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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 551 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

16.02.2018 12:59
#301 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
dass ein paar Bakterien ganz innen drin doch nicht verkohlt werden - was auch schon bei viel niedrigeren Temperaturen geschieht - dann gibt ihnen ganz sicher der "Impakt" den "Rest". Weil da nämlich stets die kinetisch Energie von mehreren tausend Atombomben frei wird.

Perquestavolta,

... viele Asteroide oder Kometen landeten ja auch im Ozean und es verwundert nicht, wenn Wissenschaftler die sog. Ur-Bakterien sogar in einem abgelegenen See in Mexico gefunden haben. Auf dem Grund des Sees lagen auch noch die Steine, mit denen die Bakterien einst "angereist" kamen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

16.02.2018 19:43
#302 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #301

Zitat
dass ein paar Bakterien ganz innen drin doch nicht verkohlt werden - was auch schon bei viel niedrigeren Temperaturen geschieht - dann gibt ihnen ganz sicher der "Impakt" den "Rest". Weil da nämlich stets die kinetisch Energie von mehreren tausend Atombomben frei wird.
Perquestavolta,

... viele Asteroide oder Kometen landeten ja auch im Ozean und es verwundert nicht, wenn Wissenschaftler die sog. Ur-Bakterien sogar in einem abgelegenen See in Mexico gefunden haben. Auf dem Grund des Sees lagen auch noch die Steine, mit denen die Bakterien einst "angereist" kamen.




Ich kann dir leider deine unglaublichen Defizite in Physik nicht wegreden, Reklov. Aber ein kleinerer Meteoroit verglüht nun mal in der Atmosphäre..größere Metorieten oder Kometen, die mit einer Geschwindigkeit von 60-80tausned Km pro Stunde im Ozean einschlagen, werden von Wasser nur unwesentlich abgebremst. Die kinetische Energie die dabei frei wird ist stärker als alle vom Menschen geschaffenen Atombomben zusammen. http://lexikon.astronomie.info/TNT/TNT.html

Du träumst Blödsinn Reklov!

Außerdem gibt es keinen einzigen Wissenschaftler, der von sich behauptet je eine außerirdische Ur-Bakterie irgendwo gefunden zu haben...

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

16.02.2018 19:47
#303 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Athon Offline




Beiträge: 1.784

16.02.2018 23:00
#304 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #298
... anders gesagt: Wir können es auch deswegen nicht "beurteilen", weil es sich unserem Zugriff (dem Messen und Wägen) entzieht.


Das könnte möglicherweise auch daran liegen, dass der "Produzent" des Unerklärlichen nicht existiert...

Zitat
Keinesfalls, denn über Gott zu sprechen, trauen sich viele zu, auch diejenigen, welche nicht von seiner Existenz überzeugt sind. Sieht man ja bereits hier im Forum zur Genüge.


Die Atheisten, die hier ihre Meinung kundtun, sprechen keineswegs über "Gott", sondern über ihre Gründe, warum sie die Existenz eines Gottes negieren. Insofern kann auch die prinzipiell logische Schlussfolgerung, "Gott" müsse (wenn er denn existiert!) Bestandteil des Materiellen, von Zeit und Raum sein, unter atheistischen Gesichtspunkten nicht als Fehler angesehen werden. Ein Fehler ist dies nur für die Gläubigen, die von "Gottes" Existenz außerhalb von NICHTS und ETWAS ausgehen.

Zitat
Das Problem einer eingeschränkten Fantasie/Vorstellungskraft ist mir... bestens bekannt


Eine Fantasie oder Vorstellungskraft muss schon sehr ausgeprägt sein, wenn daraus die Überzeugung erwächst, "gedachte" Vorgänge würden der Realität entsprechen...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.714

17.02.2018 09:52
#305 Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov
Da liegst Du nun aber völlig falsch. Ich malte schon in der frühen Schulzeit und damals waren mir spirituelle Gedankenwege noch völlig egal.

Dann haben deine wiederholten Ausflüge in deine Kunst hier im Thread aber nichts verloren!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

17.02.2018 13:01
#306 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Eine Fantasie oder Vorstellungskraft muss schon sehr ausgeprägt sein, wenn daraus die Überzeugung erwächst, "gedachte" Vorgänge würden der Realität entsprechen...

Athon,

... nun, Leonardo da Vinci entwarf/zeichnete bereits Flugapparate, als die dazu nötige Technik noch lange nicht in Sicht war und Jules Verne erzählte von Mondreisen, als sich keiner so richtig vorstellen konnte, wie das denn technisch funktionieren sollte.

Der Gedanke an "Gott" (nicht den der Religionen!) erwächst, wenn der Mensch sich auf den "inneren Weg" macht.

>> Nach innen geht der geheimnisvolle Weg.
In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit. <<
(Novalis)

>> Die höchste Wahrheit existeirt innerhalb und außerhalb alles Wesen.
Obwohl weit, weit entfernt, ist sie auch sehr nah. <<
(Bhagavad-gita)

Viele körperlich und mental Leidende versuchen über die Religionen oder Esoterik Linderung und Heilung, Befreiung aus ihrer Bedrängung. Sie merken aber nicht, dass sie hierbei nur wieder von Personen vereinnahmt werden, die selbst in den Fallen der dualen Welt verstrickt sind. Hier reihen sich auch die Wissensdurstigen ein, die hinter den sichtbaren Dingen nach verborgener Wahrheit suchen - z.B. über die Forschung etc.
Für diese Menschen haben Kirchen und Esoterik-Zirkel ein lukratives Marktsegment eröffnet und bereichern sich schamlos an den seelischen Nöten ihrer Kunden.

Wer ernsthaft an sich selbst interessiert ist, meidet solche "Bedrohungen", nimmt Abstand und begibt sich auf den WEG NACH INNEN. Der kostet zwar viel Überwindung, Disziplin, Demut und Liebe, kostet aber kein Geld!
Ein echter Esoteriker ist also für die Steigerung des Umsatzes und Profits daher denkbar ungeeignet und so kann es auch nicht im Interesse von Eso-Geschäftemachern aller Art liegen, dass echte Esoteriker heranwachsen.

Solche Menschen wissen oder ahnen zumindest intuitiv, dass viel mehr im Himmel und auf Erden ist, als unsere Schulweisheit sich träumt, und sie haben sich auf die Suche nach diesem "viel mehr" gemacht. Sie ahnen, dass hinter allen sichtbaren Dingen dieser Welt höhere Realitätsebenen verborgen liegen, die sich unserer direkten Sinneswahrnehmung entziehen. Und sie ahnen, dass ihr gegenwärtiges Leben auf der Erde und die für sie überschaubaren Dimensionen von Raum und Zeit nur einen winzig kleinen Ausschnitt einer kosmischen Wirklichkeit darstellen, die sich in ganz anderen Dimensionen abspielt.

Man könnte sagen, dass wir die Wahrheit nicht er-lernen müssen, sondern - da sie bereits als fester Bestandteil unseres Wesens in unserem Inneren existiert - einzig sie wieder kennen-lernen, also er-kennen sollen. Demzufolge können wir genausowenig die Wahrheit "lehren", wie wir einen Menschen zu irgendeiner Überzeugung oder Einsicht "bekehren" können. - Was wir aber tun können (und auch sollen), ist, unsere eigenen Er-kenntnisse und Verwirklichungen mit anderen zu teilen. Im besten Falle können sich dadurch bei der reifen Seele Bedeckungen lichten und die geduldig Wartenden/Suchenden könnten neue Einsichten zur Entfaltung kommen lassen.

Der Philosoph Sokrates sagte vor 2500 Jahren, dass jedes Lernen nichts anderes sei als ein Wiedererinnern, als ein >>Wiedergewinnen uns schon zugehörigen Wissens<<.
Denn alle scheinbar "neuen" oder "fremden" Gedanken und Erkenntnisse, denen wir auf unserem WEG NACH INNEN begegnen, sind bei näherem Betrachten gar nicht so neu und gar nicht so fremd, wie wir vielleicht meinen - und dies sowohl psychologisch gesehen als auch historisch. Durch Berührung mit echtem Wissen werden Wahrheiten entdeckt, die wir in uns tragen. Wir ent-decken sie also wieder, die Bedeckungen werden entfernt, so dass wir dann das erkennen können, was eigentlich immer schon da war.
Die gilt aber nicht für Unwahrheiten, Lügen, Irrtümer, Fehlauffassungen, Täuschungen, Illusionen und dergleichen. Meistens sind wir uns leider viel zu wenig darüber bewusst, welche innere Qual es für die Seele eines Menschen bedeutet, in einer Gesellschaft wie der unsrigen zu leben, die buchstäblich auf Unwahrheiten aufgebaut ist. Diese Unwahrheiten und Unstimmigkeiten der modernen Welt nehmen von Tag zu Tag zu und beherrschen längst sämtliche Gebiete unseres gesellschaftlichen Lebens, - die Politik wie die Wirtschaft, die Kunst wie die Wissenschaft, die Philosophie wie selbst die Theologie.

Echte Esoterik, der WEG NACH INNEN, kann in dieser leidigen Situation neue Hoffnung und Zuversicht schenken. Das Welt- und Menschenverständnis, das wir aus der ernsthaften Beschäftigung mit esoterischem Gedankengut gewinnen können, vermag nicht nur das einzelen Individuum zu bereichern und innerlich zu veredeln, sondern es kann - wenn viele Menschen entscheiden, sich konsequent auf diesen Weg zu begeben - sich auch global befreiend und heilend auswirken.

(Das hier Angesprochene ist nur kurz skizziert und bedarf natürlich noch einer weit ausholenden Vertiefung.)

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.784

17.02.2018 13:37
#307 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #302
Der Gedanke an "Gott" (nicht den der Religionen!) erwächst, wenn der Mensch sich auf den "inneren Weg" macht.


Mir ist schon klar, was Du ausdrücken willst. Ich bin mir auch bewusst, dass Menschen durch den Glauben -pauschal formuliert- den sog. "inneren Frieden" finden. Alles soweit OK.
Genauso gut könnte aber auch an das fliegende Spaghettimonster geglaubt werden. Wer will behaupten, dass dadurch nicht vielleicht der gleiche Effekt hervorgerufen wird?
Jedenfalls kann ich nicht nachvollziehen, dass durch gedankliche Annäherung an "Gott" selbiger auch nur einen Hauch realistischer wird...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

17.02.2018 18:44
#308 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #306
[

Echte Esoterik, der WEG NACH INNEN, kann in dieser leidigen Situation neue Hoffnung und Zuversicht schenken. Das Welt- und Menschenverständnis, das wir aus der ernsthaften Beschäftigung mit esoterischem Gedankengut gewinnen können, vermag nicht nur das einzelen Individuum zu bereichern und innerlich zu veredeln, sondern es kann - wenn viele Menschen entscheiden, sich konsequent auf diesen Weg zu begeben - sich auch global befreiend und heilend auswirken.



In der Esoterik dreht sich alles um das Ich.

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

17.02.2018 19:05
#309 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Jedenfalls kann ich nicht nachvollziehen, dass durch gedankliche Annäherung an "Gott" selbiger auch nur einen Hauch realistischer wird...

Athon,

... ich verstehe gut, was Du ausdrücken willst. -

Es ist allerdings auch "unrealistisch", zu meinen, "Gott" sei uns Menschen "direkt" zugänglich! - Allenfalls können wir IHN/ES am Geschehen im Kosmos festmachen. Manche spirituellen Kulturen erfassten/erfassen "Gott" als eine Art Überseele. Wir alle besitzen als ewige spirituelle Seelen ursprünglich eine eigene, individuelle Beziehung zu "Gott", doch die meisten haben im materiell verkörperten Zustand diese Beziehung vergessen - und - solange wir uns in der materiellen Welt aufhalten, die nur ein Schatten, eine Reflexion der spirituellen Realität ist, können wir noch nicht das finden, was uns eigentlich von Natur aus zusteht. (Siehe hierzu auch auf das bekannt-berühmte "Höhlengleichnis" von Platon.)

Den Verbindungsvorgang zu "Gott" nennt man im Sanskrit "Bhakti-yoga", und >>Bhakti<< heißt soviel wie >>Verehrung<<, >>Dienst<< oder eben >>Liebe<< zu Gott und seiner Schöpfung.
Gott ist nicht Hindu, nicht Christ, nicht Jude oder Muslim, - sondern eben Gott. Die Tatsache, dass ER/ES in versch. Religionen mit unterschiedlichen Namen und Vorstellungen belegt wird, zeugt auch nicht von seiner Widersprüchlichkeit.
Unabhängig von den endlosen kleinlichen theologischen Interpretations-Streitigkeiten - auch der asiatischen Lehre von Karma und Reinkarnation macht dies alles nicht das zentrale Thema des Glaubens aus. Es handelt sich bei diesen Dingen nicht um >>Gedanken<<, die man geographisch oder historisch einordnen kann.

Der schweizer Psychonanalytiker C.G. Jung spricht in diesem Zusammenhang von einem >>Archetypus der Wiedergeburt<<, das heißt, das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten von Karma und Wiedergeburt gehört zu den Uraussagen, zu dem Urwissen der Menschheit schlechthin.
Aber schon lange kennt auch unser Volksmund Redensarten, die auf ein >>vages Verständnis<< der Gesetzmäßigkeiten von Aktion und Reaktion hinweisen.
Um nur 2 Beispiele anzuführen: >> Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus.<<
Oder wie es der romantische Dichter Novalis in einem seiner Fragmente ausdrückt: >>Wähl ich nicht alle meine Schicksale seit Ewigkeiten selbst?<<

Die Geschichte der Menschheit zeigt uns ja mehr als deutlich, dass die meisten spirituell regelrecht verdunkelt, ja schlechthin verunreinigt sind. Sie fühlen sich dort wohl, wo Gier, Hass, Lüge, Rücksichtslosigkeit und Häme sie auf der Jagd nach weltlichen Gütern begleiten - und ihnen Ansehen, Auszeichnungen und Orden als Lockmittel vor die Nase gehalten werden.

Stell Dir vor, Du wärest das "Höchste und heiligste Wesen" im Universum. - Würdest Du "direkten Kontakt" mit den Menschen aufnehmen wollen? Nein - sicher nicht! Nicht ohne Grund ist deshalb auch der Gedanke der Offenbarung, sowie einer damit verbundenen Gnade, wenn man will, einem Freundschaftsangebot, unter den Gläubigen ein führender.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

17.02.2018 19:16
#310 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
In der Esoterik dreht sich alles um das Ich.

Perquestavolta,

... bekomme gleich Besuch, deshalb nur kurz:
Vom echten inneren Weg, der Dir ja scheinbar nicht möglich ist, unterscheidet sich der geschäftssüchtige Esoterik-Kommerz-Betrieb gewaltig! - Der >>innere Weg<< hat z.B. auch herzlich wenig mit Deiner "Ameisen-Schwarmintelligenz" zu tun. - Wer seine Zeit mit so etwas ausfüllt (ist ja nichts Schlechtes!), der bleibt allerdings auch auf der Ebene der kleinen Insekten haften, die sich gnadenlos bekämpfen. Du hast Recht, wenn Du anmerkst, dass dies auch Menschen tun - nur - die meisten Kriegsteilnehmer leiden seelisch unter dem Erlebten und sind in der Regel danach für ein normales Leben untauglich. Eine Ameise leidet darunter nicht!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

17.02.2018 20:39
#311 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #310

Zitat
In der Esoterik dreht sich alles um das Ich.


... bekomme gleich Besuch, deshalb nur kurz:
Vom echten inneren Weg, der Dir ja scheinbar nicht möglich ist, unterscheidet sich der geschäftssüchtige Esoterik-Kommerz-Betrieb gewaltig! - Der >>innere Weg<< hat z.B. auch herzlich wenig mit Deiner "Ameisen-Schwarmintelligenz" zu tun.

Natürlich nicht Reklov..

Dafür hat DEIN "echter" innerer Weg um so mehr mit krankhafter Selbstbezogenheit zu tun.






Zitat von Reklov im Beitrag #310
[quote]
Wer seine Zeit mit so etwas ausfüllt (ist ja nichts Schlechtes!), der bleibt allerdings auch auf der Ebene der kleinen Insekten haften..


Ja klar..

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

17.02.2018 21:17
#312 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Deine hehere geistig eingebildete Ebene und deine innere krankhafte Selbstbezogenheit, Reklov, möchte ich nicht mal geschenkt. http://kallisti-dichtet-belichtet.over-b...lbstbetrug.html

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.714

18.02.2018 09:00
#313 Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov
Der >>innere Weg<< hat z.B. auch herzlich wenig mit Deiner "Ameisen-Schwarmintelligenz" zu tun.

Was ist denn "der innere Weg"? In den 70ern sagten wir "Selbstfindung" dazu. Ein korrekt bezeichneter Begriff für Leute, die "sich selbst" (via Verdrängung) "verloren" haben! Für so eine "Selbstfindung" empfehle ich psychoanalytische Therapieformate. Wenn man in sich einen neuen und besseren Menschen sucht, ist der Begriff der "Selbstfindung" eigentlich falsch angesetzt. Oder die Erwartungshaltung an sich selbst ist schon mal falsch.

Es gibt aber auch Sinnsucher, denen die Entdeckung und das Erfühlen des Selbst zu wenig zu sein scheint und die dann von der Gottessuche reden. Wohl auch zu recht, denn sie suchen ja tatsächlich diesen Gott. Was aber, wenn es den gesuchten Gott gar nicht gibt? Irgendwie albern, diesen "inneren Weg" dann als eine höhere, höchste - allen anderen menschlichen Anstrengungen überlegene - Leistung darzustellen - und die Leute in ihrer Intellektualität (und ihrem Spiritualismus!) abzuqualifizieren, die diese Suche aufgrund einer besseren Real-Einsicht erst gar nicht angehen. Wenn man nichts (an Beweisen oder naheliegenden Vermutungen) auf der Pfanne hat, wäre stattdessen eine satte Schippe Selbstkritik angesagt. Selbstkritik ist ein beglückender, gewinnbringender, gewinnender "innere Weg", den man nicht dem Hochmut opfern sollte...

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Athon Offline




Beiträge: 1.784

18.02.2018 10:10
#314 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #309
Es ist allerdings auch "unrealistisch", zu meinen, "Gott" sei uns Menschen "direkt" zugänglich!


Da stimmen wir völlig überein. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen...

Zitat
Allenfalls können wir IHN/ES am Geschehen im Kosmos festmachen.


Wer zwingt uns dazu? Wohl nur unsere derzeitige "Unfähigkeit", den Anfang der Welt wissenschaftlich ergründen zu können. Trotz erheblicher Fortschritte in der entsprechenden Forschung bestehen darüber auch jetzt noch Jahrtausende alte mystische Vorstellungen.

Zitat
Stell Dir vor, Du wärest das "Höchste und heiligste Wesen" im Universum. - Würdest Du "direkten Kontakt" mit den Menschen aufnehmen wollen? Nein - sicher nicht!


Darüber kannst Du aber lediglich spekulieren. Ebenso, wie über den umgekehrten Weg...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

18.02.2018 12:21
#315 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Wer zwingt uns dazu? Wohl nur unsere derzeitige "Unfähigkeit", den Anfang der Welt wissenschaftlich ergründen zu können. Trotz erheblicher Fortschritte in der entsprechenden Forschung bestehen darüber auch jetzt noch Jahrtausende alte mystische Vorstellungen.

Athon,

... wir werden (außer von den ständigen Regulierungen durch die sog. weltlichen "Macher") eigentlich zu nichts gezwungen. - In einer TV-Doku konnte man unlängst einen US-Landstreicher hören/sehen, der sich sein Leben bewusst so ausgewählt hat, um möglichst wenig mit der Gesellschaft zu tun zu haben.-

Die Ursachenkette wird von uns (der Wissenschaft) wohl nicht mehr bis zur Stunde NULL zurückverfolgt werden können. Und selbst, wenn man dies vollbrächte, wäre man lediglich über materielle Tatsachen/Wechselwirkungen informiert. - Die mystischen Vorstellungen haben sich schon verändert, denn keiner glaubt mehr an einen Donnergott THOR, der seinen Hammer am Kopf von Riesen landen lässt und so den hörbaren Donnerhall erzeugt.

Mystisches altes Gedankengut, besonders das in den alten vedischen Schriften, behauptet ihren eigenen Stellenwert und kann mit der Sprache moderner Wissenschaft nicht auf eine Ebene gestellt werden.

Was bedeutet z.B. TRANSZENDENZ? - Der Begriff selbst stammt aus dem Lateinischen (transcendere = überschreiten) und ist praktisch gleichbedeutend mit dem Begriff des >>Absoluten<< (von absolvere = loslösen). Er lässt sich übersetzen etwa mit: >> dasjenige, das die Grenzen der sinnlichen, mentalen und rationalen Erfahrung überschreitet oder >>dasjenige, das völlig von der materiellen Dualität losgelöst ist<<.

Allerdings bleibt der schwierige Gedankengang vor uns:
Wenn man die Einheit, die hinter der materiellen Dualität steht, nur als die Überwindung der Dualität definiert, ist diese Einheit noch immer von der Dualität abhängig. Denn wenn wir eine Sache einfach als das Gegenteil einer anderen Sache definieren, machen wir dadurch diese neu definierte Sache von der ersten abhängig.
Das heißt: Die Einheit, die als Gegenteil der materiellen Welt steht, ist nicht absolut, ist nicht losgelöst, sondern sie ist noch bedingt durch die Dualität dieser Welt. Wenn wir uns also nur in die EINHEIT begeben, sind wir noch nicht bei der absoluten Wahrheit, noch nicht bei der Transzendenz angelangt. Wir müssen noch einen Schritt weitergehen, indem wir EINHEIT und materielle Dualität zusammengenommen als "einen" Pol verstehen und dann den anderen Pol suchen.

Mit anderen Worten: Wir gehören nicht nur der materiellen Dualität an, sondern sind auch einer anderen "transzendenten" Sphäre zugehörig - einer Sphäre, die absolut ist, die so losgelöst ist von dieser Welt, dass wir sie nicht mehr als das Gegenteil oder als die Aufhebung dieser Welt definieren können.

Für jemanden, der sich jedoch gedanklich nach seinem Tod nur dem sichtbaren/untersuchbaren Zerfall seiner atomaren Körperhülle hingibt, sind natürlich solche "Türen" von vorneherein verschlossen. Ihm bleibt nur ein durchaus berechtiger Zweifel oder strikte Ablehnung solcher Gedankenwege.

Zitat
Darüber kannst Du aber lediglich spekulieren. Ebenso, wie über den umgekehrten Weg...

Anstatt "spekulieren", würde ich "nachdenken/sich versenken" bevorzugen, denn Spekulationen sind ja doch stets mit Belohnungen in Form von weltlichen Gütern verbunden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

18.02.2018 12:46
#316 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Was ist denn "der innere Weg"? In den 70ern sagten wir "Selbstfindung" dazu.

Gysi,

... nun, es ist z.B. auch die philosophische Forderung >ERKENNE DICH SELBST<. - Die Hippies meinten z.B., über Drogen und freie Liebe zur Selbstfindung gelangen zu können - was natürlich eine kindliche Vorstellung/Herangehensweise war. Wo die Althippies dann später landeten, ist ja durch TV-Dokus sichtbar geworden. - Der INNERE WEG ist zunächst mal der Aufbruch in eine Loslösung von der Welt und ihren Ketten - den körperlichen, den geistigen, auch den dogmatischen.

Zitat
Es gibt aber auch Sinnsucher, denen die Entdeckung und das Erfühlen des Selbst zu wenig zu sein scheint und die dann von der Gottessuche reden. Wohl auch zu recht, denn sie suchen ja tatsächlich diesen Gott. Was aber, wenn es den gesuchten Gott gar nicht gibt?

Nun, Zweifel sind bekannte, uralte menschliche Regungen. Sie können aber auch eine Hilfe/Vorstufe zu Entscheidungsprozessen sein. Ich könnte dazu unschwer dagegenstellen: Was, wenn es IHN/ES doch gibt? - Nun gilt es, sich auf den langen, beschwerlichen Weg zu machen und wirklich alles, was man als Lesestoff heranziehen kann, zur ehrlichen eigenen Weltsicht zu verwenden - soweit es eben das eigene Ich vermag oder zulässt. Manche bleiben dabei in der sog. Schwebe, andere treffen eine Entscheidung. Konsequenzen zieht aber bereits auch das Denken nach sich, - nicht nur das Handeln in der Welt.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

18.02.2018 13:02
#317 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Der Narzisst kann bekannterweise nicht geben, nicht lieben, sich nicht in eine Gemeinschaft prosozial, kooperativ, mitfühlend, gebend, teilend einfügen, einfinden und infolgedessen nicht daran teilhaben. Folglich sucht er nach Rechtfertigungsmöglichkeiten für sein Fühlen, Denken/Eingestelltsein und vor allem sein daraus resultierendes Verhalten, sein Tun.

Perquestavolta,

... habe Deinen vermerkten link gelesen - und kann schon mal den oben ausgeklinkten Satz so nicht unterschreiben, denn nicht jeder Gläubige ist mit den oben angeführten Worten zu beschreiben. Ja ich würde meinen, auch unter den Atheisten gibt es "Modelle" mit ähnlichen menschlichen Anlagen!
Du verwendest gerne das Wort "krankhaft". Hmmm - an Deiner Stelle würde ich mal zuerst in den Spiegel schauen, falls Du zu so etwas fähig bist, und mich fragen, ob evtl. mein rein materielles Weltbild/Denken nicht auch einen "krankhaft verzerrten" Zug in sich birgt?

Das Tun und Handeln von sog. Dogma-Einpetischern, Geschäfte-Esoterikern und ihren gedankenlosen Sklavenheeren wird sicher zurecht getadelt, hat aber mit einem INNEREN WEG überhaupt nichts zu tun - mal ganz davon abgesehen, dass es unter den Atheisten wohl auch genügend "beschädigte Psychen" gibt. Dies wird sicher keiner bestreiten wollen - oder?

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.784

18.02.2018 13:15
#318 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #315
Anstatt "spekulieren", würde ich "nachdenken/sich versenken" bevorzugen, denn Spekulationen sind ja doch stets mit Belohnungen in Form von weltlichen Gütern verbunden.


Es entspricht Deiner inneren Einstellung, dass Du Begriffsdefinitionen in erster Linie dieser Einstellung unterordnest. Dass ich mit "spekulieren" nicht die wirtschaftliche Definition meinte, dürfte Dir doch wohl klar sein.

Zitat
Die mystischen Vorstellungen haben sich schon verändert, denn keiner glaubt mehr an einen Donnergott THOR, der seinen Hammer am Kopf von Riesen landen lässt und so den hörbaren Donnerhall erzeugt.


Wie Du siehst, kann man im Laufe der Jahrhunderte durchaus klüger werden...
Prinzipiell wird aber niemand begründet darlegen können, worin sich Thor von "Gott" unterscheidet. Schließlich entspringen beide aus meiner Sicht nur einer gedanklichen Konstruktion.

Zitat
Was bedeutet z.B. TRANSZENDENZ? - Der Begriff selbst stammt aus dem Lateinischen (transcendere = überschreiten) und ist praktisch gleichbedeutend mit dem Begriff des >>Absoluten<< (von absolvere = loslösen). Er lässt sich übersetzen etwa mit: >> dasjenige, das die Grenzen der sinnlichen, mentalen und rationalen Erfahrung überschreitet oder >>dasjenige, das völlig von der materiellen Dualität losgelöst ist<<.


Transzendenz ist eine Bezeichnung aus Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft und somit dem Grunde nach vom Glauben an Überirdisches abhängig.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.256

18.02.2018 14:44
#319 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Prinzipiell wird aber niemand begründet darlegen können, worin sich Thor von "Gott" unterscheidet. Schließlich entspringen beide aus meiner Sicht nur einer gedanklichen Konstruktion.

Athon,

... Götter (oder Halbgötter, wie z.B. Herkules) lassen sich leicht entlarven, denn sie werden von Menschen gerne mit menschlichen Eigenschaften, auch dem Aussehen von Sterblichen ausgestattet. Schau Dir dazu nur mal die antiken Bronzestatuen vom griech."Chef-Gott" ZEUS an.
Der Begriff "Gott" hat aber in den Gedankengebäuden der Menschen eine gewaltige Wandlung erfahren (müssen), erzeugte auch die schwierigen Begrifflichkeiten für die philosophische und theologische Sprache, die sich ja z.B. von der Fachsprache der Naturwissenschaften deutlich unterscheidet.
Auch hier ist also eine Entwicklung in der Vorstellung und in der Sprache zu vermerken.

Zitat
Wie Du siehst, kann man im Laufe der Jahrhunderte durchaus klüger werden...

Schau Dir nur unseren Geschichtsverlauf an und dann wirst Du schnell davon abkommen, zu glauben, wir wären seelisch gereift oder klüger geworden. Zugegeben, können die entsprechenden Experten heute wunderbarste Apparate konstruieren und viele von denen sind uns eine mehr als große Hilfe - retten oder verlängern sogar unser Leben. - Auf dem Weg zu einer spirituellen Entwicklung können sie uns allerdings herzlich wenig dienen.

Zitat
Transzendenz ist eine Bezeichnung aus Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft und somit dem Grunde nach vom Glauben an Überirdisches abhängig.

Na ich vermute doch, dass auch Du hier und da über das Irdische hinaus zu denken wagst?
Philosophie ist in erster Linie stark an Sprachkritik gebunden und Theologen werden schon während ihres Studiums auf die alten Schriften "eingeschworen", wobei sich unter den Theologen sicher auch großer Zweifel breit macht, weil sie erkennen, dass ihre angelernte Lehrmeinung doch nicht die entscheidenden Fragen beantworten kann.

Der von mir angesprochene INNERE WEG ist jedoch mit einem ganz anderen Untergrund ausgestattet, als ihn uns die versch. Dogmen-Einpeitscher anbieten können.
Neulich wurde z.B. in den Nachrichten verlautet, dass in einer Moschee in Deutschland der Vorbeter doch tatsächlich auch anwesende Kinder aufforderte, zu beten, die Türken mögen sich im Krieg gegen die Kurden erfolgreich (also mit Gottes Hilfe!) durchsetzen.
Genau dies würde jemand, der (s)einen spirituellen Weg und (s)eine damit verbundene innere seelische Entwicklung anstrebt - niemals tun!

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.784

18.02.2018 18:30
#320 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #319
Na ich vermute doch, dass auch Du hier und da über das Irdische hinaus zu denken wagst?


Nun, ich bin durchaus der Ansicht, dass es -wie sagt man so schön?- Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die für uns unerklärlich sind. Ich beschränke jedoch diese Unerklärlichkeit auf einen Wissensstand, der derzeit noch nicht ausreicht, um genügend Licht ins Dunkel zu bringen. Ich gehe also davon aus, dass die Ursache für alles, was auf der Erde und im Kosmos geschehen ist, geschieht und noch geschehen wird nicht auf den Gebieten der Transzendenz oder Mystik zu suchen ist.

Zitat
Der Begriff "Gott" hat aber in den Gedankengebäuden der Menschen eine gewaltige Wandlung erfahren (müssen)...


Das mag zutreffen, bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Wandlung des Gottesbildes zur Annäherung an die Realität geführt hat. Gedacht und geglaubt werden kann vieles.

Zitat
Schau Dir nur unseren Geschichtsverlauf an und dann wirst Du schnell davon abkommen, zu glauben, wir wären seelisch gereift oder klüger geworden.


Hat jemand behauptet, dass zunehmende "Klugheit" sich auch entsprechend auf menschliches Handeln auswirken muss?

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.410

19.02.2018 10:47
#321 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #317


... habe Deinen vermerkten link gelesen - und kann schon mal den oben ausgeklinkten Satz so nicht unterschreiben,


Das macht doch nichts, Reklov. Ich unterschreibe ihn auch nicht, obwohl ich dir schon seit fast 3 Jahren immer genau das selbe sage.


Zitat von Reklov im Beitrag #317

Nicht jeder Gläubige ist mit den oben angeführten Worten zu beschreiben.
Das mag sein Reklov.. und ich bin mir sogar sicher, dass die meisten Traditions- bzw. Kulturgläubigen, welche in der Religion mehr den Sinn einer dörflichen Gemeinschaftspflege sehen, ganz und gar nicht in dieses Schema der egozentrischen Gottesphilosophie passen, bei der es eindeutig nur um die narzisstische Selbstadelung geht, wie in deinem Fall.

Zitat von Reklov im Beitrag #317

Ja ich würde meinen, auch unter den Atheisten gibt es "Modelle" mit ähnlichen menschlichen Anlagen!
Es gibt unter allen "Volkszugehörigen" pathologische Egomanen..und so mit auch unter den Atheisten.


Zitat von Reklov im Beitrag #317

Du verwendest gerne das Wort "krankhaft".
Leute wie du Reklov, die immer dann wenn sie im Sinne von WIR auf menschliche Defizite wie "Beschränktheit" verweisen und immer dann wenn sie über sich selber reden, von einer höherem Bewusstseinsebene, können nun mal einfach geistig nicht ganz gesund sein.


Zitat von Reklov im Beitrag #317

Hmmm - an Deiner Stelle würde ich mal zuerst in den Spiegel schauen, falls Du zu so etwas fähig bist, und mich fragen, ob evtl. mein rein materielles Weltbild/Denken nicht auch einen "krankhaft verzerrten" Zug in sich birgt?
Du behauptest ständig von mir, dass ich ein ausschließlich materielles Weltbild hätte. Nicht, weil du
das konkret begründen könntest, sondern nur, um damit deinem eigenen, total oberflächlichen und unrealistischen Welt- und Selbstbild ins Licht einer heheren Bedeutsamkeit und Rangordnung zu stellen.
Z.B. deine äußerst herablassende Wertung, dass wer neuronale Bewusstseinforschung mit Insektenschwärmen wie Ameisen betreibe, könne selbst nur auf der Bewusstseinsebene eines Insektes sein, um damit wiedermal wie eigentlich nichts anderes aufzeigen zu wollen, als dass da dein eigenes transzendentales Bewusstsein auf ganz anderen Ebenen schwinge...

An Aufforderungen wie: "du solltest dies und das" oder "du solltest dies und jenes nicht"... kann man bösartige Narzissten eindeutig erkennen, Reklov. Bösartiger Narzissmus ist pathologisch/unheilbar krankhaft. Ich weis zwar, dass die norddeutsche "Schulmeister-Mentalität" schon von Natur her immer gerne um einiges aufdringlicher daherkommt, als da tatsächlich ernstlich etwas mehr dahinter stecken würde, - - aber bei dir, Reklov, kann man damit Nichts mehr entschuldigen...

Zitat von Reklov im Beitrag #317

Das Tun und Handeln von sog. Dogma-Einpetischern, Geschäfte-Esoterikern und ihren gedankenlosen Sklavenheeren wird sicher zurecht getadelt..


Und wem verdanken diese gefährlichen Vollpfosten ihren Erfolg? Leuten wie Dir, Reklov.. du machst ihnen doch den Acker..

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben. bis die Wahrheit die du glauben willst, dir auch passt..

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

19.02.2018 13:12
#322 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Leute wie du Reklov, die immer dann wenn sie im Sinne von WIR auf menschliche Defizite wie "Beschränktheit" verweisen und immer dann wenn sie über sich selber reden,

Perquestavolta,

... wenn ich von "Beschränktheit" spreche, so schließe ich mich natürlich mit ein, denn auch ich bin nur ein Mensch. - Dass wir hier im Forum manchmal auch über uns selbst reden, liegt ja in der Natur der Sache, denn wir kommunizieren schließlich über Themen, die persönliche Lebenswege und Erfahrungen mit einschließen.

Zitat
Du behauptest ständig von mir, dass ich ein ausschließlich materielles Weltbild hätte. Nicht, weil du
das konkret begründen könntest, sondern nur, um damit deinem eigenen, total oberflächlichen und unrealistischen Welt- und Selbstbild ins Licht einer heheren Bedeutsamkeit und Rangordnung zu stellen.

Dein persönliches Denken über die Welt hast Du uns ja nun mehr als einmal zur Schau gestellt - nämlich durch Deine Beiträge, in denen Du stets nicht nur primitve Häme über die sog. Religioten gegossen hast, sonder auch mit Lexikonwissen die Gebiete bearbeiten wolltest, wo solches Wissen überhaupt nicht zu verwenden ist.

Du hast z.B. meinen Hinweis auf den gnadenlosen Kampf unter Ameisenvölkern mit den Kriegen der Menschen verglichen, dabei aber völlig außer Acht gelassen, dass eine Ameise zwanzig anderen "Feinden" leicht den Kopf abbeißen kann und dennoch keinerlei seelischen Schaden davonträgt, während sich bei einem geistig gesunden Menschen tiefgreifende psychische Schäden/Störungen bei entsprechenden Kriegserlebnissen festmachen lassen. Die Mediziner und Psychologen begannen aber erst nach dem 1. Weltkrieg, diese schweren seelischen Beschädigungen bei den heimkehrenden Soldaten wissenschaftlich zu analysieren.
Das Beobachten von Ameisen und dem Vermerk einer Schwarmintelligenz wird Dich dem Rätsel der menschlichen Psyche/Seele keinen Schritt näher bringen. Dazu ist es schon nötig, ganz andere Bücher aufzuschlagen.

Zitat
Ich weis zwar, dass die norddeutsche "Schulmeister-Mentalität" schon von Natur her immer gerne um einiges aufdringlicher daherkommt, als da tatsächlich ernstlich etwas mehr dahinter stecken würde, - - aber bei dir, Reklov, kann man damit Nichts mehr entschuldigen.

Es gibt nicht zu "entschuldigen", denn wir laden ja hier im Forum keine Schuld auf uns, sondern kommunizieren lediglich über versch. Themen in unterschiedlicher Art und Weise. - Bevor Du aber auf die Norddeutsche "Schulmeister-Mentalität" blickst (ich wohne übrigens in Süddeutschland!), beschäftige Dich doch auch mal mit der Mentalität der meistens laut, großspurig und dazu wichtig gestikuliernden Art Deiner südländischen Landsleute. Dies wirkt z.B. auf uns kühlere Germanen auch nicht gerade vorbildlich, weil es eben nicht unser Wesen ist. So sind nun mal die Temperamente der Volksgruppen geographisch unterschiedlich verteilt/ausgebildet.

Zitat
Bösartiger Narzissmus ist pathologisch/unheilbar krankhaft.

Es muss Dir ja aufgefallen sein, dass hier kein user im eifrigen Wettstreit der Worte von "krankhaft" spricht und dem anderen schon gar keine Bösartigkeit unterstellt. Ich wiederhole also nochmal: Schau lieber in den Spiegel und beschäftige Dich mit Deiner eigenen Wesensart, bevor Du glaubst, andere unbekannte user aus der Ferne analysieren zu könnnen.

Als mir z.B. Gysi neulich in der Lagerhalle (Werbung für Reklov) schrieb, er könne mit meinem dort reingestellten abstrakten Gemälde nichts anfangen, schickte ich ihm in der gleichen Rubrik andere, mehr gegenständliche Bilder aus meiner Werke-Sammlung - und zu diesen fand er sogar einen mich überraschenden Ausdruck des Lobes. - So funktioniert Kommunikation und nicht, indem man meint, man könne hier leichtfertig das Wort "krankhaft" verwenden. Ich maße mir jedenfalls nicht an, andere zu beurteilen - sondern beschränke mich lediglich auf den Inhalt meiner Argumente. Dass diese aber nicht von allen geteilt werden (können), ist für mich auch kein Problem - und zu "entschuldigen" gibt es hierbei nun auch nichts, denn kein user steht in des anderen Schuld!

Zitat

Und wem verdanken diese gefährlichen Vollpfosten ihren Erfolg? Leuten wie Dir, Reklov.. du machst ihnen doch den Acker..

Ich bin kein bezahlter Missionar und blicke schon seit meiner Jugend auf alle Dogmen und Welterklärungen mit kritischem Abstand. -
Deine Vorwürfe sind also (mal wieder!) völlig inhaltslos.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 1.784

22.02.2018 18:13
#323 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #319
Der von mir angesprochene INNERE WEG ist jedoch mit einem ganz anderen Untergrund ausgestattet, als ihn uns die versch. Dogmen-Einpeitscher anbieten können.


Ich gehe davon aus, dass der hier von Dir proklamierte INNERE WEG sich aus Deiner Überzeugung nährt, die Welt sei von einem Schöpfer, einem "Großen Planer" gestaltet worden. Bist Du möglicherweise der Ansicht, dass das Finden eines INNEREN WEGES von solchen "göttlichen" Überlegungen abhängig ist und davon unabhängige Vorgehensweisen zum Scheitern verurteilt sind?

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.256

22.02.2018 19:39
#324 RE: Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat
Bist Du möglicherweise der Ansicht, dass das Finden eines INNEREN WEGES von solchen "göttlichen" Überlegungen abhängig ist und davon unabhängige Vorgehensweisen zum Scheitern verurteilt sind?

Athon,

... ich sage es mal so:

der INNERE WEG führt auf die eine oder andere Art zum unterschiedlichsten "Gottesgedanken" - es sei denn, jemand gibt sich mit den Beobachtungs- und Messergebnissen der vor uns auftauchenden (Natur-)Erscheinungen zufrieden, möchte auch erst gar nicht bedenken, dass all diese Erscheinungen über sich hinausweisen.
"Scheitern" wird nur der (meine ich), welcher solch einen Weg nur halbherzig beschreitet oder ihn aus Ungeduld oder Desinteresse wieder verlässt.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.714

22.02.2018 19:57
#325 Gab es ein "NICHTS"? antworten

Zitat von Reklov
der INNERE WEG führt auf die eine oder andere Art zum unterschiedlichsten "Gottesgedanken"

Gibt es nur einen "inneren Weg"?
Und nur ein Ziel - nämlich Gott?

Der "innere Weg" ist ein seelischer. Und der führt nicht zu Dingen, die es nicht gibt! Und das will eine Seele auch nicht, diese Seele will SICH! Wer sich andere Ziele auserkoren hat, muss sich auch selbstkritisch fragen, ob er sich nicht verreitet und auf den inneren, aber irrealen Wegen sich von der Wirklichkeit entfremdet. Entfremdung ist kein schöner Zustand... Wer diesen Zustand als schön empfindet, ist süchtig.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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