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Dieses Thema hat 31 Antworten
und wurde 954 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

10.11.2017 20:26
Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Ich hab gerade ein wenig recherchiert und bin dabei auch völlig "Schockierendes" gestoßen...nämlich, dass unserer allerchristlichsten Vorfahren vor noch gar nicht all zu langer Zeit, es mit der sittlichen Moral nicht gerade besonders ernst nahmen. Gerade eben auch in der Hoch-Zeit des christlichen Glaubens, in welcher die Gottlosigkeit, von Gottes Stellvertretern auch Erden noch viel schlimmer verfolgt und bestraft wurde, als Mord und Totschlag...

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

11.11.2017 09:18
#2 Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

So ist es. Viele Ungläubige (wie Richard David Precht) sagen, dass Religion manche dazu bringt, einer sinnvollen Moral zu folgen. Das scheint mir nicht der Fall zu sein. Sie sind sich sicher, durch ihren Glauben automatisch gleich was Besseres zu sein als die Ungläubigen. Sie brauchen sich bloß ihrer Verfehlungen geheuchelt abzuverzeihen, und schon ist das Leben für neue "Sünden" frei...

Was uns - auch die Gläubigen! - zu einer gesellschaftlich produktiven Sittlichkeit bringt, dass ist eine permanente gegenseitige Erziehung der Einräumungen und Beschränkungen. Die bringen uns auch die Gesetze. Mit Gott und Religion hat das gar nichts zu tun. Auch nicht bei den Gläubigen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

11.11.2017 14:11
#3 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
dass unserer allerchristlichsten Vorfahren vor noch gar nicht all zu langer Zeit, es mit der sittlichen Moral nicht gerade besonders ernst nahmen. Gerade eben auch in der Hoch-Zeit des christlichen Glaubens, in welcher die Gottlosigkeit, von Gottes Stellvertretern auch Erden noch viel schlimmer verfolgt und bestraft wurde, als Mord und Totschlag.

Perquestavolta,

... wer sich das Etikett CHRIST um den Hals hängt, muss deswegen noch lange keiner sein. Aber - nicht nur unter diesem Etikett fand/findet man zahlreiche Heuchler. Das Christentum war stets "körperfeindlich", weil (nicht nur) seine Bediensteten sich in der Regel mit Enthaltsamkeit quälten. Dieses aber lag nicht jedem und so suchten sich die Einzelnen ihre privaten Ventile. Die versch. psychischen Probleme traten auch deutlich an die Oberfläche, denn man verleugnet die natürlichen Triebe des Menschen nicht ohne Folgen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

11.11.2017 14:16
#4 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Sie sind sich sicher, durch ihren Glauben automatisch gleich was Besseres zu sein als die Ungläubigen. Sie brauchen sich bloß ihrer Verfehlungen geheuchelt abzuverzeihen, und schon ist das Leben für neue "Sünden" frei.

Gysi,

... Deine Zeilen widersprechen der christl. Lehre und auch ihrem historischen Weg. Ein "ernsthafter Christ" weiß zumindest, dass Sünden nur von Gott vergeben werden können. - Die Missachtung dieses Glaubensgrundsatzes wurde ja von M.Luther auch entsprechend angeprangert und führte zum 30jähr. Krieg - und zur Kirchenspaltung.

Zitat
Was uns - auch die Gläubigen! - zu einer gesellschaftlich produktiven Sittlichkeit bringt, dass ist eine permanente gegenseitige Erziehung der Einräumungen und Beschränkungen. Die bringen uns auch die Gesetze. Mit Gott und Religion hat das gar nichts zu tun. Auch nicht bei den Gläubigen!

Einige der >10 Gebote< sind ja nicht ohne Grund auch in unsere Rechtsprechung übernommen worden.
Allerdings zeigen Kriminalstatistiken, dass Gesetze Verbrechen nicht wirklich verhindern können, denn - wer innerlich verrottet ist, der findet immer eine Ausrede, um seine Schandtat zu rechtfertigen - sei er nun Gläubiger oder Atheist. Bezeichnenderweise soll es ja z.B. unter den Maffia-Mitgliedern auch viele katholisch Erzogene geben, die sogar regelmäßig in die Kirche gehen. - Auch unter den Offizieren und Generälen der Weltkriege befanden sich viele "eingetragene/getaufte" Christen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

11.11.2017 14:35
#5 Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov
Ein "ernsthafter Christ" weiß zumindest, dass Sünden nur von Gott vergeben werden können.

Habe ich was anderes behauptet?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

11.11.2017 22:05
#6 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #4

Zitat
Sie sind sich sicher, durch ihren Glauben automatisch gleich was Besseres zu sein als die Ungläubigen. Sie brauchen sich bloß ihrer Verfehlungen geheuchelt abzuverzeihen, und schon ist das Leben für neue "Sünden" frei.

Ein "ernsthafter Christ" weiß zumindest, dass Sünden nur von Gott vergeben werden können. -

Glauben ist keine Gewissheit Reklov, sondern hoffen. Und ganz nebenbei gibt es auch "Sünden" die nur Menschen einander vergeben können, wie anders herum auch vor dem Menschen verantwortet werden müssen. Was interessiert mich als Elternteil was ein ernsthafter Christ so alles von und über Gott zu wissen glaubt, wenn er auch sonst noch eine pädophile Sau ist, die sich an meinem Kind vergriffen hat.

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Reklov Offline




Beiträge: 3.292

12.11.2017 15:15
#7 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Und ganz nebenbei gibt es auch "Sünden" die nur Menschen einander vergeben können, wie anders herum auch vor dem Menschen verantwortet werden müssen.

Perquestavolta,

... da stimme ich Dir vollkommen zu! -

Kol 3,13, rät z.B.: >> Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! << - Das Vergeben kleiner Verfehlungen ist aber schon noch mal etwas völlig anderes, als die von Dir angesprochene Kindesmisshandlung!

Auch dazu gibt es in der Bibel "Worte des Meisters".

Der Rangstreit der Jünger:

Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?

Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch - wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.

Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.

Warnung vor Verführung zum Abfall:

Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.

Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!

Man sieht es klar: Auch in der Antike war das "Verführen" von Kindern (zu allen möglichen Lastern) ein akutes Problem.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

12.11.2017 21:41
#8 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Ja.. @Reklov. Nur gestern hast du noch etwas ganz anderes behauptet...

Zitat
Zitat Reklov: Ein "ernsthafter Christ" weiß zumindest, dass Sünden nur von Gott vergeben werden können. -



Was ist denn überhaupt ein "ernsthafter Christ"..?
Wie und woran kann man denn überhaupt einen "ernsthaften Christen" erkennen. Bei Triebtätern, die ihre Opfer oftmals jahrelang quälen, die eigenen Töchtern schwängern und auch sonst die ganze Familie terrorisieren, stellt sich im Nachhinein gar nicht so selten heraus, dass sie ja sonst sehr ernsthafte Christen gewesen sind. Sogar der Massenmörder von Oslo https://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik soll ein sehr ernsthafter Christ gewesen sein.

Müssen wir uns vor ernsthaften Christen hüten? Und wie kann man ernsthafte Christen überhaupt von unernsthaften unterscheiden...?

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Reklov Offline




Beiträge: 3.292

13.11.2017 13:15
#9 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Wie und woran kann man denn überhaupt einen "ernsthaften Christen" erkennen. Bei Triebtätern, die ihre Opfer oftmals jahrelang quälen, die eigenen Töchtern schwängern und auch sonst die ganze Familie terrorisieren, stellt sich im Nachhinein gar nicht so selten heraus, dass sie ja sonst sehr ernsthafte Christen gewesen sind. Sogar der Massenmörder von Oslo...

Perquestavolta,

... der Massenmörder von Oslo mag zwar Christ auf dem Papier gewesen sein? Genauso, wie ein islam. Terrorist hat er aber sein relig. Buch weder richtig gelesen, geschweige denn verinnerlicht. Diejenigen, welche z.B., laut Neuem Testament, Jesus ans Kreuz brachten, waren auch alles höchst ehrenwerte Vertreter des damaligen relig. Judentums. Ein "ernsthafter Vhrist" hält sich z.B. an die 10 Gebote und schon damit ist er voll auf beschäftigt, auch gefordert - manchmal auch überfordert, und zwar sein Leben lang!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

13.11.2017 16:05
#10 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #9


... der Massenmörder von Oslo mag zwar Christ auf dem Papier gewesen sein? Genauso, wie ein islam. Terrorist hat er aber sein relig. Buch weder richtig gelesen, geschweige denn verinnerlicht. Diejenigen, welche z.B., laut Neuem Testament, Jesus ans Kreuz brachten, waren auch alles höchst ehrenwerte Vertreter des damaligen relig. Judentums. Ein "ernsthafter Vhrist" hält sich z.B. an die 10 Gebote und schon damit ist er voll auf beschäftigt, auch gefordert - manchmal auch überfordert, und zwar sein Leben lang!



Und das ist jetzt so weil gerade DU das behauptest, Reklov? Einfach, weil es gar nicht anders sein kann...? Gar nicht anders sein darf? Die Zehn Gebote sollen das alles bezeugen? Vielleicht sogar nur das 1. Gebot, mit dem ein ernsthafter Christ sich sein ganze Leben lang beschäftigt.

Wie kann es dann aber sein, dass z.B. Buddhisten, die diese berühmten Zehn Gebote gar nicht kennen, trotzdem nach den genau selben Grundsätzen leben.. mit nur der einzigen Ausnahme des 1. Gebotes?

Willst du uns hier wieder mal etwas weis machen, was du dir halt einfach mal einbildest, weil es eben so sein muss, nicht anders sein darf?

Ich kenne reihenweise Leute, die sich selbst gerne als "ernsthafte" Christen bejubeln.. und in Wirklichkeit nur kleingeistige, äußerst gehässige und missgünstige Egozentriker sind und auch sonst nichts lieber tun, als anderen Mitmenschen die Zehn Gebote vorzurechnen.. und wenn man sie dann tatsächlich mal selbst beim Spannen und beim Wichsen erwischt.. dann sind wir halt "alles" nur arme Sünder..

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

13.11.2017 16:21
#11 Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov
Genauso, wie ein islam. Terrorist hat er aber sein relig. Buch weder richtig gelesen, geschweige denn verinnerlicht.

Also, den Dschihad vom Islam zu trennen - und letzeren damit als wert und gut (auch für die demokratische, pluralistische Gesellschaft) zu sehen, ist der herrschen Political Correctness unkritisch nachgeplappert. Und wir hier im RF reden schon seit JAH-REN dagegen! Ich habe nicht bemerkt, dass du irgendwann mal Partei FÜR den tollen Islam ergriffen hattest. Aber jetzt kommt doch tatsächlich diese ÜBERentspannte Haltung zum Islam. Ich glaube fast, dass wir das alles nochmal aufdröseln müssen. Allerdings nur bei Interesse... Wer sich jedoch NICHT für dieses (brandaktuelle) Thema interessiert, sollte mit seinen Statements doch etwas vorsichtiger umgehen...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

13.11.2017 17:07
#12 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Wenn ich mich an Reklovs Statement erinnere, dass er schon immer nicht verstehen konnte, warum "Ungläubige" überhaupt alt werden wollen.. dann wundert mich allerdings gar nichts mehr. Natürlich ist für ihn der christliche Glaube an einen Ur-Grund, welcher uns auch die 10 Gebote zu teil werden ließ, der allerbeste, da er, Reklov, sich ja selbst damit identifiziert. Und der Islam ist für ihn somit auch immer noch die bessere Wahl, als der alles auf den rationalen Materialismus beschränken wollende Atheismus. Dafür nimmt er auch gerne in Kauf, dass es eben auch Gläubige gibt, die sich von ihrem Gottglauben Rechtfertigungsgründe ableiten, welche über den Menschenrechten stehen.

Um diesbezüglich seine Gewissensbisse zu entschuldigen, hat er sich Gläubige in Kategorien unterteilt. Die, die auf Grund ihrer Ernsthaftigkeit im Glauben die wahren Guten sind und die, die halt den Glauben an den einen UR-Grund zu wenig ernst nehmen. Die sind dann allein für alles Schändliche auf der Welt verantwortlich.

Dass es aber gerade andersherum läuft und selbst die gute Mutter Theresa auch nur eine gehässige Sadistin gewesen ist... kann natürlich nicht wahr sein, weil es einfach nicht wahr sein darf.

Und da ja auch die Islamkritik am häufigsten von uns Atheisten gepflegt wird, braucht man sich wohl erst gar nicht fragen.. warum sie noch immer so wenig Wirkung zeigt.Es ist nicht so sehr die Political Correctness, die alle Islamkritik immer abwürgt.. Es sind die Leute, die mit dem Glauben an das grundsätzlich Gute im Glauben, ihrer allerchristlichsten Selbstliebe wegen Scheuklappen tragen müssen..

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Reklov Offline




Beiträge: 3.292

14.11.2017 11:32
#13 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Wenn ich mich an Reklovs Statement erinnere, dass er schon immer nicht verstehen konnte, warum "Ungläubige" überhaupt alt werden wollen.. dann wundert mich allerdings gar nichts mehr.

Perquestavolta,

... Deine Sicht auf ein Menschenleben, dass ja, gemessen an einer Ewigkeitnur, nur eine Mini-Splittersekunde dauert, kann man hierzu erwähnen. Was für einen "Sinn" hätte also solch eine Mini-Sekunde, würde sie dem Individuum wieder genommen - und zwar auf ewig? - Das Weitergeben der Gene an die nächste Generation wäre auch nur ein kleiner Ersatztrost, denn bekanntlich ist auch das nur ein Verschieben - bis zum Verlöschen unserer Sonne!

Da haben z.B. die Worte Jesu (wie immer einer auch dazu stehen mag) schon eine andere Botschaft anzubieten: >> Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. << (Markus 13, 31)

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

14.11.2017 15:12
#14 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #13

Zitat
Wenn ich mich an Reklovs Statement erinnere, dass er schon immer nicht verstehen konnte, warum "Ungläubige" überhaupt alt werden wollen.. dann wundert mich allerdings gar nichts mehr.
Perquestavolta,

... Deine Sicht auf ein Menschenleben, dass ja, gemessen an einer Ewigkeitnur, nur eine Mini-Splittersekunde dauert, kann man hierzu erwähnen. Was für einen "Sinn" hätte also solch eine Mini-Sekunde, würde sie dem Individuum wieder genommen -



Dass du dir damit aber nur selbst deinen eigenen Sinn des Seins erfindest und somit eine Lebenslüge ist dann wohl auch klar. Oder?

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

15.11.2017 15:24
#15 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Dass du dir damit aber nur selbst deinen eigenen Sinn des Seins erfindest und somit eine Lebenslüge ist dann wohl auch klar. Oder?

Perquestavilta,

... wer Geist hat, erfindet auch etwas und setzt der Welt damit seine persönlichen Vorstellungen entgegen. - Ob aber Vertrauen und Hoffnung lediglich "placeboartige" Täuschungen darstellen, muss sich im Ablauf des SEINS erst noch "herausstellen". Wenn Du Deine persönlichen Gedankenwege verfolgst, so darfst Du nicht automatisch den Schluss ziehen, dass andere innere Wege eine "Lebenslüge" darstellen. Du magst dies zwar so denken, aber mit Deinen rein persönlich gefärbten Vorstellungen über die Welt kannst noch lange keine allgemeine Gültigkeit anmelden wollen.
Dazu ist Dein Horizont, den Du zu schauen vermagst, auf seine Weise auch nicht viel größer, als der von Andersdenkenden.
Ist wohl auch klar. Oder?

Gruß von Reklov

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

16.11.2017 12:30
#16 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Wer nun den Mitmenschen in seiner Umgebung unbedingt seine Weltanschauung oder "Lebenslüge" aufschwätzen möchte, sollte vorher klären, ob solche Missionsversuche willkommen sind oder eventuell als aufdringliche Belästigung empfunden werden.

Nicht akzeptabel ist die massive Einflussnahme von "Respektspersonen" aus dem klerikalen Milieu auf die Erziehung oder Gesetzgebung.

Verwerflich und kriminell ist der zusätzliche Druck mit der Extrem-Version Scheiterhaufen und Folter, um nicht nur die eigene Sicht der Dinge durchzusetzen, sondern auch eine für die Hierarchie komfortable Ordnung nach heiligen Büchern oder dergleichen im Bund mit den jeweils Mächtigen in einem "Reich von dieser Welt" zu installieren.

Inzwischen sollte doch jedem Weltenbürger, der die Umgebung mit wachen Sinnen beobachtet, klar sein, welcher "Betrüger" Wasser predigt und wer den Wein selber säuft!

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

16.11.2017 15:09
#17 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #15

Zitat
Dass du dir damit aber nur selbst deinen eigenen Sinn des Seins erfindest und somit eine Lebenslüge ist dann wohl auch klar. Oder?
Perquestavilta,

... wer Geist hat, erfindet auch etwas und setzt der Welt damit seine persönlichen Vorstellungen entgegen. - Ob aber Vertrauen und Hoffnung lediglich "placeboartige" Täuschungen darstellen, muss sich im Ablauf des SEINS erst noch "herausstellen".



Das lässt sich schon daran erkennen, Reklov, dass du dich bei all deinen eigenen Wertungen immer nur auf das Idealbild deines eigenen Egos beziehst. Es lässt sich auch daran erkennen, dass du dich in allen Urteilen die du fällst, nur auf das Idealbild deines eigenen aber leider nur subjektiven Egos berufst.

Wir Wissen nicht, heißt für dich: Nichtwissen steht in der Rangordnung der Bedeutungen über jedem anderen Wissen. Was dir dabei aber nicht auffällt ist, dass du dich damit nicht nur für jede "ernsthafte Diskussion" selbst disqualifizierst.. sondern dass du dich damit auch als notorischen, krankhaft selbstbezogenen und manchmal sogar bösartigen Egozentriker offenbarst, der es einfach nicht ertragen kann (narzisstische Kränkung) dass es längst schon viel bessere Alternativen zu seiner eigenen Weltanschauung gibt.

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Reklov Offline




Beiträge: 3.292

17.11.2017 12:55
#18 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Wer nun den Mitmenschen in seiner Umgebung unbedingt seine Weltanschauung oder "Lebenslüge" aufschwätzen möchte, sollte vorher klären, ob solche Missionsversuche willkommen sind oder eventuell als aufdringliche Belästigung empfunden werden.

Direktkontakt,

... in diesem Forum werden lediglich Weltanschauungen ausgetauscht oder konträr diskutiert. Nicht mehr und nicht weniger! - "Belästigt" sollte sich dabei aber keiner fühlen, ansonsten wäre er hier auch fehl am Platz. - Deine Befürchtungen treffen aber auf anderen Ebenen unseres Weltgeschehens durchaus zu.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

17.11.2017 14:20
#19 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Das lässt sich schon daran erkennen, Reklov, dass du dich bei all deinen eigenen Wertungen immer nur auf das Idealbild deines eigenen Egos beziehst.

Perquestavolta,

... soll ich mich auf meinem "seelischen Weg" etwa an Dir oder den von Dir so geschätzten Forschungsergebnissen über unseren Kosmos ausrichten?

Zitat
Wir Wissen nicht, heißt für dich: Nichtwissen steht in der Rangordnung der Bedeutungen über jedem anderen Wissen.

Falsch: Nichtwissen und die damit verbundenen versch. Glaubensinhalte stehen weder über, noch unter dem "beweisbaren" menschlichen Wissen. Glaubensinhalte befinden sich auf einer völlig anderen Ebene unseres Bewusstseins und ringen schon deswegen auch nicht mit den beweisbaren Forschungsergebnissen um einen Führungsplatz.

Zitat
Was dir dabei aber nicht auffällt ist, dass du dich damit nicht nur für jede "ernsthafte Diskussion" selbst disqualifizierst.. sondern dass du dich damit auch als notorischen, krankhaft selbstbezogenen und manchmal sogar bösartigen Egozentriker offenbarst, der es einfach nicht ertragen kann (narzisstische Kränkung) dass es längst schon viel bessere Alternativen zu seiner eigenen Weltanschauung gibt.

Mir fällt schon mehr auf, als Du es Dir vorstellen kannst und Bösartigkeit kann man wohl eher anderen Ausdrucksweisen zuordnen.

Alternativen zu relig. Weltanschauungen gibt es viele. Ob diese aber als "besser" eingestuft werden können, ist nun auch wieder eine "Glaubenssache". Wer die Führung seines Denkens allein aus den Naturwissenschaften ziehen möchte, schiebt andere Begriffe unseres Bewusstseins einfach zur Seite, wie z.B.: Ursprung, Denken aus dem Umgreifenden als Gegenstand des Seins, Weltsein als Gegenstand der Realität, Transzendenz als Gegenstand der Wirklichkeit, Offenbarwerden eines Gegenstandes im tragischen Wissen, welches sich ja im Kampf des Menschen untereinander oder mit sich selbst darstellt.
Auch aus den Beiträgen des Forums werden deutlich ersichtlich: sich ausschließende Daseinsinteressen, Pflichten, Charaktereigenschaften und Antriebe, die miteinander im Kampf der Worte liegen. Eine psychologische und soziologische Analyse scheint diese Kämpfe als Realitäten begrifflich zu machen.

Das "tragische Wissen" (auch das wissenschaftliche!) kann sich nicht vertiefen, ohne den Menschen größer zu sehen. Dass er nicht "Gott" ist, lässt den Menschen klein sein und zugrunde gehen; - dass er die menschlichen Möglichkeiten bis zum Äußersten treibt und an ihnen selber wissend zugrundegehen kann, ist seine Größe. - Daher ist im "tragischen Wissen" wesentlich, woran der Mensch leidet und in welchen Gestalten er sein Dasein preisgibt.
Der Widerstand des Menschen, sein Trotz, sein Übermut treiben ihn in die Größe des "Bösen". Sein Ertragenkönnen, sein Trotzdem, seine Liebe erheben ihn in das "Gute".

Die so hochgelobte Vernunft bringt selber nichts hervor. Sie bewirkt, dass, was ist und sein kann, sich zeigen und entfalten muss. Das Denken gehört dem Bewusstsein, nicht der Vernunft. Die Vernunft treibt nur auch das Denken an, seine äußersten Möglichkeiten zu entwickeln. Dazu aber zählt nun mal auch der Bereich der Transzendenz, als ein Begriff aus dem uns alle Umgreifenden, dass wir weder richtig erkennen, noch messen können.

Die Bewegung der Vernunft zeigt ihr entscheidendes Merkmal auch in dem Willen, die Kommunikation niemals abzubrechen. Ihr Wille zum Verbinden kann also auch zur Erhellung auf vielen Seiten und ebenen beitragen - auch ein allumfassendes Band knüpfen. Vernunft kann auch nicht zulassen, dass absolute Trennung erfolgt, sondern knüpft ein band zwischen Menschen auf mannigfaltige Weise - aber unter jeweiligen Bedingungen und in Stufen. Hierbei schälen sich natürlich auch dogmatische und kommunikative Wahrheiten als entsprechende Unterschiede deutlich heraus. Die Wirklichkeit all unserer menschlichen Wahrheit ist aber auch stets eine "Wahrheit in der Zeit".
Wahrheit, die sich an Kommunikation bindet, ist nie fertig. In der Mitteilung horcht sie auf den Widerhall und prüft sich noch an dem Anderen, wie er das Mitgeteilte auffängt, versteht, beantwortet, verwendet.

Zwar kann nun einer zurecht einwerfen:
Nur EINE Wahrheit kann die Wahrheit, nur EINE kann absolut und unbedingt sein.

Dagegen aber ist zu sagen:
Da es dem Menschen unmöglich ist, im Zeitdasein die Transzendenz als erkennbaren Gegenstand, identisch für jedermann, wie ein Ding in der Welt zu haben, so kann jede Weise der absoluten einen Wahrheit in der Welt in der Tat nur geschichtlich sein: unbedingt für diese Existenz und gerade darum nicht allgemeingültig. Es bleibt aber auch zu sagen: Es ist dem Menschen nicht unmöglich, sondern nur psychologisch schwer, im ganzen Einsatz die eigene Wahrheit durchzuführen unter gleichzeitiger Anerkennung der Wahrheit des Anderen, die nicht Wahrheit für ihn selbst ist, und unter gleichzeitigem Festhalten der Relativität und Partikularität aller alpgemeingültigen Wahrheit. Wegen der Schwere der Aufgabe aber darf der Mensch der höchsten Forderung der Wahrhaftigkeit, das nur scheinbar Unvereinbare doch zugleich zu vollziehen - ihm also nicht auszuweichen.

Die historische Tatsache der Glaubenskämpfe ist selbst objektiv nicht verstehbar.. Entweder habe ich teil an einem Glauben, dann muss ich von hier aus sehen, oder ich habe an keinem Glauben teil, und dann sehe ich überhaupt keinen Glauben.
Nicht die Betrachtung der vielfachen Wahrheiten, sondern Kommunikation im Reiche der unbedingten Wahrheiten bringt im Wahren eigentlich voran.

Die Kommunikation im Medium des Verstandes aus den vielfachen Punkten des Bewusstseins überhaupt kann auch losgelöst vom Boden des Daseins und der Existenz stattfinden. Hier ist von vornherein Identität, nicht Gemeinschaft des Verschiedenen, nicht Feindschaft und nicht Freundschaft..
Die Aufgabe besteht in der Befreiung des Bewusstseins überhaupt von seinen Bedingungen in Dasein und Existenz. Dafür aber ist der Inhalt der so ergriffenen Wahrheit vordergründig, eigentümlich wesenlos, zwar unumgänglich und richtig, - aber gleichgültig.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.341

17.11.2017 14:59
#20 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #14
Das Weitergeben der Gene an die nächste Generation wäre auch nur ein kleiner Ersatztrost, denn bekanntlich ist auch das nur ein Verschieben - bis zum Verlöschen unserer Sonne!

Da haben z.B. die Worte Jesu (wie immer einer auch dazu stehen mag) schon eine andere Botschaft anzubieten: >> Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. << (Markus 13, 31)


Wer sollte nach dem Verlöschen unserer Sonne (und als logische Folge auch nach dem Verlöschen aller anderen Sonnen) diese Worte noch vernehmen können...? Oder ist Dir diese Frage zu profan?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

17.11.2017 16:27
#21 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #19

Zitat
Das lässt sich schon daran erkennen, Reklov, dass du dich bei all deinen eigenen Wertungen immer nur auf das Idealbild deines eigenen Egos beziehst.
Perquestavolta,

... soll ich mich auf meinem "seelischen Weg" etwa an Dir oder den von Dir so geschätzten Forschungsergebnissen über unseren Kosmos ausrichten?


Ich will dich ja nicht Überzeugen.. dafür fehlt dir sowieso der Geist. Ich will dir nur beweisen, dass deine maßlosen (nicht messbaren) Behautungen einfach keinen WERT haben.

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Ich habe nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine davon ab, dass man an einen Gott/höheres Ideal glaubt.

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

17.11.2017 17:33
#22 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Wer sollte nach dem Verlöschen unserer Sonne (und als logische Folge auch nach dem Verlöschen aller anderen Sonnen) diese Worte noch vernehmen können...? Oder ist Dir diese Frage zu profan?

Athon,

... für mich ist keine Frage profan. - Eine der Stärke von manchen Religionen ist z.B. ihr Vertrauen auf ein Weiterleben des Individuums - auch ohne ein irdisches Körpergefäß, während die hoffnungslosen "Realisten" sich nach ihrem Tode in der Erde vermodern oder allenfalls noch in den Genen ihrer Kinder weiterleben sehen.-
Ob alle Sonnen verlöschen, bleibt als Frage offen, da ja, wie ich lesen konnte, die Experten aus der Astrophysik uns sagen, dass aus den sog. >Schwarzen Löchern< wieder neue Sonnen hervorkommen.
Also - auch hier stehen wir vor ungelösten Fragen, die keiner voreilig zu beantworten in der Lage ist. So bleibt uns nichts als der Austausch im Gespräch.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.292

17.11.2017 17:37
#23 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat

Ich will dich ja nicht Überzeugen.. dafür fehlt dir sowieso der Geist. Ich will dir nur beweisen, dass deine maßlosen (nicht messbaren) Behautungen einfach keinen WERT haben.

Perquestavolta,

... na dann mess mal schön und eifrig weiter. Hoffentlich hast Du auch die richtigen Gerätschaften dazu? "Beweisen" kannst Du übrigens damit recht wenig!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 2.734

17.11.2017 19:14
#24 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #23

Zitat

Ich will dich ja nicht Überzeugen.. dafür fehlt dir sowieso der Geist. Ich will dir nur beweisen, dass deine maßlosen (nicht messbaren) Behautungen einfach keinen WERT haben.
Perquestavolta,

... na dann mess mal schön und eifrig weiter. Hoffentlich hast Du auch die richtigen Gerätschaften dazu? "Beweisen" kannst Du übrigens damit recht wenig!



Das hab ich längst schon, Reklov. Nur du hast es noch nicht geschnall und das ist wohl der allerbeste Beweis.

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Reklov Offline




Beiträge: 3.292

18.11.2017 13:15
#25 RE: Sittlichkeit unserer Christlichen Vorfahren antworten

Zitat
Was uns - auch die Gläubigen! - zu einer gesellschaftlich produktiven Sittlichkeit bringt, dass ist eine permanente gegenseitige Erziehung der Einräumungen und Beschränkungen. Die bringen uns auch die Gesetze. Mit Gott und Religion hat das gar nichts zu tun. Auch nicht bei den Gläubigen!

Gysi,

die Erziehung durch Gesetze und Strafen hat(te) stets nur eine nur für die Masse einschränkende Wirkung, welche in erster Linie dafür sorgen sollte, dass nicht das ganze Wirtschaftssystem zusammenbricht, - denn - nicht nur heute sind die "Mächtigen/Reichen" auch diejenigen, welche großen Einfluss auf die Steuer-Gesetzgebung haben! - So konnten z.B. die Superreichen durch völlig "legale" Tricks (auch im deutschen Steuerrecht!) sich schon gleich nach dem zweiten Weltkrieg wieder ihre "asozialen persönlichen Vorteile" sichern, mit denen sie Millionen am Finanzamt vorbeischleusen - welche aber der Staat für seine Vorhaben (Bildung, Infrastruktur etc.) so dringend bräuchte!

Solches muss durch harte Gegenmaßnahmen bekämpft werden. - Die US-Regierung machte es richtig, denn sie verlangte seinerzeit von der Schweiz die Herausgabe aller Daten von amerikan. Geldanlegern in der Schweiz, ansonsten drohte sie den Schweizer Banken mit dem Ausschluss von der Wall Street. Das wirkte prompt, denn die Namenslisten der amerikan. Steuerhinterzieher wurden umgehend ausgehändigt.

Unsere "zahnlose" überalterte deutsche Regierung kann aber leider kein solch starkes Geschütz auffahren und muss tatenlos zusehen, wie in den benachbarten Steueroasen völlig "legal" Unsummen hinterzogen werden. Was soll denn das bitte für eine "Sittlichkeit" sein, von der Du hier zu sprechen wagst?

Gruß von Reklov

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