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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 1.692 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2
Reklov Offline




Beiträge: 3.946

20.01.2017 11:01
#26 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Daneben gibt es auch Religionen, wie der Buddhismus, die eine mögliches Konzept zum erreichen des Glücks anbieten.

Rübennase,

... der Buddhismus ist an sich keine "Religion", da er lediglich das Nirvana, aber keinen "Gott" lehrt.

Gruß von Reklov

Rübennase Offline




Beiträge: 185

20.01.2017 12:12
#27 RE: Gott finden... antworten

Zitat
lediglich das Nirvana, aber keinen "Gott" lehrt.



Ja und nein. Der Buddhismus ist immerhin offizielle Staatsreligion diverser Länder und es gibt zahlreiche buddhistische Institutionen und Feiertage, Klöster etc. Ähnlich wie im Christentum(NT) oder Islam steht am Anfang die Lehre eines Einzelnen, die im Laufe der Jahrtausende "verhunzt" wurde. Was die buddhistische Lehre aber von den Religionen meiner Ansicht nach unterscheidet, ist, dass Buddha jeden dazu ermutigt hat, für sich selber zu überprüfen ob etwas wahr sein kann...

Abgesehen davon bin ich eigentlich kein Definitionsfreak und lasse fünfe gerne mal grade sein...

Rübennase Offline




Beiträge: 185

20.01.2017 12:35
#28 RE: Gott finden... antworten

Zitat
kann das an der Verdrängung liegen.



Denke ich auch.. Problematisch wird es, wenn das Erlebte so tief sitzt, dass es schwierig wird, es zu verarbeiten. Oder man kommt durch die Verdrängung gar nicht hinter seine Probleme..Da kann auch es für sehr erfahrene Psychiater sehr schwer werden vorzudringen. Vermutlich muss mann dann lernen zu akzeptieren, dass es einfach glücklichere und weniger glückliche Leben gibt und dass man u.U. ein "schlechtes Los gezogen" hat. So weit würde ich in meinem Fall auch nicht gehen...

Zitat
oder nicht Shakira heiraten kann



Du bohrst in meinen Wunden, Gysi. Shakira ist die Verkörperung all meiner Wünsche und Sehnsüchte..Ich könnte in Frieden sterben, wenn ich nur einmal mit Shakira...Zensur...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.575

21.01.2017 10:20
#29 Gott finden... antworten

Zitat von Rübennase
Vermutlich muss mann dann lernen zu akzeptieren, dass es einfach glücklichere und weniger glückliche Leben gibt und dass man u.U. ein "schlechtes Los gezogen" hat.

Die Realität anschauen, annehmen und bearbeiten können, ist ein Aspekt des Glücklichseins. Natürlich hatten andere einen besseren Start und haben ein besseres Leben, was immer das auch sein mag. Aber man hat ja nun mal sein eigenes, das man lieben kann. Und hassen. Aber alles in den richtigen, produktiven Maßen... Man sollte sich seine Lebensentwürfe und -maßstäbe nicht von anderen diktieren lassen, man hat die Aufgabe, sein eigenes Leben zu leben. Soweit darf die Liebe zu den Menschen, die dich umgeben, aber nicht wirklich kennen, nicht gehen, dass du dich selber an dem Versuch, fremde Erwartungen zu erfüllen, um dein Glück bringst! SELBSTbewusstsein ist angesagt...

Wie ist das Thema? => Gott finden... Der Weg zu Gott ist unendlich - weil es ihn wahrscheinlich nicht gibt. Der Weg zu dir ist kürzer... Und warum solltest du nach der Gottesexistenz suchen, wenn du offensichtlich dich selber meinst? Sich um Gottglauben, Religion und Atheismus zu kümmern, ist eine feine Sache, aber ich glaube, das ist jetzt ein anderes Thema.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

21.01.2017 11:49
#30 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Abgesehen davon bin ich eigentlich kein Definitionsfreak und lasse fünfe gerne mal grade sein...

Rübennase,

... manche Wissensgebiete vertragen diese Freiheit, andere wiederum können sich das nicht leisten, sonst "funktionieren" sie überhaupt nicht!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

21.01.2017 11:59
#31 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Der Weg zu dir ist kürzer... Und warum solltest du nach der Gottesexistenz suchen, wenn du offensichtlich dich selber meinst?

Gysi,

... die Gottesexistenz kann man nicht "suchen"!!! - An welchem Ort sollte diese auch schon zu finden sein? - Wenn überhaupt, dann ist sie lediglich auf dem kurzen Weg zu finden, nämlich in Dir selbst. - Wenn einer aber denkt, dass es Gott "wahrscheinlich" nicht gibt, dann hat er bereits die Schranken aufgebaut, welche einen inneren Weg zu diesem Thema von vorneherein versperren/blockieren! - Die Gründe dafür sind stets psychologischer Natur und nicht selten auch durch schlechte Erfahrungen mit unqualifizierten "Erziehern" geprägt.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

21.01.2017 12:09
#32 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Ich könnte in Frieden sterben, wenn ich nur einmal mit Shakira...Zensur...

Rübennase,

... von Shakiras gekonntem Hüftschwung und ihrem Aussehen sollte man sich nicht so sehr blenden lassen, denn sie hat, wie alle Menschen, bestimmt auch ihre Schattenseiten - und - - - Schönheit ist leider vergänglich!
Wie aber Shakira im Privatleben so ist, könnte uns ihr Partner, der 10 Jahre jüngere spanische FC Barcelona-Fußballer G. Pique erzählen.

Gruß von Reklov

Walterchen Offline



Beiträge: 18

21.01.2017 14:03
#33 RE: Gott finden... antworten

Allen zum Gruß!

Hallo Reklov,
in #26 erwiderst du …
... der Buddhismus ist an sich keine "Religion",
da er lediglich das Nirvana, aber keinen "Gott" lehrt.


Wird da (in deiner Antwort) die Chiffre „Gott“ exklusiv für Religionen reserviert?
(Auch bezüglich „Glauben“ scheint mir – bei manchen Teilnehmern hier –
dieser Tunnelblick sehr gepflegt zu werden.)
Und … ist Buddhismus
nicht auch ein mögliches Konzept zum glücklicher werden“?

Die Wörter Religion und Gott hast du in Anführungszeichen gesetzt. Wohl um auf die sehr unterschiedliche Benutzung dieser Begriffe hinzuweisen. Ich frage mich, ...
warum nicht auch bei Nirvana?
Einigermaßen nachvollziehbar wird deine Aussage für mich nur, wenn ich (ausnahmslos) die in unserem Kulturkreis allgemein übliche (sehr oberflächliche) Deutung dieser Worthülsen benutze.

In Beitrag #21 meintest du ...
... im Denkmuster >ALLES IST EINS<
besteht kein großer Unterschied zwischen Gott und Dir.-
Eine Selbstfindung ist also auch stets mit einer Gottessuche verbunden oder zumindest mit dem Nachdenken über den Ur-Grund.


GOTT … verstanden im Sinne von 'Urgrund' oder 'Ursachenlose Ursache'
ist in meiner Denke eine Chiffre für >ALLES IST EINS< oder auch >NIRVANA< (u.a.).
GOTT = ALLES … (für mich nur ohne Plural denkbar!) ...
wird von mir nicht als als Person gedeutet.
Götter (Singular Gott) können als personale Erscheinungen wahrnembar/erfahrbar sein.
Für mich ist es ein großer Unterschied ob ich … GOTT … denke (und meine)
oder einen personalen … Gott.

Da ich „mein Selbst“ gleichsetze mit … „das Göttliche in mir“ (?Seele?)
aber differenziere zwischen … „mein Ego(-Bewußtsein)“ und „mein Selbst(-Bewußtsein)“
besteht – gemäß meinem derzeitigen Selbst-Verständnis - sehrwohl …
ein großer Unterschied zwischen GOTT und mir.

Bei deinem (oben zitierten) letzteren Satz gehe ich problemlos mit.
„Erkenne dich selbst und du schaust Gott“

Mir ist zwar durchaus bewußt, daß bereits die Verwendung der Chiffre „Gott“
bei manch „Wissendem“ jedes nachdenkliche Interesse und Prüfen – abschaltet,
und zugleich (oft mit viel Polemik) den Schutzschirm der Vorurteile – hochfährt,
als relativ Unwissender erlaube auch ich mir dennoch –
auf diese Vokabel (im positiv verstandenen Sinne) nicht generell zu verzichten.

Feundlichst
W.

Rowan Offline




Beiträge: 7

09.07.2018 15:36
#34 RE: Gott finden... antworten

"...und quasi selbst herausfinden ob es nun einen Gott gibt oder nicht."

Rübennase, das ist doch schon einmal ein Anfang!

"Nur wer fragt findet die Wahrheit"

Z. B. welche Religion hat GOTT?

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich n i c h t nach unserem Glauben, wir müssen uns nach ihr richten"
-Matthias Claudius-

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

10.07.2018 11:26
#35 RE: Gott finden... antworten

Zitat
"Nur wer fragt findet die Wahrheit"

Z. B. welche Religion hat GOTT?

Rowan,

... nur - schon beim Fragenstellen sind Schwierigkeiten eingebaut, denn nur der Weitsichtige kann auch weiterführende Fragen stellen. Weitsichtige Fragen können aber sowohl aus philosophischer, aus religiöser, wie auch aus naturwissenschaftlicher Sicht gestellt werden.

Zitat
Z. B. welche Religion hat GOTT?

Das könnte man so beantworten: Es sind die versch. religiösen Sichtweisen, welche ihre Denkmuster in die Worthülse "GOTT" verpackt haben. Der bibl. Jesus verkündete z.B. seine >Botschaft<, eröffnete jedoch keinen großen "Kirchenbetrieb". - GOTT, wie auch immer der Begriff gedacht/interpretiert werden mag, hat also keine Religion, sondern wird von versch. Religionen lediglich auf entsprechende Weise "gedeutet".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

10.07.2018 12:18
#36 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Wird da (in deiner Antwort) die Chiffre „Gott“ exklusiv für Religionen reserviert?

Walterchen,

... keinesfalls nur exklusiv für Religionen, denn auch der Einzelne mag sein persönliches Gottesbild in sich entwickeln, abseits von jedem amtlichen Dogma.

Zitat
Und … ist Buddhismus nicht auch ein mögliches Konzept zum glücklicher werden“?

Das kann der Buddhismus bei dem einen oder anderen auch leisten, obwohl es dabei ja nicht nur ums "Glücklicherwerden" gehen, sondern die Wahrheitssuche im Vordergrund stehen sollte.

Zitat
Die Wörter Religion und Gott hast du in Anführungszeichen gesetzt. Wohl um auf die sehr unterschiedliche Benutzung dieser Begriffe hinzuweisen. Ich frage mich, ... warum nicht auch bei Nirvana?

Nirwana wird erreicht im Loslassen von allen Anhaftungen an die Bedingungen des Samsara. Folglich bedeutet Nirwana manchen Meinungen zufolge nicht etwas, das sich erst mit dem Tod einstellt, sondern kann – die entsprechende mentale oder spirituelle Entwicklung vorausgesetzt – schon im Leben erreicht werden (Zustand des Arhat). Nirwana wird vom historischen Buddha an mehreren Stellen des Suttapitaka „das höchste Glück“ genannt. Dieses keinem Entstehen, Vergehen und Anderswerden unterworfene Wohl ist allerdings nicht ein angenehmes Gefühl, sondern ein Glück unabhängig und jenseits aller Gefühle, Bedingungen und Gestaltungen. Nirwana ist gleichbedeutend mit innerer Ruhe und besteht im Freisein von aller Unruhe des Geistes, allen Wünschen und Denkvoraussetzungen. Nirwana bezeichnet damit einen spezifischen, aber ungewöhnlichen und im Samsara weitgehend unbekannten Geisteszustand. Er wird auch beschrieben als bildlos (animitta), richtungslos (apranihita) und unterscheidungslos (ekalakshana).

Durch intensive Betrachtung eines der drei Merkmale des Daseins („Unbeständigkeit“, „Leidhaftigkeit“, „Leerheit“) durchläuft der Meditierende verschiedene Erkenntnisstufen (Vipassanâ-ñâna). Die kontinuierliche neutrale Beobachtung aller Daseinsphänomene (Gefühle, Sinnesobjekte, Gedanken) führt zu einer allmählichen Loslösung und gipfelt in der sogenannten Erfahrung des Maggaphala („Moment der Frucht“). Dieses Ereignis, das im Theravada als die eigentliche Erfahrung des Nirwanas gilt, verändert den Meditierenden und führt zu einem „Bruch mit der Welt“. Die Eindringlichkeit und Stärke dieser Erfahrung macht auch den Grad der „Erlöstheit“ eines Menschen aus. (Internet)

Im Nirvana-Gedanken spielt vor allem die aktive "Eigenleistung" eines Menschen die Hauptrolle, während z.B. in der christl. Lehre das "Paradies" dem Gläubigen als Akt der Gnade "geschenkt" wird, sei er nun stark oder schwach im Leben gewesen. Das ist der entscheidende und auch wichtige UNTERSCHIED!

Zitat
... im Denkmuster >ALLES IST EINS<
besteht kein großer Unterschied zwischen Gott und Dir.-
Eine Selbstfindung ist also auch stets mit einer Gottessuche verbunden oder zumindest mit dem Nachdenken über den Ur-Grund.

Wenn man denkt, dass ALLES aus EINER QUELLE stammt, sind Unterschiede deswegen noch nicht automatisch ausgeklammert! Sprachlich könnte man es auch am Unterschied der beiden Wörter SCHÖPFER und GESCHÖPF festmachen. Das GESCHÖPF hat aber seine EBENBILDLICHKEIT dadurch zerstört, dass es der Sünde (von "absondern") verfiel.
Schaut man z.B. in die Bibel, so kann man dazu unter den reichhaltigen Jesus-Zitaten zwei herausgreifen.

Erstens:
Jesus stellt in der christl. Lehre den Charakter, das Wesen, die Art Gottes in vollkommener Weise dar, er ist der perfekte Repräsentant Gottes.
Durch Jesus, so lautet das Dogma, sollen wir den lebendigen Gott erkennen. Jesus ist aber nicht selbst dieser lebendige Gott, sondern sein Sohn, sein Gesandter und Bevollmächtigter (sein Christus).

Zweitens:
Die Bibel berichtet, wie die Juden Jesus der Gotteslästerung beschuldigt haben, weil er behauptete, der Sohn Gottes zu sein: Du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott“ (Johannes 10,33).

Seine Antwort ist faszinierend: Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –, wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn?“ (Johannes 10,34-36).

Mit anderen Worten: Christus fragte seine Landsleute, warum sie sich aufregten, dass er sich selbst lediglich als Sohn Gottes bezeichnete, da die Heilige Schrift Menschen klar Götter nennt.

Sind Menschen aber tatsächlich Götter? Was hat er gemeint?

In Psalm 82, Vers 6, aus dem Jesus zitierte, sagte Gott zu Menschen: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter und Kinder des Höchsten“ („Neues Leben“-Übersetzung). Das hebräische Wort, das hier mit „Götter“ übersetzt wird, ist elohim, was buchstäblich „Götter“ oder „Mächtige“ bedeutet – auch wenn es in der Bibel in der überwiegenden Mehrheit der Fälle mit „Gott“ (der wahre Gott) wiedergegeben wird. Der Grund dafür ist, dass das Wort elohim, obwohl es einen Plural anzeigt, oft in der Einzahl verwendet wird.

Manche haben argumentiert, dass das Wort in diesem Kontext mit „Richter“ übersetzt werden sollte. Aber die ursprünglichen Manuskripte des Neuen Testaments übersetzen Christi Zitat in Johannes 10 mit dem griechischen Wort theoi – „Götter“. Es ist in der Tat offensichtlich, dass Jesus „Götter“ gemeint haben muss. Wenn er nur „Richter“ gemeint hätte, wäre seine Logik nicht folgerichtig gewesen. Es hätte dann gelautet: „Wenn die Schrift die Menschen Richter nennt, warum seid ihr dann darüber aufgebracht, dass ich behaupte, der Sohn Gottes zu sein?“ Das ergibt keinen Sinn. Nur wenn das Wort mit "Götter" übersetzt wird – und auch so verstanden wird –, ist Christi Logik folgerichtig. (Quelle: Internet)

Zitat
Da ich „mein Selbst“ gleichsetze mit … „das Göttliche in mir“ (?Seele?)
aber differenziere zwischen … „mein Ego(-Bewußtsein)“ und „mein Selbst(-Bewußtsein)“
besteht – gemäß meinem derzeitigen Selbst-Verständnis - sehrwohl …
ein großer Unterschied zwischen GOTT und mir.

Da will ich Dir nicht widersprechen!

Zitat
Mir ist zwar durchaus bewußt, daß bereits die Verwendung der Chiffre „"Gott"
bei manch „Wissendem“ jedes nachdenkliche Interesse und Prüfen – abschaltet,
und zugleich (oft mit viel Polemik) den Schutzschirm der Vorurteile – hochfährt,

Diese "Wortchiffre" hat, genau wie die Liebe, in unserer Welt oft für viel Freude, aber auch für Aufregung und großes Leid gesorgt. Der Grund ist einfach: Wir haben den Sinn der BERGPREDIGT in vielen Fällen geleugnet und missachtet.
Die Ergebnisse waren stets niederschmetternd!

Zur biblischen Lehre tauchen aber - wie zu jeder Religion - viele durchaus berechtigte Fragen der Kritiker auf! Man müsste den "Messias" also wenigstens 1 Tag selber sprechen und befragen können - dann wäre man besser "im Bilde", so wie es z.B. dem "ungläubigen Thomas" möglich gewesen "sein soll", der damals seine Finger auf die Wunden des Auferstandenen legen durfte.

>> "Rühr mich nicht an!" hatte Jesus zu Maria Magdalena am Gartengrab gesagt. Jetzt erscheint Jesus dem Thomas in einem verschlossenen Raum und fordert ihn genau dazu auf: "Sieh meine Nägelmale, berühre meine Seitenwunde!" Ein Mensch geht nicht durch Wände und ein Gott hat keine frischverschorften Wunden. Was, besser, wer ist dann dieser Auferstandene? Berührt Thomas Jesus nicht, bleibt von Jesus der Eindruck einer Geist-Erscheinung und die Auferstehung war nicht mehr als eine religiöse Vision. Berührt er ihn aber, zerbricht die Logik des Erzählers Johannes an einem inneren Widerspruch, denn er will uns doch die Auferstehung Jesu argumentativ glaubhaft machen."

"Thomas sieht einen Menschen und er bekennt einen Gott" hat Kirchenvater Augustinus über diese Szene gesagt. Martin Luther verwirft alle Legendenbildungen über das Tun und Lassen des Jüngers Thomas als "erstunken und erlogen" und konzentriert sich auf das, was Jesus tut : Er offenbart sich dem ehrlichen Zweifler als wahrer Mensch und wahrer Gott." << (Quelle: Internet)

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.946

10.07.2018 12:50
#37 RE: Gott finden... antworten

Zitat
Du bohrst in meinen Wunden, Gysi. Shakira ist die Verkörperung all meiner Wünsche und Sehnsüchte..Ich könnte in Frieden sterben, wenn ich nur einmal mit Shakira...Zensur...

Rübennase,

... ich begenete meiner Traumfrau (C.K.) schon sehr früh. Die damals 17-Jährige war der Zauber meiner Jugendjahre. Ihr makelloses, von langen, dunkelbraunen Haaren umrahmtes Gesicht, ihr perfekter Körper und ihr lustiges Wesen waren ein perfektes Trio! Ich heiratete aber später dennoch eine andere "Schönheit", die mich bis heute begleitet.

Meine Jugendliebe traf ich seltsamerweise (so in Abständen von ca. 10 - 15 Jahren) immer unverhofft wieder. Auf der Straße, im Kaufhaus, einmal auch auf einer Kunstausstellung. (Zufall oder nicht?)
Schönheit ist den Frauen, wie auch den Männern, jedoch nicht fürs ganze Leben gegeben und manche Jugendliebe oder unerreichte Traumfrau (wie z.B. SHAKIRA) könnte nach 20 oder mehr Jahren viel von ihrer Anziehungskraft verlieren.

So darfst Du getrost sein, auch ohne Shakira, deren wahres Wesen und noch bevorstehende Veränderung Du ja nicht kennst, in Frieden gehen zu können.

Gruß von Reklov

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