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Dieses Thema hat 302 Antworten
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 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.613

09.06.2018 16:13
#126 Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Snooker
Natürlich könnt ihr Atheisten meine Überzeugung nicht anders werten.

Das liegt nicht daran, dass wir Atheisten sind, das liegt daran, das wir bei dir NACHVOLLZIEHBARE Argumente vermissen!! Machst du die nie Gedanken darüber, dass DEINE Argumente schwächeln? Müssen "die Schwachen" immer "die Anderen" sein?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

09.06.2018 16:18
#127 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #126

Zitat von Snooker
Natürlich könnt ihr Atheisten meine Überzeugung nicht anders werten.
Das liegt nicht daran, dass wie Atheisten sind, das liegt daran, das wir bei dir NACHVOLLZIEHBARE Argumente vermissen!! Machst du die nie Gedanken darüber, dass DEINE Argumente schwächeln? Müssen "die Schwachen" immer "die Anderen" sein?


Sag das doch mal PQV. Meine Antwort bezog sich ja auf seine Aussage. Für PQV sind die Schwachen immer die Anderen, immer die, die seiner Meinung nicht zustimmen. Andererseits gehört das bei PQV auch zum Entertainment Programm.


In Memory of Soul-Society

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Athon Offline




Beiträge: 1.701

10.06.2018 01:54
#128 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #122
Die Aussage, dass der biblische Inhalt als solcher keinesfalls Fakt sei, ist wiederum eine Wertung, die sich aus einem Fakt ergeben kann. (Die Bibel ist Fakt.) Es geht also doch um die Unterschiede in den Wertungen der Fakten. Danke für dein Beispiel.


Noch einmal für Logik-Anfänger: Meine Aussage, biblischer Inhalt sei kein Fakt (weil er unterschiedlich gewertet werden kann), ist eine Wertung. Soweit korrekt.
Es geht somit nicht -wie Du behauptest- um Unterschiede in den Wertung der Fakten, sondern um Unterschiede in den Wertungen von Wertungen. Das Problem in unserer Diskussion ist der Umstand, dass Du den biblischen Inhalt als Fakt wertest. Was er aber nicht sein muss, da es darüber unterschiedliche Ansichten gibt...

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

10.06.2018 16:36
#129 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #124
Aber du unterstellst den Atheisten einen verengten Blick. Ich kann das nicht anders lesen.
Der zweite Satz begründet die Wertung im ersten Satz. Ich habe keinem Atheisten einen verengten Blick unterstellt. Ich stelle lediglich fest, dass Atheisten und Theisten einen anderen Blick auf die gleiche Sache haben. Das wiederum liegt in ihren unterschiedlichen Wertungen der Fakten begründet.


Zitat von Gysi im Beitrag #124
Wir SEHEN Gott nicht, so ist er uns auch nicht zu beweisen! Obwohl es ihn doch gibt... Ich bezweifle aber, dass es ein religiöses und ein unreligiöses Menschenbild gibt, das uns aufgrund unserer metasinnlichen Fähigkeiten und Unfähigkeiten trennt, unsere Umwelt ähnlich wahrzunehmen. Religiös sein oder unreligiöse ist eine Erziehungssache. Eine Sache der Bildung, Manipulation und Selbstmanipulation.
Die Wahrnehmung(smöglichkeit) ist durchaus identisch. So weit sind wir uns auch einig. Die Ableitungen, Wertungen, Schlussfolgerungen sind das, was uns unterscheidet. Das hat weniger mit einem religiösen oder unreligiösem Menschenbild zu tun, als mit der persönlichen Wertung der Existenz und ihres Ursprungs an sich. Sicherlich spielt auch die Erziehung eine Rolle, wie du es sagst. Auch darin sind wir uns einig. Erziehung findet allerdings fortlaufend statt. Ich nehme an, dass du das ebenso verstehst.

Zitat von Gysi im Beitrag #124
Was du für "logisch" hältst, muss nicht logisch sein.
Richtig. Für dich und jeden anderen Menschen gilt das gleichermaßen.


Zitat von Gysi im Beitrag #124
ICH sehe in deinem "Gottesbeweis" keinen logischen Faden, sondern nur eine Flucht in ein bizarres Menschenbild, das Ungläubige von den gotterfüllten Gläubigen separiert... An so ein Menschenbild glaubst du doch wohl nicht im Ernst...
Dafür scheinst du aber um so fester daran zu glauben. Sonst würdest du es mir doch nicht immer unterstellen. Dass Atheisten und Theisten unterschiedlicher Auffassung sind, ist auch nicht das Problem selbst. Weder erkennt ein Atheist in der Argumentation eines Theisten einen logischen Faden, noch ist es umgekehrt der Fall. Das wird erst dann zum Problem, wenn man zwanghaft versucht, die eigene Ansicht und damit sich selbst über eine anderslautende Auffassung zu erheben. Das heißt: Der Austausch von Argumenten beider Ansichten ist nicht das Problem.

Zitat von Gysi im Beitrag #124
Auch im RF hast du das Recht, dich zu irren! Aber du willst dich doch nicht irren, oder?
Nein. Ich kenne niemanden, der das will.


Zitat von Gysi im Beitrag #124
Das sagst du gerne, denn du sagst es immer wieder und zu voreilig für meinen Geschmack. Uns berühren keine Logikfelder. Aber das scheint dich zu erleichtern... Mir hingegen bleibt da die Spucke weg. ÜBERZEUGEN kannst du so Niemanden. Keinen außerhalb deiner Bekenntnisgruppe.
Mich erleichtert es, anzuerkennen, dass die Sichtweisen von Atheisten und Theisten aufgrund ihrer unterschiedlichen Wertungen der Fakten nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Meiner Erfahrung nach bringt es für den Dialog nichts, sich auf einen Krieg um die Logik einzulassen. Beide Ansichten sind nötigenfalls bis aufs Blut davon überzeugt, letztendlich die einzig logische Argumentation vorzuweisen. Lässt man sich auf diesen K(r)ampf dennoch ein, geht es ganz schnell auf die persönliche Ebene, und dann kann einem die Spucke wegbleiben.

Darüber hinaus wiederhole ich nochmal: Kein Atheist wird einen Theisten überzeugen können. Ebensowenig funktioniert das umgekehrt. Überzeugungsarbeit muss immer die EIGENE Denkarbeit sein.

Zitat von Gysi im Beitrag #124
Deine Argumente kann ich nicht nachvollziehen. Und Beweise verlangen nun mal Nachzvollziehbarkeit.
In diesem Sinn kann ich deine Argumente auch nicht nachvollziehen. Ich kann nachvollziehen, dass deine Argumente für DICH einen Sinn ergeben. Was nützt der beste Beweis, was nützt die größte Nachvollziehbarkeit, wenn sie nicht als solche gewertet wird? Es ist und bleibt der individuellen Freiheit unterworfen, eine Argumentation als logisch und einen Beweis als nachvollziehbar zu bewerten.



Zitat von Gysi im Beitrag #124
Damit du es weißt.
Ich weiß, dass du mir das unterstellst.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

10.06.2018 17:05
#130 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #128
@SnookerRI

Zitat von Snooker #122
Die Aussage, dass der biblische Inhalt als solcher keinesfalls Fakt sei, ist wiederum eine Wertung, die sich aus einem Fakt ergeben kann. (Die Bibel ist Fakt.) Es geht also doch um die Unterschiede in den Wertungen der Fakten. Danke für dein Beispiel.

Noch einmal für Logik-Anfänger: Meine Aussage, biblischer Inhalt sei kein Fakt (weil er unterschiedlich gewertet werden kann), ist eine Wertung. Soweit korrekt.
Es geht somit nicht -wie Du behauptest- um Unterschiede in den Wertung der Fakten, sondern um Unterschiede in den Wertungen von Wertungen. Das Problem in unserer Diskussion ist der Umstand, dass Du den biblischen Inhalt als Fakt wertest. Was er aber nicht sein muss, da es darüber unterschiedliche Ansichten gibt...



Na dann hoffe ich mal, dass du aus deinem Logik-für Anfänger-Kurs auch was gelernt hast.Ein Fakt wird ja nicht erst dadurch zu einem Fakt, wenn er als Fakt gewertet wird.


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Athon Offline




Beiträge: 1.701

10.06.2018 18:35
#131 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

@SnookerRI

Zitat von Snooker #130
Ein Fakt wird ja nicht erst dadurch zu einem Fakt, wenn er als Fakt gewertet wird.


Klingt logisch, Snooker. Logisch ist aber vielmehr, dass, wenn der biblische Inhalt ein Fakt ist, es der Inhalt des Korans beispielsweise nicht sein kann. Und umgekehrt natürlich...

Nach unserer übereinstimmenden Definition des Begriffs "Fakt", ersichtlich aus Beitrag #84, ergibt sich somit daraus schlüssig, dass entweder

1.) biblische Inhalte und die Inhalte des Korans nicht gleichermaßen Fakt sein können oder
2.) nur einer von beiden Inhalten Fakt ist oder
3.) beide Inhalte nicht Fakt sind.

Du wirst vermutlich wieder darauf verweisen, dass diese Schlussfolgerungen (nur) aus Sicht eines Atheisten logisch sind...

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.339

10.06.2018 21:45
#132 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #127
Zitat von Gysi im Beitrag #126

Zitat von Snooker
Natürlich könnt ihr Atheisten meine Überzeugung nicht anders werten.
Das liegt nicht daran, dass wie Atheisten sind, das liegt daran, das wir bei dir NACHVOLLZIEHBARE Argumente vermissen!! Machst du die nie Gedanken darüber, dass DEINE Argumente schwächeln? Müssen "die Schwachen" immer "die Anderen" sein?

Sag das doch mal PQV. Meine Antwort bezog sich ja auf seine Aussage. Für PQV sind die Schwachen immer die Anderen, immer die, die seiner Meinung nicht zustimmen. Andererseits gehört das bei PQV auch zum Entertainment Programm.



Du redest wieder mal von dir selber, Snooker.

-----
Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben..

um ausnahmslos immer zur gewünschten Erkenntnis zu gelangen.

Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.339

10.06.2018 22:38
#133 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #130
[quote="Athon"|p3211520]Ein Fakt wird ja nicht erst dadurch zu einem Fakt, wenn er als Fakt gewertet wird.

So wie es ausschaut, ist das bei dir selber aber so.

Wenn du z.B. behautest, dass solche mündliche Überlieferungen wie sie der Niederschrift der Bibel vorausgehen, von vertrauenssischerer Gültikeit sind und es sich dabei also um eine unverfälschte Berichterstattung handelt bzw. auch handeln muss, dann ist es wohl mehr als nur offensichtlich, dass bei dir etwas mit "den Fakten" und der Logik nicht ganz stimmt.

Natürlich sind Fakten immer auch eine Frage der Interpretation und der Wertung. Aber zuerst muss man auch mal festlegen was Fakt oder Fiktion ist, bzw. was man nach bestem Wissen und Gewissen überhaupt als Fakten gelten lassen kann. Und darüber entscheidet ganz sicher nicht allein die eigene subjektive Wertung.



Und als erwachsener Mensch sollte man dann eigentlich schon wissen, dass es nicht nur bei mündlichen Überlieferung durch Auslegung und Um-Interpretation mit den eigenen "Ansichten" zu immer wieder neuen Ausschmückungen und Ergänzungen kommt, welche mit dem historischen Ursprung - wenn es denn einen solchen überhaupt je gegeben haben sollte - nicht mehr viel zu tun haben.
Man sieht das ja gerade auch bei euch Zeugen Jehovas und eurer sogenannten Neuen Weltübersetzung am aller besten. Was nicht ins identifikative Konzept passt, wurde einfach weggeschnitten, oder passend geändert.

Und wenn man sich mal vorstellt, in welcher naiven Vorstellungswelt, auch im Glauben, unsere "Vorfahren" vor 2-3tausend Jahren noch lebten und mit welcher Begeisterung sie sich allen Geschichten und Erzählungen hingeben haben, die für sie das Unerklärliche- von dem es damals noch mehr als nur im Überfluss gab - in eine einfache Ordnung Namens Gott zusammenfassten, um dessen Gunst man sich bemühen musste. Schließlich gab es damals noch kein anderen Versicherungen.

Nein Snooker, bei dir gilt immer nur das als Fakt, was ins identifikative Konzept deiner Wachturm-Idiolgie passt. Ganz egal welche Augenscheinlichkeiten oder absolut logischen Argumente dagegen sprechen.

Du hast hier im Forum ja auch mal geschrieben, dass du selbst dann, wenn die Nichtexistenz deines Biblischen Gottes erwiesen wäre, niemals von deinem Glauben ablssen würdest.

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Nur am Glauben kannst du drehen und schrauben..

um ausnahmslos immer zur gewünschten Erkenntnis zu gelangen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.613

11.06.2018 08:38
#134  Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Snooker
In diesem Sinn kann ich deine Argumente auch nicht nachvollziehen. Ich kann nachvollziehen, dass deine Argumente für DICH einen Sinn ergeben.

Und ich kann nicht mal nachvollziehen, dass deine Argumente FÜR DICH einen Sinn ergeben. Deine "Wertung" lautet "Gott ist existent", "die Bibel ist Gottes Wort" und "die Zeugen Jehovas interpretieren sie richtig". Dieser "Wertung" fehlt die NACHVOLLZIEHBARKEIT über deine Bekenntnisgruppe hinaus - und wahrscheinlich auch für dich selbst.

Ich habe das Gefühl, dass du mich nicht betuppen willst. Aber dass andere nach der Lektüre deiner Beiträge - sagen wir mal: in den letzten 14 Tagen - zu einem anderen Schluss kämen, könnte ich auch irgendwie verstehen... Oder anders fokussiert: Du gehst mit dir selber, mit deiner Seele - via der intellektuellen Verarbeitung deiner Religion - nicht gut um... Hast DU denn das Gefühl, dass du dir selbst mit deinen bizarren Verteidigungsreden gut tust?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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17.06.2018 13:03
#135 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Athon im Beitrag #131
@SnookerRI

Zitat von Snooker #130
Ein Fakt wird ja nicht erst dadurch zu einem Fakt, wenn er als Fakt gewertet wird.

Klingt logisch, Snooker. Logisch ist aber vielmehr, dass, wenn der biblische Inhalt ein Fakt ist, es der Inhalt des Korans beispielsweise nicht sein kann. Und umgekehrt natürlich...

Nach unserer übereinstimmenden Definition des Begriffs "Fakt", ersichtlich aus Beitrag #84, ergibt sich somit daraus schlüssig, dass entweder

1.) biblische Inhalte und die Inhalte des Korans nicht gleichermaßen Fakt sein können oder
2.) nur einer von beiden Inhalten Fakt ist oder
3.) beide Inhalte nicht Fakt sind.

Du wirst vermutlich wieder darauf verweisen, dass diese Schlussfolgerungen (nur) aus Sicht eines Atheisten logisch sind...





Muss ich gar nicht. Außerdem bleibt dabei ja noch die Frage ungeklärt, ob denn tatsächlich jeder Atheist zu diesen Schlussfolgerungen kommen würde.

Die Inhalte von Bibel Koran oder sonst einem Manifest des Glaubens sind insofern gleicherweise Fakt, als dass sie erwiesenermaßen existieren. Das was du hier beschreibst ist schon der nächste Schritt - nämlich die Wertung der Fakten. Selbstverständlich unterscheiden sich die Inhalte von Bibel und Koran und können hinsichtlich dieser Unterschiede auch nicht gleichermaßen korrekt sein.

Wahrscheinlich meinen wir wieder dasgleiche, drücken es nur unterschiedlich aus.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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17.06.2018 13:16
#136 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #132
Du redest wieder mal von dir selber, Snooker.


Nö, das sagst du doch selbst über dich aus:

Zitat von Perquestavolta
Dei Bösen sie sowieso immer die andere Hälfte.



Das liegt wohl daran, dass du dich - nach eigener Aussage - in einer hochnarzisstischen Gesellschaft befindest:

Zitat von Perquestavolta
Wir leben in einer hochnarzisstischen Gesellschaft. Diese Selbstverliebtheit breitet sich via Internet epidemisch aus.

Du lieferst dafür den Beweis an dir selbst:

Zitat von Perquestavolta
Es geht immer um Idealisierungen und Wertungen und in diesen Wertungen will man sich selber in seinen eigenen Mehrwert wiederspiegeln. Man projiziert Idealisierungen, für die man sich selber zum Maßstab macht..


Und warum das bei dir so ist, kann man ja auch gut nachvollziehen:

Zitat von Perquestavolta
Folglich muss ich mich natürlich selber um meinen Mehrwert kümmern


Und damit gehst du sogar so weit:

Zitat von Perquestavolta
Meine Überzeug ist die, dass der Mensch lieber die "Wahrheit" glaubt, in der er das Idealbild seiner Selbst Eitelkeit . Narzissmus) am schönsten wieder spiegeln kann.. selbst wenn es mit der Realität gar nichts, oder nur noch ganz am Rande zu tun hat.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

17.06.2018 13:27
#137 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
So wie es ausschaut, ist das bei dir selber aber so.

Wenn du z.B. behautest, dass solche mündliche Überlieferungen wie sie der Niederschrift der Bibel vorausgehen, von vertrauenssischerer Gültikeit sind und es sich dabei also um eine unverfälschte Berichterstattung handelt bzw. auch handeln muss, dann ist es wohl mehr als nur offensichtlich, dass bei dir etwas mit "den Fakten" und der Logik nicht ganz stimmt.

Nö, das macht allerdings nur offensichtlich, dass du zu einer anderen Wertung kommst als ich, was ich aber auch ganz gut finde.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
Natürlich sind Fakten immer auch eine Frage der Interpretation und der Wertung. Aber zuerst muss man auch mal festlegen was Fakt oder Fiktion ist, bzw. was man nach bestem Wissen und Gewissen überhaupt als Fakten gelten lassen kann. Und darüber entscheidet ganz sicher nicht allein die eigene subjektive Wertung.
So wie es ausschaut, ist das bei dir selber aber so.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
Und als erwachsener Mensch sollte man dann eigentlich schon wissen, dass es nicht nur bei mündlichen Überlieferung durch Auslegung und Um-Interpretation mit den eigenen "Ansichten" zu immer wieder neuen Ausschmückungen und Ergänzungen kommt, welche mit dem historischen Ursprung - wenn es denn einen solchen überhaupt je gegeben haben sollte - nicht mehr viel zu tun haben.
Man sieht das ja gerade auch bei euch Zeugen Jehovas und eurer sogenannten Neuen Weltübersetzung am aller besten. Was nicht ins identifikative Konzept passt, wurde einfach weggeschnitten, oder passend geändert.
Was das jetzt über dein identifikatives Konzept aussagt, ist auch merh als nur offensichtlich... Siehst du dich selbst als erwachsenen Menschen?

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
Und wenn man sich mal vorstellt, in welcher naiven Vorstellungswelt, auch im Glauben, unsere "Vorfahren" vor 2-3tausend Jahren noch lebten und mit welcher Begeisterung sie sich allen Geschichten und Erzählungen hingeben haben, die für sie das Unerklärliche- von dem es damals noch mehr als nur im Überfluss gab - in eine einfache Ordnung Namens Gott zusammenfassten, um dessen Gunst man sich bemühen musste. Schließlich gab es damals noch kein anderen Versicherungen.

Die naivsten Vorstellungswelten des Glaubens finden sich allerdings heute, wenn man behauptet, Gott sei eine einfache Ordnung der Altvorderen für das Unerklärliche. Aber auch diese Geschichten werden heute noch begeistert erzählt.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
Nein Snooker, bei dir gilt immer nur das als Fakt, was ins identifikative Konzept deiner Wachturm-Idiolgie passt. Ganz egal welche Augenscheinlichkeiten oder absolut logischen Argumente dagegen sprechen.
Nein Perquestavolta, bei dir gilt immer nur das als Fakt, was ins identifikative Konzept deiner Lebens-Idiolgie passt. Ganz egal welche Augenscheinlichkeiten oder absolut logischen Argumente dagegen sprechen.

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #133
Du hast hier im Forum ja auch mal geschrieben, dass du selbst dann, wenn die Nichtexistenz deines Biblischen Gottes erwiesen wäre, niemals von deinem Glauben ablssen würdest.
So? Wo denn? Oder passt das einfach nicht in dein identifikatives Konzept?


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

17.06.2018 14:05
#138 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #134
Und ich kann nicht mal nachvollziehen, dass deine Argumente FÜR DICH einen Sinn ergeben. Deine "Wertung" lautet "Gott ist existent", "die Bibel ist Gottes Wort" und "die Zeugen Jehovas interpretieren sie richtig". Dieser "Wertung" fehlt die NACHVOLLZIEHBARKEIT über deine Bekenntnisgruppe hinaus - und wahrscheinlich auch für dich selbst.
Womöglich folgt das eine aus dem anderen. Nach deiner Wertung fehlt es meiner Wertung an NACHVOLLZIEHBARKEIT über meine Bekenntnisgruppe hinaus. Deswegen kannst du auch nicht nachvollziehen, dass meine Argumente FÜR MICH einen Sinn ergeben. Es geht dabei auch weniger um die Nachvollziehbarkeit innerhalb einer Bekenntnisgruppe, sondern vielmehr um die Nachvollziehbarkeit im Hinblick auf die Realität.

Zitat von Gysi im Beitrag #134
Ich habe das Gefühl, dass du mich nicht betuppen willst. Aber dass andere nach der Lektüre deiner Beiträge - sagen wir mal: in den letzten 14 Tagen - zu einem anderen Schluss kämen, könnte ich auch irgendwie verstehen... Oder anders fokussiert: Du gehst mit dir selber, mit deiner Seele - via der intellektuellen Verarbeitung deiner Religion - nicht gut um... Hast DU denn das Gefühl, dass du dir selbst mit deinen bizarren Verteidigungsreden gut tust?

Zunächst einmal interpretiere ich meine Argumente ja nicht als bizarre Verteidigungsrede. Würdest du deine eigene Argumentation als bizarre Verteidigungsrede bezeichnen? In der Ablehnung einer gegensätzlichen Argumentation fallen solche Formulierungen natürlich schnell und einfach. In Bezug auf den Dialog reicht das nur um seine eigene Empfindung zum Ausdruck zu bringen. Andererseits bringt es wenig bis gar nichts seine eigenen Befindlichkeiten auf sein Gegenüber oder die Argumentation zu übertragen. Was also für dich gemäß deiner Wertung eine bizarre Verteidigungsrede ist (die nicht guttut), muss es nicht tatsächlich sein. Deswegen bezeichne ich deine Argumentation - auch wenn ich sie inhaltlich ablehne - nicht als bizarre Verteidigungsrede, sondern als logische Erklärung für deine Überzeugung. Dass du dir damit guttust, steht für mich außer Frage, denn sonst würdest du ja etwas ändern. In diesem Sinne kannst du davon ausgehen, dass auch ich mich bei meiner logischen Erklärung für meine Überzeugung wohl fühle.


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Reklov Offline




Beiträge: 4.045

17.06.2018 14:43
#139 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat
Wenn du z.B. behautest, dass solche mündliche Überlieferungen wie sie der Niederschrift der Bibel vorausgehen, von vertrauenssischerer Gültikeit sind und es sich dabei also um eine unverfälschte Berichterstattung handelt bzw. auch handeln muss, dann ist es wohl mehr als nur offensichtlich, dass bei dir etwas mit "den Fakten" und der Logik nicht ganz stimmt.

SnookerRI,

... wenn PQV dies schreibt, so spricht für ihn zumndest, dass Jesus selbst uns keine einzige Zeile hinterlassen hat. Die Evangelien sollen aber, und das wird nicht einmal vom Vatikan bestritten, etwa 90 - 130 n.Chr. verfasst worden sein. Was nun aber der Einzelne der 4 Evangelisten aus seiner Sicht geschrieben oder gestrichen hat, kann heute leider nicht mehr "seriös" nachvollzogen werden.
W.Goethe sagte nicht ohne Grund, er wolle die Geschichte vom "lieben Jesuskindlein" nun von niemand anderem mehr hören, als von Jesus selbst.
Leider können all die heutigen Zweifler nicht ihre Finger auf die Wunden Jesu legen, wie es dem ungläubigen Thomas möglich gewesen sein soll. Der Mensch ist nun mal so beschaffen, dass er seinen Mitbürgern misstraut und will "Beweise" sehen, um sich ein Urteil zu bilden. Daran ist nichts zu bemängeln, denn ansonsten wäre es z.B. möglich, nur anhand von unüberprüfbaren Aussagen, einen Mitbürger vor Gericht zu verurteilen. Es ist auch nicht verwunderlich, dass bereits das 8. Gebot dies deutlich thematisiert(e).

Zitat
Die naivsten Vorstellungswelten des Glaubens finden sich allerdings heute, wenn man behauptet, Gott sei eine einfache Ordnung der Altvorderen für das Unerklärliche. Aber auch diese Geschichten werden heute noch begeistert erzählt.

Naiv sind vor allem auch diejenigen, welche glauben, etwas könne sich so einfach aus dem NICHTS entwickeln. Das heutige "Gottesbild" sollte sich, gerade wegen dem ungeheuer weit verzweigten wissenschaftlichen Fortschritt, auf völlig neue Erkenntnis-Ebenen heben lassen. Der alte biblische Sprachgebrauch darf im Geschichtsbuch der Menschheit aufbewahrt, sollte aber auch durch moderne Sprachkonstrukte ständig erweitert werden.

Zitat
Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen?

Solange die Menschen kein umfassendes Bild von Geist und Materie haben, sollte jede persönliche Wertung zunächst als unvollständig/unzureichend betrachtet werden, denn es gibt auch eine nicht "messbare" Seite des SEINS und DASEINS.

Zitat
Meine Überzeug ist die, dass der Mensch lieber die "Wahrheit" glaubt, in der er das Idealbild seiner Selbst Eitelkeit . Narzissmus) am schönsten wieder spiegeln kann.. selbst wenn es mit der Realität gar nichts, oder nur noch ganz am Rande zu tun hat.

Persönliche Ansichten, wie die von PQV, ob nun religiös, atheistisch oder wie auch immer eingefärbt, haben deswegen nur unzureichende Überzeugungskraft und höchstens den Charakter einer aus der "Froschperspektive" gesprochenen Sichtweise.
Uns bleibt aber lediglich der Gedankenaustausch und die sich oft bekämpfende Wortwahl während der Kommunikation.
Ich war nun 4 Wochen im schönen Südfrankreich und traf dort u.a. auch auf einen Glaubenseiferer. Er pflegte (auf unangenheme Art) ein Gespräch über Glaubensangelegenheiten ständig damit zu unterbrechen, dass er einen am Unterarm berührte und dazwischen polterte: "Halt, halt, nein, nein, nein - das siehst Du völlig falsch, völlig falsch, das ist so nicht richtig".
Er behauptete auch, die Bibel gut zu kennen, versagte aber bei einfachen bibl. Detail-Kenntnissen. So war ihm z.B. der Unterschied zwischen Herodes und dessen Sohn, Herodes Antipas, überhaupt nicht klar. Für ihn waren beide eine Person.

Auch wusste er nicht, dass die Bibel in einem Zeitraum von etwa 1300 Jahren geschrieben worden war und darin Beiträge von über 40 Autoren enthalten sind: Gebete, Gedichte, Lieder, Erzählungen, Sagen, Berichte, Briefe, prophetische Bücher, Geschichtsbücher, Lehrbücher.

Zitat
Wir leben in einer hochnarzisstischen Gesellschaft. Diese Selbstverliebtheit breitet sich via Internet epidemisch aus.

Solche Verallgemeinerungen haben nur unzureichenden Gehalt, denn PQV blendet hier ja völlig aus, dass ein Heer von Unbekannten täglich menschliche Dienste am Anderen leistet, die ein Narziss so nie vollbringen könnte - jedenfalls nicht lange!
Allerdings breitet sich eine zunehmende >Smartphone-Sucht< aus und es werden dabei die banalsten Bild- und Wortinhalte ausgetauscht. Es wird also nicht mehr tiefergehend diskuitert/erörtert, sondern mit Vorliebe nur verschickt, was man gerade so treibt - z.B. Bilder von einem Restaurant-Eisbecher mit Meeresstrand im Hintergrund und dazu schreibt man nur kurz: "Lecker!".-

Nun hoffe ich, dass unsere DFB-Auswahl heute um 17 Uhr etwas facettenreicher mit dem Ball umgeht.

Gruß von Reklov

SnookerRI Offline

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17.06.2018 15:57
#140 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #139
SnookerRI,

... wenn PQV dies schreibt, so spricht für ihn zumndest, dass Jesus selbst uns keine einzige Zeile hinterlassen hat. Die Evangelien sollen aber, und das wird nicht einmal vom Vatikan bestritten, etwa 90 - 130 n.Chr. verfasst worden sein. Was nun aber der Einzelne der 4 Evangelisten aus seiner Sicht geschrieben oder gestrichen hat, kann heute leider nicht mehr "seriös" nachvollzogen werden.
W.Goethe sagte nicht ohne Grund, er wolle die Geschichte vom "lieben Jesuskindlein" nun von niemand anderem mehr hören, als von Jesus selbst.
Leider können all die heutigen Zweifler nicht ihre Finger auf die Wunden Jesu legen, wie es dem ungläubigen Thomas möglich gewesen sein soll. Der Mensch ist nun mal so beschaffen, dass er seinen Mitbürgern misstraut und will "Beweise" sehen, um sich ein Urteil zu bilden. Daran ist nichts zu bemängeln, denn ansonsten wäre es z.B. möglich, nur anhand von unüberprüfbaren Aussagen, einen Mitbürger vor Gericht zu verurteilen. Es ist auch nicht verwunderlich, dass bereits das 8. Gebot dies deutlich thematisiert(e).
Soweit - so bekannt ist deine Meinung hierzu. Aber selbst wenn Jesus persönlich als Schreiber gewirkt hätte, täte das der Kritik um den Inhalt seiner Aussagen keinen Abbruch. Außerdem würde seine Autorenschaft selbst dann angezweifelt werden. Dieser Umstand verändert die Ausgangslage der Diskussion also um keinen Deut.



Zitat von Reklov im Beitrag #139
Naiv sind vor allem auch diejenigen, welche glauben, etwas könne sich so einfach aus dem NICHTS entwickeln. Das heutige "Gottesbild" sollte sich, gerade wegen dem ungeheuer weit verzweigten wissenschaftlichen Fortschritt, auf völlig neue Erkenntnis-Ebenen heben lassen. Der alte biblische Sprachgebrauch darf im Geschichtsbuch der Menschheit aufbewahrt, sollte aber auch durch moderne Sprachkonstrukte ständig erweitert werden.
Da es ja deiner Meinung nach keine zuverlässigen Aussagen über die Identität Gottes gibt, kann sich ja jeder sein eigenes "modernes" Gottesbild schnitzen - gerade so wie es ihm gefällt.


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Perquestavolta Offline



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17.06.2018 18:37
#141 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #139

Zitat
. Das heutige "Gottesbild" sollte sich, gerade wegen dem ungeheuer weit verzweigten wissenschaftlichen Fortschritt, auf völlig neue Erkenntnis-Ebenen heben lassen.


Hallo Reklov, wieder daheim im "Schwarzwald?

Zu deinem Beitrag, in dem es sich wieder alles ums Soll und "solten" dreht.
"Glaubhafte" Natur-Wissenschaft hat nichts mit Religion und Esoterik zu tun. Die Gläubigen mit all ihren Gottesbildern können sich daran halten, oder auch nicht.
Aber sie im letzteren Falle von uns Atheisten auch noch ernst genommen wollen, dann "sollten" sie sich da nicht zu viel erhoffen.


Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Der alte biblische Sprachgebrauch darf im Geschichtsbuch der Menschheit aufbewahrt, sollte aber auch durch moderne Sprachkonstrukte ständig erweitert werden.


Das kann und darf doch jetzt schon jeder für sich privat machen, wie er meint und glaubt, Reklov. Möchtest du es zur Pflicht machen?

Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen?
Solange die Menschen kein umfassendes Bild von Geist und Materie haben, sollte jede persönliche Wertung zunächst als unvollständig/unzureichend betrachtet werden, denn es gibt auch eine nicht "messbare" Seite des SEINS und DASEINS.



Sobald ihr Gläubigen diesbezüglich bei euch selbst anfangt, werdet ihr von uns "Gottlosen" kein einziges böses Wort mehr über eure Vorstellung vom Ursprung allen Geistes und aller Materie hören. Bis dahin aber werden wir Atheisten weiterhin versuchen, wenigstens unsere eigenen Kinder vorm "Gotteswahn" fern zu halten.


Zitat von Reklov im Beitrag #139

Zitat
.
]Persönliche Ansichten, wie die von PQV, ob nun religiös, atheistisch oder wie auch immer eingefärbt, haben deswegen nur unzureichende Überzeugungskraft und höchstens den Charakter einer aus der "Froschperspektive" gesprochenen Sichtweise.


Zum Glück hab ich da gegenüber euch Gläubigen auch keinerlei Erwartungen, Reklov. Es reicht vollkommen, wenn ich damit wenigsten einige anderen Eltern und Erziehungsberechtigte erreiche, die nicht wissen, oder sich auch immer noch ganz unsicher sind, wie sie sich und ihre eigenen Familienangehörige, Freunde....Bekannte... vorm zugegeben, sehr ansteckenden Gotteswahn, halbwegs sicher schützen könnten. Es ist schon seit langem bekannt, dass man Esel und Doofe nicht daran hindern kann sich selbst zu "bescheißen".
Weniger bekannt ist aber leider noch immer, dass gerade sehr selbstbezogene Artgenossen sich gerne übernatürlicher und also nicht-überbrüfbarer Behauptungen bedienen, ihre Mitmenschen unter ihre Gedankenkontrolle zu bringen. Und in diesem Sinne sind dann nicht nur alle Götter grausam und inhuman, sondern auch ein Abbild des "Darmausgangs" derer, die damit wohl nur ihrer eigenen Selbstzufriedenheit einen Dienst erweisen wollen.


Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Uns bleibt aber lediglich der Gedankenaustausch und die sich oft bekämpfende Wortwahl während der Kommunikation.
Das würde ich dir gerne glauben können, Reklov.
Aber alle bisherigen Versuche deinerseits, mit einen der hier aktiven "Vollzeitatheisten" die Gedanken zu tauschen, sind bisher mehr als nur gescheitert.

Genau deswegen sage ich ja, dass es andersherum auch wieder seine guten Seiten hat, wenn Gläubige es auch mit naturwissenschftleichen Argumenten versuchen möchten, sich ihren Gott zu beweisen. Denn einerseits kann man Dumme und Doofe derzeit ohnehin nicht daran hindern, dass sie sich irgendwo mit dem Gotteswahnvirus infizieren.. und andererseits, zeigen sie uns damit ja auch, dass sie nicht nur vom wirklich "naturwissenschaftlichen" Denken überhaupt keinen blassen Schimmer haben, sondern auch sonst noch nicht ganz begriffen haben, dass die Menschheit im ganzen immer klüger wird.. und was wir ganz sicher nicht den Religionen und all ihren krankahft selbstbezogenen Gurus verdanken.

Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Ich war nun 4 Wochen im schönen Südfrankreich und traf dort u.a. auch auf einen Glaubenseiferer. Er pflegte (auf unangenheme Art) ein Gespräch über Glaubensangelegenheiten ständig damit zu unterbrechen, dass er einen am Unterarm berührte und dazwischen polterte: "Halt, halt, nein, nein, nein - das siehst Du völlig falsch, völlig falsch, das ist so nicht richtig".
Ihre eigenen Makel, beurteilen Gläubige bei ihren Mitmenschen meist um 1000% schwerwiegender, als bei sich selbst.
Das liegt daran, dass einzig allein der Glaube unserer Mitmenschen jene Berge versetzen kann, die wir selber gerne versetzt haben möchten. Und genau aus dem selben Grund
versuchen noch immer viele unserer Artgenossen, ihre Mitmenschen mit ihrem Geschwafel vom Übernatürlichem, Unbegreiflichen, Nichterfassbarem sich unter ihre Selbstbezogenheits-Kontrolle zu bringen.


Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Er behauptete auch, die Bibel gut zu kennen, versagte aber bei einfachen bibl. Detail-Kenntnissen. So war ihm z.B. der Unterschied zwischen Herodes und dessen Sohn, Herodes Antipas, überhaupt nicht klar. Für ihn waren beide eine Person.
Vom Biblischen Inhalt her gibt es da auch keinen Unterschied, Reklov. Auch die Evangelienschreiber haben da so manches durcheinander gebracht. Aber wer ein wirklicher Bibelkenner ist, der ignoriert auch die ganzen anderen anderen unterschiedlichen und zum Teil gar arg widersprechenden Schilderungen der 4 Evangelien. Ich sagte ja schon, dass Gläubigen der "Käse den sie selber essen" weit weniger in der Nase sticht, als genau der selbe Käse den auch andere essen.

Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Wir leben in einer hochnarzisstischen Gesellschaft. Diese Selbstverliebtheit breitet sich via Internet epidemisch aus.
Solche Verallgemeinerungen haben nur unzureichenden Gehalt, denn PQV blendet hier ja völlig aus, dass ein Heer von Unbekannten täglich menschliche Dienste am Anderen leistet, die ein Narziss so nie vollbringen könnte - jedenfalls nicht lange!

Wenn ich hier einfach nur lache, darfst du es nicht persönlich nehmen, Reklov.

Ich hab schon öfter darüber nachgedacht, ob du vielleicht einfach deines fortgeschrittenen Alters wegen nicht mehr so ganz richtig in "dieser Welt" lebst. Weil ich dir aber andererseits doch wieder ein gewisses Maß an "Kulturbildung" zugestehen kann, bin ich mit damit wohl doch wieder in die ganz falsche Richtung unterwegs.
Ich würde dich gerne als aufrichtigen, erfahrenen, weltoffenen und ein bisschen auch weisen Mitmenschen einschätzen, der die Welt in der er lebt und auch gelebt hat, auch einigermaßen richtig verstanden hat.

Und was mich bei dir am meisten enttäuscht ist die Tatsache, dass du meinst selber immer alles richtig gemacht zu haben und auch sonst überzeugt bist, dass nur die anderen Fehler machen.



Zitat von Reklov im Beitrag #139
[quote].
Allerdings breitet sich eine zunehmende >Smartphone-Sucht< aus und es werden dabei die banalsten Bild- und Wortinhalte ausgetauscht.



Wir leben in einer Zeit in der viel mehr Menschen auf der Welt leben, als die Welt eigentlich vertragen kann. Damit meine ich nicht, dass die Welt im Notfall nicht noch einige mehr von den Unsrigen, wenigsten für eine zeitlang, ernähren könnte, sondern dass der einzelne Mensch keinen Schaden an der Grundlage unseres Überlebens - welches wir Naturgleichgewicht nennen - anzurichten im Stande ist. Anders herum ist der Mensch in dieser Natur über viele Hunderttausende Jahre hinweg nur ein dem Zufall ausgeliefertes Säugetier gewesen, dessen Überleben ständig bedroht war, Reklov. Alleine diesem misslichen Umstand verdanken wir, dass unsere Gehirne ständig größer wurden und dass wir gegenwärtig in einer äußerst hochtechnisierten - aber dennoch "relativen" Sicherheit leben, welche es uns ermöglicht in die Zukunft zu planen und die aber auch andersherum ihre Schattenseiten hat, weil wir weder biologisch noch geistig an solche Sicherheiten angepasst sind. Der Überlebenskampf unserer Vorfahren - als einzelne Individuen - war mehr als nur hart. Das ist dann wieder der Grund, warum sich unser Sprachverständnis so hoch entwickelt hat. Allein dieses Sprachverständnis ermöglicht Kooperation und Zusammenarbeit im harten Überlebenskampf innerhalb eines komplexen Naturgleichgewichtes, welche keine Rücksicht auf irgendjemand nimmt und also geistlos ist.

Auch sind die wahren Herrsche dieser Welt nicht wir Menschen, sondern jene große Biomasse, die wir als Welt der Mikroben bezeichnen und ohne welche es keinen einige Fruchtbaren Acker gibt, keine Wälder und auch uns nicht. Steck also deine geistigen Ansprüche nicht so hoch, Reklov. Lass die anderen Menschen auch ihre Fehler machen. daraus lernen sie immer am meisten.

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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.339

17.06.2018 19:08
#142 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Und zu deiner Behauptung, Reklov, dass es maßlos naiv wäre zu glauben, alles sei aus dem Nichts entstanden, stellt sich hier andersherum die Frage, wie du denn überhaupt auf die naive Idee kommst, dass es irgendwann mal überhaupt ein Nichts gegeben hat??

Darüber haben wir doch schon in einem anderen Thread breit und ausführlich diskutiert.

Nochmal:

Wir Atheisten glauben nicht, dass sich alles aus sich selbst und aus dem Nichts heraus so entwickelt hat, wie es nun mal ist! Wenn man sich heutzutage philosophisch ehrlich mit dem Nichts auseinandersetzt, bzw. auseinandersetzen will, dann muss man auch dazu bereit sein, es für möglich zu halten, dass ein für uns scheinbares Nichts vielleicht gar kein solches ist und es ein solches auch gar nie gegeben hat. Nur einen wundersamen Gott der aus Nichts alles erschaffen hat, muss man dafür überhaupt nicht voraussetzen.

Und wie man dann aber auch andersherum wahrnehmen kann, dass sich alles was ist, sich gar nicht mal in solch einer Ordnung zueinander verhält, wie wir es uns gerne wünschen täten. Auch in Anbetracht dessen, dass alles was ist, sich im ständigen Wandel befindet und sich darin auch immer nur solches für eine Zeitlang bewährt, welches sich im relativen Gesamtkontext zum ganzen Rest einigermaßen verträglich benimmt, oder wenn schon,dann wenigsten die größere Masse besitzt, der es wenig oder gar nichts ausmacht, wenn etwas anderes dagegen knallt.

Deine Vorstellung von uns Atheisten, Reklov, ist mindestens genauso falsch wie die von @Snooker über die Naturwissenschaften.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

17.06.2018 19:42
#143 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #142
Deine Vorstellung von uns Atheisten, Reklov, ist mindestens genauso falsch wie die von @Snooker über die Naturwissenschaften.grin]

So, wie dann auch andersherum deine Vorstellung von den Theisten falsch ist, PQV... Mindestens...


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.339

17.06.2018 22:00
#144 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #143
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #142
Deine Vorstellung von uns Atheisten, Reklov, ist mindestens genauso falsch wie die von @Snooker über die Naturwissenschaften.grin]

So, wie dann auch andersherum deine Vorstellung von den Theisten falsch ist, PQV... Mindestens...


Ach, nur deswegen?

Nein Snooker. Das Internet ist voll mit tragischen Schilderungen von ehemaliger "Theisten" die es geschafft haben, sich auch vom theistischen Wahn ihrer kranken "Bevormunder" zu befreien. Diese vielen schockierenden Schilderungen decken sich in ihrem Inhalt alle gleich. Nur in der Ausführung und im Detailreichtum gibt es auch immer wieder mal kleine aber dennoch erschreckende Unterschiede. So soll es in der Führungsriege der Theisten, welche ganz entgegen ihrer Behauptungen gegenüber den sterblichen Weltmenschen überaus hierarchisch organisiert sind, sehr viele bösartige Fießlinge geben, die scheinbar eine unbändige Freude darin empfinden "das eigene Fußvolk" psychisch so unter Druck zu setzen, dass es auch immer wieder zu erfolgreichen Suizidfällen innerhalb der sich selbst erfundenen Organisation Gottes kommt.

Wenn meine Vorstellung von den Theisten dazu bisher doch noch ziemlich gemäßigt gewesen sein soll, dann hast du natürlich recht. Eine solche Vorstellung ist wirklich falsch.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

17.06.2018 22:27
#145 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Perquestavolta im Beitrag #144
Zitat von SnookerRI im Beitrag #143
Zitat von Perquestavolta im Beitrag #142
Deine Vorstellung von uns Atheisten, Reklov, ist mindestens genauso falsch wie die von @Snooker über die Naturwissenschaften.grin]

So, wie dann auch andersherum deine Vorstellung von den Theisten falsch ist, PQV... Mindestens...


Ach, nur deswegen?

Nein Snooker. Das Internet ist voll mit tragischen Schilderungen von ehemaliger "Theisten" die es geschafft haben, sich auch vom theistischen Wahn ihrer kranken "Bevormunder" zu befreien. Diese vielen schockierenden Schilderungen decken sich in ihrem Inhalt alle gleich. Nur in der Ausführung und im Detailreichtum gibt es auch immer wieder mal kleine aber dennoch erschreckende Unterschiede. So soll es in der Führungsriege der Theisten, welche ganz entgegen ihrer Behauptungen gegenüber den sterblichen Weltmenschen überaus hierarchisch organisiert sind, sehr viele bösartige Fießlinge geben, die scheinbar eine unbändige Freude darin empfinden "das eigene Fußvolk" psychisch so unter Druck zu setzen, dass es auch immer wieder zu erfolgreichen Suizidfällen innerhalb der Organisation Gottes kommt.

Wenn meine Vorstellung von den Theisten dazu bisher doch noch ziemlich gemäßigt gewesen sein soll, dann hast du natürlich recht. Eine solche Vorstellung ist wirklich falsch.


Was hat das damit zu tun, dass deine Vorstellung über Theisten falsch ist? Wie du es selbst sagst, kann es das Gute nicht ohne das Böse geben.

Zitat von Perquestavolta
Nunja... Ich für mich persönlich vertrete die Ansicht, dass es ohne das Böse nichts Gutes in der Welt gäbe und ein zu viel des Guten das Böse immer anzieht, wie ein Kadaver die Fliegen.

Außerdem deckt sich das auch mit deinen übrigen Aussagen:

Zitat von Perquestavolta
Das richtige Leben ist eben keine heile Welt, sondern ein grausamer und im Ernstfall sogar rücksichtsloser Wettbewerb, bei dem die einen mehr Glück als die anderen haben.


Zitat von Perquestavolta

Es geht einzig und allein um eine opportunistischen Erfahrungsoptimierung der Gene.. Das ist naturwissenschaftlich so sicher bewiesen, wie dass es auf dem Mond kein Leben gibt.



Es ist also einmal mehr der Kampf, den du gegen dich selbst und deine Wertungen führst. Du suchst nach dem Bösen bei den Anderen, weil es für dich unerlässlich ist um dich selbst als das Gute zu interpretieren. Da hat dein Schöpfer-Leben-Evolution ja wirklich ganze Arbeit geleistet.


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Perquestavolta Offline



Beiträge: 3.339

17.06.2018 22:47
#146 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Und dass viele Theisten, wenn sie nicht wieder mal gerade in ihrer Version der Bibel, die sie sich dafür auch passend zurechtgeschustert haben, nach Beweisen für die eigene Unsterblichkeit suchen, gerne anderen Leuten und vor allem auch anderen Religionsgemischaften den eigenen "Dreck" vor deren Tür schaufeln, um sich dann arglistigst darüber zu freuen wenn Jehova sieht, wie schlecht die Welt außerhalb der Organisation Gottes doch ist, ist auch noch nicht ganz in die Vorstellung von Politiker durchgedrungen, die unwissentlich oder irrtümmlich immer noch meinen oder glauben, dass sie wichtige Wählerstimmen verlieren könnten, wenn sie da mal richtig das Knie hochziehen. Da wird bei den Juden Und Moslem wegen der Beschneidung gejammert, die heutzutage bei all den zur Verfügung stehende Antibiotikasalben von all den religiösen Gewaltriten die noch harmloseste ist, aber wenn Theisten die eigenen Kinder verbluten lassen, weil es sie nach ihrer Bibelinterpretation das eigene ewige Leben kosten würde, wenn sie etwas dagegen unternehmen würden.. dann ducken sich alle weg.

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Perquestavolta Offline



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17.06.2018 23:09
#147 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von SnookerRI im Beitrag #145


Es ist also einmal mehr der Kampf, den du gegen dich selbst und deine Wertungen führst.


Ach, davon weis ich gar nichts. Wofür sollen dann eigentlich deine Wertungen meiner Wertungen gut sein?

Zitat von SnookerRI im Beitrag #145

Du suchst nach dem Bösen bei den Anderen, weil es für dich unerlässlich ist um dich selbst als das Gute zu interpretieren. Da hat dein Schöpfer-Leben-Evolution ja wirklich ganze Arbeit geleistet.



Das hättest du wohl gerne, aber den Gefallen tue ich dir nicht, Snooker. Ich bin mir in meiner Vorstellung über die Theisten nämlich sicher, dass du bei weitem nicht so redlich bist, wie du gerne hättest, dass man sich einen Theisten vorstellen sollte. Ja ich glaube sogar, dass du nichts lieber tust als Mitmenschen gegen ihren eigenen Willen zu manipulieren. Diese an und für sich, wie eigentlich auch sehr krimminelle Begabung, muss man nämlich schon von Natur aus mitbringen, um auch bei den Theisten "erfolgreich" zu sein. Sehr wahrscheinlich hast du also sogar die für dich beste Wahl getroffen, als du dich beim Wachturmverein einschreiben hast lassen.

Überigens! Kennst du den? Unterhalten sich ein paar Weltmenschen über die Theisten und darüber, wo und wie man die einordnen soll. Schließlich meint einer: "Der Wachturm ist ein Irrenhaus, in dem Kranke Gesunde behandeln und bewachen. Und ich würde sagen, dass man es wohl kaum besser auf den Punkt bringen könnte.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.613

18.06.2018 07:22
#148  Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat von Snooker
In diesem Sinne kannst du davon ausgehen, dass auch ich mich bei meiner logischen Erklärung für meine Überzeugung wohl fühle.

Es ist aber nicht logisch, einen Gott und die Bibelinterpretationen der Zeugen Jehovas aus einer Theorie zu erklären, die Gott, die Bibel und die Bibelerklärungen der Zeugen Jehovas als wahr VORAUSSETZT! Das ist nicht logisch, das ist tautologisch!

Aber du brauchst doch letztlich nicht auf die Logik deiner Welterklärung beharren. Mach es wie Reklov, und beharre auf die Logik der Transzendenz, wenn's eng wird mit der menschenerfahrbaren Logik. Was immer die "transzendentale Logik" auch genauer sein soll: Sie erklärt alles, was man nicht erklären kann... Sie erklärt, dass die Wege des Herrn unergründlich sind... BUMS! Damit legst du jeden Atheisten aufs Kreuz. Oder auch nicht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 4.045

18.06.2018 12:01
#149 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat
Mach es wie Reklov, und beharre auf die Logik der Transzendenz, wenn's eng wird mit der menschenerfahrbaren Logik.

Gysi,

... "eng" wird es bereits, wenn man unserem Gehirn "wissenschaftlich" auf die Schliche kommen will. Der Autor Jochen Brauer beschreibt z.B. in seinem ausgezeichneten Sachbuch >DAS GEDÄCHTNIS UNSERES KÖRPERS< anschaulich die Zusammenarbeit unseres Gehirns mit seinen Körperzellen und vermerkt u.a., dass es bereits im Gehirn Bereiche gibt, die nicht "messbar" sind - wie z.B. das Seelische im Menschen.-

So kann auch keiner von uns genau sagen, wie eigentlich der "Gottesgedanke" in unser Bewusstsein gekommen sein könnte - sieht man mal von den alt bekannten Einpeitschern unter Schamanen, Priestern und sonstigen Gurus ab oder von der einfachen Denkweise, dass, wenn wir etwas "schaffen" können, auch wir "geschaffen" sein müssen.
Die auf Zahlen und Sprache begrenzte menschlichee Logik wird sich noch um viele Treppen/Stufen erweitern. Ob dazu u.a. auch ausgedehnte Raumfahrten nötig sein werden, bleibt im weiten Kreis möglicher Vermutungen. Alles bleibt also in der Schwebe, sowohl religiöse, wie auch atheistische Vermutungen. - Uns bleibt vorläufig lediglich die offene Kommunikation.
Dabei soll aber keiner "aufs Kreuz gelegt werden", denn das Ringen um die Annäherung an bestimmte Wahrheiten findet nicht auf einer Wettkampfmatte statt. Auch dafür wirklich geeignete Schiedsrichter sind hierzu weder zu finden, noch schulisch auszubilden.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.045

18.06.2018 12:16
#150 RE: Ist es verboten, Gott grausam und inhuman zu nennen? antworten

Zitat
Es geht einzig und allein um eine opportunistischen Erfahrungsoptimierung der Gene.. Das ist naturwissenschaftlich so sicher bewiesen, wie dass es auf dem Mond kein Leben gibt.

Perquestavolta,

... das Phänomen des Lebendigen kann zwar wissenschaftlich untersucht/erforscht werden, bisher konnte aber (meines Wissens nach) noch kein Labor LEBEN "herstellen".

>> Was ist Leben? – das ist eine uralte Kernfrage der Biologie, die sich als Wissenschaft mit den Lebewesen beschäftigt. Doch bis heute bleibt das Phänomen Leben enorm komplex und schwierig zu fassen. Je nach Perspektive und Wissenschaftsdisziplin – ob Biologe, Chemiker, Physiker oder Philosoph – gibt es viele verschiedene Versuche, sich einer umfassenden Definition von Leben anzunähern. Eine allumfassende Definition haben die Forscher bisher jedoch noch nicht gefunden.

Es ist allerdings wichtig, die typischen Merkmale des Lebens zu erkennen. Etwa für Astrobiologen, die auf fremden Planeten im Universum nach alternativen Lebensformen suchen. Auch Evolutionsforscher, die die Ursprünge des Lebens auf der Erde erforschen und im Labor nachstellen wollen, wünschen sich eindeutige Kriterien, nach denen sie unbelebte Materie von belebter unterscheiden können. Und natürlich die Forscher der Synthetischen Biologie, die unter anderem herausfinden wollen, was die Minimalausstattung einer lebenden Zelle ausmacht, und als ein Fernziel biologische Systeme von Grund auf entwerfen und konstruieren wollen.

Einige der Schwierigkeiten gründen in der Natur der Biologie: In der Chemie und der Physik gibt es umfassende Theorien wie etwa die Quantentheorie und das Standardmodell der Teilchenphysik. Sie erklären, wie Materie aufgebaut ist und was die Welt im Innersten zusammenhält. In der Biologie fehlt eine ähnlich umfassende Theorie, die sich auch rückwärts interpretieren ließe, um etwa zu klären, wie der Urknall des Lebens ausgesehen haben könnte. << (Quelle: Internet)

Gruß von Reklov

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