch andere Planeten derart zugrundezurichten, wie er es derzeit mit der Erde macht? Lernt er denn nicht aus seinen Fehlern? Die Verlagerung des Problems auf andere Planeten ist keine Lösung des Problems. (Auch sprachlich nicht )


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

23.01.2017 09:39
#19 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #17
Inwieweit macht es denn Sinn, die "Rolle" der Viren auf krankheits- und todbringende Aufgaben zu beschränken?

Welche Aufgaben sollten Viren sonst noch haben, Snooker?
Zitat von SnookerRI im Beitrag #17

Von Pflanzen und Tieren und allerlei Mikroben wird das nicht angenommen; sie werden in der Bibel als "instinktiv weise" beschrieben,
Soso?!! Wie erklärt sich dann, dass Tiere mit viralen Infektionen z.B. humpeln...wenn sie keinen Schmerz empfinden? Man weis heute über Viren - die ja nur kleine Nukleinsäurestrukturen mit einer sehr veränderlichen (mutagenen) Moleküloberfläche sind, wie sei sich an lebende Zellen an doggen und in deren DNA einbauen, um diese dafür umzuprogrammieren, nur mehr die Nukleinsäuresequenz des Virus zu reproduzieren - wesentlich zur Entstehenung von Tumoren beitragen. Hast du schon mal einen Hund leiden sehen, kurz bevor er an einem Tumor krepiert ist, Snooker? Ist es nicht merkwürdig, das Tiere die an einem Virus erkranken "unsägliche" Schmerzen haben, und genauso wie jeder Mensch auch leiden?

Was für Scheiß-Virus habt ihr Theisten eigentlich im Hirn?

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

23.01.2017 09:58
#20 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Perquestavolta
Welche Aufgaben sollten Viren sonst noch haben, Snooker?

Streikt da jetzt etwa dein Schulwissen?

Zitat von Perquestavolta
Soso?!! Wie erklärt sich dann, dass Tiere mit viralen Infektionen z.B. humpeln...wenn sie keinen Schmerz empfinden? Man weis heute über Viren - die ja nur kleine Nukleinsäurestrukturen mit einer sehr veränderlichen (mutagenen) Moleküloberfläche sind, wie sei sich an lebende Zellen an doggen und in deren DNA einbauen, um diese dafür umzuprogrammieren, nur mehr die Nukleinsäuresequenz des Virus zu reproduzieren - wesentlich zur Entstehenung von Tumoren beitragen. Hast du schon mal einen Hund leiden sehen, kurz bevor er an einem Tumor krepiert ist, Snooker? Ist es nicht merkwürdig, das Tiere die an einem Virus erkranken "unsägliche" Schmerzen haben, und genauso wie jeder Mensch auch leiden?

Was für Scheiß-Virus habt ihr Theisten eigentlich im Hirn?

Atme erst mal tief und ruhig durch, Perquestavolta... lies den Beitrag nochmal, solange bis du verstanden hast, worum es geht. Dann stolperst du auch nicht mehr über deine eigenen Wertungen


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reklov Offline




Beiträge: 4.838

23.01.2017 12:27
#21 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat
Wenn das ganze Geld, was z.B. in die Rüstungsindustie geblasen wird, für die Agrarwissenschaften aufgewendet würde. Wenn die Distribution der vorhandenen produzierten Güter gleichmäßiger verteilt würde, usw. usw. Allerdings würden sich damit die Ansprüche der Geldbörsen der Plutokraten, die diese Welt regieren, nach mehreren Generationen immer schwerer erfüllen lassen.

SnookerRI,

... auch, wenn man alles Geld in die Agrarindustrie stecken und Nahrungsmittel "gerecht" verteilen würde, wäre bei einer so gedachten "Unsterblichkeit" der menschlichen Rasse die kleine Erde bald dem Chaos und einer absoluten Überbevölkerung ausgesetzt! Als Gläubiger müsste Dir an sich klar sein, dass, wenn es zur Mengenlehre kommt, "GOTT" immer noch der Beste im schnellen Kopfrechnen ist und ER deswegen auch keinem Lebewesen ein "unendliches Dasein auf Erden" geben konnte!

Zitat
Richtig. Der von Gott getrennte Mensch bringt es tatsächlich nicht zu mehr als es Bazillen, oder Störweibchen zu tun vermögen: Kampf, Wettbewerb, Hunger und Tod. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen.

Auch ein nicht geschehener biblischer "Sündenfall" (Trennung von Gott!) könnte die Problematik innerhalb einer unsterblichen Menschheit, die sich ständig weiter vermehrt, nicht vom Tisch fegen! - Zahlen sprechen nun mal diese, von jedem zu berechnende Wahrheit nüchtern aus!

Zitat
Das kommt ganz auf den Blickwinkel an. Du selbst sagst ja, dass man als Gläubiger letztlich auf seine eigene "innere Stimme" angewiesen ist.

Die "innere Stimme" ist aber auch unlösbar an die Vernunft gekoppelt, will einer nicht frei fallend im Graben des Aberglaubens landen!

Zitat
Zitat von Reklov Erst wenn es uns gelänge, andere unbewohnte Planeten unserer Art zu entdecken und diese auch erfolgreich zu besiedeln, würden unsterbliche Menschenmengen rechnerisch eine andere Sprache sprechen können!

Sollte sich der Mensch tatsächlich damit rühmen auch andere Planeten derart zugrundezurichten, wie er es derzeit mit der Erde macht?

Wo Schatten ist, muss es aber zunächst mal Licht geben! - Übersehen wir also nicht, dass es nun (etwa seit Beginn des 19. Jahrh.) auch Natur- und Tierschutzverbände, sowie eine kontrollierende Forst- und Wasserwirtschaft gibt. - Vor 300 Jahren war dies überhaupt noch kein Thema. Dass im Mittelalter die ausgedehnten Waldflächen Deutschlands rigoros gerodet wurden, hing damit zusammen, dass Holz DER Rohstoff für viele Dinge des täglichen Lebens war. Auch war unter den niedrigen Bevölkerungszahlen noch nicht das nötige/heutige Bewusstsein für die Umwelt und die Zukunft der Erde vorhanden. Man lebte und schuftete im kargen Heute. Eine Stadt, wie Paris, soll zu jener Zeit nur etwa 300 000 Einwohner gezählt haben und war zudem mit ganz anderen Überlebenssorgen konfrontiert, wie heute. Die eiskalten Winter musste man seinerzeit eben mit dem damals noch reichlichen Brennholz aus den Wäldern überleben, wollte man in seiner Stube, oder auch in einem kalten Burgzimmer, nicht erfrieren. - Karten über den Schwund der deutschen Waldflächen gibt es übrigens im Internet.

Als einer der ersten Forstwissenschaftler seiner Zeit entwarf der Thüringer Forscher Heinrich Cotta Pläne, wie man Wald nachhaltig bewirtschaften könnte. Mit seinem 1817 veröffentlichten Buch "Anweisung zum Waldbau“ legte er den Grundstein für die moderne Forstwissenschaft und -wirtschaft. Gemäß seinen Empfehlungen wurden große Flächen in Deutschland aufgeforstet. Da die Böden verarmt und ausgemagert waren, pflanzte man Fichten oder Kiefern: Die anspruchslosen, widerstandsfähigen und schnellwüchsigen Nadelhölzer hatten hier die besten Chancen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.225

23.01.2017 14:27
#22 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #20

Zitat von Perquestavolta
Welche Aufgaben sollten Viren sonst noch haben, Snooker?
Streikt da jetzt etwa dein Schulwissen?


Nein Snooker! Ich hab dir eine Frage gestellt und ich hätte gerne eine Antwort darauf..... Und die lautet: Welche Aufgabe haben Viren sonst noch? Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass Viren überhaupt irgend welche Aufgabe hätten .... also musst du schon begründen können, warum du behauptest: es mache keinen Sinn, die Rolle von Viren alleine auf krankheits- und todbringende Aufgaben zu beschränken.?? Wir wissen, dass Viren nichts anderes tun, als sich an die DNA/RNA von Zellen anzuheften und diese DNA/RNA dahingehend um zu programmieren, dass sie fortan nichts anderes mehr anders tut, als jenes kleine Stück Programmkode, ein kleines Stückchen Nukleinsäure, zu replizieren und dabei stirbt die Zelle für gewöhnlich immer.

Also bitteschön noch mal die Frage: welche Aufgabe haben Viren sonst noch, als einfach nur ein kleines Stückchen Nukleinsäure zu sein, die sich dort an lebende Zellen mit ihrer DNA/RNA anzudoggt, wo die Nanostruktur ihrer Beschaffenheit genau die richtige Schlüssleeigenschaft besitzt? Du musst doch mehr darüber wissen, wenn du solche Vorderungen stellst. Und ich kenne die Gründe dafür nicht.


Du Snooker hast behauptet, dass Viren Aufgaben besitzen, die einmal dafür gedacht sind Krankheiten und Tod zu verbreiten und dass es keine Sinn macht die Aufgaben der Viren alleine darauf zu beschränken. Welche sind also die anderen Aufgaben? Und wer hat ihnen diese Aufgaben erteilt? Es gibt kein diesbezügliches Schulwissen, dass Viren mit irgendwelchen Aufgaben betreut wären!??


Zitat
Zitat SnokerRI Inwieweit macht es denn Sinn, die "Rolle" der Viren auf krankheits- und todbringende Aufgaben zu beschränken? Der Tod eines Wesens als Folge der Sünde kann darüberhinaus logischerweise nur Geschöpfe betreffen, die sündigen können.

Nun ist es aber mal bekannt, dass Viren auch Kinder töten, die bis dahin nie gesündigt haben. Wie können sie also in Folge von Sünden sterben, welche sie nie und nimmer selbst begangen haben?
[/quote] Viren töten Tiere und Pflanzen genauso... Umgekehrt, wurde der automatisch unmittelbarer und direkt auschließlich darauf zurückführbare Tod eines Menschen in Folge von Sünde bis heute noch nicht nachgewiesen. Es sterben immer immer alle, egal, ob sie gesündigt oder nicht gesündigt haben.




Zitat von SnookerRI im Beitrag #20
[
lies den Beitrag nochmal, solange bis du verstanden hast, worum es geht. Dann stolperst du auch nicht mehr über deine eigenen Wertungen


Hab deinen Beitrag, der einfach nur von lächerlichen und unbelegten Behauptungen bis zum Himmel stinkt, ausreichend oft gelesen und deswegen ist die Frage: was habt ihr Theisten für Scheiß-Virus im Hirn habt, auch noch immer noch offen... und ich hätte gerne eine Antwort darauf?

Wer glaubt der muss auch zweifeln können.
Wer im Glauben nicht zweifelt, ist entweder ein Kind oder ein Idiot.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

23.01.2017 19:39
#23 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Perquestavolta
Nein Snooker! Ich hab dir eine Frage gestellt und ich hätte gerne eine Antwort darauf.

Ach weißt du was, Perquestavolta: Nimm deine Beiträge und mach da sauber, wo es besonders schmutzig ist. Vergiss aber nachher nicht, zumindest saubere Klamotten anzuziehen, ja?

Zitat von Perquestavolta
Meine Beiträge sind extra dafür erdacht, um dort zu waschen wo am meisten Dreck ist.




Zitat von Perquestavolta
Nun ist es aber mal bekannt, dass Viren auch Kinder töten, die bis dahin nie gesündigt haben. Wie können sie also in Folge von Sünden sterben, welche sie nie und nimmer selbst begangen haben?

Und was sagt dazu dein Schöpfer-Leben? Am Ende geht es doch nur wieder um die:

Zitat von Perquestavolta
Es geht einzig und allein um eine opportunistischen Erfahrungsoptimierung der Gene.. Das ist naturwissenschaftlich so sicher bewiesen, wie dass es auf dem Mond kein Leben gibt.

Also, alles ganz klar Perquestavolta? Dein Schöpfer-Leben ist an all dem Schuld!

Zitat von Perquestavolta
Es sterben immer immer alle, egal, ob sie gesündigt oder nicht gesündigt haben.

Richtig. Dir und deinem Schöpfer-Leben ist das egal. Auch wenn Kinder missbraucht werden, gehört das deiner Meinung wohl zur Erfahrungsoptimierung irgendwelcher Gene. Mach dich selbst sauber, Perquestavolta


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.359

23.01.2017 20:14
#24 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Zitat von Reklov
... auch, wenn man alles Geld in die Agrarindustrie stecken und Nahrungsmittel "gerecht" verteilen würde, wäre bei einer so gedachten "Unsterblichkeit" der menschlichen Rasse die kleine Erde bald dem Chaos und einer absoluten Überbevölkerung ausgesetzt! Als Gläubiger müsste Dir an sich klar sein, dass, wenn es zur Mengenlehre kommt, "GOTT" immer noch der Beste im schnellen Kopfrechnen ist und ER deswegen auch keinem Lebewesen ein "unendliches Dasein auf Erden" geben konnte!

Da du ja selbst sagts, dass keine gültige Aussage über den Urgrund vonseiten der menschen möglich ist, stellt sich jetzt natürlich die Frage wie du zu diesen Aussagen über Gott kommen kannst? Ich denke die Unsterblichkeit keineswegs so wie du; möglicherweise ergibt sich auch daraus das unterschiedliche Verständnis?

Zitat von Reklov
Auch ein nicht geschehener biblischer "Sündenfall" (Trennung von Gott!) könnte die Problematik innerhalb einer unsterblichen Menschheit, die sich ständig weiter vermehrt, nicht vom Tisch fegen! - Zahlen sprechen nun mal diese, von jedem zu berechnende Wahrheit nüchtern aus!

Woher willst du das wissen? Hast du ein Modell zur Verfügung, nach welchem du den Planeten Erde ohne die Folgen des Sündenfalls berechnen kannst?

Zitat von Reklov
Die "innere Stimme" ist aber auch unlösbar an die Vernunft gekoppelt, will einer nicht frei fallend im Graben des Aberglaubens landen!

Dann kommst du allerdings hier in einen Widerspruch zu deiner eigenen Aussage, nach der man sich (als Gläubiger) auf die innere Stimme allein verlassen muss.

Zitat von Reklov
Wo Schatten ist, muss es aber zunächst mal Licht geben! - Übersehen wir also nicht, dass es nun (etwa seit Beginn des 19. Jahrh.) auch Natur- und Tierschutzverbände, sowie eine kontrollierende Forst- und Wasserwirtschaft gibt. - Vor 300 Jahren war dies überhaupt noch kein Thema.

Die Umweltverschmutzung im Zuge der Industrialisierung war vor 300 Jahren ebenfalls noch kein Thema. Der von Gott getrennte Mensch (getrieben von seiner Profitgier) hat immer Möglichkeiten gesucht und gefunden, über seine Verhältnisse zu leben; den Planeten über Gebühr zu beanspruchen. Natur-und Tierschutzverbände? Ja hier vielleicht, aber in Brasilien? Glaubst du, dass man beim Kauf eines Kastens Bier 1m² Regenwald schützt?

Zitat von Reklov
Dass im Mittelalter die ausgedehnten Waldflächen Deutschlands rigoros gerodet wurden, hing damit zusammen, dass Holz DER Rohstoff für viele Dinge des täglichen Lebens war. Auch war unter den niedrigen Bevölkerungszahlen noch nicht das nötige/heutige Bewusstsein für die Umwelt und die Zukunft der Erde vorhanden. Man lebte und schuftete im kargen Heute.

Das denken sich heute auch die Magnaten, die an anderen Stellen der Erde, wo es noch was abzuholzen gibt, wüten, wie die Axt im Wald. Geschichte wiederholt sich. Auch in Indonesien: http://www.spiegel.de/fotostrecke/palmoe...cke-122717.html Klar, Indonesien ist weit weg von Europa. Aber was bringt es den dortigen Waldflächen jetzt, die anstatt mit der Axt gleich mit dem Bulldozer und Harvester plattgemacht werden? In 100 Jahren können sich dann auch dort Natur-und Tierschutzverbände die Wunden über verbrannter Erde lecken.

Zitat von Reklov
Eine Stadt, wie Paris, soll zu jener Zeit nur etwa 300 000 Einwohner gezählt haben und war zudem mit ganz anderen Überlebenssorgen konfrontiert, wie heute. Die eiskalten Winter musste man seinerzeit eben mit dem damals noch reichlichen Brennholz aus den Wäldern überleben, wollte man in seiner Stube, oder auch in einem kalten Burgzimmer, nicht erfrieren. - Karten über den Schwund der deutschen Waldflächen gibt es übrigens im Internet.

Was damals die kalte Stube war ist dann wohl heute das Palmöl als Stoff, der im alltäglichen Leben kaum noch wegzudenken ist. Sowas kommt halt von sowas.

Zitat von Reklov
Als einer der ersten Forstwissenschaftler seiner Zeit entwarf der Thüringer Forscher Heinrich Cotta Pläne, wie man Wald nachhaltig bewirtschaften könnte. Mit seinem 1817 veröffentlichten Buch "Anweisung zum Waldbau“ legte er den Grundstein für die moderne Forstwissenschaft und -wirtschaft. Gemäß seinen Empfehlungen wurden große Flächen in Deutschland aufgeforstet. Da die Böden verarmt und ausgemagert waren, pflanzte man Fichten oder Kiefern: Die anspruchslosen, widerstandsfähigen und schnellwüchsigen Nadelhölzer hatten hier die besten Chancen.

Leider lacht die Plutokratie über Cotta und rodet weiter Wälder.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

23.01.2017 20:29
#25 RE: Wann schuf "Gott" Viren und Bakterien? Und warum...? antworten

Die Entstehung der Viren lässt sich aus der Evolutionsgeschichte heraus erklären.
Das wird Gläubige aber wohl nicht interessieren.
Tatsächlich hatten Viren wohl am Anfang eine wichtige Funktion und die haben sie bei primitiven Bakterien vielleicht auch noch heute.
Sie dienten zum Genaustausch noch vor der Erfindung der Sexualität.
Dieser Mechanismus hat sich dann aber wohl verselbständigt.

Mechanismen des Genaustausches:
Bakterien besitzen eine Kompetenz zur Aufnahme freier DNA.[5] Diese wird durch verschiedene Kompetenzproteine bestimmt, die durch Quorum sensing oder Nährstoffmangel verstärkt exprimiert werden. Aus dem Grund, dass gramnegative und grampositive Bakterien eine andere Zellwandstruktur besitzen, ist zwischen diesen zu unterscheiden.[6]

Gram-positive Bakterien binden freie DNA an einem Kompetenzprotein.[7] Durch Endonukleasen wird die DNA in der Länge von etwa 18kbp gespalten und einsträngig in die Zelle importiert. Der andere, übrig geblieben Strang wird durch Nukleasen abgebaut.

Gram-negative Bakterien besitzen für den Import der freien DNA einen Secretin-Kanal an der äußeren Membran sowie einen DNA-Transporter an der inneren Membran. Die DNA wird zuerst durch das Secretin importiert. Schließlich wird die DNA einsträngig durch den Transporter importiert und der zweite Strang abgebaut.

Nach der Aufnahme der einsträngigen DNA kommt es zu der Bindung mit der doppelsträngigen DNA der Zelle. Dabei entsteht eine Tripelhelix, bei der das RecA-Protein DNA-Abschnitte austauscht. Dabei kommt es zu Insertionen und Deletionen an der Bakterien-DNA. Durch die Replikation der DNA entstehen nun zwei unterschiedliche Stränge, da die importierte DNA nur mit einem Strang rekombiniert wurde.

(Aus Wikipedia)

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 18
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor