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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 48 Antworten
und wurde 10.868 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2
SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

31.12.2017 16:03
Begrifflichkeit der Existenz antworten

Ausschlaggebend war eine Antwort Athons in einen anderen Thread, den er mit folgender Aussage für sich beendete:

Zitat von Athon im Beitrag Hat "Gott" ein Bewusstsein?

Ein bekanntes "Phänomen" aus fast allen Threads. Das wird sich auch wohl nicht vermeiden lassen, solange es verhärtete Fronten gibt...

In Anlehnung an meine Eröffnungsfrage stelle ich für mich fest, dass -Existenz vorausgesetzt- "Gott" bewusst handelt.
Hier wird teilweise die Ansicht vertreten, dass dieses Bewusstsein ein anderes sei, als das, was wir Menschen uns darunter vorstellen. Wie dieses jedoch gestaltet sein könnte, um z. B. Materie zu schaffen, wird wie alles zum "Göttlichen" gehörende mangels Informationen nicht erklärt. Dazu sei der Mensch auch wohl nicht in der Lage, so heißt es.
Trotzdem: Allen alles gute für das kommende Jahr.

Du setzt die Existenz in Zeichen um auf Gott zu zeigen...
Du schreibst -Existenz vorausgesetzt- und deutest damit an, dass für dich Gott bewusst handelt.

Wenn Gott aus den Köpfen als alter Mann herausgenommen wird, oder als Personifizierung anderer Art, sollte doch sehr schnell zu erkennen sein -was GOTT ist-

Zitat von Athon im Beitrag Hat "Gott" ein Bewusstsein?
Nun stellen wir uns vor, "Gott" habe die Welt planerisch geschaffen, um damit ein Ziel zu erreichen. Dieses könnte beispielsweise die "Erkenntnis" sein, ob der Mensch in der Lage ist, die Schöpfung "Gottes" zu pflegen und bewahren. Wozu diese "Erkenntnis" dienen könnte, ist unklar. Denkbar wäre, die Schöpfung als das zu betrachten, was wir Menschen allgemein als Experiment bezeichnen würden. Dann allerdings hätte dieses erheblich mehr Aussagekraft, wenn zeitgleich weitere Lebensformen daran beteiligt wären. Das solche existieren, sehe ich nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nahezu als gesichert an. Daraus folgert dann aber, dass der Mensch in der augenblicklichen Situation nach Bewertung der ihm übertragenen Aufgabe durch die Roste fallen wird...

Die Ideealisierung ist ja, das Gott das Leben "für" den Menschen erschaffen haben soll, also das nur der Mensch die Erkenntnis erhalten kann Gott sei existent. Das scheitert an der Erkenntnis, das jedes "Leben" irgendwann "umgewandelt" wird...also vom visuellen in das nichtvisuellen...
Ich gehe davon aus, das alles optisch Existente umgewandelt wird und einiges dabei reversiebel ist (wenn nicht sogar alles). Ein Ziel für den Menschen, ein Paradies oder Himmelreich, wird es wohl nur für den geben, der zu "Lebzeiten" glücklich damit wird was er ist und was er daraus macht oder zu machen im Stande ist. Ich denke dass das "göttliche" Ziel(soweit man es als Ziel betrachten kann) Erhaltung ist...also den ständigen "Kampf der Ungleichheiten" im Gleichgewicht zu halten.
Und darunter zähle ich auch "spirituelle" Erfahrungen, die das stumpfsinnige Menschendenken "durchbrechen" können und neue oder andere Ansätze zum reflektieren bietet.

Das Phänomen welches Athon im ersten obigen Satz anspricht, ist nicht nur ein Phänomen in Foren, man findet es überall...z.B. in der Politik (soll jetz keine Anspielung auf ein Politthema werden)
...so auch in der Begrifflichkeit jedes einzelnen Dinges.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

31.12.2017 21:35
#2 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #1
Ausschlaggebend war eine Antwort Athons in einen anderen Thread, den er mit folgender Aussage für sich beendete:
Zitat von Athon im Beitrag Hat "Gott" ein Bewusstsein?

Ein bekanntes "Phänomen" aus fast allen Threads. Das wird sich auch wohl nicht vermeiden lassen, solange es verhärtete Fronten gibt...

In Anlehnung an meine Eröffnungsfrage stelle ich für mich fest, dass -Existenz vorausgesetzt- "Gott" bewusst handelt.
Hier wird teilweise die Ansicht vertreten, dass dieses Bewusstsein ein anderes sei, als das, was wir Menschen uns darunter vorstellen. Wie dieses jedoch gestaltet sein könnte, um z. B. Materie zu schaffen, wird wie alles zum "Göttlichen" gehörende mangels Informationen nicht erklärt. Dazu sei der Mensch auch wohl nicht in der Lage, so heißt es.
Trotzdem: Allen alles gute für das kommende Jahr.

Du setzt die Existenz in Zeichen um auf Gott zu zeigen...
Du schreibst -Existenz vorausgesetzt- und deutest damit an, dass für dich Gott bewusst handelt.



Vorausgesetzt.. heißt hier ganz sicher nicht, was du wieder mal verstanden haben willst.


Vorausgesetzt Gott existiert und wir sind tatsächlich in all unseren Besonderheit sein Abbild, dann haben wir es bei diesem Gott mit einem ziemlich schizophrenen Arschloch zu tun. Die Existenz von Parasiten, heimtückischen Mikroben ständig wiederkehrenden Naturkatastrophen.. und das Phänomen der Schwarmdummheit, in der der Mensch als Individuum nicht selten jeglichen Verstand verliert.. wobei dafür immer nur ideologische Identifikation verantwortlich ist die besonders empfänglich für anschaungsabhängige Wahrheiten ist (Auserwähltensyndrom)... und dann die Täter einen freien Willen haben, aber nicht die Opfer die nur Statisten der göttlichen Ordnung sind.. spricht nicht für die Existenz eines Gottes.... der nichts dem Zufall überlässt. Und einen Gott der alles dem Zufall überlässt, der ist genauso überflüssig, wie Artgenossen die Terror und Chaos als Mittel einsetzen, um ihre Mitmenschen dem Willen "Allahs" zu unterwerfen..

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

01.01.2018 10:51
#3 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #2

Vorausgesetzt.. heißt hier ganz sicher nicht, was du wieder mal verstanden haben willst.

Du hast mich nicht richtig verstanden. Mir geht es um die „Begrifflichkeit“ der Existenz.
Athon schrieb, das „Existenz vorausgesetzt“ (ein) Gott existiert. Existenz ist vorhanden, sogar solche, die der Mensch nicht erschaffen hat! Er ist aus dieser Existenz entstanden…die vorhanden ist.
NICHTS hat der Mensch erschaffen, welches den Erhalt des Gesamten (Daseins, Existenz) betrifft. Und er scheint es auch nicht zu „begreifen“, dass –Existenz vorausgesetzt- ist, um das überhaupt diese Existenz begriffen werden kann.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 12:29
#4 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #3
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #2

Vorausgesetzt.. heißt hier ganz sicher nicht, was du wieder mal verstanden haben willst.

Du hast mich nicht richtig verstanden. Mir geht es um die „Begrifflichkeit“ der Existenz.
Athon schrieb, das „Existenz vorausgesetzt“ (ein) Gott existiert. Existenz ist vorhanden, sogar solche, die der Mensch nicht erschaffen hat! Er ist aus dieser Existenz entstanden…die vorhanden ist.
NICHTS hat der Mensch erschaffen, welches den Erhalt des Gesamten (Daseins, Existenz) betrifft. Und er scheint es auch nicht zu „begreifen“, dass –Existenz vorausgesetzt- ist, um das überhaupt diese Existenz begriffen werden kann.


Um was es DIR geht, ist hier sehr gut verstanden.. trotzdem hast du behaupte:

Zitat
Zitat SOL demiurg Du setzt Existenz in Zeichen um auf Gott zu zeigen...



Das hat aber Athon ganz u. gar nicht gemeint. Es ist deine Eigenart anderen Leuten Pillen in den Hals zu schieben, die du selber nimmst.

Und der Mensch ist eine Glied in der Evolution des Lebens und nicht einer vorausgesetzten erschaffenden Existenz. Die erschaffende Existenz allen SEINS fängt beim einfachsten Element im ganzen Universum an.. Beim Wasserstoff, SOL demiurg! Aus Wasserstoff werden durch die Kernverschmelzung welche allein die Folge vom E=mc² ist, alle Bauteile des Lebens gebildet.. und da ist keine irgendwelche andere erschaffende EXISTENZ nachgewiesen worden.. sondern einzig und alleine ein ständiger WANDEL.

Lass bitte diese blöde Wortverdreherei.!!! So dumm wie du glaubst, sind wir hier nicht.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

01.01.2018 12:55
#5 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat

Vorausgesetzt Gott existiert und wir sind tatsächlich in all unseren Besonderheit sein Abbild,

Perquestavolta,

... vorausgesetzt, Dir wäre klar, dass ein Abbild niemals dem Original gleichkommt, hättest Du andere Worte formuliert.

Zitat
Die Existenz von Parasiten, heimtückischen Mikroben ständig wiederkehrenden Naturkatastrophen.. und das Phänomen der Schwarmdummheit, in der der Mensch als Individuum nicht selten jeglichen Verstand verliert.. wobei dafür immer nur ideologische Identifikation verantwortlich ist die besonders empfänglich für anschaungsabhängige Wahrheiten ist

Große Schuld kann man auch den Schulsystemen zuschreiben, deren Aufgabe scheinbar nichts anderes ist, als den Kindern vornehmlich die üblichen Kulturtechniken beizubringen. - Aber, vielleichst ist auch dies von der sog. "Elite" so geplant und gewünscht. Nicht allzu viele sollten/dürfen zu gebildet sein, sonst leert nämlich keiner mehr unsere Mülleimer oder teilt in Fabriken das Schlachtvieh mit der Kettensäge (etc.).

Zitat
Und einen Gott der alles dem Zufall überlässt, der ist genauso überflüssig, wie Artgenossen die Terror und Chaos als Mittel einsetzen, um ihre Mitmenschen dem Willen "Allahs" zu unterwerfen.

Der Mensch ist dazu in der Lage, aus seinen Fehlern zu lernen. Auch das Abendland hatte Jahrhunderte des chaotischen Terrors zu durchlaufen und manches Unrecht wendete sich früher oder später gegen die Verursacher und traf sie in einer unerwarteten Weise als Heimsuchung. -
>
Der Islam ist gerade dabei, Anschluss an die "Moderne" zu finden und das erzeugt schmerzliche und komplizierte innere Vorgänge, denn auch der Koran wird, genau wie die Bibel, sich einer philsoph. Kritik auf Dauer nicht entziehen können - und - es wird nicht ausbleiben, dass auch der "dümmste" Muslim sich fragen wird, warum er überhaupt die Kaaba umrundet, sofern ihm recht bewusst wird, dass im Inneren des Gebäudes lediglich ein Stein liegt.

Zitat
... und dann die Täter einen freien Willen haben, aber nicht die Opfer die nur Statisten der göttlichen Ordnung sind..

Wer kann schon genau sagen, ob hier nicht ein >ausgleichendes Gesetz von Schuld und Sühne< im Gange ist, wie es z.B. von der Karma-Lehre angedacht wird (?) In dem Falle wäre die Ordnung "perfekt". Wer jedoch hierzu Kritik ansetzt, sollte dann aber auch "gerechtere" Modelle in Sprache kleiden können.

Zitat
Die Existenz von Parasiten, heimtückischen Mikroben ständig wiederkehrenden Naturkatastrophen.. und das Phänomen der Schwarmdummheit,

"Schwarmdummheit" kann sich nur dort erfolgreich ausbreiten, wo Bildung unterdrückt wird und die Gruppen der Mächtigen sich immer wieder neue Tricks ausdenken können, um die Masse der abhängigen Werktätigen mit Angst, Sorge, Mangel und Not zu knebeln. - Die Geschichte war und ist, wie es K. Marx richtig bemerkte, eine Geschichte von Klassenkämpfen.

Zitat
Existenz von Parasiten, heimtückischen Mikroben ständig wiederkehrenden Naturkatastrophen.

Nicht jeder wird von Mikroben oder Naturkatstrophen heimgesucht. Warum manche Leute reich, schön und klug durchs Leben rutschen dürfen und andere die "Arschkarte" ziehen, bleibt eine der Fragen, der sich jeder Mensch mit seinen persönlichen Vermutungen zuwenden kann. Auch hier ist die Wahrheit nicht in den Griff zu bekommen.

Zitat
dann haben wir es bei diesem Gott mit einem ziemlich schizophrenen Arschloch zu tun.

Alles, was Du nicht verstehen kannst oder willst, überschüttest Du gleich mit Deinem faszinierenden Italo-Charme. - Ich halte Dich für klug genug, um auch zu den "Schicksalsfragen" Deine eigenen und vernunftbegabten Theorien zu entwickeln. - Schimpfen allein ist aber zu wenig - auch äußerst unkreativ!

Nehmen wir mal an - Du wärest vor Deiner Geburt gefragt worden, was für Möglichkeiten Du siehst, Dein Wesen zu verbessern, - so kann man davon ausgehen, dass Du den schwereren Weg der bitteren, aber lehrreicheren Erfahrungen gewählt hättest, weil hierbei Dein Wesen weitaus mehr Lern- und Verbesserungsmöglichkeiten zu seiner Optimierung erkannt hätte - als z.B. nur in der Rolle eines reichen, sorglos auf seiner Yacht kiffenden Playboys. - Ist es denn nicht so?

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 13:13
#6 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Alles Gute fürs Neue Jahr Reklov.. und bleib mir bitte heuer mit deine UR-KÄSE und deinem Daseiensgeschwurbel aus den "Eiern".

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

01.01.2018 13:25
#7 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat
Beim Wasserstoff, SOL demiurg! Aus Wasserstoff werden durch die Kernverschmelzung welche allein die Folge vom E=mc² ist, alle Bauteile des Lebens gebildet.. und da ist keine irgendwelche andere erschaffende EXISTENZ nachgewiesen worden.. sondern einzig und alleine ein ständiger WANDEL.

Perquestavolta,

... und wer oder was hat, Deiner Meinung nach, den Wasserstoff kreiert? Hat der sich etwa selbst in Szene gesetzt, vielleicht sogar mit dem Plan, Leben zu bilden? - Wer setzt die Kernverschmelzung in Gang, oder bewirkt die elektromagnet. Wechselwirkungen innerhalb der Materie? Wolltest Du aber behaupten, die Materie organisiere sich selber, sei auch schon immer da gewesen, - so stündest Du genauso ohne "Beweise" da, wie der Vatikan mit seiner Lehre.

Zitat
und da ist keine irgendwelche andere erschaffende EXISTENZ nachgewiesen worden.. sondern einzig und alleine ein ständiger WANDEL.

Du bist sicher klug genug, zu merken, dass solche eine Aussage ziemlich dünn und "wertfrei" ist, weil sie ebenfalls nichts Greifbares beinhaltet.

Zitat
Lass bitte diese blöde Wortverdreherei.!!! So dumm wie du glaubst, sind wir hier nicht.

Niemand hier ist "dumm". Wir tauschen hier lediglich Infos und persönliche Ansichten aus. Da aber diese nun mal nicht "vollkommen" sein können, gibt es hier im Forum für keinen user einen Grund - mimosenhaft, wie eine Kaffekränzchen-Dame, auf andere Weltanschauungen zu reagieren.

Die Summe des bisher hier Vermerkten zeigt ja deutlich, wo der Mensch (die user) mit seiner Erkenntnis steht und aus welch unzähligen Splittern sich die einzelnen Weltbilder herausbilden. - Nur in der Kommunikation, von einer gesitteten Gesprächskultur begleitet, kann sich der eine oder andere förderliche Gedankenblitz als Stern am Himmel zeigen.

Niemand soll hier zu etwas gezwungen oder gar zu etwas bekehrt werden !!! - Dieses sollte uns allen als Grundlage dienen, auch in 2018.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

01.01.2018 13:29
#8 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat
Alles Gute fürs Neue Jahr Reklov.. und bleib mir bitte heuer mit deine UR-KÄSE und deinem Daseiensgeschwurbel aus den "Eiern".

Perwustavolta,

... damit musst Du auch in Zukunft leben. Wenn es Dir nicht gefällt, kannst Du Dir ja etwas überlegen. - Ich glaube auch nicht, dass Du "Eier" hast, eher denke ich, dass Dich vieles "plagt". Dafür bin aber weder ich, noch ein anderer verantwortlich.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.784

01.01.2018 15:13
#9 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

@SOL demiurg

Zitat von SOL demiurg #3
Athon schrieb, das „Existenz vorausgesetzt“ (ein) Gott existiert.


Nein, ich schrieb: ...stelle ich für mich fest, dass -Existenz vorausgesetzt- "Gott" bewusst handelt.
Du argumentierst hier wortverdrehend nur in Deinem Sinne, obwohl Du eigentlich wissen könntest oder sogar müsstest, dass meine Aussage etwas völlig anderes darstellen wollte. Damit es auch für Dich klar ist: Ich glaube an die Existenz der Existenz, nicht aber an die Existenz (eines) Gottes.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Athon Offline




Beiträge: 1.784

01.01.2018 15:20
#10 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

@Reklov @Perquestavolta

Zitat von Reklov #7
Da aber diese nun mal nicht "vollkommen" sein können, gibt es hier im Forum für keinen user einen Grund - mimosenhaft, wie eine Kaffekränzchen-Dame, auf andere Weltanschauungen zu reagieren.


Es ist ein Unterschied, ob auf andere Weltanschauungen oder sinn-entstellende Stellungnahmen zu Beiträgen reagiert wird.

Und außerdem gratuliere ich zum neuen Rekord: Schnellste Themenabweichung in der Geschichte dieses Forums...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 17:18
#11 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

SOL demiurg seine rhetorischen Hütchenspiele nerven mich schon länger. Statt einfach zu sagen, dass für ihn die Existenz von Allem Gott bedeutet..seine Meinung, sein Glaube und sein gutes Recht das zu glauben- dreht er andern Leuten ständig das Wort im Hals um, um sich daraus ein sein persönliches Rat-mal-spiel zu basteln, bei dem derjenige der nicht gut genug aufpasst, dann zugibt etwas gemeint zu haben, was er eigentliche gar nicht gesagt hat und auch ganz bestimmt nicht sagen wollte..

Ich frag mich, was all diese Versager bewegt, die andern unbedingt beweisen wollen, dass ihre Gottesdefinition die eine und aller letzte Weltformel der Wahrheit ist.
Bei Reklov kenne ich die ganzen primitiven ihn zwanghaft treibenden Instinkte dahinter.. aber beim SOL demiurg, hab ich noch immer irgendwie das Gefühl, es mit einem professionellen Trickbetrüger zu tun zu haben, der in eine schwere Lebenskrise geraten ist..und bei dem es nur noch um alles oder nichts geht...

...Soweit meine Neujahrsansprache über die Merkwürdikeiten der Existenzialität und ihrer verschiedenen psychotischen Auslegung der Begrifflichkeit.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 19:59
#12 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Ein Gott der sich nicht selbst definiert, ist immer nur ein vom Menschen zugewiesenes Dafürhalten..was Gott sein SOLL. Der eine meint und glaubt, dass alles was IST (die Existenz von allem) Gott ist. Der andere meint, dass alles was sich unserer Erfahrbarkeit entzieht und nur "gedacht werden kann", Gott ist.

Mir stellt sich die Frage was es damit auf sich hat, sich selbst und anderen unbedingt einen einen Gott beweisen zu wollen. Gutmütigkeit oder Bösartigkeit, hat überhaupt nichts damit zu tun, ob jemand sich die Existenz eines Gottes denkt. Und wenn jemand meint, dass die Existenz von allem Gott ist, ändert diese Überzeugung auch nichts daran, dass wenn er schon von der Veranlagung her ein "Arsch" ist.. Er wird auch in dieser Überzeugung immer ein Arsch bleiben. Die komplexen Mechanismen findet man nämlich ganz wo anders..

Sogar organische und hormonelle Disfunktionen haben darauf einen weit größeren Einfluss, ob wir eher zu den Lieben und gut Erzogenen oder zu den Impulsiven und Unberechenbaren gehören.. die immer wieder mal die Kontrolle über sich selbst verlieren.

Dass spirituelle Glückseeligkeiten bis hin zur euphorischen Extasen nur von einer Reihe körpereigener Drogen ausgelöst werden, ist naturwissenschaftlich so absolut sicher bewiesen und tausendemale bestätigt, dass es da gar keine Zweifel mehr geben kann. Der Placeboeffekt, die Wirksamkeit von Homeopathischen "Glaubulis", schamanischen Beschwörungsritualen.."ganzheitlichen Wellnesstherapien".... das alles basiert auf diesen körpereigenen Betäubungsmitteln.

Lassen wir also denen, die sich im Glauben an Wunder mit körpereigenen Betäubungsmittel fluten.. ihre Hoffnug. Hinter allem dem stecken Millionen Jahre Evolutionsgeschichte aus vielen Versuche und Irrtümern... die ja ein Gott, wenn da wirklich einer dahinterstecken würde, gar nicht nötig gehabt hätte.

Was also sollen diese Gottesbeweise um jeden Preis, wenn nicht auch noch, dem ewigen Rangordnungskampf des Alphatierchen-Triebes die großartige Auserwähltenfreude zu bestätigen. Das Sexualhormon Testosteron...Die Rivalität miteinander eifersüchtelnder Götter.. und die viel größere Sorge der "Theisten" über den Splitter im Auge ihres Nächsten, als über den Balken im eignen.

Oh Mann.. zum Glück ist Gott (die Existenz ) nicht auch ein ansteckende Darmerkrankung. Die er ja aber auch sein müsste, wenn Gott "alles ist" was existiert.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 21:04
#13 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Die Frage der Existenz und deren Simulation durch unser Gehirn. Unser Ohr macht das Geräusch unsere Nase den Geruch unser Auge das Licht und die Farbe und unser Gehirn Simuliert die Realität "Mittelerde"..

Besitzen wir einen "Geist" und woraus besteht er?
Schaut dieser Geist direkt durch die Augenlöcher, hört dieser Geist direkt durch unsere Ohren-Löcher und riecht unser Geist direkt durch unser Nasenlöcher..?


Der Geruch ist eine biochemische Reaktion unserer Geruchssensoren mit chemischen Molekülen.. die für sich selbst geruchlos sind.
Unsere biochenischen Antennen (Resonanzschwingkreise) im Auge, empfangen elektromagnetische Wellen, die weder farbig noch hell oder dunkel sind.
Die mechanischen Resonanz-Härchen-Rezeptoren in unserem Ohr empfangen Luftschwingungen, die weder schallen noch klingen.

Und was oder wer arbeitet in unserem Hirn, um aus den kleinen bioelektrischen Reizen.. ein Geruchserlebnis, ein Licht-oder Farb-Erlebenis, ein Klang oder Geräuscherlebnis hervorzurufen? Ein vom Gehirn unabhängiger Geist, der da ständig überall herumkriecht und mal da, mal da nachschaut ???.. oder sind es doch nur biochemische Neurotransmitter..die etwas simulieren, was sich wie Geist anfühlt?

Wenn auch nur kleine Teile des Gehirns beschädigt sind...müsste es für einen eigenexistenziellen Geist kein allzu großes Problem sein, diese kleinen Schäden zu kompensieren..aber wenn der Geist gar nicht existiert und statt dessen lernfähige Neurotransmitter arbeiten. welche als einzelne nicht besonders intelligent sind, aber im Schwarm genauso gut zusammenarbeiten wie die Ameisen eins Haufens.. dann ist die Existenz mehr eine nützliche Illusuion als denn eine göttliche Realität.. und wir sind dann auch keine Ebenbilder Gottes..

https://www.dasgehirn.info/grundlagen/ko...kuele-im-gehirn

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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

01.01.2018 21:10
#14 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat
Sogar organische und hormonelle Disfunktionen haben darauf einen weit größeren Einfluss, ob wir eher zu den Lieben und gut Erzogenen oder zu den Impulsiven und Unberechenbaren gehören.. die immer wieder mal die Kontrolle über sich selbst verlieren.

Perquestavolta,

... zu welcher Gruppe man Dich zurodnen kann, erweist sich ja aus Deiner, oft mit Gossenausdrücken gespickter zorniger Wortwahl.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 21:12
#15 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Ach ja..

Da ist noch was, mit denen ich die Gläubigen 2018 mal zu realistischen Nachdenken anregen möchte.

Schizophrenie.. wenn der Geist sich selbst mal so und mal anders wahrnimmt. Woran kann das liegen?

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

01.01.2018 21:13
#16 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #14

Zitat
Sogar organische und hormonelle Disfunktionen haben darauf einen weit größeren Einfluss, ob wir eher zu den Lieben und gut Erzogenen oder zu den Impulsiven und Unberechenbaren gehören.. die immer wieder mal die Kontrolle über sich selbst verlieren.
Perquestavolta,

... zu welcher Gruppe man Dich zurodnen kann, erweist sich ja aus Deiner, oft mit Gossenausdrücken gespickter zorniger Wortwahl.




Das scheint deinen edlen Geist ja besonders zu ergötzen..

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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

01.01.2018 21:20
#17 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat
Bei Reklov kenne ich die ganzen primitiven ihn zwanghaft treibenden Instinkte dahinter.. aber beim SOL demiurg, hab ich noch immer irgendwie das Gefühl, es mit einem professionellen Trickbetrüger zu tun zu haben, der in eine schwere Lebenskrise geraten ist..und bei dem es nur noch um alles oder nichts geht...

Perquestavolta,

... bei Dir scheint es sich um eine harmlose, aber doch schlecht verlötete und schlampig verkabelte Ausgabe eines Menschen zu handeln, der jetzt auch noch dem Irrglauben unterliegt, er besitze verlässliche psychologische Daten/Kenntnisse über ihm fremde Menschen, nur weil sie den schweren Fehler machen, sein Weltbild nicht widerspruchslos zu teilen. Gelöscht. (Auch subtile) rassistische Beleidigungen sind hier nicht erlaubt! Admin. Obwohl man an denen ja besser sehen kann, wes Geistes Kind man ist...

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

02.01.2018 16:26
#18 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Ist halt so..

Der Kluge versteht den Witz und der Dumme lacht über die Worte/Begriffe.

Aber zum Glück ist Existenz ja nichts Ewiges. Als ich vor ein paar Jahren mal am Grab meiner Eltern stand, kam eine eigentlich recht hübsch aussehende Frau mittleren Alters des Weges, die wohl meine Mutter ein wenig gekannt hat. Wir kamen ins Gespräch und dann auch irgendwie in Philosophische. Als ich sagte, dass ja der Geist und die Seele meiner Eltern in uns Kindern weiterleben würde und auch der Körper nur zurück in die biologische Haut unserer Planeten kehre, die, solange uns die Sonne scheint, immer wieder daraus Neues hervorbringt.. wurde sie so wütend, dass schon die Hand gegen mich hob, um sich dann doch gerade noch zu besinnen, was sie da im Begriff zu tun war.

Ob ich mich denn nicht schämen Würde so etwas am Grab meiner Eltern daher zu reden.. ... schließlich sei doch das ICH, der Geist des ICH, das, was über alle Ewigkeit hinaus Bestand habe ...also von unvergänglicher Existenz sei.. Ich beschwichtigte die Lady und es ist sicher nur dem Umstand zu verdanken, dass sie mir optisch recht attraktiv "rüber kam" und ich mir dabei nur deswegen viel mehr Mühe gab, als es in dieser Situation eigentlich angemessen gewesen wäre. Dann fragte ich sie, wie sie denn dieses ihr ICH selbst beschreiben würde und ob sich sicher sei, dass dieses ICH nicht nur eine Spiegelung mit all jenen Menschen ist, mit denen sie bis "heute" (in diesem Moment) in unmittelbarer Berührung gekommen ist? ICH bin ICH weil DU DU bist.. und wenn ich DU wäre, dann würde ich davon nichts merken, sondern dann auch nur ein ICH sein..!! Wie also kann der Geist dieses ICH für sich selbst von ewiger Existenz sein? Und dann sagte noch, mir ist es doch egal, was und wer sie glauben zu sein..und ob Sie das auch für alle Ewigkeit sein möchten. Hübsch genug wären Sie ja.. nur verdanken sie das nicht ihrem ICH, sondern den GENEN ihrer Eltern. Schade dass sie so dumm und verblendet sind und gerade ich ihnen das vor dem Grab meiner Eltern sagen muss.

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SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

02.01.2018 19:19
#19 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #18
Ist halt so..

Der Kluge versteht den Witz und der Dumme lacht über die Worte/Begriffe.

Was hat das alles mit dem Thema zu tun?

Ist es so schwer, aus dem von mir Geschriebenen einen vernünftigen Dialog so aufzubauen, das auch andere User oder Gäste die Möglichkeit haben, eventuell einige „brauchbare Informationen“ zu erhalten, welche hier als „Mangelware“ bezeichnet wurden!

Was soll das ganze Geschwafel von Gott und Geist? Von Hütchen spielen und Trickbetrügereien? Hübschen Frauen und alten Männern? Was hat das alles mit dem Thema „Begrifflichkeit“ zu tun?
Ich frage mich wer hier über Worte und Begriffe lacht, dessen Sinn er nicht in der Lage ist zu reflektieren.

Athon stellte fest, das –Existenz vorausgesetzt- Gott bewusst handelt. Setzt er dieses bewusste Handeln voraus, geht er auch davon aus das Gott „existiert“. Tut er dies nicht, handelt Gott, für Athon, nicht bewusst und ist somit auch nicht existent. Und wie Athon selbst hinzufügte, Zitat:
„Ich glaube an die Existenz der Existenz, nicht aber an die Existenz (eines) Gottes.“ wird es doch erlaubt sein eine Frage daraus stellen zu dürfen.

Er glaubt an die Existenz der Existenz. Was ist die Existenz der Existenz? Welche „Begrifflichkeit“ geht dem Wort Existenz dabei „voraus“?

Welche bewusste Handlung muss geschehen, um das, hier Athon, der Mensch eine „göttliche“ Handlung zu erkennen vermag? Was ist bewusstes Handeln eines Gottes in den Augen eines Menschen?

Wenn Athon nun schreibt das er an die Existenz der Existenz glaubt, kann ich ihn zustimmen und wir hätten eine Menge zu erzählen. Nun steht aber ein Begriff im Raum der Nationen und Atome spaltet.
Wir sind gebunden an die Gesetze der Natur und es wird niemals möglich sein diese Gesetze außer Kraft zu setzen. Alles was geschieht hängt mit diesen Naturgesetzen zusammen, die in manchen Augen Zufall, in anderen Augen Gott zu seinen scheinen.

Hier setzt mein Thema an:
Begriffliche Abbildbarkeit der Existenz – Gottes Antlitz oder Menschen´s Wille


"Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei."
Francois Duc de La Rochefoucauld


OFFTOPIC:
Per…ein paar deiner Informationen und Gedankengänge sind durchaus geeignet den ein oder anderen User weiterzuhelfen wenn du nicht jedes Mal eine Welle von persönlichen Interpretationen hinterherwirfst die nur den Themenverlauf stören und in einem persönlichen Streitgespräch enden.
Auch solltest du deine Wortwahl überdenken (Hinweis §166 StGb) Es sind Gesetze, an die wir uns alle zu halten haben und die wir nicht außer Kraft setzen können nur weil wir sie durch unsere Weltansicht anders verstehen.
Achja…um deine Gedanken, die du dich allem Anschein nach über mich machst, ein wenig zu lockern, ich bin ein, in deinen Augen, elitärer Denker, dem die Möglichkeit eröffnet wurde privaten Audienzen beizuwohnen, welche der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Gute Nacht

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.714

02.01.2018 19:29
#20  Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg
Begrifflichkeit der Existenz

Was hast du denn uns dazu zu sagen?

Athon selber - als Ungläubiger - hat seinen Thread-Titel wohl eher als eine Frage gestellt, um von den Gläubigen etwas mehr über deren Gottesbild zu erfahren. Wir waren - glaube ich - damals (bei Threaderöffnung) dabei, Spinozas Gottesbild durchzukauen. Für den war Gott als (immerwährende) "Substanz" jedoch "ohne Wille, Bewusstsein und Gefühl".

Daher wohl Athons Frage: "Hat Gott ein Bewusstsein"?
Und meine Frage gleich dahinter: Kann etwas ohne Wille und Bewusstsein überhaupt ein Gott sein? Definitiv nein! Wille, Gefühl, Mitleid und Bewusstsein sind Eigenschaften von biologischen Spezies. Das entspricht unserer Erfahrung, aus der wir diese Eigenschaften auf eine GottesIDEE extrapolierten. Erstens, weil wir das so wollten. Und zweitens, weil wir es nicht besser wussten - damals, vor 3.000 Jahren, als Moses (oder Echnaton) die Weltgeschichte mit dem Monotheismus beglückte...

Die Philosophie und natürlich auch die Wissenschaften - haben uns seitdem ein gewaltiges Stück weitergebracht. Man darf es zur Kenntnis nehmen...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

02.01.2018 20:14
#21 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #19

Ist es so schwer, aus dem von mir Geschriebenen einen vernünftigen Dialog so aufzubauen, das auch andere User oder Gäste die Möglichkeit haben, eventuell einige „brauchbare Informationen“ zu erhalten, welche hier als „Mangelware“ bezeichnet wurden!


„Ich glaube an die Existenz der Existenz, nicht aber an die Existenz (eines) Gottes.“ wird es doch erlaubt sein eine Frage daraus stellen zu dürfen.





Zitat

Zitat SOL demiurgDu setzt die Existenz in Zeichen um auf Gott zu zeigen...
Du schreibst -Existenz vorausgesetzt- und deutest damit an, dass für dich Gott bewusst handelt.

Das ist keine Frage, die du da stellst, sondern ein rhetorisches Hütchenspiel, das du da spielen willst.

Denn wenn Athon schreibt: "er glaube an die Existent der Existenz, aber nicht an die Existenz Gottes".. dann heißt das etwas ganz anderes, als du ihm da in den Hals zu schieben versuchst.

Ich glaube auch an die Existenz der Existenz. Wobei mir der Glaube da weniger wichtig und heilig ist, als die Tatsache dass ich existiere. Und dass Gott keine Frage der Existenz ist, sondern eine rein menschliche Dafürhaltung, die so beliebig wie persönlich ist, ist nun mal eine Tatsache die auch existiert.

Athon hat nicht die Existenz in Zeichen gesetzt, um damit auf Gott zu zeigen, sondern um dir damit klar zu machen, dass für ihn die Existenz überhaupt nichts mit einem Gott zu tun hat.. wie auch andersherum für ihn als mündigen Atheisten, auch jeder andere Gott nichts mit einer Existenz zu tun hat.

Wenn du aber entgegen der Deutlichkeit und Unmissverständlichkeit seiner Aussage.. etwas anderes verstanden haben willst, dann musst du dich selber Fragen, ob bei dir im sogenannten Oberstübchen eigentlich alles in Ordnung ist.

Und das was dich da in meinem vorhergehenden Beitrag irritiert hat, war nicht so sehr für dich bestimmt. Aber mein Beispiel mit dieser Geschichte, sollte zeigen, was es für dumme Menschen unter denen gibt, die meinen eine Gottes-Existenz eindeutig im eigenen ICH erkannt zu haben ......

Wenn ich schreibe, vorausgesetzt eine Gott existiere tatsächlich, dann setze ich nicht die Existenz Gottes voraus, sondern dass derjenige mit dem ich mich unterhalte versteht, was ich damit meine.

-----
Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

02.01.2018 20:42
#22 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

gelöscht..

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Rübennase Offline




Beiträge: 185

02.01.2018 20:48
#23 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #19
ich bin ein, in deinen Augen, elitärer Denker, dem die Möglichkeit eröffnet wurde privaten Audienzen beizuwohnen, welche der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Gute Nacht



wtf

SOL demiurg Offline




Beiträge: 733

03.01.2018 00:09
#24 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #20

Zitat von SOL demiurg
Begrifflichkeit der Existenz
Was hast du denn uns dazu zu sagen?

Athon selber - als Ungläubiger - hat seinen Thread-Titel wohl eher als eine Frage gestellt, um von den Gläubigen etwas mehr über deren Gottesbild zu erfahren. Wir waren - glaube ich - damals (bei Threaderöffnung) dabei, Spinozas Gottesbild durchzukauen. Für den war Gott als (immerwährende) "Substanz" jedoch "ohne Wille, Bewusstsein und Gefühl".

Daher wohl Athons Frage: "Hat Gott ein Bewusstsein"?
Und meine Frage gleich dahinter: Kann etwas ohne Wille und Bewusstsein überhaupt ein Gott sein? Definitiv nein! Wille, Gefühl, Mitleid und Bewusstsein sind Eigenschaften von biologischen Spezies. Das entspricht unserer Erfahrung, aus der wir diese Eigenschaften auf eine GottesIDEE extrapolierten. Erstens, weil wir das so wollten. Und zweitens, weil wir es nicht besser wussten - damals, vor 3.000 Jahren, als Moses (oder Echnaton) die Weltgeschichte mit dem Monotheismus beglückte...

Die Philosophie und natürlich auch die Wissenschaften - haben uns seitdem ein gewaltiges Stück weitergebracht. Man darf es zur Kenntnis nehmen...


Warum gehen wir davon aus, dass das menschliche Bewusstsein in der Lage ist,
den Willen eines Einzelnen auf das Gesamte übertragen zu können?

Es fehlt das Bindeglied zwischen dem Wort, der Definition und dem Bild Gottes.
So, wie dieses Bindeglied in der Aussage fehlt: „Ich glaube an die Existenz der Existenz.“
Es ist das Verständnis für die Begrifflichkeit dieser Dinge, die dies Unverständnis nährt.

Dem Menschen scheint es nicht möglich, sich dem Verständnis zu nähern, dass er sich aus der Natur heraus entwickelt hat
und unabdinglich mit ihr verbunden ist. Wie weit man sich dieser Verbundenheit nähert oder entfernt
hängt vom Verständnis ab welches man selbst aufzubringen in der Lage ist.

Es gibt solche, die einen Baum umarmen um dessen Energie zu spüren. Es gibt solche, die einen Baum verbrennen um dessen Energie zu spüren.
Und es gibt solche, die einen Baum malen um dessen Energie zu spüren.
Es wird immer viele Ansichten geben was es einem nützt, Nutzen aus dem ziehen was man tut.

Vor 3000 Jahren, also rund 1000 Jahre vor Christus, wurde das Wissen schon zu den Zwecken genutzt,
um Macht und Anhänger zu erhöhen. Niemand von den Wissenden war dumm genug dieses mit dem Volke zu teilen,
wo bliebe da der Spaß? Und wie in den meisten Fällen, wird der Spaß irgendwann ernst.
Wenn du annimmst, dass dein Wissen das momentan Gültigste ist, dann bist du dem Irrglauben erlegen,
dass sich die Zeiten der Wissensweitergabe geändert hätten.

Ich gebe dir Recht. Die „Philosophie“ und die „Wissenschaften“ sind ein Pärchen, welches im Tanze um das Existenzielle im Stande ist,
vom –Er- zur –Kenntnis- herüberzuleiten. Aber, ist das Pärchen interessanter als der Tanz? Das Pärchen wechselt, der Tanz aber bleibt.

Warum denkst du ist dieses fehlende oder vernachlässigte Bindeglied so schwer ausfindig zu machen
oder die Haltung dahingehend auf einem ausgewogenen Niveau zu halten das erlaubt, den Begriff Gott als „Erkenntnis“ UND als „Kennung“ zu deuten?
Sind wir doch alle vernunftbegabte Wesen, oder nicht?

Zu deiner Frage (Kann etwas ohne Wille und Bewusstsein überhaupt ein Gott sein?) hätte ich eine Gegenfrage:
Was soll Gott mehr können oder sein als das, was die Subsistenz hergibt?

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

03.01.2018 09:22
#25 RE: Begrifflichkeit der Existenz antworten

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

Warum gehen wir davon aus, dass das menschliche Bewusstsein in der Lage ist,
den Willen eines Einzelnen auf das Gesamte übertragen zu können?

Wer geht denn davon aus?.. Offensichtlich wohl nur DU selber.



Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

Es fehlt das Bindeglied zwischen dem Wort, der Definition und dem Bild Gottes.
Das Bindeglied findet sich in der menschlichen Fantasie, hinter der eine komplexe Psychologie steckt, die auch dort ständig Ordnungsmuster zu erkennen versucht wo gar keine sind. Das Phänomen der optischen/akustischen Täuschung beruht einzig und alleine darauf..https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmungst%C3%A4uschung

Und da das Wort "Gott" immer mit dem Phänomen des AUSERWÄHLTEN-WAHNS in Bezug steht, für welchen das menschliche Selbstideal besonders anfällig ist.. führt das in der Gruppendynamik zur gefährlichen Schwarmdummheit..in der dann der rationale Verstand des einzelnen Individuums durch opportunistische die Instinkte abgelöst wird, die nun mal dem Menschlichen auch auch all zu eigen sind.


Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

So, wie dieses Bindeglied in der Aussage fehlt: „Ich glaube an die Existenz der Existenz.
Das Bindeglied in dieser Aussage ist der rationale Realitätssinn den jeder selber mitbringen muss.
Und wem in dieser Aussage das Bindeglied fehlt, der sollte sich mal dringend psychiatrisch untersuchen lassen, da hier der eindeutig der berechtigte Verdacht auf eine schizophrene Erkrankung des Hirns vorliegt.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

Es ist das Verständnis für die Begrifflichkeit dieser Dinge, die dies Unverständnis nährt.
Wohl nur dein eigenes Unverständnis... SOL demiurg. Für geistig gesunde Menschen sind Begrifflichkeiten ambivalent.

Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

Dem Menschen scheint es nicht möglich, sich dem Verständnis zu nähern, dass er sich aus der Natur heraus entwickelt hat...
Das musst du mal in Islam- und Katholiken-Foren predigen.. Wir Atheisten vertreten dieses Verständnis, dass sich der Mensch aus der Natur heraus entwickelt hat, schon etwas länger. Und dass der Grund hierfür nicht damit zusammenhängt, dass sich dahinter ein göttlicher Plan verbirgt, sondern dass die Natur voller tödlicher Gefahren ist und damit alle Lebewesen zwingt, Überlebensstrategien für die eigene Art zu entwickeln...Durch zufällige Gen-Mutationen, von denen die fittesten sich immer am erfolgreichsten fortpflanzen. Dabei geht es nicht besonders geordnet zu.. Mutterliebe kann sehr grausam sein, wenn der eigene Nachwuchs zu verhungern droht..

Die Begrifflichkeit der Existenz erlangt eine völlig andere Sinnbedeutung, wenn erfährt, dass selbst schon allerchsristlichste Christen Menschenfleisch gegessen haben, um nicht zu verhungern.



Zitat von SOL demiurg im Beitrag #24

und unabdinglich mit ihr verbunden ist. Wie weit man sich dieser Verbundenheit nähert oder entfernt
hängt vom Verständnis ab welches man selbst aufzubringen in der Lage ist.
Es haben schon viele gemeint, dass dass das eigene Verständnis, das Maß aller Aufbringung von Verständnis ist. Auch die Vollidioten der Nationalsozialisten im sogenannten III Reich waren überzeugt, dass ihre Aufbringung von Verständnis die bedeutenste war, die die Natur und die Götter jemals hervorgebracht haben.

Verständnis hört nie auf sich weiter zu entwickeln.. aber die Menschheit ganz sicher, wenn sie etwas anderes glaubt.

Es gibt solche, die einen Baum umarmen um dessen Energie zu spüren. Es gibt solche, die einen Baum verbrennen um dessen Energie zu spüren.
Und es gibt solche, die einen Baum malen um dessen Energie zu spüren.
Es wird immer viele Ansichten geben was es einem nützt, Nutzen aus dem ziehen was man tut.

Vor 3000 Jahren, also rund 1000 Jahre vor Christus, wurde das Wissen schon zu den Zwecken genutzt,
um Macht und Anhänger zu erhöhen. Niemand von den Wissenden war dumm genug dieses mit dem Volke zu teilen,
wo bliebe da der Spaß? Und wie in den meisten Fällen, wird der Spaß irgendwann ernst.
Wenn du annimmst, dass dein Wissen das momentan Gültigste ist, dann bist du dem Irrglauben erlegen,
dass sich die Zeiten der Wissensweitergabe geändert hätten.

Ich gebe dir Recht. Die „Philosophie“ und die „Wissenschaften“ sind ein Pärchen, welches im Tanze um das Existenzielle im Stande ist,
vom –Er- zur –Kenntnis- herüberzuleiten. Aber, ist das Pärchen interessanter als der Tanz? Das Pärchen wechselt, der Tanz aber bleibt.

Warum denkst du ist dieses fehlende oder vernachlässigte Bindeglied so schwer ausfindig zu machen
oder die Haltung dahingehend auf einem ausgewogenen Niveau zu halten das erlaubt, den Begriff Gott als „Erkenntnis“ UND als „Kennung“ zu deuten?
Sind wir doch alle vernunftbegabte Wesen, oder nicht?

Zu deiner Frage (Kann etwas ohne Wille und Bewusstsein überhaupt ein Gott sein?) hätte ich eine Gegenfrage:
Was soll Gott mehr können oder sein als das, was die Subsistenz hergibt?
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