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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 4.814 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Athon Offline




Beiträge: 3.696

11.02.2021 16:34
#4751 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #4735
Aber eigentlich ist die Frage nach 'Gott oder nicht Gott' ein Luxusproblem einer zweitrangigen Diskussion, da haste recht. Wenn ihre extremistischen Ausfransungen nicht wären!


Und genau das ist der Knackpunkt: Die Überzeugung, dass das, was z. B. "Gott" oder Mohammed oder sonstwer vorgibt, keine "extremistische Ausfransung" sein kann. Deswegen wird es auf absehbare Zeit niemals gelingen können, in die entsprechende Gedankenwelt (wir nannten dies hier schon "Käfig") vorzudringen, um eine Relativierung solcher dem Humanismus entgegenstehenden "extremen" Gedanken zu erreichen. Leider...

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NUR DER ZWEIFEL LÄSST UNS DENKEN

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.174

11.02.2021 16:47
#4752 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Athon
Deswegen wird es auf absehbare Zeit niemals gelingen können, in die entsprechende Gedankenwelt (wir nannten dies hier schon "Käfig") vorzudringen, um eine Relativierung solcher dem Humanismus entgegenstehenden "extremen" Gedanken zu erreichen. Leider...

Man sollte niemals 'niemals' sagen! Die Gläubigen zu erreichen, ist wohl keine Frage der Argumente, sondern eher eine der Psychologie. Ich glaube, dass die Ex-Muslime mit ihren Reden gegen den Islam die Moslems erreichen können. Hamed Abdel-Samad ist z.B. in den muslimisch dominierten Regionen des Nahen Ostens deutlich beliebter als bei uns in Deutschland bei den Muslimen wie den mit den hier heimischen Muslimen kollaborierenden nichtmuslimischen Deutschen! Der Islam ist zu politisch, er ist ein Unterdrückungsapparat, und dagegen erheben sich immer mehr! Nicht hier in Deutschland, neinnein! Wir sind zu einer Revolution mal wieder zu blöd - das dürfen sich die Antifa-Hosenmatze mal hinter ihren grünen Ohren schreiben... Wir hatten vor 10 Jahren den 'Arabischen Frühling' gehabt, und da wird es irgendwann so richtig krachen! Unterdrückung hält niemand aus, nicht auf Dauer! Und schon gar nicht wenn freie Gesellschaften denen vorleben, dass FREIHEIT geht!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reklov Offline




Beiträge: 6.078

12.02.2021 12:35
#4753 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Ich kenne keinen anderen Gott. Und ein 'nicht strafender' Gott ist mir noch nicht vorgestellt worden! Jedenfalls nicht über ein Buch, das das Autoritätsformat der Bibel übertrifft! Du sagst, Gott sei anders.

Gysi,

... "Gott" stellt sich einem nicht vor, wie ein Handelsvertreter es macht. Auch ist ER/ES nicht in relig. Schriften "zu finden", weil diese lediglich von IHM schreiben können, eine jede auf ihre Weise.
Du kannst ja mal den umgekehrten Weg versuchen und Dein ICH dem "Schöpfer" vorstellen, anstatt in der Art eines Detektivs nach "Beweisen" zu suchen. Es sollte aber dabei schon ein "ehrliches" Gespräch stattfinden.
Antworten bleiben nicht aus - kommen früher oder später, wenn denn "ehrlich" gefragt wurde. (Meine Erfahrung.)

Zitat
Du übersiehst dabei, dass auch Jesus mit der hassenden Schärfe eines Guerilleros den Familien seiner Jünger entgegentrat!

Und Du übersiehst, dass Jesus uns keine einzige Zeile hinterlassen hat. Frage hierzu: Seit wann können Berichte von anderen (= Evangelisten) bereits als "Original-Ton" geltend gemacht werden?

Zitat
Du vergisst auch, dass der Liebesprophet es war, der erst die Hölle erfunden hatte! Vor einem 'Feuerofen', in den die Ungläubogen gesteckt werden, hatte im Judentum bis dahin noch niemand geredet!

Kein Grund zur Panik, denn Höllen-Vorstellungen des Menschen sind in zahlreichen Varianten zu finden:

In der Vorstellungswelt des Mithras-Kultes gibt es am Ende der Welt eine Schlacht zwischen den Kräften des Lichts und den Kräften der Finsternis. Für Gläubige, die sich den Dogmen der Priester des Gottes Mithras angeschlossen hatten, gab es in diesem „Jüngsten Gericht“ die Möglichkeit, sich den „Geistern des Lichts“ anzuschließen und damit gerettet zu werden, oder als Ablehnende dieser Weltsicht zusammen mit dem bösen Geist Ahriman und den gefallenen Engeln, weiblichen Schutzgeistern, die versagt hatten, in einem Feuerschlund in Pech und Schwefel zu versinken.

In der griechischen und römischen Mythologie gelangten die Verstorbenen, wenn sie rituell bestattet wurden und den Fährmann Charon bezahlen konnten, über den Totenfluss in die Unterwelt – andernfalls mussten ihre Seelen hundert Jahre lang an den Ufern des Flusses umherflattern, bis Charon ihnen doch die Überfahrt gestattete.[18] Für besonders schwere Frevler existierte, nach Auffassung einiger antiker Autoren, im tiefsten Teil der Unterwelt der Tartaros, der von einer Mauer umschlossen war.

In den germanischen Mythen gab es in der Unterwelt einen kalten, eintönigen Ort, beherrscht von der Todesgöttin Hel. Der Ort wurde ebenfalls Hel genannt. Er lag im Gebiet Niflheim und wurde durch den Fluss Gjọll begrenzt. In der Edda wird der Náströnd („Leichenstrand“) als Strafort innerhalb Hels beschrieben.

Im Hinduismus spielt die Vorstellung von Hölle (Naraka) eine untergeordnete Rolle. Trotzdem kennt die indische Mythologie verschiedene schreckliche Höllen, die nach dem Glauben mancher Hindus einen Teil des unendlichen Kreislaufs der Reinkarnation darstellen. Demnach erfährt der Verstorbene hier so lange großes Leid, bis sein schlechtes Karma, die negativen Folgen seiner Taten, verbraucht ist. Nach einiger Zeit kehrt das Individuum auf die Erde zurück, um wieder und wieder geboren zu werden – bis zur endgültigen Erlösung.

Die Swedenborgianer lehren, dass sich jede Seele nach dem Tod zu der gleichgesinnten Gruppe geselle, in welcher sie sich am wohlsten fühle, weshalb sie die Hölle nicht als Ort des Leids, sondern der Glückseligkeit für die Seelen derer ansehen, welche sich an Bösartigkeit erfreuen.

Moderne Theologen schließt sich der Position von Gisbert Greshake an: Die Hölle sei kein bestimmter Ort und keine bestimmte Zeit, sondern gemeint sei der Moment der Begegnung eines sterbenden Menschen mit Gott. In diesem Moment begegne der unfertige und unvollkommene Mensch dem heiligen, unendlichen, liebevollen Gott. Diese Begegnung sei zutiefst beschämend, schmerzhaft und deswegen reinigend. Das Wort Fegefeuer sei eine falsche Übersetzung des lateinischen Wortes purgatorium (Reinigung). Moderne evangelische Theologen vertreten oftmals ebenfalls diese Position. Ähnlich sieht das – im Anschluss an Rudolf Bultmanns Darstellung, wonach Jesus die Höllen-Drohworte erst nach seinem Tod in den Mund gelegt worden seien – die katholische Theologin Uta Ranke-Heinemann.

Zitat
Du träumst und träumst und träumst und willst nicht aufwachen! Weil du ahnst, dass die Wirklichkeit diesen Traum verbrennen würde! Obwohl diese Wirklichkeit des Humaniusmus die schönste Wirklichkeit eines Gesellschaftsentwurfes ist, die die Menschheit bis dato in ihre Geschichte brachte!

DU scheinst von einem strafenden Gottesbild und einer damit verbundenen Hölle zu "träumen". (Tja - so hat eben jeder seine speziellen Träume )
Der Gesellschaftsentwurf des Humansismus ist zwar ehrenhaft, aber eben nur auf dem Papier. Das reale Weltgeschehen spricht eine völlig andere Sprache und richtet sich auch größtenteils nicht nach den Werten des Humanismus.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 6.078

12.02.2021 12:54
#4754 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Das etwas außerhalb von Raum und Zeit real existieren könnte, liegt auch außerhalb unseres Vorstellungsvermögens. Also, zumindest meinem...

Athon,

... Frage dazu: Wie weit reicht unser Vorstellungsvermögen und können wir wegen unserer Beschränktheit gültige Urteile über "Gott" aussprechen.
Die Bibel empfiehlt weise: Du sollst Dir kein Bild von Gott machen.


>> Irgendwie haben wir doch alle eins. Also: ein Bild von Gott. Irgendeine Vorstellung davon, wie Gott ist und wie er wohl aussieht. Ja, selbst überzeugte Atheisten machen sich viele Gedanken darüber, woran sie auf keinen Fall glauben wollen. Und das, was sie ablehnen, ist dann natürlich auch wieder ein ganz bestimmtes Gottesbild.

In der Antike gab es unzählige religiöse Kulte, die ihre jeweiligen Gottheiten in Form von Statuen, Büsten, Götzenbildern, Fetischen oder Amuletten abbildeten und auch anbeteten. Und dazu sagten die Israeliten von Anfang an: „Nein. Bei uns gibt es keine bildlichen Darstellungen von Gott. Weil unser Gott viel zu lebendig, viel zu groß und viel zu mächtig ist, als dass ihm irgendein irdisches Bild jemals gerecht werden könnte.“

Dahinter steckt die kluge Erkenntnis: Menschen werden Gott niemals ganz begreifen. Und das bedeutet auch: Keine bildliche Darstellung wäre jemals in der Lage, auch nur eine einzige Eigenschaft Gottes so widerzugeben, dass diese damit hinreichend sichtbar gemacht würde. Was den Kirchenvater Augustinus zu der frechen Aussage verlockte: „Wenn wir es verstehen, dann ist es nicht Gott.“

Gott möchte die Freiheit haben, sich den Menschen immer wieder neu und anders zu zeigen. Deshalb sollen wir ihn nicht festlegen. Sprich: Starre Bilder von Gott können einem den Blick auf Gott selbst versperren. Oder wie es der Dichter Rainer Maria Rilke einmal wunderschön ausgedrückt hat: Gott, „wir bauen Bilder vor dir auf wie Wände; / so dass schon tausend Mauern um dich stehn. / Denn dich verhüllen unsre frommen Hände, / sooft dich unsre Herzen offen sehn.“ Starke Worte: Die Bilder, die wir uns von Gott machen, dürfen nicht wie Mauern und Wände sein. Das ist klare Aufforderung, alle erstarrten und festgefahrenen Vorstellungen in Frage zu stellen und gegebenenfalls zu überwinden.Und jede der Darstellungen, die Jesus benutzt, könnte in einem imaginären Museum der Bilder Gottes hell angestrahlt an der Wand hängen. Schauen wir uns das mal an: Da ist, Gott, der liebevolle Vater, Gott, der Sämann, Gott, der achtsame Gutsbesitzer, Gott, der weise König, Gott, der freundliche Gastgeber, Gott, der Weinbauer, und und und.

Allerdings nutzt Jesus dabei einen kleinen rhetorischen Trick. Er sagt nämlich nie: „Gott ist ein Sämann“ oder „Gott ist ein König“. Nein. Er baut in jede Veranschaulichung das Wörtchen „Wie“ ein: „Gott streut sein Wort in die Welt wie ein Sämann“ oder „Gott ist wie ein Hirte“. Dadurch legt Jesus Gott nicht fest, hilft seinen Zuhörerinnen und Zuhörern aber trotzdem, sich eine Vorstellung von ihm zu machen, zeigt ihnen, wie Gott für uns Menschen ist. Und mal ehrlich: So ganz ohne Vorstellung geht es ja auch gar nicht.

Jedem, der damals zuhörte, war klar: „Natürlich ist Gott kein Hirte. Aber er hat bestimmte Eigenschaften, die einen guten Hirten auszeichnen.“ Und die darf man sich gerne vor Augen führen. Ja, vielleicht trug gerade die Fülle von Gottesbildern, die Jesus ins Gespräch brachte, dazu bei, dass die Menschen sich eben nicht auf eine starre Ansicht festlegten.

Dazu kommt: Nicht jedem hilft jedes Bild weiter. Wer einen fürsorglichen Vater hatte, kann etwas damit anfangen, wenn Jesus sagt: „Gott ist wie ein Vater.“ Wer aber erleben musste, dass er von einem tyrannischen, übergriffigen, ja vielleicht sogar zum Missbrauch bereiten Vater erzogen wurde, wird ein solches Bild mit Abscheu von sich weisen. Und der hat auch jedes Recht zu sagen: „Ich will mir Gott nicht als Vater vorstellen.“ Zu einem lebendigen Glauben gehört deshalb immer auch der Mut zu schauen, welche Gottesbilder mir ganz persönlich helfen, etwas von der Schönheit Gottes wahrzunehmen. Zum Glück ist das Angebot in der Bibel da äußerst vielfältig.

Jesus jedenfalls liebte es, Gott in Bildern, Gleichnissen und Parabeln erkennbar werden zu lassen. Und schon das ist eine Einladung, sich auch den eigenen Gottesbildern neugierig und aufmerksam zu nähern.

Wie stark die Macht der Gottesbilder ist und welchen Einfluss sie auf einen Menschen haben können, sieht man vielleicht am Besten an der Lebensgeschichte des Reformators Martin Luther. Der war nämlich fast dreißig Jahre lang davon überzeugt, Gott sei ein zorniger Richter, dessen Ansprüchen kein Mensch genügen kann.
Ja, dieses dunkle Bild von Gott war so massiv, dass Luther in ständiger Angst lebte. Er warf sein Jurastudium hin und ging ins Kloster – aus Angst. Er wurde Theologe und beichtete jeden Tag – aus Angst. Getrieben von einer unfassbar destruktiven Vorstellung von Gott.

Bis er eines Tages in der Bibel auf einen Satz stieß, der ihm ein ganz anderes, ein völlig neues Gottesbild bescherte. Sinngemäß stand da nämlich: „Gott ist ein gnädiger Vater, dem niemand etwas beweisen muss. Das Einzige, was Gott sich wünscht, ist, dass man ihm aus ganzem Herzen vertraut – allein aus Glauben“. Der Reformator schreibt später selbst, in diesem Moment hätte er das Gefühl gehabt, er würde direkt ins Paradies eintreten. Weil er eine destruktive gegen eine konstruktive Vorstellung eintauschen konnte.

Man kann tatsächlich sagen: In dem Augenblick, in dem Martin Luther sein krankmachendes Gottesbild gegen ein heilsames Gottesbild austauschte, änderte sich sein gesamtes Dasein. Aus dem zutiefst verkrümmten Menschen wurde ein leidenschaftlicher Freund des Lebens. << (Quelle: Internet)

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.174

12.02.2021 13:13
#4755 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
Du kannst ja mal den umgekehrten Weg versuchen und Dein ICH dem "Schöpfer" vorstellen, anstatt in der Art eines Detektivs nach "Beweisen" zu suchen.

Ich suche nicht (mehr) nach Gott, das weißt du doch! Nach meiner unbedingten Ahnung gibt es ihn nicht, und ich brauche ihn auch nicht!

Und wieso sollte ich mich bei ihm vorstellen? "Hi, hier ist dein Filius! Warum versteckst du dich? Hast du was verbrochen?" Na, mir würden einige Verbrechen einfallen... Aber er hat sie nicht begangen, weil es ihn nicht gibt. Nur seine Nichtexistenz rettet ihn.

Zitat
Und Du übersiehst, dass Jesus uns keine einzige Zeile hinterlassen hat. Frage hierzu: Seit wann können Berichte von anderen (= Evangelisten) bereits als "Original-Ton" geltend gemacht werden?

Die Schönworte von deinem Herrn Jesus nimmst du den Evangelisten aber durchaus als bare Münze ab. Wenn du den Evangelisten derart misstraust, muss du akzeptieren, dass du von Jesus gar nichts weißt!

Zitat
Kein Grund zur Panik, denn Höllen-Vorstellungen des Menschen sind in zahlreichen Varianten zu finden:

Ich glaube nicht, dass Jesus was vom Mithras-Kult, dem Hinduismus, der griechischen und römischen Mythologie und dem Germanenkult wusste. Und wenn doch - teilweise und so über drei Ecken - dann hatte er die Hölle eben micht erfunden, aber - im Gegensatz zu seinen Vorbildern des Judentums - dann doch adaptiert.

Zitat
DU scheinst von einem strafenden Gottesbild und einer damit verbundenen Hölle zu "träumen".

Ein Atheist träumt nicht von einem strafenden Gott, er glaubt nicht an ihn!

Zitat
Der Gesellschaftsentwurf des Humansismus ist zwar ehrenhaft, aber eben nur auf dem Papier. Das reale Weltgeschehen spricht eine völlig andere Sprache und richtet sich auch größtenteils nicht nach den Werten des Humanismus.

Das Rechtswesen in den demokratischen Staaten ist nach den Werten des Humanismus und der Menschenrechte ausgerichtet und damit REALITÄT! Das möchtest du nur nicht wahrhaben, um dir selber einzureden, dass wir Gott brauchen, um uns gut zu machen! Du machst dich blind für alles Gute, wenn es nicht die Handschrift deines geliebten und ersehnten Gottes trägt, nur, um eine Berechtigung dafür zu haben, nach diesem Gott schreien zu dürfen! Alles, was der Humanismus auf die Beine gestellt hat, ist dir zu gering. Nur was die Theokratie getan hat und verspricht - das ist gut! Und all die grausamen Dinge unserer Geschichte hat ja Gott nicht zu verantworten - nur die tollen! Das ist eine Realitätswahrnehmung von Propagandisten! Da kann ich nur mit den Ohren schlackern...

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Athon Offline




Beiträge: 3.696

13.02.2021 08:48
#4756 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Gysi

Zitat von Gysi #4755
Und all die grausamen Dinge unserer Geschichte hat ja Gott nicht zu verantworten - nur die tollen! Das ist eine Realitätswahrnehmung von Propagandisten!


Und dies ruft das Dilemma hervor, das daraus erwächst, wenn man behauptet, "Gott" habe alles so geplant...

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Athon Offline




Beiträge: 3.696

13.02.2021 08:58
#4757 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #4754
... Frage dazu: Wie weit reicht unser Vorstellungsvermögen und können wir wegen unserer Beschränktheit gültige Urteile über "Gott" aussprechen.
Die Bibel empfiehlt weise: Du sollst Dir kein Bild von Gott machen.


Dafür, dass "Berichte von anderen" (s. #4753) Deinen Worten zufolge nicht als "Original-Ton" geltend gemacht werden können, verwendest Du sie aber sehr häufig zur Untermauerung Deiner Argumentation. Oder ist das Alte Testament von "Gott" persönlich verfasst worden...?

Möglicherweise ist aber auch Dein Vorstellungsvermögen über die Beschränktheit des menschlichen Vorstellungsvermögens beschränkt? Wer weiß das schon...?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.174

13.02.2021 09:15
#4758 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
Die Bibel empfiehlt weise: Du sollst Dir kein Bild von Gott machen.

Dann füge ihm auch keine 'Attribute' zu! Auch nicht das, zu sein!

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Reklov Offline




Beiträge: 6.078

13.02.2021 12:20
#4759 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Wenn du den Evangelisten derart misstraust, muss du akzeptieren, dass du von Jesus gar nichts weißt!

Gysi,

richtig! ... deswegen leite ich ja auch öfter meiner Beiträge mit "Jesus wird in der Bibel zitiert" ein.

Zitat
Und wieso sollte ich mich bei ihm vorstellen? "Hi, hier ist dein Filius! Warum versteckst du dich? Hast du was verbrochen?" Na, mir würden einige Verbrechen einfallen... Aber er hat sie nicht begangen, weil es ihn nicht gibt. Nur seine Nichtexistenz rettet ihn.

1.) Du bist nicht sein "filius", sondern lediglich ein "Geschöpf".
2.) Wenn man etwas nicht "finden" kann, bedeutet dies noch nicht, dass sich etwas vor einem "versteckt". 3.) Welche Verbrechen würden Dir einfallen, welche Du "Gott" in die Schuhe schieben könntest?

Zitat
Ich glaube nicht, dass Jesus was vom Mithras-Kult, dem Hinduismus, der griechischen und römischen Mythologie und dem Germanenkult wusste. Und wenn doch - teilweise und so über drei Ecken - dann hatte er die Hölle eben micht erfunden, aber - im Gegensatz zu seinen Vorbildern des Judentums - dann doch adaptiert.

Von Osten, über die alte Seidenstraße, drang schon vor Jesu Zeiten die Lehre von Mithra nach Westen; (mittelpersisch Mihr mit der Bedeutung Licht, Sonne, Barmherzigkeit, Freundschaft, Liebe.)

Dieser Kult ist im Gebiet des späteren Perserreichs bereits seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. belegt und in der frühen Zeit vermutlich weitgehend identisch mit dem altindischen (vedischen) Gott Mitra. Auch vom bereits im 2. Jahrtausend v.Chr. entstandenen Hinduismus wird Jesus, z.B. über reisende Händler, gehört haben. Von den alten Germanenkulten wird wohl keine Kunde ins Morgenland gedrungen sein (?). Auch Die nordischen Wikinger begannen ihre ausgedehnten Reisen erst viel später.

Zitat
Ein Atheist träumt nicht von einem strafenden Gott, er glaubt nicht an ihn!

Dafür redest/schreibst Du aber ziemlich oft und kritisch über Hölle und Strafe?

Zitat
Das Rechtswesen in den demokratischen Staaten ist nach den Werten des Humanismus und der Menschenrechte ausgerichtet und damit REALITÄT! Das möchtest du nur nicht wahrhaben, um dir selber einzureden, dass wir Gott brauchen, um uns gut zu machen!

Unser Rechtswesen geht zum großen Teil auf die LEX ROMANA zurück. Das röm. Recht wurde später von den Burgundern und dann von den Franken buchstabengetreu übernommen. Du möchtest nicht wahrhaben, dass Gesetzestexte von vielen weltlichen und geistlichen Herrschern missachtet wurden, wenn sich scheinbar günstige Gelegenheiten zur Machtausdehnung ergaben. - "Gott" spielte bei der menschlichen Rechtspflege keine Rolle, sondern die Gesetzestexte wurden stets vor allem von denen aufgestellt und hingebogen, dass deren Interessen dabei nicht zu kurz kamen. Nicht ohne Grund gab es Bauernaufstände, Bilderstürmer, Revolutionen. Wir brauchen sicher keinen Gott, um uns gesetzestreu zu verhalten, denn die drohenden Strafen sind für viele Abschreckung genug. Um aber "gut" zu sein, braucht es einen anderen Weg der Erkenntnis. Dieser Weg ist weiträumiger, als es ein Gesetz je wird vorschreiben können.

Zitat
Und all die grausamen Dinge unserer Geschichte hat ja Gott nicht zu verantworten - nur die tollen! Das ist eine Realitätswahrnehmung von Propagandisten! Da kann ich nur mit den Ohren schlackern...

Wir sind mit freiem Willen ausgestattet, also für unsere Taten selbst verantwortlich. "Gott" spielt bei den Verbrechen der Welt keine Rolle. Allenfalls führt ER/ES früher oder später einen AUSGLEICH herbei, was man am Verlauf der Weltgeschichte hier und da "ablesen" kann/könnte. Schuldverschiebungen sind zwar (bereits ab dem Kindergarten) psychologische Alltagsrealität, aber nicht auf den Begriff "Gott" anwendbar.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 6.078

13.02.2021 12:27
#4760 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Dafür, dass "Berichte von anderen" (s. #4753) Deinen Worten zufolge nicht als "Original-Ton" geltend gemacht werden können, verwendest Du sie aber sehr häufig zur Untermauerung Deiner Argumentation. Oder ist das Alte Testament von "Gott" persönlich verfasst worden...?

Athon,

... meiner Meinung nach ist der gesamte Bibeltext ein "Reden des Menschen" über "Gott", nicht umgekehrt. Auch Jesus redete z.B. als >Menschgewordener< über "Gott".
Wenn ich hier und da psycholgische Dinge aus der Bibel als Argument anführe, so rede auch ich als Mensch, der keinesfalls im Besitz des absoluten Wissens ist, sein kann.

Zitat
Möglicherweise ist aber auch Dein Vorstellungsvermögen über die Beschränktheit des menschlichen Vorstellungsvermögens beschränkt? Wer weiß das schon...?

Was wissen wir überhaupt über das WOHER und WOHIN ?

Gruß von Reklov

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.174

13.02.2021 13:54
#4761 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
Du bist nicht sein "filius", sondern lediglich ein "Geschöpf".

Nanana - wir sind doch alle Gottes Kinder, oder nicht?

Zitat
2.) Wenn man etwas nicht "finden" kann, bedeutet dies noch nicht, dass sich etwas vor einem "versteckt"

Natürlich nicht. Es kann auch gar nicht vorhanden sein.

Zitat
3.) Welche Verbrechen würden Dir einfallen, welche Du "Gott" in die Schuhe schieben könntest?

Alle Hässlichkeiten, die du dem Teufel oder den Menschen selbst zurechnest! Angefangen mit dem Naturprinzip des Fressen-und-Gefressenwerdens!

Zitat
Dafür redest/schreibst Du aber ziemlich oft und kritisch über Hölle und Strafe?

Weil Christen und besonders die Moslems von diesem eifernden und rachsüchtigen Gott ausgehen! Diese religiöse REALITÄT hat mich erst dahin gebracht, 2005 dieses Forum aufzumachen! Dein durch deine Ideen weichgespülter Reklov-Gott ist nicht vornehmlich der Gott, der uns auf diesem Planeten diese Schwierigkeiten macht, mit denen unsere nach Wissen und Freiheit drängende Welt zu tun haben!

Du tust im Grunde auch das, was ansteht, um Meinungsfreiheit, Wissenschaften und Demokratie zu retten: Du nimmst ABSCHIED von dem alten Religionsformat, das einem Leben nach den Menschenrechten und dem Humanismus abträglich ist! Du hast dich FÜR die Moderne entschieden! Aber du hast in die Richtung nicht den notwendigen ganzen Schritt getan - sondern nur einen halben.

Zitat
Du möchtest nicht wahrhaben, dass Gesetzestexte von vielen weltlichen und geistlichen Herrschern missachtet wurden,

Sind die 10 Gebote jemals besser eingehalten worden, weil ihre Autorität Gottes überzeugender ist?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Reisender Offline



Beiträge: 4.116

14.02.2021 16:40
#4762 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Gott und Universum logische betrachtet, so heißt ja das Thema.
Es geht aber nur um Gott, das Universum bleibt außen vor,

Desshalb ein par Zeilen zum Universum, aus dem Blick der QM.

Das Besondere der Quantenphysik
Da ist zunächst die irritierende Erkenntnis, dass Teilchen normalerweise - d.h. wenn sie nicht gemessen oder beobachtet werden - nicht die Form lokalisierbarer Kügelchen haben, sondern dass sie als ein unendlich ausgedehntes, schwingendes Wahrscheinlichkeitsfeld im gesamten Raum verschmiert sind. Man könnte meinen, das sei nur eine theoretisch-mathematische Vorstellung. Aber das ist falsch, denn diese Wahrscheinlichkeitsfelder erzeugen unmittelbar Realität. Darauf beruhen die großen Anwendungserfolge der Quantenphysik.
Weiterhin irritierend ist, dass es Kräfte gibt, die auf Teilchen wirken, jedoch nicht mit Energie verbunden sind und nicht auf definierbaren Teilcheneigenschaften beruhen. Beispiele sind das Ausschlussprinzip von Wolfgang Pauli, die vielzitierte und bekannte Quantenteleportation oder die aktive Information in Mehrwegeexperimenten

Diese Entdeckungen führen dazu, dass die philosophisch interessierten Quantenphysiker zu der sokratischen Haltung des "ich weiss, dass ich nichts weiss" tendieren und damit mystisch-esoterischen Phänomenen gegenüber offener sind als ihre mechanistisch denkenden Kollegen der Makrophysik, der Biologie und der Hirnforschung, die meist atheistisch denken. Planck, Heisenberg, Schrödinger, Pauli, Bohm, Eccles, Schäfer uvam. sind Beispiele für offene und nachdenkliche Haltungen.

Das Denken ist des Lebens Sklave, und Leben der Hanswurst der Zeit,
und Zeit, der Allerweltvermesser, muss stille stehen. (Shakespiere)

Reklov Offline




Beiträge: 6.078

15.02.2021 13:05
#4763 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Nanana - wir sind doch alle Gottes Kinder, oder nicht?

Gysi,

... ein "Gechöpf" ist/wird geschaffen, ein Kind ist/wird "gezeugt". Da wir Menschen wohl nicht alle von Gott "gezeugt" worden sein können (?), sind wir auch nicht seine "Kinder". - Nach christl. Dogma ist nur der Nazarener der "Sohn des Vaters". Wie man dazu steht, bleibt natürlich einer individuellen Betrachtungsweise überlassen.

Zitat
Natürlich nicht. Es kann auch gar nicht vorhanden sein.

Diese "Sprachlogik" greift nicht, denn das nicht Gefundene kann nicht automatisch schon als nicht existierend bestimmt/bezeichnet werden - und somit kann der erfolglos Suchende auch nicht der "Maßstab" bei dieser Beurteilung sein.

Zitat
Alle Hässlichkeiten, die du dem Teufel oder den Menschen selbst zurechnest! Angefangen mit dem Naturprinzip des Fressen-und-Gefressenwerdens!

Der "Teufel" ist eine aus dem alten Persien "eingewanderte" Figur, ein "Verführer", welchem der Mensch all seine zahlreichen eigenen Verfehlung leicht zuschieben konnte. (Der weise Volksmund spricht bei uns nicht ohne Grund vom "armen Teufel".)

Das für uns grausam anmutende "Fressen-und-Gefressenwerden im Bereich der Natur hat bei näherer Betrachtung andere "Bilder" anzubieten:

Eine TV-Doku zeigte, dass z.B. ein toter Wal am Meeresgrund von Haien und anderen Meerestieren - bis hin zum kleinsten Krebs, "sauber" entsorgt wird, so dass der Ozean "entgiftet" wird.
Auch in der Savanne greifen sich Raubkatzen z.B. nur vereinzelte Beutetiere aus einer Herde heraus. Diese werden abenfalls bis auf die Knochen "sauber" abgenagt. Die letzten "Säuberer" in der Reihe bilden die Ameisen.

Ein Tierfilm zeigte mal einen toten Elefanten, der an einer Tränke gestorben war. Er lag in nur knöcheltiefen Wasser des Flussufers. Um ihn herum lagen mehrere Krodkodile, die sich nun tagelang von seinem Körper ernähren konnten, auf diese Weise aber auch das Wasser des Flusses "sauber" hielten. Auch Raubvögel bedienten sich an der ihnen so dargebotenen "Mahlzeit".

Dieser von uns als "grausam" empfundener Vorgang in der Natur sollte also nicht allein nur ästhetischen Vorstellungen des Menschen unterliegen.

Früher sorgten z.B. Wölfe für eine "sinnvolle" Dezimierung von Rotwild in Europas Wäldern, denn auf diese Weise (so ein Forstbeamter) wurden junge Bäume bei ihrem Heranwachsen besser geschützt. Heute müssen Jäger die "Aufgaben der Wölfe" übernehmen.
>> Der Hirsch und der Mensch: Es ist keine einfache Beziehung! Anlässlich des 6. Rotwildsymposiums, das die Deutsche Wildtier Stiftung im Oktober veranstaltet, beleuchtet sie das schwierige Verhältnis zwischen Menschen und Hirschen. Hirsche haben immer Hunger. Ihr Pansen - ein Magen, der 25 Liter Nahrung fassen kann - will stets gut gefüllt sein. Bis ein stolzer Platzhirsch beachtliche 130 Kilogramm auf die Waage bringt, muss er jede Menge fressen. << (Internet)

Man sieht: auch friedliche Pflanzenfresser können große Schäden in der Natur anrichten.
Ein Elefant braucht z.B. rund 250 000 Kilokalorien am Tag – Menschen 2000 bis 2500. Dafür essen sie 200 Kilo am Tag – Gräser, Blätter etc.
Da Elefanten aber große Strecken zurücklegen, "rasieren" sie nicht alle Büsche und Bäume in ihrer Umgebung ab, geben ihnen also Zeit zur "Erholung", wie ein Experte anmerkte.

Angesichts der gewaltigen Fruchtbarkeit in der Natur (ein einziger Stör kann z.B. bis zu 2,5 Millionen Eier ablegen!), ist das Fressen-und-Gefressenwerden nicht nur das, was unser Sinn darin erblicken will. -

Unser Intellekt kann zwar zum Kreislauf von Leben und Tod Stellung beziehen oder auch Einwände anmelden, den Einfluss der Lebensgesetzlichkeit, der alle Materie unterliegt, aber nicht korrekt in ihren Grundlagen "durchschauen"; weder ihre Vergangenheit, noch ihre Zukunft.

Ein Mediziner wurde mal gefragt, was er denn "Gott" vorwerfen würde, stünde er vor dessen Thron. Der Arzt sagte, er würde ihm nur den Knochen eines Krebskranken zeigen. - Nun erhebt sich dazu die Frage, ob wir nicht die Erzeuger unserer eigenen Krankheiten sind, ob wir "richtig" leben, essen - etc. (?)

Zitat
Du tust im Grunde auch das, was ansteht, um Meinungsfreiheit, Wissenschaften und Demokratie zu retten: Du nimmst ABSCHIED von dem alten Religionsformat, das einem Leben nach den Menschenrechten und dem Humanismus abträglich ist! Du hast dich FÜR die Moderne entschieden! Aber du hast in die Richtung nicht den notwendigen ganzen Schritt getan - sondern nur einen halben.

Der "ganze Schritt" in den Atheismus wäre für mich nicht sinnvoll, weil ich dabei "ausschließen" müsste, was möglich ist. Meine Lücken des Wissens wären damit auch nicht "geschlossen", sondern lediglich einer transzendenten Verneinung preisgegeben.

Als "moderner" Mensch habe ich nicht übersehen, was Moses von "Gott" auf seine neugierige Frage, wer ER denn sei, zu hören bekam: >> ICH BIN, ALS DER ICH DA SEIN WERDE. <<
Damit deutete das weise Judentrum schon seinerzeit an, dass sich "Gott" im Bewusstsein der Menschen stets ändern würde.

Zitat
Sind die 10 Gebote jemals besser eingehalten worden, weil ihre Autorität Gottes überzeugender ist?

Die 10 Gebote sind, das beachten viele nicht, eine Empfehlung, denn sie beginnen stets mit "Du sollst...".

Das z.B. eine Notwehr das Töten unumgägnlich machen kann, war auch den Autoren dieser 10 Empfehlungen bewusst. Und es leuchtet wohl auch jedem ein, dass selbst eine Lüge Leben retten kann.
Der Mensch muss also bei der Lüge entscheiden, ob er sie vor Gericht ausspricht und damit z.B. einen Schuldigen entlastet oder einen Unschuldigen belastet.

Würde man z.B. eine Notlüge anwenden, um Leben zu retten, wäre das achte Gebot nicht einmal verletzt, denn man hätte ja das fünfte Gebot als notwendiger erachtet und eingesetzt.

Die Nazis drehten das "Naturrecht des Stärkeren" auf perverse Weise so um, dass sie ihren Überfall und die damit verbundene Vernichtung von schwächeren Völkern als gerechtfertigt proklamierten. Diese infame Verdrehung erwies sich aber als Bumerang, denn als die letzten Stunden im "Führerbunker" der Reichskanzlei anbrachen, soll Hitler zu den dort Anwesenden gesagt haben: "Die slawische Rasse hat sich als die stärkere erwiesen..."
Wenig später biss er dann auf die stets mitgeführte Giftkapsel und die Überlebenden standen vor einem zerbombten Deutschland.

Auf "pinterest" kann jeder sehr gut betrachten, wie schön unsere Städte vor ihrer Zerstörung durch Bomben einst gewesen waren.
Die großartigen Gebäude in unseren Städten waren eine architektonische Augenweide.


Gruß von Reklov

Gysi Offline

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15.02.2021 16:07
#4764 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
.. ein "Gechöpf" ist/wird geschaffen, ein Kind ist/wird "gezeugt". Da wir Menschen wohl nicht alle von Gott "gezeugt" worden sein können (?), sind wir auch nicht seine "Kinder". - Nach christl. Dogma ist nur der Nazarener der "Sohn des Vaters". Wie man dazu steht, bleibt natürlich einer individuellen Betrachtungsweise überlassen.

Wir halten uns doch alle für 'Kinder guten Geistes', denn wir meinen zu wissen, 'wes Geistes Kind' die anderen sind. Ich hab das ein wenig poetischer gemeint, so rede ich ja öfters, und du weißt das auch.

Zitat
Diese "Sprachlogik" greift nicht, denn das nicht Gefundene kann nicht automatisch schon als nicht existierend bestimmt/bezeichnet werden -

Deswegen schreibe ich ja auch: "Es kann auch gar nicht vorhanden sein"! Oder ist diese Option für dich einem Denkverbot unterworfen?

Zitat
Das für uns grausam anmutende "Fressen-und-Gefressenwerden im Bereich der Natur hat bei näherer Betrachtung andere "Bilder" anzubieten:

Natürlich: Geburt, Wachstum, Schicksal, Krankheit, Sterben und Tod! Die Natur ist unparteiisch, gleichgültig und gnadenlos. Der Überlebende kann sie für sein Überleben preisen. Von dem, der es nicht geschafft hat, wirst du hingegen keine Klage hören...

Zitat
Als "moderner" Mensch habe ich nicht übersehen, was Moses von "Gott" auf seine neugierige Frage, wer ER denn sei, zu hören bekam: >> ICH BIN, ALS DER ICH DA SEIN WERDE. <<
Damit deutete das weise Judentrum schon seinerzeit an, dass sich "Gott" im Bewusstsein der Menschen stets ändern würde.

Das ist es eben: Gott ist das Produkt menschlichen Bewusstseins!

Zitat
Die 10 Gebote sind, das beachten viele nicht, eine Empfehlung, denn sie beginnen stets mit "Du sollst...".

Na, dann. Was für ein Bohei um die 10 Gebote! Aber ich glaube nicht, dass Moses die beiden Tafeln seinem Volk vorgelegt hatte, um lediglich 'eine Empfehlung' auszusprechen! Sie waren schon etwas strenger als ein Gesetz zu verstehen...

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Athon Offline




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15.02.2021 17:08
#4765 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #4760
... meiner Meinung nach ist der gesamte Bibeltext ein "Reden des Menschen" über "Gott", nicht umgekehrt.


Na, dann sind wir uns doch einig, dass die Bibel ein Produkt menschlicher Kreativität ist...

Zitat
Was wissen wir überhaupt über das WOHER und WOHIN ?


Über das WOHIN können wir nichts wissen. Aber Kenntnisse über das WOHER sind nur eine Frage der Zeit. Ist doch logisch, oder...?

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Reklov Offline




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15.02.2021 18:05
#4766 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Über das WOHIN können wir nichts wissen. Aber Kenntnisse über das WOHER sind nur eine Frage der Zeit. Ist doch logisch, oder...?

Athon,

... eine Frage der Zeit schon, aber immer unter bestimmten Gesetzen des Zerfalls, denn - je länger die Wege zum WOHER, desto mehr "verschwinden" die "Zeugen der Zeit" (Artefakte oder Knochenfunde).

Gruß von Reklov

Reklov Offline




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15.02.2021 18:10
#4767 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Das ist es eben: Gott ist das Produkt menschlichen Bewusstseins!

Gysi,

... da wir nun mal keine gültige Definition des Begriffs "Mensch" haben, können wir auch nichts Stimmiges über das Wesen des menschlichen Bewusstseins sagen. Dein Wort "eben" ist somit wertlos.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




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15.02.2021 18:21
#4768 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Na, dann sind wir uns doch einig, dass die Bibel ein Produkt menschlicher Kreativität ist...

Athon,

... erstens kann man menschliche Kreativität nicht hoch genug einschätzen und zweitens könnte es sich hierbei auch um eine nicht von uns "eingepflanzte" Ur-Information (als Gottesbewusstsein) handeln. (?) Wer wollte und könnte dazu schon korrekte Aussagen machen, außer, dass er alles voreilig negiert oder mit Vorliebe beargwöhnt?

Sorry, aber so schnell kann ich mich nun mit Dir auch nicht "einig" erklären.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 3.696

15.02.2021 19:06
#4769 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #4766
... eine Frage der Zeit schon, aber immer unter bestimmten Gesetzen des Zerfalls, denn - je länger die Wege zum WOHER, desto mehr "verschwinden" die "Zeugen der Zeit" (Artefakte oder Knochenfunde).


Es entspricht der Logik, dass zutreffende Aussagen über Vergangenes prinzipiell möglich sind, Aussagen über Zukünftiges, die über Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen hinausgehen, aber nun einmal nicht. Du unterlegst diese grundsätzliche Logik mit Anforderungen und Bedingungen, die auf die Logik keinerlei Einfluss haben. Also, alles wie immer, Reklov...

Und außerdem sind die von Dir angeführten Beispiele selbst bereits Millionen Jahre alt und haben - da versteinert - wohl auch noch genügend Zeit, um als Zeugen zu dienen.

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Gysi Offline

Atheist


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16.02.2021 09:10
#4770 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
... da wir nun mal keine gültige Definition des Begriffs "Mensch" haben, können wir auch nichts Stimmiges über das Wesen des menschlichen Bewusstseins sagen. Dein Wort "eben" ist somit wertlos.

Du suchst eine 'gültige' Definition des Menschen? Ganz einfach: Links und rechts je ein Arm und je ein Bein und aufm Hals ein Kopf mit einem Haufen Stroh darin! Aber mal im Ernst: Sind unsere Gedanken wertlos? Unsere Analysen? Unsere Leben? Unsere Erfahrungen? Unsere Wissenschaften? Die Wahr-Nehmung? Die Selbskritik? Die Gefühle? Die Lieben? Du bist ein Nihilist, verehrter Reklov! Wenn du erkennst, dass in der Bibel Gott selber auf seine Flüchtigkeit und sein Wesen als Geist im Menschsein hinweist (siehe Moses-Zitat #4.763 oder #4.764), dann schmeißt du alles kaputt! Nein, so bist DU undefiniert, unwirklich, ohne Inhalte und wertlos! Unsere ganze Diskussion ist bis auf null entwertet, egal, was sie an Gutem hervorgebracht hat und hervorbringen mag!

Oder läuft hier was ganz anderes ab? Manchmal habe ich den Eindruck, dass du uns - über all die Jahre - nur VERARSCHEN willst! Aber in erster Linie veraaaa...chtest du dich SO nur selbst!

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Reklov Offline




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16.02.2021 12:29
#4771 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Du bist ein Nihilist, verehrter Reklov! Wenn du erkennst, dass in der Bibel Gott selber auf seine Flüchtigkeit und sein Wesen als Geist im Menschsein hinweist (siehe Moses-Zitat #4.763 oder #4.764), dann schmeißt du alles kaputt!

Gysi,

... wenn jemand den Begriff "Nihilist" verwendet, so sollte er zumindest gehört haben, dass man darunter nicht nur eine Sache versteht.
Nihilismus bezeichnet einerseits allgemein eine Weltsicht, die die Gültigkeit jeglicher Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung verneint. Andererseits ist Nihilismus in der Philosophie ein Terminus mit teilweise sehr tiefgründiger Bedeutung, so etwa bei Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger.-
Ein wenig mehr Kenntnisse über Begriffe und ihre Bedeutungen könnte Dir also nicht schaden, verehrter Gysi.

Dass "Gott" (laut Bibel) seinerzeit Moses auf ein sich im Menschen wandelndes Gottesbewusstsein hinwies, hat mit Nihilismus aber auch nicht das Geringste zu tun, sondern deutete auf eine Entwicklung hin, deren Schritte ja nachvollziehbar geworden sind.
Der Blick auf ein "modernes Gottesbild" schließt z.B. Auswertungen neuester experimenteller Ergebnisse und Quantisierung von Raum und Zeit mit ein. Wenn man möchte, auch die Existenz eines Hyperraums.

Dem "modernen Menschen" tritt "Gott" als Urheber und Quelle aller Energie-Formen in Erscheinung. Hier offenbaren sich auch Gedanken über ein Diesseits und ein Jenseits.

Zitat
Oder läuft hier was ganz anderes ab? Manchmal habe ich den Eindruck, dass du uns - über all die Jahre - nur VERARSCHEN willst! Aber in erster Linie veraaaa...chtest du dich SO nur selbst!

Es ist mir durchaus bewusst, dass ein Unverständiger sich bei Gesprächen über die Transzendenz schnell "verarscht" vorkommen kann/muss. Das darf aber nun nicht mein Problem sein.
Zu Deinem fehlgeleiteten Verdacht über meine Beiträge passen die ersten Zeilen eines Gedichts von Goethe sehr treffend:
>> Sagt es niemand, nur den Weisen,
weil die Menge gleich verhöhnet ... <<

Zitat
Oder läuft hier was ganz anderes ab?


Hier läuft, entgegen Deinem seltsamen Verdacht, lediglich das ab, was bei Deutungen über die Welt so alles an sprachlichen Varianten eingesetzt werden kann, darf und auch sollte.
Sei also selbst etwas "kreativer", anstatt nur kritisch nörgelnd zu mutmaßen. Wenn Du meinst, man drehe Dich hier im Kreise, dann erschließe Dir neue Texte, deren Wortlaut Deine Fantasie "beflügeln" könnten.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




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16.02.2021 12:58
#4772 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Es entspricht der Logik, dass zutreffende Aussagen über Vergangenes prinzipiell möglich sind, Aussagen über Zukünftiges, die über Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen hinausgehen, aber nun einmal nicht. Du unterlegst diese grundsätzliche Logik mit Anforderungen und Bedingungen, die auf die Logik keinerlei Einfluss haben.

Athon,

... I.Kant, wohl kein geringer Kenner der Logik, schuf u.a. den Begriff >> a priori <<.

A priori und a posteriori sind lateinische Ausdrücke, die in der Philosophie verwendet werden, um Arten von Wissen, Rechtfertigung oder Argumentation anhand ihrer Abhängigkeit von empirischen Beweisen oder Erfahrungen zu unterscheiden. A priori Wissen ist das, was unabhängig von Erfahrung ist.

So führten z.B. bereits unsere germanischen Vorfahren, ohne darüber irgendeine Erfahrung besitzen zu können, den Begriff eines Weltuntergangs in ihrem Sprachgebrauch.

Die Ragnarök (altnordisch „Schicksal der Götter“; aus regin, gen. pl. ragna „Gott“, rök „Ursache, Sinn des Ursprungs“) ist die Sage von Geschichte und Untergang der Götter (Weltuntergang) in der Nordischen Mythologie, wie es die Völuspá prophezeit.

Modern, wissenschaftlich gesagt, hört sich die Germanische Sage natürlich anders an: Seit etwa 4,5 Milliarden Jahren scheint die Sonne, und sie wird das noch mindestens weitere rund fünf Milliarden Jahre tun. Jede Epoche des Menschen brachte/bringt also ihren eigenen Sprachcharakter zu dieser Thematik hervor, zielt aber im Grunde auf das gleiche Geschehen.

Insgesamt hat die Sonne für zehn bis 13 Milliarden Jahre Brennstoff, schätzen die Wissenschaftler. Unser Stern setzt also Anfang und Ende der Geschichte! Nun bleibt uns die Möglichkeit, entweder einen "Umzug" auf einen anderen bewohnbaren Planeten zu schaffen oder aber das Dasein des Menschen auf seinem Heimatplaneten irgendwann als "beendet" zu denken. (Klingt durchaus logisch!)

Tja, wenn es denn nur so einfach wäre, allein mit Logik die Welt, Sein und Dasein umfassend erklären oder deuten zu wollen/können.

Gruß von Reklov

Gysi Offline

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16.02.2021 14:49
#4773 "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov
... wenn jemand den Begriff "Nihilist" verwendet, so sollte er zumindest gehört haben, dass man darunter nicht nur eine Sache versteht.
Nihilismus bezeichnet einerseits allgemein eine Weltsicht, die die Gültigkeit jeglicher Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung verneint. Andererseits ist Nihilismus

Du bist nicht nur ein Nihilist, sondern auch auch ein selbstgerechter, steifer und humorloser Schnösel, an dem jede, aber auch JEDE noch so berechtigte Kritik wie ein Gummiball von einer hohen Mauer abtropft!

Zitat
Sei also selbst etwas "kreativer",

Ja, so kreativ wie du!

Wir verlassen derzeit das Thema, wenn wir das eigentlich nicht schon immer taten. Aber jetzt ganz bestimmt! Ich bin wieder dabei, wenn du bereit bist, zu dem Thema zurückzukehren. Auf Dummsinn und schnöselige Eitelkeiten gebe ich hier keine Antworten mehr!

Zitat
>> ICH BIN, ALS DER ICH DA SEIN WERDE. <<
Damit deutete das weise Judentrum schon seinerzeit an, dass sich "Gott" im Bewusstsein der Menschen stets ändern würde.

<= DA waren wir stehen geblieben! Und meine Antwort darauf hatte dir nicht gefallen. Sosehr nicht, dass du mal wieder zu deinem affig-professoralen Lehrer-Lämpel-Ton zurückkehren musstest... Aber da könnten wir weitermachen, bei diesem Bibelsatz - wenn schon nicht beim Thema "Gott und das Universum, logisch betrachtet" - aber immerhin.

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Athon Offline




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16.02.2021 17:46
#4774 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #4772
Tja, wenn es denn nur so einfach wäre, allein mit Logik die Welt, Sein und Dasein umfassend erklären oder deuten zu wollen/können.


Deine Argumentation beruht auf dem nicht zu bestreitenden Umstand, dass noch keine umfassende logik-basierte Erklärung für die Existenz der Welt/des Universums gefunden wurde. Dieses "Manko" gibt Dir nun Veranlassung, somit auch nahezu jeden kleinen Baustein, der aufgrund physikalisch-mathematischer Logik an eine bestimmte Stelle dieser Existenz gehört und uns dadurch stetig, wenn auch langsam, voranbringt, als zutreffend anzuzweifeln bzw. ihn als nicht in Dein transzendentes Erfahrungsbild passend einzuordnen.

Zitat
Insgesamt hat die Sonne für zehn bis 13 Milliarden Jahre Brennstoff, schätzen die Wissenschaftler. Unser Stern setzt also Anfang und Ende der Geschichte! Nun bleibt uns die Möglichkeit, entweder einen "Umzug" auf einen anderen bewohnbaren Planeten zu schaffen oder aber das Dasein des Menschen auf seinem Heimatplaneten irgendwann als "beendet" zu denken. (Klingt durchaus logisch!)


Das ist es auch, Reklov. Es kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Aussagen über einen genaueren Zeitraum nicht möglich sind. Auch logisch...

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Reklov Offline




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17.02.2021 09:46
#4775 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Du bist nicht nur ein Nihilist, sondern auch auch ein selbstgerechter, steifer und humorloser Schnösel, an dem jede, aber auch JEDE noch so berechtigte Kritik wie ein Gummiball von einer hohen Mauer abtropft!

Gysi,

... nicht nur, weil ich Berliner bin, lachen meine Musik- und Tenniskollegen über meine Witze. Dass ich humorlos sein soll, ist mir also völlig neu. (!?) Ich gebe aber zu, dass die Themen dieses Forums wesentlich besser ohne Humor bearbeitet werden sollten. Vor allem Du, als Forum-Leiter, solltest Deine Kritik sachlich und nur am Wortlaut der user-Beiträge anbringen und diese nicht für persönliche Angriffe nutzen. - Wieder einmal hast Du hierbei versagt!!!

Kritik üben, ist immer leicht - bessere Argumente auf den Tisch zu legen, schon weitaus schwieriger.

Zitat
Aber da könnten wir weitermachen, bei diesem Bibelsatz - wenn schon nicht beim Thema "Gott und das Universum, logisch betrachtet" - aber immerhin.

Dieser Satz ist durchaus logisch, da er sich in der Geschichte der Menschheit als "korrekt" entpuppt hat.
"Gott" wird heute völlig anders gedacht, als zu Zeiten eines Mose.

Gruß von Reklov

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