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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 272 Antworten
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 Satanismus und Antichristliches
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

17.04.2018 21:13
#51 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Durch veränderte Parameter, die zu einem anderen Schluss führen!

Ich frage mich, welche Parameter das sein könnten.

Zitat von Gysi
Was ist Wissen? Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit. Ich halte deinen Glauben (wie alle religiösen Glaubensformate) nicht für schlüssig. Und die Bibelworte als die Basis der heutigen Menschenrechte zu erkennen, ist unlogisch, nicht nachvollziehbar.

Etwas anderes würde ich jetzt auch nicht erwarten. Sonst könntest du ja kein Atheist mehr sein. Aber bezüglich Wissen sind wir zumindest einer Meinung.

Zitat von Gysi
Es ist nicht schlüssig, einen Glauben nicht auch zu bezweifeln. Wer weiß, wer wirklich weiß, der glaubt nicht nur, der weiß!

Auch sogenanntes "Wissen" sollte in dem Sinne bezweifelt werden können, als dass es niemals erschöpft wird. Solange Menschen leben können sie dazulernen. Ihr Wissen und ihre Erkenntnis vermehren. Deshalb ist ein unvergängliches Leben auch erstrebenswert. Nur so kann Glauben im Sinne von Vermutungswissen oder Nicht-Wissen überwunden werden.

Zitat von Gysi
Du weißt also, dass es Gott gibt. Ich nicht. Ich gehe ja eher davon aus, dass es ihn nicht gibt. Du erkennst ihn also. Wie? Warum ist er für mich nicht zu erkennen? Fehlen mir die entsprechenden Antennen dazu - die Sinne?

Ob es Gott gibt ist für dich als Atheist ja auch nicht weiter wichtig. An deiner Haltung ändert die Existenz Gottes ja nichts. Außerdem siehst du Gott - wenn überhaupt - als mehr oder weniger unlogisches Konstrukt von Menschen, das du unter anderem mit Angst, Unwissen und Irrationalität verbindest. Das empfangen deine "Antennen" oder Sinne. Wundert es dich da, dass Gott für dich nicht zu erkennen ist?

Zitat von Gysi
Oder fehlt dir die Erkenntnisfreiheit, dich auf Optionen einzulassen, die deiner Glaubensprägung widersprechen? Du bist auch nur ein Mensch, und du verfügst über die gleichen Erkennstnisinstrumente wie deine anderen Mitmenschen auch. (Gehe ich mal von aus.)

Ganz genau! Jeder Mensch kann Gott erkennen oder es eben sein lassen. Das ist eine höchst eigene Entscheidung. Bei der Erkenntnisfreiheit, die du ansprichst, kommt es doch darauf an, wie realistisch die Optionen sind. Ich bin - wie du - davon überzeugt, dass es nur eine Wahrheit in dieser Frage gibt. Erkenntnisfreiheit, deren Optionen in die Unwirklichkeit führen, befreien nicht.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

17.04.2018 21:25
#52 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Erzengel
1. Korinther – Kapitel 2

Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht nach Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit, euch das Zeugnis Gottes verkündigend. Denn ich hielt nicht dafür, etwas unter euch zu wissen, als nur Jesum Christum und ihn als gekreuzigt. Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und in vielem Zittern; und meine Rede und meine Predigt war nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, auf daß euer Glaube nicht beruhe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.

Du zitierst einen Text, beantwortest aber nicht meine Frage... Warum nicht?

Zitat von Erzengel
Ich rede aber Weisheit unter den Vollkommenen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden, sondern ich rede Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, welche Gott zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit; welche keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben), sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben"; uns aber hat Gott es geoffenbart durch [seinen] Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.

Erwartest du denn nun, dass du hier Atheisten bekehren kannst? Werden sie auf "deine Weisheit" hören?

Zitat von Erzengel
Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Ich aber habe nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß ich die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind; welche ich auch verkündige, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel.

Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt; denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?" Wir aber haben Christi Sinn.


Das heißt also, dass du ein natürlicher Mensch bist, der den Geist Gottes für Torheit hält? Vielleicht kannst du ja deswegen die geistlichen Dinge nicht beurteilen...

Zitat von Erzengel
Denn wir sind Gott ein Wohlgeruch Christi in denen, die errettet werden, und in denen, die verloren gehen; den einen ein Geruch vom Tode zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig? Denn wir verfälschen nicht, wie die vielen, das Wort Gottes, sondern als aus Lauterkeit, sondern als aus Gott, vor Gott, reden wir in Christo.

Warum verfälscht du denn das Wort Gottes? Was bezweckst du damit?

Zitat von Erzengel
Denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf die jetzige Stunde leiden wir sowohl Hunger als Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung und mühen uns ab, mit unseren eigenen Händen arbeitend. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir; gelästert, bitten wir; als Auskehricht der Welt sind wir geworden, ein Auswurf aller bis jetzt. Nicht euch zu beschämen schreibe ich dieses, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder. Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christo hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christo Jesu habe ich euch gezeugt durch das Evangelium. Ich (bitte) euch nun, seid meine Nachahmer!

Du bittest also, indem du uns alle für verblödet hälst? Warum verfälschst du das Wort?


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.942

18.04.2018 07:29
#53 Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Du zitierst einen Text, beantwortest aber nicht meine Frage... Warum nicht?

Im Moment kann er nicht. Er sitzt auf der Strafbank. Am 23.4. kann er wieder losschreiben.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.942

18.04.2018 07:47
#54  Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Ich frage mich, welche Parameter das sein könnten.

Der Urknall ist so ein Parameter. Mit dem steht und fällt auch meine Theorie.

Zitat
Deshalb ist ein unvergängliches Leben auch erstrebenswert. Nur so kann Glauben im Sinne von Vermutungswissen oder Nicht-Wissen überwunden werden.

Du bist jetzt im Zustand der Vergänglichkeit. Wieso weißt du aber jetzt so überzeugend, was du glaubst?

Zitat
Ob es Gott gibt ist für dich als Atheist ja auch nicht weiter wichtig.

Für mich als MENSCH war die Frage nach Gott immer relevant! Weil ich ja mit ihr erzogen wurde! Durch meinen intensiveren Prozess der Suche bin ich zu einem Atheisten geworden. Und auch in diesen bis jetzt 13 Jahren des Religionsforums beschäftige ich mich mit Christen, Muslimen, Hindi, Atheisten und kirchenungebundenen Gottgläubigen mit der Frage der Gottesexistenz. Dass ich aus propagandistischen oder ideologischen Gründen an Bewustseinseinschränkungen leide - das kann man mir nicht vorwerfen...

Zitat
Erkenntnisfreiheit, deren Optionen in die Unwirklichkeit führen, befreien nicht.

Da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus... Mir ist übrigens noch immer nicht klar, WIE du zu deiner Erkenntnis von Gottes Existenz gekommen bist. Erkenntnisprozesse sind in der Regel von Außenstehenden (die lernen wollen) nachvollziehbar.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.857

18.04.2018 14:04
#55 RE: Der Antichrist antworten

Für @SnookerRI / Warum sich Atheisten für Religion interessieren:
Ganz einfach, weil sich Theisten und andere Fundamentalisten noch immer allzusehr in das Leben andere einmischen, obwohl sie dieses überhaupt nichts angeht.

In nicht weniger als 13 Staaten dieser Welt gilt die Todesstrafe auf Gottlosigkeit/Atheismus.
Theisten und andere Gottesfanatiker vertreten ungewöhnlich häufige die Überzeugung, dass Atheisten wenig Probleme damit haben, gegen moralische und ethische Regeln zu verstoßen.
Man könnte ihnen diese pauschalen Vorurteile gerne nachsehen, denn schließlich brauchen sie ja ihre Negativ-Projektionen, an denen sie die eigene göttliche "Güte" messen können. Nur aber das hat auch wieder sehr viele nachteilige Konsequenzen für uns Atheisten im Allgemeinen.

Außerdem vertreten "Theisten" und anderer Gottesfanatiker auch sonst sehr häufig ganz "außergewönliche" Meinungen zu schwerwiegenden Problemen der Menschheit, welche von der Naturwissenschaft als sehr real existent nachgewiesen und auch in der Ursache unanzweifelbar erkannt wurden und von den Theisten und Co. einfach weggeleugnet werden.

Vielleicht kann ja mal jemand dazu einen eigenen Thread eröffnen.

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Religion vergiftet die Welt

Athon Offline




Beiträge: 1.998

18.04.2018 15:33
#56 RE: Der Antichrist antworten

@Perquestavolta

Zitat von PQV #55
Außerdem vertreten "Theisten" und anderer Gottesfanatiker auch sonst sehr häufig ganz "außergewönliche" Meinungen zu schwerwiegenden Problemen der Menschheit, welche von der Naturwissenschaft als sehr real existent nachgewiesen und auch in der Ursache unanzweifelbar erkannt wurden und von den Theisten und Co. einfach weggeleugnet werden.

Vielleicht kann ja mal jemand dazu einen eigenen Thread eröffnen.


Nur zu, wenn Du schon diesen Vorschlag machst. Ich glaube aber, dass dies wohl zumindest beim Adressaten Deines Beitrags nichts "bewirken" wird. Ich erinnere mich an die Diskussion im Thread "Die ZJ, die Aussteiger und andere Ungläubige". Danach kann nach Snooker-Argumentation jegliche wissenschaftliche Erkenntnis durchaus künftig wieder überholt sein. So wie es in der Vergangenheit schon -im übrigen unbestritten- der Fall war. Ist also alles ganz einfach: Was nicht passt, wird als Irrtum der Wissenschaft gekennzeichnet. Oder als Werk des Satans...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

18.04.2018 22:05
#57 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Der Urknall ist so ein Parameter. Mit dem steht und fällt auch meine Theorie.

Diese Situation würde wohl lediglich zu einer neuen Theorie, gemäß den Parametern des Naturalismus führen.

Zitat von Gysi
Du bist jetzt im Zustand der Vergänglichkeit. Wieso weißt du aber jetzt so überzeugend, was du glaubst?

Die momentane Vergänglichkeit ist Realität. Wenn ich die Schöpfung betrachte, betrachte ich eine Ausprägung von Realität. Das, was ich durch die Realität fortlaufend erkenne, bringt mich zu meiner Überzeugung.

Zitat von Gysi
Dass ich aus propagandistischen oder ideologischen Gründen an Bewustseinseinschränkungen leide - das kann man mir nicht vorwerfen...


Das war auch nicht gemeint. Ich sagte nur, dass du Atheist bist, und es auch bleiben wirst, wenn Gott gemäß deinen Schlussfolgerungen existiert. Ansonsten wärst du ja "nur" Agnostiker.

Zitat von Gysi
Mir ist übrigens noch immer nicht klar, WIE du zu deiner Erkenntnis von Gottes Existenz gekommen bist. Erkenntnisprozesse sind in der Regel von Außenstehenden (die lernen wollen) nachvollziehbar.

Durch das Studium der Schöpfung, das Studium der Bibel und das Studium der Alternativen zur Existenz Gottes. All das sind fortlaufende Prozesse. Ob und inwieweit das für dich nachvollziehbar ist, kann ich nicht sagen. Du kommst ja zu ganz anderen Wertungen.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

18.04.2018 22:10
#58 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Perquestavolta
Für @SnookerRI / Warum sich Atheisten für Religion interessieren:
Ganz einfach, weil sich Theisten und andere Fundamentalisten noch immer allzusehr in das Leben andere einmischen, obwohl sie dieses überhaupt nichts angeht.

Deine Interpretation der Wirklichkeit zu dem Thema kenne ich ja schon. Ich hatte jetzt nicht speziell danach gefragt. Andererseits ist es kein Wunder, dass ausgerechnet du dich mal wieder angesprochen fühlst

Zitat von Perquestavolta
Man könnte ihnen diese pauschalen Vorurteile gerne nachsehen, denn schließlich brauchen sie ja ihre Negativ-Projektionen, an denen sie die eigene göttliche "Güte" messen können. Nur aber das hat auch wieder sehr viele nachteilige Konsequenzen für uns Atheisten im Allgemeinen.

Demnach wärst du selbst das, worauf du dich mit deinen Negativ-Projektionen beziehst. Naja, soll mir Recht sein.

Zitat von Perquestavolta

Außerdem vertreten "Theisten" und anderer Gottesfanatiker auch sonst sehr häufig ganz "außergewönliche" Meinungen zu schwerwiegenden Problemen der Menschheit, welche von der Naturwissenschaft als sehr real existent nachgewiesen und auch in der Ursache unanzweifelbar erkannt wurden und von den Theisten und Co. einfach weggeleugnet werden.

Vielleicht kann ja mal jemand dazu einen eigenen Thread eröffnen.

Mach mal. Wird bestimmt lustig. Was du so alles über Theisten zu glauben meinst, war schon immer bestes Entertainment.


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Gysi Offline

Atheist


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19.04.2018 08:29
#59  Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Diese Situation würde wohl lediglich zu einer neuen Theorie, gemäß den Parametern des Naturalismus führen.

Du schätzt sie gering? Die Meta-Physik ist eine Bedingung, die nicht hinterfragt ist. Gott wird nicht hinterfragt. Das sind Tabuisierungen, die wissenschaftliche Arbeit unmöglich machen.

Zitat
das Studium der Bibel

Das Studium der Bibel brachte mich zu der Unvereinbarkeit von Humanismus, Gerechtigkeit und Bibelgott. Wir beide hatten wohl zu dem Studium andere Begleitliteratur.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

19.04.2018 18:20
#60 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Du schätzt sie gering? Die Meta-Physik ist eine Bedingung, die nicht hinterfragt ist. Gott wird nicht hinterfragt. Das sind Tabuisierungen, die wissenschaftliche Arbeit unmöglich machen.

In diesem Fall wäre ja jedwede wissenschaftliche Arbeit unmöglich.

Zitat von Gysi
Das Studium der Bibel brachte mich zu der Unvereinbarkeit von Humanismus, Gerechtigkeit und Bibelgott. Wir beide hatten wohl zu dem Studium andere Begleitliteratur.

Neben der Begleitliteratur wären auch Erziehung und gesellschaftliche Faktoren zu berücksichtigen, aufgrund derer wir durchaus zu anderen Wertungen gekommen sind.


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Gysi Offline

Atheist


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19.04.2018 19:54
#61 Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
In diesem Fall wäre ja jedwede wissenschaftliche Arbeit unmöglich.

Eben. Hinterfragst du Gott? Er ist ja nicht so einfach zu erkennen - so, wie er sich versteckt und Rätsel aufgibt. Er wäre dir doch nicht böse, wenn du ihn in Zweifel ziehst. Oder?

Zitat
Neben der Begleitliteratur wären auch Erziehung und gesellschaftliche Faktoren zu berücksichtigen, aufgrund derer wir durchaus zu anderen Wertungen gekommen sind.

Für die Wissenschaft muss man die Erziehung zu überwinden versuchen, wenn sie dir Erkenntnis-Einschränkungen auflastet. Das gilt auch für die gesellschaftlichen Faktoren, Erkenntnisstand der Zeitgenossen usf.

Natürlich können wir nur das maximal erkennen, was unsere Birne aufgrund ihrer evolutionär geprägten Funktionalität zulässt. Aber das gilt auch für dich. Auch, wenn du an die Evolution nicht glaubst.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

20.04.2018 19:13
#62 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Hinterfragst du Gott? Er ist ja nicht so einfach zu erkennen - so, wie er sich versteckt und Rätsel aufgibt. Er wäre dir doch nicht böse, wenn du ihn in Zweifel ziehst. Oder?

Ich kann mich jeden Tag aufs neue davon überzeugen, dass es Gott gibt, und dass er seinen Vorsatz bezüglich der Erde und des Menschen in seinem Wort, der Bibel hat niederschreiben lassen. Natürlich kann ich Gott hinterfragen. Daher sehe ich auch kein Verstecken Gottes oder ein unlösbares Rätsel.

Zitat von Gysi
Für die Wissenschaft muss man die Erziehung zu überwinden versuchen, wenn sie dir Erkenntnis-Einschränkungen auflastet. Das gilt auch für die gesellschaftlichen Faktoren, Erkenntnisstand der Zeitgenossen usf.

Wer muss das? Alle? Nur Atheisten? Nur Theisten? Werden bei erfolgreicher Überwindung von Erziehung, gesellschaftlichen Faktoren, Erkenntnisstand der Zeitgenossen usf. aus Theisten Atheisten und umgekehrt?

Zitat von Gysi
Natürlich können wir nur das maximal erkennen, was unsere Birne aufgrund ihrer evolutionär geprägten Funktionalität zulässt. Aber das gilt auch für dich. Auch, wenn du an die Evolution nicht glaubst.

Das könnte dann natürlich auch ein Grund sein, warum Gott für so viele Menschen, ob religiös oder nicht, keine Rolle mehr spielt


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.942

21.04.2018 07:42
#63  Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Das könnte dann natürlich auch ein Grund sein, warum Gott für so viele Menschen, ob religiös oder nicht, keine Rolle mehr spielt

Die immer bessere Wissenschausschöpfung korreliert mit der Abnahme der Gottgläubigkeit! Nicht andersrum...

Zitat
Wer muss das? Alle? Nur Atheisten? Nur Theisten?

Müssen tut das niemand. Herrgott...

Zitat
Ich kann mich jeden Tag aufs neue davon überzeugen, dass es Gott gibt,

Dann hinterfragst du die dir gegebenen Parameter nicht. Und wer das vermeidet, denkt nicht wissenschaftlich! Nur dann, wenn man Gott bisweilen mal in Zweifel zieht und die Bibel als Gottes Wort. (Dir ist klar, dass die Bibel von katholischen Würdenträgern im 4. Jahrhundert zusammengestellt worden ist? Was haben die weggelassen, was größzügig hinzugesetzt?)

Zitat
Natürlich kann ich Gott hinterfragen.

Dann tu's doch mal! Ändere MAL - nur spielerisch - deine Perspektive! Z.B. die, dass die Bibel von "schlichten" Menschen geschrieben worden ist - und nicht von Gott höchstpersönlich vermittelt. Warum vermittelt der denn heute nicht mehr? Oder nur an die Zeugen Jehovas? Lese doch mal wissenschaftliche Literatur. Und nicht nur bekenntnisgebundene... Vielleicht Franz Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.489

21.04.2018 21:16
#64 RE: Der Antichrist antworten

Zitat
Und wer das vermeidet, denkt nicht wissenschaftlich! Nur dann, wenn man Gott bisweilen mal in Zweifel zieht und die Bibel als Gottes Wort. (Dir ist klar, dass die Bibel von katholischen Würdenträgern im 4. Jahrhundert zusammengestellt worden ist? Was haben die weggelassen, was größzügig hinzugesetzt?)

Gysi und snooker,

beide scheint ihr noch nicht begriffen zu haben, dass weder Wissenschaftler, noch kath. Würdenträger, welche an den Texten der Bibel herumkorrigierten, in der Lage sind, das, was sich hinter dem Wort "Gott" verbirgt, richtig zu verstehen oder gar glaubhaft zu vermitteln.
Wie sollten sie aber dies auch schon leisten können? Die kirchlichen Würdenträger berufen sich auf ihr Buch und die Wissenschaftler dürfen sich eingestehen, dass der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaften zwar trunken macht, am Grunde des Bechers aber stets Gott wartet - sozusagen als Frage zur Hauptfrage hinter all den wissenschaftlichen Formeln, sowie den theologischen oder philosophischen Bemühungen.

Der Mensch ist sich selbst ein Rätsel und kann seine Evolutionsschiene nicht lückenlos zurückverfolgen. Das "Beobachten und Messen" der vor ihn tretenden Erscheinungen sagt ihm zwar viel über das WIE und WARUM, die spannende Frage, nach dem WOHER kann er aber nicht beantworten.
Für beide "Lager" bleibt die Gottesfrage unlösbar, scheitert schon daran, dass z.B. bereits Erkenntnisse über unsere Vorgeburts- oder die Nachtod-Phase vollkommen fehlen. Das Geheimnis des Lebens ist auch nicht gelüftet und dieses besteht aus weit mehr, als unsere Chemiker und Biologen bisher erkennen/verstehen konnten.
Beide "Lager" haben ihre eigenen Wegstrecken eingeschlagen. Hier und da wird aber auch der Versuch unternommen, Gemeinsames zu entdecken, denn schließlich gibt es unter den Wissenschaftlern nicht ausschließlich nur Atheisten.

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

21.04.2018 22:33
#65 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Die immer bessere Wissenschausschöpfung korreliert mit der Abnahme der Gottgläubigkeit! Nicht andersrum...

Alle falschen Gottesbilder (Konstrukte von Menschen) scheitern letztlich in ihrem Anspruch an der Realität. Die Abkehr von diesen Gottesbildern ist nicht weiter verwunderlich. Dass die Suche der Menschen nach Gott damit allerdings aufhört, kann nun nicht behauptet werden.

Zitat von Gysi
Müssen tut das niemand. Herrgott...

Offensichtlich schon, wenn man es wissenschaftlich angehen möchte... Deine Worte...

Zitat von Gysi in #61
Für die Wissenschaft muss man die Erziehung zu überwinden versuchen, wenn sie dir Erkenntnis-Einschränkungen auflastet. Das gilt auch für die gesellschaftlichen Faktoren, Erkenntnisstand der Zeitgenossen usf.



Zitat von Gysi
Dann hinterfragst du die dir gegebenen Parameter nicht. Und wer das vermeidet, denkt nicht wissenschaftlich! Nur dann, wenn man Gott bisweilen mal in Zweifel zieht und die Bibel als Gottes Wort.

Wie kommst du darauf, dass ich die mir gegebenen Parameter nicht schon hinterfragt habe und ständig wieder hinterfrage? In #57 wies ich schon darauf hin, dass ein entscheidender Teil meines Erkenntnisprozesses das Studium der Alternativen zu meiner Überzeugung ist. Darin sind alle Überlegungen eingeschlossen, die sich mit meiner gegenwärtigen Überzeugung widersprechen.

Zitat von Gysi
(Dir ist klar, dass die Bibel von katholischen Würdenträgern im 4. Jahrhundert zusammengestellt worden ist? Was haben die weggelassen, was größzügig hinzugesetzt?)

Mir ist klar, dass bezüglich des Bibelkanons die unterschiedlichsten Auffassungen kursieren. So zum Beispiel dass der Kanon des sog. AT schon im 5 jhd. v.u.Z. feststand, worauf u.a. Josephus hinweist und dass der Kanon des sog. NT Ende bis Mitte des dritten Jhds. feststand und auf den späteren Konzilien (Laodicea, 367 u. Z.; Chalkedon, 451 u. Z.) akzeptiert, aber nicht als solches erstellt wurden. Justinus der Märtyrer, Melito, „Bischof“ von Sardes, ; Origenes, um nur einige zu nennen, traten damals für die Akzeptanz des bestehenden Kanons ein.

Zitat von Gysi
Dann tu's doch mal! Ändere MAL - nur spielerisch - deine Perspektive! Z.B. die, dass die Bibel von "schlichten" Menschen geschrieben worden ist - und nicht von Gott höchstpersönlich vermittelt. Warum vermittelt der denn heute nicht mehr? Oder nur an die Zeugen Jehovas? Lese doch mal wissenschaftliche Literatur. Und nicht nur bekenntnisgebundene... Vielleicht Franz Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben.

Was veranlasst dich dazu, zu denken, dass ich das nicht schon getan habe? Weil ich aufgrunddessen kein Atheist geworden bin? Hat man Gott erst dann gültig hinterfragt, wenn man sich als Ergebnis dieses Prozesses zum Atheismus bekehrt? Hat man wissenschaftliche Literatur erst dann gelesen und verstanden, wenn man Atheist geworden ist?

Buggles Kritik trifft die Bibel, so wie ER sie versteht... Verständlicherweise findet seine Streitschrift bei Atheisten mitunter große Anerkennung. Trotzdem bleibt seine Kritik bezogen auf seine Interpretation der Bibel. Außerdem enthält sie die übliche Kirchenkritik, die ja auch von Deschner schon behandelt wird.


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.942

22.04.2018 08:38
#66  Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Alle falschen Gottesbilder (Konstrukte von Menschen) scheitern letztlich in ihrem Anspruch an der Realität. Die Abkehr von diesen Gottesbildern ist nicht weiter verwunderlich. Dass die Suche der Menschen nach Gott damit allerdings aufhört, kann nun nicht behauptet werden.

Nein. Aber sie nimmt ab. Der Atheismus ist durch Wissenszuwachs gestärkt. Was sehr vermehrt in Zweifel gezogen ist, ist der Glaube an den Bibelgott. Die Menschen haben sich in der Gottesvorstellung so oft vertan ("Konstrukte von Menschen") Und du bist der Überzeugung, dass die Zeugen Jehovas sich diesmal nicht vertun?

Zitat
Offensichtlich schon, wenn man es wissenschaftlich angehen möchte... Deine Worte...

Nimm doch meine umgangssprachlichen Wendungen nicht todernst, das ist zynisch. Willst du einen anständigen Dialog? Dann nimm lieber meine Ceteris-Paribus-Klausel ernst.

Zitat
Wie kommst du darauf, dass ich die mir gegebenen Parameter nicht schon hinterfragt habe und ständig wieder hinterfrage?

Wenn du das tätest, würdest du einräumen, dass das gottlose Sein oder die gottlose Entstehung der Existenz zumindest möglich ist. Ich als Atheist sage nichtmal, dass ich um die Nichtexistenz Gottes WEISS. Ich glaube nicht an seine Existenz. Weil soviel dagegen spricht und nichts dafür. Aus der Weltsicht eines biologisch "beschränkten" Menschen. Du erliegst der selben Beweisdürftigkeit und "Beschränkung", aber für dich ist die Gottesexistenz "gewiss".
Mich trieb damals die ANGST, an Gott glauben zu müssen. Und diese Angst treibt und trieb so viele andere auch, bis in die feinsten Fasern des Unterbewusstseins. Sie ist in den biblischen göttlichen Drohungen vor Glaubensabfall angelegt. Und du hast keine Angst vor "gotteslästerlichen" Gedanken?

Zitat
Was veranlasst dich dazu, zu denken, dass ich das nicht schon getan habe?

Buggle ist schon harter Tobak für einen echten Christen. Ich bin intuitiv davon ausgegangen, dass du dich mehr an bekenntnisgebundene Literatur hältst. Aber beschäftigen tut dich auch anderes. Das will ich dir nicht in Abrede stellen.

Zitat
Außerdem enthält sie die übliche Kirchenkritik, die ja auch von Deschner schon behandelt wird.

Das Entscheidende bei Buggle ist nicht Kirchenkritik. Dann würdest du dich ja evtl. mit ihm anfreunden können. Das Entscheidende ist der Beweis der Unvereinbarkeit des Alten und des Neuen Testamentes mit Humanismus, selbst gewöhnlicher Rechtsempfindung und den Menschenrechten sowieso. Was er herausgestellt hatte, ist keine bizarre Bibelinterpretation, die ein Christ als atheistische Leichtfuß-Propaganda abtun könnte, sondern FAKT!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 6.109

22.04.2018 14:31
#67 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Nein. Aber sie nimmt ab. Der Atheismus ist durch Wissenszuwachs gestärkt. Was sehr vermehrt in Zweifel gezogen ist, ist der Glaube an den Bibelgott. Die Menschen haben sich in der Gottesvorstellung so oft vertan ("Konstrukte von Menschen") Und du bist der Überzeugung, dass die Zeugen Jehovas sich diesmal nicht vertun?

Es gibt schon jetzt genug Veränderungen, was das Verständnis der biblischen Lehren betrifft, und je mehr geforscht wird desto mehr Veränderung und Verbesserung wird das Verständnis erfahren. Auf diese Weise wird auch der Glaube durch Wissenszuwachs gestärkt. Hinzu kommen die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Schöpfung. An den Gott der Bibel hat die Mehrheit der Menschen seit jeher gezweifelt. Selbst in sog. christlichen Ländern verliert dieser Bezug immer mehr an Bedeutung, wie du richtigerweise bemerkst. Damit erfüllt sich ja auch eine weitere biblische Prophezeihung über Menschen, die zwar eine Form der Gottergebenheit haben, sich hinsichtlich deren Kraft aber als falsch (wirkungslos) erweisen. (vgl. 2.Tim. 3:5)

Zitat von Gysi
Nimm doch meine umgangssprachlichen Wendungen nicht todernst, das ist zynisch. Willst du einen anständigen Dialog? Dann nimm lieber meine Ceteris-Paribus-Klausel ernst.

Über die Anwendung der Ceteris-Paribus-Klausel auf diese Fragestellung können wir gerne diskutieren, zumal das ja als ein bestimmendes Merkmal für die interne Validität eines Kausalzusammenhangs angenommen wird. Es tut mir leid, wenn ich nicht immer auf Anhieb erkenne, welche deiner Aussagen du als "umgangsprachliche Wendungen" verstanden haben willst und welche nicht. Infolgedessen mir dann Zynismus und mangeldes Interesse am ernsthaften Dialog vorzuwerfen (wie du es in letzter Zeit leider häufiger tust), ist bedauerlich.

Zitat von Gysi
Wenn du das tätest, würdest du einräumen, dass das gottlose Sein oder die gottlose Entstehung der Existenz zumindest möglich ist. Ich als Atheist sage nichtmal, dass ich um die Nichtexistenz Gottes WEISS. Ich glaube nicht an seine Existenz. Weil soviel dagegen spricht und nichts dafür. Aus der Weltsicht eines biologisch "beschränkten" Menschen. Du erliegst der selben Beweisdürftigkeit und "Beschränkung", aber für dich ist die Gottesexistenz "gewiss".

Die Naturwissenschaften können per Definition tatsächlich keine Aussage pro oder kontra einer Gottesexistenz treffen. Hier greift dann die Position des Agnostizismus, nach welcher man nichts über Gott wissen kann. Weil man nichts über Gott wissen kann, wird dies auch als nicht notwendig betrachtet. Es wäre meinerseits dir gegenüber im Dialog unehrlich, wenn ich behaupten würde, dass das gottlose Sein oder die gottlose Entstehung der Existenz zumindest möglich ist, wenn mich bisher keines der angeführten Argumente davon überzeugen konnte. Ebensowenig konnten dich bisher die Argumente von Gläubigen dazu bewegen eine Gottesexistenz, die einerseits u.a. für die Entstehung des Lebens verantwortlich ist und gleichzeitig jede humnistische Bemühung seitens der Menschen übertrifft, zumindest gedanklich zuzulassen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, würde so einen Gedanken auch nicht von einem erklärten "lupenreinen Atheisten" wie dir verlangen.

Zitat von Gysi
Mich trieb damals die ANGST, an Gott glauben zu müssen. Und diese Angst treibt und trieb so viele andere auch, bis in die feinsten Fasern des Unterbewusstseins. Sie ist in den biblischen göttlichen Drohungen vor Glaubensabfall angelegt. Und du hast keine Angst vor "gotteslästerlichen" Gedanken?

Ich halte Angst für eines der schlechtesten Fundamente für Glauben - in direkter Gesellschaft zu Unwissen. Kein Wunder, dass du dich dagegen zur Wehr gesetzt hast. Ich weiß, dass dich die Angst damals trieb. Welche Schlussfolgerungen du daraufhin gezogen hast, kann ja jeder in deinem Werk nachlesen. Für mich ist deine Haltung gegenüber dem Glauben an Gott mit Rücksicht auf deine Erfahrung also durchaus nachvollziehbar. Die einen reagieren so wie du: werden aktiv, leisten Widerstand, wehren sich. Andere reagieren eher lethargisch, apathisch, desillusioniert, und gebrauchen Religiösität nur noch als kulturellen Mantel antiker Traditionen, sind aber im Herzen schon längst Atheisten. Ich selbst habe keine Angst vor "gotteslästerlichen" Gedanken. Dafür ist mir der Wert der Suche nach Wahrheit zu groß.

Zitat von Gysi
Buggle ist schon harter Tobak für einen echten Christen. Ich bin intuitiv davon ausgegangen, dass du dich mehr an bekenntnisgebundene Literatur hältst. Aber beschäftigen tut dich auch anderes. Das will ich dir nicht in Abrede stellen.

Mich interessieren andere Sichtweisen einfach. Sich darüber zu informieren, erleichtert den Meinungsaustausch meiner Erfahrung nach sehr. Wohl kaum jemand kann sich zeitlich mit allen Thesen und Gegenthesen rund um Theismus und Atheismus beschäftigen. Aber alles, was man zeitlich und mental erfassen kann, dürfte im Dialog von Vorteil sein; allein schon, weil einem bewusst wird, wie breit gefächert das Meinungs- und Deutungsspektrum in dieser Fragestellung ist.

Zitat von Gysi
Das Entscheidende bei Buggle ist nicht Kirchenkritik. Dann würdest du dich ja evtl. mit ihm anfreunden können. Das Entscheidende ist der Beweis der Unvereinbarkeit des Alten und des Neuen Testamentes mit Humanismus, selbst gewöhnlicher Rechtsempfindung und den Menschenrechten sowieso. Was er herausgestellt hatte, ist keine bizarre Bibelinterpretation, die ein Christ als atheistische Leichtfuß-Propaganda abtun könnte, sondern FAKT!

Fakt ist auf jeden Fall, dass Buggle aufgrund seiner Interpretation der Bibel zu seinen Schlussfolgerungen kommt. Dazu muss man diese noch nicht mal als "bizarr" werten oder "als Leichtfuß-Propaganda" bezeichnen, es ist einfach seine persönliche Wertung, die er als Grundlage für seine Streitschrift verwendet. Ebenso ist es Fakt, dass du ihm inhaltlich beipflichtest. Es wäre allerdings unlogisch zu erwarten, dass sich jetzt alle Christen seiner Interpretation anschließen, und ihrem Glauben abschwören. Ob er sich das selbst so wünscht? Dennoch mag jetzt der Eindruck entstehen, als müssten sich alle Christen endlich den Fakten stellen und ihren Glauben aufgeben, um ihre Redlichkeit nicht einzubüßen. Damit gerät man allerdings in die Gefahr, seine Mitmenschen im Vorhinein zu kriminalisieren, und letztlich das zu tun, was man den Christen oftmals mit Blick auf die Atheisten vorwirft. Zu einer Entspannung des Konflikts dürfte das wohl weniger beitragen.


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Gysi Offline

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22.04.2018 15:02
#68  Der Antichrist antworten

Ich höre mal auf, Squash mit dir zu spielen und antworte nur auf folgenden Satz:

Zitat von Snooker
Es wäre allerdings unlogisch zu erwarten, dass sich jetzt alle Christen seiner (Franz Buggles) Interpretation anschließen, und ihrem Glauben abschwören.

Soll ich mit 100 Seiten Bibelzitaten antworten? Das wäre mir im Moment zu viel. Ich gebe mal nur diese Antwort, stellvertretend für viele anderen passenden:

"Zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, den Untergang. Schone es nicht, sondern töte Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!" (1. Sam 15; 3)

So einen (Gottes-)Satz hält Franz Buggle für inhuman, verroht und nicht mit normalem Rechtsempfinden kompatibel - und schon gar nicht mit den modernen Menschenrechten! Das ist keine besondere, einem Atheisten zueigene gehässige "Bibelinterpretation" - Buggle hat mit seinem Urteil der UNMENSCHLICHKEIT der verschiedenen Bibelteile einfach RECHT! Kriegstammtamm und unfassbar kalte Grausamkeit gegen alles, was Völker betrifft, die den Interessen seines Schutzvolkes entgegenstehen - also gegen die Ungläubigen - das ist die Leitethik des biblischen Gottes!

Oder etwas weniger Dramatisches, eher Lächerliches: Matth. 5,22: "Und wer zu seinem Bruder 'Du Trottel' sagt, der gehört in die Feuerhölle!" Wenn Buggle hierzu behauptet, dass dieser Satz jedes gesunde Rechtsmaß vermissen lässt, dann ist das keine spezielle Interpretation eines schwer erziehbaren Ungläubigen, sondern er hat RECHT!

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SnookerRI Offline

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22.04.2018 20:43
#69 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Soll ich mit 100 Seiten Bibelzitaten antworten? Das wäre mir im Moment zu viel.

Brauchst du auch nicht. Ich kenne die Texte, die diesbezüglich zitiert werden.

Zitat von Gysi
So einen (Gottes-)Satz hält Franz Buggle für inhuman, verroht und nicht mit normalem Rechtsempfinden kompatibel - und schon gar nicht mit den modernen Menschenrechten! Das ist keine besondere, einem Atheisten zueigene gehässige "Bibelinterpretation" - Buggle hat mit seinem Urteil der UNMENSCHLICHKEIT der verschiedenen Bibelteile einfach RECHT! Kriegstammtamm und unfassbar kalte Grausamkeit gegen alles, was Völker betrifft, die den Interessen seines Schutzvolkes entgegenstehen - also gegen die Ungläubigen - das ist die Leitethik des biblischen Gottes!

Ich hatte hier zu solchen Texten in der Vergangenheit schon häufig Stellung bezogen und die zeitgeschichtlichen Umstände mit in die Diskussion einfließen lassen. Ich bezweifle, dass eine weitere Auseinandersetzung mit dieser Thematik auf Interesse stößt

Zitat von Gysi
Oder etwas weniger Dramatisches, eher Lächerliches: Matth. 5,22: "Und wer zu seinem Bruder 'Du Trottel' sagt, der gehört in die Feuerhölle!" Wenn Buggle hierzu behauptet, dass dieser Satz jedes gesunde Rechtsmaß vermissen lässt, dann ist das keine spezielle Interpretation eines schwer erziebaren Ungläubigen, sondern er hat RECHT!

Leider hat Buggle hier nicht den Zusammenhang gesehen, um den es in der Aussage von Jesus ging. Auch das hatten wir hier schon diskutiert. Falls Interesse deinerseits besteht, das nochmal zu besprechen, lass es mich wissen. Ansonsten lohnt es die Zeit nicht. Dialog soll ja nicht zu einem Squash Spiel abgleiten..


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Gysi Offline

Atheist


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23.04.2018 08:14
#70 Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Ich hatte hier zu solchen Texten in der Vergangenheit schon häufig Stellung bezogen und die zeitgeschichtlichen Umstände mit in die Diskussion einfließen lassen. Ich bezweifle, dass eine weitere Auseinandersetzung mit dieser Thematik auf Interesse stößt

1. Seit wann ist Gott von "zeitgeschichtlichen Umständen" abhängig?
2. Explizit das Abschlachten von Kindern und Säuglingen zu befehlen, extra über die offenbare Tötungshemmung der Krieger hinaus, ist ein Ethik-Format, das an die sumerischen Könige erinnert. Ihr Bibelgottgläubigen passt euren Gott eben an die herrschende Ethik der jeweiligen Gegenwart an. Es ist die ETHIK, nach der ihr euren Gott macht, und es nicht die Ethik, die ein Gott uns anweist!

Zitat
Leider hat Buggle hier nicht den Zusammenhang gesehen, um den es in der Aussage von Jesus ging.

Macht das die biblische (neutestamentarische!) Rechtsvorstellung gerechter?

Zitat
Ansonsten lohnt es die Zeit nicht.

Ich glaube schon, dass sie sich gelohnt hat. Nicht wegen der Squash-Dialoge. Aber insgesamt.

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SnookerRI Offline

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23.04.2018 20:38
#71 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
1. Seit wann ist Gott von "zeitgeschichtlichen Umständen" abhängig?

Darum geht es nicht, sondern um das Textverständnis.

Zitat von Gysi
2. Explizit das Abschlachten von Kindern und Säuglingen zu befehlen, extra über die offenbare Tötungshemmung der Krieger hinaus, ist ein Ethik-Format, das an die sumerischen Könige erinnert. Ihr Bibelgottgläubigen passt euren Gott eben an die herrschende Ethik der jeweiligen Gegenwart an. Es ist die ETHIK, nach der ihr euren Gott macht, und es nicht die Ethik, die ein Gott uns anweist!

Ich habe da ja eher den Eindruck, als wenn ihr Atheisten die biblischen Berichte so interpretiert, dass eine größtmögliche Inkompatibilität zu heutigen Vorstellungen von Ethik entsteht.

Zitat von Gysi
Macht das die biblische (neutestamentarische!) Rechtsvorstellung gerechter?

Den Zusammenhang zu kennen und zu berücksichtigen ist allemal hilfreich. Gerechter wird die biblische Rechtsvorstellung für Atheisten dadurch allerdings nicht. Ganz einfach weil Gott = Böse, Gott = inhuman, Gott = Pfui! gelten muss.


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Gysi Offline

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24.04.2018 08:03
#72 Der Antichrist antworten

Zitat von Snooker
Darum geht es nicht, sondern um das Textverständnis.

Eben. Und der Text zeugt von einem - aus heutiger Sicht - unfassbaren, abstoßenden Inhumanismus (eines angenommenen) Gottes. Eines Gottes, der eher an einen sumerischen König erinnert als an das, was die Christenwelt sich heute unter einen Gott vorstellt.

Zitat
Ich habe da ja eher den Eindruck, als wenn ihr Atheisten die biblischen Berichte so interpretiert, dass eine größtmögliche Inkompatibilität zu heutigen Vorstellungen von Ethik entsteht.

Was gibt es da denn anders zu interpretieren, ohne seine eigene (modern ethisch geprägte) Abscheu ratzekahl unterdrücken zu müssen? Weil man (den biblischen) Gott an diesem Beispiel eigentlich als menschengemacht erkennen muss und nicht erkennen will!

Zitat
weil Gott = Böse, Gott = inhuman, Gott = Pfui! gelten muss.

Das in den Bibelteilen vermittelte Rechtsverständnis ist inhuman, abstoßend, neurotisch und irreal! Den großen Gott dahinter greifen wir (Humanisten, auch gottgläubige Humanisten) ja gar nicht an! Sondern nur die Menschen, die sich - um jede Bibelzeile nach eigenem Glaubensbekenntnis zu rechtfertigen - hinter diesen selbstgemachten Gott verstecken!

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Athon Offline




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24.04.2018 08:14
#73 RE: Der Antichrist antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #71
Gerechter wird die biblische Rechtsvorstellung für Atheisten dadurch allerdings nicht. Ganz einfach weil Gott = Böse, Gott = inhuman, Gott = Pfui! gelten muss.


Du unterliegst immer wieder dem gleichen Trugschluss: Nichts muss von vornherein für einen Atheisten gelten. Auch die Überzeugung von der Nichtexistenz "Gottes" ist nicht auf Zwang aufgebaut. Diese ergibt sich -jedenfalls für mich- aus den Umständen, die mir mein bisheriges Leben bereitet hat und aus gewonnenen Kenntnissen, die mit biblischen Vorgaben einfach nicht vereinbar sein können. Ich bin nicht in der Lage, biblisch geschilderte Grausamkeiten einem Kontext so unterzuordnen, dass sich als Quintessenz ein liebender gütiger "Gott" ergibt.

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SnookerRI Offline

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24.04.2018 19:26
#74 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Gysi
Eben. Und der Text zeugt von einem - aus heutiger Sicht - unfassbaren, abstoßenden Inhumanismus (eines angenommenen) Gottes. Eines Gottes, der eher an einen sumerischen König erinnert als an das, was die Christenwelt sich heute unter einen Gott vorstellt.

Es müsste doch mittlerweile klar sein, dass theistische und atheistische Wertungen der Bibel nicht miteinander zu vereinbaren sind.

Zitat von Gysi
Was gibt es da denn anders zu interpretieren, ohne seine eigene (modern ethisch geprägte) Abscheu ratzekahl unterdrücken zu müssen? Weil man (den biblischen) Gott an diesem Beispiel eigentlich als menschengemacht erkennen muss und nicht erkennen will!

Wenn es nicht anders zu interpretieren ist: Wozu dann noch ein Dialog? Du machst gerade genau das, was du vielen Gläubigen bei ihren Interpretationen vorwirfst...

Zitat von Gysi
Das in den Bibelteilen vermittelte Rechtsverständnis ist inhuman, abstoßend, neurotisch und irreal! Den großen Gott dahinter greifen wir (Humanisten, auch gottgläubige Humanisten) ja gar nicht an! Sondern nur die Menschen, die sich - um jede Bibelzeile nach eigenem Glaubensbekenntnis zu rechtfertigen - hinter diesen selbstgemachten Gott verstecken!

Euer "Angriff" verläuft ins Leere, weil es euer Ziel nur in eurer höchsteigenen Interpretation gibt. Darin seht ihr Menschen (Gläubige), die sich hinter einem dubiosen, inhumanen neurotischen Rechtsverständnis eines selbstgemachten Gottes verstecken. Dieses Ziel könnt ihr angreifen, so viel ihr wollt. Aber was erreicht ihr damit?


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SnookerRI Offline

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24.04.2018 19:44
#75 RE: Der Antichrist antworten

Zitat von Athon
Du unterliegst immer wieder dem gleichen Trugschluss: Nichts muss von vornherein für einen Atheisten gelten. Auch die Überzeugung von der Nichtexistenz "Gottes" ist nicht auf Zwang aufgebaut. Diese ergibt sich -jedenfalls für mich- aus den Umständen, die mir mein bisheriges Leben bereitet hat und aus gewonnenen Kenntnissen, die mit biblischen Vorgaben einfach nicht vereinbar sein können.

Deine Wertung aus den Umständen führt allerdings dazu, dass der Schluss, den ich ziehe, kein Trugschluss ist. Nebenbei bemerkt war von "vornherein" in diesem Fall nicht die Rede Ich habe bisher noch keinen Atheisten kennengelernt, der der Existenz Gottes positiv gegenüber steht.

Zitat von Athon
Ich bin nicht in der Lage, biblisch geschilderte Grausamkeiten einem Kontext so unterzuordnen, dass sich als Quintessenz ein liebender gütiger "Gott" ergibt.

Natürlich bist du dazu nicht in der Lage. Weil es einen liebenden, gütigen Gott unter gar keinen Umständen geben darf. Es gilt nach wie vor: (und du beweist es hiermit eindrucksvoll): Gott = Böse, Gott = inhuman, Gott = Pfui!


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