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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 3.501 mal aufgerufen
 Islam
seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 610

20.02.2018 10:53
"Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Der Schweizer "Islamwissenschaftler" Tariq Ramadan ist über seinen (beschnittenen) Schwanz gestolpert und sitzt seit geraumer Zeit in Frankreich in Untersuchungshaft. Es melden sich immer mehr Frauen, die er vergewaltigt haben soll. Er behauptet eine Verschwörung.

Prophet und «perverser Guru»
In den USA meldet sich ein weiteres Opfer des Schweizer Islamprofessors Tariq Ramadan. Zudem sind belastende SMS aufgetaucht.
Artikel von Nadja Pastegan (SonntagsZeitung), im Folgenden leicht gekürzt
Volltext und Bild von T.R. hier: https://desktop.12app.ch/articles/22069033

Seine Gegner nennen ihn «Prinz der Doppelzüngigkeit». Jetzt macht ein weiterer Name die Runde. Auch er ist wenig schmeichelhaft: «islamischer Tartuffe». So wird der Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan nicht nur in den Medien genannt. Auch französische Ermittler fühlen sich bei Ramadans Vita an Molières gleichnamige Komödie über Religion und Heuchelei erinnert. Das Stück handelt von einem falschen Frommen, der die Frauen ermahnt, züchtig zu leben, während er sich selbst alles erlaubt. Gegen Ramadan, den seine Anhänger als neuen «Propheten» verehren, läuft seit letztem Jahr in Frankreich eine Untersuchung. Zwei Frauen hatten im November Anzeige wegen Vergewaltigung eingereicht.

Diese Woche hat sich in den USA ein drittes mutmassliches Opfer des Islamprofessors gemeldet, wie die bekannte US-Anwältin Rabia Chaudry am Mittwoch auf Facebook bekannt gab. Sie habe den Fall an einen Bundesstaatsanwalt weitergegeben. «Es geht hier nicht um eine internationale Verschwörung», schreibt Chaudry. «Zu Unrecht verurteilte Personen werden nicht wegen mehrerer ähnlicher Verbrechen in verschiedenen Ländern angeklagt.»

Am 7. Februar ordnete der Richter in Paris Untersuchungshaft gegen den 55-jährigen Islamologen an. Seither sitzt der gebürtige Genfer im Gefängnisses Fleury-Mérogis südöstlich von Paris. Ein Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde abgelehnt. Die Justizbehörden wollen verhindern, dass Ramadan mutmassliche Opfer kontaktiert und unter Druck setzt.
[Haft wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr!]

Seit seiner Inhaftierung hat sich der Gesundheitszustand von Tariq Ramadan offenbar verschlechtert.
[Seine Fans streben die Haftentlassung aus gesundheitlichen Gründen an]

Eine der beiden Klägerinnen ist die französische Frauenrechtlerin Henda Ayari, 41, eine ehemalige Salafistin, die sich heute gegen Islamismus engagiert. Demnach habe Ramadan sie 2012 in einem Pariser Hotelzimmer vergewaltigt. Er sei «ein perverser Guru», der sich auf sie gestürzt habe «wie ein Tier», sagt Ayari. Er benutze den Islam, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. ...

Wenige Tage nach Ayari klagte eine zweite Frau, die in den Medien unter dem Decknamen "Christelle" auftritt. Ramadan soll die 42-Jährige am 9. Oktober 2009 in einem Hotelzimmer in Lyon vergewaltigt haben. Anschliessend habe er sie an den Haaren ins Badezimmer geschleift und auf sie uriniert, sagte sie in einem Interview mit «Le Monde».

Ramadan bestreitet sämtliche Beschuldigungen der beiden Klägerinnen. Er spricht von einer «Verleumdungskampagne», die von seinen «langjährigen Gegnern» geleitet werde. «Die Vorwürfe, die sie mir unterbreiten, sagen mir gar nichts», sagte er laut Vernehmungsprotokoll. «Ich habe mit diesen Frauen niemals Geschlechtsverkehr gehabt.»
[Er bestreitet also rundweg und behauptet eine konzertierte Verschwörung; normalerweise wird eine Einwilligung behauptet. Dann obliegt es dem Opfer, dass es "nein" gesagt hat.]

Eine Behauptung, die durch die Erklärung Christelles ins Wanken gerät, dass Ramadan eine drei Zentimeter lange Narbe zwischen Leiste und Geschlecht habe, was dieser bestätigen musste [!!!]

Inzwischen sind auch SMS aufgetaucht, die Ramadan belasten [wo er sich beim Opfer, dem es anscheinend nicht gefallen hat im Gegensatz zu ihm, entschuldigt].
[...]

Ramadan ist eine zentrale Figur des frankofonen Islam. Die Zeitschrift «Time» kürte ihn vor einigen Jahren zu einem der weltweit einflussreichsten Denker. Seit 2009 lehrte er als Professor für zeitgenössische Islamstudien an der Universität Oxford. Im November wurde er aufgrund der Vergewaltigungsvorwürfe in gegenseitigem Einvernehmen beurlaubt. Seither hielt er sich in Frankreich auf.

Ramadan ist nicht nur bekannt, sondern auch umstritten: Er gilt einerseits als Vordenker eines europäischen Islam, andererseits wird immer wieder der Vorwurf laut, er stehe islamistischem Gedankengut zu nahe. Kaum 30 Jahre alt, soll er seinen Adepten erklärt haben, dass er als Märtyrer «für den Islam sterben» werde [hier zeigt sich die perverse Ideologie]. In seiner Doktorarbeit versuchte er, seinen Grossvater – Gründer der ägyptische Muslimbruderschaft – als muslimischen Gandhi darzustellen. Sein damaliger Doktorvater nannte Ramadan später einen «Ideologen» und «eingebildeten Opportunisten, der versucht, sich als spirituellen Chef des europäischen Islam» auszugeben.

Wie ein solcher Islam aussieht, zeigte Ramadan schon Anfang der Neunzigerjahre, als er es in Genf fertigbrachte, dass das [islamkritische] Stück «Mahomet der Prophet» des Aufklärers Voltaire vom Theaterspielplan gestrichen wurde.

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(Nietzsche, Zarathustra).

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.531

20.02.2018 17:09
#2 "Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Wir haben zwei Probleme mit dem Islam:

1. Wir "normalisieren" die islamischen Auswüchse, indem wir argumentieren, dass es Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch unter Nichtmuslimen gibt. Ergo haben diese Verbrechen nichts mit Religion zu tun...

2. Das Vorfeld der menschlichen Entfremdung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen (die ja immerhin die so vielgehassten "Ungläubigen" sind), interessiert uns nicht, solange sie nicht in diese Verbrechen mündet. Uns interessiert das komplette Gebiet antihumanistischer Erziehung über den Koran nicht! Das Interesse müssen wir wecken, inden wir darüber diskutieren, statt die Tradition des Schweigens über das Thema Religion weiter zu pflegen! Das ist weniger ein politisches, denn ein gesellschaftliches Problem! Das ist auch weniger ein islamisches denn unser Problem mit dem Umgang mit unserer so viel selbstgelobten Streitkultur!

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 610

21.02.2018 18:38
#3 RE: "Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #2
Wir haben zwei Probleme mit dem Islam:

1. Wir "normalisieren" die islamischen Auswüchse, indem wir argumentieren, dass es Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch unter Nichtmuslimen gibt. Ergo haben diese Verbrechen nichts mit Religion zu tun...

2. Das Vorfeld der menschlichen Entfremdung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen (die ja immerhin die so vielgehassten "Ungläubigen" sind), interessiert uns nicht, solange sie nicht in diese Verbrechen mündet. Uns interessiert das komplette Gebiet antihumanistischer Erziehung über den Koran nicht! Das Interesse müssen wir wecken, inden wir darüber diskutieren, statt die Tradition des Schweigens über das Thema Religion weiter zu pflegen! Das ist weniger ein politisches, denn ein gesellschaftliches Problem! Das ist auch weniger ein islamisches denn unser Problem mit dem Umgang mit unserer so viel selbstgelobten Streitkultur!


Wir normalisieren "islamische Auswüchse" nicht, sondern zeigen auf, dass diese erst recht im Islam, genauer gesagt bei gewissen islamistischen Exponenten vorkommen. Wenn wir den Islam kritisieren, meinen wir immer diese.

Die Religion bzw. die monotheistische Religion, insbesondere der Islam ist doch dem natürlichen Leben des Menschen eine künstlich aufgepfropfte Ideologie. Viel natürlicher erscheint mir die Vielgötterei (Polytheismus), d.h. für jeden Lebensbereich ist (in der religiösen Vorstellung) eine Gottheit, d.h. eine übernatürliche Macht, zuständig. Es gibt keinen "schwanzlosen Hochgott" (der Ausdrück ist von User "Gast"). Ich verweise auf die Religion der Griechen und Römer und insbesondere der Etrusker, welche sehr interessant ist. Diese antiken Religionen sind für die Menschen da, nicht die Mensch für die Religion.

Der Islam ist ein übersteigertes pervertiertes Judentum. Dieses sagt, du sollst keine anderen Götter neben mir (Jahwe) haben. Das heisst, es gibt durchaus andere Götter neben dem israelitischen Stammtesgott, aber nur dieser "eifersüchtigte Gott" darf verehrt werden. Im islam. Glaubensbekenntnis heisst es: Ich bekenne, es gibt keinen Gott ausser Allah. Abgesehen davon, dass es auch im Islam den Satan (Scheitan) und Dämonen (Dschinnen) gibt, muss ich doch nicht bekennen, dass es keinen anderen Gott gibt. Ich muss auch nicht bekennen, dass es keine rosa Elefanten in meinem Keller gibt.

Ein Gott sollte auch verehrt werden, sonst funktioniert Religion nicht. Verehrung heisst, dass wir dem Gott oder der Göttin (was mir viel sympathischer wäre) in Gedanken oder Gebeten Liebe und Ehrfurcht entgegen bringen. Einen abstrakten "schwanzlosen Hochgott", der für alles und nichts zuständig ist, können wir eigentlich nicht verehren. Dafür sind seine Stellvertreter, z.B. Maria "Muttergottes" als Quasigöttin oder der "Schmerzensmann" Jesus, genannt Christus zuständig. Das Raffinierte am Christentum ist, dass es mit Jesus eine Identifikationsfigur geschaffen hat. Das Christentum stand allen Ständen offen (Freien und Sklaven, Beamten und Soldaten und insbesondere Frauen). Deshalb wurde es schliesslich römische Staatsreligion.

Die jüdische Religion konzentriert sich auf die peinlich genaue Beachtung der 613 Gebote und Verbote. Mit dieser Betonung ist es eine "neurotische Religion" (sag ich mal). Daneben gibt es noch die Feiertage: Gedenken an den Auszug aus Ägypten ins versprochene Land (worunter die Palästinenser heute noch leiden), das Versöhnungsfest etc. Das Gedenken an die Verfolgung durch alle Jahrhunderte spielt auch eine Rolle und bestärkt das Gefühl der Besonderheit.

Neben dem übersteigerten Gottesbild, woraus jeder ableiten kann, was er will, hat der Islam wenige Gebote und Verbote. Natürlich gehört wie überall dazu, nicht morden (das gilt aber grundsätzlich nicht gegenüber den Ungläubigen), nicht stehlen, nicht ehebrechen etc. Die Pflicht, 5x am Tag zu beten, sich ostentativ niederzuwerfen (byzantinische) Proskynese; nicht zu verwechseln mit Promiskuität, was uns "westlichen Dekadenten" der Islam vorwirft (kleiner Scherz). Dies zeigt aber die islamische Propaganda, sprich Ideologie. Hier der Islam, die wahre, saubere Religion. Dort das schwache Christentum (mit der "sonderbaren", schwer verständlichen Dreifaltigkeit) auf dem absteigenden Ast. Weiter ist der "sonderbare" Fastenmonat RAMADAN als Pflicht zu erwähnen, der dazu dient, die Menschen mit Hunger und v.a. mit Durst tagsüber (angeblich spirituell) zu quälen, während dem sie jeden Tag nach Sonnenuntergang fressen und saufen können wie sie wollen, das sogenannte Fastenbrechen, quasi Oktoberfest , in den Strassen von Kairo. Btw: Ich habe die Ägypter als liebenswürdige, kinderfreundliche Menschen kennen gelernt.

Der Islam ist nicht nur die schlechteste Religion (Arthur Schopenhauer), sondern auch die dümmste Religion (Michel Houellebecq).

Zum Schluss zu Tariq Ramadan: Dieser ist ein wichtigtuerischer Islam-Schwätzer bzw. Propagandist und die Westler fallen auf das pseudo-intellektuelle Getue hinein (Lehrauftrag in Oxford, der ihm entzogen wurde). Solche islamistischen Exponenten können perfekt auf der Klaviatur der Religionsfreiheit und des westlichen Schuldkomplexes spielen bzw. sich als verfolgte Opfer (Kolonialismus) inszenieren. Bei Tariq Ramadan kommt hinzu, dass er sich anscheinend für unwiderstehlich hielt und meint, sich alles Mögliche gegenüber Frauen erlauben zu dürfen. Nun hat sich das Blatt gewendet und er endet möglicherweise als quasi Märtyrer, aber auf andere Weise als er sich vorgestellt hat.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.531

22.02.2018 08:58
#4  "Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Zitat von Seneca
Wir normalisieren "islamische Auswüchse" nicht, sondern zeigen auf, dass diese erst recht im Islam, genauer gesagt bei gewissen islamistischen Exponenten vorkommen. Wenn wir den Islam kritisieren, meinen wir immer diese.

Na, leider! Nach herrschender Vorstellung ist der Islam gut, aber der Islamismus falsch verstanden und unislamisch. Islam und Islamismus werden scharf getrennt.

Das ist ein falsches Bild, und diese Falschsicht hat was damit zu tun, dass wir (im allgemeinen) die Religionen nicht diskutieren! Es ist für eine demokratische Gesellschaft nicht in Ordnung, Erziehungsformate zuzulassen, nach denen die Bürger in gottprotektionierte Gläubige und in die ewige Hölle verdammte Ungläubige getrennt werden!

Dass diese Formate erlaubt werden, DAS ist das grundlegendere Problem unserer Gesellschaft. Leute wie Tariq Ramadan stoßen hier auf fruchtbaren Boden, WEIL die Idee, nach der Religion per se = gut sei, in unserer ansonsten so diskussionsfreudigen Gesellschaft letztendlich undiskutierbar, unantastbar bleibt!

Zitat
Gedenken an den Auszug aus Ägypten ins versprochene Land (worunter die Palästinenser heute noch leiden),

Und die Israelis leiden unter dem praktizierten Islam, das wollen wir nicht vergessen! Die Judenfeindlichkeit fußt auf dem ersten Genozid, den die Juden (unter Mohammed) erlitten. Der steht als vergöttlicht im Koran und kann so schwer kritisiert werden.

Wenn ich mir den Umgang HEUTE zwischen den palästinensischen Muslimen und den jüdischen Israelis anschaue, ist meine Sympathie eindeutig auf der jüdischen Seite! Die pädagogischen und propagandistischen Aggressoren sind zuvorderst die Moslems! Wer - wie die Israelis - von Todfeinden umgeben ist, kann nicht die Friedenstauben flattern lassen...

Aber ich teile mit dir die Auffassung, dass alle drei monotheistischen Weltreligionen eigentlich den selben inhumanistischen Kern in sich tragen, der mit Demokratie und Wissenschaft nicht kompatibel ist.

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Reklov Offline




Beiträge: 3.838

22.02.2018 16:07
#5 RE: "Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Zitat
Die jüdische Religion konzentriert sich auf die peinlich genaue Beachtung der 613 Gebote und Verbote. Mit dieser Betonung ist es eine "neurotische Religion" (sag ich mal).

seneca,

... gegen dieses eherne, nicht den Einzelfall beachtende Festhalten an mosaischen Gesetzen ist (laut Bibel) Jesus vorgegangen und hat sich damit den Hass der jüd. relig. Oberschicht zugezogen. - Aber, wie uns die Geschichte belehrt, musste auch das jüd. Volk ab 70. n. Chr. große Zerstörungen und Vertreibungen (nicht nur durch die Römer) erdulden.

Zitat
Ein Gott sollte auch verehrt werden, sonst funktioniert Religion nicht. Verehrung heisst, dass wir dem Gott oder der Göttin (was mir viel sympathischer wäre) in Gedanken oder Gebeten Liebe und Ehrfurcht entgegen bringen.

Nur verschreckte Hasen-Naturen lassen sich von einem Dogma unterdrücken/knebeln. Ein spiritueller Mensch schließt einfach "Freundschaft mit Gott".

Zitat
Das Raffinierte am Christentum ist, dass es mit Jesus eine Identifikationsfigur geschaffen hat. Das Christentum stand allen Ständen offen (Freien und Sklaven, Beamten und Soldaten und insbesondere Frauen). Deshalb wurde es schliesslich römische Staatsreligion.

Erst nach einem langen Zeitabschnitt tödlicher Verfolgungen wurde das Christentum unter Kaiser Konstantin Staatsreligion. - Dann aber zahlten die Christen ihren heidnischen Peinigern das entsprechende "Wechselgeld" zurück - und zwar Münze für Münze.

"Raffiniert" würde ich das Aufstellen einer Identifikationsfigur (Jesus) nicht nennen wollen und, dass das frühe Ur-Christentum auf seine Weise den Gedanken einer Gesellschaft, die faires Teilen und die Gleichwertigkeit aller (auch der Frauen!) vor Gott im Sinn hatte, kann man für die damalige Zeit nur als fortschrittlich ansehen. Für die antiken Regenten (z.T. selbsternannte "Gottkaiser") war natürlich der Gedanke, dass vor Gott alle Menschen gleich sind, eine gefährliche Waffe, mit der sie ihre Vormacht und den damit verbundenen Luxus-Lebensstil bedroht sahen. Schließlich waren seinerzeit 2/3 der antiken Menschen als Sklaven tätig.

Am gleichen Gedanken einer gesellschaftlichen Gerechtigkeit entzündete sich Jahrhunderte später der amerikan. Bürgerkrieg, denn das Halten von rechtlosen Sklaven war völlig unvereinbar mit der >Bill of Rights<.

Zitat
Bei Tariq Ramadan kommt hinzu, dass er sich anscheinend für unwiderstehlich hielt und meint, sich alles Mögliche gegenüber Frauen erlauben zu dürfen. Nun hat sich das Blatt gewendet und er endet möglicherweise als quasi Märtyrer, aber auf andere Weise als er sich vorgestellt hat.

Abgesehen davon, dass es in jeder Epoche genügend Machos gab/gibt, die glaubten/glauben, sich gegenüber Frauen kecke Rechte herausnehmen zu dürfen, wird früher oder später jeder von seinen Taten heimgesucht - sei er nun gläubig, ungläubig oder auch nur scheinheilig.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.838

22.02.2018 16:24
#6 RE: "Islamprofessor" Tariq Ramadan: perverser Guru antworten

Zitat
Die pädagogischen und propagandistischen Aggressoren sind zuvorderst die Moslems! Wer - wie die Israelis - von Todfeinden umgeben ist, kann nicht die Friedenstauben flattern lassen...

Gysi,

... als seinerzeit der neue Staat Israel von der UN-Vollversammlung mit nur einer Stimme Mehrheit genehmigt worden war, schlich sich wiederum Unrecht in die Geschichte des "heiligen Landes" ein.

Hinzu kam die öffentliche Weltmeinung, die den Israelis damals sehr gewogen war. Unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung wurde Israel von den USA und von der Sowjetunion diplomatisch anerkannt. Taktisch geschickt hatte Ben- Gurion die Grenzlinien des neuen Staates nicht klar definiert. - Ab 1880 entstanden mehrere Organisationen, die die Staatsgründung vorbereiten sollten und das über den Ankauf von Land zur Gründung jüdischer Siedlungen im damaligen Osmanischen Reich. Die Verkäufer waren Großgrundbesitzer, die das jeweilige Gelände oftmals an Menschen verpachtet hatten, welche das Land über Generationen bewohnten und bewirtschafteten. Sie mussten nun das verkaufte Land, ihre Heimat, verlassen – die ersten Konflikte in der Region waren die Folge.

Unter dem Einfluss des wachsenden Antisemitismus befeuerte der Wiener Journalist Theodor Herzl im ausgehenden 19. Jahrhundert den Zionismus mit seiner offenen Forderung nach dem „Judenstaat“. Jerusalem, das biblische Zion, war der Ort, von dem die Juden einst von den Römern vertrieben worden waren und an dem sie nun ihre alte, neue Heimat finden sollten. Herzl berief 1897 den Zionistischen Weltkongress ein und formulierte das Ziel, „für das jüdische Volk in Palästina eine durch das Völkerrecht geschützte Zuflucht zu schaffen“. Zehn Jahre später wurde der „Jüdische Nationalfonds“ gegründet, der den Landkauf finanzieren sollte.

In den politischen Wirren des Ersten Weltkrieges solidarisierten sich die Briten mit den Arabern, unterstützten ihren Wunsch nach einem großen arabischen Reich – auch auf der Fläche des späteren Israels. Davon allerdings wollten die Briten nichts mehr wissen, als sie nach dem Krieg den Landstrich besetzten und ihn in der Balfour-Deklaration den Juden als „nationale Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk“ versprachen. Ein Vorhaben, das der Völkerbund begrüßte und 1922 den Briten die Verwaltung Palästinas übertrug – jenen Engländern, die zwei Jahre zuvor die Juden des Landes verwiesen hatten.

Der sozialdemokratische Flügel der Zionisten vertrat die Ansicht, die Juden müssen sich ihr Recht, in Palästina zu leben, erwerben durch körperliche Arbeit und die Bewirtschaftung des Bodens. Diesem Impuls folgend gründeten die jüdischen Einwanderer Kollektivsiedlungen, die Kibbuze. Sie und die Politik der Briten waren der arabisch-palästinensischen Nationalbewegung ein Dorn im Auge. Es kam zu Unruhen und Aufständen, mit denen die britischen Besatzer nicht umzugehen wussten. Aus Angst vor einer Eskalation kamen sie der Nationalbewegung entgegen und beschränkten 1939 die Einwanderung der Juden, wohl wissend um deren Verfolgung in Deutschland. Eine Politik, an welcher man selbst angesichts des Holocausts festhielt und die einige Zionisten bewegte, sich terroristischen Gruppen anzuschließen. Gleichzeitig schleusten Untergrundorganisationen fast 100 000 jüdische Einwanderer nach Palästina. Der Konflikt schien den Briten unlösbar, obwohl nicht alle Araber die Einwanderung der Juden ablehnten.

Schon 1937 dachten die Besatzer über eine Teilung des Landes nach. Die arabische Seite lehnte das jedoch kategorisch ab. Zwei Jahre nach dem Ende des Weltkriegs empfahl auch eine UN-Sonderkommission nach einer Reise durch Palästina dies und den Abzug der britischen Truppen. Wieder protestierten die Araber, denn ein großer Teil der Gebiete, die dem jüdischen Volk zugedacht waren, hatte eine palästinensische Bevölkerungsmehrheit. Trotz dieser Argumente jedoch verabschiedete die UN-Vollversammlung im November 1947 die Resolution 181, in welcher rund die Hälfte des Mandatsgebietes für einen israelischen Staat vorgesehen war. Zwar waren nur ein Drittel der Einwohner Juden, aber man erwartete eine große Zuzugswelle. Die Briten kündigten ihren Abzug für den 15. Mai 1948 an. Sie verließen ein Land, das von gegenseitigen terroristischen Ausschreitungen von Palästinensern und Juden bereits bestimmt war und das viele Palästinenser schon fluchtartig verlassen hatten.

Am Abend des 14. Mai 1948 ist David Ben-Gurion voller Sorge. Er weiß, sein junger Staat, für den er ein Leben lang gekämpft hat, steht vor einem Krieg. Er schreibt nieder, was ihn bewegt: In der Nacht kamen schlechte Nachrichten aus dem Negev. Wird Tel Aviv heute Nacht aus der Luft bombardiert werden?“ Als dieser erste Krieg auf palästinensischem und israelischem Boden 1949 mit einem Waffenstillstand endet, sind etwa 725 000 der zuvor 1,2 Millionen Palästinenser aus ihrer Heimat geflohen.
(Quelle: Internet)

Gruß von Reklov

seneca Offline

religiöser Atheist


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23.02.2018 10:51
#7  "Islamprofessor" Tariq Ramadan bleibt in U-Haft antworten

Islamprofessor Tariq Ramadan bleibt vorerst in Haft

Donnerstag 22.2.2018: Der Schweizer "Islamforscher" Tariq Ramadan bleibt wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen gegen ihn vorerst in Frankreich in Untersuchungs-Haft. Ein Pariser Berufungsgericht wies am Donnerstag sein Haftentlassungsgesuch ab. Zuvor war Ramadan nicht zu der Gerichtsanhörung erschienen (was einen schlechten Eindruck machte). Das Pariser Berufungsgericht sollte entscheiden, ob der 55-Jährige aus medizinischen Gründen auf freien Fuss gesetzt wird. [Er machte geltend, an Multiple Sklerose zu leiden. Ein Rechtsmediziner, der ihn im Gefängnis besucht hatte, erklärte ihn für hafterstehungsfähig.]

Es wurde aber auch Fluchtgefahr angenommen: Ramadan besitzt neben der schweizerischen die ägyptische Staatsbürgerschaft. Er hat noch viele Anhänger in verschiedenen Ländern, die ihn gerne aufnehmen und verstecken würden. Ausserdem berücksichtigte das Berufungsgericht die grosse Gefahr der Beeinflussung von Zeugen und Klägerinnen.

Der prominente und umstrittene Wissenschafter und Publizist war Ende Januar in Paris verhaftet worden, die Justiz leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein. Zwei Frauen werfen ihm vor, sie in den Jahren 2009 beziehungsweise 2012 vergewaltigt zu haben [, und zwar ziemlich brutal! Eine Klägerin soll er im Rahmen einer von ihm organisierten Konferenz im Hotel vergewaltigt haben].

Wegen den Vorwürfen war Ramadan im November von seiner Professur an der britischen Universität Oxford beurlaubt worden. Auch in der Schweiz sind Belästigungsvorwürfe gegen Ramadan laut geworden [Er soll an einer Schule in Genf mit minderjährigen Mädchen GV gehabt haben; diese Taten sind aber verjährt]. Ramadan weist alle Anschuldigungen [als erlogen] zurück. Sein Gesundheitszustand soll sich in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert haben.

Kritiker werfen ihm vor, für eine besonders konservative und politische Auslegung des Islam einzutreten. Sein Grossvater war Hassan al-Banna, der Gründer der konservativen Muslimbruderschaft. Die USA hatten ihm zwischen 2004 und 2010 aus politischen Gründen ein Einreiseverbot erteilt.

[Mit Sarkozy gab es seinerzeit eine Kontroverse um die Frage der Steinigung von EhebrecherInnen. Ramadan wollte diese barbarische Hinrichtungsart nicht verurteilen, sondern sprach sich nur für ein "Moratorium" aus.]
Siehe hierzu http://korrektheiten.com/2011/02/21/tari...nigung-scharia/
Tariq Ramadan beharrt auf Steinigung und Scharia

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seneca Offline

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26.02.2018 10:25
#8 Tariq Ramadan, ein Meister der Taquiya antworten

Tariq Ramadan beharrt auf Steinigung und Scharia
Publiziert 21.02.2011

Originaltitel: „Tariq Ramadan persiste et signe dans la lapidation et la charia“
von Francis Percy Blake, übersetzt von Manfred Kleine-Hartlage (er begrüsst die Weiterverbreitung dieser Information).

Taquiya ist, kurz gesagt, Verschleierung und Lüge, wenn es der (vermeintlichen) Sache des Islams dient.
http://derprophet.info/inhalt/taqiyya-htm/

Es gibt diverse Belegstellen für Taquiya im Koran:
Sure 3, Vers 54: Und sie schmiedeten Listen (Einzahl: die List; Synonyme: die Tücke, die Arglist, die Falschheit, die Verlogenheit, die Hinterlist), und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.

Weiters bezeichnendes Zitat für Taquija von Ibn Kathir:
Laß uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen.


Tariq Ramadan beharrt darauf: Er verurteilt weder die Steinigung, noch den Dschihad, noch den Mord, die von den Muslimbrüdern gelobt werden.

Ein kurzer Wortwechsel zwischen Jean-François Copé und Tariq Ramadan in Verbindung mit den ägyptischen Ereignissen zeigt einmal mehr, dass dieser wirklich ein besonders windiger Islamist ist:


Beispiele für die Doppelzüngigkeit [sprich Taquiya] von Tariq Ramadan

Zum Thema „Steinigung“ hat er IMMER dieselbe Antwort mit Varianten: „Der Praxis der Steinigung wie der Todesstrafe und den Körperstrafen habe ich mich widersetzt, indem ich verlangt habe, dass es eine Debatte [Diskussion] in der muslimischen Welt gibt.“

Jean-François Copé fragt: „Wir brauchen eine Debatte über die Steinigung?“ und Tariq Ramadan antwortet: „Es geht nicht um eine Debatte über die Steinigung, sondern über die Anwendung von Strafen in der mehrheitlich muslimischen Welt.“

Hier sehen wir ein flagrantes Beispiel der Tricks, der Takia [auch: Taqiyya], der Doppelzüngigkeit von Tariq Ramadan: Er hat NIE die Steinigung verurteilt, aber er „widersetzt sich“ nur ihrer „Praxis“ und will eine Debatte einzig und allein über ihre „Anwendung“ durch muslimische Länder. Es ist typisch für den doppelten Boden seines Diskurses, nicht für einen doppelten Diskurs. Die Westler hören: „Er verurteilt die Steinigung“; die Muslime hören: „Er sagt nur, dass die Steinigung schlecht praktiziert oder schlecht angewendet werde, aber er verurteilt sie nicht, also billigt er sie“.

Anderes Beispiel: Jean-François Copé fragt ihn: „Steht in der Gründungscharta der Muslimbruderschaft geschrieben: Der Koran ist unsere Verfassung, der Dschihad unser Weg und das Martyrium unsere Hoffnung?“
Tariq Ramadan antwortet: „Das ist der Slogan, der formuliert worden ist.“
Man sieht also, dass er geschickt eine Gründungscharta auf einen einfachen Slogan reduziert und dabei unterschlägt, dass dieser Appell an die Scharia, den heiligen Krieg und den Mord für alle Muslimbrüder den Charakter eines zwingenden Dogmas hat, und demgemäß auch für seine Filialen wie das UOIF in Frankreich, das nie diese Charta seines Mutterhauses verurteilt hat.

Und er fügt hinzu „Heißt es nicht in der französischen Nationalhymne [Marseillaise], dass "unreines Blut sich in unsere Furchen ergießen werde"? Haben Sie Frankreich auf das reduziert? Reduzieren keine Organisation auf Slogans!“

Jean-François Copé antwortet indem er den Zusammenhang „des Vaterlandes in Gefahr“ erwähnt, aber er könnte eine bessere Erklärung liefern, wie Christine Tasin es gegenüber Dieudonné gemacht hat.

Man sieht also, dass Ramadan eine Ablenkung mit etwas versucht, das mit der Sache nichts zu tun hat und und auf diese Weise die Lüge „des Slogans“ noch einmal auftischt. Tariq Ramadan sagt: „Sogar in der Frage und besonders in diesen Fragen von Slogans bin ich mit Ihnen einverstanden, man muss kritisch sein und Fragen stellen. Aber dies in einer demokratischen Debatte, nicht in den Gefängnissen, nicht unter Folter und nie, wenn man Demokrat ist, in der Stille der Kabinette und der Pariser Salons.“

Also lenkt Tariq Ramadan erneut ab (Demokratie usw.), und er hämmert uns ein drittes Mal das Wort „Slogan“ ein, um vergessen zu lassen, dass es sich um eine Gründungscharta handelt. Und besonders wie für die Steinigung ist es eine vollkommene Rede mit doppeltem Boden: Man kann kritisieren und sich fragen, aber in der Sache wird nichts verurteilt.

Man sieht also, dass Tariq Ramadan bei der Scharia, der Steinigung, dem Jihad und dem Mord, die durch den Islam gelobt werden, weder verurteilt noch irgendetwas dementiert, aber geschickt mit Worten spielt, um die naiven Westler das Gegenteil glauben zu lassen, während er gleichzeitig den blutigsten Islamisten sagt, dass sie nie tadeln wird. Dieser Mann ist also einer der ihren, verkleidet als gemäßigter Muslim und Pseudo-Demokrat. Er ist ein Islamofaschist der gefährlichsten Sorte, er ist ein Mittäter und ein U-Boot von Allahs Killern.

Wie viel Imame und Prediger, die angeblich die republikanischen Werte respektieren, treiben wie er ihr Unwesen auf unserem Territorium? Die Anti-Terror-Dienste greifen sich manchmal einige heraus, die hier oder dort die rote Linie überschritten haben, aber die Tariq Ramadans sind sehr viel gefährlicher, weil sie maskiert vorwärts schreiten. In der derzeitigen Lage, wo Frankreich von radikaler Islamisierung bedroht wird und wo wir im Krieg gegen die Islamisten sind, müsste Tariq Ramadan der Aufenthalt verboten sein, wie er es in der Vergangenheit war. Ist er im Übrigen nicht in mehreren muslimischen Ländern verboten und verurteilt worden? Und nicht, wie er es behauptet, weil er ihre Führer kritisieren würde, sondern wegen seiner Aktivitäten und seiner islamistischen Reden, die diese Führer besser entziffern können als unsere.

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26.02.2018 13:30
#9  Tariq Ramadan, ein Meister der Taquiya antworten

Hier brutzelt aber auch jeder sein eigenes Süppchen, und die Küche der anderen interessiert ihn nicht...

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