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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 47 Antworten
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 Polytheistische Urreligionen
Seiten 1 | 2
DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

11.07.2017 03:24
#26 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #25

Zitat von Gast
Es steht mir nicht zu über andere zu richten oder eben zur urteilen, da ich nicht im Namen des einzigen Gottes sprechen darf.
Dann nenne mich nicht

Zitat
Mistgeschöpf

Zitat
da du all dies mit Heuchelei oder wegen Profit aber ebenso auch um angesehen zu werden getan hast.

Bin ich erst aufrichtig, wenn ich "ja" zu deinen hassgetränkten Fabulesken sage? Mir "Heuchelei" zu unterstellen, ist wirklich eine Frechheit!




Mag sein dass wir gerade miteinander unsere Meinungen austauschen und doch habe ich in die Menge geschrieben, du brauchst dich doch nicht sofort angesprochen zu fühlen. Die Ungläubigen oder die Irregeleiteten gab es schon immer und doch hat unser Gott sie längst nicht aufgegeben, ich glaube kaum dass einer der Propheten die durch Gott auserwählt und entsandt worden waren mit ihr Mistgeschöpfen gepredigt und gewarnt haben. Doch Tatsache ist das sowohl aus Menschen aus der Erde als auch aus Engeln aus Feuer ohne Qualm und aus einem anderen Reich bestimmte Cliquen und diese waren sich dessen sicher dass Gott der Herr, ihr Schöpfer ist, sich aus ihrer freien Wahl und Wille also ohne Zwang dazu entschieden haben zur Mistgeschöpfen zu werden. Diese Mistgeschöpfe sind alle ein Teufel und sie wetteifern darum um Böse Absichten zu betreiben. Also bei dir hatte ich bisher nicht den Eindruck gehabt. Darüber hinaus bist du ehrlich und besitzt Courage, da du öffentlich zugibst von all dem nichts zu halten. Die Heuchler dagegen halten sich für strenggläubig und behaupten sie allein würden sich auf dem rechten Weg befinden.

PS. Keine Ahnung warum bei der einen Beitrag ich als Gast eingetragen bin.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

11.07.2017 08:09
#27 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von DieGeheimnisse
Also bei dir hatte ich bisher nicht den Eindruck gehabt. Darüber hinaus bist du ehrlich und besitzt Courage, da du öffentlich zugibst von all dem nichts zu halten.

Aah, das hört sich doch schon ganz anders an.

Zitat
Die Heuchler dagegen halten sich für strenggläubig und behaupten sie allein würden sich auf dem rechten Weg befinden.

In welche Richtung geht die Kritik?
Es gibt viele Christen, die in der Kirche sind, ihre Kirchensteuern zahlen, aber trotzdem nicht mehr so richtig glauben. Die wollen keinen Ärger wegen dem Friedhofplatz kriegen und wegen der Beerdigungsfeier.
Es gibt aber auch unter den Muslimen gewiss etliche, die schwer am Zweifeln sind. Die können das nur nicht so zugeben wie z.B. die Christen.
Und dann gibt es noch die vielen verschiedenen Bekenntnisgruppen, die jede von sich meinen, die einzig wahre zu sein. Sunniten und Schiiten sind sich sogar spinnefeind und sprechen sich einander die "wahre" Muslimenschaft ab.

Und allen ist zueigen, dass der Atheist ein leider verlorenes Schäflein, aber trotzdem ein akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft ist - aber nur, wenn er bitteschön seine Klappe hält und keine Unruhe unter den guten Menschen (den Gläubigen) stiftet... Was hältst du von einer solchen Einstellung?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

11.07.2017 20:24
#28 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #27

Zitat von DieGeheimnisse
Also bei dir hatte ich bisher nicht den Eindruck gehabt. Darüber hinaus bist du ehrlich und besitzt Courage, da du öffentlich zugibst von all dem nichts zu halten.
Aah, das hört sich doch schon ganz anders an.

Zitat
Die Heuchler dagegen halten sich für strenggläubig und behaupten sie allein würden sich auf dem rechten Weg befinden.

In welche Richtung geht die Kritik?
Es gibt viele Christen, die in der Kirche sind, ihre Kirchensteuern zahlen, aber trotzdem nicht mehr so richtig glauben. Die wollen keinen Ärger wegen dem Friedhofplatz kriegen und wegen der Beerdigungsfeier.
Es gibt aber auch unter den Muslimen gewiss etliche, die schwer am Zweifeln sind. Die können das nur nicht so zugeben wie z.B. die Christen.
Und dann gibt es noch die vielen verschiedenen Bekenntnisgruppen, die jede von sich meinen, die einzig wahre zu sein. Sunniten und Schiiten sind sich sogar spinnefeind und sprechen sich einander die "wahre" Muslimenschaft ab.

Und allen ist zueigen, dass der Atheist ein leider verlorenes Schäflein, aber trotzdem ein akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft ist - aber nur, wenn er bitteschön seine Klappe hält und keine Unruhe unter den guten Menschen (den Gläubigen) stiftet... Was hältst du von einer solchen Einstellung?




Die Überlieferungen des letzten Propheten Mohammed besagen, dass die Kinder Israels sich in 71 verschiedenen Bekenntnisgruppen austeilen werden, die Christen in 72 Bekenntnisgruppen spalten werden und die Mohammedaner in 73 verschiedenen Konfessionen, weiterhin sagt er dass nur einer seiner Gemeinschaft von der 73 Bekenntnisgruppen seiner Gemeinde die Rede, die Erlösung erlangen wird und all die anderen aus dieser Gemeinde die Hölle erwarte. Auf die Frage, welcher der 73 Bekennergruppen denn nun die Erlösung erlangen wird, sagt er diese sind es die auf meiner Fußstapfen wandeln. Also könnten bei den Kindern Israels oder eben bei den Christen ebenso Menschen vorhanden sein, die auf dem Fußstapfen eines Moses oder eben eines Jesus wandeln. Denn all dies steht mit der Koran nicht im Widerspruch. Doch das soll jetzt nicht heißen, dass ihnen ebenso wie die Stifter der Gemeinden oder wie Moses etwas herabgesandt werden müsste. Ich übe keine Kritik aus, warum sollte ich es auch tun, so wie all die anderen nicht unter meiner Verantwortung stehen, so stehe ich auch nicht unter ihrer Verantwortung. Die Atheisten mögen sich alle der Wissenschaft gewidmet haben und von all dem nichts halten, was sie nicht belegen oder mit Ausgleichungen beweisen können doch der Herr, unser Gott der Einzig ist spricht, die Schöpfung und der Befehlsgewalt ist meiner allein und ich verzeihe wem ich möchte, wer kann mich daran hindern. Jedoch ist eine Tat nicht zu verzeihen und dieser ist dem eifrigen Gott, Götter beizugesellen. Nun, wenn ich mir so den einen oder anderen ansehe, der sich für Gläubig hält sich jedoch alles andere als nach dessen Wille verhält sondern sich vielmehr darum bemüht die Wille seines Religiösen Führers auszuüben dann glaube ich, sind die Atheisten besser dran als jene die sich für strenggläubig haben.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

12.07.2017 09:16
#29 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von DieGeheimnisse
Nun, wenn ich mir so den einen oder anderen ansehe, der sich für Gläubig hält sich jedoch alles andere als nach dessen Wille verhält sondern sich vielmehr darum bemüht die Wille seines Religiösen Führers auszuüben dann glaube ich, sind die Atheisten besser dran als jene die sich für strenggläubig haben.

Na, dann pass aber auf, dass du zum guten Ende unter all den von Gott Gepeinigten nicht am Übelsten von allen dran bist... Du GLAUBST! Aber du tust so, als ob du WEISST! Da ist kein Raum für anderer Überzeugungsarbeit, die obliegt nur dir! DU bist richtig, die ANDEREN sind falsch! Kein Jota Zweifel, keine Irritation, keine Selbstkritik.
Aber gut - ich habe verstanden, und ich kann dir nur sagen: Mir tut es leid, dass mit dir durch deine religiöse Verblendung eine intellektuelle Kraft für die menschliche Gesellschaft verlorengegangen ist. Schade für uns, schade um dich.

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Reklov Offline




Beiträge: 3.052

12.07.2017 12:38
#30 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat
Und ob nun der Schöpfer im Himmel eine Idee von phantasiebegabten Menschen war, die es einfach nicht besser wissen konnten (im Gegensatz zu uns heute!), wer weiß das schon genau...

Gysi,

... unser heutiges Allgemeinwissen ist ein Abfallprodukt vom Spezialwissen der Fachleute. Aber - auch diese stehen vor dem Dasein recht ratlos da, auch wenn sie durch ihre Forschung die Technik und die damit verbundenen Heil- oder Fertigungsprozesse in den letzten Jahrzehnten unvorstellbar weit nach vorne bringen konnten.
Die Frage, wer uns geschaffen hat - bleibt eisern bestehen und mit ihr auch die durchaus berechtigten unterschiedlichen Vermutungen/Ansichten über diesen uns alle interessierenden, aber völlig unbekannten Grund!

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.052

12.07.2017 12:49
#31 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat
Mir tut es leid, dass mit dir durch deine religiöse Verblendung eine intellektuelle Kraft für die menschliche Gesellschaft verlorengegangen ist. Schade für uns, schade um dich.

Gysi,

... auch intellektuelle Kräfte und sogar die positivsten Eigenschaften können zu (nichtreligiösen) Verblendungen führen, was ja in der Geschichte der Menschheit belegt ist! - Mag sein, dass der Intellekt von DieGeheimnisse in Deinen Augen für die menschliche Gesellschaft verloren gegangen ist - aber, so lange er nicht Andere auf seinen Weg zwingt, darf sich keiner als Kritiker aufschwingen wollen. Ich sage stets: Jeder, wie er mag und kann!

Zitat
Da ist kein Raum für anderer Überzeugungsarbeit, die obliegt nur dir! DU bist richtig, die ANDEREN sind falsch! Kein Jota Zweifel, keine Irritation, keine Selbstkritik.

Das ist nun mal des Wesen des Glaubens. Für Zweifel und Irritation ist aber auch unter Gläubgen sicher noch Platz, auch wenn sie dies nicht gerne öffentlich kundtun.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

12.07.2017 14:55
#32 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Reklov
Die Frage, wer uns geschaffen hat - bleibt eisern bestehen und mit ihr auch die durchaus berechtigten unterschiedlichen Vermutungen/Ansichten über diesen uns alle interessierenden, aber völlig unbekannten Grund!

Wenn der Grund auch dir so völlig unbekannt ist, dann vergiss nicht, ihn als "was" hinzustellen - statt als "wer". Dieses "wer" ist doch schon ziemlich biblisch (toraisch, koranisch) tendenziös...

Zitat
... auch intellektuelle Kräfte und sogar die positivsten Eigenschaften können zu (nichtreligiösen) Verblendungen führen, was ja in der Geschichte der Menschheit belegt ist! -

Ich habe nie das Gegenteil behauptet.

Zitat
Mag sein, dass der Intellekt von DieGeheimnisse in Deinen Augen für die menschliche Gesellschaft verloren gegangen ist

Aber da war und ist was an intellektueller Potenz! Deswegen ist es ja so schade um ihn!

Zitat
Das ist nun mal des Wesen des Glaubens.

Eben. Das Wesen des (religiösen) Glaubens ist seine Absurdität...

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DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

12.07.2017 16:47
#33 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #29

Zitat von DieGeheimnisse
Nun, wenn ich mir so den einen oder anderen ansehe, der sich für Gläubig hält sich jedoch alles andere als nach dessen Wille verhält sondern sich vielmehr darum bemüht die Wille seines Religiösen Führers auszuüben dann glaube ich, sind die Atheisten besser dran als jene die sich für strenggläubig halten.
Na, dann pass aber auf, dass du zum guten Ende unter all den von Gott Gepeinigten nicht am Übelsten von allen dran bist... Du GLAUBST! Aber du tust so, als ob du WEISST! Da ist kein Raum für anderer Überzeugungsarbeit, die obliegt nur dir! DU bist richtig, die ANDEREN sind falsch! Kein Jota Zweifel, keine Irritation, keine Selbstkritik.
Aber gut - ich habe verstanden, und ich kann dir nur sagen: Mir tut es leid, dass mit dir durch deine religiöse Verblendung eine intellektuelle Kraft für die menschliche Gesellschaft verlorengegangen ist. Schade für uns, schade um dich.



Es bringt mir absolut nichts wenn alle Menschen und alle anderen Lebewesen dazu mich bemitleiden, ich denke vielmehr dass die alle gerade wegen ihrer Arroganz und Hochmut, da es ihnen anscheinend bestens geht dazu verleitet und verführt werden andere zu Verachten. Ich weiß, weil es exakt so geschrieben steht, die Offenbarungen welches als ein Wort des Herrn gilt und herabgesandt worden sind damit seine Propheten an uns predigen um uns zu warnen sind, mein Angelpunkt. Glaube ist zu Wissen dass es Wahr ist obwohl niemand es beweisen bzw. belegen kann. Doch wenn all das Eintrifft dann wird man schlauer aber leider ist dann für die Buße kein Gelegenheit mehr vorhanden, da es dann zu spät ist. Ich bin doch nicht befugt darüber Kritik auszuüben, was der Herr gesprochen hat, ich kann nur lesen, glauben, felsenfest überzeugt sein und mich dementsprechend so Gut ich kann verhalten also gehorchen. Wenn es mein Schicksal ist dass ich verloren gehe oder dass ich zum guten Ende unter all den von Gott Gepeinigten am Übelsten dran werde dann soll es auch so sein, ich hab gefallen an Gottes Schöpfung da ich mit einer freien Wahl und Wille mich selbstständig entscheiden kann, wo mein Weg hinführen soll, ich kann nur hoffen dass der Herr der seinen Engel verflucht und hinabstößt und zum Teufel macht, ihn aber dennoch anhört und ihm seine bitte gewährt dass er bis zur Auferstehung aller am Leben bleiben darf oder verhandelt mit seiner Propheten um Sodom Willen oder um Rak'ahs an mir ebenso gefallen hat. Der Teuflischen Mächte können mich mit ihrer Einflüsterungen in welche Richtung auch immer nicht aufhetzen bzw. beängstigen dazu sind die unvollkommensten aller unvollkommenen nicht in der Lage, Gott sei Dank.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

12.07.2017 17:37
#34 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
Es bringt mir absolut nichts wenn alle Menschen und alle anderen Lebewesen dazu mich bemitleiden, ich denke vielmehr dass die alle gerade wegen ihrer Arroganz und Hochmut, da es ihnen anscheinend bestens geht dazu verleitet und verführt werden andere zu Verachten.

Verachtung ist keine gute Charaktereigenschaft. Und da sollte sich jeder selbst fragen, inwieweit er ihr unterliegt. "Sauber" ist in dem Bezug niemand, denke ich mal. Aber ganz übel ist es doch, aus Hass und Verachtung eine Religion zu machen! Der Ungläubigenhass wird von keiner Religion so hochgehalten, wie vom Islam!

Zitat
Ich weiß, weil es exakt so geschrieben steht, die Offenbarungen welches als ein Wort des Herrn gilt und herabgesandt worden sind damit seine Propheten an uns predigen um uns zu warnen sind, mein Angelpunkt.

Und ich weiß, dass man alles, was man liest und hört, einer kritischen Untersuchung unterwerfen sollte. Die Autoren der Evangelien z.B. transportierten mit einer Sprache ein Bild, eine Geschichte und eine komplette Denk- und Lebensart. Man muss die Schriften schon richtig lesen und kontextualisieren. Und dabei kommt nicht nur eine Lesart heraus! Aus der höchst eigenen Lesart schlimmste Urteile über Andersdenkende abzuleiten, ist ein Unding! => ein Ding der Arroganz in einem Maß, das vor dem heutigen Humanismus nicht mehr akzeptiert werden kann! Früher waren in Israel der Leitfaden die 10 Gebote. Das hat sich verändert: In der heutigen Welt sind der Leitfaden die Menschenrechte - bezeichnenderweise von den meisten muslimischen Ländern nicht anerkannt. Es gibt kein vernünftiges Gesellschaftsleben, das die 10 Gebote und die Menschenrechte gleichermaßen anerkennen und leben kann! Die beiden Pakete widersprechen sich! Man muss sich entweder zur Moderne bekennen und seine Religion an sie anpassen - oder man bekennt sich zum Original seiner Religion... und sieht zu, die Moderne an sie anzupassen! Siehe IS. Oder man verzieht sich ins Private und lässt das Profane das Profane sein... Nach dem Motto: "Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser ist, und gebt dem Herren, was dem Herren ist!" (Jesus von Nazareth)

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Athon Offline




Beiträge: 1.236

12.07.2017 17:55
#35 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

@DieGeheimnisse

Zitat von Die Geheimnisse #32
Ich weiß, weil es exakt so geschrieben steht...


Nein, Du weißt, dass es exakt so geschrieben steht. Es war schon immer gefährlich, alles zu glauben, was man gelesen hat. Oder was einem erzählt wurde...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

12.07.2017 18:05
#36 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #34

Zitat von Die Geheimnisse
Es bringt mir absolut nichts wenn alle Menschen und alle anderen Lebewesen dazu mich bemitleiden, ich denke vielmehr dass die alle gerade wegen ihrer Arroganz und Hochmut, da es ihnen anscheinend bestens geht dazu verleitet und verführt werden andere zu Verachten.
Verachtung ist keine gute Charaktereigenschaft. Und da sollte sich jeder selbst fragen, inwieweit er ihr unterliegt. "Sauber" ist in dem Bezug niemand, denke ich mal. Aber ganz übel ist es doch, aus Hass und Verachtung eine Religion zu machen! Der Ungläubigenhass wird von keiner Religion so hochgehalten, wie vom Islam!

Zitat
Ich weiß, weil es exakt so geschrieben steht, die Offenbarungen welches als ein Wort des Herrn gilt und herabgesandt worden sind damit seine Propheten an uns predigen um uns zu warnen sind, mein Angelpunkt.

Und ich weiß, dass man alles, was man liest und hört, einer kritischen Untersuchung unterwerfen sollte. Die Autoren der Evangelien z.B. transportierten mit einer Sprache ein Bild, eine Geschichte und eine komplette Denk- und Lebensart. Man muss die Schriften schon richtig lesen und kontextualisieren. Und dabei kommt nicht nur eine Lesart heraus! Aus der höchst eigenen Lesart schlimmste Urteile über Andersdenkende abzuleiten, ist ein Unding! => ein Ding der Arroganz in einem Maß, das vor dem heutigen Humanismus nicht mehr akzeptiert werden kann! Früher waren in Israel der Leitfaden die 10 Gebote. Das hat sich verändert: In der heutigen Welt sind der Leitfaden die Menschenrechte - bezeichnenderweise von den meisten muslimischen Ländern nicht anerkannt. Es gibt kein vernünftiges Gesellschaftsleben, das die 10 Gebote und die Menschenrechte gleichermaßen anerkennen und leben kann! Die beiden Pakete widersprechen sich! Man muss sich entweder zur Moderne bekennen und seine Religion an sie anpassen - oder man bekennt sich zum Original seiner Religion... und sieht zu, die Moderne an sie anzupassen! Siehe IS. Oder man verzieht sich ins Private und lässt das Profane das Profane sein... Nach dem Motto: "Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser ist, und gebt dem Herren, was dem Herren ist!" (Jesus von Nazareth)






Dann stell dir mal die Frage, wessen Knecht oder eben Magd du sein möchtest, was vergänglich sei und was für die Ewigkeit?

24Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6 (Jesus Christus)

Jesus war friedlich, er war kein Anarchist, er sagte auch liebt eure Feinde und bettet für die, die euch verfolgen doch bei Moses war es anders, da wurden gleich mehrere Völker vernichtend geschlagen. Die Mohammedaner dagegen wurden von ihrer Heimat vertrieben durch die Götzendiener und deshalb wurde ihnen der Krieg auch zur Pflicht. All die anderen Kriege mit all der Völker der Schrift hatte mit Sicherheit auch so seine Geünde doch ich bezweifle stark dass dies von ihnen ausging. Das Predigt und die Warnung an die Völker der Schrift dass sie hätten sich bei ihrer gemeinsamen Nenner verbünden können und nicht andere als Rabbi nehmen sollen als ihren Schöpfer, hat damals wie heute so vielen nicht gepasst. Es heißt, der Abfall wird zuerst kommen, wenn die Leitfaden nicht mehr die Gesetze des Schöpfers sind sondern die der Menschen dann können wir schon davon ausgehen dass der Abfall die Erde selbstverständlich mit der Erlaubnis Gottes beherrscht. Daher auch der Drangsal, der seines gleichen sucht.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

13.07.2017 09:51
#37 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
24Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6 (Jesus Christus)

Und ich will nicht Gott dienen, nicht dem Mammon, dem Kaiser, dem Tribun! Auch Jesus bot nur Herrschafts- und Unterwerfungsalternativen! Aber HEUTE leben wir in einer Demokratie, und da heißt es: Der Souverän ist das VOLK! Die VOLKSHERRSCHAFT war eine Alternative, die sich Jesus nicht erdenken konnte. Aber Jesus war für seine Zeit schon revolutionär: Sich gegen den "Mammon" (das Kapital) zu erheben, war auch damals schon ein starkes, gutes Stück!

Zitat
Jesus war friedlich, er war kein Anarchist,

Ach ja... War er nicht vielleicht so friedlich, weil er keine Waffen hatte? Mohammed war unbewaffnet ja auch friedlich, kooperativ und tolerant (gegenüber den Juden und Christen). Das änderte sich allerdings, als er es war - bewaffnet!
Es gibt Passagen im Neuen Testament, da zeigte Jesus sich durchaus nicht friedfertig und von der Absicht der Bewaffnung gezeichnet. => "Ich bin nicht gekommen, um nur die Liebe zu predigen, ich bin gekommen, um euch das Schwert zu bringen!..." (Jesus von Nazareth)

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DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

13.07.2017 11:57
#38 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #37

Zitat von Die Geheimnisse
24Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6 (Jesus Christus)
Und ich will nicht Gott dienen, nicht dem Mammon, dem Kaiser, dem Tribun! Auch Jesus bot nur Herrschafts- und Unterwerfungsalternativen! Aber HEUTE leben wir in einer Demokratie, und da heißt es: Der Souverän ist das VOLK! Die VOLKSHERRSCHAFT war eine Alternative, die sich Jesus nicht erdenken konnte. Aber Jesus war für seine Zeit schon revolutionär: Sich gegen den "Mammon" (das Kapital) zu erheben, war auch damals schon ein starkes, gutes Stück!

Zitat
Jesus war friedlich, er war kein Anarchist,

Ach ja... War er nicht vielleicht so friedlich, weil er keine Waffen hatte? Mohammed war unbewaffnet ja auch friedlich, kooperativ und tolerant (gegenüber den Juden und Christen). Das änderte sich allerdings, als er es war - bewaffnet!
Es gibt Passagen im Neuen Testament, da zeigte Jesus sich durchaus nicht friedfertig und von der Absicht der Bewaffnung gezeichnet. => "Ich bin nicht gekommen, um nur die Liebe zu predigen, ich bin gekommen, um euch das Schwert zu bringen!..." (Jesus von Nazareth)




Ob sie nun in einer Republik, Demokratie, Monarchie oder Militärdiktatur leben, weiß ich zwar nicht doch ich weiß, dass es bei der Religion keinen Zwang gibt und geben kann. Jesus hatte einen Auftrag und die scheint er bestens vollbracht zu haben. Doch der Teufel hat nach seiner eigenen Wille nach agiert und auch er der Teufel (Ibis) bewies fürwahr die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; dann folgten sie ihm mit Ausnahme eines Teils der Gläubigen. Deshalb bin ich mir auch nicht sicher wer bei all der Staatsformen die Initiative ergriffen hat, ob der Teufel gleich von so vielen einen Besitz ergreifen konnte und somit auch zur ihrer Führer wurde mit seiner Raffinesse und Geschicklichkeit ?

Mohammed war erst später dazu verpflichtet Kriege zu führen, Jesus nicht, vielmehr bot er die Feinde zu lieben und über diejenige zu beten die gerne Verfolgungen aufnehmen. Wie wir hier erkennen, versucht der Herr, erst einmal mit predigt und Warnung die Hinterbliebenen zu bekehren, doch da sie sich nicht bekehren wünschen und dazu noch ihre Menschengebote, Staatsformen und ihre Götzendienst in Gefahr sehen versuchen sie die Propheten umzubringen, da sie mitansehen müssen dass bei ihnen etwas zusammenwächst, deshalb erklären sie ihnen auch auf die hinterhältigste Art und Weise den Krieg mit all ihrer Macht. Doch wenn das Volk die Souveränität erlangt hätte dann hätten sie auch die Möglichkeit gehabt sich nach ihrer eigenen Wunsch und Wille zu verhalten aber stattdessen müssen sie diesmal ein durch Mammon erfassten Gesetzbuch erfüllen, da sie sonst mit der Justiz in Konflikt geraten würden. Die Richter dieser Welt mit all ihren Staatsanwälten unter ihren Staatsmännern dagegen scheinen von sich sehr überzeugt zu sein da sie sofort einen Urteil fällen, ich glaube sie halten nichts von einer Jüngsten Tag.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

13.07.2017 14:24
#39 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
Deshalb bin ich mir auch nicht sicher wer bei all der Staatsformen die Initiative ergriffen hat, ob der Teufel gleich von so vielen einen Besitz ergreifen konnte und somit auch zur ihrer Führer wurde mit seiner Raffinesse und Geschicklichkeit ?

Du hältst dir also die Option offen, dass der Teufel die Demokratie erschaffen hat. Was machst du, wenn aus der Option dir eine Sicherheit geworden ist?

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DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

13.07.2017 16:15
#40 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #39

Zitat von Die Geheimnisse
Deshalb bin ich mir auch nicht sicher wer bei all der Staatsformen die Initiative ergriffen hat, ob der Teufel gleich von so vielen einen Besitz ergreifen konnte und somit auch zur ihrer Führer wurde mit seiner Raffinesse und Geschicklichkeit ?

Du hältst dir also die Option offen, dass der Teufel die Demokratie erschaffen hat. Was machst du, wenn aus der Option dir eine Sicherheit geworden ist?



Wenn der Herr, unser Gott der Einzig ist dem Teufel ein Aufschub gewährt hat bis zum Jüngsten Tag bis zur Auferstehung aller und genau dies ist der Fall dann hab ich mich dazu zur ergeben und dies zur akzeptieren. Wie der Teufel mit seiner übertrieben schwachen List vorangeht ist vorauszusehen, er leitet die Menschen von denen er ein Besitz ergreifen kann dazu, dass Sie sich alles andere als nach dem Gesetz Gottes nach verhalten und dies scheint dem verworfenen Engel bestens zu gelingen. So, vorteilhaft der Demokratie auch sein mag für die Religiöse Minderheiten, da früher in einer anderen Staatsform diese der Löwen zugeworfen waren, muss ich trotzdem in Betracht ziehen das die Demokratie im Angesicht Gottes etwas Teuflisches sein könnte weil sie im Widerspruch zur Gottes Gesetz steht und somit nicht der Wille dessen ist, der erschafft hat Himmel und Erde. Was ich machen muss wird mir auch empfohlen und zwar wird mir der Glaube und das Geduld eines Noahs, Adams, Jesus und Abrahams und all der anderen Auserwählten bzw. Gesandten empfohlen. Denn so offensichtlich diese Gottverdammten bzw. Gottverfluchten undankbaren Verräter auch sind, YHVH kennt meine Feinde besser. El-Shaddaj genügt als Freund, und El-Gibor genügt als Helfer.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

13.07.2017 17:43
#41  Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
El-Shaddaj genügt als Freund, und El-Gibor genügt als Helfer.

Könntest du mir diese beiden Herrschaften vorstellen?

Zitat
muss ich trotzdem in Betracht ziehen das die Demokratie im Angesicht Gottes etwas Teuflisches sein könnte weil sie im Widerspruch zur Gottes Gesetz steht und somit nicht der Wille dessen ist,

Ich gehe also davon aus, dass du dich an den Wahlen nicht beteiligst?

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DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

14.07.2017 05:34
#42 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #41

Zitat von Die Geheimnisse
El-Shaddaj genügt als Freund, und El-Gibor genügt als Helfer.
Könntest du mir diese beiden Herrschaften vorstellen?



Der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig und heißt unter anderem El-Shaddaj und El-Gibor.

El Schaddaj

Das AT betont zudem die Tatsache, dass der Name Gottes erst Mose im Zusammenhang der Offenbarung am Sinai mitgeteilt wurde. Belegtexte dafür sind Ex 3,13ff. und Ex 6,2ff.. Ex 6,3 besagt ausdrücklich, dass Gott den Vätern nicht als JHWH, sondern als El Schaddaj erschienen sei (dies wird in der Regel mit "der Allmächtige" übersetzt). http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkun...er-name-gottes/

EL-GIBHOR = Mighty God (Is. 9:6) https://wahiduddin.net/words/99_pages/app_d_hebrew.htm

El Rå’î (Gen 16,13): „Gott, der mich sieht“.


Was sagt Jesus Christus nochmal in Matthäus 5 Vers 18 und 19 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

14.07.2017 09:14
#43  Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich;

Na, wenigstens in den Himmel kommen wir, immerhin - wenn auch nur als Sklaven oder so was.

Deine Antwort sagt mir immer noch nicht, ob du wählen gehst oder nicht. Ob du dich also der Demokratie verweigerst oder nicht. Du könntest ja die PBC wählen - die Partei der bibeltreuen Christen. Sind aber Baptisten, auf keinen Fall Moslems oder so. Aber die Moslems könnten ja auch eine eigene Partei gründen. Oder Parteien, wenn ein Konsens für alle nicht herzustellen ist.

PS.: Jesus sagte diese Sätze da oben in dem Glauben, dass das Himmelreich, also die Endzeit, das Jüngste Gericht, bald käme. Nämlich noch zu der Lebenszeit der meisten seiner Zeitgenossen! Hat es sich ein wenig verkalkuliert. Könnte das nicht für unsere neuere Gesetzgebung (z.B. die der Religionstoleranz) berücksichtigt werden?

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Reklov Offline




Beiträge: 3.052

14.07.2017 11:39
#44 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat
Wenn der Grund auch dir so völlig unbekannt ist, dann vergiss nicht, ihn als "was" hinzustellen - statt als "wer". Dieses "wer" ist doch schon ziemlich biblisch (toraisch, koranisch) tendenziös...

Gysi,

... das "was" wird fleißig von den Wissenschaften beackert - das "wer" gehört den Theosophen und den Philosophen.

Zitat
Das Wesen des (religiösen) Glaubens ist seine Absurdität...

Religionen können das "Göttliche" nur mittels menschlicher Symbolik darstellen! - Vergiß nicht: Im Bewusstsein der Gläubigen ist das Wesen des Atheismus eine Absurdität!
Beide Weltdeutungen halten sich bisher die Waage, denn keiner kann mit, im menschlichen Sinne überzeugenden "Beweisen" auftreten.

Gruß von Reklov

P.S.
Der in der unten angezeigten Werbung tourende US-Gitarrist und Sänger, Joe Bonamassa, spielt übrigens eine knackige Blues-Gitarre und zeigt beeindruckend, wie tief sich die weißen US-Musiker in die Blues-Stilistik ihrer farbigen Mitbürger einfühlen konnten und können.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

14.07.2017 11:48
#45 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Reklov
das "wer" gehört den Theosophen und den Philosophen.

Welcher Philosoph HEUTE glaubt noch an einen Gott?

Zitat
Beide Weltdeutungen halten sich bisher die Waage, denn keiner kann mit, im menschlichen Sinne überzeugenden "Beweisen" auftreten.

Ach, wir haben logische Ableitungen, immerhin. Die Gläubigen haben nichtmal die. Das Spiel steht 1 : 1? Aber nur, wenn du der Schiedsrichter bist...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

14.07.2017 18:27
#46 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #43

Zitat von Die Geheimnisse
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich;
Na, wenigstens in den Himmel kommen wir, immerhin - wenn auch nur als Sklaven oder so was.

Deine Antwort sagt mir immer noch nicht, ob du wählen gehst oder nicht. Ob du dich also der Demokratie verweigerst oder nicht. Du könntest ja die PBC wählen - die Partei der bibeltreuen Christen. Sind aber Baptisten, auf keinen Fall Moslems oder so. Aber die Moslems könnten ja auch eine eigene Partei gründen. Oder Parteien, wenn ein Konsens für alle nicht herzustellen ist.

PS.: Jesus sagte diese Sätze da oben in dem Glauben, dass das Himmelreich, also die Endzeit, das Jüngste Gericht, bald käme. Nämlich noch zu der Lebenszeit der meisten seiner Zeitgenossen! Hat es sich ein wenig verkalkuliert. Könnte das nicht für unsere neuere Gesetzgebung (z.B. die der Religionstoleranz) berücksichtigt werden?



Als Sklaven ganz bestimmt nicht, die Menschen sind ja nicht einmal auf der Erde Sklaven. Im Himmelreich gibt es mit Sicherheit auch viele Plätze wie auf der Erde mit seinen 7 Kontinents. Die einen leben in ihren Penthouse und die anderen in ihren Zelten jedoch sind sie nicht für die Ewigkeit, der Himmelreich dagegen ist nicht Vergänglich und auch dort scheint es Übergänge zu geben von der einen Ebene zur der Anderen.

Ich habe nicht die Deutsche Staatsbürgerschaft, wäre ich dazu berechtigt ? Wenn die Christen ihrer Bibel treu gewesen wären dann würden sie dem Herrn, unseren Gott der Einzig ist keine Götter beigesellen, die Mohammedaner dagegen behaupten sie wären alle Moslems also ihrem Schöpfer ergeben doch ihre Taten und Werke sprechen da etwas anderes.

DieGeheimnisse Offline



Beiträge: 433

14.07.2017 18:40
#47 RE: Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #35
@DieGeheimnisse

Zitat von Die Geheimnisse #32
Ich weiß, weil es exakt so geschrieben steht...

Nein, Du weißt, dass es exakt so geschrieben steht. Es war schon immer gefährlich, alles zu glauben, was man gelesen hat. Oder was einem erzählt wurde...



Wenn du glaubst dann weißt du es und hast keinerlei Zweifel daran weil dein Glaube bedingungslos ist allerdings wird dir auch erlaube nicht an alles zu glauben was die Propheten prophezeit und offenbart haben da sie ebenso gut im Namen anderer Götter gesprochen haben könnten oder eben etwas sprachen was Gott ihnen nicht herabgesandt bzw. gesprochen hatte. Denn Gottes Sprüche allein bewahrheiten sich, alles andere ist bloß eine Erzählung, ein Märchen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.028

14.07.2017 19:02
#48 Warum sind die Religionen entstanden? antworten

Zitat von Die Geheimnisse
Im Himmelreich gibt es mit Sicherheit auch viele Plätze wie auf der Erde mit seinen 7 Kontinents.

Auf dem siebten leben die Pinguine. Eine Monarchie, nehme ich an - denn da leben auch die Königs- und Kaiserpinguine...

Zitat
Wenn die Christen ihrer Bibel treu gewesen wären dann würden sie dem Herrn, unseren Gott der Einzig ist keine Götter beigesellen, die Mohammedaner dagegen behaupten sie wären alle Moslems also ihrem Schöpfer ergeben doch ihre Taten und Werke sprechen da etwas anderes.

Ja, die Menschen denken und handeln verschieden. Wer soll darüber richten, was richtig und falsch ist? Aus der Entscheidungsnot ist ja auch die DEMOKRATIE geboren. Du musst schon Respekt vor den Andersdenkenden aufbringen können. Oder du MUSST zum Terroristen werden! Und den Terrorismus anderer provozieren, die anders denken als du! Jede Opposition könnte sich also nur via Terror (oder aus der Eigensicht: gewaltsame Revolution) durchsetzen! Und jede (religiöse) Fraktion sieht Gott nur an ihrer Seite... So sieht ja auch das politsche Gemenge im Nahen Osten zwischen Palästina und Israel aus! Die antidemokratische Option ist NIE eine gute Option! (Ein Vorwurf, den ich übrigens auch Karl Marx mache...)

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