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Atheismus vs. Religionen  


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 Atheismus/Agnostizismus
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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

30.07.2018 23:52
#126 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Unendlich viele Universen müssen logischerweise immer unendlich viele bleiben. Und was kein Ende hat, hat auch keinen Anfang. Dann spielt es nämlich auch absolut keine Rolle, wenn dieses oder jenes Universum infolge Verbrauch des "Brennstoffes" untergeht und nur noch kalte Klumpen übrigbleiben.

Athon,

... aus dem EINEN können unendlich viele entstehen. Die Vielzahl muss aber nicht "logischerweise" dann auch immer so numerisch gleich erhalten bleiben. Es wäre auch ein ständiges Vergehen, also ein Wenigerwerden denkbar. Ist aber doch alles sehr spekulativ gedacht. Laut den Gesetzen der Physik verschwindet ja Energie nicht einfach so, sondern wird nur "umgewandelt".

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.096

31.07.2018 08:20
#127 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #126
... aus dem EINEN können unendlich viele entstehen. Die Vielzahl muss aber nicht "logischerweise" dann auch immer so numerisch gleich erhalten bleiben. Es wäre auch ein ständiges Vergehen, also ein Wenigerwerden denkbar. Ist aber doch alles sehr spekulativ gedacht.


Natürlich ist das spekulativ. Aber, auch Spekulation ist der Logik unterworfen: Wenn EINES der Ursprung vom GANZEN ist, kann das GANZE in seiner Anzahl nicht unendlich sein. Denn jedes Hinzufügen zum EINEN erhöht lediglich die Anzahl des GANZEN und ist somit als Zahl definierbar, selbst wenn diese aus 100 Trillionen Stellen bestünde.

Daraus kann -so denke ich- logisch gefolgert werden, dass ein unendliches GANZES niemals "numerisch" größer oder kleiner werden und somit auch keinen entsprechenden Ursprung haben kann.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

31.07.2018 11:30
#128 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Daraus kann -so denke ich- logisch gefolgert werden, dass ein unendliches GANZES niemals "numerisch" größer oder kleiner werden und somit auch keinen entsprechenden Ursprung haben kann.

Athon,

... die Idee einer GANZHEIT liegt in ihrer Vollendung in der Unendlichkeit. - Sie ist also nicht Ganzheit als endliche und demnach überschaubar, denn es fehlt ihr die im Gegenstand als Werk und Anschauung sich endgültig vollendende Rundung. Man kann aber Unendlichkeit auch in der Form des Kreises oder seiner 3-dimensionalen Form finden - der Kugel. Auf beiden Formen könnte man z.B. "endlos" kreisen.

Zur Idee der Unendlichkeit:
Würde eine Idee "fertig", so bekäme sie als richtige eine zeitlos gültige Gestalt. Dann wäre sie im selben Augenblick nicht mehr das, was wir unter "Idee" denken; sie wäre tot.
Was "Idee" ist, ist nur in der Bewegung, bleibt offen, erscheint in unabsehbaren Gestalten, die in sich zusammenhängen, auseinander hervorgehen, aber nicht fixierbar sind.
So bleibt bei diesen Ansätzen auch jede menschliche Logik leider ein nicht vollkommen ausreichendes "Werkzeug".

"Unendlichkeit" hat aber (nach K. Jaspers) einen zweifachen Sinn. Sie ist entweder die in sich rundende Bewegung (Beispiel Kreis/Kugel) - die Idee des Geistes. Oder sie ist die unendlich durchbrechende, jede erreichte Ganzheit selbst wieder zerschlagende Bewegung - die alles übergreifende Idee der Vernunft.

Diese zweite Unendlichkeit ist sowohl von der Endlosigkeit des Geistfremden wie von der geschlossenen Unendlichkeit des Geistes als ihr untergeordneten Momenten, die sie als relative Perspektive in sich aufnimmt, zu unterscheiden. Sie steht der bloß verlaufenden Endlosigkeit gegenüber, weil sie den ständig in Zusammenhang haltenden, aufabauenden, qualitativ aufbauenden Charakter bewahrt.

(Wie man leicht erkennt, ist >Unendlichkeit< nicht so einfach zu erfassen - genau wie der durch den menschlichen Wortschatz beschränkte Versuch des korrekten Erfassens der Gottes-Idee!)

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

31.07.2018 14:08
#129 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #124

Zitat
Das erklärt auch besonders gut, warum Gläubige mit sich selbst und ihrem Glauben nicht dauerhaft glücklich sind, bzw, nicht glücklich sein können und dann später auch ständig mehr Zustimmung und Bestätigung von "Außen" brauchen, um an die "maßgebliche" Wirkung ihrer Selbsttäuschung zu gelangen.
Perquestavolta,

... ich würde sagen, wer kein Talent zum Glücklichsein hat, der ist weder als Gläubiger, noch als Atheist glücklich - sei er nun arm oder begütert.
Den Glaubensweg kann man auch alleine, ohne Bestätigung von außen, gehen - denn letztendlich bleibt die Angelegenheit sowieso eine Sache "zwischen Gott und dem Gläubigen". Nicht ohne Grund sammelt man sich auch innerlich alleine am besten. Andere stören dabei nur.
Ob Glaube aber eine "Selbsttäuschung" ist, kannst Du (oder andere) überhaupt nicht beurteilen, außerdem könnte sich der atheistische Weg von solch einem Vorwurf auch nicht befreien.




Qualitativ sind solche Aussagen aber leider nichts wert. Und laut deiner eigenen Definition ist dann auch Gott einfach nur mehr ein Opportunist.
Beziehungsweise redest du auch hier wieder nur von einer ausschließich selbstbezogenen Verallgemeinerungsorjektion deiner eigenen geschmacklichen Vorlieben.

Andersherum ist es aber halt mal wissenschaftlich eindeutig erwiesen, dass Glücklichsein von Hormonen und Botenstoffen abhängt, die sowohl vom Körper auch selbst produziert werden. Im übrigen verhöhnst du mit solchen Aussagen, wer Talent zum Glücklichsein hat - wieder auch Menschen, bei denen dieser dein Welterklärungs-Gott mit den Talenten wohl offensichtlich gespart hat. Immerhin kann eine organisch bedingte Depression jeden treffen und zudem weis auch jeder, dass Sorgen zu haben, auch kein irgendwelcher Grund ist, glücklich zu sein. Und dass Menschen die unter solchen Bedingungen dennoch glücklich sind , in Wirklichkeit einfach nur ebenso Realitäts-ignorante wie selbstgerechte Psychopathen sein können.

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Trolle sind zum jagen da und nicht zum füttern.

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

31.07.2018 14:28
#130 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #128

Zitat
Daraus kann -so denke ich- logisch gefolgert werden, dass ein unendliches GANZES niemals "numerisch" größer oder kleiner werden und somit auch keinen entsprechenden Ursprung haben kann.
Athon,

... die Idee einer GANZHEIT liegt in ihrer Vollendung in der Unendlichkeit.



Ja natürlich.. Wenn man das Universum so wie du, einfach nur mit der selben Idee wie einer "vollendeten Pizza" vergleicht und über deren Vollendung jeder genau weis, dass diese Vollendung immer von den jeweils eigenen geschmacklichen Vorlieben bezüglich ihrer Zutaten abhängt.. dann liegt auch die Idee zu ihrer ganzheitlichen Vollendung irgendwo im Unendlichen.

Nun ist aber nach allen Erkenntnissen auf Grundlage wissenchaftlicher Experimentierfreude, dass Universum keine Ganzheit welch irgendwo im Unendlichen an einem genau definierbaren Anfang nimmt. Und andersherum ist dann auch die Idee von einem Schöpfergott, das so ziemlich einfachste und naivste Abkürzungsmodell, das gerade noch möglich ist. Also etwas für die Denkweise von Leuten bei denen die Evolution hin zum Menschen in der Steinzeit stehen geblieben ist.

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Athon Offline




Beiträge: 2.096

31.07.2018 15:36
#131 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #128
So bleibt bei diesen Ansätzen auch jede menschliche Logik leider ein nicht vollkommen ausreichendes "Werkzeug".


Logik ist keine Erfindung menschlichen Geistes, Reklov. Somit kann es auch keine "menschliche" Logik geben, die sich je nach Anschauung so oder so darstellen könnte.

Im übrigen könntest Du wirklich einmal versuchen, Deine Gedanken -wenn es um Logik geht- von Transzendenz, rein philosophischer Betrachtungsweise und Beurteilungen anderer Philosophen freizuhalten. Wenn Du argumentierst, dass auch eine unendliche Anzahl -wie hier diskutiert- Universen irgendwann einmal einen Anfang, sozusagen ein erstes Exemplar, aufweisen musste, so ist dies schlichtweg unlogisch, weil mit noch so häufiger "Schaffung" neuer Universen niemals eine unendliche Anzahl erreicht werden kann.

Selbst wenn Du die unüberschaubare Menge an Sandkörnern, die auf unserer Erde existieren, zugrunde legst, so kann theoretisch eine Zählung vorgenommen werden, an deren Ende eine zu beziffernde Anzahl steht. Niemals aber eine unendliche Menge.

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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

31.07.2018 16:43
#132 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Selbst wenn Du die unüberschaubare Menge an Sandkörnern, die auf unserer Erde existieren, zugrunde legst, so kann theoretisch eine Zählung vorgenommen werden, an deren Ende eine zu beziffernde Anzahl steht. Niemals aber eine unendliche Menge.

Athon,

... bereits die Linie eines Kreises ist ein gutes, wenn auch nur grafisch dargestelltes Symbol für "unendlich". Auf solch einer (hier nur gedachten!) Kreislinie könnte z.B. ein >ewig existierendes Wesen<, allein gedanklich, nun ewig andauernde "Runden" drehen oder zu drehen beginnen, somit eine "Unendlichkeit" beim Beginn der ersten "Runde" zumindest starten.
Bei den von Dir erwähnten Sandkörnern käme man zwar auf eine astronomisch hohe, aber auf keine "unendliche" Zahlenmenge. Das sehe ich auch so. - Unendlichkeit scheint also u.a. auch mit Bewegung verbunden.

Zitat
Nun ist aber nach allen Erkenntnissen auf Grundlage wissenchaftlicher Experimentierfreude, dass Universum keine Ganzheit welch irgendwo im Unendlichen an einem genau definierbaren Anfang nimmt.

Die Grundlage wissenschaftlicher Experimentierfreude hat aber ihre bekannten Grenzen, somit auch die damit verbundenen Erkenntnisse. "Des Pudels Kern" (siehe Goethes FAUST) ist unserer Spezies völlig unbekannt. Wir können ja nicht einmal die Frage beantworten: "Was ist der Mensch"?

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

31.07.2018 17:07
#133 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Im übrigen verhöhnst du mit solchen Aussagen, wer Talent zum Glücklichsein hat - wieder auch Menschen, bei denen dieser dein Welterklärungs-Gott mit den Talenten wohl offensichtlich gespart hat. Immerhin kann eine organisch bedingte Depression jeden treffen und zudem weis auch jeder, dass Sorgen zu haben, auch kein irgendwelcher Grund ist, glücklich zu sein.

Perquestavolta,

... Sorgen, Krankheiten, Kummer etc. sind/können zum Auslöser des Unglücklichseins werden. Es gibt aber genug wirklich Benachteiligte, die sich weder von körperlichen, noch von pekuniären Mängeln unterkriegen lassen - ja ihnen gleichmütig begegnen. - Ich gebe zu, dass ich davon nicht betroffen bin und nicht weiß, wie ich mich in solchem Fall "entwickeln" würde?

Als mein Sohn in Brasilien war, fiel ihm auf, dass auch unter den "Armen" eine lächelnde Grundfröhlichkeit zu sehen war. Hier in Deutschland werden manche bereits "depressiv", wenn sie sich kein neues Ledersofa oder eine Flugreise leisten können.

Organisch bedingte Depressionen (z.B. durch Krankheiten) haben ja stets andere Ursachen, als "endogen" bedingte.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

31.07.2018 19:58
#134 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #133

Zitat
Im übrigen verhöhnst du mit solchen Aussagen, wer Talent zum Glücklichsein hat - wieder auch Menschen, bei denen dieser dein Welterklärungs-Gott mit den Talenten wohl offensichtlich gespart hat. Immerhin kann eine organisch bedingte Depression jeden treffen und zudem weis auch jeder, dass Sorgen zu haben, auch kein irgendwelcher Grund ist, glücklich zu sein.
Perquestavolta,

... Sorgen, Krankheiten, Kummer etc. sind/können zum Auslöser des Unglücklichseins werden. Es gibt aber genug wirklich Benachteiligte, die sich weder von körperlichen, noch von pekuniären Mängeln unterkriegen lassen - ja ihnen gleichmütig begegnen. - Ich gebe zu, dass ich davon nicht betroffen bin und nicht weiß, wie ich mich in solchem Fall "entwickeln" würde?

Als mein Sohn in Brasilien war, fiel ihm auf, dass auch unter den "Armen" eine lächelnde Grundfröhlichkeit zu sehen war. Hier in Deutschland werden manche bereits "depressiv", wenn sie sich kein neues Ledersofa oder eine Flugreise leisten können.

Organisch bedingte Depressionen (z.B. durch Krankheiten) haben ja stets andere Ursachen, als "endogen" bedingte.




Ich hab es mir schon gedacht und auch schon mal erwähnt, dass du Mitglied einer der vielen esoterischen Schwarzwald-Sekten bist. Immerhin hatte ich im Zusammenhang von Depressionen in einem ganz anderen Zusammenhang geredet.

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Athon Offline




Beiträge: 2.096

01.08.2018 09:00
#135 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #132
Bei den von Dir erwähnten Sandkörnern käme man zwar auf eine astronomisch hohe, aber auf keine "unendliche" Zahlenmenge. Das sehe ich auch so.


Das ist gut so, Reklov. Dann kannst Du ja nunmehr aufgrund dieser Erkenntnis Deine Ansicht in #126

Zitat von Reklov
... aus dem EINEN können unendlich viele entstehen.


noch einmal überdenken. Ich spreche hier nämlich von MENGEN möglicher Universen, nicht von Kreisen, Kugeln oder Möbiusschen Schleifen. Und das ohne philosophischen Hintergrund...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

03.08.2018 15:26
#136 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Ich hab es mir schon gedacht und auch schon mal erwähnt, dass du Mitglied einer der vielen esoterischen Schwarzwald-Sekten bist. Immerhin hatte ich im Zusammenhang von Depressionen in einem ganz anderen Zusammenhang geredet.

Perquestavolta,

... wieder mal falsch vermutet. Ich bin ein Einzelgänger, auch wenn ich in meiner Band und im Tennisverein durchaus teamfähig agiere. Den Schwarzwald kenne ich nur durch einige Wanderungen. Schöne Gegend, von mir aus in etwa 1,5 Std. mit dem Auto zu erreichen. Aber bei weitem nicht so imposant, wie z.B. die Gebirgslandschaften der Alpen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

03.08.2018 17:16
#137 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #136

Zitat
Ich hab es mir schon gedacht und auch schon mal erwähnt, dass du Mitglied einer der vielen esoterischen Schwarzwald-Sekten bist. Immerhin hatte ich im Zusammenhang von Depressionen in einem ganz anderen Zusammenhang geredet.
Perquestavolta,

... wieder mal falsch vermutet. Ich bin ein Einzelgänger...

Ich weis aber dass du ein notorischer "Nichtwahrheitsager" bist. Dass du totalitäre rechtslastige Ansichten vertrittst, welche von evangelikalen Kreationisten verbreitet werden und dass du einen Missionierungsaftrag hast.

Zitat von Reklov im Beitrag #136

auch wenn ich in meiner Band und im Tennisverein durchaus teamfähig agiere.
Nach dem was man bisher über dein Teamverhalten aufm Tennisplatz von dir erfahren hat
und dass du da sogar okkulte Kartentricks bemühst, um vom Schicksal nicht benachteiligt zu werden - also andere Mitspieler zu hintergehen... pfeife ich gerne auf den überlriechenden Beweihräucherungsgesänge bezüglich deiner eigenen "Herrlichkeit".

Zitat von Reklov im Beitrag #136

Den Schwarzwald kenne ich nur durch einige Wanderungen. Schöne Gegend, von mir aus in etwa 1,5 Std. mit dem Auto zu erreichen. Aber bei weitem nicht so imposant, wie z.B. die Gebirgslandschaften der Alpen.



Ich sagte nicht, dass du im Schwarzwald wohnst Reklov, sondern dass in deiner Familie auch noch andere esoterische Missionare unterwegs sind, die einen fundamentalen Einfluss auf dich ausüben. Und dass der Schwarzwald - gerade mal 150 km von dir, die deutsche Hochburg der allerschrecklichsten esoterischen Narrenideologien ist, um die sich teilweise sogar der Dt. Verfassungschutz kümmern muss, ist ja auch eine inzw. weltbekannte Tatsache..

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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

04.08.2018 10:09
#138 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Ich weis aber dass du ein notorischer "Nichtwahrheitsager" bist.

Perquestavolta,

... na da ähneln wir uns ja hier alle mächtig, denn keiner von uns usern hat die komplette "Wahrheit" auf seinem Tisch liegen. Wir tauschen hier lediglich Infos aus - und die enthalten nicht selten nur Widerholungen sog. Fachmeinungen aus Büchern oder dem net. Spiel Dich also nicht so auf! Von "Wahrheit" bist Du in vielen Dingen genauso weit entfernt, wie jeder andere Mensch.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

04.08.2018 13:17
#139 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #138

Zitat
Ich weis aber dass du ein notorischer "Nichtwahrheitsager" bist.
Perquestavolta,

... na da ähneln wir uns ja hier alle mächtig, denn keiner von uns usern hat die komplette "Wahrheit" auf seinem Tisch liegen.

du willst da aber trotzdem behaupten, dass es ein Trugschluss wäre zu glaube, dass es keinen Gott gäbe nur weil am ihn nicht sehen könne..und dass man trotzdem mit seinen 5 beschränkten Sinnen zur Erkenntnis gelangen könne, dass es diesen unbegreiflichen Gott dennoch geben muss.

Auch philosophisch ist eine solche Überlegung einfach nur "die Krönung des eigenen Schwachsinns", Reklov. Zuaml man ja ansonsten die Widerspuch in dieser Überlegung deutlich erkennen müsste.




Zitat von Reklov im Beitrag #138

Wir tauschen hier lediglich Infos aus -..
Du hast doch selbst überhaupt keine Ahnung und keinen blassen Schimmer, wovon du redest, Reklov. In deiner ganzen Philosophie geht es nur darum glauben zu wollen, dass dein ganzes Leben mit all seinen individuell WICHTigen Erfahrungen doch überhaupt keinen Sinn gehabt haben würde, wenn es nicht über den körperlichen Tot hinaus ein Weiterleben des geistigen "EGOs" gäbe.

Und von Informationen, die auch nur ansatzweise mal über den Tellerrand deiner eigenen allergötlichste Selbstbwweihräucherung hinausreichen würde, hat hier noch keiner was gelesen. Dafür aber jede Menge Falschinformationen, die nachbrüfbar widerlegt werden konnten. Und anderesherum bist du ja an keinerlei Informaitonen interesssiert, die da deine eigenen heheren Lebenssin, als Unsinn belegen könnten.



Zitat von Reklov im Beitrag #138
[
und die enthalten nicht selten nur Widerholungen sog. Fachmeinungen aus Büchern oder dem net.
Die Fachbücher die du gelesen hast und dann auch noch mal passend dahin umgedeutet hast, dass sie deinem über-über-WICHTig-bedeutusamen eigenen "Lebenssinn bestmöglich gerecht werden"... findet man in jeder schäbigen Esoterik-Buchandlung, die auch völkische Voll-Idioten mit höherem "Fachwissen" versorgt...wie z. B über die Ernsthaftigkeit des perversen Charmagedankens und den alternative Fakten bezüglich eines nie stattgefundene Holocaust.

Zitat von Reklov im Beitrag #138
[quote]
Spiel Dich also nicht so auf! Von "Wahrheit" bist Du in vielen Dingen genauso weit entfernt, wie jeder andere Mensch.



Leider muss dir mal einer das Stroh vom Kopf schneiden, der sich dafür auch hoch genug aufspielen "kann".... Und jaja.. Du kennst ja die wirkliche Wahrheit, um darüber urteilen zu können, wer davon weit genug entfernt ist. Oder bist du einfach nur neidisch und missgünstig, weil du von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hast?

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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

05.08.2018 11:52
#140 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
du willst da aber trotzdem behaupten, dass es ein Trugschluss wäre zu glaube, dass es keinen Gott gäbe nur weil am ihn nicht sehen könne..und dass man trotzdem mit seinen 5 beschränkten Sinnen zur Erkenntnis gelangen könne, dass es diesen unbegreiflichen Gott dennoch geben muss.

Perquestavolta,

... also von "muss" darf bei einem Glaubensinhalt schon mal gar nicht geredet werden, denn hier geht es um Glauben und nicht um "nachweisbares" Wissen! Wenn Du diesen Unterschied mal geschnallt hast, bist Du schon ein Stück weiter gekommen. Glaube, wenn er denn (im Idealfall!) auch "erlebt" werden kann, speist sich aus ganz anderen Quellen, als z.B. eine wissenschaftliche Arbeitsmethode dies zu geben vermag. Die Methode des Fragens ist bei Glaubensinhalten auch völlig anders gelagert, denn alle Fragen in der Welt ist Frage nach einem Gegenstand. Die versuchten Antworten bleiben von der Art der Gegenständlichkeit eines So-Seienden.
Die Methode, die in der Philosophie und auch in der Theologie suchend angewandt wird, kann nun mal nicht eine Modifikation der gewohnten Erkenntnismethode von Gegenständen sein. Sie muss aus der Tiefe unseres Wesens eine radikal andere Denkform finden!

Eine Grundfrage ist z.B.: Was ist das Sein? -

Sowohl Aristoteles, wie auch Schelling hielten die Antwort, was das Seiende, nämlich das wahrhaft Seiende sei, für schwer lösbar.
Das Sein zu denken, z.B. als Materie, als Energie, als Geist, als Leben usw. - alle denkbaren Kategorien sind versucht worden - zeigt am Ende stets, dass nur eine Weise bestimmten Seins, die im Ganzen des Seins vorkommt, zum Sein selbst verabsolutiert wurde/wird. Das unmittelbare von uns erfahrene Sein ist ERSCHEINUNG, die auf anderes weist. Sein, das schlechthin das Sein selbst ist, kann als es Gegenstand weder unmittelbar noch vermittelt geben. Es ist gegenständlich nicht greifbar. Ähnlich ist es mit dem Gottesgedanken. Die durchaus verständliche, aber naive Forderung von Atheisten, Gott doch gefälligst mal zu "beweisen", bleibt unerfüllbar, denn kein gewusstes Sein ist das Sein.

Alles was uns (auch jedem Wissenschaftler) gegenständlich wird, ist jeweils zusammengeschlossen in einem relativ Ganzen unserer Welt, in der wir leben. Wir sehen dieses Ganze. Es umschließt uns in einem Horizont des Wissens. Weil es aber nur ein Horizont ist und kein Abschluss, zwingt es uns, jedes endgültige Verweilen aufzugeben und neue Standpunkte zu erklimmen, von wo aus man weiterführende Ausblicke erhält - neue Horizonte erst hervortreten können.

Zitat
Du hast doch selbst überhaupt keine Ahnung und keinen blassen Schimmer, wovon du redest, Reklov. In deiner ganzen Philosophie geht es nur darum glauben zu wollen, dass dein ganzes Leben mit all seinen individuell WICHTigen Erfahrungen doch überhaupt keinen Sinn gehabt haben würde, wenn es nicht über den körperlichen Tot hinaus ein Weiterleben des geistigen "EGOs" gäbe.

Ich gestehe Dir Deine persönliche WICHTigen Ansichten über das Sein zu, überlasse es auch Dir, Dein EGO nach dem Ableben in der Erde vermodernd zu sehen. Ich denke da aber ganz anders. - Nicht nur DAS unterscheidet uns.

Zitat
Und anderesherum bist du ja an keinerlei Informaitonen interesssiert, die da deine eigenen heheren Lebenssin, als Unsinn belegen könnten.

Das ist so nun auch nicht richtig, denn ich höre mir alles an, sage aber manchmal dazu: >DIE BOTSCHAFT HÖR ICH WOHL, ALLEIN MIR FEHLT DER GLAUBE.<

Zitat
Die Fachbücher die du gelesen hast und dann auch noch mal passend dahin umgedeutet hast, dass sie deinem über-über-WICHTig-bedeutusamen eigenen "Lebenssinn bestmöglich gerecht werden"...

Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die elektromagnetischen Wechselwirkungen innerhalb der Materie kann man nun überhaupt keinen SINN herausfiltern und wenn man sich noch so bemühte!
Das Überschreiten des gegenständlichen Wissens zum UMGREIFENDEN ist ein folgenreicher Gedanke. Er stellt eine Befreiung aus der Fesselung unseres Seinsbewusstseins, auch an ein bestimmtes Wissen, dar. Solcher Gedanke zeigt uns jedoch keinen neuen "Gegenstand". Er ist im Sinn gewohnten Weltwissens "leer", aber durch seine Form öffnet er die schlechthin universale Möglichkeit des Seienden. Der Vollzug solcher Gedanken hat wesentliche Folgen: alle bestimmte Gegenständlichkeit, die auf dem Weg unentbehrlich ist, soll verschwinden.
So hat also jeder Satz, der sich auf das UMGREIFENDE BEZIEHT, einen Widersinn in sich. - Deswegen fordert er auch gute, sowie schlechte Sprachkritik heraus. Zu welcher Sorte Deine Kritik einzuordnen ist, darfst Du selber wählen.

Zitat
wie z. B über die Ernsthaftigkeit des perversen Charmagedankens und den alternative Fakten bezüglich eines nie stattgefundene Holocaust.

Der Karma-Gedanke ist (r)eine Glaubenssache - aber - er ist zumindest im Ansatz gerecht, denn jeder bekommt eine individuelle "Rechnung" für seine Handlungen. Es ist also nichts weiter, wie Aktion und Reaktion, ohne Rücksicht auf die Person. Ähnlich der Göttin Justitia, die ja mit verbundenen Augen und einer Waagschale in der Hand vor manchem Justizgebäude als Statue aufgestellt wird. - Ein Gedankenmodell, das Gerechtigkeit anstrebt, kann zwar durchaus daneben zielen, aber niemals "pervers" sein. (Denk also besser nach, bevor Du mit voreiligen Urteilen um Dich wirfst!)

Wer den Holocaust abstreitet, dem empfehle ich dringend, sich mit einem ehemaligen KZ-Häftling oder gar einem KZ-Wachebeamten zu unterhalten. Noch leben ja genügend davon! Auch die einst bei den deutschen Chemiefirmen angeforderten Bestellungen über riesige Giftgasmengen existieren bis heute als beglaubigte Dokumente (Buchhaltungsunterlagen von Besteller und Lieferant).

Zitat
Und jaja.. Du kennst ja die wirkliche Wahrheit, um darüber urteilen zu können, wer davon weit genug entfernt ist. Oder bist du einfach nur neidisch und missgünstig, weil du von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hast?

Wären wir "nahe an der Wahrheit" dran, hätten wir auch ein völlig anderes Bewusstsein, würden z.B. unsere Mitmenschen und unsere Umwelt (Pflanzen/Tiere) auch völlig anders behandeln!

Zitat
Oder bist du einfach nur neidisch und missgünstig, weil du von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hast?

Neid ist mir fremd!? - Ich kenne nur Bewunderung, aber auch diese hält sich in Grenzen, wird also nie schwärmerisch oder gar Idole verherrlichend. Was ich aus den vielen naturwissenschaftlichen Berichten bisher erfahren konnte, ist nicht wenig und man kann selber ja nicht im Labor stehen, seine Lebenszeit splitten, um jedes Detail nun auch noch selber in der Praxis nachvollziehen zu können. Abgesehen davon kann ein Objekt, ein Gegenständliches nur wenig vom GANZEN verraten.

Nur wo sich SEIN, ERKENNEN und WAHRSEIN trennen, aber auch nur dort, wo sie aufeinander bezogen wieder zusammentreffen, ist eigentlich SEIN, ist eigentlich ERKENNEN, ist eigentlich WAHRHEIT. - Wie weit wir davon entfernt sind, kann keiner mit Bestimmtheit sagen - weder Du, noch ich!

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

05.08.2018 12:29
#141 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #140

Zitat
du willst da aber trotzdem behaupten, dass es ein Trugschluss wäre zu glaube, dass es keinen Gott gäbe nur weil am ihn nicht sehen könne..und dass man trotzdem mit seinen 5 beschränkten Sinnen zur Erkenntnis gelangen könne, dass es diesen unbegreiflichen Gott dennoch geben muss.
Perquestavolta,

... also von "muss" darf bei einem Glaubensinhalt schon mal gar nicht geredet werden, denn hier geht es um Glauben und nicht um "nachweisbares" Wissen! Wenn Du diesen Unterschied mal geschnallt hast, bist Du schon ein Stück weiter gekommen. Glaube, wenn er denn (im Idealfall!) auch "erlebt" werden kann, speist sich aus ganz anderen Quellen, als z.B. eine wissenschaftliche Arbeitsmethode dies zu geben vermag. Die Methode des Fragens ist bei Glaubensinhalten auch völlig anders gelagert, denn alle Fragen in der Welt ist Frage nach einem Gegenstand. Die versuchten Antworten bleiben von der Art der Gegenständlichkeit eines So-Seienden.
Die Methode, die in der Philosophie und auch in der Theologie suchend angewandt wird, kann nun mal nicht eine Modifikation der gewohnten Erkenntnismethode von Gegenständen sein. Sie muss aus der Tiefe unseres Wesens eine radikal andere Denkform finden!



Deine Aussage, dass du noch nie verstehen hättest können, warum Atheisten überhaupt alt werden wollen, zeigt ziemlich klar und deutlich, dass sich dein Glaube aus nichts anderem speißt, als aus korrouptester Selbsbezogenheit, Reklov.

Du kannst und darfst dir im Glauben selbst Fragen stellen welche du willst, Reklov, und auch selbst die Antworten geben die willst. Für Wir und Uns ist das ohne jeglichen Belang. Aber damit scheinst du dich einfach nicht abfinden zu können.

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Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

05.08.2018 14:11
#142 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #140


Eine Grundfrage ist z.B.: Was ist das Sein?

Sowohl Aristoteles, wie auch Schelling hielten die Antwort, was das Seiende, nämlich das wahrhaft Seiende sei, für schwer lösbar.

Wenn die Seins-frage für Aristoteles im 2Jh. vor beginn unserer Zeitrechnung schwer lösbar war und also zu einer Zeit, in der Blitze noch von Gott Zeus zur Erde geschleudert wurden, dann brauch man sich gar nicht weiter damit zu befassen. Auch was Schiller sich im 18. Jh darüber noch so alles gedacht hat, ist für uns heute
nur noch kulturhistorisch von Relevanz, Reklov. Auch was Schelling im 19. Jh. noch darüber gedacht hat, ist gerade mal nicht mehr als ein interessiertes Lächlen wert, Reklov.

Für dich, der du die Evolutionstheorie überhaupt nichts verstehst, mag es aber von überragender Bedeutung sein.
Das Sein Reklov ist einfach "Leben" und im Nichstsein ist alles vollkommen bedeutugnslos, sogar das Nichtsein selbst.

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Perquestavolta Online



Beiträge: 4.146

05.08.2018 14:25
#143 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #140


Alles was uns (auch jedem Wissenschaftler) gegenständlich wird, ist jeweils zusammengeschlossen in einem relativ Ganzen unserer Welt...



Du hast doch überhaupt keine Ahnung von Wissenschaft, Reklov! Und dir geht es auch nur darum, überall möglichst groß und aufgebläht daherzureden.
Es gibt kein Ganzes unserer Welt und schon gar kein "relatives".

Oben Unten Innen Außen, sind immer Bezugsverhältnisse in Relation zu einem Beobachter. Es gibt keinen Geruch, kein Farben, keinen Geschmack, keine Schönheit und keine Eigenschaften, die auch unabhängig von jeglicher reaktiven Wechselwirkung mit den Atomen unserer Sinne existieren.

Das ist wissenschaftlich absolut wahr. Was ist also das Sein, Reklov?

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Athon Offline




Beiträge: 2.096

05.08.2018 16:51
#144 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

@Reklov

Also, Reklov, wenn Du jetzt nicht mehr weiter wissen solltest und deswegen Deine Ansicht in #126 auch nicht überdenken kannst, würde ich Dir dabei gern helfen...

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Reklov Offline




Beiträge: 4.675

05.08.2018 19:37
#145 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Also, Reklov, wenn Du jetzt nicht mehr weiter wissen solltest und deswegen Deine Ansicht in #126 auch nicht überdenken kannst, würde ich Dir dabei gern helfen...

Athon,

... ich habe meine und Deine Zeilen von #126 noch einmal gelesen. - Wo liegt Dein Kritik-Punkt??

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 4.675

05.08.2018 20:45
#146 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat
Für dich, der du die Evolutionstheorie überhaupt nichts verstehst, mag es aber von überragender Bedeutung sein.

Perquestavolta,

... zumindest so gut, wie Du, verstehe ich die Evolutionstheorie nun schon:

Der "gute" Darwin verfolgte seine (eben andere!) Theorie über die Entstehung des Lebens."Von der Entstehung der Arten" mit Hilfe der natürlichen Zuchtwahl oder "Die Erhaltung von bevorzugten Rassen im Lebenskampf“ handelt seine Erstveröffentlichung.
In seiner Theorie zur Entstehung der Arten "behauptet" Darwin außerdem, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat.

In diesem Zusammenhang stellt der Forscher zwei weitere Hauptthesen auf: Erstens verändern sich die Arten ständig, und zweitens ist diese Veränderung ein Ergebnis der sogenannten natürlichen Auslese, die Darwin "struggle for existence" nennt, also "Kampf ums Dasein".

Darwins Idee hinter der natürlichen Auslese ist einfach:
Alles Leben strebt danach, sich zu vermehren, doch da es in jedem Lebensraum nur begrenzte Ressourcen gibt, können es nicht alle Organismen schaffen. Um die Wahrscheinlichkeit des Überlebens zu erhöhen, produzieren die einzelnen Arten viele Nachkommen – mehr als nötig.

Diese Nachkommen sind nach dem Zufallsprinzip alle mit etwas unterschiedlichen Merkmalen ausgestattet. Einige Individuen sind dadurch besser an ihre Umwelt angepasst als andere, sie überleben und können sich vermehren.

So setzen sich ganz automatisch die vorteilhaften Merkmale durch. Darwin nennt dies "Survival of the Fittest". Damit meint er "der am besten Angepasste überlebt" und nicht etwa "der Stärkste".
Das sollte als >grobe Fassung< wohl auch Dir genügen?
(Übrigens: Darwins "Zufallsprinzip" kann ich so nicht teilen.)

Die Frage aber bleibt: Was haben Darwins Erkenntnisse und Theorien denn schon groß mit der Idee eines "Schöpfers" zu tun?

Zitat
Oben Unten Innen Außen, sind immer Bezugsverhältnisse in Relation zu einem Beobachter. Es gibt keinen Geruch, kein Farben, keinen Geschmack, keine Schönheit und keine Eigenschaften, die auch unabhängig von jeglicher reaktiven Wechselwirkung mit den Atomen unserer Sinne existieren.

... sprach der Alleswisser aus Bozen, der ja bereits auch die "Welten" kennt, die unseren Sinnen eben nun mal nicht zugänglich sind!

Zitat
Das Sein Reklov ist einfach "Leben" und im Nichstsein ist alles vollkommen bedeutugnslos, sogar das Nichtsein selbst.

Leben ist ein >Ausdruck des Seins<, aber nicht schon das Sein selbst!

Zitat
Das ist wissenschaftlich absolut wahr. Was ist also das Sein, Reklov?

Du kannst aber hier nur von "naturwissenschaftlichen Wahrheiten" ausgehen - und diese sind nun mal auf ihre Weise beschränkt, deswegen leider auch nicht allumfassend!

Zitat
Es gibt kein Ganzes unserer Welt und schon gar kein "relatives".

Was ist denn schon "unsere Welt"? Das GANZE ist weit mehr, als nur die Summe seiner TEILE! Das alles UMGREIFENDE (das Ganze!) ist uns aber nicht zugänglich, somit teilen sich verständlicherweise auch die Meinungen von Gläubigen und Atheisten, liegen als Fragmente, wie ein zersplitterter Spiegel von uns. -
Gläubig zu sein, bedeutet aber nicht automatisch, irgendwelchen Dogmen religiöser Gruppen zu folgen und dabei den Blick für Erkenntnisse der Forschung gänzlich zu verkennen.
Einen Teil der alles umfassenden WAHRHEIT haben beide Gruppen >auf ihre Weise< erkannt, damit hat aber keine der Gruppen bereits schon das GANZE in ihren Händen.

Gruß von Reklov

Perquestavolta Online



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05.08.2018 22:07
#147 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #146

Zitat
Für dich, der du die Evolutionstheorie überhaupt nichts verstehst, mag es aber von überragender Bedeutung sein.



... zumindest so gut, wie Du, verstehe ich die Evolutionstheorie nun schon:

Der "gute" Darwin verfolgte seine (eben andere!) Theorie über die Entstehung des Lebens."Von der Entstehung der Arten" mit Hilfe der natürlichen Zuchtwahl oder "Die Erhaltung von bevorzugten Rassen im Lebenskampf“



Darwin hat dergleichen nie und nirgends behauptet....

Zitat von Reklov im Beitrag #146

In seiner Theorie zur Entstehung der Arten "behauptet" Darwin außerdem, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat.

Nur du behauptest, dass Darwin das alles genau so behauptet haben will.. aber mit überprüfbaren Quellenangaben belegen kannst und willst du es dann lieber doch nicht.

"Survial of the fitest" heist nicht: Entstehung der Arten durch natürlich "Zuchtwahl" und auch nicht "zur Erhaltung der bevorzugten Rassen"..

Diese Begriffe die du da verwendest stammen alle aus der esoterisch-nationalsozialistische Deutungsrhetorik der Evolutionstheorie".. oder ist dein Sohn auch so ein narzisstisch-esoterischer "Volltrottel" wie du? Nach deiner arischen Auslegung der "Darwinschen Zuchtwahl" mit dir als Urvieh, müsste er eigentlich einer sein.

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Perquestavolta Online



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06.08.2018 00:30
#148 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

Darwin schreibt in seinem Buch "Die Entstehung der Arten", dass alle existierenden Lebensformen von einer Urform des Lebens abstammen. Er schreibt nirgends davon, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat.

Zitat

Zitat Reklov... zumindest so gut, wie Du, verstehe ich die Evolutionstheorie nun schon..

Du verstehst einen Scheißdreck, Reklov,... und deswegen ist "Scheißdrecksprache" auch die einzige die du verstehst.

Zitat
Zitat Reklov...Der "gute" Darwin verfolgte seine (eben andere!) Theorie über die Entstehung des Lebens."Von der Entstehung der Arten" mit Hilfe der natürlichen Zuchtwahl oder "Die Erhaltung von bevorzugten Rassen im Lebenskampf“ handelt seine Erstveröffentlichung.

Würdest nicht einfach nur einen Scheißdreck verstehen, dann hättest du etwas ganz anderes verstanden. Nämlich das was Darwin wirklich geschrieben und auch gemeint hat. Er hat nämlich nirgends etwas von bevorzugten Rassen im Lebenskampf geschrieben, sondern vom überleben der Angepasstesten durch die natürliche Selektion der gerade vorteilhaftesten Erb-Variationen, in Bezug zu den vorherrschenden Umwelt und also Überlebensbedingungen. Und es gibt da keinen Plan, weil nämlich Umwelt- und Überlebensbedingungen sich ständig ändern.


Zitat
Zitat Reklov
In seiner Theorie zur Entstehung der Arten "behauptet" Darwin außerdem, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat.

Du willst das so verstanden wissen, was er geschrieben haben will.

Auch von "Theorie hast du keinen blassen Schimmer, Reklov. Minimalforderungen an theoretische Modelle sind im Allgemeinen, dass sie den Vorschriften der Logik und Grammatik entsprechen, widerspruchsfrei sowie überprüfbar sind.

Der Gottesgedanke ist weder widerspruchsfrei noch überprüfbar und also also keine Theorie.

Der mythologische Abrahmitische Gott ist zudem selbst ein "Zuchtgott" bevorzugter Rassen. Dafür das ihm Abraham seinen Sohn schlachten und braten wollte, versprach er ihm "Nachkommen wie Sand am Meer".. einem psychopathischen Fanatiker... Der mythologische Moses war ein feiger Mörder.. der anstatt sich der Verantwortung zu stellen, in die Wüste geflüchtet ist. Über den mythologischen Kain hat Gott seine schützende Hand ausgestreckt und jedem mit schrecklicher Vergeltung gedroht, der ihm etwas antun sollte...

Und daraus lernen wir, dass der Gottesgedanke ein ganz fieser egoistischer Schweinehund ist...der immer und überall nur das beste für sich alleine will ..

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Perquestavolta Online



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06.08.2018 06:43
#149 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

http://www.biologie-schule.de/synthetisc...ionstheorie.php (Diese Informationsseite Könnte für Reklovs Kreationisten-Hirn gerade noch einfachst genug sein]
Survival of the Fittest" = Überleben der am besten angepassten Individuen
"Struggle for life" = Wettbewerb um lebenswichtige Ressourcen (z.B. Wasser)
Organismen erzeugen mehr Nachkommen als erforderlich.
Individuen einer Art gleichen sich nie ganz.
Individuen die durch Zufall besser an die Umweltbedingungen angepasst sind, haben mehr Nachkommen.
Das zufällige Auftreten neuer Merkmale lässt sich durch Rekombination und Mutation erklären.




Synthetische Evolutionstheorie

Die Synthetische Evolutionstheorie vereint die Erkenntnisse aus Darwins Evolutionstheorie mit denen der Ökologie, Paläontologie, biologischen Systematik und der Genetik. Insbesondere die Vererbungslehre (Genetik) war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Darwins "On the Origin of Species" 1859 noch gänzlich unbekannt. Erst die Erkenntnisse von Gregor Mendel öffneten Tür und Tor für die Wissenschaft hinsichtlich der Vererbung von Merkmalen. Die Entdeckung der molekularen Struktur der DNA durch Watson & Crick, sowie die Entschlüsslung des genetischen Codes durch Warren & Matthaei waren grundlegende Fortschritte zur Stützung der Evolutionstheorie auf molekularer Ebene.
In der Wissenschaft gilt die Synthetische Evolutionstheorie als die am besten gesicherte Theorie zur Entstehung der Arten.

Darwin konstatierte aus seinen Beobachtungen insgesamt vier wichtige Faktoren: 1. Es werden immer mehr Nachkommen erzeugt, als zur Arterhaltung eigentlich nötig wären (Reproduktion). 2. Die Individuen einer Populationen sind nie gleich und unterscheiden sich immer in ihrem Aussehen voneinander (Variation). 3. Besser angepasste Individuen pflanzen sich im Vergleich zu schlechter angepassten Individuen häufiger fort (Selektion), auch unter dem Begriff "survival of the fittest" bekannt. 4. Die Merkmale der Individuen werden an ihre Nachkommen weitergegeben und treten dort zu einem gewissen Teil wieder auf (Vererbung)

http://www.biologie-schule.de/kreationismus.php

Schöpungshypothese der von Evolutionstheorie narzisstisch Gekränkten.
deren ganzes Leben überhaupt keinen Sinn mehr hätte, wenn sie in ihrer bedeutungslosen oberegozentrischen WICHTigkeit nur von nichtgöttlichem Ursprung wären, oder sogar noch nur eine belanglose Zufallserscheinung statistischer Wahrscheinlichkeiten. In der Minderwertigkeit solch einer unvorstellbar entwürdigenden Bewusstseinserkenntniss dann überhaupt noch weiterleben zu wollen... für Obernarzissten von göttlichster "Auserwähltheit" einfach unvorstellbar.

Der Glaube an eine von einem Schöpfer erschaffende Welt nennt man Kreationismus (lat. creatio = Schöpfung). Der Begriff umfasst mehrere verschiedene Strömungen und Ansichten, die alle mehr oder minder auf das selbe hinauslaufen: Der Mensch wurde durch eine höhere Macht (einem Schöpfer/Gott) erschaffen. Dabei liegen die Wurzeln der kreationistischen Vorstellung noch weit vor dem Entstehungszeitpunkt von Bibel, Koran und Tora. Schon Abhandlungen der griechischen Philosophen, darunter auch Platon und Aristotoles, postulierten in unterschiedlichen Formen die Existenz eines Schöpfergottes.
Im Folgenden sind einige der populärsten Richtungen des Kreationismus vorgestellt:

Kurzzeitkreationismus

Anhänger des Kurzzeitkreationismus, auch als Junge-Erde-Kreationismus bekannt, glauben an eine Schöpfung von Erde und Mensch, die zeitlich maximal 10.000 Jahre zurückliegt. Sie stützen sich in ihrem Glauben auf den Inhalt des 1. Buch Mose (Genesis). Dabei werden die Aussagen über die Schöpfung wortwörtlich interpretiert: Gott erschuf Erde und Mensch in sechs Tagen.
In wissenschaftlichen Widerspruch gerät die Vorstellung der jungen Erde insbesondere hinsichtlich radiometrischer Datierungsmethoden, mit deren Hilfe organisches Material zeitlich eingeordnet werden kann. Auch das Aussterben der Dinosaurier wird von Kurzzeitkreationisten wissenschaftlich problematisch erklärt, nämlich durch die große Sintflut. Demnach lebten Menschen und Dinosaurier sogar nebeneinander. Paläontologische Funde können diese Annahmen eindeutig nicht stützen, denn Fossilien von Dinosauriern und des Homo Sapiens wurden nie in der selben Gesteinsschicht vorgefunden.

Langzeitkreationismus

Im Gegensatz zum Kurzzeitkreationismus erkennen Anhänger des Langzeitkreationismus die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Paläontologie und archäologischer Altersbestimmung weitgehendst an. Die Erde ist im Rahmen dieses Glaubens also durchaus mehrere Millionen Jahre alt. Wie dann das Leben durch einen Schöpfer entstanden ist, wird auf verschiedenste Weisen angenommen:
Nach der Konkordanzhypothese wird die sechs-Tage-dauernde Schöpfung aus Genesis nicht wortwörtlich interpretiert, sondern für die einzelnen Tage ein Zeitraum von vielen Millionen Jahren veranschlagt. Dagegen gehen Anhänger der Lückentheorie von einer Schöpfung auf einer bereits geologisch alten Erde aus. Zwischen dem ersten Tag, an dem Gott die Erde erschuf, und dem sechsten Tag, an dem Gott den Menschen erschuf, liegen also mehrere Milliarden Jahre.
Die komplexeste Theorie unter Langzeitkreationisten stellt die Schöpfung auf Raten dar. Hierbei wird angenommen, das Gott über den gesamten Zeitraum immer wieder schubweise in die Schöpfung eingreift. Arten sterben aus und werden von Gott mittels einer neuen Schöpfung durch wiederum andere Arten ersetzt.
All diese Ansichten haben eines gemeinsam: Sie versuchen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Geologie und Paläontologie miteinzubeziehen, um so das Alter der Erde (4,5 Milliarden Jahre) mit der Schöpfungsgeschichte zu vereinbaren. Problematisch erscheint hierbei im speziellen das viele wissenschaftliche Erkenntnisse, u.a. die Entwicklung von Lebewesen, von den Langzeitkreationisten einfach "umbaut" bzw. "eingebaut" werden. Alle Lebewesen sind gewissermaßen durch einen von Gott gegebenen Determinismus unveränderlich gegeben.

Neo-Kreationismus

Zum Neo-Kreationismus zählt insbesondere die Auffassung vom intelligenten Design (engl. intelligent design). Im Kern geht es um die Annahme, das alle Lebewesen von einem intelligenten Designer "entworfen" sein müssen, weil sie in ihrem Auftreten zu komplex sind, als dass sie sich durch die Evolution hätten entwickeln können.
Als Hauptargument dient in der Regel die sogenannte nichtreduzierbare Komplexität der Organe. Es wird argumentiert, dass sich bestimmte Organe nicht ohne zutun einer höheren Macht hätten entwickeln können, da einerseits die einzelnen Komponenten nicht auf weniger entwickelte Organe reduzierbar seien (z.B. das Flagellum bei Bakterien), und andererseits das Zusammenspiel der Einzelkomponenten (z.B. beim Auge des Menschen) ein in sich geschlossenes System darstellen. Doch diese Denkweise entpuppt sich als falsch: Denn innerhalb der Evolution entstehen komplexe Systeme (wie das Auge) nicht von selbst, sondern sie entwickeln sich aus Teilkomponenten, die zuvor eine andere Funktion inne hatten, was sowohl auf das Flagellum, als auch auf das Auge zutrifft.
Wegen der Annahme eines übernatürlichen Wesens gilt das Konzept des Intelligent Designs als Pseudowissenschaft. Eine wissenschaftliche Prüfung der Argumente ist nicht möglich.

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Perquestavolta Online



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06.08.2018 08:03
#150 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet antworten

http://lexikon.stangl.eu/13009/alltagstheorien/

Wissenschaftstheorien vs. Alltagstheorien.
Das aus den Alltagstheorien abgeleitete Repertoire ist bestimmt von den Erfahrungen, die der Mensch in seinem Leben macht, wobei sich allgemeine Vorgaben und individuelle Eindrücke wechselseitig beeinflussen. Alltagstheorien mit ihrem eingegrenzten Repertoire haben oft den Vorteil, dass dadurch schnell und angemessen, d.h., vor allem sozial adäquat, reagiert werden kann und der Alltag ohne Komplikationen zu bewältigen ist. Die Nachteile von Alltagstheorien sind jedoch, dass das Alltagswissen beschränkt sein kann, um jede Situation zu meistern, sodass sich auch Erwachsene beständig Wissen aneignen müssen, um sich durch ein erweitertes Repertoire neuen Anforderungen stellen zu können. Alltagstheorien basieren letztlich auf verinnerlichten Sozialisations- und Enkulturationsprozessen und schließen in der Regel weder spezifische Fach- noch Berufskenntnisse ein. Da Alltagstheorien oft von vielen geteilt werden, führen sie oft zu Vorurteilen und beeinflussen etwa die Haltung gegenüber Ausländern oder gegenüber Minderheiten, die Freizeitgestaltung und die Art und Weise, wie man persönlich Werte in der Öffentlichkeit vertritt, aber auch, ob man es für wichtig hält, sich täglich die Zähne zu putzen oder in einem Konzert angemessen gekleidet zu sein. Je umfassender der Referenzrahmen einer Alltagstheorie ist, desto stärker ist auch die Erklärungskraft von Alltagstheorien, die dann häufig zu Ideologien beitragen. Das Problem, das die Wissenschaft mit diesen meist als subjektiv oder naiv bezeichneten Theorien hat, ist das Fehlen von empirischen bzw. operationalen Definitionen, denn die Begriffe von Alltagstheorien sind meist unpräzise und ungenau und daher auch nur schlecht überprüfbar. Wissenschaftliche Theorien und die damit verbundenen erfahrungswissenschaftlichen Theorien müssen bekanntlich eindeutigen Bewertungsmaßstäben entsprechen, anhand derer festgestellt werden kann, ob sie sich als Erklärungsinstrument eignen. Diese zentralen Bewertungskriterien sind unter anderem die empirische Gültigkeit der Theorie, der empirische Nachweis zur Bestätigung der Hypothesen, die Prüfbarkeit, also die öffentliche wiederholbare und wiederholte Nachprüfbarkeit der Theorie, die interne Konsistenz, logische Kohärenz und Widerspruchsfreiheit der Theorie, und schließlich die Fähigkeit der Theorie, Prognosen zu ermöglichen.

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2018). Stichwort: 'Alltagstheorien'. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: http://lexikon.stangl.eu/13009/alltagstheorien/ (2018-08-06)


Alltagstheorien sind also nicht einfach nur äußerst ungenaue und bisweilen auch komplett falsche Modelltheorien der Wirklichkeit, sondern schon in ihrer logischen Strukturierung von solchen Prämissen abhängig, die einfach nur möglichst einfach und zweckmäßig dem eigenen Vorteil nützen.
In Verbindung mit einer ausgeprägten narzisstischen Persönlichkeitsstörung und religiösem Glauben in welcher sich alles Denken so mehr oder kaum weniger als nur mehr um die Pflege und Hege der eigenen Grandiosität dreht, kann und darf es keinen Zufall mehr geben. Alles will und muss so vorbestimmt worden sein...

Dafür braucht natürlich einen überaus göttlich-intelligenter Planer hinter allem Ursprung des Seins und dessen Existenz, dem Dasein... und für dessen eigene ewiglichen Existenz-Nachweis wiederum nur einzig allein durch hehere tranzendez-logische Bewusstseinsprozesse im innersten der eigenen Innereien in Betracht gezogen werden dürfen.

Andersherum, muss dann aber auch allseits die Minderwertikeit der wissenschaftlicher Methodik anerkannt werden, die ansonsten dieser egoistisch korrupten Erfolgsstratgie auf die Schliche kommen könnte.

Oder um es einfacher auszudrücken; Der Gottesgedanke ist eine beliebte Vereneblungstaktik von besonders egoistisch ausgerichteten Schweinehunden.

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