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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 1.199 mal aufgerufen
 Lagerhalle
Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.229

11.04.2018 19:10
#1 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #12

Zitat
dann müsstest du eigentlich merken, dass es mir nicht darum ging festzustellen wer nun die Dooferen sind, sondern dass Gläubige, egal wie blöd, bösartig, gehässig oder auch krankhaft realitätsblind sie sind, in der kollektiven Volkspsyche noch immer nicht angezweifelt werden und im Vergleich, auch mit solchen Atheisten die ein redlich einwandfreies Leben führen, sogar als sozial vertrauenswürdiger bzw. zuverlässiger eingeschätzt werden. Was aber an der Realität komplett vorbeigeht.
Perquestavolta,

... das mag ja in ländlichen, katholisch oder sonst wie religiös stark gefärbten Gegenden der Erde so sein(?)



tia Reklov, es ist wahrscheinlich auch eine Begabung, sich einfach mal auf den Standpunkt seines Gegenübers zu versetzen. Aber Narzissten haben diese Begabung nicht.
Also vergiss es. Du wirst schon wieder jemand finden, der genug Geduld für dich aufbringt.

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Humor ist die wahrscheinlich die allerbeste Strategie, hinter das Wesen der Dinge und ihrer Zusammenhänge zu schauen

Reklov Offline




Beiträge: 3.954

13.04.2018 11:36
#2 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat
John wurde am 8. Dez. 1980 von dem christlichen Fundamentalisten Mark Chapman ermordet.

Gysi,

... nach meinen Infos soll Mark Chapman ein überdrehter Fan von John Lennon gewesen sein - eine Art Stalker. Als die Polzei nach dem Attentat seine Wohnung durchsuchte, fand sie dort überall mit Lennons Bildern und Postern beklebte Wände vor. Allein schon, dass der Attentäter seinen Verstand beim fundamentlistischen Christentum abgegeben hatte, zeigt ja, dass er nicht fähig war, ein Dogma bis in alle Winkel zu durchleuchten.
Die Verantwortung liegt aber hier nicht alleine auf den Schultern von Lehrmeinungshütern. Der Einzelne ist immer noch aufgefordert, jedes Dogma kritisch zu untersuchen. Macht er dies, folgt er auch nicht blindlings den darin vorliegenden Worten/Schriften.
An "Gott" zu glauben, bedeutet ja nicht, den Verstand an der Kirchenpforte abzugeben.

Meiner Meinung nach betreiben z.B. alle Naturwissenschaftler eine Art "unbewussten" Gottesdienst, denn sie erforschen all das, was keinesfalls als ihr "Werk" bezeichnet werden kann. Sie untersuchen und vermessen diese "Maschine Kosmos", kennen schon viele ihrer Schrauben, Kabel, Chips etc., wissen auch bestens um deren Funktionsweise - nur - der "Ingenieur" bleibt ihnen dabei völlig unbekannt und somit ähneln sie lustigerweise auch all den versch. Dogmenhütern von der anderen Fraktion, welche a) auf einer völlig anderen Schiene fahren und b) das ganze Geheimnis des Seins und Daseins (also die umfassende Wahrheit) bereits in ihren Händen zu halten glauben.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 3.954

13.04.2018 11:45
#3 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat
Aber Narzissten haben diese Begabung nicht.

Perquestavolta,

... dann bist Du aber auch ein Narziss, denn diese "Begabung" geht Dir ja völlig ab!

Zitat
Also vergiss es. Du wirst schon wieder jemand finden, der genug Geduld für dich aufbringt.

Die Tugend der Geduld kann man Dir nicht zusprechen. Ist aber auch kein Problem, denn es gibt, nicht nur hier im Forum, genügend Leute, die beim Meinungsaustausch Geduld aufbringen und zwar deswegen, weil ich ihnen auch geduldig zuhöre. So einfach funktioniert das - und - nur in der Kommunikation bleibt der Einzelne ein gesellschaftliches Wesen.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.575

13.04.2018 13:19
#4 Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat von Reklov
nur - der "Ingenieur" bleibt ihnen dabei völlig unbekannt

Du gehst davon aus, dass ein Ingenieur den ganzen Kladderadatsch erschaffen haben muss. Das entspricht der Ableitung aus den schmalen eigenen Produktionserfahrungen, die der Mensch vor so 10.000 Jahren vorgenommen hat. Und noch viel mehr Jahren. Eben als der Götter- und vor allem der Schöpferglauben entstanden ist. Mittlerweile haben wir die Evolution erkannt und den Kosmos fast durchleuchtet. Wir erkennen, wie gleichgültig das Naturgeschehen mit dem Leben umgeht. Und das Existenzgeschehen mit der Natur. Aber du hältst immer noch an einer Existenz Gottes fest. Und mehr noch: Er ist ein Gott, der uns erzieht und uns nur Gutes will! Sein primäres Interesse gelte tatsächlich - uns... Hatten wir aber alles ja schon gehabt. Ich sehe deine Position. Aber die ernsthaft einzunehmen - wirklich verstehen kann ich das nicht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.954

14.04.2018 12:39
#5 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat
Du gehst davon aus, dass ein Ingenieur den ganzen Kladderadatsch erschaffen haben muss.

Gysi,

... zunächst mal ist sowohl der Kosmos, wie der darin treibende "blaue Planet", kein >Kladderadatsch<. Wenn Du so denkst, outest Du Dich als jemand, der keinerlei Fähigkeit zum Staunen besitzt oder sie unterwegs verloren hat.

Zitat
Das entspricht der Ableitung aus den schmalen eigenen Produktionserfahrungen, die der Mensch vor so 10.000 Jahren vorgenommen hat. Und noch viel mehr Jahren. Eben als der Götter- und vor allem der Schöpferglauben entstanden ist.

Eine Ableitung kann, muss aber nicht falsch sein, schließlich lebt vieles in den Naturwissenschaften von Ableitungen. Auch der Glaube an die "Götter" hat sich mit der Erkenntnis des Menschen gewandelt und ist in seinem Bewusstsein mehr auf das EINE konzentriert. (Platon hat zu der EINS eine ausgezeichnete Geschichte geschrieben.) Man könnte also sagen, dass auch der Glaube eine Evolution durchlaufen hat/durchläuft. Wohin das alles noch führen wird - muss die Zukunft zeigen. Absehbar oder berechenbar ist da noch gar nichts.

Zitat
Mittlerweile haben wir die Evolution erkannt und den Kosmos fast durchleuchtet. Wir erkennen, wie gleichgültig das Naturgeschehen mit dem Leben umgeht.

Wäre der Kosmos ein unendlich großes "Gemälde", so haben wir von diesem gigantischen "Kunstwerk" gerade mal die untere Ecke von 2018 x 2018 cm "erkannt". Wie Du aber selbst weißt, bedeutet erkennen noch lange nicht - umfassend verstehen. Der Lebenskampf in der Natur mag manchem "gleichgültig" vorkommen, er sollte aber auch die gewaltige Fruchtbarkeit des Lebens sehen, mit der Verluste immer wieder ausgeglichen, oder mit Neuem ersetzt werden. Ob der Mensch eines Tages ersetzt werden wird, kann auch nur die Zukunft zeigen.

Zitat
Aber du hältst immer noch an einer Existenz Gottes fest. Und mehr noch: Er ist ein Gott, der uns erzieht und uns nur Gutes will!

Wenn Du Kinder großgezogen hast, so weißt Du auch, dass gerade die verwöhnende und sanfte Tour die Kinder für das Leben untüchtig macht, ihnen den Weg zu ihren Fähigkeiten verbauen und durch bequemes Ausweichen vor Hürden regelrecht vermasseln kann.

Stell Dir vor, wir würden ewig im "Schlaraffenland" leben dürfen. Der dort herrschende Müßiggang würde all unsere Anlagen bald lahm legen. Wir wären zwar alle satt, gut ernährt, aber ansonsten träge und inaktiv, bis hin zum Abstumpfen. - Wir sollen uns das, was wir "gut" nennen, selber erschaffen und bewahren - vor allem verantwortlich und vorausschauend handeln. Die Basis (die Natur und unser Verstand) sind uns als ausreichende Grundmittel zur Verfügung gestellt worden und wenn wir nicht gegen die Ratschläge Jesu handeln, können wir alle auf dieser Erde unbeschadet leben. Dazu gehört eben auch, dass man im Mitmenschen nicht nur noch eine "Kunden-Nummer" sieht und seine Umwelt gedankenlos als "Mülleimer" nutzt.

Ich kann nur aus meiner Lebenserfahrung sprechen - andere mögen das reden, was sie ihr Leben gelehrt hat. - No problem!

Zur Evolution kann man sich durchaus positiv stellen, kommt aber nicht um die Frage herum, wer oder was das Evolutionsprogramm "geschrieben" hat. Wer glauben will, dass alle Naturgesetze und die darin wirkenden Kräfte sich von alleine geeinigt, organisiert oder "abgesprochen" hätten, mag dies tun. Ich denke da jedoch anders, werde auch nicht müde zu sagen, dass die Gottesvorstellungen der alten und neuen Dogmen-Hüter stets weit am Ziel vorbeisegelten/vorbeisegeln.

Zitat
Sein primäres Interesse gelte tatsächlich - uns... Hatten wir aber alles ja schon gehabt. Ich sehe deine Position. Aber die ernsthaft einzunehmen - wirklich verstehen kann ich das nicht.

Das primäre Interesse des "unbekannten Gottes" muss nicht speziell nur dem Menschen gelten, denn eines der Zitate Jesu lautet: >> In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. <<
Du musst meine Position auch weder einnehmen, noch verstehen. - Ich verstehe aber die deinige. Du hast Dich, aus nur Dir ersichtlichen Gründen, von den kursierenden Dogmen befreit und lebst so besser. Der von mir aus schon früh angesprochene Weltenschöpfer war mir jedoch stets gnädig und freundlich gesonnen, was mir aber keinesfalls bestimmte, nötige und sogar harte "Lektionen" (Konsequenzen) ersparte. Nur durch sie konnte ich aber weiter kommen. So habe ich auch nie Strafe, sondern stets nur "verschärftes Training" empfunden.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.575

14.04.2018 12:51
#6 Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Bitte kehre wieder zum Thema zurück.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.954

15.04.2018 13:52
#7 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat
Bitte kehre wieder zum Thema zurück.

Gysi,

... ich habe lediglich auf Deine Sätze (#16) geantwortet. Wir sind also beide vom Thema abgedriftet.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.575

15.04.2018 15:52
#8 Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Die Thread-Grenzen sind leicht zu erfassen, aber sie sind schwer eng zu fassen, bei flüssiger Diskussion. Und ich als Administrator lasse sie großzügig, bis es wirklich nicht mehr geht. Es ist bezeichnend für dich, dass du dich am meisten von all den Usern nicht an den Themenvorgaben hältst! Sie sind dir egal! Und dann musst du auch noch bis in die kleinsten Winkel dein Gutsein rechtfertigen. Was ist das nur für ein erbärmliches Sozialverhalten! Ich weiß, dass du auch diesmal meinen Vorwurf nicht einsehen wirst. Fehler machen nur die anderen, nie du! Und dann beschwerst du dich über den Vorwurf des überzogenen Narzissmus - von PQV, aber auch von mir. Wie kann man nur die KASKADEN von (berechtigten) Vorwürfen aushalten - und NICHTS an sich verändern! Ich werde auch weiterhin deine Beiträge in andere Threads verschieben und weiterhin dich immer wieder zur Themendisziplin auffordern müssen. Du wirst immer was an Schuldzuweisungen von deiner Person weg zu quaken haben. Zu so vielen Themen gibst du deinen unpassenden Senf dazu. Es ist zum Haareraufen mit dir! Wieso bist du so?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 3.954

16.04.2018 16:50
#9 RE: Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat
Die Thread-Grenzen sind leicht zu erfassen, aber sie sind schwer eng zu fassen, bei flüssiger Diskussion. Und ich als Administrator lasse sie großzügig, bis es wirklich nicht mehr geht.

Gysi,

... JA, manchmal gleitet das Thema in einer flüssigen Diskussion unkontrolliert ab. Ich habe kein Problem damit, wenn Du hier einschreitest.

Zitat
Du wirst immer was an Schuldzuweisungen von deiner Person weg zu quaken haben. Zu so vielen Themen gibst du deinen unpassenden Senf dazu. Es ist zum Haareraufen mit dir! Wieso bist du so?

Eines muss schon klar gesagt werden dürfen: NIEMAND (auch Du nicht!) sollte sich hier das Recht herausnehmen, andere mit Schuldzuweisungen zu beladen. Wenn also jemand persönlich wird und meint, er könne Leute, die er gar nicht kennt, in kecker Weise als Narzissten bezeichnen, dann darf der Angesprochene ruhig dagegen halten. - Übrigens: Eine gesunde Selbstliebe ist Bedingung, um überhaupt auch andere lieben zu können! - Krankhaft würde dies nur werden, blickte einer dauernd in sein Spiegelbild und wäre davon äußerst entzückt.
Dass dies bei mir nicht der Fall ist, schon deshalb nicht, weil ich Familienleben habe, demnach auch zu teilen und zu verzichten weiß, müsste PQV, dem "Alleswisser" aus Bozen, an sich aber auch bewusst sein.
Aus diesem Grunde sage ich jedem: Schau zunächst in Deinen Spiegel, denn da findest Du genügend, was noch begradigt werden kann.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.575

16.04.2018 16:53
#10 Die Religionsfreiheit und ihre Nebenwirkungen antworten

Zitat von Reklov
Aus diesem Grunde sage ich jedem: Schau zunächst in Deinen Spiegel, denn da findest Du genügend, was noch begradigt werden kann.

Und warum sagst du dir das nicht selbst? Oder schaust du in einen Spiegel - und kannst niemanden erkennen?

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