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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 551 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 4.182

11.02.2018 20:12
#276 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Quallen als gutes Bild von "reinem Eiweiß".. Ein bisschen Chitin, 0,5% Kollagen und 99% Wasser... daraus bestehen Quallen und reines Eiweis ist etwas ganz anderes, als ein Qualle.

Perquestavolta,

... woher Du Deine Infos hast, weiß ich nicht? -

Hier das Meinige: Quallen könnten zum Nahrungsmittel werden. Weltweit. Sie sind gesund: kein Fett, kein Cholesterin, dafür Eiweiß und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium, Eisen und Selen. Für eine kommerzielle Nutzung der Qualle ist das Entfernen ihres Giftes allerdings noch zu kostspielig. Man müsste also versuchen, ein rentables Verfahren zur Isolierung des Gifts zu finden. Die Qualle ließe sich dann auch als Fischfutter in Aquakulturen verarbeiten, was die Fische im Meer, die bisher verfüttert werden, schonen würde.

Zitat
Aber sich mit jemandem darüber zu umterhalten wie mit DIR, der reines Eiweiß nach dem Erscheinungsbild zu erkennen glaubt,

Meine Infos ziehe ich aus Fachberichten und keinesfalls nach dem Erscheinungsbild. Ob diese Infos stets korrekt sind, dem kann ich aus Zeitgründen nicht auch noch, wie ein Reporter, nachgehen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

12.02.2018 10:51
#277 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

ES IST NICHT ZU FASSEN, Reklov.

wir redeten davon, dass es ohne Sonne kein Leben gäbe und dass also alle Energie die das Leben am laufen hält, von der Sonne kommt und nicht davon, ob man Quallen als Nahrung nutzen sollte.

Quallen bestehen nun mal aus Chitin und Kollagen und außer den wenigen Süsswasserquallen welche Plankton futtern, sind all jene die sich räuberisch ernähren, mittel bis extrem stark giftig.
Selbstverständlich spielen auch bei dieser Giftigkeit wieder Eiweisverbindungen die Hauptrolle. Aber du hast von "reinem Eiweis" in Zusammenhang mit Quallen geredet.. und das ist einfach sträflich unsinniger Blödsinn wie ebenso deine Behauptung, dass die Sonne doch scheinen könne soviel sie wolle, weil das die Quallen nicht im geringsten berühre. Doch gerade jene Quallen, die man theoretisch essen könnte, hängen am direktesten von der Sonne ab. Weil sie nämlich Plankton futtern und Plankton wiederum direkt von der Photosynthese lebt, ohne die es auch keinen Sauerstoff im Wasser und in der Luft gäbe.

Trotzdem aber Danke, dass du uns hier wieder mal eine schulmeisterliche Lehrstunde in Nährstoffkunde erteilen willst.. (Wenn du das selber machst, dann mit hingebungsvoller Leidenschaft. Warum du dich dann aber bei mir immer darüber beklagst???)

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

13.02.2018 15:59
#278 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat

Farben mit Metaphysik zu vergleichen hinkt aber gewaltig, Reklov. Das Metaphysische ist lediglich ein gedankliches Konstrukt zur Erklärung von Unerklärlichem...

Athon,

... keineswegs hinkt mein Vergleich, denn ... ALLES IST EINS. -

Die Farbwahrnehmung von Licht- und Körperfarben ist eine subjektive Empfindung, welche nicht nur durch die Art der einfallenden Lichtstrahlung, sondern auch durch die Beschaffenheit der Augen, Empfindlichkeit der Rezeptoren und den Wahrnehmungsapparat bestimmt wird. Ähnlich verhält es sich beim Aufnehmen philosophischer oder religiöser Texte. - Farbe ist nicht die Eigenschaft eines betrachteten Objekts oder gesehenen Lichtes, sondern sie ist subjektives Empfinden, dessen physikalische Ursache die Intensitätsverteilung elektromagnetischer Wellen zwischen 380 nm und 780 nm ist. Unterschiedliche Intensitäten im sichtbaren Licht lösen Nervenreize aus, die unterschiedliche Qualitäten der Farbwahrnehmung bilden, deren Miteinander als Farbe wahrgenommen wird. Psychologischen Farbtests wie beispielsweise dem Lüscher-Farbtest wird zugeschrieben, von der Bevorzugung bestimmter Farben und Farbkombinationen auf die Persönlichkeit der Testperson schließen zu können. Allgemeiner sollen Farbtests auch Auskunft geben, wie Persönlichkeiten auf welche Farben reagieren. - Farben spielen auch in der Kulturgeschichte des Menschen eine extrem wichtige Rolle.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

13.02.2018 16:08
#279 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Wer nicht glaubt, ist bei denen auch einer der seine eigene Existenz als völlig sinnlos zu betrachten hat.

Perquestavolta,

... wenn ich mich recht erinnere, glaubst Du ja z.B., dass Du in den Genen Deiner Kinder weiterlebst. Ist doch immerhin schon mal etwas - und vor allem nicht völlig "sinnentleert"!
Dieses wollte ich damit ansprechen und nicht die Vorstellungen von irgendwelchen relig. Fanatikern als Vorbild voranstellen.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

13.02.2018 16:23
#280 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
wir redeten davon, dass es ohne Sonne kein Leben gäbe und dass also alle Energie die das Leben am laufen hält, von der Sonne kommt und nicht davon,

Perquestavolta,

... Fachleute meinen, dass die ersten >Ur-Bakterien< mit der "Luftpost" (Asteroide und andere Himmelskörper) durchs All auf unseren Planeten geschickt worden seien. Leben scheint also nicht immer die Sonne als Bedingung zu brauchen!? Es sei denn, da wo die Ur-Bakterien einst herkamen, herrschten ähnliche Verhältnisse, wie bei uns. (?) Wie ist Deine Ansicht darüber?

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

13.02.2018 18:37
#281 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #279

Zitat
Wer nicht glaubt, ist bei denen auch einer der seine eigene Existenz als völlig sinnlos zu betrachten hat.
Perquestavolta,

... wenn ich mich recht erinnere, glaubst Du ja z.B., dass Du in den Genen Deiner Kinder weiterlebst. Ist doch immerhin schon mal etwas - und vor allem nicht völlig "sinnentleert"!



Nein.. ich glaube nicht, das ICH in den Genen meiner Kinder weiter lebe. Ich bin mir aber sicher dass "unser" ICH-Bewusstsein/Geist im Kollektivbewusstsein unserer Nachkommen weiterlebt. Das ist nämlich einen Tatsache, die sich schon ein paar 100tausend Jahre beobachten lässt.

Zitat
Reklov schrieb ... keineswegs hinkt mein Vergleich, denn ... ALLES IST EINS. -

Da behauptest du wieder, dass Alles Eines sei. Trotzdem glaubst du, dass dein ICH etwas ganz einmaliges sei und dass es nach dem Ableben des Körperlichen, als Einzelding mit samt seinen irdischen Erfahrungen irgendwo ewig weiterleben werde..

"Alles ist Eines aber ich bin ICH!.. Oh mann!

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

13.02.2018 19:29
#282 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #280

Zitat
wir redeten davon, dass es ohne Sonne kein Leben gäbe und dass also alle Energie die das Leben am laufen hält, von der Sonne kommt und nicht davon,
Perquestavolta,

... Fachleute meinen, dass die ersten >Ur-Bakterien< mit der "Luftpost" (Asteroide und andere Himmelskörper) durchs All auf unseren Planeten geschickt worden seien. Leben scheint also nicht immer die Sonne als Bedingung zu brauchen!? Es sei denn, da wo die Ur-Bakterien einst herkamen, herrschten ähnliche Verhältnisse, wie bei uns. (?) Wie ist Deine Ansicht darüber?



Um zu "meinen" braucht es keine Fachleute, Reklov. Und bis jetzt wurden auch keine Ur-Bakterien auf irgendwelchen Himmelskörpern gefunden. Hingegen wurden präbiotische Moleküle (Aminosäuren) und Katalysatoren gefunden, die es zur Entstehung von Leben unter irdischen Bedingunge brauchte ...https://de.wikipedia.org/wiki/Rosetta_(Sonde)

Es ist nämlich ziemlich unwahrscheinlich, dass irgendwelche Bakterien die mehreren tausenden °C Reibungshitze überleben, welche auftreten, wenn ein Himmelskörper mit 60-70tausden Km/h durch unsere Atmosphäre gleitet. Und sollte der Himmelskörper dennoch groß genug sein, dass ein paar Bakterien ganz innen drin doch nicht verkohlt werden - was auch schon bei viel niedrigeren Temperaturen geschieht - dann gibt ihnen ganz sicher der "Impakt" den "Rest". Weil da nämlich stets die kinetisch Energie von mehreren tausend Atombomben frei wird.

Wie du nun siehst, sind deine Fachleute die da meinen, ein Ur-Bakterium aus dem All, hätte die Erde mit Leben infiziert, gar wiedermal kein solchen Fachleute. Weil nämlich die richtigen wissenschaftlichen Fachleute das mit dem Ur-Bakterium aus dem All wegen den von mir genannten Gründen zu 99% ausschließen. Aber selbst dann, wenn eine solche Ur-Bakterie nicht schon beim Eintritt in Erdatmosphäre verglüht wäre und vor dem Einschlag des Himmelskörpers auf dem sie gereist ist, sich sanft von diesem gelöst hätte, um ebenso sanft auf die Erde nieder zu schweben, ist dieser Ur-Bazillus auch irgendwo entstanden. wo die Bedingungen sehr ähnlich denen auf der Erde sein
mussten...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

13.02.2018 19:38
#283 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

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Athon Offline




Beiträge: 1.760

14.02.2018 08:52
#284 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #278
Die Farbwahrnehmung von Licht- und Körperfarben ist eine subjektive Empfindung...


Ich bin mir nicht sicher, ob eine Farbwahrnehmung, die auf mehr als 90% der Menschen auf gleiche Art und Weise zutrifft, noch als subjektiv bezeichnet werden kann...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.182

14.02.2018 12:53
#285 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Da behauptest du wieder, dass Alles Eines sei. Trotzdem glaubst du, dass dein ICH etwas ganz einmaliges sei und dass es nach dem Ableben des Körperlichen, als Einzelding mit samt seinen irdischen Erfahrungen irgendwo ewig weiterleben werde.

Perquestavolta,

... soll denn das eine das andere ausschließen?

der deutsche Dichter W. Goethe hat das schwierige Thema auf seine Art in Sprache gekleidet:

Eins und Alles

Im Grenzenlosen sich zu finden,
Wird gern der einzelne verschwinden,
Da löst sich aller Überdruß;
Statt heißem Wünschen, wildem Wollen,
Statt lästgem Fordern, strengem Sollen,
Sich aufzugeben ist Genuß.

Weltseele, komm, uns zu durchdringen!
Dann mit dem Weltgeist selbst zu ringen,
Wird unsrer Kräfte Hochberuf.
Teilnehmend führen gute Geister,
Gelinde leitend höchste Meister
Zu dem, der alles schafft und schuf.

Und umzuschaffen das Geschaffne,
Damit sich's nicht zum Starren waffne,
Wirkt ewiges, lebendiges Tun.
Und was nicht war, nun will es werden
Zu reinen Sonnen, farbigen Erden;
In keinem Falle darf es ruhn.

Es soll sich regen, schaffend handeln,
Erst sich gestalten, dann verwandeln;
Nur scheinbar steht's Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen:
Denn alles muß in Nichts zerfallen,
Wenn es im Sein beharren will.




Alles ist eins! Albert Einstein sah es auf seine Weise:

Alles gehört zu einem Ganzen und dieses Ganze könnte man Gott nennen weil
es die Möglichkeit offen lässt an einen Gott zu glauben.
Ich selber glaube nicht mehr an einen Gott sonder ich glaube an das Ganze weil
wenn es einen Gott gibt an ist er für mich auch nur ein Teil des Ganzen und somit glaube ich dann schon wieder an ihn.
Nichts kann über dem Ganzen stehen weil alles ein Teil des Ganzen ist.
Weil mehr als alles geht nicht mit einem logischen Verstand.
Wenn es noch unendlich viele Dimensionen noch geben würde
gehören sie auch zum Ganzen dazu.

Wir können zwar sterben aber unsere Energie geht nicht verloren weil Energie nicht verloren gehen kann. “Energieerhaltungssatz“
Also bleiben wir im dem Ganzen immer erhalten.

Jetzt kommt meistens die Frage woher kommen wir oder was war vor dem Urknall. Unsere Wissenschaftler glauben das vor dem Urknall verschiedene
Gase im dem Universum waren die den Urknall ausgelöst haben.
Und diese Gase waren schon immer da.
Klingt für mich nach einer Theorie die nur einen kleinen Fehler hat weil
wenn vor dem Urknall schon etwas da war dann war der Urknall nur der Anfang
von etwas Neuem. Es gibt nur eine logische Lösung und zwar es gibt keinen Anfang wo aus dem Nichts alles wird. Selbst wenn es einen Gott geben würde
könnte man die Frage stellen woher kam Gott eigentlich und wenn Gott keinen
Anfang hatte warum sollte das Ganze einen Anfang gehabt haben.
Weil Gott wäre ja auch nur ein Teil des Ganzen.
Aus Nichts kann Nichts entstehen ist doch logisch genug.

Ich meine jeder von uns die Verantwortung über
alles Leben was in unserer Wahrnehmung lebt.
Eigentlich trägt das Ganze diese Verantwortung aber weil wir alle
Teile des Ganzen sind handeln wir mit jedem
Gedanken oder Aktion für das Ganze.
Wir Menschen richten uns nach Gesetzen mehr oder weniger
und können durch die Gesetze entscheiden was gut ist und was schlecht ist.
Ob diese Gesetze immer richtig sind bezweifele ich sehr stark aber
sie sind ein guter Leidfaden für die Menschheit.
Wir töten aus Überzeugung aber wissen gleichzeitig das wir was schlechtes tun.
Ich meine damit das wir in Kriegen Kinder töten zum Beispiel oder das wir
überhaupt uns gegenseitig auslöschen. Trotzdem habe ich die Hoffnung das wir
eines Tages überall Frieden haben.

Wenn alle Menschen den Frieden wollten würde er auch eintreffen. Wir brauchen keinen Gott anbeten weil das Ganze
uns diese Macht schon mit auf den Weg gegeben hat.
Ich weiß nicht ob das Universum unendlich ist
aber ich weiß das die Dummheit der Menschheit unendlich ist.“
Ich hoffe das sich Albert Einstein da sehr stark verschätzt.
Albert Einstein war auch Pantheist und glaubte auch das die Summe aller Teile
Gott ist weil nur das Ganze allmächtig seien kann. Ist ja auch logisch!

Dazu baut sich die Frage auf:
Soll einer glauben, dass Gott über dem Ganzen stehen kann oder
soll er sich vorstellen, dass Gott Teil des Ganzen ist! Und wenn dann wieso!“


Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.760

14.02.2018 13:30
#286 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #285
Albert Einstein: Es gibt nur eine logische Lösung und zwar es gibt keinen Anfang wo aus dem Nichts alles wird. Selbst wenn es einen Gott geben würde
könnte man die Frage stellen woher kam Gott eigentlich und wenn Gott keinen
Anfang hatte warum sollte das Ganze einen Anfang gehabt haben.
Weil Gott wäre ja auch nur ein Teil des Ganzen.
Aus Nichts kann Nichts entstehen ist doch logisch genug.


Dem ist NICHTS hinzuzufügen... Doch, eines noch: Wenn es keinen Anfang aus dem NICHTS gibt, aber trotzdem ETWAS existiert, kann dies logisch nur bedeuten, dass entweder ETWAS schon immer (ohne Anfang) existiert hat oder es niemals ein NICHTS "gegeben" haben kann.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

14.02.2018 14:20
#287 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Also ist das Leben dein, mein, unser aller Schöpfer, Reklov. Alles darüber hinaus ist einfach nur beliebige Spekulation.

-----
Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

14.02.2018 14:50
#288 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Wenn es keinen Anfang aus dem NICHTS gibt, aber trotzdem ETWAS existiert, kann dies logisch nur bedeuten, dass entweder ETWAS schon immer (ohne Anfang) existiert hat oder es niemals ein NICHTS "gegeben" haben kann.

Athon,

... das hast Du sehr gut formuliert! - Zu viel mehr ist allerdings unsere menschliche Logik auch nicht in der Lage. Wir alle besitzen leider keine Erfahrungen außerhalb unserer "Lebensstrecke". - Es heißt ja auch nicht ohne Grund: >Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.<

Dieses >Etwas<, welches Du sprachlich in den Raum stellst, ist nun mal das, was von den Gläubigen als >Gott< gedacht wird.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

14.02.2018 14:55
#289 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Also ist das Leben dein, mein, unser aller Schöpfer, Reklov. Alles darüber hinaus ist einfach nur beliebige Spekulation.

Perquestavolta,

... nicht gegen Spekulationen - solange nicht Fanatiker meinen, es sei ihnen erlaubt, ihre Spekulation als Waffe gegen Andersgläubige einsetzen zu dürfen.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.760

14.02.2018 15:26
#290 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #288
Dieses >Etwas<, welches Du sprachlich in den Raum stellst, ist nun mal das, was von den Gläubigen als >Gott< gedacht wird.


Das können die Gläubigen gern tun, entspricht aber nicht den Aussagen Einsteins, die Du hier zitiert hast. Danach sieht Einstein "Gott" aus logischen Gründen als Teil des Ganzen. Dies bedeutet letztlich, dass entweder "Gott" und das Ganze keinen Anfang haben oder eben doch. Das würde dann aber unweigerlich zu der Frage führen müssen, WOHER das Ganze seinen Ursprung hat und damit als dessen Bestandteil auch "Gott"...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

14.02.2018 18:58
#291 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #289

Zitat
Also ist das Leben dein, mein, unser aller Schöpfer, Reklov. Alles darüber hinaus ist einfach nur beliebige Spekulation.
Perquestavolta,

... nicht gegen Spekulationen - solange nicht Fanatiker meinen, es sei ihnen erlaubt, ihre Spekulation als Waffe gegen Andersgläubige einsetzen zu dürfen.


Genau ein solcher Fanatiker bist DU, Reklov.

1. mit deiner Aussage, dass das Leben all jener Sinn- und also WERT-los sein "muss", welche an keinen Gott/Allah glauben.
2. mit deiner Behauptung, dass wer den "Gottesbegrif" nur als tradiertes Gesellschaftsnormativ für zwischenmenschlichen Beziehungen betrachtet und somit auch nur als pantheistisch-metaphysische Abstraktion der Natur verwende, könne moralisch und ethisch kein vertrauenswürdiger Mensch sein.. ich erinnere dich an deine diesbezüglichen Diffamierung von "Theologien" die nicht wirklich an Gott glauben, als potenzielle Kinderschänder...

Einstein und Goethe vertraten aber genau diese Gottesdefinition und Baruch Spinoza glaubte auch nicht an das persönliche Weiterleben des ICH über den Tod hinaus... was übrigens Juden auch nie getan haben und auch noch immer nicht tun.

Du bist genau einer dieser Fanatiker, die ihre Speklulationen als Waffe gegen Andersgläubige einsetzen.. Du bist einer jener Jihadisten wie Thomas von Arquin, die im Weiterleben von Herätikern keinen Sinn sahen und sich offen für deren Tötung durch weltliche Gerichte aussprachen...

Wir können nur froh sein, dass du nicht mit dem Koran erzogen wurdest.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.375

14.02.2018 21:54
#292 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

http://www.narzissmus-psychotherapie.ch/esoterik.htm

Einstein glaubte nicht an einen persönlichen Gott. Ebenso glaubte er nicht an ein Weiterleben über den eigenen Tod hinaus. Pantheisten benutzen den Begriff "Gott" als metaphysische Abstraktion der Natur. Nicht mehr und nicht weniger. Pantheisten sind nichts anderes als Atheisten welche sich selbst gegenüber der schier undurchdringlichen Komplexität der realen/natürlichen Welt als bedeutungslos ausgeliefert betrachten. Sie glauben nicht an irgend einen Geist, der das alles geplant haben soll und damit über allem steht, sondern sie sehen sich selbst gegenüber der Welt und ihrer Komplexität als dieser untergeordnet. Ganz im Gegensatz zu den esoterischen Narzissten die ja glauben über den Gottebegriff die Welt besser zu verstehen, als alle "Schluwissenden" zusammen.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.182

15.02.2018 11:26
#293 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Genau ein solcher Fanatiker bist DU, Reklov.

Perquestavolta,

... Du redest (mal wieder!) Unsinn, denn ich erwähnte hier ja schon öfter, dass Glauben reine Privatsche ist und ich toleriere auch die Weltsichten Andersdenkender.

Zitat
mit deiner Behauptung, dass wer den "Gottesbegrif" nur als tradiertes Gesellschaftsnormativ für zwischenmenschlichen Beziehungen betrachtet und somit auch nur als pantheistisch-metaphysische Abstraktion der Natur verwende, könne moralisch und ethisch kein vertrauenswürdiger Mensch sein.

... wann soll ich dieses so gesagt haben? Ein Hinweis zu solch einer Stelle (#) wäre hilfreich.

Zitat
ich erinnere dich an deine diesbezüglichen Diffamierung von "Theologien" die nicht wirklich an Gott glauben, als potenzielle Kinderschänder...

Bitte, die 2 Sachverhalte schon sauber zu trennen: 1.) Wenn ein Theologe nicht wirklich an "Gott" glaubt, so ist er in seinem Beruf völlig fehl am Platz, weil er sich ja bei jedem Gottesdienst vor seiner Gemeinde heuchlerisch verstellt (verstellen muss) und 2.) Wenn er sich gar noch an Kindern vergreift, hört bei mir nun aber auch jede Nachsicht auf! Da soll aber nicht heißen, dass jeder Theologe ein Heuchler oder ein Kinderschänder ist! (Das sollte nun selbst auch in Deinem Köpfchen richtig eingeordnet werden können. )

Zitat
Einstein und Goethe vertraten aber genau diese Gottesdefinition und Baruch Spinoza glaubte auch nicht an das persönliche Weiterleben des ICH über den Tod hinaus... was übrigens Juden auch nie getan haben und auch noch immer nicht tun.

Ich richte mich nicht groß nach anderen Personen aus, auch wenn ich ihre Gedanken durchaus hier und da interessant/anregend finde.
Ich gehe meinen eigenen Weg. Das unterscheidet mich von Dir und anderen.

Zitat
Wir können nur froh sein, dass du nicht mit dem Koran erzogen wurdest.

Schon vor etwa 40 Jahren hatte ich mir den Koran gekauft, weil mich seine Inhalte (Suren) interessierten. Damals war das Thema des islam. Terrors überhaupt noch nicht akut. Wer die alten Suren kennt, weiß, dass nur vergiftete Charaktere diese so auslegen, dass sie ihnen als Rechtfertigung ihrer Verbrechen dienen können.
Ob jedoch Du den Koran je aufgeschlagen hast, wage ich mal zu bezweifeln.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

15.02.2018 11:32
#294 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Dies bedeutet letztlich, dass entweder "Gott" und das Ganze keinen Anfang haben oder eben doch. Das würde dann aber unweigerlich zu der Frage führen müssen, WOHER das Ganze seinen Ursprung hat und damit als dessen Bestandteil auch "Gott"...

Athon,

... ich schätze jede Bemühung, die sich mit den beschränkten menschlichen Mitteln solchen Fragen zuwendet. - Die Frage nach dem WOHER ist und bleibt der Schlüssel für das Schloss, das wir nicht öffnen können, egal ob wir nun Meyer, Goethe oder Einstein heißen.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.760

15.02.2018 14:39
#295 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #294
Die Frage nach dem WOHER ist und bleibt der Schlüssel für das Schloss, das wir nicht öffnen können, egal ob wir nun Meyer, Goethe oder Einstein heißen.


Du hast hier die eigentliche Problematik nicht erkannt: Wenn das Ganze und als dessen Bestandteil "Gott" einen Anfang haben, muss auch für "Gott" die Frage nach dem WOHER gelten. Um eine solch logische Feststellung zu treffen, reichen unsere beschränkten menschlichen Mittel allemal aus... Die Lösung dieses Rätsels steht auf einem ganz anderen Blatt!

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Reklov Offline




Beiträge: 4.182

15.02.2018 15:15
#296 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Du hast hier die eigentliche Problematik nicht erkannt: Wenn das Ganze und als dessen Bestandteil "Gott" einen Anfang haben, muss auch für "Gott" die Frage nach dem WOHER gelten. Um eine solch logische Feststellung zu treffen, reichen unsere beschränkten menschlichen Mittel allemal aus... Die Lösung dieses Rätsels steht auf einem ganz anderen Blatt!

Athon,

... die Problematik habe ich schon erkannt, vor allem, dass häufig und gerne der Fehler gemacht wird, "Gott" als Bestandteil des Materiellen, des Raumes oder der Zeit zu denken! - Raum, Zeit und Materie mögen ihren speziellen, astrophysikalischen "Anfang" gehabt haben - "Gott" wird jedoch als schon immer anwesend gedacht (biblisch: "... ich bin, als der ich da einst sein werde...") und erst durch IHN/ES konnten die anderen Dinge zur Erscheinung, zur Existenz gelangen. -
Aber, bereits die schwierige Vorstellung einer >>Ursache seiner selbst<< übersteigt unser Begriffsvermögen, weil wir nur etwas begreifen, was wir auch ergreifen können! Den Unverständigen, welche sich in solchen Gedankengebäuden nicht aufhalten wollen, nicht wohl fühlen, bleibt dann nur übrig, dem so Sprechenden einen Vogel zu zeigen.

Folgendes Gedicht (ich hatte es schon mal hier reingestellt) deutet das uns Unzugängliche recht gut an:

>> Die erste Ursache von allem ist weder Sein noch Leben;
denn sie ist es ja gewesen, die Sein und Leben erst erschaffen.

Die erste Ursache ist auch nicht Begriff oder Vernunft;
denn sie ist es ja gewesen, die Begriffe und Vernunft erst erschaffen.

Die erste Ursache ist auch nicht an einem bestimmten Ort zu finden,
weder an einem Ort im Raum, noch an einem Ort in Gedanken;
denn jeder Ort ist ja nur ein Geschöpf.

Nichts in dieser Welt ist die erste Ursache;
denn alles in dieser Welt ist ja von ihr erschaffen.
Und dennoch ist sie keineswegs ohne Macht:
Denn sie hat doch alles erschaffen, alles ins Sein gerufen, was ist.
Und Schöpfung, Ruf ins Sein, braucht eine Macht,
damit auch wirklich etwas entsteht.

Und dennoch ist die erste Ursache auch keine Macht,
denn sie ist es ja gewesen, die die Macht erst erschaffen hat. <<

(Dionysius, ein Mönch aus dem 4. Jahrhundert)


Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.760

15.02.2018 17:49
#297 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #296
...vor allem, dass häufig und gerne der Fehler gemacht wird, "Gott" als Bestandteil des Materiellen, des Raumes oder der Zeit zu denken


Diesen "Fehler" kann nur derjenige begehen, der von der Existenz "Gottes" überzeugt ist, nicht wahr?

Du hast an anderer Stelle bereits geäußert, "Gott" würde außerhalb des NICHTS existieren. Nun existiert er Deiner Ansicht nach auch außerhalb des ETWAS. Ich gebe zu, dass es mein Verstand nicht zulässt, mir neben dem NICHTS und dem ETWAS einen dritten Zustand vorzustellen, der die Existenz eines "Gottes" ermöglichen würde. Ich behaupte, dass auch Du mit dieser Vorstellung mehr als nur Schwierigkeiten hast, so wie jeder andere auf diesem Planeten auch. Aber, um das Unerklärliche nicht erklären zu müssen, genügt ja schließlich das Argument, es nicht erklären zu können, weil es sich jeglicher Beurteilung zu entziehen vermag...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.182

15.02.2018 21:00
#298 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Aber, um das Unerklärliche nicht erklären zu müssen, genügt ja schließlich das Argument, es nicht erklären zu können, weil es sich jeglicher Beurteilung zu entziehen vermag...

Athon,

... anders gesagt: Wir können es auch deswegen nicht "beurteilen", weil es sich unserem Zugriff (dem Messen und Wägen) entzieht.

Zitat
Diesen "Fehler" kann nur derjenige begehen, der von der Existenz "Gottes" überzeugt ist, nicht wahr?

Keinesfalls, denn über Gott zu sprechen, trauen sich viele zu, auch diejenigen, welche nicht von seiner Existenz überzeugt sind. Sieht man ja bereits hier im Forum zur Genüge.

Zitat
Ich gebe zu, dass es mein Verstand nicht zulässt, mir neben dem NICHTS und dem ETWAS einen dritten Zustand vorzustellen, der die Existenz eines "Gottes" ermöglichen würde.

Das Problem einer eingeschränkten Fantasie/Vorstellungskraft ist mir aus 2 Bereichen bestens bekannt:
Ich habe Gitarrenschüler, die keine eigenen Melodievorstellungen entwickeln können und so immer auf Noten angewiesen sind und ich kenne Maler, welche nur das abmalen, was ihnen die Umwelt als Vorlage anbietet. Eine Form zu malen, welche in der Natur so nicht vorkommt, oder wenigstens eine abstrakte Kombi-Form, ist ihnen nicht möglich.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.670

16.02.2018 10:20
#299 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov
Eine Form zu malen, welche in der Natur so nicht vorkommt, oder wenigstens eine abstrakte Kombi-Form, ist ihnen nicht möglich.

Ah. Der abstrakte Maler ist also der bessere - gegenüber dem konkreten Maler, dem Abmaler. Der abstrakte Maler ist der spiritistisch Begabte. Der Höhere. Und was ist mit dem Abstraktmalern, die gar nicht gut abmalen können und sich deshalb aufs Abstrakte beschränken? Vielleicht will der professionelle Konkretmaler auch nicht anders malen als konkret. Deswegen sollte man dem noch lange keine Fantasielosigkeit unterstellen.

Mit deinem Argumentationsstrang kann man Leute beleidigen, die sich richtig anstrengen und zu guten Ergebnissen kommen (nicht nur in der Malerei...) - und die in die Wolken heben, die nur sinnlos herumklecksen... Und richtig peinlich isses, wenn man ja selber - als ein Abstraktmalerlobender und Konkretmalerverhöhner - auch so ein Abstraktmaler ist...

Meine Kritik bezieht sich weniger auf deine Malkunst als auf deine Denkart und Art der Diskussion. Deine Tätgkeit als Künstler beschreibst du (hier im Kontext) ja selber eher als Allegorie für deine Gottesaffinität. Nehme ich mal an.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 4.182

16.02.2018 12:34
#300 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Ah. Der abstrakte Maler ist also der bessere - gegenüber dem konkreten Maler, dem Abmaler. Der abstrakte Maler ist der spiritistisch Begabte. Der Höhere. Und was ist mit dem Abstraktmalern, die gar nicht gut abmalen können und sich deshalb aufs Abstrakte beschränken?

Gysi,

... just cool it down! - Von Wertungen (besser oder schlechter) habe ich ja nicht gesprochen. -
Frage: Malst Du selber? Wenn nicht, so ist Dir dieses Gebiet und seine unterschiedlichen Schwierigkeiten, die ja nicht nur die Darstellungstechnik betreffen, nicht so recht zugänglich.

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Vielleicht will der professionelle Konkretmaler auch nicht anders malen als konkret. Deswegen sollte man dem noch lange keine Fantasielosigkeit unterstellen.

Was soll ich mit Deinem "vielleicht" anfangen? Ich kenne (seit meiner Studienzeit) einige Maler-Kollegen und habe da so meine Erfahrungen/Beobachtungen machen können, - auch über die versch. Maler-Persönlichkeiten und deren Bilder. - Schlichte Gemüter erzeugen in der Regel auch stets nur schlichte Bilder, wenn ich es mal so ausdrücken darf. - Dies ist in der Musik übrigens nicht anders. Der "brave" Beatle G. Harrison konnte z.B. auf seinen 6 Saiten nicht so die "Sau rauslassen", wie der exzentrischere J. Hendrix und ein Maler, wie z.B. P. Cezanne, war nun mal nicht der Mann, der uns Bilderwelten eröffnen konnte, wie der schon lange vor ihm lebende Maler Hieronymus Bosch.

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Mit deinem Argumentationsstrang kann man Leute beleidigen, die sich richtig anstrengen und zu guten Ergebnissen kommen (nicht nur in der Malerei...) - und die in die Wolken heben, die nur sinnlos herumklecksen.

Jeder Künstler, wenn er sich denn selbstkritisch unter seinen Kollegen einzureihen weiß, merkt selber recht gut, wo er eigentlich steht und keiner ist deswegen "beleidigt". -
Auch in der modernen, abstrakten Malerei gibt es große Unterschiede. So kann z.B. nicht jeder diesen kraftvollen Stil kreieren, wie es der deutsche Maler Gerhard Richter auf seine gekonnte Weise vormacht. (Er arbeitet meistens mit großen Rakeln und verteilt damit seine Farbmengen in geniale Spannungsflächen.) Wie ein gutes Solo auf dem Instrument, ist dies aber nicht von heute auf morgen zu erlernen, sondern entsteht erst auf einem langen Weg der persönlichen Entwicklung. Wo aber das Talent fehlt, nützt weder Fleiß noch Übung und der Fortschritt versandet irgendwann. - Ist nun mal so! -
Abgesehen davon, haben viele moderne Maler eine gründliche Akademie-Ausbildung durchlaufen und beherrschen auch den naturalistischen Stil sehr sicher. Man siehe hierzu nur auf die frühen Arbeiten von P. Picasso.

Ich hatte ja neulich in der Lagerhalle (unter Werbung für Reklov) ein kürzlich verkauftes abstraktes Bild von mir reingestellt. Sieh es Dir doch mal an (kostet ja nichts) und schreibe mir dort Deine persöliche Ansicht darüber. SOL demiurg, der selber auch malt, hatte (s)eine recht konstruktive Meinung dazu abgegeben.

Zitat
Deine Tätgkeit als Künstler beschreibst du (hier im Kontext) ja selber eher als Allegorie für deine Gottesaffinität. Nehme ich mal an.

Da liegst Du nun aber völlig falsch. Ich malte schon in der frühen Schulzeit und damals waren mir spirituelle Gedankenwege noch völlig egal. Viel wichtiger war mir, von einem älteren Nachbarjungen immer die letzten PLAYBOY-Ausgaben zu bekommen. Seine Mutter war mit einem US-Soldaten verbandelt und so waren es die englischen Ausgaben dieser Hefte, die mir so ganz nebenher auch noch zu guten Englisch-Noten verhalfen, denn ich hatte beim Lesen der Hefte immer ein dt./engl. Wörterbuch zur Hand. Man sieht, es gibt auch ungezwungene Wege, mit einer Fremdsprache nach und nach echte Freundschaft zu schließen.

Gruß von Reklov

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