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Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 2.756 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

30.08.2019 19:59
#2301 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2293

Zitat
Warum solle ein allmächtiges Wesen frei von Zorn sein?
Sicherlich, kann man nie ganz sicher sein.
Lichtbringer,

... nun, ich denke, dass Allmacht auch Souveränität mit sich bringt, zudem ein solches Wesen ja auch weiß, dass ihm alles möglich ist. - Zorn ist eher bei Kleinkindern oder frustrierten Erwachsenen zu beobachten, deren Wollen und Wünschen weit größer ist, als ihre Fähigkeiten.

Zitat

Ich las einmal das selbst in einer Pyramide ein Ufo
gefunden wurde. Der Autor dieser Story wurde selbstverständlich als Verschwörungstheoretiker betitelt und dadurch unglaubwürdig gemacht.

Wie schon gesagt: Papier ist geduldig. Hättest Du dieses UFO in der Pyramide selbst gesehen, könntest Du überzeugt sein. - Ich meine: Hätte man solch einen Fund in einer Pyramide gemacht, wäre die Weltpresse sicher sofort darüber informiert worden. Solche Funde lassen sich wohl schlecht verheimlichen.

Gruß von Reklov




Ein souverän überlegenes Wesen, wird wohl seinen Zorn im Zügel halten.
Aber der liebe Bibelgott war oftmals ein arg erzürnter Satansbraten, der
viele unfolgsame Menschen mordete und gar ganze Völker ausrottete.

So gesehen kann der biblische Gott kein souverän überlegenes Wesen gewesen sein.
Wir sind den sogenannten dummen Affen haushoch überlegen, und daher
tolerieren wir ihre Art. Welcher Mensch würde auf die Idee kommen
einen wildgewordenen Affen, der einen anderen Affen, wegen
Bananendiebstal totschlägt, zu bestrafen, bzw. zu töten?

Zitat

Ich meine: Hätte man solch einen Fund in einer Pyramide gemacht, wäre die Weltpresse sicher sofort darüber informiert worden. Solche Funde lassen sich wohl schlecht verheimlichen


Vermutlich habe ich das bei Armin Risi gelesen. Ihm wird auch gerne nachgesagt,
dass er verschwörungsideologischen Kreisen fungiert. Däniken ging es ebenso.
Es lässt sich mehr verheimlichen als wir wissen. D.h. Infos von Funden die
nach außen dringen, werden als Verschwörungstheorien abgetan.

LG

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Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.
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Meine Toleranz ist grenzenlos, aber nicht gegenüber den Intoleranten!

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

30.08.2019 22:08
#2302 RE: Unbekannte Flugobjekte Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #2294

Zitat von Lichtbringer
glaubst du ernsthaft, dass die Herrschenden konkrete
Beweise, für das gemeine Volk öffentlich machen?

Zitat
Natürlich! So eine WELTSENSATION ist doch eine Berichterstattung wert! Warum denn nicht?


Immerhin haben die meisten Regierungen ihre Ufo-Akten öffentlich gemacht.

95 Prozent aller UFO-Sichtungen entpuppen sich als Falschmeldungen.
Doch wie viel Wahrheit steckt in den restlichen fünf Prozent?
Selbst Air Force- und Berufspiloten, hohe Beamte, Forscher, Militär-Generäle
und NASA-Beamte berichten von ihren skurrilen Begegnungen.

Außerdem bekräftigen viele Fotos, Film-, Radar- und Audio-Aufnahmen diese Aussagen.

Selbstverständlich werden brisante Details zu Ufos, weiterhin unter Verschluss gehalten.

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-frage20190122/

Hier ein Archiv von CENAP Der GENAP Gründer und Skeptiker Werner Walter,
beurteileilte meine Ufo Sichtung als sehr authentisch.

http://ufo-information.de/index.php/mate...-report-archiv/

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_UFO-Sichtungen

Vermute, dass der rasante technische Fortschritt in den letzten 50 J. mit Ufo Funden zu tun hat.



Zitat
[quote]Na, eher andersrum: Es ist doch nicht gleich wahr, was unbedingt sein SOLL!...




Ja Bild sprach zuerst mit den Toten, mit den Aliens, usw. usf.
In der Tat haben Militärs bei Abstürzen mancher Flugkörper manchmal zugegeben, dass
es sich um ein Ufo handelte, vermutlich wollten sie so von ihren Fehlschlägen ablenken.
Durch Unwahrheiten und Halbwahrheiten kann man gut die wahre Wahrheit verhüllen.
Die Wahrheit ist kaum druckreif, daher hat Wahrheit selten was mit der Wirklichkeit zu tun.
Eine Lüge tötet alle Wahrheiten und je mehr man sie erzählt, desto glaubhafter wird sie.

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

30.08.2019 22:29
#2303 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2298
[quote]
Zitat von Reklov im Beitrag #2297
[quote]Dinos sind doch auch organische Wesen, oder nicht?
Lichtbringer,

... ob jedoch vermodernde Dinos das gleiche Erdöl bilden konnten, wie es einst die verrottenden Holzmengen riesiger Wälder vermochten, müsste Dir ein Fachmann beantworten können.

Gruß von Reklov


Aus längst verrotteten Pflanzen und Bäumen, wird in der Regel Kohle!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohle

LG

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

30.08.2019 23:02
#2304 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2298
Lichtbringer,... moderne Theologen und Philosophen interpretieren die Genesis ganz anders: Der "Weg aus dem Paradies" war bewusst, schon durch das Pflanzen des "Baumes" geplant, somit nötig. Wir sollten eben nicht ohne Verantwortung für unsere Taten im "Schlaraffenland" unmündig (ohne das Wissen von gut und böse) vor uns hinleben, sondern Bewusstsein (auch für das Böse) entwickeln, und vor allem Konsequenzen einzuschätzen lernen!Die "Vertreibung aus dem Paradies" ist demnach mehr als ein "Heilsweg" zu verstehen. "Abstrafungen" ergeben sich allein schon durch die Konsequenzen unserer Handlungen, aus denen wir (hoffentlich) heilsame Schlüsse ziehen. Das erkennt man z.B. am Reifen eines Kindes zum bewusst handelnden Erwachsenen. Ist dessen Bewusstsein jedoch "negativ", sind es auch seine Handlungen - mit entsprechend "erzieherischen" Folgen, welche manchmal psychischer, manchmal physischer Art sind. Manchmal auch beides.


Ich interpretiere die Genesis, bzw. die Schöpfungsgeschichte, bzw. das 6 Tagewerk wie folgt.

Denke in der Schöpfungsgeschichte geht es in Wirklichkeit nicht
um die Erschaffung der Welt und um die ersten Menschen.

Eher wurde in den 6 Tagen das sogenannte Paradies,
welches überflutet wurde, wiederhergestellt.

https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/1/

Mose 1.1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.


Das stimmt teilweise. Die Erde war teils verwüstet durch eine Sintflut,
Es war nicht nur der Geist Gottes der über dem Wasser schwebte.
Es war auch ein Flugobjekt, das mit mehreren Personen besetzt war.

26 Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die.....
Wer ist uns? Bzw. wer waren die anderen Personen?

2.21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum daß sie vom Manne genommen ist.


Den tiefen Schlaf deute ich als Narkose. Adam und Eva waren zusammengewachsene Zwillinge
die fachmännisch getrennt wurden. Adam bedeutet Erde, vermutlich nannte man ihn so,
weil er auf einem Acker aufgefunden wurde.

(1. Mose 3.5) 23 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er das Feld baute, davon er genommen ist, 24 und trieb Adam aus und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen, hauenden Schwert, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens

Das hauende Schert, welches das Paradies bewachte, könnte eine Art Helikopter gewesen sein.

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

31.08.2019 01:10
#2305 RE: Unbekannte Flugobjekte Antworten

Zitat von Reklov im Beitrag #2299

Zitat
Auch in den indischen Veden kann man viel
über UFOs lesen. Da nennt man sie Vimana
und die Götter nennt man Devas.
Lichtbringer,

... als die damaligen Indios die ersten weißen Spanier in glänzender Rüstung auf Pferden sahen, hielten sie diese für die Götter aus ihren Sagen. Sie glaubten zunächst, dass Reiter und das unbekannte Pferd ein einziges Wesen seien. Außerdem hatten ihre Sagen ja prophezeit, dass einst "weiße Götter" über das Meer kommen würden. Große Dreimaster hatten die Indios zudem auch noch nie erblickt!

Als dann aber die seefahrenden Spanier anfingen, sich mit ihren Frauen zu paaren, die ersten "weißen Götter" an tropischen Krankheiten starben, schmolz der Respekt vor den "Göttern" und ihren donnernden Schusswaffen schnell dahin. Die Indios begannen nun, die sie unterdrückenden "Götter" mit Giftpfeilen und Messern zu erledigen. Die "Götter-Sage" brach in sich zusammen! Übrig blieb jedoch die Gier der Götter nach Gold! (So verlauten u.a. die Notizen eines Mönchs, welcher die Spanier damals nach Übersee begleitet hatte.)

Gruß von Reklov



Die Götter aus den Sagen der Indios und Inkas, waren
auch diejenigen die den Orient unsicher machten.

Ich denke die A.I. Besucher wo vor über 2 tausend Jahren
sich auf der Erde niederließen, waren etwa auf dem
gleichen Entwicklungsstand wie wir heutzutage.

Im Prinzip wird im AT hauptsächlich über Berichte
der Propheten und ihren Begegnungen mit
den sogenannten Göttern berichtet.

Der biblische Jakob hatte auch eine seltsame Begegnung.

http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=795

Mann, der eigentümliche (der besondere Mann, der Besondere, der Rindsäugige)

Während der Heimreise von Charran nach Kanaan, an einer Furt des Jabbok bei Peni-el, gerät Jaakob in »unruhig bewölkter Nacht« mit einem »eigentümlichen« Mann in ein »Ringen auf Leben und Tod«, das bis zum Morgenrot dauert (IV, 95 f.; vgl. Genesis 32, 25 ff.). Der Mann hat in der Tat eigentümliche Merkmale: Weit auseinanderstehende »Rindsaugen, die nicht nickten«, ein »Gesicht, das, wie auch die Schultern, poliertem Steine glich«, und einen Körper, »der nicht zum Sitzen eingerichtet war« (IV, 96).

Er versetzt dem »traumstark und ausdauernd aus unvermuteten Kraftvorräten der Seele« kämpfenden Jaakob (IV, 96) zuletzt jenen Schlag gegen die Hüfte, von dem Jaakob »hinkte sein Leben lang wie ein Schmied« (V, 1555), und gibt ihm den Namen »Jisrael, ›Gott führt Krieg‹« (IV, 95). »Ehrentitel« (IV, 95) wie »Ehrenhinken« (V, 1740), setzt Jaakob forthin ein, wenn es Eindruck zu machen gilt.

Die Rindsaugen, die nicht nickten, könnte eine Schutzbrille,
oder ein aufgesetztes Nachtsichtgerät gewesen sein.
Das Gesicht das einem poliertem Steine glich könnte
ein Schutzhelm gewesen sein. Vermutlich
hatte er auch Schulterpolster aus Kevlar.
Der unbewegliche Körper könnte in
einem Raumanzug gesteckt haben.

http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=907


Vgl. auch Israel. – Zur mythologischen Deutung des Kampfes am Jabbok fand TM bei Jeremias I (323 f.) Anregungen, dort (und S. 316) auch Hinweise zu der Verbindung zwischen Hinken und Schmied sowie auf die Parallele zur Geschichte von Isis und Rê.
Die Ausstattung des ›eigentümlichen Mannes‹ mit ›Rindsaugen‹ und den Eigenschaften einer Statue (die ›poliertem Steine‹ gleichenden Schultern) ist dunkel. Bei der Beschreibung von Jaakobs großem Traum von der Himmelsleiter werden die Cherubim u.a. »gekrönte Kühe« genannt (IV, 142); darin folgt TM wohl Mereschkowskij, der die »Cherubim, die den Thron Adonais, des höchsten Gottes tragen«, als »geflügelte assyrisch-babylonische Stiere, Kherubu« beschreibt (211). Das entspricht der Vision des Hesekiel (Hesekiel 1, 1 ff.), in der die vierköpfigen Keruben, die den Gottesthron tragen, Stierfüße und neben Menschen-, Löwen- und Adlerkopf auch einen Stierkopf haben. – Nach Jeremias I (548) wird Jahwe in religiösen Dichtungen wiederholt mit dem Stier-Symbol (dem Tier des Marduk) charakterisiert; vgl. dazu auch Jeremias I (272, 308) zur Übersetzung des Gottesnamens »saddai« (in Genesis 17,1; 28,3; 49,25 u.a.) mit »Stier«. Auch Benzinger (326) hält für möglich, dass der Stier bei den Israeliten als Gottessymbol diente.

http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=4159

Es ist sehr interessant in Thomas Manns Literatur zu blättern.

http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=5995

http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=16

Auch Eduard Meyer erforschte sehr gut die Geschichte des Altertums, bzw. die Entstehung der Religionen.

http://www.zeno.org/Geschichte/M/Meyer,+...e+des+Altertums

LG

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

31.08.2019 15:31
#2306 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Ein souverän überlegenes Wesen, wird wohl seinen Zorn im Zügel halten.
Aber der liebe Bibelgott war oftmals ein arg erzürnter Satansbraten, der
viele unfolgsame Menschen mordete und gar ganze Völker ausrottete.

Lichtbringer,

... so dachten es jedenfall die alttestamentarischen Stämme und "notierten" sich dieses auf ihren Tora-Rollen. Inwieweit dies aber auch nur das Geringste mit einer absoluten Wahrheit zu tun hat - kann/darf sich nun jeder selber ausmalen.

Zitat
Während der Heimreise von Charran nach Kanaan, an einer Furt des Jabbok bei Peni-el, gerät Jaakob in »unruhig bewölkter Nacht« mit einem »eigentümlichen« Mann in ein »Ringen auf Leben und Tod«, das bis zum Morgenrot dauert (IV, 95 f.; vgl. Genesis 32, 25 ff.). Der Mann hat in der Tat eigentümliche Merkmale: Weit auseinanderstehende »Rindsaugen, die nicht nickten«, ein »Gesicht, das, wie auch die Schultern, poliertem Steine glich«, und einen Körper, »der nicht zum Sitzen eingerichtet war« (IV, 96).

Man kann in solche unüberprüfbaren Texte viel hinein interpretieren. Fragen dazu bleiben: Wer schrieb es auf, - in welchem "Zustand" und warum? Nicht selten mischten sich Begebnheiten mit magischem Aberglauben zu einer "orientalisch" ausgeschmückten Sage.

Dazu fällt mir eine, in einem Fachbuch dokumentierte Aussage, einer jungen Magd vor einem Gericht des deutschen Mittelalters ein:
Die junge Frau behauptete (als sie merkte, dass sie schwanger war) dass sie Saten, in Gestalt eines sehr gut gekleideten jungen hübschen Adeligen, in ihrer Kammer besucht und verführt hatte. Als die Richter sich nach anderen typischen satanischen Merkmalen des Verführers erkundigkten, sagte sie, ihr wäre auch aufgefallen, dass die Po-Backen des Verführers eiskalt gewesen waren, was für sie eindeutig darauf hinwies, dass es kein gewöhnlicher Mann geween sein konnte.

Offensichtlich, so der Autor des Buches, versuchte hier eine junge Frau vor Gericht ihr "kleines Abenteuer" und die daraus resultierende ungewollte Schwangerschaft vor ihrer Familie und dem ganzen Dorf zu "entschuldigen", um den Skandal "erträglicher" zu machen, denn gegen einen gutaussehenden "Satansbraten" ist nun mal kein Kraut gewachsen.

Zitat
Ich interpretiere die Genesis, bzw. die Schöpfungsgeschichte, bzw. das 6 Tagewerk wie folgt.

Denke in der Schöpfungsgeschichte geht es in Wirklichkeit nicht
um die Erschaffung der Welt und um die ersten Menschen.

Eher wurde in den 6 Tagen das sogenannte Paradies,
welches überflutet wurde, wiederhergestellt.

Wissenschaftler "interpretieren" diese Story wiederum auf ihre Weise:

Das MARMARA MEER soll damals bei der noch heute bestehenden Meerenge vor Istanbul die seinerzeit tiefer liegende, bewohnte, große Landebene "überflutet" haben, welche spätere Landkarten als das SCHWARZE MEER bezeichneten. Wochenlange Regenströme könnten dabei durchaus wirksam gewesen sein. Für die dort in der großen Talebene lebenden Menschen bedeutete dies den sicheren Tod. Die Überlebenden "glaubten" verständlicherweise, es regne auf der ganzen Welt und alles sei "unter Wasser". - Der Berg Ararat (Türkei), der heilige Berg Armeniens, soll ja die Höhe gewesen sein, auf der die Arche Noah nach Absinken des Wassers wieder trockenes Land unter sich hatte. - (Auch nicht schlecht!)

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

31.08.2019 17:35
#2307 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2306
... so dachten es jedenfall die alttestamentarischen Stämme und "notierten" sich dieses auf ihren Tora-Rollen.


Was ist los, Reklov? Willst Du damit etwa andeuten, dass sich die alttestamentarischen Stämme dies alles nur ausgedacht haben könnten...? Wo befindet sich denn dann der Wendepunkt zur biblischen "Wahrheit"?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

31.08.2019 21:02
#2308 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Was ist los, Reklov? Willst Du damit etwa andeuten, dass sich die alttestamentarischen Stämme dies alles nur ausgedacht haben könnten...? Wo befindet sich denn dann der Wendepunkt zur biblischen "Wahrheit"?

Athon,

... wieso suchst Du hierzu einen "Wendepunkt"? - Biblische "Wahrheiten" haben ihre eigene "Bedeutung", beschränkten sich ja auch zunächst auf einen bestimmten Landstreifen am östlichen Mittelmeer. Ähnlich unterscheiden sich ja z.B. auch mathematische von psychologischen "Wahrheiten" sehr deutlich, können deswegen auch nicht auf einer gemeinsamen Ebene zusammengebracht/besprochen werden.

WAHRHEIT ist übrigens (laut Aristoteles) zu jeder Zeit und an jedem Ort "wahr". Ansonsten ist es keine "echte Wahrheit".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

01.09.2019 11:24
#2309 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
In naher Zukunft sind auch wir in der Lage, mittels Ionenantrieb
Planeten in eine Habitate Zone zu verschieben.

Lichtbringer,

hierzu ein Internet-Text von Rainer Kayser (03.06.2009):

>> Hirosaki (Japan) - Der Abstand der Erde von der Sonne nimmt pro Jahr um 15 Zentimeter zu. Angesichts einer mittleren Entfernung von 150 Millionen Kilometern ist diese Änderung gering - trotzdem stellte sie die Forscher bislang vor ein Rätsel. Ein Team japanischer Astrophysiker präsentiert nun eine simple Lösung: Die Erhaltung des Drehimpulses lässt die Umlaufbahnen der Planeten wachsen.

"Die Sonne verliert Drehimpuls", stellen Takaho Miura von der Universität Hirosaki in Japan und seine Kollegen in ihrer Analyse fest, die demnächst im Fachblatt "Astronomy und Astrophysics" erscheint. Und dieser Verlust muss durch die Vergrößerung der Planeten-Umlaufbahnen ausgeglichen werden, da der Gesamt-Drehimpuls eines Systems eine physikalische Erhaltungsgröße ist. Ein ähnliches Phänomen lässt sich auch im System Erde-Mond beobachten. Hier nimmt die Rotation der Erde durch die Gezeitenreibung ab - und in der Folge entfernt sich der Mond langsam von der Erde.

Mithilfe von Radarmessungen und Funksignalen von Raumsonden können die Astronomen heute das innere Sonnensystem mit hoher Genauigkeit vermessen. Vor fünf Jahren zeigte eine Untersuchung zweier russischer Wissenschaftler, dass der Abstand Erde-Sonne um 15 Zentimeter pro Jahr anwächst - das ist etwa das Hundertfache der heutigen Messgenauigkeit, also sehr gut messbar. Von der Abnahme der Sonnenmasse über den Einfluss Dunkler Materie bis zu einer Veränderung der Gravitationskonstanten probierten die Astrophysiker unterschiedliche Erklärungsansätze - ohne Erfolg.

Statt auf exotische Erklärungen greifen Miura und seine Kollegen nun auf einfache Schulphysik zurück, auf die Erhaltung des Drehimpulses. Für die Abnahme des Drehimpulses der Sonne sehen die japanischen Forscher zwei mögliche Ursachen. Zum einen könnte es sich, wie im System Erde-Sonne - um Gezeitenreibung durch die Planeten handeln, die zu einer Abbremsung der Sonnenrotation führt. Zum anderen verringert die Massenabnahme der Sonne durch die Kernfusion das so genannte Trägheitsmoment unseres Zentralgestirns und damit wiederum auch ihre Eigendrehung. In jedem Fall wäre die Änderung der Rotationsdauer der Sonne mit wenigen Millisekunden pro Jahrhundert zu gering, um messbar zu sein. <<

Meine Meinung:
Unsere Erde in eine "habitate Zone" zu schieben, ist mittels Gedanken und Worten zwar leicht zu "ersinnen". Nur - bereits ein kleines "Verschieben" unserer Erde bedeutete, dass man sie aus der wärmenden Zone der Sonne entfernt. Im Weltraum herrscht jedoch "Eiseskälte". Die Temperatur liegt dort nur drei Grad über dem absoluten Nullpunkt von minus 273 Grad Celsius.
Schon die kleinste "Verschiebung der Erde" - weg von der Sonne, würde unseren Planeten sehr schnell in eine "eisige Kugel" verwandeln, auf deren Oberfläche ein Leben, wie wir es kennen, wohl nicht möglich wäre.

Beispiel MARS:
Zwar wird es an einem heißen Mars-Sommertag in den wärmsten Ecken des Äquators milde 20 Grad Celsius warm, nachts sinken die Temperaturen jedoch rasch ab und es wird kälter als im sibirischen Winter. An den Polen können sogar Temperaturen unter -120 Grad Celsius erreicht werden.

Der Abstand unseres wunderbaren "blauen Planeten" zur Sonne ist perfekt "justiert". Diesen zu verändern, wäre wohl reiner "Selbstmord", - wenn ich mich nicht irre!?

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

02.09.2019 16:51
#2310 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2308
... wieso suchst Du hierzu einen "Wendepunkt"?


Ich suche ihn nicht. Ich stelle nur fest, dass, wenn Du annimmst, die alttestamentarischen Stämme hätten sich die von ihnen niedergeschrieben Texte ausgedacht, andererseits aber wohl fest von der Existenz eines Jesus Christus überzeugt bist (auch wenn diese ebenfalls "nur" aus Aufzeichnungen ersichtlich ist), dann musst Du irgendwo innerhalb der biblischen Niederschriften eine Grenze zwischen "Erzählung" und "Dokumentation" entdeckt haben...

Zitat von Reklov #2309
Schon die kleinste "Verschiebung der Erde" - weg von der Sonne, würde unseren Planeten sehr schnell in eine "eisige Kugel" verwandeln, auf deren Oberfläche ein Leben, wie wir es kennen, wohl nicht möglich wäre.


Wo hat denn @Lichtbringer etwas vom Verschieben der Erde geschrieben, Reklov? Und dann noch "weg von der Sonne"...?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

03.09.2019 14:25
#2311 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Ich stelle nur fest, dass, wenn Du annimmst, die alttestamentarischen Stämme hätten sich die von ihnen niedergeschrieben Texte ausgedacht, andererseits aber wohl fest von der Existenz eines Jesus Christus überzeugt bist (auch wenn diese ebenfalls "nur" aus Aufzeichnungen ersichtlich ist), dann musst Du irgendwo innerhalb der biblischen Niederschriften eine Grenze zwischen "Erzählung" und "Dokumentation" entdeckt haben...

Athon,

... die Bibeltexte (AT und NT) wurden von über 40 Autoren in sehr versch. Zeiträumen verfasst. Es mischen sich darin Fakten und Legenden - Lieder, Gedichte, Psalmen, Gebete, Prophezeiungen, historische Fakten etc., wie übrigens auch in unseren DEUTSCHEN SAGEN. Bibelforscher konnten dies, besonders in den letzten Jahrzehnten detailliert ordnen und trennen.

Zitat
Wo hat denn @Lichtbringer etwas vom Verschieben der Erde geschrieben, Reklov? Und dann noch "weg von der Sonne"...?

Wenn ich ihn richtig verstanden habe, so schrieb er in einem seiner letzten Beiträge, dass der Mensch mal in der Lage sein werde, unsere Erdkugel in eine andere habitable Zone zu "schieben".

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

03.09.2019 17:35
#2312 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Wo hat denn @Lichtbringer etwas vom Verschieben der Erde geschrieben, Reklov? Und dann noch "weg von der Sonne"...?

Athon,

... "Lichtbringer" schrieb über das Verschieben von Planeten in eine lebensgünstige Zone. Inwieweit solches das Gleichgewicht der Planeten-Anziehungskräfte beeinflussen würde, bleibt als Antwort den Astrophysikern überlassen.
Im Idealfall müsste ja einer unserer Nachbarplaneten in einen erdähnlichen Abstand zur Sonne "geschoben" werden.

Auch bei anderen Sonnensystemen bleibt solch ein Vorahben vorerst eine nicht zu beantwortende Risiko-Frage.

Ich konnte mal lesen, dass der Mond sich jedes Jahr sehr geringgügig von der Erde entfernt. Würde dies aber andauern, so meinten die Experten, beeinflusste dies die vorerst noch gleichbleibende Achsenstellung der Erde zur Sonne. Diese würde, mit zunehmender Entfernung des Mondes, mehr und mehr in eine "trudelnde" Drehbewegung geraten. Extremste Wetterschwankungen wären dann ein unberechenbares >>Damokles-Schwert<< für die gesamte Menschheit.

Gruß von Reklov

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

05.09.2019 00:44
#2313 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Man kann in solche unüberprüfbaren Texte viel hinein interpretieren. Fragen dazu bleiben: Wer schrieb es auf, - in welchem "Zustand"
und warum? Nicht selten mischten sich Begebnheiten mit magischem Aberglauben zu einer "orientalisch" ausgeschmückten Sage.



@ Reklov,

im AT werden Details total ausgeblendet und dort
kämpft Jakob gegen einen Engel, oder gar gegen
Gott selbst. Warum sollte ein Engel. bzw. ein lieber
Gott, gegen seine Menschenkinder kämpfen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobs_Kampf_am_Jabbok

Laut der hebräischen Schrift kämpfte Jakob gegen den Dämonen Samael,
der blinde Dämon wird auch Simjael, Satan, usw. usf. genannt.

Für mich ist es Fakt, dass die damaligen Stämme und Personen
Ehrfurcht vor den fremden Besuchern hatten und jene vergötterten,
nicht umsonst wollte Jakob vom Gegner gesegnet werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Samael

Zitat
Der Der Berg Ararat (Türkei), der heilige Berg Armeniens, soll ja die Höhe gewesen sein, auf der die Arche Noah nach Absinken des Wassers wieder trockenes Land unter sich hatte. - (Auch nicht schlecht!) (Türkei), der heilige Berg Armeniens, soll ja die Höhe gewesen sein, auf der die Arche Noah nach Absinken des Wassers wieder trockenes Land unter sich hatte. - (Auch nicht schlecht!)



In einer TV Doku wurde auch gemutmaßt, das auf dem Berg Ararat die Arche Noah zu finden sei.
Laut den außerbiblischen Schriften, soll die Arche Noah übers Meer geflogen sein
und der Erzengel Michael soll der Steuermann gewesen sein.

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Athon Offline




Beiträge: 2.424

05.09.2019 11:04
#2314 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2311
... die Bibeltexte (AT und NT) wurden von über 40 Autoren in sehr versch. Zeiträumen verfasst. Es mischen sich darin Fakten und Legenden - Lieder, Gedichte, Psalmen, Gebete, Prophezeiungen, historische Fakten etc., wie übrigens auch in unseren DEUTSCHEN SAGEN. Bibelforscher konnten dies, besonders in den letzten Jahrzehnten detailliert ordnen und trennen.


Dies mag alles so zutreffen, Reklov. Ich wollte aber ergründen, nach welchen Kriterien Gläubige, also auch Du, "Fakten und Legenden usw." voneinander trennen können und auf dem "Ergebnis" zum Teil ihr gesamtes Leben aufbauen. Woraus kann geschlossen werden, dass die alttestamentarischen Niederschriften "nur" niedergeschriebene Gedanken der Altvorderen sind und beispielsweise die Schriften des Neuen Testaments, insbesondere die über Jesus Christus, nicht auf gleichem Wege erstellt wurden?

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

05.09.2019 13:38
#2315 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Woraus kann geschlossen werden, dass die alttestamentarischen Niederschriften "nur" niedergeschriebene Gedanken der Altvorderen sind und beispielsweise die Schriften des Neuen Testaments, insbesondere die über Jesus Christus, nicht auf gleichem Wege erstellt wurden?

Athon,

... gute Frage!

"niedergeschreiben" wurden ja hier im Grunde auch die "seelischen Landschaftsbilder" einzelner Personen. Wenn einer auf diese "pfeift", verleugnet er aber den Menschen an sich, denn wir sind nun mal seelisch/geistige Wesen in einem biologischen/vergänglichen Körper.

"Ex oriente lux" heißt es so schön! - Wer mehr über "Ecce homo" wissen will, kann sich über Begleitliteratur dieser Erscheinung nähern. Es gibt dazu viele Betrachtungsweisen.

(Mit dem Hinweis "Ecce homo" stellt nach der Darstellung des Johannesevangeliums der römische Statthalter Pontius Pilatus dem Volk den gefolterten, in purpurnes Gewand gekleideten und mit einer Dornenkrone gekrönten Gefangenen Jesus von Nazaret vor, weil er keinen Grund für dessen Verurteilung sieht.)


Mit Jesus kam ein "Begriff/Gedanke" in die Welt, der unterschieden werden muss - zwischen der historischen Person und dem Glauben an einen "Messias".

Bemerkenswert:
Darüber hinaus taucht das "Lamm Gottes" im Alten Testament als ein sehr geduldiges Tier auf, insbesondere, wenn es im Buch des Propheten Jesaja als Vergleich für den Gottesknecht gewählt wird, der die Schuld des ganzen Volks Israel auf sich lädt: >> Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.“ (Jesaja 53,7)
Jesaja wirkte zwischen 740 und 701 v. Chr. im damaligen Südreich Juda.

Alles nur "Orientalische Märchen-Kultur" oder aber Zeichen von tiefer gehenden "Wurzeln" unseres Daseins? Das ist die Frage, der sich jeder selbst stellen muss/kann/darf.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

05.09.2019 13:51
#2316 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Für mich ist es Fakt, dass die damaligen Stämme und Personen
Ehrfurcht vor den fremden Besuchern hatten und jene vergötterten,
nicht umsonst wollte Jakob vom Gegner gesegnet werden.

Lichtbringer.

... eine persönliche "Überzeugung" kann noch längst nicht den Anspruch einer gültigen Wahrheit anmelden. (Ist leider so!)

Zitat
In einer TV Doku wurde auch gemutmaßt, das auf dem Berg Ararat die Arche Noah zu finden sei.
Laut den außerbiblischen Schriften, soll die Arche Noah übers Meer geflogen sein
und der Erzengel Michael soll der Steuermann gewesen sein.

"Mutmaßen" kann jeder von uns reichlich viel! Es ist aber immer die Frage, wer denn seine Mutmaßungen zu Papier bringt - oder wer z.B. bestimmte TV-Dokus finanziert? - Meinungsbildung geschieht heute bekanntlich auch in versteckter und geschickt gemachter Art und Weise! - Jeder, der nicht naiv ist, hinterfrägt also zunächst mal die ihm vorgesetzten Infos.
Das Hinterfragen zieht aber eine sorgfältige Recherche nach sich, ähnlich wie es z.B. die Justiz machen muss.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

09.09.2019 12:20
#2317 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2316
Jeder, der nicht naiv ist, hinterfrägt also zunächst mal die ihm vorgesetzten Infos.
Das Hinterfragen zieht aber eine sorgfältige Recherche nach sich, ähnlich wie es z.B. die Justiz machen muss.


Ich halte eine "sorgfältige Recherche" nicht für seriös, wenn die ihr zugrunde liegenden Infos selbst nicht belegbar sind. Insofern kann es aus meiner Sicht kein Hinterfragen geben, das ein konkretes wertneutrales Ergebnis nach sich zöge.

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Nicht Gott schuf den Menschen, der Mensch schuf Gott! Und hat bis heute daran zu schaffen...

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

09.09.2019 14:48
#2318 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Ich halte eine "sorgfältige Recherche" nicht für seriös, wenn die ihr zugrunde liegenden Infos selbst nicht belegbar sind. Insofern kann es aus meiner Sicht kein Hinterfragen geben, das ein konkretes wertneutrales Ergebnis nach sich zöge.

Athon,

... eine "sorgfältig umgreifende" Recherche kann einen zumindest soweit bringen, dass man an eine Grenze des Wissbaren stößt. Oft vermischen sich in historischen Stoffen Sage und Realität. Nun gilt es, diese zu trennen.

Beispiel:
Der bekannte "Gordische Knoten", welchen einst Alexander der Große mit seinem Schwert getrennt (anstatt gelöst) haben soll, ist z.B. solch eine unbelegbare Story, welche aber zumindest vermittelt, dass es diesen "Knoten" gegeben hat.

(Der Ausdruck "Gordischer Knoten" bezeichnet ursprünglich kunstvoll verknotete Seile, die einer griechischen Sage nach am Streitwagen des phrygischen Königs Gordios befestigt waren. Sie verbanden die Deichsel des Wagens untrennbar mit dem Zugjoch.)

Wer sollte also hierzu ein "konkretes wertneutrales Ergebnis" vorlegen können? Schließlich kann man nicht alle Sagen als "Märchen" abtun, denn die Sage ist nun mal ein von Mund zu Mund Weitergesagtes und hat nicht selten einen wahren historischen Kern.

Gruß von Reklov

Reklov Offline




Beiträge: 5.119

09.09.2019 15:09
#2319 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Das hauende Schert, welches das Paradies bewachte, könnte eine Art Helikopter gewesen sein.

Lichtbringer,

... "könnte" ist lediglich (D)eine Vermutung, die von vielen anderen Wörtern ersetzt werden "könnte"!
Auch der Kampf Jakobs mit einem "Geist" könnte man als den Kampf (das Ringen) des einzelnen Menschen mit sich selbst deuten.
Ein Islam-Gelehrter bezeichnete z.B. den Dschihad als den "Heiligen Krieg", den jeder hauptsächlich mit sich selbst austragen muss. Dieser Krieg richtet sich nicht gegen andere Menschen, sondern in erster Linie gegen die Anfechtungen, die in unserem Inneren "lauern" und bekanntlich viele von uns anziehen, wie das Kerzenlicht die Motten. Kommen wir diesem Licht zu nahe, verbrennen wir uns nicht selten unsere Flügel.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

10.09.2019 12:34
#2320 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2318
Oft vermischen sich in historischen Stoffen Sage und Realität. Nun gilt es, diese zu trennen.


Bezogen auf Deine Person und die Bibel: Wie machst Du das? Woher "weißt" Du, dass Jesus eine reale Person war und z. B. die Erschaffung von Adam und Eva eine Sage?

Zitat
Schließlich kann man nicht alle Sagen als "Märchen" abtun, denn die Sage ist nun mal ein von Mund zu Mund Weitergesagtes und hat nicht selten einen wahren historischen Kern.


Aber eben auch nicht immer, Reklov...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

10.09.2019 15:22
#2321 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Bezogen auf Deine Person und die Bibel: Wie machst Du das? Woher "weißt" Du, dass Jesus eine reale Person war und z. B. die Erschaffung von Adam und Eva eine Sage?

Athon,

... Jesus wird nicht nur von Christen "erwähnt", sondern auch von anderen Autoren - z.B. von Flavius Josephus.

Als Testimonium Flavianum bezeichnet man den 93 n. Chr. verfassten Abschnitt im Buch 18, Verse 63–64 aus den Antiquitates Judaicae des Flavius Josephus:

„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Dieser war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorhergesagt hatten. Und bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort." (Internet)


Römische Chronisten berichten über Christen erstmals Anfang des 2. Jahrhunderts. Sueton, Tacitus und Plinius der Jüngere waren etwa gleich alt und kannten einander. Sie erwähnen Jesus und das Christentum jeweils in Randnotizen zu Ereignissen in Rom und in den Provinzen, die zeitweise die dortige Staatsordnung gefährdeten. Für den historischen Jesus haben diese Texte wenig Aussagekraft, da sie nur seinen Namen und seine Hinrichtung unter Pontius Pilatus zu kennen scheinen und dieses Wissen eventuell von Christen stammt. Als außerbiblischer Beweis für Jesu Existenz können sie daher nicht gelten. Sie zeigen aber, wie die römische Oberschicht damals das Christentum wahrnahm. Sie beschreiben seinen Einfluss überwiegend als verderblich und rechtfertigen so die damaligen Christenverfolgungen im Römischen Reich. (Internet)

Dass ADAM und EVA in den Bereich der Sagen eingeordnet werden können, zeigt z.B. die märchenhaft anmutende "sprechende Schlange", welche den Akt der "Verführung" im Garten Eden übernimmt.

Dass es zu Jesu Zeiten keine Medien-Welt gab und dass Randnotizen aus der jüd. Provinz die Weltmacht ROM recht wenig interessierte, mag einer der Gründe gewesen sein, warum "ecce homo" damals nur von wenigen Anhängern beachtet und betrauert wurde. - Umso erstaunlicher aber bleibt die Wirkung seiner Botschaft, welche durch ihn unter die Menschen gekommen ist, auch wenn es an nichtbiblischen Zeugen mangelt. - Entscheidend bleibt auch hier: Das WORT kam in die Welt.

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

11.09.2019 08:54
#2322 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2321
Dass ADAM und EVA in den Bereich der Sagen eingeordnet werden können, zeigt z.B. die märchenhaft anmutende "sprechende Schlange", welche den Akt der "Verführung" im Garten Eden übernimmt.


Vollkommen logisch, Reklov, dass eine sprechende Schlange ins Reich der Märchen gehört, aber die Fähigkeit, über Wasser laufen zu können, als realistisch angesehen wird...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

11.09.2019 13:55
#2323 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
Vollkommen logisch, Reklov, dass eine sprechende Schlange ins Reich der Märchen gehört, aber die Fähigkeit, über Wasser laufen zu können, als realistisch angesehen wird...

Athon,

... der "Sohn Gottes" muss, in der Vorstellung von Gläubigen, nun mal "alles" können! - Er selbst, der ja in einer "magischen Zeitepoche" lebte, hat uns ja keine einzige Bibelzeile hinterlassen. So wird "er" von den unbekannten Autoren des NT lediglich zitiert. Beispiel: Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Mt 28,18)

"Unrealistisch" war aber für die Menschheit über Jahrtausende auch das, was wir heute als vollkommen "real" erleben: Flug-, Auto,- und Schienenverkehr, das Tauchen mit einem U-Boot, Raumfahrt, Organverpflanzungen, computergesteuerte hochpräzise CNC-Maschinen zur Bearbeitung von Stahl und Aluminium - etc.

Man lernt daraus: Realitäten erweitern und verändern sich!

Die Frage, die sich einem Gläubigen stellt, lautet also: Kann ein "Gottessohn" physikalische Gesetze außer Kraft setzen, oder sie, auf eine uns unbekannte Weise, zumindest zeitweilig umgehen - d.h. in dem Fall, "über das Wasser laufen"?

Ein Insekt kann dies aber "auf jeden Fall": der langbeinige Wasserläufer hat sich an das Leben auf der Wasseroberfläche perfekt angepasst. Seine Körperunterseite und die Beine sind sehr fein wasserabstoßend behaart. Durch Einfetten mit Sekreten wird ihre Unbenetzbarkeit optimiert.

Wieder stellt sich dem Gläubigen die nicht zu beantwortende Frage: Sollte denn ein "Gottessohn" weniger können, als jeder langbeinige Wasserläufer?

Gruß von Reklov

Athon Offline




Beiträge: 2.424

11.09.2019 14:53
#2324 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

@Reklov

Zitat von Reklov #2323
... der "Sohn Gottes" muss, in der Vorstellung von Gläubigen, nun mal "alles" können!


In der Vorstellung von Gläubigen gibt es aber auch eine sprechende Schlange. Ob sie sich das wohl selbst beigebracht hat...?

Zitat
Man lernt daraus: Realitäten erweitern und verändern sich!


Nein, Reklov. Nur die Kenntnisse über die Realitäten erweitern sich. Alles, was physikalisch möglich ist, kann auch Realität werden. D. h., dass sie bereits existiert, aber nur noch nicht entdeckt wurde.

Zitat
Wieder stellt sich dem Gläubigen die nicht zu beantwortende Frage: Sollte denn ein "Gottessohn" weniger können, als jeder langbeinige Wasserläufer?


Vielleicht solltest Du diese Frage an "Gottvater" richten, denn der hat schließlich den Wasserläufer geschaffen...

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Reklov Offline




Beiträge: 5.119

11.09.2019 18:40
#2325 RE: "Gott" und Universum logisch betrachtet Antworten

Zitat
In der Vorstellung von Gläubigen gibt es aber auch eine sprechende Schlange. Ob sie sich das wohl selbst beigebracht hat...?

Athon,

... in einer "modernen" Stellungnahme zur "Schlange im Paradies", erwähnte der Autor, dass es sich hierbei auch lediglich um eine Reaktion auf den Anblick der Schlange gehandelt haben könnte. Man sieht also etwas und entwickelt eine Idee oder Handlung. - Wie man sieht, das Feld der "Deutungen" streckt sich (nicht nur hier) weit.

Zitat
Nein, Reklov. Nur die Kenntnisse über die Realitäten erweitern sich. Alles, was physikalisch möglich ist, kann auch Realität werden. D. h., dass sie bereits existiert, aber nur noch nicht entdeckt wurde.

Realitäten sind nicht nur physikalische, sondern auch seelische Zustände. So hat z.B. die "Realität eines Krieges" ihren eigenen psychologischen Charakter, verbunden mit eigenen Szenen. Diese aber verschwinden alle wieder, sobald der Friede einkehrt.

Gruß von Reklov

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